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Archive for 05.2011

“WSJ”: Microsoft will 8,5 Milliarden Dollar für Skype zahlen [Update]10.05.11

Das nennt man dann wohl so etwas wie einen Paukenschlag. Im Auto auf dem Weg zur Arbeit habe ich heute Morgen noch gehört, dass in Bonn heute beim BSI eine Sicherheitskonferenz beginnt, die sich mit den Gefahren beschäftigt, die Nutzern von Smartphones drohen. “Prima”, dachte ich, “endlich macht man sich auch darüber mal Gedanken”. Doch als ich dann im Büro einen Blick auf die Homepage des “Wall Street Journal” warf, stockte mir kurzzeitig der Atem. “Microsoft Near Deal to Buy Skype” war und ist dort zu lesen. Zu Deutsch: Microsoft steht kurz davor, den VoIP-Dienst Skype zu kaufen.

Nichts wird es also offenbar mit einem Börsengang des beliebten Plauderprogramms. Und auch ein Verkauf an Facebook oder Google ist offenbar vom Tisch. Vielmehr soll nun der weltgrößte Softwarekonzern das höchste Gebot abgegeben haben und bereit sein – man lese und staune -, inklusive Schulden bis zu 8,5 Milliarden (!) US-Dollar zu investieren. Nur nochmal zur Erinnerung: eBay hatte sich 2009 für 1,9 Milliarden Dollar von Skype getrennt, nachdem die Auktionsplattform 2005 für 2,6 Milliarden Dollar zugeschlagen hatte. (weiterlesen…)

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Rettung für StudiVZ: 8 Tipps, wie die VZ-Netzwerke noch überleben können09.05.11

Wir machen heute mal etwas anderes als sonst: Wir betreiben kein StudiVZ-Bashing, auch wenn der Zeitpunkt dafür sehr günstig wäre. Wir wollen einfach mal konstruktiv überlegen, was die VZs tun müssten, um wieder attraktiv zu werden. Wie ihr euch denken könnt, würde das nicht gerade einfach und vor allem teuer. Gestern jedenfalls meldete die “Financial Times Deutschland”, dass der Holtzbrick-Verlag als Eigentümer der VZ-Netzwerke einen Umbau plane.

Der bisherige Digitalchef Johann Butting geht in die USA, um dort Projekte zu betreuen. Sein Nachfolger wird in Personalunion Verlagsprokurist Markus Schunk. Wir geben ihm ein paar Tipps mit auf den Weg, wie er das Steuer noch herumreißen könnte, auch wenn wir nicht glauben, dass er der Richtige dafür ist.

1. Weg vom großen Geld in den Köpfen: Loggt man sich heute bei den VZs ein, springen einem zuerst einmal gigantische Werbebanner entgegen. Das schreckt ab. Klar, wer geschätzte 85 Millionen Euro für die Übernahme bezahlt hat, muss die irgendwie refinanzieren. Aber auf diese Weise verschreckt man die letzten noch lebenden Nutzer und gewinnt keine neuen dazu. Natürlich muss die Seite umgestaltet werden, aber wenn man gegenüber Facebook noch eine Chance haben will, müssen die Verantwortlichen das Dollar-Zeichen aus dem Blickfeld verlieren und den Spaß für den Nutzer wieder in den Vordergrund stellen. (weiterlesen…)

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3,3 Milliarden Dollar für Warner Music: Warum hat kein IT-Schwergewicht zugeschlagen?09.05.11

Ist gekauft: Der russisch-stämmige US-Amerikaner Len Blavatnik hat über seine Firma Access Group am Freitag das Musiklabel Warner Music Group (WMG) übernommen. Er gewann die Auktion, die mehrere Monate gedauert hatte, bei einem Angebot von 8,25 US-Dollar pro Aktie. Zusammen mit den Anteilen, die Blavatnik schon besaß, hat Warner damit jetzt einen Wert von 3,3 Milliarden US-Dollar.

So viel Geld muss man natürlich erst einmal im Portemonnaie haben. Aber setzen wir das einmal in Relation, erscheint das schon fast wieder wenig: Facebook soll für die Telefoncommunity Skype Ähnliches geboten haben: 3 bis 4 Milliarden Dollar. Kurznachrichtendienst Twitter wird auf 8 bis 10 Milliarden Dollar bewertet, Social-Game-Anbieter Zynga auf 7 bis 9 Milliarden, Facebook selbst irgendwo zwischen 60 und 100 Milliarden. Einmal angenommen, eine große IT-Company würde bei einem dieser benannten Dienste zuschlagen: Warum dann nicht lieber ein paar Milliarden in eine Plattenfirma investieren? (weiterlesen…)

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Kein Aufschrei? Heute beginnt die Volkszählung und der Staat will viel zu viel von euch wissen09.05.11

Sie kommen, sie kommen! Heute beginnt tatsächlich die Volkszählung, diesmal genannt: Zensus 2011. Und gerade in den bekannten “Aufmerksamkeits-Blogs” von Netzpolitik über Fefe bis Spreeblick ist praktisch nichts dazu zu lesen. Kein Protest, kein Aufschrei, kein Aufruf, auf die Straße zu gehen oder zumindest Türen und Fenster zu verrammeln. Also wollen zumindest wir hier ein wenig warnendes Geröll lostreten. Warum ist es diesmal so ruhig?

Zum einen wahrscheinlich, weil die abgefragten Daten nicht hochsensibel sind. Hier ein Muster des Fragebogens (PDF) der Haushaltsbefragung auf Stichprobenbasis. Es gibt keine Fragen nach dem Motto “Mit wem sinn’ se denn verheiratet?”, “Ham se jedient?” oder “Wo ham se jedient?”, aber doch einige Fragen, bei denen ich mich wiederum frage, ob der Staat das so genau wissen muss. Ob jemand, auf dessen Beschreibung ich passe, verheiratet, ledig, verwitwet oder geschieden ist, sollen die Statistiker meinetwegen wissen, wenn sich nicht nachvollziehen lässt, dass ich derjenige welche bin. Aber muss der Staat zwingend wissen, ob ich in wilder Ehe lebe (Frage 10)? Was die Behörden auch wissen wollen: Welche Schul- und Berufsbildung habe ich, oder welcher Religionsgesellschaft gehöre ich an. Letzteres muss anders als die freiwillige, verwandte Frage nach der Glaubensrichtung/Weltanschauung beantwortet werden. (weiterlesen…)

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Experten beschwören den Tod von CD und DVD – mal wieder06.05.11

CDs und DVDs sind mal wieder am Ende. Jede Wette, dass sie in den nächsten Tagen noch von vielen tot geschrieben werden. Warum? Weil Apple die künftige Version Lion (10.7) seines Betriebssystems Mac OS X als Download über den Mac App Store anbieten will. Nur noch als Download über den Mac App Store? Nein. Und gegen den Tod der Scheibe würde zum Beispiel sprechen, dass Amazon immerhin schon eine Verkaufsseite für Lion angelegt und dort als Medium “DVD” angegeben hat. Und dass die neuen iMacs, die Apple in dieser Woche vorgestellt hat, weiterhin mit einem optischen Laufwerk samt Wiederherstellungs-DVD ausgeliefert werden.

Was hingegen wieder für den Tod der optischen Datenträger spricht: Spielehersteller Electronic Arts (EA) will Games in Zukunft nur noch als Download anbieten, um das Problem mit Raubkopien einzudämmen. Ein revolutionärer Plan, zumal EA sich dann womöglich auch ein neue Logo besorgen müsste, weil das aktuelle (siehe rechts oben) ja noch in Scheibenform daher kommt. Spielehändler Valve jedenfalls exerziert das Download-Modell mit seinem Online-Shop Steam bereits seit geraumer Zeit erfolgreich vor – mit Spielen von EA. Können wir uns also darauf einigen, dass Download die Zukunft ist? Ich fürchte nicht. Denn was für die einen noch Zukunftsmusik ist, ist für die anderen bereits von gestern. (weiterlesen…)

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Renaissance der Hacks06.05.11

Sony hat ein ernsthaftes Problem. Gleich zweimal wurde in die Server der Japaner in den vergangenen Tagen eingebrochen; es wurden Kundendaten gestohlen, das Unternehmen damit bloßgestellt. Am kommenden Wochenende befürchtet man einen dritten Angriff. Es dürfte ein schwacher Trost für den Unterhaltungsriesen sein, dass er nicht der einzige ist, der in den vergangenen Tagen gehackt wurde. Erwischt hat es in dieser Woche ironischerweise auch den Passwortverwalter LastPass. Mitte April waren Google Mail und WordPress-Hoster Automattic zum wiederholten Male die Opfer zweier Hacks.

Von anderer Qualität und doch mit ähnlichem Ziel sind Scams, die sich durch Nachlässigkeiten der Nutzer auf Facebook verbreiten, wie ein vermeintliches Video über die Tötung von Osama bin Laden. Fasst man die wahrscheinlichen Absichten der Hacker zusammen, lässt sich ein Muster erkennen. Es traf jeweils Netzwerke, auf denen sich etliche Millionen Menschen tummeln: Das soziale Netzwerk Facebook (600 Millionen Mitglieder) ebenso wie das beliebte Blognetzwerk WordPress.com (20 Millionen Blogs, 300 Millionen Besucher), den Webmailer Google Mail (200 Millionen Nutzer) und Sonys PlayStation Network zusammen mit Qriocity und Sony Online Entertainment (mehr als 100 Millionen betroffene Kunden). Es ging den Missetätern mit Sicherheit darum, größtmögliche Aufmerksamkeit zu erregen, Sicherheitslücken zu offenbaren und verhassten Konzernen eins auszuwischen. Und doch bleibt eine weitere Botschaft zurück, die da lautet: Überlasst den Großkonzernen nicht eure Daten. (weiterlesen…)

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Der Traum schlechthin: Verdient Geld, wenn ihr euch Werbung auf Facebook anschaut06.05.11

Jetzt wo das Wochenende naht, ist man geschlaucht und vielleicht gelangweilt, weil der Freitagabend noch einen halben Arbeitstag entfernt ist. Ihr wollt Unterhaltung, aber habt kein Geld? Was also tun? Geld verdienen, indem ihr euch Werbung anschaut zum Beispiel. Ein eben solches Programm hat Facebook gerade vorgestellt und es klingt nach der Eier legenden Wollmilchsau. Ich seh euch schon mit dem Finger auf der Maustaste vor dem Rechner hocken und “Wo?!” schreien. Aber halt, ganz so einfach ist es leider nicht – noch nicht.

Mit einigen Partnern zusammen bietet Facebook diese Erweiterung von Facebook Deals an. Schaut man sich einen Werbespot an, der in der Regel 30 oder 60 Sekunden dauert, kann man 1 Facebook-Credit verdienen, der den Gegenwert von 10 Cent hat. Und diese Credits lassen sich beim Gutscheinmarkt Facebook Deals einlösen. Na, das wäre doch was: Lasst 10 Spots über euch ergehen und verdient damit 1 Dollar oder Euro. Die ersten von euch zücken womöglich gleich den Taschenrechner und rechnen den möglichen Stundenlohn aus. Aber Werber wären nicht Werber, wenn das so einfach wäre. (weiterlesen…)

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SocialCams neuer Feed erinnert an das junge YouTube – und ahnt nichts von seinen Chancen05.05.11


Als YouTube noch klein war, fand man dort fast nur Amateurvideos von ganz normalen Leuten vor. Ein paar Jahre und gescheiterte Verhandlungen mit Rechte-Inhabern später, ist YouTube wieder so wie früher – aber nicht mehr halb so sexy. Das Facelifting, das Justin.tv jetzt SocialCam verpasst hat, macht die App zum attraktiveren YouTube für unterwegs.

SocialCam ist eine App für iOS und Android, mit der man Videoaufnahmen direkt vom Smartphone ins Web schicken kann. Der Weg dorthin ist leichter und hübscher als bei YouTube. SocialCam ist sofort beim Start der App bereit für den Videoempfang. Mit nur einem Klick zeichnet man auf und schickt das Video nach dem Stopp ohne Umwege über WLAN oder 3G/4G an den SocialCam-Feed. (weiterlesen…)

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Nicht alles, aber doch viel Eisschlecken und Barbeque: Wie das ist bei Facebook zu arbeiten05.05.11

Beim Social Network Facebook hat laut Nicholas Carlson vom “Business Insider” derzeit ein kleiner Mitarbeiterexodus begonnen. Unter anderem gingen in den letzten Tagen die Manager Jim Midgal und Jonathan Heiliger sowie der nicht unbekannte Entwickler Marcel Laverdet. In den letzten Wochen sollen auch weitere höherrangige Entwickler das aufstrebende Netzwerk verlassen haben. Warum gerade jetzt?

Carlson zitiert eine Zuschrift, die er dazu von einem Insider bekommen hatte. Dieser nennt gleich mehrere Gründe. Zum einen habe Facebook in den letzten Monaten einige “Idioten” im mittleren Management angestellt, von denen sich gerade Techniker nichts sagen lassen wollten. Der Wunsch zu gehen, sei bei einigen gestiegen, wenn man bedenke, dass Facebook in Bälde an die Börse gehen könnte. Dann hätten neuere Mitarbeiter während einer sechsmonatigen Sperrfrist keine Möglichkeit, ihre Aktien gegen Bares zu tauschen. (weiterlesen…)

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Ein Telefondienst für die Netzriesen: Facebook und Google angeblich an Skype interessiert05.05.11

Lasst das Rennen um die beste Spekulation beginnen! Laut einem Reuters-Report sind sowohl Facebook als auch Google an Skype interessiert. Das Social Network bietet demnach 3 bis 4 Milliarden US-Dollar für den Weltmarktführer unter den Anbietern für Internettelefonie (VoIP). Neben einer Übernahme könne sich Mark Zuckerberg aber auch ein Jointventure mit Skype vorstellen. Dann würden beide Unternehmen in Sachen Telefonie zusammen arbeiten, aber eigenständig bleiben. Google derweil soll eine Milliarde Dollar in den Hut geworfen haben. Und last but not least gibt es nach wie vor die vierte Option, dass Skype wie geplant in der zweiten Jahreshälfte an die Börse geht.

Die große Frage ist: Kann Skype in der Welt der Facebookianisierung dauerhaft eigenständig erfolgreich sein? Denn Facebook hat mehr Nutzer, und immer bessere Apps erlauben auch das Telefonieren über diese schier unerschöpfliche Nutzerbasis. Erst Mitte April hatte T-Mobile USA die App “Bobsled” vorgestellt, mit der sich recht bequem international über den Facebook-Chat telefonieren lässt. Ganz zufrieden können damit aber weder Skype noch Facebook gewesen sein. Dem einen erwuchs daraus unerwartete Konkurrenz, der andere bekam nur den zweitbesten Dienst. (weiterlesen…)

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Google rutscht der +1-Button in einem Fernsehspot raus05.05.11

Eltern werden diesen süßen Fernsehspot bestimmt lieben, mit dem Google in den USA gerade seinen Browser Chrome im Fernsehen bewirbt. Wir anderen freuen uns zusätzlich darüber, Googles neuen +1-Button einmal live gesehen zu haben. MG Siegler von Techcrunch hat zuerst darüber geschrieben. Bislang waren wir davon ausgegangen, dass wir Googles Antwort auf Facebooks Like-Button lediglich eingebunden in Webseiten finden würden. Die Idee, den Button auch in einer Browser-Leiste einzufügen, ist neu.

Zumal mir auch die Browser-Leiste mit Picasa- und Google-Voice-Button neu erscheint. Aber das wissen die Chrome-Nutzer unter euch sicher genauer. Mit dem +1-Button soll man Dinge mit anderen teilen können, die einem im Web gefallen. Die Ergebnisse daraus sollen in die Google-Suche integriert werden und könnten auch einem geplanten Social Network von Google zur Verfügung stehen. Warum Google mit diesen Videos die derzeit größte Offline-Werbekampagne der eigenen Unternehmensgeschichte ins Leben ruft, wie die “New York Times” weiß, darüber lässt sich nur spekulieren. (weiterlesen…)

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iOS-Update 4.3.3: Apple verkürzt Ortsdatenspeicherung auf eine Woche und alle haben sich wieder lieb05.05.11

… aber der eiserne Ritter konnte die schöne Prinzessin einfach nicht besänftigen. Also entschloss er sich dazu, sie mit einem Kompromiss zu verwirren. Er würde nicht mehr ein ganzes Jahr auf Schritt und Tritt protokollieren, wo sie gerade ist, sondern nur noch eine Woche lang. Da gab die Prinzessin alle Vorbehalte auf und sie fielen sich wieder verliebt in die Arme. Fielen sie doch. Oder?

Anders gesprochen: Apple hat das Update 4.3.3 seines mobilen Betriebssystems iOS veröffentlicht. Nur eine Woche nach der Ankündigung, dass man die stark kritisierte Standortdatenbestimmung von iPhones und iPads von einem Jahr auf eine Woche herunterfahren würde, ist das Update schon da. Es reduziert damit die Größe der Datenbank, die allerdings nach wie vor bestehen bleibt. Die Protokollierung der Standortdaten lässt sich auf Wunsch künftig ganz abschalten. Die Position von Funkmasten und WLANs in der Umgebung würden dann nicht mehr aufgezeichnet. Dies war bislang offenbar trotzdem noch der Fall, auch wenn man die Ortungsdienste in den Einstellungen ausschaltete. Tut man dies nun, soll der komplette Protokollcache gelöscht werden. (weiterlesen…)

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Trendwende: In den USA weniger Fernsehgeräte pro Haushalt als im Vorjahr04.05.11


Fernseher oder Monitor? Immer häufiger beides.

Darauf konnte man sich eigentlich verlassen: Die Zahl der Haushalte mit Fernsehgeräten steigt Jahr für Jahr weiter und kratzt munter an der 100-Prozent-Marke. Doch diesmal kommt es anders. Nach Schätzungen von Nielsen wird die Zahl der Haushalte mit Fernsehgeräten in den USA bis zum kommenden Jahr erstmals zurückgehen. Von 98,9 Prozent, die man für dieses Jahr noch erwartet, auf nur noch 96,7 Prozent im Jahr 2012. Die Zahl bleibt natürlich auf sehr hohem Niveau, geht aber doch deutlich sichtbar zurück – zum ersten Mal seit 20 Jahren.

Beim letzten Mal, 1992, befand sich das Land in einer kleinen wirtschaftlichen Krise. Diesmal markiert der Rückgang eine Trendwende. Nur zum einen ist auch diesmal die Wirtschaftskrise daran Schuld: einige haben ihr Fernsehgerät verkaufen müssen, andere sind die Umstellung von analog auf digital aus finanziellen Gründen nicht mitgegangen. Zum anderen gibt es in den USA immer mehr Menschen, die aufgrund von Internetdiensten ohne ein Fernsehgerät auskommen. Laut Nielsen betreffe das in erster Linie junge Menschen in den Städten. (weiterlesen…)

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Bin Laden wirklich tot? Hier die besten Verschwörungstheorien aus dem Netz04.05.11

Vielleicht ist er ja gar nicht tot. Zur Erinnerung: Barack Obama hielt am Sonntagabend – zur medienfreundlichsten Zeit – eine Fernsehansprache, in der er sagte, dass eine Spezialeinheit des US-Militärs Osama bin Laden getötet habe. Die Leiche des Topterroristen sei – in aller Eile – im Meer versenkt worden; echte Bilder des Leichnams hat die Welt bislang nicht gesehen. Von Seiten der US-Regierung heißt es, es gebe Aufnahmen, aber die Bilder seien zu grausam, man könne mit einer Veröffentlichung anti-amerikanische Proteste in der arabischen Welt auslösen. Aber auch die Nachbarn in der Stadt Abottabad haben Osama bin Laden dort angeblich nie gesehen. Die Bewohner der Villa seien nett gewesen, hätten kein zurückhaltendes Leben geführt.

All das öffnet natürlich Tür und Tor für Spekulationen und Verschwörungstheorien, die derzeit überall im Web kursieren. Und auch wer dafür nichts übrig hat, muss sich zumindest die Frage stellen: Ist ein Mensch offiziell schon tot, nur wenn ein US-Präsident das sagt? Wir haben einmal die interessantesten Verschwörungstheorien für euch gesammelt, die sich zum Teil überschneiden.

1. Bin Laden war längst tot. Getötet bei einem Militäreinsatz in Afghanistan, hatten die USA jahrelang keine Kenntnis von seinem Tod. Die Bestätigung erhielt man erst vor Kurzen und wartete auf den richtigen Moment, um sie der Weltöffentlichkeit unterzujubeln. Jetzt könnten die USA seinen vermeintlichen Tod als Vorwand nutzen, um aus Afghanistan abzuziehen und dafür ölreichere Diktaturen zu bekämpfen, zum Beispiel Libyen. Da man keine Leiche vorweisen kann, hat man so getan, als würde man sie eiligst auf See bestatten. (weiterlesen…)

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Duden öffne dich: Neues Online-Wörterbuch auf dem Weg zum Mekka für Sprachliebhaber04.05.11

Der Duden ist online jetzt komplett kostenlos zugänglich. Wörter und ganze Texte lassen sich dort korrigieren. Kann das Tool mehr als die Firefox-Rechtschreibprüfung? Jar, kan ess. Das Dictionary-Plugin spürt nur Rechtschreibfehler auf, das Duden-Tool findet zusätzlich noch Grammatikfehler. Für einzelne Wörter stellt der Duden nicht nur die korrekte Schreibweise zur Verfügung, sondern auch Herkunft, Bedeutung, Gebrauch und Grammatik. Der Duden bietet Bild- und Audiobeispiele und zeigt typische Wortverbindungen in computergenerierten – und furchtbar hässlichen – Wortwolken (Tagclouds) an.

Die neue Suche schlägt die bisherige in der Weise, dass sich nun endlich vernünftig damit arbeiten lässt. Bestand bislang Unsicherheit über ein Wort, konnte man bei Leo nachschlagen, bei Google oder bei Wiktionary. Die bisherige Duden-Suche im Freemium-Format war zumindest für mich so unattraktiv, dass ich sie allenfalls in Notfällen einmal benutzt habe. Für die englische Sprache gibt es Online-Wörterbücher, wie das einst angenehme aber inzwischen mit Werbung durchsetzte Dictionary.com, seit Jahren. Das neue Duden Online ist bislang werbefrei. Der Verlag will seine Printausgaben aber nicht ganz aufgeben, wie das englische Pendant, das kostenpflichtige und nur noch online verfügbare “Oxford English Dictionary“. (weiterlesen…)

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