Microsoft untersuchte angeblich geplanten Massensuizid von 300 Mitarbeitern in chinesischem Foxconn-Werk [Update] • 12.01.12

Update unten.
Berichte über Mitarbeiter in chinesischen Foxconn-Werken, die sich das Leben nahmen, las man in den vergangenen Jahren leider immer wieder. Selbst porträtiert wurde das schon in einem zynischen Smartphone-Spiel. Aber diese Nachricht übersteigt alles: 300 Mitarbeiter eines Foxconn-Werkes in Wuhan, in denen Microsofts Spielekonsole Xbox 360 hergestellt werden sollen, drohten am 2. Januar, gemeinsam in den Tod zu springen.
Wie in verschiedenen Berichten zu lesen ist, ging es in dem Disput um eine geforderte Lohnerhöhung. Foxconn bot ihnen stattdessen eine Abfindung oder die Vermittlung in ein anderes Werk an – wollte von einer Abfindung später aber nichts mehr wissen. Also schlossen sich die Mitarbeiter zusammen und drohten mit dem Massensuizid. Der Bürgermeister von Wuhan konnte sie schließlich von ihrem Vorhaben abbringen. Microsoft hat nach eigenen Aussagen inzwischen vermittelt. (weiterlesen…)


















