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Archive for 03.2011

One And a Few Thousand Men: 74.000 wollen Charlie Sheens Social-Media-Praktikant werden10.03.11

74.040: das ist die genaue Zahl derjenigen, die sich auf der Jobbörse Internships.com dafür beworben haben, Charlie Sheens Praktikant zu werden. Der geschasste Fernsehstar hatte auf Twitter ein Praktikantengesuch aufgegeben. Er suche einen erfolgreichen Praktikanten mit Tigerblut. Internships.com nahm die Anzeige entgegen, bastelte ein schönes Formular mit Hut und gab jetzt die eindrucksvollen Zahlen bekannt. Mehr als 95.000 Nutzer pro Stunde aus insgesamt 181 Ländern sollen Sheens Links zu dem Jobangebot gefolgt sein.

Das Jobportal erfüllt das mit großer Freude und man wünscht dem Prakti viel Glück, denn – und darauf weist man noch neben den Zahlen hin: 1 von 10 US-Amerikanern sei arbeitslos, sogar 2 von 10 der 16- bis 24-Jährigen. Aber 7 von 10 Praktika führten zu einem festen Job. Auch im Falle von Unternehmer Charlie Sheen? Er ist bislang zumindest nicht unerfolgreich, galt als der bestbezahlte Fernsehstar der Welt (1,5 Millionen US-Dollar pro Folge), ehe die Produzenten der äußerst erfolgreichen CBS-Fernsehserie “Two and a Half Men” die Verfilmung seines Privatlebens kürzlich beendeten. Warum? Weil Serienchef Chuck Lorre sich von Sheen nicht als “verseuchte kleine Made” und “Hexenmeister” bezeichnen lassen wollte. (weiterlesen…)

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Zur Innovation verdammt: Foursquare 3.0 empfiehlt, wo man einchecken sollte09.03.11

Einen Schritt schneller als Facebook, einen langsamer als Qype: Der Checkin-Dienst Foursquare hat heute eine neue Version vorgestellt, die dem Benutzer empfiehlt, wo in der Umgebung er einchecken sollte. Empfehlungen bietet die völlig neu überarbeitete Funktion “Erkunden”, die zwischen Geschäften, Kultur, Nachtleben, Essen und Kaffee unterteilt. In Unterkategorien kann man noch einmal genauer unterscheiden, etwa zwischen Café und Teehaus, und in den Einstellungen einen Radius bis 10 Kilometern frei einstellen, in dem Foursquare suchen soll. Einmal gefunden, zeigt die App Empfehlungen von Menschen an, die schon einmal in der Lokalität eingecheckt haben.

Foursquare empfiehlt einem also Lokalitäten, die häufig besucht werden, für die es schriftliche Empfehlungen gibt und die mit dem Dienst kooperieren. Was Foursquare aber natürlich nicht weiß, ist, ob die Nutzer positive oder negative Bewertungen schreiben. Die wichtigste Währung ist die Anzahl der Ckeckins in eine Lokalität. Eine Bewertungsmatrix wie der Empfehlungsdienst Qype bietet Foursquare also nicht. Beim Nutzwert sehe ich den deutschen Nebenbuhler also weiter vorne, auch wenn ich dessen App umständlicher zu bedienen finde. (weiterlesen…)

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Webseiten-Diashow: Google veröffentlicht Instant Preview für mobile Geräte09.03.11

Eine interessante Funktion, die Google jetzt auch für Smartphones vorgestellt hat: Mit Instant Preview kann man sich bei einer Google-Suche im mobilen Browser eine Vorschau der Suchergebnisse anzeigen lassen. Wie bei einer Google-Suche auf dem Rechner erscheint neben den einzelnen Suchtreffern eine Lupe. Klickt man hierauf, wird es richtig interessant: Anders als in der Browser-Version erscheint in der mobilen Version von Instant Preview eine Art Slideshow der Screenshots. Die Seiten werden vorgeladen und als Miniaturversion angezeigt. Wie das aussieht, seht ihr in den Grafiken rechts und unten.

Hält man das Smartphone senkrecht, zeigt Instant Preview Titel, Link und Beschreibung der Website unterhalb der Screenshots an. Hält man das Smartphone quer, werden Titel und Link am unteren Rand des Screenshots eingeblendet. Das neue Feature steht für Smartphones mit Android 2.2 und aufwärts, sowie iOS 4.0 (iPhone, iPad) und aufwärts zur Verfügung. Für Instant Preview braucht man keine spezielle App, sondern öffnet einfach Google.com oder eine lokalisierte Version wie Google.de direkt im Browser. Instant Preview für Smartphones steht vom Start an in 38 Sprachen zur Verfügung. (weiterlesen…)

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Dickbar umplatziert: Twitter rudert zurück und nimmt’s mit Humor09.03.11


Links alt, rechts neu: Die “Dickbar” oben nun nicht mehr im Weg.

Ab in die Ecke mit dir, Dickbar! Twitter hat seine jüngst überarbeitete iPhone-App nach fünf Tagen schon wieder aktualisiert die neu eingeführte Quick Bar neu platziert. Sie ist nun deutlich weniger aufmerksamkeitserhaschend oberhalb der Timeline platziert. Grund für Twitters Einlenken dürfte ein massiver Protest der Nutzer gewesen sein. Die nervtötende Leiste war zunächst darauf programmiert, sich beim Start der App und in unregelmäßigen Abständen danach über die Tweets zu legen. Hier war die Geduld der Nutzer offenbar schnell erschöpft. Viele kündigten an, auf konkurrierende Twitter-Apps zu wechseln. Die Leiste ist bereits in der aktuellen App-Version 3.3 nun oberhalb der Timeline und der Tweet-Suche verschwunden. Sollte es noch Probleme geben, hilft ein Wechsel auf die heute erschienene Version 3.3.1.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, was euch als nicht-iPhone-Nutzer das überhaupt angeht: Es ging ums Prinzip. Die klar als Werbung gekennzeichneten Trends waren nicht das Problem, sondern die übertrieben aggressive Platzierung. Damit wollte Twitter ganz offensichtlich auf Kosten der Nutzer den großen Reibach machen. (weiterlesen…)

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Noch nicht tot: MeeGo08.03.11

Es ist noch nicht vorbei. Auf der CeBIT in Hannover vergangene Woche habe ich Intel einen Besuch abgestattet. Dort traf ich auch Kevin O’Donovan zu einem Gespräch. Sein Posten bei Intels New Business Group im Raum Europa und dem Nahen Osten nennt sich Strategic Marketing Manager. In seinen Aufgabenbereich fällt damit die Vermarktung neuer Technologien wie Tablets. Ich sprach mit ihm vor allem über das Thema MeeGo, dem Nischenbetriebssystem für Tablets und eingebettete Systeme.

O’Donovan wiederholte in unserem Gespräch Intels Trotzreaktion auf Nokias Pläne Anfang Februar, Windows Phone 7 zum bevorzugten Betriebssystem zu machen: “Was MeeGo angeht, werden wir nicht mit der Wimper zucken.” Man will dem System treu bleiben. Es eigne sich gut für Tablets und Netbooks und könne außerdem etwa in Bordkonsolen von Autos eingesetzt werden, einem Zukunftsmarkt. Telcos wollten eine Alternative zu Android, Windows Phone 7 und iOS. Der große Vorteil an MeeGo sei seine Entwicklerfreundlichkeit: Eine App für MeeGo muss man nur einmal programmiert und nicht für verschiedene Geräte extra angepasst werden. So könnte dort eine Nische entstehen. Trotz der Vorteile scheint MeeGo bislang noch nicht marktreif zu sein, während das Konkurrenzsystem Google Android boomt. Meine Frage an O’Donovan war deswegen: Warum? Warum steckt ein Chiphersteller so viel Geld und Energie in ein eigenes Betriebssystem? (weiterlesen…)

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Operas neuer App Store und 6 weitere Marktkonzepte, die ihr im Auge behalten solltet08.03.11

Der norwegische Browserhersteller Opera hat heute einen eigenen App Store für die Öffentlichkeit freigegeben. Der Opera Mobile Store bietet Anwendungen für mobile Geräte verschiedener Plattformen, auf denen Operas mobile Browser zum Einsatz kommen. Es sind Apps, die auf Android, BlackBerry OS, Symbian, Windows Mobile, Palm OS sowie auf Java laufen. Die Plattform richtet sich also ausdrücklich auch an ältere Systeme. Gerade das nicht weiter betriebene Palm OS findet sich noch auf vielen älteren PDAs von Geschäftsleuten. Die Systeme iOS (Apple), Windows Phone 7 (Microsoft) oder webOS (HP/Palm) werden erst einmal nicht unterstützt.

Der Shop selbst ist webbasiert und bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps. Spezialist Appia liefert die Technik hinter dem Store. Opera integriert ihn über einen Speed Link in seine beiden mobilen Browser Opera Mini und Opera Mobile. Wie es weiter heißt, verzeichnete der Store bereits in der Testphase rund 700.000 Downloads täglich. Das gleichzeitig gestartete Publisher Portal soll Entwicklern und Content-Anbietern eine einfache Möglichkeit geben, ihre App in den Markt einzustellen. Habt ihr noch die Übersicht, welche App Stores es eigentlich gibt? (weiterlesen…)

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Warner Bros verleiht Filme über Facebook: Das Social Network als virtuelles Wohnzimmer08.03.11

Was kann man auf Facebook eigentlich nicht? Angry Birds spielen, chatten, Freundschaften schließen, Dinge mögen, an Orten einchecken, Prämien kassieren. Neu ist jetzt, dass man auf Facebook auch Filme leihen kann. Das Filmstudio Warner Bros. Entertainment will ein derartiges Angebot heute für Facebook-Nutzer in den USA starten. Los geht es mit dem Batman-Streifen “The Dark Knight”. Facebook-Nutzer, die dem Film auf Facebook folgen (ihn mögen), können ihn mit 30 Facebook Credits (3 US-Dollar) bezahlen und haben dann 48 Stunden lang Zeit ihn zu sehen. Übliche Video-on-Demand-Kriterien also. Man kann den Film pausieren, sich ausloggen und später an der gleichen Stelle weitergucken. Der Film lässt sich auch im Vollbildmodus darstellen; allerdings muss man eingeloggt sein, um ihn zu sehen.

Wie Facebook und Warner das Streaming technisch realisieren, verraten sie nicht. Wahrscheinlich ist aber, dass die anderen Filmverleiher bald mit einem ähnlichen Angebot starten. Facebook hat freilich auch etwas davon: Das eigene Bezahlsystem Credits, das Anbieter von Facebook-Spielen ab Juli verpflichtend einbinden müssen, bekommt eine weitere interessante Einnahmequelle. Bleibt noch die Frage nach dem Kundennutzen. Warum sollte man sich einen Film ausgerechnet bei Facebook ansehen statt bei einem der 20 anderen Video-on-Demand-Dienste? (weiterlesen…)

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Angezählt: Microsoft will den Marktanteil des IE6 auf unter 1 Prozent sinken sehen07.03.11

Neben besonders wabbeligen Ohrhörerkabeln, die sich gefühlt schon beim Eintritt in die Jackentasche verknoten, dem Nachbarn, der ganz offensichtlich sporadisch Löcher in die Wand bohrt, und Hobby-Köchen, die lecker Sonntagsbraten mit Fertigsauce verhunzen, fällt auch Folgendes in die Pappkiste mit Dingen, die ich nie verstehen werde: Ernsthaft noch den Internet Explorer 6 zu benutzen. Und das trifft laut Microsoft immerhin auf jeden vierten (!) IE-Nutzer zu.

Dass sich Seltenst-Surfer, denen der Freund des Neffen von Schwager Bert vor Jahren aus Nettigkeit oder für einen Kasten Bier mal den PC eingerichtet hat, nicht bei jedem ihrer Internetausflüge durch den aufgelaufenen Wust an Technik-News kämpfen, ist klar. Dass sie aber nicht ein einziges Mal irgendwo irgendwann einen Hinweis gesichtet haben, dass ihr Browser absolut veraltet ist, hingegen nicht. Die IE-Väter aus Redmond sehen es ähnlich und haben nun den Internet Explorer 6 Countdown gestartet, der die Welt am Ausmerzprozess des Uralt-Browsers teilhaben lässt.

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DDoS-Attacke auf WordPress.com – die größte in der Firmengeschichte07.03.11

Ende vergangener Woche meldete WordPress.com via Twitter eine DDoS-Attacke: Stundenlang hatten Betreiber von WordPress-Blogs Probleme, sich ins Backend einzuloggen, andere Seiten waren gar nicht erst erreichbar. Gründer Matt Mullenweg vermutete gegenüber TechCrunch zunächst einen politisch motivierten Angriff auf eines der nicht-englischsprachigen Blogs, änderte später aber seine Meinung. (weiterlesen…)

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Menschenfreundlich: Facebook macht Datenschutzrichtlinien transparenter04.03.11

Da-ten-schutz-richt-li-ni-e. Allein das Wort ist schon ein kleines Monster, und wenn man sich erst einmal ans Lesen einer solchen macht, hört der Spaß ganz auf. Schlimmer noch: Neben juristischen Mammuttexten, von denen ein Durchschnittsnutzer wenig versteht, gibt es Unternehmen, die einem neue Richtlinien einfach unterschieben. Facebook ist hier berühmt-berüchtigt. Aber gerade dieses Facebook schickt sich nun an, die Datenschutzrichtlinien zu vereinfachen. In einer Meldung dazu, die Facebook jüngst veröffentlicht hat, heißt es:

Wir stimmen zu, dass Datenschutzrichtlinien besser geschrieben werden können und möchten etwas neues ausprobieren. (…) Datenschutzrichtinlien sollten einfach zu verstehen sein, auch wenn die darin enthaltenen Konzepte kompliziert sind. Außerdem sollten sie optisch ansprechend und interaktiv sein. Schließlich sollten sie sich auf die Fragen konzentrieren, die sich Facebook-Nutzer am häufigsten stellen.

Sprich: Facebooks Datenschutzrichtlinien sollen hübscher und verständlicher werden. In einem ersten Entwurf sieht das so aus wie im Screenshot oben. Ganz neu ist die Idee natürlich nicht. Facebook hat schon vor über einem Jahr eine Vereinfachung der AGB angekündigt. Die neuen Richtlinien sind jetzt anders gruppiert sind als übliche AGB-Textwüsten und in leichter verständliche Themenbereiche untergliedert, etwa “Wie Werbung funktioniert”. In den einzelnen Textabschnitten tauchen Screenshots und bunte Aufzählungszeichen auf. Klickt man allerdings dort auf einen weiteren Unterlink, wird man auf andere Seiten umgeleitet, was den Gewinn der Übersichtlichkeit wieder nivelliert. Auch Interaktion sehe ich da nicht viel. (weiterlesen…)

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Twitter nervt iOS-Nutzer mit Quick Bar: Tage ohne Werbung sind gezählt04.03.11

Die Tage eines werbefreien Twitters scheinen gezählt. Der soziale Kurznachrichtendienst hat seiner iOS-App ein Update verpasst, das nun auch Twitters Werbemöglichkeiten wie Promoted Trends einbindet. Auffälligste Neuerung ist eine Wischleiste mit Trending Topics am oberen Rand des Bildschirms. Promoted Trends, die Twitter bislang 70.000 bis 80.000 US-Dollar am Tag einbringen sollen, werden hier besonders gekennzeichnet. Alleine mit einem Promoted Trend am Tag könnte Twitter im Jahr also knapp 30 Millionen Dollar verdienen. Bislang war diese Werbeform nur für Besucher der Twitter-Startseite sichtbar. Mit dem Update auf die neue Version der Twitter-App bekommen sie deutlich mehr Nutzer zu sehen. Die Nachfrage nach den neuen Diensten soll laut Twitter bereits groß sein. Sie dürfte jetzt noch weiter steigen – und mit ihr natürlich die Preise.

Nur der Nutzer kommt in dieser Geschichte erst ganz zum Schluss: Die offizielle Twitter-App ist seit der Übernahme von Tweetie im Besitz des Unternehmens Twitter, ebenso wie Twitter for Mac. Letzteres hat Twitter noch nicht mit Werbung bestückt. Es sollte uns aber wundern, wenn das nicht in Kürze nachgeholt wird. Die Twitter-Web-App ist noch größtenteils werbefrei. Hier beschränken sich die Maßnahmen derzeit noch auf gesponserte Nutzeraccounts (Promoted Account), die dezent in die Seitenspalte eingeschoben werden. In Zukunft werden wir uns wohl noch auf weitere Werbung auf Twitter einstellen müssen. (weiterlesen…)

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Aufgehübschte Profiles: Der Start von Googles Social Network dürfte kurz bevor stehen04.03.11

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich da wiederhole: Google bastelt eifrig, Schritt für Schritt, an einem eigenen Social Network. Mit der Generalüberholung für Google Profiles ist der Suchriese damit jetzt noch einen Schritt weitergegangen. Die neue Kontaktseite ähnelt der Facebook-Profilseite ungemein. Das neue Profile macht – wie bisher auch – links oben mit einem großen Foto auf. Neu ist die übersichtliche Struktur der About-Seite. Hier kann man etwa Beruf und Interessen angeben, zeigen, wo man schon einmal im Urlaub war, und Bilder aus seinem Fotostream einbinden. Auch Privateres kann man der Welt mitteilen, etwa, in welcher Art von Beziehung man gerade steckt, falls man das tut.

Google lässt dem Nutzer die Wahl, ob das Profil öffentlich und von Suchmaschinen indiziert werden soll. Wenn ja, taucht es künftig ganz oben, wenn jemand auf Google nach einem Namen sucht. Im Kurztest gefiel mir vor allem, wie bequem man mit ein paar Klicks ohne lästiges Zwischenladen in wenigen Minuten seine Profilseite zusammenklicken kann. Google gibt sich hier betont anwenderfreundlich. Neben der Profilseite lässt sich auch der eigene Google-Buzz-Account als sozialer Lifestream einbinden. Das neue Profil steht erst einmal nur auf Englisch zur Verfügung und soll nach und nach ausgerollt werden. Bestehende Profiles werden automatisch auf das neue Layout migriert. (weiterlesen…)

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Wenn das Smartphone die Geldbörse ersetzt: Wann kommt NFC?03.03.11

Allen Unkenrufen zum Trotz: Ich freue mich auf Near-Field Communication (NFC). Ein Chip in Tablets oder Mobiltelefonen soll kontaktloses Bezahlen über sehr kurze Distanzen möglich machen; auf einfachere und schnellere Art als EC- oder Kredikarte. Nur sind bislang kaum Geräte mit einem NFC-Tag erhältlich und es gibt wenige Geschäfte und Handelsketten, die die Technik einsetzen. Ein Henne-Ei-Problem. Und natürlich müssten mögliche Kunden überzeugt werden, NFC zu verwenden. Hier ist vor allem das Thema Sicherheit von großer Bedeutung.

“Bezahlen mit einem NFC-Handy ist in etwa so sicher wie das Bezahlen mit einer Brieftasche”, sagte Professor Dr. Klaus-Peter Lindemann von der Uni Hannover am Dienstag auf der CeBIT während eines Vortrags mit dem Titel “Quo Vadis NFC”. Man holt die Brieftasche aus der Tasche, legt sie auf die Ladentheke und holt das Geld heraus. In eben diesem Moment könnte natürlich ein Dieb zugreifen. Oder es könnte jemand die Geldbörse, respektive das Smartphone, aus der Tasche stehlen. Als zusätzliche Sicherheit dafür, dass Diebe einem nicht das Konto leer räumen, kann der NFC-Tag an eine App gekoppelt werden. Auch eine PIN fürs Handy kann die Sicherheit erweitern. (weiterlesen…)

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Apple stellt iPad 2 vor und zieht mit der Konkurrenz gleich. Mehr nicht02.03.11

Schlachtschiff runderneuert, hübscher angestrichen und als neue Version verkauft: Apple hat heute Abend in San Francisco das iPad 2 vorgestellt und sich damit gegen die Konkurrenz in Stellung gebracht, die davonzuziehen drohte. Die zweite Version des erfolgreichen Tablet-Computers (15 Millionen verkaufte Einheiten im vergangenen Jahr) erscheint in schwarz und weiß, ist mit 8,8 Millimetern dünner als das iPhone 4 und leichter als der Vorgänger. Das Display ist das gleiche wie beim Original, die Batterielaufzeit mit 10 Stunden genauso hoch. Das iPad 2 hat zwei Videokameras (Front- und Hauptkamera), einen A5 Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz, sowie einen HDMI-Ausgang mit 1080p. Der Grafikprozessor soll laut Apple bis zu neunmal schneller sein als im ersten iPad.

Wohl größter Triumph der Vorstellung: Das iPad 2 geht in den USA bereits am 11. März in den Verkauf, in 25 weiteren Ländern – darunter Deutschland – am 25. März. Apple unterbietet damit den Verkaufsstart des Blackberry Playbook und des HP TouchPad und kommt nur wenige Tage nach dem Start des Motorola Xoom in den Handel. Als Nebenprodukt gibt es ein neues Smart-Cover, das sich falten lässt und das iPad auf Wunsch ein- oder ausschalten kann. (weiterlesen…)

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Microsofts Tablet-System Windows Embedded Compact 7 kommt vorerst nicht auf Tablets02.03.11

Microsoft hat gestern Windows Embedded Compact 7 vorgestellt, ein Betriebssystem mit Windows-Oberfläche für Kompaktgeräte. Embedded ist eine Version des Windows-Betriebssystems, das in Maschinen wie Industrierobotern, Beleuchtungssystemen oder auch Spielautomaten zum Einsatz kommt. Die abgespeckte Version davon nennt sich eben Embedded Compact 7 und eignet sich für Funkgeräte, stationäre Telefone, Navis oder KFZ-Konsolen. Wer es vermutete, liegt richtig: Embedded Compact 7 ist der Nachfolger von Windows CE. Die Versionsnummer ist ebenfalls kein Zufall: Windows Embedded Compact 7 setzt auf Windows 7 auf. Auch bei Windows Phone für Smartphones ist man bei der Version 7. Embedded Compact 7 jedenfalls kann auf ARM-V7-Maschinen laufen und bietet Unterstützung für Silverlight und Flash 10.1.

Da liegt natürlich die Frage nahe, warum Embedded Compact 7 bislang nicht auch auf Tablets zum Einsatz kommt. Hier setzt Redmond bislang auf eine angepasste Version des PC-Betriebssystems Windows 7. Eines Mitarbeiters zufolge will Microsoft erste Tablet-Prototypen mit Windows 8 bereits Ende Juni zeigen. Bislang hat Microsoft einen Starttermin von Windows 8 aber noch nicht einmal offiziell angekündigt. Gestern hieß es dafür, dass die Arbeit an Windows 8 Milestone 3 begonnen habe und eine Beta von Windows 8 in vier bis fünf Monaten erwartet werde, also im Juli oder August. Würde also fast passen mit den Tablet-Prototypen. (weiterlesen…)

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