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	<title>Basic Thinking &#187; Business Blogging</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Telekom mit Milliardengewinn, Sky sp&#252;rbar im Aufwind &#8211; doch Vorsicht!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ich diese Tage liebe: heute ist Super-Donnerstag. Und zwar in Bezug auf die aktuellen Quartalszahlen von gleich mehreren Gro&#223;konzernen. Schon gestern Abend war mir klar, dass es diesbez&#252;glich ordentlich krachen wird und ich habe meinen Wecker entsprechend eine Stunde eher klingeln lassen. Nur, um mir die Quartalsberichte genauer anschauen und euch an dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24584" title="telekom-sky" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/telekom-sky.jpg" alt="" width="500" height="200" />Wie ich diese Tage liebe: heute ist Super-Donnerstag. Und zwar in Bezug auf die aktuellen Quartalszahlen von gleich mehreren Gro&#223;konzernen. Schon gestern Abend war mir klar, dass es diesbez&#252;glich ordentlich krachen wird und ich habe meinen Wecker entsprechend eine Stunde eher klingeln lassen. Nur, um mir die Quartalsberichte genauer anschauen und euch an dieser Stelle zeitnah &#252;ber die wohl zwei interessantesten berichten zu k&#246;nnen. Denn da w&#228;ren unter anderem den Pay-TV-Sender Sky und die Deutsche Telekom dabei.</p>
<p>Kurz zusammengefasst k&#246;nnte man in etwa schreiben: der Telekom geht es trotz weiter hohen Anschlussverlusten im Festnetz weiterhin ziemlich gut, da sie einen satten Gewinn einfahren konnte. Und Sky geht es fast schon chronisch schlecht, weil weiterhin tiefrote Zahlen geschrieben werden. Aber: bei Deutschlands f&#252;hrendem Pay-TV-Sender geht es sp&#252;rbar aufw&#228;rts &#8211; und das hat Gr&#252;nde.</p>
<p><strong>Telekom mit Problemen im klassischen Festnetz</strong></p>
<p>Doch lasst uns zun&#228;chst einen Blick nach Bonn werfen, wo die Deutsche <a href="http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/82408?archivArticleID=1095208" target="_blank">Telekom heute einen satten Konzerngewinn</a> vermelden konnte. Zwischen Juli und September stand ein Plus von 1,07 Milliarden Euro in der Telekom-Bilanz. Das konnte aber nur durch einen konsequenten Sparkurs erreicht werden, der an der einen oder anderen Stelle auch mit K&#252;ndigungen verbunden war. Und wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, was Telekom-Chef René Obermann sagt, d&#252;rfte noch lange nicht Schluss sein: &#8220;In unseren Anstrengungen d&#252;rfen wir nicht nachlassen, da die Herausforderungen noch wachsen werden.&#8221; Kernige Worte f&#252;r alle Analysten-Ohren.</p>
<p>Vor allem im klassischen Festnetzgesch&#228;ft hat die Telekom mit massiven Problemen zu k&#228;mpfen. Immer weniger Kunden sind n&#228;mlich bereit, f&#252;r einen normalen Telefonanschluss eine monatliche Grundgeb&#252;hr zu zahlen. Entsprechend ging die Zahl der Festnetzanschl&#252;sse im dritten Quartal um 323.000 auf 23,69 Millionen zur&#252;ck. Hintergrund: es wird insbesondere von Jugendlichen immer h&#228;ufiger nur noch mit dem Handy telefoniert, weil Flatrates, die Telefonate in alle deutschen Netze abdecken, mit monatlichen Grundgeb&#252;hren ab 30 Euro inzwischen bezahlbar geworden sind. Und auch das mobile Internet auf Basis von UMTS- und HSDPA-Verbindungen ist trotz Speed-Begrenzungen sehr beliebt. Oft wird dann auf einen klassischen Internetanschluss in der Studentenbude verzichtet.</p>
<p>Gleichwohl muss man auch anerkennen: die Vermarktung von DSL-Anschl&#252;ssen ist der Telekom auch im dritten Quartal gelungen. Ihre Zahl liegt inzwischen bei 12,20 Millionen, was einem Plus von 47.000 entspricht. Auch die IPTV-Produkte der <a href="http://www.dsl-partnervertrieb.de/redir_ok-t-home-dsl.html" target="_blank">Entertain-Familie</a> finden immer mehr Zuspruch. Schon 1,38 Millionen dieser speziellen DSL-Pakete sind inzwischen geschaltet. Au&#223;erdem zu beachten: die Zahl der aktiven SIM-Karten kletterte um 387.000 auf 34,91 Millionen. Das ist insofern beachtlich, weil es das erste Kundenplus seit zwei Jahren ist. Auf der anderen Seite der Medaille hat die Telekom zwischen Juli und September aber weniger Mobilfunkkunden gewinnen k&#246;nnen als Vodafone und die E-Plus Gruppe. Auf Zahlen von Telefónica Deutschland warten wir noch…</p>
<p><strong>Sky ist im Aufwind</strong></p>
<p>Und Sky? Nun ja, da muss man schon ein bisschen im Archiv w&#252;hlen, um zu die <a href="http://info.sky.de/inhalt/de/q3-2011-ergebnisse-sky-deutschland-waechst-weiter-stark.jsp" target="_blank">aktuellen Zahlen</a> richtig zu deuten. Und dann stellt man fest: Brian Sullivan hat seinen Laden im Griff. Der Konzernchef hat nicht nur verstanden, dass mit HD-Kan&#228;len &#8211; und davon hat Sky inzwischen 40 St&#252;ck &#8211; Geld verdient werden kann, sondern er hat auch f&#252;r neues Denken gesorgt. W&#228;hrend Sky fr&#252;her mit Optionsangeboten &#252;berall extra Geld abkassiert hat, gibt es inzwischen gewisse Zugest&#228;ndnisse an die eigenen Kunden. Wer zum Beispiel bereit ist, f&#252;r ein HD-Abo zu zahlen, bekommt daf&#252;r <a href="http://www.sky.de/web/cms/de/sky-go.jsp?alllnk=skygo:start" target="_blank">Sky Go</a> und damit ausgew&#228;hlte Programminhalte auf dem Notebook, Smartphone und Tablet PC ohne weiteren Aufpreis. Auch wenn es notorische N&#246;rgler anders sehen m&#246;gen: das <strong>ist</strong> kundenfreundlich.</p>
<p>Und offensichtlich werden derartige Angebote angenommen. Denn die 98.000 neuen Kunden, die Sky im dritten Quartal gewinnen konnte, sind der beste Wert in einem dritten Quartal, die Sky jemals erreichen konnte und ein mehr als deutliches Zeichen des Aufschwungs. Zum Stichtag Ende September standen knapp 2,86 Millionen Kunden unter Vertrag &#8211; davon 1,4 Millionen HD-Abonnenten. Und es werden mehr werden. Denn zum 1. Dezember startet der erste deutschsprachige 24-Stunden-Nachrichtenkanal <a href="http://www.skysportnewshdblog.de" target="_blank">Sky Sport News HD</a>. Er wird nicht etwa in ein Sport-Premium-Paket integriert, sondern in das Grundpaket <a href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?9998532C275359116T&amp;SIDE=ok_hp" target="_blank">Sky Welt</a>. Mehr noch: den ganzen Dezember ist der Kanal &#252;ber alle (!) digitalen Satelliten- und Kabel-TV-Anschl&#252;sse kostenlos freigeschaltet. Ein Schnupper-Angebot sozusagen.</p>
<p>Was aber nicht verschwiegen werden darf: Sky arbeitet weiter hoch defizit&#228;r. Allein im dritten Quartal verbuchte der Sender einen Verlust in H&#246;he von 46,9 Millionen Euro. Klingt nach viel Geld und ist sicher auch viel Kohle, die verbrannt wurde. Aber: schon seit mehreren Quartalen ist der Konzernverlust konsequent r&#252;ckl&#228;ufig. Ob das auch k&#252;nftig so bleiben wird? Ich habe Bedenken. Denn selbst wenn der Kundenstamm weiter w&#228;chst, gibt es zwei Punkte, die man nicht vernachl&#228;ssigen darf.</p>
<p>Erstens werden die Produktionskosten ab Dezember mit dem Start von Sky Sport News HD deutlich steigen. Geld, das Sky also erst einmal wieder verdienen muss, was im Umkehrschluss damit verbunden ist, dass man in der Endabrechnung noch mehr Kunden braucht, um in die schwarzen Zahlen zu kommen. Und zweitens stehen die neuen Rechteverhandlungen mit der Deutschen Fu&#223;ball Liga auf dem Plan. Ab der Saison 2013/2014 wird Sky entweder auf Bundesliga-Live&#252;bertragungen verzichten m&#252;ssen, kann sich aber genau das praktisch nicht leisten und wegen des hohen (und zuletzt weiter gestiegenen) Interesses am Produkt Bundesliga wohl mehr zahlen m&#252;ssen als bisher. Die Tageszeitung <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13708139/Fussball-Bundesliga-bald-im-Internet-statt-im-Free-TV.html" target="_blank">&#8220;Welt&#8221; schreibt unter Berufung auf UBS-Analyst Polo Tank</a>, dass Sky k&#252;nftig im Schnitt rund 300 Millionen Euro pro Saison zahlen muss &#8211; bisher sind es &#8220;nur&#8221; 250 Millionen Euro. Das w&#252;rde pro Quartal Mehrkosten in H&#246;he von etwa 12,5 Millionen Euro bedeuten.</p>
<p>Keine Frage, f&#252;r Sky geht es bergauf, aber ausruhen darf man sich im <a href="http://info.sky.de/inhalt/static/download/bilder/unternehmen/SkyGebude_0084.jpg" target="_blank">schmucken Konzernneubau</a> vor den Toren M&#252;nchens nicht. Es gibt viel zu tun!</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>AOL kauft &#8220;Huff Po&#8221;, &#220;berqueen Huffington managt AOLs wachsende Content-Farm</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 09:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Content is Queen*: AOL hat heute Vormittag die &#220;bernahme des Vorzeige-Blognetzwerks &#8220;Huffington Post&#8221; bekannt gegeben. 315 Millionen US-Dollar l&#228;sst AOL sich den Spa&#223; kosten und vollzieht damit endg&#252;ltig glaubhaft den Wandel vom Zugangsprovider zum Inhalteanbieter. Das Motto lautet offenbar: Wenn sie schon gelernt haben, ohne unseren Online-Dienst spannende Inhalte zu finden, dann kaufen wir eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22213" title="AOLHuffPo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AOLHuffPo.jpg" alt="" width="500" height="232" /></p>
<p>Content is Queen*: AOL hat heute Vormittag die &#220;bernahme des Vorzeige-Blognetzwerks <a href="http://www.huffingtonpost.com/">&#8220;Huffington Post&#8221;</a> bekannt gegeben. <a href="http://kara.allthingsd.com/20110206/youve-got-arianna-aol-buys-huffington-post-for-315-million-in-cash/">315 Millionen US-Dollar</a> l&#228;sst AOL sich den Spa&#223; kosten und vollzieht damit endg&#252;ltig glaubhaft den Wandel vom Zugangsprovider zum Inhalteanbieter. Das Motto lautet offenbar: Wenn sie schon gelernt haben, ohne unseren Online-Dienst spannende Inhalte zu finden, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/06/10/aols-neue-mission-weltgroesster-produzent-von-hochwertigem-content-werden/">dann kaufen wir eben die Inhalte</a>, die sie am liebsten lesen. F&#252;r Arianna Huffington, die die &#8220;Huffington Post&#8221; im Jahr 2005 zusammen mit Kenny Lerer und einer Anfangsfinanzierung von 1 Million Dollar gr&#252;ndete, endet die Karriere nicht als Multimillion&#228;rin: Sie erh&#228;lt die Oberaufsicht &#252;ber AOLs neue Content-Farm, neben der &#8220;Huff Po&#8221; unter anderem auch die Lokaljournalismus-Plattform Patch und die Techblogs Engadget <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/17/basic-flashback-aol-kauft-sich-zurueck-ins-geschehen/">und TechCrunch</a>.</p>
<p>Vor allem letzteres k&#246;nnte noch zu Spannungen f&#252;hren. Huffington wird bei TechCrunch bereits <a href="http://techcrunch.com/2011/02/07/please-update-your-bookmarks-techcrunch-com-is-now-huffingtoncrunch-com/">wenig herzlich</a> als neuer <a href="http://techcrunch.com/2011/02/06/we-have-a-new-uber-boss-and-shes-greek-aol-buys-huffpo-for-315-million/">&#8220;Uber-Boss&#8221;</a> und <a href="http://techcrunch.com/2011/02/06/i-for-one-welcome-our-new-huffington-overlord/">&#8220;Overlord&#8221;</a> begr&#252;&#223;t. Erick Schonfeld beklagt sich, dass man bei AOL <a href="http://techcrunch.com/2011/02/06/armstrong-memo-aol-huffpo/">TechCrunch nicht vertraue</a>. Man munkelt, dass sich auch TechCrunch-Gr&#252;nder Michael Arrington die Position des Content-Chefs gut h&#228;tte vorstellen k&#246;nnen. F&#252;r sein Blog zahlte AOL-Chef Tim Armstrong aber &#8220;nur&#8221; rund 30 Millionen Dollar, also ein Zehntel des Preises, den Arianna Huffington herausschlug. </p>
<p><strong>Huffington kennt sich mit Low-Cost aus</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-22214" title="AriannaHuffington" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AriannaHuffington.jpg" alt="" width="250" height="245" />AOL jedenfalls unterstreicht damit, dass man wieder ernst genommen werden will. Das Gesch&#228;ft mit Internetzug&#228;ngen ist kaum noch relevant, daf&#252;r werden Inhalte zum neuen Steckenpferd. Neben Zuk&#228;ufen ging man zuletzt auch Partnerschaften ein, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/27/female-content-is-king-aol-reisst-sich-heidi-klum-und-die-frauen-des-webs-unter-den-nagel/">etwa mit Heidi Klum</a>. Darf bei so viel Erfolg auch noch ein bisschen Kritik erlaubt sein? Wir melden das mal ganz kleinlaut an. AOL kauft profitable Blogs und Blognetzwerke; und zwar solche, die auch versprechen, profitabel zu bleiben. Wie man die Kaufpreise refinanzieren will, l&#228;sst man dabei aber offen. Und auch ein wenig Kritik an der &#8220;Huff Po&#8221; und Arianna Huffington muss erlaubt sein. Das Gesch&#228;ft ist vor allem deswegen profitabel, weil viele der Hinweisgeber und Gastautoren kein Geld daf&#252;r bekommen. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/17/patch-aol-gibt-abermillionen-fuer-den-lokaljournalismus-aus/">Das ist bei Patch</a> trotz sonstiger Synergien nicht der Fall. Wird Huffington das &#228;ndern? Viel Geld wird sie nicht investieren d&#252;rfen, denn AOLs Fantastilliarden im Geldspeicher gehen haupts&#228;chlich f&#252;r &#220;berahmen und Partnerschaften drauf. Die Mensch-Maschinen <a href="http://thenextweb.com/media/2011/02/02/you-may-not-like-it-but-aols-content-farm-is-the-future-of-online-media/">in AOLs Content-Farmen</a> d&#252;rften dagegen kaum mehr verdienen als 5 Dollar die Stunde.</p>
<p>Nein, und jetzt bitte keine Vergleiche mit Deutschland! Aber ein Aufruf muss gestattet sein: Das bekannte, na gut, nicht Blog, aber der beliebteste Blog-Aggregator <a href="http://blog.rivva.de/archives/2011/2/6/walking_and_falling/#comments">Rivva hat am Wochenende dicht gemacht</a>. Betreiber Frank Westphal hatte Ende letzter Woche zun&#228;chst eine Auszeit angek&#252;ndigt, dann aber schnell die Rei&#223;leine gezogen. Die One-Man-Show hatte wohl bei zu viel Arbeit zu wenig eingebracht. Wo sind die Bertelsm&#228;nner, die Holtzbrincks, die T-Onlines, die sich nun Rivva annehmen und den Mann retten? Ein Durchschnitts-Jahresgehalt d&#252;rfte reichen, es m&#252;ssen ja nicht gleich 315 Millionen sein.</p>
<p><em>*Danke f&#252;r die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/27/female-content-is-king-aol-reisst-sich-heidi-klum-und-die-frauen-des-webs-unter-den-nagel/#comment-922722">Punchline</a>, <a href="http://stadtkindffm.wordpress.com/">skFFM</a>!</em></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Zum Jahrestag des Verkaufs: BT interviewt Robert Basic, Robert interviewt BT</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/18/zum-jahrestag-des-verkaufs-bt-interviewt-robert-basic-robert-interviewt-bt/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 15:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor fast genau zwei Jahren, am 15. Januar 2009 verkaufte Robert Basic sein Blog Basic Thinking an serverloft, eine Tochter der intergenia AG. Damit &#252;bernahm das Team von Onlinekosten die Redaktion. Seitdem hat sich viel getan &#8211; bei Robert wie bei uns. Was wir heute machen, k&#246;nnt ihr jeden Tag lesen, was Robert macht, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-22052" title="RobertBasic" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/RobertBasic.jpg" alt="" width="250" height="375" />Vor fast genau zwei Jahren, am 15. Januar 2009 verkaufte Robert Basic sein Blog Basic Thinking an serverloft, eine Tochter der intergenia AG. Damit &#252;bernahm das Team von Onlinekosten die Redaktion. Seitdem hat sich viel getan &#8211; bei Robert wie bei uns. Was wir heute machen, k&#246;nnt ihr jeden Tag lesen, was Robert macht, war uns nicht so klar. Deswegen haben wir ihn anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums gefragt &#8211; und ihm die Chance gegeben, uns ein paar Fragen zu stellen, auf die wir offen antworten wollen. Ein Doppelinterview:</p>
<p><strong>Basic Thinking: Robert, du hast BT vor zwei Jahren an uns verkauft. Seitdem sieht man dich viel auf Twitter und auch immer mal wieder <a href="http://www.robertbasic.de/">etwas bloggen</a>. Aber was genau machst du? Woran arbeitest du, wovon lebst du?</strong></p>
<p><strong>Robert Basic:</strong> Seit dem Verkauf hat sich zun&#228;chst grunds&#228;tzlich nicht viel ge&#228;ndert, ich blogge mit weniger Speed denn damals. Ich twitter und facebook hin und wieder. Und besch&#228;ftige mich nach wie vor mit den Netzentwicklungen, das l&#228;sst mich einfach nicht los. Woran ich arbeite und wovon ich lebe? Sicher nicht von dem Verkauf :) Ich baue zur Zeit verst&#228;rkt am Br&#246;tchenerwerb als Selbst&#228;ndiger, was ich zu lange habe schleifen lassen. Zum einen kooperiere ich verst&#228;rkt mit einer Agentur, die sich im den Aufbau von Pers&#246;nlichkeitsmarken k&#252;mmert. Was im digitalen Umfeld eine echte Herausforderung darstellt. Zum anderen b&#252;ndele ich im Moment meine T&#228;tigkeiten als Blogger, um die eklatante Br&#252;cke zwischen Bloggern und Unternehmen zu schlie&#223;en. Das richtet sich sowohl an Blogger wie auch Unternehmen, im Sinne einer Dienstleitung. An sich mache ich das schon seit jeher, nur eben so gut wie nie kolportiert und gezielt zusammengefasst &#252;ber ein strukturierteres Marktangebot. </p>
<p><strong>Die Frage h&#246;rst du sicher nicht gerne, weil oft gestellt: Aber was ist mit <a href="http://buzzriders.com/">Buzzriders</a>? Du planst daran seit anderthalb Jahren, was im Webzirkus eine Ewigkeit ist. Kommt das noch? Oder gemeiner gefragt: Ist es noch notwendig, dass es kommt? ;)</strong></p>
<p>Was ich bisher an Entwicklungen im lokalen Netzsegment gesehen habe, gibt mir im Gro&#223;en und Ganzen recht, dass sich hier noch viel tun wird und von daher Buzzriders nach wie vor auf fruchtbaren Boden f&#228;llt. Sprich, die Grundidee war richtig, wenn auch viele meinten &#8220;lokal ist unn&#252;tz&#8221; und noch weitaus mehr Fragezeichen auf der Stirn hatten. Wir sehen im Digital-Lokalen blo&#223;e Anf&#228;nge, die noch lange nicht fertig entwickelt sind. Egal, ob wir Facebook Places, Google Places, Foursquare, Groupon und dergleichen betrachten. Ich selbst verfolge Buzzriders nach wie vor, es ist zwar ruhig geworden. Das letzte Jahr war privat sehr turbulent, so dass ich nicht mit 100% an Buzzriders arbeiten konnte. Nachdem diese Phase durch ist, ich zudem beruflich wieder die Beine in die Hand nehmen kann, wird parallel das Buzzriders-Projekt greifbarer. Trotz aller Unkenrufe, die meinen, ein &#8220;Startup&#8221; m&#252;sse aus dem Boden gestampft und mit Speed auf den Markt gebracht werden. Man sollte meine Persistenz und Sturk&#246;pfigkeit nicht untersch&#228;tzen, sich einmal etwas in den Kopf Gesetztes durchzuziehen, egal wie lange es dauert. Dass es eben dann nicht so glatt und fl&#252;ssig aussieht, nehme ich mit einem s&#252;dl&#228;ndischen Schulterzucken hin.</p>
<p><strong>Wie hat sich die deutsche Blogosph&#228;re seit deinem Abschied von BT ver&#228;ndert? Wie ist Bloggen heute im Vergleich zu fr&#252;her?</strong></p>
<p>Das Bloggen ist heute mehr denn je vernetzter geworden. Blogs sind nicht mehr die dominierenden Verbreitungsstellen im digitalen Umfeld wie sie es von ihrer Entwicklung her zwischen 2002 bis 2008 waren. &#220;ber Plattformen wie Twitter und Facebook flie&#223;en Informationen extrem schnell. Doch Blogs waren und bleiben extrem gute Produzenten von pers&#246;nlich gef&#228;rbten Informationen. Denen diese zunehmende Vernetzung auf sozialen Alternativplattformen extrem gut getan hat. Heute ist es leichter denn je sein Blog im Netz zu platzieren. Einige Tr&#228;ume und Hoffnungen von Bloggern sind bei dieser Entwicklung geplatzt, sie haben sich in Deutschland nicht zu einem Massenph&#228;nomen entwickelt. Das haben andere Angebote einfacher gel&#246;st, Menschen einen Platz im Netz zu geben, ihnen eine Stimme zu verleihen, ihnen ein Gesicht zu geben. Das ist einerseits gut f&#252;r Blogger, besser zu verstehen, was ihr Blog kann und nicht kann, andererseits hat der zunehmende Reifegrad von Blogs in meinen Augen zu einem intensiveren Informationsaustausch gef&#252;hrt (oft als bessere Themenauswahl im Sinne von Qualit&#228;t kolportiert).</p>
<h2 style="color: black;">Ab hier der Rollentausch: Robert fragt uns</h2>
<p>Wir waren sicher, dass Robert sicher auch Fragen an uns hat. Deswegen haben wir ihm die Chance gegeben, uns Fragen zu stellen und wollen hiermit darauf antworten.</p>
<p><strong>Robert Basic: K&#246;nnt Ihr die Entwicklung und Eure Erfahrungen nach dem Kauf des Blogs zusammenfassen? W&#228;re klasse, wenn Ihr das recht ausf&#252;hrlich machen k&#246;nntet.</strong></p>
<p><strong>Basic Thinking:</strong> Nach dem Kauf gab es eine kurze Phase, in der wir unseren redaktionellen Schwerpunkt finden mussten. Wir waren nicht du und konnten deswegen nicht genauso weitermachen als w&#228;ren wir Robert Basic. Wir haben uns dann auf Social Media und Gadgets spezialisiert und damit eine Nische besetzt, die es in der Form auf dem deutschen Markt noch nicht gab. Die Leser- und Besucherzahlen gingen kontinuierlich nach oben. Wenn man zum Beispiel vergleicht, hattest du, Robert, in den letzten zehn Wochen deiner Aktivit&#228;t f&#252;r BT (KW 40-49, 2008) w&#246;chentlich im Schnitt 49.040 eindeutige Besucher (Unique Visitors, UVs) und 68.787 Seitenabrufe (PIs). Wir hatten im vergleichbaren Zeitraum zum Jahresende 2010 (KW 40-49) 70.859 UVs und 93.005 PIs durchschnittlich pro Woche. Das sind 44 Prozent bzw. 35 Prozent mehr. Unser h&#246;chster Zehn-Wochen-Schnitt war Anfang 2010, als Basic Thinking noch ein Mehrautorenblog war. Die Erfahrungen in der Redaktion seit dem Kauf waren nat&#252;rlich einmalig, auch dank deiner Vorarbeit. Wir haben guten Kontakt zu Anbietern und anderen Medien, wir werden h&#228;ufig eingeladen, zuletzt etwa von Intel nach Las Vegas oder <a title="Lufthansa Flynet" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/30/live-blog-zum-start-des-lufthansa-flynet-basic-thinking-als-fliegende-redaktion/" target="_self">von Lufthansa zum Flynet-Start</a> nach New York. Man kann aber auch sagen, dass gerade die Unternehmen ihre Einstellung zu Blogs klar ge&#228;ndert haben. Wir sind in den Fokus ger&#252;ckt und heute eins der relevantesten Blogs in Deutschland. Das ist ein gemeinsamer Verdienst von dir uns uns in den vergangenen Jahren.</p>
<p><strong>W&#252;rdet Ihr sagen, dass sich f&#252;r Euch Basic Thinking insbesonders &#246;konomisch gesehen gelohnt hat?</strong></p>
<p>Das w&#252;rden wir gerne zusammenfassen mit deiner n&#228;chsten Frage:</p>
<p><strong>Es gab recht viele Personal&#228;nderungen auf Basic Thinking. Ist das auf eine &#252;bliche Fluktuation zur&#252;ckzuf&#252;hren und wie kommt Ihr mit dem Personalkarussell klar? Gerade im Hinblick auf die publizistische T&#228;tigkeit?</strong></p>
<p>Hier m&#252;ssen wir ganz ehrlich sein: Die Investition in zwei feste Redakteure hat sich PI-technisch definitiv gelohnt, aber finanziell eher weniger. Wir gehen deswegen jetzt zur&#252;ck zu den Basics und zu einem Redakteur. Die Arbeit mit Basic Thinking war f&#252;r uns von Anfang an ein Spagat. Wir haben versucht, guten Content zu liefern, mussten aber gleichzeitig auch immer die Kosten im Auge behalten. Sicher ist der Job auch manchmal anstrengend und undankbar. Wir m&#252;ssen damit leben, dass die Leser dir hinterher trauern und praktisch t&#228;glich einer nach dem Motto kommentiert: &#8220;Ihr seid ja gar nicht Robert, und fr&#252;her war hier alles besser.&#8221; Klar w&#228;re uns ein Mehrautorenblog lieber, bei dem ein Haufen Top-Technikredakteure in mehreren Schichten eigenrecherchierte Beitr&#228;ge schreibt oder zu Veranstaltungen um die Welt jettet. Aber das w&#228;re f&#252;r uns nicht zu finanzieren.</p>
<p><strong>Im Rahmen der RSS-K&#252;rzung gab es zahlreiche Diskussionen. Ihr hattet damit etwas verfolgt, n&#228;mlich mehr Leser auf dem Blog zu erreichen. Ist der Plan aufgegangen?</strong></p>
<p>Ja, der Plan ist aufgegangen. Wir h&#228;tten nie mit solch einem enormen Echo gerechnet, welches sogar zu mehr Abonnenten und &#8211; wie gew&#252;nscht &#8211; zu mehr Lesern gef&#252;hrt hat. Wir k&#246;nnen verstehen, dass einige Leser damit unzufrieden sind, nicht mehr den ganzen Feed in ihrem RSS-Reader lesen zu k&#246;nnen, aber wir mussten ein wenig an die Vermarktung denken. Es geht nicht immer so, wie man gerne m&#246;chte. Leider. Die ganze Sache zeigt, wo das deutsche Web derzeit steht: Man muss Kompromisse eingehen. Das klappt aber meistens ganz gut: Unsere Sponsored Posts etwa werden von den Lesern im Allgemeinen gut angenommen. Bei uns gibt es nach wie vor wenig Werbung und auch keine nervige Layer-Werbung wie bei vielen anderen.</p>
<p><strong>Caschy hatte auf seinem Blog Stadt Bremerhaven erst k&#252;rzlich <a href="http://stadt-bremerhaven.de/basic-sinking-from-hero-to-zero">eine Kritik</a> &#252;ber Euer Blog ver&#246;ffentlicht, was sagt Ihr zu den Kritiken?</strong></p>
<p>Der Beitrag erschien auf Caschys Blog, war aber ein Gastbeitrag von <a href="http://zweipunktnull.org">Casi von zweipunktnull.org</a>, der zuvor mehrmals in der Woche f&#252;r uns Beitr&#228;ge geschrieben hat. Wenn ich <a href="http://www.zweipunktnull.org/blog/2010/09/15/back-on-track/">ihn richtig verstanden habe</a>, ist er damals bei uns ausgeschieden, weil er nicht mehr mit der gleichen Freude gebloggt hat wie auf seinem eigenen Blog. Casi war zum Schluss unzufrieden bei uns, was wohl der Anlass seines Beitrags war &#8211; das muss man akzeptieren. Vielleicht hat es ihm nicht gefallen, wie es weiterging, genau wissen wir es nicht. Letztendlich ist es bei uns wie bei jedem anderen Unternehmen auch: Man kann es nicht verhindern, dass einzelne Mitarbeiter unzufrieden sind. Bei der Redaktion von Onlinekosten, die hinter Basic Thinking steht, liegt die Fluktuation daf&#252;r &#252;ber Jahre hinweg nahezu bei null.</p>
<p><strong>Wie wird es weiter gehen?</strong></p>
<p>Der schon etwas l&#228;nger angek&#252;ndigt Relaunch wird dieses Jahr tats&#228;chlich auch umgesetzt, wir diskutieren aktuell intern schon verschiedene Vorschl&#228;ge. Wie bereits gesagt, gehen wir zur&#252;ck zum 1-Mann-Blog und die Idee ist, mehr eigenrecherchierte Beitr&#228;ge zu ver&#246;ffentlichen, damit wir uns wieder mehr von anderen Techblogs unterscheiden. Nat&#252;rlich werden wir weiterhin Nachrichten &#252;ber Social Media und Gadgets ver&#246;ffentlichen, aber nie ohne eigene Meinung oder eine Bewertung des Themas.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke, J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Studie: Wie schnell verbreiten sich Nachrichten und warum?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 14:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[stanford]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aktuell bleiben Themen &#252;ber Sport, Unterhaltung und Technik im Fernsehen, in Zeitungen und in Blogs? Und wie schnell und wie lange verbreiten sich Themen &#252;ber Twitter? Das haben Jure Leskovec und Jaewon Yang am Institut f&#252;r Computerwissenschaften an der Universit&#228;t Stanford in einer wissenschaftlichen Arbeit (PDF) untersucht. Dabei stellte sich &#8211; wenig &#252;berraschend &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22050" title="StanfordMedienStudie" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StanfordMedienStudie.jpg" alt="" width="500" height="394" /></p>
<p>Wie aktuell bleiben Themen &#252;ber Sport, Unterhaltung und Technik im Fernsehen, in Zeitungen und in Blogs? Und wie schnell und wie lange verbreiten sich Themen &#252;ber Twitter? Das haben Jure Leskovec und Jaewon Yang am Institut f&#252;r Computerwissenschaften an der Universit&#228;t Stanford <a href="http://cs.stanford.edu/people/jure/pubs/lim-icdm10.pdf">in einer wissenschaftlichen Arbeit (PDF)</a> untersucht. Dabei stellte sich &#8211; wenig &#252;berraschend &#8211; heraus, dass der Einfluss der Medien themen&#252;bergreifend schon nach ein bis zwei Stunden rapide nachl&#228;sst. Was danach passiert, unterscheidet sich leicht zwischen Genre und Medium. Gerade bei Politik und Sport steigt die Aufmerksamkeit professioneller Blogs nach etwa f&#252;nf Stunden wieder signifikant an. Technik und Unterhaltung bleiben daf&#252;r in Privatblogs auch Stunden nach Abebben des Einflusses in anderen Medien konstant stark.</p>
<p>Vor allem bei Nachrichtenagenturen verf&#228;llt die Aktualit&#228;t einer Meldung der Studie zufolge sehr schnell. L&#228;nger frisch bleiben sie tats&#228;chlich nur in Blogs. Bei Nachrichtenagenturen und den Websites von Tageszeitungen nimmt der Einfluss von Unterhaltungsthemen nach f&#252;nf bis sechs Stunden wieder sp&#252;rbar zu. Ein &#228;hnliches Wiederaufleben ist bei allen Medien in Bezug auf innenpolitische Themen zu beobachten, w&#228;hrend Wirtschaftsthemen nach einigen Stunden durch die Bank gegen null tendieren. Verglichen haben die Autoren der Studie 170 Millionen Artikel auf den Websites von TV-Sendern, Nachrichtenagenturen, professionellen und privaten Blogs sowie Online-Zeitungen. </p>
<p>Zus&#228;tzlich untersuchten die Autoren auch die Verbreitung von Themen auf Twitter. Dazu untersuchten sie 500 Millionen Tweets. Dabei stellte sich heraus, dass Twitterer mit etwa 1.000 Followern diejenigen sind, die den gr&#246;&#223;ten Einfluss auf die Verbreitung eines Themas haben. Das widerspr&#228;che der landl&#228;ufigen Meinung des viralen Marketings, dass Twitterer mit besonders vielen Nutzern die st&#228;rksten Multiplikatoren sind. Derzeit arbeiten die Forscher an einer Methode, die bestimmen kann, wie und vor allem <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Wirst-Du-das-twittern-1170227.html">warum sich Inhalte auf lange Sicht verbreiten</a>. Es kommt dabei auf die Nachricht selbst, die Beliebtheit ihres Angebots und auch auf die Klientel an, die diese Nachricht liest und weiterverbreiten kann.</p>
<p>Leskovec will die Ergebnisse seiner Forschung als n&#228;chstes mit Methoden kombinieren, die voraussagen sollen, wie erfolgreich und langlebig ein Thema wird. Schon jetzt erlaubt die Anfangsreaktion auf ein Thema, den Erfolg mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorauszusagen. 50 Prozent der Aufmerksamkeit erh&#228;lt eine Geschichte &#252;brigens bereits in der ersten Stunde nach der ersten Verbreitung, 80 Prozent innerhalb der ersten 24 Stunden. Bei Erfolg k&#246;nnten uns Twitter und Facebook vielleicht schon vor dem Absetzen einer Nachricht sagen, wie gut sie sich verbreiten wird. Das k&#246;nnte das Grundrauschen erheblich mindern oder aber &#8211; weil es den Leuten dann egal ist &#8211; genau das Gegenteil ausl&#246;sen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Perfekt ausgebildet, darf nichts kosten? Statista und Fragen zu einem Stellenangebot</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 12:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing PR]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Statista]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann ja doch nichts &#228;ndern. Und jeder f&#252;r sich, ist das nicht heute Realit&#228;t? Es begann mit einem Tweet. Ein Freund, Kommunikationsdesigner, regte sich &#252;ber eine Stellenanzeige auf, wie es so viele von ihnen gibt. Ein Hamburger Startup sucht einen Junior Content Manager, der praktisch perfekt ausgebildet ist und dabei kaum etwas kosten darf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22022" title="Statista" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Statista.jpg" alt="" width="500" height="282" /></p>
<p>Man kann ja doch nichts &#228;ndern. Und jeder f&#252;r sich, ist das nicht heute Realit&#228;t? Es begann mit einem Tweet. Ein Freund, Kommunikationsdesigner, regte sich &#252;ber eine Stellenanzeige auf, wie es so viele von ihnen gibt. Ein Hamburger Startup sucht einen Junior Content Manager, der praktisch perfekt ausgebildet ist und dabei kaum etwas kosten darf. So die Anzeige. In einem solchen Fall hat man drei M&#246;glichkeiten. 1. Es ist einem egal, weil es einen selbst nicht betrifft. 2. Man macht es wie die meisten, &#228;rgert sich, aber sagt nichts. 3. Man geht der Sache nach.</p>
<p>Ich bin der Sache mal nachgegangen. Das war ich mir selbst schuldig. In den vergangenen Jahren war ich selbst oft auf Jobsuche und habe mir von manchen Unternehmen einiges gefallen lassen m&#252;ssen, was nicht in Ordnung war. Seit Anfang Januar bin ich nun bei BasicThinking und verantworte damit immerhin eins der meist gelesenen Blogs in Deutschland. Von hier aus kann man mehr erreichen als ein Arbeitsloser, dessen &#196;rger auf dem Weg durch die Instanzen ungeh&#246;rt verhallt. </p>
<p><strong>Perfekt ausgebildet, aber darf nichts kosten?</strong></p>
<p>Die Anzeige ist von der Firma Statista, ans&#228;ssig im Hamburger Zentrum, wie man selbst auf der <a href="http://de.statista.com/statistik/info/">eigenen Homepage</a> schreibt. Statista wurde 2008 zum Startup des Jahres gew&#228;hlt, erhielt 2008 den Gr&#252;nderpreis der Financial Times Deutschland, 2010 den Red Herring Preis. Klingt nach einem Vorzeige-Unternehmen. Derzeit sucht Statista <a href="http://de.statista.com/download/Statista-Stellenanzeige-Junior_Content_Manager-US.pdf">in einer Stellenanzeige (PDF)</a> einen &#8220;Junior Content Manager&#8221; unter anderem mit folgendem Anforderungsprofil:</p>
<blockquote><p>Sie verf&#252;gen &#252;ber hervorragende Englischkenntnisse in Wort und Schrift, bevorzugt Muttersprachler und Absolventen anglizistischer Studieng&#228;nge. Sie sind absolut sicher in deutscher sowie englischer Rechtschreibung/Grammatik und k&#246;nnen komplizierte Sachverhalte pr&#228;gnant und verst&#228;ndlich formulieren.</p></blockquote>
<p>Eine hohe Qualifikation, aber durchaus &#252;blich unter Absolventen. Der Lohn f&#252;r diese T&#228;tigkeit laut Stellenanzeige: 900 Euro im Monat. 900 Euro? F&#252;r eine Vollzeitstelle im teuren Hamburg. Das erschien mir wenig, sehr wenig. Also tat ich, was ich mir selbst schuldig war: Ich konfrontierte Statista mit der Anzeige, schrieb in mein Anschreiben ganz offen, dass ich die Bezahlung f&#252;r gering halte und was die Gr&#252;nde daf&#252;r seien.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-22023" title="StatistaJobOffer" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StatistaJobOffer.jpg" alt="" width="500" height="130" /></p>
<p><strong>Problem schnell aufgekl&#228;rt</strong></p>
<p>Noch am selben Nachmittag rief mich Statista-Mitgr&#252;nder Friedrich Schwandt an und kl&#228;rte die Sache auf. Die Anzeige richte sich an &#8220;Einsteiger im Medienumfeld&#8221;. 900 Euro sei das Gehalt f&#252;r ein sechsmonatiges Traineeship. Danach w&#252;rde das Gehalt auf 2.000 Euro brutto und bei l&#228;ngerer Mitarbeit &#8220;nat&#252;rlich auch noch weiter steigen&#8221;. Rund 80 Prozent der Trainees w&#252;rden &#252;bernommen. Derzeit besch&#228;ftige man rund 40 Mitarbeiter, von denen nur zwei Praktikanten seien. Schwandt nannte das Gehalt &#8220;&#252;blich f&#252;r die Medienbranche. Bei Gruner + Jahr verdienen Sie nicht so viel.&#8221;</p>
<p>Ich muss ihm da zustimmen und bin froh, dass er die Problematik so schnell aufgekl&#228;rt hat. Die Probezeit wie ein Traineeship zu betrachten und in der Zeit weniger zu zahlen, ist zwar f&#252;r den Mitarbeiter nicht optimal, es ginge aber noch deutlich schlechter. Das r&#252;ckt die Anzeige von Statista in ein ganz anderes Licht.</p>
<p>Und die Frage ist nat&#252;rlich auch immer, wie viel Geld ein Unternehmen zur Verf&#252;gung hat. Dieser Frage wollen wir hier auf BasicThinking in den n&#228;chsten Wochen nachgehen. Wir wollen die schwarzen Schafe enttarnen und sie mit damit konfrontieren. Aber wir wollen damit auch m&#246;gliche Missverst&#228;ndnisse aufkl&#228;ren und die Gr&#252;nde herausfinden, aus denen manche Unternehmen am Gehalt sparen wollen und vielleicht sogar m&#252;ssen. Dazu brauchen wir euren Input. Schickt uns Links zu Stellenanzeigen aus der Internetbranche, &#252;ber die ihr euch besonders ge&#228;rgert habt! Den krassesten F&#228;llen wollen wir hier nachgehen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Technorati-Report: Und wieder einmal sterben die Blogs aus&#8230;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/05/technorati-report-und-wieder-einmal-sterben-die-blogs-aus/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 14:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Report]]></category>
		<category><![CDATA[technorati]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe fr&#252;her viel und regelm&#228;&#223;ig gebloggt. Allerdings war das ein Hobby-Projekt, ohne jeglichen Ansatz von Alpha-Level-Erklimmungstendenzen oder Monetarisierungsbestrebungen. Die Zeit und auch die Lust, mein privates Blog fortzuf&#252;hren, sank dann &#8211; verst&#228;ndlicherweise, wie ich finde, &#8211; als ich bei Basic Thinking angeheuert habe. Und erst seit einiger Zeit versuche ich, mich auch wieder in meiner Freizeit schreibenderweise zu bet&#228;tigen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21510" title="Technorati State of the Blogosphere 2010" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/frequency-now-vs-launch-606x1701.png" alt="" width="500" height="140" /></p>
<p>Ich habe <a href="http://blogthebox.wordpress.com/" target="_blank">fr&#252;her</a> viel und regelm&#228;&#223;ig gebloggt. Allerdings war das ein Hobby-Projekt, ohne jeglichen Ansatz von Alpha-Level-Erklimmungstendenzen oder Monetarisierungsbestrebungen. Die Zeit und auch die Lust, mein privates Blog fortzuf&#252;hren, sank dann &#8211; verst&#228;ndlicherweise, wie ich finde, &#8211; als ich bei Basic Thinking angeheuert habe. Und erst <a href="http://marekhoffmann.de/" target="_blank">seit einiger Zeit</a> versuche ich, mich auch wieder in meiner Freizeit schreibenderweise zu bet&#228;tigen. Warum die Litanei? Weil mal wieder eine <a href="http://technorati.com/blogging/article/who-bloggers-brands-and-consumers-day/page-2/" target="_blank">Studie</a> erschienen ist, die das langsame Dahinsiechen von privat gef&#252;hrten Online-Tageb&#252;chern verk&#252;ndet. Solche Ank&#252;ndigungen haben eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/29/basic-flashback-ueber-das-blog-sterben-und-das-nein-zum-freundlichen-euthanasie-angebot/" target="_self">lange</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/05/nicht-die-blogs-sterben-aus-sondern-die-blogger/" target="_self">Tradition</a>, nicht nur <a href="http://www.avatter.de/wordpress/2010/10/das-ende-von-social-media-ruckt-naher-wieder-einmal/" target="_blank">im Bereich der Blogs</a>.</p>
<p>Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, hatte am Mittwoch die Echtzeit-Internet-Suchmaschine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Technorati" target="_blank">Technorati</a> in ihrem allj&#228;hrlich erscheinenden &#8220;State of the Blogosphere 2010&#8243;-Report verk&#252;ndet, dass viele der Hobby-Blogger die Flinte entweder ganz ins Korn werfen oder zumindest h&#228;ufiger als noch im vergangenen Jahr weglegen. Soll hei&#223;en: Im Vergleich zu 2009 ist die Zahl der Kollegen deutlich gestiegen, die weniger oder gar keine Artikel mehr f&#252;r ihr &#8220;non-profit-orientiertes&#8221; Blog verfassen. Stattdessen, so ein Ergebnis des Berichts, konzentrieren sie sich verst&#228;rkt auf Facebook und Twitter. Ich frage mich nun, ob das so stimmen kann?</p>
<p>Fest steht: Es gibt schon seit einiger Zeit die Klage, Blogs verlinken nicht mehr untereinander und vermeintliche gro&#223;e (kommerzielle)  schon gar nicht auf kleine (private). Da mag was dran sein. Und es ist sicherlich auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Kommentare unter News- oder Blog-Artikeln auf Social Networks oder Microblogging-Dienste outgesourced werden und Diskussionen eben dort stattfinden. Das wohl beste Beispiel f&#252;r diesen Trend d&#252;rfte die Online-Redaktion des &#8221;Stern&#8221; sein, die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/09/09/kommentar-outsourcing-feedback-zu-stern-de-artikeln-kuenftig-nur-noch-ueber-facebook/" target="_self">Leser-Feedback nur noch auf Facebook</a> zul&#228;sst.</p>
<p>&#220;ber die H&#228;lfte der befragten Blogger gab nun zu Protokoll, dass sie weniger oder viel weniger Artikel als fr&#252;her verfassen. Dem stehen nur knapp 20 Prozent entgegen, die mehr Zeit als vorher investieren. Nach den Beweggr&#252;nden befragt, gaben Erstgenannte als wichtigsten an, sich &#8211; wie ich &#8211; mehr Job und Familie k&#252;mmern zu wollen. Auf den Pl&#228;tzen zwei und drei folgten dann aber die Antworten, sich k&#252;nftig st&#228;rker dem Microblogging beziehungsweise Social Networks zuwenden zu wollen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21511" title="Technorati" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Technorati.png" alt="" width="500" height="537" /></p>
<p>Im Gegensatz dazu gaben aber 54 Prozent der professionellen Blogger an, etwas oder viel mehr Blog-Posts zu verfassen. Behalten wir das alles mal im Hinterkopf und blicken ganz kurz auf einen anderen Sachverhalt.</p>
<p>Meines Erachtens gibt es im Netz insgesamt nur zwei kontinuierliche Content-Lieferanten: Newsportale und Blogs. Und von diesen beiden Quellen, so darf wohl angenommen werden, beziehen die Twitterer einen Gro&#223;teil ihrer Links. Entweder, indem sie auf die Seiten verlinken oder ihnen Links entnehmen. F&#252;r Facebook gilt &#196;hnliches, wenngleich ich nat&#252;rlich zugestehe, dass die User dort mehr eigenen Content produzieren, sprich &#252;ber sich selbst schreiben, mit anderen Gespr&#228;che f&#252;hren, Bilder austauschen und so weiter.</p>
<p>Fassen wir nun die beiden Erkenntnisse zusammen, dann ergibt sich folgendes Bild: Hobby-Blogs sterben aus und auf Twitter und Facebook wird zunehmend neben News-Plattformen auf professionelle, also kommerziell ausgerichtete, Blogs verlinkt. Um ehrlich zu sein, f&#228;llt es mir etwas sehr schwer, das zu glauben. Vor allem in Anbetracht des Umstandes, dass die Zahl der letztgenannten deutlich unter der ihrer Freizeit-Pendants liegen d&#252;rfte, wie beispielsweise ein kurzer Blick auf die <a href="http://en.wordpress.com/stats/" target="_blank">WordPress-Statistik</a> nahelegt. Oder ist es tats&#228;chlich so, dass die Majorit&#228;t der Hobby-Blogs der Minorit&#228;t der Profi-Blogs in Bezug auf die Verlinkungen unterlegen ist? Technorati legt diese Deutung jedenfalls nahe.</p>
<p>Demnach produzieren die bei Technorati gelisteten<a href="http://technorati.com/blogs/top100/" target="_blank"> Top 100-Blogger</a> fast 500 Mal so viele Artikel, wie die restlichen &#252;ber 112 Millionen Blogger zusammen, die bei der Suchmaschine indexiert sind:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21512" title="Technorati" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Technorati1.png" alt="" width="500" height="255" /></p>
<p>Wenn ich nun nicht irgendwo einen ganz gro&#223;en Denkfehler begangen habe, dann l&#228;sst sich daraus folgendes Fazit ziehen: Blogs sterben mittelfristig aus. Jedenfalls die kleinen, privaten. Und die Gro&#223;en dann eines Tages vielleicht auch, wenn kein &#8220;Nachschub von unten&#8221; kommt. Ich sehe aber einen Hoffnungsstreif am Horizont. Wenn n&#228;mlich User irgendwann wieder die uspr&#252;ngliche Idee von Blogs erkennen. Dass sie n&#228;mlich der ideale Ort im Internet sind, um sich &#252;ber die Dinge auszulassen, die einen besch&#228;ftigen &#8211; sowohl f&#252;r den Autor als auch dessen Leser. Vielleicht haben sie dann auch wieder Lust, ein eigenes Online-Tagebuch zu f&#252;hren.</p>
<p>Und wer nun auf den Geschmack gekommen ist und sein eigenes Blog starten m&#246;chte, f&#252;r den habe ich folgende <a href="http://www.problogger.net/archives/2010/11/05/how-to-set-up-your-first-blog-the-right-way-the-first-time/" target="_blank">Tipps des Probloggers</a> parat:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BObW7kvBKhw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="385" src="http://www.youtube.com/v/BObW7kvBKhw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann / Bilder: <a href="http://technorati.com/blogging/article/who-bloggers-brands-and-consumers-day/page-2/" target="_blank">Technorati</a>)</p>
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		<title>&#8216;Welt Kompakt&#8217;, Scroll-Edition: Misslungener Versuch zeigt Belanglosigkeit des Webs</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt kompakt. Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es f&#228;llt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Zum einen bin ich niemand, der gerne etwas verrei&#223;t, wof&#252;r sich andere viel M&#252;he gegeben haben. Weniger n&#246;rgeln, mehr machen, ist eigentlich meine Devise. Zum anderen diskreditiere ich damit meinen eigenen Berufsstand. Aber Wahrheit bleibt Wahrheit, und die muss gesagt werden. Die Zeitung &#8220;Welt kompakt&#8221; ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-19967" title="WeltKompakt_1" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WeltKompakt_1.jpg" alt="" width="500" height="374" /></p>
<p>Es f&#228;llt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Zum einen bin ich niemand, der gerne etwas verrei&#223;t, wof&#252;r sich andere viel M&#252;he gegeben haben. Weniger n&#246;rgeln, mehr machen, ist eigentlich meine Devise. Zum anderen diskreditiere ich damit meinen eigenen Berufsstand. Aber Wahrheit bleibt Wahrheit, und die muss gesagt werden. Die Zeitung &#8220;Welt kompakt&#8221; ist heute in einer Scroll-Edition erschienen. Blogger und Twitterer durften einen Tag lang die Redaktion &#252;bernehmen und Zeitung machen. Das Experiment, so viel sei vorweg genommen, ist in der Form grandios gescheitert. Und mehr noch: Die Expedition hat der deutschen Webszene eher geschadet als genutzt.</p>
<p>Nichts gegen die Autoren der Ausgabe: Mehrere <a href="http://www.czyslansky.net/">Czyslansky</a>-Blogger sind dabei, Twitter-Geschichtenerz&#228;hler <a href="http://twitter.com/tiny_tales">Florian Meimberg</a>, <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a> mit einem langen Text, <a href="http://massenpublikum.de/">Sachar Kriwoj</a> prominent vertreten. Ein Sascha Lobo fehlt hingegen. Der hatte wahrscheinlich noch von <a href="http://saschalobo.com/2010/05/20/der-druck-des-druckens/">seinem Ausflug als Chef-Redakteur bei der &#8220;Rhein-Zeitung&#8221;</a> genug.</p>
<p><strong>Warum dieses Querformat?</strong></p>
<p>Es f&#228;ngt mit dem Layout an. Auf Twitter daran erinnert, dass es die &#8220;Welt kompakt&#8221; heute zu kaufen gibt, mache ich mich auf zum Pressekiosk im Hauptbahnhof und suche und suche und suche. Ein Mann etwa gleichen Alters neben mir hat offenbar die gleiche Idee, sucht mit Augen und H&#228;nden und geht schlie&#223;lich ergebnislos davon. Da endlich, mehr auf den dritten als auf den zweiten Blick finde ich die horizontal designte Zeitung, die mehr wie ein &#252;berladenes Werbebl&#228;ttchen wirkt.</p>
<p>Die wichtigste Frage d&#252;rfte sein: Warum dieses Querformat? Soll ausgerechnet das darauf hinweisen, dass es diesmal eine Internet-gerechte Zeitung ist? Aber wer bitte liest Texte auf diese Weise? Welches Blog hat ein solches Format?</p>
<p>Das Layout bleibt mir die ganze Ausgabe &#252;ber ein R&#228;tsel. Hat man etwa die Setzer auch nach Hause geschickt und die Blogger ein bisschen mit dem Redaktionssystem spielen lassen? Es wirkt in der Tat so. Wie ein blauer Faden zieht sich eine Seitenspalte mit 0,0 Millimeter Seitenabstand durch alle Seiten. Die Texte darin kleben an den Fotos daneben und werden optisch nahezu davon &#252;berlagert. Auf Seite 2 unten ein Text von Sebastian von Bomhard zur Pr&#228;sidentenwahl, der vom Satz her an das fr&#252;he 20. Jahrhundert erinnert: Bleiw&#252;ste, keine Spalten, kein einziger Absatz. Was soll das? Mit einem solchen Format arbeitet heute keine Tageszeitung mehr, und Blogs erst recht nicht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19968" title="WeltKompakt_2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WeltKompakt_2.jpg" alt="" width="500" height="372" /><br />
<small>Pr&#228;sidentschaftskandidat vom Bomhard.</small></p>
<p>A propos: Sebastian von Bomhard &#8211; wer war das noch? Es steht nicht drunter, es steht nicht dr&#252;ber&#8230; ach hier: In der Seitenspalte direkt neben einem Bild von Joachim Gauck. Der geschulte Zeitungsleser erwartet an dieser Stelle eine Bildunterschrift. Um Gauck geht es darin allerdings nicht. Dass er es ist, muss der Leser sich irgendwie so erschlie&#223;en.</p>
<p><strong>Bleiw&#252;ste und Orientierungslosigkeit</strong></p>
<p>Auf Seite 3 ganz oben eine weitere Bleiw&#252;ste aus einem Text von Sachar Kriwoj, verdeutlicht mit einem Foto einer jungen Frau, die an einem Laptop hantiert. Das Bild ist irgendwie unter den Schmutztitel geraten. Die Frau auf dem Bild, das k&#246;nnte Bundesfamilienministerin Kristina Schr&#246;der sein, und das neben ihr vielleicht Roland Koch? Aber sind sie es? Schr&#246;ders Name taucht kurz im Text auf, aber eine Bildunterschrift gibt es auch hier nicht. Heiteres Politikerraten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19969" title="WeltKompakt_4" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WeltKompakt_4.jpg" alt="" width="500" height="374" /><br />
<small>Sind das Schr&#246;der und Koch? Heiteres Politikerraten.</small></p>
<p>Welches Ressort ich gerade lese, erfahre ich nicht. Im Titel steht immer nur &#8220;Scroll-Edition&#8221;. Seite 4 k&#246;nnte Kultur sein oder eine Themen-Seite. Wieder eine Bleiw&#252;ste ohne Spalten und Abs&#228;tze; in einem l&#228;ngeren Text wie dem von Rose Jakobs liest sich das sehr tr&#228;ge. Unten passt noch die H&#228;lfte einer Geschichte von Florian Meimberg hinein. Sie handelt zu Beginn von Bangkok, Thailand. Das nebenstehende Foto zeigt passend dazu die ber&#252;hmte Kreuzung in Shibuya, Tokyo, der Hauptstadt von Japan. Wird schon keiner merken?</p>
<p>Es folgen &#8211; dem Inhalt nach &#8211; Seiten &#252;ber Kultur, Internet, Sport. Auf Seite 9 dann pl&#246;tzlich Screenshots von YouTube-Videos. Warum? In welchem Zusammenhang? Was soll ich da jetzt mit? Mir die URL m&#252;hsam abtippen und mir das Video zuhause anschauen?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19970" title="WeltKompakt_3" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WeltKompakt_3.jpg" alt="" width="500" height="416" /><br />
<small>Videotipps, &#252;berraschende. Ein Hinweis fehlt.</small></p>
<p><strong>Gedruckte Tweets sind eine Zumutung</strong></p>
<p>Auf Seite 13 auf dem ersten Blick sch&#246;n: eine Weltkarte des Internets. Da wo Frankreich und Deutschland liegen, steht &#8220;Nasza-klasa&#8221; dr&#252;ber, &#252;ber Skandinavien &#8220;Draugiem&#8221;. Hat da jemand L&#228;ndernamen kreativ umgedichtet und ein Fantasy-Spiel draus gemacht? In der Legende dazu steht: &#8220;Netzwerke&#8221;. &#8220;Facebook&#8221; oder &#8220;andere Netzwerke&#8221;. Soll wohl hei&#223;en, welche Netzwerke in einem Land die beliebtesten sind. &#8220;Nasza-klasa&#8221; k&#246;nnte f&#252;r Polen stehen. Muss man aber nicht erkl&#228;ren. Kann sich der Leser ja selbst zusammenreimen.</p>
<p>Inhaltlich? Auf Seite 2 gibt es eine Collage von Tweets, die chronolisch die Pr&#228;sidentenwahl aufarbeiten. Schon nach ein paar Zeilen wird klar, dass der Versuch, Alltagstweets auf Papier zu drucken ein- f&#252;r allemal gescheitert ist und bitte, bitte, bitte niemals wiederholt wird. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p><strong>Rose Jakobs, 18:02 Uhr:</strong> Also, wer wird denn jetzt der n&#228;chste Gurkenk&#246;nig? Ich m&#246;chte jetzt sofort einen Bundespr&#228;sidenten. Sonst trete ich von allen &#196;mtern zur&#252;ck <strong>Alex probefahrer Kahl 18:03:</strong> Au&#223;er dass ich mich in der U-Bahn am Theodor Heu&#223; Platz orientiert habe, interessiert mich die Pr&#228;sidentenwahl eher semi. <strong>RT @Jens Best, 18:03:</strong> Der Anteil der Nichtw&#228;hler bei der Bundes-Pr&#228;sidenten-Wahl liegt bei 99,998 Prozent. Deshalb ist keiner der Kandidaten meiner gewesen.</p></blockquote>
<p>Was soll ich mit diesen Nicht-Infos anfangen, die nicht einmal lustig sind? Auf Twitter ist das hin und wieder ganz am&#252;sant &#8211; aber in einer gedruckten Zeitung will ich das einfach nicht lesen. Da will ich Fakten oder gute Geschichten, aber kein amateurhaftes Geschnatter. Bitte tut das <strong>nie</strong> wieder!</p>
<p><strong>Vollkommen belanglose Zeitung</strong></p>
<p>Beim wohl l&#228;ngsten Text der Ausgabe von Rose Jakobs auf Seite 4 &#8220;Rettet unsere D&#246;rfer&#8221; verh&#228;lt es sich &#228;hnlich. Kann man vielleicht mal in einem privaten Blog posten; in einer Tageszeitung wirkt es aber unglaublich fad. Dass die Redaktionscrew es in einer Kurzmeldung ganz unten auf Seite 7 (Vogel muss von Feuerwehr gerettet werden) auch noch geschafft hat, den sprichw&#246;rtlichen Sack Reis platzen zu lassen, setzt dem ganzen die Krone auf. Ein paar Leute, die in der Online-Welt durchaus anerkannt sind, haben eine vollkommen belanglose Zeitung produziert und damit gezeigt, dass das Bloggen im urspr&#252;nglichen Sinne tot ist.</p>
<p>Was ist nun das Problem? Passen Blogbeitr&#228;ge und Tweets einfach nicht in eine Tageszeitung? Oder ist das, was im Netz steht, einfach zu belanglos? Vielleicht &#252;berrasche ich euch, indem ich sage: beides, vor allem aber letzteres. Die Zeiten, in denen sich Blogger mit Laptop und Latte Macchiato ins Café setzen und aufschreiben, was sie gerade so denken und machen, waren f&#252;r ein paar Jahre ganz lustig. Dass die Zeit nun endg&#252;ltig vorbei ist, das hat die heutige Ausgabe der &#8220;Welt kompakt&#8221; gezeigt. Sie ist langweilig, dr&#246;ge und in weiten Teilen ganz einfach Zeitverschwendung.</p>
<p>Wer sich die &#8220;Welt kompakt&#8221; heute gekauft hat, um einmal zu sehen, was denn nun so toll ist an der Online-Welt, an Blogs und Social Media, der wird nun ehrlichen Herzens antworten: &#8220;Nichts. Da hab ich wohl nichts verpasst, und im &#220;brigen will ich meine Tageszeitung zur&#252;ck.&#8221;</p>
<p>Sitze ich hier gerade im Glashaus und werfe mit Steinen? Ja, wahrscheinlich. Aber es ist Zeit f&#252;r ein Umdenken, und das schlie&#223;t mich selbst mit ein. Leser nur mit ein paar Gedanken und Alltagsgeschichten bei Laune zu halten &#8211; das funktioniert nicht mehr. Das Web muss seine Teenagerzeit endlich hinter sich lassen.</p>
<p style="text-align: right;">(<a href="http://juergenvielmeier.de/">J&#252;rgen Vielmeier</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir wollen Verst&#228;rkung &#8211; Neue Blogger f&#252;r Basic Thinking gesucht</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/05/28/wir-wollen-verstaerkung-neue-blogger-fuer-basic-thinking-gesucht/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 16:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[zu Basic Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenangebot]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey ihr Blogger! Alle mal die Blicke gesch&#228;rft, bitte. Wir suchen euch, die Elite der Blogosph&#228;re. Warum? Weil wir euch bei uns sehen wollen. Ja, nat&#252;rlich als Leser, aber vor allem auch als Schreiber. Und weil es nat&#252;rlich am meisten Spa&#223; macht, wenn man beim Bloggen auch Geld verdienen kann, haben wir ein neues Jobangebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-15788" title="basicthinking" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/basicthinking.jpg" alt="basicthinking" width="250" height="143" /></p>
<p>Hey ihr Blogger! Alle mal die Blicke gesch&#228;rft, bitte. Wir suchen euch, die Elite der Blogosph&#228;re. Warum? Weil wir euch bei uns sehen wollen. Ja, nat&#252;rlich als Leser, aber vor allem auch als Schreiber. Und weil es nat&#252;rlich am meisten Spa&#223; macht, wenn man beim Bloggen auch Geld verdienen kann, haben wir ein neues Jobangebot f&#252;r euch.</p>
<p>Viel hat sich in den letzten Monaten auf Basic Thinking getan. Nach dem Kauf des Blogs im Januar 2009 hatten viele von euch Bedenken, dass es sich um nicht viel mehr als einen Marketing-Gag handelt. Heute, so denke ich, kann man sagen, dass wir das Gegenteil bewiesen haben. Die nach wie vor steigenden Zugriffszahlen sind f&#252;r uns ein zuverl&#228;ssiger Indikator, dass wir bei euch, unseren Lesern, gut ankommen. Meistens zumindest.</p>
<p>Und weil alles noch viel besser werden soll, suchen wir f&#252;r unser B&#252;ro in H&#252;rth bei K&#246;ln <strong>einen Blogger oder eine Bloggerin</strong> als neues Team-Mitglied. Klingt gut? Es kommt noch besser! Es spielt f&#252;r uns n&#228;mlich weniger eine Rolle, ob ihr lieber auf Basis einer freien Anstellung bei uns an Bord gehen wollt oder lieber eine Festanstellung w&#252;nscht. Beides ist m&#246;glich. Viel wichtiger ist uns aber, dass ihr motiviert seid, Basic Thinking tatkr&#228;ftig zu unterst&#252;tzen und noch erfolgreicher zu machen.</p>
<p>Nun werdet ihr Euch sicher fragen, was euch in unserem Office erwartet. Klar, in erster Linie soll es darum gehen, unseren Blog mit Inhalten zu f&#252;llen. Das hei&#223;t also f&#252;r unsere neue Kollegin oder unseren neuen Kollegen: News schreiben. Das soll aber nicht hei&#223;en, dass es nur darum geht, im Internet nach aktuellen Nachrichten zu suchen. Vielmehr sind auch Reportagen von Messen und Kongressen vorgesehen und nat&#252;rlich besteht die M&#246;glichkeit, aktuelle Hardware und neueste Gadgets zu testen. Und wenn ihr ganz eigene Ideen oder investigative Geschichten im Kopf habt, umso besser.</p>
<p>Klingt das nicht aufregend? Dann freuen wir uns, wenn ihr am besten noch heute in die Tasten haut, um uns Eure aussagekr&#228;ftigen Bewerbungen zukommen zu lassen. Als Online-Medium bevorzugen wir Zuschriften per E-Mail an <a href="mailto:c.berger@intergenia.de">c.berger@intergenia.de</a> &#8211; bitte inklusive Angabe eurer Gehaltsvorstellungen. Wenn ihr uns lieber auf dem klassischen Weg vom Hocker hauen wollt, geht es nat&#252;rlich auch per Tagespost an folgende Adresse:</p>
<p><strong>onlinekosten.de GmbH<br />
z.Hd. Christoph Berger<br />
Daimlerstr. 9-11<br />
50354 H&#252;rth</strong></p>
<p>Was wir von Euch erwarten? Nun, eine hohe Affinit&#228;t zum Internet, einen sicheren Umgang mit Web 2.0-Inhalten wie Twitter und Facebook und ein fundiertes Fachwissen im IT- und TK-Bereich. Au&#223;erdem ist es wichtig, dass ihr mit einem leicht verst&#228;ndlichen Schreibstil unter Beachtung der geltenden Regeln und Rechtschreibung unsere Leser begeistern k&#246;nnt. Und last but not least solltet ihr nat&#252;rlich eigenst&#228;ndig arbeiten und keine Angst davor haben, immer mal wieder auch zum Telefon zu greifen, um Pressestellen und Branchenvertretern auf den Zahn zu f&#252;hlen. Ihr wisst schon: O-T&#246;ne einsammeln.</p>
<p>In diesem Sinne: wir sind gespannt auf eure Bewerbungen. Erste R&#252;ckmeldungen werden wir euch ab Kalenderwoche 23 geben, da unser Chef momentan noch au&#223;er Haus ist. Das sollte f&#252;r euch aber kein Grund sein, zu z&#246;gern: Los geht&#8217;s!<strong> </strong></p>
<p><strong>Update: Montag, 19. Juli:</strong><br />
Heute hat unser neuer Kollege Nils Baer bei Basic Thinking begonnen.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		</item>
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		<title>Basic Flashback: Wenn Menschen zu Zeitungen werden</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/05/23/basic-flashback-wenn-menschen-zu-zeitungen-werden/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Statusmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[tweets]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es euch inzwischen auch so, dass euch Nachrichten auf Papier wie ein Relikt aus grauer Vorzeit vorkommen? Viel haben die Medienexperten in letzter Zeit &#252;ber die Zukunft des Journalismus debattiert und dabei krude Theorien entworfen. Zum Beispiel, dass wir Nachrichten bald nur noch auf Tablet-Rechnern lesen, nur noch auf Smartphones, oder dass Leser ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-19562" title="Zeitungen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Zeitungen.jpg" alt="" width="250" height="198" />Geht es euch inzwischen auch so, dass euch Nachrichten auf Papier wie ein  Relikt aus grauer Vorzeit vorkommen? Viel haben die Medienexperten in letzter Zeit &#252;ber die Zukunft des Journalismus debattiert und dabei krude Theorien entworfen. Zum Beispiel, dass wir Nachrichten bald nur noch auf Tablet-Rechnern lesen, nur noch auf Smartphones, oder dass Leser ihre Nachrichten gleich selbst schreiben. Letzteres ist bei n&#228;herer Betrachtung gar nicht einmal so absurd. Ich denke sogar, dass sich dar&#252;ber nachzudenken lohnt. Fairerweise muss ich sagen, dass die Theorie nicht von mir stammt, sondern ich sie von Enno Park von meinem alten Blog <a href="http://yuccatree.de">YuccaTree</a> schamlos „geklaut“ habe. Sie gefiel mir so gut, dass ich sie hier n&#228;her ausf&#252;hren m&#246;chte.</p>
<p><a href="http://yuccatree.de/2010/05/ballacks-nationalknochel-oder-the-message-is-the-medium/">Enno beschreibt das Szenario</a>, dass netzaffine Menschen ihre Nachrichten nicht mehr von Verlagen und Online-Magazinen beziehen, sondern von Personen. Sprich: Wir erfahren das Neueste nicht mehr von der &#8220;K&#246;lnischen Rundschau&#8221;, &#8220;TAZ&#8221;, &#8220;FAZ&#8221; oder &#8220;Spiegel Online&#8221;, sondern von Hannes Schr&#246;der, Klaus-Peter Wuttke und Clara Schmidtke – den Leuten, denen wir auf Twitter oder Facebook folgen. Es ist die digitale Version von „Hast du schon geh&#246;rt?“, dem Geschw&#228;tz aus dem Treppenhaus. Kombiniert <a href="http://www.nytimes.com/2008/03/27/us/politics/27voters.html?_r=1">mit der Theorie</a> „If the news is important, it will find me“ ergibt sich daraus die einfache Formel:</p>
<p>Wenn ich mich informieren will, lese ich keine Zeitung mehr, sondern rufe meine Statusmeldungen ab.</p>
<p><a href="http://yuccatree.de/2010/05/ballacks-nationalknochel-oder-the-message-is-the-medium/">Enno schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Fast alles, was ich intensiver nachlese, stammt nicht aus Quellen [wie SpOn oder Heise], sondern aus anderen Blogs bzw. aus meiner Twitter-Timeline. Ich lese also keine Medien mehr, sondern Menschen. Ein Artikel ist nicht mehr unbedingt interessant, weil er &#252;ber ein bestimmtes Thema berichtet, sondern weil ein Mensch, von dem ich (warum auch immer) viel halte, das Thema f&#252;r berichtenswert h&#228;lt und <em>deshalb</em> mein Interesse weckt.</p></blockquote>
<p>Im Vergleich zu Nachrichtenmagazinen gibt es einen weiteren Vorteil: Tweetmeldungen wurden mir bereits zubereitet. Sie sind auf das Wesentlichste zusammengefasst, kommentiert und – f&#252;r eventuelles Interesse an der ganzen Geschichte – oft mit Link zur Originalmeldung versehen. Der Autor hat die Meldung bereits aus anderen f&#252;r mich herausgefiltert. Und das meist in aller K&#252;rze auf 140 oder weniger Zeichen.</p>
<p><strong>Der Leser von morgen: Egoistisch, illoyal &#8211; gut informiert</strong></p>
<p>Setzt sich der Trend durch, erh&#246;ht das den Stellenwert interessanter Pers&#246;nlichkeiten und Special-Interest-Schreiber. So k&#246;nnte man also einem bewanderten Sportblogger folgen, einem Social-Media-Experten, mehreren gut politisch Informierten verschiedener Couleur, Wirtschaftstwitterern mit Insiderwissen, Filmexperten – oder eben Generalisten, deren Pers&#246;nlichkeit und Meinung wir interessant finden. Nachrichten werden pers&#246;nlicher werden, Meldungen insgesamt k&#252;rzer. Es werden wohl weniger echte Journalisten gebraucht; die Bedeutung des Journalismus wird wohl generell abnehmen.</p>
<p>Journalismus an sich wird uns zunehmend unwichtiger werden: Wir werden schamlos und illoyal nur die Meldungen weiterverlinken, die uns interessant erscheinen, egal von welcher Quelle sie stammen. F&#252;r die journalistischen Meldungen, die es noch geben wird, wird immer mehr gelten: Sie m&#252;ssen k&#252;rzer werden, damit sie sich leichter verbreiten lassen. So weit die Theorie. Ob es wirklich so kommt und ob &#252;berhaupt alle Menschen dieses Szenario m&#246;gen, wird die Zukunft zeigen. Und nat&#252;rlich wird der Journalismus nicht ganz aussterben: Selbst die besten Informationsdestillierer brauchen nat&#252;rlich noch eine Originalquelle, von der sie ihre Nachrichten beziehen.</p>
<p>Zum Schluss bleibt noch die Antwort auf die Frage, <em>wie aktuell</em> wir mit Statusmeldungen informiert werden. Enno entschuldigt sich in seinem Artikel, dass er erst &#252;ber einen Witz auf Twitter von <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,695133,00.html">Michael Ballacks WM-Aus</a> erfahren habe, als l&#228;ngst jeder in Deutschland Bescheid wusste.</p>
<p>Er las den Tweet knapp zwei Stunden, nachdem die Meldung &#252;ber den Ticker ging&#8230;</p>
<p style="text-align: right;">(<a href="http://leidartikel.de/">J&#252;rgen Vielmeier</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft wieder top: Studie bescheinigt hervorragende Social Media-Aktivit&#228;ten</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/20/microsoft-wieder-top-studie-bescheinigt-hervorragende-social-media-aktivitaeten/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/20/microsoft-wieder-top-studie-bescheinigt-hervorragende-social-media-aktivitaeten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 16:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie war das noch? Durch das w&#228;hrend der Arbeitszeit stattfindende Ansurfen von Seiten Sozialer Netzwerke durch ihre Mitarbeiter entstehen den Arbeitgebern astronomische wirtschaftliche Sch&#228;den? Davon scheint man bei Microsoft aber noch nichts geh&#246;rt zu haben. Einer Untersuchung (PDF, Pressemitteilung) von NetProspex zufolge f&#252;hrt der Software-Gigant n&#228;mlich eine Top-50-Liste mit US-Unternehmen an, deren Angestellte einen gro&#223;en Teil ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/screen-capture-1.png" alt="" title="screen-capture-1" width="500" height="249" class="aligncenter size-full wp-image-19166" /></p>
<p>Wie war das noch? Durch das w&#228;hrend der Arbeitszeit stattfindende Ansurfen von Seiten Sozialer Netzwerke durch ihre Mitarbeiter entstehen den Arbeitgebern <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/28/geldkiller-zeitkiller-internet/">astronomische wirtschaftliche Sch&#228;den</a>? Davon scheint man bei Microsoft aber noch nichts geh&#246;rt zu haben. Einer Untersuchung (<a href="http://www.netprospex.com/np/system/files/NetProspex_Social_Report_May2010.pdf" target="_blank">PDF</a>, <a href="http://www.netprospex.com/np/social" target="_blank">Pressemitteilung</a>) von <a href="http://www.netprospex.com/" target="_blank">NetProspex</a> zufolge f&#252;hrt der Software-Gigant n&#228;mlich eine Top-50-Liste mit US-Unternehmen an, deren Angestellte einen gro&#223;en Teil ihrer Arbeitszeit auf Social Networks zubringen.</p>
<p>Der kleine, aber feine Unterschied zu der erstgenannten Studie besteht aber darin, dass sich die Mitarbeiter auf den Seiten nicht zu privaten Zwecken aufhielten, sondern um ihre Unternehmen zu repr&#228;sentieren. NetProspex untersuchte dazu, bei wie vielen der neun bekanntesten Social Networks (Facebook, LinkedIn, Twitter, MySpace, Friendster, Flickr, LiveJournal, hi5 und Flixster) ein Profil eines jeweiligen Unternehmens existiert, mit welcher H&#228;ufigkeit dort oder auf Blogs Posts ver&#246;ffentlicht werden oder wie freundlich die Mitarbeiter mit anderen Usern im Netz umgehen. Hieraus wurde dann der NetProspex Social Index (NPSI) ermittelt. Und am Ende stellte sich heraus, dass Microsoft respektive die Mitarbeiter des Software-Riesen diesen Job am besten erledigen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-19163" title="ranking" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ranking.png" alt="" width="250" height="212" />Ein Schelm, wer nun eins und eins zusammenz&#228;hlt und sich Folgendes &#252;berlegt: Erst vor Kurzem haben die Redmonder mit dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/12/aus-pink-wird-kin-microsoft-stellt-seine-social-phones-vor/">Kin One und Kin Two</a> ihre ersten selbstgebauten Smartphones auf den Markt gebracht. Das Hauptzielpublikum f&#252;r die sogenannten Social Phones sollen laut eigenen Angaben Menschen sein, &#8220;die sich in einer vernetzten Welt ausdr&#252;cken sowie mit ihren Freunden und ihrer Familie austauschen m&#246;chten. Diese Generation der sozialen Netzwerker w&#252;nscht sich mehr von ihrem Handy.&#8221; Behalten wir das im Hinterkopf und erinnern uns an eine Studie von vor einigen Tagen, in der Microsoft vom Frauenhofer Institut als ein besonders <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/16/gmx-und-web-de-weisen-microsofts-spam-studie-als-propaganda-zurueck/">Spam-resistenter Mailaccount-Anbieter</a> angepriesen wurde. Dabei ist ein wenig untergegangen, dass die Studie von dem Software-Hersteller &#8220;gesponsort&#8221; wurde.</p>
<p>Ja &#8211; und nun gibt es also eine Studie, die Microsoft eine herausragende Social Network-Arbeit bescheinigt. Ich habe bei NetProspex aber keinen Hinweis auf ein MS-Sponsoring gefunden und gehe daher davon aus, dass die Daten echt sind. Wer sich anschaut, wie viele unterschiedliche <a href="http://www.microsoft.com/presspass/featureblogs.mspx" target="_blank">Blogs</a> (ich z&#228;hle 18) und <a href="http://on10.net/blogs/sarahintampa/List-of-Official-Microsoft-Twitter-Accounts/" target="_blank">Twitter-Accounts</a> (19) die Redmonder betreiben, d&#252;rfte geneigt sein, der Untersuchung Glauben zu schenken.</p>
<p>&#220;brigens hat sich NetProspex die M&#252;he, die Social Media-Aktivit&#228;ten der Unternehmen zu untersuchen, nicht nur aus Jux und Dollerei gemacht. Die dahintersteckende Absicht war vielmehr, es H&#228;ndlern zu erleichtern, die im Netz am st&#228;rksten f&#252;r Social Media empf&#228;nglichen Unternehmen und deren Entscheidungstr&#228;ger zu finden.   </p>
<p>Via: <a href="http://www.reuters.com/article/idUSSGE63J07N20100420" target="_blank">Reuters</a></p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/basicthinking" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-17879" title="facebook-fan" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/facebook-fan.png" alt="facebook-fan" width="500" height="57" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Musicload r&#252;stet sich f&#252;r den Kampf mit Amazon und iTunes &#8211; mit einem Blog!</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/04/musicload-ruestet-sich-fuer-den-kampf-mit-amazon-und-itunes-mit-einem-blog/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 10:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
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		<description><![CDATA[Hand auf&#8217;s Herz: Wie viele von euch besorgen sich ihre Musik auf legalem Wege? Okay, darauf m&#252;sst ihr nicht antworten, die Kommentare unter einigen der hier auf dem Blog geposteten Artikel zum Thema Musik sprechen ihre eigene Sprache. Aber die ehrlichen H&#228;ute unter euch, wo bekommt ihr eure Tracks und Alben her? Kauft ihr die bei Amazon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-17949" title="Musicload Blog" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Musicload-Blog1.png" alt="" width="500" height="196" /></p>
<p>Hand auf&#8217;s Herz: Wie viele von euch besorgen sich ihre Musik auf legalem Wege? Okay, darauf m&#252;sst ihr nicht antworten, die Kommentare unter einigen der hier auf dem Blog geposteten Artikel zum Thema Musik sprechen ihre eigene Sprache. Aber die ehrlichen H&#228;ute unter euch, wo bekommt ihr eure Tracks und Alben her? Kauft ihr die bei Amazon oder bei iTunes? Oder&#8230; &#8211; gibt&#8217;s sonst noch andere Anbieter? Ach ja, da war ja noch: Musicload.</p>
<p>Ich muss gestehen, dass ich Musicload gar nicht mehr auf dem Radar habe. Zwar hei&#223;t es von Unternehmensseite, man geh&#246;re mit etwa vier Millionen registrierten Usern und einem Repertoire von &#252;ber sechs Millionen Songs zu den &#8220;f&#252;hrenden Anbietern f&#252;r legale Musik-Downloads&#8221; in Deutschland. Nur: Heinz-Harald Frentzen geh&#246;rt mit Sicherheit auch zu den erfolgreichsten Formel 1-Fahrern in Deutschland. Gab halt bisher nicht so viele. Im Vergleich mit Michael Schumacher oder der ausl&#228;ndischen Konkurrenz kann Frentzen aber einpacken. Um sich jedenfalls auch wieder bei Typen wie mir ins Ged&#228;chtnis zu rufen und so m&#246;glicherweise zur Konkurrenz aufzuschlie&#223;en, hat Musicload nun zu einem unglaublichen PR-Stunt ausgeholt und &#8211; eine &#8220;interaktive Plattform f&#252;r Musikfans&#8221; gelauncht. Zu Deutsch: Man hat sich nun auch ein eigenes <a href="http://blog.musicload.de/" target="_blank">Blog</a> zugelegt.</p>
<p>Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Das Unternehmen existiert seit dem Jahr 2003. Betreiber ist der nicht gerade kleine oder arme Telekommunikationsriese Deutsche Telekom. Mit dem Angebot richtet man sich an ein internet-affines Publikum. Und dann kommt man erst Anno Domini 2010 auf die Idee, ein Blog zu starten &#8211; ungef&#228;hr zeitgleich mit der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/02/gez-meets-kritiker-mit-blog-forum-und-chat-in-die-charmoffensive/">GEZ</a>? Es gibt zwar ein Archiv bei Musicload, das bis zum Dezember 2009 zur&#252;ckreicht, die offizielle Ank&#252;ndigung &#8211; <a href="https://static.musicload.de/file/Presse/DE/Pressemitteilungen/20100203_musicload_startet_blog.pdf" target="_blanK">PDF</a> &#8211; gab es aber erst gestern. Das verstehe, wer will. Wahrscheinlich steht die Kassette im Blog-Logo (siehe oben) sinnbildlich f&#252;r die Denker und Lenker bei Musicload: gestrig.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-17951" title="Musicload Blog Startseite" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Musicload-Blog-Startseite1.png" alt="" width="500" height="339" /></p>
<p>Der Blog ist jetzt nicht des Designs letzter Schluss, aber durchaus &#252;bersichtlich und funktionell angeordnet. Und die <a href="http://blog.musicload.de/about/" target="_blank">sechsk&#246;pfige Crew</a> scheint, soweit man den Selbstbeschreibungen trauen darf, auch Ahnung von der Materie zu haben, &#252;ber die sie schreibt. Und eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/03/abgeschaltete-kommentarfunktion-bei-engadget-richtige-entscheidung-oder-falsches-signal/" target="_blank">Kommentarfunktion</a>, die auch freigeschaltet ist, gibt&#8217;s auch. Die Frage ist jetzt nur, ob das noch irgendwen interessiert? Einen von euch vielleicht? Ich denke, die L&#252;cke zwischen Amazon und iTunes bleibt eng&#8230;</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/basicthinking" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-17879" title="facebook-fan" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/facebook-fan.png" alt="facebook-fan" width="500" height="57" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abgeschaltete Kommentarfunktion bei &#8216;Engadget&#8217;: Richtige Entscheidung oder falsches Signal?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/03/abgeschaltete-kommentarfunktion-bei-engadget-richtige-entscheidung-oder-falsches-signal/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Solltet ihr zu denjenigen geh&#246;ren, die au&#223;er der t&#228;glichen Portion Basic Thinking-News noch anderswo ihren Hunger nach Tech-Meldungen stillen, dann habt ihr es sicherlich mitbekommen: das wohl bekannteste Tech-Blog der Welt &#8211; Engadget &#8211; hat am gestrigen Dienstag die Kommentarfunktion f&#252;r seine User abgeschaltet. Auf unbestimmte Zeit, wie es hei&#223;t. Grund: Trolling und Flaming. Was war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-17938" title="Engadget" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Engadget.png" alt="" width="500" height="297" /></p>
<p>Solltet ihr zu denjenigen geh&#246;ren, die au&#223;er der t&#228;glichen Portion Basic Thinking-News noch anderswo ihren Hunger nach Tech-Meldungen stillen, dann habt ihr es sicherlich mitbekommen: das wohl bekannteste Tech-Blog der Welt &#8211; Engadget &#8211; hat am gestrigen Dienstag die <a href="http://www.engadget.com/2010/02/02/were-turning-comments-off-for-a-bit/" target="_blank">Kommentarfunktion f&#252;r seine User abgeschaltet</a>. Auf unbestimmte Zeit, wie es hei&#223;t. Grund: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)" target="_blank">Trolling</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flaming" target="_blank">Flaming</a>.</p>
<p><a href="http://venturebeat.com/2010/02/02/engadget-comments/" target="_blank">Was war passiert</a>? - Offenbar hat einigen Besuchern des Blogs die Art und Weise nicht gefallen, wie seit einiger Zeit &#252;ber Apple-Produkte &#8211; vor allem das iPad &#8211; berichtet wurde. Die Beschwerde lautete, dass die Engadget-Mitarbeiter zu viele und zu positive Posts &#252;ber aus der Cupertino-Schmiede stammende Gadgets verfasst und Microsoft auf der anderen Seite in der Bewertung immer viel zu schlecht abgeschnitten h&#228;tte. Ein Kampf User gegen User und User gegen Engadget-Blogger war die Folge. Lezterer sogar in einer Form, die &#252;ber ein vertretbares Ma&#223; hinausging. Schlussendlich sah man sich bei dem Tech-Blog gezwungen, einzuschreiten, den Stecker zu ziehen und die Kommentarfunktion abzuschalten, bis sich die Gem&#252;ter beruhigt haben. Oder anders ausgedr&#252;ckt: Man hat vor der <a href="http://www.reddit.com/r/technology/comments/ax7aq/engadget_is_forced_to_turn_off_comments_after/" target="_blank">aufgebrachten Meute</a> kapituliert.</p>
<p><strong>Die Jagd auf Trolle</strong></p>
<p>Wie ist die Situation nun zu bewerten? Hat Engadget richtig reagiert? Wird die Ma&#223;nahme den erw&#252;nschten Erfolg bringen? Oder wurde ein v&#246;llig falsches Zeichen gesetzt und den Trolls dadurch erst offenbart, welche Macht sie &#252;ber einen Blog haben (k&#246;nnen)? H&#228;tte man m&#246;glicherweise &#8211; aus R&#252;cksicht beziehungsweise Verpflichtung gegen&#252;ber den &#8220;braven&#8221; mitteilsamen Leser &#8211; die Kommentarfunktion weiterhin aktiv lassen und die Filter- und L&#246;schbem&#252;hungen erh&#246;hen m&#252;ssen?</p>
<p>Ich nehme es vorweg: Ich habe keine abschlie&#223;ende Antwort(en) und m&#246;chte die Fragen vielmehr mit euch zusammen in den Kommentaren diskutieren. Eine Antwort f&#228;llt mir aus dem Grunde schwer, weil sie sehr kontextabh&#228;ngig ist. Betreiber und Besucher von Seiten wie beispielsweise <a href="http://www.ebaumsworld.com/" target="_blank">Ebaumsworld</a> oder <a href="http://www.heise.de/" target="_blank">Heise</a> (no offense!) sind an despektierliche Kommentare vermutlich gew&#246;hnt (Besucher steuern dieses Seiten unter Umst&#228;nden sogar aus diesem Grund an, weil sie die Beschimpfungen und Flame Wars lustig finden oder gerne selbst austeilen &#8211; ein Schicksal, das das neue <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php" target="_blank">Forum</a> der GEZ offenbar auch bald ereilen wird) - und sind dementsprechend abgeh&#228;rtet. Selbst dann, wenn sie pers&#246;nlich angegangen werden.</p>
<p>Dann gibt es aber auch das von uns gesch&#228;tzte <a href="http://blog.fefe.de/" target="_blank">Fefe-Blog</a> oder den Apple-Guru <a href="http://daringfireball.net/" target="_blank">John Gruber</a>, die sich von vorneherein weigern, die Kommentarfunktion auf ihrem Blog freizuschalten. Fefe schreibt auf in den FAQs auf die <a href="http://blog.fefe.de/faq.html" target="_blank">Frage nach einer Kommentarm&#246;glichkeit</a>: &#8220;Gibt es nicht. Vor allem weil ich dann die Kommentare vorzensieren m&#252;&#223;te, um mich vor der Pressekammer Hamburg zu sch&#252;tzen. Und ich verbringe meine Zeit lieber mit Bloggen als mit Trollfiltern. Im &#220;brigen k&#246;nnt ihr mir ja gerne eine Mail schreiben, wenn ihr was inhaltlich zu kommentieren habt, das tue ich dann gerne auch als Update zu dem Artikel dazu.&#8221; Eine Argumentation, der ich durchaus folgen kann! André und ich haben bereits weniger Zeit als uns lieb w&#228;re, um auf eure Kommentare zu reagieren. M&#252;ssten wir dann zus&#228;tzlich auch noch auf Troll- und Spamjagd gehen, blieben unsere eigenen Antworten unter den Posts wohl g&#228;nzlich auf der Strecke.</p>
<p><strong>Wie wichtig sind Kommentare?</strong></p>
<p>Auch die von Fefe angesprochene rechtliche Verpflichtung des Blogbetreibers, Kommentare (vor)zensieren zu m&#252;ssen, beziehunsgweise den in Kommentaren geposteten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/08/dubiose-links-in-blog-kommentaren-vier-fragen-an-das-bka/" target="_self">Content zu &#252;berpr&#252;fen</a>, ist ein Argument gegen eine Kommentarfunktion. Die Frage, die sich aber in solchen F&#228;llen stellt, ist: Wie viel ist ein Blog ohne Kommentare der Besucher wert? Auch hierauf gibt es leider keine eindeutige Antwort. F&#252;r uns auf Basic Thinking w&#228;re es undenkbar, Fefe und der oben genannte Gruber kommen aber offenbar bestens ohne aus. Letztgenannter allerdings weniger aus den zuvor genannten Gr&#252;nden, sondern aus Eitelkeit. Er will keine Kommentare auf seiner Seite, weil sie <a href="http://www.cultofmac.com/john-grubers-daring-fireball-gets-comments-whether-he-likes-it-or-not/28831" target="_blank">von seiner hochwichtigen Stimme ablenken w&#252;rden</a>! Da die Besucher seines Blogs dies aber anders sehen und sich einem solchen Diktat des Bloggers nicht beugen wollen, haben sie kurzerhand eine <a href="http://daringfireballwithcomments.net/" target="_blank">1:1-Kopie seines Blogs</a> erstellt &#8211; inklusive freigeschalteter Kommentarfunktion.</p>
<p>Ein weiteres Argument, das im Zusammenhang mit Engadgets Entschluss zum Abschalten der Kommentarfunktion aufkam, war eine m&#246;gliche Sorge vor einer Intervention der Werbepartner. Zwar wiegelt der Chefredakteur des Blogs, <a href="http://www.engadget.com/editor/joshua-topolsky" target="_blank">Joshua Topolsky</a>, im oben verlinkten Interview mit Venturebeat ab und behauptet, dass kein Druck von Seiten der Werbepartner auf ihn ausge&#252;bt worden w&#228;re. Denkbar ist es aber trotzdem &#8211; und aus dieser Position w&#228;re die Entscheidung auch wieder verst&#228;ndlich.</p>
<p>Wie ich bereits oben sagte: Es spricht einiges f&#252;r und einiges gegen den von Engadget unternommenen Schritt. Zu entscheiden, ob er richtig oder falsch war, vermag ich nicht.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/basicthinking" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-17879" title="facebook-fan" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/facebook-fan.png" alt="facebook-fan" width="500" height="57" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deal-hunter.de: eBay startet ein eigenes Blog</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[Deal-hunter]]></category>
		<category><![CDATA[ebay]]></category>

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		<description><![CDATA[B&#246;se Zungen k&#246;nnten ja behaupten, dass eBay zun&#228;chst die Konkurrenz aus dem Weg r&#228;umte, um dann selber aufzutrumpfen. Doch das ist h&#228;ssliche und ungerechte Polemik! Dennoch f&#228;llt es auf, dass der Auktionshausriese erst den Mitgliedern den Saft der ehemals hauseigenen Blog-Plattform abdreht, um dann mit einem eigenen Angebot namens deal-hunter.de selbst dick in Social Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-16315" title="ebay_blog" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ebay_blog.png" alt="ebay_blog" width="500" height="304" /></p>
<p>B&#246;se Zungen k&#246;nnten ja behaupten, dass eBay zun&#228;chst die Konkurrenz aus dem Weg r&#228;umte, um dann selber aufzutrumpfen. Doch das ist h&#228;ssliche und ungerechte Polemik! Dennoch f&#228;llt es auf, dass der Auktionshausriese erst den Mitgliedern den Saft der ehemals hauseigenen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/28/ebay-schaltet-die-blogs-ab-raet-nutzern-zum-ausdrucken-der-beitraege/">Blog-Plattform abdreht</a>, um dann mit einem eigenen Angebot namens <a href="http://www.deal-hunter.de/" target="_blank">deal-hunter.de</a> selbst dick in Social Media einzusteigen.</p>
<p>Schieben wir den Gedanken aber mal beiseite. eBay ist nun also auch unter die Blogger gegangen. Der <a href="http://www.deal-hunter.de/2009/09/21/endlich-geht-es-los/" target="_blank">erste Post</a> datiert zwar bereits auf den 21. September zur&#252;ck, doch erst jetzt hat das Unternehmen beschlossen, die Sache publik zu machen. Ein eigenes Blog in einem doch h&#246;chst kritikfreudigen Umfeld halte ich f&#252;r einen sehr mutigen und lobenswerten Schritt – zumal tats&#228;chlich eine Kommentar-Funktion zugelassen wird. (Eine Entscheidung, die zu treffen sich die Telekom anfangs <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/02/deutsche-telekom-mit-neuem-firmen-blog-am-start/">noch nicht traute</a>.) Das Thema des Blogs ist nach eigenem Bekunden: &#8220;Die besten Angebote im Netz und in der realen Welt&#8221;. </p>
<p>Dass das Vorhaben nicht in dr&#246;gen Infomercial-Brei abdriftet, ist <a href="http://www.deal-hunter.de/uber-mich/" target="_blanK">Jette</a> zu verdanken, das Gesicht hinter den Web 2.0-Aktivit&#228;ten der Auktionsplattform. Sie ist schon seit l&#228;ngerer Zeit im Auftrag von eBay im sozialen Netz unterwegs, sei es auf <a href="http://twitter.com/dealhunterde" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.youtube.com/profile?user=dealhunterDE&amp;view=videos" target="_blank">YouTube</a> oder <a href="http://www.facebook.com/dealhunter" target="_blank">Facebook</a>. Leser haben in ihr also einen klaren Ansprechpartner. Das Unternehmen wiederum hat sich mit Jette einen Blitzableiter zur Seite gestellt, der unangenehmes Nutzer-Feedback (&#8220;Ich habe vor zwei Wochen bezahlt, das Paket ist immer noch nicht da.&#8221;) abfedern kann.</p>
<p>Doch wie funktioniert deal-hunter.de? Nehmen wir uns zur Beantwortung dieser Frage den j&#252;ngsten Post vor: &#8220;<a href="http://www.deal-hunter.de/2009/10/15/wenn-einer-eine-reise-tut/" target="_blank">Wenn einer eine Reise tut</a>&#8220;. Jette berichtet, dass sie wieder zur&#252;ck in Hamburg sei (mich hat sie damit schon auf ihrer Seite – den Hayo bestimmt auch) und ihre Mutter eine Stippvisite angemeldet h&#228;tte. F&#252;r Mum werde sie lecker kochen, so Jette. Und was eignet sich daf&#252;r besser, als der frisch gewonnene Br&#228;ter?</p>
<blockquote><p>Ich liebe meinen Br&#228;ter und kann so ein Wunderwerk wirklich jedem, der gerne kocht empfehlen. Hier findet sich eine gro&#223;e Auswahl. (Link zu eBay)</p></blockquote>
<p>Erfreulicherweise l&#228;sst Jette nicht bei jedem Post eine vergleichbare Aufdringlichkeit (&#8220;Das gibt&#8217;s ja auch bei eBay!&#8221;) durchscheinen, denn tats&#228;chlich finden sich auch wesentlich pers&#246;nlichere Posts auf dem Blog: Sie <a href="http://www.deal-hunter.de/2009/10/14/buecher-genau/" target="_blank">empfiehlt B&#252;cher</a>, gibt’s <a href="http://www.deal-hunter.de/2009/10/13/sushi-fur-anfaenger/" target="_blanK">Sushi-Tipps</a> und k&#252;ndigt <a href="http://www.deal-hunter.de/2009/10/08/gewinnspiel-wow-wii-sportlich/" target="_blanK">Gewinnspiele</a> an, so dass f&#252;r Leser an manchen Stellen tats&#228;chlich ein Mehrwert geboten wird.</p>
<p>Also… ich mag&#8217;s. Ich finde es jedes Mal anerkennenswert, wenn Unternehmen – die nicht immer den leichtesten Stand beim Publikum haben – offensiv aus dem Mauseloch treten, um ihren Kunden zu begegnen. Und ich dr&#252;cke ihnen deshalb alle Daumen, damit es klappt. Gleichzeitig hoffe ich, dass auch die Leser eBay f&#252;r diesen Schritt Respekt zollen und nicht gleich ihre 3&#8230;2&#8230;1-Privatfehden in den Kommentaren unter Jettes Posts austragen.</p>
<p align="right">(André Vatter)</p>
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		<title>Launisch, unh&#246;flich, schlampig: Auch Business-Avatare m&#252;ssen sich an Regeln halten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Avatare]]></category>
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		<category><![CDATA[Second Life]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die Gesch&#228;ftswelt in Zeiten einer der gr&#246;&#223;ten Wirtschaftskrisen nicht andere Sorgen haben sollte, als das ungepflegte Aussehen von Website-Avataren, wei&#223; ich nicht. Doch laut den Marktforschern von Gartner darf es zumindest unter den Progressiven unter ihnen heute kein h&#246;heres Ziel geben. Auch wenn die Boom-Zeit von Second Life vorbei sei, w&#252;rde der Einsatz virtueller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/avatar.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16238" title="avatar" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/avatar.jpg" alt="avatar" width="250" height="194" /></a>Ob die Gesch&#228;ftswelt in Zeiten einer der gr&#246;&#223;ten Wirtschaftskrisen nicht andere Sorgen haben sollte, als das ungepflegte Aussehen von Website-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_%28Internet%29" target="_blank">Avataren</a>, wei&#223; ich nicht. Doch laut den Marktforschern von Gartner darf es zumindest unter den Progressiven unter ihnen heute kein h&#246;heres Ziel geben. Auch wenn die Boom-Zeit von <a href="http://secondlife.com/" target="_blank">Second Life</a> vorbei sei, w&#252;rde der Einsatz virtueller Umgebungen auf Firmenseiten weiter zunehmen. Bis Ende 2013, so Gartner, w&#252;rden <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1201413" target="_blank">70 Prozent aller Unternehmen</a> nicht nur von Menschen gesteuerte Avatare einsetzen, sondern gleich auch einem strickten Kodex f&#252;r diese bereithalten: Politik, Garderobe, Verhalten – das alles muss reglementiert werden. &#8220;Firmen, die bereits Verhaltensregeln f&#252;r andere Web-Aktivit&#228;ten – etwa f&#252;r das Bloggen – aufgelegt haben, sollten auch in der Lage sein, diese Ma&#223;nahmen in virtuellen Umgebungen durchzusetzen&#8221;, hei&#223;t es dazu in der Gartner-Studie. Um Unternehmen einen kleinen Leitfaden f&#252;r ein solches Projekt mit auf den Weg zu geben, wurde ein 6-Punkte Programm aufgelegt, das ich im Folgenden kurz umrei&#223;en m&#246;chte: </p>
<p><strong>1.</strong> Mitarbeiter sollten trainiert werden, den Avatar zu steuern.<br />
<strong>2.</strong> Auch wenn Angestellte eine Art pers&#246;nliches Verh&#228;ltnis zu ihren Pendants aufbauen und diese nach ihrem Ebenbild formen wollen: der Dresscode muss eingehalten werden!<br />
<strong>3.</strong> Klare Trennung zwischen privaten und beruflichen Avataren.<br />
<strong>4.</strong> Mitarbeiter m&#252;ssen sich an ein klares Regelwerk halten.<br />
<strong>5.</strong> Unternehmen sollten Avatare nicht nur auf Websites einsetzen, sondern auch bei Trainingsma&#223;nahmen und Pr&#228;sentationen.<br />
<strong>6.</strong> Teste den Avatar-Einsatz zun&#228;chst in geschlossenen Online-Meetings</p>
<p>Das klingt recht schaurig. Doch bei genauerem Nachdenken f&#228;llt mir auf, dass ich auf Unternehmensseiten noch nie Bekanntschaft mit einem menschengesteuerten Avatar gemacht habe. Ihr? Ich kenne ein <a href="http://www.modsite.de/" target="_blank">paar</a> <a href="http://www.sitepal.com/" target="_blank">Anbieter</a> von digitalen &#8220;Hallo!&#8221;-Sagern und nat&#252;rlich die Kleine von <a href=" http://www.yellostrom.de/" target="_blanK">YelloStrom</a>, die auch mit eher lockeren Spr&#252;chen klarkommt, und den <a href="http://adler.bundestag.de" target="_blank">Bundesadler</a>. Doch all diese Beispiele spulen nur ein Programm ab, kein Mitarbeiter einer Firma sitzt dahinter.</p>
<p>Der Stein kam bei Gartner wohl ins Rollen, nachdem der angestellte Avatar eines US-Autobauers im Pixel-Laden bei Second Life <a href="http://www.informationweek.com/news/personal_tech/virtualworlds/showArticle.jhtml?articleID=220400021&amp;cid=RSSfeed_IWK_ALL" target="_blank">die Kunden anp&#246;belte</a>. Das – und die Tatsache, dass sich in der virtuellen Welt die Leute wohl derzeit reihenweise die Klamotten vom Leib rei&#223;en und <a href="http://secondlife.com/support/incidentreport.php" target="_blank">nackt oder nur d&#252;rftig</a> bekleidet durch die Welt spazieren.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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