Windows 8 und die Post-PC-Ära

Microsoft hält sich bislang bedeckt, was den offiziellen Starttermin von Windows 8 anbelangt. Immer wieder wird grob auf die zweite Jahreshälfte verwiesen. Bloomberg will das jetzt auf Basis informierter Personen weiter eingegrenzt haben: “um den Oktober herum” soll es so weit sein. Das klingt ein wenig nach Durchhalteparole. Denn viel später darf es nicht werden, wenn Microsoft im Weihnachtsgeschäft noch ernsthaft in den Tablet-Markt einsteigen will.

Das neue Windows soll nicht nur auf Intel-, sondern auch auf ARM-Chips laufen und damit sowohl auf Tablets und PCs zum Einsatz kommen. Meines Erachtens ist das die richtige Entscheidung. Derzeit wird viel von einer Post-PC-Ära gesprochen. Ich sehe eher eine Multi-Device-Ära, in dem wir uns noch lange nicht vom PC verabschieden können. Denn er bedeutet mehr als einen grauen Kasten mit vielen Anschlüssen und Laufwerken. Ein PC bedeutet für den Nutzer Kontrolle. Und die wird er freiwillig nie abgeben wollen, wenn er bei Trost ist.

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Grauer Kasten adé

Wer von der Post-PC-Ära spricht, der hat ein solches Bild wie oben im Kopf. Im Jahr 2002 brauchte man einen hässlichen Desktop-PC und einen Schreibtisch, um ins Internet zu gehen. Im Jahre 2012 kann man das überall mit jedem Mobiltelefon. Es betrifft aber nicht nur das Internet: Auch immer mehr Anwendungen, die man früher zwingend am Rechner erledigen musste, lassen sich heute auch auf Smartphone und Tablet erledigen. Als Beispiel sei das Thema Bildbearbeitung genannt: Die wichtigsten Funktionen der Software-Suite Photoshop lassen sich heute mit einfachen Tablet-Apps für wenige Euro erledigen: Bilder zuschneiden, aufhellen, Filter anwenden, Schärfe variieren, Störendes retuschieren oder ausblenden. In Sachen Leistung können es Tablets mit den PCs vor einigen Jahren aufnehmen. Ebenfalls wichtig: Daten und Startbildschirme lassen sich auf größere Bildschirme streamen.

Dass das “Post-PC”-Geschäft zunehmend lukrativ wird, beweist Apple mit 3 Millionen neu verkauften iPads am vergangenen Wochenende und 55 Millionen iPads ingesamt. Erst langsam wächst ein wenig Konkurrenz aus der Android-Fraktion. Für andere Tablet-Hersteller dürfte das Jahr 2011 eine einzige Enttäuschung gewesen sein. Ihre Hoffnung ruht nun auf Ice Cream Sandwich (Android 4) und vielleicht tatsächlich auch Windows 8. Die Metro-Oberfläche der Beta-Version, die Microsoft im Februar vorgestellt hat, hat bei uns im Test durchaus überzeugt.

Google selbst will seinen Teil der gefragten Produktklasse abschöpfen und könnte in Zusammenarbeit mit Asus ein eigenes Tablet herausbringen und es mit 150 US-Dollar zu einem ähnlichen Kampfpreis verkaufen wie Amazon sein Kindle Fire.

Anwender wollen die Kontrolle behalten

Aber während ich zur Not auf einen klassischen PC oder Laptop verzichten könnte, mag ich mich für die Arbeit zumindest von zwei Dingen nicht trennen: physische Tastatur und 24-Zoll-Bildschirm. Welches Gerät damit verbunden ist – Smartphone, Tablet, Desktop oder Laptop – ist dabei weniger entscheidend. Aber wichtig ist das Gefühl von Kontrolle. Legt ihr nicht manchmal auch Smartphone oder Tablet genervt weg und setzt euch an den Rechner, wo ihr Herr der Lage seid? Der Wunsch wird bestehen bleiben, und kaum ein mobiles Betriebssystem bietet mir heute diese Kontrolle.

Die Herausforderung für die Hersteller ist es deswegen, nicht nur eine schillernde Oberfläche zu erschaffen, sondern ein System, auf dem ich die Anwendungen laufen lassen kann, die ich will ohne mich dafür von einem Hersteller kontrollieren zu lassen oder rechtfertigen zu müssen. Ist das gegeben, ist es mir im Grunde egal, womit meine Tastatur und mein Bildschirm verbunden sind. Wenn ein leistungsfähiges Smartphone das kann, dann sage ich dem grauen Kasten, der hier im Büro noch vor mir steht, gerne Lebewohl.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Danja (CC), Screenshot: Sputnik8)

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32 Kommentare

  1. Seowebdesigns

    Manche Dinge gehen einfach immer noch besser am Computer mit zwei Displays, Tastatur und Maus. Aber ich würde mir schon wünschen wenn wir irgendwann nur noch ein Gerät haben würden, welches wir dann je nach Einsatzzweck an weitere Displays und Eingabegeräte, Tablets, Fernsehr usw. anschließen würden.

  2. Phelan

    Also Metro kommt mir nicht auf den Rechner. Fürs Smartphone ists akzeptabel, aber am Desktop will ich Komfort udn ein Hintergrundbild haben.

    Zumal, ein Tablet oder Smartphone ist nichts für Video- oder Fotobearbeitung. Ich sitze hier vor zwei großen Monitoren mit Tastatur udn MAus. Klar, wie groß der Computer ist, der alles berechnet, ist letztendlich egal – aber ich denke, nicht das Gehäuse ist wichtig, sondern die Leistung. Und die erreichen Smartphones heute noch nicht.
    Für die 700 Euro, die ein Smartphone heute kostet, bekommt man schon eine recht leistungsfähige Kiste beim Discounter. Und mit der läßt sich dann weit mehr anfangen als mit einem 4″ Touchscreen.

  3. Sven

    Mir ist es auf jeden Fall wichtig das ich meine Daten auf einer Festplatte habe die bei mir ist. Sollte das Internet ausfallen, dann möchte ich zugriff auf meine Daten haben und nicht vollkommen hilflos rumsitzen.

  4. Hm

    Post PC Ära trifft höchstens auf den Freizeitbereich zu, wenn User z.B. ihre Zeit auf FB totschlagen oder konsumieren.

    Ernsthaft arbeiten kann man mit Tabs oder Smartphones nur in sehr begrenzten Bereichen und das wird auch nach Win 8 noch lange so bleiben, eben weil es noch keine Alternativen zu einem ergonomischen Arbeitsplatz mit guter Tastatur und großen Bildschirm gibt.

    Meine Prognose: Win 8 wird ein Flop, ähnlich wie Vista seinerzeit. Nicht Fisch, nicht Fleisch.

  5. Mika B.

    Die Frage ist eher warum sollten Desktop und Laptop Anwender ein Windows 8 kaufen, allein wegen der Metro-Oberfläche, dem App-Store oder einfach nur um Microsoft die Kasse zu Füllen? Ich sehe da einfach zu wenig was einen Wechsel von Windows7 ohne anstehenden Hardware Neukauf Rechtfertigen würde.
    Also werden wohl viele Warten bis ein neuer Rechner fällig ist , Unternehmen sind meist sogar noch “sparsamer” und überspringen Versionen ohne viele Neuerungen.
    Interessannt könnten die Windows Tabelts werden ob sie sich Etablieren oder gar Durchsetzen können, denn die Hersteller müssen ja regide Vorgaben einhalten und sollen zudem für das Windows zahlen, gegenüber Anderen oder gar dem eigenen OS.
    Ich sehe für MS mittelfristig sogar ein Problem mit ihren Geschäftsmodell und ob in Zeiten der Post-PC-Ära der private Konsument oder die Hersteller noch bereit sind ein Betriebssystem alle 3 Jahre im Vollpreis zu kaufen ? Zudem es zunehmend Alternativen gibt die an der einstigen “Monopolstellung” von MS nagen.
    Auch da in der Post-PC-Ära der Gewinn eher mit Hardware gemacht wird und die Betriebssysteme in ständiger Netz Anbingung Unwichtiger werden.
    Es scheint so als ob durch den Wandel in der PC Landschaft Microsoft das Consumer Geschäft mehr und mehr aus der Hand gleitet und sie sich zudem vorrangig als Unternehmens Software Hersteller sehen.

  6. rivoid

    Der klassische PC hat ausgedient. Zumindest im privaten Bereich. Wer mehr will als Smartphone oder Tablet kauft sich ein Laptop. Den großen Kasten unterm Tisch wird es schon bald nicht mehr geben.

  7. Plissee

    Desktop PCs sind für den Heimbedarf völlig ungeeignet. Gerade weil man bequem auf der Couch shoppen will eignen sich mobile Geräte deutlich besser! Im Büro schaut das natürlich anders aus!

  8. Franz

    Man mekrt wie wenig sich Dinge User mit dem betriebssysteem auseinander gesetzt haben ( berechtigter Punkt, wieso müssen die das).
    Man mag von metro halten was man will, aber das ist doch nicht der einzige nutzen.
    -> win8 synchronisiert alle Einstellungen und Daten am Pc.
    Bspw. Du kaufst einen neuen PC, meldest dich mit dem live account an und hast alle Einstellungen und darein auf das neue gerat übertragen.
    Bspw. Du bist beim Kunden (Berater) oder beim Freund und hast dein tablet vergessen. Du meldest dich an in hast deinen PC mit allen drum und dran.
    -> jeder PC der die mindestanfordungen erfüllt starten in weniger als 10 sec.

    Also fur mich bietet win8 genug Mehrwert. Und fur unternehmen auch siehe dazu unternehmensinterner marketplace. (SAP Einbindung, Wiki, projekt-apps)

  9. Mika B.

    @8 Plissee
    “Desktop PCs sind für den Heimbedarf völlig ungeeignet”

    Als Desktop PCs zählen auch Laptops oder Ultrabook quasi alles mit Tastertur und Maus ect. und nicht nur klassische PC-Tower.

  10. Frank

    Ich bin immer noch auf Xp…Langsam sollte ich wohl mal updaten!
    Aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mit meinen Minibook sehr gut zu recht komme! Da kann ich sogar noch bei einem Flug mit Easyjet entspannt arbeiten.

  11. Hajo

    Plissee, 8:
    Seh ich ganz anders. Für alles, was länger als ein paar Minuten dauert (Mails abrufen etc.) setze ich mich lieber an einen richtigen Schreibtisch.
    Ob da ein NB drauf steht, oder ein Tower drunter ist egal. Auf Dauer ist so ein Pad nämlich ganz schön unbequem, selbst auf dem Sofa. Und gegen einen Monitor stinkt selbst ein Retina-Display ab, weil einfach die Größe fehlt, von einer haptischen Tastatur ganz zu schweigen.

  12. skluess

    Ich glaube man muss bei der ganzen Post-PC Geschichte von zwei arten Nutzern ausgehen.
    Gruppe A nutzt, welches Gerät auch immer, eher für Kommunikation und einfache arbeiten. Kein high-end Grafik-Zeugs, eher wenig Programmieren, sicher kein Gaming etc. Für die ist schlussendlich ein Tablet genug, wenn sie darauf Mails schreiben können. Man braucht einfach keine 2000€ Facebook-Maschine.
    Gruppe B aber nutzt Photoshop nicht nur für die Urlaubsfotos, braucht evtl Vue, Cinema4D oder TG2 oder ist einfach ein gamer. Sobald es in den bereich Rendering geht, ist einfach alles andere als ein PC (neben Servern natürlich) ungeeignet.

    Ich gehöre zu Gruppe B und kann mit z.B. mit Tablets nichts anfangen. Und obwohl ich sehr gutes notebook habe, musste ich mir jetzt trotzdem einen neuen PC anschaffen, weil es einfach unmöglich ist auf einem Notebook etwas grösseres zu rendern. Dafür hab ich aber auch so viel RAM wie ein Tablet insgesamt speicherplatz hat. :D

  13. Teena

    Ich brauch eine dockingstation für mein VMware image das in der Cloud liegt

    dann ist mein Rechner virtuell und die hardware Wurst
    theoretisch ginge das auch mit goole docs und Co aber da fehlen halt noch Programme

    Also: unterwegs “notbetrieb” mit’m Handy
    Arbeitsplatz/ internetcafe/urlaubshotel: gscheite Hardware – Datenspeicher cloud oder SDRAM mit cloudbackup. Treiber USW für die hardware sollten mir Wurst sein

    das alles geht schon zb mit linux live distris auf USB stick aber das geht halt nicht mit’m Handy USW

  14. Tigerbaby

    Windows 8 ist eine Katastrophe. So ein unkomfortables, unübersichtliches Betriebssystem hat’s wohl noch gar nie gegeben. Selbst als wirklich erfahrener User hat man für jeden Schritt gefühlte 10 Minuten länger. Es ist in sich so unmöglich gestaltet, dass man sich jederzeit Windows 7 zurückwünscht.

    MS wird aber die Game-Kiddies schon dazu bewegen, auf Win8 umzusteigen, indem man z.B. den DirectX-Support für Win7 dann irgendwann einfach mal einstellt. Und da die Game-Kiddies ja die Features von DirectX 14 dann auch nutzen wollen und ihre Eltern viel Kohle für die GTX880 ausgeben, kommt am Ende auch ein Win8 auf den PC.

    Mein Ratschlag: Win8 meiden wie der Teufel das Weihwasser.

  15. LennStar

    Für mein nächstes Arbeitsgerät überlege ich mir schon seit geraumer Zeit, dass ich dann statt einem “normalen” großen Laptop ein lüfterloses Netbook nutze.
    Wenn ich am Schreibtisch sitze, stecke ich dann einen Bildschirm dran sowie Maus und Tastatur.
    Und wenn ich mich woanders hinsetzen will, einfach alles abziehen und fertig.
    Da ich an dem Gerät sowieso keine Spiele u.ä. mache, reicht das dann völlig aus.

    Ich denke, diese Art des Umgangs wird sich verbreiten.

  16. Handy

    Mir geht es genauso wie dem Autor und vielen Kommentatoren hier: Arbeiten tue ich einfach lieber mit großem Display, Tastatur und Maus. Und mir fällt jetzt spontan auch keine mögliche technische Innovation ein, die das ändern könnte.

  17. Mika B.

    17 Handy schrieb
    ……….Und mir fällt jetzt spontan auch keine mögliche technische Innovation ein, die das ändern könnte

    Eine Perfekte Handschrifterkennung auf einem Display könnte eine Tastatur wirklich überflüssig machen, ich denke schon das ein Touchscreen eines Tages das Eingabegerät für den PC sein könnte was Tastatur und Maus Einheit ablöst … nur dauert das sicher noch.
    Tablet PC sind eigentlich keine Arbeitsgeräte sondern eher mobile Medienkonsumgeräte wobei sich dann die Frage stellt ob sie ein volles Desktop OS überhaupt benötigen bzw den großteil der Desktop Arbeits Programme?
    Bei Smartphone könnte ich mir vorstellen das sie demnächst durch Interaktive Datenbrillen Ersetzt oder zumindest Ergänzt werden, welche dann Informationen ständig Anzeigen oder Einblenden können ohne das Smartphone aus der Tasche nehmen zu müssen, Google arbeitet schon daran.

  18. Mario

    Also da muss ich widersprechen. Zwar bin ich auch der Meinung, dass ein Tablet kein vollwertiges Arbeitsgerät ist, doch es als Medienkonsumgerät zu bezeichnen ist nicht richtig. Immer mehr Studenten nutzen es… Gerade für Reisende ist es im Vergleich zu einem Notebook eine gute Alternative.

  19. Mika B.

    @19 Mario
    Es kommt sicher darauf an ob man Internet Sürfen, Shoppen, Skype oder Sozial Media Dienste Facebook oder Twitter auch als Medienkonsum bezeichnet? Vieles ist da Neu als der althergebrachten “Medienkonsum” wie Spiele, Musik , Bücher oder Video aber durchaus von der Anlage Vergleichbar.
    Video / Foto prof. Bearbeiten, Programmieren oder längere Texte schreiben wird man mit diesen Geräten eher Selten.

  20. Croaker

    @alle die die Post-PC Ära einläuten
    Irgendwie wird bei der Diskussion “Der PC ist tot” immer nur auf Arbeit und Surfen/FB/Shoppen geschielt.
    Gaming wird dabei mal total vergessen. Dabei ist PC Gaming in 2011 ein Bereich mit 16,2 Mrd. USD Umsatz gewesen.
    Was bitte will ein Gamer mit einem Tablet? PC / Xbox / PS3 sind Plattformen für High End Spiele. Tablets dagegen nur für Browserspielchen.

    Für Gamer ist der Vergleich PC / Tablet, als würde ich ein 5SterneRestaurant mit einer Dönerbude vergleichen.

  21. Mario

    @Mika
    Ok, da geb ich dir Recht. Über die Begrifflichkeiten lässt sich streiten. Ich kenne z.B. viele Studenten, die mit dem Tablet sich die Zeit im Zug vertreiben. Da kann man auch mal ohne Probleme einen Blogartikel schreiben. Natürlich stimmt es, dass es zum Foto/Video bearbeiten bzw. Programmieren nicht geeignet ist. Wobei ich selbst auch eine sehr gute APP habe, um Internetseiten zu editieren, sprich php, html, etc. Für kleine Dinge zwischendurch super geeignet.

  22. Michi

    Also ich muss sagen, dass ich den Hype um die aktuellen Tablet PC s nicht wirklich verstehen kann. Tablet PC´s sind ein schönes Spielzeug, aber ein teures. Ich kann nie im Leben so schnell auf einem Ipad schreiben, wie auf einem Rechner oder Laptop.

    Ich denke, dass in Zukunft ein Laptop rauskommt, der einen touch-fähigen Bildschirm hat. Das würde in meinen Augen sehr viel Sinn machen.

    Gruss

  23. Mika B.

    #22 Mario

    Was ich eigentlich damit meinte ist das es kaum notwendig ist ein großes “schweres” Desktop OS auf ein Tabet zu bringen , dazu identische PC Programme wie eine PC Office, Photoshop ect.
    Daher kann ich mir ein identisches Win8 auf PC und Tablet mit Erfolg kaum vorstellen zumal das OS und viele Programme viel zu Ressourcenhungrig für diese Hardware sind. Wie du schon sagst zum Tablet gehören spezielle Apps und keine PC “schwergewichtige” Software?

  24. Croaker

    Ich habe meine Frau neulich auch beobachtet, wie Sie auf den Netbookmonitor rumgetoucht hat.
    Das Lenovo Yoga mit seinem “normalen” Notebook-Formfaktor incl. Touchmonitor, mit Win8, sollte also der Absolute verkaufsschlager werden.

  25. Hans-Peter

    #21Croaker
    Das hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Ich muss auch immer etwas lächeln wenn sich die Kids über neue “Spiele” auf den Smartphones freuen. Sowas habe ich damals vor fast 20 Jahren auf dem PC gezockt.

    Ein Laptop ist ganz nett für zwischendurch, aber nichts gegen den Komfort, den Preis und die Leistung die ein Desktop-PC bringt:
    24″TFT, 7.1 Surround und Maus+Tastatur und ein bequemer Chefsessel.
    vs.
    einen 13-17″ Kasten auf dem Schoß(der wenn er Leistung haben soll seeeehr laute Lüfter hat+heiß wird) +Touchpad+kleine Tastatur und integriertem 2.0 Sound oder Kopfhörern auf der Couch sitzen.

    Auch dieses “auf dem Bildschirm herum tatschen” und “mit den Händen in der Luft herumfummeln” finde ich ziemlich affig. Das macht man vielleicht 30-60Minuten aber nicht mehrere Stunden lang.
    Mir geht ja schon dieses unpräzise fummelige Touchpad meines Notebooks nach einiger Zeit auf die Nerven.

    ps: ich bin 28 ;)

  26. Andreas

    Smartphones und Tablett-PCs werden meiner Meinung nach nur als Ergänzung zum Desktop-PC, sei es ein Tower oder ein vollwertiger Laptop, existieren. Eine Reihe von Anwendungen, z.B. ressourcen-fressende Games, Anwendungsprogrammierung oder Bild- und Videobearbeitung sind einfach nur sinnvoll auf einem “gewöhnlichen Computer” zu betreiben. Außerdem denke ich, dass die kleinen Geräte eher zum konsumieren (Videos gucken, surfen, etc.) geeignet sind als zum produzieren von neuen Inhalten.

  27. Alkoholfrei

    windows 8 kann ruhig noch ein wenig auf sich warten lassen. vor allem, habe ich das gefühl, dass je neuer die windowsversionen sind, desto instabiler laufen sie.

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