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Archive for the ‘Geschaeftsidee’

Neuer Seitenhieb von TabCo auf Apple – Die Lemminge sind zurück04.08.11

Wir zählen die Tage rückwärts: noch elf Tage, dann wissen wir endlich (!), wer und was hinter der Guerilla-Marketing-Kampagne der ominösen Tablet Company (TabCo) steckt. Wir halten euch ja schon seit einigen Wochen mit Updates auf dem Laufenden, jetzt ist es mal wieder soweit: ein neues Video ist aufgetaucht. Und dieses Mal schlage ich beide Hände vors Gesicht und denke mir nicht viel mehr als Oh mein Gott!. Aber seht selbst: (weiterlesen…)

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Könige der Copycats: Samwer-Brüder sind (Dollar-)Milliardäre20.07.11

Nun ist der US-Dollar im Vergleich zum Euro derzeit nicht gerade viel wert. Zumindest solange, bis der Euro vielleicht doch noch abgewertet (oder ganz aufgegeben) wird. Aber ob das passiert, wo doch die US-Staatskasse genauso klamm ist wie die der meisten Euro-Länder, wollen wir erstmal sehen. Zumindest hat Joel Kaczmarek ein stichhaltiges Argument, wenn er dezent darauf hinweist, dass die Samwer-Brüder Alexander, Marc und Oliver inzwischen Milliardäre sind. Zumindest in US-Dollar gemessen, und das Verkaufsvermögen der drei Brüder zusammengenommen.

Kaczmarek hat die bisherigen Exits (Verkäufe von Unternehmensanteilen) der Samwers addiert, deren Karriere als mit dem Verkauf des Ebay-Klons Alando begann und noch lange nicht zuende ist. Wichtig dabei zu erwähnen: Kaczmarek hat nur die 14 Verkäufe addiert, von denen die Verkaufsumme bekannt war. Für elf Verkäufe davon kamen weitere bislang unbekannte Summen hinzu. Allerdings machten nicht alle Verkäufe die Brüder stinkreich. (weiterlesen…)

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3D-Schokoladendrucker vorgestellt: Keineswegs nur süße Spielerei06.07.11

Als ich vorhin die Mitteilung eines Forscherteams der Universität Exeter das erste Mal las, dachte ich spontan an einen nett gemachten Scherz: Die Ingenieure der britischen Hochschule erklären darin, den weltweit ersten 3D-Schokoladendrucker entwickelt zu haben. Ich stellte mich innerlich schon darauf ein, dass gleich jemand “April, April” ruft und laut lachend mit dem Finger auf mich zeigt.

Warum? Mit surrealer Euphorie verkünden hier ernstzunehmende Wissenschaftler einer Universität an der Zukunft der Geschenkeindustrie zu arbeiten. Sowohl für Herstellung als auch Verkauf sei das Projekt – man höre und staune – ein “dringend benötigter Schub”. Ok, womöglich habe ich die Klagen einschlägiger Unternehmen ja bislang einfach nicht wahrgenommen und dieser “Schub” ist tatsächlich überfällig. Andererseits steht der Untergang der Pralinenkonzerne dann offenbar doch noch nicht direkt bevor. Schließlich soll das Gerät erst “langfristig” von Kunden dazu genutzt werden können, eigene Schokoladenträume zu realisieren. (weiterlesen…)

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Ein Besuch bei WahWah.fm: Tune-in ist das neue Check-in [Video]26.05.11

Berlin-Neukölln. An der Haltestelle Herrmannplatz herrscht gereizte Stimmung unter rund zwei Dutzend Jugendlichen, als ich die Bahn verlasse. Polizisten stehen Schlagstock bei Fuß daneben. Ich muss nicht zwingend erfahren, was als nächstes passiert, und verdrücke mich schnell auf den angrenzenden Markt, auf dem ein Mann mit einer Bibel in der Hand die Passanten dazu aufruft, Gott zu suchen. Niemand schenkt ihm Beachtung, bis auf die wenigen Touristen, die sich dorthin verirrt haben. Eine muntere Gegend also, und ausgerechnet hier, nur wenige Straßen weiter, hat das wohl interessanteste Startup, das Deutschland derzeit zu bieten hat, sein Hauptquartier aufgeschlagen: Wahwah.fm.

Das Büro der Berliner liegt unweit eines kleinen Parks in der Reuterstraße, nahe dem Landwehrkanal. Links daneben sitzen Studenten vor einem sudanesischen Restaurant, schräg gegenüber ist ein Spielplatz. Zwei junge Väter unterhalten sich entspannt mit der Zigarette in der Hand, während sie ihre Kinderwägen durch die Gegend schieben. Die Häuser sind mit viel Graffiti verziert – eigentlich nichts, was auch nur einen Hauch eines Silicon-Valley-Gefühls aufkommen lässt. Und als wäre das noch nicht genug, hat jemand vor dem Wahwah-Büro “Aufstand! Meuterei!” an die Fassade gesprüht. Eins der vielen Dinge, zu denen mir Wahwah-Gründer Philipp Eibach in einem Videointerview Rede und Antwort stand.  (weiterlesen…)

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YouTube streamt jetzt Hollywood-Blockbuster – aber nicht bei uns!10.05.11

Mit YouTube ordentlich Geld zu verdienen, ist für den Eigentümer Google wohl eine der größten Herausforderungen überhaupt. Jeden Tag werden von Hobby-Filmern unzählige neue Videos auf die Server des Portals geladen, doch so richtig Umsatz lässt sich damit nicht machen. Und auch wenn YouTube immer mal wieder mediale Aufmerksamkeit genießen darf, wenn zum Beispiel Popsternchen wie Justin Bieber über selbstinszenierte Videos zu Teenie-Idolen werden, sollen neue Geschäfte für den rollenden Rubel sorgen. Die neueste und jetzt auch offizielle Idee: das Streamen von Hollywood-Blockbustern.

In der Nacht zu Dienstag hat Google bekannt gegeben, dass es ab sofort möglich ist, unter www.youtube.com/movies Film-Klassiker und aktuelle Blockbuster im Video on Demand-Verfahren auf den heimischen Rechner zu holen. Gegen Bezahlung versteht sich. Mit dabei sind Filme wie “Inception”, “The King’s Speach” oder “The Green Hornet”. Wie so oft gibt es für uns hier in Deutschland aber einen Haken: selbst wenn es hierzulande Nutzer geben sollte, die das Angebot nutzen möchten, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass die Filme bis auf Weiteres nur in den USA zu sehen sind. (weiterlesen…)

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Gigalocal verortet Wünsche auf einer Karte: Deutschland holt auf14.04.11


Der Onlinemarktplatz Gigalo.de will heute Nachmittag auf der Webkonferenz Re:publica die App Gigalocal vorstellen, die Jobangebote und Wünsche auf einer Karte verortet. Man kann dort etwa Gesuche einstellen wie “Fänd’s klasse, wenn mir jemand ein Eis vorbei bringt. Spendiere 5 Euro dafür”. Wer in der Gegend ist, kann das Angebot auf einer Karte lesen oder sich per Alarm darüber informieren lassen, es annehmen und das Geld dafür kassieren. Nicht minder interessant finde ich, dass mit Hanse Ventures ein deutscher Investor das Projekt fördert. Zwar lässt sich mit dem Marktplatz dahinter Geld verdienen. Aber ansonsten wirkt vieles an Gigalocal wie ein Spaßprojekt – das man eigentlich aus den USA erwartet hätte. (weiterlesen…)

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Wir schenken euch LonelyCall, eine Idee, die potenziell 100 Milliarden wert ist25.03.11

Wie ist man früher reich geworden? Zum Beispiel, indem man weltweit Handel trieb und möglichst vielen Menschen Dinge verkauft hat. Heute kann man schon damit reich werden, wenn man möglichst viele Menschen erreicht und sich die Chance darauf wahrt, ihnen etwas zu verkaufen. Dieser Devise folgend hat sich am US-Finanzmarkt in den vergangenen Monaten eine neue Blase gebildet. Die Auslöser sind gigantische Bewertungen von Facebook (60 bis 65 Milliarden US-Dollar), Zynga (7 bis 9 Milliarden), Twitter (8 bis 10 Milliarden) und Groupon (15 bis 25 Milliarden).

Erinnerungen an das Jahr 2000 werden wach. Und wenn nun selbst die geldverliebte US-Technikpresse von einer Blase spricht, dann ist es schon weit gekommen. Aktueller Auslöser ist ein Startup namens Color, das vom Fleck weg eine Finanzierung in Höhe von 41 Millionen US-Dollar erhält. Denn Color ist neu auf dem Markt und bietet auf den ersten Blick wenig, was vergleichbare iPhone-Apps wie Instagram und PicPlz nicht auch hätten.

Wenn man so leicht so viel Geld einsammeln kann, wenn man bloß eine gute Idee hat und ein Social Network draus macht, dann sollten wir sowas doch auch können. Deswegen haben wir heute fünf Tipps und schenken euch eine Idee, mit der ihr reich werden könnt. Ehrlich, kein Scherz! Warum wir die nicht selbst umsetzen? Weil wir nicht reich werden wollen – sonst wären wir wohl kaum Blogger geworden. Und weil ich das schon immer einmal schreiben wollte und es endlich einmal passt: Klickt hier, wenn ihr reich werden wollt! (weiterlesen…)

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Merkt euch diese **CODES! Zoove könnte Foursquare das Wasser abgraben17.03.11

Was im Bild da oben wie Werbung aussieht, ist auch eine. Eine neue Art von Werbung, von der wir meiner bescheidenen Meinung nach noch viel hören werden. Das Start-up Zoove bietet StarStar-Codes als Alternative zu QR-Codes, Groupon-Checkins oder SMS-Diensten an. Für reichlich gesalzene Preise zwischen 7.500 und 75.000 US-Dollar pro Jahr können sich Unternehmen einen Sternchencode reservieren und darüber mobile Services anbieten. Doch die Möglichkeiten sind in der Tat raffiniert: Wählt ein Smartphone-Besitzer einen Sternchencode wie **2777 (für **APPS) in der Telefonfunktion, öffnet das Gerät einen Service. Je nachdem, was der Anbieter hinter dem Code hinterlegt hat, wird der “Anrufer” etwa zu einer Website, einer App, einer Umfrage oder einem Video weitergeleitet oder erhält eine Audio-Nachricht. Der Code **8294 (**TAXI) hingegen könnte die Rufnummern der am Ort verfügbaren Taxidienste in einer SMS rüberschicken.

Den Nordamerikanern sind Dienste über Telefoncodes dank der frühen Verbreitung von Tastentelefonen bereits bestens bekannt (“Wähle 555-TAXI”). Die Sternchencodes, die zunächst nur in den USA verfügbar sind, könnten sich aufgrund ihrer Einfachheit allerdings auch im Rest der Welt durchsetzen. Zumal zumindest einige Services auch für einfache Handys möglich sind. In den vergangenen Jahren haben sich QR-Codes für ähnliche Aktionen, zum Beispiel auf Postern, recht weit verbreitet. Hält man die Kamera eines Smartphones oder ein anderes Lesegerät über einen speziellen Barcode, öffnen sich Dienste. Hierzu muss man allerdings erst eine App öffnen, eine Kamera darüber halten und hoffen, dass das Motiv gut ausgeleuchtet ist. Eine Nummer zu wählen, ist der bequemere Weg.  (weiterlesen…)

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Eddings “Wall of Fame”: Verewigt euch auf den Klowänden des Internets10.03.11

Blogs wurden ja einmal als die Klowände des Internets bezeichnet. Das stimmt aber nicht so ganz, denn auf Blogs kann man nicht mit einem Edding einen Spiderman malen oder “Tanja ich lieb dich” in ein Herz kritzeln. Deswegen hat sich der Stifthersteller Edding anlässlich seines 50. Geburtstags eine nette, virale Idee einfallen lassen: eine wirkliche Klowand für das Internet, werbewirksamer betitelt als “Wall of Fame”. Dort haben schon etliche ihre sehr gelungenen Gemälde hinterlassen. Einloggen muss man sich via Facebook. Einmal angemeldet, kann man dann einen Stift auswählen und anderen Künstlern beim Malen zuschauen oder darauf warten, bis ein Stift frei wird, und dann selbst etwas malen.

Die Sache ist nicht mehr ganz neu, wie ich gerade erfahre. Aber nachdem wir uns hier in der Redaktion gerade selbst dort verewigt haben, finden wir es zu schade, dass die Sache jemandem entgehen könnte. Also machen wir’s hier kurz: Wer’s noch nicht gesehen hat, schaue es sich einfach an und male mit. Das Posten unserer Zeichnung auf der eigenen Facebook-Pinnwand hat leider nicht funktioniert, aber wir konnten anderen beim Malen zusehen. Und es ist beeindruckend, was manche so mit der Maus gekritzelt bekommen.

(Jürgen Vielmeier)

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Neuer Markt Mini-Smartphones? Apple testet kleines iPhone, HP hat schon eins11.02.11

Da bahnt sich womöglich eine neue Smartphone-Kategorie an: Apple testet derzeit ein Mini-iPhone, das ein Drittel kleiner ist als das iPhone 4 und bis zu 200 US-Dollar kosten soll. Das meldet zumindest der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf Personen, die über das Projekt informiert worden seien und einen Prototypen gesehen hätten. Der Prototyp dieses Mini-iPhones solle keinen Home-Button haben, dafür aber einen Dual-Mode für beide 3G-Standards UMTS/HSPA (Europa, Asien) und CDMA (USA). Allerdings seien derartige Projekte nichts außergewöhnliches. Apple teste oft Produkte, die dann nie das Licht der Welt erblicken. Es gibt wie immer Gründe, die dafür und dagegen sprechen. Nur eins scheint unwahrscheinlich: dass ein iPhone nano nur 200 Dollar kosten wird.

Bloomberg nannte als Argumentation für ein Mini-iPhone mit abgespeckter Hardware, dass Apple damit auf den Erfolg billiger Android-Geräte reagieren wolle. Dagegen spricht allein schon, dass Apple noch nie als Billigheimer unterwegs war. Egal ob iPod, iPhone, Mac oder MacBook: ein Schnäppchen sind und waren Apple-Produkte nie, stabile Umsätze gingen dem Unternehmen vor Marktanteilen. Dass Android Apple den Rang ablaufen wird und Apple das ziemlich egal sein wird, hatte ich im vergangenen Mai schon einmal prognostiziert. Unwahrscheinlich, dass Apple jetzt angesichts des Android-Erfolgs in Panik ausbrechen wird. (weiterlesen…)

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Facebook Deals startet in Deutschland, Angebote bei sieben Partnern31.01.11

Facebook hat seinen Schnäppchen-Dienst “Deals” heute in Deutschland vorgestellt. Facebook-Mitglieder erhalten Rabatte oder Gutscheine, wenn sie via Facebook Places in einer Lokalität einchecken, die mit Angeboten aufwartet. Für den Anfang sind allerdings nur sieben Facebook-Partner mit dabei: das Restaurant Vapiano, der FC Bayern München, die Kinokette Cinemax und die Warenhäuser Esprit, Douglas, Benetton und Gravis. Was gibt es da abzustauben?

Beim FC Bayern etwa gibt es beim Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am 12. Februar je einen Fanschal für die ersten 1.000 Fans, die in der Allianz-Arena einchecken. Cinemaxx spendiert den ersten 10.000 Kinobesuchern, die einchecken, je eine Tüte Popcorn. Gravis verschenkt 10.000 Mal das Spiel “Die Sims 3″, genauer gesagt einen Gutschein für einen Download der Vollversion des Spiels bei Gamesload. Das Spiel kostet als unverbindliche Preisempfehlung immerhin 54,99 Euro. Vapiano spendiert vier Freunden, die gleichzeitig einchecken, Bruschetta als Vorspeise und eine Flasche Prosecco. Die Bekleidungshäuser Benetton und Esprit geben sich karitativ: Statt eines Rabatts spendet Benetton pro eincheckenden Kunden 2 Euro für den Bau eines Technologiezentrum in Kenia, Esprit 5 Euro an ein SOS-Kinderdorf. Douglas verschenkt 2.000 Flaschen eines Parfums von Tommy Hilfiger oder gewährt – wenn vergriffen – 15 Prozent Rabatt auf andere Produkte. (weiterlesen…)

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Female Content is King: AOL reißt sich Heidi Klum und die Frauen des Webs unter den Nagel27.01.11

Seit der Trennung von Time Warner Ende 2009 bewegt sich bei AOL wieder etwas. Der Internet-Veteran hat sich von Geschäftseinheiten wie ICQ getrennt und dafür massiv in Content investiert. Neu ist jetzt eine Partnerschaft mit Model und TV-Produzentin Heidi Klum. Klum und die Produktionsfirma Full Picture Entertainment werden Video-Beiträge, Artikel, Blogs und Bildergalerien zur Verfügung stellen. Themen sollen Mode, Schönheit, junge Familien, Kunst, Partnerschaft und Lifestyle sein. Losgehen soll es in wenigen Monaten.

Jetzt werdet ihr die nicht ganz unberechtigte Frage stellen, was – um alles in der Welt – das euch als männliche Singles interessiert, die ihr die Hauptleserschaft dieses Blogs darstellt. Nun, ihr sollt wissen, wohin es mit AOL geht. AOL-Chef Tim Armstrong hat nämlich nichts weniger vor, als AOL zur ersten Anlaufstelle für Frauen im Web zu machen. Eine Kampfansage an das Mode- und Entertainmentnetzwerk Glam. Und auch nur der Teil einer ausgeklügelten Strategie. Die kürzlich bekannt gegebene Kooperation mit Endemol geht in eine ähnliche Richtung. (weiterlesen…)

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Online-Banking: Wann wird Überweisen so einfach wie Mailen?24.01.11

Lasst uns über Geld sprechen. Neulich meldete sich ein Bekannter per E-Mail, dem ich noch 20 Euro schuldete: Er brauche das Geld dringend wieder. Kein Problem, antwortete ich, im Prinzip. Das Geld hatte ich sogar da. Das Problem war nur, dass der besagte Bekannte etwa zehn Kilometer von mir entfernt in einem Bonner Vorort wohnt, der ohne Auto schlecht zu erreichen ist. Ich hätte mich also bei Schneeglätte und Minusgraden mit dem Fahrrad auf eine waghalsige Abenteuerfahrt begeben oder zwei Stunden lang mit diversen Bussen dorthin fahren können. Ginge das per Mail, hätte ich ihm das Geld eben schnell rüberschicken können. Aber Online-Banking ist nun einmal nicht so einfach wie E-Mail.

Warum eigentlich nicht?

Denn vergleicht man die Institutionen Bank und Post einmal miteinander, zeigen sich deutliche Parallelen: Beide lagen einst maßgeblich in Papierform vor und wurden nach und nach elektronisiert. Beide verlangen ein hohes Maß an Diskretion und Vertraulichkeit, in beiden Fällen geben wir die Beförderung und Aufbewahrung in die Hände eines Dritten. Bei beiden wandern Informationen über eine meist große Distanz und zahlreiche Knotenpunkte von einer Partei zu anderen. Unsere Post erhalten wir heute überwiegend elektronisch und drucken höchstens wichtige Nachrichten auf Papier aus. Vergleichbar mit dem Ausdrucken einer E-Mail ist das Abheben von Geld am Bankautomaten: Geld liegt auf unserem Konto nur virtuell als elektronische Ziffer vor. Es materialisiert sich erst, wenn wir es am Geldautomaten abheben.  (weiterlesen…)

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Wenn ihr etwas ändern wollt, fangt an zu träumen20.01.11


Was machst du da? Träumst du? Zurück an die Arbeit, aber flott! Träumen ist hierzulande nicht sehr populär; Ärmelhochkrempeln und Schaffen wird höher geschätzt. Dabei wird oft vergessen, dass Schaffen und im Geiste Erschaffen zusammen gehören. Wer ohne Vision arbeitet, leistet schlechte Arbeit, weil er gar nicht weiß, wofür er sich eigentlich einsetzt. Vielen Unternehmenschefs ist das egal: hauptsache die Leute schaffen viel, denken nicht nach und kosten fast nichts.

Auf der anderen Seite scheint die Werbeindustrie den Slogan “Träume, die wahr werden” derart fest für sich gepachtet zu haben, dass man aufgehört hat, über ihn nachzudenken. Dabei wäre es doch das beste Erfolgsrezept, seine Träume wahr werden zu lassen. Der Gedanke auf die Technik übertragen: Träumen, die Wünsche formulieren und dann davon umsetzen, was möglich ist. Und vielleicht sogar mehr. (weiterlesen…)

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Facebooks E-Commerce-Strategie: Mit großen Schritten zum Online Shopping Outlet20.12.10

Es dürfte sich mittlerweile wohl herumgesprochen haben, dass Facebook nicht nur ein Social Network ist, das seinen Usern den gegenseitigen Austausch durch das Posten von Nachrichten, Bildern und Videos erlaubt. Mark Zuckerberg trimmt sein Baby immer mehr zu einer Plattform, auf der Unternehmen verschiedenster Couleur Business treiben können – und sollen. Neben der Möglichkeit, das sehr erfolgreiche “Selbstbedienungs-Werbesystem” zu nutzen, sollen die Unternehmen künftig noch stärker dazu angehalten werden, eigene Facebook-Seiten zu erstellen. Sowohl das kleine Start-Up wie auch der Global Player sollen auf ihnen ihre Waren anbieten und damit dabei helfen, Facebook möglichst schnell zu einem Online Shopping Outlet heranwachsen zu lassen.

Offenbar wurde hierzu nicht nur ganz frisch eine neue “Commerce Partnership Gruppe” bei Facebook eingerichtet, die vom “Business Development“-Chef David Fisch geleitet wird. Zuckerberg und seine Gefolgschaft haben sich zudem im vergangenen Monat mit mehr als 20 Unternehmen getroffen. Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen – was ich zu diesem Zeitpunkt kaum anzweifeln mag – und die Facebook Pages in naher Zukunft tatsächlich um E-Commerce-Features erweitert werden, dann wäre dies nicht nur ein extrem erfolgversprechendes Monetarisierungskonzept. Es würde gleichzeitig auch die Werbeeinnahmen in die Höhe schnellen lassen, da davon auszugehen ist, dass die Verweildauer der User auf der Plattform nochmals gesteigert werden könnte. Und das neue Angebot sicherlich auch noch mehr User anziehen würde. (weiterlesen…)

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