Wenn Tierschützer Tiere töten: PETA durch Skandal unter Shitstorm-Dauerfeuer. Endlich!

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Tierquälerei ist grausam und gehört unterbunden, verfolgt und bestraft. An vorderster Front kämpft die weltgrößte Tierschutzorganisation People for the Ethical Treatment of Animals, kurz PETA, für die Rechte der Vierbeiner. Das ist gut so. Nicht ganz neue Erkenntnisse über die Vorgehensweise der Tierschützer gelangen nun in den USA an die breite Öffentlichkeit und entladen sich in empörten bis hassgetränkten Facebook-Nachrichten. Die Luft ist aufgeladen – ein Shitstorm rollt an. Grund ist ein Aufdeckungs-Artikel von Nathan J. Winograd in der Huffington Post, der sich in den Staaten wie ein Lauffeuer verbreitet und jetzt eine massive Reaktion zur Folge hat, welche die Grundfesten von PETA erschüttern könnte. Auch das ist gut so. Ich denke es ist angebracht, die Vorgänge auch nach Europa zu tragen. Auf geht’s.

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Tierliebe. Frei interpretiert.

Das mit der Tierliebe ist so eine Sache. Ein Beispiel: Einerseits fordern die Menschen günstige Fleischpreise um ihren unstillbaren Hunger nach Gegrilltem zu stillen – wundern sich dann aber, dass Fleisch über die letzten Dekaden zum schlichten “Produkt” verkommen ist. Ohne Seele. Ohne Gefühle. Als wachse es am Baum. Gut und günstig soll es sein. Der Rest ist Nebensache. Ist das der richtige Weg? Wenn nein, was wäre nötig, um dem Fleischesbringer “Tier” wieder ein Gesicht zu geben? Macht es einen Unterschied, ob das Schwein vor der Schlachtung mit Gas oder einem Bolzenschuss betäubt wird? Was ist für das Tier “angenehmer”, wenn man sich hier überhaupt eine Präferenz anmaßen kann?

Rhetorische Fragen, die aufzeigen sollen, wie komplex und individuell das Thema Tierschutz tatsächlich ist. Umso wichtiger, dass es Tierschutzorganisationen gibt, die immerhin die Denkweise und Überzeugung der Menschen in Bahnen lenken können, die eher dem Respekt gegenüber dem Tier geschuldet ist, als dem egoistischen und vor allem preisbewussten Konsumenten-Herzen.

Nun existiert PETA, die weltgrößte Tierschutzorganisation. Man sollte sich eigentlich freuen, ist Tierschutz doch tatsächlich in fast jeder Form unterstützenswert. Problematisch ist aber die Ethik, nach der PETA arbeitet und über die sich der Außenstehende nicht immer bewusst zu sein scheint. So haut PETA beispielsweise mit Star-behangenen Anti-Pelz-Kampagnen regelmäßig lautstark auf die mediale Pauke. Macht Meinung gegen Pelz. Ermutigt dazu, vegan zu leben. Und tötet auf der anderen Seite nicht vermittelbare Tiere. Paradox, nicht wahr?

Viele Tiere kommen, nur wenige gehen lebendig

Knapp 96 Prozent aller Tiere, die 2011 ihren Weg in ein Tierheim von PETA fanden, wurden dort eingeschläfert. Dies belegen jetzt veröffentlichte Zahlen, auf die sich der Autor Nathan Winograd in einem Artikel bezieht. In den letzten 11 Jahren hat PETA nach diesen Informationen über 29.000 Hunde, Katzen und Kleintiere getötet. Dabei geht PETA wohl äußerst organisiert vor. Auch mobile Killing-Vans mit entsprechend tödlicher Ausrüstung, Winograd spricht von “spendenfinanzierten Schlachthäusern auf Rädern”, gehören zum Portfolio der Tierrechtler.

PETA geht dabei ganz offen mit der eigenen absurden Ethik um und nennt eine korrekt durchgeführte Einschläferung “die mitfühlende Option“. Bei unheilbarer Krankheit, großen Schmerzen womöglich nicht ganz falsch, allerdings nach Recherchen von Nathan Winograd so auch angewendet bei wilden, eingefangenen Katzen und nicht vermittelbaren Tieren, egal ob krank oder quicklebendig. Eine Überdosis Narkotikum, Tier tot, Problem gelöst.

Ähnlich verhält es sich mit Hunden der Pitbull-Rasse – Ingrid Newkirk, Präsidentin und Mitgründerin von PETA, ist offene Unterstützerin der organisierten Tötung von Pitbulls in den USA, ganz egal welches Wesen sie letztlich haben. Wer gegen dieses Vorgehen Einwände habe, sei “naiv“. Ehrliche Worte einer Tierschützerin.

Zugegeben, das Einschläferungs-Thema ist so eine Sache. Man muss aber gar nicht zu tief in die Materie einsteigen um die Überzeugung zu teilen, dass die gezielte Tötung eines kerngesunden Individuums nur eines sein kann: falsch. Ausgehend davon lässt sich über die PETA-Vorgänge in den USA nur der Kopf schütteln. Und sich fragen: Ist das noch Tierschutz? Insbesondere eine derart große Organisation mit einem zweistelligen Millionen-Jahresetat sollte doch in der Lage sein, den Tieren wenigstens ein Leben zu ermöglichen? Die Tötung aus Platzgründen kann keine Lösung sein. Schon gar nicht von der höchsten Tierschutz-Instanz.

Die Meinung der Netzgemeinde kommt ins Rollen

Dass ich mit meinem Standpunkt nicht alleine dastehe, zeigt das massive Aufschreien der amerikanischen Öffentlichkeit. So entlädt sich derzeit auf der Facebook-Seite von PETA die Kritik von sehr vielen geschockten PETA-Sympathisanten. “Ich vertraute euch Leuten dabei zu helfen, Tiere zu schützen! Das ist ein Skandal”, schreibt eine empörte Nutzerin. Ein anderer gibt an überzeugter Veganer zu sein – weitere Unterstützung könne PETA sich in die Haare schmieren. Ein kurzes “Fuck You PETA” ist auch zu finden. Sowas aber auch.

Ähnlich sieht es bei Twitter aus. Auch dort geht der Trend beim Hashtag #peta eher ins Schockierte, als dafür Verständnis aufzubringen. Man kann sich somit nur wünschen, dass diese Aufregung auch ihren Weg nach Deutschland findet, um Entscheidungsträger bei PETA zum Umdenken zu bringen. Möge die Macht des Shitstorms mit uns sein, sozusagen.


[ironie on]

Die ultimative Idee: Mit Pelzen dazu verdienen

Zum Schluss noch ein persönlicher Gedankengang meinerseits, durch den die organisierte Massen-Einschläferung doch noch etwas Positives haben könnte. PETA könnte die Tierkadaver verkaufen und zu Pelzen verarbeiten lassen. Ethisch unbedenklich und aus ungetrübter Tierschützer-Sicht absolut korrekt. Die so generierten Spendengelder würden für neue potente Medienkampagnen genutzt – für mehr Veganer und weniger Massentierhaltung. Schon ist die Welt wieder im Gleichgewicht. Das ist Tierschutz im 21. Jahrhundert.

[ironie off]

Bild: Screenshot (Facebook)

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116 Kommentare

  1. Zel

    danke für den Artikel!

    Leider geht der Tierschutz bei manchen Menschen viel zu weit und sie spielen sich Gott-gleich auf..
    Das es Peta gibt ist sicher sinnvoll und gut, jedoch muss solche übertriebene Tierliebe und die sinnlose Tötung gesunder Tiere verhindert werden.
    und ob vegan zu leben die einzige erstrebenswerte Lebensart ist, wage ich auch zu bezweifeln..

  2. Jan

    Damit hat das Center for Consumer Freedom das erreicht, was sie wollten. PETAs Ruf in den Dreck ziehen. Das Thema ist nicht neu, im Netz kursieren bereits seit geraumer Zeit dementsprechende Webseiten, die gezielt PETA anfeinden.

    Vielleicht hätte man sich vorher mal kurz zur Gemüte führen sollen, aus welchen Lagern dieser ganze “Skandal” aufgerollt wurde. Natürlich ist es nicht zu begrüßen, dass soviele Tiere eingeschläfert werden, man sollte allerdings auch nicht die Fakten aus den Augen verlieren. Wohin mit 30000 Hunden und Katzen, wenn sie niemand haben will? Nicht umsonst setzt sich PETA seit Jahren für die Kastration von Katern und Hunden ein, damit diese Überpopulation allmählich eingedämmt wird.

    Viel schlimmer finde ich, dass große Unternehmen ihre wirtschaftlichen Interessen durchsetzen konnten, zur Last von einer Tierschutzorganisation. Sie machen sich diesen selbstverständlich traurigen Umstand der Einschläferungs-Aktion zur Nutze.

    Wie bereits gesagt, die Einschläferungen wurden “aufgedeckt” durch das Center for Customer Freedom, welches von großen Wirtschaftsunternehmen gesponsert wird. Um es zu verdeutlichen: Eine Gesundheitsministerin prangert beispielsweise das Rauchen an und macht es der Tabaklobby somit schwer. Plötzlich werden alte Kamellen hervorgeholt, aufgepuscht und bringen den Stand der Gesundheitsministerin ins Wanken. Das Prikäre hierbei ist, dass das Ganze von dem, sagen wir einfach mal, Zentrum für Verbraucherzufriedenheit rein zufällig aufgedeckt wurde, welches wiederum von der Tabaklobby bezahlt wird. Na, sehr ihr den Zusammenhang? Das ist kein Zufall, kapiert ihr das denn nicht? Recherchiert hier eigentlich noch irgendjemand vernünftig? Oder heißt es nun nur noch “Hauptsache wir hauen die fetten Schlagzeilen raus, damit die Leute bleiben.. und wenn’s hohle Phrasen sind, was solls!”?

    Eine persönliche Frage hätte ich noch an den Autor, Michael Müller: Sind Sie Vegetarier?

    • Michael Müller

      Es geht um Leben und Tod, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Und eben um eine Tierschutzorganisation, die Tiere tötet. Nicht wenige Tiere. Das finde ich äußerst paradox.

      Ich bin Tier- und Menschenfreund. Bejahe das Leben. Kein Vegetarier.

  3. Gerd

    @Jan
    Ich würde mich mehr um die Internas von PETA kümmern. Natürlich ist das schon lange bei Insidern bekannt. Natürlich hat das CCF dies damals bekanntgemacht. Es ist doch vollkommen unerheblich wer das bekanntmacht. Auch PETA wärmt alte Kamellen immer wieder auf, nur mit einem großen Unterschied. Die Zahlen vom CCF sind staatliche Zahlen, damit unanfechtbar richtig. PETA äußert Vermutungen. Wer sich so auf das hohe Ross setzt wie PETA sollte so etwas nicht tun. Für PETA mit einem Budget von über 30 Millionen im Jahr sollten Tierheime etwas normales sein. PETA greift Kill-Shelter an und betreibt den größten Kill-Shelter von Amerika. Die öffentlichen Tierheime haben eine Vermittlungsquote von 50 %, PETA von 3%. Über 80% der Tiere werden innerhalb der ersten 24 Stunden getötet. Man macht also garnicht erst den Versuch einer Vermittlung.

    PETA ist moralisch obskur und als diktatorische Organisation dubios. Vielleciht ist PETA auch nur eine Spendensammelorgansisation. Genaueres weiß man halt nicht.

  4. Jan

    Immer diese perfide Doppelmoral. Sie sind Tier- und Menschenfreund?

    “Man muss aber gar nicht zu tief in die Materie einsteigen um die Überzeugung zu teilen, dass die gezielte Tötung eines kerngesunden Individuums nur eines sein kann: falsch.”

    Wie sieht es denn mit den Schweinen und Rindern aus, welche kerngesund sind und nur dafür ihr Leben hergeben müssen, damit Sie Ihre Bolognese auf den Tisch bekommen? Was ist mit den Puten, den Forellen, den Lachsen und den Gänsen? Sind die nicht kerngesund? Sonst würde man sie schließlich nicht verspeisen, oder?

    Und das allmorgendliche Frühstücks-Ei. Schmeckt super, oder?

    In jeder Hühnerfarm werden tagtäglich zigtausende männliche Küken vergast oder Ihnen wird bei lebendigen Leibe der Kopf abgesägt, da männliche Küken für die Ei-Produktion schlicht und ergreifend nicht zu gebrauchen sind.

    Ich will hier niemanden zu nahe treten. Aber wenn man sich darüber beschwert, dass Haustiere eingeschläfert werden, dann darf man die Augen vor dem alltäglichen Wahnsinn in deutschen Lebensmittel-Produktionsstätten nicht verschließen.

    Auch wenn ich Gefahr laufe, dass ich mich wiederhole: verdammte Doppelmoral. Fangt doch mit den richtig großen Skandalen an und redet über die, denn das wird wirklich mal Zeit. Natürlich ist das Vorgehen von PETA nicht ok, aber da gibt es wirklich Taten von großen Unternehmen, die noch schwerwiegender sind und dementsprechend eher die Aufmerksamkeit der Bevölkerung benötigen.

    Zum Abschluss noch ein kleines Video, vielleicht regt es zum Nachdenken an:

    http://www.youtube.com/watch?v=0bMsXJKLQq0

  5. Sascha

    Selbst wenn Lobbyisten dahinter stecken: Ändert das etwas an den Tatsachen, die PETA sogar offenbar auch noch zugibt?
    Wie schon im Artikel treffend formuliert, sollte eine solch große Organisation doch genügend Einnahmen generieren, um so etwas eben nicht zu tun!

  6. Uwe

    Lieber @Jan,

    Doppelmoral? Wie bitte steht es denn um Deine Moral? Bist Du nun *für* oder *gegen* die Tötung von gesunden Tieren?

    Deinen Ausführungen nach scheinst Du Veganer zu sein (oder mindestens ein orthodoxer Vegetarier). Kannst Du es denn mit Deiner Moral vereinbaren, daß eine Organisation, die sich gerne als Speerspitze veganen Lebens darstellt, Tiere massenhaft töten lässt?

    Das – und nur das – steht in diesem Fall zur Debatte. Nicht die Frage, ob man nun Eier essen *und* PETA kritisieren darf.

    Und zum “Center for Consumer Freedom”: Das ist ja was gaaanz Neues, daß eine gegnerische Organisation einen Skandal lanciert! Macht das den Skandal deswegen kleiner?

  7. ben

    PETA oder auch unser BUND sind für Tier und Natur oft kontraproduktiv, da sie sich und das Thema häufig mit extrem übertriebenen Ansichten ins Abseits katapultieren.

  8. Lena Erpunkt

    Ich bin kein blauäugiger Supporter von PETA.

    Man darf bei dieser sehr speziellen Thematik aber nicht vergessen:

    In den USA gibt es nun einmal – leider – das System der High Kill Shelters.
    Das bedeutet, man kann sein Tier in einem Shelter abladen, und sich schönreden, dass es schon ein neues, gutes Zuhause finden wird.
    In aller Regel, und bei der schieren Masse an ungewollten Tieren, ist das leider sehr unwahrscheinlich. Manche Tiere, sind von vornherein, sobald sie den Shelter betreten, quasi todgeweiht – “problematische” Rassen, kranke, verletzte, alte Tiere.

    Dem gegenüber, stehen die Puppy Mills, Tierfabriken, in denen fleissig neue Massen an Welpen produziert werden. Und Konsumenten sind weiterhin da.

    Solange dieses System funktioniert, solange wird auch PETA wohl kaum etwas Anderes übrig bleiben, als immer und immer wieder Aufklärung zu betreiben, sich für die Kastration und gegen unüberlegte Anschaffung von Tieren auszusprechen – und, leider, auch den unangenehmen Job zu machen. Denn es kommen immer und immer neue Massen an neuen Tieren nach.

    Gut heisse ich das trotzdem nicht, aber, wohin mit all den Millionen (!) von Tieren?

  9. Sarina

    Unabhängig von der Richtigkeit der Kritik an einer gesunde Tiere einschläfernden Tierschutzorganisation fällt mir doch auf, dass dieser Satz

    “Man muss aber gar nicht zu tief in die Materie einsteigen um die Überzeugung zu teilen, dass die gezielte Tötung eines kerngesunden Individuums nur eines sein kann: falsch.”

    von einem Fleischesser doch schwer nach Heuchelei riecht.

  10. Madriz

    Leider zieht wieder niemand die richtigen Schlüsse – wieder will niemand wahrhaben, dass Haustierhaltung die grösste Tierquälerei ist, aber immer wieder mit Tierliebe verwechselt wird.

    Woher kommen denn diese armen Kreaturen? Genau, aus der Gefangenschaft in der sie von egoistischen Menschen zum reinen Selbstzweck gehalten werden – und wenn sie stören. lässtig werden oder man ihrer überdrüssig wird, werden sie auf die Strasse gejagt. Ohne diese Tierquälerei müsste sie niemand entsorgen.

    Wäre echt klasse, wenn sich dieser Menschenschlag endlich mal nicht mehr als besonders tierlieb darstellen würde und man Haustierhaltung endlich mal als das sehen würde was es ist: Freiheitsberaubung für ein Lebewesen – ohne dass es wenigstens als Lebensmittel nützlich ist.

  11. Michael Müller

    Jan, ich kann eigentlich nur Gerd und Uwe zustimmen. *Wer* einen Skandal aufdeckt ist im Endeffekt doch egal?! Skandal ist Skandal! Agiert man rechtschaffend und mit weißer Weste gibt es erst gar keinen Skandal, den Gegner aufdecken können. Ich finde die perfide Doppelmoral liegt eher bei PETA als bei mir – als Tierschutzorganisation Tiere töten? Wie bitte?

    Sabrina, das ist Unsinn. Nur weil ich nicht vom Fleisch lassen kann, bin ich noch lange kein Heuchler. Meiner Ansicht nach muss man Tiere wie auch Menschen respektieren. Der Mensch ist in meinen Augen rein anatomisch eben schon ein Fleischfresser, auch sind tierische Proteine nicht zu vernachlässigen. Doch ich will gar nicht diese Diskussion anstoßen, denn das soll bitte jeder Mensch selbst entscheiden, ob Fleisch oder nicht. Hier geht es um etwas anderes. Schlachtung ist nicht gleichzusetzen mit Tötung – da mit einer Schlachtung einher geht, dass das Tier zum Nutztier, zur Nahrung überführt wird. Ja, es ist irgendwo absurd, jedoch wird so dem Tod des Tieres ein Sinn gegeben. So ist es im Tierreich, so ist es beim Menschen. Keine Doppelmoral, sondern die Natur. Ich respektiere trotzdem jeden und rechne es hoch an, aus ideellen Gründen auf Fleisch verzichten zu können.

    Und zum Nachtritt am Ende: damit wollte ich die Absurdität des ganzen Themas, PETA im Mittelpunkt, nochmal auf zynische Weise unterstreichen. Auf der einen Seite extrem, wenn es um gewisse Themen (bspw. Pelze) geht. Und dann ethisch vertreten können, Tiere nach kürzester Zeit im Tierheim einzuschläfern? Sorry, aber dieser Nachtritt war mir ein Anliegen.

  12. Sarina

    @Michael
    Um das noch mal festzuahlten: Täglich werden Millionen (mehr oder weniger) gesunde Tiere getötet. Die Motivation für die einen ist Profit, für die anderen Platzmangel or whatever. Macht für das jeweilige Tier letztlich keinen Unterschied, außer dass tatsächlich die eingeschläferten Tiere vermutlich weniger qualvoll sterben.
    Sicherlich ist fressen und gefressen werden ein natürlicher Vorgang, aber was heutiger Fleisch”genuss” mit natürlichen Vorgängen zu tun hat, sollte mittlerweile jeder wissen: nichts.
    Ich bin übrigens keine Vegetarierin.

    Über die menschliche Anatomie gäbe es vieles zu sagen, und wenn das hier nicht Thema sein soll, dann würde ich das doch bitte auch nicht anreißen. Die eigene Meinung zu präsentieren und Antworten mit dem Hinweis “hier geht es um was anderes” abzuwürgen, ist schlechter Stil.

  13. Erik Burton

    Sehr einseitiger Bericht. Auf peta.org findet man ja eine aktuelle Gegendarstellung, auf die hier überhaupt nicht eingegangen wird. Dass eine Tierschutzorganisation wie PETA nicht aus Freude oder Geldgier Tiere tötet, sollte doch eigentlich klar sein. Dass es in den USA keine Tierheim”kultur” wie in Deutschland gibt und Tiere entweder adoptiert werden oder aber nach sehr kurzer Zeit getötet, ist auch nichts Neues und definitiv den Alternativen vorzuziehen. Wie sieht es denn mit dem globalen Unternehmen Greenpeace aus oder dem von Firmen wie IBM, Google oder Coca Cola finanzierten WWF? Klar, die haben keine Tierschutzheime in den USA. Und selbst wenn sie die hätten, dann würde es dort auch keinen Zacken anders aussehen als bei PETA. Das ist allerdings kein Skandal der Tierschutzorganisationen, sondern ein Skandal der Menschheit.
    Aber, Herr Müller, mit so einem Artikel kann man sich natürlich auch sehr gut diversen gut betuchten Lobbygruppen empfehlen. Ich finde ihre journalistische Moral und/oder Kompetenz beschämend.

    • Michael Müller

      Lobbygruppen? Wie bitte? Hui. Ich kommentiere das jetzt mal nicht.

      Ja, der Artikel ist einseitig. Weil es bei diesem Thema in meinen Augen kein Argument gibt, dass den Skandal einer tötenden Tierschutzorganisation entkräftet.

  14. Laura

    Ja es ist mit Sicherheit ein Skandal das Menschen Geld an die PETA spenden und anstatt dieses Geld sinnvoll einzusetzen, da einfach hin gehen und die Tiere einschläfern. Finde ich mit Sicherheit nicht korrekt, für mich gibt es aber auch ein aber denn es ist nicht nur die Schuld der PETA,
    weil wenn man überlegt 2005 würden in Deutschland 500 000 Haustiere ausgesetzt und das allein in der Ferien Zeit und da frag ich mich wohin mit den ganzen Tieren??? Und da bin ich der Meinung dass der Tierhalter der so Tier aussetzt die Größte Schuld trägt,
    solche Menschen sollten bestraft werden!
    Das soll keines Wegs das entschuldigen was die PETA gemacht hat!

  15. Obiwankenobi

    Also ich stell jetzt mal ein Zitat aus obigem Artikel voran …
    “In den letzten 11 Jahren hat PETA nach diesen Informationen über 29.000 Hunde, Katzen und Kleintiere getötet.”
    Das bedeutet rein rechnerisch 2636 Tiere pro Jahr und nicht 30000 Tiere pro Jahr. Das ist schon eine ganz andere Zahl. Wenn das 97% der bei PETA untergebrachten Tiere sind dann würde sich die Gesamtzahl der Tiere auf 2718 im Jahr belaufen. Ist das nicht eine verschwindend geringe Zahl angesichts von 300000 ausgesetzten Tieren nur in Deutschland jedes Jahr?
    Allerdings hab ich mal gesehen wie das in den USA in den Tötungsstationen laufen soll, ehrlich man kann Tiere auch wenn sie dem Tod geweiht sind humaner töten und muss sie nicht vergasen.
    Und mal so am Rande wieso fordern Tierschutzorganisationen eigentlich immer die Kastration und nehmen nicht mal selbst das Heft in die Hand. Ich hab jetzt bereits zwei mal einen Hund aus dem Tierschutz geholt und beide male unkastriert.
    Also ich denke man sollte nicht nur einfach oberflächlich lesen sondern wirklich mal tiefer schauen…

  16. Gerhard Höberth

    Auszug aus der Gegendarstellung von PETA:
    “PETA USA unterhält mehrere mobile Kastrationskliniken, in denen allein im Jahr 2011 über 10.000 kostengünstige oder kostenlose Kastrationen durchgeführt wurden. Weiterhin führt PETA ständig Kampagnen für die Adoption von Tieren aus Tierheimen und gegen den Verkauf und die Zucht von Tieren durch Züchter und Zooläden.
    Denn solange es noch eine derart drastische Überpopulation an Tieren gibt, werden auch weiterhin Tiere eingeschläfert werden müssen.

    Natürlich könnte PETA USA einfach aufhören, Tiere einzuschläfern, um „bessere Zahlen“ vorweisen zu können. Doch im Gegensatz zu vielen Tierheimen wird PETA USA niemals ein leidendes Tier abweisen, sondern sich dem durch Menschen verursachten Tierleid stellen und dafür die Verantwortung tragen.”

  17. bir

    es sollte auch nicht übersehen werden,daß PETA sehr viel gutes für tiere und dessen schutz tut…egal welche hilfsorganisation näher betrachtet wird,es gibt auch immer etwas negatives.hier eindeutig auch.ok, wer von den kritikern kann für dieses jahr 30.000 tiere vermitteln ?PETA vermittelt unter anderen sehr viele tiere,aber alle ist nun wohl nicht möglich.auch ich lebe nicht vegan…aber ich esse mittlerweile weniger fleisch..weniger tierprodukte..schon mal ein anfang,oder?und all die geschützten und vermittelten tiere..eine leistung,oder?

  18. bir

    mann kann nicht die ganze welt retten…mit etwas mühe und guten willen aber einen teil davon…

  19. Michael Müller

    Es geht nicht darum PETA zu zerreißen. Allerdings kann und muss man auch negative Vorgänge in (wichtigen!) NGOs kritisieren dürfen. Insbesondere bei solch einem Ausmaß wie hier.

  20. paul

    @Michael
    Natürlich darfst du jeden kritisieren. Deine Empörung ist nachvollziehbar. Hier hilft für ein Verständnis aber nur ein tieferes Eintauchen in die Situation in den USA – was sehr schwer vorstellbar ist – wo ca. 5-8 Mio. Tieren JEDES Jahr in Tierheimen abgegeben und etwa die Hälfte euthanasiert werden. Hinzu kommen etwa 70 Mio. heimatlose Hunde, die keiner haben will…

    Nehmen wir an, du bist engagierter Tierrechtler und setzt dich für das Leben der Tiere in der Pelz-, Fleisch- und Fischereiindustrie ein und du hast auch schon einen Hund aus dem Tierheim adoptiert und plötzlich fragen dich natürlich viele Menschen, ob du ihnen helfen kannst und ihren kranken Hund aufnehmen und vermitteln kannst.

    Wie die dramatischen Zahlen in den USA beweisen, stoßen hierbei selbst die Tierschützer und Institutionen bei Flut an ungewollten Tieren an ihre moralischen und materiellen Grenzen. Kranke, alte und verhaltensgestörte Tiere möchte niemand haben und auch ein Tierfreund kann nur wenige Tiere allein versorgen, PETA eventuell ein paar hunderte, aber die Kosten für medizinische Behandlungen und Unterbringungen kommen aus gut gemeinten Spenden nicht zu Stande. Wer ein altes krankes Tier aus dem Tierheim versorgt, ist schnell bei vierstelligen Zahlen im Jahr, wenn’s reicht.

    Also was machst Du? Soll PETA alle Kampagnen gegen Pelz, Massentierhaltung, Tierversuche, Zirkus, Fischfang, Tierquälerei, Stopfleber fahren lassen und ein full-time No-Kill-Shelter werden das mit weitaus weniger Budget politisch und öffentlich nur in Virgina, USA Hunden und Katzen hilft? – Wäre eine Option. Das verteidigt die “Ideale” und dein Bild vom Tierschützer, ohne das Grundproblem zu lösen.

    Euthanasie ist auch keine Lösung, aber womoglich gnädiger als weiter vom untauglichen Besitzer misshandelt und vernachlässigt zu werden, bis einen niemand mehr haben will…

  21. ClaudiaBerlin

    Ein Tier zu töten, weil niemand für seinen Lebensunterhalt zahlen will und PETA nicht über die Jahre Millionen Ausgesetzte durchfüttern kann, ist ethisch weit akzeptabler als Tiere nur zu halten, sie leiden zu lassen und zu töten, weil ja das Fleisch “so lecker ist”.

    Und nein, wir MÜSSEN nicht Fleisch essen, um gut und gesund zu leben. Das haben unzählige Vegetarier und Veganer vorgemacht, darunter auch erfolgreiche Sportler und steinalte, gesunde und dabei noch SCHÖNE Frauen wie Barbara Rütting.

    Man macht es, weil es Tradition ist, weil es schmeckt – und weil man sich die Umstellung mühsam, lustarm, aneckend und aufwändig vorstellt.

    Weil man sich aber doch ein wenig unwohl fühlt (angesichts dessen, was aus der Massentierhaltung so alles bekannt wurde), kommt es ganz gut, wenn die schärfsten Vertreter der reinen veganen Lehre mal ordentlich eins drauf kriegen: wegen vermeintlichem Verrat an den eigenen Werten.

    So ist es aber nun mal nicht! Im realen Alltag muss etwas mit diesen ungewollten Tieren geschehen: wenn sie niemand übernimmt, ist das Töten tatsächlich “die mitfühlende Option”.

    Denn ansonsten würden sie wildern und alsbald den wie man hört wahrlich nicht tierfreudlichen Jagd- und Tötungsaktivitäten beliebiger Individuen zum Opfer fallen.

  22. Dirk

    ob nun Peta, BUND, WWF, NABU usw ist egal
    es werden Menschen durch suggerieren dazu gebracht Geld zu spenden. Es wird nicht mit offenen Karten gespielt, gegen Gesetze verstoßen,Tiere verhungern gelassen oder es wird ideologisch ohne Sachverstand gehandelt. Das suggerierte Ziel wird dabei verfehlt. Das Töten der Tiere mag bedauerlich sein, aber ein Schönreden im Nachhinein macht es nicht besser. Das Lebewesen zu jeglicher Nahrungsproduktion sterben müssen ist heute normal. Angefangen bei der Abholzung von Wäldern bei der zig Tiere ums Leben kommen um dort Bioprodukte wie z.B. Soja anzubauen. Um diese Flächen dann mit tausenden von Litern Gift zu besprühen. Oder um Geflügel und Schweinefleisch zu produzieren.
    Ich mag nicht mehr weiter schreiben da mir sonst noch schlechter wird wenn ich weiter über diese ” Tier u. Naturschützer” nachdenke !

  23. Christian

    “Ich bin Tier- und Menschenfreund. Bejahe das Leben. Kein Vegetarier.”

    Ach so… Is klar. Sie meinen, Sie bejahen IHR eigenes Leben, bzw. das Leben von Menschen. Tiere sind ja nur Gebrauchsgegenstände, deren Leben nicht bejaht wird, weil sie so toll schmecken.

    Zum Artikel selbst: Die Quellenangaben sind in der Tat interessant bzw. wer dahinter steckt. Und ich bin voll und ganz Jans Meinung in puncto Doppelmoral. Wieso empören Sie sich über PETA, wenn es ihnen andererseits sch**ssegal ist, dass für das Schnitzel auf dem Teller auch ein Tier sein Leben lassen musste. Und vermutlich nicht zu Tode gestreichelt wurde, denn Schlachtung ist IMMER ein bestialischer Akt. Warum machen Sie in Ihrem Blog nicht mal darauf aufmerksam? Womöglich, weil man dann ja das eigene Verhalten hinterfragen müsste. Sehr schwach, das.

  24. Dirk

    die Individuen haben vieleicht noch Ahnung wie natürliche Abläufe Funktionieren und ernten wie seit Urzeiten ein hochwertiges Lebensmittel welches in Freiheit geboren, gelebt und schnell ohne irgendwelche Transporte gestorben ist. Ein Haustier in der freien Natur wildern zu lassen ist ein Raubbau mit erheblichen Auswirkungen. Hierzu gibt es auch etliche Studien aus England und der USA.

  25. George

    Vielen dank für den Beitrag.
    Ich finde es absolut erschreckend und da helfen keine Ausreden, von der Petalobby.

    Wenn ich sowas lese wie “Es ist besser sie einzuschläfer als sie zu essen, dann läuft was falsch” Denn dann sind wir ökonomisch sehr in gefahr, wenn wir nur alles wegwerfen oder umbringen und nicht verwerten würden.

    Wenn 96% der Tiere eingeschläfert werden, und sie in Tierheimen wie denen von Peta leben, dann ist das meiner Meinung nach noch schlimmere Tierqälerei.

    Ich habe mit sofortiger Wirkung die Bewerbung von Peta auf meinem Youtubekanal einegstellt.

    “Natürlich könnte PETA USA einfach aufhören, Tiere einzuschläfern, um „bessere Zahlen“ vorweisen zu können. Doch im Gegensatz zu vielen Tierheimen wird PETA USA niemals ein leidendes Tier abweisen, sondern sich dem durch Menschen verursachten Tierleid stellen und dafür die Verantwortung tragen.””

    Sie sollten einfach nicht übermäßig viele aufnehmen, wenn sie nicht die kosten dafür tragen können sie auch zu vermitteln.

    Bei Peta werden auch tiere von sogenannten tiersammlern weggenommen, und da geht es den tieren dann wohl noch besser als in einem dunklen loch, wo sie auf den tode durch den “tierschutz” warten.

    Es ist vollkommen absurd was peta da betreibt. Sowas darf nicht supportet werden, und wenn hier lobbyarbeit für peta betrieben wird, weil einzelnde von peta womöglich mehr profitieren als sie sollten, dann ist das genauso fragewürdig.

    Es ist doch sowieso fast nur noch geldmacherei geworden..
    Sieht man an den Werbeverträgen von Peta und adslayer und co.
    Sogenannte Tierschützer machen Geld mit dem Tierschutz, und verwenden es dann nichtmal für die bessere strukturierung oder organisation einzelnder tierschutzgruppen.

    Peta versucht durch schockende werbemaßnahmen den ottoverbraucher anzusprechen, aber bis auf shockeraufklärung und emotionsweckung kam bisher doch nicht rum, und wenn wurde es medial ausgeschlachtet, und man muss sich fragen wo die gelder geblieben sind, denn das was sie bereits durch ihre videos und statements verdient haben sind hunderte von mio euros. Das kann man ja auch einfach ausrechnen.

    Bertelsman zahlt für so interviews zb. mehrere mio, und in den usmedien ist es noch mehr. Yt zahlt bei hunderten mio yt/adslayer klicks auf unterschiedlichsten kanälen auch sehr viel geld, und mit anderen affiliateprogrammen arbeiten sie ja auch.. Myvideo und co. Egal wo. Peta macht sehr viel geld, aber man merkt nix von, und ich wartete schon viel zu lange meinen support einzsutellen.

  26. Llarian

    Eine kleine Korrektur: PETA ist keine Tierschutzorganisation. Sie selbst bezeichnen sich als Tierrechtler, aber auch das ist nur bedingt wahr. Hauptsächlich sind sie eine Organisation von Veganern, satzungsgemäßes Ziel ist die Abschaffung jeglicher Art von Tierhaltung. Das bezieht sich nicht allein auf die Nutztierhaltung oder gar nur auf die Haltung für Mast und Schlachtung, sondern wirklich jegliche Tierhaltung – einschließlich Haustieren, Such- und Rettungshunden, Therapietieren, Blindenhunden, etc. Desweiteren tötet PETA nicht nur kranke, hinfällige, oder nicht vermittelbare Tiere. Der größte Teil der im PETA-eigenen Tierheim in Norfolk, Virginia zur Weitervermittlung abgegebenen Tiere sind jung und kerngesund, und werden in den ersten 36 Stunden nach Abgabe getötet. PETA bemüht sich nicht einmal ernsthaft um Vermittlung.

  27. struppi

    Das Bessere ist der Feind des Guten.

    Wobei ich nicht im geringsten die Arbeit von PETA unterstütze, aber oft nahe der Verzweiflung bin, wenn Menschen versuchen etwas zu ändern und dann mit der Moralkeule erschlagen werden.

  28. Lea

    Es geht doch nicht darum ob Michael Müller Vegetarier ist oder nicht. Es geht hier darum dass die Weltgrößte Tierschutzorganisation Spendengelder von gutgläubigen Menschen erhält die denken dass peta sich um herrenlose Tiere kümmert. Peta hingegen bringt einen Großteil der Tiere um ohne zu versuchen sie weiterzuvermitteln. Das hat nichts mit tierschutz zu tun und supporter sollten das wissen. Es ist dabei auch egal wie das System in Amerikas Tierheimen ist. Das ist eine ziemlich faule Ausrede um nichts besser machen zu müssen als die anderen. Aber ganz bestimmt geht es dabei nicht darum ob der Verfasser des Beitrages Vegetarier ist oder nicht. Macht es petas doppelmoral etwa weniger schlimm wenn michael gerne mal ein wurstbrot ist?? Schließlich ist er keine Tierschutzorganisation…

    • Michael Müller

      Danke, Lea. Zugegeben: auch Käsebrot ist gutes Brot ;) Finde auch, dass es bei dem Thema am allerwenigsten um mich als Verfasser des Beitrages geht. Habe meinen Standpunkt zu Tierschutz, Tierliebe, Respekt, etc. ja in den vorigen Beiträgen schon klar gemacht. Doch ist das absolute Nebensache.

      Selbst wenn ich nebenberuflich Jäger, Metzger oder Schlachter wäre, hätte das Verfassen dieses Beitrages rein gar nichts mit irgendeiner Doppelmoral zu tun. Denn eine Tierschutzorganisation die Tiere tötet, das finde ich äußerst fragwürdig. Und dieser Fakt hat nichts mit dem zu tun, der es an die Öffentlichkeit reicht oder darüber berichtet.

  29. Nanea

    Wie auch immer man zu diesen Zahlen des Centers for Consumer Freedom steht, Ingrid Newkirk hat es gerade kürzlich geschafft, sich selbst als unglaubwürdig hinzustellen. Da gibt sie der Zeitung The Observer ein Interview, http://www.guardian.co.uk/world/2013/mar/31/peta-ingrid-newkirk-making-fur-fly, in dem sie sich gegen jede Form von Sklaverei ausspricht, also z.B. gegen Haustierhaltung. Und dann? Zwei schicke Fotos mit Frau Newkirk und der Häsin Elektra, ihrem Haustier, speziell für dieses Interview aufgenommen.

    Und sie wird in dem Interview auch auf das Töten von Haustieren angesprochen und redet sich raus, man könne das nicht vergleichen.

  30. Sandra Holze

    Also, so gern ich euren Blog lese, diesen Artikel finde ich furchtbar. Furchtbar, weil ich selbst PETA-Mitglied bin und so was natürlich nicht gern lese. Aber die Häme, mit der er geschrieben ist, finde ich völlig daneben. Und dann noch zu behaupten, Tiere zu respektieren und gleichzeitig Veganer verhöhnen. Wie geht denn der Tierrespekt mit der Massentierhaltung einher? Mhhm, also ich werde weiter PETA unterstützen.

    Sandra

    • Michael Müller

      Wo verhöhne ich bitte Veganer? Was hat Massentierhaltung damit zu tun, selbst Fleisch zu essen? Habe ich etwa erwähnt, immer ultrabillig einzukaufen und so Massentierhaltung zu unterstützen?

      Der Artikel ist nicht mit Häme geschrieben. Eher Zynisch, spitz, ja. Mit voller Absicht. Schließlich macht sich PETA äußerst spitze Provokationen selbst sehr gerne zum Instrument. Ich möchte der Öffentlichkeit wie auch PETA-Mitgliedern die Absurdität der Vorgänge vor Augen zu führen. Vielleicht ändert sich dadurch etwas. Denn wie ich im Text schreibe: dass es Tierschutzorganisationen wie PETA gibt, das ist gut so! Die Vorgänge sind aber alles andere als das. Jedenfalls meine Meinung.

  31. Sebastian

    Kopfschütteln? Immer und überall!

    Du schreibst im Beitrag: Zugegeben, das Einschläferungs-Thema ist so eine Sache. Man muss aber gar nicht zu tief in die Materie einsteigen um die Überzeugung zu teilen, dass die gezielte Tötung eines kerngesunden Individuums nur eines sein kann: falsch

    Und was bitte ist der Fleischkonsum? Sind das Tiere zweiter Klasse, auf die deine Tierethik keine Anwendung findet? Mal wieder wird sich hier punktuell etwas gesucht, was man dann schön aufziehen kann, um sich selber als super “Gutmensch” (und den investigativen Blogger überhaupt) darzustellen.

    PETA (und auch alle anderen Tierheime) könnte nicht die Menge an Tieren aufnehmen, die von der “Zivilisation” als Abfall an Raststätten, in Wäldern oder einfach an der Straße entsorgt werden, auch wenn sie es wollten. Hunde und Katzen werden weit über 10, teilweise auch über 18 Jahre alt. Wenn man diese Tiere, die entsorgt werden, artgerecht halten wollte, bräuchte man deutlich mehr Geld als den zweistelligen Millionenbetrag jährlich. Auch tierfreundliche Haltung ist kaum realisierbar bei diesen hohen Zahlen! Und noch etwas wird hier vergessen: Das Problem beginnt doch nicht bei PETA. Das Problem beginnt bei Geschichten wie dem Welpen zu Weihnachten für die Kids oder dem Rassehund für 200 Euro. Viele Menschen machen es sich mit der Entscheidung für ein Haustier zu einfach. Und wenn es eben nicht mehr klappt, darf sich halt die Gemeinschaft darum kümmern.

    Ja, PETA tötet Tiere. Aber PETA versucht dabei so wenige zu töten wie nur möglich. Zusätzlich wird deutlich mehr Geld für andere Maßnahmen wie Kastrationen oder Vermittlungen ausgegeben, als für die Tötung dieser Tiere. Und was wäre eigentlich die Alternative? Wenn PETA es nicht machen würde? Wer hätte wirklich Verständnis für Wildhunde, die die eigene Mülltonne nach Futter durchsuchen? Wenn wir von der Schizophrenie von PETA reden, sollten wir auch die Haltung der Menschen generell betrachten.

    “Tierschutz ja, aber bitte nur solange ich nichts dafür machen muss. Und ich hab nichts gegen Wildkatzen, solange die nicht bei mir um das Haus tigern!”

    Ich bin Unterstützer von PETA und werde es auch bleiben. Neben meinem regionalen und persönlichen Engagement für Tiere, halte ich meine Spenden für richtig. Und ja, damit finanziere ich auch die Arbeit von PETA hinsichtlich der Killing-Vans. Denn es gibt keine Alternative, solange nicht mehr Menschen begreifen, dass wir eine Verantwortung gegen Tier und Umwelt haben.

    Und

    • Michael Müller

      Es geht hier nicht um mich als Gutmensch oder Fleischfresser, sondern einzig alleine um PETA als Tier-tötende Tierschutz- oder Tierrechtsorganisation. Trotzdem habe ich mir die Mühe gemacht, meine eigene Ethik zur Unterscheidung von Nutztieren und Haustieren weiter oben in den Kommentaren bereits verdeutlicht. Möchte mich nicht wiederholen und im Kreis drehen, denn das führt zu nichts. Meine Auffassung kann man teilen oder eben nicht. Du teilst sie nicht, isst womöglich kein Fleisch, spendest an PETA, das ist total okay. Bleib’ dabei, ich bin der Letzte, der dich deshalb kritisiert. Ich rege dennoch dazu an, dass du dir die Zahlen vor Augen führst, um die es hier geht. Eine Tötungsrate von fast 100 Prozent. Das kritisiere ich. Und dabei bleibe ich.

  32. robert

    Ja, gut dass das mal jemand aufdeckt. Immerhin hat PETA das ja jahrelang heimlich getan, ohne jemandem davon zu berichten. Diese Schufte! Wenn sie wenigstens eine Stellungnahme zur Erklärung auf ihrer Webseite hätte, so das jeder sich informieren könnte.. aber nein, nur heimlichtuerei! Gut dass das mal jemand aufdeckt, so ganz ohne Hintergedanken, und ohne sich zu freuen dass “die Idioten von PETA endlich mal was auf die Mütze kriegen”.

  33. Markus

    Und wo genau ist jetzt der Skandal??? Das töten für den Genuss Ok ist? Das Töten um noch mehr leid zu verhindern böse ist?

    Ich kann der Argumentation von Michael Müller nicht wirklich folgen…das sind Worte eines angepassten Kleingeistes der nicht um die Ecke denkt.

    PS: Und nein ich bin nicht vegan ;)

  34. Sebastian

    Wer im Glashaus sitzt …

    Du kritisiert hier ein Verhalten, welchem du im Grunde auch nacheiferst. Tier ist Tier. Und dies ist hier, zumindest in meinen Augen, der Aufreger. Und da kannst du noch in zehn weiteren Kommentaren schreiben, dass es dir nur darum geht, dass unter dem “Deckmantel einer Tierrechtsorganisation” Tiere getötet werden.

    Fakt ist, dass sich dieser Tiere niemand annimmt. Diese Tiere würden, wenn sie nicht von tierlieben Menschen aufgenommen werden, auf lange Sicht oft sterben. Es gibt Menschen, die jagen in ihrer Freizeit Tiere – meine damit jetzt keine Jäger, sondern Menschen die in der Stadt auf “Jagd nach Katzen oder Hunden” gehen. Wenn das nicht passiert, werden sie oft genug von Autos an- oder überfahren. Oder sie verhungern oder erfrieren. Denn nicht jede hochgezüchtete Hauskatze kann in der urbanen Gegend überleben. Das dies auch für Hunde gilt, sollte klar sein. Ja, PETA tötet Tiere. Und niemand sollte Tiere töten. Aber hier wird nicht aus profitmaximierenden Gründen getötet. Man bekämpft die Auswirkungen missverstandener Tierliebe.

    Warum PETA das nicht public macht? Warum sagt Unilever nicht, dass es mit Tierversuchen arbeitet? Warum zeigt uns Aldi nicht, wo das Hackfleisch für 1.99 Euro das Kilo wirklich herkommt?

    Wer sich bisher nicht mit der Materie beschäftigt hat, ist natürlich sofort erschrocken darüber. Aber PETA dafür zu kritisieren ist eben falsch. Man muss an anderer Stelle ansetzten. Wenn keine Tiere mehr ausgesetzt werden, würde man keine Tierheime und Killing-Vans brauchen. Und dass sollte Aussage einer solchen Information sein. PETA tötet Tiere weil die Gesellschaft es nicht hinbekommt, ebendiese Tiere entsprechend zu halten.

    Ich glaube dass sich besonders jene Leute aufregen, die sich von den vielen PETA-Aktionen in ihrer Lebensweise kritisiert sehen. Und da ist doch dieser Artikel genau richtig für …

  35. Florian

    Recht oberflächlich, dieser Artikel.
    Das Thema ist erstens schon so alt, dass man zweitens mit gaaanz wenig googeln (will ja nicht mal “recherchieren” sagen) auch Stellungnahmen von Peta und Infos zu den Hintergründen der notorischen “Peta-Ankläger” hätte finden können.
    Und das gehört nun mal in ein rundes Bild.
    Oder braucht Basicthinking eine “Shitstorm-Quote”?

  36. Maik

    Eine sachlichere Auseinandersetzung würde der Sache wohl eher gerecht werden. Reines “Draufhauen” ohne auch nur die andere Seite zumindest mal zu verlinken ist absolute Meinungsmache. Ich sehe PETA auch kritisch, aber dieser Artikel ist viel zu reißerisch um auch nur ansatzweise eine sinnvolle Diskussion zu entfachen.

  37. Anonymous Legion of Animals

    Zitat: So haut PETA beispielsweise mit Star-behangenen Anti-Pelz-Kampagnen regelmäßig lautstark auf die mediale Pauke. Macht Meinung gegen Pelz. Ermutigt dazu, vegan zu leben. Und tötet auf der anderen Seite nicht vermittelbare Tiere. Paradox, nicht wahr?

    Herr Michael Müller wirklich paradox ist das jährlich Millionen von Hunden in Tötungs-Stationen landen weil sie niemand haben will und jedes Jahr genau so viele nachgezüchtet werden.
    Das ist nicht nur paradox sondern pervers.

    Wenn sie das Wort shitstorm schon so lieben dann lassen sie uns dagegen einen entfachen.

    Aus der Sicht der Tiere bringt ihr Artikel so nicht wirklich was da er die ursprünglichen Problematik nicht ausreichend berücksichtigt.

    Zum Nachdenken

    “Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte. Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf. Er rief: “Guten Morgen. Was machst Du da?”

    Der Junge richtete sich auf und antwortete: “Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie.”

    “Aber, junger Mann”, erwiderte der alte Mann,”ist dir eigentlich klar, das hier Kilometer um Kilometer Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn.”

    Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer.

    “Aber für diesen einen hier macht es Sinn!”

    Anonymous Legion of Animals

  38. Michael Müller

    Markus, aber als Tierschützer, ach nein, -rechtler, fast ALLE quicklebendigen und womöglich vermittelbare Tiere zu töten, die teils sogar in Obhut gegeben wurden, DAS ist um die Ecke gedacht? Na dann bleibe ich gerne “angepasster Kleingeist”, der nicht um die Ecke denkt.

    Anonymous Legion of Animals: die Sache mit den Tötungsstationen und der massiven Nachzucht von Hunden ist durchaus paradox und womöglich ein Auslöser der Problematik. Was das allerdings damit zu tun hat, dass eine Tierschutzorganisation Leid mit Tod eindämmt, das leuchtet mir auch weiterhin nicht ein.

    Ich bleibe dabei, dass Tierfreunde wie -hasser, Fleischfresser wie Veganer, Jäger, Schlachter, Menschen aller Art mit Recht erschrocken über die Vorgänge bei PETA sein dürfen.

  39. jürgen weller

    auch wenn ich kein fan von peta bin, die wahrheit sollte aber auch bei herrn müller mal ankommen. lt. sz ist peta keine tierschutz- sondern eine tierrechtsorganisation. und tierheime in unserem sinn betreibt sie auch keine. aber vielleicht nimmt der herr müller den tierheimen mal so 30 tiere ab. für den anfang. es ist immer leicht von anderen das zu verlangen was man selber nicht leisten will …

  40. Dirk

    überpopulationen kommen in der vom Menschen gestalteten Kulturland vor. Um diese zu beseitigen muß man auß menschlicher Sicht teilweise grausame Dinge tun. Hieran finde ich nicht unbedingt etwas verwerfliches da die Natur aus menschlicher Sicht auch sehr grausam erscheinen kann.
    Wer allerdings in so einem Glashaus arbeitet sollte tunlichst vermeiden mit Steinen zu schmeißen. Und das dieses von PETA getan vird finde ich verwerflich.
    Hier wurden auch schon Pelze angesprochen. Ich bin gegen Pelztierhaltung aber begrüße Pelzverarbeitung aus natürlichen Ressoucen da diese vielen Tieren zu gute kommt. Dieses mag sich auf den ersten Blick suspekt anhören. Aber in unserer Kulturlandschaft hat der Mensch z.B. die Tollwut vorerst ausgerottet. Hiervon provitieren viele Raubsäuger deren Bestand teilweise um das 4-5 fache angestiegen ist. Der Druck auf z.B. Bodenbrüter ist dadurch Immens.
    Viel schlimmer kommt es noch wenn aus falscher Tierliebe Nerze aus Tierfarmen auf die heimischen Tiere losgelassen werden

  41. Gerd

    Warum PETA anvertraute Tiere tötet ist doch vollkommen irrelevant. Das einzige was hier interessiert ist doch das PETA es tut.

    Eine Organisation, die sich so als Moralapostel in den Medien aufspielt, sollte sich auch so moralisch verhalten. PETA prangert die deutschen Zoos an, das Zootiere “ohne Grund” getötet werden und verkauft diese Meinung in der Öffentlichkeit. PETA greift Menschen an, die Tiere tötet und prangert sie in den Medien an.

    Selbst tötet PETA zehntausende Tiere ohne Grund. Hier rechnet PETA mit zweierlei Maß.

    Da spielt es keine Rolle warum PETA das macht. Es spielt keine Rolle warum die Tiere in diese Rolle gekommen sind. Es spielt keine Rolle das PETA eine Tierrechtsorganisation ist.

    Was PETA macht ist falsch, da helfen auch keine Pseudoerklärungsversuche.

  42. Sebastian

    Ich würde gerne von den Kommentatoren wie Gerd wissen, was man sonst machen soll. Wie will man diesem Problem begegnen? Soll sich niemand kümmern? Und es spielt eben doch eine entscheidende Rolle, aus welchen Gründen etwas passiert.

  43. Ron Meyer

    schade, dass diese alten kamellen von tierfreunden auch noch weiterpropagiert werden. endlich hat das “Center for Consumer Freedom” das erreicht was es wollte, nämlich die weltweit größte tierschutzorganisation in den dreck zu ziehen und damit vieles was peta geschafft hat ins wanken zu bringen. keine andere organisation hat so viele veganer und vegetarier geschaffen wie peta, keine andere ist so öffentlich vertreten wie peta und sicherlich gibt es auch fabrizierte scheisse von peta, die verbessert werden muss. das schafft ihr aber nicht, indem ihr die fleischindustrie/tabakindustrie (das sind nämlich die finanzierer der “peta tötet tiere” kampagne) unterstützt, und peta ans bein pisst.

  44. Udo

    Kontroverse Themen bedienen und vermeintliche Skandale befeuern ist billige Werbung, die von peinlichen “Qualitätsjournalismus” bei n-tv, BILT & Co. benutzt wird, lasst euch doch nicht zu solchen Mitteln herab, und das noch dazu auf Kosten von Peta. Das ist wie Greenpeace des Schmiermittelgebrauch auf ihren Schiffen anzukreiden, oder Amnesty International dies oder der Anti-AKW Bewegung das oder oder oder: Ihr macht den Job von Lobbyisten und Pseudojournalisten, und fallt auf sie rein.

  45. CG

    Wow, sehr mutiger Beitrag, das meine ich nicht unbedingt inhaltlich, sondern weil bekannt ist, wie persönlich und aggressiv Tierschützer zuweilen werden können. QED.

  46. Thomas

    @Gerd stimme ich voll zu.
    Wie einige “Peta Verteidiger” hier argumentieren, dass es doch keinen Unterschied macht, ob man nun ein Schwein für das Fleisch tötet oder die gefundenen/abgegebenen Tierheim-Tiere.
    Auf dem hohen Ross, sitzt doch Peta und nicht die Fleischfresser. Die Doppelmoral ist doch bei Peta, das ist was den Skandal macht.
    Sich darauf zu berufen, dass dies in den USA “normal” ist und dass die no-kill Tierheime nicht funktionieren ist wirklich keine Ausrede.
    Und noch @Anonymous in deinem Gleichnis wäre es der Junge, der die Seesterne zertritt – weil die haben doch eh keine Chance mehr…

    • Michael Müller

      Volle Zustimmung.

      CG: Ehrlich gesagt irritieren mich die persönlichen Angriffe auch ein wenig. Aber das ist schon okay. Wenn durch die Aufdeckung die Vorgehensweise von PETA bzgl. der Tötung von fast allen abgegebenen Tieren auch nur minimal überdacht wird, dann war es schon ein Erfolg, dass das alles ans Licht kam. Ob aufgedeckt von Lobby XY oder sonstwem: auch PETA ist nicht unfehlbar. Wer es aufdeckt ist letztlich egal.

  47. tom

    “Ich bin Tier- und Menschenfreund. Bejahe das Leben. Kein Vegetarier.”

    schreibt der Autor.
    Wie paradox ist das denn?
    Wie kann man ein Tierfreund sein, gleichzeitig aber Tiere essen?
    Das ist der mit Abstand dämlichste Beitrag den ich je gelesen habe. Völlig oberflächlich. go vegan

  48. tom

    Micheal Müller, wir schmunzeln gerade zu dritt über ihren zu kurz gedachten Beitrag. Schön im BILD-Stil geschrieben mit gefährlichem Halbwissen. Psst: Halbwissen ist nur dann nicht peinlich, wenn man es für sich behält! :)
    bevor man solch ein vermeintlichen “Skandal” anprangert, sollte man sich selbst als Spezeist an die Nase fassen. Wer der Meinung ist, die eventuelle Doppelmoral spiele hier absolut keine Rolle ist kognitiv zu früh abgebogen. Der User “jan” hat es sehr gut niedergeschrieben. Ihr Beitrag hier strotz jedoch nur so vor unreflektiertem Wissen. Zum weiterbilden empfehle ich:

    http://www.peta.de/web/petatoetettiere.5508.html
    http://www.peta.de/web/home.cfm?p=3826

  49. Brunhild Determann

    Peta hat eine Doppelmoral. Kein Tierschutzverein darf Tiere töten, die nicht unheilbar krank sind und nur noch leiden. Was Peta da treibt ist grausam und unfair. Die bekommen soviel Geld, was kleineren Vereinen fehlt und die töten keine überschüssigen Tiere. Wenn man sieht, was viele Orgas hier in Deutschland in Europa versuchen um Strassentiere zu retten, wenn man sieht wie viele kleine Tierschutzvereine und Tierheime überfüllt sind mit Katzen und Hunden und die werden auch durchgezogen und versucht zu vermitteln und nicht getötet, wenn man sieht, dass Vereine für Tierarztkosten hier Unsummen ausgeben um Haustiere zu retten, dann kann man bei Peta nur noch sagen: Weg mit euch, ihr schadet dem seriösen Tierschutz. Ich bin selber Vorsitzende eines Tierschutzvereins und wir kämpfen seit Jahren gegen die Katzenflut an, noch nie wurde ein Tier eingeschläfert, außer es ist todkrank und nicht mehr in der Lage ein normales Leben zu führen und nur leidet, das entscheidet nicht mal nur ein TA. sondern so ein Tier wird auch noch von einem zweiten untersucht ob nicht wirklich eine Chance besteht und wenn eine Chance besteht, wird sie genutzt. Was Peta macht ist Tiermord.

  50. Dirk

    was man machen soll ?
    das ist das große Problem !
    ich würde sagen: ein realistisches Ziel setzen !
    dann kann man das Problem analysieren und diverse Lösungswege erarbeiten. Das größte Problem dabei ist sachlich und emotionslos zu handeln und nur der Sache zu dienen und dieses auch öffentlich zu vertreten.
    einfachmal emotionslos anschauen um vieleicht zu verstehen das der Weg das Ziel sein sollte
    http://www.spiegel.de/video/die-95-000-dollar-ziege-artenschutz-durch-abschuss-video-1184027.html
    http://www.spiegel.tv/#/filme/magazin-30122012/

  51. Anonymous Legion of Animals

    Peta ist keine Tierschutzorganisation im üblichen Sinne sondern eine Tierrechtsorganisation. Warum Herr Maier verstehen (sehen) sie nicht den Unterschied. Und ja für vielen leidende Tiere kann der schmerzfreie Tot die Erlösung sein. Was ist ihre Alternative zu den Praktiken von Peta? Innerhalb von 3 Jahren hätten sie 25 Millionen Tiere zu versorgen das geht sich mit 30 Millionen nie und nimmer aus.
    Übrigens der Shitstorm gegen Peta hält sich mehr als in Grenzen, von einem Dauerfeuer kann man da wirklich nicht sprechen(Ich glaube sie waren noch nie in einer echten online Protestwelle involviert). Der Grund warum das so ist ist ganz einfach. Die Tatsache das Peta Tiere tötet um sie von Leid zu befreien ist seit Jahren bekannt und jeder der sich mit Tierschutz beschäftigt weiß und versteht das auch wenn es schmerzt.
    Sie sind den Tierausbeuter-Lobbyisten auf den Leim gegangen. Wir unterstelle ihnen sicher keine Absicht sondern sehen einfach nur ihre Unwissenheit in der Thematik. Schuster bleib bei deinem Leisten.

  52. ThommyBonm

    “dass die gezielte Tötung eines kerngesunden Individuums nur eines sein kann: falsch.”
    Na dann hoffe ich einfach mal, dass der Autor der Artikels sowie alle sich dem PETA-Shitstorm Verprlichteten wenigstens mal Vegetarier_innen sind.
    Aber falls nicht, wer trägt dann die Doppelmoral im Herzen?

    Darüber hinaus streiche ich nach mehreren Jahren gerade Basic Thinking ziemlich schweren Herzens von meiner RSS Liste. Aber gerade nervt es, dass der Autor von obigem wiederholt durch schlecht recherchierte, polemische Artikel auffällt, die die eigene Meinung nicht konsequent vom Sachbericht abgrenzen. Ich gehe nun also, schade und tschüss Basic thinking. (Achso, das ist gar nicht bockig nun, zuvor gab es Emails um nicht öffentliche Häme zu üben, keine Reaktion, keine spürbare Besserung).

  53. Gerd

    @Anonymos
    Ja, PETA ist eine Tierrechtsorgansation,was die Doppelmoral noch schlimmer macht.
    Der Tod soll die Erlösung sein? Für PETA anvertraute Tiere? Nein, und nochmals nein.

    Wir reden hier nicht von Millionen Tiere, sondern von den Tieren die PETA anvertraut wurden. Das sind ein paar Zehntausende in 10 Jahren. Die hätten in einem eigenen Tierheim ein Zu Hause finden können. Dies wäre mit 30 Millionen machbar gewesen. Selbst mit den 200000 $ für das Pamela Poster am Madison Square Garden hätten viele Tiere ernährt werden können. Es ist doch so, dass PETA gar kein Tierheim unterhalten will, dass PETA keine Tiere vermitteln will. Wie ist es sonst zu erklären, dass die meisten Tiere innerhalb von 24 Stunden sterben müssen.

    Auch der Hinweis auf die Sterilisation von Tieren überzeugt mich nicht. 10000 Tiere im Jahr kosten ca. 1 Million. Was passiert sonst mit dem Geld? Auch hier ist PETA nicht konsequent.

  54. unknown

    Leserkommentare, immer wieder amüsant zu lesen. Diese Diskussionen um Ideologien und die Doppelmoral, die man immer wieder entdecken kann. Irgendwie wird mein Geist belebt, wie scheinheilig manche Kommentare rüber kommen wollen und anderseits wie radikal die Moralvorstellung der Kommentarverfasser ist und diese einem aufzwängen wollen. Natürlich wird dies dementiert und jede Kritik nach eigenem Maß zerrissen, wie es einem beliebt. Dies ist keine Stellungnahme zum Thema, nur eine kleine Analyse der Kommentare. Wer sich jetzt angegriffen fühlt, ist sich selbst überlassen.
    P.S.: Diesen Kommentar kann man in fast jede Thematik und “Diskussion” einfügen, da oft vielen Kommentarverfassern das Maß an Selbstbeherrschung fehlt und “ihren Senf” zu sonst was dazugeben wollen/müssen und sich manchmal mit der Thematik nur einseitig befasst haben, und dass natürlich dann nur mit ihrer Bevorzugten.

    Und nun doch eine Stellungnahme: Ich unterstütze große Organisationen wie PETA – oder egal welche – nicht, da man meines Empfindens nach zu wenig Einblick auf die Tätigkeit (Innere und Äußere der Org.) und Einfluss auf diese nehmen kann. Deswegen finde ich es Sinnvoller lokale Tierheime, usw persönlich zu unterstützen. Lieber aktiv handeln, als passiv – und nur einen Beitrag zu bezahlen, ohne direkt zu sehen, was mit dem Geld geschieht. Es ist mir klar, dass es auch Aktivisten gibt, aber wie gesagt, radikal ist mir nicht lieb. Und jeder kann machen was er will, solange er/sie sich gut dabei fühlen.

  55. Michel

    Ernsthaft,
    die Kommentare hier zu lesen ist sehr sehr amüsant. Für manche Menschen scheint es tatsächlich unvereinbar zu sein ein Haustier zu haben und trotzdem zum Steak zu greifen.

    Danke für den tollen Artikel. Die Form entspricht genau jener mit welcher hier vermeindliche “Gutmenschen” Ihre vegane Lebensweise rechtfertigen.

    Ich habe auch groß gelacht als einer der Kommentare vorher die PETA-Links als gute Recherche und Material zum weiterbilden benannt hat. ;-)

  56. Tim

    Ein techblog schreibt über PETA, fängt ja schon gut an, und wie gewohnt gehört Recherche nicht zu euren Stärken. Spannender sind die Kommentare,woher kommen dir ganzen Tierschützer die hier kommentieren? Typische Leser dieses Blogs? aber zur Sache:
    PETA tituliert sich selbst auf ihren Seiten eben doch als Tierschützer und tötet Tiere, investiert in schrille, spendenkompatible Kampagnen aber nicht in Anzeigen die zur Vermittlung der Tiere notwendig wären. Das wäre auch wesentlich teurer als Giftspritzen und bringt auch kein Geld. Doppelmoral deluxe, mit dem Finger zeigen ist nunmal wesentlich leichter als etwas zu tun – lukrativer ist es auch – so ganz nebenbei.

  57. Zack

    @ Michael:

    Wenn dieser Artikel ernst gemeint ist und nicht einem höheren Zeck dient, dann machst du was Falsch.
    Es ist so leicht dieses Thema nach zu recherchieren.. das ist Bild-Niveau und ich hoffe das wird jetzt nicht als Kompliment aufgefasst.

    Da du und ein paar andere nicht verstanden haben wie dieser PETA-Massenmord gerechtfertigt wird hat das wenig sinn hier..

    Aber man könnte es fast schon mit der Debatte um die Sterbehilfe vergleichen, nur das im die Tiere mit einer Selbstverständlichkeit in Massen geschlachtet werden während dann eine Sterbehilfe/ein Gnadenschuss Empörung entfachen.

    Das Problem liegt nicht an PETA, sie treibt nur “Schadensbegrenzung” für den die Menschheit durch verantwortungsloses Handeln verantwortlich ist.

    Man muss das Problem bei der Wurzel packen..

    Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.

  58. Anja Becker

    Hat eigentlich schon jemand an die vielen ehrenamtlichen Helfer in Tierheimen gedacht, welche dort über Jahre, mit teils überaus aggressiven Hunden “arbeiten” müssen, können, sollen, heisst: füttern, Fellpflege, Krallen schneiden, gesundheitl. Kontrolluntersuchungen (wie Ohren säubern, Zähne kontr.,putzen…..etc.). Zudem eben auch Erziehungsarbeit, mühselige, aufopfernde, kräftezehrende Versuche, bei diesen Tieren auch nur ein bischen Vertrauen aufzubauen, welches innerhalb von 10 Minuten wieder zunichte gemacht sein kann…..
    Diese aufopfernde “Arbeit” kann das Tierheimpersonal alleine oft garnicht leisten, zudem ist das Verletzungsrisiko sehr, sehr hoch! Ob ein meist jahrelanges “Leben” im Tierheim, bei aller Fürsorge, oft ist kein Kontakt mit Artgenossen möglich, hinter “Gittern”, wirklich Tier- Hundgerecht sein kann, bezweifle ich und ich bezahle/sponsore nach einer gewissen Zeit lieber für eine schnelle, relativ schmerzfreie Einschläferung, als für ein jahrelanges, bis zum Tod, Leben im Tierheim!
    Jeder, der anderer Meinung ist, sollte mal minimum für ein halbes bis ein Jahr im Tierheim mit solchen Hunden “arbeiten”, leben……….

  59. Michel

    @Anja

    Und die ehrenamtlichen Helfer in Rettungsdiensten oder freiwilligen Feuerwehren, usw…? Jeder, der sich freiwillig dazu entschließt ein Ehrenamt zu begleiten, sollte wissen, dass er in Kontakt mit Dingen gerät, die andere Menschen nicht als normal ansehen.

    Wenn ich diese Analogie weiterspinne bedeutete das der Rettungsdienst lässt Verletzte liegen weil sie bspw. in einer Messi Wohnung liegen. Ist ja nur Schadensbegrenzung und er hat es ja selbst vermüllen lassen. Lieber keine zweite Chance sondern lass ihm einfach einen Gnadenschuss geben.
    Oder ein Häuserbrand bei dem es gefährlich ist für den Dorf-Ehrenamtler das Feuer zu löschen. Ach komm, lassen wir es brennen.

    Ich hoffe es kommt etwas an wie unglaublich paradox doch die Diskussion alleine ist!?

  60. Schrottplanet

    @Anja Becker,

    habe/tue ich… sogar mit den sog. Listenhunden, die diese Tierrechtepartei ja anscheinend auszurotten versucht. Und ich kann sagen, dass alle Mühen, kleine Verletzungen und alles andere es wert ist das Leben zu erhalten. Ich möchte Anonymous Legion of Animals zitieren: (…) Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer.

    “Aber für diesen einen hier macht es Sinn!”

    Das sollte das Maß aller Dinge sein und nicht das Töten um vermeintliche Jahre in Tierheimen zu ersparen… Mich schockieren die Kommentare vermeintlicher Tierschützer oder Rechtler sehr. Mit einer Spende reinigt man kein gewissen. Mit einem veganen Lebensstil ebenso wenig… Jeder der anders darüber denkt, soll die sprite selber setzen

  61. Michael Müller

    Dass Tiere womöglich eingeschläfert werden müssen, auch (oder sogar “besser”) von Tierfreunden, -rechtlern, -schützern, darum geht es nicht im Geringsten. Auch dass das Problem natürlich bestenfalls am Kern gelöst wird, steht vollkommen außer Frage.

    Aber dass eine Organisation wie PETA sich nicht mal die Mühe macht auch kerngesunde und womöglich leicht vermittelbare Tiere, sogar Tierbabys wenigstens eine gewisse Zeit am Leben zu lassen, das gehört angeprangert.

    Denke so langsam müsste alles gesagt sein. Das Thema hat viele verschiedene Meinungen. Immerhin schön, dass mehr oder weniger sachlich darüber diskutiert wird. Das regt den ein oder anderen sicher zum Nachdenken an. Auch ich habe mir meine Gedanken gemacht – jedoch kann ich mir, so sehr ich mich auch verbiegen mag, eine Tötungsrate von 96 Prozent nicht gut reden.

  62. Susann

    Dieses “Problem” ist ja bereits seit längerem bekannt und kocht alle paar Monate mal wieder hoch. Aber ich weiß nicht, ob Du schon mal Bilder aus den sogenannten “No-Kill”-Stationen gesehen hast – das ist doch absolut keine Alternative.
    Was soll man also tun, um das unverantwortliche Handeln der Menschen wieder in den Griff zu bekommen, als auf der einen Seite Aufklärungskampagnen (um das Problem irgendwann mal im Keim ersticken zu können) und auf der anderen Seite Schadensbegrenzung (die höchstwahrscheinlich NIEMAND GERN betreibt)?

    Und wäre der Mensch nicht so unverantwortlich, würden diese Dinge überhaupt nicht passieren müssen.

  63. Kathi

    diese info ist schon relativ alt und bereits seit mehreren jahren bekannt. verstehe auch nicht ganz warum diese jetzt nach Europa schwappen muss? USA und Europa, insbesondere Deutschland, lassen sich überhaupt nicht vergleichen.
    in den USA gibt es massiven Haustier”überschuss” (böses Wort), aufgrund dutzender verantwortungsloser Menschen, die vermehren und vermehren und vermehren. Wer soll sich denn um all die Tiere kümmen, die eh keiner mehr will? und ein Leben lang im Zwinger sitzen, ohne beachtet zu werden?
    die USA müsste da wo ganz anders ansetzen, z.b. Kastrationspflicht für Pit Bulls (einer der Rassen die dort am meisten euthanasiert wird). Anders wird man dort nicht Herr der Lage. PETA müsste sonst wahrscheinlich ein 200stöckiges Tierheim aufbauen, um all die armen Hunde aufzunehmen.

  64. Carper

    Ja so ist das mit sogenannten Tierschützern!!
    Da fällt mir echt nichts mehr zu ein. Pfui PETA
    !!

  65. CryLLex

    Ich muss sagen das das wirklich nichts neues ist.
    Aber wirklich – wenn die Tiere keiner haben will , was soll man deiner Meinung mit ihnen machen? Wo sollen sie den sonnst hin? Was will man mit so vielen Tieren machen? Wer trägt am ende die Kosten für gigantische Tierheime ? Wäre das dann noch TierSCHUTZ ? Nein das wäre für mich eher eine Quälerei für Mensch und Tier.
    Und im endeffekt – ob Tod oder lebenslang im “Gefängsniss”(Tierheim) ist doch auch egal…oder? Was denkst du davon?

  66. Othmar

    @ Jan “Fangt doch mit den richtig großen Skandalen an und redet über die, denn das wird wirklich mal Zeit.”

    Es ist ein Skandal wenn eine Organization wie PeTA, die vorgibt sich fuer humane Tierbehandlung einzusetzen selbst Wahllos Tiere toeted, und zwar nicht immer in humaner Weise. Es gibt zuverlaessige in-sider information wonach einige Tiere – vor allen kleinere – einfach gegen die Wand geschalgen oder auf den Kopf getrammelt werden.

    Wenn du in richtigen Skandalen intressiert bist, das kann ich dir auch geben. PeTA wurde mehrfach nachgewiesen das sie sich finanzielland Bombenanschlaegen Beteiligen die Menschen sowohl als auch Tiere toeten oder Verletzen. Auch wurde PeTA nachgewisen das manche deren “undercover investigators” in Schalchthaeusern und Circusen selbst Tiere misshandeln und sich dabei Filmen um spaeter andere damit zu blamieren. Auch ist Gerichtlich Nachgewiesen das PeTA regelmaessig Grichtszeugen mit hohen Geldsummen bezahlt um vor Gricht falsche aussagen zu machen die den Angeklagten belasten. Gerade vor ein paar Monaten musste PeTA einem Amerikanischen Circus ueber 9 Millionen Dollar in Schadenersatz zahlen, weil sie ihn mit flaschen Ausagen, fabrizierten Videos und Fotos als Tierquaeler vor Gericht schlepten.

    Es sind diese und viele andere “Skandale” die dazu gefuehrt haben das PeTA und deren Management nun unter staendiger Beobachtung des FBI und der U.S. Homeland Security gestellt sind. In anderen Worten, nach Erlass der Amerikanischen Regierung ist PeTA, sowie einige andere aendliche Organisations, nun in die Gruppe der “Domestic terrorist tendency” aufgenommen. In Canada ist PeTA bereits als Terroristen Vereinigung verboten worden, und als Kanadier der mit Tieren arbeited und seit Jahren unter den falschen Anschuldigungen sowie den Nachstellungen und Drohungen von PeTA gegen mich aber auch gegen meine Frau und sogar gegen meine Kinder ausgeliefert war freue ich mich darueber. PeTA ist alles andere als eine Tierliebende und Friedfertige Gesellschaft. PeTA verachted Tiere genauso wie sie Menschen verachten.

    Lese mach nach was Ingrid Newkirk so von sich und ihren Zielen schreibt und wie sie das alles ereichen moechte. ;)

  67. Stefan

    Es ist doch das gleiche Problem wie: man steht in einem osteuropäischen Land an einem Kofferraum voller 5-6 Wochen alter Hundewelpen. Wenn man einen Welpen kauft, rettet man diesem vielleicht das Leben aber man weiß das man durch sein Geld solche Dreckschweine wider animiert weiter zu machen und unter abartigsten Bedingungen weiter Massen an Welpen zu produzieren. Man nennt es einfach Zwickmühle! Das Problem bin nicht ich oder der Welpe oder der der diese Welpen kauft, es ist der, der die Gesetze macht in einem demokratischen Land. Ohne legale moralische und ethische Handhabe kann man diese Probleme nicht aus der Welt schaffen. Wenn man sich aber selbst ethische Verhaltensnormen auf die Fahne schreibt und andere dazu animiert Unwissende zu wecken und sich für Veränderungen einzusetzen, der sollte ein leuchtendes Vorbild sein und Lösungen finden, die der auferlegten Moral gerecht werden und mit dem Geld was PeTA einspielt wäre es garantiert möglich eine andere Lösung zu finden, als Haustiere einfach zu töten. Daran sieht man, wenn das Gesetz es zulässt wird es sogar von solchen Organisationen benutzt. Lösungen sind doch eigentlich leicht zu etablieren,z.B. erstmal Kastrationpflicht bei Tieren die nicht zur Zucht dienen, unkontrollierte Vermehrung unter Strafe stellen, weil hier ein Gesetz an der Wurzel des Übels anpacken kann. Nur z.B. angemeldete Zucht mit festen Zahlen und Zeitabständen usw. da sollten wir an einem vernünftigen Tierschutzgesetz arbeiten, denn Tierschutz fängt mit der Geburtenzahl an, egal in welchem Land auch immer. Es bringt nicht reißerische Bilder und Filme zu zeigen und zu hoffen das die Menschheit endlich umdenkt. Nein, eine solche Organisation sollte sich politisch Engagieren, um was zu bewegen und Vorreiter sein und eine Führungsrolle übernehmen.
    Vor allem aber diese großflächige Ignoranz in der Bevölkerung ist mittlerweile widerwärtig: “Geil, ich hab es geschafft diesen Sommer täglich zu grillen, toll oder?” Noch Fragen???

  68. Bernd

    Ich bin seit über 8 Jahren vegan. Ich setze mich für mehrere Organisationen ein (welche werde ich hier nicht erwähnen). ICh bin ein absoluter Peta feind den wer Tiere liebt und Tiere Tötet aus welchem Grund auch immer, kann genau so gut Fleisch essen und jagen gehen. Es ist nicht einfach mit Kritik und Fehlern umzugehen doch Tiere aus reinem Platz und Geldmangel zu töten kann nicht die einzige Lösung sein.

  69. Petra

    Gut gemacht Michael!
    Es geht hier ja auch nicht darum, ob man Veganer ist oder nicht! Es geht einzig darum, dass eine Tierschutzorga Spenden kassiert, um diese in teure Werbung zu pumpen, und ihnen in gutem Gewissen anvertraute Tiere zu töten. Die Zahlen veröffentlicht PETA jedes Jahr selbst. Eine ehemalige PETA Mitarbeiterin erklärt, dass die Killing Vans sogar Katzen aus Privatgärten raus genommen und sofort getötet haben. Moralisch verwerflich, sehr bedenklich und ein absolutes No Go! Und alle Hunde einer Rasse (Pit ) auslöschen zu wollen, lässt mich am Geisteszustand der Präsidentin von PETA zweifeln. Anonymous ist jetzt mit an Bord, heute wurde eine Kampfansage gegen PETA veröffentlicht auf You Tube.

  70. Gerd

    @Mark
    Ein gut geschriebener Artikel, der allerdings auch ziemlich einseitig ist.

    Zum Thema Shitstorm: Das ist doch gar kein Shitstorm gegen PETA, dafür ist das Medieninteresse leider viel zu klein. Shitstorms werden von PETA in viel größerem Ausmaß auf der Welt ausgelöst um Medienwirksamkeit zu erreichen. Gesteuert und lanziert in den großen Zeitungen. Dagegen ist diese Diskussionen in den Blocks doch leider eine Kleinigkeit.

    Da dieser Artikel hier am 05.04 erschienen ist, kann man auch nicht auf einen “Zug aufspringen” sprechen. Eher dann der später erschienenen Artikel, der du verlinkt hast.

    Zu CCF: Vollkommen egal, wer diese Informationen irgendwann als erster Veröffentlicht hat. Die Infos stimmen und werden mittlerweile von vielen PETA-Gegnern aufgenommen. CCF arbeitet lediglich mit den Mitteln, die PETA seit seiner Gründung benutzt.

  71. TIERFREUNDSCHAFT

    Nun haben sich fast alle Peta Fanatiker/Veganer ausgeheult. Begreifen wollen und können es die Befürworter der Tötungsmaschinerie von Peta nicht, dass die Tötungszahlen der Tiere von Peta selbst genannt wurden. Bereits vor einiger Zeit kursierten Gerüchte, dass in North Carolina in der Peta Zentrale, Tiere getötet sein sollen. In der Deutschen Peta Homepage wurde sogleich darauf eingegangen, und ich vermute diesen ehrlichen Bericht hatte die Rechtsabteilung nicht vorher gelesen. Denn dort stand u. a., dass die Tiere getötet wurden, weil die Kosten für die Unterbringung zu teuer waren. Nach einigen Wochen war nun zu lesen, dass es sich nur um alte und kranke Tiere handelte, die von den Besitzern gebracht wurden. Ganz neu ist von der Rechtsabteilung der Peta zu lesen. Peta USA ist nicht Peta Deutschland. (Hat aber eine gemeinsame Vorsitzende!!) Und Peta ist keine Tierschutzorganisation sondern eine Tierrechtsorganisation. Was soll der Spendenzahler und Tierfreund eigentlich glauben???

  72. stefan

    tut mir echt leid, aber an dem jan sind sämtliche realitäten vorbeigeflogen. er sollte sich mal selber durchlesen was er da schreibt. ich könnte kotzen.

  73. ChiWo

    Hallo,
    wer sowas noch weiter versucht in die Kritik zu stellen sollte sich auch darüber informieren, dass PETA USA und PETA Deutschland zwei verschiedene Dinge sind. Und ich denke PETA hat Probleme in seiner Arbeit aber immerhin geben sie den Tieren eine Stimme und nicht sie sind die Schuldigen, sondern wir, die die diese Umstände provozieren. Ich denke man kann schlecht über etwas urteilen, das man nicht kennengelernt hat. Deshalb enthalte ich mich auch hier zu diesem Thema, aber der Autor sollte bei diesem Thema einen Wert auf Sachlichkeit legen und die vermisse ich!
    PETA Deutschland äußert sich auch zu diesen Vorwürfen! http://www.peta.de/web/home.cfm?p=3826

  74. kristinabode

    Ich finde es immer wieder lustig, das Peta Deutschland behauptet, mit Peta USA nichts zu tun zu haben (warum dann der selbe Name, glaubt ihr wir sind blöde?).

    Peta steht für einen undurchsichtigen PRKampagnenverein, der es liebt, Hetzkampagnen gegen alles und jeden durchzuführen, hat aber selber mehr als Dreck am Stecken – wir dürfen das nicht länger totschweigen!

  75. Silvio

    Ich bin immer wieder verwundert, wie dumm doch die Menschheit ist.
    Keiner liest, was andere genau schreiben, sondern sie unterstellen immer gleich Dinge, damit es immer ein schwarz weiss Gemälde ist.

    Fakt ist:
    - Massentierhaltungen sind moralisch völlig verwerflich
    - trotzdem konsumieren die meisten diese Produkte
    - Menschen, die diese Zustände aufdecken, sind in jeder Art und Weise zu unterstützen (und es geht dabei nicht um Leute zum Veganer-sein zu ermutigen, sondern Gedanken zu machen über Tiere, Natur)

    Nur was hat das jetzt mit pro und contra PETA zu tun?
    Das frag ich mich ehrlich auch, denn PETA attackiert ja zu gern diese Menschen, die wenigstens über diesen Wahnsinn nachdenken, und macht sich genau diese Menschen, die eher tier- und naturfreundlich denken, zu Gegnern.
    Man muss nur auf Ihrer Erfolgsseite schauen.

    Man sollte genau solche Filme, wie sie produzieren, über ihre Methoden machen in ihren Tötungsfabriken. Mit entsprechnend reisserischen Sounds, schnelle Schnitten und hetzerischen Statements hinterlegen, wie sie es nur allzugern tun. Das nennt das auch Propaganda. Dann geht es nicht um Realität und Wahrheit. Menschen lieben und verfallen Propaganda.
    Egal von wem.

    Darum Augen auf, Hirn einschalten, alles hinterfragen!

    Achja, und nur für die, die hier felsenfest hinter PETA USA stehen:

    - Wer gibt jemanden das Recht zu entscheiden, welches Tier vermittelbar ist und welches euthanisiert werden darf
    - Es ist auch nach US Gesetzen nicht erlaubt, Tiere zu töten, ohne die Frist abzuwarten
    - Warum wird in aller Regel gar nicht versucht, Tiere zu vermitteln (ausser die Vorstellung einiger Veganer, das Menschen prinzipiell keine Tiere halten dürfen)
    - Warum sind in der Rechtfertigungen der Organisation diese reisserischen Bilder von leidenden und totkranken Tieren (dabei ist eins klar: die ist es eine absolute Minderheit, denn die meisten Tiere, die in Tierheimen abgegeben werden sind entweder gesund oder leicht medizinisch zu behandeln)
    - Warum werden die anvertrauten Geldern an die Organisation in erster Linie in Werbeagenturen, Rechtsanwälten, selbsternannten Tierhalter-Jägern mit Kamera gesteckt?
    - Warum wird immer als Argument gebracht, das Millionen von Tiere zum Konsum geschlachtet werden, und damit ist Euthanasie dann ja nur das kleinere Übel? Was hat das eine Verbrecherische mit dem anderen zu tun?
    - Warum wird jede einzelne gerettete Katze propagandistisch ausgeschlachtet, aber zehntausende umgebracht?
    - Warum wird aermeren Ländern, die ebenfalls die Tiere töten in Heimen, dann dies vorgeworfen, aber selber tötet man im grossen Stil in einem der reichsten Ländern der Welt?

  76. Silvia Malers

    Ich habe mich kürzl. aufgrund des erschütternden Verbrechens an den Elefanten Mädi bei Peta als Fördermitglied angemeldet. Ich kann über die Arbeitsweise von Peta nicht viel sagen und kann nur hoffen das ich mit meiner Mitgliedschaft eine gute Wahl getroffen habe.
    Ich selber komme aus der Landwirtschaft und weiß das auch hier immer wieder die Entscheidung getroffen werden muß Tiere zu töten. Ich kann mir auch gut vorstellen, das diese Entscheidungen auch beim Tierschutz unvermeidlich sind. Wichtig dabei ist nur, das man dabei nicht den Respekt vor dem Leben verliert. Wenn man sich z.B. das Video mit den Küken von Jan anschaut, kann man sich nicht vorstellen das es tatsächlich Menschen sind die so etwas fertigbringen. Ich bin mehr als entsetzt !! Da muß man sich ja bald schämen das man selber zu dieser Gattung Mensch gehört. Wovon spricht man eigentlich wenn man von Menschlichkeit spricht ?
    Die Tierschutzorganisationen sollten sich nicht gegenseitig bekämpfen sondern mehr zusammen arbeiten zum Wohl der Tiere.

  77. Charles

    Von 20 Tieren, die Peta erhält werden 19 getötet. Demnach ist also ein Abdecker, der jedes 20. Tier nicht schlachtet auch ein praktizierender Tierschützer ?

  78. Aspius-Goldi

    Wer sich mit Peta länger befasst und ohne Vorurteile sich informiert über deren arbeit wird schnell eines merken, Peta schmückt sich mit Fremden Federn, fälsch nachweislich Studien und tut eigentlich so gut wie nichts für den Tierschutz , ein paar Kampangen die ein wenig aufruhr sorgen, sie filmen manchen Skandal über Monate das sie ja Material haben für die Öffentlichkeit schreiten aber selten wirklich ein, greifen Minderheiten an usw. Die Liste würde endlos weitergehen. In Amerika werden innerhalb von 120 Minuten die meisten gesunden Tiere eingeschläfert, ja die Spendengelder wo fliessen diese nur hin. Es werden Promis geworben die nicht mal wissen was Peta ist siehe den Fall in Deutschland Katzenberger …..
    Es ist ein zu wichtiges Thema als das man Peta unterstüzen könnte oder dürfte. Jeder der sich nicht vegan ernährt ist in deren Augen nicht lebenswürdig das sagt schon alleine alles aus.

  79. Simon

    Wie so oft bei zu großen, weltweit tätigen Organisationen geht zu viel (Spenden)Geld in Marketing und Co. verloren. Bei PETA denke ich nur an unbekleidete Naomis, Kates und Co.

    Mal von Michaels unüberlegtem Satz “… dass die gezielte Tötung eines kerngesunden Individuums nur eines sein kann: falsch.” abgesehen, zeigt der Artikel genau das auf, was er soll:
    PETA treibt mit seiner unaufgedeckten Doppelmoral falsches Spiel mit dem kleinen Mitglied und Spender.
    Man kann nicht der lauteste Tierschützer auf dem Globus sein und gleichzeitig gesunde Tiere töten, nur weil sie nicht vermittelbar sind. Genau das geht einfach nicht. Dann sollen sie sich nicht als zeigefingerwedelnder Moralapostel aufspielen. Fertig.

    Jetzt auf Michaels Essgewohnheiten rumzuhacken ist doch lächerlich. Oder regt ihr euch auch darüber auf, dass sein Artikel auf einer Tastatur getippt wurde, die später als Sondermüll auf einer stinkenden brennenden Deponie irgendwo in Zentralafrika landet? Nein. Aber dabei geht’s ja auch nicht um süße kleine Katzenbabys.

    Ich selbst bin Vegetarier und das seit meinem sechsten Lebensjahr. Trotzdem kein ausgewisener Tierschützer, denn dafür stehen zu viele Ledersschuhe in meinem Schuhschrank und als Ex-Biologe habe ich persönlich mehr Tiere getötet, als meinem Kharma wahrscheinlich gut tut.

  80. Claus

    Ich habe nicht nachgesehen, ob das von anderen Kommentatoren schon erwähnt wurde, aber PeTA ist keine TierSCHUTZorganisation, PeTA ist eine TierRECHTSorganisation, was sich u.a. darin äußert, dass sie Tieren gegenüber Menschen gleichrangige Rechte einräumt, mit allen verbundenen Konsequenzen. Das muss man wissen, wenn man sich mit der Organisation und ihren Aktionen auseinander setzt. Deshalb fallen bestimmte Aktionen auch so radikal aus. Allerdings passt das für mich nicht mit der Tötungspraxis zusammen, außer man würde akzeptieren, dass auch Menschen andere Menschen aus bestimmten Gründen töten, so z.B. wenn die demenzkranke Oma nicht mehr vermittelbar ist und ihr Dasein den Angehörigen nicht mehr als lebenswert erscheint. Dies würde es nämlich bedeuten, wenn man die PeTa-Denkweise weiterführt. Die Zeitung “die Welt” hat das am 5. Oktober als faschistisch bezeichnet ( http://www.welt.de/113460989). Harte Worte, aber durchaus bedenkenswert. ich habe selbst schon Aktionen vor Zirkussen miterlebt und fühlte mich durch Aktivisten ernsthaft genötigt, meine Kinder wurden angegangen. Organisationen wie PeTA profitieren davon, dass sie uns betroffen machen und uns ermöglichen, uns durch eine Spende oder die Unterstützung einer Aktion ein gutes Gewissen zu erkaufen. Sie tun das laut und offensiv, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Wir sollten aber ab und zu auch unseren Verstand gebrauchen und selbst nachdenken.

  81. Inuki chan

    Ich finde es grausam und schrecklich was Peta hier betreibt Fakt ist das man kein gesundes junges Tier töten Darf ohne das es die Chance auf Vermittlung überhaupt bekommt !!! erklär mir das einer mal wieso das “ok” sein sollte ..
    Wieso ist es “ok” das man Pitbulls und deren Verwandte sofort ohne jeden Umschweif töten darf ?? wieso setzt Peta sich für die Einschkäferung solcher Hunde ein?
    Wieso wird ein Tierheim in Schutz genommen das Tiere elendiglich verrecken lässt ? kann mir das mal einer so erklären warum ich das “völlig ok” finden soll?
    Wieso is das gut das eine Tierrechtsorganisation die sich groß dem Schutz und das Recht der Tiere auf die Fahnen schreibt Tiere umbringen darf die sehr wohl noch Chancen haben und auch haben dürfen !!! wieso wird von Peta die Aussage getätigt das Tiere kein recht auf Leben hätten ?? .. das Recht für Leben gilt für jeden nicht nur für Menschen !!!!

    Fakt ist das es einfach unmenschlich (nein das ist das falsche Wort, so Vorgehensweise is leider all zu menschlich) das es grausam ist und völlig gegen das geht für das Peta eintritt !!

    Leider schießen sie sich damit selbst ins Aus. Was sie aber auch schon mit anderen Dingen getan haben zb Veganer Ernährung für Hunde und Katzen ?!!! Sinn??? Tierschutzgedanke ??? Leider weit daneben

  82. Joerg Sachs

    Lieber Michael Müller,

    du bist überhaupt nicht informiert, du redest nur nach, traurig, dass es so etwas gibt! Du musst auch die Hintergrundinfos lesen, aber das tuen ja die meisten Deutschen nicht!

  83. Joerg Sachs

    @Claus Wie kannst du eigentlich mit deinen Kindern in den Circus gehen? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln….

  84. FUCKPETA

    OHNE WORTE!!!!

    Kassieren das Geld der Tierschützer ein und töten die Tiere, wofür sie eigentlich ihren Arsch zur Vermittlung und Schutz der Tiere aufreissen sollten!!!

    F.CK PETA!!!

  85. Steffie

    ..man wird nur noch verarscht….!! Das mit Peta schockt mich total !!! mir fehlen die Worte…!!! KRANK !!!

  86. Mark

    Ich kann dem Artikel nur beipflichten.

    Hier ein Auszug der Leitlinien von PETA:
    “Die Arbeitsweise von PETA umfasst verschiedenste Ansätze, darunter die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Tierschutz und Tierrechte, die Aufdeckung von Tierquälerei, die Durchführung von Forschungsarbeiten, der Einsatz bei Tierrettungen, die Einführung neuer Rechtsvorschriften bzw. Änderung bestehender Gesetzgebung, die Organisation besonderer Veranstaltungen, die Unterstützung und Förderung durch prominente Persönlichkeiten sowie die Durchführung von Protestaktionen.”

    “der Einsatz der Tierrettung” ist ein selbsternanntes Ziel. Wie auch schon bei FB gepostet, macht sich PETA damit einfach unglaubwürdig.
    Ob der Autor dieses Artikels dabei Fleisch konsumiert oder nicht, ist irrelevant.

  87. Anonymus

    Ich bin kein Peta Fan,beweitem nicht…..und ich kann die Vorstellung nicht ertragen,dass gesunde Tiere getötet werden….was ich aber noch unerträglicher finde ist die Anzahl der Nichtveganer hier,die sich das Recht herausnehmen zu entscheiden,welches Tier leben darf,weil “Streicheltier” und welches nicht weil “Nutztier”. Allein das Wort “Nutztier” ruft in mir Scham und Ekel hervor……also wenn schon PRO Tier,dann ganz! Ob mit oder ohne PETA.
    GO VEGAN!!!!!

  88. Susi

    Ich bin genauso geschockt, wie viele andere und bin froh PETA nie finanziell unterstützt zu haben.

    Wenn ich doch Tiere so sehr liebe, dass ich sie sogar umbringe, weil ich ihr Leben für so schlecht halte (oder kein Geld für Betreuungsmöglichkeiten habe oder ausgeben möchte), was ist dann der nächste Schritt? Immerhin ist die Erde längst mit Menschen überbevölkert. Mich schockiert und grauselt es sehr, wenn ich lese, dass so ein Vorgehen hier irgendwer verteidigt. Das hat für mich überhaupt gar nichts mit Tieliebe, Tierschutz oder Respekt vor dem Leben zu tun.

    Schlechten Stil finde ich im Übrigen derartige Nebendiskussionen wie die “Doppelmoral der Fleischesser” und “nur Veganer sind die wahren Tierfreunde” zu starten. Das sind doch nur Brandbomben, um von eigentlichen Punkt hier abzulenken.

    PETA bringt Tiere um – ein Fakt, den sie selber in anderem Zusammenhang auf sehr reißerische Weise in den Medien gegen andere ausschlachten. Mir ist es da auch egal, wie viele Tiere sie umbringen. Sie sollten sich für jedes Lebewesen einsetzen. Euthanasie wegen vermeintlicher Nichtvermittelbarkeit passt einfach nicht zu einer Organisation, die sich dem Tierschutz verschrieben hat und dafür Spenden sammelt. DAS ist doch der Punkt!

  89. Henrie

    Ich bin Veganerin und natürlich auch Tierschützerin.
    Ich hab hin und wieder was von den Tötungen gelesen, es aber als irgendeinen Schwachsinn von sich angegriffen gefühlten Fleischessern abgetan, da ich PETA natürlich gerne unterstützt habe.
    Da PETA aber in meinen Augen immer unseriöser wird und mehr und mehr Hetzerei betreibt (z.B. jetzt wieder aktuell ihre Vorwürfe gegen die Tierhaltung beim Hobbit, wofür sie keinerlei Beweise haben, sondern es gibt nur Gegenbeweise), habe ich mich auch mit dem Thema beschäftigt und muss sagen, dass ich PETA nicht mehr unterstützen kann und ich bin sehr froh, dass es noch vernünftige Tierrechtsgruppen gibt, die lieber auf Aufklärung und Bildung statt auf Hetzerei abzielen.

  90. erstaunt

    Erstaunt bin ich nicht sehr, dass PETA, von denen mir lange vor diesem “Shitstorm“ -ich finde nicht, dass es einer ist, denn es erfüllt nicht die Kriterien – bekannt war, dass sie die Tiere eben töten, weil es sich eben um solche Massen handelt, das anderen anlastet. So z.B. die Kritik gegen Olympia in Sotschi. Fair wirkte PETA auf mich noch nie, schon was in deren erstem Spenden Gesuch stand, das mich vor vielen Jahren erreichte, hat mich abschreckt.

  91. Flo

    Jetzt mische ich mich auch mal mit ein..
    Kurze Klarstellung: PETA : TierRECHTSorganisation

    keine TierSCHUTZorganisation !!!

    Deren Ziel: Gleichstellung von Tier und Mensch

    Das war doch auch diese Organisation, welche “Jägermeister” verbieten wollte, da Jäger= Mörder ?!
    -> Einfach nur eine lächerliche, pseudomoralische Spendengelderorganisation, deren Ziel es ist, Aufmerksamkeit (verschafft durch Banalitäten) zu erlangen und Spendengelder zu sammeln, denen der Tierschutz aber total am Ar… vorbeigeht.

  92. Cat

    Zu eurem Glück darf ich nicht schreiben was ich gerne schreiben würde PETA. Bagage…. Aber was ist das für ein Tierrecht wenn eine schl. Wie Carmen Zander in ihrem Zirkus die armen Tiere schlägt es gefilmt wird und doch nichts passiert….. Sorry das hat nichts mit Tierrecht zu tun verehrte PETA tierrechtorganisation. Ich sch…. drauf!!! ich bin der Meinung Tierschutz und Tierrecht sind nicht weit voneinander entfernt …für mich gibt es keinen Unterschied …… Für die Verantwortlichen habe ich nur schlechtes übrig kann leider nicht ins Detail gehen …..schämen sollten die sich und ganz zum Schluss müssen sie sich dafür verantworten. Gott sei dank

  93. Matunus

    Dass diese Vorgehensweise für amerikanische Tierheime üblich ist, bedeutet nicht, dass sie rechtens ist, zumal sich PETA einen extrem hohen ethischen Standard auf die Fahnen schreibt und ergo auch damit rechnen muss, an eben diesem gemessen zu werden und das auch von Menschen, deren persönlicher Lebenswandel nicht zur moralischen Ikone taugt. Und das relativieren auch all die anderen Dinge, in denen Peta gutes bewirkt hat, nicht. Ich persönlich würde jedenfalls keinen Cent mehr für diese Organisation geben, solange noch eine einzige nicht todkranke Katze in einem Peta-Heim um ihr Leben fürchten muss.

    Der Holocaust-Vergleich war meiner Ansicht nach nicht völlig falsch, immer davon ausgehend, dass die Organisation Tieren die gleichen Rechte einräumt wie Menschen. Dann allerdings würde mich auch interessieren, was Peta mit Menschen machen würde, die keiner will.

    Die Forderungen Städte oder Getränke umzubenennen würde ich selbst dann für überzogen halten, wenn Peta wirklich eine so weiße Weste hätte wie vorgegeben. Hamburg heißt nun nicht Hamburg, um Speck zu bewerben und wenn mehr Jäger Jägermeister trinken würden, würde das vermutlich vielen Tieren das Leben retten.

  94. Nadja

    Einige kennen wohl nicht alles, PETA setzt sich nicht für die Kastration und Freilassung der Straßentieren ein sondern für das “humane” töten solcher Tiere und das hat mit Tierschutz null zu tun.
    Ich mochte die PETA sowieso nie die kamen mir schon immer ziemlich suspekt vor.

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