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Archive for the ‘Startups’

Fraxion: Das heiße Eisen “Paid content” in Blogs12.03.10

Im Zuge unserer kleinen Monetarisierungsdebatte in eigener Sache warfen einige Leser immer wieder die Idee Flattr in den Raum. Es geht um die Frage, wie Blogs – privat oder kommerziell – ihren eigenen Betrieb finanzieren können. Paid Content ist eine Möglichkeit und Flattr, erfunden vom Mitgründer von The Pirate Bay Peter Sunde, ist ein ziemlich kreativer Ansatz. Die Diskussion über Bezahlinhalte wird offenbar immer breiter geführt, immer mehr Modelle werden im Netz lanciert, doch bei allen stehen stets zwei Punkte im Vordergrund:

  • Jeder Publisher muss in der Lage sein, darüber entscheiden zu können, wie er seine Inhalte im Netz verfügbar macht.
  • Es muss ein idiotensicheres Payment-System existieren, welches sowohl die nötige Sicherheit mit sich bringt, als auch einfach genug zu bedienen ist, um die Hemmschwelle beim Zahlvorgang möglichst gering zu halten.

Schauen wir uns also mal eine neuen Kandidaten an: Fraxion zum Beispiel möchte einen etwas anderen Weg gehen. Dank Fraxion soll es jedem Blogger ermöglicht werden, die gewünschten Inhalte gegen Zahlung freizugeben, wobei die Zahlung durchaus minimal sein darf, um die Hemmschwelle für potentielle Leser so gering wie möglich zu halten. Schaut Euch dazu am besten den folgenden Clip an. (weiterlesen…)

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Kideos: ‘Die zentrale Anlaufstelle für Kinder, um sicher Videos online zu gucken’10.03.10

Welche Art der Kontrolle könnte bei YouTube die Kinder besser vor nicht altersgerechtem Inhalt schützen, als die von der Video-Plattform selbst angebotene? Exakt: die Selbstkontrolle. Im Stile der Freiwilligen Selbstkontrolle  der Filmwirtschaft (FSK), aber um einiges sympathischer, sucht ein aus Eltern und Erziehern bestehendes Gremium das Netz nach kindergerechten Videos ab, überprüft sie, versieht sie mit Altersempfehlungen und stellt sie auf der eigens dafür gegründeten Kinder-Videoplattform Kideos online. In eigenen Worten formuliert klingt das folgendermaßen: “Kideos ist die zentrale Anlaufstelle für Kinder, um sicher Videos online zu gucken. Jedes Video auf Kideos wird von unserem Video-Beirat überprüft, bevor es den Sprung auf unsere Seite schafft. Unser Ziel ist es, Eltern zu ermöglichen sich wohlzufühlen, wenn sie ihren Kinder Kideos nutzen lassen. Gleichzeitig soll sichergestellt sein, dass die Kinder eine durch und durch gute Zeit genießen.” 

Der Aufbau der Seite ist recht selbsterklärend: Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine in Altersgruppen eingeteilte Auswahlleiste, die es den Kiddies und deren Eltern ermöglicht, direkt zum altersgemäßen Content zu springen. Die entsprechende Thumbnails werden dann untereinander unterhalb der Leiste angezeigt. Inklusive weiterer Kurzinfos zum Inhalt, Tags uns sofort. Mit Klick auf dessen Titel oder Vorschaubild wird das Video abgespielt. Darunter befinden sich dann Empfehlungen für ähnliche Videos und allerlei weiteres Zeugs, was man so oder so ähnlich bereits von anderen Video-Plattformen kennt. Genauso wie die am rechten Rand angesiedelte Unterteilung nach Kategorien. Solltet ihr die Seite mal ausprobieren, findet ihr euch bestimmt schnell zurecht, ist sozusagen “kinderleicht”. (weiterlesen…)

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Mit Tweetz.tv hat die Suche nach Videos auf Twitter ein Ende03.02.10

Bei meinem nächtlichen Streifzug durch das Twitterverse bin ich gestern über einen Web-Dienste gestolpert, den ich sehr übersichtlich, einfach und nützlich finde: Tweetz.tv. Besonders diejenigen unter euch, die Twitter sehr oft und gerne nutzen (aber natürlich auch die sporadischen User), werden ihre Freude an ihm haben. Was der Dienst nämlich bietet, ist eine Playlist mit allen auf Twitter erwähnten YouTube-Videos (Vimeo und Dailymotion sollen bald folgen).

Diese werden auf drei verschiedenen Kanälen angezeigt: Auf MyTV sieht man diejenigen Videos, die von Personen gepostet wurden, denen man auf dem Microblogging-Dienst selbst folgt. Je nachdem, wie hoch die Zahl ist, können interessante Links schon mal schnell aus den Augen verloren werden. Zumindest in Bezug auf Video-Links kann Tweet.tv da nun Abhilfe schaffen. Auf Public.tv werden alle Videos präsentiert, die in der “Public Timeline” auf Twitter auftauchen. Dies ist meiner Meinung nach der interessanteste der drei Kanäle, weil er es erlaubt, neue Trends und potenzielle Virals möglichst früh zu entdecken. Ähnlich der neuen Retweet-Funktion auf Twitter, wo man an der Zahl der Retweets ablesen kann, welches Thema gerade an Fahrt aufnimmt. Für sogenannte “Early Adopter” und Trendsetter also mit Sicherheit eine gute Sache. (weiterlesen…)

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Stinkbotschaften: Ein Franzose zeigt, wie sich aus Mist Geld machen lässt29.12.09

kuhfladenIch habe keine Ahnung, wie viele von euch schon das Frühstück intus haben, deshalb entschuldige ich mich schon einmal pro forma. Jedenfalls steckte mir diese News gerade die französische Nachrichtenagentur AFP, die zwischen den Feiertagen eine ganz besondere Spürnase für feine Unterhaltung zeigt.

Die Geschichte dreht sich um den Start-Upper Olivier Legrand, der Creative Director einer Werbeagentur in Besançon ist – ein Städtchen, ziemlich weit im Osten Frankreichs. Er hatte die Idee, aus Scheiße Geld zu machen und gründete deshalb fumier.com (zu Deutsch: misthaufen.com), ein Online-Shop, in dem sich abgepackter Kuh-Dung für 8,50 Euro kaufen lässt. Kunden geben zuvor die Adresse ein, an die das Paket gehen soll. Das kann jeder sein: “Ihr Chef, Ihre Schwiegermutter, ein Nachbar, ein Feind – wer weiß?” heißt es auf der Website. Legrands Partner ist ein Bauer aus der Umgebung von Besançon, sein Name lautet Roger Combotte, doch er selbst nennt sich nur “Der König des Misthaufens”. Er ist begeisterter YouTuber und hat auch einige süße O-Töne zum Projekt beigesteuert, die ich hier in der ebenso putzigen Unbeholfenheit von Google Translate einfach mal stehen lassen möchte: (weiterlesen…)

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Ende des CrunchPad: TechCrunch trägt Trauer02.12.09

crunchpadGestern hat man Abschied nehmen müssen von einem mehr als ambitionierten Projekt des TechCrunch-Masterminds Michael Arrington. Was Arrington in der Tech-Szene sagt, ist so gut wie Gesetz, sein Wort hat Gewicht. Wenn sich so jemand – sicher nicht mit mangelndem Selbstvertrauen und zusätzlich mit einer gehörigen Portion Arroganz ausgestattet – daran macht, seinen persönlichen Traum zum Leben zu erwecken, nur um ihn dann auf der Zielgeraden begraben zu müssen, dann darf man davon ausgehen, dass ein solcher Schlag gewaltig an ihm nagen wird.

Was war passiert? Arrington hat im Sommer 2008 den Wunsch nach einem einfachst zu bedienenden Web-Tablet geäußert. Linuxbasis, 12 Zoll-Display, unter 200 US-Dollar – das waren die Eckdaten, die ihm vorschwebten – die Idee zum CrunchPad war geboren. Zusammen mit dem Startup Fusion Garage machte man sich tatsächlich an die Arbeit – konstruierte, kalkulierte, ging den ganzen steinigen Weg vom ersten Brainstorming über diverse Prototypen bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Produkt tatsächlich fertig war und vor etwas mehr als einer Woche beim Real-Time-Crunchup eigentlich präsentiert werden sollte… eigentlich… (weiterlesen…)

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It’s cool, man: Tiroler startet tierische Auktionsplattform24.11.09

afairerpreis_ RindFür eBay wird die Luft immer dünner. Nachdem ich ja neulich schon über die Alternative für Besserverdiener geschrieben habe, tritt nun Stefan Pöll, seines Zeichens Landwirt in Kirchberg (Tirol) ins Rampenlicht, und möchte die Mutter aller Online-Marktplätze das Fürchten lehren. Auf seiner Plattform mit dem richtungsweisenden Namen AfairerPreis.com sollen aber keine Gebrauchtwaren im klassischen Sinne verkauft werden, sondern – die Berufsbezeichnung des Herrn Pöll ließ es schon vermuten – Tiere!

Sowohl Nutztiere wie Schafe, Rindviecher oder Pferde als auch Haustiere wie Hund und Katze sollen über die Plattform ihren Besitzer wechseln können. Allerdings steht für Pöll weniger die Tierliebe im Vordergrund und es geht ihm nicht darum, für Tiere ein neues Zuhause zu finden. Vielmehr möchte er überregional und rund um die Uhr seinen Handel betreiben können, was auf den “normalen” Auktionen logischerweise nicht geht. Zudem kommt es nicht selten vor, dass ein Bauer seine Tiere dort unterhalb seines ursprünglich gewünschten Preises verkaufen muss, weil er sie sonst wieder nach Hause transportieren müsste. Und diese Strapazen möchte er sich und dem lieben Vieh lieber ersparen. (weiterlesen…)

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Favoriten-Visualisierer Pearltrees: Bookmarken wie am Schnürchen24.11.09

pearltreesNeben der Möglichkeit, seine favorisierten Websites und deren Inhalte anhand einiger Social Bookmark-Dienste zu organisieren, kann man sie auch in verschiedenen Ordnern im Webbrowser speichern. Dies ist aber eher eine etwas unübersichtliche Angelegenheit. Daher hat das französische Start-up Pearltrees sich auf die Fahne geschrieben, die Anordnung der Webinhalte optisch etwas ansprechender zu gestalten. Und sie mit einem Element aus dem Bereich Soziales Netzwerk anzureichern.

Die Idee hinter Pearltrees ist eigentlich relativ simpel und erinnert in seiner Struktur sehr stark an den Explorer (oder einen Ergebnisbaum, wem das lieber ist): Es gibt einen übergeordneten Ordner, dem ich zahllose Ordner unterordnen kann, wobei diese ihrerseits wieder unzählige Unterordner enthalten können. Nur heißen die Ordner bei Pearltrees eben nicht Ordner, sondern Pearls. An die Ausgangsperle – gekennzeichnet durch meinen Avatar und meinen Usernamen, kann ich nun also endlos viele weitere Perle dranhängen; entweder, indem ich sie direkt mit jener verbinde oder sie – ähnlich einer Perlenkette – hintereinander anordne. (weiterlesen…)

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In-Video-Shopping: Wann kommt der große Durchbruch?10.11.09

CAVISchon lange wird ja darüber nachgedacht, wie man im Internet zwei Herausforderungen meistern könnte: Zum einen wird (weiterhin) nach einer Monetarisierungsmöglichkeit für Video-Clips (beziehungsweise Video-Content) gesucht und zum anderen möchte man die Online-Werbung für die User attraktiver gestalten, um diese natürlich besser zum Konsum anzuregen. Dies führte irgendwann zu der Idee für Bewegtbildwerbung. Zunächst gab es die sogenannte und nur vermeintlich “unüberspringbare Werbung“, bei der einem Clip ein 30-sekündiger Werbespot vorangestellt wurde. Dann folgte der logische zweite Schritt und es wurde das In-Video-Shopping eingeführt: eine Möglichkeit für den User, quasi während des laufenden Betriebs auf Produkte im Video zu klicken und sie zu bestellen.

Wie ich heute auf betabuzz.de gelesen habe, hat sich auch das deutsche Start-Up CAVI (Click-after-View) auf solche In-Video-Anwendungen spezialisiert. Durch Anklicken eines Produkts in einem Video, in das die von von dem Hamburger Unternehmen entwickelte Technologie intergrierte wurde, gelangt der kauffreudige User in den CAVI inVideo-Shop und kann dort shoppen, ohne die Videoplattform verlassen zu müssen. Darüber hinaus können dort Merchandising-Produkte erworben oder zusätzliche Infos zu ausgewählten Produkten eingeholt werden. Anwendbar ist die Technologie nicht nur auf Video-Portalen, sondern auch bei Videobannern, Web- oder Live-Streaming-Videos. (weiterlesen…)

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Mit ‘Twitalyzer’ den eigenen Einfluss im Web messen04.11.09

twitalyzer-logoIch bin eben auf einen neuen Twitter-Dienst aufmerksam geworden. Neuer Twitter-Dienst? – Ich weiß, diese Neuigkeit müssen viele von euch erst einmal sacken lassen. Wer  sich aber nach seinem lauten ”Gee whiz!” nun wieder gesammelt hat, wird Twitalyzer vielleicht gar nicht so uninteressant finden. Zumindest dann nicht, wenn er im One-Click-Says-All-Style erfahren möchte, welche Wellen sein Gezwitscher im Netz schlägt. 

Im Hauptberuf ist Twitalyzer nämlich ein Dienst, der jedem Twitter-User dessen “Popularität” im Web anzeigt. Hierzu muss man nur seinen Twitternamen eingeben, “Twitalyze!” drücken. Fertig ist die Auswertung. Je nachdem, wie einflussreich man ist, kann die Auswertung bis zu zwei Minuten dauern. Dauert sie nur zwei Sekunden – nicht traurig sein, dann ist die Popularität noch ausbaubar.

Berücksichtigt werden bei der Analyse solche Dinge wie Einfluss, Signal-To-Noise-Ratio und andere “Maßeinheiten” zur Ermittlung des Social Media-Erfolgs, deren Definition aber sehr frei von Twitalytzer interpretiert wird. Bei “Clout” handelt es sich beispielsweise um so etwas wie “special advantage, pull, or influence”, zu Deutsch also die Wahrscheinlichkeit, von jemandem retweetet zu werden. Nach dem Klick gibt’s zur Veranschaulichung einen Screenshot mit den Werten von Basic Thinking… (weiterlesen…)

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Start-Up-Rechtsberatung für 8,99 Euro: Was taugt die “Advofreephone”-Karte20.10.09

clip_image002Als ehemaligem Gründer sind mir viele der Herausforderungen bekannt, mit denen man sich als Existenzgründer rumschlagen muss. Eine der größten und wichtigsten ist dabei, sein Unternehmen gegen unberechtigte Ansprüche von Dritten zu schützen bzw. die eigenen Ansprüche gegenüber Dritten durchzusetzen. Hierbei möchten Stefan Pohl und das Gründernetzwerk diegruender.net mit einer speziell für junger Start-Upper entwickelten Rechtsberatungskarte Hilfestellung leisten. Wie bei Förderland zu lesen war, erhalten Gründer mit dieser Karte bis zu 30 Minuten telefonische Rechtsberatung von einem Anwalt aus ihrer näheren Umgebung. Abgedeckt werden die für Existenzgründer besonders wichtigen Rechtsgebiete Vertragsrecht, Gewerblicher Rechtschutz, Wettbewerbsrecht, Gesellschaftsrecht, Online- und Internetrecht sowie Steuerrecht. Und kosten soll das Ganze nur 8,99 Euro. Grund genug für mich, mir das Ganze mal näher anzugucken und Herrn Pohl einige Frage zu der Rechtberatungskarte zu stellen. (weiterlesen…)

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Start-Ups: Pay-to-pitch-Abzocke in den USA12.10.09

DSCN1711Als Neuunternehmer sollte ich – vor allem in der Gründungsphase - dazu bereit sein, Dreck zu fressen. Dies bedeutet in erster Linie den Abschied von einer Acht-Stunden-Nacht, wöchentlich wiederkehrenden freien Wochenenden und einem prallen Geldsäckchen. Common sense. Außerdem sollte die bedingungslose Bereitschaft zm Klinkenputzen vorhanden sein! So dachte ich zumindest, bis ich vorhin bei ReadWriteWeb auf einen Artikel von Jason Calacanis aufmerksam geworden bin.

In “Why startups shouldn’t have to pay to pitch angel investors“ beschreibt er eine mehr als zweifelhafte Praktik, die sich unter den Geldgebern in den USA offenbar größter Beliebtheit erfreut. Dort müssen die Start-Upper nämlich für die Möglichkeit eines Pitch (Verkaufsgespräch bzw. Verkaufspräsentation) vor Venture Capitalists (VC) und Business Angels (BA) löhnen – und oftmals nicht zu knapp. In der Regel werden für einen 15-minütigen Pitch zwischen 1.000 und 8.000 Dollar fällig! Wenn man aber das dringende Bedürfnis hat, die Jungs von PrivateEquityForums.com von seinem Unternehmen zu überzeugen, sollte man im Vorfeld seinem Bankberater einen Flatscreen-Fernseher schicken. Bis zu 25.000 Dollar müsste der nämlich rausrücken, die dann in die Schatulle von Mike Segal, dem Betreiber der Seite, wandern. Das sind etwa 1.600 Dollar pro Minute – nur so zur Info, falls sich ein Friseur unter euch befindet.

Ist das nun verwerflich, unmoralisch, gar asozial? Schauen wir mal… (weiterlesen…)

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Twitglry: Neue Fundgrube für Twitterdienste08.10.09

Twitglry

Ich versuch mal in 140 Zeichen eine neues Start-up zu beschreiben, das vor allem – aber sicherlich nicht nur – für die Twitter-Neulinge unter euch interessant sein dürfte. Und los: Verzeichnis und Galerie der besten und neusten Twitter-Anwendungen, -Tools und -Gadgets mit dem unaussprechlichen Namen Twitglry. Geschafft - und noch 10 Zeichen auf der Haben-Seite.

Sehr viel mehr als in meiner freien Übersetzung des About-Textes muss über Twitglry eigentlich nicht gesagt werden. Für mich, der ich erst durch meine Arbeit bei Basic Thinking die Vorteile und Nutzen von Twitter richtig kennenlerne, kommt Twitglry just zur richtigen Zeit. Für alle Twitter-Cracks dürfte sich der Mehrwert aber in überschaubaren Grenzen halten. Somit ist die Zielgruppe in meinen Augen auch schon recht klar umrissen. (weiterlesen…)

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Deutsche Start-ups im Web 2.0: Gibt’s da welche?02.10.09

startup_officeIn den vergangenen Tagen und Wochen wurde mal wieder die Frage diskutiert, woran es eigentlich liegt, dass sich die deutschen Start-ups – vor allem international – so selten etablieren können. Obwohl ich viele der vorgebrachten Argumente nachvollziehen kann und einige davon sogar teile, habe ich als gescheiterter Start-upper meine eigene Vorstellung davon, was der Hauptgrund für diese Misere ist.

In meinen Augen fehlt es vielen (Jung-)Unternehmern schlicht und ergreifend an einer Geschäftsidee, die zuerst mich als Kunden überzeugt, und dann erst die Bank, den BA oder VC. Was nutzten mir ein guter Businessplan, ein Monetarisierungsmodell und ein Geldgeber, wenn der Kunde keinen Nutzen in meinem Produkt sieht und es deshalb nicht kauft?

Es reicht doch, sich mal anzugucken, welche Start-ups in letzter Zeit auf der Bildfläche erschienen sind, um zu wissen, welche nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Hostingvertrags wieder verschwunden sein werden. Was früher die Social-Community-Pilze waren, sind heute die Twitter-Parasit-Dienste. Wer braucht die? Kostenlos sind sie alle, Alleinstellungsmerkmal-relevante Features werden bereits am nächsten Tag auch von der Konkurrenz angeboten, Unterschiede sind kaum erkennbar. Und wenn es doch welche gibt, dann bewegen sie mich in den seltensten Fällen dazu, beispielsweise meinen Account hier zu löschen und dort neu zu eröffnen. Statt einem Account habe ich dann eben zwei, oder drei… Big deal. Das sieht der Neu-Unternehmer natürlich anders, da er mit seinem Produkt die Konkurrenz nicht vom Markt verdrängen kann, sondern sich mit ihr einen Kunden teilen muss. (weiterlesen…)

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Paket ohne Absender: Basic Thinking sucht die fehlenden Puzzleteile17.09.09

Basic Thinking sucht die fehlenden Puzzleteile

Und wieder hat uns ein Paket ohne Absender erreicht: Da es aber ausreichend frankiert war, haben wir es dennoch vorsichtig geöffnet. Im Inneren befand sich ein an mich adressiertes Schreiben (in einer Bewerbungsmappe) sowie ein scharfkantiges, in Luftpolsterfolie verpacktes Objekt. Gerade habe ich meine Gummihandschuhe ausgezogen und einen Trupp in ABC-Schutzanzügen mit dem Paket in unser CSI-Labor geschickt. Bis dort die Beweissicherung abgeschlossen ist, dachte ich, teile ich die spärlichen Infos erst einmal mit euch.

Also, zunächst zum Brief:

Hallo André,
nein, wir haben nichts mit Eds Blog zu tun (Puh, sag ich da. – Anm.)! Und nein, wir wollen auch nicht auf einen fahrenden Zug aufspringen! Trotzdem wollen auch wir dich unter dem Motto “Guess who?!” auf eine Online-Schatzsuche schicken und dich auf unser junges Start-up Unternehmen aufmerksam machen. Du bist einer von insgesamt 5 Bloggern im deutschsprachigen Raum, welche wir mit Teilen des beiliegenden Puzzels versorgt haben. Wir haben nun folgende Bitte an dich: Finde die restlichen Blogger, finde die versteckten Hinweise und finde UNS!

Das sind viele Ausrufezeichen, zweifelsohne. Und da wir eine Redaktion sind, die in erster Linie für Recherche anderer Natur beauftragt ist, wollte ich euch um eure Mithilfe und damit in erster Linie um sachdienliche Hinweise zur Lösung des Rätsels bitten.

Doch schauen wir uns das Ding aus der Luftpolsterfolie noch ein wenig genauer an. Es ist ist ein viereckiges Puzzleteil, das etwa 30×14,5 Zentimeter misst. Es zeigt den Ausschnitt einer Deutschlandkarte, wobei nur überproportional große Städtenamen abgebildet sind. Wir haben den ostdeutschen Teil erwischt. Das Material ist ein Kunststoff, an dem ich mittlerweile mehr als einmal geschnüffelt habe… er riecht nach Maggikraut, Kollegen meinen, dass der Geruch auch als der eines Brühwürfels durchgehen könnte. Ob das relevant ist? Laut dem Postscriptum des Anschreibens soll das Puzzlematerial zumindest “in sich selbst bereits ein Hinweis” sein. Also: Was wisst ihr darüber?

(André Vatter)

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Bericht: Twitter ist eine Milliarde Dollar wert17.09.09

twitter-logoAuch, wenn offenbar mittlerweile irgendwelche Vorbereitungen getroffen werden: Noch ist überhaupt nicht klar, wie mit Twitter eines Tages Geld verdient werden kann. Werbe-Tweets? Banner? Kostenpflichtige Premiumdienste? Wer weiß…

Was wir als Unsicherheit bezeichnen würden, scheint bei anderen jedoch felsenfeste Gewissheit zu sein, denn die Investoren stehen Schlange, um weiter Risikokapital in den Microblogging-Dienst hineinzupumpen: Vor drei Jahren betrug die Höhe der Investorengelder zwischen einer und fünf Millionen Dollar, 2008 kamen noch einmal 22 Millionen Dollar hinzu. Im Februar 2009 spülten erneut 35 Millionen Dollar in die Kassen. Und nun, ein gutes halbes Jahr später, steht schon die nächste Finanzspritze an: TechChrunch berichtet, dass Twitter sich auf mindestens 50 Millionen Dollar zusätzlich freuen kann. Das Startup würde damit heute mit einer Milliarde Dollar bewertet werden, soll Twitter-CEO Evan Williams seinen Mitarbeiter in einem Meeting offenbart haben.

Wer sich nicht nur vom rasanten Wachstum bei den Mitgliederzahlen, sondern auch von der steigenden Bedeutung für die Wirtschaft überzeugen möchte, sollte diese Zahl zu Kenntnis nehmen: Noch im Februar ist Twitter mit lediglich 250.000 Dollar bewertet worden.

(André Vatter)

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