Deutsche Telekom: Zu spät auf der falschen Rennbahn • 23.02.12
In dieser Woche ließ uns die Telekom einen Blick auf RCS-e werfen, einen eigenen Instant Messenger nach dem Vorbild von WhatsApp oder iMessage. Die Abkürzung steht für “Rich Communication Suite enhanced”. Bitte alle mal aufzeigen, die das für einen einprägsamen, gut vermarktbaren Namen halten. Einmal abgesehen davon, dass ich den Kollegen von der Öffentlichkeitsarbeit der Telekom gerne einmal ein Stativ spendieren würde, finde ich das Video zum Chat-Client aber gar nicht schlecht: RCS-e sieht gut aus; auch Vodafone, O2 und ein ganzer Reigen anderer europäischer Mobilfunknetzanbieter soll den Chat-Telefon-Hybriden plattformübergreifend unterstützen. Die Frage ist nur: Wer soll ihn benutzen, wenn er schon WhatsApp, Skype, iMessage oder Facebook auf dem Smartphone hat?
Zumal der neue Chat-Dienst erst im Sommer auf den Markt kommen soll und nicht direkt in die Nachrichtenfunktion eines Smartphones eingebaut ist, wie das bei iMessage unter iOS der Fall ist. Außerdem könnte RCS-e unter Umständen Geld kosten, wie Telekom-Blogger Andreas Kadelke in einer Antwort auf kritische Kommentatoren impliziert. Es riecht ein wenig danach, als sei die Telekom etwas spät dran und würde mit den falschen Voraussetzungen starten. (weiterlesen …)







Gerade rief ein Kollege von Pressetext an, um mich in einem 











