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Archive for 12.2011

Gratis-WLAN am Flughafen: Es tut sich was!07.12.11

Seit ich eine Handy Internet Flat auf meinem Smartphone nutze, ist es mir eigentlich egal, wo ich in Deutschland unterwegs bin. Denn dadurch sind Facebook, Twitter und Co. eigentlich immer in meiner Hosentasche dabei und ich habe auch meine RSS-Feeds stets im Blick. Und trotzdem habe ich mich zuletzt irgendwie immer wieder geärgert, wenn ich an deutschen Flughäfen unterwegs war. Grund: die örtlich angebotenen WLAN-Hotspots zu sündhaft teuren Stundenpreisen.

Umso mehr hat es mich überrascht, dass ausgerechnet der größte deutsche Flughafen in Frankfurt am Main und die Betreibergesellschaft Fraport damit vorgeprescht sind, seit Anfang Dezember einen kostenlosen Internetzugang auf WLAN-Basis anzubieten. Der ist zwar pro Endgerät auf 30 Minuten befristet, aber hey, das reicht doch in den meisten Fällen aus, um sich die Zeit bis zum Boarding am Gate ein bisschen angenehmer zu gestalten. Doch der Flughafen Frankfurt ist mit seinem Gratis-WLAN nicht allein. Auch andere Flughäfen denken endlich um. (weiterlesen…)

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Facebook-Bug: Privatfotos von Mark Zuckerberg kursieren im Netz07.12.11

Zufall oder gutes Timing? Wie Forbes meldet, sind Privatfotos von Facebook-Chef Mark Zuckerberg ins Internet gelangt. Clevere Facebook-Nutzer hatten eine Sicherheitslücke im Social Network zu Lasten dessen umstrittenen Gründers ausgenutzt: Meldete man ein Foto als “anstößig”, war es bei einigen Accounts möglich, sich weitere Bilder anzuschauen und sie ebenfalls als ungeeignet für Facebook zu markieren. Mark Zuckerbergs Account soll davon betroffen gewesen sein. (weiterlesen…)

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Magnetschwebebahn: Mint-Gründer will Transportprobleme der Menschheit lösen06.12.11


Aaron Patzer

Aaron Patzer, Gründer des Finanz-Startups Mint.com, hat ein neues Steckenpferd gefunden: Er will die Transportprobleme in Großstädten lösen – mit Hilfe einer Magnetschwebebahn. Transportprobleme, sieht man mal von der hiesigen KVB oder der Berliner S-Bahn ab, gibt es in Deutschland eher wenige. Patzers gondelartiges System würde sich eher für deutlich dichter besiedelte und schlechter ausgebaute Weltmetropolen in Schwellenländern eignen oder solchen, die das erst werden müssen.

Seine neue Firma Swift bietet deswegen eine Art Gondelbahn an, ein Personal Rapid Transit statt eines Mass Rapid Transit. Pro Gondel finden 2 Personen mit Gepäckstücken Platz. Streckennetze können dutzende Kilometer umfassen. Wer dabei an eine Seilbahn denkt, irrt: Patzers System ist eine Magnetschwebebahn, die es in der Spitze auf eine Geschwindigkeit von 216 km/h bringen soll. (weiterlesen…)

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Tag des Rotlichts: 100.000 .xxx-Domains gehen heute an den Start06.12.11

Es ist so weit: Heute wird das Internet um einen Adressraum reicher; einen pikanten, wohl gemerkt. Wie der Registry-Betreibers ICM bekannt gibt, gehen 100.000 Domains mit der Endung .xxx heute um 17 Uhr an den Start. Das Rennen um die besten Plätze ist damit eigentlich schon vorbei. Wer aber will, kann ebenfalls ab heute eine .xxx-Domain ab Preisen zwischen 70 und 100 US-Dollar registrieren lassen. Versucht aber gar nicht erst, euch Vanity-URLs wie sex.xxx oder porn.xxx zu sichern. Die sind selbstverständlich längst vorregistriert.

ICM will selbst keine der neuen Domains vergeben, sondern überlässt Registraren das Spielfeld. Einige besonders einschlägige Domains hat ICM aber im Rahmen der Eigenfinanzierung selbst verkauft. Die Namen von 4.300 Prominenten der Szene hat sich ICM ebenfalls gesichert, um sie gegen einen höheren Obolus zu veräußern. So brachte ICM im Oktober die Domain Gay.xxx für stolze 500.000 US-Dollar an den Mann. Es war der teuerste Verkauf einer Domain, die zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht einmal verfügbar war. (weiterlesen…)

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Jahr der Tablets? Asus verkauft in diesem Jahr dreimal mehr Netbooks06.12.11

Schau an: Asus erwartet für das laufende Geschäftsjahr gleich dreimal so hohe Absätze mit seinen Netbooks wie mit seinen Tablets. Das meldet der taiwanische Hersteller in einer Prognose für 2011 und 2012. 4,8 Millionen Mini-Laptops will man in diesem Jahr insgesamt verkaufen, nur 1,8 Millionen Tablets sollen es hingegen sein. Hieß es nicht mal, Netbooks seien tot und 2011 sei das Jahr der Tablets? Zumindest nicht für Asus.

Allerdings war auch hinsichtlich des Produktprogramms in diesem Jahr beim Netbook-Pionier noch kein echter Umschwung zu erkennen: Asus kam erst sehr spät überhaupt auf den Android-Tablet-Markt. Das Eee Pad Transformer TF101 wurde erst im Mai tatsächlich ausgeliefert, war etwa in Deutschland erst ab Juli erhältlich. Eee Pad Slider und Transformer Prime folgten im September und November. Zeitgleich hatte Asus gut 20 Netbook-Modelle im Angebot. (weiterlesen…)

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Generation C64?05.12.11

Die Medien schrieben mir einst, ich gehöre zur “Generation X”, zur verlorenen Generation. Irgendwann habe ich einmal gelesen, dass es dafür sogar genaue Abgrenzungen gibt: Generation X gehe von den frühen 60ern bis 1978. Danach kommt schon Generation Y, die Geburtenjahrgänge 1979 bis 1994. Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass 95 Prozent von euch zu einer dieser beiden Generationen gehören. Viel mehr kann demnach auch schon rein alphabetisch nicht mehr gekommen sein. Seit diesem Jahr gehöre ich angeblich zu noch einer Generation: der Generation C64. Spiegel-Online-Ressortleiter Christian Stöcker verwendete den Begriff in diesem Jahr in seinem Buch “Nerd Attack“. Er zählt diejenigen dazu, die in ihrer Jugend mit einem C64 gespielt haben, quasi damit aufgewachsen sind.

Stöcker beschreibt in seinem Buch den Graben, der sich zwischen dieser Generation und ihren Eltern auftut: Man wuchs damit auf zu spielen, Spiele zu kopieren, Dinge zu tun, von denen die Eltern keine Ahnung hatten. Und man lernte, vor der digitalen Welt keine Angst zu haben. Einige dieser Angstlosen haben am vergangenen Wochenende eine Organisation gegründet, die D64. Die Nähe des Namens zum C64 ist gewollt. (weiterlesen…)

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Samsung zeigt flexibles Amoled in Aktion: Adieu harte Schale, hallo Folie?05.12.11

Samsung hat in einem neuen Konzeptvideo ein Tablet gezeigt, das nur aus einem flexiblen Amoled-Display besteht. Ein Nutzer geht, mit dieser intelligenten Folie bewaffnet, durch die Stadt, knippst Leute, nutzt Schrifterkennung, lässt sich Französisch auf Koreanisch übersetzen und freut sich über die 3D-Effekte des Geräts. Wenn, ja, wenn man das überhaupt noch als “Gerät” bezeichnen kann. Zumindest im Video ist das nicht mehr als die Folie. Und so sehr ich solche Videos auch mag: dieses hier wirft deswegen ein paar Fragen auf.

Zumindest, wenn das Ding wirklich gebaut werden und so auf den Markt kommen sollte: Wo würden dann Akku, Prozessor und Kamera untergebracht? Wie will man nicht-bewegliche Teile beweglich machen? Wo bewahrt man diese Folie eigentlich auf, und vor allem: Wie ist die Handhabung? (weiterlesen…)

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Hat Google beim Firefox den Stecker gezogen? [Update: Nein]05.12.11

Updates unten.

Mozillas Browser Firefox war einst die Erlösung; damals, als es nur den von Dämonen besessenen Internet Explorer 6 gab. Vergangene Woche überholte Googles Browser Chrome den Firefox nach Downloadzahlen, wenn man der Statistik von Stat Counter Glauben schenken mag. Ich gebe zu, dass ich nichts dafür getan habe, um das aufzuhalten. Die aktuelle Firefox-Version hat meinen PC nachweislich verlangsamt. Seit ich auf Chrome umgestiegen bin, hat sich das Problem gelöst. Anderen geht es offenbar ähnlich: Laut der Statistik von Net Market Share liegt Firefox zwar noch vorne, verliert aber an Marktanteilen und liegt nur noch knapp vor dem Chrome, der mit 220 Sachen auf der linken Spur angerast kommt und kräftig auf die Lichthupe drückt. Und auch im Benchmark von Futuremark liegt Chrome deutlich vor dem Firefox.

Google investiert und entwickelt munterer als irgendein anderer Browser-Hersteller am Chrome und will den Browser-Markt für sich erobern. Das sollte inzwischen jedem klar sein. Dahin geht auch der Trend, und daran sehe ich wenig Verwerfliches. Möge eben der Bessere gewinnen (wenn er dann seine marktbeherrschende Stellung nicht ausnutzt). Es ist daher nicht überraschend, was Ed Bott von ZDNet glaubt erfahren zu haben, und doch könnte es gravierende Folgen haben: Mozillas dreijähriger Vertrag mit Google über eine Suchpartnerschaft im Firefox endete im November – und ist offenbar noch nicht verlängert worden. Mozilla machte damit im vergangenen Jahr 84 Prozent seines Umsatzes. Gut 100 Millionen der 123 Millionen US-Dollar Einnahmen des Projekts fielen damit künftig weg. (weiterlesen…)

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Facebook übernimmt Gowalla: Wenn der Bock den verwilderten Garten pflegen soll05.12.11

Update unten.

Als ich bei CNN davon las, dass Facebook Gowalla übernimmt, lud ich mir die App noch einmal herunter. Und war verblüfft über die vernichtenden Bewertungen in Apples App Store. “App absolut unbrauchbar und verbugt”, heißt es da über Gowalla. Die Verbindung mit Facebook sei nicht mehr möglich und im Vergleich zu Foursquare habe sich der Location-Dienst verschlechtert. Einen Eindruck, den ich leider bestätigen muss. Legt man einen neuen Ort an, stellt Gowalla erst etliche Fragen dazu. Will man sich via Facebook Connect registrieren, statt einen neuen Account anzulegen, bricht die Verbindung ab.

Und so einen Dienst kauft ausgerechnet Facebook? Das Social Network, das bereits einen eigenen Location-Service integriert hat? CNN zitiert eine Quelle, die Gowalla nahe stehe, und die davon spricht, dass die Zusammenarbeit “perfekt passt”. Gowalla hat sich zuletzt als eine Art Reiseführer neu positioniert. Als eine App, in der die Nutzer Geschichten erzählen sollen, darüber wo sie sind und was sie gerade machen. Und das passe zu Facebook, so die Quelle, wo die Nutzer ja auch Geschichten erzählten. Wirklich? (weiterlesen…)

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Warum eine “Zero Mail Policy” großer Quatsch wäre02.12.11


Hat er es also wieder in die Schlagzeilen geschafft: Bereits im Februar tönte Thierry Breton, Chef des französischen IT-Dienstleisters Atos, er wolle die E-Mail unternehmensweit abschaffen. Möglichst binnen drei Jahren. Der Plan wird jetzt konkreter: In 18 Monaten will er die Zero Mail Policy in seinem Unternehmen umgesetzt haben, das 74.000 Mitarbeiter in 42 Ländern beschäftigt. Und wie soll das gehen? “Wenn Menschen mit mir reden wollen, können sie zu mir kommen und mich besuchen, mich anrufen oder mir eine Textnachricht schicken”, sagte Breton dem “Daily Telegraph”.

Na, wenn das mal kein Traumarbeitgeber ist! Der Manager eines Großkonzerns, dessen Tür immer offen steht. Wenn der Hausmeister sich nicht entscheiden kann, ob er lieber weiße oder gelbe Lampen einschrauben soll, geht er kurz den Chef fragen. Breton weiter: “Es ist nicht richtig, dass einige unserer Mitarbeiter den Abend mit dem Lesen und Beantworten von E-Mails verbringen.” Wie ein Unternehmen mit der Problematik umgehe, dass nur 10 Prozent davon wertvoll seien, sei eine der größten Herausforderung für die Zukunft. (weiterlesen…)

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SpyFiles, Carrier IQ, Leitfaden: Lass dich überwachen!02.12.11


“Empört euch!”, fordert Stéphane Hessel in einer viel beachteten Streitschrift dieser Tage. Sich empören und gegen Missstände aufbegehren, zum Beispiel gegen die Überwachung durch Behörden und Unternehmen. In dieser Woche kommt man aus dem sich Empören gar nicht mehr heraus: Wikileaks hat die “Spy Files” veröffentlicht und darin ein internationales Netzwerk von Unternehmen benannt, die Überwachungstechnik an Diktatoren verkaufen. Mit dabei: 15 deutsche Unternehmen, darunter angesehene Firmen wie Siemens, Rohde & Schwarz und Datakom.

Aber warum in Diktaturen reisen, wenn man auch Bürger einer Demokratie wunderbar mit einer Vorratsdatenspeicherung überwachen kann? Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) hat in dieser Woche ein überaus interessantes Schreiben der bayerischen Generalstaatsanwaltschaft abgefangen. In diesem als Verschlusssache gekennzeichneten Leitfaden für Ermittlungsbehörden (PDF) sieht der AK Vorrat einige klare Rechtsbrüche. Etwa wenn empfohlen wird, Telefonverbindungen aus Kostengründen für einen “einheitlichen, gesamten” Zeitraum abzuhören, statt zu Zeitpunkten, die für das Ermittlungsverfahren relevant sind. Wobei Rechtsanwalt Udo Vetter darin auch gehaltvolle Anleitungen entnimmt, wie Terroristen die Maßnahmen der Behörden umgehen können. (weiterlesen…)

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Google Plus-tert YouTube auf: Neues Design soll die Videoplattform sozialer machen02.12.11

“Social” ist nicht nur zum Modewort geworden, es klingt mittlerweile fast wie eine Bedrohung: Nach dem Reader, Google Mail und der Google-Suche hat Google nun auch YouTube ein neues Design verpasst. Für den Reader hat das Nachteile bedeutet, und für YouTube?

Kaum, denn viel hat sich nicht geändert. Auf der Video-Einzelseite auf den ersten Blick sogar sehr wenig. Im Videofenster gibt es jetzt andere Symbole, mit denen man zwischen kleiner Darstellung, großer Ansicht und Vollbild hin- und herschalten kann. Die Abo-Möglichkeit eines Kanals ist jetzt deutlich präsenter oberhalb des Videos zu sehen. Intuitiver zugänglich sind die bereits vor kurzem neu vorgestellten Statistiken, die man mit einem Klick auf das Statistik-Symbol unterhalb des Videos aufklappen kann. Ansonsten hat sich vor allem die Startseite verändert. (weiterlesen…)

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Napster stirbt, ein großes Bisschen02.12.11


Für Fans der Marke Napster sieht das in der Tat nicht gut aus: Nachdem Rhapsody den Pionier der digitalen Musik vom letzten Besitzer BestBuy gekauft hat, dürfte der Name in Kürze verschwinden. Rhapsody legt die beiden Dienste zumindest jetzt zusammen. Besucher der Napster.com-Website werden darauf hingewiesen, dass Napster jetzt zu Rhapsody gehöre. Wer es testen oder Kunde werden will, wird beim Klick auf “Try it free” auf die Rhapsody-Website weitergeleitet, wo von Napster keine Rede mehr ist. Auf der Napster.com-Website ist das Logo nun an den Rand gedrängt und nur noch klein zu sehen. Der Fokus liegt auf Rhapsody.

Der Verkauf war bereits Anfang Oktober über die Bühne gegangen. BestBuy hatte einen Minderheitsanteil an Rhapsody erworben, der Musikdienst dafür alle Kundendaten und Liquiditäten von Napster übernommen und versprochen, sie bis Ende November zu integrieren. Gesagt, getan. Zwei Marken waren Rhapsody wohl zu viel des Guten und den eigenen Namen mal eben schnell beerdigen, wollte man wohl auch nicht. Also trifft es Napster. Es klingt nicht gerade nach der besten Lösung für eine so bekannte Marke, auch wenn ihr mehr als zehn Jahre nach dem Start noch immer das Stigma Illegalität anhaftet. In Deutschland ist von dem Anbieterwechsel noch nichts zu sehen wird die Marke vorerst erhalten bleiben, Rhapsody ist hier noch nicht auf dem Markt. Und Napster wirbt munter weiter für die 15 Millionen Songs im Abo als einer der ersten auf dem Markt vor Konkurrenten wie Sony, Simfy, Juke und in Kürze wohl Spotify.

(Jürgen Vielmeier)

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Camel Active Schuhe online kaufen01.12.11

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HP-Chefin Whitman: “Apple ist im nächsten Jahr die Nummer 1 der PC-Hersteller”01.12.11

Meg Whitman

Du meine Güte, was hat die gesagt? Apple wird im kommenden Jahr die Nummer 1 auf dem PC-Markt werden, sagte die neue HP-Chefin Meg Whitman der französischen Tageszeitung “Le Figaro”. Whitman bestätigte damit eine Prognose von Canalys, wonach Apple in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres Marktführer bei Personalcomputern werde. In der Rechnung sind allerdings nicht nur Desktops und Notebooks, sondern auch Tablets enthalten. Und was Tablets angeht, hat HP derzeit wenig zu melden.

Bereits 2013 wolle man Apple dann aber wieder überholen, sagte Whitman, die den Konkurrenten für dessen Arbeit ausdrücklich lobte. Betrachtet man PCs und Laptops, hat HP laut Gartner im dritten Quartal mit 16 Millionen verkauften Geräten einen Marktanteil von 17,7 Prozent und ist in der Statistik nicht nur Spitzenreiter vor Lenovo und Dell. Man liegt damit auch klar vor Apple, das laut Needham & Co. für seine Mac-Rechner einen Marktanteil von 5,2 Prozent erreicht oder – nach eigenen Angaben 4,89 Millionen verkaufte Macs. Allerdings veräußerte Apple im dritten Quartal auch 11,1 Millionen Tablets. HP kann dagegen nur den Ausverkauf von etwa 200.000 verkauften TouchPads vermelden. (weiterlesen…)

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