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Archive for the ‘Business Blogging’

Telekom mit Milliardengewinn, Sky spürbar im Aufwind – doch Vorsicht!10.11.11

Wie ich diese Tage liebe: heute ist Super-Donnerstag. Und zwar in Bezug auf die aktuellen Quartalszahlen von gleich mehreren Großkonzernen. Schon gestern Abend war mir klar, dass es diesbezüglich ordentlich krachen wird und ich habe meinen Wecker entsprechend eine Stunde eher klingeln lassen. Nur, um mir die Quartalsberichte genauer anschauen und euch an dieser Stelle zeitnah über die wohl zwei interessantesten berichten zu können. Denn da wären unter anderem den Pay-TV-Sender Sky und die Deutsche Telekom dabei.

Kurz zusammengefasst könnte man in etwa schreiben: der Telekom geht es trotz weiter hohen Anschlussverlusten im Festnetz weiterhin ziemlich gut, da sie einen satten Gewinn einfahren konnte. Und Sky geht es fast schon chronisch schlecht, weil weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben werden. Aber: bei Deutschlands führendem Pay-TV-Sender geht es spürbar aufwärts – und das hat Gründe. (weiterlesen…)

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AOL kauft “Huff Po”, Überqueen Huffington managt AOLs wachsende Content-Farm07.02.11

Content is Queen*: AOL hat heute Vormittag die Übernahme des Vorzeige-Blognetzwerks “Huffington Post” bekannt gegeben. 315 Millionen US-Dollar lässt AOL sich den Spaß kosten und vollzieht damit endgültig glaubhaft den Wandel vom Zugangsprovider zum Inhalteanbieter. Das Motto lautet offenbar: Wenn sie schon gelernt haben, ohne unseren Online-Dienst spannende Inhalte zu finden, dann kaufen wir eben die Inhalte, die sie am liebsten lesen. Für Arianna Huffington, die die “Huffington Post” im Jahr 2005 zusammen mit Kenny Lerer und einer Anfangsfinanzierung von 1 Million Dollar gründete, endet die Karriere nicht als Multimillionärin: Sie erhält die Oberaufsicht über AOLs neue Content-Farm, neben der “Huff Po” unter anderem auch die Lokaljournalismus-Plattform Patch und die Techblogs Engadget und TechCrunch.

Vor allem letzteres könnte noch zu Spannungen führen. Huffington wird bei TechCrunch bereits wenig herzlich als neuer “Uber-Boss” und “Overlord” begrüßt. Erick Schonfeld beklagt sich, dass man bei AOL TechCrunch nicht vertraue. Man munkelt, dass sich auch TechCrunch-Gründer Michael Arrington die Position des Content-Chefs gut hätte vorstellen können. Für sein Blog zahlte AOL-Chef Tim Armstrong aber “nur” rund 30 Millionen Dollar, also ein Zehntel des Preises, den Arianna Huffington herausschlug. (weiterlesen…)

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Zum Jahrestag des Verkaufs: BT interviewt Robert Basic, Robert interviewt BT18.01.11

Vor fast genau zwei Jahren, am 15. Januar 2009 verkaufte Robert Basic sein Blog Basic Thinking an serverloft, eine Tochter der intergenia AG. Damit übernahm das Team von Onlinekosten die Redaktion. Seitdem hat sich viel getan – bei Robert wie bei uns. Was wir heute machen, könnt ihr jeden Tag lesen, was Robert macht, war uns nicht so klar. Deswegen haben wir ihn anlässlich des Jubiläums gefragt – und ihm die Chance gegeben, uns ein paar Fragen zu stellen, auf die wir offen antworten wollen. Ein Doppelinterview:

Basic Thinking: Robert, du hast BT vor zwei Jahren an uns verkauft. Seitdem sieht man dich viel auf Twitter und auch immer mal wieder etwas bloggen. Aber was genau machst du? Woran arbeitest du, wovon lebst du?

Robert Basic: Seit dem Verkauf hat sich zunächst grundsätzlich nicht viel geändert, ich blogge mit weniger Speed denn damals. Ich twitter und facebook hin und wieder. Und beschäftige mich nach wie vor mit den Netzentwicklungen, das lässt mich einfach nicht los. Woran ich arbeite und wovon ich lebe? Sicher nicht von dem Verkauf :) Ich baue zur Zeit verstärkt am Brötchenerwerb als Selbständiger, was ich zu lange habe schleifen lassen. Zum einen kooperiere ich verstärkt mit einer Agentur, die sich im den Aufbau von Persönlichkeitsmarken kümmert. Was im digitalen Umfeld eine echte Herausforderung darstellt. Zum anderen bündele ich im Moment meine Tätigkeiten als Blogger, um die eklatante Brücke zwischen Bloggern und Unternehmen zu schließen. Das richtet sich sowohl an Blogger wie auch Unternehmen, im Sinne einer Dienstleitung. An sich mache ich das schon seit jeher, nur eben so gut wie nie kolportiert und gezielt zusammengefasst über ein strukturierteres Marktangebot. (weiterlesen…)

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Studie: Wie schnell verbreiten sich Nachrichten und warum?17.01.11

Wie aktuell bleiben Themen über Sport, Unterhaltung und Technik im Fernsehen, in Zeitungen und in Blogs? Und wie schnell und wie lange verbreiten sich Themen über Twitter? Das haben Jure Leskovec und Jaewon Yang am Institut für Computerwissenschaften an der Universität Stanford in einer wissenschaftlichen Arbeit (PDF) untersucht. Dabei stellte sich – wenig überraschend – heraus, dass der Einfluss der Medien themenübergreifend schon nach ein bis zwei Stunden rapide nachlässt. Was danach passiert, unterscheidet sich leicht zwischen Genre und Medium. Gerade bei Politik und Sport steigt die Aufmerksamkeit professioneller Blogs nach etwa fünf Stunden wieder signifikant an. Technik und Unterhaltung bleiben dafür in Privatblogs auch Stunden nach Abebben des Einflusses in anderen Medien konstant stark.

Vor allem bei Nachrichtenagenturen verfällt die Aktualität einer Meldung der Studie zufolge sehr schnell. Länger frisch bleiben sie tatsächlich nur in Blogs. Bei Nachrichtenagenturen und den Websites von Tageszeitungen nimmt der Einfluss von Unterhaltungsthemen nach fünf bis sechs Stunden wieder spürbar zu. Ein ähnliches Wiederaufleben ist bei allen Medien in Bezug auf innenpolitische Themen zu beobachten, während Wirtschaftsthemen nach einigen Stunden durch die Bank gegen null tendieren. Verglichen haben die Autoren der Studie 170 Millionen Artikel auf den Websites von TV-Sendern, Nachrichtenagenturen, professionellen und privaten Blogs sowie Online-Zeitungen. (weiterlesen…)

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Perfekt ausgebildet, darf nichts kosten? Statista und Fragen zu einem Stellenangebot12.01.11

Man kann ja doch nichts ändern. Und jeder für sich, ist das nicht heute Realität? Es begann mit einem Tweet. Ein Freund, Kommunikationsdesigner, regte sich über eine Stellenanzeige auf, wie es so viele von ihnen gibt. Ein Hamburger Startup sucht einen Junior Content Manager, der praktisch perfekt ausgebildet ist und dabei kaum etwas kosten darf. So die Anzeige. In einem solchen Fall hat man drei Möglichkeiten. 1. Es ist einem egal, weil es einen selbst nicht betrifft. 2. Man macht es wie die meisten, ärgert sich, aber sagt nichts. 3. Man geht der Sache nach.

Ich bin der Sache mal nachgegangen. Das war ich mir selbst schuldig. In den vergangenen Jahren war ich selbst oft auf Jobsuche und habe mir von manchen Unternehmen einiges gefallen lassen müssen, was nicht in Ordnung war. Seit Anfang Januar bin ich nun bei BasicThinking und verantworte damit immerhin eins der meist gelesenen Blogs in Deutschland. Von hier aus kann man mehr erreichen als ein Arbeitsloser, dessen Ärger auf dem Weg durch die Instanzen ungehört verhallt. (weiterlesen…)

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Technorati-Report: Und wieder einmal sterben die Blogs aus…05.11.10

Ich habe früher viel und regelmäßig gebloggt. Allerdings war das ein Hobby-Projekt, ohne jeglichen Ansatz von Alpha-Level-Erklimmungstendenzen oder Monetarisierungsbestrebungen. Die Zeit und auch die Lust, mein privates Blog fortzuführen, sank dann – verständlicherweise, wie ich finde, – als ich bei Basic Thinking angeheuert habe. Und erst seit einiger Zeit versuche ich, mich auch wieder in meiner Freizeit schreibenderweise zu betätigen. Warum die Litanei? Weil mal wieder eine Studie erschienen ist, die das langsame Dahinsiechen von privat geführten Online-Tagebüchern verkündet. Solche Ankündigungen haben eine lange Tradition, nicht nur im Bereich der Blogs.

Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, hatte am Mittwoch die Echtzeit-Internet-Suchmaschine Technorati in ihrem alljährlich erscheinenden “State of the Blogosphere 2010″-Report verkündet, dass viele der Hobby-Blogger die Flinte entweder ganz ins Korn werfen oder zumindest häufiger als noch im vergangenen Jahr weglegen. Soll heißen: Im Vergleich zu 2009 ist die Zahl der Kollegen deutlich gestiegen, die weniger oder gar keine Artikel mehr für ihr “non-profit-orientiertes” Blog verfassen. Stattdessen, so ein Ergebnis des Berichts, konzentrieren sie sich verstärkt auf Facebook und Twitter. Ich frage mich nun, ob das so stimmen kann? (weiterlesen…)

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‘Welt Kompakt’, Scroll-Edition: Misslungener Versuch zeigt Belanglosigkeit des Webs01.07.10

Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Zum einen bin ich niemand, der gerne etwas verreißt, wofür sich andere viel Mühe gegeben haben. Weniger nörgeln, mehr machen, ist eigentlich meine Devise. Zum anderen diskreditiere ich damit meinen eigenen Berufsstand. Aber Wahrheit bleibt Wahrheit, und die muss gesagt werden. Die Zeitung “Welt kompakt” ist heute in einer Scroll-Edition erschienen. Blogger und Twitterer durften einen Tag lang die Redaktion übernehmen und Zeitung machen. Das Experiment, so viel sei vorweg genommen, ist in der Form grandios gescheitert. Und mehr noch: Die Expedition hat der deutschen Webszene eher geschadet als genutzt.

Nichts gegen die Autoren der Ausgabe: Mehrere Czyslansky-Blogger sind dabei, Twitter-Geschichtenerzähler Florian Meimberg, Robert Basic mit einem langen Text, Sachar Kriwoj prominent vertreten. Ein Sascha Lobo fehlt hingegen. Der hatte wahrscheinlich noch von seinem Ausflug als Chef-Redakteur bei der “Rhein-Zeitung” genug.

Warum dieses Querformat?

Es fängt mit dem Layout an. Auf Twitter daran erinnert, dass es die “Welt kompakt” heute zu kaufen gibt, mache ich mich auf zum Pressekiosk im Hauptbahnhof und suche und suche und suche. Ein Mann etwa gleichen Alters neben mir hat offenbar die gleiche Idee, sucht mit Augen und Händen und geht schließlich ergebnislos davon. Da endlich, mehr auf den dritten als auf den zweiten Blick finde ich die horizontal designte Zeitung, die mehr wie ein überladenes Werbeblättchen wirkt.

Die wichtigste Frage dürfte sein: Warum dieses Querformat? Soll ausgerechnet das darauf hinweisen, dass es diesmal eine Internet-gerechte Zeitung ist? Aber wer bitte liest Texte auf diese Weise? Welches Blog hat ein solches Format?
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Wir wollen Verstärkung – Neue Blogger für Basic Thinking gesucht28.05.10

basicthinking

Hey ihr Blogger! Alle mal die Blicke geschärft, bitte. Wir suchen euch, die Elite der Blogosphäre. Warum? Weil wir euch bei uns sehen wollen. Ja, natürlich als Leser, aber vor allem auch als Schreiber. Und weil es natürlich am meisten Spaß macht, wenn man beim Bloggen auch Geld verdienen kann, haben wir ein neues Jobangebot für euch.

Viel hat sich in den letzten Monaten auf Basic Thinking getan. Nach dem Kauf des Blogs im Januar 2009 hatten viele von euch Bedenken, dass es sich um nicht viel mehr als einen Marketing-Gag handelt. Heute, so denke ich, kann man sagen, dass wir das Gegenteil bewiesen haben. Die nach wie vor steigenden Zugriffszahlen sind für uns ein zuverlässiger Indikator, dass wir bei euch, unseren Lesern, gut ankommen. Meistens zumindest.

Und weil alles noch viel besser werden soll, suchen wir für unser Büro in Hürth bei Köln einen Blogger oder eine Bloggerin als neues Team-Mitglied. Klingt gut? Es kommt noch besser! Es spielt für uns nämlich weniger eine Rolle, ob ihr lieber auf Basis einer freien Anstellung bei uns an Bord gehen wollt oder lieber eine Festanstellung wünscht. Beides ist möglich. Viel wichtiger ist uns aber, dass ihr motiviert seid, Basic Thinking tatkräftig zu unterstützen und noch erfolgreicher zu machen. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Wenn Menschen zu Zeitungen werden23.05.10

Geht es euch inzwischen auch so, dass euch Nachrichten auf Papier wie ein Relikt aus grauer Vorzeit vorkommen? Viel haben die Medienexperten in letzter Zeit über die Zukunft des Journalismus debattiert und dabei krude Theorien entworfen. Zum Beispiel, dass wir Nachrichten bald nur noch auf Tablet-Rechnern lesen, nur noch auf Smartphones, oder dass Leser ihre Nachrichten gleich selbst schreiben. Letzteres ist bei näherer Betrachtung gar nicht einmal so absurd. Ich denke sogar, dass sich darüber nachzudenken lohnt. Fairerweise muss ich sagen, dass die Theorie nicht von mir stammt, sondern ich sie von Enno Park von meinem alten Blog YuccaTree schamlos „geklaut“ habe. Sie gefiel mir so gut, dass ich sie hier näher ausführen möchte.

Enno beschreibt das Szenario, dass netzaffine Menschen ihre Nachrichten nicht mehr von Verlagen und Online-Magazinen beziehen, sondern von Personen. Sprich: Wir erfahren das Neueste nicht mehr von der “Kölnischen Rundschau”, “TAZ”, “FAZ” oder “Spiegel Online”, sondern von Hannes Schröder, Klaus-Peter Wuttke und Clara Schmidtke – den Leuten, denen wir auf Twitter oder Facebook folgen. Es ist die digitale Version von „Hast du schon gehört?“, dem Geschwätz aus dem Treppenhaus. Kombiniert mit der Theorie „If the news is important, it will find me“ ergibt sich daraus die einfache Formel:

Wenn ich mich informieren will, lese ich keine Zeitung mehr, sondern rufe meine Statusmeldungen ab.
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Microsoft wieder top: Studie bescheinigt hervorragende Social Media-Aktivitäten20.04.10

Wie war das noch? Durch das während der Arbeitszeit stattfindende Ansurfen von Seiten Sozialer Netzwerke durch ihre Mitarbeiter entstehen den Arbeitgebern astronomische wirtschaftliche Schäden? Davon scheint man bei Microsoft aber noch nichts gehört zu haben. Einer Untersuchung (PDF, Pressemitteilung) von NetProspex zufolge führt der Software-Gigant nämlich eine Top-50-Liste mit US-Unternehmen an, deren Angestellte einen großen Teil ihrer Arbeitszeit auf Social Networks zubringen.

Der kleine, aber feine Unterschied zu der erstgenannten Studie besteht aber darin, dass sich die Mitarbeiter auf den Seiten nicht zu privaten Zwecken aufhielten, sondern um ihre Unternehmen zu repräsentieren. NetProspex untersuchte dazu, bei wie vielen der neun bekanntesten Social Networks (Facebook, LinkedIn, Twitter, MySpace, Friendster, Flickr, LiveJournal, hi5 und Flixster) ein Profil eines jeweiligen Unternehmens existiert, mit welcher Häufigkeit dort oder auf Blogs Posts veröffentlicht werden oder wie freundlich die Mitarbeiter mit anderen Usern im Netz umgehen. Hieraus wurde dann der NetProspex Social Index (NPSI) ermittelt. Und am Ende stellte sich heraus, dass Microsoft respektive die Mitarbeiter des Software-Riesen diesen Job am besten erledigen. (weiterlesen…)

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Musicload rüstet sich für den Kampf mit Amazon und iTunes – mit einem Blog!04.02.10

Hand auf’s Herz: Wie viele von euch besorgen sich ihre Musik auf legalem Wege? Okay, darauf müsst ihr nicht antworten, die Kommentare unter einigen der hier auf dem Blog geposteten Artikel zum Thema Musik sprechen ihre eigene Sprache. Aber die ehrlichen Häute unter euch, wo bekommt ihr eure Tracks und Alben her? Kauft ihr die bei Amazon oder bei iTunes? Oder… – gibt’s sonst noch andere Anbieter? Ach ja, da war ja noch: Musicload.

Ich muss gestehen, dass ich Musicload gar nicht mehr auf dem Radar habe. Zwar heißt es von Unternehmensseite, man gehöre mit etwa vier Millionen registrierten Usern und einem Repertoire von über sechs Millionen Songs zu den “führenden Anbietern für legale Musik-Downloads” in Deutschland. Nur: Heinz-Harald Frentzen gehört mit Sicherheit auch zu den erfolgreichsten Formel 1-Fahrern in Deutschland. Gab halt bisher nicht so viele. Im Vergleich mit Michael Schumacher oder der ausländischen Konkurrenz kann Frentzen aber einpacken. Um sich jedenfalls auch wieder bei Typen wie mir ins Gedächtnis zu rufen und so möglicherweise zur Konkurrenz aufzuschließen, hat Musicload nun zu einem unglaublichen PR-Stunt ausgeholt und – eine “interaktive Plattform für Musikfans” gelauncht. Zu Deutsch: Man hat sich nun auch ein eigenes Blog zugelegt. (weiterlesen…)

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Abgeschaltete Kommentarfunktion bei ‘Engadget’: Richtige Entscheidung oder falsches Signal?03.02.10

Solltet ihr zu denjenigen gehören, die außer der täglichen Portion Basic Thinking-News noch anderswo ihren Hunger nach Tech-Meldungen stillen, dann habt ihr es sicherlich mitbekommen: das wohl bekannteste Tech-Blog der Welt – Engadget – hat am gestrigen Dienstag die Kommentarfunktion für seine User abgeschaltet. Auf unbestimmte Zeit, wie es heißt. Grund: Trolling und Flaming.

Was war passiert? - Offenbar hat einigen Besuchern des Blogs die Art und Weise nicht gefallen, wie seit einiger Zeit über Apple-Produkte – vor allem das iPad – berichtet wurde. Die Beschwerde lautete, dass die Engadget-Mitarbeiter zu viele und zu positive Posts über aus der Cupertino-Schmiede stammende Gadgets verfasst und Microsoft auf der anderen Seite in der Bewertung immer viel zu schlecht abgeschnitten hätte. Ein Kampf User gegen User und User gegen Engadget-Blogger war die Folge. Lezterer sogar in einer Form, die über ein vertretbares Maß hinausging. Schlussendlich sah man sich bei dem Tech-Blog gezwungen, einzuschreiten, den Stecker zu ziehen und die Kommentarfunktion abzuschalten, bis sich die Gemüter beruhigt haben. Oder anders ausgedrückt: Man hat vor der aufgebrachten Meute kapituliert. (weiterlesen…)

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Deal-hunter.de: eBay startet ein eigenes Blog15.10.09

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Böse Zungen könnten ja behaupten, dass eBay zunächst die Konkurrenz aus dem Weg räumte, um dann selber aufzutrumpfen. Doch das ist hässliche und ungerechte Polemik! Dennoch fällt es auf, dass der Auktionshausriese erst den Mitgliedern den Saft der ehemals hauseigenen Blog-Plattform abdreht, um dann mit einem eigenen Angebot namens deal-hunter.de selbst dick in Social Media einzusteigen.

Schieben wir den Gedanken aber mal beiseite. eBay ist nun also auch unter die Blogger gegangen. Der erste Post datiert zwar bereits auf den 21. September zurück, doch erst jetzt hat das Unternehmen beschlossen, die Sache publik zu machen. Ein eigenes Blog in einem doch höchst kritikfreudigen Umfeld halte ich für einen sehr mutigen und lobenswerten Schritt – zumal tatsächlich eine Kommentar-Funktion zugelassen wird. (Eine Entscheidung, die zu treffen sich die Telekom anfangs noch nicht traute.) Das Thema des Blogs ist nach eigenem Bekunden: “Die besten Angebote im Netz und in der realen Welt”. (weiterlesen…)

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Launisch, unhöflich, schlampig: Auch Business-Avatare müssen sich an Regeln halten09.10.09

avatarOb die Geschäftswelt in Zeiten einer der größten Wirtschaftskrisen nicht andere Sorgen haben sollte, als das ungepflegte Aussehen von Website-Avataren, weiß ich nicht. Doch laut den Marktforschern von Gartner darf es zumindest unter den Progressiven unter ihnen heute kein höheres Ziel geben. Auch wenn die Boom-Zeit von Second Life vorbei sei, würde der Einsatz virtueller Umgebungen auf Firmenseiten weiter zunehmen. Bis Ende 2013, so Gartner, würden 70 Prozent aller Unternehmen nicht nur von Menschen gesteuerte Avatare einsetzen, sondern gleich auch einem strickten Kodex für diese bereithalten: Politik, Garderobe, Verhalten – das alles muss reglementiert werden. “Firmen, die bereits Verhaltensregeln für andere Web-Aktivitäten – etwa für das Bloggen – aufgelegt haben, sollten auch in der Lage sein, diese Maßnahmen in virtuellen Umgebungen durchzusetzen”, heißt es dazu in der Gartner-Studie. Um Unternehmen einen kleinen Leitfaden für ein solches Projekt mit auf den Weg zu geben, wurde ein 6-Punkte Programm aufgelegt, das ich im Folgenden kurz umreißen möchte: (weiterlesen…)

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Deutsche Telekom mit neuem Blog am Start02.09.09

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Nachdem sich die teils irrationale Wut der “Generation Upload” gegen Vodafone entladen hatte, stolperte ich im Juli zufällig über ein altes Bookmark, das verstaubt im Firefox sein Dasein fristete. Es führte zum verwaisten Blog der Deutschen Telekom, das einmal die Aufgabe hatte, die schmerzvolle Konzernumstrukturierung mit gutgelaunter Online-PR zu begleiten.

Da ich die Zeit für reif hielt, auch einmal darauf hinzuweisen, dass Vodafone mit der Öffnung von Kanälen zum Kunden einen mutigen Schritt gegangen war, wollte ich die Telekom als Gegenmodell dagegen halten: “Die-Neue-Telekom.com” war ein trauriges Beispiel für monodirektionale Unternehmenskommunikation. Angst vor dem Kunden gab den Ton an, Lesern war es nicht gestattet, Kommentare zu hinterlassen und wurden stattdessen mit Obermanns Lobliedern über die Leistungen des Ex-Monopolisten überfahren. Für Kritik können sich die Kunden ja immer noch an die Hotline wenden.

Erfreulicherweise reagierte die Telekom auf diesen Vorwurf und versprach Besserung. Dann wurde es einige Zeit lang still, irgendwann spuckte der Browser beim Aufrufen des Blogs dann eine 404 aus. (weiterlesen…)

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