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Archive for 03.2011

Wie sollen Websites zum Thema Ausbildung aussehen?21.03.11

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Hört man das Wort „Textil“, dann denken die meisten sicherlich an Kleidung; und dass diese nicht selten im Ausland hergestellt wird. Die wenigsten wissen jedoch, dass die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie technologisch zur Weltspitze gehört und einer der modernsten und leistungsfähigsten Wirtschaftszweige unseres Landes ist.

Textilien spielen nicht nur in der Mode und Bekleidung eine zentrale Rolle, sondern – wie im unten stehenden Video zu sehen – auch in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, in den Bereichen Umwelt und Energie sowie in der Medizintechnik. Kaum eine Branche bietet solch umfassende Ausbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wie die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie.

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Der lang ersehnte, neue Browser ist da: Das erwartet euch im Firefox 421.03.11


Nach fast drei Jahren: Mozilla wird morgen aller Voraussicht nach die finale Version 4.0 des Browsers Firefox vorstellen. Die Schlitzohren von Golem.de haben herausgefunden, dass diese Version schon heute auf den FTP-Servern von Mozilla liegt und heruntergeladen werden kann. Steuert man die Seite via http an, kommt allerdings derzeit der Hinweis, dass der Browser noch nicht ganz fertig sei. Wenn nicht noch etwas Grundlegendes schief geht, werdet ihr zumindest morgen den Firefox 4.0 auf der Mozilla-Website auch offiziell herunterladen können.

Folgendes erwartet euch im Firefox 4.0. An der Benutzeroberfläche zum Beispiel:

  • Die Browser-Tabs wandern über die Adresszeile, was Google Chrome und Opera vorgemacht haben und was langsam zum Standard wird.
  • Ein App-Button ersetzt die Menüleiste, ähnlich wie im Internet Explorer.
  • Aus “Neu Laden” und “Stopp” wird eine Taste. Sobald die Seite lädt, kann man den Button als Stopp-Taste benutzen.
  • Die Status-Leiste am Fuß wird zur Add-on-Leiste.
  • Bessere Unterstützung für Web-Apps, also häufig verwendete Tabs wie Facebook, die sich als Favicon am Rand anpinnen und so leicht wieder öffnen lassen.
  • Die neue Panorama-Ansicht kachelt alle geöffneten Tabs in einer Übersicht, die sich per Knopfdruck aufrufen lässt. Die Funktion wurde als TabCandy bekannt. Sie lässt Tabs auch gruppieren. Firefox 4 versteckt diese Funktion namens “Alle Tabs auflisten” aber ziemlich gut. Sie befindet sich in der Tab-Leiste rechts neben dem “+”, mit dem man neue Tabs öffnet.
  • Firefox Sync synchronisiert Tabs, Favoriten und Einstellungen zwischen Firefox-Versionen auf verschiedenen Rechnern oder einem Android-Smartphone.

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5 Freikarten zu verschenken: Basic Thinking schickt euch zum Cologne Web Content Forum21.03.11

Basic Thinking schickt fünf von euch zum Cologne Web Content Forum. Die Veranstaltung am 31. März auf dem Kölner Vulkangelände findet bereits zum vierten Mal statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto “It’s time to kiss the future”. In den Panels geht es um das Leistungsschutzrecht, Finanzierungsmöglichkeiten und den Umgang mit Social Networks. Nachmittags stellen sich acht Startups in einem Elevator Pitch vor. Abends erhält der Gewinner der Kategorie zusammen mit jeweils einem Unternehmen der Bereiche Plattformen und Formate den Preis “eco Content Star”, der erstmalig vergeben wird.

Das Ticket für die eintägige Veranstaltung kostet inklusive Speis und Trank eigentlich 249 Euro. Da wir offizieller Medienpartner der Veranstaltung und natürlich vor Ort sind, war der eco-Verband als Veranstalter aber so nett, uns fünf Freikarten zu spendieren. Möchtet ihr eine Karte gewinnen, folgt uns auf Facebook oder Twitter und registriert euch hier über unser Formular. Registrieren könnt ihr euch bis zum 24. März. Um teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein. Die Gewinner werden wir am 25. März bekannt geben. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

(Jürgen Vielmeier)

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Kein Tod, bloß ein Generationswechsel? Digg-Gründer räumt Chefposten, Yigg kann nicht klagen21.03.11

Vergangenen Freitag haben wir über den Tod der Social-Bookmarking-Dienste geurteilt. Am Wochenende hat sich die Indizienlage weiter verschärft, doch ein paar Überraschungszeugen haben eine Lanze für Social News gebrochen. Die schlechten Nachrichten: Digg-Gründer Kevin Rose hat genug und tritt als CEO zurück. Er bleibt dem Aufsichtsrat erhalten, will sich aber vornehmlich einem neuen Projekt widmen.

Beim Konkurrenten Reddit indes wollen sich die Hiobsbotschaften einfach nicht einstellen. Zwar haben gleich zwei Entwickler das Team in den letzten Tagen verlassen. Reddit hat die Zahl seiner Pageviews innerhalb eines halben Jahres aber von 500 Millionen auf eine Milliarde verdoppelt. Entwickler Mike Schiraldi erklärte in einem Blogposting, er werde weiterhin sein halbes Leben auf Reddit verbringen, habe aber ein Traumangebot von Google erhalten und findet, dass jeder Programmierer einmal in seinem Leben dort arbeiten sollte. Seinen Abgang erklärt er so: “Zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere will ich an einem Ort arbeiten, wo die Programmierer bis zur Spitze reichen, wo die Richtlinien bei Personal und IT und allem anderen von Nerds im Geiste entworfen werden und nicht von Magazinverlegern.” Reddit gehört zur Digitalsparte des US-Verlagshauses Condé Nast. Unterdessen scheint es auch dem deutschen Dienst Yigg nicht all zu schlecht zu gehen. (weiterlesen…)

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AP vereinfacht die Sprache: Aus e-mail wird email21.03.11


Kleine, interessante Änderung: Die US-Nachrichtenagentur AP (Associated Press) schreibt in ihrem neuen Stylebook “e-mail” künftig “email”, also ohne Bindestrich. Das ist in sofern von Bedeutung, dass die “Journalistenbibel” hohe Bedeutung für US-Journalisten und damit auch die englische Sprache hat. Bald könnte sich also die neue Schreibweise in unser liebsten Fremdsprache durchgesetzt haben. Das Techblog Gizmodo freut sich:

Damit wird die E-Mail endlich als neues Medium akzeptiert, was sich auch in der Schreibweise manifestiert.

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AT&T übernimmt T-Mobile USA: Gewinner und Verlierer21.03.11

Die Telekom wird ihre US-Mobilfunktochter T-Mobile USA für 39 Milliarden US-Dollar (28 Milliarden Euro) in bar und Aktien an AT&T verkaufen. AT&T wird damit seine Position als Marktführer unter den Mobilfunkprovidern in den USA ausbauen und kann Kapazitäten des T-Mobile-Netzes seinen Kunden zur Verfügung stellen. Sprich: Das eigene Netz wird auf Kosten der T-Mobile-Kunden entlastet, auch wenn T-Mobile den Vorwurf dementiert. Der Datenverkehr im AT&T-Netz war vor allem durch den jahrelangen Exklusivverkauf des iPhones und jüngst durch den Smartphone-Boom in den vergangenen Jahren um das 80-fache angestiegen.

Bis 2015 wird eine weitere Verzehnfachung des Datenverkehrs erwartet. Weitere Mobilfunkkapazitäten werden allerdings noch von den US-Behörden zurückgehalten, die neue Frequenzen einem aufwändigen Prüfverfahren unterziehen. Die einzige Möglichkeit, die Netzkapazitäten kurzfristig aufzustocken, war also durch eine Übernahme. Wie AT&T selbst schreibt, erhöht sich durch die Übernahme die Netzdichte um 30 Prozent. AT&T spart sich damit fünf Jahre Arbeit. (weiterlesen…)

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Zum Abschluss der Woche: Mike Tyson und das Heilmittel für Angry-Birds-Süchtige18.03.11

So, liebe Leute. Wir haben euch in dieser Woche sehr schwere Kost zugemutet: den Tod der Social-Bookmark-Dienste, ein paar Mal Google, LinkedIn, revolutionäre Sternchencodes und harmlose Bezahlschranken, den Siegeszug der digitalen Rabattmarken, einen viel diskutierten neuen Internet Explorer und vieles mehr. Da kam der Spaß wohl ein wenig kurz.

Deswegen tun wir das, was wir hier seit Monaten nicht gemacht haben: Wir verlinken mal ein Video. Mike Tyson ist so einer, der früher eigentlich öfter mal Spaß gemacht hat. Weniger den direkt Beteiligten als eher seinem Publikum. Als er noch im Ring stand, biss er einst seinem Gegner Evander Holyfield ein Stück vom Ohr ab. Nicht so spaßig waren zwar wiederum Klagen gegen seinen früheren Manager sowie mehrere Gefängnisaufenthalte und Geldstrafen wegen Körperverletzung, Drogenbesitzes und einer Vergewaltigung. Seit der Komödie “Hangover”, in der Tyson sich selbst spielt, weiß man aber, dass er nach wie vor für einen humorigen Auftritt vor der Kamera taugt. Für den US-Sender “Sports Nation” stellt er dies jetzt in einem viralen Werbespot unter Beweis. Dort präsentiert er ein vermeintliches Heilprogramm für Süchtige des Spiels Angry Birds. In drei einfachen Schritten kommen Spieler dabei von dem Programm los. Obwohl. Eigentlich ist es nur einer…  (weiterlesen…)

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Tod der Social News: Yahoo verramscht Delicious, Digg-Gründer nutzt lieber Twitter18.03.11


Finde den Fehler im folgenden Satz: Facebook wird auf über 60 Milliarden US-Dollar bewertet, Twitter und Zynga auf knapp 10 Milliarden, Yahoo will Delicious für 1 bis 2 Millionen Dollar verkaufen, Groupon will 25 Milliarden an der Börse erzielen. Ist jemandem etwas aufgefallen? Dreimal ist von Milliarden die Rede, einmal von Millionen. Während den einen das Geld hinterhergetragen wird, soll ein anderer praktisch im Second-Hand-Laden verramscht werden. Nach dem Motto: Egal wie teuer, Hauptsache weg damit. Was bitte ist denn da bloß los?

Soziale Newsaggregatoren wie Reddit, Yigg und Mister Wong waren ein Paradebeispiel für Web 2.0, galten als die Zukunft und scheinen mittlerweile samt und sonders ins Altersheim abgeschoben zu sein. Bis auf eine Ausnahme: StumbleUpon hat kürzlich 17 Millionen Dollar in einer Finanzierungsrunde eingesammelt und gilt jetzt als größter Übernahmekandidat für Delicious. Was StumbleUpon anders macht als die anderen? Der Dienst ist seit einiger Zeit tief in Facebook integriert. Sprich: Das, worüber man stolpert (stumble), kann man direkt in dem Multimilliarden-Dollar-Netzwerk mit seinen Freunden teilen. An Facebook oder zumindest Twitter führt in Sachen Social offenbar kein Weg mehr vorbei. (weiterlesen…)

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“Mir ist langweilig”: Milliardenkonzern Groupon hat gelernt, wie seine Nutzer ticken18.03.11

So geht’s. Der Gutscheinriese Groupon hat offenbar erkannt, was seine Mitglieder wollen, und verpasst seinem Dienst zwei neue Buttons: “Ich habe Hunger” und “Mir ist langweilig”. Klickt man darauf, soll man sofort Angebote bekommen, die diese untragbaren Zustände schnellstmöglich ändern. Der neue Dienst nennt sich “Groupon Now” und soll ab April verfügbar sein. Das ging in der Meldung um den geplanten Börsengang des Unternehmens beinahe unter. Groupon hofft dabei auf eine Bewertung in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz soll für 2010 rund 760 Millionen Dollar betragen haben.

Klickt man also auf “Mir ist langweilig” (im Original: I’m bored), lokalisiert die App die aktuelle Position, durchsucht passende Angebote und schlägt dem Anwender etwas vor. Die App soll für iPhone, Blackberry, Android und als Web App zur Verfügung stehen. Klingt simpel. Und genau das ist offenbar die Idee des Unternehmens, das über den zugekauften Anbieter CityDeal auch in Deutschland aktiv ist. Angebote, die man wahr nimmt, muss man bei dem anbieterfreundlichen Dienst im Voraus bezahlen. Groupon streicht davon bis zu 50 Prozent ein. Ist das jetzt sonderlich kreativ? Muss es nicht sein, solange die Anwender auf ihre Kosten kommen. (weiterlesen…)

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Bezahlschranke der New York Times gilt für das iPad, nicht für Facebook und Twitter18.03.11


Social Media ahoi! Die Bezahlschranke, die die “New York Times” (NYT) gestern für ihre Online-Ausgabe angekündigt hat, wird sich auf mehreren Wegen umgehen lassen. Sie greift nicht, wenn man einen Artikel über Facebook oder Twitter ansteuert. Die Zeitung wertet damit Social-Media-Content deutlich auf und will vermutlich mehr Leser über die Netzwerke heranholen. Die Einschränkungen werden im Web derzeit eifrig diskutiert. Gestern hatte das Blatt angekündigt, die Zahl der Artikel, die jeder Leser über die Website kostenlos lesen kann, auf 20 pro Monat zu begrenzen. Ab dem 21. Artikel greift ein Abo, das je nach Endgerät unterschiedlich viel kostet. 15 US-Dollar im Monat werden etwa fällig, wenn man vom Web oder einer Smartphone-App auf die NYT-Beiträge zugreifen möchte. 20 Dollar kostet der Zugang über Web und das iPad. Print-Abonnenten zahlen nichts extra.

Seltsam ist die Grenze von fünf Beiträgen pro Tag, wenn man via Google auf einen NYT-Beitrag geleitet wird. Bei Bing oder Yahoo gibt es diese Beschränkung offenbar nicht. Frei zugänglich sollen die Startseite, die Ressort-Startseiten und Blogs wie das beliebte Bits-Blog bleiben. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, sich so viele Artikel wie man will, über einen Umweg anzeigen zu lassen: Artikel aufrufen, Überschrift kopieren, in eine Suchmaschine einfügen, suchen und dann per Link aufrufen. Und wahrscheinlich liegt daran der Casus Knacktus. (weiterlesen…)

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Merkt euch diese **CODES! Zoove könnte Foursquare das Wasser abgraben17.03.11

Was im Bild da oben wie Werbung aussieht, ist auch eine. Eine neue Art von Werbung, von der wir meiner bescheidenen Meinung nach noch viel hören werden. Das Start-up Zoove bietet StarStar-Codes als Alternative zu QR-Codes, Groupon-Checkins oder SMS-Diensten an. Für reichlich gesalzene Preise zwischen 7.500 und 75.000 US-Dollar pro Jahr können sich Unternehmen einen Sternchencode reservieren und darüber mobile Services anbieten. Doch die Möglichkeiten sind in der Tat raffiniert: Wählt ein Smartphone-Besitzer einen Sternchencode wie **2777 (für **APPS) in der Telefonfunktion, öffnet das Gerät einen Service. Je nachdem, was der Anbieter hinter dem Code hinterlegt hat, wird der “Anrufer” etwa zu einer Website, einer App, einer Umfrage oder einem Video weitergeleitet oder erhält eine Audio-Nachricht. Der Code **8294 (**TAXI) hingegen könnte die Rufnummern der am Ort verfügbaren Taxidienste in einer SMS rüberschicken.

Den Nordamerikanern sind Dienste über Telefoncodes dank der frühen Verbreitung von Tastentelefonen bereits bestens bekannt (“Wähle 555-TAXI”). Die Sternchencodes, die zunächst nur in den USA verfügbar sind, könnten sich aufgrund ihrer Einfachheit allerdings auch im Rest der Welt durchsetzen. Zumal zumindest einige Services auch für einfache Handys möglich sind. In den vergangenen Jahren haben sich QR-Codes für ähnliche Aktionen, zum Beispiel auf Postern, recht weit verbreitet. Hält man die Kamera eines Smartphones oder ein anderes Lesegerät über einen speziellen Barcode, öffnen sich Dienste. Hierzu muss man allerdings erst eine App öffnen, eine Kamera darüber halten und hoffen, dass das Motiv gut ausgeleuchtet ist. Eine Nummer zu wählen, ist der bequemere Weg.  (weiterlesen…)

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Google Docs: Die Groupware, die Wave niemals war17.03.11


Erinnert sich noch jemand an Google Wave, eine Groupware, die viele Vorschusslorbeeren erhielt, dann schnell vergessen und bald von Google wieder aufgegeben wurde? Nun, es scheint, als habe Google der Wunsch nach einer eigenen Groupware nicht losgelassen. Und so baut man in letzter Zeit Google Docs immer mehr zu einer solchen aus, mit praktischeren Tools als Wave sie hatte. Gestern hat Google eine Kommentarfunktion für Docs vorgestellt. Nun kann man nicht mehr nur mit Anderen zusammen an Dokumenten arbeiten, sondern auch mit ihnen chatten.

Zur Kommentarfunktion lassen sich auch Kollegen ohne Google-Mail-Konto einladen. Man kann einzelne Mitglieder aus einer großen Diskussion herausziehen und mit ihnen kleinere Gesprächsgruppen bilden. E-Mails informieren auf Wunsch über den Lauf einer Diskussion. Dank @-Mentions erreichen Kommentare nicht alle, sondern nur gewünschte Gesprächspartner. Starten lässt sich eine Diskussion über den Menüpunkt “Discussions”. (weiterlesen…)

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iPad-Tageszeitung “The Daily” ein Flop? Fluktuation schon nach einem Monat17.03.11

Das ging schnell: “The Daily”, Rupert Murdochs elektronische Tageszeitung für das iPad, verliert drei wichtige Journalisten gerade einmal einen Monat nach dem Start. Wie Adweek berichtet, haben Fernsehkritikerin Heather Havrilesky, Dokureporter Lauren Bans und Politikreporter Jon Ward das Projekt der News Corp verlassen. “The Daily” hat gut hundert Mitarbeiter. Drei machen einen Trend, auch wenn zwei betonen, sie seien nicht gegangen, weil es ihnen nicht gefallen habe.

Ward hatte ein weiteres Angebot von der kürzlich von AOL übernommenen “Huffington Post” erhalten und wechselt nun dahin. Es sei eine schwere Entscheidung gewesen, betont er. Havrilesky sagt, sie höre bei “The Daily” auf, weil sie mit ihrem Roman Fortschritte gemacht habe und da weitermachen möchte. Bans wechselt zum Magazin “GQ”. Alle gingen offiziell in Frieden, aber wären sie wirklich gegangen, wenn die Konditionen vor Ort und die Aussichten der Blattes himmlisch gewesen wären? Es klingt nicht so. (weiterlesen…)

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10 Tipps von uns, wie ihr so erfolgreich und penetrant wie LinkedIn werdet16.03.11

Mit Wehmut erinnere ich mich an die Zeit zurück, in der ich noch nicht mein ganzes Adressbuch zu LinkedIn eingeladen hatte. Denn seitdem bekomme ich täglich zahlreiche Erinnerungsmails von LinkedIn und Beschwerden von flüchtig Bekannten, die zum x-ten Male eine Aufforderung bekamen, sich dort mit mir zu vernetzen. Rechtlich ist das vermutlich alles koscher und größtenteils ist es meine eigene Schuld, weswegen ich mich darüber gar nicht mal beschweren will. Als ich heute aber einen Beitrag über 10 Tipps für junge Unternehmen las, musste ich lachen. Sie stammen vom LinkedIn-Gründer Reid Hoffmann.

Schlimmer noch. Was der zum Besten gibt, klingt nicht einmal besonders schlecht. Es sind Guerilla-Tipps wie:

  • “Das Geschäftsmodell sollte eine bahnbrechende Veränderung sein.”
  • “Startet so früh, dass eure erste Version euch selbst verlegen macht.”
  • “Wichtiger als eine gute Produktidee ist eine gute Vertriebsstrategie.”
  • “Steckt euch hohe Ziele.”

Hoffmann ist ein so genannter “Super Angel”, ein Investor in einer frühen Unternehmensphase mit guten Beziehungen zu Geldgebern. Vor LinkedIn gründete er bereits PayPal und soll in einer frühen Finanzierungsrunde in Facebook und Zynga investiert haben. Sein Unternehmen LinkedIn jedenfalls, in dem er als Executive Chairman (eine Art ausführender Vorstand) arbeitet, fällt mir zunehmend als Spam-Schleuder auf. Ich will Hoffmanns Fähigkeiten und Verdienste hier gar nicht schmälern. Aber wenn er in seiner Position Tipps geben darf und damit auch noch Erfolg hat, dann ist LinkedIns zweifelhafter Erfolg offenbar ein Beispiel, das Schule machen sollte. Na dann: Hier zehn Regeln von uns, wie ihr so erfolgreich werdet wie LinkedIn, koste es, was es wolle. (weiterlesen…)

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Nur noch öffentliche Profile: Startet Googles Social Network am 1. August?16.03.11

Google Profiles

Google hat in einem Hilfeartikel angekündigt, private Profile seines Dienstes “Profiles” zum 31. Juli dieses Jahres zu löschen, also solche, deren Nutzer ihre Daten nicht für Suchmaschinen oder andere Nutzer frei geben. Danach sollen nur noch öffentliche Profile unterstützt werden. Interessant ist die Sprache, die Google bei dieser Ankündigung gebraucht, und die weitere Hinweise auf ein eigenes Social Network sein könnten, auch wenn ich da nicht zu viel hineininterpretieren will. Zunächst einmal ist ein Löschen privater Profile eigentlich ein entgegen gesetzter Schritt auf dem Weg zu einem Social Network. Um seine Hobbys und Interessen mit Freunden zu teilen, muss ein Profil nicht zwingend öffentlich sein.

Auch Facebook-Profile sind öffentlich. Man kann sein Foto und seinen Namen vor Suchmaschinen verbergen, allerdings ist die Funktion tief unter den Einstellungen für Privatsphäre vergraben. “Öffentlich” heißt bei Google Profiles im Grunde das gleiche, was es bei Facebook heißt:

Beachten Sie, dass Ihr vollständiger Name die einzige erforderliche Information ist, die in Ihrem Profil erscheint. Alle sonstigen Informationen, die Sie nicht weitergeben möchten, können Sie beliebig bearbeiten und entfernen.

Das erinnert stark an die Einstellungen zur Privatsphäre auf Facebook. (weiterlesen…)

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