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Archive for 2012

Smartwatch, die Zweite: Cookoo will hässliche Internetuhr über Crowdfunding finanzieren25.05.12


Pebble ist schon jetzt ein Riesenerfolg. Eine kleine Hardwareschmiede sammelte über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter mehr als 10 Millionen US-Dollar ein, um eine Smartwatch auf den Markt zu bringen. Die Uhr soll sich mit einem Smartphone verbinden, wichtige Meldungen auf dem Armband anzeigen oder als Fernbedienung für das Smartphone dienen.

Jetzt will eine zweite Firma ihr Glück mit einer Smartwatch versuchen und diese über Kickstarter finanzieren lassen: Cookoo. Anders als Pebble soll Cookoo im Stile einer Analoguhr auftreten. Wenn etwa eine neue Mail, ein neuer Tweet oder eine neue Facebook-Nachricht ankommt, gibt die Uhr ein jeweils anderes akustisches Signal. (weiterlesen …)

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Mann wohnt zwei Monate unbemerkt bei AOL, gründet Startup25.05.12


Es ist eine dieser Geschichten, wie man sie sich in Amerika wohl gerne erzählt: Ein Junger Mann, der gerade mit schlechten Noten die Schule verlassen hatte, findet keine bezahlbare Bleibe im Silicon Valley – und entscheidet sich deswegen, bei AOL einzuziehen. Eric Simons wohnte im vergangenen Herbst zwei Monate unbemerkt all inclusive im Hauptquartier des Internetpioniers in Palo Alto, bis er schließlich von einem Wachmann entdeckt wird. Nebenbei arbeitete der damals 19-Jährige dort Vollzeit in einem Inkubatorenprogramm und zog sein eigenes Startup ClassConnect hoch.

CNet erzählt diese interessante und teils amüsante Geschichte. Simons langweilte sich in der Schule, solange bis seine Chemielehrerin ihn fragte, was sie tun müsse, ihn zu begeistern. So entwarf er die Idee zu ClassConnect, einer Austauschplattform für Lehrer, um Schulstunden anhand einer Checkliste zu entwerfen, sich mit Schülern und anderen Lehrern auszutauschen. Für seine Idee wurde er in das Programm des Startup-Förderers Imagine K12 berufen, das sich den Campus und die Zugangsberechtigungen mit AOL teilt. Als die vier Monate in dem Programm beendet und die 20.000 Dollar Förderung aufgebraucht waren, stellte Simons fest, dass seine Chipkarte immer noch gültig war. (weiterlesen …)

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Tetris, der Film25.05.12

Tetris, der Film, wird vielleicht niemals in die Kinos kommen. “Warum auch?”, werdet ihr fragen. “Warum nicht?”, werden wir entgegen. Denn der Soundtrack ist ja praktisch schon fertig und der Teaser dazu hat es ebenfalls in sich. Heldengeschichten, 3D-Effekte, Bauklötze aus dem All und nur ein Mann, der sie aufhalten kann. Hinter dem kurzen Video steckt eine Truppe von Gamern und Laienschauspielern namens Warialasky, bekannt für mehr oder weniger lustige Parodien wie “Kidnapping Siri” und “Lazy Jedi“. Tetris orientiert sich an Vorbildern wie “Independence Day” oder “Krieg der Welten”. (weiterlesen …)

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Eigene Kamera-App: Warum, um alles in der Welt, hat Facebook 1 Milliarde für Instagram ausgegeben?25.05.12

Was machen wir hier eigentlich? Wir schreiben täglich über Social Networks, Apps, Millionen, Milliarden. Wir intepretieren, wir prophezeien, manchmal raten wir. Und dann gibt es wieder Tage, wo man mit dem Latein am Ende ist. Facebook hat gestern eine eigene Kamera-App für das iPhone vorgestellt. So weit, so nachvollziehbar.

Mit der App lassen sich mehrere Fotos gleichzeitig auf Facebook hochladen, die man mit Filtern aufhübschen, mit Freunden teilen, taggen und kommentieren kann. In der Werbesprache klänge das so: Verpass deinem Foto ein cooles Aussehen, einen Emerald-Filter, helle es auf oder gib ihm einen Goldschleier. Es sind ähnliche Filter, wie sie die App Instagram verwendet. Außerdem kann man sich die neuesten Fotos der Freunde direkt in der App anschauen. Man kann zweifellos behaupten, dass Facebooks neue Camera-App Instagram imitiert. Fotos stehen bei dem Social Network, wie auch bei Google Plus, zunehmend im Vordergrund. Darauf deutet auch das kürzliche Redesign der Facebook-App hin. Der Schritt, eine eigene, schlanke App gegen die überfrachtete, fehleranfällige Haupt-App ins Rennen zu schicken, wie schon beim Facebook Messenger, ist konsequent. Alles schön, alles gut. Nur warum, in drei Teufels Namen, hat Facebook dann 1 Milliarde Dollar für Instagram gezahlt? (weiterlesen …)

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MyTaxi und die Taxizentralen: Der lange Krieg vor dem notwendigen Happy End24.05.12

Eines Abends fern der Heimat. Ein paar Freunde und ich verlassen eine Party und wollen in die Bonner Innenstadt fahren. Auf dem Handy bestelle ich zwei Taxen bei der örtlichen Taxizentrale, es ist 2 Uhr morgens. Die beiden Fahrzeuge kommen – wie versprochen – fünf Minuten später. Kurz vorher erhalte ich zwei SMS mit den Kennzeichen der Autos und der Benachrichtigung, dass die Taxen jetzt vorfahren. Hübscher Service, und vor einigen Monaten noch undenkbar. Doch seit einiger Zeit ist etwas in Bewegung geraten in der deutschen Taxi-Landschaft.

Ausgelöst hat ihn der Erfolg des Startups MyTaxi. Die Smartphone-Anwendung der Hamburger Softwareschmiede Intelligent Apps vermittelt Taxifahrten direkt zwischen Fahrer und Fahrgast – an den Taxizentralen vorbei. Erfolgsgeschichten über die beliebte Taxi-App hat mittlerweile fast jede Wirtschafts- und Tageszeitung einmal gebracht. Dies hier ist keine. Denn eins wurde mir an diesem Abend klar: Dass bei der vermeintlichen Erfolgsgeschichte des einen und der angeblichen Innovationsfeindlichkeit der Alteingesessenen zu kurz gedacht wird. Hier fechten gleich mehrere Gegner einen erbitterten Krieg, hier werden Ressourcen verschleudert, wo ein Frieden für beide Seiten Vorteile brächte. In mehreren Gesprächen habe ich nach den Positionen der Beteiligten gefragt – und versucht zu vermitteln. (weiterlesen …)

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Xing stellt Zeugnisgenerator für Facebook vor: “Lachte, auch wenn sonst niemand lachte”24.05.12

Wer hätte das gedacht: Weil die eigene Plattform wohl zu seriös und voller Anzugträger ist, wechselt Xing für die lustigen Seiten des Lebens rüber zu Facebook. Eine neue App der Hamburger gibt euch die Möglichkeit, euren Freunden ein Zeugnis auszustellen. War der Freund pünktlich, zuverlässig, ließ sich mit ihm gut Party machen? Die App übersetzt den Katalog aus zehn Fragen in eine ebenso sauber formulierte wie formatierte Bewertung. Die Sprache darin ist amüsant und genauso euphemistisch wie ein Betriebszeugnis. Also Obacht: Die Wahrheit steht auch hier zwischen den Zeilen.

Einmal fertig formuliert, lässt sich das Zeugnis an die Pinnwand des jeweiligen Freundes posten, als PDF speichern und für die Ewigkeit aufbewahren. Ich habe so meine Zweifel, ob das lange lustig ist. Meine Freunde bekommen jetzt trotzdem reihenweise Bewertungen ausgestellt, ob sie wollen oder nicht. Wer wollte da letzten Samstag schon um Elf nach Hause? Wartet nur!

(Jürgen Vielmeier)

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Yahoo Axis ist eine Mischung aus Browser, Suche, Fußleiste und Bookmarking-Tool24.05.12

Yahoo, schwer gescholten in letzter Zeit, kann es auch anders. Gestern Nacht stellte das Unternehmen die neue Software-Lösung Axis vor und nennt sie tatsächlich “einen Browser”. Ein Browser? Von Yahoo? Das stimmt natürlich nur teilweise. Auf dem iPad oder iPhone ist Axis eine Alternative für den fest eingebauten Safari-Browser, auf dessen Engine man aufsetzt. Statt einer leeren Seite begrüßt die Axis-App den Benutzer mit Vorschau-Fenstern der zuletzt besuchten Seiten. Außerdem gibt es eine intelligente Adressleiste, in die man sowohl Suchergebnisse als auch Webadressen eingeben kann.

Wer sich mit einem Yahoo-Account anmeldet, kann seine besuchten Seiten auf mehreren Geräten synchronisieren. Axis auf dem Desktop ist hingegen eine Art intelligente Fußleiste. Hier kann man ebenfalls suchen, ohne das geöffnete Fenster zu verlassen, und seine Bookmarks vom iPhone und dem iPad synchronisieren. Ich persönlich reagiere allergisch auf zusätzliche Fußleisten, und Axis bildet da keine Ausnahme. Ansonsten allerdings gefällt mir das Projekt. (weiterlesen …)

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Friedensverhandlungen ohne Ergebnis: Apple und Samsung zoffen sich weiter24.05.12

Man hatte es geahnt: Es wird vorerst keinen Frieden zwischen Apple und Samsung geben. Nachdem man sich etliche Male wegen Patentstreitigkeiten und Plagiatsvorwürfen vor Gericht getroffen hatte, verdonnerte ein Richter die beiden Streithähne im April zu Friedensgesprächen. Diese fanden in dieser Woche in den USA statt, ein Waffenstillstand allerdings wurde nicht geschlossen.

Apples CEO Tim Cook, Samsungs CEO Choi Gee-sung und Shin Jong-kyun, Chef von Samsungs Mobilfunksparte, verhandelten unter Aufsicht eines Schiedsrichters für insgesamt 16 Stunden an zwei Tagen. Wie die Korea Times berichtet, bleibt es allerdings bei den verhärteten Fronten. Samsung wirft Apple weiterhin vor, keine Lizenzgebühren für die Nutzung mobiler Übertragungstechniken zu zahlen; Apple bleibt dabei, dass Samsung Geschmacksmuster von iPhone und iPad kopiert hätte. Beide Unternehmen hatten zwar Anfang des Monats die Zahl der Streitfälle halbiert, sich aber auf einen grundsätzlichen Kompromiss nicht einigen können. Nun wird es wohl im Juli wieder vor die Gerichte gehen – damit Blogger und Journalisten wie wir auch weiterhin was zu schreiben haben…

(Jürgen Vielmeier)

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Facebooks Börsengang: Operation misslungen, Patient wohlauf23.05.12


Heute Nachmittag stieg der Kurs der Facebook-Aktie zeitweise um 5 Prozent. Es ist die erste gute Nachricht seit dem Börsengang am vergangenen Freitag. Aktuell steht der Kurs fast ein Drittel unter dem bisherigen Höchststand von 45 US-Dollar. Ein Nachspiel wird der Wertverlust jetzt haben: Die ersten Anleger sehen sich von Facebooks vermeintlicher Schwäche getäuscht und verklagen das Unternehmen mitsamt den beteiligten Banken wie Morgan Stanley.

Der Grund für den Kursverlust haben natürlich auch schon viele ausgemacht: Facebook sei rein werbefinanziert und brauche dringend eine neue Geschäftsidee, schreibt etwa Michael Wolff für Technology Review. Sonst werde es das ganze Web mit runter reißen. Alles Humbug, sagen andere. Dem Unternehmen gehe es gut. (weiterlesen …)

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Google Plus’ neue Mission: Flickr, Photoshop und Instagram in einem?23.05.12

Was soll nur aus Google Plus werden? Wöchentlich liest man neue Meldungen, wie wenig aktiv die Nutzer in Googles Social Network seien. Die neueste Einschätzung, dass Google Plus auf den Weg in die Bedeutungslosigkeit sei, kommt just heute von “Wirtschaftswoche”-Blogger Michael Kroker. Wie immer bei einer solchen Kampfansage findet man mit wenig Suche auch schnell eine gegenteilige Meinung. Auf Futurebiz findet sich eine schöne Infografik mit 20 Gründen, warum man zu Google Plus wechseln sollte.

Bradley Horowitz hat noch ein paar mehr. Der Vizechef von Google Plus und ehemalige Flickr-Manager sprach gestern von der Bedeutung von Fotos für das Social Network. Er wolle immer mehr Daten sammeln und gerade dadurch die Bildersuche revolutionieren. Kamera-Einstellungen, Lichtverhältnisse, GPS-Signal, ja, sogar der Pulsschlag des Fotografen zum Zeitpunkt der Aufnahme seien Informationen, die man strukturieren wolle. Es sei noch so viel mehr möglich als das, was Instagram in der Nachbearbeitung von Bilder ermögliche. Google Plus solle die Antwort auf Flickr und Photoshop sein. (weiterlesen …)

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Killerheadline: Algorithmen helfen bei der Auswahl der besten Überschrift23.05.12

Die Zeile oben wäre vermutlich durchgefallen – obwohl sie zumindest euch angelockt hat. Aber im Ernst: Eine gute Überschrift ist sehr wichtig im Online-Journalismus. Sie begeistert, sie stößt ab, sie wird oft überlesen – und der Text darunter damit auch. Denn sie ist nur ein Tropfen in eurer täglichen Informationsflut. Sie ist das, womit man den Text verkaufen muss, der gar nicht gelesen wird, wenn der Anreiz fehlt. Alles, was danach kommt, ist nur noch die Hälfte wert, wenn die Überschrift nicht stimmt.

Und eben weil die Überschrift so wichtig ist, will das Webanalyse-Unternehmen Visual Revenue Journalisten die Arbeit erleichtern. Die Firma hat ein Tool vorgestellt, das Überschriften vergleicht und angeblich die Lösung vorschlägt, die die beste Klickrate erzielt. Der Redakteur muss dem Tool nur mehrere Überschriften mitteilen und erhält Ergebnisse in Echtzeit, welche Dachzeile den Text am besten verkauft. Wie das funktionieren soll? “Raketenwissenschaft”. (weiterlesen …)

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Bing Streetside: Bekannt dank Ausfall23.05.12

Oft ist es ja so, dass man von einem Dienst tatsächlich dann zum ersten Mal hört, wenn er abgeschaltet wird. Nicht selten brandet deswegen eine Protestwelle auf. Das Projekt muss gerettet werden, schreien die wenigen Fans. Der Anbieter überlegt es sich noch einmal, stimmt zu – und schaltet den Dienst ein Jahr später ab. Was aber ist mit Bing Streetside?

Bing Streetside ist in Deutschland derzeit nicht zu erreichen. Still und heimlich hatte Microsoft den Dienst am vergangenen Wochenende vom Netz genommen. Angeblich wusste man anfangs nicht einmal bei der Pressestelle von Microsoft Deutschland darüber Bescheid. Streetside war nie so bekannt oder so umstritten wie sein großes Vorbild Google Streetview. Warum? Weil Google die Schlacht um Persönlichkeitsrechte da schon geschlagen hatte. Führe 10 Euro Praxisgebühr ein und die Leute werden Sturm laufen. Erhöhe die Gebühr um weitere 10 Euro und der Protest ist nur noch halb so groß. Im Falle von Streetside stellt sich ohnehin die Frage, wer das jemals benutzt hat. Seid ehrlich: Ihr? Mehr als einmal? (weiterlesen …)

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Abgespeist: Foodwatch stellt dreisteste Werbelügen 2012 zur Wahl22.05.12


Wenn Foodwatch seine jährliche Aktion “Abgespeist” neu auflegt, wandert jedes Mal ein breites Grinsen über meine Lippen. Das liegt zum einen an der Natur der Aktion: Die “Essensretter” haben nach den dreistesten Werbelügen bei Lebensmittelprodukten gesucht und stellen diese zur Wahl. Gaukler werden entlarvt – wen freut das nicht? Zum anderen liegt das aber auch an den teils sarkastischen Beschreibungen der Produkte und die süffisanten Kommentare durch das Foodwatch-Team.

Zum Beispiel beim nominierten Mirabellen-Tee von Teekanne: “Ohne Aromen würde der Tee auch nicht nach Mirabelle schmecken: Denn die haben es nur als Abbildung auf die Packung, nicht aber in den Teebeutel geschafft.” Noch amüsanter ist das Video zur Aktion. (weiterlesen …)

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Guerilla-Marketing: Amen wirbt für die besten Orte in Berlin, um das MacBook aufzuladen oder Heroin zu kaufen22.05.12


Erinnert ihr euch an Amen, jenes Startup, bei dem man der Welt Dinge mitteilen kann, wie: “Das Brandenburger Tor ist die überschätzteste Sehenswürdigkeit in Berlin”? Nach einem großen Hype im vergangenen Sommer ist das von Schauspieler Ashton Kutcher mitfinanzierte Projekt ein wenig in der Versenkung verschwunden. Ein Relaunch im März machte Schluss mit der Weboberfläche; Amen zog sich auf mobile Apple-Geräte zurück.

Auf der NEXT 12 vor zwei Wochen in Berlin immerhin kündigte Amen-Gründer Felix Petersen an, bald die nächste Stufe von Amen zu starten: Analysen und Auswertungen auf Basis der bisher gemachten Einschätzungen. Einen Vorgeschmack darauf liefert Amen gerade in Form eines Guerilla-Marketings in Berlin. (weiterlesen …)

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The Leap: Gestensteuerung lässt Tom Cruise in Minority Report alt aussehen22.05.12


Das Beste am Film “Minority Report“? Nach Aussagen vieler die damals revolutionäre Gestensteuerung, die Tom Cruise in einer Szene verwendet. Der Film kam 2002 in die Kinos und spielt im Washington D.C. des Jahres 2054. Spätestens seit der Einführung von Microsofts Game-Controller Kinect weiß man: Wenn man in 40 Jahren noch eine solche Steuerung verwendet, wie Cruise in dem Film, dann hätte man einiges falsch gemacht. Ein beeindruckendes Video des Herstellers Leap Motion lässt den Controller in dem Film schon heute wie Kindergeburtstag aussehen.

The Leap ist eine kleine, unscheinbare Box, kaum größer als ein USB-Surfstick, der sich mit einem Rechner verbindet und Bewegungen von Fingern, Händen oder Eingabegeräten wie Stiften abtastet. Diese Erkennung ist schnell, mit 1/100 Millimeter sehr filigran und laut den Herstellern damit 200 Mal genauer als vergleichbare Produkte auf dem Markt, sprich: Microsoft Kinect. Laut dem Video ließe sich The Leap auch als Game-Controller verwenden. Mit entsprechenden Fingerbewegungen etwa könnte man in einem Spiel eine Waffe abfeuern. Das System könnte eine Zehn-Finger-Eingabe erkennen. Und aus Spaß zeigen die Entwickler außerdem, wie man Angry Birds mit Essstäbchen spielen könnte. (weiterlesen …)

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