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Archive for 06.2011

Wie man mit coolen Videos Geld verdienen kann oder kurz gesagt: goviral07.06.11

Sponsored Post Was ist das?
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Das erste YouTube Video wurde am 23. April 2005 hochgeladen. Sechs Jahre danach versuchen wir noch immer, den unfassbaren Nutzen und die explosionsartige Verbreitung von Videos im Internet zu verstehen. 2010 übertraf YouTube bereits 2 Milliarden Views pro Tag und nun schüttet Facebook noch mehr Benzin in das schon lodernde Feuer. Allein im letzten Jahr wurden 43 Millionen Video-Views in dem sozialen Netzwerk verzeichnet – eine Wachstumsrate von 205 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Diese Zahlen unterstreichen die einschneidenden Veränderungen, die gerade in den heimischen Wohnzimmern vorgehen, in denen die Konsumenten zunehmend mehr Video-Inhalte im Internet ansehen als über ihren Fernseher. Die Unternehmen versuchen diesem Trend zu folgen indem sie in interessante und unterhaltsame Videos investieren. (weiterlesen…)

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Ihr lasst euch gerne ausnutzen? Dann werdet App-Entwickler07.06.11

Es gab mal eine Zeit, in der sich die Hersteller von Plattformen extrem offen zeigten. Sie waren praktisch froh über jeden, der eine Anwendung für sie schrieb. Womit man dann bei Neuankündigungen werben konnte. Bald 500.000 Apps für iOS, 250.000 Apps für Android, über 17.000 Apps für Windows Phone 7. Solche Zahlen werden in Zukunft nur noch herangezogen werden, um Entwickler zu instrumentalisieren. Dass andere damit Geld verdienen, gefällt den Plattform-Anbietern nicht. Sie wollen immer größere Stücke vom Kuchen für sich selbst.

Die Vermutung kam mir zum ersten Mal, als Microsoft sein Mango-Update für Windows Phone 7 vorstellte. Apps werden darin immer mehr von Clustern ersetzt. Microsoft will Themenspektren wie Musik zunehmend durch eigene Entwicklungen ersetzen. Eine Funktion in der mobilen Bing-Suche ersetzt künftig die Musikerkennung Shazam. Als ich Microsofts “Tech Evangelist” Frank Prengel darauf ansprach, reagierte er fast ein wenig gereizt. Warum sollte man nicht etwas Besseres anbieten als bestehende Lösungen? Gutes Recht ist das für Microsoft auf jeden Fall, etwas undankbar aber auch. Entwickler müssen sich darauf einstellen, dass ihre Ideen künftig nicht von anderen App-Entwicklern schonungslos kopiert werden, sondern von den Großkonzernen. Zwei weitere Beispiele dafür sind Apple und Twitter. (weiterlesen…)

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Blogaggregator Rivva ist zurück – mit Werbepartner und einem Vermarkter07.06.11

Eine faustdicke Überraschung heute Morgen: Ich bin dann mal wieder da, sagte sich Frank Westphal und schaltete Rivva.de wieder online. Der beliebte Blogaggregator war im Februar aus finanziellen Gründen offline gegangen. Jetzt hat es offenbar vorübergehend geklappt mit der Finanzierung. BMW ist als erster Sponsor mit an Bord, Mokono will künftig die Vermarktung übernehmen. Ob das diesmal eine glückliche Beziehung auf Lebenszeit ist, wird sich zeigen. In der Vergangenheit waren Rivvas Werbekooperationen selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt, aber vielleicht haben sich diesmal ausnahmsweise mal die Zeiten zum Guten hin verändert.

Ein neues Facelifting hat es nebenbei auch gegeben. Rivva erscheint noch ein wenig übersichtlicher und aufgeräumter mit breiteren Überschriften. Was bedeutet das jetzt für Newshype, den angekündigten, aber angeschlagenen Rivva-Nachfolger? Noch nicht das Ende, wenn man den beiden Machern glauben schenkt. Auf Twitter freuen sie sich offen über die Rivva-Rückkehr und verkünden: “Keine Angst, unsere fünfzehn Minuten Ruhm sind noch nicht abgelaufen.” Für wie viele deutsche Blogaggregatoren wird also künftig Platz sein? Für zwei, einen oder langfristig doch für keinen. Wir werden sehen.

(Jürgen Vielmeier)

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Kleine Erfolgsgeschichte: MyTaxi expandiert ins Ausland, sammelt Millionenbetrag ein07.06.11

Ganz ehrlich: Als ich Anfang Februar die App MyTaxi getestet habe, fand ich den Service toll. Aber ich hätte nie gedacht, dass daraus einmal ein erfolgreiches Unternehmen werden könnte. Deutschland halt. Hier werden doch Startups meist totinvestiert und dann möglichst schnell auf Rendite getrimmt. Die Zahlen, die mir Thomas Grota, Senior Investment Manager bei der Deutschen Telekom, aber heute zukommen ließ, haben es in sich. Und es freut mich in der Tat, zu sehen, was in den wenigen Monaten seit dem Bestehen aus MyTaxi geworden ist.

Kurz zusammengefasst: Die Macher der App haben eine weitere Investitionsrunde abgeschlossen und dabei einen mittleren siebenstelligen Betrag eingesammelt, also etwas im Bereich um 5 Millionen Euro. Weitere deutsche Städte werden hinzukommen, und MyTaxi soll bis Ende des Jahres im benachbarten Ausland erscheinen. Intelligent Apps (Intapps), die Firma hinter MyTaxi, will darüber hinaus ein mobiles Bezahlsystem entwickeln. (weiterlesen…)

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Apples iCloud macht den Dienst Dropbox obsolet, iTunes Match die Musikpiraterie an sich06.06.11


Begnadigung für Piraten: Apple hat heute auf der Einführungsveranstaltung seiner Entwicklerkonferenz WWDC neben den neuen Betriebssystemen Mac OS X Lion und iOS 5 auch neue Cloud-Dienste vorgestellt. Highlight darunter dürfte der Cloud-Musikdienst sein, mit dem man neu gekaufte Songs automatisch in einem Online-Speicher ablegt und es sich wie von Geisterhand mit allen angeschlossenen Apple-Geräten synchronisiert. Und auch “One More Thing”, ein weiteres Detail, konnte sich sehen lassen: Apple hat sich in den USA offenbar mit der Musikindustrie über einen interessanten Deal geeinigt. Für 25 US-Dollar im Jahr kann man bis zu 25.000 Songs seiner Musiksammlung über iTunes Match durch neue Versionen der Stücke in der Cloud ersetzen lassen. Dabei ist es unerheblich, ob man die Songs legal oder illegal erworben hat.

Damit macht Apple Musikpiraterie endgültig unattraktiv. Und nicht nur das: Auch ein Hochladen der eigenen Musiksammlung in die Cloud erspart man den Nutzern damit. Das würde bei ähnlich vielen Stücken selbst bei einer durchschnittlichen Breitbandleitung Tage dauern. Trotzdem bleibt die Frage, ob man damit nicht illegale Filesharer belohnt. Man könnte es aber auch “Generalamnesie” nennen, bei dem alle Seiten Vorteile genießen. Die Musikindustrie hat wohl erkannt, dass sie das Rennen gegen Illegal verloren hat – und will jetzt neue Wege gehen. Vorsicht ist außerdem geboten: Die 25 Dollar sind jährlich zu zahlen. Zahlt man nicht mehr, ist die Musiksammlung weg. Natürlich wird das Angebot vorerst nicht in Deutschland zur Verfügung stehen, wäre ja noch schöner. (weiterlesen…)

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Apples iOS 5 macht Schluss mit PC-Synchronisation – und ersetzt viele Apps durch Eigenentwicklungen06.06.11

Adieu PCs? Mit der neuen Version 5 des mobilen Betriebssystems iOS hat Apple heute für die eigenen mobilen Produkte die Post-PC-Ära eingeläutet. Apps, Updates und Daten sollen sich künftig ohne die Zuhilfenahme eines Rechners installieren lassen. Bisher war es dafür nötig, das Gerät (iPhone, iPad oder iPod touch) mit einem Mac oder PC zu verbinden. Außerdem hat Apple eine neue Benachrichtigungs-Funktion eingeführt. Statt dass bislang neue Nachrichten als Pop-ups dazwischenfunken, werden sie an zentraler Stelle im so genannten “Notification Center” gesammelt. Der verriegelbare Startbildschirm erhält ein optisches Facelifting. (weiterlesen…)

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Apple stellt neues Betriebssystem Mac OS X Lion vor: Viel übernommen vom iPad06.06.11


Gut gebrüllt: Apple hat heute bei der Eröffnung der eigenen Entwicklerkonferenz WWDC eine neue Version des Betriebssystems Mac OS X vorgestellt. Die neue Version 10.7 Lion wird für 29 US-Dollar (und vermutlich auch Euro) nur noch als Download zu Verfügung stehen. Nutzer, die upgraden wollen, sind gezwungen, sich das 4 Gigabyte große System aus dem Mac App Store zu laden, der erst ab der Version 10.6 Snow Leopard zur Verfügung steht. Das neue Betriebssystem für Mac-Rechner und MacBook-Laptops hat unter anderem den Mac App Store und Auto-Updates einzelner Apps integriert.

Dieses Prinzip lehnt sich an die automatischen App-Updates der iOS-Systeme iPhone und iPad an. Überhaupt hat Apple für “Lion” viel von iOS übernommen: eine Gestensteuerung des Systems, Vollbild-Apps und ein Verzicht auf Scrollbalken. Darüber hinaus gibt es eine neue Version des hauseigenen Mailprogramms “Mail”, das sich optisch am Mailprogramm auf dem iPad orientiert hat. Außerdem führt Apple für Lion Autosaves ein. Apps speichern ihren Inhalt automatisch und lassen sich später an der gleichen Stelle wieder aufrufen. Das Tool AirDrop erlaubt es, Dateien verschlüsselt und dennoch einfach über WLAN mit Bekannten zu teilen. Insgesamt soll Lion über 250 Verbesserungen mit an Bord haben. Erhältlich sein wird das System ab Juli.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Engadget)

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Ab Mittwoch: Die Bahn will Kundenprobleme über Twitter lösen06.06.11


Es war eine der größten Überraschungen meines bisherigen Social-Media-Lebens: Eines Tages twitterte ich frustriert, dass ich mit meinem iPhone nicht mehr ins Netz käme. Völlig überraschend und ohne, dass ich danach gefragt hätte, schickte mir die Telekom über den Kanal @telekom_hilft Minuten später die Lösung per Tweet. Die Deutsche Bahn will hier jetzt nachziehen und ab Mittwoch früh 6 Uhr ebenfalls Kundenservice per Tweet anbieten, über den Kanal @db_bahn.

Und dieser Servicekanal, den mir die Deutsche Bahn heute in einem persönlichen Gespräch in Köln vorgestellt hat, macht auf mich einen sehr guten Eindruck: Es geht dabei darum, den Kunden zu helfen. Schnell und möglichst informativ. Manch einer mag zu Recht kommentieren, das sei auch bitter nötig, angesichts kaputter Klima-Anlagen, defekter Toiletten, ausfallender Züge und einfach einer schlechten Kommunikation in Zügen und Bahnhöfen. Hier will die Bahn also mit Information auf Twitter reagieren, den Kunden entgegen kommen, vielleicht sogar intern etwas verbessern. Ein ambitioniertes, teures Projekt, dem man eine Chance geben sollte. (weiterlesen…)

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Sie schickten uns QR-Aufkleber: Qtagr setzen auf Guerilla-Marketing06.06.11

Heute Morgen kam ein durchsichtiger Briefumschlag mit der Post, in dem nur ein paar Aufkleber mit bunten QR-Codes drin waren. Ist ganz, ganz, ganz sicher nicht das erste seiner Art, aber die Marketing-Aktion hat mir gefallen. Und weil ich in fünf Minuten weg muss und noch ein bisschen Zeit habe, schreibe ich eben mal ein paar Zeilen darüber. Hinter der Aktion steht Qtagr, ein Projekt zweier Studenten aus Mannheim. Hinter den Codes kann man etwas Beliebiges hinterlegen: einen Link, ein Video, eine App, Bilder, eine Umfrage. Also klassisches Guerilla-Marketing, sofern man da von “klassisch” sprechen kann. (weiterlesen…)

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“Hotel Desire”: Deutscher Erotikfilm soll 170.000 Euro über Crowdfunding einsammeln06.06.11

Mein erster Gedanke war: Du lieber Himmel! Ist es mittlerweile so schlecht um die deutsche Filmförderung bestellt? Die beiden deutschen Produktionsfirmen Teamworx und von Fiessbach Film wollen ihren neuen geplanten Spielfilm “Hotel Desire” crowdfunden lassen und allein mit Spenden über das Internet die notwendigen 170.000 Euro einsammeln. Das verwundert, denn 170.000 Euro sind sehr wenig für einen Film mit vielen keinesfalls unbekannten Darstellern. Anna-Maria Mühe ist dabei, Herbert Knaup oder Jan-Gregor Kremp. Die Hauptrollen spielen Saralisa Volm und Clemens Schick. Sergej Moya, von dem auch das Drehbuch stammt, führt Regie.

Die Produktionsfirmen beschreiben den Film selbst als “porNEOgrafischen Film”, bei dem es eher in Richtung Erotik als Pornografie gehen soll. Das Projekt hat bislang gut 600 Euro eingesammelt – wobei man aber fairerweise sagen muss, dass die Aktion erst heute offiziell begonnen hat. Warum gab es dafür kein Geld von einer Filmförderung? Klare Antwort: Kann noch kommen. (weiterlesen…)

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Newshype: Was schief gelaufen ist und wie das Team versuchen will, das Projekt noch zu retten03.06.11

Schaut euch einmal den Screenshot oben an. Man sollte doch meinen, in der deutschen Blogszene wäre zur Zeit zumindest ein bisschen mehr los als gar nichts. Aber Newshype, der selbsterklärte Nachfolger des inzwischen eingestellten Blogaggregators Rivva, zeigt nichts an. Seit dem öffentlichen Start der Seite auf der Konferenz NEXT gibt es Probleme. Mal zeigt der Bot gar nichts, mal zumindest einige Meldungen, aber wenige Reaktionen und einige zu groß geratene Flattr-Buttons als Bildmaterial. Ich wollte einmal wissen, was da eigentlich los ist und habe am Mittwoch und vorhin noch einmal mit Jannis Kucharz telefoniert, einem der beiden Newshype-Macher.

Jannis klärte mich auf: Der Tag des geplanten, öffentlichen Starts fiel offenbar mit einem Serverwechsel des Webspace’ hin zu CloudControl zusammen. Das geschah nicht ganz reibungslos. Da die Sortierung in Unterrubriken offenbar von Anfang an nicht funktioniert hat, haben Jannis und sein Mitgründer Pëll Dalipi die Verlinkung vorerst rausgenommen. Auf meine Frage, warum Basisfunktionen bis heute nicht funktionierten, wusste Jannis allerdings auch keine Antwort: “Theoretisch sollte das alles funktionieren, praktisch tut es das nicht.” Dafür ist jetzt offenbar eine neue Version geplant, die in einigen Wochen starten soll, und jüngst wurde ein weiterer Programmierer an Bord geholt. (weiterlesen…)

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Erinnert ihr euch an das überhypete Startup Color? Twitter dürfte es gerade getötet haben03.06.11

Nach all den Neuankündigungen von Twitter in den letzten Tagen und dem Feiertag gestern bin ich erst heute dazu gekommen, mir anzusehen, was die Zwitschervögel da wieder ins Nest gelegt haben. Eine neue Suche also und den versprochenen eigenen Bilderdienst. Ich sah mir das Video an und dachte nach wenigen Augenblicken: Das ist doch… das sieht doch aus wie … Color!

Color, ihr erinnert euch, ist ein Startup, das im März vom Fleck weg eine Finanzierung in Höhe von 41 Millionen US-Dollar erhielt. Bevor man überhaupt einen Nutzer zählte, obwohl es zu dem Zeitpunkt nur eine geschlossene Beta-Version für das iPhone gab. Das wurde von vielen als Überhitzung des Marktes angesehen: eine millionenschwere Investition, die alleine auf Potenzial fußt. Nun, dieses Potenzial dürfte durch Twitters geplanten Fotodienst erheblich geringer geworden sein, denn der Kurznachrichtendienst bietet seitdem eigentlich alles Wichtige, was Color auch könnte. (weiterlesen…)

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WebOS für andere Hersteller: HPs Betriebssystem ist der mögliche “vierte Weg”03.06.11

Mehr Vielfalt? Es war nur eine Randnotiz in der Fülle der Berichte über die D9-Konferenz in Kalifornien in dieser Woche. Aber es war eine Nachricht, die viel Potenzial in sich birgt: HP-Chef Leo Apotheker hat nichts dagegen, dass andere Smartphone-Hersteller sein Betriebssystem WebOS lizenzieren. In konkreten Verhandlungen steht HP deswegen noch mit niemandem. Aber sollte jemand mit derartigen Plänen auf ihn zu kommen, wäre ihm das sehr recht, antwortete Apotheker auf eine Nachfrage.

Andreas Floemer hat drüben bei Stereopoly weitere Infos. Denkbar wären Kooperationen mit HTC oder LG, vielleicht auch Samsung. Es wäre zumindest eine Alternative: Werimmer WebOS benutzt hat, war davon eigentlich sehr angetan, abgesehen vom Mangel an Apps, unter dem das System ein wenig leidet. Nachdem HP den Handheld-Pionier Palm und dessen WebOS-System im vergangenen Jahr übernommen hatte, behielt der PC-Riese die Software weiterhin für sich allein. Auch aufgrund der bislang sehr überschaubaren Reihe an Endgeräten mit WebOS sah es lange Zeit so aus, als würde HP einen ähnlichen Weg einschlagen wie Apple. Jetzt aber hat WebOS die Chance, zum Android-Konkurrenten zu werden. (weiterlesen…)

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Sony erneut gehacked, womöglich 1 Million Kundendaten ausgespäht03.06.11

Das wird langsam zum Volkssport, nach dem Motto: Jeder darf mal Sony hacken. Aber gestern Nacht ist es wahrscheinlich wieder passiert: Die Hackergruppe Lulz Security gibt vor, bei SonyPictures “eingebrochen” und 1 Million Kundendaten gestohlen zu haben. Der Aufwand dafür sei minimal gewesen. Man habe das mit einer einfachen SQL-Injection getan, dem Einschleusen eigener Befehle in die SQL-Datenbank des Opfers. Allein dieser einfache, einmalige Einbruch habe alle Datensätze zu Tage gefördert.

Beispiele der Datensätze hat die Hackergruppe in einer RAR-Datei im Internet veröffentlicht, 39.000 E-Mail-Passwort-Kombination und 12.500 weitere Kundendaten mitsamt Geburtsdatum, Passwort, Anschrift und E-Mail. Inzwischen ist die Website der Lulz Security offline. Noch ist unklar, ob sie abgeschaltet wurde oder nur in die Knie ging. Blogs wie Engadget und Thisismynext konnten die RAR-Datei noch rechtzeitig herunterladen und halten die Datensätze darin für echt. SonyPictures hatte sie unverschlüsselt bei sich gespeichert. Laut Corina Hunziker vom GameCity ist das eine geplante Katastrophe: Die Gruppe hatte vor wenigen Tagen das Ende von Sony angekündigt. (weiterlesen…)

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Tritt ein ins Museum! Das Ausstellungsstück bist du02.06.11


Hereinspaziert! Intel wirbt derzeit auf ganz besondere Art und Weise für seine Core-i5-Prozessoren: mit einem virtuellen Museum. Hier gibt es keine langweiligen Skulpturen, Tonscherben oder Münzen zu sehen, sondern das eigene Leben. Statusupdates, Videos, Bilder, die man einmal gepostet hat, werden exemplarisch in einem virtuellen Museumsrundgang vorgeführt. Die Bilder der Kontakte vereinen sich am Schluss des dreiminütigen Rundgangs zu einem ganz besonderen Bild.

Intel führt in diesem aufwändig animierten, nutzergenerierte Film also vor, was die eigenen Prozessoren so alles können. Um das Museum zu starten, muss man sich mit seinem Facebook-Account verbinden und ihm die Freigabe zu einer ganzen Menge an Daten erteilen, die dem Betrachter daraufhin vorführt werden. Wer keinen i5-Prozessor hat, muss ein wenig Ruckeln in Kauf nehmen, und auch die Wartezeit beim Laden der Daten sollte man nicht unterschätzen. Intel hat womöglich nicht mit einem derart großen Ansturm auf die Website gerechnet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall: Wenn alle Museen so interessant wären, dann ginge man da bestimmt viel öfter hin.

(Jürgen Vielmeier)

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