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Archive for the ‘Entertainment’

“Hotel Desire”: Deutscher Erotikfilm soll 170.000 Euro über Crowdfunding einsammeln06.06.11

Mein erster Gedanke war: Du lieber Himmel! Ist es mittlerweile so schlecht um die deutsche Filmförderung bestellt? Die beiden deutschen Produktionsfirmen Teamworx und von Fiessbach Film wollen ihren neuen geplanten Spielfilm “Hotel Desire” crowdfunden lassen und allein mit Spenden über das Internet die notwendigen 170.000 Euro einsammeln. Das verwundert, denn 170.000 Euro sind sehr wenig für einen Film mit vielen keinesfalls unbekannten Darstellern. Anna-Maria Mühe ist dabei, Herbert Knaup oder Jan-Gregor Kremp. Die Hauptrollen spielen Saralisa Volm und Clemens Schick. Sergej Moya, von dem auch das Drehbuch stammt, führt Regie.

Die Produktionsfirmen beschreiben den Film selbst als “porNEOgrafischen Film”, bei dem es eher in Richtung Erotik als Pornografie gehen soll. Das Projekt hat bislang gut 600 Euro eingesammelt – wobei man aber fairerweise sagen muss, dass die Aktion erst heute offiziell begonnen hat. Warum gab es dafür kein Geld von einer Filmförderung? Klare Antwort: Kann noch kommen. (weiterlesen …)

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Sony erneut gehacked, womöglich 1 Million Kundendaten ausgespäht03.06.11

Das wird langsam zum Volkssport, nach dem Motto: Jeder darf mal Sony hacken. Aber gestern Nacht ist es wahrscheinlich wieder passiert: Die Hackergruppe Lulz Security gibt vor, bei SonyPictures “eingebrochen” und 1 Million Kundendaten gestohlen zu haben. Der Aufwand dafür sei minimal gewesen. Man habe das mit einer einfachen SQL-Injection getan, dem Einschleusen eigener Befehle in die SQL-Datenbank des Opfers. Allein dieser einfache, einmalige Einbruch habe alle Datensätze zu Tage gefördert.

Beispiele der Datensätze hat die Hackergruppe in einer RAR-Datei im Internet veröffentlicht, 39.000 E-Mail-Passwort-Kombination und 12.500 weitere Kundendaten mitsamt Geburtsdatum, Passwort, Anschrift und E-Mail. Inzwischen ist die Website der Lulz Security offline. Noch ist unklar, ob sie abgeschaltet wurde oder nur in die Knie ging. Blogs wie Engadget und Thisismynext konnten die RAR-Datei noch rechtzeitig herunterladen und halten die Datensätze darin für echt. SonyPictures hatte sie unverschlüsselt bei sich gespeichert. Laut Corina Hunziker vom GameCity ist das eine geplante Katastrophe: Die Gruppe hatte vor wenigen Tagen das Ende von Sony angekündigt. (weiterlesen …)

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Tritt ein ins Museum! Das Ausstellungsstück bist du02.06.11


Hereinspaziert! Intel wirbt derzeit auf ganz besondere Art und Weise für seine Core-i5-Prozessoren: mit einem virtuellen Museum. Hier gibt es keine langweiligen Skulpturen, Tonscherben oder Münzen zu sehen, sondern das eigene Leben. Statusupdates, Videos, Bilder, die man einmal gepostet hat, werden exemplarisch in einem virtuellen Museumsrundgang vorgeführt. Die Bilder der Kontakte vereinen sich am Schluss des dreiminütigen Rundgangs zu einem ganz besonderen Bild.

Intel führt in diesem aufwändig animierten, nutzergenerierte Film also vor, was die eigenen Prozessoren so alles können. Um das Museum zu starten, muss man sich mit seinem Facebook-Account verbinden und ihm die Freigabe zu einer ganzen Menge an Daten erteilen, die dem Betrachter daraufhin vorführt werden. Wer keinen i5-Prozessor hat, muss ein wenig Ruckeln in Kauf nehmen, und auch die Wartezeit beim Laden der Daten sollte man nicht unterschätzen. Intel hat womöglich nicht mit einem derart großen Ansturm auf die Website gerechnet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall: Wenn alle Museen so interessant wären, dann ginge man da bestimmt viel öfter hin.

(Jürgen Vielmeier)

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Musik, Games und Video: Facebook will zur Unterhaltungsplattform werden30.05.11

Warner
Zaghafter Anfang: Warner bot im März den Spielfilm “The Dark Knight” auf Facebook an.

Hin und wieder passiert es auch uns, dass uns in den Wirren um ein interessantes Thema ein nicht unerhebliches Detail durchrutscht. Das sei hiermit nachgeholt: Eine mögliche Kooperation mit dem Musikstreaming-Anbieter Spotify könnte für Facebook erst der Anfang gewesen sein. Das soziale Netzwerk plant laut einem Bericht der “New York Times” Kooperationen mit weiteren Unternehmen der Unterhaltungsbranche. Ziel soll es sein, zu einer allumfassenden Unterhaltungsplattform zu werden.

Michael Wolf von GigaOm nennt es gar das “soziale Unterhaltungsbetriebssystem für das Web”. Facebook bietet schon jetzt die Möglichkeit, sich über Texte, Bilder und Amateurvideos (YouTube) auszutauschen, indem man die jeweiligen Webseiten einbindet. Die Möglichkeiten gerade für Musik greifen noch viel weiter. (weiterlesen …)

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