Blog

Archive for 02.2011

Xing integriert Amiando: Das Leben wird eine (kostenpflichtige) Veranstaltung23.02.11

Das ganze Leben ist eine Show, und künftig lässt sich damit auch noch Geld verdienen. Xing hat den im Dezember übernommenen Eventorganisator Amiando in seine Plattform integriert. Die bestehende Möglichkeit, Geschäftskontakte zu Veranstaltungen einzuladen, wird ab morgen um die Möglichkeit erweitert, damit Geld zu verdienen. 180.000 Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr auf Xing organisiert. rund 70.000 davon seien kostenpflichtig gewesen, schreibt Xing dazu in der offiziellen Pressemeldung. Die Organisatoren haben diese Veranstaltungen bislang über ein externes System abrechnen müssen. Das wird nun also nicht mehr notwendig sein: Einfach eine Veranstaltung auf Xing ankündigen, Bekannte einladen, den Rest erledigt die Plattform mit Hilfe von Amiando.

Social Networks, Event-Management und Abrechnungssystem wachsen also zusammen. Was bedeutet das für das Web? Dass sich jetzt niemand mehr die Hände schmutzig machen muss, wenn er mit Veranstaltungen Geld verdienen will. Man muss dafür nicht mehr zwingend mit verschiedenen Systemen arbeiten oder die Dienste eines Eventmanagements in Anspruch nehmen, sondern kann das selbst übernehmen. Eventmanager werden für kleine und mittelgroße Veranstaltungen kaum noch notwendig. Xing eignet sich dank seines Business-Charakters für diese Möglichkeit ungleich besser als etwa Facebook oder die VZ-Netzwerke. Aber lange wird es jetzt wohl nicht mehr dauern, bis auch jeder auf Facebook seine wöchentliche Goldfisch-Fütterung als Event deklarieren und dafür 100 Euro Eintritt direkt kassieren kann. (weiterlesen …)

Posted in Social Networks, Veranstaltungenwith 7 Comments →

Kämpfen mit allen Gerüchten und Bandagen: Der Wettlauf um das Tablet des Jahres23.02.11

Wettlauf in der zweiten Runde: Die erste Generation moderner Tablets kam im vergangenen Jahr auf den Markt. Die einzigen wirklich ernstzunehmenden Geräte stammten dabei aus dem Hause Apple (iPad) und Samsung (7-Zoll Galaxy Tab). In der zweiten Generation ist dafür fast jeder Hightech-Hersteller mit dabei. Weil ein jeder dabei besser sein will als die Konkurrenz, unterbieten sich die Anbieter deswegen zur Zeit mit Marktstarts und – wenn es sein muss – Gerüchten über solche. Dahinter steckt Kalkül und teilweise schlicht wirtschaftliche Notwendigkeit. Es wird wichtig, aus der Masse der Tablets hervor zu stechen. Besonders vier Herstellern scheint dieser Wettlauf wichtig zu sein.

Zum einen Apple. Kara Swisher vom Blog AllThingsDigital war sich gestern ziemlich sicher, dass Apple kommende Woche Mittwoch (2. März) das neue iPad 2 vorstellen wird. Sie ist für gewöhnlich gut informiert und beruft sich auf “verschiedene Quellen”. Nichts Genaues weiß man natürlich nicht, aber es ist nicht auszuschließen, dass Apple selbst sie informiert hat. Das würde zu Apples Tradition passen, auf wichtigen Messen im Gespräch zu bleiben, auf denen man selbst nicht vor Ort ist – in diesem Fall die CeBIT. Zunächst hieß es noch, der Start des iPad 2 würde sich auf den Sommer verzögern oder zumindest den April. Beides muss sich natürlich nicht ausschließen: Zwischen Präsentation und Marktstart können immer noch Monate liegen. (weiterlesen …)

Posted in Allgemein, Hardware, Marketing PRwith 13 Comments →

BitTorrent-Oscar geht in diesem Jahr an “Inception”22.02.11

In der Nacht von Sonntag auf Montag werden in Los Angeles die diesjährigen Academy Awards verliehen. Besser bekannt ist die Veranstaltung unter der Bezeichnung “Oscar-Verleihung”. TorrentFreak, das BitTorrent-Blog, kürte schon jetzt die Gewinner. Würde man sie daran messen, welcher Film am häufigsten über BitTorrent heruntergeladen wurde. Und der BitTorrent-Oscar geht an: Christopher Nolans “Inception” – und zwar mit Abstand. 13,8 Millionen Mal wurde eine illegale Kopie des Films über öffentliche Torrents weiterverteilt. Die Top 3 sehen wie folgt aus:

  1. “Inception”: 13,8 Millionen Downloads
  2. “The Social Network”: 8,6 Millionen
  3. “Toy Story 3″: 6,6 Millionen Downloads

Ernesto von TorrentFreak gibt aber zu bedenken, dass die Filme nicht alle gleichzeitig verfügbar waren, “Inception” deswegen eine bessere Siegchance hatte. Andere nominierte Filme wie etwa “Black Swan” und “The King’s Speech” sind erst vor kurzem gestartet. Aber 13,8 Millionen Downloads – Film-Filesharing boomt also nach wie vor. Geht es nach Verkäufen an Kinokassen, wäre überraschend “Toy Story 3″ der Sieger, zumindest laut Box Office Mojo und Einnahmen in Kinos in den USA im vergangenen Jahr. (weiterlesen …)

Posted in Internet, Linkswith 10 Comments →

Breakup Notifier: Erfahren, wenn der Traumpartner wieder frei ist22.02.11

Achtung, Ironie: Wem es zu mühselig ist, bei seinen Angebeteten auf Facebook ständig den Beziehungsstatus zu überwachen, der kann nun ein Tool dafür nutzen. Breakup Notifier teilt mit, wann der oder die Angebetete wieder frei ist. Sobald man sich mit Facebook eingeloggt und der App verschiedene Rechte gegeben hat, analysiert es die Freundesliste nach Beziehungsstatus. Die App entschuldigt sich gleich dafür, dass das ein paar Minuten dauern werde, weil gerade tausende Menschen das Tool nutzten. Einmal analysiert, soll man die Freunde auswählen können, die Breakup Notifier überwachen soll. Ändert von denen einer seinen Beziehungsstatus, informiert Breakup Notifier darüber in einer E-Mail.

Die Idee ist nicht ganz ernst gemeint. Programmierer Dan Loewenherz kam die Idee nach eigenem Bekunden, als es darum ging, die Schwester seiner Verlobten schnellstmöglich an den Mann zu bringen. Trotzdem will Loewenherz damit Kasse machen: Anfangs ist der Breakup Notifier kostenlos, später soll er einmalig ein paar Dollar kosten. Zweifelhaft, ob das Tool tatsächlich der Türöffner für glückliche Beziehungen sein kann. Wer will schon gerne mit jemandem eine ehrliche, romantische Beziehung eingehen, der einen auf Facebook stalkt? Breakup Notifier dürfte damit in erster Linie als Warnung dafür dienen, den Beziehungsstatus nicht anzugeben oder nicht für alle “Freunde” zu veröffentlichen. (weiterlesen …)

Posted in Gaming, Social Networkswith 5 Comments →

Ein Wiki enttarnt Guttenbergs Plagiate, 190.000 Facebook-Fans schwören ihm die Treue22.02.11

Das Web kürzt den Namen eines Freiherrn: Karl-Theodor zu Guttenberg hat gestern in einer Wahlkampfrede angekündigt, dauerhaft auf seinen Doktortitel zu verzichten. Der Bundesverteidigungsminister sprach von schweren Fehlern, die er bei der Anfertigung der Arbeit gemacht habe. Das Wiki GuttenPlag, das seine Doktorarbeit durchleuchtet hat, hat einen hohen Anteil daran, dass Guttenberg nun zurückrudern muss. Gestern veröffentlichten die Initiatoren einen Zwischenbericht. Das Web spaltet sich auf in Unterstützer des Wikis und Guttenberg-Fans, die öffentlich zu ihm halten.

Spiegel Online schreibt, mit dem gestrigen Schuldeingeständnis tausche Guttenberg Karriere gegen Doktortitel. Fraglich allerdings bleibt, ob Guttenberg so noch als Minister tragbar ist. Im Zwischenbericht von GuttenPlag ermittelten hunderte von Teilnehmern des Wikis Plagiate auf 271 Seiten oder 69 Prozent der Seiten der Doktorarbeit. Hiervon seien zum Zeitpunkt des Zwischenberichts 160 Seiten analysiert worden. Von den einzelnen Zeilen der davon analysierten Fundstellen haben sich 3521 der 16325 Zeilen als Plagiate herausgestellt, also 21,5 Prozent. (weiterlesen …)

Posted in Personen, Social Networkswith 54 Comments →

Abroadband.com – Mobiles Internet für Reisende21.02.11

Sponsored Post Was ist das?
Anzeige

Jeder der viel ins Ausland reist – ob beruflich oder privat – und dabei nicht auf das mobile Internet verzichten möchte oder kann, wird das schon mal teuer bezahlt haben. Denn die Verwendung des mobilen Internets im Ausland ist extrem teuer. Presseberichte machen die Runde in denen von Rechnungsbeträgen jenseits der 40.000 Euro die Rede ist – einfach durch den Download eines Films oder von Musikalben über den Surfstick oder das Handy in einem ausländischen Fremdnetz.

Zumindest innerhalb der EU gibt es seit Juni 2010 einen Schutzmechanismus – eine Art Kostenairbag. Jeder Provider innerhalb der EU muss diesen Schutzmechanismus anbieten. Befindet man sich im EU-Ausland und es entstehen laufende Kosten in Höhe von 50 Euro (inkl. MwSt. 59,50 Euro), nur über die Nutzung des mobilen Internets, so wird das Datenroaming über die SIM Karte gesperrt. Diese Grenze kann jeder Nutzer löschen oder anpassen lassen. Die Kosten für die Nutzung des Datenroamings pro Provider sind unterschiedlich. Meist wird in Kilobyteblöcken abgerechnet. So kommt man dann auf Kosten zwischen 1,95 Euro und 12,08 Euro pro MB. Die Grenze von 59,50 Euro ist also mitunter sehr schnell erreicht. (weiterlesen …)

Posted in Sponsored Postwith 46 Comments →

Wenn Libyen das Internet blockiert, was wird dann aus Bit.ly?21.02.11


Bevor ihr uns vorwerft, wir hätten wohl keine anderen Sorgen und die Menschen wären uns egal: Wir verfolgen natürlich laufend, was derzeit in Libyen passiert. Und wir hoffen, dass der Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi gelingt und möglichst friedlich und ohne Blutvergießen auf beiden Seiten geschieht. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, was angesichts der Sperrung des libyschen Internets mit den libyschen .ly-Domains geschieht. Darunter ist mit Bit.ly immerhin der Standardlinkverkürzer von Twitter, dessen Ausfall Nutzer auf der ganzen Welt beträfe.

Bit.ly-CEO John Borthwick teilte auf Quora zunächst mit, da könne nichts passieren, zog seine Antwort aber wenig später zurück. Obwohl Libyen in der Nacht zum Samstag die Internetversorgung im Inland gekappt und das aktuell offenbar wiederholt hat, läuft Bit.ly derzeit problemlos. Laut dem Ingenieur Kim Davies, der die Frage nach der Sicherheit von Bit.ly auf Quora beantwortete, müssten für eine kurzfristige Sperrung alle fünf Domain-Name-Server der .ly-Domain gleichzeitig abgeschaltet werden. Aber nur zwei der fünf .ly-Server stehen in Libyen selbst. Zwei befinden sich in den USA, einer in den Niederlanden. Es handelt sich dabei nicht um Root-Server. (weiterlesen …)

Posted in Hardware, ITwith 15 Comments →

Deutsche laden nur 69 Millionen Tracks legal online: Illegal hat gewonnen21.02.11

Hier einmal eine Statistik, die zeigt, wie sehr tatsächliche Marktzahlen den eigenen Beobachtungen krass widersprechen. Es sind Erfolgsmeldungen: Wie der Hightech-Branchenverband Bitkom meldet, boomt der Markt für Musikdownloads. Der Verband verlässt sich auf eine Verbraucherbefragung von GfK. Darin geht es um die Downloads auf PCs. Die Umsätze mit Musikverkäufen dorthin sind demnach im vergangenen Jahr um 35 Prozent auf 151 Millionen Euro gewachsen, die verkauften Stückzahlen um 34 Prozent auf 69 Millionen Einzelstücke oder Alben. Genau unterscheidet die Studie da leider nicht. Der Markt befinde sich damit auf einem Allzeithoch. Auch dank der ständig sinkenden Preise von nur noch 1,06 Euro im Schnitt pro Song. Der Höhenflug werde andauern, sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. “Wir rechnen auch 2011 mit einem starken Plus.” Beflügelt werde der Markt noch von einem neuen Türöffner: mobilen Downloads. Sind das nicht beeindruckend gute Nachrichten?

Nein, sind es nicht. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig verblüfft aufgrund der unglaublich geringen Dimensionen des Online-Musikmarktes in Deutschland. 69 Millionen verkaufte Titel. Das bedeutet, die Bundesbürger haben sich im Schnitt nicht mal einen Song oder ein Album heruntergeladen, und das im ganzen Jahr. Was bitte ist denn da los? Soll das wirklich die Zukunft der Musik sein? Online-Verkäufe sollen die CD ablösen? Zumindest nicht hier und nicht in absehbarer Zeit. Es wirkt eher so, als gingen die Plattenlabels mit beiden Medien baden. (weiterlesen …)

Posted in EBusiness, Internetwith 12 Comments →

Warnschuss auf UberMedia: Geld verdienen mit Twitter darf nur Twitter21.02.11

Entlausung: Twitter hat am vergangenen Freitag alle Twitter-Clients der Firma UberMedia kurzerhand vorübergehend gesperrt. Betroffen waren davon unter anderem die Software TweetDeck, die wir auch für den Twitter-Account von Basic Thinking nutzen, sowie verschiedene andere Clients, die auf Twitter zugreifen. Offengründig soll UberMedia gegen Markenrechte und Regeln verstoßen haben. Tatsächlich dürfte es aber um mehr als das gehen: Dem Kurznachrichtendienst ist der Parasit UberMedia lästig geworden, der Twitter in mehreren Bereichen zunehmend Konkurrenz macht.

Twitter begründet die Abschaltung unter anderem mit einem Markenrechtsverstoß von UberMedia und die nicht erlaubte Nutzung des Dienstes Tmi.me, der private Direktnachrichten (Direct Messages) mit mehr als 140 Zeichen verschickt. Möglich ist es damit auch, Direct Messages auf einer externen Website für andere sichtbar zu machen, was Twitter beanstandete. Außerdem soll UberMedias iPhone-Client UberCurrent Links aus Tweets der Nutzer gegen Affiliate-Links ausgetauscht haben, womit das Unternehmen Geld verdienen wollte. Ein Twitter-Sprecher sagte dazu, Twitter habe nur eine ganz kleine Reihe von Richtlinien und wünsche, dass diese eingehalten werde. Auch der Name UberTwitter stieß den Verantwortlichen bei Twitter offenbar sauer auf. Twitter würde sich wünschen, dass dieser geändert werde. (weiterlesen …)

Posted in Social Networks, Unternehmenwith 22 Comments →

Kurzfilm nur mit dem iPhone gedreht: Park Chan-Wook gewinnt Goldenen Bären21.02.11

Anfangs habe ich es für einen Werbegag gehalten: Der koreanische Kult-Regisseur Park Chan-Wook hat einen 30-minütigen Horrorkurzfilm alleine mit dem iPhone 4 gedreht. Doch nun hat dieser Film tatsächlich einen ersten renommierten Preis gewonnen: den Goldenen Bären auf der Berlinale in Berlin. Der Film heißt “Paranmanjang“, im englischem Titel “Night Fishing”, und handelt von einem Mann, der nachts beim Fischen ertrinkt und in eine Zwischenwelt eintaucht. Seine Familie versucht daraufhin, ihn mit einem schamanischen Ritual zurück in die Welt der Lebenden zu holen. “Film-TV-Video” schreibt dazu:

Das klingt alles ein bisschen befremdlich, schwer verständlich und seltsam — und so ist es auch (…)

Die internationale Jury scheint es zumindest überzeugt zu haben. Park Chan-wook, der den Film zusammen mit seinem Bruder Park Chan-kyong drehte, ist damit in der Filmgeschichte auf jeden Fall der erste, der einen wichtigen Filmpreis mit einem Smartphone gewonnen hat. (weiterlesen …)

Posted in Hardware, TVwith 9 Comments →

Zuckerberg, Assange: Wer ist der nächste Soziopath mit einer prominenten Website?18.02.11

In den letzten Tagen habe ich Daniel Domscheit-Bergs Buch “Inside Wikileaks” gelesen. Der technische Organisator der Whistleblower-Plattform war im August 2010 von Julian Assange geschasst worden. Domscheit-Berg, der der Weltpresse zunächst als Daniel Schmitt bekannt wurde, zeigt darin seine Sicht der Dinge bei Wikileaks auf. In erster Linie aber ist “Inside Wikileaks” ein schonungsloses Porträt des Wikileaks-Frontmanns Julian Assange. Domscheit-Berg beschreibt ihn als Soziopathen, der zunehmend in die Paranoia abgleitet und Mitstreiter als Sicherheitsrisiko betrachtet.

Ein Soziopath, der seine Mitstreiter einfach abserviert? Moment, da gab es doch mit Mark Zuckerberg schon einen solchen, der eine erfolgreiche Website gegründet hat. Steckt dahinter etwa Methode? Sind Soziopathen die besseren Webgründer? Müssen auch wir alle Soziopathen werden und unsere Freunde betrügen, um im Web erfolgreich zu sein? Hier einmal ein Vergleich zwischen Assange und Zuckerberg. Wenn ihr erfolgreich sein wollt, schaut euch mal etwas von den beiden ab. (weiterlesen …)

Posted in Internet, Social Networkswith 37 Comments →

Buntes, chancenloses Betriebssystem: Intel und WeTab-Hersteller zögern MeeGos Tod hinaus18.02.11

Intel sucht nach neuen Partnern für das mobile Betriebssystem MeeGo. Der bisherige Partner Nokia will seine Smartphones ab Ende 2011 mit Windows Phone 7 ausstatten und bis dahin mit Symbian weiter arbeiten. Für MeeGo scheint da kein Platz mehr zu sein, auch wenn Nokia offiziell noch an dem System festhält. Matt Rosoff vom “Business Insider” eliminierte im Ausschlussverfahren eigentlich alle großen Hersteller, die für Intel als Partner noch in Frage kämen. Apple (iOS), RIM (Blackberry OS) und HP (webOS) haben eigene Betriebssysteme. Samsung, LG, Sony-Ericsson, ZTE, Motorola, HTC und Huawei setzen bei Tablets und Smartphones allesamt auf Android und zum Teil zusätzlich auf andere Systeme wie Windows Phone 7 oder Windows 7 (Tablets).

Unterstützung für MeeGo kommt dafür von 4tiitoo, dem letzten verbliebenen Hersteller des legendären WebTab. Der Münchner Hersteller hat einen App Shop für das WeTab gestartet und sucht weitere Entwickler, um MeeGo-Apps zu programmieren. 4tiitoo-Chef Tore Meyer sagte auf dem Mobile World Congress in Barcelona zum Thema MeeGo: “Es gibt eine sehr aktive Entwickler-Gemeinde und eine klare Unterstützung von Intel.” (weiterlesen …)

Posted in Hardware, Softwarewith 14 Comments →

Social Search Update: Ist das Googles Antwort auf Facebook?18.02.11

Wer immer gerade bei Google die Fäden zieht, er scheint irgend etwas richtig zu machen. Da wäre zum einen die taktisch kluge Vorstellung von Google One Pass, einen Tag nachdem Apple es sich mit vielen Verlegern verscherzt hatte. Zum Zweiten das bislang das nicht bestätigte Gerücht über einen eigenen Musik-Dienst für Android 3.0 (Honeycomb) auf Tablets. Zum Dritten die Giftpfeile in Richtung Microsoft über angeblich kopierte Suchergebnisse. Viertens und aktuell das gestern vorgestellte Update zu Google Social Search. Anthony Ha vermutet gar, dass das Googles entscheidender Schritt hin zu einem eigenen Social Network werden könnte, dessen Start womöglich kurz bevor stehe.

Mit dem Update für Social Search wird die Google-Suche endlich wirklich sozial, wenn auch zunächst nur für englischsprachige Google-Accounts. Wer seine Einstellungen entsprechend anpasst, erhält künftig in der Google-Suche Ergebnisse, die mit Blogposts, Tweets und Flickr-Fotos der Freunde kombiniert werden. Der Suchanbieter greift damit die Idee auf, dass wir uns doch oft gerne zunächst bei Freunden erkundigen, wenn wir etwas wissen wollen. Freunden können wir trauen, also warum sollen ihre Erfahrungen und ihr Wissen nicht ebenso in unsere Suchergebnisse einfließen? Weil Sozial alleine noch keine harten Fakten liefert, bleiben die sozialen Suchtreffer nur Teil der Google-Suche. Ergebnisse des Webs und Google News fließen weiterhin in die Suchtreffer ein. (weiterlesen …)

Posted in Social Networkswith 18 Comments →

Freitickets: Basic Thinking schickt euch zur CeBIT18.02.11


Zwischen dem 1. und 5. März findet in Hannover die CeBIT statt. Wir werden vor Ort sein und ihr auch, wenn ihr wollt. Dazu spendieren wir euch ein oder zwei Tagestickets pro Person. Für ein Freiticket müsst ihr uns auf Twitter oder Facebook folgen. Meldet euch danach über unser Formular an und schon steht eurer Teilnahme auf der weltgrößten Computermesse nichts mehr im Wege. Um teilzunehmen müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein. Update: Die Aktion ist beendet. Vielen Dank allen Teilnehmern und viel Spaß auf der CeBIT!

Eröffnet wird die Messe am 28. Februar abends von unser aller Kanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan. Die Türkei ist in diesem Jahr Partnerland der CeBIT. Schwerpunkte sind diesmal die Kernbereiche 3D Technologien, LTE, und modulares Katastrophenmanagement. Topthema ist “Work and Life with the Cloud” (Arbeit und Leben mit der Cloud). (weiterlesen …)

Posted in Veranstaltungenwith 11 Comments →

1blick will uns zu mündigen Menschen in Versicherungsfragen machen17.02.11


Der Alltag ist kompliziert, keine Frage. Tools und Websites, die versprechen, einem dabei zu helfen, gibt es in letzter Zeit immer mehr. Was das Startup 1blick da aber plant, scheint anders zu sein – und ließ mich für einen Moment inne halten: Das gleichnamige Webtool will uns nicht nur sagen, welche Versicherungen wir wirklich brauchen. Es will uns zu mündigen Finanzbürgern machen. Das sind markige Worte. Mündig? Wir? Sind wir das nicht schon und wollen wir das überhaupt sein?

1blick, im Moment noch in der geschlossenen Beta-Phase, ist kein typischer Versicherungsvergleich. Es ist ein Beratungstool, das uns dabei helfen will, die Kosten im Überblick zu behalten und uns Vorschläge macht, wie wir uns versichern könnten. Nach einer kurzen Bedarfsanalyse schlägt 1blick für die jeweilige Lebenssituation notwendige und mögliche Versicherungen vor.

Update: 1blick hat uns 50 Invites zur Verfügung gestellt. Lest unten, wie ihr einen bekommt.
(weiterlesen …)

Posted in Produkte, Social Networkswith 36 Comments →