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	<title>Basic Thinking &#187; Geld</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Facebooks B&#246;rsengang wird zur Standortbestimmung f&#252;r das Web</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Vormittag ist jede zweite Meldung in meinem RSS-Reader eine Facebook-Meldung. Machen wir noch eine mehr draus, denn mit dem Antrag auf B&#246;rsenzulassung des Unternehmens beginnt eine Standortbestimmung f&#252;r das Web. Kritische Beitr&#228;ge gibt es bereits genug, ob Facebooks B&#246;rsengang eine gute Chance hat oder nicht sogar schon zu sp&#228;t kommt. Das Facebook-Management um Gr&#252;nder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25455" title="FacebookZahlen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/FacebookZahlen.jpg" alt="" width="500" height="222" /></p>
<p>Heute Vormittag ist jede zweite Meldung in meinem RSS-Reader eine Facebook-Meldung. Machen wir noch eine mehr draus, denn mit dem Antrag auf B&#246;rsenzulassung des Unternehmens beginnt eine Standortbestimmung f&#252;r das Web. Kritische Beitr&#228;ge gibt es bereits genug, ob Facebooks B&#246;rsengang eine gute Chance hat oder nicht sogar schon <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/" target="_blank">zu sp&#228;t kommt</a>. Das Facebook-Management um Gr&#252;nder Mark Zuckerberg will in wenigen Monaten 5 Milliarden US-Dollar an der B&#246;rse einnehmen.</p>
<p>In der Branche herrscht kaum noch Zweifel dar&#252;ber, dass die Aktie zumindest stabil bleiben und an Wert gewinnen wird. Das Aufatmen kann man praktisch jetzt schon vernehmen: Lange war von einer zweiten Dotcom-Blase wie um die Jahrtausendwende die Rede gewesen. Diesmal aber stehen reelle Gegenwerte dahinter, wie das Unternehmen gestern offen legte. Facebooks ist zum Mittelpunkt des Webs geworden, eines Webs, das harte Ums&#228;tze macht und Milliardengewinne einf&#228;hrt. Eine zweite Blase wird es zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht geben. </p>
<p><strong>&#8220;Wo sollen die noch hinwachsen?&#8221;</strong></p>
<p>3,7 Milliarden US-Dollar Umsatz machte Facebook im vergangenen Jahr bei einem Gewinn von 1 Milliarde Dollar. &#220;brigens <a href="http://techcrunch.com/2012/02/01/cool-1-billion-in-profits/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">exakt 1,00 Milliarde Dollar</a>, worauf Erick Schonfeld von Techcrunch hinweist. Erinnert sich noch jemand an die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/05/kinofilm-the-social-network-schlachtung-der-harvard-elite/" target="_blank">Facebook-Verfilmung &#8220;The Social Network&#8221;</a> und einen der markigsten S&#228;tze des Films? &#8220;A million Dollars isn&#8217;t cool. Do you know what&#8217;s cool? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4e0n7vTLz1U" target="_blank">A billion Dollars</a>.&#8221; Ziel erreicht.</p>
<p>1 Milliarde Dollar Gewinn, obwohl ein Facebook-Zugang kostenlos ist. Wir wissen alle, dass der Preis f&#252;r dieses Gesch&#228;ft unsere Daten sind. Trotzdem: Der Vorwurf, dass man im Web mit kostenlosen Diensten angeblich kein Geld verdienen kann, ist widerlegt. Hier wird nicht mehr nur auf einen m&#246;glichen Umsatz in ferner Zukunft gebaut, wie das in der ersten Dotcom-Phase der Fall war. Die Ums&#228;tze sind l&#228;ngst da. Der ehemalige Finanzanalyst <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-24908/boersenexperte-henry-blodget-facebook-waechst-langsamer-als-google_aid_708996.html" target="_blank">Henry Blodget ist gerade deswegen skeptisch</a>. Facebook sei mit einem Wert von 80 oder 90 Milliarden US-Dollar schon zu gro&#223; f&#252;r einen B&#246;rsengang. Aktion&#228;re wollten Wachstum, aber Facebooks Nutzerbasis und Werbegesch&#228;ft <a href="http://www.businessinsider.com/a-snap-judgement-of-facebooks-business-after-a-quick-look-at-the-ipo-filing-2012-2?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+typepad%2Falleyinsider%2Fsilicon_alley_insider+%28Silicon+Alley+Insider%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">wachsen nicht mehr so stark</a> wie in den Vorjahren. Blodget: &#8220;In welche Region sollen sie denn noch hinwachsen?&#8221;</p>
<p><strong>N&#252;chternheit, Gelassenheit, Wachstum</strong></p>
<p>Ob Facebook f&#252;r die Aktion&#228;re noch ein gutes Gesch&#228;ft ist, sei eine ganz andere Frage. Blodget ist sich allerdings sicher, dass Facebook &#8220;nat&#252;rlich&#8221; die anvisierten Milliarden einsammeln werde. Da ist sie, die N&#252;chternheit. Keine utopischen Wachstumsprognosen mehr wie im Jahre 2000, sondern harte Zahlen, solides Wachstum. Alltag. Das Netz im Jahre 2012 macht Ums&#228;tze. Nicht so viele, wie manch ein Aktion&#228;r sich erhofft, aber genug, um weiter zu wachsen, um Stabilit&#228;t zu gew&#228;hrleisten, einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darzustellen und Arbeitspl&#228;tze zu schaffen. Ein Risiko sieht anders aus. Willkommen im Weballtag, den &#8211; au&#223;er eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/31/ansgar-heveling-der-netzgemeinde-liebster-freund/" target="_blank">innovationsfeindliche</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/18/sopa-so-protestiert-das-web/" target="_blank">Politik</a> &#8211; so schnell nichts mehr ins Wanken bringen kann.</p>
<p><strong>Bald China?</strong></p>
<p>Ein interessantes Detail fiel mir zwischen all diesen Facebook-Zahlen ins Auge: Die Nutzung in China liegt offiziell bei unter 1 Prozent, ganz einfach deswegen, weil Facebook in China nach wie vor gesperrt ist. Das w&#252;rde bedeuten, 500 Millionen potenzielle weitere Nutzer k&#246;nnte Facebook noch erreichen, wenn man auf eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/27/twitter-zensur-die-schattenseiten-der-kostenloskultur/" target="_blank">China-freundliche Politik</a> umschwenkt. Twitter und Googles Dienst Blogger haben bereits <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/google-blogger-domain-umleitung-zensur" target="_blank">eine Art Selbstzensur</a> angek&#252;ndigt, um staatlicher Zensur entgegen zu wirken. Damit w&#228;re eine Eintrittsbarriere f&#252;r den Einstieg in den chinesischen Markt gefallen. Geht es ums Geld &#8211; und das tut es jetzt &#8211; d&#252;rfte auch Facebook irgendwann vor China keinen Halt mehr machen.</p>
<p>F&#252;r Facebook wird der B&#246;rsengang kein leichter werden, zumal nicht nur <a href="http://plus.google.com/" target="_blank">Google Plus</a> dem Dienst zusetzt und mit <a href="http://pinterest.com/" target="_blank">Pinterest</a> auch aus einer ungewohnten Ecke ein starker Mitkonkurrent erw&#228;chst. Neben m&#246;glichen Aktion&#228;ren wartet aber auch der Rest der Internetwirtschaft jetzt mit Spannung darauf, wie gut Facebooks B&#246;rsenstart gelingt. Denn bald wird die ganze Branche daran gemessen werden, wie sich ihr Mittelpunkt an der B&#246;rse schl&#228;gt.</p>
<p><strong>Update:</strong> GiVestor hat eine interessante <a target="_blank" href="http://www.gevestor.de/ressources/facebook-boersengang.html">Infografik zu Facebooks B&#246;rsengang</a> ver&#246;ffentlicht. </p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Grafik: Facebook via <a href="http://sec.gov/" target="_blank">Sec.gov</a>)</p>
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		<title>Twitter-Zensur: Die Schattenseiten der Kostenloskultur</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesen Tagen kommt man manchmal nur mit Satire weiter. Facebook stellt die umstrittene neue Chronik in den kommenden Tagen f&#252;r alle Nutzer scharf, Google vereinheitlicht seine Datenschutzrichtlinien. Die Nutzer protestieren nat&#252;rlich wegen beidem auf das Sch&#228;rfste. &#8220;Datenschutzm&#228;ngel&#8221;, titelte gestern der Postillon. &#8220;Emp&#246;rte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt.&#8221; Diese Front hat sich gestern Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25386" title="TwitterMundtot" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TwitterMundtot.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>In diesen Tagen kommt man manchmal nur mit Satire weiter. Facebook stellt die umstrittene neue Chronik in den kommenden Tagen f&#252;r alle Nutzer scharf, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/25/googles-neue-datenschutzerklarung-ist-bose-richtig-richtig-richtig-bose/">Google vereinheitlicht seine Datenschutzrichtlinien</a>. Die Nutzer protestieren nat&#252;rlich wegen beidem auf das Sch&#228;rfste. &#8220;Datenschutzm&#228;ngel&#8221;, titelte gestern <a href="http://www.der-postillon.com/2012/01/mangelnder-datenschutz-emporte-facebook.html" target="_blank">der Postillon</a>. &#8220;Emp&#246;rte Facebook-User wechseln zu Google+ und umgekehrt.&#8221;</p>
<p>Diese Front hat sich gestern Abend um den Kurznachrichtendienst <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> erweitert, der sich selbst in die Schusslinie brachte. Man wolle k&#252;nftig konform mit nationalen Regierungen gehen und in bestimmten L&#228;ndern <a href="http://blog.twitter.com/2012/01/tweets-still-must-flow.html" target="_blank">Tweets zensieren</a>, wenn die Inhalte gegen nationale Gesetze verstie&#223;en. Als Beispiel f&#252;hrt Twitter ausgerechnet Deutschland und Frankreich an, wo Nazi-freundlicher Content verboten sei. </p>
<p><strong>Ja sagen zu Diktatoren</strong></p>
<p>Twitter ging es offenbar darum, um Verst&#228;ndnis zu werben, <a href="http://netzwertig.com/2012/01/27/tweet-in-deinem-land-nicht-verfugbar-twitter-raumt-sich-recht-regional-zensierter-tweets-ein/" target="_blank">wenn man sich neuen M&#228;rkten &#246;ffnet</a>. China zum Beispiel, wo <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/weibo100.html" target="_blank">Twitter seit Jahren gesperrt</a> ist. Hier hat das heimische <a href="http://www.weibo.com/" target="_blank">Weibo</a> dem Kurznachrichtendienst seitdem den Rang abgelaufen. Twitter will kontern; es geht um wichtige Schwellenm&#228;rkte, es geht ums Geld. In dem Kontext klingt das Nazi-Beispiel nach einer lahmen Ausrede.</p>
<p>Wenn ein Diktator kritische Stimmen gegen seine Person per Gesetz verbieten l&#228;sst? Dann w&#252;rde sich Twitter dem k&#252;nftig wohl f&#252;gen und entsprechende Tweets zensieren. <a href="http://netzfeuilleton.de/2012/01/ihr-tweet-ist-in-diesem-land-leider-nicht-verfugbar/" target="_blank">Jannis Kucharz</a> bringt es im Netzfeuilleton auf den Punkt: &#8220;Eine Twitter Revolution wird es nicht mehr geben.&#8221; Und einen arabischen Fr&#252;hling? Mit Twitters Hilfe dann wohl auch nicht mehr. Man kann es drehen und wenden: Twitters Selbstzensur ist eine herbe Entt&#228;uschung.</p>
<p><strong>Ohne Not die eigenen Ideale verschenkt</strong></p>
<p>Die Frage ist: D&#252;rfen wir uns dar&#252;ber beschweren? Facebook, Twitter und Google bieten ihre technisch hervorragenden Dienste kostenlos an. Das Geld muss irgendwo herkommen, man muss neue Einnahmequellen erschlie&#223;en. Nachdem einige <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/09/dickbar-umplatziert-twitter-rudert-zurueck-und-nimmts-mit-humor/">aggressive Werbema&#223;nahmen</a> wie die &#8220;Dickbar&#8221; nicht gefruchtet haben, bleibt f&#252;r Twitter also nur die Expansion. Wir haben nach wie vor die Wahl, k&#246;nnen den Dienst verlassen und uns einen anderen Anbieter suchen. Wenn wir aber Qualit&#228;t wollen, bleibt oftmals nur ein anderer gro&#223;er Player, der sich den Gesetzen der Marktwirtschaft nicht entziehen kann. Der Protest wird deswegen in ein paar Wochen vergessen sein: Wir werden uns damit arrangieren und Twitter weiter nutzen. Das ist eine Doppelmoral, die der Postillon im Eingangsbeispiel anspricht.</p>
<p>Allerdings ist im Falle von Twitter diesmal etwas anders, und ich halte es f&#252;r den falschen Weg, sofort zu gehen, wenn einem etwas nicht passt. In diesem Falle ist Protest angebracht.</p>
<p>Google hat mit der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/25/googles-neue-datenschutzerklarung-ist-bose-richtig-richtig-richtig-bose/" target="_blank">neuen Datenschutzerkl&#228;rung</a> einen Weg gefunden, der f&#252;r mich noch in Ordnung geht. Twitter hingegen ist zu weit gegangen. Man will auf den chinesischen Markt und f&#228;llt deswegen vor allen Autokraten dieser Welt auf die Knie? Das darf doch bitte nicht wahr sein! Die Antwort ist deswegen: Ja, wir d&#252;rfen und wir m&#252;ssen uns dar&#252;ber beschweren. Denn Twitter hat noch nicht alle Register gezogen, daf&#252;r aber ohne Not die eigenen Ideale samt und sonders verschenkt. Das w&#228;re bei weitem nicht notwendig gewesen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
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		<title>Nokia macht Verlust und schafft doch die Wende: Von nun an gilt&#8217;s</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/26/nokia-macht-verlust-und-schafft-doch-die-wende-von-nun-an-gilts/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Lumia 800]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia]]></category>

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		<description><![CDATA[Trendwende trotz schlechter Zahlen: Nokia hat erneut ein negatives Quartalsergebnis vorgelegt. Alles andere aber w&#228;re eine &#220;berraschung gewesen. Warum? Weil die Finnen das erste Modell mit Windows Phone, das Lumia 800, erst im November in einigen M&#228;rkten wie Deutschland eingef&#252;hrt haben. Zu wenig, um das Ergebnis zu retten. Eine Trendwende ist trotzdem zu erkennen: Zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StephenElop.jpg" alt="" title="StephenElop" width="499" height="259" class="alignnone size-full wp-image-25384" /><br clear="all"></p>
<p>Trendwende trotz schlechter Zahlen: Nokia hat erneut ein <a target="_blank" href="http://press.nokia.com/2012/01/26/nokia-q4-2011-net-sales-eur-10-0-billion-non-ifrs-eps-eur-0-06-reported-eps-eur-0-29-nokia-2011-net-sales-eur-38-7-billion-non-ifrs-eps-eur-0-29-reported-eps-eur-0-31/">negatives Quartalsergebnis</a> vorgelegt. Alles andere aber w&#228;re eine &#220;berraschung gewesen. Warum? Weil die Finnen das erste Modell mit Windows Phone, das <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/26/jung-bleiben-mit-windows-phone-und-lumix-nokia-will-noch-einmal-ganz-von-vorne-anfangen/">Lumia 800</a>, erst im November in einigen M&#228;rkten wie Deutschland eingef&#252;hrt haben. Zu wenig, um das Ergebnis zu retten. Eine Trendwende ist trotzdem zu erkennen: Zwar sank die Zahl der verkauften Smartphones im Jahresvergleich von 28,6 auf 19,6 Millionen Ger&#228;te. Im Vergleich zum dritten Quartal (16,8 Millionen) ist das allerdings ein Zuwachs von 17 Prozent. Es geht aufw&#228;rts.</p>
<p>So waren die Aktion&#228;re denn auch heute gn&#228;dig mit den Finnen: der Aktienkurs stieg! Eigentlich erstaunlich angesichts eines operativen Verlustes von 950 Millionen Euro allein im 4. Quartal und 1,1 Milliarden Verlust im Gesamtjahr. Der Jahresumsatz sank um 9 Prozent auf 38,7 Milliarden Euro. Nokia-Chef Stephen Elop war aber so clever, bei der Bekanntgabe des Ergebnisses die Zahl von gut <a target="_blank" href="http://www.theverge.com/mobile/2012/1/26/2736024/nokia-lumia-1-million-sales">1 Million verkaufter Lumia 800</a> ins Gespr&#228;ch zu bringen. Dass man gestern die Schwelle von <a target="_blank" href="http://press.nokia.com/2012/01/25/nokia-hits-1-5-billion-sales-of-revolutionary-series-40-mobile-phones/">1,5 Milliarden verkaufter S40-Handys</a> seit 1999 erreichte, d&#252;rfte die Anleger ebenfalls bes&#228;nftigt haben: Die Zahl aller verkaufter Mobilfunkger&#228;te sank im Vergleich zum 4. Quartal 2010 nur um 1 Prozent auf 93,9 Millionen Ger&#228;te. </p>
<p><strong>Ein Desaster sieht anders aus</strong></p>
<p>Ja, man darf gut und gerne von einem &#8220;<a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,811577,00.html">dramatischen Verlust</a>&#8220;, &#8220;<a target="_blank" href="http://derstandard.at/1326503808486/116-Milliarden-Verlust-Nokia-schreibt-2011-tiefrote-Zahlen">tiefroten Zahlen</a>&#8221; oder einem &#8220;<a target="_blank" href="http://www.n24.de/news/newsitem_7622914.html">Sturz ins Bodenlose</a>&#8221; sprechen, wie die Kollegen von Spiegel Online, dem &#8220;Standard&#8221; oder N24. Ein Desaster sieht f&#252;r mich aber anders aus. Es war ein Horrorjahr f&#252;r Nokia: Man musste auf ein <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/11/nokia-setzt-auf-windows-phone-7-willkommen-steve-ballmer-neuer-starker-mann-bei-nokia/">komplett neues System</a> umstellen, <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/27/nokia-was-zum-teufel-macht-ihr-da/">viele Leute entlassen</a>, <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/21/es-kommt-schlimmer-fur-nokia-apple-verkauft-erstmals-mehr-smartphones-als-die-finnen/">Apple und Samsung</a> in der Marktstatistik vorbeiziehen lassen, sich viel Hohn und Spott wegen Windows Phone gefallen lassen. Und dabei doch nur einen verkraftbaren Umsatzverlust von 9 Prozent hinnehmen. Man darf nichts besch&#246;nigen: Nokia ist die Marktf&#252;hrerschaft los, misst sich k&#252;nftig eher mit HTC, LG und RIM als mit Apple und Samsung. Aber das h&#228;tte alles noch schlimmer ausgehen k&#246;nnen.</p>
<p>Der Marktstart der ersten Lumia-Ger&#228;te bedeutet aber auch: Von nun an gilt&#8217;s. Das Lumia 800 ging im Januar in immer mehr L&#228;ndern in den Verkauf, das Lumia 710 folgte. In den USA soll das neue Schlachtschiff <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/10/das-nokia-lumia-900-ist-das-beste-handy-seit-dem-iphone/">Lumia 900 ab Februar</a> verkauft werden. Die Zeit der Ausreden ist damit vorbei. Wenn Nokia am 19. April das n&#228;chste Quartalsergebnis vorlegt, muss da ein deutliches Plus stehen.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Foto: Nokia)</p>
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		<title>Carta kehrt zur&#252;ck: Tr&#252;be Aussichten, gro&#223;er Mut</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/26/carta-kehrt-zuruck-trube-aussichten-groser-mut/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das beliebte Medienblog Carta.info ist heute neu gestartet. Es ist ein mutiges Comeback, nachdem 2011 ein Katastrophenjahr f&#252;r das Mehrautorenportal war. Es begann mit unzufriedenen Autoren und der Klage, ein tragendes Gesch&#228;ftsmodell w&#252;rde fehlen. Sp&#228;ter gaben die Verleger die finanziellen Probleme indirekt zu, indem sie Carta in eine unbefristete Sommerpause schickten. Im September dann verstarb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Carta.jpg" alt="" title="Carta" width="499" height="261" class="alignnone size-full wp-image-25379" /><br clear="all"></p>
<p>Das beliebte Medienblog <a target="_blank" href="http://carta.info/">Carta.info</a> ist heute neu gestartet. Es ist ein mutiges Comeback, nachdem 2011 ein Katastrophenjahr f&#252;r das Mehrautorenportal war. Es begann <a target="_blank" href="http://carta.info/36921/ich-verabschiede-mich-bei-carta/">mit unzufriedenen Autoren</a> und der Klage, ein <a target="_blank" href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2011-2/ausgabe-07082011/denkpause-bei-carta/">tragendes Gesch&#228;ftsmodell</a> w&#252;rde fehlen. Sp&#228;ter gaben die Verleger die finanziellen Probleme indirekt zu, indem sie Carta in eine <a target="_blank" href="http://carta.info/40555/carta-macht-pause/">unbefristete Sommerpause</a> schickten. Im September dann verstarb &#252;berraschend <a target="_blank" href="http://carta.info/40765/sein-tod-lasst-mich-fassungslos-zuruck/">Gr&#252;nder und Herausgeber Robin Meyer-Lucht</a> im Alter von nur 38 Jahren. Es schien das Ende des Projekts zu sein.</p>
<p>Meyer-Luchts Witwe, Tatjana Brode, will jetzt zusammen mit Wolfgang Michal den Neuanfang wagen. Man m&#246;chte versuchen, Carta im Sinne von Robin Meyer-Lucht weiterzuf&#252;hren, schreibt Brode in <a target="_blank" href="http://carta.info/40862/carta-geht-wieder-an-den-start-2/">einem der ersten neuen Beitr&#228;ge</a> auf dem Portal. Als ich Brode gerade am Telefon erreiche, klingt sie frohen Mutes: &#8220;Wir haben uns entschlossen, das noch einmal zu versuchen und werden unsere ganze Energie da hineinstecken.&#8221; Einen Joker habe man aber nicht in der Hinterhand. Auch das alte Problem mit der Finanzierung ist laut Bode &#8220;noch nicht gel&#246;st&#8221;. Warum eigentlich nicht? Was macht es auch im Jahr 2012 f&#252;r viele Blogs in Deutschland so schwer, sich zu finanzieren? </p>
<p><strong>Finanzierung mit weichen Themen bleibt schwierig</strong></p>
<p>&#8220;Ich habe keine Ahnung&#8221;, antwortete mir Carta-Mitherausgeber Wolfgang Michal, den ich sp&#228;ter ebenfalls am Telefon erreichte, ganz offen: &#8220;In Deutschland gibt es nach wie vor eine gr&#246;&#223;ere Scheu, was Risiko-Investments anbelangt.&#8221; Das Henne-Ei-Problem: Wenn es nicht gerade eine Nische bedient, muss ein Blog meist erst eine bestimmte Schwelle erreichen, bevor es Finanziers oder einen Vermarkter findet. Ohne ein Grundkapital ist diese Schwelle, die meist in Visits gemessen wird, aber nur schwer zu erreichen. Michal ist allerdings guter Dinge, dass sich das noch einmal &#228;ndert: &#8220;Der geplante Start der &#8216;Huffington Post&#8217; in Deutschland k&#246;nnte vieles verbessern.&#8221; Blogs w&#252;rden dann wieder verst&#228;rkt in die Aufmerksamkeit r&#252;cken, Verlage k&#246;nnten sich kooperationsbereit zeigen. Erste Zusammenarbeiten gibt es bereits, wie mit den beiden Blogwerk-Blogs <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/">Netzwertig</a> (mit der &#8220;<a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2012/01/12/in-eigener-sache-netzwertig-com-und-wirtschaftswoche-online-kooperieren/">Wirtschaftswoche</a>&#8220;) und <a target="_blank" href="http://neuerdings.com/">Neuerdings</a> (mit Spiegel Online).</p>
<p>Einige Nischen- und Technikblogs haben mit der Vermarktung geringere Probleme. Wer etwa &#252;ber Android-Handys schreibt, kann Geld &#252;ber provisionsbasierte Werbung (Affiliate) und manchmal auch mit Sponsoring verdienen. Wir hatten hier vor einiger Zeit ein paar <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/14/blogfinanzierung-anno-2011-geldprobleme-google-und-mutige-junge-grunder/">erfolgreiche Modelle</a> vorgestellt. Affiliate oder kontextbasierte Werbung aber funktioniert f&#252;r ein Blog mit den Schwerpunkten Politik, Medien und &#214;konomie nicht. &#196;hnlich wie eine Tageszeitung m&#252;sste man hier Anzeigen &#252;ber Reichweite generieren. Es ist ein Problem, das nach wie vor nicht gel&#246;st ist.</p>
<p><strong>Generationswechsel bei deutschen Startups. Und bei Blogs?</strong></p>
<p>Bei deutschen Startups hat sich inzwischen ein Generationswechsel vollzogen: Fr&#252;her gab es Geld fast ausschlie&#223;lich f&#252;r Marktpl&#228;tze, die sich m&#246;glichst schnell refinanzieren sollten. Die neue Generation mit Startups wie den <a target="_blank" href="http://6wunderkinder.de/">6Wunderkindern</a>, <a target="_blank" href="http://eyeem.com/">EyeEm</a>, <a href="http://moviepilot.com/">MoviePilot</a> oder <a target="_blank" href="http://getamen.com/">Amen</a> will zun&#228;chst einmal Reichweite generieren. Geldgeber aus aller Welt investieren inzwischen in Startups der zweiten Kategorie. Warum nicht auch einmal in ein hoffnungsvolles Blog investieren?</p>
<p>Carta jedenfalls will jetzt versuchen, genug Aufmerksamkeit zu erzeugen und damit Sponsoren oder Partner zu gewinnen. Ein genauer Plan allerdings scheint noch zu fehlen. Es gebe Kontakte in viele Bereiche: Hochschulen, Stiftungen, eine gro&#223;e Tageszeitung, sagt Michal. &#8220;Ein bis zwei feste Stellen m&#252;ssen bezahlt werden.&#8221; Brode soll die Vermarktung in die Hand nehmen. &#8220;Sie hat die Geduld daf&#252;r&#8221;, ist Michal verhalten zuversichtlich, dass das gelingt: &#8220;Ich hoffe, dass es diesmal besser l&#228;uft.&#8221;</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Gidsy, Amen und Co: Ashton Kutcher investiert in den Generationswechsel deutscher Startups</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Startups]]></category>
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		<category><![CDATA[Yasuu]]></category>

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		<description><![CDATA[Schauspieler und Webunternehmer Ashton Kutcher hat wieder einmal in ein Berliner Startup investiert. Der Erlebnismarktplatz Gidsy erh&#228;lt 1,2 Millionen Euro von Kutcher und anderen Investoren wie Index Ventures und Sunstone Capital. Einige Dinge fallen dabei auf: Denn 1,2 Millionen Dollar sind f&#252;r ein Startup dieser Kategorie im Grunde wenig Geld. Etwa zeitgleich erh&#228;lt die Social-TV-Community [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25155" title="Gidsy" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Gidsy.jpg" alt="" width="500" height="334" /></p>
<p>Schauspieler und Webunternehmer Ashton Kutcher hat wieder einmal in ein Berliner Startup investiert. Der Erlebnismarktplatz <a href="http://gidsy.com/" target="_blank">Gidsy</a> erh&#228;lt <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/01/13/gidsy-ashton-kutcher/" target="_blank">1,2 Millionen Euro</a> von Kutcher und anderen Investoren wie Index Ventures und Sunstone Capital. Einige Dinge fallen dabei auf: Denn 1,2 Millionen Dollar sind f&#252;r ein Startup dieser Kategorie im Grunde wenig Geld. Etwa zeitgleich erh&#228;lt die Social-TV-Community <a href="http://zapitano.com/" target="_blank">Zapitano</a>, ebenfalls in Berlin beheimatet, <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/01/13/17-millionen-euro-social-tv-start-up-zapitano-sammelt-geld-ein/" target="_blank">1,7 Millionen Euro Kapital</a>. Dar&#252;ber liest man allerdings deutlich weniger. G&#252;nstig gew&#228;hlt ist nat&#252;rlich der Zeitpunkt: Kutcher ist seit vergangener Woche in Deutschland als neuer Hauptdarsteller der Erfolgsserie &#8220;Two And a Half Men&#8221; zu sehen.</p>
<p>Dann investiert Kutcher wieder einmal in ein Startup, das nicht das erste seiner Art ist. Gidsy hat Konkurrenten wie <a href="http://www.yasuu.de/" target="_blank">Yasuu</a> und <a href="http://ravn.com/beta/splash" target="_blank">Ravn</a>. &#196;hnlich wie bei der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/hier-bitte-so-sieht-amen-aus/" target="_blank">Investition in Amen</a> im vergangenen Jahr, ging es Kutcher offenbar auch um die Investition in das neue Berliner Lebensgef&#252;hl. Startups wie Soundcloud, Amen und jetzt Gidsy sollen die kreative, k&#252;nstlerische Komponente der Hauptstadt widerspiegeln. </p>
<p><strong>Weg von schmierigen Rabattmarktpl&#228;tzen</strong></p>
<p>Man mag davon halten, was man will, aber was deutsche Startups anbelangt, vollzieht sich gerade eindeutig ein Generationswechsel. Es ist noch nicht lange her und auch heute noch gang und g&#228;be, dass es Geld ma&#223;geblich f&#252;r junge Unternehmen gibt, von denen klar ist, dass sie m&#246;glichst schnell profitabel w&#252;rden arbeiten k&#246;nnen. Sprich: Sie mussten verkaufen, fast egal was und fast egal wie. Einstige Vorzeigemodelle und heutige Negativbeispiele d&#252;rften die inzwischen insolventen Rabattmarktpl&#228;tze <a href="http://www.gruenderszene.de/news/swoopo-insolvenz" target="_blank">Swoopo</a>, <a href="http://www.gruenderszene.de/news/herausforderung-liveshopping-dealstreet-und-rabattschlacht-streichen-die-segel" target="_blank">Dealstreet</a> und <a href="http://rabattschlacht.de/" target="_blank">Rabattschlacht</a> sein. Auch die VZ-Netzwerke schlittern gerade in den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/11/studivz-wir-wollen-euch-sterben-sehen/" target="_blank">kaum noch vermeidbaren Untergang</a> &#8211; obwohl (oder gerade weil?) sie <a href="http://www.digitalnext.de/vz-netzwerke-vz-chef-rield-verkuendet-schwarze-zahlen/" target="_blank">profitabel arbeiten</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25156" title="RabattschlachtDown" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/RabattschlachtDown.jpg" alt="" width="499" height="272" /><br />
<small>Rabattschlacht schlitterte im Fr&#252;hjahr 2010 in die Insolvenz.</small></p>
<p>Die neue Generation von Startups bekommt hingegen viel Geld f&#252;r Vorschusslorbeeren: Bei den Investitionen in <a href="http://soundcloud.com/" target="_blank">Soundcloud</a>, 6Wunderkinder und auch Amen war erst einmal nebens&#228;chlich, wie viel Umsatz sie machen. Das &#8220;Audio-YouTube&#8221; Soundcloud etwa erhielt k&#252;rzlich nach unbest&#228;tigten Berichten eine <a href="http://eu.techcrunch.com/2012/01/02/soundcloud-raises-50-million-round-led-by-kleiner-perkins/" target="_blank">Rekordinvestition in H&#246;he von 50 Millionen Dollar</a>.</p>
<p>Der Generationswechsel ist da. Es sind international bekannte Investoren wie Kutcher, die ihn unterst&#252;tzen. Aber wer hat ihn eigentlich herbeigef&#252;hrt?</p>
<p><a href="https://getamen.com/topics/the-best-legal-drug-ever" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-25157" title="AmenLegalDrug" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AmenLegalDrug.jpg" alt="" width="500" height="303" /></a></p>
<p><a href="http://getamen.com/" target="_blank">Amen</a> erhielt im vergangenen Jahr auch aufgrund von Kutchers Investition bereits vor dem Start ein gro&#223;es Medienecho. Es sorgte f&#252;r eine hohe Erwartung an die recht simple Bewertungsplattform, die sp&#228;ter <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/hier-bitte-so-sieht-amen-aus/" target="_blank">nicht f&#252;r alle erf&#252;llt</a> wurde. Es hagelte Hohn und Spott. Im Nachhinein allerdings zu Unrecht, wie Martin Weigert von Netzwertig unl&#228;ngst feststellte: Amens iPhone-App wurde immerhin schon <a href="http://netzwertig.com/2012/01/13/profilseiten-fur-dinge-orte-und-personen-amen-will-seinen-nutzwert-erhohen/" target="_blank">100.000 Mal heruntergeladen</a> und der Dienst erfindet sich unter anderem mit Listen und Profilseiten gerade neu.</p>
<p>Die neue Generation deutscher, vornehmlich Berliner, Startups ist durchaus erfolgreich. Und sie bekommt genug Vorfinanzierung, um sich ein Gesch&#228;ftsmodell in Ruhe zu &#252;berlegen. &#196;hnlich den Vorbildern wie Twitter und Foursquare, die heute aus der Weblandschaft kaum noch wegzudenken sind, lange Zeit aber gar kein Geld einnahmen. Diese neue Gelassenheit ist ein Erfolg f&#252;r Berlin und f&#252;r gute Ideen, bei denen es nicht mehr auf eine schnelle Refinanzierung ankommt.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Grid-10-Hersteller bereut TabCo-Kampagne, nennt Hardware-Markt &#8220;brutal&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/23/grid-10-hersteller-bereut-tabco-kampagne-nennt-hardware-markt-brutal/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion Garage]]></category>
		<category><![CDATA[TabCo]]></category>

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		<description><![CDATA[Chandra Rathakrishnan und das Grid 10 im September in Hamburg Am Montag berichtete ich davon, dass es nicht gut aussehe mit dem alternativen Tablet-Anbieter Fusion Garage. Der Hersteller des Grid 10 und des Smartphones Grid 4 war von seinem Rechtsbeistand und seiner PR-Agentur gek&#252;ndigt worden. Den einen hatte man nicht bezahlt, bei dem anderen hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/RathakrishnanGrid.jpg" alt="" title="RathakrishnanGrid" width="500" height="288" class="alignnone size-full wp-image-25003" /><br clear="all"><small>Chandra Rathakrishnan und das Grid 10 im September in Hamburg</small></p>
<p>Am Montag berichtete ich davon, dass es nicht gut aussehe mit dem alternativen <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/fusion-garage-von-der-bildflache-verschwunden-grid-10-nicht-ausgeliefert-rechnungen-nicht-bezaht/">Tablet-Anbieter Fusion Garage</a>. Der Hersteller des <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/17/grid-10-hands-on-und-weitere-details/">Grid 10</a> und des Smartphones Grid 4 war von seinem Rechtsbeistand und seiner PR-Agentur gek&#252;ndigt worden. Den einen hatte man nicht bezahlt, bei dem anderen hatte man sich wochenlang nicht gemeldet. W&#228;hrend dessen guckten die Kunden in die g&#228;hnende Leere, weil ihre Bestellungen des Grid 10 nicht ausgeliefert wurden.</p>
<p>Nun hat sich Fusion-Garage-Gr&#252;nder Chandra Rathakrishnan in einem l&#228;ngeren <a target="_blank" href="http://www.engadget.com/2011/12/22/the-engadget-interview-fusion-garages-chandra-rathakrishnan/">Interview mit dem Technikmagazin Engadget</a> noch einmal <a target="_blank" href="http://www.mobiflip.de/fusion-garage-lebt-noch-ceo-chandra-rathakrishnan-spricht-ueber-die-ereignisse-der-letzten-tage/">zu Wort gemeldet</a>. Darin pr&#228;sentiert er sich erfreulich offen, erkl&#228;rt die Probleme der vergangenen Wochen mit einer noch nicht abgeschlossenen Finanzierungsrunde und gibt zu, dass man die zweite Chance vermasselt habe. Auch die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/09/wer-ist-tabco/">TabCo-Kampagne</a>, die im Sommer viel Aufsehen erregt hat, bereut er. </p>
<p><strong>&#8220;Dann ist klar, dass es keine dritte Chance geben wird&#8221;</strong></p>
<p>Mit TabCo habe man Erwartungen gesch&#252;rt, die man jetzt nicht halten k&#246;nne, bereut Rathakrishnan: &#8220;Es ist, als s&#228;he man einen guten Trailer, aber der Kinofilm ist Mist.&#8221; Wir hatten die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/09/tabco-sneak-peak-wer-kennt-dieses-betriebssystem/">aufw&#228;ndige Werbekampagne</a> seinerzeit begleitet. Kollege Hayo <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/15/tabco-lasst-die-hullen-fallen-fusion-garage-zeigt-das-grid-10/">war bereits entt&#228;uscht</a>, als man schlie&#223;lich den Vorhang l&#252;ftete und sich nicht mehr als ein abgewandeltes Android-Tablet dahinter verbarg.</p>
<p>Rathakrishnan nennt das Gesch&#228;ft mit Unterhaltungselektronik und gerade Tablets und Smartphones &#8220;brutal&#8221;. Nicht umsonst habe sich auch Branchenschwergewicht HP aus dem Rennen verabschiedet. Seine Investoren, die anfangs begeistert waren und das Unternehmen bis hierhin finanziert h&#228;tten, st&#252;nden nun f&#252;r eine weitere Finanzierungsrunde nicht mehr zur Verf&#252;gung. Das Tablet Grid 10 k&#246;nne nicht mehr bestellt werden. Derzeit &#252;berlege man, zumindest die Kunden zu beliefern, die bereits ein Ger&#228;t geordert h&#228;tten. Und man suche nach neuen Investoren, doch er wolle sich nichts vormachen: &#8220;Wenn wir nicht das Kapital bekommen, das wir brauchen, und keine der anderen M&#246;glichkeiten aufgehen, dann ist es klar, dass es keine dritte Chance geben wird.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/grid-41.jpg" alt="Grid 10" /><br clear="all"><small>Grid 10</small></p>
<p>&#8220;Wir h&#228;tten den einfachen Weg gehen und einfach ein weiteres Android-Tablet bauen k&#246;nnen, aber wir wollten etwas Besonderes liefern&#8221;, sagt Rathakrishnan und das klingt glaubw&#252;rdig. Der Mann, der sich mit Apple-Produkten umgibt, f&#252;r das Grid 10 ein eigenes (Android-basiertes) Betriebssystem (<a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/16/das-grid-10-angefasst-es-gibt-ein-neues-betriebssystem-da-drausen/">Grid OS</a>) entwickeln lie&#223; und den Grid-Vorg&#228;nger JooJoo angeblich nicht ausliefern wollte, weil er es als zu schlecht gegen&#252;ber dem iPad 1 befand. Dieser Mann wollte hoch hinaus &#8211; und ist jetzt erneut an den eigenen Anspr&#252;chen gescheitert. </p>
<p>Es ist schwer, mit den Gro&#223;en zu konkurrieren. Hardware verschlingt eine Menge Geld und Fehler werden nicht so schnell verziehen. Rathakrishnan gehen jetzt jedenfalls die Optionen aus. Als einen m&#246;glichen Ausweg nannte er eine &#220;bernahme. Aber wer sollte das Grid jetzt noch haben wollen, das in den ersten Tests nicht einmal gut ankam?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mach deinen kostenlosen Dienst attraktiv, dann zahlen die Nutzer freiwillig&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/mach-deinen-kostenlosen-dienst-attraktiv-dann-zahlen-die-nutzer-freiwillig/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Instagram-CEO Kevin Systrom Das Gesch&#228;ftsmodell ist fast so alt wie das Internet &#8211; und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr t&#228;glich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, m&#252;sst ihr etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/leweb3/6475990425/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24982" title="KevinSystrom" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/KevinSystrom.jpg" alt="" width="500" height="302" /></a><br />
<small>Instagram-CEO Kevin Systrom</small></p>
<p>Das Gesch&#228;ftsmodell ist fast so alt wie das Internet &#8211; und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr t&#228;glich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, m&#252;sst ihr etwas daf&#252;r zahlen. Immer h&#228;ufiger in letzter Zeit h&#246;re ich zwei interessante Aussagen von Gr&#252;ndern dazu: &#8220;Wenn <a href="http://startwerk.ch/2009/12/23/geschaeftsmodelle-freemium-und-seine-tuecken/" target="_blank">5 Prozent der Nutzer</a> zahlen, finanziert das unser ganzes Gesch&#228;ft&#8221; und: &#8220;Biete ein gutes Produkt kostenlos an, dann zahlen die Leute freiwillig.&#8221;</p>
<p>Vor allem letztere Devise ist interessant. Kevin Systrom von <a href="http://instagr.am/" target="_blank">Instagram</a> handelt danach. Seine erfolgreiche <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/instagram-2-0-schnellere-nostalgiebildchen-aber-wo-bleibt-die-offene-webversion/" target="_blank">Foto-App</a> ist seit dem Start im Herbst 2010 kostenlos und hat inzwischen mehr als 15 Millionen Nutzer angelockt. Investoren pumpten bislang 7,5 Millionen US-Dollar Kapital in das kleine Unternehmen, was f&#252;r das Team aus gerade einmal <a href="http://www.mobiflip.de/instagram-gruender-kevin-systrom-spricht-ueber-das-wachstum-in-china-und-instagram-video/" target="_blank">6 Mitarbeitern</a> locker ausreicht. K&#252;nftig will man Geld &#252;ber Zusatzservices wie besondere Filter einnehmen. &#8220;Wir glauben aber, dass unser Kernprodukt immer kostenlos bleiben wird&#8221;, <a href="http://instagr.am/about/faq/" target="_blank">schreibt das Foto-Startup</a> auf seiner Website. </p>
<p><strong>Wiederkehrende Nutzer zahlen freiwillig</strong></p>
<p>Bei sechs Mitarbeitern sind die Kosten gering. Aber was ist mit gr&#246;&#223;eren Unternehmen? Phil Libin etwa ist Fan von Systroms Idee &#8211; doch er pr&#228;zisiert sie. Seine App Evernote, das &#8220;virtuelle Ged&#228;chtnis&#8221;, ist in weiten Teilen kostenlos. F&#252;r spezielle Extras wie Offline-Modus oder eine schnellere Bilderkennung k&#246;nnen Nutzer 5 Dollar im Monat oder 45 Dollar im Jahr zahlen. Es sind ausnahmslos Dinge, die man als Nutzer nicht zwingend braucht. Und doch erzielt das Unternehmen, das <a href="http://thenextweb.com/insider/2011/08/29/evernotes-crazy-expansion-sees-new-austin-office-400-new-employees/" target="_blank">pro Woche um f&#252;nf (!) Mitarbeiter w&#228;chst</a>, damit gen&#252;gend Einnahmen, um die laufenden Kosten zu decken. Libin zeigte Anfang Dezember auf der LeWeb in Paris <a href="http://news.cnet.com/8301-30685_3-57339139-264/evernote-the-longer-you-use-it-the-more-likely-you-are-to-pay/" target="_blank">interessante Nutzerzahlen</a>: Je l&#228;nger Kunden ein Produkt verwendeten, desto eher seien sie bereit, etwas daf&#252;r zu bezahlen. 750.000 der 20 Millionen Evernote-Nutzer tun dies. Mit anderen anderen Worten: 3,75 Prozent der Nutzer sorgen f&#252;r 2,8 Millionen Dollar Umsatz im Monat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24983" title="PhilLibin" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PhilLibin.jpg" alt="" width="500" height="291" /><br />
<small>Evernote-Gr&#252;nder Phil Libin</small></p>
<p>Es gibt weitere Beispiele: Die Spiele des Social-Games-Anbieters Zynga, der k&#252;rzlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/1-milliarde-beim-borsengang-zynga-verfehlt-die-erwartungen-ohne-zu-enttauschen/" target="_blank">an die B&#246;rse gegangen</a> ist, sind kostenlos. In den ersten neun Monaten des Gesch&#228;ftsjahres 2011 setzte Zynga trotzdem 830 Millionen Dollar um. Einen gro&#223;en Teil trugen nach j&#252;ngsten Angaben lediglich 6,7 Millionen der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zynga-nimmt-bei-Boersengang-1-Milliarde-Dollar-ein-1396514.html" target="_blank">220 Millionen Spieler</a> bei, die virtuelle G&#252;ter kaufen. Das sind gerade einmal 3 Prozent der Nutzer.</p>
<p><strong>Wieder in: Langfristige Gesch&#228;ftsmodelle</strong></p>
<p>Konversionsrate, oder neudeutsch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conversion_Rate#Konversionsrate" target="_blank">Conversion Rate</a>, nennen Marketingstrategen die Quote von zahlenden Nutzern unter den Gesamtnutzern. Gemeint ist dabei noch nicht, ob das Unternehmen damit sein Gesch&#228;ft bestreiten kann. Das deutsche Gesch&#228;ftsnetzwerk Xing allerdings konnte das im vergangenen Jahr: <a href="https://www.xing.com/net/auftragsgewinnung/aktuelle-informationen-550669/xing-umsatz-und-gewinn-im-jahr-2010-heutige-pressemitteilung-35678336/" target="_blank">745.000 der 10,5 Millionen Nutzer</a> (8 Prozent) trugen 44,7 Millionen Euro zum Gesamtumsatz von 54,7 Millionen Euro bei. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 7,2 Millionen Euro. &#196;hnlich wie Xing oder Evernote will es auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/" target="_blank">Doo-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Frank Thelen</a> machen, mit dem ich vergangene Woche sprach. Der Basisdienst soll kostenlos sein, ein Premium-Angebot um 5 Euro im Monat kosten.</p>
<p>Was Libin noch herausfand: Viele Nutzer gingen recht bald wieder, nachdem sie Evernote ein paar Tage oder Wochen ausprobiert hatten, kamen aber sp&#228;ter zur&#252;ck. Und je l&#228;nger sie am Ball blieben, desto eher waren sie bereit zu zahlen. Die Moral von der Geschicht: Wenn dein Produkt gut ist, dann mach dir um die Einnahmen keine Sorgen. Denn das Geld wird schon kommen. Aber entwickle dein Produkt st&#228;ndig weiter und biete dem Nutzer etwas Neues.</p>
<p>Und sorg daf&#252;r, dass du in der Anfangszeit Geldgeber hast. Denn das sollten wir hier auf keinen Fall verschweigen. Libin hat gut Reden, aber ein derart langfristiges Gesch&#228;ftsmodell kann er nur dank hoher Investorengelder finanzieren. Seit der Gr&#252;ndung des Unternehmens im Jahre 2006 sammelte Evernote <a href="http://www.crunchbase.com/company/evernote" target="_blank">fast 100 Millionen Dollar Kapital</a> ein.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/leweb3/" target="_blank">LeWeb 11</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC</a>), BT)</p>
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		<title>Vom Markt wegshoppen: Blackberry im Auge angeblicher &#220;bernahmekandidaten</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Blackberry]]></category>
		<category><![CDATA[RIM]]></category>

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		<description><![CDATA[Ger&#252;chte gibt es ja viele, aber beantworte mir hier doch bitte einmal jemand die Frage nach dem &#8220;Warum&#8221;. Wie das &#8220;Wall Street Journal&#8221; (WSJ) meldet, haben Nokia und Microsoft sich mehrere Male mit Blackberry-Hersteller RIM getroffen, um &#252;ber m&#246;gliche Kooperationen zu sprechen. Informell. Sagen, wie immer, Personen, die nicht genannt werden wollen. Es soll angeblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24972" title="Blackberry" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Blackberry.jpg" alt="" width="500" height="313" /></p>
<p>Ger&#252;chte gibt es ja viele, aber beantworte mir hier doch bitte einmal jemand die Frage nach dem &#8220;Warum&#8221;. Wie das &#8220;<a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204879004577111030686209566.html" target="_blank">Wall Street Journal</a>&#8221; (WSJ) meldet, haben Nokia und Microsoft sich mehrere Male mit Blackberry-Hersteller RIM getroffen, um &#252;ber m&#246;gliche Kooperationen zu sprechen. Informell. Sagen, wie immer, Personen, die nicht genannt werden wollen. Es soll angeblich um eine gemeinschaftliche &#220;bernahme durch Microsoft und Nokia gegangen sein.</p>
<p>Warum die beiden das machen sollten, leuchtet nicht so ganz ein. Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/11/nokia-setzt-auf-windows-phone-7-willkommen-steve-ballmer-neuer-starker-mann-bei-nokia/" target="_blank">enge Partnerschaft</a> zwischen dem Software-Riesen und den Finnen ist kein Geheimnis. Aber wie w&#252;rde RIM da ins Spektrum passen? Nokia setzt in naher Zukunft auf Symbian und zuvorderst Microsofts Systeme. Und Microsoft hat alle H&#228;nde voll zu tun, Kunden und Partnern Windows Phone schmackhaft zu machen, das noch lange nicht die gew&#252;nschte Nummer Drei unter den mobilen &#214;kosystemen ist. Windows Phone f&#252;r RIM? Da k&#228;men &#252;berhaupt nur die Touchscreen-Modelle wie das Torch 9860 der ansonsten tastenintensiven Blackberrys in Frage. </p>
<p>Dass RIM Probleme hat, steht ja au&#223;er Frage: Die <a href="http://www.zeit.de/news/2011-12/16/telekommunikation-blackberry-hersteller-befuerchtet-absatzeinbruch-16161223" target="_blank">Marktanteile schrumpfen</a>, die Ums&#228;tze auch. Das geplante neue Betriebssystem darf aus markenrechtlichen Gr&#252;nden <a href="http://www.businesswire.com/news/home/20111206006786/en" target="_blank">nicht BBX</a> hei&#223;en. Erste Ger&#228;te mit dem nun in Blackberry 10 umbenannten System sollen erst <a href="http://www.areamobile.de/news/20472-blackberry-10-os-rim-verschiebt-neue-plattform-auf-ende-2012" target="_blank">Ende 2012 verkauft</a> werden. Blackberry Playbooks drohen zu einem Milliardengrab zu werden, und das nicht nur, weil k&#252;rzlich eine Fuhre mit <a href="http://tabletcommunity.de/10646/unbekannte-entwenden-blackberry-playbooks-im-wert-von-17-millionen-us-dollar/" target="_blank">5.000 der Tablets</a> im Wert von 1,7 Millionen US-Dollar gestohlen wurde.</p>
<p><strong>Was sollte Amazon mit Gesch&#228;ftskundensystemen?</strong></p>
<p>Also wird RIM mal eben zum &#220;bernahmekandidaten. Meint neben dem WSJ auch Reuters: Der Nachrichtenagentur nach hatte auch <a href="http://www.reuters.com/article/2011/12/20/us-rim-amazon-idUSTRE7BJ26S20111220" target="_blank">Amazon Interesse an einer &#220;bernahme von RIM</a>. Der Online-H&#228;ndler soll demnach im Sommer eine Investmentbank damit beauftragt haben, m&#246;gliche Optionen zu pr&#252;fen. Offenbar fand die Bank nicht genug Gemeinsamkeiten, um eine &#220;bernahme zu empfehlen. Wie denn auch? Was soll ein Einzelh&#228;ndler mit Systemen, die in erster Linie f&#252;r Gesch&#228;ftskunden gedacht sind?</p>
<p>Hat RIM selbst da eigentlich noch viel mitzureden? Die Kanadier wollen lieber eigenst&#228;ndig bleiben, die Wende im kommenden Jahr schaffen, &#228;hnlich wie Nokia das in diesem Jahr versucht hat. Und auch wenn der Ausblick auf 2012 verhalten ist: Die derzeitige Smartphone-Linie, die erst sehr sp&#228;t &#252;berhaupt auf den Markt gekommen ist, ist eigentlich attraktiv genug, um RIM zumindest am Leben zu halten. Ein Schritt weg vom Gesch&#228;ftskundenfokus k&#246;nnte RIM aber nicht schaden. Denn in Zeiten, in denen Gesch&#228;ftsreisende lieber mit einem iPhone unterwegs sind, besteht bei Smartphones eigentlich kein Unterschied mehr zwischen Ger&#228;ten f&#252;r Privat- und Gesch&#228;ftsleuten.</p>
<p>Ein weiteres Ger&#252;cht, das deswegen nicht ganz so abwegig klingt: RIM k&#246;nnte versuchen, das kommende System Blackberry 10 an andere Hardware-Anbieter wie Samsung und HTC zu lizenzieren. Ein schweres Jahr steht RIM in jedem Fall bevor. Aber eine &#220;bernahme durch Microsoft und Co? H&#246;chstens, wenn MS den derzeit noch st&#228;rkeren Konkurrenten vom Markt wegkaufen wollte. Denn dann w&#228;re der Weg frei f&#252;r Windows Phone als Nummer 3.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<item>
		<title>AT&amp;T l&#228;sst T-Mobile-&#220;bernahme platzen, tr&#246;stet Telekom mit 3 Milliarden Dollar und Roaming-Abkommen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/20/att-lasst-t-mobile-ubernahme-platzen-trostet-telekom-mit-3-milliarden-dollar-und-roaming-abkommen/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
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		<description><![CDATA[Die geplante &#220;bernahme von T-Mobile USA durch AT&#38;T ist geplatzt. Der Mobilfunkriese zog sein Angebot f&#252;r die Tochter der Deutschen Telekom gestern Abend zur&#252;ck. Man habe alle Optionen abgewogen, hei&#223;t es in der offiziellen Presse-Erkl&#228;rung. Aber nach R&#252;cksprache mit der Deutschen Telekom habe man sich dazu entschlossen, die Pl&#228;ne aufzugeben. Sowohl das US-Justizministerium als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-24946" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ATTMobile.jpg" alt="AT&amp;T-Mobile" />Die geplante &#220;bernahme von T-Mobile USA durch AT&amp;T ist geplatzt. Der Mobilfunkriese zog sein <a href="http://www.att.com/gen/press-room?pid=22146&amp;cdvn=news&amp;newsarticleid=33560&amp;mapcode=corporate|wireless-networks-general" target="_blank">Angebot f&#252;r die Tochter der Deutschen Telekom</a> gestern Abend zur&#252;ck. Man habe alle Optionen abgewogen, hei&#223;t es in der offiziellen Presse-Erkl&#228;rung. Aber <a href="http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE7BJ00220111220" target="_blank">nach R&#252;cksprache mit der Deutschen Telekom</a> habe man sich dazu entschlossen, die Pl&#228;ne aufzugeben. Sowohl das US-Justizministerium als auch die Regulierungsbeh&#246;rde FCC hatten zuletzt Bedenken gegen die Transaktion ge&#228;u&#223;ert. Und AT&amp;T hat seine Felle in der 39 Milliarden Dollar teuren &#220;bernahme zunehmend davon schwimmen sehen.</p>
<p>Die Telekom hat nun Anrecht auf eine milliardenschwere Entsch&#228;digung. Etwa <a href="http://venturebeat.com/2011/12/19/att-gives-up-t-mobile-bid-charged-4-billion/" target="_blank">3 Milliarden US-Dollar</a> sollen noch in diesem Jahr in bar an die Deutschen flie&#223;en (AT&amp;T spricht von 4 Milliarden Dollar). Zus&#228;tzlich erh&#228;lt T-Mobile Mobilfunkfrequenzen von AT&amp;T im Wert von gesch&#228;tzten weiteren 3 Milliarden Dollar. Obendrauf gibt es noch ein siebenj&#228;hriges Roaming-Abkommen, bei denen T-Mobile die Kapazit&#228;ten von AT&amp;T nutzen darf. Es klingt f&#252;r einen Gewinn f&#252;r T-Mobile, oder gibt es doch nur Verlierer? </p>
<p><strong>Jetzt Zusammenschluss mit Sprint?</strong></p>
<p>Die Beh&#246;rden hatten gef&#252;rchtet, dass ein Zusammenschluss den Wettbewerb gef&#228;hrden w&#252;rde. AT&amp;T-Mobile w&#228;re der mit Abstand gr&#246;&#223;te Anbieter f&#252;r Mobilfunkleistungen in den USA geworden. Als landesweit operierende Konkurrenten w&#228;ren dann nur noch Verizon und Sprint Nextel &#252;brig geblieben. Allerdings w&#228;re Sprint als bisherige Nummer 3 derart zur&#252;ckgefallen, dass auf lange Sicht wom&#246;glich nur zwei Anbieter &#252;brig geblieben w&#228;ren. AT&amp;T hatte hingegen argumentiert, der kostspielige Aufbau eines leistungsf&#228;higen 4G-Mobilfunknetzes sei so am einfachsten zu realisieren. Hiervon w&#252;rden die Kunden am ehesten profitieren.</p>
<p>Fraglich ist, was jetzt aus T-Mobile USA wird. Telekom-Chef René Obermann h&#228;tte sich liebend gerne von dem Gesch&#228;ft getrennt und mit leuchtenden Augen die 39 Milliarden Dollar Einnahmen daraus in den Schuldenabbau gesteckt. Denn hier dr&#252;cken den Konzern noch Verbindlichkeiten in H&#246;he von gut 40 Milliarden Euro. Die stammen zu einem gro&#223;en Teil aus eben jenem US-Ausflug: Die Telekom hatte sich durch die &#220;bernahme von VoiceStream im Jahre 2001 f&#252;r 39 Milliarden Euro in das US-Gesch&#228;ft eingekauft. Jetzt kehrt man leicht gest&#228;rkt vom Verhandlungstisch zur&#252;ck, aber einen wirklichen Sprung nach vorne hat man damit nicht gemacht. Das US-Gesch&#228;ft bleibt f&#252;r die Bonner kostspielig, es geh&#246;rt nicht mehr zur Kernkompetenz und es h&#228;tte dem Konzern gut getan, das US-Abenteuer zu beenden und sich auf Europa zu konzentrieren. Wenn man sie denn gelassen h&#228;tte.</p>
<p>Und jetzt weiter wie bisher? Vor dem Interesse durch AT&amp;T zeigte sich der deutlich kleinere Anbieter Sprint an T-Mobile interessiert. Nicht undenkbar, dass es jetzt zu einem Zusammenschluss mit T-Mobile kommt.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>1 Milliarde beim B&#246;rsengang: Zynga verfehlt die Erwartungen ohne zu entt&#228;uschen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/1-milliarde-beim-borsengang-zynga-verfehlt-die-erwartungen-ohne-zu-enttauschen/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Börsengang]]></category>
		<category><![CDATA[Zynga]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Social-Games-Anbieter Zynga ist gestern an die B&#246;rse gegangen. Dabei erzielten die Kalifornier 10 US-Dollar je Aktie und insgesamt 1 Milliarde US-Dollar. Das w&#252;rde das Unternehmen auf derzeit 7 Milliarden und bei noch ausstehenden Optionen auf 8,9 Milliarden Dollar bewerten. Klingt nach viel f&#252;r ein Unternehmen, das sich fast ausschlie&#223;lich auf Facebook konzentriert und Spiele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24923" title="ZyngaTreasureIsle" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ZyngaTreasureIsle.jpg" alt="" width="440" height="274" /></p>
<p>Der Social-Games-Anbieter <a href="http://zynga.com/" target="_blank">Zynga</a> ist gestern an die B&#246;rse gegangen. Dabei erzielten die Kalifornier <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203893404577099293401936570.html" target="_blank">10 US-Dollar je Aktie</a> und insgesamt 1 Milliarde US-Dollar. Das w&#252;rde das Unternehmen auf derzeit 7 Milliarden und bei noch ausstehenden Optionen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zynga-nimmt-bei-Boersengang-1-Milliarde-Dollar-ein-1396514.html" target="_blank">auf 8,9 Milliarden Dollar</a> bewerten. Klingt nach viel f&#252;r ein Unternehmen, das sich fast ausschlie&#223;lich auf Facebook konzentriert und Spiele anbietet, die kostenlos spielbar sind. Lediglich f&#252;r virtuelle G&#252;ter zahlen Spieler, etwa um ein Spiel schneller zu l&#246;sen.</p>
<p>Eine Bewertung von 7 bis 9 Milliarden ist durchaus ordentlich. Allerdings lagen die Spekulationen im Sommer noch bei 15 bis 20 Milliarden Dollar. So gesehen hat Zynga leicht entt&#228;uscht. Zumal der Gegenwert gegeben ist: Zynga nahm allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres nach eigenen Angaben 830 Millionen Dollar ein. Der geringe Gewinn von 30 Millionen Dollar deutet auf hohe Kosten hin. Aber immerhin: Zynga betreibt ein Milliardengesch&#228;ft. </p>
<p><a target="_blank" href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/209498/umfrage/boersengaenge-von-us-internet-unternehmen-nach-kapitalerloes/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/B&#246;rseng&#228;ngeInternetunternehmen.jpg" alt="" title="B&#246;rseng&#228;ngeInternetunternehmen" width="500" height="356" class="alignnone size-full wp-image-24924" /></a><br clear="all"></p>
<p><strong>Stimmung abgek&#252;hlt, trotzdem eine Revolution</strong></p>
<p>Die Stimmung an den B&#246;rsen in Sachen Webunternehmen ist ein wenig abgek&#252;hlt. Nach jeweils fulminantem Start gaben die Aktien von <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:daempfer-fuer-neuen-dotcom-hype-pandora-boersengang-laesst-luft-aus-der-internetblase/60066809.html" target="_blank">Pandora</a>, LinkedIn und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/25/gesichtsloses-groupon-irgendwo-zwischen-reichtum-pleite-und-schonheits-ops/" target="_blank">Groupon</a> an den B&#246;rsen jeweils nach. Allerdings kann von einem Crash wie in den Jahren 2000 und 2001 diesmal nicht die Rede sein. Die Kurswerte waren jeweils leicht &#252;berhitzt, aber fielen danach keinesfalls ins Bodenlose. Und das Beispiel Zynga zeigt, dass reelle Gegenwerte vorhanden sind.</p>
<p>Analysten sind denn mit der Spieleschmiede auch zufrieden, nennen den B&#246;rsengang gar &#8220;<a href="http://dealbook.nytimes.com/2011/12/15/zynga-raise-1-billion-in-i-p-o/" target="_blank">eine Revolution</a>&#8220;. Denn es zeigt nicht nur, dass Social Gaming funktioniert, es zeigt au&#223;erdem, dass man davon leben kann, dass nur ein Bruchteil der Nutzer wirklich Geld f&#252;r die eigenen Dienste zahlt. Nur 6,7 Millionen der 220 Millionen Zynga-Nutzer zahlen f&#252;r die Spiele. Von diesen 3 Prozent kann Zynga bereits leben. Wenn Facebook im kommenden Jahr an die B&#246;rse geht, wird man sich aber darauf einstellen m&#252;ssen, dass die Euphorie etwas abgek&#252;hlt ist und sich vielleicht eben doch keine 100 Milliarden US-Dollar erzielen lassen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bizarrer MegaUpload-Song: Prominente brechen eine Lanze f&#252;r die verruchte Plattform</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kim Schmitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Da isser, der Ohrwurm des Tages: Prominente von Will.I.am &#252;ber Kanye West bis hin zu Snoop Dogg und Schauspieler Jamie Foxx haben einen Song f&#252;r MegaUpload aufgenommen. Der Filehoster steht unter Beschuss von RIAA und MPAA, den Verb&#228;nden der Musik- und Videoindustrie der Vereinigten Staaten. Der Vorwurf: Mit seinem Sitz au&#223;erhalb der USA stehle das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24869" title="MegaUploadSong" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MegaUploadSong.jpg" alt="" width="500" height="293" /></p>
<p>Da isser, der Ohrwurm des Tages: Prominente von Will.I.am &#252;ber Kanye West bis hin zu Snoop Dogg und Schauspieler Jamie Foxx haben einen Song f&#252;r <a href="http://megaupload.com/" target="_blank">MegaUpload</a> aufgenommen. Der Filehoster steht <a href="http://www.gizmodo.de/2011/12/12/us-prominenz-stellt-sich-hinter-megaupload.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+vnunet%2Fde%2FGizmodoge+%28Gizmodo+DE%29&amp;utm_content=Google+Reader">unter Beschuss von RIAA und MPAA</a>, den Verb&#228;nden der Musik- und Videoindustrie der Vereinigten Staaten. Der Vorwurf: Mit seinem Sitz au&#223;erhalb der USA stehle das Portal wertvolle amerikanische Inhalte, amerikanisches Kapital und koste amerikanische Arbeitspl&#228;tze und Rentenfonds f&#252;r Kreative.</p>
<p>Zu Mega geh&#246;rt etwa der Videohoster <a href="http://megavideo.com/">MegaVideo</a>, auf dem es viele TV-Serien noch vor dem offiziellen Sendestart in vielen L&#228;ndern zu sehen gibt. Der deutsche Kim Schmitz, der mutma&#223;lich hinter dem Hoster steckt, einigte sich erst Anfang November mit dem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Megaupload-legt-Copyright-Rechtsstreit-mit-Vergleich-bei-1372041.html">Erotikportal Perfect 10</a> auf einen au&#223;ergerichtlichen Vergleich. <a href="http://vimeo.com/32592166">Creative America</a> l&#228;sst in einem TV-Beitrag im November kein gutes Haar am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz">vorbestraften Schmitz</a> und gibt ihm eine gro&#223;e Mitschuld an den Verlusten der Unterhaltungsindustrie. Warum ihm K&#252;nstler jetzt die Stange halten? Weil Mega ihnen Einnahmen verschaffen will. </p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.megavideo.com/v/NFS30PZO3a8be9c502c822c070d8e42cc3e612eb" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.megavideo.com/v/NFS30PZO3a8be9c502c822c070d8e42cc3e612eb" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Universal hat nicht lange gefackelt und das Video der Stars (oben) <a href="http://www.theverge.com/2011/12/12/2629047/megaupload-music-video-pulled-universal-music-group-youtube">von YouTube entfernen lassen</a>. <strong>[Update]</strong> Daf&#252;r will MegaUpload nun <a href="http://torrentfreak.com/megaupload-to-sue-universal-joins-fight-against-sopa-111212/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+Torrentfreak+%28Torrentfreak%29&#038;utm_content=Google+Reader">gegen Universal vor Gericht</a> ziehen. <strong>[/Update]</strong> Schmitz will den Schwarzen Peter nicht auf der Hand behalten und betont, dass 87 Prozent der Fortune-500-Unternehmen einen Premium-Account bei MegaUpload h&#228;tten. Der Service eignet sich, &#228;hnlich wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/21/rapidshare-ist-changs-rauswurf-eine-absage-an-die-unterhaltungsindustrie-oder-die-nutzer/">RapidShare</a>, f&#252;r den einfachen Austausch gro&#223;er Datenmengen. Und das nutzen viele Unternehmen angeblich auch legal. Au&#223;erdem wolle Mega, dass die K&#252;nstler Tantiemen bek&#228;men, die sich aus Premiumeinnahmen von Mega und Werbung aus dem eigenen Netzwerk Megaclick decken w&#252;rden.</p>
<p>Also ein weiterer Befreiungskampf aus dem Joch der Unterhaltungsindustrie, von denen es schon so viele gab? Anders w&#228;re diesmal, dass sich die K&#252;nstler diesmal eben nicht als die Opfer, sondern als Gewinner sehen. Vielleicht ist das die Botschaft des Videos an die Industrie, neue Ideen nicht von vorne herein zu verteufeln, sondern Diensten wie MegaUpload eine Chance zu geben. Womit sie Recht haben: Dass es ganz einfach nicht funktioniert, Zuschauern beliebter TV-Serien etwas vorzuenthalten. Fans werden immer Wege finden, sich etwas zu besorgen, was es schon gibt, worauf man sie aber warten l&#228;sst. Es w&#228;re an der Zeit, diese alten Ketten aufzubrechen, auch im Sinne der Unterhaltungsindustrie.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=32592166&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=32592166&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aber dann w&#228;re da noch die Person <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz">Kim Schmitz</a>, auch bekannt als Kimble oder Kim Dotcom, die mehrfach wegen Betrugs verurteilt worden ist. Schmitz hat seine Strafen jeweils verb&#252;&#223;t. Aber kauft man ihm ab, dass es ihm um etwas anderes geht als seinen pers&#246;nlichen Reichtum? Die Stars offenbar schon. Ein erster <a href="http://soundcloud.com/keithsweaty/megaupload-ft-will-i-am-club">Remix des MegaUpload-Songs</a> ist bereits auf Soundcloud zu finden.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Muss man B&#246;ses tun, bevor man Gutes tun kann?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/30/muss-man-boses-tun-bevor-man-gutes-tun-kann/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Gates]]></category>
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		<category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category>
		<category><![CDATA[Warren Buffett]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Faszination des B&#246;sen treibt Menschen dazu, ihm zu verfallen. Oder zumindest dazu, unliebsame Dinge auszublenden: Gef&#228;llt einem etwa das neue Smartphone, denkt man nicht unbedingt daran, wer wie daf&#252;r schuften musste oder unter welchen Bedingungen die Rohstoffe daf&#252;r gewonnen wurden. Solange man verliebt ist, kann man schon mal ausblenden, wenn der neue Partner die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MarkZuckerberg.jpg" alt="" title="MarkZuckerberg" width="500" height="272" class="alignnone size-full wp-image-24770" /><br clear="all"></p>
<p>Die Faszination des B&#246;sen treibt Menschen dazu, ihm zu verfallen. Oder zumindest dazu, unliebsame Dinge auszublenden: Gef&#228;llt einem etwa das neue Smartphone, denkt man nicht unbedingt daran, wer wie daf&#252;r schuften musste oder unter welchen Bedingungen die Rohstoffe daf&#252;r gewonnen wurden. Solange man verliebt ist, kann man schon mal ausblenden, wenn der neue Partner die Freunde absch&#228;tzig behandelt. Und wenn mir das Social Network technisch gut gef&#228;llt und alle meine Freunde sich dort tummeln, dann denke ich nicht bei jedem Besuch daran, dass es meine Daten als seine betrachtet und sie an Unternehmen verschachert, nur um Geld damit zu verdienen.</p>
<p>Facebook-Chef Mark Zuckerberg scherte sich jahrelang nicht die Bohne um Nutzerrechte, Privatsph&#228;re und Datenschutz, jubelte seinen Nutzern sogar sooft neue Richtlinien unter, bis sie es irgendwann m&#252;de wurden, dagegen zu protestieren. Und doch kamen und blieben die Nutzer in Scharen. Gut 800 Millionen d&#252;rften es zur Zeit sein, bis zur Milliarde ist es nicht mehr weit. Und jetzt, wo Facebook der gr&#246;&#223;te B&#246;rsengang eines IT-Unternehmens in der Geschichte bevorsteht, geht es pl&#246;tzlich auf Datensch&#252;tzer zu. Scheint es zumindest: Zuckerberg hat vor der <a target="_blank" href="http://www.turi2.de/2011/11/30/heute2-facebook-macht-zugestaendnisse-beim-datenschutz-12237292/">US-Handelsbeh&#246;rde FTC</a> einger&#228;umt, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. 20 Jahre lang muss Facebook seine Datenschutzrichtlinien nun von unabh&#228;ngigen Experten pr&#252;fen lassen. Es d&#252;rfte dem Unternehmen dabei auch um gute PR gehen. Und doch ist es zumindest interessant, dass das Thema Datenschutz pl&#246;tzlich f&#252;r Facebook ein Thema ist, was jahrelang keines war. Muss man erst B&#246;ses tun, bevor man Gutes tun kann? </p>
<p><strong>Reich werden mit Fairplay?</strong></p>
<p>CNet-Korrespondent Declan McCullagh stellt leicht zynisch fest, dass sich durch <a target="_blank" href="http://news.cnet.com/8301-31921_3-57333398-281/facebooks-ftc-settlement-wont-change-much-if-anything/">Facebooks Selbstverpflichtung</a> vor der FTC so gut wie nichts &#228;ndern wird. Das Netzwerk hat praktisch schon alle Regeln der Privatsph&#228;re ausgehebelt und zur&#252;ck muss es nicht gehen. Zuckerberg hat gewonnen. Er hat es geschafft, die Spielregeln so zu ver&#228;ndern, dass er gegen den Willen der Nutzer mit ihren Daten Milliarden umsetzen kann. Jetzt kann er es sich leisten, tats&#228;chlich ein paar Schritte zur&#252;ckzugehen. Also das, was er eigentlich von Beginn an h&#228;tte tun m&#252;ssen, wenn er den W&#252;nschen der Nutzer h&#228;tte nachkommen wollen.</p>
<p>Die gro&#223;e Frage ist: W&#228;re Facebook jemals so erfolgreich geworden, wenn man Datenschutz und Privatsph&#228;re von Anfang an ernst genommen h&#228;tte? Wenn man keine Daten h&#228;tte verkaufen k&#246;nnen? Ich behaupte: Nein, nie im Leben. Woher h&#228;tte man sonst das Geld nehmen sollen, um neue Designs zu entwickeln, neue Ideen umzusetzen, die inzwischen gut 2.500 Mitarbeiter zu bezahlen, Investoren davon zu &#252;berzeugen, dass man ein Gesch&#228;ftsmodell hat? </p>
<p>Microsoft-Mitgr&#252;nder Bill Gates wird fast sein gesamtes Verm&#246;gen der Bill and Melinda Gates Stiftung vermachen, die sich unter anderem den Themen globale Gesundheit und globale Entwicklung angenommen hat. W&#228;re er jemals zum seinerzeit reichsten Mann der Welt geworden, wenn er die IT-Hersteller nicht dazu bekommen h&#228;tte, Vertr&#228;ge mit ihm zu schlie&#223;en und die halbe Welt mit unausgereiften Windows-Systemen in den Wahnsinn zu treiben? Nat&#252;rlich kann man auch Milliard&#228;r werden, ohne seine Kunden auf die Barrikaden zu bringen. Warren Buffett soll das im Alter von fast 50 geschafft haben. Mark Zuckerberg war schon im Alter von 25 Milliard&#228;r.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a target="_blank" href="http://www.gpaumier.org/">Guillaume Paumier</a>/Wikimedia Commons, CC BY 3.0)</p>
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		<title>50.000 neue Blogs t&#228;glich und endlich Einnahmen: WordPress stellt Adsense-Alternative WordAds vor</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Google AdSense]]></category>
		<category><![CDATA[WordAds]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogs sind nicht tot. Tats&#228;chlich werden es t&#228;glich 50.000 mehr. Zumindest ist das die Zahl neuer WordPress-Blogs, die t&#228;glich erscheinen, wie Jon Burke mitteilt. Wie viele davon dann t&#228;glich mit wertvollen Inhalten gef&#252;llt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Tatsache ist jedoch, dass Burke als Werbevermarkter bei WordPress mit den bisherigen Einnahme-M&#246;glichkeiten auf WordPress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WordPressCom.jpg" alt="" title="WordPressCom" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-24766" /><br clear="all"></p>
<p>Blogs sind nicht tot. Tats&#228;chlich werden es t&#228;glich 50.000 mehr. Zumindest ist das die Zahl neuer WordPress-Blogs, die t&#228;glich erscheinen, <a target="_blank" href="http://en.blog.wordpress.com/2011/11/29/wordads/">wie Jon Burke mitteilt</a>. Wie viele davon dann t&#228;glich mit wertvollen Inhalten gef&#252;llt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Tatsache ist jedoch, dass Burke als Werbevermarkter bei WordPress mit den bisherigen Einnahme-M&#246;glichkeiten auf WordPress unzufrieden war. AdSense als De-facto-Standard f&#252;r Online-Anzeigen bringt den meisten allenfalls Peanuts ein, und das, so Burke, &#8220;habt ihr nicht verdient&#8221;.</p>
<p>Deswegen bietet <a target="_blank" href="http://automattic.com/">Automattic</a>, die Firma hinter WordPress, jetzt das neue <a target="_blank" href="http://en.blog.wordpress.com/2011/11/29/wordads/">Werbeformat WordAds</a> an. &#220;ber ein Plugin sollen WordPress.com-Nutzer Anzeigen auf ihrem Blog einbinden k&#246;nnen, die von <a target="_blank" href="http://www.federatedmedia.net/">Federated Media</a> bereitgestellt werden. Der Vermarkter ist bereits seit Jahren mit der Blogvermarktung aktiv, gerade auch bei gr&#246;&#223;eren Techblogs. Das ist ein Schritt, der erst einmal wenig Nachteile offenbart. Die Frage, warum das &#252;berhaupt so lange gedauert hat, beantwortet Burke mit &#8220;Google&#8221;: AdSense war praktisch Standard, dann habe man gesehen, wie viele Blogger ihr Angebot mit unsch&#246;nen Werbeformaten entstellen, und davor habe man erst einmal zur&#252;ckgeschreckt. Jetzt sei man aber so weit. Laut Burke angeblich, weil er so viel Sch&#246;nes auf Blogs sehe, das es verdiene, mehr Geld zu erhalten. </p>
<p><strong>Nicht jeder kann WordAds schalten</strong></p>
<p>Auf deutsch gesagt: Man hat es nun endlich geschafft, einen Vermarkter zu finden, der bereit ist, auch Anzeigen zu schalten, die weniger Reichweite versprechen. Das allt&#228;gliche Henne-Ei-Problem f&#252;r Blogs, offenbar nicht nur in Deutschland. Es klingt aber nicht so, als w&#252;rden Blogger damit deutlich mehr Geld verdienen als mit Adsense. Es scheint nur eine Alternative zu sein, und Automattic wird vermutlich einen Teil davon f&#252;r sich abzweigen. </p>
<p>Haken gibt es nat&#252;rlich trotzdem: Wer WordAds nutzen will, muss ein <a target="_blank" href="http://wordpress.com/">WordPress.com-Account</a> haben, sein Blog also auf dem Webspace von Automattic hosten. F&#252;r <a target="_blank" href="http://wordpress.org/">selbst gehostete WordPress-Blogs</a> steht der Service erst einmal nicht zur Verf&#252;gung. Und anders als bei Google AdSense kann nicht jeder Blogger einfach Anzeigen schalten. WordAds <a target="_blank" href="http://en.wordpress.com/apply-for-wordads/">verlangt einen Anmeldeprozess</a>, bei dem das Vermarktungsteam von Automattic nur bestimmte Blogs nach nicht genau genannten Kriterien ausw&#228;hlt. Mein Tipp ist: Reichweite, Thema und Qualit&#228;t der Beitr&#228;ge. Also alles wie gehabt, nur diesmal von Automattic, und ja, immerhin: Es wird etwas einfacher, sein eigenes Blog zu vermarkten.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Schenkt Bloggern Liebe und Geld! Heute ist &#8220;Pay a Blogger Day&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Lasst uns wenigstens kurz erw&#228;hnen, dass heute Flattrs &#8220;Pay a Blogger Day&#8221; ist. Der Mikrospenden-Dienst ruft damit dazu auf &#8211; ihr ahnt es &#8211; heute einem Blogger eurer Wahl eure ganze Liebe zu schenken. Indem ihr in eurem Lieblingsblog auf den Flattr-Button klickt. Idealerweise unter einem Beitrag, der euch am meisten gef&#228;llt. Nat&#252;rlich nur auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/flattr/6418298889/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PayABloggerDay.jpg" alt="" title="PayABloggerDay" width="500" height="337" class="alignnone size-full wp-image-24749" /></a><br clear="all"></p>
<p>Lasst uns wenigstens kurz erw&#228;hnen, dass heute Flattrs &#8220;<a target="_blank" href="http://www.payablogger.org/">Pay a Blogger Day</a>&#8221; ist. Der Mikrospenden-Dienst ruft damit dazu auf &#8211; ihr ahnt es &#8211; heute <a target="_blank" href="http://blog.flattr.net/2011/11/pay-a-blogger-day-on-29th-of-november/">einem Blogger eurer Wahl</a> eure ganze Liebe zu schenken. Indem ihr in eurem Lieblingsblog auf den Flattr-Button klickt. Idealerweise unter einem Beitrag, der euch am meisten gef&#228;llt. Nat&#252;rlich nur auf Blogs, die es auch verdient haben.</p>
<p>Daran schlie&#223;t sich die Frage an, welchem Blog oder welchem Blogbeitrag ihr etwas spenden w&#252;rdet. Das kann jemand sein, der seine Arbeit gut macht. Oder auch jemand, der es dringend gebrauchen kann. Ich empfehle euch heute Letzteres: Auch wenn sie keinen Flattr-Button hat (daf&#252;r aber PayPal &#038; Co.), geht meine Empfehlung an Creezy vom Blog &#8220;<a target="_blank" href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/">Holy Fruit Salad</a>&#8220;. Sie ist Fotografin und Bloggerin und hat in diesen Tagen alles (ja, alles) verloren, was sie mutig <a target="_blank" href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/11/wohnungslos.html">in ihrem Blog dokumentiert</a> hat. </p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ApeZoOsfb1g?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ApeZoOsfb1g?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Tja, und Flattr. Dem Service hatte ich im September etwas radikal <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/flattr-ist-tot/">den Tod erkl&#228;rt</a>, was von Powerusern und Flattr selbst vehement bestritten wurde. Und meiner Grabrede zum Trotz lebt <a target="_blank" href="http://flattr.com/">Flattr</a> immer noch und will weiterhin eine Zusatz-Einnahmequelle f&#252;r Blogs sein. Im Video oben haben die Schweden euch auch noch einmal genau erkl&#228;rt, warum ihr an der Aktion teilnehmen solltet, wenn ihr gerne Blogs lest. Es klingt f&#252;r mich vor allem nach einem Aufruf: Unterst&#252;tzt die Kleinen. Getreu dem <a href="http://mashable.com/2011/11/22/pay-a-blogger-day/">Motto eines Flattr-Nutzers</a>, der dem Dienst schrieb:</p>
<blockquote><p>&#8220;In diesem Monat &#8230; habe ich 0,03 Dollar verdient, aber es waren die besten 0,03 Dollar, die ich je verdient habe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nur damit ihr einmal seht, von wie viel manch kleiner Blogger leben muss. Wem w&#252;rdet ihr etwas spenden?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Logo: Flattr (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC BY-SA 2.0</a>)</p>
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