Angeblicher Streit mit Google: Nein, die Telekom plant keine Mautgebühr für die Suchmaschine • 18.03.10

Am Mittwoch, im Rahmen der Verkündung der neuen Strategie 2.0, klang der Vorwurf noch zurückhaltender: der Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, hatte eingeräumt, dass sein Unternehmen heute von vielen Dienstanbietern immer häufiger zum Kabelträger degradiert würde. Während Google, Apple und diverse TV-Streamer ebenso dicke wie profitable Traffic-Schleudern ins Netz stellen, darf die Telekom alleine für den Ausbau des Breitbandnetzes sorgen. “Naja”, so der Tonus: “Das ist zwar ärgerlich, doch dann überlegen wir einfach, ob wir nicht selbst auch aktiver im Netz werden sollen.”
Einen Tag später schlägt Obermann offenbar deutlichere Töne an. Vielleicht lag es daran, dass er nicht am Konferenzpodium stand, sondern ein intimes Zwiegespräch mit dem “Manager Magazin” hielt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass das Blatt einen neuen Sinn für Dramatik entdeckt hat: “Obermann will Google zur Kasse bitten”, lautet die Headline. Darunter wird der CEO mit folgenden Worten zitiert: “Wir können nicht alles umsonst anbieten.” Es werden Parallelen zum polternden TK-Matador César Alierta gezogen. Der Chef der spanischen Telefónica hatte vor einigen Wochen lautstark eine Mautgebühr für Internetfirmen gefordert und damit gedroht, andernfalls die Angebote von Google und Co. aus seinen Netzen zu verbannen. Und nun sei auch in Deutschland die Netzneutralität in Gefahr… (weiterlesen…)

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Ich halte ja nichts von Sprücheklopfern, die Dinge vom Stapel lassen à la “Den Kelch lass ich an mir vorüber gehen!” oder “Wer anderen eine Grube gräbt…” oder “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!”. Aber wenn mir jemand künftig sagt: “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!”, dann werde ich nur noch nicken, bis es in der Rübe pocht. Ich spreche von 

Also, ich versuche es einmal mit einem Beispiel: Ich habe einen Telefonanschluss und finde kurze Zeit später heraus, dass meine Nummer doch tatsächlich im Telefonbuch auftaucht. Irgendetwas war doch da, als ich den Vertrag unterschrieb – irgendein Häkchen-Kästchen. Vielleicht habe ich es übersehen. Empört überlege ich, was zu tun ist. Am Ende des dicken Wälzers gibt es einen Hinweis: “Wenn Sie Ihre Daten entfernen lassen möchten, gehen Sie auf die Seite Soundso im Internet und stellen Sie kostenlos den Antrag. Schnellstmöglich werden wir Ihrem Wunsch nachkommen.” Ich reiße die Seite heraus und werfe sie in den Mülleimer. Dann rufe ich meinen Anwalt an und weise ihn an, haufenweise Drohschreiben an den Verlag zu schicken und auch schon einmal eine Klage vorzubereiten. Danach setze ich mich hin und verfasse einen donnernden Leserbrief, damit auch alle anderen Telefonanschlussbesitzer gewarnt sind. Und dann sehe ich weiter…
Irgendwann vor ein paar Tagen landete eine Mail in meinem Postfach: “Hey, hab ihr mal Lust, das Samsung Diva auszuprobieren?” Ich öffnete die
Glaubt man den O-Tönen, die 


Nach dem ohnehin holprigen Start von
Der
Facebook hat ein Kunststück fertig gebracht, das vor einem halben Jahr vermutlich nur die Wenigsten für möglich gehalten hätten. Mark Zuckerbergs Social Network hat dem Suchgiganten Google auf dem US-Heimatmarkt den Rang als größter 
Danke an die Jungs von Google für den absoluten Hype der Woche (um nicht zu sagen “Buzz”) und danke an 


