
Kneift mich mal: Wo ist da jetzt der Unterschied? Fabian hat mich auf Twitter darüber informiert, dass Kino.to wieder da ist, jetzt aber Kinox.to heißt. Schaut man sich die Seite an, dann sieht es nach einer Kopie des Originals aus. Gleiche Designs, gleiche inhaltliche Ausrichtung. Über 15.000 Links zu Spielfilmen hat die Seite im Angebot, darunter “Transformers 3″, der aktuell im Kino läuft. Dazu gibt es über 1.000 Links zu Dokus und über 3.500 zu Serien.
[Update, 11:20 Uhr]: Christine Ehlers von der GVU schreibt in einer Pressemeldung, die uns vorliegt, der Start von Kinox.to sei für sie keine Überraschung. Die GVU sehe darin ein abgespecktes Angebot (was bezweifelt werden darf) und feiert das Auftauchen der Plattform gar als den eigenen Erfolg. Ehlers: “Dass es vergleichsweise lange gedauert hat, bis diese Resteverwertung von kino.to online gestellt wurde offenbart, wie empfindlich die Aktion der Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Szene getroffen hat.” Kinox.to ist vermutlich aufgrund des neuen Besucheransturms derzeit nur schwer zu erreichen. [/Update]
Die Experten seid ihr: Ist das Angebot vergleichbar mit dem von Kino.to? Der Fokus von Kinox.to liegt wie schon bei Kino.to auf deutschsprachigen Angeboten. Videomaterial gibt es wie schon beim Vorgänger auf der Plattform selbst nicht, wohl aber Links zu Streams und downloadbaren Angeboten auf anderen Websites wie Megavideo. Dass bald Mirror-Sites mit gleichen Angeboten wie Kino.to entstehen würden, hatten Experten nach der Kino.to-Hochnahme bereits erwartet. Der Postillon feierte derweil einen großen Erfolg mit einem satirischen Beitrag unter der Überschrift “Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen”. Man fragt sich nun, welche Spatzen die Staatsanwaltschaft Dresden mit ihren Kanonen eigentlich getroffen hat. (weiterlesen …)