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	<title>Basic Thinking &#187; EBusiness</title>
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		<title>Unister schw&#228;rzte HRS beim Kartellamt an</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/13/unister-schwarzte-hrs-beim-kartellamt-an/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beschwerde erfolgreich, nun die Maske gel&#252;ftet: Der deutsche Content-Riese Unister hat sich als Initiator der Kartellamtsbeschwerde gegen das Hotelportal HRS geoutet. Bereits Mitte 2011 habe man mit der Beschwerde ein Verfahren gegen HRS erst ins Rollen gebracht, schreibt der Anbieter in einer Presse-Erkl&#228;rung. Darin begr&#252;&#223;t man die Entscheidung des Kartellamts gegen die Exklusivklausel des Marktf&#252;hrers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/HRS.jpg" alt="" title="HRS" width="500" height="231" class="alignnone size-full wp-image-25547" /></p>
<p>Beschwerde erfolgreich, nun die Maske gel&#252;ftet: Der deutsche Content-Riese Unister hat sich als Initiator der Kartellamtsbeschwerde gegen das Hotelportal <a target="_blank" href="http://www.hrs.de/">HRS</a> geoutet. Bereits Mitte 2011 habe man mit der Beschwerde ein Verfahren gegen HRS erst ins Rollen gebracht, schreibt der Anbieter <a target="_blank" href="http://medien.unister.de/unister-artikel/unister-legte-hrs-kartellamtsbeschwerde-ein-begrusung-der-abmahnung/">in einer Presse-Erkl&#228;rung</a>. Darin begr&#252;&#223;t man die Entscheidung des Kartellamts gegen die Exklusivklausel des Marktf&#252;hrers HRS. Unister erkl&#228;rt:</p>
<blockquote><p>[Der Beschwerde] war vorausgegangen, dass sich zahlreiche Hotels bei Unister &#252;ber das massiv wettbewerbsverzerrende Verhalten von HRS beschwert hatten. So hatte HRS beispielsweise mit aggressiven Drohgeb&#228;rden gegen&#252;ber den Hotels zu verhindern versucht, dass Kunden bei Reisebuchungsportalen wie ab-in-den-urlaub.de, ab-in-den-urlaub-deals.de oder hotelreservierung.de g&#252;nstigere Hotelraten buchen k&#246;nnen als dies bei HRS der Fall ist. </p></blockquote>
<p>Die Geschwindigkeit, mit der HRS in den vergangenen Wochen Sympathien verspielte, ist atemberaubend. Unister kann nun clever dagegen punkten. </p>
<p>Am Freitag hatte das Kartellamt die <a target="_blank" href="http://weser-ems.business-on.de/bestpreis-garantie-hrs-bundeskartellamt-hoteliers-wettbewerbern-_id23105.html">Bestpreisgarantie von HRS wettbewerbssch&#228;digend</a> genannt und den Betreiber abgemahnt. Mit der Klausel wollte das Portal Hotels dazu verpflichten, &#252;ber HRS immer den g&#252;nstigsten Preis anzubieten. Wer sich nicht daran hielt, lief Gefahr, aus dem Katalog der K&#246;lner aussortiert zu werden. Das Kartellamt sah dadurch eine Gefahr f&#252;r Mitbewerber, mit den Preisen von HRS zu konkurrieren.</p>
<p><strong>Ma&#223;nahmen gegen kleines Startup</strong></p>
<p>Wie das etwa das neue Startup <a target="_blank" href="http://www.justbook.com/">Justbook</a> tut, das sich prompt <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/02/06/justbook-hrs-clinch/">&#196;rger mit HRS</a> einhandelte. So seien einige Hotels von HRS dazu gezwungen worden, keine Angebote mehr an Justbook zu &#252;bermitteln. Das <a target="_blank" href="http://www.justbook.com/blog/bundeskartellamt-justbook-abmahnung-gegen-hrs/">Startup begr&#252;&#223;t die Entscheidung des Kartellamts</a>, das ihm nun einen leichteren Start verschafft. Unister hat ebenfalls ein eigenes Interesse an einem Verbot der &#8220;Bestpreisgarantie&#8221;. Man ist mit Angeboten wie Ab-in-den-Urlaub.de, Reisen.de, Travel.de und vor allem <a target="_blank" href="http://www.hotelreservierung.de/">Hotelreservierung.de</a> und ein direkter Mitbewerber von HRS.</p>
<p>Auf die Ank&#252;ndigung von HRS, ab M&#228;rz seine <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,814508,00.html">Provision f&#252;r vermittelte Zimmer von 13 auf 15 Prozent</a> zu erh&#246;hen, bezieht sich die Abmahnung des Kartellamts nicht, wie dieses ausdr&#252;cklich erkl&#228;rte. Mit der Ank&#252;ndigung hatte HRS den Unmut vieler Hotelverb&#228;nde auf sich gezogen. Nun also h&#246;here Provisionsforderung, G&#228;ngelung von Hoteliers, Versuch, Konkurrenten vom Markt zu dr&#228;ngen, Ma&#223;nahmen gegen ein kleines Startup. So richtig viel Sympathie mag derzeit nicht aufkommen, wenn man den Namen HRS h&#246;rt.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Logo: HRS)</p>
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		<title>Saturn hat jetzt einen Online-Shop: &#8220;Gr&#246;&#223;ter Umbruch der Firmengeschichte&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/10/saturn-hat-jetzt-einen-online-shop-groster-umbruch-der-firmengeschichte/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 09:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
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		<category><![CDATA[Media-Saturn]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht schlecht, Herr Specht: Die Elektronikkette Saturn verf&#252;gt seit heute &#252;ber einen Online-Shop, ein gutes Jahrzehnt, nachdem kleinere H&#228;ndler und Amazon.de in die Bresche gesprungen waren. Reuters schreibt salopp: &#8220;Saturn entdeckt das Internet&#8221;. Nicht schlecht f&#252;r ein Elektronikhaus im Jahre 2011. Auch das Angebot ist mit 2.500 Artikeln anfangs eher schm&#228;chtig. Es soll nach und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24324" title="Saturnde" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Saturnde.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>Nicht schlecht, Herr Specht: Die Elektronikkette Saturn verf&#252;gt seit heute &#252;ber <a href="http://saturn.de/" target="_blank">einen Online-Shop</a>, ein gutes Jahrzehnt, nachdem kleinere H&#228;ndler und Amazon.de in die Bresche gesprungen waren. <a href="http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE79903U20111010" target="_blank">Reuters schreibt salopp</a>: &#8220;Saturn entdeckt das Internet&#8221;. Nicht schlecht f&#252;r ein Elektronikhaus im Jahre 2011. Auch das Angebot ist mit 2.500 Artikeln anfangs eher schm&#228;chtig. Es soll nach und nach aufgestockt werden, Kampfpreise soll es nicht geben, mit Amazon wolle man sich aber messen. </p>
<p>Media-Saturn-Vorstand Pieter August Haas nennt es den gr&#246;&#223;ten Umbruch in der 50-j&#228;hrigen Firmengeschichte und sagt ebenso selbstkritisch: &#8220;Der Tag, von dem viele dachten, dass er nie kommen w&#252;rde, ist nun da.&#8221; Und es sei daf&#252;r sp&#228;t, aber noch nicht zu sp&#228;t. Neben dem traditionellen Online-Handel (Bestellen und liefern lassen) gibt es Abwandlungen, mit denen Saturn.de punkten soll: Kunden k&#246;nnen online bestellen und sich die Ware im Laden abholen, eine Art Vorbestellung also. Der umgekehrte Weg geht auch: Sich im Laden beraten lassen, vor Ort oder zu Hause online bestellen und die Ware dann liefern lassen. Nicht ganz unsinnig bei sperrigen Ger&#228;ten wie Waschmaschinen oder K&#252;hlschr&#228;nken.</p>
<p>Warum das so lange gedauert hat? Schuld sei die dezentrale Struktur der vielen Saturn-M&#228;rkte, bei denen die Marktleiter ein gro&#223;es Mitspracherecht &#252;ber die Preisgestaltung h&#228;tten, erkl&#228;rte Media-Saturn. So sei die Idee im Gespr&#228;ch gewesen, einzelne Online-Shops f&#252;r jeden Markt einzuf&#252;hren, was aber wieder verworfen wurde. Haas will jetzt bis 2016 &#252;ber Saturn.de einen Umsatz von 5 Milliarden Euro online erzielen. Haltet ihr das f&#252;r utopisch? Ich eigentlich nicht. Die Menschen denken nicht an kleinere Shops, wenn sie etwas online bestellen. Sie denken an gro&#223;e Namen wie <a href="http://otto.de/" target="_blank">Otto</a> oder <a href="http://amazon.de/" target="_blank">Amazon</a> und dann wird ihnen auch Saturn einfallen, &#8220;die, die doch da immer im Fernsehen sind&#8221;. Der Online-Shop der Konzernschwester Media Markt soll &#252;brigens Anfang 2012 starten.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Buchflatrate: Amazon will zur Digitalb&#252;cherei werden</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/12/buchflatrate-amazon-will-zur-digitalbucherei-werden/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[e books]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildmontage: Amazon und Booksfree Viel wird &#252;ber die digitale Bibliothek diskutiert. Amazon will einfach mal machen. Im Grunde ist das eine kleine Revolution &#8211; die doch kaum jemandem von euch ein &#8220;Interessant&#8221; entlocken wird: eine Flatrate f&#252;r elektronische B&#252;cher. Lese so viele B&#252;cher wie du willst und zahle daf&#252;r einen monatlichen Pauschalpreis. Also das Prinzip [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24029" title="AmazonBookflatrate" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AmazonBookflatrate.jpg" alt="" width="500" height="275" /><br />
<small>Bildmontage: Amazon und Booksfree</small></p>
<p>Viel wird &#252;ber die digitale Bibliothek diskutiert. Amazon will einfach mal machen. Im Grunde ist das eine kleine Revolution &#8211; die doch kaum jemandem von euch ein &#8220;Interessant&#8221; entlocken wird: <a href="http://thenextweb.com/insider/2011/09/11/amazon-reportedly-in-talks-to-launch-a-netflix-for-books/" target="_blank">eine Flatrate f&#252;r elektronische B&#252;cher</a>. Lese so viele B&#252;cher wie du willst und zahle daf&#252;r einen monatlichen Pauschalpreis. Also das Prinzip der &#246;ffentlichen Stadtbibliothek auf das Internet &#252;bertragen. Man wundert sich beinahe, dass bislang nur kleine Anbieter wie <a href="http://www.bookswim.com/index.html" target="_blank">Bookswim</a>, <a href="http://booksfree.com/" target="_blank">Booksfree</a> und <a href="http://www.24symbols.com/" target="_blank">24Symbols</a> die Idee umgesetzt haben, die ja nicht neu ist. Amazon befindet sich daf&#252;r in Gespr&#228;chen mit den Verlagen, meldet das <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424053111904265504576565040210224696.html" target="_blank">&#8220;Wall Street Journal Online&#8221;</a> heute fr&#252;h.</p>
<p>F&#252;r andere Medien gibt es das ja l&#228;ngst, wenn auch nicht alles hierzulande. Es gibt <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/04/simfy-macht-itunes-artigen-musikclient-fuer-alle-kostenlos-konkurrenz-kann-aufgeben/" target="_blank">Simfy</a>, Spotify, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/01/juke-ist-da-simfy-und-apple-bekommen-konkurrenz/" target="_blank">Juke</a> oder Napster als Abodienste f&#252;r Musik, es gibt Neflix und Amazon selbst f&#252;r Filmflatrates aus dem Netz und Lovefilm f&#252;r DVD-Abos, Hulu f&#252;r Serien. Was noch fehlt, w&#228;ren Pauschalen f&#252;r Games, Nachrichten und Zeitschriften. Nein doch, haha, gibt es auch schon, nennt sich Online-Journalismus und ist in den meisten F&#228;llen sogar kostenlos. B&#252;cher jedenfalls k&#252;nftig also so viel man will, ohne in die B&#252;cherei zu gehen. </p>
<p><strong>Das Vorbild (!) ist die Musikindustrie</strong></p>
<p>Es hat sich noch f&#252;r keine Industrie gelohnt, sich gegen den digitalen Wandel zu stemmen, der sowieso kommen wird. Man kann zetern und sich abschotten, so viel man will. Die Nutzer finden immer einen Weg, an ihren Content auch digital zu kommen. B&#252;cher sind online bislang weniger begehrt als Audio und Video, aber auch das d&#252;rfte sich irgendwann &#228;ndern. Amazon verkauft nach eigenen Angaben in den USA bereits mehr E-Books f&#252;r den Kindle als man gedruckte B&#252;cher verschickt.</p>
<p>Fraglich allerdings, ob die Auswahl anfangs gro&#223; sein wird. Denn Amazon wird sich mit einer Vielzahl von Verlagen einigen m&#252;ssen. M&#252;&#223;ig zu erw&#228;hnen, dass die meisten davon nicht angetan von der Flatrate-Idee sind. Wie immer, wenn ein Medium den Weg ins Internet gehen soll. Aus Sicht der Verlage ist das verst&#228;ndlich. Denn E-Books und gar E-Book-Flatrates bedrohen sie in ihrer Existenz. Auf dem elektronischen Wege sind die K&#228;ufer meist nicht bereit, den gleichen Preis wie f&#252;r ein gedrucktes Buch zu zahlen, ihnen gehen also Ums&#228;tze verloren. Und noch dazu macht Amazon selbst immer mehr Anstalten, zum Verleger und Gro&#223;h&#228;ndler zu werden. Aber zweifelt ihr noch daran, dass wir in zehn Jahren die meisten Inhalte, auch B&#252;cher, auf digitalem Wege konsumieren werden?</p>
<p>Was ich bei der Digitalisierung der Medien mittlerweile zum Lachen finde: Dass ausgerechnet die Musikindustrie nach der jahrelangen Verteufelung der Digitalisierung inzwischen diejenige ist, die bei dem Thema die Rolle des leuchtenden Vorbilds einnimmt. Der Online-Kauf von MP3s ist schon fast ein Thema von gestern. Heute gibt es Streaming-Portale f&#252;r einen Pauschalbetrag in fast jedem Land. In zehn Jahren dann mit gro&#223;er Sicherheit f&#252;r jedes Medium. Oder f&#252;r einen Pauschalbetrag f&#252;r alle Medien? Wir werden sehen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
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		<title>Konkurrenz f&#252;r Andy: Congstar plant virtuellen Berater</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/07/konkurrenz-fur-andy-congstar-plant-virtuellen-berater/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 08:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[avatar]]></category>
		<category><![CDATA[congstar]]></category>
		<category><![CDATA[virtueller Berater]]></category>

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		<description><![CDATA[Die IFA &#8211; unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer des Bloggers Hayo, der viele Kilometer vom B&#252;rostuhl entfernt unterwegs war, um fremde Welten zu entdecken, neue Gespr&#228;chspartner und neue Technologien. Hayo drang dabei in R&#228;umlichkeiten vor, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat. Zum Beispiel die Lounge Bonn im Obergeschoss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23973" title="congstar" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/congstar-logo.jpg" alt="" width="500" height="116" /></p>
<p>Die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/06/ifa-fehlte-die-inspiration-echte-highlights-dann-im-nachsten-jahr">IFA</a> &#8211; unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Dies sind die Abenteuer des Bloggers Hayo, der viele Kilometer vom B&#252;rostuhl entfernt unterwegs war, um fremde Welten zu entdecken, neue Gespr&#228;chspartner und neue Technologien. Hayo drang dabei in R&#228;umlichkeiten vor, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat. Zum Beispiel die Lounge Bonn im Obergeschoss des <a target="_blank" href="http://www.telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/1069348" target="_blank">Telekom-Messestandes</a>. Grund: ein Gespr&#228;chstermin mit Martin Knauer, dem Chef der Telekom-Discountmarke <a target="_blank" href="http://www.dsl-partnervertrieb.de/redir_ok-congstar-dsl.html" target="_blank">congstar</a>.</p>
<p>Wenn euch interessiert, was congstar in Sachen DSL-Vermarktung, Mobilfunk-Preissenkungen und Shop-Expansion so vorhat, sei euch mein umfangreiches <a target="_blank" href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/44938/0/Interview-Congstar-denkt-ueber-DSL-Abschied-nach" target="_blank">Interview mit Herrn Knauer</a> ans Herz gelegt, das wir bereits auf onlinekosten.de ver&#246;ffentlicht haben.  An dieser Stelle soll es vorrangig um die bereits laufenden und f&#252;r die Zukunft geplanten Social-Media-Aktivit&#228;ten des Billiganbieters gehen, der sich vom Wettbewerb als Markendiscounter abgrenzen m&#246;chte. Dazu soll das Angebot an digitalen Service-Diensten weiter ausgebaut werden.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-23974" title="martin-knauer" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/martin-knauer.jpg" alt="" width="250" height="375" /></p>
<p>&#8220;Ich mache immer gerne einen Unterschied zwischen Service 1.0 und Service 2.0&#8243;, erkl&#228;rt Knauer, der das Ruder bei der Telekom-Marke vor drei Monaten &#252;bernommen hat. Soll hei&#223;en, nat&#252;rlich sind bei congstar auch Hotline und E-Mail-Support geschaltet und es ist auf Wunsch m&#246;glich, Briefe und Faxe zu schreiben. &#8220;Wir wollen aber, dass unsere Kunden innovative Dienste nutzen und nicht reflexartig zum Telefon greifen.&#8221; Daf&#252;r stehe auf der congstar-Homepage zum Beispiel ein Support-Forum und einen Service-Chat bereit. &#8220;Letzterer wird sehr intensiv genutzt. Pro Monat gibt es etwa 10.000 Chat-Anfragen und dabei eine L&#246;sungsquote von mehr als 80 Prozent. Das zeigt, dass den Kunden nicht nur an einer Hotline abschlie&#223;end geholfen werden kann, sondern auch in einem Chat&#8221;, zeigt sich Knauer &#252;berzeugt. &#8220;Wir glauben, dass der Trend immer st&#228;rker zum Online-Support geht.&#8221; Wenn ich mir &#252;berlege, dass auch ich immer wieder &#252;berlege, ob ich lieber eine Mail schreibe statt mir Endlos-Warteschleifenmusik anzuh&#246;ren, kann ich diese These durchaus nachvollziehen.</p>
<p><strong>Congstar-Andy polarisiert</strong></p>
<p>In Zukunft soll es im offiziellen congstar-Forum, in dem sich viele Nutzer nach Unternehmensangaben auch untereinander helfen, noch ein weiteres Service-Element geben: einen virtuellen Berater. Unternehmenssprecherin Sonja Rometsch, die w&#228;hrend des Gespr&#228;chs ebenfalls mit am Tisch sa&#223;, gab mir aber einen Anhaltspunkt: &#8220;Kennen Sie <a target="_blank" href="http://askanna-de.ikea.com/ikea-de/cgi-bin/ikea-de.cgi " target="_blank">&#8216;Frag einfach Anna&#8217;</a> von Ikea? So in der Art m&#252;ssen Sie sich auch unseren neuen Dienst vorstellen.&#8221; Anna war mir zwar neu, aber <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/16/eve-von-yello-ueber-heiratsantraege-und-flirts-im-web/">Eve von Yello Strom</a> kenne ich. Schlie&#223;lich hat auch sie uns schon einmal Rede und Antwort gestanden.</p>
<p>Wie genau der neue congstar-Webberater aussehen wird, dazu wollte sich Knauer mit Verwies auf den geplanten Start im Oktober noch nicht genauer &#228;u&#223;ern. Das bekannte Design der Telekom-Tochter soll aber offenbar Ber&#252;cksichtigung finden. Auch steht schon jetzt fest, dass der ziemlich polarisierende <a target="_blank" href="http://www.andywillwechseln.de/andy-und-seine-freunde">congstar-Andy</a> nicht als Avatar genutzt wird. Erg&#228;nzend gab Knauer mir mit auf den Weg: &#8220;Statische FAQs funktionieren nicht besonders gut, deswegen haben wir uns eine dynamische, personalisierte L&#246;sung &#252;berlegt hinter der intelligente Maschinen stecken, die auch hinzulernen k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>F&#252;r die Zukunft ist &#252;brigens auch denkbar, dass es mehr spezielle congstar-Angebote auf Facebook gibt. &#8220;Momentan steht dort noch die Markenpromotion im Vordergrund &#8211; zum Beispiel in Form von Gewinnspielen&#8221;, sagt Knauer. Mal abwarten, ob die Discount-Tochter der gro&#223;en Mutter folgt. Denn Mama Telekom schenkt <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/telekomentertain?sk=app_199868533409978" target="_blank">interessierten Entertain-Sat-Kunden</a> noch bis zum heutigen Mittwoch bei einer Bestellung &#252;ber Facebook die Installationskosten. Vorbildlich und ausbauf&#228;hig, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angry-Birds-BH: Must-Have-Accessoire f&#252;r den echten Hardcore-Fan &#8211; leider schon vergriffen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/05/angry-birds-bh-must-have-accessoire-fur-den-echten-hardcore-fan-leider-schon-vergriffen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 06:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[rovio mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich spontan meinen Androiden z&#252;cke und kleinen w&#252;tenden V&#246;geln wenige Minuten sp&#228;ter gewissenhaft behilflich bin, ihre gestohlenen Eier wieder einzusammeln, verdreht meine Freundin nur die Augen. Die unwiderstehliche Anziehungskraft von Angry Birds scheint bei ihr irgendwie nicht zu wirken. Doch dies ist ja eher die Ausnahme, denn das im Dezember 2009 als 52. App [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/angry-birds-shop.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23644" title="angry-birds-shop" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/angry-birds-shop.jpg" alt="" width="500" height="280" /></a></p>
<p>Wenn ich spontan meinen Androiden z&#252;cke und kleinen w&#252;tenden V&#246;geln wenige Minuten sp&#228;ter gewissenhaft behilflich bin, ihre gestohlenen Eier wieder einzusammeln, verdreht meine Freundin nur die Augen. Die unwiderstehliche Anziehungskraft von Angry Birds scheint bei ihr irgendwie nicht zu wirken.</p>
<p>Doch dies ist ja eher die Ausnahme, denn das im Dezember 2009 als 52. App einer kleinen unbekannten Software-Klitsche in Finnland ver&#246;ffentlichte Kultspiel schlug innerhalb kurzer Zeit Millionen von Smartphone-Nutzern in ihren Bann. F&#252;r <a href="http://rovio.com/" target="_blank">Rovio Mobile</a> sind die launigen V&#246;gel seitdem so etwas wie das iPhone f&#252;r Apple – eine heilige Cashcow, die den Aufstieg des 2003 von drei Studenten als Relude gegr&#252;ndeten Unternehmens in der heutigen Form &#252;berhaupt erst erm&#246;glicht hat. Kein Wunder, dass l&#228;ngst eine gigantische Marketing-Maschine angelaufen ist und noch mehr Geld in die Kassen der Finnen sp&#252;len soll.</p>
<p>Was haben wir da nicht alles – ein <a href="http://www.trendsderzukunft.de/kultspiel-angry-birds-ab-mai-als-brettspiel-erhaeltlich/2011/01/11/" target="_blank">Brettspiel</a>, <a href="http://www.angrybirdstees.com/" target="_blank">T-Shirts</a>, <a href="http://shop.angrybirds.com/products/green-flip-flops" target="_blank">Flip-Flops</a>, <a href="http://shop.angrybirds.com/products/green-shoulder-bag" target="_blank">Taschen</a>, <a href="http://www.gear4.com/category/_/71/angry-birds/" target="_blank">iPhone-Schutzh&#252;llen</a>, <a href=" http://shop.angrybirds.com/products/kids-red-backpack" target="_blank">Rucks&#228;cke</a> oder <a href="http://shop.angrybirds.com/products/8-red-bird" target="_blank">rote V&#246;gel</a> und <a href="http://shop.angrybirds.com/products/assortment-of-four-5-inch-pigs" target="_blank">gr&#252;ne Schweinchenkugeln</a> aus Pl&#252;sch zum gegenseitigen Bewerfen. Auch ein (fiktiver Fake-) Film geisterte bereits durch das Netz, wie euch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/28/nicht-fuers-kino-trailer-zum-angry-birds-realfilm-geleakt/">J&#252;rgen vor kurzem an dieser Stelle verraten hat</a>. Alles mehr oder minder nett – keine Frage. Eines der witzigsten Gimmicks, &#252;ber das ich in letzter Zeit gestolpert bin, stammt aber nicht von Rovio: der Angry-Birds-BH – im Netz bereits kommentiert mit – Achtung Kalauer – <a href="http://technabob.com/blog/2011/08/02/angry-boobs/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A%20TechnabobtechNewsBlog%20%28Technabob%29" target="_blank">&#8220;Angry Boobs&#8221;</a>. Ja, ich gebe es zu, ich habe gelacht. Und Frauen mit Humor werden es wohl auch tun und das Teil vielleicht ja sogar tragen.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/angry-birds-bh.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23645" title="angry-birds-bh" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/angry-birds-bh.jpg" alt="" width="500" height="299" /></a></p>
<p>Leider ist der BH, der von einer K&#252;nstlerin in Handarbeit mit dauerhaft-haltbarer Acryl-Farbe bemalt wird, derzeit nicht mehr bestellbar. Diese verkauft ihre Kreationen unter dem <a href="http://www.etsy.com/listing/78859476/angry-birds-bra?ref=sr_gallery_3&amp;ga_search_query=video+games&amp;ga_search_submit=&amp;ga_search_type=handmade&amp;ga_category=geekery&amp;ga_facet=" target="_blank">Pseudonym SceeneShoes &#252;ber das Internet</a> &#8211; und wurde offenbar vom Ansturm begeisterter Angry-Birds-Fans so &#252;berrannt, dass sie offenbar vorerst die Notbremse ziehen musste. Bisher verzeichnete die Shop-Seite mit dem ungew&#246;hnlichen BH-Motiv jedenfalls mehr als 17.000 Views &#8211; Zugriffswerte, die keiner <a href="http://www.etsy.com/people/SceeneShoes?ref=ls_profile" target="_blank">der anderen derzeit noch von SceeneShoes erh&#228;ltlichen Artikel</a> nur ann&#228;hernd erreicht hat. Preislich war das in diversen Gr&#246;&#223;en erh&#228;ltliche St&#252;ck mit 35 Dollar zudem sehr erschwinglich.</p>
<p>Ob es eine zweite Auflage oder gar ganze Kollektion &#8211; vielleicht ja mit verschiedenen V&#246;geln f&#252;r unterschiedliche BH-Abmessungen &#8211; geben wird, m&#246;chte ich dennoch bezweifeln. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Rovio sich dieses goldene Ei so einfach aus dem Nest klauen l&#228;sst. Oder vielleicht doch? Ich bin gespannt. F&#252;r meine Freundin w&#228;re der BH aber ohnehin nichts. Sie w&#252;rde wahrscheinlich blo&#223; wieder die Augen verdrehen.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ihr Profil ist gesperrt&#8221;: Google+ substrahiert bestehende Firmenprofile &#8211; vorerst [Update]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 16:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
		<category><![CDATA[soziale netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie macht man eine Party m&#246;glichst schnell m&#246;glichst interessant? Indem man nur einige G&#228;ste reinl&#228;sst und ihnen die Macht in die Hand gibt, vielleicht noch weitere dazu zu holen&#8221;, schrieb J&#252;rgen treffend vor ein paar Tagen, nachdem Google mit dem Start seines sozialen Netzwerks Google+ eine beachtliche Welle der Aufmerksamkeit ausgel&#246;st hatte. Die erste H&#252;rde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/google+-firmenprofil.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-23458" title="google+-firmenprofil" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/google+-firmenprofil.png" alt="" width="500" height="282" /></a></p>
<p>&#8220;Wie macht man eine Party m&#246;glichst schnell m&#246;glichst interessant? Indem man nur einige G&#228;ste reinl&#228;sst und ihnen die Macht in die Hand gibt, vielleicht noch weitere dazu zu holen&#8221;, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/30/sorry-zu-voll-hier-kein-reinkommen-bei-google">schrieb J&#252;rgen treffend vor ein paar Tagen</a>, nachdem Google mit dem Start seines sozialen Netzwerks Google+ eine beachtliche Welle der Aufmerksamkeit ausgel&#246;st hatte. Die erste H&#252;rde war damit geschafft: der &#8220;Haben-Wollen&#8221;- oder in diesem Fall &#8220;Muss-ich-dabei-sein&#8221;-Effekt &#228;u&#223;erte sich in allen Ecken des Netzes und auch in den Kommentaren auf Basic Thinking durch unz&#228;hlige Anfragen nach Einladungen.</p>
<p>Nimmt man dies als Gradmesser f&#252;r die Erfolgsaussichten von Google+, dann befindet sich Facebook derzeit sogar in einer schlechteren Lage als Apple im Jahr 2008. Damals war die Welt im iPhone-Fieber gegen das Google mit seinem Android-Urahnen G1 erst einmal nicht viel auszurichten vermochte. Das Wort Hype m&#246;chte ich ja lieber gar nicht erst erw&#228;hnen. Denn das G1 war angesichts der damit verbundenen Erwartungen ebenso ein Flop wie das merkw&#252;rdige E-Mail-Experiment Wave (das ich &#252;brigens immer noch nicht wirklich verstanden habe). Und trotzdem sind Android-Smartphones heute die dicksten Stachel im saftigen Fruchtfleisch Apples.</p>
<p>Und was sagt uns das nun f&#252;r Facebook? Zumindest so viel: Ein w&#252;rdiger Herausforderer ist gefunden. Dass das auch der bisherige Platzhirsch so sieht, zeigt nicht zuletzt der <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/facebook-verhindert-export-von-freunden/4359516.html" target="_blank">Versuch von Facebook, den Export von Freunden in das Google-Netzwerk zu verhindern</a>. Und kaum lobt etwa <a href="http://gadgetwise.blogs.nytimes.com/2011/07/05/is-googles-hangouts-its-killer-app" target="_blank">Jenna Wortham bei Gadgetwise</a> das Video-Chat-Feature Hangout als die eigentliche Killeapplikation von Google+, zaubert Zuckerberg f&#252;r seine Plattform etwas &#228;hnliches aus dem Hut. Ein Schelm, der da Zusammenh&#228;nge vermutet.</p>
<p>Doch wie ein weises chinesisches Sprichwort sagt: Innovation ist keine Einbahnstla&#223;e. Besser gut kopiert, als schlecht selbst gemacht, gilt daher auch f&#252;r Google. So verriet Christian Oestlien, leitender Produktmanager f&#252;r den Werbebereich bei Google+, nun in einem YouTube-Clip, dass man noch in diesem Jahr sogenannte Business-Profile f&#252;r die Pr&#228;sentation von Unternehmen und Marken anbieten will. Diese werden unter anderem Tools zur Analyse beinhalten und Verkn&#252;pfungen zu weiteren Google-Diensten wie AdWords bieten. Vorerst m&#252;ssen die Privatnutzer daher noch unter sich bleiben.</p>
<p><object width="500" height="314"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/at_azOmh69A?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="314" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/at_azOmh69A?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>&#8220;Aber es gibt doch schon ein paar solcher Accounts bei Google+&#8221; werdet ihr nun sagen. Stimmt, sage ich, aber das wird sich, wie es aussieht, erst einmal wieder &#228;ndern. Denn Google will sein noch nicht einmal gestartetes Gesch&#228;ftsmodell ja nicht bereits am Anfang torpediert sehen. Daher wurden und werden alle Profile bei Google+, die nicht einer Privatperson zuzuordnen sind, mittlerweile ohne Vorwarnung gesperrt, wie unter anderem <a href="http://www.googlewatchblog.de/2011/07/google-sperrt-profile-von-webseiten" target="_blank">Pascal vom GoogleWatchBlog</a> berichtet.</p>
<p>Demnach lautet die offizielle Begr&#252;ndung, es habe einen Versto&#223; gegen die <a href="http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?answer=107107" target="_blank">Community-Richtlinien</a> gegeben. Dort hei&#223;t es: &#8220;Ihr Profil sollte Ihre Person repr&#228;sentieren.&#8221; Getroffen haben soll es bereits etwa die Kollegen von <a href="http://mashable.com" target="_blank">Mashable</a> und <a href="http://www.chip.de" target="_blank&quot;">Chip</a>. Letztere zumindest finde ich aber weiterhin &#252;ber die Suche. <strong>[Update, 8. Juli]</strong> Mittlerweile sind auch Mashable und andere &#8220;Ausgesperrte&#8221; wieder auf Google+ zur&#252;ckgekehrt &#8211; und wissen nicht einmal unbedingt selbst, warum: &#8220;Wait. We&#8217;re back?&#8221;, hie&#223; es heute morgen etwa bei <a href="https://plus.google.com/103907806627406122152/posts" target="_blank">The Next Web</a>. Vielleicht ist sich ja Google nicht mehr so sicher, ob das Sperren der Profile eine gute Idee war. Andere Seiten wie etwa die des <a href="http://derstandard.at/1308680740865/In-eigener-Sache-Alle-WebStandard-RedakteurInnen-auf-Google" target="_blank">&#246;sterreichischen WebStandards</a> sind aber weiterhin nicht erreichbar. Blasphemisch gefragt: Hat Google hier etwa Angst vor schlechten Kritiken auf den gro&#223;en US-Blogs und l&#228;sst daher in diesen F&#228;llen Milde walten? Mal sehen, wie es weitergeht. <strong>[/Update] </strong>Ohnehin scheinen die Plus-W&#228;chter vorwiegend auf Hinweis von Nutzern aktiv zu werden. Wom&#246;glich ist manche Sperraktion daher auch die Folge von kleinen Sticheleien unter Konkurrenten.</p>
<p>Zumindest ein kleiner Kreis ausgew&#228;hlter Marken und Unternehmen soll im Rahmen einer Testphase aber schon bald eines der neuen Gesch&#228;ftsprofile anlegen d&#252;rfen. Anmeldungen nimmt Google ab sofort &#252;ber ein <a href="http://goo.gl/zq95C" target="_blank">Online-Formular</a> entgegen. Wenn dann irgendwann in ein paar Monaten der endg&#252;ltige Startschuss f&#252;r die Business-Accounts f&#228;llt, wird sich zeigen, ob Google+ auch in diesem Bereich das Zeug hat, Facebook langfristig die Stirn zu bieten. Mein Gef&#252;hl sagt mir jedenfalls, die Chancen stehen nicht schlecht.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
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		<title>Nah an Facebook, deshalb gut: Xing bietet Vorgeschmack auf neues Design</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/17/nah-an-facebook-deshalb-gut-xing-bietet-vorgeschmack-auf-neues-design/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 08:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickler]]></category>
		<category><![CDATA[VZ-Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergleicht man die schn&#246;den Umsatzzahlen, dann ist Xing um 50 Prozent gr&#246;&#223;er als die VZ-Netzwerke; bei den Mitgliederzahlen ist es ungef&#228;hr anders herum. Trotzdem liegen Welten zwischen beiden, wenn es darum geht, dem gemeinsamen Konkurrenten Facebook Paroli zu bieten. Was man den anderen voraus hat, hat Xing jetzt in einem neuen Design vorgestellt, das im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://whatsnew.xing.com/de/#alles-wichtige-immer-zur-hand" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-23023" title="XingRelaunch" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/XingRelaunch.jpg" alt="" width="500" height="336" /></a></p>
<p>Vergleicht man die schn&#246;den Umsatzzahlen, dann ist <a href="http://xing.com/" target="_blank">Xing</a> um 50 Prozent gr&#246;&#223;er als die VZ-Netzwerke; bei den Mitgliederzahlen ist es ungef&#228;hr anders herum. Trotzdem liegen Welten zwischen beiden, wenn es darum geht, dem gemeinsamen Konkurrenten <a href="http://facebook.com/" target="_blank">Facebook</a> Paroli zu bieten. Was man den anderen voraus hat, hat Xing jetzt <a href="http://whatsnew.xing.com/de/#alles-wichtige-immer-zur-hand" target="_blank">in einem neuen Design vorgestellt</a>, das im Juni online gehen soll. Quintessenz daraus: Man wird mehr wie Facebook, hebt die Aktivit&#228;ten der Kontakte in den Mittelpunkt, wird au&#223;erdem schneller durch eine Entschlackung des Codes.</p>
<p>Das neue Design wirkt aufger&#228;umt, frisch. Der Vergleich mit Facebook ist nat&#252;rlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Na und? Denn der Activity Stream mit den Neuigkeiten der Nutzer ist nun einmal das, was ein soziales Netz am interessantesten macht. Dass die Besucher des eigenen Profils prominent in der Seitenleiste angezeigt werden, ist ein geschickter Seitenhieb auf Facebook, wo das gleiche <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/27/facebook-wirklich-machtlos-gegen-den-wurm-der-weiss-wer-dein-profil-besucht-hat/" target="_blank">ja nicht m&#246;glich ist</a>, wie sich inzwischen hoffentlich herumgesprochen hat. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-23024" title="XingRelaunch2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/XingRelaunch2.jpg" alt="" width="500" height="354" /></p>
<p>Auff&#228;llig auch: Werbung taucht in den neuen Screenshots kaum auf. F&#252;r nicht-zahlende Xing-Nutzer wird es dabei wohl nicht bleiben, aber es ist unwahrscheinlich, dass das Business-Netzwerk die Seiten derart mit Werbung vollkleistern wird wie die VZs. Auch bei der so genannten Xing-Leiste hat man sich an Facebook orientiert. Hier wird direkt eingeblendet, ob es neue Nachrichten, Kontaktanfragen oder Termine gibt.</p>
<p>Xing hat im vergangenen Jahr <a href="http://blog.xing.com/2011/03/2010-ein-grosartiges-jahr-fur-xing/" target="_blank">45,1 Millionen Euro Umsatz</a> eingefahren, obwohl <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/10/nur-7-prozent-der-xing-mitglieder-zahlen-ihr-auch/" target="_blank">nur 7 Prozent der Mitglieder</a> zahlen, und den Vorsteuergewinn von 16,7 Millionen Euro offenbar gut investiert. Das neue Design ist also auch eine Aussage: Alle Macht den Entwicklern und Designern. Nach wie vor ist der internationale Markt f&#252;r Unternehmenschef Stefan Gross-Selbeck kein Thema. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/02/xing-wird-zum-social-network-auslandsexpansion-erst-einmal-kein-thema/" target="_blank">Ich bleibe dabei</a>: Er sollte ein weltweites Konkurrenzprodukt zu <a href="http://linkedin.com/" target="_blank">LinkedIn</a> nicht auf die lange Bank schieben.</p>
<p><object width="500" height="314"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GI8FnQ1tXiw?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GI8FnQ1tXiw?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="314" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Im Vergleich dazu haben die VZ-Netzwerke im vergangenen Jahr auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Holtzbrinck-prueft-Verkauf-der-VZ-Netzwerke-1239840.html" target="_blank">immerhin 30 Millionen Euro</a> umgesetzt. Gerade beim Recherchieren hat mich &#252;berrascht, dass die &#220;bernahme durch das Verlagshaus Georg von Holtzbrinck schon vier Jahre her ist (Januar 2007). Seitdem hat es zahlreiche Erweiterungen, Verbesserungen und Verschlechterungen gegeben, aber keinen echten Relaunch. Bei den VZs steht klar die Refinanzierung im Vordergrund. Nutzer schreckt man damit ab. Sie wandern zu Facebook ab &#8211; und zu Xing.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nach dem Hack: Gr&#246;&#223;tes anzunehmendes Datenleck und Gesichtsverlust bei Sony</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/27/nach-dem-hack-groesstes-anzunehmendes-datenleck-und-gesichtsverlust-bei-sony/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 09:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[playstation]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation Network]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[sony]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hack in Sonys Unterhaltungsnetzwerken Playstation Network (PSN) und Qriocity d&#252;rfte der gr&#246;&#223;te Daten-GAU der vergangenen Jahre sein. Erst eine Woche nach dem Hack ging Sony gestern damit an die &#214;ffentlicheit. Ein noch unbekannter Hacker sei in der Zeit zwischen dem 17. und dem 19. April in Sonys Datenbanken eingedrungen und habe unter anderem Namen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22879" title="PSN2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PSN2.jpg" alt="" width="500" height="239" /></p>
<p>Der Hack in Sonys Unterhaltungsnetzwerken Playstation Network (PSN) und Qriocity d&#252;rfte der gr&#246;&#223;te Daten-GAU der vergangenen Jahre sein. Erst eine Woche nach dem Hack ging Sony gestern <a href="http://de.playstation.com/psn/news/articles/detail/item369681/Update-zum-Ausfall-des-PSN/" target="_blank">damit an die &#214;ffentlicheit</a>. Ein noch unbekannter Hacker sei in der Zeit zwischen dem 17. und dem 19. April <a href="http://www.engadget.com/2011/04/26/sony-provides-psn-update-confirms-a-compromise-of-personal-inf/" target="_blank">in Sonys Datenbanken eingedrungen</a> und habe unter anderem Namen, E-Mail-Adressen und Postanschriften, Geburtsdaten, Passw&#246;rter, Sicherheitsfragen, Kaufgeschichte und m&#246;glicherweise auch Kreditkartennummern von mehr als 75 Millionen Kunden erbeutet. Wer dahinter steckt, ist noch unklar. Die Hackergruppe Anonymous hatte das PSN am 16. April mehrfach mit DDOS-Attacken &#252;berschwemmt, also versucht, das Netzwerk durch zu viele Anfragen in die Knie zu zwingen. Die Hacktivisten wollten sich damit f&#252;r die Klage gegen einen Hackers r&#228;chen und Sony eine Lektion erteilen.</p>
<p>Der Diebstahl von Kunden- und gar Kreditkartendaten tr&#228;gt allerdings nicht die Handschrift von Anonymous. Es ist denkbar, dass ein Dritter die vor&#252;bergehende Schw&#228;che von Sony ausgenutzt hat, um in das Netzwerk einzubrechen. Ironie der Geschichte ist, dass das Playstation Network als eins der am besten gesicherten der Welt galt. Sony nahm PSN und Qriocity am 19. April (vergangenen Dienstag) ohne Angabe von Gr&#252;nden f&#252;r mehrere Tage vom Netz, um sich um das Problem zu k&#252;mmern. Die Dimensionen des Hacks wurden Sony <a href="http://gizmodo.com/#!5796085/why-it-took-sony-seven-days-to-alert-playstation-network-users-to-the-security-breach" target="_blank">eigenen Angaben nach</a> erst nach mehreren Tagen bewusst. Dass die Diebe wohl genug Informationen gestohlen hatten, um damit K&#228;ufe auf Kosten der PSN-Kunden zu t&#228;tigen, will Sony demnach nicht gewusst haben. Die Kunden wurden eine geschlagene Woche im Unklaren gelassen. Und noch immer sind die Netzwerke offline; Sony hat noch nicht bekannt gegeben, wann sie wieder verf&#252;gbar sein sollen. </p>
<p>Die Anonymous-Attacke vor dem Hack galt als Rache f&#252;r den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Hotz" target="_blank">Hacker George Hotz</a>, den Sony f&#252;r das Umgehen des Sicherheitsmechanismus der Playstation 3 verklagt hatte. Dem Hacker war es allerdings darum gegangen, dass Entwickler auch selbst geschriebene Spiele auf der beliebten Konsole installieren konnten. Sony und er einigten sich schlie&#223;lich au&#223;ergerichtlich darauf, dass Hotz die Software, die er daf&#252;r geschrieben hatte, nicht mehr vertreiben darf. Anonymous hatte in der j&#252;ngeren Vergangenheit Websites extremer Regierungen und Gruppen gehackt. Teilweise verbreiteten die Webguerilla dort politische Botschaften, teils bestand die Botschaft darin, die Server von Unternehmen, Regierungen oder politischen Gruppen in die Knie zu zwingen.</p>
<p><strong>Sony tr&#228;gt den Schaden, IT-Security muss reagieren</strong></p>
<p>Im Falle des Hacks der Bank of America und der IT-Sicherheitsfirma HBGary Federal wurden von Anonymous allerdings auch E-Mails der Unternehmen ver&#246;ffentlicht. Auch bei diesen Aktionen ging es Anonymous aber darum, die jeweiligen Unternehmen blo&#223;zustellen beziehungsweise auf Korruption aufmerksam zu machen. Wenn, dann sollte ungeliebten Unternehmen oder Gruppen geschadet werden, nicht aber Kunden. Wer im Falle von Sonys Playstation Hack verantwortlich ist, wei&#223; man vermutlich erst, falls die gestohlenen Daten missbraucht werden. Anonymous streiten eine Schuld in diesem Falle ab: &#8220;Diesmal waren wir es nicht&#8221;, <a href="http://anonops.blogspot.com/2011/04/we-didnt-do-it-sony-incompetent.html" target="_blank">lautet die Botschaft</a> in einem Aktivisten-Blog.</p>
<p>Den Schaden tr&#228;gt Sony in mehrfacher Hinsicht. Dass man mit dem Daten-GAU so sp&#228;t an die &#214;ffentlichkeit ging, ist auch ein PR-Gau. Durch den langen Ausfall wird man au&#223;erdem zahlende Kunden gegen sich aufbringen und ihnen <a href="http://derstandard.at/1303291509752/Konsumentenschutz-Sony-wird-fuer-Schaden-aufkommen" target="_blank">finanziell entgegen kommen</a> m&#252;ssen. Wie man sich in Zukunft vor solchen Angriffen sch&#252;tzen kann? Wohl gar nicht. Datenbankverschl&#252;sselung ist deswegen ein Thema, dem sich IT-Sicherheitsfirmen und gro&#223;e Datensammler z&#252;gigst annehmen m&#252;ssen. Besser w&#228;re ein Weg, die Daten gar nicht bei Unternehmen speichern zu lassen, sondern in Form eines digitalen Schl&#252;sselbunds bei sich zu behalten.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Amazons neuer Bezahl-Button im Facebook-Stil: Einfacheres Zahlen, neue Abh&#228;ngigkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 11:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Web wird Amazon. Der Online-Versandh&#228;ndler hat heute einen Button f&#252;r sein Bezahlsystem Amazon Payments auch in Deutschland vorgestellt. Online-H&#228;ndler k&#246;nnen damit einen Schaltknopf mit der Aufschrift &#8220;Bezahlen &#252;ber Amazon&#8221; in ihrem Shop einbinden und damit sicheres Zahlen &#252;ber den Internet-Riesen anbieten. Das Versandhaus wandelt damit auf den Spuren des sozialen Netzwerks Facebook, das mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://payments.amazon.de/home" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-22867" title="AmazonPayment" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AmazonPayment.jpg" alt="" width="500" height="314" /></a></p>
<p>Das Web wird Amazon. Der Online-Versandh&#228;ndler hat heute einen Button f&#252;r sein Bezahlsystem <em>Amazon Payments </em><a href="https://payments.amazon.de/home" target="_blank">auch in Deutschland vorgestellt</a>. Online-H&#228;ndler k&#246;nnen damit einen Schaltknopf mit der Aufschrift &#8220;Bezahlen &#252;ber Amazon&#8221; in ihrem Shop einbinden und damit sicheres Zahlen &#252;ber den Internet-Riesen anbieten. Das Versandhaus wandelt damit auf den Spuren des sozialen Netzwerks Facebook, das mit Buttons auf Drittwebsites die M&#246;glichkeit anbietet, einen Link mit den Freunden zu teilen. H&#228;ndler haben von Amazon Payments den Vorteil, auf kostspielige andere Bezahlmethoden verzichten zu k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich schafft das durchaus angesehene Versandhaus Vertrauen bei den Kunden, die mit ihren bei Amazon hinterlegten Informationen bezahlen k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich gilt der gleiche Garantie-Anspruch.</p>
<p>Der H&#228;ndler zahlt keine Grundgeb&#252;hr, aber pro Transaktion 35 Cent Geb&#252;hren an Amazon zus&#228;tzlich zu einer Provision. Diese betr&#228;gt bei bis zu 5.000 Euro Umsatz im Monat 1,9 Prozent und sinkt bei steigendem Umsatz stufenweise auf bis zu 1,2 Prozent (bei &#252;ber 50.000 Euro Umsatz). Die H&#228;ndler werden vermutlich frei entscheiden k&#246;nnen, ob sie diese Geb&#252;hren an die Kunden weitergeben. Online-Shops aus den USA und Gro&#223;britannien soll der Schaltknopf angeblich bereits neue Kunden gebracht haben. </p>
<p><strong>Amazon dehnt seinen Einfluss im Netz immer weiter aus</strong></p>
<p>Nutzt ein Kunde den &#8220;Bezahlen &#252;ber Amazon&#8221;-Schaltknopf, wird er auf die Website von Amazon umgeleitet und bezahlt dort wie gewohnt. Dazu muss ein H&#228;ndler seine Ware nicht &#252;ber Amazon feil bieten, obwohl das seine Ums&#228;tze kaum schm&#228;lern d&#252;rfte. Der weltgr&#246;&#223;te Online-Versandh&#228;ndler will damit seinen Einfluss weiter vergr&#246;&#223;ern. Schon lange versendet Amazon nicht mehr alle Ware selbst, sondern viele Produkte &#252;ber externe H&#228;ndler. Jetzt dehnt man seinen Einfluss auch auf den Rest des Webs aus. Hinter immer mehr Verk&#228;ufen im Web steht Amazon; der Name soll zum Synonym f&#252;r Online-Shopping werden. Es d&#252;rfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis H&#228;ndler einen Online-Shop im Amazon-Look erstellen k&#246;nnen.</p>
<p>In der Tat dehnt Amazon seinen Einfluss im Netz immer weiter aus und wird zum Facebook des Shoppens. So hat das Versandhaus vor kurzem einen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/22/amazons-appstore-endlich-online-aber-keine-apps-ausserhalb-der-usa-verfuegbar/" target="_blank">Android-App-Store</a> gestartet. Ein passendes Tablet gibt es wohl bald obendrauf; den E-Book-Markt sichern sich die Bad Hersfelder auch in Deutschland mit dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/21/amazon-ein-kindle-ein-store-ein-tablet-eine-verschwoerungstheorie-und-frohe-ostern/" target="_blank">k&#252;rzlich hierzulande gestarteten</a> Kindle Shop. Mit einem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/30/cloud-player-musikindustrie-droht-amazon-mit-klagen/" target="_blank">Cloud-Musikspeicher</a> macht man gegen Apple und Google mobil.</p>
<p><strong>Gro&#223;konzerne beherrschen das Web</strong></p>
<p>Dass viele junge Startups ihre Websites in Amazons Cloudservice hosten, wird dann zum Nachteil, wenn der Dienst f&#252;r mehrere Tage ausf&#228;llt, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/21/bunter-ausfall-was-passiert-wenn-sich-junge-startups-auf-amazons-cloud-verlassen/" target="_blank">wie vergangene Woche geschehen</a>. Da passt es ins Bild, dass Amazon gerade in den USA mit Facebook gemeinsame Sache macht: Verbindet man dort seinen Amazon-Account mit Facebook, erh&#228;lt das Versandhaus ohne Einverst&#228;ndnis den <a href="http://www.gulli.com/news/usa-facebook-bertr-gt-unbemerkt-daten-an-amazon-2011-04-25?utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter" target="_blank">Zugang zu den pers&#246;nlichen Daten</a> eines Nutzers und denen seiner Freunde.</p>
<p>Wir bewegen uns immer mehr in die Richtung eines von Gro&#223;konzernen beherrschten Internets. Amazon, Facebook, Google, Apple und vielleicht noch Microsoft teilen das Netz mit ihren Diensten unter sich auf. Und wir geraten zunehmend in ihre Abh&#228;ngigkeit. Amazons Shopping-L&#246;sung mag f&#252;r kleine H&#228;ndler auf den ersten Blick viele Vorteile bieten. Diese sind aber schnell aufgebraucht, wenn der Konzern eines Tages den Markt dominiert und die Preise nach Belieben diktiert. Deutlich lieber w&#228;ren mir mehrere kleine Anbieter, die einfache und sichere Bezahll&#246;sungen f&#252;r unabh&#228;ngige Online-Shops anbieten. Hoffentlich l&#228;sst sich der Trend noch aufhalten.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>So sehen Sieger aus: Mitfahrzentrale DeinBus schl&#228;gt die Bahn</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 13:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kommt nicht oft vor, dass ein deutsches Startup das Topthema in den Radionachrichten ist. Aber heute Nachmittag hat das Webunternehmen Yourbus GmbH mit Sitz in Offenbach und Friedrichshafen genau das geschafft. Denn das Landgericht Frankfurt wies eine Klage der Deutschen Bahn gegen das kleine Unternehmen ab, das mit einer cleveren Idee dem Schienenmonopolisten Konkurrenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=206032952761696&amp;set=a.206032949428363.55029.108756529156006&amp;type=1"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/YourBusVorGericht.jpg" alt="" title="YourBusVorGericht" width="500" height="305" class="alignnone size-full wp-image-22834" /></a><br clear="all"></p>
<p>Es kommt nicht oft vor, dass ein deutsches Startup das Topthema in den Radionachrichten ist. Aber heute Nachmittag hat das Webunternehmen Yourbus GmbH mit Sitz in Offenbach und Friedrichshafen genau das geschafft. Denn das Landgericht Frankfurt wies eine Klage der Deutschen Bahn <a target="_blank" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,8233919,00.html">gegen das kleine Unternehmen ab</a>, das mit einer cleveren Idee dem Schienenmonopolisten Konkurrenz machen will: Die Seite <a target="_blank" href="http://www.deinbus.de/">DeinBus.de</a> organisiert Busreisen von einer Stadt in die n&#228;chste, und zwar nur dann, wenn sich online genug G&#228;ste f&#252;r eine Fahrt registriert haben.</p>
<p>Das sahen die Frankfurter Richter offenbar als Hauptgrund daf&#252;r an, das Gesch&#228;ftsmodell von Yourbus als Angebot f&#252;r Gelegenheitsfahrten einzustufen, was mit einer Mitfahrzentrale vergleichbar ist. Die Bahn hatte dem Startup vorgeworfen, ihr bei Linienfahrten Konkurrenz zu machen, was nach dem Personenbef&#246;rderungsgesetz von 1934 verboten ist. Von Seiten der Bahn hie&#223; es zun&#228;chst nicht, dass man das Urteil anfechten wolle. Yourbus als Unternehmen hinter DeinBus.de sieht sein Gesch&#228;ftsmodell darin best&#228;tigt und will nun richtig loslegen. Mal ehrlich: Wer g&#246;nnt es den Jungs nicht, die sich heute nach ihrem Sieg vor dem Landgericht so sch&#246;n freuen konnten wie auf dem Bild oben!</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Flattr k&#252;ndigt Micropayment f&#252;r beliebige Twitter-Accounts und Websites an</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 14:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus der Versenkung: Flattr hat sich zur&#252;ckgemeldet und &#246;ffnet sein soziales Spendentool ab Mai f&#252;r Webservices, die OAuth unterst&#252;tzen, darunter auch Twitter-Accounts. Das bedeutet leider nicht, dass jeder Twitter-Account einen Flattr-Button erh&#228;lt. Spenden soll man vielmehr &#252;ber das Flattr-Dashboard. Wie das genau funktioniert, erkl&#228;rte Gr&#252;nder Peter Sunde heute auf der Webkonferenz Re:publica noch nicht. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://flattr.com/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Flattr1.jpg" alt="" title="Flattr" width="250" height="200" class="alignright size-full wp-image-22785" /></a>Aus der Versenkung: Flattr hat <a target="_blank" href="http://blog.flattr.net/2011/04/flattr-reloads-the-cannons/">sich zur&#252;ckgemeldet</a> <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2011/04/14/soziale-micropayments-ab-1-mai-twitter-konten-flattern/">und &#246;ffnet</a> sein soziales Spendentool <a target="_blank" href="http://www.golem.de/1104/82814.html">ab Mai</a> f&#252;r Webservices, die OAuth unterst&#252;tzen, darunter auch Twitter-Accounts. Das bedeutet leider nicht, dass jeder Twitter-Account einen Flattr-Button erh&#228;lt. Spenden soll man vielmehr &#252;ber das <a target="_blank" href="http://flattr.com/">Flattr-Dashboard</a>. Wie das genau funktioniert, erkl&#228;rte Gr&#252;nder Peter Sunde heute auf der Webkonferenz Re:publica noch nicht. </p>
<p>Auf dem pers&#246;nlichen Dashboard wird man wahrscheinlich Twitter-Accounts suchen und ausw&#228;hlen k&#246;nnen, denen man etwas spenden m&#246;chte. Vermutlich wird es vorher noch ein Update des bislang eher verworrenen Flattr-Dashboards geben. Interessant dabei: Flattr-Nutzer sollen <em>jedem</em> Twitter-Account etwas spenden k&#246;nnen, ganz gleich, ob der Twitterer einen Flattr-Account hat oder nicht. Dazu soll es die M&#246;glichkeit geben, sich mit seinem Twitter-Account bei Flattr anzumelden. Das Detail, wie das genau in der Praxis funktionieren soll, blieb Sunde bislang allerdings schuldig. Am 1. Mai werden wir mehr sehen.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Gigalocal verortet W&#252;nsche auf einer Karte: Deutschland holt auf</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 13:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Onlinemarktplatz Gigalo.de will heute Nachmittag auf der Webkonferenz Re:publica die App Gigalocal vorstellen, die Jobangebote und W&#252;nsche auf einer Karte verortet. Man kann dort etwa Gesuche einstellen wie &#8220;F&#228;nd&#8217;s klasse, wenn mir jemand ein Eis vorbei bringt. Spendiere 5 Euro daf&#252;r&#8221;. Wer in der Gegend ist, kann das Angebot auf einer Karte lesen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/GigaLocal.jpg" alt="" title="GigaLocal" width="500" height="295" class="alignnone size-full wp-image-22783" /><br clear="all"></p>
<p>Der Onlinemarktplatz <a target="_blank" href="http://gigalo.de/">Gigalo.de</a> will heute Nachmittag auf der Webkonferenz Re:publica die App Gigalocal vorstellen, die Jobangebote und W&#252;nsche auf einer Karte verortet. Man kann dort etwa Gesuche einstellen wie &#8220;F&#228;nd&#8217;s klasse, wenn mir jemand ein Eis vorbei bringt. Spendiere 5 Euro daf&#252;r&#8221;. Wer in der Gegend ist, kann das Angebot auf einer Karte lesen oder sich per Alarm dar&#252;ber informieren lassen, es annehmen und das Geld daf&#252;r kassieren. Nicht minder interessant finde ich, dass mit Hanse Ventures ein deutscher Investor das Projekt f&#246;rdert. Zwar l&#228;sst sich mit dem Marktplatz dahinter Geld verdienen. Aber ansonsten wirkt vieles an Gigalocal wie ein Spa&#223;projekt &#8211; das man eigentlich aus den USA erwartet h&#228;tte. </p>
<p>Drehen wir die Uhr ein paar Wochen zur&#252;ck, als in Austin, Texas, der <a target="_blank" href="http://sxsw.com/">Kongress SXSW</a> stattfand. Dieser hatte in den Vorjahren Webunternehmen wie Twitter und Foursquare gro&#223; raus gebracht. In diesem Jahr hat man pfiffige Ideen daf&#252;r eher mit der Lupe gesucht. <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/11/mehr-gemeinschaft-bitte-10-interessante-apps-der-sxsw-bringen-die-menschen-zusammen/">Gruppenchats auf dem Smartphone</a> waren diesmal der Trend. Sicher nicht &#252;berfl&#252;ssig, aber in ihrer Masse weder revolution&#228;r, noch &#252;berm&#228;&#223;ig interessant. Kundennutzen und Gesch&#228;ftsmodelle sind bei der Konferenz traditionell weniger wichtig, aber auch ein Killer-Startup hat diesmal gefehlt. Es war schlicht nichts dabei, woraus man einen Hype h&#228;tte erzeugen k&#246;nnen. </p>
<p>Nicht minder spannend zumindest das deutsche Pendant: <a target="_blank" href="http://dailyplaces.com/welcome">Dailyplaces</a> aus Frankfurt hat eine <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2011/04/12/puenktlich-zur-republica-dailyplaces-vereint-check-ins-und-echtzeit-chat/">Mischung aus Group Chat und Checkin</a> geschaffen, Chatten mit Menschen, die gerade in der N&#228;he sind. Von &#8220;Takes Questions&#8221;, <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/14/fans-fragen-popstars-antworten-soundclouds-spannende-qa-community-takes-questions/">der neuen Community der Berliner Musikplattform Soundcloud</a>, habe ich bezeichnenderweise zuerst in US-Techblogs gelesen. Und hierzulande hat Gigalo.de mit Gigalocal jetzt also ein Konzept vorgestellt, dem ich zutraue, dass es die ganze Welt interessieren k&#246;nnte. W&#228;hrend Gigalo zwar nur <a target="_blank" href="http://www.gruenderszene.de/news/gigalo-hanse-ventures-fiverr-klon">einer von vielen Klonen</a> des US-Niedriglohn-Marktplatzes <a target="_blank" href="http://fiverr.com/">Fiverr</a> ist, erweitert Gigalocal die Idee mit einer App, die das Original noch nicht zu bieten hat. Kommt es nur mir so vor, oder habt ihr auch den Eindruck, dass sich in der deutschen Startup-Szene derzeit einiges bewegt?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<item>
		<title>Viatag stellt parkscheinloses Parkhaus vor: Mobiles Bezahlen ohne Handy</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 08:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schaut man sich die j&#252;ngsten Entwicklungen um die Technik NFC an, keimt Hoffnung auf, dass wir in naher Zukunft die Geldb&#246;rse zuhause lassen k&#246;nnen. Eine Alternative zum Bezahlen mit dem Handy hat der deutsche Anbieter MotionID vergangene Woche in Duisburg vorgestellt: ein ticketloses Bezahlsystem f&#252;r das Auto. Ohne auszusteigen oder ein Terminal durch das Fenster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://viatag.eu"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Viatag.jpg" alt="" title="Viatag" width="500" height="235" class="alignnone size-full wp-image-22745" /></a><br clear="all"></p>
<p>Schaut man sich die j&#252;ngsten Entwicklungen um die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/03/wenn-das-smartphone-die-geldboerse-ersetzt-wann-kommt-nfc/">Technik NFC</a> an, keimt Hoffnung auf, dass wir in naher Zukunft die Geldb&#246;rse zuhause lassen k&#246;nnen. Eine Alternative zum Bezahlen mit dem Handy hat der deutsche Anbieter <a target="_blank" href="http://www.motionid.net/index.php?option=com_content&#038;view=section&#038;layout=blog&#038;id=6&#038;Itemid=28&#038;lang=de">MotionID</a> vergangene Woche in Duisburg vorgestellt: ein ticketloses Bezahlsystem f&#252;r das Auto. Ohne auszusteigen oder ein Terminal durch das Fenster zu bedienen, zahlt man praktisch im Vorbeifahren an Mautstellen, Drive-Ins, Tankstellen oder im Parkhaus. Im Auto ist dazu unter der Windschutzscheibe ein RFID-Transponder angebracht, auf dem nichts gespeichert ist als eine Kundenkennung. Das habe ich mir einmal vor Ort angeschaut und mir die Technik von den Beteiligten in einem Video erkl&#228;ren lassen.</p>
<p>Bei der Technik namens <a target="_blank" href="http://www.viatag.org/viatag/index.html">Viatag</a> m&#252;ssen die Lokalit&#228;ten mit einem Lesesystem ausgestattet sein. Im Falle des Parkhauses &#246;ffnet es die Schranke automatisch &#8211; ohne dass man ein Ticket l&#246;sen muss. Nach Ende der Parkzeit ermittelt es die Parkdauer, l&#228;sst den Kunden klaglos wieder herausfahren und setzt es auf dessen monatliche Rechnung. In Duisburg hat MotionID die Technik im Elektroauto Tesla Roadster vorgef&#252;hrt. Tim Ruhoff, dessen Firma <a target="_blank" href="http://www.nextgenerationmobility.de/">Next Generation Mobility</a> das Auto in Deutschland promotet und bei der Vorf&#252;hrung des ticketlosen Systems mit MotionID kooperiert, erkl&#228;rte mir w&#228;hrend einer Fahrt, wie die Technik funktioniert. </p>
<p><object width="500" height="405"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YbhwYd0N4jo?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YbhwYd0N4jo?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="405"></embed></object></p>
<p>Die Idee des Parkens ohne Ticket klingt fortschrittlich. Das gr&#246;&#223;te Problem, das ich im Moment noch sehe, ist die mangelnde Kostenkontrolle, die viel Vertrauen erfordert. Woher wei&#223; ich als Kunde denn, ob das Parkhaus mir die wirkliche Parkzeit abbucht und nicht eine Stunde obendrauf schl&#228;gt? Eine Kontrolle fehlt da. Auch beim Parken <em>mit</em> einem Ticket kann man nat&#252;rlich &#252;bers Ohr gehauen werden, aber in dem Moment wird man eher versuchen, sich bei einem Verantwortlichen zu beschweren. Ein paar Wochen sp&#228;ter d&#252;rfte man daf&#252;r kaum noch wissen, wie lange man eigentlich geparkt hat. </p>
<p>Das ist eine Schwachstelle, die von H&#228;ndlern ausgenutzt werden kann. Aber Parken ohne Ticket und Bargeld: die Idee klingt doch gar nicht schlecht. Eine zus&#228;tzliche Sicherungsschicht k&#246;nnte in Zukunft &#252;ber ein Zusammenspiel des RFID-Transponders mit der Bordkonsole oder dem Smartphone erreicht werden. Wenn man dort etwa einen Kauf mit einem Knopfdruck erst best&#228;tigen muss, h&#228;tte der Kunde eine bessere Kostenkontrolle. Aber Geldb&#246;rsen werden wir vielleicht in ein paar Jahren wirklich nicht mehr brauchen. Ich k&#246;nnte mich daran gew&#246;hnen.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Der Zukunftstrend Social Shopping bietet euch heute: eine Fettabsaugung f&#252;r 1.900 Euro</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 08:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Social Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>

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		<description><![CDATA[Und als Angebot des Tages erhaltet ihr ein romantisches Abendessen f&#252;r Zwei beim Italiener zum halben Preis. Und wenn euch das nicht &#252;berzeugt, lege ich noch eine Fettabsaugung obendrauf. Eine was? Ja genau, eine Fettabsaugung. Jene Turbodi&#228;t, die es euch erlaubt, im nahenenden Sommer wieder in Bikini, Badehose, Adams- oder Evakost&#252;m an den Strand zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22728" title="GrouponFettabsaugung" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/GrouponFettabsaugung.jpg" alt="" width="500" height="322" /></p>
<p>Und als Angebot des Tages erhaltet ihr ein romantisches Abendessen f&#252;r Zwei beim Italiener zum halben Preis. Und wenn euch das nicht &#252;berzeugt, lege ich noch eine Fettabsaugung obendrauf. Eine was? Ja genau, eine Fettabsaugung. Jene Turbodi&#228;t, die es euch erlaubt, im nahenenden Sommer wieder in Bikini, Badehose, Adams- oder Evakost&#252;m an den Strand zu gehen. Das ist das Angebot, das mir <a href="http://groupon.de/" target="_blank">Groupon</a> heute f&#252;r meinen Wohnort Bonn vorgeschlagen hat. 62,5 Prozent gespart gegen&#252;ber dem Originalpreis. </p>
<p>Groupons Gesch&#228;ftsidee ist, dass Rabatte erst zustande kommen, wenn mehrere Leute ein Angebot annehmen. Social Shopping nennt sich <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,749162,00.html">der Trend</a>. Groupon ist gerade das Sternchen unter den Webunternehmen. Der Wert wird auf <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/18/mir-ist-langweilig-milliardenkonzern-groupon-hat-gelernt-wie-seine-nutzer-ticken/" target="_blank">10 bis 25 Milliarden US-Dollar</a> gesch&#228;tzt. Social Shopping gilt als Zukunftstrend. Auch Facebook und Google wollen in K&#252;rze <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/31/facebook-deals-startet-in-deutschland-angebote-bei-sieben-partnern/" target="_blank">&#228;hnliche Angebote</a> um eine <a href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_facebook_baut__deals__zu_groupon_konkurrent_aus_story-39002364-41550304-1.htm" target="_blank">Social-Shopping-Komponente</a> erweitern.</p>
<p>In diesem Falle kommt das Angebot zustande, wenn sich bereits einer f&#252;r das Angebot entscheidet. Social Shopping also nur im Sinne von anschlie&#223;end gesellschaftskompatibler Figur. Bisherige Angebote, die mich auf Groupon bisher erreicht haben, waren im deutlich niedrigpreisigeren Segment: Einmal Essen und danach Kalorien wieder abtrainieren auf der Bowlingbahn, eine Massage oder Manik&#252;re, Fotos auf eine Leinwand bringen. Eine Fettabsaugung scheint mir da irgendwie &#8211; unpassend.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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