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Archive for 06.2011

Paradigmenwechsel: Die Woche, in der die dpa Gerüchte über ein iPhone 5 verbreitete26.06.11


Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat in dieser Woche Gerüchte über ein mögliches neues iPhone 5 weiterverbreitet. Aufgenommen haben das unter anderem die digitalen Ableger “seriöser” Medien wie Sueddeutsche.de, Stern.de, Welt.de, Zeit.de und Focus.de. Die dpa-Meldung bezieht sich auf eine Quelle von Bloomberg, die sich auf informierte Kreise beruft.

Ich find’s nicht weiter schlimm und doch zum Lachen: Früher waren Blogs dafür verspottet worden, dass sie über Gerüchte schrieben, die sich mitunter hinterher als falsch herausstellten. Heute ist es sogar die vermeintliche Elite der deutschen Presselandschaft, die das tut. Wenn das kein Paradigmenwechsel ist, was dann? Im Zuge dessen besuchte ich Twitter und Facebook, um mich auszuweinen und dort mit einem Augenzwinkern zu fragen: “Wenn jetzt dpa sogar schon Gerüchte über ein neues iPhone verbreitet, worüber sollen wir Blogger dann eigentlich noch schreiben?” Die für mich verblüffende Antwort von Roland Epple: “Schreiben Blogger über sowas? Hat man die jetzt schon so weit?” (weiterlesen …)

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Jawbone Jambox: Ein Knochen, der eine mobile Jukebox ist24.06.11


Wir schreiben nicht mehr so oft über Hardware hier auf Basic Thinking. Der wahre, traurige Grund dafür ist, dass uns verwöhnte Bastarde kaum noch etwas hinter dem Ofen hervor lockt. Noch ein leichteres Smartphone, noch ein schlankeres Tablet, noch ein Aufsatz, der das iPhone wie ein altes Tastentelefon aussehen lässt. Na toll. Aber hey, was ist denn das? Da lag neulich was in der Post, wo “Jawbone” draufstand. Schon die Verpackung mutet ungewöhnlich an: ein ziegelsteinförmiges Etwas in einem gläsernen Gehäuse.

Mein Kollege reicht es mir mit den Worten “Mach du mal” und schaut schon wenig später leicht neidisch rüber. Auch die anderen Kollegen kommen bald darauf ganz unauffällig an meinen Schreibtisch, erwähnen beiläufig, wie schlecht das Wetter gerade geworden sei und was dieser Ziegelstein denn nun eigentlich wäre und wie laut man den stellen könne. Man sieht: das Gerät macht neugierig. Die Jawbone Jambox ist nicht viel mehr als ein Lautsprecher für mobile Geräte. Aber einer, den man aus irgend einem Grund nicht wieder hergeben mag, denn die Details sind clever durchdacht. (weiterlesen …)

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Die Zukunft des Bloggens: Schwierige Antwort auf eine einfache Frage24.06.11

Annika Jost aus Berlin hat uns eine E-Mail geschickt und ein paar Fragen für ihre Bachelor-Arbeit gestellt. Ihr Thema ist: “Analyse von ausgewählten Blogs unter dem Aspekt journalistischer Methoden und Techniken”. Wenn ihr auch eine Mail von ihr bekommen habt, unterstützt sie! Die Fragen, die sie uns gestellt hat, klingen eigentlich nach Standard-Fragen: “Warum bloggen Sie” und “Wie sieht die Zukunft des Bloggens aus”. Und während ich da saß und sie beantwortete, zwang mich das natürlich unweigerlich darüber nachzudenken, was wir hier eigentlich machen. Ich bin Blogger seit inzwischen zehn Jahren, regelmäßig seit gut sechs Jahren. Was hat sich in dieser Zeit eigentlich verändert?

Auf der anderen Seite des Ozeans: eine ganze Menge. Hierzulande leider eher weniger. Ich hab meine Antworten noch einmal etwas für das Blog hier angepasst und ansonsten so eingestellt, wie ich sie auch Annika zurückgeschickt habe. Wie haben Blogs die deutschen Medien verändert, wie ist der momentane Stand der Bloggens und wie sieht die Zukunft aus. Wenn euch meine Überlegungen dazu interessieren, lest weiter und teilt mir anschließend eure mit! (weiterlesen …)

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Video über Augmented Reality: Spielfilmszenen an Originalschauplätzen sehen24.06.11

Kann das echt sein? In einem Video streifen zwei Passanten durch London, halten ein Smartphone vor eine Straßenszenerie. Es ist zufällig die gleiche, in der Hugh Grant in “Notting Hill” aus dem Bus steigt und wenig später Julia Roberts einen Kaffee über die Bluse kippt. Und da erscheinen die beiden auch: Auf dem Smartphone, das man auf diese Szenerie gerichtet hat. Eine App namens “Augmented Reality Cinema” soll das in Kürze angeblich möglich machen.

Die Software weiß, wo eine Filmszene gedreht wurde und montiert im Smartphone die Handlung einfach obendrauf. Ein Video (unten) zeigt, wie es funktionieren soll. Noch ist die App nicht verfügbar und ob es sie wirklich geben wird, lässt sich auch noch nicht sicher sagen. Wer dahinter steckt, ist ebenso noch unklar. Vielleicht ist es auch einfach nur ein hübsches Viral-Video. Falls echt, ließen sich sicher auch in New York, Berlin oder Paris schöne Streifzüge machen. (weiterlesen …)

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Da ist es: Stephen Elop zeigt erstes Nokia-Smartphone mit Windows Phone 723.06.11


Psssst, geheim! Nokia-Chef Stephen Elop hat auf der Nokia Connection in Singapur das erste Smartphone der Finnen mit dem künftigen Betriebssystem Windows Phone 7 vorgestellt. Aber ihr dürft es nicht gesehen haben. Elop bat die anwesenden Entwickler verschmitzt, Handys und Kameras bitte auszuschalten, denn nun werde er ein weiteres neues Smartphone mit dem Codenamen “SeaRay” vorstellen. Danach hielt er es in eine Kamera, die das Bild auf eine Leinwand projiziert, und stellte es als Nokias erstes Gerät mit Windows Phone 7 vor. Ob das ein Marketing-Gag war oder ob Elop wirklich geglaubt hatte, alle würden sich an seine Bitte halten, wissen wir natürlich nicht. Fakt ist jedoch, dass natürlich einige die Kamera schwenkten und das Video inzwischen bei YouTube zu sehen ist.

Die ersten drei Minuten davon genügen eigentlich als Beweis. Und es sieht schon fast einsatzfähig aus, das WP7-Handy, das mit dem kürzlich vorgestellten und durchaus bejubelten N9 bauähnlich ist. Das Video findet ihr unten. (weiterlesen …)

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WhatsApp ist das neue ICQ – und steht vor den gleichen Problemen23.06.11


Das mobile Web wird die SMS töten. Bis dahin werden noch ein paar Jahre ins Land ziehen, aber das Verschicken einer Kurznachricht mit 160 Zeichen erscheint mittlerweile nahezu sinnlos, wenn man sich anschaut, welche Alternative spezielle Instant-Messenger für Smartphones bieten: Nachrichten können nahezu unbegrenzt lang sein, mit Sprachmemos, Ortsinformationen, Bildern oder Videos versehen werden; sie erscheinen dem Gegenüber im Moment des Abschickens – und sind kostenlos. Der Empfänger sieht, wenn der Adressat etwas eintippt. Der Adressat hingegen wird darüber informiert, wenn der Empfänger die Meldung erhalten und gelesen hat. Wer braucht da noch eine SMS?

WhatsApp hat sich hier in nur wenigen Monaten zur plattformübergreifenden Kult-App gemausert. Die Anwendung imitiert die SMS-Konversation von iPhone und Android und motzt sie mit oben genannten Erweiterungen auf, die vom Instant Messenging her bekannt sind. Die WhatsApp-Macher waren sehr clever, der App eine Adressbuchfunktion zu spendieren, die das eigene Smartphone nach anderen WhatsApp-Teilnehmern durchsucht. So kam es schon mehrfach vor, dass mir Bekannte eine Kurznachricht schickten, von denen ich gar nicht wusste, dass sie WhatsApp benutzen. Es gibt inzwischen massig Konkurrenz: Hayo hat hier kürzlich MySMS vorgestellt, es gibt zusätzlich noch PingChat, GroupMe und etliche weitere. WhatsApp ist in meinem Bekanntenkreis sehr schnell zum Google der SMS-Nachfolger geworden – hat allerdings auch Probleme. (weiterlesen …)

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Shazam will Fernsehsendungen erkennen, wird aufgekauft oder ausgebootet werden23.06.11

ShazamShazam ist so eine App, die mich auch nach mehreren Jahren mit meinem Smartphone immer wieder ein wenig in ungläubliges Staunen versetzt. Wie machen die das bloß, dass die fast jedes noch so deppertes Lied erkennen, das mir gefällt? Technisch gesehen hat sich bei Shazam seit Jahren kaum etwas getan. Warum auch? Das Ding funktioniert – und gut. Es gab nur einige Erweiterung wie kürzlich eine Songtext-Karaoke-Erweiterung oder leider vor einigen Monaten die Beschränkung, in der kostenlosen App nur noch bis zu 5 Tracks pro Monat zu erkennen. Ging für mich aber in Ordnung.

Jetzt hat Shazam laut Techcrunch 32 Millionen US-Dollar Kapital eingesammelt, unter anderem, um eine interessante Erweiterung zu starten: Shazam soll künftig auch Fernsehsendungen und Werbespots erkennen können. Dabei soll es nicht nur darum gehen, die Folge einer Serie zu erkennen, sondern sogar noch die Szene. Das ist das, was die App Intonow bereits seit längerem anbietet. Da aber fast jedes Kind Shazam kennt, dürfte sich der Marktführer mit der Maßnahme durchsetzen – und dann auf eine Übernahme hoffen. (weiterlesen …)

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Gerüchte über einen Skype-Klon von Google sind übertrieben. Aber auch nur ein wenig.22.06.11

Videochatten über das Web: Google hat ihn bereits im Mai WebRTC angekündigt, einen browserbasierten Baukasten für ein Telefon- und Videochatprogramm. Am 1. Juni stellte Google den Code offen und betreut das Open-Source-Projekt seitdem als Schirmherr. Einige tragen ein bisschen dick auf und sprechen von einem Skype-Konkurrenten, der im Browser und damit auch in Googles Cloud-Betriebssystem Chrome OS läuft.

Das ist ein wenig übertrieben, wenn auch nicht sehr: Denn Googles Wunsch ist es natürlich, Videotelefonie bald über seinen Browser Chrome anzubieten und damit auch Chrome OS aufzuwerten. Die einzige Neuigkeit, die CNet-Autor Stephen Shankland mit diesem Beitrag in Erfahrung gebracht haben will: “Die WebRTC-Software wird bald für Chrome erscheinen”, wobei er sich noch darum herumdrückt, wann, und ob es der Chrome Market, gleich Chrome OS oder beides sein wird. Treffender finde ich die Überschrift, die Dylan Love im zweiten Versuch gewählt hat: “Google lässt eine Armee von Entwicklern auf Skype los.” (weiterlesen …)

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LulzSec und kein Ende: Cracker gegen Cracker, Kollateralschaden durch das FBI22.06.11

Er war’s wohl nicht: Der junge Mann, den Scotland Yard gestern in der englischen Grafschaft Essex festgenommen hat, hatte nur einen der Server gehostet, den die Crackertruppe LulzSec für ihren IRC-Chat verwendet. Sagt zumindest LulzSec, und die Gruppe rächte sich dafür, indem die Identität zweier “Spitzel” ins Netz stellte, die den 19-Jährigen ans Messer geliefert haben sollen. Die “Spione” hätten selbst ordentlich etwas auf dem Kerbholz, schreiben LulzSec im öffentlichen Statement auf Pastebin mit dem Gruß “Hi FBI & andere Strafverfolgungs-Clowns” und der Aufforderung: “Jagt sie!”

Die Gruppe Web Ninjas macht sich seit dem vergangenen Wochenende daran, LulzSec zu enttarnen und nennt einen Anonymous-Aktivisten namens Sabu den Kopf der Truppe. Dieser schreibt auf Twitter, die Web Ninjas hätten nichts zur Festnahme beigetragen. Das seien alleine die beiden Spitzel gewesen, die man jetzt enttarnt hat. Auch eine Gruppe (oder ein Einzelner?) namens Teampoison hat LulzSec den Kampf angesagt, berichtet Golem. Teampoison und die Web Ninjas sollen die Website des mutmaßlichen LulzSec-Mitglieds Joepie vorübergehend gekapert haben. Der Niederländer, der im echten Leben Webentwickler ist, erklärt aber genauso wie LulzSec, dass er nicht Teil der Gruppe sei. (weiterlesen …)

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Blackberry-Hersteller mit Problemen: Hat RIM die Wende nicht geschafft?22.06.11

Dunkle Wolken über dem Beerenstrauch: Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat Probleme und könnte nach Palm (gekauft von HP) das zweite prominente Opfer werden, das dem Druck auf dem Markt mobiler Geräte nicht mehr Stand hält. Für RIM ist nicht alles schlecht, doch einige Zahlen zeigen nach unten: Was zunächst einmal gut klingt: Der Umsatz im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal (März bis Mai) ist im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen: um 16 Prozent auf 4,91 Milliarden US-Dollar. Das meldete der Konzern vergangene Woche. Dass das 13 Prozent weniger sind als im Weihnachts- und Frühjahrsquartal ist nicht ungewöhnlich, aber für Anleger trotzdem nicht zufriedenstellend. Verheerend ist aber vor allem die Tatsache, dass die Analysten mit 5,15 Milliarden Dollar mehr erwartet hatten.

Und weil man die Erwartungen ohnehin schon enttäuscht hatte, konnte man auch gleich reinen Tisch machen: RIM korrigierte die Erwartungen für das laufende, zweite Geschäftsquartal nach unten und das für das gesamte Geschäftsjahr gleich mit. Das hat natürlich Folgen: Um Analysten und vor allem Anleger zu besänftigen, musste RIM handeln und tat dies prompt mit ersten Entlassungen: Für den Anfang müssen etwa 200 der rund 9.000 Beschäftigten am kanadischen Standort Waterloo gehen, meldet die lokale Tageszeitung “The Record”. Weltweit beschäftigt RIM rund 17.500 Menschen. Vor allem im einstigen Kernmarkt USA ist RIMs Marktanteil rapide gesunken. (weiterlesen …)

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Mutmaßlicher LulzSec-Anführer in England festgenommen (Update)21.06.11

LulzSecSchluss mit Lulz? Eine Spezialeinheit der britischen Kriminalpolizei Scotland Yard hat einen mutmaßlichen Cracker festgenommen. Es soll sich um einen 19-jährigen Mann aus Wickford in der Grafschaft Essex in England handeln. Wie Sky News berichtet, könnte das ein Kopf der Crackertruppe LulzSec sei. (Update, siehe unten: LulzSec dementieren via Twitter, dass der Festgenommene einer von ihnen sei.) Unterstützt worden war die so genannte E-Crime-Einheit der Polizei dabei vom FBI. Der Festnahme war eine Hausdurchsuchung vorausgegangen, wo die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben belastendes Material gefunden hätten.

Der junge Mann wird laut einer Pressemeldung der örtlichen Polizei derzeit in London verhört. TheNextWeb mutmaßt, dass er früher zur Konkurrenzgruppe Anonymous gehört hatte. Sein Name wurde von der Polizei allerdings noch nicht veröffentlicht. Auch sagte die Polizei nicht, dass es sich dabei um ein LulzSec-Mitglied oder gar den Hauptakteur der Gruppe handele. Dem Mann wurde lediglich in Zusammenhang mit Netzwerkeinbrüchen und DDoS-Attacken gegen eine Vielzahl internationaler Unternehmen und Nachrichtendienste festgenommen, hinter denen man die gleiche Hackergruppe vermutet.

(2. Update: Der Festgenommene heißt Ryan Cleary und soll den IRC-Server betrieben haben, der von der Anonymous-Gruppe AnonOps benutzt worden sei. Verbindungen zu LulzSec lassen sich aber so nicht herstellen. Alle sechs ihrer Mitglieder seien weiterhin auf freiem Fuß, erklärt die Gruppe.) (weiterlesen …)

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Medienschlagabtausch: Lobo vs. Lenßen, Gutjahr vs. Doetz21.06.11

Wehe, wenn das Internet mal auf die Außenwelt trifft. Denn dann hagelt es Reibereien. Gestern gab es zwei unterhaltsame Beispiele dafür. Webgallionsfigur Sascha Lobo hat sich in der Sat.1-Talksendung “Eins gegen Eins” mit dem Rechtsanwalt Ingo Lenßen beim Thema “Schutz im Internet” angelegt. Lobo verteidigte dabei die Auffassung, dass Mobbing kein Phänomen des Internet und es Frage von Erziehung und Bildung sei, Kinder zu schützen. Lenßen wollte beim Schutz der Kinder den Staat in die Pflicht nehmen.

Die beiden lieferten sich die ganze Sendung hindurch einen Schlagabtausch, der zeitweise sehr hitzig geführt wurde. Wie ich das sehe, hat Lobo mit den persönlichen Provokationen angefangen. Richtig laut wird es etwa ab Minute 22’30. Das Video lässt sich – leider nur von Werbung unterbrochen – auf Sat1.de abrufen. Beim Auftakt des Medienforums NRW in Köln verglich Blogger und Journalist Richard Gutjahr gestern derweil die Verantwortlichen in deutschen Fernsehsendern mit den Machthabern in arabischen Ländern. (weiterlesen …)

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Virus: Datingportal für Schöne lässt versehentlich 30.000 hässliche Menschen rein21.06.11

So, ihr Hübschen, das habt ihr nun davon: Die Dating-Website BeautifulPeople.com wurde von einem Trojaner befallen und sechs Wochen lang von allen möglichen Menschen bevölkert. Viele davon seien ganz und gar nicht hübsch gewesen, beklagt sich Managing Director Greg Hodge im “Guardian”. Genau das ist aber das Prinzip der elitären Datingsite: von Geschäftswegen her dürfen nur schöne Menschen hinein. Was schön ist, bestimmen die Mitglieder in einem Voting: Jedes neue Mitglied wird 48 Stunden lang von Vertretern des anderen Geschlechts bewertet. Nur 20 Prozent kommen durch.

Als sich die Website im Oktober 2009 global öffnete, wurden binnen zwei Wochen 1,8 Millionen Bewerber abgelehnt. Nur 360.000 seien aufgenommen worden, schrieb das Unternehmen seinerzeit in einer Pressemeldung. Die attraktivsten Menschen seien demnach aus Norwegen, Brasilien und Schweden gekommen. Kandidaten aus U.K. und – tja – Deutschland wurden prozentual am häufigsten abgelehnt. Heute hat die Plattform nach eigenen Angaben 700.000 Mitglieder aus 190 Ländern. Hauptquartier ist mittlerweile – passenderweise – Los Angeles. (weiterlesen …)

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Nokia stellt MeeGo-Smartphone N9 vor – und es sieht toll aus21.06.11

Da reibt man sich unweigerlich die Augen: Nokia hat ein Smartphone mit einem aus dem eigenen Hause bislang nie verkauften Betriebssystem vorgestellt – und es sieht fantastisch aus. N9 heißt das neue, seit langem erwartete Modell der Finnen und es funktioniert mit MeeGo. Noch will ich es selber in Händen halten und ausprobieren, aber was Nokia bisher von dem Gerät gezeigt hat, treibt einem fast die Freundentränen in die Augen.

Vorgestellt hat Nokia das N9 auf der eigenen Minikonferenz Nokia Connection in Singapur. Was darüber hinaus aber noch auffällt: Die Finnen haben hinzu gelernt, was das Präsentieren angeht: Die Website zum N9 rankt sich ganz um das Design des Geräts, bietet Interaktion, wirkt groß und übersichtlich. Nokia stellt das N9 aus allen Winkeln und mit optischen Finessen vor und zeigt zumindest hier, dass man nichts zu verbergen hat. Es fängt mit dem Video an, geht über die Präsentation und endet noch nicht mit dem Gerät selbst: Man ist stolz auf das N9 und zeigt das auch. Ein bisschen Selbstbewusstsein fehlt Nokia dennoch. (weiterlesen …)

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Redet ihr über Apps? Oder plant ihr schon eine? Wie aus einer PDF eine iPad App wird.20.06.11

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Immer wieder ist die Rede von mobilen Anwendungen. Und sicherlich habt ihr selbst auch ein Smartphone und nutzt einige Warte- oder Zugminuten zwischendurch für Geschäftliches und Privates. Also könnte so eine App schon Sinn machen, oder? Das fand auch die neueste Studie von Adobe heraus: Weltweit wurden knapp 2000 Unternehmen zu aktuellen und zukünftigen Marketingstrategien befragt. Ein Viertel aller Unternehmen plant demzufolge, eigene iPad Apps zu veröffentlichen. Wenn auch ihr dabei seid, lohnt es sich weiterzulesen, denn wir zeigen jetzt, wie ihr schnell und einfach aus PDF-Dateien eigene Apps kreiert.

Ihr kommt zu uns und ladet eure PDF-Datei hoch. Diese wird mit einem Klick in ein HTML5-optimiertes ePaper umgewandelt. Das heißt, schon jetzt kann das einfache 1000°ePaper auf allen mobilen Endgeräten gelesen werden. Dafür wird das ePaper einfach auf den Homescreen heruntergeladen und kann so bequem als Web-App genutzt werden. Web-Apps können auch offline verfügbar gemacht werden und sind damit ein ideales Werkzeug für den Vertrieb. (weiterlesen …)

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