Mac OS X Lion: Durchwachsener erster Eindruck

Ich bin heute mal früher nach Hause gefahren, um Apples neues Betriebssystem zu installieren. Mac OS X Lion. Endlich. Endlich? Nach ein paar Stunden mit dem neuen System bin ich erst einmal wenig elektrisiert. Die Vorfreude wich einem “Man wird sich dran gewöhnen müssen”. Apple hat bei Mac OS X Lion vor allem die Benutzeroberfläche verändert. Einverstanden bin ich mit Mission Control, der Symbiose aus Spaces und Exposé. Die Übersicht zeigt geöffnete Programme und die verschiedenen Desktops schön übersichtlich an, auf denen man sie ablegen kann. Allerdings kommt mir dann das Dashboard etwas überflüssig vor, dass eine Tafel mit Mini-Programmen wie Taschenrechner, Wetter und Notizzettel auf Knopfdruck in Vollbilddarstellung anzeigt, bei Lion diesmal ohne transparenten Hintergrund.
Immer wieder lachen muss ich über das Launchpad, das Apple mit einem Raketensymbol bewirbt. Klickt man darauf, zeigt der Lion alle installierten Apps in Riesensymbolen auf einem eigenen Desktop an. Das ist derart retro, dass es nicht nur fast an Windows 95 erinnert. Im Launchpad tauchen dafür so häufig genutzte Apps wie der Adobe Flash Player, Microsoft Silverlight oder der Adobe Help Viewer auf. Das Launchpad flog damit als drittes aus meinem Dock, den Apple beim Update eigenhändig erweitert hat. Gleich nach FaceTime, das meine Apple-ID nicht akzeptierte und mir ohne iPhone 4 ohnehin nichts nützt. Der Mac App Store, den es bereits als Update für den Lion-Vorgänger Snow Leopards gab, versagte bei mir selbst bei der Suche nach iTunes.
Gefühlt deutlich langsamer als Snow Leopard
Die neue Version 10.4 des Musikprogramms musste ich deswegen von Apples Website herunterladen, weil der Mac App Store sie nicht fand und iTunes 10.3.1 Stein und Bein schwor, die aktuellste Version zu sein. Was mir beim Start von Lion als erstes auffiel: Die haben die Scrollrichtung umgekehrt. Bewegungen nach unten mit der Maus oder dem Touchpad bewegen die Inhalte in Browser, Mail oder Dokumenten jetzt nach oben. Apple scheint das modern zu finden, ich habe diese Funktion, die sich an Gestensteuerungen orientiert, in den Systemeinstellungen gleich wieder ausgeschaltet.
Ganz rechts in der oberen Menüleiste steht nun dauerhaft mein Vor- und Zuname. Für Narzissten mag das nett sein, aber – vielen Dank – ich weiß, wie ich heiße. Schön finde ich das aufgeräumtere Anmeldefenster beim Hochfahren. Schade hingegen, dass der Lion das Plus an Geschwindigkeit wieder ausgeglichen hat, das der Snow Leopard gegenüber dem Leopard heraus holte. Lion, so mein subjektiver Eindruck, fährt deutlich langsamer hoch, braucht länger, um Anwendungen zu öffnen und zu schließen und ruckelt beim Scrollen mehr als sein Vorgänger. Probleme scheint es außerdem mit dem Ruhezustand zu geben. Solange ich, wie zu Hause, einen Zweitmonitor über HDMI an mein zugegebenermaßen bald vier Jahre altes MacBook angeschlossen habe, legt sich das MacBook beim Zuklappen nicht mehr schlafen.

Mail ist arg gewöhnungsbedürftig
Gespannt bin ich dafür auf AirDrop, die Möglichkeit, Dateien mit anderen Macs in der Umgebung auszutauschen. Schade allerdings, dass man das nicht auch mit weiter entfernten Rechnern über das Internet kann. Die neue Version von Mail ist der Mail-App des iPads nachempfunden und mit ihrer Teaser-Ansicht gewöhnungsbedürftig, sprich: nicht unbedingt übersichtlich. Ich will ihr aber eine Chance geben. Gut gefällt mir auch die Funktion Fullscreen Apps, die bestimmte Anwendungen auf dem ganzen Bildschirm anzeigt und dabei auch Dock und die obere Menüleiste ausblendet.
Über die Zahl der Kinderkrankheiten bin ich überrascht, an alles andere wird man sich schon irgendwie gewöhnen. Einige der neuen Funktionen gefallen mir, etwa die Neuanordnung der Ordner in Apples Filemanager “Finder”, das automatische Speichern “Auto Save”, zum Beispiel für Dokumente; die Vollbildansicht der Vorschau oder Versions, die Anzeige früherer Speicherungen einer Datei. Mit die neuen Recovery-Funktion – ich muss hier mal sarkastisch werden – schließt Apple ein Stück weit zu Windows auf. Lion hinterlässt bei mir nicht gerade einen euphorischen ersten Eindruck, aber es könnte eine Liebe auf den zweiten Blick werden. Von einem Zusammenwachsen mit iOS sehe ich bislang allerdings wenig, und vielleicht ist das auch ganz gut so.
(Jürgen Vielmeier, Bilder: Apple)
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War bei mir am Anfang auch total langsam. Nach mehrmaligen rebooten ist es wieder so schnell wie der Vorgaenger.
Fullscreen ist für Macbooks genial, ich starte unzählige Apps nur noch im Fullscreen.
Dein Vor-und Zuname befindet sich nur dann oben rechts, wenn du mehrere Accounts installiert hast… Das soll dir helfen zu wissen, in welchem Account du gerade angemeldet hat. Das ist sinnvoll… Kannst du aber natürlich auch ausschalten.
Auto Save ist auch großartig, ich muss nie wieder Dokumente speichern und kann mit “Versions” alte Zustände des Dokumentes wieder aufgreifen. Auch toll!
Launchpad ist nicht lächerlich: Es gibt unzählige Leute, die das Filesystem nicht kapieren. Mein Vater, Bekannte von mir usw. – Denen habe ich das Launchpad gezeigt und sie finden es toll. Diese Zielgruppe orientiert sich sowieso eher an das Icon, anstatt sich “komplizierte” Programmnamen zu merken.
Apple findet es nicht modern, das Scrolling zu invertieren, sondern möchte es logisch anpassen… Umgewöhnen muss man sich (oder auch nicht, man kann es ausschalten), das stimmt.
Auch die Scrollrichtubg find ich nett und iTunes hat es bei mir über die Softwareaktualisierung automatisch angeboten.
Anders als bei Dir ist das System (MacBook Pro, 2,7, 8 GB RAM, 600GB SSD) sogar deutlich schneller als vorher
Also (bei nur) mehr als positiv der erste Eindruck.
Jetzt kannst du einfach swipen. Außerdem unterstützen die Apps jetzt konsequenter den Vollbildmodus. Mail, Textedit usw. hatten vorher keinen richtigen Fullscreen.
Wobei ich finde, dass sich, gerade die Neuerungen von Mail, die man ja seit der letzten Keynote kennt, ziemlich gut anhören.
Erstmal abwarten.
@Florian: Danke für die Aufklärung. Mit den oben geannten Einstellungen hat Lion mich begrüßt. Gut zu wissen, dass man das alles noch umstellen kann. ;)
@Ben Bachhuber: Mehrere Reboots machen den Löwen schneller. Why is that? :)
@Julia: Kann nicht genau beschreiben warum. Vielleicht auch wegen der Swype-Funktion, die Florian erwähnt. Aber erstaunlicherweise ist die Vollbild-App-Darstellung tatsächlich eine der Funktionen, die mir am Lion bisher am meisten gefallen.
Frage zu Versions: Muss das das entsprechende Programm unterstützen oder kann das jedes? Konkret gehts um MS Office 2011 oder Programme von der Adobe CS4-Reihe. Danke :-)
Versions geht nur mit unterstützen Programmen. Office 2011 sollte bald ein Update bekommen (falls du keine Probleme mit den iWorks App hast, kannst du auch diese verwenden, denn sie wurden aktualisiert), Adobe wird ihre CS4 Reihe bestimmt nicht mehr aktualisieren…
Mittlerweile läufts ganz rund. Das System ist aber noch stark ausgelastet. Liegt am mdworker Prozess, der das System für Spotlight initial indiziert. Denke, dass das in ein paar Stunden dann rund läuft. Oben rechts über die Spotlight Lupe kann man den Status der Indizierung sehen …
Florian, wie viel bezahlt dir Apple, dabit du standards so hoch lobst?
Geweint habe ich ja, als sie (Apple) das neue Fenster-größen-anpassungs-dings vorgestellt haben.
“Man kann die größe des Fensters jetzt an jeder Position anpassen, nicht mehr nur an der unteren rechten Ecke.”
Muss man soetwas wirklich als neuerung hinstellen, was alle anderen BS schon immer können?
Und Autospeichern, das ist so neu, das es Office seit ´97 kann. Waow, was apple da wieder auf die beine gestellt hat. Respekt.
Auch ja, kennt jemand die F11 Taste am PC? Was macht die wohl? Richtig, Vollbild und zwar mit jedem Programm.
Und mit alt-tab kann man gabz fein switchen und muss mir keine Finger auf einem Mauspad brechen. “Richtige Arbeiter” nutzen eh die Tastatur, ist man viel schneller.
Ich hab nichts gegen Apple aber selbstverständlichkeiten als Neuerfindungen immer wieder hinzustellen ist doch lächerlich.
Nix zahlt man mir, ich bin einfach nur zufrieden :D
Ja, Autosaving war auch schon vorher in TextEdit oder anderen Apps da, jetzt ist es aber so eingebaut, dass es jede App unterstützen kann. Und wo gibt es bitte Versions bei anderen Betriebsystemen? Das ist fest im Filesystem eingebaut… Du klickst auf dein Dokument und er zeigt dir alle alten Versionen an! Das ist großartig, also werde ich es auch so groß loben! Vor allem, weil er bei den Versionen nicht jedes Mal das ganze Dokument speichert, sondern nur die Veränderungen… (egal ob Bild, Video usw.)
Und natürlich: Ein quasi Vollbildmodus konntest du auch vorher mit der grünen Taste oben links bei jedem Fenster starten. Aber der neue Fullscreenmodus jetzt ist etwas ganz, ganz anderes! Probiere es bitte vorher aus, anstatt zu sagen, dass es so etwas schon immer gab. Die Apps bekommen jetzt extra einen erweiterten Fullscreenmodus geschrieben und Lion macht es unglaublich intuitiv (probier es aus!) zwischen den Fullscreens zu wechseln.
Das “Fensteranpassen an jeder Seite” habe ich nicht als großes Feature angesprochen und das macht auch keiner ;) Die meistens Reviews erwähnen es nicht mal.
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An alle, die anfangs Performance-Probleme haben: Ja, es liegt an Spotlight… Wartet einfach ein bisschen ;)
Ach ja und mit der Scrollrichtung: selten dämmliche Idee. Der Nutzer ist seit Windows 95 dran gewöhnt… naja…
@steffn: und wer sagt, dass die scrollrichtung von win95 korrekt war? Die Erfahrung mit den Pads hat wohl gezeigt, dass es so intuitiver ist. Sicher gewöhnungsbedürftig, aber in spätestens zwei Tagen kommen ich mit der Windows-Scrollrichtung vermutlich nicht mehr klar ;)
Tja…wie das immer so ist mit neuen Betriebssystemen. Manche Neuerungen machen einen an, an andere muss man sich erst (um-)gewöhnen.
Auf Airdrop bin ich sehr gespannt und meiner Ansicht nach ist Launchpad eine sehr gute Möglichkeit Programm schnell zu starten. Schließlich kann man die Anordnung der Programme ja selbst sortieren, wie man es vom iPhone kennt! Ich finde das viel übersichtlich als den Programme-Ordner im Dock der bei Snow Leopard hinzugekommen ist.
ABER: 2 Veränderungen in Lion halte ich für einen Skandal.
1. Das neue Design von ical kann ja wohl nicht ernst gemeint sein. Da sieht ja aus wie von Nintendo! Ich betrachte mein Macbook immer noch als Arbeitsgerät und nicht als Spielzeug!
2. Das veränderte Verhalten beim Betrieb eines externes Monitoren ist für meine Bedürfnisse vollkommen unbrauchbar. Es ist offensichtlich nicht möglich den internen Monitor des MacBooks auszuschalten. Wer nicht mit 2 Monitoren arbeiten möchte, aber dennoch die Kamera benutzen möchte, der ist hier aufgeschmissen
Etliche Bedienelemente des iPads scheinen ja nicht nur in MacOs, sondern auch in der kommenden Windowsversion aufzuschlagen. Möglicherweise gibt’s dann noch mehr Gemeinsamkeiten in der Benutzeroberfläche.
1. Launchpad: Finde ich auch nicht so besonders, kann mir aber vorstellen, dass das einige Nutzern gefallen wird. Leider funktioniert das Löschen über CTRL-ALT-CMD und Klick auf das Programm wie in früheren Beta Versionen nicht mehr. Wenn man das Launchpad vom Müll befreit, könnte es ganz nützlich sein.
2. Facetime: Das ist nicht gedacht mit sich selbst, sondern mit Freunden zu kommunizieren – d.h. auch ohne iPhone 4 kann man es nutzen :-) Ich bin aber aktuell von Google+ Hangout weitaus mehr begeistert, wenn Google das noch in die mobile Version der APP integriert wäre das richtig nett (da nicht properitär).
3. Warum willst Du iTunes via App-Store laden? Dafür gibt es das Programm “Softwareaktualisierungen”
4. Scrollrichtung: Gewöhnungsbedürdtig, aber im Hinblick auf iOS konsequent. Man ist es halt nur anders gewohnt. Die neue Variante ist allerdings logischer…
5. Geschwindigkeit: Bereits erwähnt: Das OS macht eine Indizierung für Spotlight, das kann schon mal Performance kosten. Ich habe – auch ohne Reboot – keine Performanceprobleme!
6. Mail: Neben der geänderten Darstellung gibt es aber viele nette neue Funktionen. Gut gefällt mir die Anzeige zusammengehöriger Mails (wenn man den Knopf drückt – kann man das irgendwo als Default einstellen?) sowie die Suchfunktionen.
8. Kinderkrankheiten habe ich keine feststellen können. Dafür sind einige der neuen Gestenfunktionen einfach nur genial, z.B. der Animationseffekt beim vor/zurückblättern in Safari.
Ja, es mag keine Liebe auf den ersten Blick sein, die ersten Annäherungsversuche sind aber vielversprechend…
Ciao
Peter
Auch mir kommt das ganze System wesentlich träger vor. Es ist nicht mehr so spritzig wie sein Vorgänger. Ich hoffe, das ändert sich mit einigen Updates.
Und ich hoffe auch, dass Programme Dritter baldige Updates erfahren. Vor allem einige wichtige Gestensteuerungen im Reeder funktionieren nicht mehr.
Fazit: Netter erster Eindruck, ein paar nette Funktionen, aber Mission Control finde ich schlicht weg furchtbar. Es verlangsamt meinen Workflow deutlich. Schade
Widerspruch nur an einer Stelle: Mit Multitouch (dank durchdachter und selbst definierter Gesten über BetterTouchTool) arbeite ich verdammt viel schneller als an jeder Tastatur. Sagt der Mann, der früher immer die Konsole laufen hatte.
Ich selbst werde mir Lion erst mit der 10.7.1 holen, frühestens aber, wenn meine Bachelorarbeit fertig ist und keine Gefahr mehr besteht, sich ein System zu verhauen.
@Axel Wegner @Skyfool: Einmal davor, einmal danach. Nach dem Indizieren immer noch langsam. Ich werd mal @Ben Bachhubers Reboot-Taktik anwenden.
@Luke: In deinem Kommentar auch. ;) Ich wollte iTunes über den Mac App Store runterladen, weil er sich anders nicht auf die neue Version updaten ließ. Videotelefonie mit meinen Freunden ist okay, aber dafür brauche ich kein FaceTime. Hätte lieber einen AirDrop übers Netz mit meinen Freunden.
@Peter: Über Softwareaktualisierungen kam bei mir nichts, deswegen habe ich es mal im Mac App Store versucht. Na ja, sei’s drum: erster Eindruck noch nicht ganz zufriedenstellend, aber ich bin niemand, der an der Stelle schon aufgibt. ;)
Aber na gut. Ich genieße gerade eine TV-Aufnahme im Vollbild im Hintergrund, und davor in einem kleinen Fenster läuft dieses Kommentarfeld. Und eine Tastenkombination schaltet mich um, sobald Plasberg etwas interessantes zeigt…
Ich staune, dass sowas bei Apple wohl nicht möglich war? Oder übertreibt Stevie mal wieder bloß mit “neu”? ;)
Nunja, habe heute Lion auch installiert (als Update). War in der Tat sehr langsam. In letzter Zeit ging der Lüfter meines MBPs wie blöd und alles war nicht mehr so flüssig. Habe dann Lion komplett neu aufgesetzt und es rast förmlich dahin. Zu dem Thema Dashboard: Häkchen “Dashboard als Space” in der Einstellung Mission Control entfernen und schon sieht es wie vorher aus”. Scrollrichtung ist mittlerweile ganz okay. Es gibt nur einen Punkt, der mich sehr stört: ich kann die Ions aus dem Launchpad nicht entfernen. Ärgerlich, wenn man wie ich Office 2011 for Mac installiert und dann die ganzen müßigen Zusatzprogramme nicht aus dem Launchpad wegzukriegen sind. Und mit Parallels (mache ich morgen wieder drauf) wird das dann ganz lustig (Ironie)!
Aber dann die (fanboyfreien!) Diskussionen darunter, sehr interessant. Vorfreude ist wieder da :)
Vollbild ist für mich kein Feature, das ist halt irgendwie dabei, mehr auch nicht. Das Launchpad ist völliger Quark. Wie soll man da schnell Apps starten, wenn ich erstmal durch 10 Bildschirme scrollen muss? Da ist ja wirklich jeder Murks enthalten, den man niemals aufruft. Jede Windowsverknüpfung vom Parallels wird da angezeigt. Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht. Ich kann kein Stück mehr machen als vorher. Dafür fehlen mit jetzt ein paar sehr schöne Features wie zB die Geste für CMD-TAB. Mission Control finde ich reichlich unübersichtlich und das zeigt mir auch keine Hintergrundprogramme wie den Reeder an, wenn der nicht geöffnet ist. Warten wir also auf OS X Elephant. Da kann man den Vollbildmodus wieder deaktivieren und als absolutes Killerfeature das Launchpad rückwärts anzeigen lassen.
Es sieht aber toll aus. Wer da meckert, sollte mal bei Mediamarkt am Explorer von Windows 7 herumspielen. Da sieht man schon, wie gut das UI in OSX durchdacht ist.
Ich habe mal eine Frage zu Versions und Timemachine: Wo wird das eigentlich alles gespeichert? Im Quantenuniversum? Wenn man als Fotograf 50.000 Bilder à 6-100MB gespeichert hat, wird dann nach jedem Weichzeichner oder Beschneiden eine Version abgelegt? Und wenn ja, wo zum Teufel wird das gespeichert? Auf der Platte? Ein iMac hat aber nur eine, und die ist nicht besonders groß. Finden dann dauernd Schreibzugriffe auf der Platte statt, die in dem glühend heißen iMac steckt?
Auf diese Fragen konnte mir noch nie ein Mac-User eine ernstzunehmende Antwort geben, und das hat mich bisher immer von einem Mac abgehalten. Ich sehe nur, wie Apple-Programme wie iTunes mit meinem Speicherplatz umgehen möchten. Und darauf ist kein Verlass. Nie und nimmer wird da auf der Platte ordentlich aufgeräumt.
Außerdem werden Versions, die älter als zwei Wochen sind, automatisch “freigegeben”, werden also irgendwann von Lion gelöscht, wenn der Speicher gebraucht wird. Das heißt aber nicht, dass deine Festplatte irgendwann bei 0GB ist und Lion erst dann die alten Versions freigibt. Die werden immer fließend freigegeben.
L – low
I – intelligence
O – operator
N – nearby
viel “neues”, das der windows-nutzer schon lange kennt und meist nicht nutzt.
ich hab das dock, wozu braucht’s da das nichtkonfigurierbare (!) launchpad, bei mehr als 20 apps ist’s nur noch unübersichtlich.
mission control? mission not accomplished!
vollbildmodus? nervt mich an jedem pc.
zudem: aus meiner langjährigen erfahrung als macsupporter weiss ich, dass die wenigsten anwender, selbst halbwegs professionelle, so tolle gadgets wie exposé, oder spaces sinnvoll zu nutzen wissen, geschweige denn kenntnis von deren existenz haben.
mich persönlich stört die unsichtbar gemachte library im benutzerordner. ist es doch ein ort, wo ich bei zickigen programmen zuerst nachsehe (caches, prefs, etc). den jetzt jedes erste mal über “gehe zum ordner” (danach alias anlegen) holen zu müssen ist doch eine pinta. wiedermal so eine gest der bevormundung.
zum versioning: microsoft und adobe produkte unterstützen noch kein versioning. wozu auch. bei word und co kann ich in den einstellungen bestimmen in welchen intervallen zwischengespeichert und kopiert werden soll. bei adobe produkten hab ich das verlaufsprotokoll.
ehrlich gesagt, für den normalanwender bringts wenig neues. das beste ist noch das versioning.
hingegen hat der bereich für die behinderten einen mächtigen zacken zugelegt: bessere gestensteuerung, verfeinerte kontrolle über eingabegeräte, sprachausgabe nicht mehr nur in englisch, sondern auch deutsch, italienisch, franz, etc. …
ok. es ist noch die punkt null. mit den kommenden updates wir meist ausgebessert. merke: software ist wie die banane: das produkt reift beim kunde.
freue ich schon mal auf mac osx rhino in zwei jahren.
bin schon wirklich gespannt wenn ich selber damit arbeit wie ich damit zurecht komme. aufjeden falll weiß ich jetzt schon mal was mich so alles erwartet.
Folgende Dinge laufen nicht mehr:
- Skype
- iTunes 10.5 Beta 3 (synct nicht mehr mit iPhone und iPad)
- USB UMTS Modem (das ist richtig scheiße)
Ich bin gespannt was noch so kommt, da ist sicherlich das Ende der Fahnenstange nicht erreicht. Was sind eure Erfahrungen?
find es is wesentlich schneller als Snow Leopard und wenn man sich erst mal an das neue scrollen gewöhnt hat is es auch besser als das alte System – bin zufrieden
Mal ne Frage,
wie nutze ich denn diese Versions? Geht das nur bei Pages? Bin nunmal MS Office Nutzer, da bringt mir das dann nicht viel. Habe auch das Lion installiert und bisher außer dem Mission Control auch nicht sonderlich begeistert….
Oh Mann, habs nach langem Suchen gefunden unter Darstellung Statusleiste einblenden, oh jee
Weiß jemand Rat?
Minimierte Fenster sieht man nicht. Unübersichtlich weil überlappt, manchmal Fenster schön gruppiert dann wieder nicht, warum?
iPhoto:
Nur im Vollbildmodus, mit der Einstellung mit 3 Fingern und dann auch nur mit Glück kann man per Geste das nächste Bild anwählen…Es dauert auch im Vollbildmodus einige Sekunden bis es reagiert beim ersten mal, wenn es überhaupt mal reagiert…
Mail:
Man kann keine Mails mehr zoomen…
——————————————–
Eine Vollbildapp kann nicht minimiert werden…
Versions ist mal der grösste Krampf den ich je gesehen habe! MacOS zeichnete sich mal durch Einfachheit aus, sind diese Zeiten nun endgültig vorbei???
Das ist doch alles scheisse, ich bin wirklich derbe enttäuscht!!!
Wenn man also jetzt ein aktuelles BS für wenig Geld bekommt, sollte man es sich zumindest testweise anschauen, schließlich hat sich Apple was dabei gedacht. Dass die ihre Produkte typisch amerikanisch beschreiben, sollte jedem klar sein. Fenster an allen Rändern vergrößern, verkleinern – ich glaube, das konnte schon MS Dos. Aber gut, kann der Mac halt nun auch. Also sollte man Wert legen, auf die Anwendungen, die man ständig nutzt.
Tendenziell denke ich auch, es geht in die falsche Richtung: komplexer, aufwändiger, windowsmäßiger. Weniger, einfacher und schneller wäre schön gewesen.
Einen hohen Unterhaltungswert haben die “Neuerungen” allemal. Z.B. Surfen mit Safari auf Vollbild, auf 1920×1080 Pixeln. Je nach Seite rechts und links je 500 Pixel leere Fläche oder Seitenelemente die 100 Meter auseinanderliegen (z.B. amazon). Und weil man ja bloß keine weiteren Fenster möchte, mit reichlich Tabs ausgleichen, besonders praktisch beim Preisvergleich, oder wenn der Blogger aus (mehreren) Quellen zitieren möchte (ach, wer braucht schon Quellen?!). Bei iTunes macht sich endlich bezahlt dass man jedes File mit einer ausführlichen Rezension und Songtexten ergänzt hat, die kann man jetzt in jeder Zeile komplett nachlesen bevor man sich für einen Song entscheidet. Beim Programmieren auf Macs fällt die Regel sich auf 80 Zeichen Breite zu beschränken, jetzt sind 260 angesagt. In C und dessen Abkömmlingen ersetzt der Komma-Operator weitgehend das Semicolon, so finden kleinere Programme im Ganzen Platz auf einem einzigen Bildschirm.
Besonders praktisch ist auch AirDrop, endlich entfällt das lästige drag & drop auf den (entfernten) Mac und den darunterliegenden Briefkasten des Nutzers in der Finder-Seitenleiste. Und dafür ist nicht mehr nötig als brandneue Hardware.
Ohnehin bleibt festzuhalten, dass Apple nichts von Hardware hält die älter als zwei Jahre ist. Ungefähr zwei Jahre nach Kauf wurde meine PowerPC-Hardware einzig und allein durch nachlassende Software-Unterstützung obsolet (sie funktioniert ansonsten noch ausgezeichnet), das folgende MacBook der zweiten Generation zerlegte sich ganz von selbst (Gehäuse, Trackpad, Lüfter, Festplatte, Netzteil usw. hatten Fabrikationsfehler die aber allesamt erst nach ziemlich genau 2 Jahren auftraten), zur Zeit arbeite ich mit Core 2 Duo Maschinen, die sicher vom nächsten OS X Update nicht mehr unterstützt werden (oder dann zu langsam für die vielen neuen 3D Effekte sind). Dass ich dieses Spiel noch eine Generation mitspiele, wenn das Betriebssystem bis dahin noch schlechter wird, bezweifle ich allerdings stark.
Also: Mein Löwe schnurrt seit gestern Abend, zuerst hatte ich auch Sorgen wegen der fehlenden Geschwindigkeit, lag aber auch bei mir an der Spotlight-Indexierung.
Ich nutze ein auch schon wieder etwas älteres (weißes Plastik-) MacBook, dessen Lüfter am Anfang erstmal richtig zu pusten hatte, was sich aber auch nach der Indexierung erledigt hat.
Die neuen Features sind vielleicht eine Geschmacksfrage, für den Privatgebrauch finde ich sie allesamt brauchbar.
Also ich habs mir gestern geladen und bin eigentlich ziemlich enttäuscht.
Das neue Mail ist gewöhnungsbedürftig. Vom Layout her bin ich mir wirklich noch nicht sicher ob es nicht ein Rückschritt ist. Außerdem ist es mir seit dem Update zum ersten mal abgestürzt.
Die neuen Gesten sind auch eher enttäuschend. Man kann mit dem 3 finger swipe nicht mal mehr im Finder vor und Zurück schalten, was den Workflow ERHEBLICH verlangsamt. Wofür man jetzt den zwei Finger swipe benutzen soll ist mir ziemlich rätselhaft. Man kann natürlich damit pdf Datein wie ein Buch lesen, aber dafür ist mein 13″ Monitor definitiv zu klein.
Was mich am meisten enttäuscht hat ist Mission Controll. Ich hatte sehr hohe Ansprüche, die alle nicht erfüllt worden sind. Expose wurde ersetzt und Mission Controll ist viel unpraktischer als Expose. Die Darstellung der verschiedenen Fenster ist kleiner und unübersichtlicher. Wenn man mehrere Fenster von einem Programm offen hat überlagern sich diese in Mission Controll. Man kann sich die einzelnen Fenster zwar noch genauer anschauen, aber auch hier wird der Workflow verlangsamt. Spaces habe ich in SL nie benutzt, aber wollte durch die neue Integration in die Oberfläche damit anfangen. Naja. Problem daran ist meiner Meinung nach, das man die Dateien auf den einzelnen Schreibtischen nicht unabhängig voneinander ändern kann (ich meine die Dateien die man auf den Schreibtisch ablegt). Außerdem finde ich es tierisch nervig, dass wenn man ein Programm in einem Space öffnet, was in einem anderen schon geöffnet ist, man zu diesem Space springt. Schrecklich.
[...] [...]
> Und wo gibt es bitte Versions bei anderen Betriebsystemen? Das ist fest im
> Filesystem eingebaut… Du klickst auf dein Dokument und er zeigt dir alle alten
> Versionen an! Das ist großartig, also werde ich es auch so groß loben! Vor
> allem, weil er bei den Versionen nicht jedes Mal das ganze Dokument
> speichert, sondern nur die Veränderungen… (egal ob Bild, Video usw.)
Das gibts bei Windows schon seit Ewigkeiten. Nennt sich “Schattenkopien” und funktioniert automatisch für *alle* Programme, ohne dass der Autor des Programms sich darum kümern muss. Auf allen Partitionen, auf denen das aktiviert ist. Auf der Systempartition ist es automatisch aktiv.
Bei Windows 7 z.B. einfach rechten Mausklick auf ein Dokument und auf dem Tab “Vorgängerversionen” nachschauen. Dort findest Du *alle* früheren Versionen des Dokuments. Sei es als Schattenkopie, sei es aus dem Backup:
http://res1.windows.microsoft......8fa8e8.jpg
Du kannst Dir sogar frühere Versionen von Ordnern anzeigen lassen. Da siehst Du dann z.B. den Stand von allen Dateien in dem Ordner von genau dem gewählten Zeitpunkt. Der Platzverbrauch ist minimal, weil nur die geänderten Teile jeder Datei zusätzlich auf Blockebene gesichert werden. Die Wartung erfolgt auch automatisch. Das ganze ist Time Machine oder Versions deutlich überlegen.
Viele Grüße,
Daniel
Ich habe Lion jetzt seit einigen Tagen im Einsatz und mittlerweile ist mein MBP schnell wie eh und je.
Persönlich finde das Launchpad eigentlich sehr nützlich, ich habe mein Dock mittlerweile von allen fest verankerten Programmen befreit. Vor allem mit der Multitouch-Geste ist das bis jetzt für mich die schnellste Methode, häufig benutzte Programme zu öffnen (sogar besser als über Spotlight). Die fehlende Löschfunktion ist sicher ein berechtigter Kritikpunkt, andererseits kann man die nicht gebrauchten Apps ja auch auf eine hintere Seite verschieben.
Was mich etwas wundert ist die Tatsache, dass im Artikel nichtmal das neue FileVault erwähnt wird. Dass jetzt das ganze Volume verschlüsselt wird und auch TimeMachine perfekt damit zusammenarbeitet halte ich doch für etwas erwähnenswerter in einem TechBlog als die Tatsache, welche Ions bei Ihnen aus dem Dock fliegen…
Vielleicht schauen Sie sich Lion nochmal etwas an und korrigieren dann Ihre Aussage, dass eigentlich nur am UI gedreht wurde.
Ansonsten finde ich Ihre Artikel hier immer sehr interessant, weiter so.
Viele Grüße
Tobias
http://nwrt.de/pzyMT0
Der Rechner arbeitet im Hintergrund merklich weniger und reagiert auch nicht mehr so träge. Wirkliche Abhilfe kommt dann wohl erst mit den Updates …
Den wollte ich auch gleich installieren, die schlappen paar Euros, kein Problem. Doch dann gabs doch ein Problem. Mein iMac läuft noch auf Version 10.5.8 und Lion kann man erstab 10.6 installieren.
Da muss ich dann wohl erst einmal den Snow Leoparden laden um den Löwen anschließend von der Leine zu lassen, richtig?
Danke und beste Grüße, Alex
Guten Abend zusammen,
ich habe mir gestern Lion installiert. Und ich bin mächtig unzufrieden. Performance ist ganz okay. Aber warum ist denn bitte FrontRow dem roten Stift zum Opfer gefallen. Logisch logisch es gibt alternativen. Aber was ist denn aus dem System geworden, was man installiert, und alles funktioniert.
Mausrad Umkehrung *grübel*
Finder ist auch ziemlich fehlerhaft. Man klickt nix tut sich. Und findet ihn ganz intuitiv nur in den Exposes. Klickt man drauf bekommt man auch nur ein leeren Desktop angezeigt.
Mission Control das pendant zu Exposes und Spaces ergibt für mich nicht wirklich Sinn. Dieses gab es halt schon, wurde nur neu angeordnet um funktionen beschnitten und wie üblich als awesome verkauft.
Raketen Launchpad ist naja wie schon gesagt wurde eine nette Idee, aber warum kann man den Inhalt dort nicht selber bestimmen ? (Auf einfachem Wege)
Ich bin noch nicht ganz fertig mit meiner Entdeckungsreise, muss aber sagen der erste Eindruck ist in allen belangen keine Verbesserung, sondern eine Beschneidung im höchsten grad. Von Intuitiver und einfacher Bedienung ein Rückschritt zu Snowleopard.
Grüße
ich bereue meine Entscheidung den Löwen zu installieren.
Mission Control – (Exposes & Spaces war für meinen Geschmack intuitiver)
LaunchPad (gewollt aber nicht gekonnt)
[...] mag ich Mac OS X Lion nach wie vor nicht. Es hat meinen Arbeitsalltag bisher nicht vereinfacht, sondern eher noch erschwert. Kann gut sein, [...]
Habe auf meinem Early 2008 Macbook Pro 2,4 4 GB Lion installiert und bin überrascht wie schnell das rennt. Eventuell ist die integrierte Grafik in vielen neuen Macbooks doch nicht das gelbe vom Ei? Werde wohl doch noch eine Generation mit dem Upgrade der Hardware warten.
Launchpad ist imho sinnfrei, Mission Control und Vollbildapplikationen gerade unterwegs ohne externen Monitor genial was den Lion für mich zum MustHave macht. Wen es stört: fürs Dashboard und die Richtung beim Scrollen gibt es Einstellungen um alles wie gehabt zu haben.
Timemachine, Adressbuch und Kalender sind allerdings eine totale geschmackliche Designverirrung.
Wie gut, dass ich Lion nicht gekauft habe sondern von einem Freund das Image bekommen habe. Ist ja nicht auszuhalten wie schlecht das ist.
Zum Glück hab ich alles auf eine externe Ferstplatte installiert, sonst müsste ich jetzt Snow Leopard nochmal installieren ^^.
Was sich Apple bei dem Schwachsinn gedacht hat kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Waren die bekifft?
Die ganzen Neuerungen sind einfach nur lächerlich hoch 3.
Vollbildapps?
Launchpad?
Mission Control?
Scrollrichtung?
Hat denen jemand ins Gehirn geschi..en?
Ich bleib bei Snow Leopard bis mindestens 2030.
Und bei iOS 4 bleib ich auch.
Die können mich mal =P
Wie kann man damit einverstanden sein, dass:
- minimierte Fenster nicht mehr angezeigt werden
- die Fensteranordnung katastrophal ist
- die Vergrößerungsfunktion grauenvoll umgesetzt ist
- man nicht mehr mit Tab die Apps durchwechseln kann
Ich habe mich zunächst auch sehr auf Lion gefreut. Nun bin ich allerdings alles andere als glücklich damit.
Über die zusätzlichen Features kann man bekanntlich streiten, was für mich allerdings ein no-go ist, ist die Tatsache, dass alles viel langsamer läuft als unter SL. So hat mein 1Jahr junger iMac bereits beim schnelleren Scrollen von pdf erhebliche Probleme und schafft es nicht selbst reine Texte ruckelfrei darzustellen. Auch das schnellere Drüberfahren über den Dock ruckelt. Selbst ein Clean-Install hat diese Probleme bei mir nicht beheben können.
Ich hoffe nur, dass apple diese Probleme bald mit einem Aktualisierung in den Griff bekommt.
Speed Problme habe ich nicht, aber es scheint so zu sein, dass einige Modelle – man hört z.B. viel von Mac Book 2008 – massive Probleme haben. Vielleicht hat Apple ja einige Modelle “vergessen”. RAM Verbrauch ca. 500 MB mehr, das ist allerdings happig.
[...] Aber was nützt das schon? Da Windows 8 frühestens nächstes Jahr auf den Markt kommen soll, droht Microsoft auch hier das gleiche Schicksal zu ereilen, wie mit Windows Phone 7: Gutes OS, freundliche Kritiken, aber einfach zu spät für den anvisierten Wachstumsmarkt. Auch wenn es vielleicht so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit ist, dass das Linux-Basierte Android in der Mobilfunkwelt den Platz von Windows im PC-Zeitalter einnimmt, Windows Phone 7 wiederum sogar unter den Verbreitungszahlen von PC-Linux stehenbleibt. Aber abseits hitziger Debatten von Fanboys und Propaganda-Ideologen aller Lager soll ein OS für die meisten Nutzer ohnehin einfach nur mit ihrer bisherigen Software funktionieren – und das “lautlos”, intuitiv und vor allem in möglichst gewohnter Weise. Man denke nur an die neu eingeführte Ribbon-Oberfläche von Office 2007, die eher für genervte als freudige Gesichter sorgte. Oder Jürgens Kritik am neuen Mac OS X Lion und der veränderten Scroll-Richtung. [...]
Zu Hülf!
Daraufhin habe ich das Gerät zum Händler gebracht, wo ich es gekauft habe. Es konnte nach Durchsicht des Gerätes kein Fehler gefunden werden.
Im Urlaub bin ich mit dem Gerät zu einer Apple-Filiale, um mir mit einer Einstellung helfen zu lassen. Prompt blieb die Maus wieder hängen und der Bildschirm war eingefroren. Das Gerät wurde sofort zu einem Techniker gebracht, Lion wurde komplett neu installiert. Programm lief danach einwandfrei, aber leider nur zwei Tage.
Kaum zu Hause wieder der gleiche Fehler.
Bin mittlerweile mega angenervt, muss wieder zum Händler. Habe viel Geld für ein neues Gerät mit neuer Software ausgegeben und nur Ärger und Lauferei. Muss jetzt abwarten, was der Händler mir sagen wird, selbst, wenn ich mein Geld zurück bekomme (was ja noch in den Sternen steht), weiß ich nicht, ob ich mir ein neues Mc Book kaufen werde…
angeblich wird Lion nach der Installation so langsam, weil der Suchindex neu aufgebaut wird. Geschenkt! Sollte doch noch einigen Minuten bis Stunden dann alles wieder im grünen Bereich sein…
Leider habe ich auch nach 4 Woche diesen grünen Bereich nicht erreicht. d bin kurz davor, mein MacBook Pro 2007er wieder zu plätten und mit SnowLeopard zu beglücken.
Es mag sein nd ich bezweifle nicht, dass Lion mit aktueller Mac Hardware wunderbar läuft – fehlt doch einerseits beim Neukauf der Vergleich und hat sich doch mit i5 und i7 die Prozessorarchitektur geändert. Nur nutzt mir das nichts: Ich habe durch das “Upgrade” ein leistungsechnisches Downgrade erhalten und einen unproduktiven, langsamen Rechner bekommen. Danke Apple!
Das ist das erste Mal, dass ich wirklich unzufrieden mit und sauer auf Apple-Software bin
Grüße,
RP
Vergiss es, tut es nicht, sieht oben. Alleine die Startzeit ist eine Unverschämtheit. Was es ansonsten noch an Fehlern gibt, lässt sich in der Kürze nicht aufzählen. Beim Runterfahren z.B. hängt immer irgendwas, und wenn es iCal (!) ist; dann gibt es die nette Meldung, dass das Herunterfahren abgebrochen wurde, die lässt sich aber nicht wegklicken, stattdessen nach einiger Zeit weißer Screen, dann plötzlich das login window, ist dieses also gecrasht beim Runterfahren, warum auch immer. Ich habe praktisch nur beim Ausschalten dieses Situation, dass ich erst beim Anmeldefenster den Rechner ausschalten kann, anders läufts hier gar nicht mehr. Das ist einer von vielen elementaren Fehlern, der deutlich zeigt, dass in Lion massiv der Wurm drin ist. Der Löwe gehört sich eingeschläfert und bei 10.6.8 wieder neu angefangen!
Bisher habe ich nur positives über das OS gehört. Es ist interessant nun auch andere Seiten davon betrachten zu können. Ich selber habe das Lion OS noch nicht getestet. Ich werde es aber sicherlich einmal nachholen und mir meinen eigenen Eindruck davon bilden.
Daher bleibe ich bei Snow Leopard.
Wenn ich die all Postings lese, scheint es, dass auf einigen älteren Macs mit 2 GB Lion mehr Tempo bringt (vielleicht aber auch, weil das BS einfach mal neu aufgesetzt wurde), bei der Mehrheit der modernen Hardware aber die Systeme stark ausbremst.
Also fassen wir es doch einmal zusammen: Über Features kann man diskutieren, das ist oft Geschmacksache. Aber Leistungsverluste sind absolut indiskutabel. Ich gehe auf SL zurück – Punkt!
P.s. Und hört doch bitte endlich mal mit dieser naiven Apple-Loberei auf ;-)
Ja, das ist bei mir wieder anders. Beim Booten stimme ich zu, das dauert sogar deutlich länger als unter 10.5, total Katastrophe!
Aber PS läuft schnell (das liegt natürlich auch am i5 gegen CD 2 bei mir), hat allerdings massive Macken; Pinselspitzen werden nicht angezeigt bei 100%, zurück-Schritt geht erst nach drei Versuchen, einige Kurzbefehle wollen nicht (Umschalt-minus geht, – plus nicht: Ebenenmodus wechseln).
Also da funkt 10.7 massiv in die Funktionalität von PS und es dürfte eher an Apple liegen, Adobe hat sich nicht umsonst aufgeregt.
Ausserdem, darf ich euch mal daran erinnern wie ein neues Windoof OS läuft wenn es auf den Markt geschmissen wird!!!
Was die generelle diskussion über Neuerungen, Geschwindigkeit und Features angeht: Ich arbeite im Betrieb “sehr intensiv” (leider) mit Windows 7. Und dagegen kann ich auch nichts tun, ist so vorgegeben! Wir sitzen hier mit knapp 50 Mann, jeder mit dem neuesten und leistungsstärksten Dell Latitude und Windows 7 Professional ausgestattet und schreiben Software für Diagnosegeräte.
Und ich kann euch sagen! DAS ist eine Katastrophe!!! Hochfahren dauert trotz neuester Hardware manchmal bis zu 4 Minuten. Runterfahren dauert ebenfalls locker 2 Minuten, man muss es eh erzwingen…
Aufhänger, Programmabstürze, etc. gehören hier zum Tagesablauf wie Zähne putzen!
Seit Windows XP ist doch von Microsoft nur noch Müll auf den Markt gekommen!!! Vista war eher ein Virus als ein Betriebssystem! Windows 7 ist vielleicht kein Virus, aber mit Sicherheit bakteriell infiziert… Und da beschwert ihr euch über Lion???
Sorry, aber ich arbeite tag täglich den ganzen Vormittag mit Windows 7 und dagegen wäre selbst OSX “Schmusekatze” der absolute KILLER!!!
Ich habe mir 2007 ein Macbook gekauft. Dieses wurde 2007 einmal frisch aufgesetzt, und dann nur noch über Softwareaktualisierung geupdatet. Ich habe das OS nicht ein einziges Mal neu aufgespielt! Und in diesen 4 Jahren habe ich 3 (in Zahlen DREI) mal ein eingefrorenes System gehabt! Nach einem Neustart war alles wieder gut. Updates liefen und laufen immer flüssig! Seit zwei Wochen habe ich jetzt mein Macbook Air 11″ und auch da läuft alles wie es soll!
Komisch, mit Windows habe ich immer das Gefühl die Kiste verreckt während dem Windows-Update… Das System müllt sich generell so dermßen zu, dass man es alle 3 Monate komplett neu aufsetzen muss… Und so weiter und so fort.
Das ist keine naive Apple-Loberei, sondern dass was einige User hier tun ist jammern auf hohem Niveau! Jeder Hersteller und jedes Betriebssystem hat Kinderkrankheiten! Der Unterschied ist nur dass Apple daran arbeitet “schnellstmöglich” ein Update zur Fehlerbehebung zu bringen und dies in der Regel auch tut.
Und bevor die Frage kommt: NEIN, ich werde nicht von Apple bezahlt! Ich habe nur 15 Jahre privat auf Windows gearbeitet, und jetzt 4 Jahre auf OSX, und die Vorteile überwiegen (bei mir) zu 99%.
Lion mag zwar etwas langsamer und gewöhnungsbedürftiger sein als Snow Leopard… Aber es ist immer noch 75% schneller und mindestens 90% stabiler als Windows Vista oder 7! Daher gibt es keinen Grund sich ernsthaft zu beschweren!
2. der Vergleich mit Windows interessiert mich überhaupt nicht und Relativierung wird oft dazu benutzt, um irgend etwas an den Mann zu bringen, in dem Fall Verschlechterungen am Mac OS, was aber immer noch nicht so schlimm ist wie Windows.
Was soll man mit solchen Pseudoargumenten anfangen? “Daher gibt es keinen Grund sich ernsthaft zu beschweren!” habe ich so auch noch nicht gehört. Sagt der Mercedes-Händler zum Kunden: “Hey, unsere Qualität ist zwar deutlich schlechter als früher, aber immer noch besser als Lada!”
Oder anders gefragt: wann ist OS X – falls es so weiter geht – genau so übel wie Windows?
Und ist Apple nicht selbst schon so schlimm wie MS?
Solche Leute wie du sind ein Armutszeugnis für kritische User/Kunden und machen einem Unternehmen das Leben sehr leicht; effektiv gibst du Apple einen Freifahrtschein für minderwertige, immer mehr abnehmende Qualität, so lange es “nicht so übel ist wie Windows”.
Als dieser Thread entstand waren wir bei 10.7, mittlerweile sind wir bei 10.7.2. Also sieht man dass sich was tut! Am wichtigsten ist noch dass etwas gemacht wird, und dass dies funktioniert!
Interessant Dein Vergleich mit Mercedes, dort habe ich 15 Jahre im technischen Bereich und im Kundenkontakt gearbeitet!
Meine Erfahrung: Ein Premium-Unternehmen wie Mercedes, und eben auch Apple wird von der Presse gerne und oft in den Dreck gezogen! Mercedes hat und hatte NIE andere oder grössere Probleme als jeder BMW, Audi, VW, etc. Es wird nur breiter getreten… Oder meinst Du etwa das Steuergerät eines Mercedes wäre ein anderes als das eines BMWs oder Golfs??? Gleicher Zulieferer, gleiches Steuergerät, nur andere Software!
Ähnlich ist es bei Apple. Alles wird ganz genau unter die Lupe genommen! Jeder noch so kleine Fehler wird zur riesigen Nummer… Der Mist den die anderen produzieren, der wird nicht erwähnt!
Das Problem sind die Menschen, oder besser gesagt die Kunden! Jeder will immer mehr Ausstattung, immer mehr Features, mehr Programme, mehr Gimmicks, dies, das, jenes… Und lieber gestern als heute. Aber dass im technischen Bereich niemals alles glatt laufen kann wollen sie nicht akzeptieren… Mal ganz ehrlich, das ist schon derb naiv!
Es gibt z.B. genug alte Windows 98 PCs bei Ebay. Die Dinger können absolut nix! Aber sie funktionieren! Ein neues System kann mal Probleme machen… Ist doch völlig normal! Wer das nicht in Kauf nehmen will hat doch genug alte Systeme zur Auswahl!
Die Zeit, in der ein System monatelang beim Hersteller im Labor getestet wurde ist vorbei! Für immer, und wird auch nie zurückkommen! Dafür ist der Technologiemarkt viel zu schnelllebig…
Getestet wird beim Kunden! Und das ist überall so! Egal ob Apple, Microsoft, Ferrari, Mercedes, Porsche oder wer auch immer… Höchstens ne Rolex, die seit 70 Jahren fast unverändert gebaut wird funktioniert heute völlig problemlos!
Wer das nicht akzeptieren möchte, der sollte sich ein anderes Hobby suchen! Kunde ist gleich Versuchskaninchen… Ich habe es nicht so gemacht, ich sage nur wie es ist, also nicht gleich das Hakebeil rausholen!!!
Mit der Limo wollte ich nur zum Ausdruck bringen was hier und heute eigentlich los ist… Leute, wir haben keinen Krieg, niemand verfolgt euch, und keiner will euch töten! Scheinbar hat niemand Zeit, jeder ist permanent in Hektik! Alles dauert zu lange… Ja, es dauert 30 bis 60 Sekunden länger… Die Welt wird sich trotzdem weiterdrehen und irgendwann kommt ein Update und es wird besser. Das ist meiner Meinung nach absolut kein Problem so lange das System stabil läuft und sich nicht 10 mal am Tag aufhängt. Man kann das ja erwähnen! Aber es deswegen direkt wieder löschen zu wollen…
Wie gesagt, nur meine Meinung! Also nicht gleich loshacken! Man sollte das etwas gelassener sehen!
Ich gebe Apple auf keinen Fall den Freifahrtsschein, und ich heisse auch nicht alles gut was sie machen! Aber gemessen an den Fehlern anderer Unternehmen machen sie ihre Sache verdammt gut! Und das bei nem Betriebssystem für 30,- Euro!!! Wenn ich mir Windows 7 Professional hole (was ja vom Funktionsumfang ähnlich ist) bin ich fast 200,- Euro los… Und werde vermutlich grössere Probleme haben als bei Lion…
Und um einen feinen aber ganz wichtigen Faktor nicht zu vergessen: Oft liegt die schlechte Performance eines Geräts NICHT am Betriebssystem, sondern an den Einstellungen und “heruntergeladenem Mist” aus dem Internet! Ein Betriebssystem würde ich eh nie als Update installieren, sondern immer frisch auf eine leere Platte! Nur dann kann ich eine verlässliche Aussage zur Performance treffen!
Sorry, aber da hat IMO diskutieren keinen Zweck mehr.
Ich arbeite hier in der Software Entwicklung und ich habe vorher in der Fahrzeugentwicklung gearbeitet! Von daher kann ich immerhin minimal dabei mitreden…
Früher wurden die Fahrzeuge 1 Jahr lang unter realen Bedingungen getestet und irgendwo in der Wüste von Nevada oder im Dauerschnee probegefahren. Heute werden auf dem Prüfstand im Labor 300tkm unter simulierten Bedingungen runtergespult und gut ist! Der Rest wird sich zeigen wenn der Kunde damit fährt…
Oder glaubst Du jetzt etwa dass ein OSX-Entwickler ein Jahr lang erstmal alles ausgiebig testet??? Bis der fertig ist mit testen haben die Konkurrenten schon drei neue Betriebssysteme auf dem Markt…
Akzeptier es oder lass es bleiben! Ich erzähle nur die Wahrheit, die ich nicht so gemacht habe! Sorry wenn ich Dein Weltbild jetzt zerstört habe! Aber das ist eine TATSACHE mit der wir alle (auch ich) uns abfinden müssen!
Du hast gar nichts zerstört und ich sehe auch, _dass_ es so ist. Darum ging es mir auch nicht, sondern um so was wie im letzten Satz: wenn nämlich alle mit dieser Opfer-Haltung rumlaufen, wird sich auch nix ändern. Aber das verstehst du wahrscheinlich nicht. Aber jetzt ist gut, für mich ist das Zeitverschwendung.
Aber warum soll ich gegen Windmühlen kämpfen, oder mich über Dinge aufregen, die ich eh nicht ändern kann… Sorry, da sind mir meine Zeit und vor allem meine Nerven zu schade dafür!
Ich seh ja selbst jeden Tag wie`s ist. Die Sachen die wir hier schreiben können wir nicht großartig “live” prüfen! Dazu fehlt einfach die Zeit und das Personal. Ich würde mir vielleicht auch wünschen die Dinge an denen ich mitgewirkt habe mal “in Echt” zu testen!
Geht nicht, keine Zeit! Ist das eine Projekt fertig, steht das nächste schon vor der Tür.
Ich gebe Dir in so weit absolut Recht dass es das nicht sein kann!!! Aber dieses Problem liegt so tief in der Marktwirtschaft und der Politik begraben, dass man zu weit ausholen müsste… Sparmaßnahmen, etc.
Ich verstehe was Du meinst, bin vielleicht sogar Deiner Meinung! Habe nur für mich die Entscheidung getroffen dass es nicht lohnt dagegen anzukämpfen…
Mail 5 – mich iritiert, daß ich nur noch 1 E-Mail öffnen kann!
Man kann nicht mehr gleichzeitig mehrere E-Mails öffen.
Auch die Zoomfunktion oder Verschieben geht nicht mehr.
Oder kann man das einstellen? Ich habe nichts gefunden.
Wenn eine Firma wie Apple sich gerne damit bewirbt, dass Ihre Produkte intuitiv und von sehr hoher Qualität sind und dafür auch stattliche Preise aufruft, kann es jawohl nicht hinnehmbar sein den Kunden als Betatester zu betrachten. Ich bin seit Tagen dabei “Schadensbegrenzung” zu betreiben und dem Löwen die Eigenheiten auszutreiben. Die neue Oberfläche ist eine Katastrophe und wenn man sich seit vielen Jahren an ein simple und äußerst schnelle Bedienbarkeit gewöhnt hat ist Lion eine Katastrophe. Mein MBP (late 2011) hat massive Probleme mit den Gesten (sie funktionieren einfach nicht richtig und fallen gerne mal aus) und diverse Änderungen an der Oberfläche strapazieren die Nerven. Wenn man seinen Mac nur als Spielzeug betreibt mag es einen nicht stören, aber als Arbeitswerkzeug ist Lion eine Katastrophe. Warum muss Mac OS in Richtung iOS angepasst werden? iOS ist auf iPhone & Co ja schön, aber nicht auf einem Desktop oder Notebook. Das iPad ist auch kein Computer sondern ein Spielzeug und wenn der Weg auf dem Mac in diese Richtung geht weiss ich nicht, ob ich nach über 10 Jahren Mac nicht nach einer Alternative suchen muss. Allein die Tatsache, dass eine ganze Menge an Software nicht mehr läuft nervt schon gewalltig. Mittlerweile fällt mir auch auf, dass dieses nervige Fanboy-Gesülze vom iPhone auch den Mac erreicht hat und jeder, der nicht bereit ist Apple als uneingeschränkten Heilsbringer zu akzeptieren und sich erdreistet Kritik zu üben von Heerscharen Fanboys verbal niedergeknüppelt wird. Hier zum Glück noch recht gering ausgeprägt kann man so manches Mac-Portal im Netz schier nicht mehr ertragen. Zum Schluss: Exposé war 1000mal besser als das nervige Mission-Control und ich kann mich da nur anschliessen. Generell sei gesagt, dass irgendwelche “aber Windows…”-Argumente keinerlei Sinn machen, da wir hier ja nicht über Windows-Probleme diskutieren.
Wenn ich im Zusammenhang mit iOS/iPad lese, dass irgendeine Bildbearbeitungssoftware (nicht PS) so ans iOS angepasst werden soll, dass sie am iPad “professionelle Bildbearbeitung” ermöglichen soll, frage ich mich schon, wie weit der Wahn schon fortgeschritten ist. Es wird nie möglich sein, auf Mobile Devices so etwas zu machen, sie sind dafür auch gar nicht gedacht. Falls ich allerdings eine fixe Idee davon habe, sieht es eben so aus, dass Funktionen eines mobilen OSes auf ein Desktop OS kommen und man versucht, das mobile OS zur eierlegenden Wollmilchsau zu machen. Geht aber nicht.
Vielleicht wird es so weit kommen, dass man in ein paar Jahren erkennt, was für eine falsche Entwicklung statt gefunden hat und das ganze wird wieder rückgängig gemacht, natürlich nicht ohne dass es von Apple als die nächste Revolution verkauft wird, wenn man die Funktionalität eines Desktop OSes wieder herstellt. Bis dahin würde es dann aber heißen, ganz kräftig in die saure Zitrone zu beißen, das wird keine schöne Zeit.
Finde auch , dass Lion ein Rückschritt ist .
Besonders stört mich das Anmelden müssen beim Neustart !
Also ich hatte mir auch allgemein mehr erwartet von Lion!
Danke
Der einzige Grund, weswegen ich zu apple gewechels habe, waren die Spaces und das Expose. DIe haben das durch ein träges, flackerndes und unproduktives “Mission Control” ersetzt.
Schade. Mich sind die def. nun für immer los.
Die zwingen einen Update zu machen, weil die wichtigsten Sachen sonst nicht laufen. Das ist ein Witz. Wieso hat Windows dieses Problem nicht. Die wollen nur, dass man sich auch regelmäßig einen neuen MacBook Pro kauft. Dafür machen die das Betriebssystem regelmäßig träger(siehe Lion). Null Innovation, dafür 2fach langsamer als SL. Booten dauert 4 mal länger…
Ich bin mir zu 100% sicher, dass die Unterbindung der Abwärtskompatibilität denen mehr Arbeit macht. Echt fies diese Firma. Da sind mittlerweile zu viele Leute, die 20 Stellen nach dem Komma rechnen.
Mis
Grüße Meli