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Archive for 03.2011

Nicht fürs Kino: Trailer zum Angry-Birds-Realfilm geleakt28.03.11

Videos für das Spiel “Angry Birds” gab es schon einige. Dazu ein Brettspiel mit Spielfiguren und Versuche, das Spiel im echten Leben nachzuspielen. Jetzt ist auch der Trailer zu einem fiktiven Realfilm aufgetaucht. Die Crew der texanischen Produktionsfirma Rooster Teeth hat ihn aus der Taufe gehoben. Der Trailer lehnt sich an Filme aus den Genres Katastophenfilm und Weltverschwörung an. Held ist ein junger Soldat, der den Missbrauch der knuffigen Vögel als Waffen nicht länger tolerieren will und sich deswegen gegen das System auflehnt. Regisseur soll angeblich Michael Bay sein, der für Filme wie “Armageddon” und “Transformers” gerade stehen musste. Das stimmt natürlich nicht, aber es wird im Trailer genannt. (weiterlesen …)

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Wo auch sonst? Snoop Dogg veröffentlicht neues Album vorab bei MySpace28.03.11

Rapper Snoop Dogg hat sein neues Album “Doggumentary” komplett vorab und exklusiv auf MySpace veröffentlicht. Bitte wo? Auf dem gleichen MySpace, das nicht nur mausetot ist, sondern das auf dem Friedhof auch immer weniger besucht wird? Warum nur? Vielleicht, weil es trotz allem noch immer keine echte Alternative für Künstler gibt, um Hörern etwas exklusiv zu bieten. Streaming- und Downloaddienste wie Spotify, Simfy oder iTunes gehen den geraden Weg und bieten Alben zum offiziellen Start an. MySpace hatte trotz all seiner Nachteile in Sachen Musik einen alternativen Touch. Independent-Bands wurde es bei der Usability nicht gerade leicht gemacht, Songs hochzuladen. Aber gerade für sie bot MySpace die Möglichkeit einer exklusiven Plattform für Musik, zu der eine Alternative im Augenblick noch fehlt. (weiterlesen …)

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Ein Szenario: Wenn Web 3.0 einfach Facebook heißt25.03.11


Irgendwann in dieser Woche haben wir mal aufgehört, täglich über Facebook zu berichten. Aber nicht deswegen, weil es nichts Neues gegeben hätte. Sondern, weil wir kurz schlucken mussten. Es war genug los: Facebook hat das Frage-Antwort-Tool Questions nutzbarer gemacht, Facebook hat die Tochtergesellschaft Payments für ein besseres Bezahlsystem gegründet. Facebook liest die Meldungen von 1 Prozent der Nutzer schon beim Schreiben mit, um personalisierte Werbung live einzublenden. Facebook sperrt täglich 20.000 Accounts von Kindern unter 13, die auf Facebook nicht erlaubt sind. Facebook könnte Google schon bald mit einer Websuche Konkurrenz machen. Fußball-Zweitligist Hertha BSC verkauft 2.500 Tickets für ein Heimspiel exklusiv an seine Facebook-Freunde. Felix Magath hat sein Facebook-Profil jetzt endlich Wolfsburg-fähig gemacht, Hitler hat keine Facebook-Freunde. Facebook, Facebook, Facebook. Ich hatte irgendwann genug davon, immer nur von Facebook zu berichten. Besteht denn die Webwelt aus nichts anderem mehr?

Das ist genau der Punkt: Das Web besteht immer mehr aus Facebook. Die Vision von Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist es ja seit Jahren, dass das Web zu Facebook wird. Daran arbeiten er und seine Mitarbeiter fleißig. Was ist, wenn er damit Erfolg hat? So hat das Netzwerk mit seinem Gefällt-mir-Button auf fremden Websites schon viele Webinhalte auf seine Seite gebracht. Die Nutzer sind ohnehin dort und viele Startups ermöglichen den Login zu ihren Diensten via Facebook. Neue Social Networks wie das neue Shazam und OpinionAided versuchen es gar nicht mehr auf eigene Faust, sondern integrieren Facebook und seine hunderte Millionen Nutzer tief in ihr System. Auf die gleiche Weise will StumbleUpon, einer der letzten noch starken Social-Bookmark-Dienste sein Geschäft retten. Von Web 2.0 wurde viel geschrieben, Web 3.0 eher ziemlich schwammig skizziert. Was aber ist, wenn die nächste Webgeneration, ob 3.0 oder 4.0, ganz anders wird als geplant und einfach “Facebook” heißt? Und jetzt kommt der Witz: Es deutet sich bereits an. (weiterlesen …)

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Wir schenken euch LonelyCall, eine Idee, die potenziell 100 Milliarden wert ist25.03.11

Wie ist man früher reich geworden? Zum Beispiel, indem man weltweit Handel trieb und möglichst vielen Menschen Dinge verkauft hat. Heute kann man schon damit reich werden, wenn man möglichst viele Menschen erreicht und sich die Chance darauf wahrt, ihnen etwas zu verkaufen. Dieser Devise folgend hat sich am US-Finanzmarkt in den vergangenen Monaten eine neue Blase gebildet. Die Auslöser sind gigantische Bewertungen von Facebook (60 bis 65 Milliarden US-Dollar), Zynga (7 bis 9 Milliarden), Twitter (8 bis 10 Milliarden) und Groupon (15 bis 25 Milliarden).

Erinnerungen an das Jahr 2000 werden wach. Und wenn nun selbst die geldverliebte US-Technikpresse von einer Blase spricht, dann ist es schon weit gekommen. Aktueller Auslöser ist ein Startup namens Color, das vom Fleck weg eine Finanzierung in Höhe von 41 Millionen US-Dollar erhält. Denn Color ist neu auf dem Markt und bietet auf den ersten Blick wenig, was vergleichbare iPhone-Apps wie Instagram und PicPlz nicht auch hätten.

Wenn man so leicht so viel Geld einsammeln kann, wenn man bloß eine gute Idee hat und ein Social Network draus macht, dann sollten wir sowas doch auch können. Deswegen haben wir heute fünf Tipps und schenken euch eine Idee, mit der ihr reich werden könnt. Ehrlich, kein Scherz! Warum wir die nicht selbst umsetzen? Weil wir nicht reich werden wollen – sonst wären wir wohl kaum Blogger geworden. Und weil ich das schon immer einmal schreiben wollte und es endlich einmal passt: Klickt hier, wenn ihr reich werden wollt! (weiterlesen …)

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OMG! Webslang-Begriffe finden den Weg ins Englischwörterbuch25.03.11

Wer in der Schule etwas länger Englisch hatte, dessen Wege kreuzten sich womöglich einmal mit einem Wörterbuch der Oxford University. Der Verlag der renommierten Uni hat nun neue Wörter in sein “Oxford English Dictionary” aufgenommen, das Pendant zum deutschen Duden. Darunter sind auch drei Abkürzungen aus dem Jargon von Internetnutzern:

  • OMG: Oh my God! (Oh mein Gott!)
  • LOL: loughing out loud (lautes Lachen)
  • FYI: for your information (zu deiner Information)

Was dafür, zum Beispiel, fehlt:

  • WTF: What the fuck! (Was zum Teufel!)
  • FTW: for the win (Überlegenheitsbekundung wie “ist super” oder “ist das Beste”)
  • ROFL: rolling on the floor laughing (sich vor Lachen auf dem Boden wälzen, Steigerung von LOL)
  • RTFM: Read the fucking manual! (Lies das verdammte Handbuch!)

Klar, der Verlag hat sich, wie andere auch, für die sauberere Variante des Webslangs entschieden. Schließlich liest ja auch das Königshaus mit, und wer will schon, dass die die Queen sich vor Lachen auf dem Boden wälzt. Laut dem Verlag soll OMG zum ersten Mal 1917 in Briefen aufgetaucht sein, LOL im Jahr 1941, als die Abkürzung aber noch für “little old lady” stand. Berühmt geworden sind die Begriffe spätestens seit der kommerziellen Öffnung des World Wide Webs und dem Zugang der Bevölkerung zu Chats in den frühen 1990er Jahren. Schaut man nach weiteren neuen Einträgen im neuen Oxford-Wörterbuch, wundert man sich unweigerlich, warum OMG und LOL erst jetzt aufgenommen werden. Bei anderen Begriffen scheint der Verlag deutlich schneller zu sein. (weiterlesen …)

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Nie wieder Abhängigkeit: Warum Motorola und andere auf eigene Betriebssysteme setzen24.03.11


Wenn es eine Zeitlang so schien, als würden mit Googles Android und Apples iOS zwei mobile Betriebssysteme das Rennen machen, kann man sich bald über mangelnde Auswahl zumindest in der Nische nicht mehr beschweren. Neu ist, dass Motorola Mobility offenbar seit Monaten an einem eigenen System arbeitet, wie Informationweek meldet. Und der Smartphone- und Tablethersteller scheint es ernst zu meinen: Er hat einer internen Quelle nach drei ehemalige Mitarbeiter von Apple und Adobe um sich geschart, um das System zu fertigen. Der Deutsche-Bank-Analyst Jonathan Goldberg bestätigte die Gerüchte.

Warum Motorola das macht? Weil man angeblich unzufrieden mit dem Aufwand ist, der mit Android verbunden ist. Jeder Versionssprung (etwa von 2.2 auf 2.3) erfordert viel Entwicklungsarbeit für alle unterstützten Geräte. Durch die Fragmentierung mache Google sich selbst und den Hardwareherstellern das Leben schwer. Offiziell bleibt Android natürlich die erste Wahl für Motorola, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber Informationweek bestätigte. Zur Erinnerung: Motorola war der erste Anbieter, der mit dem “Xoom” ein Tablet mit Googles angepasster Android-Version Honeycomb (3.0) auf den Markt brachte. Schaut man sich dort um, dürfte die Motivation nach einer Systemvielfalt offenbar werden: Die Hersteller wollen nie wieder so von einem Betriebssystem abhängig sein wie einst von Microsoft Windows. (weiterlesen …)

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3 Millionen Kunden bezahlen bei Starbucks mit dem Handy24.03.11

Bargeld ist out: Starbucks zählt in den USA inzwischen 3 Millionen Verkäufe über Card Mobile, eine Lösung, mit der man mit dem Smartphone zahlen kann. Das sagte Starbucks-Chef Howard Schultz auf der jährlichen Hauptversammlung der Café-Kette in Seattle. Mit einer App für iPhone oder Blackberry können Besitzer einer Starbucks-Karte ihr Kundenkonto auf dem Smartphone nutzen. Dort gibt es auch eine Bezahlfunktion: Ein QR-Code, der im Smartphone-Display erscheint, kann an der Starbucks-Kasse von einem Mitarbeiter gescannt und das Kundenkonto mit dem entsprechenden Zahlbetrag belastet werden.

Frühere Sicherheitsprobleme des Systems will Starbucks inzwischen beseitigt haben. Der Bezahldienst startete in ausgewählten Starbucks-Filialen im September 2009. Im Januar 2011 ging die mobile Bezahlmöglichkeit dann für alle 6.800 Filialen in den USA online. Hierzulande ist sie noch nicht verfügbar. Das Beispiel zeigt aber, dass Bezahlen mit dem Smartphone funktionieren kann. Und dass es auch ohne den kommenden Trend NFC (Near Field Communication) geht. (weiterlesen …)

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Yahoo Search Direct gibt Google und Microsoft Tipps für eine bessere Livesuche24.03.11


Yahoo hat gestern die Beta-Version einer Instant-Antwortmaschine namens “Search Direct” vorgestellt. Antwortmaschine deswegen, weil sie direkt Antworten liefern soll, statt bloß Suchergebnisse auszuspucken. Search Direct orientiert sich dabei an Google Instant, geht aber noch einen Schritt weiter – und macht im Prinzip einen guten Eindruck. Noch bevor man überhaupt etwas in die Suchmaske eingibt, liefert Yahoo in Form der aktuell meist gesuchten Begriffe (Trending Searches) bereits erste Ergebnisse. Die Trending Searches aktualisieren sich automatisch alle zehn Minuten. Tippt man etwa die ersten Buchstaben von “weather” ein, ermittelt Yahoo den ungefähren Standort und blendet das aktuelle Wetter direkt in einem Fenster unterhalb der Suchmaske ein (siehe Screenshot oben).

Das war es dann aber auch leider schon mit den realen Vorteilen, die zur Zeit existieren. Yahoo spricht noch davon, dass man sich Aktienkurse anzeigen lassen kann. Bei meinem Test etwa von APPL kam im Antwortfenster aber nur ein Link zu Yahoo Finance, keine Ansicht des Aktienkurses. Auch andere Yahoo-Dienste hätte man besser integrieren können. Tippt man etwa die ersten Buchstaben von “travel” ein, wäre das eine gute Möglichkeit für Yahoo gleich Reiseangebote einzublenden. Statt dessen spuckt das Suchfenster drei Links aus, darunter einen zu Yahoo Travel. Etwas enttäuschend finde ich auch die Integration der News in die Trending Searches. Nicht alle Trending Searches liefern beim Mouse-Over Nachrichten oder wenigstens Auszüge aus den Topquellen, sondern oft einfach nur schnöde Links, die man dann doch noch öffnen muss. (weiterlesen …)

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Video on Demand: Kabel Deutschland streamt Filme über den TV-Kanal23.03.11


Wenn Fernsehen und Internet von einem Anbieter kommen sollen, gibt es allerlei technische Kombinationstricks: Internet und Fernsehen über den DSL-Anschluss, TV-Kanäle über DVB-T oder Satellit kombiniert mit Video on Demand über die DSL-Leitung. Oder beides über Kabel-TV. Vor allem bei Letzterem hat mich immer gewundert, warum es dem Anbieter Kabel Deutschland so schwer fällt, neben digitalen Fernsehkanälen und Breitbandinternet auch noch ein echtes Video on Demand anzubieten. Das gibt es zwar bisher, allerdings nicht per Knopfdruck. Kunden mussten die Filme dafür per SMS, Telefon oder Bestellung auf einer Webseite freischalten lassen, auf dass sie ihm dann zu einer bestimmten Uhrzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Damit soll jetzt Schluss sein: Kabel Deutschland (KDG) bietet seit heute zunächst in Hamburg, Berlin und München Video on Demand per Knopfdruck an. Heißen wird der Service “Select Video”. 2,3 Millionen Haushalten in den genannten Städten stehen dafür vom Start an 2.500 Stunden Video zur Verfügung. TV-Serien sollen ab 99 Cent verfügbar sein, Kinofilme ab stolzen 6 Euro. Kunden, die Select Video nutzen wollen, benötigen einen digitalen Videorekorder. Interessant ist die Technik dahinter, denn die Filme werden nicht über das Internet gestreamt. (weiterlesen …)

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Es gibt kein Zurück: Warum ihr bei Facebooks neuem Nachrichtensystem bleiben müsst23.03.11

Facebook New Messages

Seit einigen Wochen rollt Facebook nach und nach ein neues Nachrichtensystem aus, das man im vergangenen Herbst vorgestellt hat. Ich bin seit Ende Januar dabei. Jetzt, nach ein paar Wochen überwiegen gefühlt die Vorteile, obwohl es definitiv eine große Umstellung ist. Facebook unterscheidet beim neuen System nicht mehr zwischen Chat und Meldung und lässt die Betreffzeile weg. Deswegen ist der Posteingang bunt durchsetzt mit kurzen wie langen Meldungen mit völlig unterschiedlichem Wert. Einige unserer Leser können sich nicht daran gewöhnen, wofür ich vollstes Verständnis habe. Deswegen habe ich gestern auf Facebook danach gefragt, ob jemand eine Möglichkeit weiß, wie man zum alten System zurückkehren kann.

Es wusste niemand, denn die Möglichkeit gibt es bislang nicht. Annette Schwindt, Facebook-Expertin und Autorin von “Das Facebook-Buch”, bestätigt mir auf meine Nachfrage: “Nein, man kann die Umstellung auf Messages nicht rückgängig machen.” Sie hat sich in ihrem Blog mit dem neuen Nachrichtensystem auseinander gesetzt. Dort erklärt sie in einem Update: “Messages wird Standard für alle Nutzer. Es braucht also keine Einladung mehr. Und weil die Frage immer wieder kommt: Nein, es kann nicht wieder deaktiviert werden.” (weiterlesen …)

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LinkedIn hat mehr als 100 Millionen Mitglieder – und etliche mehr, die es nicht werden wollen23.03.11

Beneidenswert und gleichzeitig ärgerlich: Das Kontaktnetzwerk LinkedIn hat gestern bekannt gegeben, die Zahl von 100 Millionen Mitgliedern überschritten zu haben. Das ist beachtlich, das ist eine stolze Zahl, das ist: bedauerlich. Ich mag die Idee des Netzwerks. Im Vergleich zu Xing kann ich mich damit auch mit meinen Kontakten im Ausland vernetzen, die ich nicht gleich zu Freunden erklären will. Mit welch aggressiven Methoden das Netzwerk aber neue Nutzer hinzugewinnt, darüber haben wir vor kurzem noch berichtet.

100 Millionen Mitglieder: Das sind mehr als MySpace noch hat, das ist ziemlich genau die Hälfte von Twitter, das ist ein Sechstel von Facebook. Eine Million neue Nutzer pro Woche gewinnt das Netzwerk dazu, wie LinkedIn im eigenen Blog dazu schreibt. In einer Infografik hat man noch ein paar weitere interessante Daten hinzugefügt:

  • 44 Prozent der Nutzer stammen aus den USA, 56 Prozent aus dem Rest der Welt
  • Vor allem in Brasilien und Mexiko wuchs das Unternehmen am stärksten: In Brasilien zählte man Ende 2010 stolze 428 Prozent mehr Nutzer als Anfang 2010, in Mexiko 178 Prozent mehr.
  • Auch Frankreich ist ein starker Markt: 72 Prozent mehr Nutzer innerhalb eines Jahres. Das dürfte den Konkurrenten Xing ärgern, der in den Nachbarländern Deutschland und Spanien stark ist, nicht aber in Frankreich.
  • Insgesamt nutzen die meisten Besucher LinkedIn am ehesten morgens, abends dafür umso mehr auf einem mobilen Gerät.
  • Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern bei LinkedIn sind eBay, Apple und Amazon, aber auch Suppenhersteller Campbell’s.
  • 73 der Fortune-100-Unternehmen nutzen LinkedIn, um neue Mitarbeiter zu finden.
  • Lehrer sind mit knapp 1 Million die meistvertretene Berufsgruppe.

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Auf dem Weg zum neuen Weltrekord: Die Echtzeit-Weltkarte der Firefox-4-Downloads (Update)22.03.11


Als ich vorhin fünf Minuten abschalten wollte, hat mir das sehr geholfen: Mozilla hat die neue Version seines Browsers Firefox (Firefox 4.0, FF4) heute Nachmittag auch offiziell freigegeben. Die Downloads zeigt Mozilla über das Tool “Glow” in Echtzeit auf einer Weltkarte an. Jeder Download poppt dort kurz auf. Während ich diese Zeilen schreibe, haben die Nutzer bereits mehr als 700.000 Feuerfüchse heruntergeladen. Das Tempo scheint sich immer mehr zu erhöhen, so dass ich fest davon ausgehe, dass die Zahl von 10 Millionen Downloads innerhalb der ersten 24 Stunden locker überschritten wird.

Update: Da habe ich mich wohl getäuscht, aber so wie der Ticker gestern Nachmittag durchratterte… Aktuell sind es erst knapp 7 Millionen, wobei nicht ganz klar ist, wann der Zähler gestartet wurde. Engadget spricht nur von 5 Millionen Downloads, was mir zu wenig erscheint, zumal es erst gestern am frühen Nachmittag offiziell los ging. (weiterlesen …)

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44 Prozent bloggen mit WordPress – haben Tumblelogs noch eine Chance?22.03.11


Ich persönlich war ein kleines bisschen überrascht. Aber nachdem mich meine Kollegen gerade fragten, was daran denn nun so besonders sei, gehe ich mal davon aus, dass ihr das ähnlich seht: Die Ergebnis unserer Twtpoll-Umfrage zum Thema-Blogsysteme sind da. Angesichts eines angekündigten neuen Designs von Blogger.com vergangenen Woche hatten wir euch gefragt, womit ihr denn eigentlich bloggt. Insgesamt gab es 216 Stimmen. 44 Prozent davon verwenden den Klassiker: ein selbst gehostetes WordPress. 19 Prozent sind bei Googles Blogger.com, 11 Prozent bei WordPress.com.

Überraschend deswegen, weil ich vermutet hatte, dass Tumblelogs inzwischen deutlich weiter verbreitet wären. 15 Millionen monatliche Besucher sollte im vergangenen November allein Tumblr haben, die Nutzerzahlen hatten sich innerhalb eines Jahres verfünfzehnfacht. Aber nur 7 Prozent unserer Umfrageteilnehmer bloggen mit Tumblr, 6 Prozent mit Posterous. Auf Tumblelogs veröffentlichen die Benutzer nur selten längere Beiträge. Es werden eher Bilder, Videos, Zitate oder Links verschlagwortet, die den Nutzern auf ihren Streifzügen durchs Web aufgefallen sind. So etwas, was Facebook inzwischen auch kann? Genau. Deswegen wirft unsere Umfrage nun die Frage auf, ob Tumblelogs überhaupt noch eine Chance haben. (weiterlesen …)

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Amazons Appstore endlich online: Aber keine Apps außerhalb der USA verfügbar22.03.11

Der Amazon Appstore für Android ist online. Er hatte bereits heute Nacht für kurze Zeit seine Pforten geöffnet, bevor er gegen 9 Uhr wieder offline ging. Grund dafür ist möglicherweise, dass Apple eine einstweilige Verfügung gegen den Konkurrenten angestrengt hat. Der iPad-Hersteller hatte sich den Namen “App Store” im Jahr 2008 schützen lassen und will nun offiziell Kunden vor Verwirrungen bewahren. Das wiederum rief Microsoft auf den Plan. Das Unternehmen von Steve Ballmer findet den Begriff “App Store” zu allgemein, als dass ihn sich jemand schützen lassen dürfe.

Jetzt ist der Amazon Appstore wieder da und bietet einen alternativen App-Marktplatz für das mobile Betriebssystem Android. Er soll mit 3.800 Apps starten und jeden Tag ein kostenloses Angebot bieten. Heute gibt es “Angry Birds Rio”, eine Neuauflage des beliebten Spiels mit den Charakteren des Animationsfilms “Rio”, der am 7. April in Deutschland startet. Apps sollen sich via Flash noch vor dem Kauf eine halbe Stunde lang im Browser testen lassen. Kleine Hiobsbotschaft für Deutschland: Diese so genannte Test-Drive-Funktion ist in Deutschland nicht verfügbar. Und die Apps im Übrigen auch nicht. (weiterlesen …)

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Wir haben’s geahnt: Facebook ist bloß ein CIA-Programm und Zuckerberg ein CIA-Agent22.03.11

Satire darf alles. Moment, ist das überhaupt eine Satire? Die ganze Sache ist so naheliegend, dass sie gar nicht so absurd erscheint: The Onion hat in einem Video das CIA-Programm Facebook genauer ins Visier genommen. Facebook habe die Kosten des US-Nachrichtendienstes massiv gesenkt und sei dank der Positionsdaten deutlich präziser als das Nebenprogramm Twitter, das getrost eingestellt werden könnte.

“Nach Jahren der geheimen Überwachung der Öffentlichkeit sind wir erstaunt, dass so viele Menschen willens sind zu offenbaren wo sie wohnen, was ihre religiösen oder politischen Ansichten sind, dass sie alphabetische Listen ihrer Familie und Freunde anlegen, deren E-Mail-Adressen und Telefonnummern auflisten, sowie hunderte Fotos von sich selbst dort einstellen würden, nebst Statusmeldungen darüber, was sie in jedem Moment machen”, sagte CIA-Vizepräsident Christopher Sartinsky. “Für die CIA ist das ein Traum, der wahr geworden ist.” CIA-Agent Mark Zuckerberg, Codename “Overlord” hat für seine Dienste einen Orden erhalten. (weiterlesen …)

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