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Archive for the ‘Content’

Twitter-Zensur: Die Schattenseiten der Kostenloskultur27.01.12

In diesen Tagen kommt man manchmal nur mit Satire weiter. Facebook stellt die umstrittene neue Chronik in den kommenden Tagen für alle Nutzer scharf, Google vereinheitlicht seine Datenschutzrichtlinien. Die Nutzer protestieren natürlich wegen beidem auf das Schärfste. “Datenschutzmängel”, titelte gestern der Postillon. “Empörte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt.”

Diese Front hat sich gestern Abend um den Kurznachrichtendienst Twitter erweitert, der sich selbst in die Schusslinie brachte. Man wolle künftig konform mit nationalen Regierungen gehen und in bestimmten Ländern Tweets zensieren, wenn die Inhalte gegen nationale Gesetze verstießen. Als Beispiel führt Twitter ausgerechnet Deutschland und Frankreich an, wo Nazi-freundlicher Content verboten sei. (weiterlesen …)

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Social Sharing mit einem tradierten Urheberrecht vereinen? Die Technik ist gefragt!24.01.12

Ich lese es nicht gerne, dieses Wort, aber dieser Tage kommt man nicht daran vorbei: das Urheberrecht. Es betrifft gleich mehrere Themen der vergangenen Tage, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun, aber doch viel gemeinsam haben: Die US-Behörden schließen MegaUpload, der Dienst Pinterest wird immer beliebter und das Reblog-Netzwerk Tumblr verzeichnet monatliche Besucherzahlen von stolzen 120 Millionen Nutzern. Der Filmindustrieverband MPAA droht Barack Obama damit, ihm im Wahlkampf die Spendengelder zu streichen, sollte er das umstrittene SOPA-Gesetz nicht unterstützen.

Was ist da eigentlich los?

Gehen wir mal einen Schritt weiter und lesen die Interpretationen dieser Meldungen. Tumblr sei deswegen so erfolgreich, eben weil es ein “Urheberrechtsverletzungsfeature” gleich mit eingebaut habe, traut sich Marcel Weiss bei Neunetz die Wahrheit auszusprechen. Bei Pinterest ist es nicht viel anders. Hier kann man die Streams anderer Leute abonnieren, die im Wesentlich aus Bildern oder Videos bestehen, die andere aus dem Netz zusammengeklaubt haben. “Kuratieren” nennt sich das. Das Problem ist jeweils das gleiche, und noch hat niemand eine Antwort darauf gefunden: Das existierende Urheberrecht entspricht nicht mehr dem Zeitgeist. Aber sehen wir es ein: So schnell wird es niemand ändern, man wird es eher noch verschärfen. Das millionenfache Teilen ist aber längst Alltag, kann und soll nicht mehr gestoppt werden. Nun geht es darum, das Beste aus diesem Gegensatz zu machen, und hier ist die Technik gefragt. (weiterlesen …)

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Ein paar Gedanken zum Ende von MegaUpload20.01.12

MegaUpload-Song

Erst gestern noch hatte ich diesen bizarren Song im Ohr, für den der exzentrische Deutsche Kim Schmitz alias Kim Dotcom verschiedene Künstler der Entertainment-Szene gewonnen hat: Mega, MegaUpload. Wenige Stunden später wurde Schmitz zusammen mit drei seiner Mitarbeiter im Auftrag der US-Behörden festgenommen – auf seinem Anwesen in Neuseeland. Sein Unternehmen Mega hat seinen Sitz in Hongkong. Schmitz selbst ist Deutsch-Finne. Sein Team bestand aus Deutschen, Niederländern, Slowaken, Esten. Mega ist oder – wie es nun aussieht – war ein international operierendes Unternehmen. Es bediente Freunde von Musik, Film und TV-Serien weltweit. Sogar in der “Tagesschau” berichtete man heute früh im “Morgenmagazin” davon. Das deutet darauf hin, dass das derzeitigen Aus der Plattform viele betrifft.

Und doch ist es nur die halbe Wahrheit: MegaUpload sorgte laut dem Hersteller für Sicherheitstechnik PAS für ein Viertel des Internettraffics. MegaUpload-Nutzer sollen via PayPal mehr als 110 Millionen US-Dollar an den Dienst überwiesen haben. 60 Bankkonten ließ das FBI gestern schließen. Schmitz soll im Jahr 2010 über sein Mega-Imperium 42 Millionen Dollar verdient haben. Die Unterhaltungsindustrie beziffert den Gesamtschaden, der ihr durch Mega entstanden ist auf rund 500 Milionen Dollar. (weiterlesen …)

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Apple stellt “iBooks Author” vor, umgeht Verlage, will auf die Schulbank19.01.12


“Apple tötet Buchverlage”, werdet ihr vermutlich in den nächsten Tagen noch oft lesen. Vornehmlich in Onlineablegern der Holzmedien (mein Wort drauf). Denn Apple hat heute “iBooks Author” vorgestellt. Einige nennen es “GarageBand für Ebooks“. Was es auf jeden Fall ist: ein kostenloses Tool für Mac-Nutzer, um eigene, interaktive Ebooks zu erstellen. Ein kleiner Zusatz macht das ganze interessant: Man kann sein eigenes Buch in Apples iBook Store hochladen und dort anbieten. Korrektur/Ergänzung: Wenn man im Besitz einer ISBN-Nummer und aktuell einer US-Steuernummer ist. Das Tool ist kostenlos und lässt interaktive Elemente wie Bildergalerien, Diagramme, Videos oder 3D-Effekte in das Textbuchformat integrieren.

Für Lernmaterialien wird es diese Bücher im neuen Format iBook 2 auf dem iPad geben, und ferner eine neue Version von iTunes U für Vorlesungen und Lehrmaterialien. Mit den neuen Textbooks im iBook-2-Format, die unter 15 US-Dollar kosten sollen, will Apple langfristig Schulbücher ersetzen. Der iPad-Hersteller arbeitet hierfür mit Pearson, McGraw Hill und Houghton Mifflin Harcourt zusammen, die wichtigsten Anbieter für Schulbücher in den USA, die dort rund 90 Prozent des Marktes abdecken. Und das war’s dann auch schon. Apple-Manager Phil Schiller war nach einer Stunde mit seiner Präsentation fertig. (weiterlesen …)

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Google auf Abwegen? Open Street Map von einer Google IP-Adresse aus manipuliert17.01.12

Was bitte ist denn da los? Wenn wirklich Google dahinter steckt, dann wirft das ein fragwürdiges Licht auf den Webkonzern: Die Betreiber der offenen Kartensammlung Open Street Map berichten in einem Blogeintrag über eine Manipulation am eigenen Kartenmaterial – über eine IP-Adresse von Google. Es sei die gleiche IP-Adresse aus Indien, von der aus auch die kenianische Website Mocality vergangene Woche einen Datenmissbrauch durch Google beklagte. Google-Mitarbeiter kopierten Daten der Wirtschaftsbörse und boten sie kenianischen Unternehmen als eigenen Premium-Service an.

Im Falle des Google-Maps-Konkurrenten Open Street Map (OSM) wurde laut der Initiative Material gelöscht, kopiert, mutwillig verschlechtert oder falsches Material eingeschleust. So sei etwa an einigen Einbahnstraßen die Richtung umgekehrt worden. 102.000 Zugriffe auf das Material habe es seit vergangener Woche Donnerstag von 17 Accounts mit der gleichen IP-Adresse gegeben, schreiben die OSM-Betreiber OpenGeoData. Dort wundert man sich darüber, da man mit Google bislang gut zusammengearbeitet hatte. (weiterlesen …)

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Gratis-Downloads: Amazon, Apple und Kobo spendieren MP3s, TV-Serien und E-Books27.12.11

Jeden Tag eine neue Überraschung in Form von köstlicher Schokolade im Adventskalender – das ist leider vorbei. Mit Amazon und Apple lässt sich das tägliche Präsentritual nach den kaloriengesegneten Feiertagen ganz ohne Schokolade bis Anfang Januar strecken. Beide bieten zurzeit jeden Tag einen kostenlosen Download an: Amazon aus den Rubriken MP3s und E-Books für den Kindle, Apple querbeet aus dem iTunes-Fundus. Auch der E-Book-Anbieter Kobo gibt euch digitalen Lesestoff aus.

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500.000 US-Dollar Strafe für ein paar Tweets? Boss der Miami Heat brach NBA-Auflagen02.11.11


Twittern kann extrem teuer werden und Fans können die Pest sein. So lässt sich zusammenfassen, was Micky Arison, dem Besitzer des NBA-Basketballteams Miami Heat passiert ist. Gemäß mehrerer Medienberichte legte die Liga ihm die üppige Strafe von 500.000 US-Dollar auf. Warum? Weil Arison auf die Beschimpfungen eines wütenden Fans auf Twitter unter anderem die Antwort schickte: “Ehrlich, da bellst du den falschen Clubbesitzer an.”

Damit brach er die Kommunikationssperre, die die weltbeste Basketballliga in Zeiten des Lockouts vorsieht. Äußern darf man sich in dieser Zeit nur auf offiziellen Pressekonferenzen. Die Liga hat gegenüber Reuters bestätigt, dass eine Strafe verhängt wurde, sagte aber nicht, wie hoch sie war. Der Fan hatte an Arison geschrieben: “All das Geld, um das ihr gierigen, [zensiert] Schweine kämpft, kommt von den Fans.” (weiterlesen …)

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AOL will “Huffington Post” und Techcrunch nach Deutschland bringen02.11.11

Contentoffensive auch in Deutschland? AOL will einige seiner bekannten Webportale aus den USA auch nach Deutschland bringen. Allen voran die “Huffington Post” im kommenden Frühjahr. Das sagte AOL-Manager Jimmy Maymann auf der Konferenz DLD in Tel Aviv dem Magazin “Meedia”. Für eine deutsche Ausgabe des Bürgerportals “Huffington Post” sucht AOL aktuell Partner. Los gehen soll binnen eines halben Jahres mit gut einem Dutzend Redakteuren.

Es wäre ein mutiger Schritt, denn ein erfolgreiches, professionell umgesetztes Portal für alternativen, politischen Journalismus habe ich hierzulande noch nicht gesehen. Einmal abgesehen von Carta, das ja mehr oder weniger an den herrschenden Vermarktungsstrukturen gescheitert ist. Wenn AOL die “Huff Po” hierzulande etablieren will, wird man auch bei der Vermarktung neue Wege gehen müssen und das könnte in der Tat etwas anstoßen. Und dann war auch noch von einem deutschen Techcrunch die Rede. (weiterlesen …)

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Google verschlimmbessert GMail und den Reader: Adé, Mail und RSS, ahoi Google Plus?02.11.11

Das war doch Absicht! In diesen Tagen hat Google gleich zwei neuen Diensten ein Update verpasst: Google Mail (GMail) und dem Google Reader. Beide nähern sich damit optisch dem Social Network Google Plus an, um das sich in Sachen Layout bei dem Internetgiganten in letzter Zeit alles dreht. Das Problem dabei: In diesen beiden Fällen bietet das Redesign weder Mehrwert, noch war es in der Form wirklich notwendig. Zwischen Google Mail und Google Plus bestehen wenig Brücken, und mehr werden es auch jetzt nicht. Böse Zungen – und wir haben so eine – könnten jetzt behaupten, Google habe RSS und die E-Mail ein ganz klein bisschen getötet. Klingt übertrieben. Was aber soll das dann?

Die auffälligste Neuigkeit bei beiden Redesigns: Ein größerer Zeilenabstand scheint den Google-Designern Glücksgefühle zu verleihen. Für Listenjunkies wie mich, die möglichst einfach das Aktuellste erfassen wollen, bietet das keinen Vorteil. Lese ich mir durch, wie Google seinen immer noch führenden Webmailer GMail aufhübschen wollte, werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich dabei um Alibi-Verbesserungen handelt. “Neue Designs”, heißt es da – die meisten davon gibt es schon seit Jahren. “Verbesserte Konversationsansicht” – sehe ich nicht. Die dort versprochene Darstellung von Profilbildern funktioniert nicht einmal mit Google-Plus-Kontakten. (weiterlesen …)

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Bill Clinton fragte Steve Jobs um Rat in der Lewinsky-Affäre24.10.11

Klingt immer mehr so, als wäre Walter Isaacsons Steve-Jobs-Biographie eine ziemlich unterhaltsame Lektüre. Am vergangenen Wochenende überschlugen sich die Medien mit interessanten Zitaten und Einblicken in das Leben des kürzlich verstorbenen Apple-Gründers. Eine Anekdote, die mir dabei persönlich am besten gefällt: Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton soll Steve Jobs seinerzeit spät nachts am Telefon um Rat gefragt haben, als seine Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky hochkochte.

Jobs soll gesagt haben: “Ich weiß nicht, ob Sie es getan haben. Aber wenn ja, müssen Sie es den Bürgern sagen.” Am anderen Ende der Leitung soll danach nur noch Schweigen zu vernehmen gewesen sein. Clinton unterhielt in seiner Zeit als US-Präsident mit der Praktikantin eine Affäre, die 1998 über das Online-Klatschblatt Drudge Report bekannt wurde. Clinton sagte zunächst, auch unter Eid, er habe keine Affäre mit Lewinsky gehabt, gab es aber ein halbes Jahr später zu. Aufgrund des Meineids strengte die oppositionelle Republikanische Partei wenig später ein Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton an, das knapp scheiterte. (weiterlesen …)

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Deutsches Netflix, Hulu: Längst da, aber noch auf wackeligen Beinen14.10.11


In dieser Woche gab es in den USA gleich zwei richtungsweisende Entscheidungen, was die Zukunft des Film- und Serienkonsums angeht. Die Serienplattform Hulu wird doch nicht verkauft und Netflix behält sein DVD-Geschäft. Vergleichbare Plattformen gibt es mittlerweile auch in Deutschland, was lange kaum jemand für möglich gehalten hatte. Die stehen jeweils noch auf dünnen Beinen und das Angebot ist ausbaufähig. Doch ein deutsches Netflix oder Hulu mit einem Angebot wie in den Staaten scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Was derzeit in den USA entschieden wird, ist auch für den deutschen Markt richtungsweisend: Die Serienplattform Hulu nimmt in den USA mittlerweile die Hälfte des Umsatzes mit dem kostenpflichtigen und dafür werbefreien Service Hulu Plus ein, sagte CEO Jason Killar am Sonntag. 1 Million Kunden hatte man im August, die jeweils die 8 US-Dollar im Monat zahlen. Hochgerechnet aufs Jahr wären das Einnahmen in Höhe von rund 100 Millionen Dollar. Ob das dazu beigetragen hat, dass die Hulu-Besitzer das Projekt jetzt nicht mehr verkaufen wollen? Sie haben die Transaktion gestern Abend abgeblasen. Google soll zuletzt gar 4 Milliarden statt der geforderten 2 Milliarden Dollar geboten haben, allerdings nur mit längerfristigen Rechten, als die Hulu-Eigner News Corp (Fox), Disney (ABC) und NBC Universal verlangten. (weiterlesen …)

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Weltbilds Kindle-Rivale für 60 Euro: Qualität erst einmal nebensächlich06.10.11

Das eine muss man den Buchketten lassen: Sie wollen alles daran setzen, die Fehler der Musik- und Filmindustrie bei der Digitalisierung nicht zu wiederholen. Und deswegen hagelt es seit geraumer Zeit E-Book-Reader. Denn das aggressive Vorpreschen des Online-Kaufhauses Amazon hat die Händler das Fürchten gelehrt. Da droht ihnen das Geschäft wegzubrechen, wenn sie nicht schnell reagieren.

Weltbild hat jetzt reagiert und heute einen neuen E-Book-Reader vorgestellt, der sich mit einem Kampfpreis gegen Amazons Kindle stemmen soll: 60 Euro kostet das neue TrekStor-Gerät, das in Deutschland exklusiv von der Buchkette und seiner Marke Hugendubel verkauft werden soll. 2.000 E-Books sollen in den 2-GByte-Speicher des 7-Zoll-Readers passen. Deutlich billiger als der günstigste Kindle ist der Ebook Reader 3.0 auch – dafür hält der Akku nur ein paar Stunden durch. (weiterlesen …)

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Amazon-Schnäppchen: E-Book von 21,4 Millionen Euro auf 13 Millionen reduziert! [Update]04.10.11

Die Digitalisierung fordert ihren Tribut: Wie mein Kollege Jörg am langen Wochenende heraus fand, verlangt Amazon für die eine oder andere elektronische Version eines Buches ein bisschen mehr als für die gebundene Ausgabe. Der Roman “This Dark Endeavour” von Kenneth Oppel ist die Vorgeschichte der “Frankenstein”-Saga und lässt sich in der altmodischen, papiernen Ausgabe für 15,99 Euro bei Amazon vorbestellen. Marktstart für die englischsprachige Ausgabe ist übermorgen.

Das E-Book kostet bei Amazon nur unwesentlich mehr: 12.951.487,86 Euro. Ein echtes Schnäppchen übrigens: Denn der digitale Listenpreis liegt bei 21.474.836,47 Euro. Ihr spart also mal eben 8,5 Millionen Euro. Ich habe gerade bei Amazon angerufen und gefragt, wie es zu dieser sensationellen Preisersparnis kommt und ob weitere Rabatte zu erwarten sind. Das wollte mir die Pressestelle nicht versprechen. Aber man will der Sache mal auf den Grund gehen. Vielleicht spielt hier die Ausschließlichkeit eine Rolle: Bei Libri.de, Thalia.de und Buch.de etwa gibt es das Buch nur als gedruckte Ausgabe. Wir informieren euch auf jeden Fall, sobald wir weitere Informationen haben.

[Update, 5.10.] Schade, noch immer keine Stellungnahme von Amazon. Dafür ist der Preis jetzt von der Seite verschwunden. Es heißt dort jetzt: “Preisinformationen nicht verfügbar. [/Update]

(Jürgen Vielmeier)

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Legales Filmstreaming: Auswahl und Preise bleiben ein Trauerspiel21.09.11


Lasst mich kurz die traurige Geschichte erzählen, wie ich versuchte, mir den Film “Black Dahlia” legal auszuleihen. Ich wollte mich auf die Spuren des Film Noir begeben. Als frühe Filme werden etwa “Scarface” (1932), “Die Spur des Falken” (1941) oder – obwohl nicht ganz zum Genre passend – der deutsche Fritz-Lang-Klassiker “M – eine Stadt sucht einen Mörder” (1931) empfohlen. Müßig zu erwähnen, dass es die Filme in Deutschland nicht legal zu streamen gibt. Falls ihr doch eine Seite kennt, wo das geht, sagt es mir bitte.

Auf iTunes gibt es die Filme nicht, auf Maxdome schon gar nicht, Videoload ist nicht Mac-kompatibel. Die Bonner Stadtbibliothek hat sie tatsächlich im Programm, aber natürlich waren sie samt und sonders ausgeliehen. Die gut sortierte Videothek zwei Straßen weiter hat vor einigen Monaten leider dicht gemacht. Die Konkurrenz zwei Straßen weiter hat fast ausnahmslos Blockbuster im Programm. Bei Lovefilm kann man so einiges an DVDs auf dem Postweg bestellen, aber bei Filmen tendiere ich dazu, dass ich sie sofort sehen will, nicht erst zwei Tage später. (weiterlesen …)

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Carol Bartz ist wütend: “Diese Leute haben mich verarscht”09.09.11

Man darf sich auch nicht alles gefallen lassen: Carol Bartz wurde am Dienstag recht unsanft bei Yahoo entthront und ins Parlament zurückverfrachtet. Kündigungen sind selten unemotional, aber Bartz sieht es nun nicht ein, gute Miene zum bösen Spiel zu machen: “Diese Leute haben mich verarscht”, sagte die Ex-Chefin des Internetkonzerns der CNN-Seite “Fortune” in einem Exklusivinterview. Ihrer Version nach habe sie den Verwaltungsratsvorsitzenden am Dienstagabend um kurz nach 18 Uhr US-Ostküstenzeit angerufen. Aber statt mit ihr zu reden, soll Roy Bostock gleich begonnen haben, von einem Statement abzulesen, das mit Yahoos Anwälten abgestimmt war.

Bartz habe daraufhin gesagt: “Roy, ich denke, das ist eine Vorlage, die du da abliest. Warum hast du nicht die Eier, es mir selbst zu sagen?”. Bartz erklärt, sie habe nicht mit Bostock verhandelt oder gestritten, sondern es einfach akzeptiert, allerdings nicht ohne anzufügen: “Ich dachte, du hättest mehr Klasse”. Bostock, der auch im Aufsichtsrat von Delta Airlines und Morgan Stanley sitzt, wollte Bartz’ Erklärungen nicht kommentieren. (weiterlesen …)

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