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	<title>Basic Thinking &#187; Geschaeftsidee</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Robert Basic will Buzzriders im Januar starten: Neuer Technikhub</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/robert-basic-will-buzzriders-im-januar-starten-neuer-technikhub/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Robert Basic will Buzzriders starten. Der Gr&#252;nder und Namensgeber unseres Blogs, das er vor knapp drei Jahren an meinen Br&#246;tchengeber Serverloft/Onlinekosten verkaufte, will sich in K&#252;rze mit dem Technikhub zur&#252;ckmelden. Es soll zum einen ein Informationsportal werden, zum anderen eine Art Anlaufstelle f&#252;r Technikinteressierte. Wer will, kann sich bereits jetzt auf einen Verteiler setzen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24996" title="Buzzriders" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Buzzriders.jpg" alt="" width="499" height="166" /></p>
<p>Robert Basic will <a href="http://buzzriders.com/" target="_blank">Buzzriders</a> starten. Der Gr&#252;nder und Namensgeber unseres Blogs, das er vor knapp drei Jahren an meinen Br&#246;tchengeber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/15/wir-habens-geschafft-serverloft-ersteigert-basicthinking/" target="_blank">Serverloft/Onlinekosten verkaufte</a>, will sich in K&#252;rze mit dem Technikhub zur&#252;ckmelden. Es soll zum einen ein Informationsportal werden, zum anderen eine Art Anlaufstelle f&#252;r Technikinteressierte. Wer will, kann sich bereits jetzt <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dEl5UUZrY3BvR0tRcTlhaVZERXA3TlE6MA" target="_blank">auf einen Verteiler</a> setzen lassen, um Produkte zu testen oder zu Veranstaltungen eingeladen zu werden.</p>
<p>Unter Buzzriders.com hatte Basic urspr&#252;nglich vor, dem Open-Source-Gedanken folgend, ein Portal f&#252;r Lokaljournalismus zu er&#246;ffnen. Bereits kurz nach dem Verkauf, Anfang 2009, <a href="http://www.robertbasic.de/2009/01/buzzriders/" target="_blank">ging es an die Planung</a>, ein Start erfolgte nie. Das neue Buzzriders soll sich um Themen abseits der heute g&#228;ngigen Mainstreams k&#252;mmern. Es gehe um &#8220;High Tech Produkte, Entwicklungen, Ver&#228;nderungen in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Milit&#228;r, Haushalt, Kommunikation&#8221;, hei&#223;t es auf der Website des Projekts. Basic selbst will der Mittler sein, der Produkte und Events ausw&#228;hlt und Einladungen oder Testger&#228;te (au&#223;er im Bereich Milit&#228;r) organisiert. Er setzt den <a href="http://www.robertbasic.de/2011/12/buzzriders-ist-nicht-raider-und-wurde-nicht-twix/">Schwerpunkt auf Hightech und Innovationen</a>. Was haltet ihr von der Idee?</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>&#8220;Mach deinen kostenlosen Dienst attraktiv, dann zahlen die Nutzer freiwillig&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/mach-deinen-kostenlosen-dienst-attraktiv-dann-zahlen-die-nutzer-freiwillig/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Instagram-CEO Kevin Systrom Das Gesch&#228;ftsmodell ist fast so alt wie das Internet &#8211; und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr t&#228;glich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, m&#252;sst ihr etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/leweb3/6475990425/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24982" title="KevinSystrom" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/KevinSystrom.jpg" alt="" width="500" height="302" /></a><br />
<small>Instagram-CEO Kevin Systrom</small></p>
<p>Das Gesch&#228;ftsmodell ist fast so alt wie das Internet &#8211; und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr t&#228;glich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, m&#252;sst ihr etwas daf&#252;r zahlen. Immer h&#228;ufiger in letzter Zeit h&#246;re ich zwei interessante Aussagen von Gr&#252;ndern dazu: &#8220;Wenn <a href="http://startwerk.ch/2009/12/23/geschaeftsmodelle-freemium-und-seine-tuecken/" target="_blank">5 Prozent der Nutzer</a> zahlen, finanziert das unser ganzes Gesch&#228;ft&#8221; und: &#8220;Biete ein gutes Produkt kostenlos an, dann zahlen die Leute freiwillig.&#8221;</p>
<p>Vor allem letztere Devise ist interessant. Kevin Systrom von <a href="http://instagr.am/" target="_blank">Instagram</a> handelt danach. Seine erfolgreiche <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/instagram-2-0-schnellere-nostalgiebildchen-aber-wo-bleibt-die-offene-webversion/" target="_blank">Foto-App</a> ist seit dem Start im Herbst 2010 kostenlos und hat inzwischen mehr als 15 Millionen Nutzer angelockt. Investoren pumpten bislang 7,5 Millionen US-Dollar Kapital in das kleine Unternehmen, was f&#252;r das Team aus gerade einmal <a href="http://www.mobiflip.de/instagram-gruender-kevin-systrom-spricht-ueber-das-wachstum-in-china-und-instagram-video/" target="_blank">6 Mitarbeitern</a> locker ausreicht. K&#252;nftig will man Geld &#252;ber Zusatzservices wie besondere Filter einnehmen. &#8220;Wir glauben aber, dass unser Kernprodukt immer kostenlos bleiben wird&#8221;, <a href="http://instagr.am/about/faq/" target="_blank">schreibt das Foto-Startup</a> auf seiner Website. </p>
<p><strong>Wiederkehrende Nutzer zahlen freiwillig</strong></p>
<p>Bei sechs Mitarbeitern sind die Kosten gering. Aber was ist mit gr&#246;&#223;eren Unternehmen? Phil Libin etwa ist Fan von Systroms Idee &#8211; doch er pr&#228;zisiert sie. Seine App Evernote, das &#8220;virtuelle Ged&#228;chtnis&#8221;, ist in weiten Teilen kostenlos. F&#252;r spezielle Extras wie Offline-Modus oder eine schnellere Bilderkennung k&#246;nnen Nutzer 5 Dollar im Monat oder 45 Dollar im Jahr zahlen. Es sind ausnahmslos Dinge, die man als Nutzer nicht zwingend braucht. Und doch erzielt das Unternehmen, das <a href="http://thenextweb.com/insider/2011/08/29/evernotes-crazy-expansion-sees-new-austin-office-400-new-employees/" target="_blank">pro Woche um f&#252;nf (!) Mitarbeiter w&#228;chst</a>, damit gen&#252;gend Einnahmen, um die laufenden Kosten zu decken. Libin zeigte Anfang Dezember auf der LeWeb in Paris <a href="http://news.cnet.com/8301-30685_3-57339139-264/evernote-the-longer-you-use-it-the-more-likely-you-are-to-pay/" target="_blank">interessante Nutzerzahlen</a>: Je l&#228;nger Kunden ein Produkt verwendeten, desto eher seien sie bereit, etwas daf&#252;r zu bezahlen. 750.000 der 20 Millionen Evernote-Nutzer tun dies. Mit anderen anderen Worten: 3,75 Prozent der Nutzer sorgen f&#252;r 2,8 Millionen Dollar Umsatz im Monat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24983" title="PhilLibin" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PhilLibin.jpg" alt="" width="500" height="291" /><br />
<small>Evernote-Gr&#252;nder Phil Libin</small></p>
<p>Es gibt weitere Beispiele: Die Spiele des Social-Games-Anbieters Zynga, der k&#252;rzlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/1-milliarde-beim-borsengang-zynga-verfehlt-die-erwartungen-ohne-zu-enttauschen/" target="_blank">an die B&#246;rse gegangen</a> ist, sind kostenlos. In den ersten neun Monaten des Gesch&#228;ftsjahres 2011 setzte Zynga trotzdem 830 Millionen Dollar um. Einen gro&#223;en Teil trugen nach j&#252;ngsten Angaben lediglich 6,7 Millionen der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zynga-nimmt-bei-Boersengang-1-Milliarde-Dollar-ein-1396514.html" target="_blank">220 Millionen Spieler</a> bei, die virtuelle G&#252;ter kaufen. Das sind gerade einmal 3 Prozent der Nutzer.</p>
<p><strong>Wieder in: Langfristige Gesch&#228;ftsmodelle</strong></p>
<p>Konversionsrate, oder neudeutsch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conversion_Rate#Konversionsrate" target="_blank">Conversion Rate</a>, nennen Marketingstrategen die Quote von zahlenden Nutzern unter den Gesamtnutzern. Gemeint ist dabei noch nicht, ob das Unternehmen damit sein Gesch&#228;ft bestreiten kann. Das deutsche Gesch&#228;ftsnetzwerk Xing allerdings konnte das im vergangenen Jahr: <a href="https://www.xing.com/net/auftragsgewinnung/aktuelle-informationen-550669/xing-umsatz-und-gewinn-im-jahr-2010-heutige-pressemitteilung-35678336/" target="_blank">745.000 der 10,5 Millionen Nutzer</a> (8 Prozent) trugen 44,7 Millionen Euro zum Gesamtumsatz von 54,7 Millionen Euro bei. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 7,2 Millionen Euro. &#196;hnlich wie Xing oder Evernote will es auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/" target="_blank">Doo-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Frank Thelen</a> machen, mit dem ich vergangene Woche sprach. Der Basisdienst soll kostenlos sein, ein Premium-Angebot um 5 Euro im Monat kosten.</p>
<p>Was Libin noch herausfand: Viele Nutzer gingen recht bald wieder, nachdem sie Evernote ein paar Tage oder Wochen ausprobiert hatten, kamen aber sp&#228;ter zur&#252;ck. Und je l&#228;nger sie am Ball blieben, desto eher waren sie bereit zu zahlen. Die Moral von der Geschicht: Wenn dein Produkt gut ist, dann mach dir um die Einnahmen keine Sorgen. Denn das Geld wird schon kommen. Aber entwickle dein Produkt st&#228;ndig weiter und biete dem Nutzer etwas Neues.</p>
<p>Und sorg daf&#252;r, dass du in der Anfangszeit Geldgeber hast. Denn das sollten wir hier auf keinen Fall verschweigen. Libin hat gut Reden, aber ein derart langfristiges Gesch&#228;ftsmodell kann er nur dank hoher Investorengelder finanzieren. Seit der Gr&#252;ndung des Unternehmens im Jahre 2006 sammelte Evernote <a href="http://www.crunchbase.com/company/evernote" target="_blank">fast 100 Millionen Dollar Kapital</a> ein.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/leweb3/" target="_blank">LeWeb 11</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC</a>), BT)</p>
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		</item>
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		<title>Bill Gross: 12 Tipps f&#252;r ein erfolgreiches Startup (oder jede andere Leidenschaft)</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/08/bill-gross-12-tipps-fur-ein-erfolgreiches-startup-oder-jede-andere-leidenschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 12:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweiter Tag auf der Le Web in Paris und langsam f&#252;hlt man sich als Teilnehmer wie auf einem Alumni-Treffen. Vielleicht liegt es an der Gr&#252;nder-Atmosph&#228;re, Menschen, die einfach das Positive sehen und Dinge in die Hand nehmen, statt nur an die Nachteile zu denken. Vielleicht eine ganz gute Idee f&#252;r das eigene Leben? Bill Gross [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://livesketching.com/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020869.jpg" alt="" title="P1020869" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-24842" /></a><br clear="all"></p>
<p>Zweiter Tag auf der Le Web in Paris und langsam f&#252;hlt man sich als Teilnehmer wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/08/paris-paris-le-web-le-web-klassentreffen-der-web-besessenen/">auf einem Alumni-Treffen</a>. Vielleicht liegt es an der Gr&#252;nder-Atmosph&#228;re, Menschen, die einfach das Positive sehen und Dinge in die Hand nehmen, statt nur an die Nachteile zu denken. Vielleicht eine ganz gute Idee f&#252;r das eigene Leben? </p>
<p>Bill Gross jedenfalls, Gr&#252;nder und Chef von <a href="http://www.idealab.com/">Idealab</a> hielt eine der bisher pragmatischsten Vortr&#228;ge auf der Konferenz: &#8220;Lernen durch Scheitern: 20 Jahre Lehren aus Gr&#252;ndergeschichte in 20 Minuten.&#8221; 12 Tipps hatte er f&#252;r die anwesenden Gr&#252;nder parat. Sein Vortrag richtete sich als erstes an Startups, aber auch jeder andere sollte sich das vielleicht einmal f&#252;r sich durch den Kopf gehen lassen. Darunter: Folge deiner Leidenschaft und fokussiert, fokussiert, fokussiert. </p>
<p>Die 12 Ratschl&#228;ge, die Gross heute gab:</p>
<ol>
<li>Marktmacht ist toll. Finde einen Markt, auf dem du dich ausbreiten kannst und dann tue das.</li>
<li>Werde ein Meister deines Fachs. Lerne zu pr&#228;sentieren, dein Produkt und dein Gesch&#228;ft zu verkaufen.</li>
<li>Folge deiner Leidenschaft. Nur dann wirst du mit dem Herzen bei der Sache sein. Als Beispiel nannte Gross hier Walt Disney, der mehrere Male praktisch pleite war und die Firma dann immer wieder mit neuen Ideen wie Schneewittchen oder Disneyland rettete.</li>
<li>Fokussiert euch (Original: focus, focus, focus!). Macht weniger Dinge und diese au&#223;ergew&#246;hnlich gut. Freier &#252;bersetzt: Such dir eine Nische.</li>
<li>Finde deine St&#228;rken. Baue diese aus, erweitere angrenzende F&#228;higkeiten &#8211; und such die Leute, die das l&#246;sen k&#246;nnen, was du nicht kannst.</li>
<li>Lass dein Unternehmen nicht zu schnell zu gro&#223; werden. Wachse lieber langsam, bevor du wieder schrumpfst und Leute entlassen musst. Wimdu d&#252;rfte hier <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/30/9flats-und-wimdu-entlassen-mitarbeiter-hau-ruck-methode-funktioniert-nicht/">ein Negativbeispiel</a> sein.</li>
<li>&#220;berlebe, bis der Markt so weit ist. Wenn du der Zeit voraus bist, sammele alle deine Kr&#228;fte und halte durch. Gross nennt hier als Beispiel sein eigenes Projekt z.com, das scheiterte. Ein aktuelles Beispiel k&#246;nnte <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/16/zukunft-des-musikhorens-wahwah-fm-ist-da/">WahWah.fm</a> sein, ein Startup, das wohl erst dann richtig durchstarten kann, wenn LTE weit verbreitet ist.</li>
<li>Teste, Teste, Teste. Warte nicht zu lange, wenn du unsicher bist, sondern bring dein Produkt schnell auf den Markt.</li>
<li>Bleib dabei! Wenn die Idee gut ist und du davon &#252;berzeugt bist, dann h&#246;re nicht darauf, was die Kritiker sagen.</li>
<li>Finde gute, passende, verl&#228;ssliche Partner. Du kannst nicht alles alleine umsetzen.</li>
<li>Nutze die Leidenschaft deiner Nutzer.</li>
<li>Jede Wahrheit geht &#252;ber drei B&#252;hnen: Deine Idee wird erst ausgelacht werden, dann wird dagegen opponiert und sp&#228;ter wird sie selbstverst&#228;ndlich. Wer diese drei B&#252;hnen &#252;berlebt, hat es geschafft.</li>
</ol>
<p>Was meint ihr dazu und was w&#252;rdet ihr noch hinzuf&#252;gen?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Grafik via <a href="http://livesketching.com/">Livesketching.com</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Magnetschwebebahn: Mint-Gr&#252;nder will Transportprobleme der Menschheit l&#246;sen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aaron Patzer Aaron Patzer, Gr&#252;nder des Finanz-Startups Mint.com, hat ein neues Steckenpferd gefunden: Er will die Transportprobleme in Gro&#223;st&#228;dten l&#246;sen &#8211; mit Hilfe einer Magnetschwebebahn. Transportprobleme, sieht man mal von der hiesigen KVB oder der Berliner S-Bahn ab, gibt es in Deutschland eher wenige. Patzers gondelartiges System w&#252;rde sich eher f&#252;r deutlich dichter besiedelte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/philosophygeek/146970503/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24822" title="AaronPatzer" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AaronPatzer.jpg" alt="" width="500" height="300" /></a><br />
<small>Aaron Patzer</small></p>
<p>Aaron Patzer, Gr&#252;nder des Finanz-Startups <a href="https://www.mint.com/" target="_blank">Mint.com</a>, hat ein neues Steckenpferd gefunden: Er will die Transportprobleme in Gro&#223;st&#228;dten l&#246;sen &#8211; mit Hilfe einer <a href="http://swiftprt.com/blog/2011/12/the-future-of-ground-based-transportation-systems/" target="_blank">Magnetschwebebahn</a>. Transportprobleme, sieht man mal von der hiesigen KVB oder der Berliner S-Bahn ab, gibt es in Deutschland eher wenige. Patzers gondelartiges System w&#252;rde sich eher f&#252;r deutlich dichter besiedelte und schlechter ausgebaute Weltmetropolen in Schwellenl&#228;ndern eignen oder solchen, die das erst werden m&#252;ssen.</p>
<p>Seine neue Firma Swift bietet deswegen <a href="http://www.golem.de/1112/88209.html" target="_blank">eine Art Gondelbahn</a> an, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Rapid_Transit" target="_blank">Personal Rapid Transit</a> statt eines Mass Rapid Transit. Pro Gondel finden 2 Personen mit Gep&#228;ckst&#252;cken Platz. Streckennetze k&#246;nnen dutzende Kilometer umfassen. Wer dabei an eine Seilbahn denkt, irrt: Patzers System ist eine Magnetschwebebahn, die es in der Spitze auf eine Geschwindigkeit von 216 km/h bringen soll. </p>
<p><a href="http://swiftprt.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/image001.png" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24821" title="Swift" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Swift.jpg" alt="" width="500" height="321" /></a></p>
<p><strong>Schneller als ein PKW</strong></p>
<p>Weitere Vorteile der Bahn: Man k&#246;nnte mehr Haltepunkte installieren, als bei einer U- oder S-Bahn. Ein Streckenkilometer w&#252;rde bei Patzers Gondelsystem nur 5 bis 8 Millionen US-Dollar pro Kilometer kosten. Das ist wenig im Vergleich zu den 80 bis 100 Millionen Dollar, die ein Kilometer U-Bahn kostet. In vielen Metropolen dieser Welt ist eine U-Bahn auch praktisch kaum zu installieren. Ein neues, oberirdisches System wie Swift w&#228;re einfacher zu implementieren, und leise ist es durch die Magnettechnik auch.</p>
<p>Nachteile? In der Praxis sind die 216 Sachen pro Stunde nat&#252;rlich kaum zu erreichen, da oft gebremst werden muss und der Bremsweg 600 Meter betr&#228;gt. Trotzdem sollen die Goldeln im Innenstadtverkehr deutlich schneller sein als ein PKW. Patzer kann sich den Spa&#223; leisten: Mint wurde vor zwei Jahren f&#252;r <a href="http://techcrunch.com/2009/09/13/intuit-to-acquire-former-techcrunch50-winner-mint-for-170-million/" target="_blank">170 Millionen Dollar von Intuit</a> &#252;bernommen. Seinen Posten dort hat Patzer reduziert, um sich Swift widmen zu k&#246;nnen. Eigentlich keine schlechte Idee. Verzeiht mir deswegen, dass ich bei der ganzen Geschichte irgendwie an die Simpsons und &#8220;Monorail&#8221; denken muss, ein Verkehrskonzept, das im Desaster endet. M&#246;ge Patzers Name nicht Programm werden.</p>
<p><object width="500" height="369"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jF_yLodI1CQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="369" src="http://www.youtube.com/v/jF_yLodI1CQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Illustrationen: Swift PRT, <a href="http://www.flickr.com/photos/philosophygeek/" target="_blank">Philosophy Geek</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>))</p>
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		<title>Aus Pinterest mach Pinspire mach LikedBy: Neuer Coup der Startup-Klonfabriken</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/29/aus-pinterest-mach-pinspire-mach-likedby-neuer-coup-der-startup-klonfabriken/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neues Rocket-Internet-Projekt Pinspire Sogar das Blog Deutsche Startups nennt es, so kritisch wie m&#246;glich, eine &#8220;lupenreine Kopie&#8221;, obwohl es von der gleichen Firma mitfinanziert wird: Rocket Internet, der Inkubator der Samwer-Br&#252;der, hat mit Pinspire ein neues Projekt aus dem Boden gestampft. Kreativste Einzelleitung dabei d&#252;rfte gewesen sein, den Schriftzug im Kopf der Seite auszutauschen. Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinspire.jpg" alt="" title="Pinspire" width="500" height="321" class="alignnone size-full wp-image-24751" /><br clear="all"><small>Neues Rocket-Internet-Projekt Pinspire</small></p>
<p>Sogar das <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/2011/11/28/pinspire-pinterest-copycat/">Blog Deutsche Startups</a> nennt es, so kritisch wie m&#246;glich, eine &#8220;lupenreine Kopie&#8221;, obwohl es von der gleichen Firma mitfinanziert wird: <a target="_blank" href="http://www.rocket-internet.de/">Rocket Internet</a>, der Inkubator der Samwer-Br&#252;der, hat mit <a target="_blank" href="http://pinspire.de/">Pinspire</a> ein neues Projekt aus dem Boden gestampft. Kreativste Einzelleitung dabei d&#252;rfte gewesen sein, den Schriftzug im Kopf der Seite auszutauschen. Idee und Raster sind bis auf marginale &#196;nderungen am Design eins zu eins vom Original <a target="_blank" href="http://pinterest.com/">Pinterest</a> &#252;bernommen.</p>
<p>Was soll ich jetzt tun? Das gut finden, weil die Samwer-Br&#252;der damit immer wieder dutzende Arbeitspl&#228;tze schaffen? Mich echauffieren, weil die Kopien von wenig bis gar keiner eigenen Kreativit&#228;t zeugen? Oder mir Popcorn schnappen, Wetten abschlie&#223;en und darauf hinfiebern, was als n&#228;chstes geklont wird? Lukasz Gadowski hat Ende Oktober eine Debatte &#252;ber <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/25/arger-uber-eingeschworene-berliner-startup-szene-lost-neue-debatte-uber-copycats-aus/">gute und schlechte Copycats</a> neu angesto&#223;en. Es gibt einen Unterschied dazwischen, ob man eine Idee 1:1 kopiert oder ob man eine bestehende Idee adaptiert, weiter entwickelt und verbessert.  </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinterest.jpg" alt="" title="Pinterest" width="500" height="292" class="alignnone size-full wp-image-24752" /><br clear="all"><small>Das Original Pinterest</small></p>
<p>Entscheidet selbst, was Pinspire f&#252;r euch ist. Darf man das Gesch&#228;ftliche dabei au&#223;er Acht lassen? Vielleicht zielt Pinspire auf andere M&#228;rkte als Pinterest, vielleicht sind mehr Entwickler besch&#228;ftigt, vielleicht verfolgt man ein ganz anderes Vertriebsmodell. Es bleibt eine kopierte Idee. In beiden Projekten, Pinterest und Pinspire, k&#246;nnen Nutzer ihre Designideen vorstellen und mit anderen teilen, einfach Dinge, die sie m&#246;gen. &#220;brigens, in K&#252;rze startet <a target="_blank" href="http://getlikedby.com/">LikedBy</a>. Ein Projekt, auf dem Nutzer ihre Designideen vorstellen und mit anderen teilen k&#246;nnen, <em>einfach Dinge, die sie m&#246;gen</em>. Das sei zumindest keine plumpe 1:1-Kopie des Originals schreibt Alexander H&#252;sing von Deutsche Startups, der da offenbar noch die <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/wp-content/uploads/2011/08/ds_likedby_shot.jpg">Startseite der Beta-Version</a> im Kopf hatte. Heute hingegen pr&#228;sentiert sich LikedBy so:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/LikedBy.jpg" alt="" title="LikedBy" width="500" height="328" class="alignnone size-full wp-image-24753" /><br clear="all"></p>
<p>Noch Fragen? Und woran erinnert mich dieses Rennen nur? Vielleicht an den Markt der Privatunterk&#252;nfte und das Original <a target="_blank" href="http://airbnb.de/">AirBnB</a>&#8230;</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Airbnb2.jpg" alt="" title="Airbnb2" width="500" height="328" class="alignnone size-full wp-image-24754" /><br clear="all"></p>
<p>&#8230; die Samwer-Kopie <a target="_blank" href="http://wimdu.de/">Wimdu</a> &#8230;</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wimdu3.jpg" alt="" title="Wimdu3" width="500" height="252" class="alignnone size-full wp-image-24755" /><br clear="all"></p>
<p>&#8230; und den zweiten Klon <a target="_blank" href="http://9flats.de/">9flats</a>.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/9flats.jpg" alt="" title="9flats" width="500" height="279" class="alignnone size-full wp-image-24756" /><br clear="all"></p>
<p>Wir k&#246;nnen ja wirklich einmal Wetten annehmen, was als n&#228;chstes kopiert wird. Euer Tipp?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;The Pirate Bay&#8221;: Britischer Unternehmer erlangt Markenrechte &#8211; f&#252;r Hochprozentiges</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder, wie es im Fall des findigen britischen Gesch&#228;ftsmannes Colin Scragg wohl hei&#223;en m&#252;sste: Wer zuerst kommt, destilliert zuerst – n&#228;mlich einen Rum mit dem Namen &#8220;The Pirate Bay&#8221;. Das hochprozentige Zuckerwasser darf laut TorrentFreak ab sofort offiziell die Bezeichnung der inzwischen legend&#228;ren Filesharing-Plattform tragen – wenn auch mit zweij&#228;hriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-13653" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/piratebay.jpg" alt="" width="250" height="310" /><br />
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder, wie es im Fall des findigen britischen Gesch&#228;ftsmannes Colin Scragg wohl hei&#223;en m&#252;sste: Wer zuerst kommt, destilliert zuerst – n&#228;mlich einen Rum mit dem Namen &#8220;The Pirate Bay&#8221;. Das hochprozentige Zuckerwasser darf <a href="http://torrentfreak.com/the-pirate-bay-trademark-handed-to-alcohol-entrepreneur-111110/" target="_blank">laut TorrentFreak</a> ab sofort offiziell die Bezeichnung der inzwischen legend&#228;ren Filesharing-Plattform tragen – wenn auch mit zweij&#228;hriger Versp&#228;tung.</p>
<p>Denn eigentlich hatte Scragg bereits vor zwei Jahren einen Antrag beim schwedischen Patent- und Markenamt eingereicht, um &#8220;The Pirate Bay&#8221; als Alkoholmarke in der EU sch&#252;tzen zu lassen. Zu dieser Zeit suchte der clevere Gesch&#228;ftsmann nach einem passenden Namen f&#252;r einen neuen Rum, den er als Chef des schwedischen Getr&#228;nkeherstellers LO Smith auf den Markt bringen wollte.</p>
<p>Durch die internationale <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/30/pirate-bay-domain-fuer-56-mio-euro-verkauft/">Berichterstattung um den Verkauf der illegalen Torrent-Seite</a>, kam Scragg 2009 die z&#252;ndende Idee. &#8220;Piratenbucht&#8221; war wie geschaffen f&#252;r ein Getr&#228;nk, das vor allem karibisches Flair verstr&#246;men sollte. Da der Begriff nicht gesch&#252;tzt war, schienen die Voraussetzungen f&#252;r einen gro&#223;en Coup perfekt. Scragg leitete die notwendigen Schritte ein und lie&#223; schon einmal ein paar Dummy-Etiketten drucken, damit die <a href="http://www.realtid.se/ArticlePages/200907/30/20090730102445_Realtid136/20090730102445_Realtid136.dbp.asp" target="_blank">eigens bestellten Fotografen der schwedischen Presse</a> etwas zum Ablichten hatten.</p>
<p>Durch die Publicity bekam allerdings auch ein schottisches Konkurrenzunternehmen Wind von der Sache, die <a href="http://www.captainmorgan.com/en-us/products/parrotbay.html" target="_blank">Captain Morgan Rum Company</a>. Diese bef&#252;rchtete, H&#228;ndler und K&#228;ufer k&#246;nnten den Newcomer mit ihrem Rum &#8220;Parrot Bay&#8221; verwechseln und legte Einspruch gegen Scraggs Markenschutzantrag ein. Nach einem langwierigen Verfahren wurde dieser nun endg&#252;ltig abgewiesen.</p>
<p>Die neue Marke &#8220;The Pirate Bay&#8221; kann damit k&#252;nftig nicht nur Rumflaschen zieren, sondern auch andere Spirituosen und Bier. Beziehungsweise k&#246;nnte. Denn mittlerweile ist Scragg bei LO Smith ausgestiegen, da ihn seine Gesch&#228;ftspartner um Aktienanteile im Wert mehrerer Millionen Kronen betrogen haben sollen, wie das <a href="http://www.realtid.se/articlepages/201103/18/20110318180211_realtid607/20110318180211_realtid607.dbp.asp" target="_blank">schwedische Wirtschaftsmagazin Realtid.se</a> im M&#228;rz berichtete.</p>
<p>Da er die Marke allerdings direkt auf seine Person registrieren lie&#223;, besitzt er weiterhin s&#228;mtliche Rechte daran. Die Suche nach einem neuen Hafen kann also beginnen – wenn Captain Scragg es will. Die Betreiber der Online-Plattform &#8220;The Pirate Bay&#8221; d&#252;rfte er jedoch nur schwer als Partner gewinnen k&#246;nnen. Dort h&#228;lt sich die Begeisterung &#252;ber den gekaperten Schriftzug in Grenzen. Das Ganze sei wirklich traurig und zeige, wie kaputt die Welt der geistigen Eigentumsrechte sei, so ein nicht genannter Insider gegen&#252;ber &#8220;TorrentFreak&#8221;.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Table Connect for iPhone&#8221;: Der Multitouch-Tisch, der niemals existierte</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/09/table-connect-for-iphone-der-multitouch-tisch-der-niemals-existierte/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 18:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angeblich zerplatzen Tr&#228;ume ja wie eine Seifenblase – nahezu unh&#246;rbar. Gestern puffte und qualmte es hingegen gewaltig, als drei &#214;sterreicher namens Lucas Triebl, Stefan Fleig und Nino Leitner dem verdutzten Publikum der Ideenkonferenz &#8220;TEDx Vienna&#8221; er&#246;ffneten, seit einem Jahr nahezu die gesamte Branche mit spitzb&#252;bischer Freude an der Nase herumzuf&#252;hren. Statt der lange erwarteten ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tableconnect-fake.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24582" title="tableconnect-fake" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tableconnect-fake.jpg" alt="" width="500" height="284" /></a></p>
<p>Angeblich zerplatzen Tr&#228;ume ja wie eine Seifenblase – nahezu unh&#246;rbar. Gestern puffte und qualmte es hingegen gewaltig, als drei &#214;sterreicher namens Lucas Triebl, Stefan Fleig und Nino Leitner <a href="http://www.tedxvienna.at/blog/table-connect-a-dream-come-touch/">dem verdutzten Publikum der Ideenkonferenz &#8220;TEDx Vienna&#8221; er&#246;ffneten</a>, seit einem Jahr nahezu die gesamte Branche mit spitzb&#252;bischer Freude an der Nase herumzuf&#252;hren.</p>
<p>Statt der lange erwarteten ersten &#246;ffentlichen Pr&#228;sentation ihres Apple-Gadgets &#8220;Table Connect for iPhone&#8221;, erhielten die Zuschauer eine kostenfreie Lehrstunde im Fach &#8220;Virales Marketing&#8221;. Denn die gesamte Sache ist ein Fake: Einen Multitouch-Glastisch in der Form eines riesigen iPhones gibt es schlichtweg nicht. </p>
<p>Zumindest bisher. Denn m&#246;glicherweise findet sich nun doch ein Unternehmen, das sich an einer realen Umsetzung versuchen will. Ob diese aber jemals an die F&#228;lschung heranreichen k&#246;nnen wird, darf getrost bezweifelt werden. Jedenfalls vermittelte das im November 2010 online gestellte Pr&#228;sentationsvideo von &#8220;Table Connect&#8221; die Illusion einer perfekten Symbiose aus Design und Technologie. Dort ist der angebliche Hightech-Tisch in voller Funktion zu erleben.</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/TCbSwOgNzZg?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/TCbSwOgNzZg?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Alles scheint so elegant wie simpel: Ein iPhone wird per Kabel angeschlossen, eine App gestartet und schon, so scheint es, l&#228;sst sich das Apple-Smartphone komplett &#252;ber die Oberfl&#228;che des Tisches bedienen. In Wirklichkeit wischten die angeblichen Entwickler lediglich ein wenig auf dem Glas herum – nat&#252;rlich streng nach Drehbuch, damit die Abl&#228;ufe hinterher stimmten. Anschlie&#223;end wurden die Aufnahmen in mehr als 40 Stunden umfangreich nachbearbeitet &#8211; und fertig war das Super-Viral. Millionen klickten das Video in den nachfolgenden Monaten an und diskutierten &#252;ber seine Glaubw&#252;rdigkeit.</p>
<p>F&#252;r viele Betrachter schien die Sache dabei durchaus denkbar, schlie&#223;lich hatte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zxk_WywMTzc" target="_blank">Microsoft mit dem &#8220;Surface Table&#8221;</a> bereits 2008 ein &#228;hnliches Konzept auf der CES in Las Vegas sogar &#246;ffentlich pr&#228;sentiert. Aber auch Zweifel waren hier und da zu h&#246;ren. So schrieb damals etwa <a href="http://neuerdings.com/2010/11/06/table-connect-iphone-tisch-fake-oder-nicht/" target="_blank">Peter Sennhauser  bei neuerdings.com</a>:</p>
<blockquote><p>Ich tendiere zur Aussage “F&#228;lschung”, weil keinerlei Fotos des Entstehungsprozesses vorhanden sind und der Tisch ein doch eher unmodisches Design aufweist. Wer sowas selbst aufbaut, achtet auf Details und dokumentiert den Entstehungsprozess.</p></blockquote>
<p>Er und viele andere d&#252;rfen sich nun best&#228;tigt f&#252;hlen, skeptisch geblieben zu sein. Bleibt allerdings noch die Frage, wem oder was das Viral eigentlich dienen sollte. Hier r&#228;umen die drei Jungs, die eigentlich ein Grafik- und Design-Studio betreiben, freim&#252;tig ein, dass die Sache doch etwas au&#223;er Kontrolle geraten ist. Ihnen sei zwar bewusst gewesen, dass ein solches Gadget in den Medien allein durch den Apple-Bezug f&#252;r erhebliche Furore sorgen werde; allerdings h&#228;tten sie zun&#228;chst angenommen, dass der Fake nicht zuletzt aufgrund eines zu sp&#228;t entdeckten Fehlers recht schnell auffliegen w&#252;rde.</p>
<p>Das Gegenteil war jedoch der Fall: die Masse schluckte den K&#246;der. Ihren Anfang nahm die virale Kette bei Endgadget, das als T&#252;r&#246;ffner fungierte. Dem US-Blog wurde ein Link auf die kurz zuvor gelaunchte <a href="http://www.tableconnect.co.cc/" target="_blank">&#8220;Table Connect&#8221;-Website</a> zugespielt und nach nur vier Stunden, so Lucas Triebl, sei der Artikel online gewesen. Andere wie Gizmodo zogen nach. Danach sei alles so gut wie von selbst gegangen – inklusive 1.000.000 Videoabrufe innerhalb von drei Tagen und einem Platz 1 in den YouTube-Charts.</p>
<p>Dieser Erfolg habe sie schlichtweg &#252;berrannt – Tonnen von E-Mails und dutzende Interviewanfragen aus mehr als 15 L&#228;ndern h&#228;tten schnell einen eigenen Pressesprecher notwendig gemacht, erkl&#228;rten die Fake-Ingenieure. Unz&#228;hlige Kaufangebote f&#252;r den &#8220;Prototypen&#8221; seien eingegangen. Auch einige Trittbrettfahrer seien dabei gewesen: Ein besonders gesch&#228;ftst&#252;chtiger H&#228;ndler habe sogar einen Shop ins Netz gestellt und bereits Vorbestellungen zu einem konkreten Preis entgegengenommen. Letztendlich h&#228;tten sie daher dar&#252;ber nachgedacht, den Tisch tats&#228;chlich zu bauen, sagte Stefan Fleig. Es habe sogar bereits Verhandlungen mit einem Unternehmen gegeben; letztendlich sei das Projekt aber gescheitert.</p>
<p>F&#252;r die wohlwollende Reaktion vieler Online-Medien und Blogs zeigten die Drei bei ihrer Aufl&#246;sung durchaus Verst&#228;ndnis. Man habe gewusst, dass diese stets bem&#252;ht seien, ein neues Thema m&#246;glichst schnell zu bearbeiten und als erste zu ver&#246;ffentlichen. Popul&#228;re Keywords, wie etwa alles, was nur im entferntesten mit Apple zu tun hat, garantierten daher besondere Aufmerksamkeit, da sie die Zahl der f&#252;r die Anzeigenvermarktung essentiellen Seitenaufrufe steigerten. (Auch J&#252;rgen hatte in &#228;hnlichem Kontext ja vor kurzem an dieser Stelle darauf hingewiesen und erkl&#228;rt, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/11/falls-ihr-euch-immer-noch-fragt-warum-wir-andauernd-uber-apple-schreiben/">&#8220;&#8230;warum wir andauernd &#252;ber Apple schreiben&#8221;</a>.)</p>
<p>Nun werdet ihr euch vielleicht noch Fragen, was die ganze Geschichte ihren Urhebern am Ende eingebracht hat: Sicherlich einigen Ruhm, finanziell aber angeblich gerade einmal 600 Euro – aus Anzeigenerl&#246;sen auf Google und YouTube. Immerhin. Die drei &#214;sterreicher gaben zu, etwas zu lange mit der eigentlich viel fr&#252;her geplanten Aufl&#246;sung ihrer Kampagne gewartet zu haben. Am Ende sei das allgemeine Interesse daher merklich abgeflaut. Dennoch bleibt mir angesichts des gelungenen Coups nur noch eines zu sagen: Respekt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Komm, kaufen wir Groupon-Aktien!? 700 Millionen US-Dollar bei B&#246;rsenstart</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/04/komm-kaufen-wir-groupon-aktien-700-millionen-us-dollar-bei-borsenstart/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Börsengang]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>

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		<description><![CDATA[- &#8220;Der Typ da sieht ganz sch&#246;n wackelig aus und irgendwie nicht ganz vertrauensselig.&#8221; - &#8220;Ja, und seine besten Zeiten scheint er schon hinter sich zu haben, obwohl er so richtig ber&#252;hmt nie geworden ist.&#8221; - &#8220;Es ist &#252;berhaupt nicht sicher, ob die Leute diesen Markt eigentlich wollen, aber Konkurrenten hat er trotzdem genug.&#8221; - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Groupon2.jpg" alt="" title="Groupon2" width="500" height="300" class="alignnone size-full wp-image-24543" /></p>
<p>- &#8220;Der Typ da sieht ganz sch&#246;n wackelig aus und irgendwie nicht ganz vertrauensselig.&#8221;<br />
- &#8220;Ja, und seine besten Zeiten scheint er schon hinter sich zu haben, obwohl er so richtig ber&#252;hmt nie geworden ist.&#8221;<br />
- &#8220;Es ist &#252;berhaupt nicht sicher, ob die Leute diesen Markt eigentlich wollen, aber Konkurrenten hat er trotzdem genug.&#8221;<br />
- &#8220;Komm, geben wir ihm unser sauer Erspartes!&#8221;<br />
- &#8220;Okay!&#8221;</p>
<p>So w&#252;rde ich den B&#246;rsengang zusammenfassen, den das Schn&#228;ppchenportal Groupon gestern Nacht hingelegt hat: <a target="_blank"  href="http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/reportage/groupon_boerse_1.13215863.html">700 Millionen US-Dollar</a> kamen zusammen, was irgendwo dort anzusiedeln ist, wo sich der Dienst selber sieht. 750 Millionen Dollar hatte man eigentlich haben wollen, zuletzt aber hatten Chef Andrew Mason und seine Gehilfen die eigenen Chancen weniger hoch eingesch&#228;tzt und waren von 16 bis 18 US-Dollar je Aktie ausgegangen. Am Ende wurden es 20 Dollar f&#252;r jede der 35 Millionen Aktien. Das Paket wurde aufgrund der gro&#223;en Nachfrage kurz vor Schluss um 5 Millionen Aktien aufgestockt. Die Bewertung kletterte damit auf knapp 13 Milliarden US-Dollar. Gl&#252;ckwunsch! Die Frage ist nur, woher das Interesse der Investoren stammt. Besonders viel Vertrauen k&#246;nnen sie in Groupon nach den j&#252;ngsten Entwicklungen eigentlich nicht gehabt haben. </p>
<p><strong>Probleme gibt es genug</strong></p>
<p>Denn die Schn&#228;ppchen-Plattform hat noch nie Gewinn erzielt, zeitweise sogar erheblichen Verlust eingefahren. Letzterer wurde zuletzt zwar deutlich reduziert, mit ihm aber auch das Wachstum. Groupon setzt viel Personal als Schn&#228;ppchenj&#228;ger ein, was hohe Kosten verursacht. Kritiker monieren l&#228;ngst, dass die Bergspitze schon erklommen ist und der Markt mehr nicht hergibt. L&#228;ngst nicht jeder kennt Groupon und seine inzwischen sehr zahlreichen Konkurrenten wie das von <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/19/google-kauft-dailydeal-belohnt-deutsche-copycat-industrie/">Google &#252;bernommene DailyDeal</a>. Wird sich das jetzt noch &#228;ndern? Kurz vor dem B&#246;rsenstart musste Groupon auf Druck der US-B&#246;rsenaufsicht sogar noch seine <a target="_blank" href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Groupon-muss-sich-korrigieren-article4381941.html">Bilanzen korrigieren</a> &#8211; worauf sich der Umsatz als nur noch halb so hoch herausstellte wie bis dahin behauptet.</p>
<p>Und jetzt dieser Erfolg? Diese durchaus hohe Bewertung, der teuerste B&#246;rsenstart eines Internetunternehmens <a target="_blank" href="http://www.reuters.com/article/2011/11/04/us-groupon-finalpricing-idUSTRE7A27TG20111104">seit Google im Jahr 2004</a>, eine zehnfach h&#246;here Nachfrage. Warum? K&#252;nstliche Verknappung, klar. Groupon hat hohe Ausgaben, nimmt aber auch viel Geld ein. Das Gesch&#228;ftsmodell funktioniert mehr schlecht als recht, aber es funktioniert. Allein die Tatsache, dass es eins gibt, unterscheidet Groupon von Startups der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende und &#252;berzeugt offenbar die Investoren. Und nicht zuletzt h&#228;lt sich der Aktienkurs von Internetunternehmen wie LinkedIn und Pandora auch Monate nach ihrem B&#246;rsengang stabil. Gut m&#246;glich, dass es einfach derzeit nichts Spannenderes gibt, in das die verm&#246;genden Anleger investieren konnten. M&#246;glich aber auch, dass diese Blase &#8211; worauf wir beinahe t&#228;glich warten &#8211; einfach nicht platzen wird.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>&#196;rger &#252;ber eingeschworene Berliner Startup-Szene l&#246;st neue Debatte &#252;ber Copycats aus</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 08:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lukas Gadowski]]></category>
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		<description><![CDATA[Der einsame Gr&#252;nder Sebastian Sch&#252;rmanns hat bekannt gegeben, dass er sein Startup MyTweetMag nicht mehr weiterf&#252;hren w&#252;rde. Als Grund nannte er unter anderem eine zu starke Konkurrenz durch Copycats, die mit besseren finanziellen Mitteln ausgestattet seien: Ziemlich schnell befindet man sich in Gesellschaft von Startups, die einen mit 20-k&#246;pfigen Teams und Investorengeldern im R&#252;cken an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.6wunderkinder.com/wp-content/uploads/FINAL-08152011.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24469" title="BerlinerStartups" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/BerlinerStartups.jpg" alt="" width="500" height="325" /></a></p>
<p>Der einsame Gr&#252;nder Sebastian Sch&#252;rmanns <a href="http://www.lonely-founders.com/2011/10/23/solo-grundung-das-ende-eines-startups/" target="_blank">hat bekannt gegeben</a>, dass er sein Startup <a href="http://www.mytweetmag.com/" target="_blank">MyTweetMag</a> nicht mehr weiterf&#252;hren w&#252;rde. Als Grund nannte er unter anderem eine zu starke Konkurrenz durch Copycats, die mit besseren finanziellen Mitteln ausgestattet seien:</p>
<blockquote><p>Ziemlich schnell befindet man sich in Gesellschaft von Startups, die einen mit 20-k&#246;pfigen Teams und Investorengeldern im R&#252;cken an die Wand pusten.</p></blockquote>
<p>Das reiht sich ein in die Debatte, die die 6 Wunderkinder unter Federf&#252;hrung von &#8220;Wunderkind&#8221; Christian Reber angesto&#223;en haben. In einem Beitrag aus dem August rief er die <a href="http://www.6wunderkinder.com/blog/2011/08/09/founders-stand-up-the-anti-copycat-revolution-starts-now/" target="_blank">&#8220;Anti-Copycat-Bewegung&#8221;</a> aus und nannte einen Reigen an Berliner Startups von Wooga bis Soundcloud, die es angeblich besser machten. Das brachte Investor Lukasz Gadowski offenbar auf die Palme, so dass er Ende vergangener Woche mit einem <a href="http://www.lukaszgadowski.com/assoziale-hetzkampagne-von-6wunderkidern-in-berliner-start-up-szene" target="_blank">w&#252;tenden Blog-Beitrag</a> auf Rebers Beitrag reagierte. Schon in der &#220;berschrift findet sich die Formulierung &#8220;Assoziale (sic!) Hetzkampagne&#8221;. Gadowski wirft den Wunderkindern vor, Hass zu sch&#252;ren, und im Glashaus mit Steinen zu werfen:</p>
<blockquote><p>Es gibt viele verschiedene Wege, wie man sich Freunde machen kann. Einer davon ist &#252;ber Ideologie, Ausgrenzung, Hass und Hetze. Man nehme irgendeinen S&#252;ndenbock, Erkl&#228;re ihn zum Teufel und der Wurzel allen &#220;bels, verpacke ihn mit einer Ideologie, f&#252;ge eine Prise “wir” und “die” hinzu, r&#252;hre das einmal kr&#228;ftig durch, und fertig ist er, der Hass-Cocktail.</p></blockquote>
<p>So krass liest sich der Beitrag der Wunderkinder in meinen Augen zwar nicht. Aber bei Gadowski hatte sich offenbar einiges angestaut. Statt auf Hass zu setzen, w&#228;re es besser gewesen, Innovationen auszurufen, schreibt der Gr&#252;nder des Startups Spreadshirt, der auch als Investor bei StudiVZ beteiligt war. Er wirft Reber vor, auch auf Kongressen und in Internetforen gegen Gadowskis Team Europe gewettert zu haben. Dabei sei eine ToDo-Liste, wie sie die 6 Wunderkinder ins Leben gerufen h&#228;tten (&#8220;Wunderlist&#8221;), auch nicht gerade der Gipfel der Innovationskraft.</p>
<p><strong>Warum nur Berlin?</strong></p>
<p>Reber sagte <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Krach-in-Berliner-Gruenderszene-1365891.html" target="_blank">gegen&#252;ber Heise nun</a>, es gebe keine Verschw&#246;rung. Jeder, Gadowski eingeschlossen, solle darauf hinarbeiten, die Innovationen der Berliner Startup-Szene hervorzuheben. Investor Roberto Bonanzinga hat das auf Techcrunch Europe getan und Berlin als m&#246;gliche <a href="http://techcrunch.com/2011/10/24/berlin-the-birth-place-of-the-next-facebook/" target="_blank">Geburtsst&#228;tte des neuen Facebooks</a> ausgerufen. Aber warum immer nur Berlin, was spricht gegen andere St&#228;dte im deutschsprachigen Raum? Das fragten auch einige Kommentatoren unter Rebers Beitrag vom August. So erwecke das in der Tat den Eindruck, dass einige Startups in Berlin eine eingeschworene Gemeinschaft bilden wollten. Just heute Morgen wagt sich aber auch die K&#246;lner Szene aus der Deckung mit einem <a href="http://www.deutsche-startups.de/2011/10/25/crossventures-inkubator/" target="_blank">neuen Inkubator namens Crossventures</a>.</p>
<p>Gadowskis Wutbeitrag d&#252;rfte aber auch eine Debatte ausl&#246;sen, ob Copycats wirklich generell zu verteufeln sind. Zum einen gibt es gute und b&#246;se Copycats, also auch solche, die eine bestehende Idee weiter entwickeln und besser umsetzen als ihr Original. Zum anderen sorgen Copycats wie auch die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/17/oliver-samwer-lauft-von-einem-interview-weg-wir-sind-deutsche-wir-haben-kinder/" target="_blank">der Samwer-Br&#252;der</a> f&#252;r tausende Arbeitspl&#228;tze in Deutschland; gerade f&#252;r junge Menschen, die in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Und auch Sch&#252;rmanns kann den Copycats im Prinzip etwas Positives abgewinnen:</p>
<blockquote><p>Der Ruf nach Innovation klingt immer gut, allerdings verlangt man den Usern auch einiges an Offenheit und Lernbereitschaft ab. Das geht vermutlich in 98% der F&#228;lle schief.</p></blockquote>
<p>Was wir wirklich gebrauchen k&#246;nnten, ist ein Netzwerk aller Startups, Web wie Hightech, im deutschsprachigen Raum &#8211; und weniger Krieg untereinander.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Grafik: 6Wunderkinder)</p>
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		<title>Bonner Café Apfelkind in Aufruhr: Apple legt Widerspruch gegen ein Logo ein</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum in die Ferne schauen, wenn kuriose Geschichten auch direkt vor der Haust&#252;r passieren? Radio Bonn-Rhein-Sieg meldete gestern mit dem leicht rei&#223;erischen Titel &#8220;Apple nimmt Bonner S&#252;dstadtcafé ins Visier&#8221;, dass das Bonner Café &#8220;Apfelkind&#8221; &#196;rger mit Apple wegen eines Logos hat. Also machte ich mich einmal auf in die Bonner S&#252;dstadt. Eine kleine Treppe f&#252;hrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24444" title="Apfelkind1" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Apfelkind1.jpg" alt="" width="500" height="263" /></p>
<p>Warum in die Ferne schauen, wenn kuriose Geschichten auch direkt vor der Haust&#252;r passieren? <a href="http://www.radio-bonn.de/bonn/rb/664365/programm" target="_blank">Radio Bonn-Rhein-Sieg</a> meldete gestern mit dem leicht rei&#223;erischen Titel &#8220;Apple nimmt Bonner S&#252;dstadtcafé ins Visier&#8221;, dass das <a href="http://apfel-kind.de/" target="_blank">Bonner Café &#8220;Apfelkind&#8221;</a> &#196;rger mit Apple wegen eines Logos hat. Also machte ich mich einmal auf in die Bonner S&#252;dstadt. Eine kleine Treppe f&#252;hrt in das bunt dekorierte Café, das an eine Mischung aus Kinderzimmer und Spielzeughaus erinnert. Ein eigenes Spielzimmer gibt es dort, Kinderpunsch und Apfelkuchen. &#8220;Klein Bullerb&#252;&#8221; nennt Inhaberin Christin R&#246;mer das Café.</p>
<p>Und so jemand handelt sich &#196;rger mit Apple ein? Die 33-J&#228;hrige wusste mir gegen&#252;ber nicht so recht, ob sie nun darauf stolz oder dar&#252;ber ver&#228;rgert sein soll. Zwei Monate, nachdem sie das Apfel-Logo mit dem Schriftzug &#8220;Apfelkind&#8221; im Juni beim <a href="http://www.dpma.de/" target="_blank">Patent- und Markenamt in M&#252;nchen</a> als Wort-Bild-Marke eintragen lie&#223;, erhielt ihr Anwalt pl&#246;tzlich Post. Ein von Apple beauftragter Anwalt forderte sie in dem Schreiben auf, die eingetragene Dienstleistung (Klasse 35) nicht mehr zu verwenden. Klasse 35 umfasst Werbung, Gesch&#228;ftsf&#252;hrung, Unternehmensverwaltung und B&#252;roarbeiten. Grund f&#252;r die Aufforderung: Verwechslungsgefahr. R&#246;mer will sich das nicht gefallen lassen. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24445" title="Apfelkind4" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Apfelkind4.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Beim Entwurf des Logos &#8220;gar nicht an Apple gedacht&#8221;</strong></p>
<p>Zum einen ist das Logo ihres Café in der Marke mit dem Schriftzug &#8220;Apfelkind&#8221; fest verbunden. Zum anderen ist der rote Apfel in dem Logo nicht angebissen, sondern tr&#228;gt die Silhouette eines Kindes. &#8220;Im Grunde lache ich dar&#252;ber&#8221;, sagt Christin R&#246;mer, aber eine leichte Nervosit&#228;t ist ihr anzumerken. &#8220;Im Garten unserer Vermieter stehen Apfelb&#228;ume. Daher kam ich auf die Idee f&#252;r den Namen und das Logo.&#8221;</p>
<p>Die studierte Kunstlehrerin benutzt ein iPhone. Das Apple-Logo muss ihr also bekannt gewesen sein, als sie ihr eigenes entwarf. Meine Frage, ob sie nicht damit h&#228;tte rechnen m&#252;ssen, dass ihr Logo Apple nicht schmecken d&#252;rfte, verneint sie. Zu gro&#223; der Unterschied; eine &#196;hnlichkeit sei ihr gar nicht in den Sinn gekommen, bis Apple sich meldete. Auch ihr Anwalt in Markenrechtsfragen, der die Registrierung beim Patent- und Markenamt vornahm, hatte keine Bedenken. R&#246;mer geht es jetzt um mehr als, als sie sich entschloss, die Medien einzuschalten: &#8220;Ich sehe es nicht ein, dass niemand mehr einen Apfel als Logo verwenden darf, nur weil Apple es nicht gef&#228;llt.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24447" title="Apfelkind3" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Apfelkind3.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><strong>Apple: &#8220;Sch&#252;tzen unsere Marke&#8221;</strong></p>
<p>Apple-Pressesprecher Georg Albrecht sagte mir heute Vormittag am Telefon, der Fall sei ihm bekannt. Allerdings auch erst, nachdem gestern eine Journalistin vom <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=953553&amp;bs=1" target="_blank">Bonner Lokalblatt &#8220;Generalanzeiger&#8221;</a> bei ihm angerufen habe. Einen Kommentar dazu wollte er nicht abgeben. Albrecht best&#228;tigte mir gegen&#252;ber aber, dass Apple f&#252;r Markenrechtsf&#228;lle Anw&#228;lte einsetze, &#8220;die bei Bedarf reagieren und unsere Marke sch&#252;tzen.&#8221;</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-24446" title="Apfelkind5" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Apfelkind5.jpg" alt="" width="250" height="288" />Das hat Apple in fr&#252;heren F&#228;llen oft getan, wie vor zwei Jahren <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/10/05/streit-um-woolworth-logo-apple-muesste-nach-der-logik-jeden-obsthaendler-verklagen/" target="_blank">gegen Woolworth</a>. Apples Anwalt hat Widerspruch gegen R&#246;mers Logo eingelegt und ihr bis Ende September zeigt gegeben, die Marke l&#246;schen zu lassen. Sonst? Sonst erst einmal noch nichts. Die Frist ist verstrichen, aber Apples Anwalt hat sich noch nicht wieder gemeldet. Es gab keine Androhung einer Klage oder eine Abmahnung. Vielleicht bleibt es ja einfach bei einem Schuss vor den Bug?</p>
<p>R&#246;mer jedenfalls gibt sich f&#252;r den Fall des Falles k&#228;mpferisch: &#8220;Angst vor denen habe ich nicht. Am liebsten w&#228;re es mir nat&#252;rlich, wir w&#252;rden das friedlich l&#246;sen, vielleicht sogar als familienfreundliches Café in Zusammenarbeit mit Apple. Die haben ja auch mal klein angefangen.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Logos: R&#246;mer, Apple. Bilder: R&#246;mer, Basic Thinking)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>3GStore.de f&#252;r 135.000 Euro verkauft. Gr&#252;nder damit so halbwegs zufrieden</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/07/3gstore-de-fur-135-000-euro-verkauft-grunder-damit-so-halbwegs-zufrieden/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 12:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sedo jubelt: Der Verkauf der Domain 3GStore.de mit allen digitalen Assets von Fliks an Teebik f&#252;r 135.000 Euro ist der zweitteuerste Verkauf einer .de-Domain in der Unternehmensgeschichte. (Nur Chat.de brachte seinerzeit mit 360.000 Euro mehr ein.) Teebik jubelt: Der Kauf des ehemaligen Marktf&#252;hrers f&#252;r vertragsfreie iPhones verschaffe dem Unternehmen mit Sitz in London einen Stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24312" title="3GStore" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/3GStore.jpg" alt="" width="500" height="165" /></p>
<p>Sedo jubelt: Der <a href="http://www.pressking.de/pressemitteilungen/Sedo-erzielt-fur-3Gstore-de-Verkaufspreis-von-135-000-Teebik-setzt-sich-im-Bieterkampf-durch-005960" target="_blank">Verkauf der Domain 3GStore.de</a> mit allen digitalen Assets von Fliks an Teebik f&#252;r 135.000 Euro ist der zweitteuerste Verkauf einer .de-Domain in der Unternehmensgeschichte. (Nur Chat.de brachte seinerzeit mit 360.000 Euro mehr ein.) <a target="_blank" href="http://de.teebik.com/">Teebik</a> jubelt: Der Kauf des ehemaligen Marktf&#252;hrers f&#252;r vertragsfreie iPhones verschaffe dem Unternehmen mit Sitz in London einen Stand auf dem deutschen Markt, den man bald auf weitere L&#228;nder Europas ausdehnen k&#246;nne. Und Randolf Jorberg, Fliks-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und bisheriger 3GStore-Eigner? Der nennt den Preis &#8220;zufriedenstellend&#8221;.</p>
<p>&#8220;Das geht in Ordnung&#8221;, sagte mir Jorberg gerade am Telefon. &#8220;Es ist ein vers&#246;hnlicher Abschluss.&#8221; Doch er h&#228;tte sich mehr erwartet. &#8220;H&#228;tte ich das Gesch&#228;ft vor zwei Jahren verkauft, h&#228;tte man auch den zehnfachen Preis daf&#252;r erzielen k&#246;nnen.&#8221; Dann aber kam im vergangenen Herbst das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/26/629-euro-apple-verkauft-iphone-4-vertragsfrei-im-apple-store/" target="_blank">Ende der Exklusivpartnerschaft</a> zwischen Apple und der Telekom, und der 3GStore verlor sein Alleinstellungsmerkmal. </p>
<p><strong>Mac OS X auf PC-Hardware wird erst einmal nichts</strong></p>
<p>Wenige Monate sp&#228;ter entschied sich Jorberg, der vor drei Jahren bereits <a href="http://gulli.com/" target="_blank">Gulli.com</a> verkauft hat und heute noch die Gesch&#228;fte von <a href="http://www.macnotes.de/" target="_blank">Macnotes.de</a> leitet, den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/20/grunder-verkauft-3gstore-de-will-jetzt-mac-os-x-auf-pc-hardware-verkaufen/" target="_blank">3GStore zu ver&#228;u&#223;ern</a>. Seit es das iPhone praktisch bei jedem Stra&#223;enh&#228;ndler vertragsfrei zu kaufen gibt, entwickelten sich auch die Umsatzzahlen des Online-Shops zur&#252;ck. Er wurde mit Wirkung <a href="http://www.iphoneohnevertrag.de/2011/09/29/3gstore-de-jetzt-mit-neuem-inhaber-infos-fur-kunden-zu-bestehenden-garantieanspruchen/" target="_blank">zum 15. September geschlossen</a>.</p>
<p>Die neuen Inhaber Teebik starteten <a href="http://www.3gstore.de/" target="_blank">den Store</a> mit einem <a href="http://www.3gstore.de/apple/iphone-4s-16gb-schwarz-vorbestellen-anzahlung/" target="_blank">selten gesehenen Angebot</a> neu: eine reine Anzahlung auf die drei Versionen des <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/04/apple-stellt-iphone-4s-vor-wenn-das-alles-ist-dann-lacht-die-konkurrenz/" target="_blank">neuen iPhone 4S</a> f&#252;r jeweils 29 Euro. Ein Endpreis wird dabei nicht genannt, was dem kritischen Betrachter nat&#252;rlich komisch vorkommt. Am Telefon erkl&#228;rte mir die Mitarbeiterin der Hotline, es werde dabei nicht teurer werden als Apples unverbindliche Preisempfehlung. Und vom Angebot k&#246;nne man noch zur&#252;cktreten, sobald der tats&#228;chliche Preis feststehe, was offenbar noch nicht der Fall ist. Na dann&#8230;</p>
<p>Jorberg &#252;brigens will sich jetzt wieder seinen <a href="https://www.xing.com/profile/Randolf_Jorberg" target="_blank">verschiedenen Projekten</a> in Deutschland und S&#252;dafrika widmen. Von seiner <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/20/grunder-verkauft-3gstore-de-will-jetzt-mac-os-x-auf-pc-hardware-verkaufen/" target="_blank">im Juli erw&#228;hnten, neuen Gesch&#228;ftsidee</a>, PC-Hardware mit vorinstalliertem Mac OS X zu verkaufen, war bei unserem Telefonat heute allerdings nicht mehr die Rede: &#8220;Das wird in diesem Jahr nichts mehr.&#8221; Er habe nicht die richtigen Partner f&#252;r Vertrieb und Support gefunden. Das Thema sei noch nicht vom Tisch, aber die Priorit&#228;ten h&#228;tten sich verschoben.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Startups grillen Investoren: &#8220;Was uns interessant macht, ist unser Geld&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/startups-grillen-investoren-was-uns-interessant-macht-ist-unser-geld/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 11:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mike Butcher ist nicht gerade hoch aufgeschossen, aber auf eine Stufe unter die Wagniskapitalgeber stellen will sich der Brite nicht. Schlie&#223;lich geht es darum, Investoren zu &#8220;grillen&#8221;, wie die Veranstaltung &#8220;Grilling Venture Capitalists&#8221; gestern auf der Advance 2011 in K&#246;ln suggeriert. Und so schnappt sich der Autor von Techcrunch EU schlie&#223;lich eine Sitzbank, beginnt darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24133" title="Unbenannt2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Unbenannt21.jpg" alt="" width="500" height="332" /></p>
<p>Mike Butcher ist nicht gerade hoch aufgeschossen, aber auf eine Stufe unter die Wagniskapitalgeber stellen will sich der Brite nicht. Schlie&#223;lich geht es darum, Investoren zu &#8220;grillen&#8221;, wie die Veranstaltung &#8220;Grilling Venture Capitalists&#8221; gestern auf der <a href="http://www.advance-conference.com/" target="_blank">Advance 2011</a> in K&#246;ln suggeriert. Und so schnappt sich der <a href="http://eu.techcrunch.com/about/" target="_blank">Autor von Techcrunch EU</a> schlie&#223;lich eine Sitzbank, beginnt darauf zu tanzen und l&#246;chert die Kandidaten fortan auch optisch auf Augenh&#246;he. Verbal ist der kleine Brite ohnehin um keine bohrende Nachfrage oder einen derben Scherz verlegen. Es ist eine erfrischende Abwechslung zu gew&#246;hnlichen Elevator Pitches, die sich die Organisatoren der Advance da ausgedacht haben. 60 Sekunden haben Startup-Gr&#252;nder dort f&#252;r gew&#246;hnlich Zeit, wenn sie sich Investoren vorstellen und von ihrer Idee &#252;berzeugen m&#252;ssen &#8211; die ungef&#228;hre Dauer einer Fahrstuhlfahrt.</p>
<p>&#8220;Grilling Venture Capitalists&#8221; dreht das Spielchen um: Diesmal sind es die Investoren, die sich den Startups anpreisen m&#252;ssen und daf&#252;r nur 60 Sekunden Zeit haben. Anschlie&#223;end d&#252;rfen kritische Fragen gestellt, die zehn Investoren in die Mangel genommen werden, wie &#8220;to grill&#8221; korrekt &#252;bersetzt hei&#223;t. Kandidat Nummer 1, J&#246;rg Binnenbr&#252;cker von der K&#246;lner <a href="http://www.dumontventure.de/" target="_blank">DuMont Venture</a>, hat ein Heimspiel und er verk&#252;ndet selbstbewusst mit markigen Worten: &#8220;Wir sind der beste Investor, den ihr kriegen k&#246;nnt. Wir sind Menschen, keine Banken. Wir investieren in K&#246;pfe und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite.&#8221; </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24134" title="P1010965" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010965.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>&#8220;Ihr habt gar keine andere Wahl, als uns zu nehmen&#8221;</strong></p>
<p>Butcher will ihn so leicht nicht davon kommen lassen: &#8220;In wen habt ihr denn investiert? Wo sind eure Erfolge?&#8221;. Binnenbr&#252;cker nennt als Beispiel <a href="http://www.plista.com/" target="_blank">Plista</a>. Er wird begnadigt und darf auf der Bank Platz nehmen, um die n&#228;chsten Kandidaten gleich mit in die Mangel zu nehmen. Claas Heise von der <a href="http://www.nrwbank.de/de/index.html" target="_blank">NRW Bank</a> bietet reichlich Angriffsfl&#228;che daf&#252;r, als er verk&#252;ndet: &#8220;Schaut ihr euch Deutschland genau an, dann werdet ihr feststellen, dass es f&#252;r alle zu wenig Wagniskapital gibt. Also bleibt euch gar nichts anderes &#252;brig, als uns zu nehmen.&#8221; Raunen in Publikum und bei Butcher; Binnenbr&#252;cker lacht. Heise entschuldigt sich lachend: &#8220;Sorry f&#252;r den Downer.&#8221;</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VrdAC3daNvE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/VrdAC3daNvE?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Olaf Jacobi von <a href="http://www.targetpartners.de/" target="_blank">Target Partners</a> legt ebenfalls wenig Wert darauf, durch die Blume zu sprechen: &#8220;Unser Alleinstellungsmerkmal? Wir haben das Geld!&#8221; Und das ist im Fall seines Investors immerhin ein Fonds in H&#246;he von 130 Millionen Euro. Da h&#228;lt Wolfgang Krause von <a href="http://www.seventure.fr/fr/index/" target="_blank">Seventure</a> gegen. Als er die B&#252;hne betritt, spielt der f&#252;r die Konferenz engagierte Pianist scherzhaft Michael Jacksons &#8220;Thriller&#8221;. Krause: &#8220;Wir haben sogar einen 500-Millionen-Euro-Fund. Aber das ist ja nur Geld. Bei uns profitiert ihr von unserer Internationalit&#228;t.&#8221; Sein Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Paris praktisch unter dem Eiffelturm, eine Filiale in M&#252;nchen und au&#223;erdem seine F&#252;hler ins Silicon Valley ausgestreckt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24135" title="P1020026" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020026.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>&#8220;Nicht mehr als eine Powerpoint-Pr&#228;sentation&#8221;</strong></p>
<p>Christian Thaler-Wolski von <a href="http://www.wellington-partners.com/wp/index.html" target="_blank">Wellington Partners</a> nimmt die Steilvorlage volley: &#8220;Ich will euch nicht von den drei Filialen erz&#228;hlen, die wir zus&#228;tzlich zu unserer Zentrale in M&#252;nchen in London, Z&#252;rich und Palo Alto haben&#8230;&#8221; Gel&#228;chter im Publikum. &#8220;Ich will euch lieber von den Startups erz&#228;hlen, in die wir investiert und deren Gr&#252;nder wir jahrelang begleitet haben.&#8221; Er nennt den Musikdienst <a href="http://spotify.com/" target="_blank">Spotify</a> und dessen Gr&#252;nder Daniel Ek als Beispiel. Das Publikum, zwei Drittel von ihnen sind Gr&#252;nder, am&#252;siert sich. Beim Auftritt von Alexander von Frankenberg vom <a href="http://www.high-tech-gruenderfonds.de/" target="_blank">High-Tech Gr&#252;nderfonds</a> kommt zum einzigen Mal leichte Kritik auf, als Sarik Weber von <a href="http://www.hanse-ventures.de/" target="_blank">Hanse Ventures</a> sich das Zuschauermikro schnappt: &#8220;Alexander ist der einzige Investor hier, der wirklich tut, was er sagt und fr&#252;h investiert. Die anderen reden nur dar&#252;ber.&#8221; Olaf Jacobi will das so nicht im Raum stehen lassen: &#8220;Unsere letzten sechs Investitionen waren allesamt Seed-Investments in Gr&#252;nder, die teilweise nicht mehr hatten als eine Powerpoint-Pr&#228;sentation.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24136" title="iPhone" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/iPhone.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>Nach jeder Pr&#228;sentation nimmt Mike Butcher die B&#252;hne immer wieder als das wahr, was sie f&#252;r ihn bedeutet. Er provoziert mit derben Vergleichen wie &#8220;Schwanzvergleich der Investoren&#8221; und fordert die Kandidaten auf, bei Abschl&#252;ssen die Summen zu ver&#246;ffentlichen: &#8220;Warum habt ihr in Deutschland eigentlich Angst, &#252;ber Geld zu sprechen?&#8221; Schlie&#223;lich stimmt er die ersten Zeilen von &#8220;Let Me Entertain You&#8221; an, als der Pianist sich nach mehrmaligem Wunsch endlich dazu durchringt, den Hit von Robbie Williams anzuspielen: &#8220;Hell is gone and heaven&#8217;s here&#8230;&#8221; Zum Abschluss bittet Butcher die verbl&#252;fften Investoren, f&#252;r ein Abschlussfoto ihre Schuhe auf eine Sitzbank zu stellen. Es sind haupts&#228;chlich Lackschuhe. &#8220;Man sagt, man k&#246;nne einen guten Investor an seinen Schuhen erkennen&#8221;, erkl&#228;rt Butcher. &#8220;Schaut genau hin!&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24137" title="P1020030" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020030.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>&#8220;Investor des Jahrzehnts&#8221;</strong></p>
<p>Anders als bei Elevator Pitches endet das Grillen der Investoren ohne die Wahl eines Siegers. Zu unterschiedlich wohl die Investoren und die Phase, in der sie investieren. Zu verschieden die W&#252;nsche und N&#246;te der Startups, je nachdem in welchem Stadium der Gr&#252;ndung sie sich befinden. Einen Preis verlieh daf&#252;r &#8211; zeitgleich aber unabh&#228;ngig von der Advance 2011 &#8211; <a href="http://www.gruenderszene.de/news/dumont-venture-investor-des-jahrzehnts" target="_blank">das Blog Gr&#252;nderszene an DuMont Venture</a>. J&#246;rg Binnenbr&#252;cker nahm den Publikumspreis zum &#8220;Investor des Jahrzehnts&#8221; von Valentina Kerst entgegen:</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dbM6X7lmOdc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/dbM6X7lmOdc?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google kauft DailyDeal, belohnt deutsche Copycat-Industrie</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/19/google-kauft-dailydeal-belohnt-deutsche-copycat-industrie/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/19/google-kauft-dailydeal-belohnt-deutsche-copycat-industrie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[copycats]]></category>
		<category><![CDATA[Dailydeal]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>

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		<description><![CDATA[Das mit dem Original hat nicht geklappt, also her mit der Kopie: Google hat das deutsche Schn&#228;ppchen-Portal DailyDeal gekauft. Das melden die beiden Gr&#252;nder Fabian und Ferry Heilemann auf ihrer Website, und Google hat den Kauf gegen&#252;ber Kress best&#228;tigt. Die Kaufsumme ist noch nicht bekannt. Und die &#220;bernahme gibt mir einige R&#228;tsel auf. Euch auch? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-24123" title="DailyDealHeilemann" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DailyDealHeilemann.jpg" alt="" width="250" height="228" />Das mit dem Original hat <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/26/uebernahme-durch-google-groupon-manager-aeussert-sich-zu-moeglichen-gruenden/" target="_blank">nicht geklappt</a>, also her mit der Kopie: Google hat das deutsche Schn&#228;ppchen-Portal DailyDeal gekauft. Das melden die beiden Gr&#252;nder Fabian und Ferry Heilemann <a href="http://dailydeal.de/" target="_blank">auf ihrer Website</a>, und Google hat den Kauf <a href="http://kress.de/mail/alle/detail/beitrag/112137-einstieg-in-deutschen-couponing-markt-google-kauft-dailydeal.html" target="_blank">gegen&#252;ber Kress best&#228;tigt</a>. Die Kaufsumme ist noch nicht bekannt. Und die &#220;bernahme gibt mir einige R&#228;tsel auf. Euch auch? Es ist kein Geheimnis, dass Google seit l&#228;ngerem den Einstieg in das Gesch&#228;ft mit Deals und ortsbezogenen Diensten forcieren will. Auch die mobile Geldb&#246;rse wird mehr schlecht als recht <a href="http://winfuture.de/news,65579.html">an den Start gebracht</a>. Allerdings geht es dabei keinesfalls nur um Mitteleuropa. Dass man jetzt DailyDeal &#252;bernimmt, einen Dienst der bislang nur im deutschsprachigen Raum (Deutschland, &#214;sterreich, Schweiz) &#252;berhaupt verf&#252;gbar ist und noch nicht einmal eine englischsprachige Version hat, passt da nicht so recht ins Konzept.</p>
<p>Sicher, eine englische Lokalisierung ist schnell gemacht, aber woher kommen die Deals? Man wird doch haupts&#228;chlich den nordamerikanischen Markt im Auge gehabt haben und da m&#252;ssen doch erst einmal Dependancen gegr&#252;ndet und Anzeigenpersonal akquiriert werden. Was es daf&#252;r schon gibt, sind Apps f&#252;r iOS und Android. M&#246;glicherweise spart Google ganz einfach Zeit, wenn man DailyDeal &#252;bernimmt, statt einen eigenen Rabattmarkenshop entwickeln zu m&#252;ssen. Rund 200 Mitarbeiter sind inzwischen bei DailyDeal besch&#228;ftigt. Es mag am Montagmorgen und meiner schlechten Laune liegen, aber ich sehe die &#220;bernahme gleich in mehrfacher Hinsicht skeptisch. </p>
<p>Und deswegen muss ich hier den Spielverderber machen:</p>
<ul>
<li>Wieder einmal wird damit die ideenlose deutsche Copycat-Industrie unterst&#252;tzt. Diesmal sogar durch einen Gro&#223;en wie Google, auf den die &#220;bernahme kein gutes Licht wirft.</li>
<li>Hier wurde mehr als nur ein Dienst kopiert. Ich kann nur f&#252;r mich selbst sprechen, aber auf mich wirken die beiden Gr&#252;nder Fabian und Ferry Heilemann mit ihrem strahlend wei&#223;en L&#228;cheln, den F&#246;nfrisuren und den wei&#223;en T-Shirts mit Unternehmensaufdruck wie die <a href="http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E576936316FE644A8AAD644FFE65D63CD~ATpl~Ecommon~SMed.html" target="_blank">perfekte Kopie der Samwer-Br&#252;der</a>. Und ich glaube nicht, dass das Zufall ist. Wann wird das deutsche Web endlich von den Bilderbuch-Betriebswirten befreit? Wann werden echte, <em>eigene</em> Ideen endlich besser gef&#246;rdert?</li>
<li>Sind Deals noch die Zukunft? CityDeals Vorbild Groupon hat den B&#246;rsengang <a href="http://winfuture.de/news,65579.html" target="_blank">immer weiter verschoben</a> und weicht kritischen Fragen nach dem Umsatz aus. Vielleicht doch nicht so der Riesentrend? Aber gut, das ist k&#252;nftig Googles Problem.</li>
</ul>
<p>Was mir daf&#252;r egal ist: Dass Google k&#252;nftig also auch noch wei&#223;, was seine Nutzer so kaufen. Ich werde DailyDeal n&#228;mlich nicht benutzen. Nicht, weil Google jetzt dahinter steht. Das ist mir ehrlich gesagt egal. Sondern ganz einfach, weil ich DailyDeal auch bisher nicht benutzt habe, die Angebote mich nicht gerade anlocken.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TabCo Sneak Peek &#8211; Wer kennt dieses Betriebssystem? [Update]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/09/tabco-sneak-peak-wer-kennt-dieses-betriebssystem/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/09/tabco-sneak-peak-wer-kennt-dieses-betriebssystem/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 07:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Sneak]]></category>
		<category><![CDATA[TabCo]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet-PC]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr das Gef&#252;hl, wenn man sich einfach am liebsten nur noch auf die Zunge bei&#223;en w&#252;rde, um nicht ganz laut losschreien zu m&#252;ssen? Genau dieses Gef&#252;hl beschleicht mich seit gestern Abend. Denn &#8211; wie k&#246;nnte es anders sei &#8211; es ist einmal mehr ein neues Video von TabCo aufgetaucht. Und so lustig ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23664" title="tabco-sneak-peak" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tabco-sneak-peak.jpg" alt="" width="500" height="280" /></p>
<p>Kennt ihr das Gef&#252;hl, wenn man sich einfach am liebsten nur noch auf die Zunge bei&#223;en w&#252;rde, um nicht ganz laut losschreien zu m&#252;ssen? Genau dieses Gef&#252;hl beschleicht mich seit gestern Abend. Denn &#8211; wie k&#246;nnte es anders sei &#8211; es ist einmal mehr ein neues Video von TabCo aufgetaucht. Und so lustig ich mich &#252;ber das letzte <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/04/neuer-seitenhieb-von-tabco-auf-apple-die-lemminge-sind-zuruck/">Video mit den Tablet-Lemminge</a> innerlich gemacht habe, so beeindruckt bin ich von der nun ver&#246;ffentlichen <em>Sneak Peak</em>.</p>
<p>Vom angek&#252;ndigten Tablet PC sehen wir zwar nach wie vor nichts, zu erkennen sind unter dem Motto &#8220;von Grund auf neu aufgebaut&#8221; aber die ersten verschwommenen Ausschnitte der Men&#252;-Oberfl&#228;che. Genau genommen ein paar Icons und eine komplette Men&#252;-Seite der <em>Notifications</em> &#8211; also der Benachrichtigungen zu neu eingegangenen E-Mails, Facebook-Nachrichten und so weiter… Doch schaut selbst:</p>
<p><object width="500" height="314"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_z1bwFD9bug?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/v/_z1bwFD9bug?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mal ganz direkt gefragt: kann jemand von euch erkennen, was f&#252;r ein Betriebssystem das sein k&#246;nnte? Meego? Ich durfte noch nie ein Meego-Ger&#228;t in den H&#228;nden halten, kann deswegen wenig dazu sagen. Ein paar Bilder, die ich mir im Internet angeschaut habe, deuten aber eher nicht auf eine Meego-Oberfl&#228;che hin. Android, iOS oder eine BlackBerry-Oberfl&#228;che ist es aber auch nicht… aber was dann? Tats&#228;chlich ein komplett neues Betriebssystem? Oder doch nur ein Updates von etwas Altbekanntem?</p>
<p>Nett finde ich auch, dass TabCo weiter vollends von sich selbst &#252;berzeugt zu sein scheint. In dem neuen Video lernen wir schlie&#223;lich auch, dass der angek&#252;ndete Tablet PC nicht nur <em>intelligent</em>, sondern auch <em>umwerfend</em> und <em>zukunftsweisend</em> sein soll. In einer uns zugesandten E-Mail geht’s noch weiter:</p>
<blockquote><p>Das TabCo Tablet ist Vieles: Hochentwickelt, intuitiv, vorausschauend, atemberaubend.</p></blockquote>
<p>Yes! Isch werd&#8217; bekloppt… <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/21/ratselraten-mit-tabco-was-passiert-am-15-august/">Sechs Tage m&#252;ssen wir uns noch gedulden</a> und wenn ich bis dahin aus Neugier meine Fingern&#228;gel nicht vollends abgekaut habe, werden wir euch gegen 18 Uhr endlich verraten k&#246;nnen, mit was f&#252;r einer Hardware uns TabCo das Leben vers&#252;&#223;en will und ob das auf die Folter spannen berechtigt war. Dann n&#228;mlich soll es eine (virtuelle) Pressekonferenz geben. Wo genau? Wissen wir auch noch nicht, aber offenbar wohl <a href="http://www.ustream.tv/user/B_Fowl/info-stats">in Gro&#223;britannien</a>. Oder doch in den USA? Es ist zum verr&#252;ckt werden…</p>
<p>Bis es los geht, schaut euch doch mal die <a href="http://www.whoistabco.com/blog/?p=58" target="_blank">Antworten auf ein paar Fragen im TabCo-Blog</a> an. Gibt noch mehr Raum f&#252;r Spekulationen. USB-Port an Bord, UMTS-Unterst&#252;tzung, Angry Bird kann drauf gespielt werden… STOP! Wie bitte? Das geht doch bisher nur <a href="http://www.rovio.com/index.php?page=angry-birds">auf ausgew&#228;hlten Plattformen</a>!? Also doch Meego? Oder WebOS? Es ist zum verr&#252;ckt werden…</p>
<p><strong>Update 11:45 Uhr </strong></p>
<p>Tja Freunde, was soll ich euch sagen? TabCo liest hier ganz offensichtlich sehr aufmerksam mit. Gerade kam eine Kollegin aus der Buchhaltung in unser B&#252;ro und &#252;berreichte mir eine Postsendung. Im Scherz habe ich noch zu Christian gesagt &#8220;Ist bestimmt von TabCo&#8221;, habe dann aber echt dumm aus der W&#228;sche geschaut als es tats&#228;chlich so war.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23669" title="Post von TabCo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tabco-1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Ihr sucht einen Absender? Ich auch. Gibt aber keinen. Stattdessen nur einen Verweis auf das Briefzentrum 80 und das steht in M&#252;nchen. M&#252;nchen = Microsoft!? Muss aber andererseits nichts hei&#223;en, denn wer wei&#223;, welche PR-Agentur uns hier f&#252;r welches Unternehmen so nett bedacht hat.</p>
<p>Viel spannender ist aber ein genauerer Blick auf den unteren Teil des Anschreibens, in dem es nur auf den ersten Blick um einen Wikipedia-Eintrag des Hollywood-Blockbusters &#8220;Inception&#8221; geht. Wer genau hinschaut, erkennt, dass es offenbar eine Art Screenshot des neuen TabCo-OS ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23670" title="TabCo OS" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tabco-2.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Tja&#8230; und jetzt ihr&#8230; wir sind hier mindestens genauso erstaunt wie sprachlos. What <a href="http://www.firstelse.com/#/Touch/ThesPlay">Else</a>???</p>
<p><strong>Update 12:55 Uhr </strong></p>
<p>So, damit ihr dann genau wie ich vollends verwirrt werdet, h&#228;tte ich da noch eine Kleinigkeit f&#252;r euch, auf die mich ein Kumpel bei Facebook vor ein paar Minuten aufmerksam gemacht hat. Die <a href="http://mynokiablog.com/2011/07/20/tabco-tablet-unveiled-august-15-any-hope-its-nokia-related/">Blog-Kollegen vom My Nokia Blog</a> haben schon vor ein paar Tagen eine interessante Postbox-&#220;bereinstimmung herausgefunden. So, jetzt ihr!</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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