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Archive for 11.2011

Sony Tablet S im Hands-on: Der Android-Keil kommt spät zur Party, bringt aber ein Geschenk mit07.11.11

Vergleicht man den Werdegang der Netbooks mit dem der Tablets, lassen sich durchaus Ähnlichkeiten feststellen: Die Mini-Rechner gab es zunächst nur als UMPC, sie waren aber teuer und nur etwas für Geschäftsleute. Tablets gab es früher auch nur für den Job und zu hohen Preisen. Dann wagten die PC-Hersteller die Kombination aus den Eigenschaften günstig und einfach zu bedienen und voilà – Massenmarkt statt Nische.

Was außerdem auffällt: Sony stand beiden Gerätschaften offenbar zunächst skeptisch gegenüber. Anstelle eines günstigen Netbooks brachte der japanische Konzern seinerzeit das Vaio P heraus, irgendwie schon ein Netbook, aber doch ganz anders. Auch zur Tablet-PC-Party erscheint Sony sehr spät. Alle anderen sind schon da, haben sich in Ruhe umgesehen und können zum Teil bereits Fotos mehrerer Sprösslinge herumzeigen. Trotzdem bleibt der Hersteller nicht unbeachtet in der Ecke stehen, sondern zückt mit dem Tablet S das etwas andere Android-Tablet. Was hat es, was die anderen nicht haben?

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Gebt Windows Phone eine faire Chance07.11.11

So, wir leben noch. Ja, es ist ein bisschen spät geworden mit unserem ersten Blog-Post am heutigen Tag. Aber der Grund ist relativ schnell erklärt: Jürgen ist im Urlaub und wir haben die Tische voll mit Testgeräten, deren Leihstellungsfrist kurz davor ist, abzulaufen. Heißt: Es muss geschrieben werden bis die Tasten glühen. Ich habe heute zum Beispiel für onlinkosten.de einen Testbericht zum iPhone 4 S fertiggesellt und von Saskia bekommt ihr heute noch ein Hands on-Posting zu einem Sony-Tablet zu lesen.

Doch um Hardware im eigentlichen Sinne soll es an dieser Stelle nicht gehen. Vielmehr möchte ich die Gelegenheit nutzen, einmal Partei für Windows Phone zu ergreifen. Ihr wisst schon: jenes mobile Betriebssystem von Microsoft, das Nokia vor dem Untergang retten soll. Ihr glaubt nicht an die Zukunft von Windows Phone? Ich schon! Und damit stehe ich nicht alleine dar… (weiterlesen…)

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Anonymous: Angriffe auf Facebook und mexikanisches Drogenkartell abgesagt?04.11.11


Es ist mal wieder Zeit, die Gerüchteküche zu befeuern. Es geht diesmal nicht um ein neues iPhone, Google-Phone oder sonst ein Gerät. Aber ganz sicher ist wirklich nicht, was da morgen passieren wird und ob überhaupt etwas passieren wird. Anonymous hat vor Monaten bereits angekündigt, Facebook ins Fegefeuer zu schicken. Morgen, am 5. November, soll es so weit sein. Ebenso hat Anonymous in dieser Woche einem mexikanischen Drogenkartell den Krieg erklärt.

Dann aber wurde von einigen Seiten zurückgerudert: Mashable vermutet, dass Anonymous den Angriff gegen Facebook abgeblasen hat. Auf dem Twitter-Account zum Thema sei nichts mehr los, schreibt Zachary Sniderman. Der Angriff gegen das Netzwerk ist bei Anonymous umstritten. Auch der Krieg gegen das Drogenkartell Zeta sei abgeblasen worden, schreibt der “Guardian”. Es sei fragwürdig, ob tatsächlich ein Anonymous-Mitglied in Veracruz von dem Drogenkartell entführt worden sei. (weiterlesen…)

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Oink: Gute Idee, viel Arbeit, seltsamer Name04.11.11


Digg-Gründer Kevin Rose hat das erste neue Projekt seiner neuen Startup-Firma Milk vorgestellt. Es wird Oink heißen. Einmal abgesehen davon, dass mich die gleichklingenden Kurznamen (Digg, Milk, Oink) gerade ein wenig amüsieren: Die Idee klingt gar nicht so schlecht. Oink soll nicht das zwanzigste Portal nach Qype, Yelp und Foursquare sein, mit dem man in Lokalitäten einchecken oder diese bewerten kann. Oink geht noch einen Schritt weiter und lässt seine Nutzer Dinge bewerten, wenn man bereits vor Ort ist.

Wie ist die Sauce Vinaigrette, wie das Steak Mediterran, wie kühl ist das Bier, wie freundlich war Kellner D. zu mir, an welchem Tisch zieht es am wenigsten? Bisher ging es immer nur darum, den besten Inder der Stadt oder meiner Umgebung zu finden. Bei Oink geht es darum, wer in der Stadt das beste Chicken Curry hat. Praktisch jedes Ding, was es auf der Welt gibt, ließe sich über Oink bewerten. Ich halte das für eine durchaus gute Idee, denke aber nicht, dass sie sich so einfach wird umsetzen lassen. (weiterlesen…)

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Komm, kaufen wir Groupon-Aktien!? 700 Millionen US-Dollar bei Börsenstart04.11.11

- “Der Typ da sieht ganz schön wackelig aus und irgendwie nicht ganz vertrauensselig.”
- “Ja, und seine besten Zeiten scheint er schon hinter sich zu haben, obwohl er so richtig berühmt nie geworden ist.”
- “Es ist überhaupt nicht sicher, ob die Leute diesen Markt eigentlich wollen, aber Konkurrenten hat er trotzdem genug.”
- “Komm, geben wir ihm unser sauer Erspartes!”
- “Okay!”

So würde ich den Börsengang zusammenfassen, den das Schnäppchenportal Groupon gestern Nacht hingelegt hat: 700 Millionen US-Dollar kamen zusammen, was irgendwo dort anzusiedeln ist, wo sich der Dienst selber sieht. 750 Millionen Dollar hatte man eigentlich haben wollen, zuletzt aber hatten Chef Andrew Mason und seine Gehilfen die eigenen Chancen weniger hoch eingeschätzt und waren von 16 bis 18 US-Dollar je Aktie ausgegangen. Am Ende wurden es 20 Dollar für jede der 35 Millionen Aktien. Das Paket wurde aufgrund der großen Nachfrage kurz vor Schluss um 5 Millionen Aktien aufgestockt. Die Bewertung kletterte damit auf knapp 13 Milliarden US-Dollar. Glückwunsch! Die Frage ist nur, woher das Interesse der Investoren stammt. Besonders viel Vertrauen können sie in Groupon nach den jüngsten Entwicklungen eigentlich nicht gehabt haben. (weiterlesen…)

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Nokia Lumia 800 Inboxing03.11.11

Ja, richtig gelesen. Mein erstes Outboxing-Video ist eigentlich ein Inboxing-Video. Die Idee ist weder neu, noch bislang häufig umgesetzt oder von mir. Auf die Idee brachte mich Nokia selbst, als man während der Vorstellung des Lumia 800 live in eine Fabrik in Finnland schaltete, wo der Vorarbeiter das Smartphone in die Hand nahm, kurz in die Kamera winkte, und es dann in einen Karton legte. Um den Zuschauern zu beweisen, dass das Handy direkt ausgeliefert wird.

Stimmte auch, es erreichte mich heute, also nur eine Woche nach der Nokia World. Caschy von Stadt-Bremerhaven.de, der während der Präsentation neben mir saß, gab der Show die treffende Bezeichnung “Inboxing”. Ist also seine Idee, die ich hier einmal in die Tat umgesetzt habe. Was das Lumia 800 zu bieten hat, seht ihr in dem Video. (weiterlesen…)

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Hotspot-Wüste Deutschland: ein Vorschlag03.11.11


Wenn einer der gleichen Meinung ist, wie wir selbst, halten wir ihn für intelligent. Ich verleihe diese Eigenschaft damit Dells Marketing Director Petra Wolf. Die hat unlängst gefordert, Deutschland dürfe nicht Nachzügler bei öffentlichen WLANs sein, sondern könnte mühelos Vorreiter werden. “Mobile Systeme boomen, aber beim Ausbau einer kostenfreien WLAN-Infrastruktur hinkt Deutschland deutlich hinterher”, sagte Wolf. In anderen Ländern sei ein öffentliches, leicht zugängliches WLAN längst gang und gäbe und technisch wäre das gar kein großes Problem, es auch hierzulande einzuführen.

Ihre Lösung dafür: “Auch öffentliche Einrichtungen müssen nachlegen, damit etwa Reisende in Bahnhöfen, Zügen oder Flughäfen einfachen WLAN-Zugang erhalten.” Damit meint sie zusätzliche, vergleichsweise geringe Investitionen von Unternehmen und der öffentlichen Hand. Dabei ginge es eigentlich noch viel, viel einfacher. (weiterlesen…)

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Slate 2: HP gräbt verschollenes Tablet wieder aus, brezelt es auf, hofft auf Office-Junkies03.11.11


Das Spiel muss ja weiter gehen. Muss es? HP hat noch einmal ein neues Tablet vorgestellt: das Slate 2 als Nachfolger des Slate 500. Es läuft mit Windows 7 und soll sich an Geschäftskunden richten, die damit Office, Outlook und Co. nutzen müssen. Der Single-Core-Prozessor hört auf den Namen Atom Z 670. Die Taktrate beträgt dabei nur noch 1,5 GHz, statt 1,86 GHz im Vorgänger. Dafür soll der Slate 2 als System on a Chip mit einer Akku-Laufzeit von 6 Stunden deutlich energiesparender sein. 8,9 Zoll misst der Bildschirm bei einer Auflösung von 1024×600 Pixeln, wiegen soll der Tablet PC 680 Gramm.

Der Touchscreen lässt sich per Stift oder Finger bedienen und verwendet die leichtere Text-Eingabe Swype. Der eingebaute Speicher beträgt wahlweise 32 oder 64 GB, der Arbeitsspeicher 2 GB. Es gibt einen Kartenleser, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11n und gleich zwei Kameras (Hauptkamera 3 Megapixel, Frontkamera 0,3 MP). HP legt noch einen Stylus-Pen für Schrifterkennung obendrauf. Klingt doch eigentlich gar nicht schlecht. Wo ist der Haken? (weiterlesen…)

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Der kurze Besuch der GMail-App im US-App Store03.11.11

Als ich gestern nach Hause fuhr, las ich, dass Google seine GMail-App für das iPhone freigegeben hatte. Nur für die US-Version des App Stores, denn ich konnte sie mir nicht herunterladen. Ich suchte in US-Blogs nach Screenshots und fand auf den ersten Blick keine, denn die App schien vom Fleck weg unbrauchbar zu sein. Sie begrüßte viele Nutzer schon bei der Erstanmeldung mit einer Fehlermeldung und wollte daraufhin zur Webversion weiterleiten. Viele Nutzer kamen also gar nicht erst herein.

Der Fehler war aber nicht der einzige Grund, warum einige Nutzer enttäuscht waren. Techblogger Robert Scoble etwa kommentierte: “Es hat keine Vorteile gegenüber der Webversion. Warum verschwendet man unsere Zeit damit? Wo sind die Filter? Wo ist ein neuer Look? Wo ist die Geschwindigkeit?” (weiterlesen…)

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500.000 US-Dollar Strafe für ein paar Tweets? Boss der Miami Heat brach NBA-Auflagen02.11.11


Twittern kann extrem teuer werden und Fans können die Pest sein. So lässt sich zusammenfassen, was Micky Arison, dem Besitzer des NBA-Basketballteams Miami Heat passiert ist. Gemäß mehrerer Medienberichte legte die Liga ihm die üppige Strafe von 500.000 US-Dollar auf. Warum? Weil Arison auf die Beschimpfungen eines wütenden Fans auf Twitter unter anderem die Antwort schickte: “Ehrlich, da bellst du den falschen Clubbesitzer an.”

Damit brach er die Kommunikationssperre, die die weltbeste Basketballliga in Zeiten des Lockouts vorsieht. Äußern darf man sich in dieser Zeit nur auf offiziellen Pressekonferenzen. Die Liga hat gegenüber Reuters bestätigt, dass eine Strafe verhängt wurde, sagte aber nicht, wie hoch sie war. Der Fan hatte an Arison geschrieben: “All das Geld, um das ihr gierigen, [zensiert] Schweine kämpft, kommt von den Fans.” (weiterlesen…)

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AOL will “Huffington Post” und Techcrunch nach Deutschland bringen02.11.11

Contentoffensive auch in Deutschland? AOL will einige seiner bekannten Webportale aus den USA auch nach Deutschland bringen. Allen voran die “Huffington Post” im kommenden Frühjahr. Das sagte AOL-Manager Jimmy Maymann auf der Konferenz DLD in Tel Aviv dem Magazin “Meedia”. Für eine deutsche Ausgabe des Bürgerportals “Huffington Post” sucht AOL aktuell Partner. Los gehen soll binnen eines halben Jahres mit gut einem Dutzend Redakteuren.

Es wäre ein mutiger Schritt, denn ein erfolgreiches, professionell umgesetztes Portal für alternativen, politischen Journalismus habe ich hierzulande noch nicht gesehen. Einmal abgesehen von Carta, das ja mehr oder weniger an den herrschenden Vermarktungsstrukturen gescheitert ist. Wenn AOL die “Huff Po” hierzulande etablieren will, wird man auch bei der Vermarktung neue Wege gehen müssen und das könnte in der Tat etwas anstoßen. Und dann war auch noch von einem deutschen Techcrunch die Rede. (weiterlesen…)

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Ex-Knackis glauben: 78 Prozent der Einbrecher nutzen Social Media [Update]02.11.11

[Update] Im Vergleich zur Ursprungsnachricht muss hier leider zurückrudern. Die Zahlen stammen aus einer Befragung von CrimeStoppers aus dem September, wurden von Credit Sesame falsch interpretiert und von mir leider so übernommen. Richtig ist, dass die genannten 78 Prozent der Ex-Einbrecher glauben, dass andere Einbrecher Foursquare und Co. benutzen. Gleiches mit den 74 Prozent der Street-View-Einbrecher. Das ist natürlich ein himmelweiter Unterschied. Traue keiner Infografik, die du nicht selbst… Danke an Dirk! [/Update]

Social Burglary: Man musste ja davon ausgehen, dass der eine oder andere Einbrecher schlau genug sein würde, sich über mögliche Ziele mit Hilfe sozialer Medien zu informieren. Aber jetzt gibt es Zahlen dazu. Nicht besonders aussagekräftige allerdings: 78 Prozent von 50 befragten Ex-Einbrechern glauben, dass ihre “Kollegen” von heute sich vor einem Delikt mit Hilfe von Facebook, Twitter oder Fouraquare darüber informieren, ob der Besitzer zu Hause ist. Weitere 74 Prozent erwarten, dass auch Google Street View vor Einbrüchen zum Einsatz kommt.

Man kann also mit zusammenfassen: Soziale Medien machen das Leben leichter, auch den Einbrechern. Diese Zahlen hat Credit Sesame, ein Online-Tool für Finanzstatistiken, in einer Infografik zusammengestellt. Für eine dieser Statistiken von CrimeStoppers wurden 50 ehemalige Einbrecher über ihre Gewohnheiten, Tipps und Tricks gefragt. Dabei kamen auch die fünf größten Fehler zu Tage, die Opfer oft begehen. (weiterlesen…)

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Google verschlimmbessert GMail und den Reader: Adé, Mail und RSS, ahoi Google Plus?02.11.11

Das war doch Absicht! In diesen Tagen hat Google gleich zwei neuen Diensten ein Update verpasst: Google Mail (GMail) und dem Google Reader. Beide nähern sich damit optisch dem Social Network Google Plus an, um das sich in Sachen Layout bei dem Internetgiganten in letzter Zeit alles dreht. Das Problem dabei: In diesen beiden Fällen bietet das Redesign weder Mehrwert, noch war es in der Form wirklich notwendig. Zwischen Google Mail und Google Plus bestehen wenig Brücken, und mehr werden es auch jetzt nicht. Böse Zungen – und wir haben so eine – könnten jetzt behaupten, Google habe RSS und die E-Mail ein ganz klein bisschen getötet. Klingt übertrieben. Was aber soll das dann?

Die auffälligste Neuigkeit bei beiden Redesigns: Ein größerer Zeilenabstand scheint den Google-Designern Glücksgefühle zu verleihen. Für Listenjunkies wie mich, die möglichst einfach das Aktuellste erfassen wollen, bietet das keinen Vorteil. Lese ich mir durch, wie Google seinen immer noch führenden Webmailer GMail aufhübschen wollte, werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich dabei um Alibi-Verbesserungen handelt. “Neue Designs”, heißt es da – die meisten davon gibt es schon seit Jahren. “Verbesserte Konversationsansicht” – sehe ich nicht. Die dort versprochene Darstellung von Profilbildern funktioniert nicht einmal mit Google-Plus-Kontakten. (weiterlesen…)

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