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Archive for the ‘Geld’

Aldi vor dem Kadi: Streit um Lizenzgebühren für Komprimierungsstandard18.03.10

Mensch, das löst in mir altem Aldi-Kunden doch glatt eine Achterbahnfahrt der Gefühle aus: Gestern noch erhalte ich eine Mail mit der frohen Kunde, dass Aldi mit einem Multimedia-PC in den Frühling startet. Und heute folgt dann die Hiobsbotschaft auf den Fuß: Aldi (sowohl Süd als auch Nord) wird verklagt und soll den Verkauf aller PCs, Laptops, Set-Top-Boxen, DVD-Player, Blu-ray-Player und Fernseher stoppen. Der Großhändler und einige seiner hiesigen Konkurrenten sollen diese Produkte anbieten, ohne über die dafür nötigen Lizenzen für den Video- und Audio-Kompressionsstandard MPEG-2 zu verfügen beziehungsweise ohne die anfallenden Lizenzgebühren zu entrichten. Das behaupten zumindest die Patentinhaber und haben deswegen nun vor dem Düsseldorfer Landgericht Klage eingereicht.

“Wir erwarten von allen Händlern, die MPEG-2-Produkte unter ihrem eigenen Markennamen verkaufen, dass sie ihre Verpflichtungen in Bezug auf die Patentlizenzen erfüllen”, so Larry Horn, Geschäftsführer bei MPEG LA. In der Pressemitteilung (.pdf) dieses mit der Wahrung der Kläger-Interessen betrauten Patentverwaltungs-Unternehmens finden sich neben dieser auch noch weitere Forderungen: der klassische finanzielle Schadensersatz, eine Einstweillige Verfügung gegen die unrechtmäßige Verwendung der MPEG-2-Patente im besagten Produkt-Portfolio und ein Verbot, diese Produkte weiterhin anbieten, bewerben oder importieren zu dürfen. (weiterlesen…)

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Neues Schreckgespenst: Studie macht Netz-Piraten für Arbeitsplatzverlust verantwortlich18.03.10

“Liebe Netz-Piraten, würdet ihr bitte euer kriminellen Handlungen künftig einstellen. Ihr gefährdet mit eurem schändlichen Tun Millionen von Jobs in der EU. Gezeichnet: Eure Internationale Handelskammer.” - So nett würde die Behörde ihr Anliegen den Cyber-Ganstern gegenüber vermutlich nie formulieren, es wird aber dennoch immer so auf Letztere wirken: kindlich-naiv. Und die Antwort wird auch immer die Gleiche bleiben: “Nein, außer wenn…” Die Bedingungen muss ich hier nicht wiederholen, sie wurden schon mehr als einmal auf diesem Blog von euch und uns formuliert.

Der Fokus soll vielmehr auf der Untersuchung liegen, die die Basis für den fiktiven Brief bildet. Dem Guardian zufolge könnten in den nächsten fünf Jahren 250.000 Menschen in Großbritannien ihre Jobs in den Branchen Musik, Film und Fernsehen verlieren, wenn die Online-Piraterie im gleichen Ausmaß weiterbetrieben wird, wie bisher. In der gesamten EU werde die Zahl im gleichen Zeitraum sogar deutlich die Millionengrenze übersteigen. Dies will eine Studie mit dem Titel: “Building a Digital Economy – The Importance of Saving Jobs in the EU’s Creative Industries” (zu Deutsch etwa: “Aufbau einer digitalen Wirtschaft: Die Bedeutung der Erhaltung von Arbeitsplätzen in den kreativen Branchen der EU”) herausgefunden haben, die der französische Marktforscher Tera Consultans im Auftrag der Internationalen Handelskammer durchgeführt hat. (weiterlesen…)

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PayPal schraubt die Preise runter, um Micropayment-Entwicklung voranzutreiben16.03.10

Sie an, sieh an. PayPal gibt nun also tatsächlich Gas und versucht aufzuholen, was bisher verpennt worden war. Ich hatte mich ja an anderer Stelle schon kritisch mit der Geschäftspolitik der eBay-Tochter auseinandergesetzt und bemängelt, dass ein wichtiger Trend bisher völlig stiefmütterlich behandelt wurde: Micropayment. Natürlich könnte nun der Einwand kommen, dass das Unternehmen super erfolgreich ist – der Umsatz soll im Jahr 2011 auf über fünf Milliarden Dollar anwachsen – und damit eigentlich alles richtig gemacht wurde. Der Punkt ist aber der: Wenn sich beispielsweise die Zeitungsverleger erst einmal für ein Monetarisierungsmodell entschieden haben, was beflügelt durch die immer stärker wachsende Aufmerksamkeit der Konsumenten für E-Reader vielleicht schon bald der Fall sein könnte, dann werden auch andere Unternehmen einen Teil vom Micropayment-Kuchen abhaben wollen. PayPal wird dann stärker um Anteile kämpfen müssen, als wenn man sich bereits im Vorfeld in diesem Bereich als Platzhirsch etabliert hätte.

Nun hat der Bezahlfreund aber einige Zeichen der Zeit erkannt und widmet sich mit ganzer Kraft der Suche nach einem Weg, um Online-Transaktionen bei Beträgen unter 10 Dollar für Unternehmen günstiger zu gestalten. Bisher ist es so , dass viele Händler die Möglichkeit scheuen, ihren Kunden bei kleinen Beträgen die Bezahl-Option per Kreditkarte anzubieten, weil die dabei anfallenden Gebühren unverhältnismäßig hoch ausfallen und den Profit senken. Hier will PayPal nun ansetzen und die Gebührenstruktur ändern. Anstatt den Händler weiterhin bei jeder Transaktion zur Kasse zu bitten, soll noch in diesem Jahr ein Verfahren eingerichtet werden, bei dem die Kleinstbeträge addiert werden und PayPal erst ab einer bestimmten Summe kassiert.  (weiterlesen…)

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iBooks vs. eBookstore: Händler will Bücher auch aus eigenem Store fürs iPad verkaufen12.03.10

“Kunden können am Freitag, den 12. März ab 5.30 Uhr morgens pazifischer Zeit auf apple.com ihre Vorbestellung tätigen.” Diese Mitteilung ist all jenen als E-Mail ins virtuelle Postfach geflattert, die ihre Adresse in Apples Benachrichtigungsliste hinterlegt hatten. Heute ab 14.30 Uhr unserer Zeit sitzen also Steve Jobs netten Angestellten mit Notiz-Zetteln und Bleistiften bereit, um eventuell eingehende Vorbestellungen für das “magische und revolutionäre iPad“ entgegenzunehmen. Und offenbar erwartet der Maestro einen regen Zulauf, denn Analysten zufolge sollen allein im ersten Halbjahr 2010 um die 5 Millionen iPads hergestellt werden. Ob die dann auch wirklich an den Mann/Frau gebracht werden können, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Über die Verkaufspreise und Verfügbarkeiten hatten wir euch ja bereits informiert – wer also hierzulande nicht bis Ende April warten möchte und über einen Zweitwohnsitz in den USA und eine amerikanische Kreditkarte verfügt (bei Bedarf könnte ich mit letzterem aushelfen), der sollte jetzt die Uhr nicht mehr aus den Augen lassen.

Püntklich zu dieser Ansage hat ein weiterer Buchverlag ganz deutlich seine Sympathien für das Multimedia-Tablet aus Cupertino betont. Nachdem vor einigen Tagen bereits John Makinson, seines Zeichens CEO von Penguin Books, seine Freude über das iPad und dessen Nutzen für sein Haus mit der Welt geteilt hatte, ziehen nun die Verantwortlichen Barnes & Noble nach. Auf dem Unternehmensblog des größten amerikanischen Buchhändlers heißt es: ”…daher wollten wir bestätigen, dass wir in Kürze einen neuen B&N eReader für das iPad anbieten werden”. (weiterlesen…)

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Reuters kontra Twitter: Erst die Kunden, dann die Follower12.03.10

Es dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass Twitter sich schon lange vom Slogan “Was machst du gerade” verabschiedet hat und nun fragt, “Was sagen andere über…?”. Damit zollen die Verantwortlichen des Microblogging-Dienstes dem Trend Respekt, dass profane Tweets mit simplen Tätigkeitsbeschreibungen und relativ geringem Informationswert sukzessive durch News-lastige Kurznachrichten ersetzt werden. Dazu gehören immer öfter brandaktuelle Berichte wie beispielsweise nach der Präsidentschaftswahl im Iran, dem Flugzeugabsturz in den Hudson River oder der Bundespräsidentenwahl. Dabei sind es oft aber nicht nur die sogenannten Bürgerjournalisten, die zufällig zur rechten Zeit am richtigen Ort sind und über Vorfälle twittern. Häufiger sind es Journalisten selbst, die ihre Follower mit Exklusivmaterial füttern.

Und genau dieser Umstand geht der amerikanischen Nachrichtenagentur Reuters gewaltig gegen den Strich. So gewaltig sogar, dass sie kürzlich eigens für ihre Mitarbeiter Verhaltensregeln im Umgang mit Social Networks erstellt und in das Kapitel “Reporting from the internet” ihres “Handbook of Journalism” aufgenommen hat. Unter anderem enthält es die Anordnungen, dass erst ein Vorgesetzter kontaktiert werden sollte, bevor ein Reuters-Journalist Twitter zu beruflichen Zwecken nutzt, diese Tweets dann von jemand anderem zur Sicherheit gegengelesen werden sollen, in ihnen keine persönlichen – vor allem politischen – Ansichten enthalten sein sollen und der Mitarbeiter für seine privaten Tweets entsprechend einen privaten Account nutzen sollte. Alles völlig nachvollziehbare Grundsätze, die in der Basic-Thinking-Redaktion ähnlich gehandhabt werden und Irritationen wie im Beispiel von Alex Paynes Tweet verhindern sollen . Der in meinen Augen entscheidende Passus ist aber jener, der die Journalisten dazu auffordert, ihre Nachrichten nicht auf Twitter auszuplaudern, bevor die Reuters-Kunden sie erhalten haben. (weiterlesen…)

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Fraxion: Das heiße Eisen “Paid content” in Blogs12.03.10

Im Zuge unserer kleinen Monetarisierungsdebatte in eigener Sache warfen einige Leser immer wieder die Idee Flattr in den Raum. Es geht um die Frage, wie Blogs – privat oder kommerziell – ihren eigenen Betrieb finanzieren können. Paid Content ist eine Möglichkeit und Flattr, erfunden vom Mitgründer von The Pirate Bay Peter Sunde, ist ein ziemlich kreativer Ansatz. Die Diskussion über Bezahlinhalte wird offenbar immer breiter geführt, immer mehr Modelle werden im Netz lanciert, doch bei allen stehen stets zwei Punkte im Vordergrund:

  • Jeder Publisher muss in der Lage sein, darüber entscheiden zu können, wie er seine Inhalte im Netz verfügbar macht.
  • Es muss ein idiotensicheres Payment-System existieren, welches sowohl die nötige Sicherheit mit sich bringt, als auch einfach genug zu bedienen ist, um die Hemmschwelle beim Zahlvorgang möglichst gering zu halten.

Schauen wir uns also mal eine neuen Kandidaten an: Fraxion zum Beispiel möchte einen etwas anderen Weg gehen. Dank Fraxion soll es jedem Blogger ermöglicht werden, die gewünschten Inhalte gegen Zahlung freizugeben, wobei die Zahlung durchaus minimal sein darf, um die Hemmschwelle für potentielle Leser so gering wie möglich zu halten. Schaut Euch dazu am besten den folgenden Clip an. (weiterlesen…)

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Clickandbuy-Übernahme: Deutsche Telekom will bester Freund der Verlage werden09.03.10

Die Telekom hat Blut geleckt – und wer kann es ihr übel nehmen, immerhin ist der Micropayment-Markt in Deutschland gerade erst im Aufbau. Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass die Verlage Springer und Spiegel das Bonner Telekommunikationsunternehmen bei ihren künftigen Web- und Mobile-Pänen zum Kassenwart befördern wollen, gibt es offenbar kein Halten mehr.

Wie die “Financial Times Deutschland” unter Berufung auf ja, wen eigentlich? interne Kreise am Morgen berichtet, befinden sich der Londoner Bezahldienst Clickandbuy und die Telekom schon seit Wochen auf geheimen Kuschelkurs. Das Ziel? Die komplette Übernahme. “Wenn da nichts mehr dazwischenkommt, wird das über die Bühne gehen”, wird eine Quelle zitiert. Demnach wird die Telekom Clickandbuy für eine bislang unbekannte Summe übernehmen. Heute halten die Bonner rund 20 Prozent an dem Laden. (weiterlesen…)

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Offiziell bestätigt: Apple bringt das iPad am 3. April ab 499 Dollar05.03.10

ipad

Ladies and gentlemen! Let me introduce to you, the one and only… iPad! – Ganz so feierlich und spektakulär wie Steve Jobs bekomme ich das leider nicht hin. Trotzdem dürfte meine Nachricht dem einen oder anderen aufgeregt wartenden Apple-Fan einen Freude-Schauder über den Körper jagen. Ja, es ist da, – jedenfalls fast. Wie die gerade ins Haus geflatterte Pressemitteilung verrät, wird das “magische und revolutionäre iPad” ab Samstag, den 3. April in den USA erhältlich sein. Eine Vorbestellung über den Online Store ist ab dem 12. März möglich. Hierzulande müssen sich die Kaufwilligen noch bis Ende April gedulden. Das gute Stück wird in den USA ab einem Preis von 499 Dollar (etwa 367 Euro) erhältlich sein, bei uns dürften noch ein paar Euro wegen Transportkosten und anderer “Umstände” oben drauf kommen. Gerne übersetzt Apple den Dollar-Betrag ja auch 1:1 in Euro. Genaueres hierzu erfahren wir erst im April. 

Für den oben genannten Einstiegspreis erhält der (amerikanische) Kunde das iPad in der WLAN-Version und mit 16 Gigabyte Speicher. Die großen Brüder mit 32 Gigabyte und 64 Gigabyte wird es für 599 beziehungsweise 699 Dollar (umgerechnet knapp 440 respektive 514 Euro, das nur zur Orientierung) geben. Die WLAN + 3G-Modelle werden auch in den USA erst gegen Ende des nächsten Monats verfügbar sein. Die Preise schrauben sich dann entsprechend nach oben: 629 Dollar (463 Euro) für das 16-, 729 Dollar (536 Euro) für das 32- und last but not least 829 Dollar (610 Euro) für das 64-Gigabyte-Modell. Zu beziehen sind die Geräte dann, wie die anderen Apple-Produkte auch: nämlich über den Apple Store, die Apple Retail Stores und Apple-Fachhändler. (weiterlesen…)

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UMTS-Skype kommt auf Nokia-Smartphones: 200 Millionen VoIP-fähige Handys03.03.10

Bahnt sich da etwa eine Revolution im Mobilfunk-Sektor an? Zur Erinnerung: Gestern gab Sipgate bekannt, dass man iPhone-Besitzern mit regulärem T-Mobile-Vertrag ab sofort eine kostenfreie VoIP-Anwendung zum Download anbietet. Und zwar mit UMTS-Freischaltung. Wie die Mobilfunkanbieter darauf reagieren, allen voran T-Mobile, ist noch nicht bekannt. Meine Anfragen werden noch bearbeitet. Und heute flattert eine gemeinsame Pressemitteilung von Nokia und Skype ins Haus. Kernbotschaft: Skype für Symbian. Vorab die Info, dass ich auch hier nachgehakt habe und eine Antwort noch aussteht. Aber zurück zur Ankündigung des weltgrößten Handy-Herstellers und des VoIP-Anbieters.

Allen Besitzern eines Nokia-Smartphones mit Symbian^1-OS – bald aber auch denen von Symbian-Mobilgeräten anderer Hersteller – steht ab sofort eine Skype-App auf der Unternehmensseite oder im Ovi Store (Nokias Online-Shop) zum kostenlosen Download bereit. Damit können etwa 200 Millionen User nun weltweit Internet-Telefonie betreiben, und zwar sowohl über eine WLAN-Verbindung als auch über GPRS, EDGE oder 3G. Das Skype-Paket enthält unter anderem folgende Features: Kostenlose Anrufe von Skype zu anderen Skype-Nutzern, Senden und Empfangen von Sofortnachrichten, Eingang von Anrufen über die bestehende Online-Nummer, Anzeige der Skype-Kontakte, die online und für einen Anruf oder Sofortnachricht verfügbar sind. Aber wie gesagt, das unter der Bedingung, dass die Telcos hierzulande mitspielen. VoIP über das Mobilfunknetz erlaubt hierzulande bislang nur o2 ohne Aufpreis. (weiterlesen…)

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Raumanzug aus dem Film ‘Armageddon’: Für 55.000 Euro bei Hood.de01.03.10

Man muss den Filmemachern in den Neunzigern zugute halten, dass sie einfach noch keine Ahnung davon hatten, dass in den nächsten Jahren ein Endzeitstreifen nach dem anderen in die Kinos kommt. Neben “Deep Impact” war Michael Bays “Armageddon” nämlich einer der wenigen Katastrophenfilme, die es damals gab. Die Kritiker zeigten sich jedenfalls zufrieden, “Bruce Willis bohrt für die Menschheit”, schrieb seinerzeit die AP.

Nun kehrt der Film zurück, zumindest Teile davon, besser gesagt: Der Astronauten-Anzug, den Willis-Sidekick Owen Wilson aka “Oscar Choi” damals trug, als er auf dem Asteroiden abstürzte und sich das Genick brach. Das Angebot tauchte bei Hood.de auf und beinhaltet den Original-Raumanzug inklusive Transportkiste für den Helm, der ein gebrochenes Visier (klar, der Aufprall!) aufweist. Das komplette Paket bringt etwa 40 Kilo auf die Waage. Sowohl der Helm als auch das Brustteil sind beleuchtet. (weiterlesen…)

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Die wandelbare Fratze des Spam: Visual Map verrät Trends im Online-Müllversand26.02.10

Ich bin ein großer Fan von Visualisierungen unterschiedlichster Informationen Sachverhalte, das hatte ich hier auf dem Blog schon einige Male betont. Da es sich bei meinen bisherigen Beispielen aber ausschließlich um optische Aufbereitungen zu Social Media-Themen handelte, hab ich mich gefreut, als ich beim Newscientist auf eine sehr coole Aktion der Jungs vom BitDefender’s Malware City blog aufmerksam geworden bin.

Unter dem Namen “Spam Omelett” untersuchen die Experten des Sicherheitssoftware-Herstellers jede Woche die Müll-Mails auf die Häufigkeit der in ihnen verwendeten Wörter, die ihnen seit dem Jahr 2008 unter die wachsamen Augen kommen (insgesamt knappe sieben Millionen). Anhand dieser Daten erstellen sie dann die “Visual Maps”, eine Art Schlagwortwolke ohne alphabetische Sortierung, die uns heute immer häufiger begegnen. An ihnen kann schön abgelesen werden, welcher Masche sich die Betrüger gerade bedienen, um ihre Opfer zu leimen und abzuzocken. In manchen Fällen lassen sich hierduch sogar Trends und die Ansätze von Spam-Kampagnen erkennen. Zur zugrundeliegenden Methodik, für weiterführende Infos und einer großen Auswahl an “Spam Omeletts” müsst ihr den Blog der Sicherheitsexperten aufsuchen. Nachfolgend möchte ich euch nur drei ausgesuchte Visual Maps vorstellen: (weiterlesen…)

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Unerlaubte Telefonwerbung: Verbraucherzentrale sammelt Beschwerden26.02.10

Uns erreichte gerade eine Information der Verbraucherzentrale NRW, auf die wir gerne hinweisen wollen. Seit August des vergangenen Jahres ist das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in Kraft, ein reichlich bissloser Kompromiss, der ursprünglich Telefon-Spammern das Handwerk legen sollte. Nur hält sich da kaum jemand dran, mokieren nun die Verbraucherschützer. Nach wie vor landen bei den Beratern haufenweise Beschwerden über Anrufe à la “Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!” Noch immer bekommen Verbraucher Verträge untergeschoben und irgendwelche Summen von ihren Konten abgebucht.

Anders ausgedrückt: Trotz hoher Strafandrohung ist das Gesetz vom Praxisgedanken her Mumpitz. Eine Besserung ist eigentlich erst zu erwarten, wenn am Telefon geschlossene Verträge zunächst schriftlich bestätigt werden müssen, ehe sie gültig werden. Aber das wollte der Gesetzgeber dann doch nicht. Justizministerin Brigitte Zypries war dagegen: “Es kann doch nicht sinnvoll sein, dass ich ein Fax hinterherschicken muss, wenn ich telefonisch meine Pizza oder mein T-Shirt aus dem Katalog bestelle”, hatte sie seinerzeit argumentiert. Meiner Meinung nach spricht aber nichts dagegen, dubiose Verträge mit dubioser Laufzeit und dubioser Monatsgebühr doch noch einmal schriftlich abzusegnen – man kann es ja bei 100 Euro losgehen lassen. (weiterlesen…)

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Palm wird zwischen Nokia, HTC, Apple und Google zerquetscht26.02.10

Pre und Pixi sind keine Cartoon-Figuren aus alten Comics – sie sind Palms Rettungsplan. Der PDA-Hersteller war die große Nummer in den Neunzigern und entwickelte (für die damalige Zeit) leistungsfähige Handcomputer, die man heute am Besten mit “Smartphones ohne Telefoniefunktion” beschreiben könnte – vielleicht waren es auch schon Tablets. Das Problem ist, dass irgendwann niemand mehr einen aufgepumpten Taschenrechner kaufen mochte. Die Kunden wollten einen mobilen Rechner und damit telefonieren.

Dieser Gedankenwandel ist lange Zeit an Palm völlig vorbei gegangen. Erst im vergangenen Jahr wurde man sich der eigenen Fähigkeiten wieder bewusst und warf die besagten Handys auf den Markt: Palm Pre und Palm Pixi. Ich habe mir vor einigen Monaten den Pre in einem Test angesehen – ein wirkliches putziges Stück Hardware, das sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht. Mir gefiel auch das Drumherum, das Marketing, die Message (bis auf diese hier), das Flair. Palm war zurück und eine zeitlang sah es so aus, als würde der überrante Ewig-Gestrige wieder Boden unter die Füße bekommen. Das dachte ich zumindest, doch gestern Abend war es Zeit für einen ersten Kassensturz. (weiterlesen…)

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Musikbranche sorgenfrei: Weniger Kunden, aber mehr Einnahmen25.02.10

Das Jahr 2009 war kein Gutes für die Musik-Industrie. Einer Studie der NPD Group zufolge waren nämlich im vergangenen Jahr eine Millionen US-User weniger bereit, für Musik-Downloads ihre Geldschatullen zu plündern, als noch im Jahr 2008. Russ Crupnick, einer der Chef-Analysten bei dem Marktforscher, nimmt das aber alles völlig easy und sieht darin keinen Grund für die Musik-Branche, in Panik zu geraten oder gar ihr Vertriebsmodell in Frage zu stellen. Der Grund? Bei den “Abwendern” handelt es sich überwiegend um ältere Konsumenten, die in den Jahren 2007 und 2008 zum ersten Mal online gingen, den Musik-Download ausprobierten und dann das Interesse daran verloren. So einfach können die Dinge manchmal liegen.

Statt darüber nachzudenken, wie diese Interessenten möglicherweise in zufriedene Kunden hätte verwandelt werden können, dürfen die Musik-Bosse trotzdem weiterhin Champagner schlürfen. Crupnick hat nämlich auch gute Nachrichten zu vermelden: Entgegen dem negativen Trend bei den Käuferzahlen stieg die Zahl der Dollar-Noten, die Musik-Liebhaber jährlich für Downloads bereit waren über den Ladentisch wandern zu lassen. Und zwar von durchschnittlich 33 auf 50. (weiterlesen…)

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Neue Horrorzahlen von Sky: Schlimmer gehts nimmer25.02.10

Aus Premiere wird Sky und in diesem Zusammenhang alles besser. Das war die Philosophie der Chefetage von Deutschlands führendem Pay-TV-Sender. Heute muss man sagen: es war eher ein frommer Wunsch. Wer sich nämlich die aktuellen Zahlen des Geschäftsberichts für das Jahr 2009 (PDF) anschaut, wird sicherlich genau wie ich zunächst einmal schlucken müssen. Wahre Horrorzahlen hat Sky heute Morgen vorgestellt. Doch sind sie wirklich so erstaunlich? Wer ein bisschen tiefer in die Materie Bezahlfernsehen eintaucht, wird feststellen: wenn sich nichts Grundlegendes ändert, wird alles bleiben, wie es ist.

Ich will Euch an dieser Stelle nicht mit Zahlen langweilen, aber ein paar Eckdaten kann ich Euch nicht vorenthalten: Satte 676,5 Millionen Euro hat Sky im vergangenen Jahr Verlust gemacht. Davon steuerte allein das vierte Quartal 114 Millionen Euro bei – getrieben durch hohe Kosten für das laufende Programm und eine sündhaft teure Werbekampagne, um den Markennamen “Sky” bekannt zu machen. (weiterlesen…)

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