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Archive for the ‘Cloud’

Ausprobiert: Samsung Chromebook – eine Stunde mit Chrome OS05.08.11

Weg vom PC mit den zwei Displays, auf denen mich E-Mail-Konten, Instant Messenger, Tweets und unzählige Tabs mit Reizen überfluten. Der Countdown auf dem Handy steht auf eine Stunde. Auf dem Tisch liegen ein USB-Stick, ein Kartenleser mit SD-Karte und zwei Notebooks. Meins soll in den nächsten 60 Minuten nur als Schreibmaschine dienen, der Hauptakteur ist das Samsung Chromebook. Das war die Ausgangssituation, als ich heute ausprobieren wollte, was man nach nur einer Stunde Aufenthalt in Googles Chrome-Universum darüber sagen kann. Los geht’s.

Samsungs Chromebook kostet in der WLAN-Variante mit einem Intel Atom Dual-Core-Prozessor, 2 GB RAM und 16 GB SSD rund 400 Euro. Für 50 Euro mehr gibt es das Subnotebook mit 3G-Unterstützung. Die Schnittstellen: Links hinter einer Klappe ein Display-Anschluss (Adapter nötig) und ein USB-Port, daneben eine Audiobuchse, die sich Mikrofon und Kopfhörer teilen müssen, vorne ein Einschub für SD-Karten, rechts wieder eine Klappe, dahinter verbirgt sich ein SIM-Karten-Schacht, am Rand ein weiterer USB-Port. Sonst nichts. Auch kein LAN-Port. (weiterlesen …)

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Basic Cluster: Heute in der Sorte “Tablets” – Skype-App, Australien, Amazon Appstore, iCloud beta und ein Retro-Kostüm02.08.11

Nachdem unsere neue Themensammlung “Basic Cluster” zum Wochenende gut bei euch ankam, bekommt ihr heute einen Nachschlag – und zwar in der Geschmacksrichtung “Tablets”. Und unabsichtlich mit der Hauptzutat Apple: Wie die Skype-App für das iPad kam und wieder ging, warum Australier vorerst kein Samsung Galaxy Tab 10.1 zu Gesicht bekommen und Amazons Android-App-Shop keine neuen Apps aus Deutschland, dass Apples iCloud Entwickler hereinbittet und als was sich das iPad 2 verkleidet.

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Gerüchte über einen Skype-Klon von Google sind übertrieben. Aber auch nur ein wenig.22.06.11

Videochatten über das Web: Google hat ihn bereits im Mai WebRTC angekündigt, einen browserbasierten Baukasten für ein Telefon- und Videochatprogramm. Am 1. Juni stellte Google den Code offen und betreut das Open-Source-Projekt seitdem als Schirmherr. Einige tragen ein bisschen dick auf und sprechen von einem Skype-Konkurrenten, der im Browser und damit auch in Googles Cloud-Betriebssystem Chrome OS läuft.

Das ist ein wenig übertrieben, wenn auch nicht sehr: Denn Googles Wunsch ist es natürlich, Videotelefonie bald über seinen Browser Chrome anzubieten und damit auch Chrome OS aufzuwerten. Die einzige Neuigkeit, die CNet-Autor Stephen Shankland mit diesem Beitrag in Erfahrung gebracht haben will: “Die WebRTC-Software wird bald für Chrome erscheinen”, wobei er sich noch darum herumdrückt, wann, und ob es der Chrome Market, gleich Chrome OS oder beides sein wird. Treffender finde ich die Überschrift, die Dylan Love im zweiten Versuch gewählt hat: “Google lässt eine Armee von Entwicklern auf Skype los.” (weiterlesen …)

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Zukunft des Musikhörens: WahWah.fm ist da16.06.11

Wie werden wir in Zukunft auf neue Musik aufmerksam? Vielleicht durch Menschen in unserer Umgebung. Das ist der Ansatz, den eines der derzeit hoffnungsvollsten deutschen Startups, WahWah.fm, aus Berlin verfolgt. Die erste, kostenlose Version einer speziellen App ist gestern Abend für iOS-Geräte im deutschen App Store erschienen. Die Musikauswahl ist aus zwei einfachen Gründen noch beschränkt, die App bietet aber schon jetzt einen Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Jahren erwarten wird. Die Zukunft des Musikhörens – so könnte sie aussehen.

Das Startup nennt die Applikation in voller Absicht “WahWah.fm ONE”, denn man weiß selbst, dass es noch eine Version ist, deren Möglichkeiten beschränkt sind. Und dabei liegt es weniger an der Technik als an den fehlenden Nutzern und der geringen Musikauswahl. Die erste Version der App basiert auf der Auswahl des befreundeten Startups Soundcloud, GEMA-lizenzierte Musik fehlt. Noch. Denn die soll es in Zukunft geben. Schon jetzt empfängt man auf WahWah.fm einige Radiostationen, das Programm einzelner DJs oder den WahWah.fm-Hauskanal. Das Prinzip hinter der Software: Jeder kann selbst zum Radiosender werden, indem er einfach seine Musik hört und das Programm anderen zur Verfügung stellt. (weiterlesen …)

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Apples iCloud macht den Dienst Dropbox obsolet, iTunes Match die Musikpiraterie an sich06.06.11


Begnadigung für Piraten: Apple hat heute auf der Einführungsveranstaltung seiner Entwicklerkonferenz WWDC neben den neuen Betriebssystemen Mac OS X Lion und iOS 5 auch neue Cloud-Dienste vorgestellt. Highlight darunter dürfte der Cloud-Musikdienst sein, mit dem man neu gekaufte Songs automatisch in einem Online-Speicher ablegt und es sich wie von Geisterhand mit allen angeschlossenen Apple-Geräten synchronisiert. Und auch “One More Thing”, ein weiteres Detail, konnte sich sehen lassen: Apple hat sich in den USA offenbar mit der Musikindustrie über einen interessanten Deal geeinigt. Für 25 US-Dollar im Jahr kann man bis zu 25.000 Songs seiner Musiksammlung über iTunes Match durch neue Versionen der Stücke in der Cloud ersetzen lassen. Dabei ist es unerheblich, ob man die Songs legal oder illegal erworben hat.

Damit macht Apple Musikpiraterie endgültig unattraktiv. Und nicht nur das: Auch ein Hochladen der eigenen Musiksammlung in die Cloud erspart man den Nutzern damit. Das würde bei ähnlich vielen Stücken selbst bei einer durchschnittlichen Breitbandleitung Tage dauern. Trotzdem bleibt die Frage, ob man damit nicht illegale Filesharer belohnt. Man könnte es aber auch “Generalamnesie” nennen, bei dem alle Seiten Vorteile genießen. Die Musikindustrie hat wohl erkannt, dass sie das Rennen gegen Illegal verloren hat – und will jetzt neue Wege gehen. Vorsicht ist außerdem geboten: Die 25 Dollar sind jährlich zu zahlen. Zahlt man nicht mehr, ist die Musiksammlung weg. Natürlich wird das Angebot vorerst nicht in Deutschland zur Verfügung stehen, wäre ja noch schöner. (weiterlesen …)

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Newshype: Was schief gelaufen ist und wie das Team versuchen will, das Projekt noch zu retten03.06.11

Schaut euch einmal den Screenshot oben an. Man sollte doch meinen, in der deutschen Blogszene wäre zur Zeit zumindest ein bisschen mehr los als gar nichts. Aber Newshype, der selbsterklärte Nachfolger des inzwischen eingestellten Blogaggregators Rivva, zeigt nichts an. Seit dem öffentlichen Start der Seite auf der Konferenz NEXT gibt es Probleme. Mal zeigt der Bot gar nichts, mal zumindest einige Meldungen, aber wenige Reaktionen und einige zu groß geratene Flattr-Buttons als Bildmaterial. Ich wollte einmal wissen, was da eigentlich los ist und habe am Mittwoch und vorhin noch einmal mit Jannis Kucharz telefoniert, einem der beiden Newshype-Macher.

Jannis klärte mich auf: Der Tag des geplanten, öffentlichen Starts fiel offenbar mit einem Serverwechsel des Webspace’ hin zu CloudControl zusammen. Das geschah nicht ganz reibungslos. Da die Sortierung in Unterrubriken offenbar von Anfang an nicht funktioniert hat, haben Jannis und sein Mitgründer Pëll Dalipi die Verlinkung vorerst rausgenommen. Auf meine Frage, warum Basisfunktionen bis heute nicht funktionierten, wusste Jannis allerdings auch keine Antwort: “Theoretisch sollte das alles funktionieren, praktisch tut es das nicht.” Dafür ist jetzt offenbar eine neue Version geplant, die in einigen Wochen starten soll, und jüngst wurde ein weiterer Programmierer an Bord geholt. (weiterlesen …)

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Apple bestätigt: Steve Jobs will am Montag iCloud, iOS 5 und Mac OS X Lion vorstellen31.05.11

Das war’s dann wohl mit den größten Überraschungen, die ohnehin keine mehr waren. In einer Pressemeldung hat Apple heute vorab bekannt gegeben, womit während der Keynote der World Wide Developer Conference (WWDC) am kommenden Montag zu rechnen ist: iOS 5, iCloud, Max OS X Lion, Steve Jobs. Nicht alles davon sind Selbstverständlichkeiten. Apple-CEO Steve Jobs arbeitet krankheitsbedingt noch nicht Vollzeit, will aber zusammen mit anderen die Keynote halten. Dass Apples runderneuerte Cloudlösung statt MobileMe jetzt tatsächlich iCloud heißen soll, war bisher nur spekuliert worden.

Es ist selten, dass Apple einen neuen Markennamen schon vor einer Keynote präsentiert. Was iCloud außer Apples “künftiges Angebot an Diensten auf Cloud-Computing Basis” sein soll und ob darin ein Musikdienst integriert sein wird, teilte der Elektronikkonzern allerdings noch nicht mit. Neue Versionen des mobilen Betriebssystems iOS und das “Lion”-Update für Mac OS X (10.7) waren allerdings erwartet worden. In der internationalen Version der Pressemeldung wird iCloud bereits als registrierte Marke vorgestellt. Und ein paar Vorab-Gerüchte gibt es auch. (weiterlesen …)

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MySMS – Wenn die SMS aus der Wolke kommen25.05.11

SMS schreiben am PC oder über eine App. Das klingt jetzt zunächst einmal nach nichts Neuem. Und auch ich musste mich zugegebenermaßen ein bisschen motivieren, einer Einladung der Macher von MySMS.com nach München zu folgen. Denn was soll an einer SMS-App auf dem Smartphone oder Tablet PC so besonders sein? Wo ist da im Zeitalter von etablierten Instant Messengern und Programmen wie WhatsApp der Mehrwert? Diese und andere Frage galt es gestern auf einem exklusiven Blogger-Meeting in der bayerischen Landeshauptstadt zu klären.

Und um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: Unternehmenschef Martin Pansy und sein 40-köpfiges österreichisches Team von der sms.at mobile internet services GmbH planen, den Markt für SMS-Kommunikation ordentlich aufzurollen. Das ehrgeizige Ziel: “Wir wollen die weltweit beliebteste SMS-Applikation werden.” Das klingt ambitioniert. Und Pansy ergänzt: “Es ist nicht wichtig, der Erste, sondern es ist wichtig der Beste zu sein.” In der benachbarten Alpenrepublik ist das offenbar schon gelungen, denn bei den “Ösis” ist das Start-Up nach eigenen Angaben die SMS-Community überhaupt. Okay, zur Kenntnis genommen! Ihr werdet euch jetzt fragen, mit welcher Art von App nun auch in Deutschland durchgestartet weden soll. Die Antwort kann ich euch geben. (weiterlesen …)

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Apple nähert sich der Musikwolke19.05.11


Musik auf Wolke sieben: Laut einem Bericht von Cnet hat Apple einen Deal mit dem Musiklabel EMI geschlossen, um Musikstreaming über die Datenwolke anzubieten. Nachdem der iTunes-Anbieter sich bereits Ende April mit Warner geeinigt hatte und Einigungen mit Universal und Sony angeblich nächste Woche unterzeichnet werden sollen, könnte die Cloudmusik in Kürze starten. Ein möglicher Starttermin wäre der Beginn von Apples eigener Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco, die am 6. Juni beginnt. Auf der Keynote der Veranstaltung hatte Apple in der Vergangenheit oft neue Produkte vorgestellt, zum Beispiel neue iPhones. Das neue Musikangebot könnte Teil des geplanten Relaunchs des Clouddienstes MobileMe sein, der dann möglicherweise in iCloud umbenannt wird.

Wenn Apples Cloudmusik-Angebot kommt, ist man damit auf Linie mit Amazon und Google. Amazon hat sein Angebot Cloud Player bereits Ende März über die Köpfe der Musikindustrie hinweg gestartet. Google Music bietet erst einmal nur die Möglichkeit, eigene Musik hochzuladen. Apple könnte ab dem Start das größte Angebot präsentieren. Für Amazon dürften danach die Verhandlungen mit der Industrie leichter werden, sobald Apple erst einmal auf dem Markt ist. Bleibt die Frage: Wozu braucht man Musik aus der Cloud? (weiterlesen …)

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Die großen 4 auf dem Weg zur Marktherrschaft über das Internet18.05.11


Dass Amazon offenbar an eigenen Tablets und vielleicht auch Smartphones arbeitet, ist interessant. Mehr als alle andere Anbieter scheinen die Kalifornier mit Hochdruck an einer Gesamtlösung für den möglichst einfachen Zugang zu ihren Inhalten zu arbeiten. Und sie sind natürlich nicht die einzigen. Kaum einer der IT-Schwergewichte arbeitet nicht an einer Produktlinie nach eigenen Vorstellungen. Es ist ein Wettrennen geworden, um mit dem Internet endlich Geld zu verdienen – nachdem man Milliarden dafür investiert hat.

Und dabei wird es auf einige Großkonzerne hinauslaufen, die mit aller Macht versuchen, die Kunden zu umschmeicheln. Oft halten sich nur vier große Player langfristig auf einem Markt, wie zum Beispiel bei den deutschen Mobilfunkanbietern. Das dürfte erklären, warum es Amazon so eilig hat. Denn weder ist der Markt bisher zu Ende abgesteckt, noch hat jemand den Posten des vierten großen Mitspielers neben Apple, Google und Microsoft eingenommen. Der Markt für was eigentlich? Der Markt für die beste Ausrüstung, um mit den Einkäufen der Nutzer Geld zu verdienen. Wenn Content King ist, dann streben die großen Vier nach dem Staatsapparat. Der König ist nur Repräsentant, zu sagen hat er immer weniger. Was fehlt den großen Viern noch zu ihrem Glück, und gibt es jemanden, der ihnen in die Quere kommen will und kann? (weiterlesen …)

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Chrome OS und Chromebooks: Seid Ihr bereit für die Cloud?16.05.11

Auf der zweitägigen Entwicklerkonferenz I/O sprudelte Google in der vergangenen Woche mehr als 30 Neuigkeiten hervor, wobei sich Tag zwei vor allem um Chrome drehte – bislang der Browser, vielleicht bald aber auch ein Ersatz für ein komplettes Betriebssystem. Chrome heißt dann Chrome OS und kommt auf Notebooks zum Einsatz, die wiederum Chromebooks genannt und im Juni endlich aufgetischt werden.

Lokal installierte Anwendungen gibt es bei Chrome OS fast keine, stattdessen Online-Services von Google (demnächst auch per Offline-Zugriff) wie Google Mail, Docs, Calender und Apps im Chrome Web Store, der nun nicht länger nur für US-Kunden geöffnet hat, sondern weltweit und in 41 Sprachen zur Verfügung steht. Im Angebot finden sich kostenlose und kostenpflichtige Tools sämtlicher Kategorien – viel Aufmerksamkeit erntete aber vor allem Angry Birds, das direkt im Browser gespielt werden kann. (weiterlesen …)

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Sonys Playstation Network rappelt sich auf16.05.11

Über das Wochenende hat Sony damit begonnen, seine Online-Services wieder freizuschalten. Als erstes kehren das Playstation Network und der Musik-/Video-Dienst Qriocity zurück, wie Playstation-Chef Kazuo Hirai höchstpersönlich per Videobotschaft verkündet. Nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise – je nach Region. Laut  Twitter-Account von PlayStation Blog EU ist das PSN mittlerweile in Europa, Neuseeland, Australien, Mexiko und Südamerika wieder online.

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Renaissance der Hacks06.05.11

Sony hat ein ernsthaftes Problem. Gleich zweimal wurde in die Server der Japaner in den vergangenen Tagen eingebrochen; es wurden Kundendaten gestohlen, das Unternehmen damit bloßgestellt. Am kommenden Wochenende befürchtet man einen dritten Angriff. Es dürfte ein schwacher Trost für den Unterhaltungsriesen sein, dass er nicht der einzige ist, der in den vergangenen Tagen gehackt wurde. Erwischt hat es in dieser Woche ironischerweise auch den Passwortverwalter LastPass. Mitte April waren Google Mail und WordPress-Hoster Automattic zum wiederholten Male die Opfer zweier Hacks.

Von anderer Qualität und doch mit ähnlichem Ziel sind Scams, die sich durch Nachlässigkeiten der Nutzer auf Facebook verbreiten, wie ein vermeintliches Video über die Tötung von Osama bin Laden. Fasst man die wahrscheinlichen Absichten der Hacker zusammen, lässt sich ein Muster erkennen. Es traf jeweils Netzwerke, auf denen sich etliche Millionen Menschen tummeln: Das soziale Netzwerk Facebook (600 Millionen Mitglieder) ebenso wie das beliebte Blognetzwerk WordPress.com (20 Millionen Blogs, 300 Millionen Besucher), den Webmailer Google Mail (200 Millionen Nutzer) und Sonys PlayStation Network zusammen mit Qriocity und Sony Online Entertainment (mehr als 100 Millionen betroffene Kunden). Es ging den Missetätern mit Sicherheit darum, größtmögliche Aufmerksamkeit zu erregen, Sicherheitslücken zu offenbaren und verhassten Konzernen eins auszuwischen. Und doch bleibt eine weitere Botschaft zurück, die da lautet: Überlasst den Großkonzernen nicht eure Daten. (weiterlesen …)

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Der steinige Weg zur designierten Zukunft der Musik02.05.11

Amazon Cloud Drive

Drehen wir die Zeit mal um zehn Jahre weiter, werden die meisten von uns einen mobilen Breitbandanschluss haben, der uns das Streaming mit nahezu unbegrenztem Datenvolumen an praktisch jedem Ort Europas ermöglicht. Die unsäglichen Wucherpreise beim Roaming werden dann ebenso Vergangenheit sein wie CDs. Es wird dann Musikdienste für mobile Geräte geben, auf die ihr von jedem Ort aus zugreifen könnt. Unterschieden werden wird dann höchstens noch, ob die Musik euch selbst gehört oder ihr sie für einen Monatspreis bei einem Anbieter hören dürft.

Das alles wird kommen. Und es wird technisch schon in weit geringerer Zeit möglich sein. Wer sich aber dagegen stemmen wird, ist die Musikindustrie. Google und Amazon verhandeln derzeit in Deutschland mit der Gema-Tochter Celas über eigene Cloud-Musikangebote. Das bestätigte Celas-Chef Nick Williamson der “Wirtschaftswoche”. Das klingt nach einer guten Nachricht, und doch bedeutet das noch lange nicht den Beginn der Glückseligkeit. (weiterlesen …)

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