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Archive for the ‘Allgemein’

James Murdoch über Piraten: ‘Das sind keine verrückten Kids. Nein. Bestraft sie.’11.03.10

Ich halte ja nichts von Sprücheklopfern, die Dinge vom Stapel lassen à la “Den Kelch lass ich an mir vorüber gehen!” oder “Wer anderen eine Grube gräbt…” oder “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!”. Aber wenn mir jemand künftig sagt: “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!”, dann werde ich nur noch nicken, bis es in der Rübe pocht. Ich spreche von James Murdoch, Sohn des Medienimperators Rupert Murdoch, den wir auf dem Blog schon einige Male haben zu Wort kommen lassen…

Murdoch Junior ist die rechte Hand seines Vaters und gleichzeitig CEO der News Corp. in Europa und Asien. Beide wurden offenbar in demselben verborgenen Manager-Kloster geschult: Edelstahlwände, Nadelstreifenanzüge und ein Rhetoriklehrer, der ihnen mit auf den Weg gab, selbst bei einem einfachen “Guten Morgen!” immer direkt eindrucksvoll auf die Pauke zu hauen.

Fest steht, dass die beiden Murdochs ein zwiespältiges Verhältnis zum Internet haben. Vater Murdoch schimpft auf Google, nennt die Suchmaschine einen dreisten Content-Gangster, und auch James hat sich nun sein Angriffsziel für die kommenden Jahre ausgesucht: illegale Downloader. Das zumindest verkündete er auf dem Abu Dhabi Mediengipfel, dem auch ein Redakteur des “Guardian” beiwohnte. Thema der Runde: Investitions- und Wachstumschancen der Medien. (weiterlesen…)

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Facebook: Von Metallica, McDonald’s und der Macht der Gruppe08.03.10

Zeit für Geständnisse: Es hat mich schwer traumatisiert, dass es in meiner Heimatstadt Unna in meiner Jugendzeit keinen McDonald’s gab. Heute wohne ich im Herzen einer Großstadt und habe fünf Minuten Fußweg zum Amerikaner meiner Wahl und einen Körper, der jedem auf den ersten Blick vermittelt, dass ich diese Gelegenheit auch ab und an nutze.

Wieso diese Einleitung? Ganz einfach: Hätte es vor zwanzig Jahren schon das Internet und Facebook gegeben, wäre Unna vielleicht schon viel eher kein weißer Fleck mehr auf der McDonald’s-Karte gewesen. Denn dank der Möglichkeit, mit seinem Anliegen unzählige Menschen erreichen zu können, kann man sich heutzutage unendlich leichter Gehör verschaffen. Das wird im beschaulichen Markdorf im Bodenseekreis aktuell auch bewiesen.

Markdorf in Zahlen bedeutet:

  • 12.000 Einwohner
  • 0 McDonald’s-Filialen und
  • aktuell über 1.300 Fans in der Facebook-Gruppe, die sich für die Erschaffung eines McDonalds in Markdorf stark machen.

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VoIP-App: Sipgate lockt iPhone-Besitzer mit UMTS-Freischaltung [Update]02.03.10

Diese Woche scheint sich vor allem für iPhone-Besitzer zu einer besonders schönen zu entwickeln. Am gestrigen Montag hatte zunächst der Navigationssoftware-Hersteller Navigon mit seiner Ankündigung für Stimmung gesorgt, eine Light-Version seines MobileNavigator an alle Apple-Smartphone-Besitzer mit einem gültigen T-Mobile-Vertrag verschenken zu wollen. Heute zieht das Düsseldorfer Unternehmen Sipgate mit einer guten Nachricht nach. Nach der Aufhebung der UMTS-Restriktion durch Apple bietet es ab sofort eine kostenfreie VoIP-Anwendung zum Download im App Store an, mit der die Smartphone-Besitzer bei ihren Internet-Telefonaten künftig auch UMTS nutzen können. Bisher waren sie dabei auf WLAN beschränkt. Voraussetzung hierfür ist ein VoIP-Anschluss von sipgate, der im Privatkundentarif aber ohne Grundgebühr und Mindestumsatz auskommt.

Damit entfällt zum einen die oftmals sehr störende lokale Einschränkung auf das Netzwerk zu Hause oder einen Hotspot. Und zum anderen bietet es den Sparfüchsen natürlich eine weitere Möglichkeit, ihre Handykosten zu senken. Laut Sipgate lassen sich über die App zudem auch Faxe verschicken. Eine Anrufliste informiert darüber hinaus zwar über verpasste, getätigte und eingegangene Gespräche – eingehende Anrufe auf die Sipgate- Rufnummer (erhält man bei der kostenlosen Anmeldung) können auf dem iPhone aber noch nicht angenommen werden. Apple unterstützt diese Funktion Sipgate zufolge technisch noch nicht zuverlässig genug. Dies ist aber nicht die einzige schlechte Nachricht. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Das Sterben der Foren – eine Mär oder mehr? [Interview]28.02.10

Am Samstag ging die Welt-Tournee von Depeche Mode in Düsseldorf zu Ende. Das mag auf den ersten Blick nicht wirklich zusammenhängen mit dem vermeintlichen Sterben der Foren, aber ich verspreche euch, dass ich diese beiden Themen hier zusammenbringen werde.

Mindestens so oft, wie man alljährlich den Blogs den Tod voraussagt – eher noch öfter – wird aktuell der einst so stolzen Legion der Internet-Foren das Dahinsiechen bescheinigt. Argumente dafür liegen auf der Hand. Jahrelang war man im Netz gewohnt, sich fertigen Content abzuholen. Das geschah auf den News-Seiten, auf privaten Homepages, aber eben auch auf den Seiten von Bands und in diesem Fahrwasser auch Fan-Pages derselben.

Als dank u.a. PhpBB und vBulletin-Boards die Foren ihren Triumphzug durchs Netz antraten, konnte man:

  • selbst kinderleicht und ohne große Programmierfähigkeiten ein solches Board an den Start bringen.
  • als Foren-User selbst Content produzieren, ohne eine eigene Domain besitzen zu müssen.

Anfangs waren es oftmals Tech-Themen, die die Foren beherrscht haben, aber je mehr sich die Software verbreitet hat, desto mehr fand auch Smalltalk auf diesen Plattformen statt… (weiterlesen…)

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PayPal will Synonym für Online-Bezahlung werden – trotz verpennten Trends25.02.10

Während eBay seit einigen Jahren mit rückläufigen Besucherzahlen zu kämpfen hat und gute neue Ideen rar gesät sind, entwickelt sich die Tochterfirma PayPal eigentlich prächtig. Dies liegt zum einen natürlich an der Schützenhilfe aus dem Mutterhaus: So muss sich beispielsweise jeder Neu-Verkäufer auf der Online-Auktionsplattform ein PayPal-Konto zulegen, wenn er seinen Krempel versteigern möchte, aber weniger als 50 Käufer-Bewertungen vorzuweisen hat. Zum anderen aber auch an der eigenen Firmenphilosophie und dem Umstand, dass die Konkurrenz im Micropayment-Segment bisher noch recht überschaubar ist.

Die angesprochene Firmenphilosophie beinhaltet unter anderem das Credo “Lass andere machen, was du nicht selbst machen kannst oder willst – aber verdiene daran”. Bestens bekannt ist diese Strategie ja schon aus dem App Store, von Facebook oder vom Developer Garden der Telekom. Auf der jährlichen Goldmann Sachs Technologie-Konferenz in San Francisco hat eBay-CEO John Donahoe daher auch die hauseigene Entwickler-Plattform PayPal X nochmals gepusht – und zwar in Richtung Soziale Netzwerke. Auch wenn PayPal Applikationen nicht selbst herstellt, so “wollen wir die Plattform sein, auf der einige dieser Social Media-Apps entstehen.” Gut möglich, dass Donahoe tatsächlich schon bald vermehrten Zulauf von externen Entwicklern auf PayPaly X erhält, dies liegt dann aber weniger an seiner flammenden Rede als an der Kooperation mit Facebook. (weiterlesen…)

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Vertipper: Wie Google fast eine halbe Milliarde Dollar jährlich mit Typos verdient22.02.10

Als ich seinerzeit mein Start-Up gegründet habe und mir den dazugehörigen Domain-Namen sichern wollte, habe ich von einem Internet-Experten drei Ratschläge mit auf den Weg bekommen. Einfach ausgedrückt lauteten sie, dass ich mir die gängigen Top-Level-Domains sichern, die Schreibung des Unternehmensnamens mit und ohne Bindestrich registrieren und mir auch jene Schreibweisen des Namens aneignen sollte, die leichte Tippfehler enthielten. Auf Letztgenanntes war ich von selbst nicht gekommen, die Überlegung dahinter leuchtete mir aber ein. Wer meine Seite besuchen möchte, sich aber verschreibt, landet woanders, aber nicht bei mir. Und je nachdem, was er auf dieser Vertipper-Seite vorfindet (Konkurrenzangebot, XXX-Inhalt, Domain-Parking), wird er keinen neuerlichen Versuch unternehmen, um mich zu finden.   

Ein Beispiel: Wer sich verschreibt und anstelle von “Google.de” ein “Gogle.de” in die Adressleiste seines Browsers tippt, landet auf der Seite der Suchmaschine. Bei “gugle.de” geht’s aber zu einem mit Werbung vollgeplasterten Web-Shop. Das Interessante daran ist aber nun, dass Google an solchen Typos kräftig mitverdient. Wissenschaftler aus Harvard haben errechnet, dass sich die Summe im Jahr auf etwa 500 Millionen Dollar (abgerundet etwa 367 Millionen Euronen) beläuft. Wie das möglich ist? Ganz einfach: durch Werbung. (weiterlesen…)

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Der Ölberg in Israel und das Facebook der Toten20.02.10

Der Ölberg in Israel beherbergt den größten jüdischen Friedhof der Welt. Über 120.000 Gräber finden sich hier, die zum Teil in einem erbärmlichen Zustand erhalten sind. Um sich das zu verdeutlichen: Dort liegen mehr Menschen begraben, als Städte wie Recklinghausen oder Wolfsburg Einwohner haben. Versucht auf so einem Friedhof mal, gegebenenfalls das Grab eines Angehörigen zu finden – man werfe nur einen Blick auf das Bild oben.

Sieht fast unmöglich aus, was? Das dachte man sich eben auch in Israel und so haben dort jetzt Studenten damit begonnen, Grab für Grab zu reinigen, zu lokalisieren und – eine tolle Idee! – den Ort im Netz auf einer Karte zu verzeichnen. Auf der Seite Mount of Olives kann man diese Karte nun einsehen. Etwa 20.000 Gräber konnte man so lokalisieren und in die Karte aufnehmen. (weiterlesen…)

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Please rob me: Witzige Idee, aber ernstes Thema19.02.10

Ist es einfach nur witzig, eher strange oder vielleicht sogar bedenklich, wenn eine Anwendung wie Please rob me an den Start geht? Wie einige bereits wissen: “Please rob me” trackt Tweets, in denen via Foursquare mitgeteilt wird, dass man gerade nicht zuhause ist. Vielleicht ein paar Gedanken zu diesem Thema…

Es ist schon eine Weile her, dass mich ein guter Freund – Systemelektroniker von Beruf – über eine Sicherheits-Schulung informiert hat, an der er teilgenommen hat. Dort wurde explizit darauf hingewiesen, dass sich organisierte Banden mittlerweile auch auf Twitter eingeschossen haben und gezielt in Häuser einbrechen, von denen man dank Twitter mit Sicherheit ausschließen konnte, dass der Besitzer zu Hause ist. Klar – wenn ich schreibe, dass ich zwei Wochen in Urlaub fliege und man dank Geo-Location, Google Earth und/oder Google Maps einen Einbruch generalstabsmäßig planen kann, muss ich mir wohl oder übel das Attribut “fahrlässig” verpassen lassen.

Ich führe viele Debatten mit Menschen, die sehr wenig mit dem Internet zu tun haben. Oft sind das die gleichen Menschen, die auch auf “Mobil-Telefone” schimpfen und dabei einen Spruch, wie “früher hatten wir kein Handy und sind trotzdem klar gekommen” auf den Lippen haben. Denen versuche ich mit größtmöglicher Gelassenheit zu erzählen, welch wundervolle Möglichkeiten uns die Technik im Allgemeinen und das Internet im Speziellen zu bieten haben. Es geht immer darum, nicht nur schwarz oder weiß zu sehen, sondern eine Entwicklung neutral und in seiner Gesamtheit zu betrachten und sie dann für sich zu nutzen. (weiterlesen…)

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Kann man via Skype Dämonen vertreiben?06.02.10

Hach, wenn Basic Thinking doch nur ein Video-Blog wäre. Ich würde in einer stimmungsvoll ausgeleuchteten Kulisse sitzen, euch mit verschwörerischem Blick, vor einer riesigen Bücherwand sitzend, eine Geschichte erzählen, während das Knistern des Kamins die einzige Soundkulisse für meine Erzählung darstellt.

Ich würde von einer wahren Begebenheit erzählen, die sich in Israel zugetragen hat. Nein, wartet! Das ist nicht ganz richtig. Es hat sich in Israel und Brasilien ereignet. In Israel saß der eine Protagonist – ein Rabbi. In Brasilien wiederum befand sich ein von einem ruhelosen Geist besessener Mann. Dieser ruhelose Geist meldete sich durch den besessenen Brasilianer, welcher sich nicht nur in fremden Sprachen äußerte, sondern dieses auch tat, ohne den Mund zu bewegen. Die Stimmen schienen aus dem Innern des Mannes zu kommen, und diese These wurde gestützt durch “ungewöhnliche Bewegungen” seines Bauches. (weiterlesen…)

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‘Register’-Jux: Professor Hugh Macbucks entdeckt Holzbildnis von iPad im Urwald29.01.10

Register

Jason Calacanis ist ein amerikanischer Blogger und Web-Unternehmer der ersten Stunde (sein letztes Projekt mahalo.com dürfte einigen von euch ein Begriff sein). Seine Stimme wird daher in der Szene von vielen gehört und seine Meinung ernstgenommen. Kurz vor der Präsentation des Apple iPad hat sich der gute Mann aber auf seinem Twitter-Account einen bösen Scherz erlaubt, den viele seiner Follower nicht als solchen erkannten. Er gab nämlich vor, ein Beta-Tester des iPad gewesen zu sein und verzapfte dabei Unmengen an Unsinn (komplette Übersicht dieser Tweets könnt ihr bei Gawker sehen).

So sollte der große Bruder des iPhone angeblich über Solarzellen betrieben werden, sowohl über Verizon als auch über den großen Rivalen AT&T drahtlos ins Internet gelangen können, aus Sicherheitsgründen über Gesichts- UND Fingerabdruckerkennung verfügen und anderes mehr. Ende von der Geschichte war, dass viele Medien (unter ihnen die “New York Times” und das “Wall Street Journal”) das für bare Münze nahmen und es so veröffentlichten. Das böse Erwachen folgte natürlich auf den Fuß, nämlich als einige Stunden später Steve Jobs das iPad präsentierte. Diese Geschichte liegt aber nun ein paar Tage zurück und wäre eigentlich gegessen… – wenn sich der “Register” nicht offenbar anschicken würde, einen ähnlichen Jux zu veranstalten.  (weiterlesen…)

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Das iPad ist da! Apple hat die Fans nicht enttäuscht27.01.10

ipad

Es ist soweit: Jetzt gibt es keinen Aufschub, kein Entkommen – und vor allem keine Gerüchte mehr. Zur Stunde füllt sich das Yerba Buena Center in San Francisco. Journalisten, Entwickler und Apple-Jünger sind zu der Stelle gepilgert, an der Steve Jobs heute Abend ein neues Zeitalter der IT-Innovation einläuten will. Ein Apple-Tablet so wird vermutet, soll das Mobile Computing revolutionieren. Zeitungen könnten davon profitieren, Ärzten ersetzt der Flachmann den Klammerordner und Gamern die Konsole. Das alles wird sich zeigen, wenn Jobs eine Wende im Schritt andeutet, innehält und den Spruch “Oh, and one more thing” vom Stapel lässt. Und Gott sei ihm gnädig, wenn er dann einen iPod Touch mit Kamera aus der Tasche zaubert.

Wie bei den letzten Events wird Basic Thinking wieder das Geschehen live begleiten, das Echtzeitnetz nach brauchbaren Informationen absuchen und sie hier unmittelbar zur Verfügung stellen. Um 19 Uhr unserer Zeit geht es los. Wir wünschen gute Unterhaltung! (weiterlesen…)

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Die Gefangenen von Cebu: Neuer Tanz mit Ex-Jackson-Choreograph26.01.10

Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center

Vor etwa zwei Jahren waren die Häftlinge des Hochsicherheitsgefängnisses Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center auf den Philippinen die wohl bekanntesten Strafgefangenen der Welt. Seinerzeit hatten sie in einer mich leicht an Riverdance erinnernden Performance den Michael Jackson-Hit “Thriller” einstudiert, auf Video aufgenommen und auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht. Am 27. Juni des vergangenen Jahres haben sie dies mit einer Hommage an Michael Jackson wiederholt, der zwei Tage zuvor gestorben war.

Jetzt sind die schweren Jungs wieder da und haben eine neue MJ-Performance im Gepäck. Zusammen mit dem Choreographen des “King of Pop”, Travis Payne, haben die 1.200 Inhaftierten zwei Tage lang geprobt und ein Sync-Tanz einstudiert, den Sony erst vor vier Tagen ins Netz gestellt hat, der aber bereits knapp eine Million Mal angeklickt wurde: (weiterlesen…)

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Google reizt die Verleger: ‘Wir bieten Ihnen jetzt noch aktuellere Nachrichten!’26.01.10

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Da dürften die Äderchen auf der Stirn von Murdoch und Burda aber heftig anschwellen: Google hat seinem Sparring-Partner, den Zeitungsverlegern, erneut eine Nase gedreht. Wie die Suchmaschine im Blog ankündigt, werden die Google-Bots ab sofort häufiger ihre Runden im Netz drehen, um noch schneller News auf der Google News-Seite präsentieren zu können. Das sei nötig, da sich Nachrichten heute so schnell veränderten: “Oft ändern sie sich über die Zeit, Tippfehler werden entfernt, Schwerpunkte verlagert, neue Informationen oder Berichtigungen werden eingepflegt”, schreiben die beiden Entwickler Andy Golding und Kiran Gunda. Für den News-Crawler würde dies eine besondere Herausforderungen bedeuten, schon heute würden “Hunderte von Artikeln von Tausenden von Seiten” jede Minute eingesammelt. (weiterlesen…)

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Haiti: Google, Twitter und die Krisenhilfe im Zeitalter des Web 2.014.01.10

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Die traurigsten Posts hier auf dem Blog sind diejenigen, bei denen ich über Tech-Dinge im Zusammenhang mit menschlichen Tragödien schreibe. Wie beispielsweise im November des vergangenen Jahres über den Amoklauf in Fort Hood. Oder nun über Haiti. Die Folgen des schwersten Erdbebens (Stärke 7) seit 200 Jahren in dem Land können noch nicht genau beziffert werden, Michael Kühn, Koordinator der Deutschen Welthungerhilfe, geht aber davon aus, “dass die Zahl der Toten erschreckend hoch sein wird”. 

Es ist daher verständlich und gut, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um den ohnehin nicht in Wohlstand lebenden Menschen auf Haiti zu helfen. Und hier kommen nun die Dienste des Web 2.0 ins Spiel, allen voran Google, aber auch Twitter und Facebook. Auf dem Google Latlong Blog, wo der Suchriese News zu seinen Diensten Google Earth und Maps veröffentlicht, ist zu lesen, dass man “unzählige Anfragen von Hilfsorganisation und Usern erhalten [hat], mit der Bitte, jüngste Satellitenaufnahmen des Landes zur Verfügung zu stellen.” (weiterlesen…)

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3D-Kopfzerbrechen: Warum mancher ‘Avatar’-Zuschauer eine Aspirin braucht12.01.10

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Nein, ich habe es noch nicht geschafft, ihn mir anzuschauen, aber ich habe schon einmal von der ersten Reihe eines Kinosaals aus “Die Passion Christi” gesehen – und den restlichen Abend mit dem Kopf über der Kloschüssel gebeugt verbracht. Deshalb weiß ich, was Filme mit dem Gehirn anstellen können und kann darum die Leute verstehen, die nach einer Kino-Session “Avatar” über leichtes Unwohlsein in der Rübe klagen.

Warum das so ist? Nun, da gibt es verschiedene Erklärungsansätze: “Es gibt viele Menschen, bei denen ein kleines Ungleichgewicht zwischen den beiden Augenmuskeln besteht, mit dem das Gehirn unter normalen Umständen gut umgehen kann“, zitiert die “Welt” heute den Augenarzt Michael Rosenberg aus Chicago. Jim Sheedy, Professor für Augenheilkunde an der Pacific Universität in Oregon, erklärt es wiederum folgendermaßen: “Das heutige 3D ist wesentlich detailreicher als damals, die Wahrnehmung von Bewegung ist daher stärker ausgeprägt. Dies kann ein Gefühl von Schwindel verursachen.” (weiterlesen…)

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