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Archive for 04.2011

Twitters halbfertiges Suchupdate will passendere Freunde für euch finden05.04.11

Gestern haben wir noch darüber berichtet, dass die Deutschen auf Twitter die fröhlichsten Menschen wären. Genug gelacht! Jetzt wird gefälligst wieder für den Reichtum der Wirtschaft gearbeitet. Und als Teil dieser Wirtschaft verkündet Twitter nun stolz, dass man jetzt endlich eine verbesserte Suche in seine neue Webversion untergebracht habe. Darin kann man nun eine Suche mit Emoticons wie :) und :( oder Operatoren wie “OR” und “?” verfeinern. Ein wenig verwirrend: Der deutsche Blogpost dazu ist bereits vom 30. März, der des offiziellen US-Blogs vom Twitter von 4.4.

Klasse jedenfalls: eine Suche mit :) findet nicht nur :), sondern auch artverwandte Emioticons wie ;) und :-D. Ferner soll man besser neue Follower finden können. Die neue Twitter-Suche schaut nicht mehr nur in der Kurzbeschreibung eines Nutzers, sondern auch in dessen Interessen, ob derjenige zu einem Thema passt. Dies funktionierte in meinem Kurztest aber bei der gewöhnlichen Suche besser als bei der erweiterten. Gerade die deutschsprachige erweiterte Suche wirkt noch, als wäre sie mit der heißen Nadel gestrickt. (weiterlesen…)

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Facebooks neue iPhone-App verortet eure Freunde auf einer altmodischen Karte05.04.11

Stimmt, der Benny. Netter Kerl aus der Schulzeit und seit kurzem ein Freund auf Facebook, aber wo treibt der sich gerade eigentlich rum? Solche Fragen will Facebook in seiner aufgefrischten iPhone-App beantworten. Auffälligste Neuerung der Version 3.4: Facebook zeigt auf einer Google-Map an, wo die Freunde gerade sind, wenn sie Places benutzen und an einem Ort eingecheckt haben.

Im Screenshot rechts sieht man das sehr gut. Ich hätte eine hübschere Grafik aufnehmen können, wollte aber meine Freunde und Bekannten nicht ans Messer liefern. Man erkennt noch das Konterfei von Alexander iFranz Köllner. Glaube, er ist nicht böse, wenn ich ihn hier als Beispiel missbrauche. (weiterlesen…)

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Seit wann hat die FDP eigentlich diese schnieke Tagcloud?04.04.11

Und sind Tagclouds eigentlich noch zeitgemäß? Die Partei steckt ja im Moment in einer schweren Krise. Guido Westerwelle hat den Parteivorsitz niedergelegt, ein Nachfolger soll morgen bekannt gegeben werden. Mit zweinulligen Tagclouds will man vermutlich den Fortschritt und das Internet willkommen heißen, beziehungsweise den Generationswechsel in der eigenen Partei, der gerade offenbar ansteht. Dumm nur, dass Tagclouds vor ein paar Jahren zwar noch der größte Schrei waren, heute aber eher wieder out sind. Wer hat den Liberalen denn bloß eingeredet, dass sowas heute angesagt ist?

Wo war noch gleich das Problem mit Tagclouds? Man sollte als Blogger oder Journalist möglichst nie Wikipedia zitieren, aber die Textstelle gefällt mir gut. Deswegen ausnahmsweise:

Im Rahmen von Tests hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit ist festgestellt worden, dass wenig erfahrene Nutzer häufig Probleme mit Wortwolken haben: User-Tests und die Nachbefragungen haben ergeben, dass sich Schlagwortwolken vielen Usern offenbar nicht intuitiv erschließen und ihnen unklar ist, warum z. B. manche Begriffe größer als andere dargestellt werden.

Ob das den durchschnittlichen FDP-Wähler nicht eher verwirrt? Wobei: der optische Eindruck, vor allem die Farbgestaltung, gefällt mir gar nicht so schlecht. Ob es Zeit für ein Tagcloud-Revival ist? Wenn der Erfolg der Schlagwortwolken mit den jüngsten FDP-Wahlergebnissen einhergeht, dann lieber nicht.

(Jürgen Vielmeier)

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Eine Eiscreme, sie alle zu einen: Android und Google TV verschmelzen04.04.11


Zu viele Geräte für ein System? Bald könnte noch eins dazu kommen.

Googles nächste Version des mobilen Betriebssystems Android soll ein wenig Licht ins Fragmentierungschaos bringen und unterschiedliche Geräteversionen verschmelzen. Das gilt auch für die Software Google TV, mit der Google bislang erfolglos das Fernsehen der Zukunft vermarkten will: Google TV soll ein Teil von Android und in das Android Open Source Project (AOSP) integriert werden. Das berichtet GTVSource in Bezug auf eine involvierte Quelle. Eine andere Quelle, die das Blog Phandroid dazu gefragt hat, bestätigt das.

Offiziell werde Google die Entscheidung auf der eigenen Entwicklerkonferenz I/O bekannt geben, die am 10. und 11. Mai stattfindet. Aktuell ist für Android-Smartphones die Version 2.3 (“Gingerbread”) und für Tablets die Version 3.0 (“Honeycomb”). Künftig soll es nur noch “Ice Cream Sandwich” für alle geben. Die Versionsnummer ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Erscheinen könnte sie Mitte dieses Jahres. (weiterlesen…)

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Deutsche sind die fröhlichsten Menschen – auf Twitter04.04.11

Ist klar: Deutsche (!) sind die fröhlichsten Menschen der Welt. Zumindest auf Twitter und wenn man einer Untersuchung des Cambridge-Doktoranden Alex Davies glauben mag. Der Australier hat die Tweets von Menschen 25 verschiedener Nationen nach Wörtern untersucht, die in der Landessprache Freude oder Trauer ausdrücken. Platz 1 in dieser Liste sind die von Natur aus als fröhlich bekannten Deutschen, gefolgt von unseren Nachbarn, den Niederländern, und den Mexikanern auf den Plätzen 2 und 3. Wenig zu lachen – warum auch – gibt es dafür offenbar in Kolumbien, Kanada und dem Schlusslicht Schweden. (weiterlesen…)

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Wenn Aprilscherze Realität werden: 5 Ideen, die wir gerne im echten Leben sehen würden04.04.11

Träume, die wahr werden: Programmierer von FAAST am Institut ICT der University of South California haben einen von (nicht nur gefühlten) 20 Aprilscherzen von Google tatsächlich umgesetzt: GMail Motion, eine Möglichkeit, mit Gestensteuerung eine E-Mail zu verschicken. Dabei ahmt der Anwender das Couvertieren und Frankieren eines Briefes nach. Seitdem Microsofts Gestensteuerung Kinect für die Xbox 360 gehackt wurde und Microsoft dem erstaunlich liberal gegenübersteht, ist ein reales GMail Motion eigentlich keine große Überraschung mehr.

Es gibt aber noch fünf andere Aprilscherze von vergangenem Freitag, die wir gerne umgesetzt sähen:

1. Natürlich Microsofts 42-Zoll-Tablet “Goliath” (Bild oben). Würde sich prima als Präsentationstisch eignen oder als Ersatz für vollkommen gestrige Gadgets mit der Bezeichnung “Fernseher”. Hier böten sich der Idee eines interaktiven Fernsehens vollkommen ungeahnte Möglichkeiten. Etwa bei strittigen Torentscheidungen bei Fußball-Liveübertragungen. Das Bild einfrieren und zurückspulen geht bereits. Mit einem Fernsehtablet könnte man aber zusätzlich hineinzoomen und selbst entscheiden, ob der Ball nun hinter der Linie war oder nicht. Der Traum für Werbetreibende: Werbung ins laufende Fernsehprogramm einblenden, auf die die Zuschauer dann direkt antippen können, um mehr darüber zu erfahren. (weiterlesen…)

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10 Invites für Aka-Akis Location Based Game “LiftLoft”: Spielen mit Freunden in der Nähe02.04.11


Social Games wie Cityville, Mafia Wars oder auch Fliplife stehen bei vielen Social-Media-Nutzern derzeit hoch im Kurs. Relativ neu sind Location Based Games, also Spiele, die man mit Leuten in der näheren Umgebung spielt. Der deutsche Geolocation-Dienst Aka-Aki hat ein solches Spiel für iOS-Geräte vorgestellt. Hier hat man die Aufgabe, ein Haus zu bauen. Einzelne Errungenschaften kann man – wie bei Farmville und Co. – auf Facebook posten. Hat man Freunde oder andere Aka-Aki-Nutzer in der Umgebung, kann man mit ihnen zusammen spielen. (weiterlesen…)

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Die Wahrheit über Mobile Web in Deutschland01.04.11


Mobile Web, hier am Beispiel Fonic, wird günstiger, schneller und doch gibt es Luxusprobleme.

Die deutschen Mobilfunknetze sind für mobilen Datenverkehr vergleichsweise gut ausgebaut und schnell. Bald wird sogar LTE kommen, mit Datenraten die kein mobiler Mensch je zuvor gesehen hat. Real haben wir ganz andere Probleme. In Wahrheit scheitert der Genuss oft an Kleinigkeiten:

1. Erwarte nicht, dass es schnell geht. Auch wenn 3G mit voller Signalstärke drauf steht, bedeutet das noch lange nicht, dass man schnell Webseiten laden oder Mails abrufen kann. Warten ist angesagt.

2. Wehe, du bewegst dich. Beim Spazierengehen kommt das Smartphone noch gut mit. Aber der Spaß ist schnell vorbei, wenn man im Auto oder im Zug ins Netz will. Der Doppelbelastung aus hoher Geschwindigkeit und beschichteten Fenstern sind Surfsticks und Smartphones nicht gewachsen, die Verbindung bleibt langsam und reißt immer wieder ab. (weiterlesen…)

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1. April-Rundumschlag: Microsofts Goliath-Tablet, kinderfreie Flüge, Party like it’s 191101.04.11

Das ist witzig, Leute! Heute ist der 1. April, ein traditioneller Tag um seinen leichtgläubigen Mitmenschen einen Bären aufzubinden. Wir machen so einen Quatsch selbstverständlich nicht mit, sondern liefern wie immer nur harte Fakten und gesellschaftskritische Meinungen. Aber der eine oder andere Leser mag geneigt sein mal zu sehen, was sich andere Leute so ausgedacht haben. Von kreativ und aufwändig bis reifenplatt ist alles dabei. Was davon was ist, entscheidet ihr immer noch selbst. Denn beim Thema Humor gehen die Meinungen weeiit auseinander. Hier schon einmal eine Auswahl und ich bitte euch um weitere Vorschläge, die wir heute Abend noch ergänzen werden, um euch den kompletten April-Rundumschlag zu geben.

  • Microsoft kündigt das 42-Zoll-Tablet “Goliath” an. Windows 8 kann es auch schon.
  • Die EU will zum Schutz von Haustieren Katzen-Fotos im Web verbieten lassen. (Das ist bisher mein persönlicher Favorit. Aber wie gesagt: Humor ist verschieden.)
  • Noch eine vermeintliche Idee der EU, die heute wirklich ihr Fett wegbekommt: Fitnessgeräte sollen künftig der Stromerzeugung dienen.
  • Flattr kooperiert mit Nordkorea.
  • Atlassian präsentiert Angry Nerds, fliegende Entwickler, die bei schlechtem Code keinerlei Spaß verstehen.
  • Die Suchmaschine Stylight findet mit cleveren Suchalgorithmen für Männer eine neue Partnerin, die genauso aussieht wie ihre Ex.

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Facebook Clubs: Mobile Payment und digitale Einlasskontrolle für Gaststätten (Update)01.04.11

Facebook

Update: Die meisten von euch haben’s enttarnt: Die Geschichte ist natürlich ein Aprilscherz. Aber kein so ganz flacher, oder? Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn man eure Kommentare dazu liest…

Revolution im Wasserglas: Facebook hat gestern Nacht eine Erweiterung für seine Geolocation- und Eincheckdienste “Places” und “Deals” veröffentlicht, die es erst auf den zweiten Blick in sich hat: “Facebook Clubs” gibt Nutzern des sozialen Netzwerks die Möglichkeit, schon vor dem Besuch in Lokalitäten einzuchecken und den Eintritt mit Facebook Credits im Voraus zu bezahlen. Auch spezielle Pakete einer Kneipe, einer Discothek oder eines Restaurants, wie Freigetränke-Badges oder Verzehrgutscheine, können die Nutzer direkt am Rechner erwerben. Dass sie bezahlt haben, beweisen sie, indem sie dem Kassenpersonal eine Bestätigungsnachricht auf ihrem Smartphone vorzeigen. Es ist Facebooks Antwort auf Mobile Payment: Partygänger können von nun an ihr Portemonnaie getrost zuhause lassen – zumindest wenn sie planen, nur eine Lokalität am Abend aufzusuchen.

Kara Swisher vom US-Techblog AllthingsD nennt es eine Vorstufe zum kontaktlosen Bezahlen mit Near Field Communication (NFC): “Bald werden wir überall via Facebook Clubs zahlen können. In der U-Bahn genauso wie im Taxi, im Restaurant oder im Reisebüro. Bargeld hat dann endgültig ausgedient.” Facebook will “Clubs” nach und nach weltweit ausrollen. Zunächst steht der Service allerdings erst einmal nur US-Kunden zur Verfügung. Es gibt Pilotprojekte in San Francisco und New York, die offenbar bereits seit Anfang März laufen. Das Bits-Blog der “New York Times” findet allerdings bislang auch kritische Stimmen von Datenschützern wie Nutzern, die auf eine gravierende Schwäche des Dienstes aufmerksam machen: Diskotheken könnten ihn nutzen, um Türstehern die Arbeit zu erleichtern. (weiterlesen…)

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