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Archive for 04.2011

Der Zukunftstrend Social Shopping bietet euch heute: eine Fettabsaugung für 1.900 Euro08.04.11

Und als Angebot des Tages erhaltet ihr ein romantisches Abendessen für Zwei beim Italiener zum halben Preis. Und wenn euch das nicht überzeugt, lege ich noch eine Fettabsaugung obendrauf. Eine was? Ja genau, eine Fettabsaugung. Jene Turbodiät, die es euch erlaubt, im nahenenden Sommer wieder in Bikini, Badehose, Adams- oder Evakostüm an den Strand zu gehen. Das ist das Angebot, das mir Groupon heute für meinen Wohnort Bonn vorgeschlagen hat. 62,5 Prozent gespart gegenüber dem Originalpreis. (weiterlesen…)

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Conflict History: Interaktive Karte aller Kriege der Geschichte07.04.11


Die Geschichte der Menschheit ist eine kriegerische. Conflict History hat deswegen eine interaktive Karte darüber veröffentlicht, welcher Konflikt wann wo schwelte. Auf einer Zeitleiste wählt man eine Jahreszahl oder einen Zeitraum und die Karte zeigt dem Betrachter Ort und Bezeichnung des Konflikts. Dieser wird zusätzlich mit einem Wikipedia-Eintrag verknüpft, der sich mit einem Klick direkt in der Karte öffnet lässt. Die Zeitachse beginnt im Jahr 4.000 vor Christus. Würde sagen: Hausaufgabe mit 1+ erledigt. Ich wollte, ich hätte damals im langweiligen Geschichtsunterricht schon so ein Tool gehabt.

(Jürgen Vielmeier)

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Niedliches Video erklärt Linux und bereitet auf den 20. Geburtstag des Systems vor07.04.11

Die Linux Foundation feiert in diesem Jahr den 20. Geburtstag des quelloffenen Betriebssystem, das der Finne Linus Torvalds im August 1991 vorgestellt hat. Ein paar Monate müssen wir also noch warten, bis wir offiziell feiern dürfen. Um uns darauf einzustimmen, hat die Linux Foundation aber schon jetzt ein wirklich goldiges Video darüber vorgestellt, was Linux ist, was das System ausmacht und warum es heute so wichtig ist, auch wenn es auf PCs immer noch ein Schattendasein fristet: Der Marktanteil dürfte 1 Prozent nicht überschreiten. Viele Chancen, hier etwa die vorübergehende Schwäche von Microsoft mit dessen Verkaufsflop “Vista” wurden verpasst.

Andererseits: PCs? Überspitzt gesagt sind die ja heute ohnehin nicht mehr wichtig. Sagen zumindest die PC-Hersteller, die jetzt lieber ihr Geld mit Tablets verdienen. Und dort und bei den Smartphones läuft ein beachtlicher Teil inzwischen mit Googles mobilem Betriebssystem Android, das auf Linux basiert. In den USA ist Android bereits Marktführer und der Rest der Welt dürfte bald folgen. Linux läuft auf den Servern von Amazon, Twitter, Facebook und der New Yorker Börse. Neuere Netbook-Systeme wie Joli OS und Google Chrome OS basieren ebenfalls auf Linux. Das quelloffene System ist also noch lange nicht tot – es geht jetzt erst richtig los. (weiterlesen…)

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Oh ja, bitte! WebOS-Smartphone ohne physisches Keyboard in der Wildnis gesichtet07.04.11

Das Techblog Pre Central hat Bilder eines Smartphones veröffentlicht, das angeblich der Prototyp eines WebOS-Geräts von HP ohne physische Tastatur sein soll. Das wäre ein Novum und zwar ein schönes. Die bisherigen HP-Telefone mit WebOS kamen allesamt mit einer Tastatur daher: Palm Pre, Pre plus, Pre 2 und die neuen Geräte Pre 3 und Veer jeweils mit einem ausklappbaren Keyboad. Das Palm Pixi mit einer festen Tastatur auf der Vorderseite. Nachdem HP aber in wenigen Wochen das – natürlich – tastaturlose Tablet TouchPad auf den Markt bringen wird, ist der Weg zu einem tastaturlosen Smartphone konsequent und auch nicht mehr all zu weit. Ich würde mich darüber freuen. (weiterlesen…)

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Grauenhafte Radiowerbung: Es fehlt ein Blog als allgemeine Beschwerdestelle07.04.11

Oha. Da habe ich unerwartet eine kleine Lawine auf unserer Facebook-Seite losgetreten, als ich schrieb:

Chuck Norris erträgt täglich Radiowerbung von Seitenbacher: “Des Seidebache-Müsli. Ha, weischt. Des isch des Müsli von demm Seidebacher!”

Ein Spot, der mich mittlerweile fast zum Fenster rausspringen lässt, wenn ich ihn höre. Auf Facebook meldeten sich daraufhin viele zu Wort, denen die Werbung und die Dauerbeschallung damit im Radio ebenfalls missfällt. Genauso wie andere Werbung, die seit Monaten oder Jahren immer wieder gespielt wird. Dabei fiel mir auf, dass im Netz eine Radiospot-Beschwerdestelle fehlt. (weiterlesen…)

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Das ist alles, was ich über YouTubes neue Fernsehoffensive schreiben werde07.04.11

Google will 100 Millionen US-Dollar investieren, um für YouTube bis zu 20 neue Kanäle mit professionellem Content anzulegen. Damit will man dem Fernsehen Konkurrenz machen, meldet das “Wall Street Journal Online”. Und das ist alles, was ich darüber schreiben werde, solange ich YouTube für so etwas nicht nutzen kann. Einmal davon abgesehen, dass 100 Millionen Dollar nicht die Welt sind, wenn man bedenkt, dass Netflix fast die gleiche Summe allein für die Rechte an der Serie “Mad Men” ausgibt. Es ist mir ja inzwischen egal, dass ich kaum noch Musikvideos auf YouTube sehen kann.

Aber wenn es selbst bei Sonderaktionen keine Videos mehr auf YouTube zu sehen gibt, dann regt mich das langsam auf. Gestern etwa berichteten wir über eine einmalige Aktion der Indie-Band Death Cab for Cutie: Die Musiker übertrugen den Dreh ihres neuen Videos live über Ustream. Ihr Management kündigte freudig an, dass das Video kurz darauf bei YouTube zu sehen sein werde. Ich konnte es mir dort tatsächlich ansehen und bettete es in meinen Beitrag ein. Nur rund eine Stunde später informierte mich lihisi in einem Kommentar, dass das Video aus Deutschland nicht mehr abrufbar sei. “Weil es Content von WMG enthält”. (weiterlesen…)

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AOL wirft die Redakteurin raus, die Freelancer feuerte und sie bat, kostenlos zu arbeiten07.04.11

HuffPo

Das war AOL selbst zu dreist: Gestern hatte die Chefredakteurin des Blogs Moviefone, Patricia Chui, alle ihre frei schreibenden Autoren gefeuert. Indem Chui sie gleichzeitig bat, weiterhin kostenlos für das Magazin zu schreiben, erntete sie massive Kritik. Sie habe wohl missverstanden, dass Freelancing nicht “free” im Sinne von kostenlos bedeute, spottete etwa das Magazin “The Wrap” gestern.

Ironie der Geschichte: Chui ist jetzt selbst gefeuert worden. John Montorio, ein Ressortleiter der Huffington Post Media und Adjutant von Arianna Huffington, warf sie hinaus. Eine Entschuldigung von Chui kam zu spät. Sie schickte noch eine E-Mail hinterher, dass es keinesfalls so gemeint gewesen wäre, dass alle freien Autoren nun künftig unbezahlt arbeiten sollten. Vielmehr würden einige Freischreiber fest angestellt, fügte Redakteur Peter Goodman hinzu. Doch die Entschuldigung war nicht ausreichend und kam zu spät. (weiterlesen…)

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Mit dem Auto in die Werkstatt: Dieser Text wurde mit Google Scribe echauffiert06.04.11

Google hat eine Erweiterung von Scribe vorgestellt, der Zukunft des Journalismus. Das Tool, das Texte automatisch vervollständigt, steht jetzt neben Englisch, Arabisch, Niederländisch, Französisch, Ungarisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Schwedisch auch auf Deutsch zur Verfügung. Das Gute an der Sache ist das: Es erkennt die Sprache automatisch, man muss also nicht unbedingt auf Deutsch vorschlagen und die Sprache ändern.

Scribe bleibt ein Rätsel bleiben wird und die in der Regel noch zu Google Labs gehört. Installieren kann man es über ein Bookmarklet, das man sich hier installiert kann man sich. Man kann Scribe aber auch auf der offiziellen Seite von Google Labs nutzen. Ist Script für die Zukunft zu blicken und die damit verbundene Möglichkeit der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich für die Inhalte? Das wage ich zu bezweifeln! (weiterlesen…)

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Warum wir bisher nichts über das Ende der Netzsperren geschrieben haben06.04.11

Zum Einen, weil die Kollegen von Netzpolitik da wie immer am schnellsten waren. Natürlich waren sie das. Netzpolitik ist durch die Zensursula-Debatte erst groß geworden, hat die Debatte von Anfang bis Ende nicht nur begleitet, sondern vielmehr geführt. Jetzt sind sie praktisch am Ziel einer langen Reise. Das Web hat gewonnen, ohne Markus Beckedahl, sein Team und seinen organisierten Widerstand wäre es wohl nie dazu gekommen. Glückwunsch dazu!

Und dann aber auch, weil es zum Anderen nur noch eine Formalität war. Die Koalition hatte sich schon in ihrem Koalitionsvertrag im Oktober 2009 darauf geeinigt, das von der ehemaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen angestrengte Gesetz nicht umzusetzen. Jetzt hat man sich zumindest auf Bundesebene endgültig auf “Löschen statt Sperren” geeinigt. Eine Meldung, die mir so logisch vorkam, als ich sie gestern Abend las, dass ich mich wundere, warum überhaupt jemand jemals etwas dagegen hatte. Sagt einem nicht schon der gesunde Menschenverstand, dass es besser ist, ein Feuer zu löschen statt einfach nur die Tür zuzuziehen und es weiter brennen zu lassen? (weiterlesen…)

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Fotografiert euer Essen: Meal Snap sagt euch, wie viele Kalorien es hat06.04.11

Ich ernte gerade viel amüsiertes Kopfschütteln im Büro. Macht mit, wenn ihr mögt, aber ich finde die Idee lustig: Eine App für iPhone und iPad sagt euch, wie viele Kalorien euer Essen hat. Meal Snap heißt das gute Ding. Ihr fotografiert euer Essen oder euer Getränk und die App analysiert das Bild wohl mithilfe höchst ausgeklügelter Algorithmen, könnte man meinen. Oder sie haben ein Büro voller Studenten und Niedriglöhner, die die Bilder gegenchecken, das gefunde Essen in einer Kaloriendatenbank nachschlagen und einen ungefähren Wert zurückliefern. Da die App ein paar Minuten braucht, um jedes Bild zu analysieren, würde mich das zumindest nicht wundern.

Immerhin, und das ist verblüffend: Die App funktioniert, zumindest so gut sie eben kann. Mein Schinken-Brötchen von heute Morgen soll 220 bis 331 Kalorien (kcal) gehabt haben, was ich mir kaum vorstellen kann. Hier wird’s schwer für die App zu erkennen, was da genau auf dem Brötchen war. Ob es nun ein einfaches Schnittbrötchen oder ein Mehrkornbrötchen war, konnte die App eigentlich ebenso wenig erkennen wie die Menge der Butter darauf. Kollege Hayos Käsebrötchen kam mit 166 bis 249 Kalorien da vergleichsweise mager daher. Der Burger, den ich mit der App auf dem Gutscheinblatt einer bekannten Fastfood-Kette abfotografiert habe, soll dafür nur 255 bis 383 Kalorien gehabt haben. Immerhin hat Meal Snap ihn ohne mein Zutun als Burger erkannt. (weiterlesen…)

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Death Cab for Cutie drehen neues Video in einem Take, übertragen den Dreh live im Web06.04.11

Die US-Indie-Rockband Death Cab for Cutie hat gestern Abend das Video zu ihrer neuen Single “You are a tourist” in einem Take aufgenommen und live im Internet übertragen. Auf Ustream ist ein Mitschnitt der Übertragung erschienen. Zunächst sind dort für eine gute Viertelstunde die – wenig actionlastigen – Vorbereitungen zu sehen. Gegen Ende des Videos geht es dann los: Der Raum ist komplett abgedunkelt, man hört die Stimme von Regisseur Tim Nackashi. Dann tritt nach wenigen Momenten Bandleader Ben Gibbard vor einem blauen Hintergrund auf und beginnt Playback zu singen. Tänzer laufen durchs Bild, andere Bandmitglieder erscheinen. Ballerinas tanzen im Rampenlicht, Lichter blinken grell – es ist halt ein Musikvideo. (weiterlesen…)

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Royal Pingdom schätzt: Google hat 1,5 Milliarden Nutzer06.04.11

Facebook-Chef Mark Zuckerberg vergleicht die Größe seines Netzwerks gerne mit den Einwohnerzahlen von Staaten der Welt. In den vergangenen Jahren hat man damit erst Brasilien (190 Millionen Einwohner), dann Indonesien (235 Millionen) und schließlich die USA (305 Millionen) überholt. In letzter Zeit sind derartige Vergleiche hinfällig, denn mit Facebooks derzeit 600 Millionen Mitgliedern, wäre man zwar drittgrößtes Land der Welt, aber noch weit hinter der Weltspitze bestehend aus China (1,33 Milliarden) und Indien (1,13 Milliarden).

Geht es nach Nutzerzahlen, ist Facebook immer noch nur die Nummer Zwei der Social Networks hinter QQ. Die Zahlen des chinesischen Social Networks variieren je nach Quelle. Anfang 2011 sollen es 650 Millionen Nutzer gewesen sein. Bereits 2008 nutzten angeblich aber schon 820 Millionen Nutzer QQs Instant Messenger. QQ-Betreiber Tencent will expandieren und plant angeblich eine englischsprachige Version. Sollte die Zahl allerdings wirklich bei 650 Millionen liegen, dürfte Facebook noch in diesem Jahr vorbei ziehen. Das warf für die Statistiker von Royal Pingdom die Frage auf, wie viele Nutzer eigentlich Google hat. Antwort: zwischen 1 und 1,5 Milliarden – wenn man China außen vor lässt. (weiterlesen…)

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Rekord? Spiele-Entwickler sammelt 11.000 Euro auf deutschem Crowdfunding-Portal Pling ein05.04.11


Wo wir gerade bei 80er Jahren und Nostalgie sind: Der Leipziger Spieleentwickler Chris Strauß will ein Multiplattformspiel der Zeichentrickserie “Saber Rider and the Star Sheriffs” programmieren. Weil der Geschäftsführer des Spielestudios Firehazard dazu noch keinen Verleger gefunden hat und ihm dafür das Geld fehlt, hat er die deutsche Crowdfunding-Plattform Pling bemüht. 10.000 Euro wollte er über verschiedene Optionen sammeln – 11.300 Euro sind es bislang geworden. Und die Aktion läuft noch einen Monat lang.

Die Schwelle von 10.000 Euro, die Strauß mit seiner Aktion erreichen wollte, hat er vor rund zwei Wochen überschritten, wie uns David Paul Heberling mitteile, der Pling zusammen mit David Holetzeck betreibt. Mit dem Geld habe Strauß einen neuen Crowdfunding-Rekord in Deutschland aufgestellt. Ob das tatsächlich der Deutschland-Rekord ist, kann ich an dieser Stelle nicht überprüfen. Aber es sind beachtliche Zahlen und es hilft Strauß, den Plan in die Tat umzusetzen. 7 Prozent der gesammelten Summe behält Pling für sich ein. Das ist das Geschäftsmodell des jungen Berliner Unternehmens. (weiterlesen…)

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Der C64 ist wieder da! Seid ihr bereit 500 Euro für ihn zu bezahlen? (Update)05.04.11

Der C64 ist wieder da! Commodore hat den 80er-Jahre Kultrechner in den USA wieder auf den Markt gebracht. Von außen sieht er fast genauso aus wie vor 29 Jahren, nur bei der Hardware hat der ebenfalls reaktivierte PC-Hersteller die alte Kiste ein bisschen getuned. Der neue “C64x Standard” etwa hat WLAN, einen Multicardreader, eine 250-Gigabyte-Festplatte und einen DVD-Player. Unter der Haube werkelt ein Intel Atom Dual-Core-Prozessor mit 1,8 GHz, ein Nvidia Ion Grafikprozessor ist mit an Bord und statt der damaligen 64 Kilobyte beträgt der Arbeitsspeicher diesmal 2 Gigabyte. Den Anwender begrüßt ein Startmenü, aus dem er Windows 7 oder den alten C64-Startbildschirm auswählen kann. Hier sollen sich die alten Spiele wieder spielen lassen. Für die Windows-Version soll eine C64-Emulation zur Verfügung stehen.

Fünf Versionen hat Commodore vom C64 vorgestellt:

C64x Barebones: Nur das Retro-Gehäuse mit Tastatur und Kartenleser (250 US-Dollar)
C64x Basic: Funktionstüchtiger Rechner mit 160-GByte-Festplatte (595 Dollar)
C64x Standard: Wie oben vorgestellt, mit WLAN, DVD und 250-GByte-Festplatte (695 Dollar)
C64x DeLuxe: mit 4 GByte RAM, 500-GByte-Festplatte, DVD-Slotdrive (795 Dollar)
C64x Ultimate: mit 4 GByte RAM, 1-TByte-Festplatte und Bluray (895 Dollar) (weiterlesen…)

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Déjà vu: Microsoft will Deutschlands Straßen und Häuser abfotografieren05.04.11

Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Microsoft will seinen Kartendienst Bing Maps auch in Deutschland mit Panorama-Ansichten ausstatten und schickt dafür seinen Projektpartner Navteq mit Kamerawagen quer durch die Republik. Die Bilder sollen im (für Deutschland) neuen Dienst Bing Maps Streetside zum Einsatz kommen; wenn alles klappt in den ersten Städten schon im Sommer. Kamerawagen fahren zunächst durch Augsburg und die fränkische Metropolregion Nürnberg-Erlangen-Fürth. Danach sollen weitere 50 Städte und Regionen folgen.

Wer hier nicht unweigerlich an Google Street View denken muss, dürfte in den vergangenen zwei Jahren in den letzten Urwäldern des Amazonas verbracht haben. Microsoft will aber die Fehler des großen Nebenbuhlers nicht wiederholen und hat deswegen gleich im Vorfeld möglichen Kritikern den Wind aus den Segeln genommen. In der offiziellen Pressemeldung heißt es von Microsoft-Manager Severin Löffler:

„Wir haben uns mit den Befahrungen und der Markteinführung in Deutschland bewusst Zeit genommen, um vorher intensiv mit Branchenverbänden, politischen Vertretern und Datenschützern zu sprechen.”

Bing-Maps Streetside habe man unter Berücksichtigung deutscher Datenschutzrichtlinien entwickelt. (weiterlesen…)

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