Flattr kündigt Micropayment für beliebige Twitter-Accounts und Websites an

Aus der Versenkung: Flattr hat sich zurückgemeldet und öffnet sein soziales Spendentool ab Mai für Webservices, die OAuth unterstützen, darunter auch Twitter-Accounts. Das bedeutet leider nicht, dass jeder Twitter-Account einen Flattr-Button erhält. Spenden soll man vielmehr über das Flattr-Dashboard. Wie das genau funktioniert, erklärte Gründer Peter Sunde heute auf der Webkonferenz Re:publica noch nicht.

Auf dem persönlichen Dashboard wird man wahrscheinlich Twitter-Accounts suchen und auswählen können, denen man etwas spenden möchte. Vermutlich wird es vorher noch ein Update des bislang eher verworrenen Flattr-Dashboards geben. Interessant dabei: Flattr-Nutzer sollen jedem Twitter-Account etwas spenden können, ganz gleich, ob der Twitterer einen Flattr-Account hat oder nicht. Dazu soll es die Möglichkeit geben, sich mit seinem Twitter-Account bei Flattr anzumelden. Das Detail, wie das genau in der Praxis funktionieren soll, blieb Sunde bislang allerdings schuldig. Am 1. Mai werden wir mehr sehen.

Anzeige

(Jürgen Vielmeier)

Abgelegt unter

Newsletter

4 Kommentare

  1. Georg

    Vielleicht sagt ihr mal wie es ist und lasst euch nicht von dem Blogger-Neusprech einfabgen. “Spenden” – das sind keine Spenden, sondern es ist eine Bezahlung. Selbst Flattr nennt das “Micro-Payment”.

    Spenden hört sich gut an, besonders für diejenigen, die die Konsequenzen aus der “Bezahlung” scheuen. Z.B. Steuerpflicht der Flattr-Einnahmen, lizenzrechtliche Probleme bei CC- NC-Fotos da nicht mehr “Non-Commercial”, volle Wucht des Wettbewerbsrechts, und vieles mehr.

Dein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Bitte beachte unsere Kommentar-Richtlinien.