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Archive for 07.2011

Liebe Deine (neue) Stadt! Aber gilt das auch für ihr Online-Bürgerportal?11.07.11

Als ich vor rund einem Jahr nach Köln zog, fand ich schnell Gefallen an meinem neuen Wohnort. Verantwortlich dafür waren aber nicht nur Lebensart, Kunst, Kultur und die vielen städtischen Parks, sondern auch das Internetportal der rheinischen Metropole. War ich es zuvor gewohnt, unter dem Stichwort “Bürgerservice” meist eine Übersicht von Ämter-Öffnungszeiten und zugehörigen Anfahrtsskizzen zu finden, überraschte mich stadt-koeln.de mit ein paar Dienstleistungen wie Formular-Downloads, Online-KFZ-Zulassung und Vorab-Terminreservierung, die mir im sonstigen Umzugschaos so einigen Stress erspart haben dürften. Seitdem weiß ich solche Angebote als echten Mehrwert zu schätzen.

Demnächst werde ich erneut umziehen, bleibe diesmal aber vorsorglich innerhalb der Stadtgrenzen. Dennoch kam mir folgender Gedanke: Was wäre, wenn ich stattdessen an einen neuen, mir bis auf einige touristische Ausflüge, unbekannten Ort ziehen müsste – etwa von Köln in eine der übrigen neun größten deutschen Städte? Welche Online-Dienste stünden mir dort zur Verfügung? Geredet wird vom sogenannten E-Government schließlich seit Jahren. Wie sieht es aber im Alltag aus? Bieten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt a. M., Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Bremen bei Umzügen im Internet sowohl eine schnelle Orientierung im städtischen Ämter-Dschungel als auch die Möglichkeit, unvermeidliche Behördengänge vorab online zu planen oder gar zu erledigen? (weiterlesen…)

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Immer mehr Sportler (lassen) bloggen und twittern – Alles für den Fan?11.07.11

Also aus rein sportlicher Sicht war das vergangene Wochenende eine echte Enttäuschung, oder? Da zelebriere ich am Freitagabend in Vorfreude auf das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußballmädels eine nette, kleine Grillparty und was passiert? Wir scheiden aus… auch wenn mir klar war, dass die Japanerinnen konditionell sicher nicht vorzeitig schlapp machen würden, hatte ich doch damit gerechnet, dass wir mit spielerischen Mitteln und vielleicht dem ein oder anderen technischen Kabinettstückchen den Halbfinaleinzug perfekt machen können. Da war aber der Wunsch Vater des Gedanken. Wir sind raus und wie hat Nadine Angerer bei Twitter so schön geschrieben: “Ich bin leer!!”

Wer unsere Nummer 1 nach dem Spiel auf dem Rasen sitzen gesehen hat, wird sich denken können, dass dieser eine Satz als Ausdruck für ehrliche Gefühle war. Und noch eine Tatsache unterstreicht, dass der Torfrau das WM-Aus gar nicht schmeckt. Vor 24 Stunden hat sie den letzten Tweet über ihr iPhone abgesetzt. Und das, obwohl gerade sie es während der WM so glänzend verstand, den Fans Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Dafür ein herzliches Dankeschön von meiner Seite. Auch an den DFB, der inzwischen nicht nur die A-Nationalmannschaft der Männer über Twitter bei Länderspielen begleitet, sondern auch die Frauen. Und sonst? (weiterlesen…)

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Eine Top 5 der nervigsten Android-Bugs – und ein paar Lösungen08.07.11

Ich mag mein Android-Smartphone, ein Samsung Wave Galaxy 551, wirklich. Davor hatte ich ein Nokia XpressMusic 5800, das ich bis heute keinen Tag vermisst habe. Ok, bis auf die kostenlose Offline-Navigation Ovi Maps und die für ein Mobiltelefon exzellenten Lautsprecher – da ist das Samsung-Modell einfach hoffnungslos unterlegen (Liebe Samsung-Designer, wer hatte eigentlich die glorreiche Idee, den Lautsprecher auf die Rückseite zu platzieren? Legt ihr das Gerät etwa auf dem Display ab?).

Dennoch war ich anfangs ein wenig überrascht, dass Dinge, die ich immer für selbstverständlich gehalten habe, mit Android plötzlich nicht mehr funktionieren sollten. Ja – steinigt mich ruhig – ich gehöre nämlich eigentlich zu der Gruppe Menschen, die nachts während des Schlafens keinen Sinn darin sehen, ihr Mobiltelefon angeschaltet zu lassen. Das hat nichts mit esoterisch angehauchter Strahlungspanik zu tun, sondern spart schlicht und einfach Akkuenergie. Und ständig das Netzteil dranfummeln – och nö. (weiterlesen…)

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Cosmic Panda spendiert YouTube ein neues Design08.07.11

Ja, was haben wir denn da? Bekommt YouTube in gar nicht allzu weiter Zukunft etwa ein neues Design? Ich mag es nicht beschreien, aber durchaus möglich ist das. Denn wer sich beim so genannten Cosmic Panda-Projekt anmeldet, kann schon jetzt einen Blick auf das werfen, was uns Googles Video-Portal in Zukunft präsentieren könnte. Der markanteste Unterschied: Videos werden nicht mehr standardmäßig durch einen weißen Rahmen flankiert, sondern durch einen grau-schwarzen Hintergrund. Das wirkt deutlich augenschonender und lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was im Mittelpunkt stehen sollte: das Video.

Allerdings kommt beim Aufruf einzelner Vidoes zum Teil auch ein recht großes Content-Ad zum Einsatz. Etwas störend, aber jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Server- und Datentraffic-Kosten von Google irgendwie refinanziert werden müssen. Deutlich moderner wurde darüber hinaus die Menüführung gestaltet – mit den wichtigsten Statistiken am rechten, oberen Bildrand. Doch macht euch am besten ein eigenes Bild. Zwei Screenshots habe ich euch nach dem Break eingefügt, damit ihr einen Eindruck bekommt auch ohne euer Profil schon heute umzustellen.  (weiterlesen…)

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“Ihr Profil ist gesperrt”: Google+ substrahiert bestehende Firmenprofile – vorerst [Update]07.07.11

“Wie macht man eine Party möglichst schnell möglichst interessant? Indem man nur einige Gäste reinlässt und ihnen die Macht in die Hand gibt, vielleicht noch weitere dazu zu holen”, schrieb Jürgen treffend vor ein paar Tagen, nachdem Google mit dem Start seines sozialen Netzwerks Google+ eine beachtliche Welle der Aufmerksamkeit ausgelöst hatte. Die erste Hürde war damit geschafft: der “Haben-Wollen”- oder in diesem Fall “Muss-ich-dabei-sein”-Effekt äußerte sich in allen Ecken des Netzes und auch in den Kommentaren auf Basic Thinking durch unzählige Anfragen nach Einladungen.

Nimmt man dies als Gradmesser für die Erfolgsaussichten von Google+, dann befindet sich Facebook derzeit sogar in einer schlechteren Lage als Apple im Jahr 2008. Damals war die Welt im iPhone-Fieber gegen das Google mit seinem Android-Urahnen G1 erst einmal nicht viel auszurichten vermochte. Das Wort Hype möchte ich ja lieber gar nicht erst erwähnen. Denn das G1 war angesichts der damit verbundenen Erwartungen ebenso ein Flop wie das merkwürdige E-Mail-Experiment Wave (das ich übrigens immer noch nicht wirklich verstanden habe). Und trotzdem sind Android-Smartphones heute die dicksten Stachel im saftigen Fruchtfleisch Apples. (weiterlesen…)

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Hulu wird verkauft: Der nächste Milliarden-Deal steht an07.07.11

Wenn Skype 8,5 Milliarden Dollar wert war, was wird dann wohl erst das US-Streaming-Portal Hulu.com kosten? In nicht allzu langer Zeit dürften wir es wissen und gleichzeitig eine neue Antwort darauf bekommen, ob der sich anbahnende Deal einen weiteren Höhepunkt in dem von Jürgen mehrfach beklagten, immer absurder werdenden Torschlusspanik-Run auf mehr oder weniger viel versprechende Web-Unternehmen bildet.

Nach ersten Gerüchten in der vergangenen Woche, steht nun auch offiziell fest, dass die Plattform demnächst einen neuen Besitzer bekommt. Robert Iger, Chef des an Hulu beteiligten Disney-Konzerns, sagte auf der traditionell hochkarätig besetzten “Allen & Company Sun Valley Conference”, die Eigentümer hätten sich “auf einen Verkauf geeinigt”. (weiterlesen…)

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TabCo – Die (neue) TabletCompany veröffentlicht weiteres Video07.07.11

So, dann werfe ich an dieser Stelle doch einfach mal eine Frage in den Raum, die auch Jürgen schon zweimal gestellt hat: Who is TabCo? Ihr erinnert euch: bei der letzten Keynote von Apple in San Francisco kreiste plötzlich ein Flugzeug über dem Veranstaltungsgebäude und malte lustige Schriftzüge in den wolkenlosen Himmel. Kurze Zeit später tauchte bei YouTube ein ganz offensichtlich improvisiertes Marktforschungsvideo auf. Hintergrund: ein neuer (?) Hersteller von Tablet PCs ist in Begriff den Markt mit einem innovativen User-Interface (UI) aufzurollen.

Nun gibt es neues Futter für all diejenigen, die sich wie ich die Frage stellen, wer hinter den recht pfiffig inszenierten Viral-Aktionen stecken könnte. Als ich heute Morgen ins Büro kam, fand ich eine E-Mail des TabCo PR Team aus dem kalifornischen San Jose in meinem Postfach, in der ich auf ein neues Video (findet ihr nach dem Break) aufmerksam gemacht werde. Das Interessante daran: die Jungs und Mädels der TabCo-Schmiede sitzen laut einer in der E-Mail zu findenden US-Adresse nicht nur in unmittelbarer Nähe zum Eishockey-Stadion der San Jose Sharks, sondern auch in direkter Nachbarschaft von Hewlett Packard. (weiterlesen…)

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3D-Schokoladendrucker vorgestellt: Keineswegs nur süße Spielerei06.07.11

Als ich vorhin die Mitteilung eines Forscherteams der Universität Exeter das erste Mal las, dachte ich spontan an einen nett gemachten Scherz: Die Ingenieure der britischen Hochschule erklären darin, den weltweit ersten 3D-Schokoladendrucker entwickelt zu haben. Ich stellte mich innerlich schon darauf ein, dass gleich jemand “April, April” ruft und laut lachend mit dem Finger auf mich zeigt.

Warum? Mit surrealer Euphorie verkünden hier ernstzunehmende Wissenschaftler einer Universität an der Zukunft der Geschenkeindustrie zu arbeiten. Sowohl für Herstellung als auch Verkauf sei das Projekt – man höre und staune – ein “dringend benötigter Schub”. Ok, womöglich habe ich die Klagen einschlägiger Unternehmen ja bislang einfach nicht wahrgenommen und dieser “Schub” ist tatsächlich überfällig. Andererseits steht der Untergang der Pralinenkonzerne dann offenbar doch noch nicht direkt bevor. Schließlich soll das Gerät erst “langfristig” von Kunden dazu genutzt werden können, eigene Schokoladenträume zu realisieren. (weiterlesen…)

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Deutsche Webradios boomen – Social Media treibt die Nutzung06.07.11

Ist das Radio nun in oder out? Wenn ihr mich fragen würdet, gibt es eine ganz klare Antwort: aber sowas von in. Ich werde morgens nicht nur von einem Radiowecker mit melodischen Klängen aus dem Schlaf geküsst, auch hier im Büro lauschen wir den Klängen von 1live oder zwischendurch auch mal NDR 2 oder Hit Radio ffh. Ganz anders sieht das meine Freundin: für sie ist das Radioprogramm keine wirkliche Alternative zur selbst zusammengestellten CD. So richtig begreifen werde ich das in diesem Leben wohl nicht mehr.

Und offenbar stehen viele deutsche Internetnutzer zumindest in diesem Punkt auf meiner Seite. Nach Angaben der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) gehen immer mehr Hobby-Radiomacher mit einem eigenen Webradio auf Sendung. In Deutschland gibt es davon inzwischen 3100 Stück und das sind mal eben 400 mehr als noch vor einem Jahr. Was ich besonders spannend finde: Social Media-Aktivitäten sorgen offenbar dafür, dass das Radio an Beliebtheit gewinnt. (weiterlesen…)

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Schweizer “Anti-PowerPoint-Partei” kämpft für den Flipchart05.07.11

Als ich im Wintersemester 2001 an der Universität Jena meine ersten holprigen Orientierungsversuche unternahm, hatten Notebooks in Seminarräumen, Bibliotheken und Hörsälen noch echten Seltenheitswert. Kaum einer meiner Kommilitonen tippte seine Notizen in einen mobilen Computer – und wer es tat, rückte sich damit zielsicher in die Nerd- oder Angeberecke. Seminarvorträge wurden mit – ja das war vor zehn Jahren noch Standard – Folien und klassischen Projektoren gehalten. Da eine Folienkopie a) im Vergleich nicht gerade billig war und b) das Wechseln der labbrigen Plastikscheiben so manchen Referenten in seiner Sprache-Hand-Augen-Koordination ziemlich beanspruchte, hielten sich die meisten Seminarteilnehmer an die goldenen Regeln guter Referate und setzten das visuelle Mittel der Folie nur äußerst sparsam ein.

Kaum fünf Jahre später war alles anders. Fast jeder hatte sich im Discounter seiner Wahl mit einem günstigen Laptop versorgt und setzte ab sofort auf die Wunder der digitalen Präsentation – oft zum Leidwesen der übrigen Anwesenden. Was es da alles zu sehen gab, braucht sich in der Retrospektive nicht hinter Geschmacksentgleisungen wie Schulterpolstern, den (leider!) in der Renaissance befindlichen VoKuHiLa-Frisuren und dem ersten Ford Ka zu verstecken. Bei mindestens einem Vortrag im Semester hieß fortan die Devise: Wenn PowerPoint es kann, dann muss es auch verwendet werden. (weiterlesen…)

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Totalausfall beim ZDF – wie im März 2010!05.07.11

Was war da denn los? Als ich gestern Abend aus dem Kino kam (“Transformers 3″ in 3D geschaut – was für ein Effekt-Feuerwerk…) überraschte mich Kollege Jörg mit einer E-Mail, in der er mich informierte, eine dpa-Meldung zum Blackout beim ZDF bearbeitet zu haben. Blackout beim ZDF? Das klingt schlimm. Und das war es offensichtlich auch.

In einer kurz und knapp gehaltenen Pressemitteilung gab das Zweite Deutsche Fernsehen an, dass ein Stromausfall in der Sendebetriebstechnik dazu führte, dass zwischen 17:06 Uhr und 17:46 Uhr der TV-Bildschirm bei Auswahl eines ZDF-Programms (auch bei 3Sat, ZDFneo und Co.) schwarz blieb. “Vermutlich” war es ein Stromausfall. Und betroffen waren auch nur “Teile des Landes”. Fakten? Mangelware. Auch im offiziellen Twitter-Kanal des ZDF ist bis heute Morgen nichts wirklich Handfestes zu lesen. Eher versucht man das Problem dort mit eher ironischen Tweets herunterzuspielen. Doch wartet mal… hatte da nicht vor einigen Monaten schon einmal ein dicker Technik-Bug das ZDF-Programm außer Gefecht gesetzt? (weiterlesen…)

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Fluggesellschaft streicht Werbung aus “Village Voice” nach Twitter-Appell von Ashton Kutcher04.07.11

So herum geht’s auch: Dass die Klatschpresse dazu in der Lage ist, Existenzen zu zerstören, wissen wir alle. Dass Promis den Spieß aber auch umdrehen können, bewies jetzt Schauspieler und Webunternehmer Ashton Kutcher. Der Nachfolger von Charlie Sheen in der Comedyserie “Two And a Half Men” hat Ende vergangener Woche seinen Einfluss dazu benutzt, um die Fluggesellschaft American Airlines zum Rückzug von Anzeigen auf der Website der Postille “Village Voice” zu bewegen. Vorausgegangen war ein Kleinkrieg zwischen Kutcher und dem Magazin.

“Village Voice” hatte Ashton Kutchers Kampagne gegen Kinderprostitution und Menschenhandel belächelt. Die Kampagne sei lachhaft und die von Kutcher und seiner Frau Demi Moore vorgebrachte Zahl von jährlich 100.000 bis 300.000 Fällen von Missbrauchs an Kindern in den USA maßlos übertrieben. Statistisch belegt seien vielmehr 827 Fälle jährlich. “Village Voice” titelt deswegen: “Echte Männer legen echte Fakten auf den Tisch”. Zu viel für Kutcher: Er schlug mit zweifelhaften Methoden zurück und hatte damit Erfolg. (weiterlesen…)

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Panoramabild der “R(h)einkultur” auf Facebook: Namen der Festivalbesucher öffentlich04.07.11

Kevin Müller war am Samstag auf dem Festival “R(h)einkultur” in Bonn beim Auftritt der Band Jupiter Jones. Sandra Trapmann, Kevin Paluschek und Alex Busch auch. Darüber hinaus noch Linda Langner, Thomas Greifenhofer und 25.000 andere. Wer das alles ist? Keine Ahnung. Ich kenne niemanden davon persönlich, kann aber jeden davon auf einem sozialen Panoramabild sehen, das der WDR heute veröffentlicht hat. Eine ganze Menge der Konzertbesucher ist namentlich benannt. Findet man sein eigenes Konterfei in den Menschenmassen, kann man es selbst taggen – oder jemand anderer, der einen kennt.

Ich muss hier mal ganz kurz “Datenschutz” schreien. Ob das wohl jeder will, der auf der “R(h)einkultur” zu Besuch war? Dass man damit rechnen muss, auf einer Großveranstaltung fotografiert zu werden und im Internet zu landen, ist eine Sache. Dass der eigene Name daneben steht, ein anderer. Was ist, wenn man – aus welchen Gründen auch immer – zumindest namentlich nicht erkannt werden will? (weiterlesen…)

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Heute keine News-Recherche – ein Experiment04.07.11

Es ist an der Zeit, mal etwas auszuprobieren: Kann man als Techblogger auf dem Laufenden bleiben, wenn man sich aktiv vom Nachrichtenstrom abkoppelt? An jedem Arbeitstag überwache ich zahlreiche Nachrichtenquellen: RSS, Twitter, Mails, Websites. Vieles kommt auch über Facebook und Google Plus. An die 1.000 Nachrichten überfliege ich täglich auf diese Weise. Das dürfte reichen, um über rund 95 Prozent der Dinge informiert zu sein, die für dieses Blog wichtig sind, auch wenn das nicht bedeutet, dass ich über alle schreibe oder immer der Schnellste bin. Das eine oder andere spannende Thema geht sicher auch mir einmal durch die Lappen. Aber was wirklich, wirklich wichtig ist, das erfahre ich auch – früher oder später – über einen der Kanäle.

Nun gibt es ja jenen inzwischen legendären Satz, der im Wesentlichen besagt, dass man sich den ganzen Aufwand im Grunde sparen kann: “If the news is that important, it will find me.” Zu deutsch: Wenn die Nachricht wirklich so wichtig ist, dann wird sie mich finden. Die Nachricht mich und nicht ich die Nachricht. Über diesen Ausspruch eines leider unbekannten Zitatgebers schrieb zuerst Brian Stelter von der “New York Times” im März 2008. Er meinte damit politische Botschaften und bezog sich auf den damals laufenden Wahlkampf für die US-Präsidentschaft und die sozialen Medien, die im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielten. Gilt das auch für Techblogger? Ich will es ausprobieren. (weiterlesen…)

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Symantec sagt: E-Mail-Spam hat rasant abgenommen. Die Zahl “echter” E-Mails auch?04.07.11

Freut euch! Draußen ist zwar Montag und überraschend kalt für einen idyllischen Julimorgen ist es hier im Kölner Raum auch. Aber, und das ist doch mal wirklich eine gute Nachricht: Im Laufe eines Jahres hat unser aller E-Mail-Spam rasant abgenommen, sagt Symantec. Der Anbieter von IT-Sicherheitssoftware hat seine täglichen Statistiken über einen längeren Zeitraum beobachtet. Vor rund einem Jahr, im Juli 2010, wurden noch rund 230 Milliarden Spam-Mails pro Tag verschickt. Heute sind es bloß noch 39,2 Milliarden.

Was der Hauptgrund dafür ist, weiß selbst Symantec nicht, aber man hat eine gute Erklärung: Zwei der weltweit größten bekannten Spammer, Spamit und Rustock, haben im erklärten Zeitraum ihr Geschäft eingestellt. Ein Rückgang des täglichen Spam-Aufkommens habe aber bereits vorher stattgefunden. Wirft man einen Blick auf die Symantec-Statistik, relativieren sich die Zahlen ein wenig. So hat sich das Spam-Aufkommen zwischen Mitte Juni und Juli 2010 nahezu verdoppelt. Die Zahl von 230 Milliarden Spam-Mails ging in den darauffolgenden Wochen wieder kontinuierlich auf rund 150 Milliarden Nachrichten zurück. (weiterlesen…)

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