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Archive for 08.2011

Interne Kommunikation: Swabr ersetzt die E-Mail im Büro19.08.11

Wir haben 100 Invites für Swabr erhalten. Wie ihr daran kommt, lest ihr unten.

Wir bekommen inzwischen oft Post von neuen Startups aus Deutschland, was generell schon einmal eine gute Nachricht ist. Einige davon sind pfiffige neue Ideen, andere sind Anlehnungen an bereits bestehende Weblösungen. Und dann sehe ich in letzter Zeit immer häufiger den dritten Weg: Eine bereits bestehende Idee, die cleverer umgesetzt wurde als das Original. Dazu zähle ich Swabr. Das Tool für eine interne Kommunikation lehnt sich eindeutig an das Original Yammer an, vor allem, was die Startseite und den Registrierungsprozess anbelangt.

Genauer gesagt: Swabr orientiert sich daran, wie Yammer vor einem Jahr war. Seit dem Relaunch der Originalplattform scheint Yammer, das einst die Twitter-Funktionalität übernommen hatte, nun Facebook zu imitieren. Die Swabr-Macher haben sich eher an Google Plus orientiert, etwa was das Ausfüllen des eigenen Profils angeht. Kommende Woche soll zusätzlich eine Netzwerk-Funktion starten, mit der man Nutzer einladen kann, die keinen Swabr-Account haben – ähnlich wie das Circle-Prinzip von Google Plus. (weiterlesen …)

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Die Top 10 der weltweiten Social Networks: Giganten, Newcomer und Flops19.08.11

Ob von der sozialen Müdigkeit befallen oder nicht, es nützt ja nichts: Social Networks bereichern den Alltag. Vor einem Jahr noch war der Markt der weltweit operierenden Netze sehr überschaubar. Auf der Business-Seite gab es LinkedIn und es gab Twitter als Kurznachrichtendienst. Für den Freundeskreis war der einzige ernst zu nehmende Player für den Weltmarkt Facebook. Inzwischen gibt es einige gut gemeinte neue Ansätze und Versuche, während andere wohl zum Scheitern verurteilt sind. In unserer Top 10 schätzen wir die Chancen der wichtigsten Netze, Projekte und Ansätze für euch ein.

Platz 1: Facebook

Der Marktführer in der westlichen Welt bleibt mit seinen gut 700 Millionen Mitgliedern der Krösus und auch weiterhin das Portal mit den besten Chancen bei der Vermarktung. Allerdings: die hohe Marktkapitalisierung durch zahlreiche Investoren und der Erfolg von Google Plus haben das Gesichtsbuch ganz schön ins Schwitzen gebracht. Facebook wird sich ändern müssen, um an der Spitze zu bleiben, und das bedeutet langfristig: eine leichter bedienbare Oberfläche. Und ein besserer Schutz der Privatsphäre. (weiterlesen …)

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Auf Wiedersehen, WebOS und PCs: HP will Privatkundengeschäft loswerden [Update]19.08.11

[Update, 14:20 Uhr]: Anders als gestern noch angekündigt, wird HP die beiden WebOS-Geräte Pre 3 und TouchPad recht bald vom Markt nehmen. Auch die geplante Marketingoffensive soll nicht mehr stattfinden. Das Pre 3 soll nach Informationen von Golem gar nicht mehr erscheinen, was tragisch ist, denn die Vorbestellungen liefen laut Cyberport nach der Preissenkung erstaunlich gut und auch das Veer habe sich seitdem gut verkauft. [/Update]

Kurz durchatmen, dann eine Kerze anzünden. HPs deutscher Chef Leo Apotheker hat gestern bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen mal eben das Ende der Produktlinie WebOS bekannt gegeben – und den geplanten Verkauf der PC-Sparte gleich mit. Die Post-PC-Ära hat also auch bei HP begonnen und sie wird nicht von einer mobilen Ära abgelöst. Sie ist ganz geschäftlich: HP will künftig nur noch mit Services, der Cloud und Unternehmenslösungen Geld verdienen. Man fühlt sich unweigerlich an IBMs Verkauf der PC-Sparte an Lenovo erinnert, mit dem Big Blue sich 2005 aus dem Privatkundengeschäft verabschiedete.

Wenn ich zugebe, dass mich HPs Schritt schon sehr überrascht, bin ich ganz offensichtlich nicht der einzige. Erst gestern hat mir die für HP in Deutschland zuständige PR-Agentur Edelman bestätigt, dass es in Kürze mit der Vermarktung des Tablets TouchPad in Deutschland losgehe. HP selbst schickte mir ein TouchPad in MousePad-Form als Dankeschön für die Teilnahme an einer WebOS-Veranstaltung vor einigen Wochen. Und wenn der größte PC-Hersteller der Welt eben dieses Geschäft aufgibt, dann ist das eine Zeitenwende. Aber wohin führt der Weg? Was wird aus WebOS, PCs und aus anderen Nischenbetriebssystemen? (weiterlesen …)

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HP steht unter Druck: Preissturz bei allen WebOS-Geräten18.08.11


Vielleicht kennt ihr das ja: Euer Mobilfunkvertrag läuft aus und ihr wollt euch gerne ein neues Gerät kaufen. Nur welches? Bei mir ist es in einem Monat so weit und ich bin ehrlich gesagt ratlos, was als nächstes kommen soll. Inzwischen bin ich drauf und dran, es vom System abhängig zu machen – und vom Preis: Und da reizen mich WebOS und Windows Phone 7 inzwischen mehr als iOS. Zumal etwa das Samsung Omnia 7 inzwischen vertragsfrei für rund 200 Euro zu bekommen ist. Und auch HP hat am vergangenen Wochenende den Rotstift angesetzt und sein Mini-Slider-Smartphone HP Veer von 399 auf 179 Euro erheblich im Preis gesenkt. Aktuell kostet es auf Amazon sogar nur noch knapp 174 Euro.

Das war längst nicht alles, was in den vergangenen Tagen über HP zu hören war. Man könnte fast ein ganzes Buch damit füllen, aber ich will es mal bei einer Meldung belassen. Kurz zusammengefasst: Der Hersteller reduzierte in dieser Woche auch den Preis für das Tablet TouchPad, und das Smartphone Pre 3 soll ebenfalls erheblich billiger werden als anfangs angekündigt. Die Vorbestellungen laufen angeblich heiß. Und doch gibt es eine Hiobsbotschaft: Best Buy will einen Haufen TouchPads an HP zurückschicken, die man einfach nicht verkaufen konnte. Ich habe einmal bei HP nachgefragt, was da los ist. (weiterlesen …)

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Skype stellt weltweiten Hotspot für iOS vor18.08.11

Als ich vorige Woche in den Urlaub fuhr, dachte ich zum Glück noch rechtzeitig dran: Kurz vor der Grenze fuhr ich auf einen Rastplatz, schnappte mir mein Smartphone und schaltete mobile Daten und Daten-Roaming aus, um nach dem Urlaub nicht im Armenhaus zu landen. Hinter der Grenze fand ich leider auch nicht mehr offene WLANs als hierzulande. Mein Lob geht aber an die Schweizer Stadt Genf, die an der Uferpromenade ein offenes WLAN anbietet.

Jedenfalls kam ich kaum ins Netz, was ich ohnehin nur wollte, um meinen Freunden und meiner Familie auf Facebook kurz hallo zu sagen. An einem Campingplatz kaufte ich einen Gutschein für 6 Euro für 24 Stunden WLAN. Der Preis ging in Ordnung, auch wenn es im Prinzip sicherlich billiger ginge. Und siehe da: Skype macht es billiger. Der von Microsoft übernommene VoIP-Anbieter hat eine neue App für iOS-Systeme ab der Version 4.1 (iPhone, iPad, iPod touch) namens Skype WiFi vorgestellt. Sie ersetzt die bisherige Funktion Skype Access und erlaubt das Nutzen von mehr als 1 Million WLAN-Hotspots weltweit ab 0,05 Euro pro Minute. (weiterlesen …)

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Raus aus dem Keller: Ein Streifzug über die Gamescom18.08.11

“Du siehst überhaupt nicht aus wie ein Gamer”, scherzt der Rastafari-Typ, der mir als “eine Art Künstler” vorgestellt wird. “Du bist nicht blass genug dafür.” Da hat er mich erwischt, denn das bin ich wirklich nicht. Trotzdem war ich gestern in Köln vor Ort am Pressetag der Spielemesse Gamescom, die heute mit einem riesigen Ansturm für den Publikumsverkehr geöffnet hat. Es ist mein erster Besuch auf der Gamescom und da stehe ich nun also als Mittler zwischen den Welten, streife in einer kleinen Pause gedankenverloren durch die Hallen, als plötzlich eine schöne Frau vor mir steht und aufgeregt auf Englisch auf mich einredet. Ehe ich mich versehe, hat sie mich in den kleinen Stand von Dontnod hinein komplimentiert, den sie als PR-Assistentin vertritt, und mich dem ganzen Team mit seinen Entwicklern und eben auch Künstlern vorgestellt.

So etwas ist mir noch auf keiner Messe passiert. Egal, wem ich an diesem Tag begegne, die erste Frage lautet stets, ob man nicht “Du” sagen könne, falls sie überhaupt noch gestellt wird. Einige meiner Interviewtermine kamen erst einen Tag vorher oder gar noch am selben Tag zustande. Hier ist man unkompliziert, hier legt man keinen Wert auf unnötige Formalitäten, hier macht man einfach. Liest man hierzulande etwas über Games, gibt es für gewöhnlich nur zwei Richtungen: die Seite der Kritiker, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit gerne einmal auf das Gewalt- und Suchtpotenzial der Spiele hinweisen. Und die Gamer selbst, die Spiele lieben und detailliert und in einer Fachsprache darüber schreiben, in der Außenstehende oft nicht kommunizieren können. Ich stehe dem Thema seit jeher ambivalent gegenüber. (weiterlesen …)

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Quillit Stylus Pen – Universal-Werkzeug für Notizblock, Smartphone und Tablet PC17.08.11

Der ein oder andere unter euch, der auch einen Blog betreibt, wird das bestimmt kennen: immer mal wieder gibt es mehr oder weniger interessante Gadgets, die mit der klassischen Tagespost im Posteingang landen. Und damit meine ich nicht eine samt Anhang, sondern physische Hardware im Postpaket. Eines dieser Gadgets hat uns schon vor einigen Wochen erreicht: der so genannte Quillit Stylus Pen aus dem Hause Proporta.

Die Idee dahinter: ein Universal-Werkzeug für Bürostuhl-Akrobaten, die auf der einen Seite einen edel aussehenden Kugelschreiber nutzen möchten, darüber hinaus aber auch einen speziellen Stift für die Bedienung von Smartphones und / oder Tablet PCs. Wir haben uns das mehrgliedrige  und knapp 30 Euro teure Gadget etwas genauer angeschaut. (weiterlesen …)

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Gamescom: Sony erweitert das PlayStation-Universum17.08.11

Heute steht bei uns (fast) alles im Zeichen des Spielewahnsinns. Warum? Nun, praktisch direkt vor unserer Haustür hat die Gamescom ihre Pforten geöffnet und während Jürgen für uns und euch direkt auf dem Messegelände in Köln herumturnt, hat es gestern Abend bereits die ersten interessanten Neuigkeiten gegeben: von Sony aus dem PlayStation-Universum.

Was genau? Nun, die allseits beliebte PlayStation 3 wird in Zukunft deutlich günstiger und die tragbare Konsole PlayStation Portable künftig auch in einer WLAN-freien Version zum Kampfpreis in Höhe von knapp 100 Euro angeboten. Und das, obwohl der Nachfolger mit der PlayStation Vita schon längst in den Startlöchern steht. (weiterlesen …)

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Wenn Blogger streiken würden16.08.11

“… und deshalb streike ich ab morgen. Kannst ja selber sehen, wer dir die Texte schreibt. Entweder, es ändert sich was, oder du wirst sehen, was du davon hast!”

Auf “Senden” geklickt, abgeschickt. Ich war gespannt, wie mein Chef auf die Nachricht reagieren würde. Aber ich sah es einfach nicht mehr ein. Journalisten von Tageszeitungen streikten heute in Köln und Bonn, also direkt vor meiner Haustür. Und ich, der ja irgendwie auch Redakteur war, auch wenn ich für ein Blog schrieb, musste arbeiten. Mein Chef brauchte nur fünf Minuten für die Antwort:

“… du eigentlich, wer du bist? Meinst du, es würde irgend jemanden interessieren, was du jeden Tag für einen Blödsinn schreibst? Da kann ich genauso gut – oder viel besser – einen gestandenen Journalisten nehmen. Du kommst zur Arbeit oder… das Oder überleg ich mir noch.”

Auf die Antwort hatte ich gehofft und mir passende Argumente für meine Gegenthese zurechtgelegt, die ich ihm jetzt hinterher pfefferte. Und ich zog es im Folgenden vor, von mir in der 1. Person Plural zu sprechen:

“Finde doch erstmal einen Journalisten, der das a) kann und b) sich das antut. Nachrichten und Berichte schreiben, lernt jeder Journalistikstudent im ersten Semester. Kommentar und Analyse erst im fünften! Was wir Blogger hier jeden Tag machen, ist deutlich hochgeistiger als der dröge Nachrichtenjournalismus. Wir denken nach, wir ordnen ein, wir haben eine Meinung und verteidigen sie vor der Meute da draußen. Wir sorgen für freie Meinungsäußerung unabhängig von einem neoliberalen Verlag.” (weiterlesen …)

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Firefox und das Versionsnummernchaos [Update]16.08.11

Update unten: Das Ende der Versionsnummer ist noch nicht beschlossene Sache.

Man muss Google nicht dafür lieben, dass der Web- und Softwarekonzern bei seinem Browser Chrome mit alten Traditionen bricht und alle paar Wochen eine neue Version herausbringt. Aktuell müssten wir bei der Version 13 sein, aber die Übersicht habe ich da längst verloren. Da ich ihn (noch) nicht als Standardbrowser nutze, ist mir das zum Glück relativ egal. Immerhin: Google sagt, um welche Nummer es sich handelt. Was ich allerdings lächerlich finde, ist das Nummernchaos, das Mozilla mit dem Firefox neuerdings heraufbeschwört.

Nachdem man jahrelang an der Version 4 herumgebastelt hat, hat man sich entschlossen, dass es künftig schneller gehen solle: Selbst kleinere Versionssprünge erhalten eine volle Versionsnummer. Nummer 5 kam ohne wesentliche Neuerungen einige Wochen nach dem 4er heraus, Version 6 soll offiziell heute (!) erscheinen. Geht es euch da wie mir, dass ihr das nur so nebenbei erfahren habt? Ich hab gerade festgestellt, dass auf meinem Arbeitsrechner noch die Version 4.0 installiert ist. Nun hat sich Mozilla etwa mäßig Geniales ausgedacht: Die Versionsnummer soll dem Endnutzer nicht mehr ersichtlich sein. Dass das im Chaos enden wird und man dabei den eigenen Ast ansägt, auf dem man sitzt, hat man dabei offenbar nicht bedacht. (weiterlesen …)

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MPass: der wackelige Versuch dreier Netzbetreiber, etwas Bedeutendes zu erschaffen16.08.11

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bezahlen mit dem Handy würde ich lieber heute als morgen. Und sei es nur der Cappuccino im Café um die Ecke. Mag sein, dass das mein persönliches Problem ist: Die Bankengruppe, in der auch ich mein Konto habe, hat sich in den vergangenen Monaten emsig daran gemacht, Geldautomat nach Geldautomat in meiner Nachbarschaft abzubauen. Viele von euch haben mir auf Twitter und Google Plus andere Banken empfohlen. Aber das Wechselprozedere schleppt sich dahin, einmal abgesehen davon, dass ich in meiner Freizeit viele Dinge lieber tue als 20 Daueraufträge und Einzugsermächtigungen zu ändern.

Also lieber beim jetzigen Konto bleiben und alles mit dem Handy zahlen. Technisch an sich kein unlösbarer Aufwand. Aber so richtig kommt das Prozedere nicht in Schwung. Smartphones für kontaktloses Bezahlen mit NFC sind nach wie vor erstaunlich rar und Dienste dafür ebenfalls. Seit 2009 gibt es das Projekt MPass, das mobiles Bezahlen in Deutschland voran bringen soll. Geschehen ist in der Zeit wenig, obwohl – oder gerade weil – die drei größten deutschen Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica O2 zusammen in dem Projekt stecken. Damit Abstimmungen künftig schneller von der Hand gehen, wollen die drei Anbieter das Gemeinschaftsprojekt in ein eigenständiges Unternehmen ausgründen: die Mpass GmbH. (weiterlesen …)

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TabCo lässt die Hüllen fallen – Fusion Garage zeigt das Grid 1015.08.11

Rund zwei Monate lang wurden wir auf die Folter gespannt: Wer ist TabCo? Diese Frage stellten nicht nur wir uns seit dem 9. Juli. Was war passiert? Nun, damals erhielten wir einen Link zu einem ominösen YouTube-Video. Es wurde anlässlich Apples Entwicklerkonferenz WWDC gedreht und beinhaltete nicht viel mehr als skurrile Luftbilder am Himmel von San Francisco. “Forget the fruit” war dort unter anderem unter Anspielung auf das Apple-Apfel-Logo zu lesen.

Damit war der Anfang für eine geschickt inszenierte Marketing-Kampagne gemacht und wir haben sie während der vergangenen Wochen konsequent begleitet. Dabei haben wir unter anderem Lemminge in den Abgrund stürzen sehen und sogar mit der Tagespost einen TabCo-Lebkuchen entgegen nehmen dürfen. Am Montagabend wurde endlich das Geheimnis gelüftet, wer hinter der selbsternannten TabletCompany steckt. Und zu meiner großen Überraschung ist es nicht etwa ein großer Konzern wie etwas Microsoft, HP oder gar Nokia, sondern vielmehr Fusion Garage.

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Kollateralschäden: Googles Panda-Update startet mit vielen Ungereimtheiten15.08.11

Hier im Hause haben wir seit geraumer Zeit ernste Zweifel an der Transparenz und Gerechtigkeit von Googles Suchalgorithmen. Es liegt an einem nach wie vor ungeklärten Disput zwischen Google und unserer Schwesterredaktion Onlinekosten.de, deren Beiträge seit Anfang April nicht mehr bei Google News auftauchen. Am vergangenen Freitag hat Google mit einer weiteren “Qualitätsoffensive” erneut zugeschlagen. Das Panda-Update, das seit dem Frühjahr schon in den USA eingeführt wurde und vor allem Contentfarmen abstrafen sollte, ist nun auch in Deutschland in Kraft. Verlierer sind offenbar auch hier Farmen wie Suite101 und Personensuchmaschinen wie Yasni und 123people.

Doch schaut man genauer hin, zeigt sich auch beim Panda-Update in Deutschland, dass es einige Ungereimtheiten und Kollateralschäden gibt. Der Bonner Suchmaschinen-Analysator Sistrix hat am Wochenende eine Liste der Veränderungen beliebter Websites hinsichtlich der Sichtbarkeit im Google-Ranking veröffentlicht. Große Verlierer des Updates sind demnach etwa Kelkoo, Alatest und Wikio, OpenPR, Pressebox und Webnews. Gewinner dafür Twitter, Amazon, Golem, Netzwelt und Spiegel und das Öffnungszeitenbuch. Searchmetrix ermittelt ähnliche Ergebnisse. Quintessenz des Ganzen also: Contentschleudern verlieren, Qualität gewinnt? Wenn es nur so schön wäre. (weiterlesen …)

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Google kauft Motorola Mobility: Es geht eher um Patente als um Hardware15.08.11

Bitte was? Bei manchen Meldungen glaubt man, sich verlesen zu haben. Mein Kollege Jörg vermutete bereits, dass Anonymous dahinter stecken könnte. Aber zumindest steht es derzeit so im offiziellen Google-Blog und bei Businesswire, und die Meldungen scheinen echt zu sein: Google übernimmt den US-Gerätehersteller Motorola Mobility für rund 12,5 Milliarden US-Dollar (40 Dollar pro Aktie). Das entspricht einem Aufschlag in Höhe von 63 Prozent im Vergleich zum Kurs der Aktie beim Börsenschluss am Freitag. Der Blogpost dazu ist von Googles CEO Larry Page selbst. Er begründet die Übernahme mit einem besseren Stand für den eigenen Patentkatalog gegenüber den Anfeindungen von Microsoft, Apple und anderen.

Damit die Aktionäre auch noch etwas davon haben, schreibt Page: “Zusammen werden wir ein grandioses Nutzererlebnis erschaffen, das das gesamte Android-Ökosystem zum Wohle der Kunden, Partner und Entwickler befeuern wird.” Das musste er wohl sagen, auch wenn ich da so meine Zweifel habe. Weiter heißt es: Google werde Motorola als separates Geschäft betreiben, Motorola solle weiterhin Android-Lizenzpartner bleiben und Android werde für andere Anbieter und Entwickler selbstverständlich offen bleiben. (weiterlesen …)

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Kittywood-Studios: Der heimliche Produzent des weltweiten Webkatzencontents15.08.11

Euch geht es wahrscheinlich ähnlich, wenn ihr aus dem Urlaub wiederkommt: Man schleppt sich irgendwie zur Arbeit und erinnert sich mit Wehmut an die verflossenen Tage. Ich war für eine Woche in Frankreich, der Schweiz und Italien, hatte dort Sommer, Sonne, nette Menschen und – dem Himmel sei Dank – kein Internet. Aber es nützt ja nichts, die Miete und der nächste Urlaub wollen verdient werden. Also zurück an den Schreibtisch und über Social Media schreiben. Jetzt, ein paar Stunden später, geht es mit meiner Stimmung aber langsam wieder bergauf.

Ein Grund dafür ist dieses Video, das ich drüben bei Spreeblick gefunden habe: Ihr dachtet, der so beliebte Webkatzencontent sei von Amateuren fotografiert und gefilmt worden? Von wegen! Das sieht nur so aus. Dahinter steckt nämlich in Wirklichkeit die Firma Kittywood Studios, die all die Videos aufwändig skriptet und arrangiert. Zumindest, wenn man einem lustigen Video glauben will. Was für einige der Mitarbeiter ein Traumjob ist, ist für andere Knochenarbeit. “Keiner verlässt abends das Studio, ehe nicht ein lustiges Qualitätsvideo produziert worden ist”, erklärt der Produktionschef die harten Arbeitsmethoden. Für die Drehbuchschreiber bedeutet das viel zermürbende Besprechungen und Ideen, die in der Mülltonne landen. (weiterlesen …)

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