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	<title>Basic Thinking &#187; Startups</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Samwer-Klone f&#246;rdern die Originale</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/13/samwer-klone-fordern-die-originale/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 15:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Klone]]></category>
		<category><![CDATA[Pinspire]]></category>
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		<category><![CDATA[Rocket Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Samwer-Brüder]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Network Pinterest &#8211; das Original Pinterest, Pinterest, Pinterest. Das Web hat ein neues Hype-Thema und die Online-Medien sind voll von Berichten &#252;ber das soziale Bilderbuch. Fast k&#246;nne man annehmen, mit dem Rummel ging es diesmal erst so richtig los, als die Samwer-Br&#252;der Pinterest klonten. Bei genauerer Betrachtung sogar nicht nur fast. Gesehen habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinterest3.jpg" alt="" title="Pinterest3" width="500" height="304" class="alignnone size-full wp-image-25560" /><br clear="all"><small>Social Network Pinterest &#8211; das Original</small></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.stern.de/digital/online/onlinenetzwerk-pinterest-tapete-aus-traeumen-1785869.html">Pinterest</a>, <a target="_blank" href="http://www.focus.de/digital/internet/der-hype-um-pinterest-der-facebook-killer-fuer-schoengeister-boomt_aid_709957.html">Pinterest</a>, <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/pinterest-social-marketing">Pinterest</a>. Das Web hat ein neues Hype-Thema und die Online-Medien sind voll von Berichten &#252;ber das soziale Bilderbuch. Fast k&#246;nne man annehmen, mit dem Rummel ging es diesmal erst so richtig los, als die Samwer-Br&#252;der Pinterest klonten. Bei genauerer Betrachtung sogar nicht nur fast.</p>
<p>Gesehen habe ich <a target="_blank" href="http://pinterest.com/">Pinterest</a> zum ersten Mal irgendwann im Sp&#228;tsommer 2011. So richtig ins Bewusstsein r&#252;ckte der Name des US-Startups bei mir aber erst am 29. November 2011. An jenem Tag <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/2011/11/28/pinspire-pinterest-copycat/">las ich davon</a>, dass die Samwer-Br&#252;der &#252;ber ihre Startup-Fabrik Rocket Internet mit einer <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/29/aus-pinterest-mach-pinspire-mach-likedby-neuer-coup-der-startup-klonfabriken/">Pinterest-Kopie</a> an den Start gegangen waren. Seitdem, scheint es mir, h&#228;ufen sich Berichte &#252;ber das US-Startup dies- und jenseits des Atlantiks, den Trend dahinter, das schnelle Wachstum und die damit verbundene <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2012/02/13/reform-des-urheberrechts-je-schneller-pinterest-wachst-desto-besser/">Diskussion &#252;ber das Urheberrecht</a>. Nur einer scheint kaum jemanden zu interessieren: der Samwer-Klon. </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinspire2.jpg" alt="" title="Pinspire2" width="500" height="274" class="alignnone size-full wp-image-25559" /><br clear="all"><small>Samwer-Kopie Pinspire</small></p>
<p>Der hei&#223;t <a target="_blank" href="http://pinspire.de/">Pinspire</a> und sieht genauso aus wie das Original. Die beiden augenscheinlichsten Vorteile des Klons: Er ist auf Deutsch verf&#252;gbar und erlaubt eine sofortige Registrierung. Auf Pinterest kann man sich derzeit nur f&#252;r einen Invite registrieren, auf den man ein paar Tage warten muss. Sucht man bei Google News nach &#8220;Pinspire&#8221;, tauchen nur einige &#228;ltere Nachrichtenbeitr&#228;ge auf, die meist die W&#246;rter &#8220;<a target="_blank" href="http://sgentrepreneurs.com/news-stop/2012/02/11/rocket-internet-launches-pinterest-clone-in-southeast-asia/">Klon</a>&#8220;, &#8220;<a target="_blank" href="http://mashable.com/2012/01/31/10-blatant-social-media-design-ripoffs/">Abzocke</a>&#8221; (engl.: Ripoff) oder &#8220;<a target="_blank" href="http://www.forbes.com/sites/terokuittinen/2012/01/22/the-parasite-phenomenon-radical-copycatting-of-pinterest/">Parasit</a>&#8221; in der &#220;berschrift tragen. Sucht man auf Google News nach &#8220;Pinterest&#8221;, findet man gleich auf den ersten Blick mehrere Beitr&#228;ge positiver Konnotation von &#8220;Spiegel Online&#8221;, dem &#8220;Focus&#8221;, der &#8220;NZZ&#8221; oder der &#8220;Zeit&#8221;.</p>
<p>Fr&#252;her hie&#223; es: Du hast es nicht geschafft, ehe ein deutsches Startup dich klont. In Hinblick auf Pinterest m&#252;sste es heute hei&#223;en: Du schaffst es, gerade <em>weil</em> ein deutsches Startup dich klont. Eine bessere Publicity als durch das Klonen konnte Pinterest gar nicht bekommen. Viele fingen dadurch erst an aufzuhorchen: Aha, die Samwers kopieren wieder mal etwas. An dem Original muss also etwas dran sein.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wrapp.jpg" alt="" title="Wrapp" width="500" height="215" class="alignnone size-full wp-image-25558" /><br clear="all"><small>Schwedisches Original: Gutscheinservice Wrapp</small></p>
<p>So auch diesmal? Heute liest man dr&#252;ben bei <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/2012/02/13/dropgifts-wrapp-rocket-internet/">Deutsche Startups</a> und <a target="_blank" href="http://siliconallee.com/startups/2012/02/13/rocket-to-clone-gifting-service-wrapp-as-dropgifts">Silicon Allee</a>, dass die Samwers eine neue Kopie in Vorbereitung haben: <a target="_blank" href="http://dropgifts.de/">Dropgifts</a> soll das schwedische Gutschein-Portal <a target="_blank" href="http://wrapp.com/">Wrapp</a> abkupfern. Ob es eine lupenreine Kopie wird, muss sich dann noch zeigen. <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2012/01/30/wrapp-schwedens-wahrscheinlich-nachster-startup-hit/">Startup-Guru Martin Weigert</a> hatte so etwas jedenfalls schon Ende Januar erwartet, als er Wrapp vorstellte und schrieb: </p>
<blockquote><p>Somit ist wohl auch davon auszugehen, dass in Deutschland schon flei&#223;ig an dem einen oder anderen Wrapp-Klon gearbeitet wird.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/FabCom.jpg" alt="" title="FabCom" width="500" height="259" class="alignnone size-full wp-image-25561" /><br clear="all"><small>Designm&#246;belshop Fab.com (Original)</small></p>
<p>Ende Januar bereits schickte Rocket Internet <a target="_blank" href="https://www.bamarang.de/">Bamarang</a> an den Start, eine Kopie des US-Designm&#246;belshops <a href="http://fab.com/">Fab.com</a>. Jochen Krisch von Exciting Commerce weist auf den vermeintlichen <a target="_blank" href="http://www.excitingcommerce.de/2012/01/fabcom-und-das-neueste-aus-deutschlands-klonfabriken.html">Unfug des Klonens</a> hin: </p>
<blockquote><p>Fab.com kann man gar nicht so schnell kopieren, wie es sich weiterentwickelt.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://betashop.com/post/15945419091/germany-flattery">Fab-Gr&#252;nder Jason Goldberg</a> sieht Klone deswegen gelassen. <a target="_blank" href="http://www.gruenderszene.de/news/bamarang-fab-com-rocket-internet">Magdalena R&#228;th von Gr&#252;nderszene</a> allerdings warnt: </p>
<blockquote><p>In der Vergangenheit hat Rocket Internet gezeigt, dass ein mit Samwer-Geldern ausgestatteter Klon zumindest in einzelnen L&#228;ndern zum Marktf&#252;hrer avancieren kann.</p></blockquote>
<p>Trotzdem wachsen und wachsen auch die Originale, oft erst nachdem sie kopiert worden sind. Da die US-Technikmedien inzwischen auch den deutschen Markt mit Adleraugen &#252;berwachen, erregt ein Klon jeweils auch in den Staaten viel Aufmerksamkeit. Das Erfolgsrezept f&#252;r die Originale scheint eine gelungene Mischung zu sein aus Aufmerksamkeit dank der Klone, gepaart mit Erfolgsmeldungen &#252;ber rasantes Wachstum. Fab.com erreichte zeitgleich mit dem Start seines Samwer-Klons <a target="_blank" href="http://betashop.com/post/16464519605/fab-celebrates-2-million-members-with-major-new">2 Millionen Nutzer</a>. Pinterest bringt es mittlerweile auf 12 Millionen Besucher, alleine in den USA. Der &#8220;Business Insider&#8221; k&#252;rt es damit zur <a target="_blank" href="http://articles.businessinsider.com/2012-02-07/tech/31033021_1_site-techcrunch-reports-unique-monthly-visitors">schnellst wachsenden Website aller Zeiten</a>. Die Comscore-Zahlen, die Techcrunch dazu ver&#246;ffentlichte, zeigen ein steiles Ansteigen der <a target="_blank" href="http://techcrunch.com/2012/02/07/pinterest-monthly-uniques/">Wachstumskurve f&#252;r die USA</a> ab September. In Deutschland ging es <a target="_blank" href="http://www.google.de/trends/?q=pinterest&#038;ctab=0&#038;geo=de&#038;geor=all&#038;date=ytd">laut Google Trends</a> erst im Dezember so langsam los. Die <a target="_blank" href="http://www.alexa.com">Alexa-Grafik</a> best&#228;tigt das weltweite Wachstum f&#252;r Pinterest:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PinterestStatistik.jpg" alt="" title="PinterestStatistik" width="400" height="220" class="alignnone size-full wp-image-25556" /><br clear="all"></p>
<p>Das &#8220;Wachstum&#8221; von Pinspire hingegen sieht so aus: </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PinspireStatistik1.jpg" alt="" title="PinspireStatistik" width="400" height="220" class="alignnone size-full wp-image-25557" /><br clear="all"></p>
<p>Die Aufmerksamkeit, von denen die Kopien profitieren wollen, erhaschen also in erster Linie die Originale. Sollten die Geklonten den Samwers also dankbar sein? Angesichts dieser Beispiele m&#246;chte man fast sagen: ja.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Basic Toolbox: 20.000 Aufrufe in zwei Wochen, jetzt das erste Update</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
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		<category><![CDATA[Basic Toolbox]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen haben wir euch die Basic Toolbox vorgestellt, eine Sammlung von &#252;ber 100 Apps und Online-Services, die uns gefallen. 20.000 Mal wurde die Box seitdem aufgerufen. Mit unserem kleinen Experiment sind wir damit zufrieden, zumal es gleichzeitig der erste l&#228;ngerfristige Beitrag hier auf dem Blog ist. Wir haben die Box fest in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/zzpza/3269784239/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-25497" title="BasicToolbox" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/BasicToolbox.jpg" alt="" width="499" height="282" /></a></p>
<p>Vor zwei Wochen haben wir euch die Basic Toolbox vorgestellt, eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/25/basic-toolbox-100-magische-apps/" target="_blank">Sammlung von &#252;ber 100 Apps und Online-Services</a>, die uns gefallen. 20.000 Mal wurde die Box seitdem aufgerufen. Mit unserem kleinen Experiment sind wir damit zufrieden, zumal es gleichzeitig der erste l&#228;ngerfristige Beitrag hier auf dem Blog ist. Wir haben die Box fest in der Seitenspalte verankert: sie soll dauerhaft als &#220;bersicht dienen. F&#252;r alle, die nach den spannendsten Tools suchen, aber auch f&#252;r Startups, die ein wenig Starthilfe ben&#246;tigen. Heute stellen wir das erste Update der Sammlung vor: die Basic Toolbox 1.5. </p>
<p>Was neu ist:</p>
<ul>
<li>Wir haben die Zahl der Tools zumindest leicht verringert, um die &#220;bersicht ein wenig zu verbessern. Nicht nur einige Leser, auch wir selbst hatten langsam Schmerzen im Zeigefinger vom vielen Scrollen. Wir sind, wenn ich mich nicht verz&#228;hlt habe, jetzt bei 112. Die Zahl wollen wir Schritt f&#252;r Schritt weiter reduzieren.</li>
<li>Ebenfalls f&#252;r eine bessere &#220;bersicht haben wir den QuickJump eingef&#252;gt, der die Navigation innerhalb der Sammlung vereinfacht.</li>
<li>Wir haben 18 Tools aussortiert, die uns entweder noch nicht marktreif oder inzwischen bekannt genug erschienen, darunter WhatsApp, Tumblr und Kickstarter.</li>
<li>Daf&#252;r sind 12 neue Tools dabei, die wir in der ersten Version nicht ber&#252;cksichtigt haben; darunter Ex.fm, Nest und Tricider.</li>
<li>Wer noch weitere Startups sucht, f&#252;r den haben wir auf &#228;hnliche &#220;bersichten in anderen Startup-Blogs verlinkt.</li>
<li>Die Box hat ein passenderes Titelbild erhalten. ;)</li>
</ul>
<p>Wir freuen uns weiterhin &#252;ber eure Vorschl&#228;ge zur Basic Toolbox. Wenn es passt und die rare freie Zeit es erlaubt, setzen wir das um! Vielen Dank f&#252;rs Lesen und viel Spa&#223; beim St&#246;bern! Zur <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/25/basic-toolbox-100-magische-apps/" target="_blank">Basic Toolbox 1.5</a>.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/zzpza/">zzpza</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC</a>))</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Xing ist kein LinkedIn-Klon&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/20/xing-ist-kein-linkedin-klon/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Linkedin]]></category>
		<category><![CDATA[OpenBC]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessanter Beitrag von Michael Otto auf Google Plus: Der ehemalige Chef-Techniker von Xing wehrt sich darin gegen den h&#228;ufig ge&#228;u&#223;erten Vorwurf, das Netzwerk sei eine Copycat der gr&#246;&#223;eren US-Konkurrenten LinkedIn. Otto: &#8220;Das ist definitiv nicht wahr.&#8221; Otto war auch der erste Techniker von Xing und entwarf im August 2003 zusammen mit seinen Gesch&#228;ftspartnern der Firma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25267" title="Xing" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Xing1.jpg" alt="" width="500" height="198" /></p>
<p>Interessanter Beitrag von <a href="https://plus.google.com/114193556854189823776/posts/LVoX8AUiqri" target="_blank">Michael Otto auf Google Plus</a>: Der ehemalige Chef-Techniker von Xing wehrt sich darin gegen den h&#228;ufig ge&#228;u&#223;erten Vorwurf, das Netzwerk sei eine Copycat der gr&#246;&#223;eren US-Konkurrenten LinkedIn. Otto: &#8220;Das ist definitiv <em>nicht wahr</em>.&#8221;</p>
<p>Otto war auch der erste Techniker von <a href="http://xing.com/" target="_blank">Xing</a> und entwarf im August 2003 zusammen mit seinen Gesch&#228;ftspartnern der Firma epublica die erste Version des Netzwerks, das damals noch OpenBC hie&#223;. Der sp&#228;tere OpenBC- und Xing-Chef Lars Hinrichs war mit der Idee auf ihn zu gekommen, eine Community aufzubauen. In den Wochen danach habe man die erste Version aus dem Boden gestampft. Von <a href="http://linkedin.com/">LinkedIn</a> habe man bis zwei Monate nach dem Start nichts geh&#246;rt, versichert Otto. Dass man sich im Laufe der Jahre angen&#228;hert habe, geschah aufgrund der Konkurrenzsituation. Geklont aber wurde nichts. </p>
<p><strong>Erst &#252;ber die Jahre angen&#228;hert</strong></p>
<p>LinkedIn startete im Mai 2003, also wenige Monate vor OpenBC. Es ist tats&#228;chlich nicht unrealistisch, dass beide Unternehmen zun&#228;chst nichts voneinander wussten. Technik- und Startup-Blogs waren damals deutlich rarer als heute, und IT-Magazine interessierten sich haupts&#228;chlich f&#252;r Hard- und Software und maximal noch gro&#223;e Webunternehmen. Startups waren nach der Dotcom-Krise eine Zeitlang abgeschrieben.</p>
<p>Au&#223;erdem unterschieden sich beide Netzwerke anfangs deutlich voneinander. Xing/OpenBC setzte von Anfang an auf ein Freemium-Modell, auf Gruppen und ein Diskussionsforum. LinkedIn setzte daf&#252;r fr&#252;her als Xing auf Apps. Otto:</p>
<blockquote><p>&#8220;XING hatte schon innerhalb des ersten halben Jahres Gruppen, Events, &#246;ffentliche Profile, Fotos, Besucher des eigenen Profils, Mehrsprachigkeit. Linkedin ist mit diesen Features teils Jahre sp&#228;ter, teils gar nicht nachgezogen. Ein Klon geht anders.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auf den Unterschied verweist Otto zu Recht. Zumal Xing mit der eigenen, geringen Nutzerbasis profitabel arbeitet und <a href="http://blog.xing.com/2011/12/2011-ein-erfolgreiches-jahr-fur-xing/" target="_blank">als Jobwunder</a> gilt. Man mag Xing viel vorhalten, aber gute eigene Ideen hatte man vor allem in der Anfangszeit einige. Darin unterscheidet man sich etwa von den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/19/blitzkrieg-die-neue-single-von-oliver-samwer/" target="_blank">Samwer-Br&#252;dern</a>, die Ideen oft <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/29/aus-pinterest-mach-pinspire-mach-likedby-neuer-coup-der-startup-klonfabriken/" target="_blank">eins zu eins kopieren</a>.</p>
<p>Und mit der Masche erfolgreicher sind als Xing. Bisherige Exits brachten den Samwer-Gesch&#228;ften rund 1 Milliarde US-Dollar ein. Und der gro&#223;e Konkurrent LinkedIn hat Xing inzwischen den Rang abgelaufen: 135 Millionen Mitglieder z&#228;hlen die US-Amerikaner im Moment weltweit. Das w&#252;rde bedeuten, man h&#228;tte allein <a href="http://blog.linkedin.com/2011/03/22/linkedin-100-million/" target="_blank">seit Ende M&#228;rz 2011</a> dreimal mehr Mitglieder hinzu gewonnen, als Xing (etwa 11 Millionen) insgesamt hat. LinkedIn fand fr&#252;h Investoren, um das eigene Wachstum aggressiv anzugehen. OpenBC &#228;nderte damals den Namen in Xing, um die Auslandsexpansion voranzutreiben &#8211; was misslang.</p>
<p>Otto hat Xing &#252;brigens Ende 2011 verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu widmen. Hinrichs trat Ende 2008 als Xing-Chef zur&#252;ck und investiert heute &#252;ber seine Investmentfirma HackFwd in junge Startups.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Logo: Xing AG)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Blitzkrieg&#8221;, die neue Single von Oliver Samwer</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/19/blitzkrieg-die-neue-single-von-oliver-samwer/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/19/blitzkrieg-die-neue-single-von-oliver-samwer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Samwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Schaden hat, &#8230; Oliver Samwer hat sicher schon bessere Zeiten erlebt als in den letzten Wochen. Deutschlands bekanntester Startup-KopiererGr&#252;nder musste erst Kritik an seinen Klonen Wimdu und Pinspire einstecken. Die &#228;hnelten den Originalen Airbnb und Pinterest doch sehr. Dann musste er gegen&#252;ber einem Techblogger in einem erstaunlichen Interview sein eingerostetes Englisch offenbaren, bevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.europeanfounders.de/business-angels-oliver-samwer.html"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/OliverSamwer.jpg" alt="" title="OliverSamwer" width="250" height="157" class="alignright size-full wp-image-25250" /></a><a href="http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~Wer%20den%20Schaden%20hat%2C%20braucht%20f%C3%BCr%20den%20Spott%20nicht%20zu%20sorgen&#038;bool=relevanz&#038;suchspalte%5B%5D=rart_ou">Wer den Schaden hat</a>, &#8230; Oliver Samwer hat sicher schon bessere Zeiten erlebt als in den letzten Wochen. Deutschlands bekanntester Startup-<del>Kopierer</del>Gr&#252;nder musste erst Kritik an seinen Klonen <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/15/krieg-um-die-billigsten-platze-wimdu-sammelt-90-millionen-dollar-ein/">Wimdu</a> und <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/29/aus-pinterest-mach-pinspire-mach-likedby-neuer-coup-der-startup-klonfabriken/">Pinspire</a> einstecken. Die &#228;hnelten den Originalen <a target="_blank" href="http://airbnb.com/">Airbnb</a> und <a href="http://pinterest.com/">Pinterest</a> doch sehr. Dann musste er gegen&#252;ber einem Techblogger in einem erstaunlichen Interview <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/17/oliver-samwer-lauft-von-einem-interview-weg-wir-sind-deutsche-wir-haben-kinder/">sein eingerostetes Englisch</a> offenbaren, bevor er sich mit der <a target="_blank" href="http://eu.techcrunch.com/2011/12/22/in-confidential-email-samwer-describes-online-furniture-strategy-as-a-blitzkrieg/">Formulierung &#8220;Blitzkrieg&#8221;</a> in einer Mail an seine Mitarbeiter verhob.</p>
<p>Nein, es kommt noch schlimmer: Wichtige Mitarbeiter seines <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,809530,00.html">Startup-Brutkastens Rocket Internet</a> verlie&#223;en das Unternehmen, um &#8211; von der Otto Group mitfinanziert &#8211; auf eigene Faust Startups zu klonen. Und jetzt auch noch das: Der Berliner K&#252;nstler Joerg Henning alias <a target="_blank" href="http://soundcloud.com/terribleinc">Terrible Inc</a> hat sich Samwers &#8220;Blitzkrieg&#8221;-Mail zur Brust genommen &#8211; und einen Song daraus komponiert. Der hei&#223;t nicht ganz zuf&#228;llig auch &#8220;Blitzkrieg&#8221;.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33826565&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33826565&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object></p>
<p>Und, ganz ehrlich: Der Song hat was. Die Macher dahinter haben den Song der Serie &#8220;Startup and Dance&#8221; zugeordnet; Blitzkrieg ist dort aber bisher der einzige Track. Ob das nun wirklich ein Charterfolg wird &#8211; wir werden sehen. </p>
<p>Was wir hier aber nicht verschweigen wollen: Samwer hat seine &#8220;Blitzkrieg&#8221;-Rede sp&#228;ter bereut und sich f&#252;r die Wortwahl entschuldigt. Er sei aufgew&#252;hlt gewesen, als er die Zeilen schrieb. Der medienscheue Unternehmer ist mit seinen Projekten in der Regel sehr erfolgreich, auch wenn es meist nur Klone sind. Das Verm&#246;gen, das er zusammen mit seinen Br&#252;dern Alexander und Marc mit Verk&#228;ufen erzielte, d&#252;rfte inzwischen <a target="_blank" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/samwer-exits">1 Milliarde US-Dollar &#252;bersteigen</a>. Von &#8220;Gr&#252;nderszene&#8221; wurde er daf&#252;r zum Gr&#252;nder des Jahrzehnts gew&#228;hlt.</p>
<p><em>Nachtr&#228;gliche Korrektur im 2. Absatz: Hinter Terrible Inc. steht der Berliner Joerg Henning.</em></p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: EFF)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wunderkit startet Beta-Phase: Das bessere Google Wave</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-bessere-google-wave/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/17/wunderkit-startet-beta-phase-das-bessere-google-wave/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[6Wunderkinder]]></category>
		<category><![CDATA[groupware]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderkit]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Webwelt hat mal wieder etwas Neues auszuprobieren: Wunderkit ist da. Das Projekt des Startups 6Wunderkinder hat seinen bereits vor Monaten angek&#252;ndigten Collaborative Workspace heute Nacht in die geschlossene Beta-Phase entlassen. Mein erster Eindruck ist gut: Wunderkit verkn&#252;pft Produktivit&#228;ts-Tools mit den Eigenschaften eines Social Networks. Um gemeinsam mit Freunden zu arbeiten, kann man seinen Account [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25176" title="Wunderkit2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wunderkit2.jpg" alt="" width="500" height="255" /></p>
<p>Die Webwelt hat mal wieder etwas Neues auszuprobieren: <a href="http://wunderkit.com/" target="_blank">Wunderkit</a> ist da. Das Projekt des Startups 6Wunderkinder hat seinen bereits <a href="http://www.6wunderkinder.com/blog/2011/10/20/the-wunderkit-show-is-about-to-start-grab-a-front-row-seat/">vor Monaten angek&#252;ndigten</a> Collaborative Workspace heute Nacht in die geschlossene Beta-Phase entlassen. Mein erster Eindruck ist gut: Wunderkit verkn&#252;pft Produktivit&#228;ts-Tools mit den Eigenschaften eines Social Networks. Um gemeinsam mit Freunden zu arbeiten, kann man seinen Account mit Facebook oder Twitter verkn&#252;pfen und seine Freunde dar&#252;ber einladen.</p>
<p>F&#252;r das gemeinsame Arbeiten stehen anfangs drei Tools zur Verf&#252;gung: ein Task-Manager nach dem Vorbild der eigenen Software <a href="http://www.wunderlist.com/" target="_blank">Wunderlist</a>, eine Pinnwand und ein Dashboard, das sich an die Twitter-Timeline oder den Facebook-Stream anlehnt. Alles in allem wirkt Wunderkit in der jetzigen Phase auf mich wie eine durchdachtere Version von <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/29/google-wave-soll-facebook-twitter-co-das-fuerchten-lernen/" target="_blank">Google Wave</a>, Googles letztendlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/08/05/google-gibt-auf-wave-goodbye/" target="_blank">misslungenem Versuch einer Groupware</a>. Wunderlist hat sich auf die wichtigsten Funktionen beschr&#228;nkt, ist angenehm &#252;bersichtlich und hat ein modernes Profil, das nicht zu sehr rauscht. Entgegen der Konkurrenz richtet sich das Tool eindeutig an Privatanwender. </p>
<p><object width="500" height="339"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dlzMjoD8sgg?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="339" src="http://www.youtube.com/v/dlzMjoD8sgg?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Viele der Buttons und Symbole von Wunderkit erinnern schwer an iOS, etwa der Schieberegler, um Freunden zu folgen, oder das Stift-Symbol, um eine neue Pinnwand-Nachricht zu verfassen. Benachrichtigungen kann man entweder per E-Mail und per Push ein- oder ausschalten. Beides deutet darauf hin, dass Wunderkit schon in B&#228;lde f&#252;r Mobilversionen und wohl allen voran das iPad zur Verf&#252;gung stehen soll. Sonderbar verzerrt kommt in der Beta-Version die Schrift einiger Anwendungen wie dem Invite-Modul her&#252;ber. Schnell ausgestellt habe ich auch die Benachrichtigungen per E-Mail, die mein Postfach &#252;berf&#252;llten.</p>
<p><strong>Follower-Count eigentlich &#252;berfl&#252;ssig</strong></p>
<p>Interessant wird Wunderkit nat&#252;rlich erst mit weiteren als den drei Standard-Tools. Gerade das Beispiel Band, auf das die Entwickler oft hinweisen, w&#252;rde sich gut f&#252;r das Tool eignen: eine Arbeitsfl&#228;che, um gemeinsam zu musizieren, zu malen, ein Dokument zu bearbeiten oder Musik zu h&#246;ren. Wunderkit macht es aber besser als seinerzeit Google Wave, indem es nicht gleich den Overkill an Funktionen bietet, sondern diese nach und nach einf&#252;hrt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25177" title="Wunderkit" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wunderkit.jpg" alt="" width="500" height="268" /></p>
<p>Ein wenig Kritik muss auch sein: Mir erscheint Wunderkit zu sehr als Social Network. Das Dashboard mit einer H&#252;lle an Informationen, was die Freunde machen oder &#246;ffentlich sagen, wirkt wie ein Kanal zu viel. Man hat den Eindruck, die Wunderkinder versuchten hier emsig, ein neues &#214;kosystem aufzubauen und ihre Nutzer m&#246;glichst fest daran zu binden (was f&#252;rs Gesch&#228;ftliche nat&#252;rlich verst&#228;ndlich ist). Fehl am Platze wirkt deswegen auch der Follower-Count. Ob jemand 10 oder 1.000 Leuten auf Wunderkit folgt, sollte f&#252;r eine Groupware doch eigentlich unerheblich sein. Wichtig ist, dass man die Freunde, mit denen man zusammen arbeiten will, schnell zusammentrommeln kann. Immerhin das gelingt mit Wunderkit sehr gut.</p>
<p>Mehr will ich auch gar nicht dar&#252;ber erz&#228;hlen. Besser, ihr macht euch euren eigenen Eindruck. <del>Ich d&#252;rfte etwa 20 Invites haben und verteile sie gerne. Postet einen Kommentar mit einer g&#252;ltigen E-Mail-Adresse. First come, first serve. Wer einen Invite bekommt, ist aufgerufen, m&#246;glichst viele weitere Leute einzuladen. Danke.</del></p>
<p><strong>Update:</strong> Alle Invites wurden verteilt.</p>
<p><strong>2.Update:</strong> Wunderkit hat die Invites wegen hoher Nachfrage vor&#252;bergehend abgeschaltet:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WunderkitInvites.jpg" alt="" title="WunderkitInvites" width="496" height="206" class="alignnone size-full wp-image-25180" /><br clear="all"></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gidsy, Amen und Co: Ashton Kutcher investiert in den Generationswechsel deutscher Startups</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/16/gidsy-amen-und-co-ashton-kutcher-investiert-in-den-generationswechsel-deutscher-startups/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Amen]]></category>
		<category><![CDATA[Ashton Kutcher]]></category>
		<category><![CDATA[Gidsy]]></category>
		<category><![CDATA[Yasuu]]></category>

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		<description><![CDATA[Schauspieler und Webunternehmer Ashton Kutcher hat wieder einmal in ein Berliner Startup investiert. Der Erlebnismarktplatz Gidsy erh&#228;lt 1,2 Millionen Euro von Kutcher und anderen Investoren wie Index Ventures und Sunstone Capital. Einige Dinge fallen dabei auf: Denn 1,2 Millionen Dollar sind f&#252;r ein Startup dieser Kategorie im Grunde wenig Geld. Etwa zeitgleich erh&#228;lt die Social-TV-Community [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25155" title="Gidsy" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Gidsy.jpg" alt="" width="500" height="334" /></p>
<p>Schauspieler und Webunternehmer Ashton Kutcher hat wieder einmal in ein Berliner Startup investiert. Der Erlebnismarktplatz <a href="http://gidsy.com/" target="_blank">Gidsy</a> erh&#228;lt <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/01/13/gidsy-ashton-kutcher/" target="_blank">1,2 Millionen Euro</a> von Kutcher und anderen Investoren wie Index Ventures und Sunstone Capital. Einige Dinge fallen dabei auf: Denn 1,2 Millionen Dollar sind f&#252;r ein Startup dieser Kategorie im Grunde wenig Geld. Etwa zeitgleich erh&#228;lt die Social-TV-Community <a href="http://zapitano.com/" target="_blank">Zapitano</a>, ebenfalls in Berlin beheimatet, <a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/01/13/17-millionen-euro-social-tv-start-up-zapitano-sammelt-geld-ein/" target="_blank">1,7 Millionen Euro Kapital</a>. Dar&#252;ber liest man allerdings deutlich weniger. G&#252;nstig gew&#228;hlt ist nat&#252;rlich der Zeitpunkt: Kutcher ist seit vergangener Woche in Deutschland als neuer Hauptdarsteller der Erfolgsserie &#8220;Two And a Half Men&#8221; zu sehen.</p>
<p>Dann investiert Kutcher wieder einmal in ein Startup, das nicht das erste seiner Art ist. Gidsy hat Konkurrenten wie <a href="http://www.yasuu.de/" target="_blank">Yasuu</a> und <a href="http://ravn.com/beta/splash" target="_blank">Ravn</a>. &#196;hnlich wie bei der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/hier-bitte-so-sieht-amen-aus/" target="_blank">Investition in Amen</a> im vergangenen Jahr, ging es Kutcher offenbar auch um die Investition in das neue Berliner Lebensgef&#252;hl. Startups wie Soundcloud, Amen und jetzt Gidsy sollen die kreative, k&#252;nstlerische Komponente der Hauptstadt widerspiegeln. </p>
<p><strong>Weg von schmierigen Rabattmarktpl&#228;tzen</strong></p>
<p>Man mag davon halten, was man will, aber was deutsche Startups anbelangt, vollzieht sich gerade eindeutig ein Generationswechsel. Es ist noch nicht lange her und auch heute noch gang und g&#228;be, dass es Geld ma&#223;geblich f&#252;r junge Unternehmen gibt, von denen klar ist, dass sie m&#246;glichst schnell profitabel w&#252;rden arbeiten k&#246;nnen. Sprich: Sie mussten verkaufen, fast egal was und fast egal wie. Einstige Vorzeigemodelle und heutige Negativbeispiele d&#252;rften die inzwischen insolventen Rabattmarktpl&#228;tze <a href="http://www.gruenderszene.de/news/swoopo-insolvenz" target="_blank">Swoopo</a>, <a href="http://www.gruenderszene.de/news/herausforderung-liveshopping-dealstreet-und-rabattschlacht-streichen-die-segel" target="_blank">Dealstreet</a> und <a href="http://rabattschlacht.de/" target="_blank">Rabattschlacht</a> sein. Auch die VZ-Netzwerke schlittern gerade in den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/11/studivz-wir-wollen-euch-sterben-sehen/" target="_blank">kaum noch vermeidbaren Untergang</a> &#8211; obwohl (oder gerade weil?) sie <a href="http://www.digitalnext.de/vz-netzwerke-vz-chef-rield-verkuendet-schwarze-zahlen/" target="_blank">profitabel arbeiten</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25156" title="RabattschlachtDown" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/RabattschlachtDown.jpg" alt="" width="499" height="272" /><br />
<small>Rabattschlacht schlitterte im Fr&#252;hjahr 2010 in die Insolvenz.</small></p>
<p>Die neue Generation von Startups bekommt hingegen viel Geld f&#252;r Vorschusslorbeeren: Bei den Investitionen in <a href="http://soundcloud.com/" target="_blank">Soundcloud</a>, 6Wunderkinder und auch Amen war erst einmal nebens&#228;chlich, wie viel Umsatz sie machen. Das &#8220;Audio-YouTube&#8221; Soundcloud etwa erhielt k&#252;rzlich nach unbest&#228;tigten Berichten eine <a href="http://eu.techcrunch.com/2012/01/02/soundcloud-raises-50-million-round-led-by-kleiner-perkins/" target="_blank">Rekordinvestition in H&#246;he von 50 Millionen Dollar</a>.</p>
<p>Der Generationswechsel ist da. Es sind international bekannte Investoren wie Kutcher, die ihn unterst&#252;tzen. Aber wer hat ihn eigentlich herbeigef&#252;hrt?</p>
<p><a href="https://getamen.com/topics/the-best-legal-drug-ever" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-25157" title="AmenLegalDrug" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AmenLegalDrug.jpg" alt="" width="500" height="303" /></a></p>
<p><a href="http://getamen.com/" target="_blank">Amen</a> erhielt im vergangenen Jahr auch aufgrund von Kutchers Investition bereits vor dem Start ein gro&#223;es Medienecho. Es sorgte f&#252;r eine hohe Erwartung an die recht simple Bewertungsplattform, die sp&#228;ter <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/hier-bitte-so-sieht-amen-aus/" target="_blank">nicht f&#252;r alle erf&#252;llt</a> wurde. Es hagelte Hohn und Spott. Im Nachhinein allerdings zu Unrecht, wie Martin Weigert von Netzwertig unl&#228;ngst feststellte: Amens iPhone-App wurde immerhin schon <a href="http://netzwertig.com/2012/01/13/profilseiten-fur-dinge-orte-und-personen-amen-will-seinen-nutzwert-erhohen/" target="_blank">100.000 Mal heruntergeladen</a> und der Dienst erfindet sich unter anderem mit Listen und Profilseiten gerade neu.</p>
<p>Die neue Generation deutscher, vornehmlich Berliner, Startups ist durchaus erfolgreich. Und sie bekommt genug Vorfinanzierung, um sich ein Gesch&#228;ftsmodell in Ruhe zu &#252;berlegen. &#196;hnlich den Vorbildern wie Twitter und Foursquare, die heute aus der Weblandschaft kaum noch wegzudenken sind, lange Zeit aber gar kein Geld einnahmen. Diese neue Gelassenheit ist ein Erfolg f&#252;r Berlin und f&#252;r gute Ideen, bei denen es nicht mehr auf eine schnelle Refinanzierung ankommt.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Codecademy &#8211; Programmieren als guter Vorsatz f&#252;r 2012</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/06/codecademy-programmieren-als-guter-vorsatz-fur-2012/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/06/codecademy-programmieren-als-guter-vorsatz-fur-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saskia Brintrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Codecademy]]></category>
		<category><![CDATA[javascript]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht immer muss ein neues Jahr als Impulsgeber herhalten, um sich irgendetwas ab- oder anzugew&#246;hnen. Den guten Vorsatz, zumindest mal einen fl&#252;chtigen Blick in Richtung Programmieren zu riskieren, habe ich jedenfalls schon h&#228;ufiger gefasst. Fast immer hat mir das Vorhaben aber schon kurz danach zum Abschied zugewunken. Warum? Sicher nicht das gr&#246;&#223;te Hindernis, aber doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-25081" title="codecademy" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy.png" alt="" width="500" height="387" /></a></p>
<p>Nicht immer muss ein neues Jahr als Impulsgeber herhalten, um sich irgendetwas ab- oder anzugew&#246;hnen. Den guten Vorsatz, zumindest mal einen fl&#252;chtigen Blick in Richtung Programmieren zu riskieren, habe ich jedenfalls schon h&#228;ufiger gefasst. Fast immer hat mir das Vorhaben aber schon kurz danach zum Abschied zugewunken. Warum? Sicher nicht das gr&#246;&#223;te Hindernis, aber doch ein Grund: Wer bei 0 anf&#228;ngt, schl&#228;gt sich nicht unbedingt gerne mit dem Aufsetzen von Entwicklungsumgebungen und Apache-Webservern oder der Suche nach dem besten Editor herum.</p>
<p>Schon klar, top motiviert w&#228;re das zu stemmen und sp&#228;testens nach den Grundlagen f&#252;hrt wohl bei ernsthaftem Interesse kein Weg daran vorbei. Doch soweit muss man es erstmal schaffen. Vielleicht stellt sich ja auch nach den ersten Gehversuchen heraus, dass Programmieren wie Gitarre spielen ist: Bei anderen sch&#246;n, bei mir, &#228;hm, nix. Wer erst einmal eine Kostprobe w&#252;nscht, m&#246;chte noch kein Geld f&#252;r Kurse im Weiterbildungsinstitut ausgeben, sondern am liebsten direkt loslegen. Genau das k&#246;nnt ihr – mit Javascript – in der <a href="http://www.codecademy.com" target="_blank">Codecademy</a>. Die gleichnamige Website des Startups liefert euch die Entwicklungsumgebung online und addiert Kontaktm&#246;glichkeiten zu Twitter und Facebook.</p>
<p><strong>Kostenlose Online-Kurse</strong></p>
<p>In einem interaktiven Online-Editor k&#246;nnt ihr sofort mit den ersten Codezeilen beginnen, ohne Registrierung oder Anmeldung und gratis. Die Codecademy-Gr&#252;nder Zach Sims und Ryan Bubinski verfolgen zwar das Learning-by-Doing-Prinzip, geben aber Kurse an die Hand, die sich nacheinander abarbeiten lassen. Durch Feedback, ob die Eingabe richtig oder falsch ist, entf&#228;llt langes Gr&#252;beln, auch wenn nicht ersichtlich ist, woran es im Einzelnen hakt. Wo nun eine Klammer fehlt, m&#252;sst ihr also selbst herausfinden.</p>
<p>Erfolge werden mit Punkten und Pokalen belohnt und zwischendurch lassen sich erhaltene Badges via Twitter und Facebook anderen unter die Nase reiben. So f&#252;hlt man sich nicht mehr ganz so allein gelassen. Ist das Interesse geweckt und f&#228;llt das Coden doch etwas leichter als die schmerzenden Fingerkuppen kreuz und quer auf Stahlseiten zu dr&#252;cken, k&#246;nnt ihr euch auch registrieren. Nur dann werden die Fortschritte gespeichert.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-25082" title="codecademy2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy2.png" alt="" width="500" height="291" /></a></p>
<p><strong>Python und Ruby sollen folgen</strong></p>
<p>Noch ist der Umfang des Lernangebots klein. Bislang stehen nur drei Anf&#228;ngerkurse in Javascript bereit und weitere Programmiersprachen lassen sich noch nicht erlernen. Doch die Weiterentwicklung ist im Gange: Die im August er&#246;ffnete Codecademy hat noch Python und Ruby auf dem Plan. Im Dezember kamen zum Beispiel die <a href="http://labs.codecademy.com/ " target="_blank">Labs </a>hinzu. Dort k&#246;nnt ihr euch in Javascript, Python und Ruby in der gleichen webbasierten Umgebung austoben. Das k&#246;nnte nicht nur f&#252;r Programmieranf&#228;nger interessant sein, sondern auch f&#252;r Fortgeschrittene, die spontan Code pr&#252;fen m&#246;chten und keine Lust haben, ihre Tools zu starten, oder gerade unterwegs sind. Die fertigen Zeilen lassen sich anschlie&#223;end als ausf&#252;hrbare Datei herunterladen. Finanziell unterst&#252;tzt wurde das Startup unter anderem von CruchFund, einer von Michael Arrington, Patrick Gallagher und MG Siegler gegr&#252;ndeten Beteiligungsgesellschaft.</p>
<p>Damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt, verspricht <a href="http://codeyear.com/" target="_blank">Code Year</a>, ein von verschiedenen Firmen unterst&#252;tztes Projekt von Codecademy, w&#246;chentlich neue Kurse per E-Mail. Wer sich f&#252;r dieses Jahr vorgenommen hat, ins Programmieren einzusteigen, kann sich dort eintragen und bei Twitter oder Facebook schonmal ein bisschen angeben. Bislang haben das knapp 190.000 Nutzer getan.</p>
<p>Einen &#228;hnlichen Weg beschreitet <a href="http://teamtreehouse.com " target="_blank">treehouse</a>. Video-Tutorials und Tests unterst&#252;tzen Lernwillige bei HTML, CSS und JavaScript und f&#252;hren an das Entwickeln von Apps f&#252;r iOS heran. Mit mehr als 450 Videos wird inhaltlich mehr geboten, daf&#252;r ist das Lernen nicht kostenlos. Je nach gew&#228;hltem Zugang werden monatlich 25 oder 49 US-Dollar f&#228;llig.</p>
<p>Wie es aussieht, l&#228;uft es bei den Programmiersprachen wie bei Fremdsprachen. Man kann sich mit einem Buch an den Schreibtisch setzen, ein Schulungszentrum besuchen oder sich online kostenlos oder kostenpflichtig Wissen aneignen. Was der beste Weg ist, muss jeder f&#252;r sich selbst entscheiden. Um einen ersten Schritt zu wagen und Neulinge f&#252;r das Programmieren zu begeistern, sind kostenlose Online-basierte Einstiegsangebote sicherlich nicht schlecht. Was haltet ihr davon?</p>
<p style="text-align: right;">(Saskia Brintrup)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es gibt tats&#228;chlich eine Firma hinter Ifttt und sie bekommt 1,6 Millionen Dollar</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/05/es-gibt-tatsachlich-eine-firma-hinter-ifttt-und-sie-bekommt-16-millionen-dollar/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Ifttt]]></category>
		<category><![CDATA[Wappwolf]]></category>
		<category><![CDATA[Webautomator]]></category>

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		<description><![CDATA[So schnell kann&#8217;s gehen: Erst am Dienstag schrieben wir und einige andere &#252;ber Ifttt, jetzt hat der Webautomator eine bereits im Dezember begonnene Finanzierungsrunde abgeschlossen. Relativ schmale 1,585 Millionen US-Dollar gab es f&#252;r die Firma hinter dem Tool. Investoren sind unter anderem Michael Arringtons CrunchFund, Betaworks und Greylock. Das Tool geriet Anfang der Woche &#252;berhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Ifttt3.jpg" alt="Ifttt" /></p>
<p>So schnell kann&#8217;s gehen: Erst am Dienstag <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/03/ifttt-und-wappwolf-es-kommt-bewegung-in-das-thema-webautomation/" target="_blank">schrieben wir</a> und <a href="http://techcrunch.com/2011/12/30/dropbox-automator-is-like-ifttt-for-dropbox/" target="_blank">einige</a> <a href="http://stadt-bremerhaven.de/ifttt-automatisiere-dein-web-leben-if-this-than-that/" target="_blank">andere</a> &#252;ber Ifttt, jetzt hat der Webautomator eine bereits im Dezember begonnene <a href="http://allthingsd.com/20120104/ifttt-raises-funding-for-its-digital-duct-tape-service/" target="_blank">Finanzierungsrunde abgeschlossen</a>. Relativ schmale 1,585 Millionen US-Dollar gab es f&#252;r die Firma hinter dem Tool. Investoren sind unter anderem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/techcrunch-blog-urvater-arrington-geht-millionar-schonfeld-ubernimmt/" target="_blank">Michael Arringtons</a> CrunchFund, Betaworks und Greylock. Das Tool geriet Anfang der Woche &#252;berhaupt erst wieder in den Fokus, weil der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/03/ifttt-und-wappwolf-es-kommt-bewegung-in-das-thema-webautomation/" target="_blank">Konkurrent Wappwolf</a> eine Anwendung namens <a href="http://dropboxautomator.com/" target="_blank">Dropbox Automator</a> startete. Ifttt besteht <a href="http://blog.ifttt.com/post/14219635005/ifttt-one-year-in" target="_blank">seit Dezember 2010</a>, startete seinen &#246;ffentlichen Betrieb aber erst <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/08/ifttt-vereinfacht-das-leben-fantastischer-baukasten-scheuslicher-name/" target="_blank">im vergangenen September</a>.</p>
<p>Der Service verkn&#252;pft die Funktionen beliebter Webdienste miteinander. Wer zum Beispiel mit der iPhone-App Instagram ein Foto aufnimmt, kann es mithilfe von Ifttt in seiner Dropbox speichern oder an seinen Flickr-Account senden. Man muss daf&#252;r nur eines von <a href="http://ifttt.com/recipes" target="_blank">hunderten Kochrezepten</a> aufrufen und die jeweiligen Accounts miteinander verkn&#252;pfen. Wer viel liest, wird zum Beispiel die M&#246;glichkeit lieben, markierte Beitr&#228;ge im <a href="http://ifttt.com/recipes/9729" target="_blank">Google-Reader auf seine Read-it-Later-List</a> zu schicken. 1,6 Millionen Dollar klingt nicht nach viel, misst man es daran, dass selbst das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/">Bonner Startup Doo</a> 5,1 Millionen Euro und <a href="http://www.foerderland.de/419+M5ace21858f0.0.html" target="_blank">Soundcloud 50 Millionen Dollar</a> Investorengeld eingesammelt haben. Ifttt allerdings ist ein deutlich kleineres Unternehmen aus San Francisco, das derzeit nur aus zwei Leuten besteht. Sind Ifttt und <a href="https://app.wappwolf.com/" target="_blank">Wappwolf</a> etwas f&#252;r euch? Wof&#252;r w&#252;rdet ihr die Tools benutzen?</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Besuch beim StartupBus Europe: 4 Tage, 5 St&#228;dte, 10 Stunden Schlaf und eine Handvoll Ideen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/29/besuch-beim-startupbus-europe-4-tage-5-stadte-10-stunden-schlaf-und-ein-paar-ideen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Startup Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Startup House]]></category>
		<category><![CDATA[Sugababes]]></category>

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		<description><![CDATA[Busfahrten haben bei vielen ein Kindheitstrauma hinterlassen: Ganz hinten sa&#223;en die b&#246;sen Kinder, zu denen man lieber geh&#246;ren wollte als zu den Strebern vorne. Tat man aber nicht. Und so sa&#223; man in der Zwickm&#252;hle: Von hinten kamen Wurfgeschosse und Bierfont&#228;nen, von vorne altkluge Spr&#252;che. Den &#196;rger bekam man trotzdem selbst, weil Busfahrer oder Klassenlehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25023" title="StartupBus 2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StartupBus-2.jpg" alt="" width="500" height="288" /></p>
<p>Busfahrten haben bei vielen ein Kindheitstrauma hinterlassen: Ganz hinten sa&#223;en die b&#246;sen Kinder, zu denen man lieber geh&#246;ren wollte als zu den Strebern vorne. Tat man aber nicht. Und so sa&#223; man in der Zwickm&#252;hle: Von hinten kamen Wurfgeschosse und Bierfont&#228;nen, von vorne altkluge Spr&#252;che. Den &#196;rger bekam man trotzdem selbst, weil Busfahrer oder Klassenlehrer nicht entsprechend differenzieren konnten. Eigentlich eine traurige Parabel auf das Leben als Erwachsener: sei in der Mitte der Gesellschaft und du kriegst es von allen Seiten drauf.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund mag es auf den ersten Blick wie eine Horrorgeschichte klingen, was Elias Bizannes im M&#228;rz 2010 aus einer Bierlaune heraus erfand: Er wollte mit ein paar Freunden von San Francisco zur Startup-Konferenz SXSW nach Austin in Texas fahren und unterwegs ein Startup gr&#252;nden. Sagte er zumindest, offenbar ein wenig zu laut. &#8220;Es sollte eigentlich ein Witz sein&#8221;, wirbt Bizannes mir gegen&#252;ber um Verst&#228;ndnis. &#8220;Aber die Leute haben das ernst genommen, einige Techblogs schrieben dar&#252;ber und pl&#246;tzlich gab es kein Zur&#252;ck mehr: Wir mussten die Idee durchziehen.&#8221; <a href="http://startupbus.com/" target="_blank">Der StartupBus</a> wurde Realit&#228;t, ein medialer Erfolg und mehrfach wiederholt. Anfang Dezember startete der erste Original <a href="http://startupbus.com/europe/" target="_blank">StartupBus in Europa</a>. In vier Tagen ging es von Amsterdam &#252;ber Kopenhagen, Berlin und Z&#252;rich bis nach Paris auf die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/08/paris-paris-le-web-le-web-klassentreffen-der-web-besessenen/" target="_blank">Startup-Konferenz Le Web 2011</a>. Dort besuchte ich den Bus und wollte dem vermeintlichen Horror auf die Schliche kommen. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25024" title="P1020852" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020852.jpg" alt="" width="500" height="280" /><br />
<small>Entspannter Typ, nur etwas m&#252;de: Elias Bizannes, Gr&#252;nder des Startup-Busses</small></p>
<p><strong>Ein Rebell, der Voicemails einen Sinn geben will</strong></p>
<p>Zwar scheint Bizannes die Geschichte der Anf&#228;nge gerne zu wiederholen &#8211; sie steht auch in den <a href="http://startupbus.com/2012/about" target="_blank">Annalen der Website</a>. Aber man kauft ihm nicht ab, dass er nicht auch ziemlich viel Bock darauf gehabt haben muss. Ein l&#228;ssiger Surfer-Typ mit entspanntem Gesichtsausdruck, als ich ihn in Paris treffe. Auch wenn er da schon einige Tage Buskoller und N&#228;chte mit wenig Schlaf hinter sich hat. Dass das kein Zuckerschlecken ist, best&#228;tigt Timan Rebel, einer der Mitfahrer und zuf&#228;llig Sieger des sp&#228;teren Gewinner-Startups <a href="http://invoi.nl">Invoi.nl</a>: &#8220;In den vier Tagen, die wir auf Achse waren, habe ich ungef&#228;hr zehn Stunden geschlafen.&#8221; Trotz der Tiefs, die er zwischendurch hatte, des verminderten Ausdrucksverm&#246;gens und des Tunnelblicks, den er sich w&#228;hrend unseres Gespr&#228;chs selbst attestiert, sei es ein gutes Gef&#252;hl gewesen.</p>
<p>Bei Rebel ist der Name Programm. Im Alter von nur 20 Jahren gr&#252;ndet der Niederl&#228;nder <a href="http://www.sugababes.nl/" target="_blank">Sugababes.nl</a>, das heute wie eine Mischung aus <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/untergang-der-vz-netzwerke-ist-schon-im-kommenden-marz-schluss/" target="_blank">StudiVZ</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/03/uboot-com-wieder-aufgetaucht-waere-nicht-noetig-gewesen/">Uboot.com</a> wirkt. Im Jahr 2007 verkauft er das damals gr&#246;&#223;te Social Network der Niederlande. Ob er damit reich geworden ist, will er nicht sagen. Aber &#8220;es war genug, dass ich von da an machen konnte, was ich wollte&#8221;, sagt Rebel. &#8220;Au&#223;erdem wollte ich mich noch einmal beweisen. Man sagt, beim ersten Mal hast du oft Gl&#252;ck gehabt, erst beim zweiten Mal bist du gut.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25025" title="P1020850" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020850.jpg" alt="" width="500" height="280" /><br />
<small>Internet-Unternehmer Timan Rebel</small></p>
<p><strong>Team- und Ideenfindung das kleinste Problem</strong></p>
<p>Bizannes castete Rebel f&#252;r den StartupBus Europe, als der eigentlich schon bei seinem n&#228;chsten Projekt war, einer Community f&#252;r Snowboard- und Skifahrer. Als es dann mit dem StartupBus auf die Reise ging, blieb nicht viel Zeit f&#252;r jeden einzelnen Schritt: &#8220;Elias hat einen strikten Ablaufplan vorgegeben.&#8221; Zun&#228;chst ging es in lockeren Gespr&#228;chen unter den gut 20 Mitfahrern um Ideenfindung. &#8220;Relativ schnell kristallisiert sich dabei heraus, welche Ideen etwas taugen und wer mit wem gerne zusammen arbeitet&#8221;, erkl&#228;rt Bizannes. Schon nach wenigen Stunden geht es auf der Busfahrt dann bereits an die Arbeit: Funktionen und Design abstimmen, Aufgaben verteilen, eine Website programmieren.</p>
<p>F&#252;r Rebel und sein Team bedeutet das viele hitzige Diskussionen, kaum R&#252;ckzugsraum, aber gr&#246;&#223;tenteils ein &#8220;wunderbares Teamwork&#8221; (Rebel) und eine Idee, die schnell eine Eigendynamik entwickelt. Aber kann in so einem Umfeld &#252;berhaupt etwas gut Durchdachtes, gar Kreatives entstehen? &#8220;Es geht haupts&#228;chlich darum, eine Idee zu entwerfen und ein fertiges Konzept auf den Weg zu bringen&#8221;, sagt Bizannes. Die Weiterentwicklung, die Suche nach Investoren und der Aufbau des Gesch&#228;fts folge erst im Anschluss.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25026" title="P1020849" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020849.jpg" alt="" width="500" height="280" /><br />
<small>Mitfahrerin und Unternehmerin Esther Gons</small></p>
<p><strong>Die Sieger von einst sind schon nicht mehr da</strong></p>
<p>Doch ein paar kritische Anmerkungen m&#252;ssen erlaubt sein. Habt ihr schon einmal etwas von einem erfolgreichen Startup geh&#246;rt, das in einem Bus auf die Welt kam? Beim allerersten StartupBus gewannen DormDorm und Datebrowsr, die ihre Ideen auf der SXSW 2010 vorstellen durften. Der eine Dienst sollte eine B&#246;rse f&#252;r Schlafpl&#228;tze in US-Studentenwohnheimen sein, w&#228;hrend der andere Bilder von verschiedenen Dating-Plattformen aggregieren wollte. Beide Projekte sind heute nicht mehr online, und ihre Spur im Netz verliert sich bereits wenige Wochen nach ihrem Sieg beim ersten StartupBus im M&#228;rz 2010. Vielleicht doch kein so gutes Konzept, Knall auf Fall im Bus ohne viel Schlaf in ein paar Tagen ein Startup hochzuziehen, ohne die Idee durchdenken zu k&#246;nnen?</p>
<p>Rebel und seine Mitstreiter Mike van Hoenselaar und Seb van Dijk jedenfalls haben beim StartupBus Europe im Dezember <a href="http://invoi.nl">Invoi</a> gegr&#252;ndet, eine interaktive Voicemail. Spricht man eine Nachricht auf eine Mailbox, soll eine intelligente Software dahinter die Informationen auswerten und etwa Termine und Kontakte direkt in einen Kalender eintragen. Keine schlechte Idee, aber funktioniert das auch? Von Invoi steht erst einmal nur die Website. Diesmal seien haupts&#228;chlich Produktmanager mitgefahren und weniger Entwickler, erkl&#228;rte mir Bizannes. Ob die drei Gr&#252;nder Invoi &#252;berhaupt technisch umsetzen k&#246;nnen oder einen Weg finden, das Projekt zu vermarkten, ist noch v&#246;llig offen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25027" title="StartupBusRoute" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StartupBusRoute.jpg" alt="" width="500" height="253" /></p>
<p><strong>Raus aus dem Bus und rein ins Haus</strong></p>
<p>Nachahmer der Bus-Idee gibt es daf&#252;r bereits. So rollte im Oktober der <a href="http://www.gruenderbus.de/" target="_blank">Gr&#252;nderbus</a> durch Deutschland. 24 Mitglieder hatten zehn Tage Zeit, um Startups zu gr&#252;nden. Sieben der <a href="http://gruenderbus.wordpress.com/2011/10/29/tag-10/" target="_blank">Ideen, die dort entstanden</a>, sollen weiter verfolgt werden. Gut m&#246;glich, dass einige davon auch Erfolg haben werden. Dennoch stellt sich die Frage, warum man in einem fahrenden Bus ein besseres Startup entwickeln k&#246;nnen soll als irgendwo anders. Man k&#246;nnte sich ja auch in einem Café oder einem Haus treffen. Und entstehen die besten Ideen nicht sowieso meist zuf&#228;llig und mit der M&#246;glichkeit, noch einmal gut &#252;ber alle Vor- und Nachteile nachzudenken?</p>
<p>Bizannes jedenfalls organisiert Touren mit dem StartupBus inzwischen regelm&#228;&#223;ig und findet jedes Mal zahlreiche Sponsoren f&#252;r die Fahrten. Demn&#228;chst startet er ein neues Projekt: das <a href="http://startuphouse.com/" target="_blank">Startup House</a> mit einer <a href="http://blog.startupbus.com/the-24-hour-challenge" target="_blank">24-Hour-Challenge</a>. Es k&#246;nnten einmalig  gute Ideen dabei herauskommen &#8211; oder der Horror des Landschulheims im Webzeitalter.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Robert Basic will Buzzriders im Januar starten: Neuer Technikhub</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/robert-basic-will-buzzriders-im-januar-starten-neuer-technikhub/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Buzzriders]]></category>
		<category><![CDATA[robert basic]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Basic will Buzzriders starten. Der Gr&#252;nder und Namensgeber unseres Blogs, das er vor knapp drei Jahren an meinen Br&#246;tchengeber Serverloft/Onlinekosten verkaufte, will sich in K&#252;rze mit dem Technikhub zur&#252;ckmelden. Es soll zum einen ein Informationsportal werden, zum anderen eine Art Anlaufstelle f&#252;r Technikinteressierte. Wer will, kann sich bereits jetzt auf einen Verteiler setzen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24996" title="Buzzriders" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Buzzriders.jpg" alt="" width="499" height="166" /></p>
<p>Robert Basic will <a href="http://buzzriders.com/" target="_blank">Buzzriders</a> starten. Der Gr&#252;nder und Namensgeber unseres Blogs, das er vor knapp drei Jahren an meinen Br&#246;tchengeber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/15/wir-habens-geschafft-serverloft-ersteigert-basicthinking/" target="_blank">Serverloft/Onlinekosten verkaufte</a>, will sich in K&#252;rze mit dem Technikhub zur&#252;ckmelden. Es soll zum einen ein Informationsportal werden, zum anderen eine Art Anlaufstelle f&#252;r Technikinteressierte. Wer will, kann sich bereits jetzt <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dEl5UUZrY3BvR0tRcTlhaVZERXA3TlE6MA" target="_blank">auf einen Verteiler</a> setzen lassen, um Produkte zu testen oder zu Veranstaltungen eingeladen zu werden.</p>
<p>Unter Buzzriders.com hatte Basic urspr&#252;nglich vor, dem Open-Source-Gedanken folgend, ein Portal f&#252;r Lokaljournalismus zu er&#246;ffnen. Bereits kurz nach dem Verkauf, Anfang 2009, <a href="http://www.robertbasic.de/2009/01/buzzriders/" target="_blank">ging es an die Planung</a>, ein Start erfolgte nie. Das neue Buzzriders soll sich um Themen abseits der heute g&#228;ngigen Mainstreams k&#252;mmern. Es gehe um &#8220;High Tech Produkte, Entwicklungen, Ver&#228;nderungen in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Milit&#228;r, Haushalt, Kommunikation&#8221;, hei&#223;t es auf der Website des Projekts. Basic selbst will der Mittler sein, der Produkte und Events ausw&#228;hlt und Einladungen oder Testger&#228;te (au&#223;er im Bereich Milit&#228;r) organisiert. Er setzt den <a href="http://www.robertbasic.de/2011/12/buzzriders-ist-nicht-raider-und-wurde-nicht-twix/">Schwerpunkt auf Hightech und Innovationen</a>. Was haltet ihr von der Idee?</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mach deinen kostenlosen Dienst attraktiv, dann zahlen die Nutzer freiwillig&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/mach-deinen-kostenlosen-dienst-attraktiv-dann-zahlen-die-nutzer-freiwillig/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/mach-deinen-kostenlosen-dienst-attraktiv-dann-zahlen-die-nutzer-freiwillig/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Zynga]]></category>

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		<description><![CDATA[Instagram-CEO Kevin Systrom Das Gesch&#228;ftsmodell ist fast so alt wie das Internet &#8211; und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr t&#228;glich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, m&#252;sst ihr etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/leweb3/6475990425/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24982" title="KevinSystrom" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/KevinSystrom.jpg" alt="" width="500" height="302" /></a><br />
<small>Instagram-CEO Kevin Systrom</small></p>
<p>Das Gesch&#228;ftsmodell ist fast so alt wie das Internet &#8211; und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr t&#228;glich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, m&#252;sst ihr etwas daf&#252;r zahlen. Immer h&#228;ufiger in letzter Zeit h&#246;re ich zwei interessante Aussagen von Gr&#252;ndern dazu: &#8220;Wenn <a href="http://startwerk.ch/2009/12/23/geschaeftsmodelle-freemium-und-seine-tuecken/" target="_blank">5 Prozent der Nutzer</a> zahlen, finanziert das unser ganzes Gesch&#228;ft&#8221; und: &#8220;Biete ein gutes Produkt kostenlos an, dann zahlen die Leute freiwillig.&#8221;</p>
<p>Vor allem letztere Devise ist interessant. Kevin Systrom von <a href="http://instagr.am/" target="_blank">Instagram</a> handelt danach. Seine erfolgreiche <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/instagram-2-0-schnellere-nostalgiebildchen-aber-wo-bleibt-die-offene-webversion/" target="_blank">Foto-App</a> ist seit dem Start im Herbst 2010 kostenlos und hat inzwischen mehr als 15 Millionen Nutzer angelockt. Investoren pumpten bislang 7,5 Millionen US-Dollar Kapital in das kleine Unternehmen, was f&#252;r das Team aus gerade einmal <a href="http://www.mobiflip.de/instagram-gruender-kevin-systrom-spricht-ueber-das-wachstum-in-china-und-instagram-video/" target="_blank">6 Mitarbeitern</a> locker ausreicht. K&#252;nftig will man Geld &#252;ber Zusatzservices wie besondere Filter einnehmen. &#8220;Wir glauben aber, dass unser Kernprodukt immer kostenlos bleiben wird&#8221;, <a href="http://instagr.am/about/faq/" target="_blank">schreibt das Foto-Startup</a> auf seiner Website. </p>
<p><strong>Wiederkehrende Nutzer zahlen freiwillig</strong></p>
<p>Bei sechs Mitarbeitern sind die Kosten gering. Aber was ist mit gr&#246;&#223;eren Unternehmen? Phil Libin etwa ist Fan von Systroms Idee &#8211; doch er pr&#228;zisiert sie. Seine App Evernote, das &#8220;virtuelle Ged&#228;chtnis&#8221;, ist in weiten Teilen kostenlos. F&#252;r spezielle Extras wie Offline-Modus oder eine schnellere Bilderkennung k&#246;nnen Nutzer 5 Dollar im Monat oder 45 Dollar im Jahr zahlen. Es sind ausnahmslos Dinge, die man als Nutzer nicht zwingend braucht. Und doch erzielt das Unternehmen, das <a href="http://thenextweb.com/insider/2011/08/29/evernotes-crazy-expansion-sees-new-austin-office-400-new-employees/" target="_blank">pro Woche um f&#252;nf (!) Mitarbeiter w&#228;chst</a>, damit gen&#252;gend Einnahmen, um die laufenden Kosten zu decken. Libin zeigte Anfang Dezember auf der LeWeb in Paris <a href="http://news.cnet.com/8301-30685_3-57339139-264/evernote-the-longer-you-use-it-the-more-likely-you-are-to-pay/" target="_blank">interessante Nutzerzahlen</a>: Je l&#228;nger Kunden ein Produkt verwendeten, desto eher seien sie bereit, etwas daf&#252;r zu bezahlen. 750.000 der 20 Millionen Evernote-Nutzer tun dies. Mit anderen anderen Worten: 3,75 Prozent der Nutzer sorgen f&#252;r 2,8 Millionen Dollar Umsatz im Monat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24983" title="PhilLibin" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PhilLibin.jpg" alt="" width="500" height="291" /><br />
<small>Evernote-Gr&#252;nder Phil Libin</small></p>
<p>Es gibt weitere Beispiele: Die Spiele des Social-Games-Anbieters Zynga, der k&#252;rzlich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/1-milliarde-beim-borsengang-zynga-verfehlt-die-erwartungen-ohne-zu-enttauschen/" target="_blank">an die B&#246;rse gegangen</a> ist, sind kostenlos. In den ersten neun Monaten des Gesch&#228;ftsjahres 2011 setzte Zynga trotzdem 830 Millionen Dollar um. Einen gro&#223;en Teil trugen nach j&#252;ngsten Angaben lediglich 6,7 Millionen der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zynga-nimmt-bei-Boersengang-1-Milliarde-Dollar-ein-1396514.html" target="_blank">220 Millionen Spieler</a> bei, die virtuelle G&#252;ter kaufen. Das sind gerade einmal 3 Prozent der Nutzer.</p>
<p><strong>Wieder in: Langfristige Gesch&#228;ftsmodelle</strong></p>
<p>Konversionsrate, oder neudeutsch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Conversion_Rate#Konversionsrate" target="_blank">Conversion Rate</a>, nennen Marketingstrategen die Quote von zahlenden Nutzern unter den Gesamtnutzern. Gemeint ist dabei noch nicht, ob das Unternehmen damit sein Gesch&#228;ft bestreiten kann. Das deutsche Gesch&#228;ftsnetzwerk Xing allerdings konnte das im vergangenen Jahr: <a href="https://www.xing.com/net/auftragsgewinnung/aktuelle-informationen-550669/xing-umsatz-und-gewinn-im-jahr-2010-heutige-pressemitteilung-35678336/" target="_blank">745.000 der 10,5 Millionen Nutzer</a> (8 Prozent) trugen 44,7 Millionen Euro zum Gesamtumsatz von 54,7 Millionen Euro bei. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 7,2 Millionen Euro. &#196;hnlich wie Xing oder Evernote will es auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/" target="_blank">Doo-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Frank Thelen</a> machen, mit dem ich vergangene Woche sprach. Der Basisdienst soll kostenlos sein, ein Premium-Angebot um 5 Euro im Monat kosten.</p>
<p>Was Libin noch herausfand: Viele Nutzer gingen recht bald wieder, nachdem sie Evernote ein paar Tage oder Wochen ausprobiert hatten, kamen aber sp&#228;ter zur&#252;ck. Und je l&#228;nger sie am Ball blieben, desto eher waren sie bereit zu zahlen. Die Moral von der Geschicht: Wenn dein Produkt gut ist, dann mach dir um die Einnahmen keine Sorgen. Denn das Geld wird schon kommen. Aber entwickle dein Produkt st&#228;ndig weiter und biete dem Nutzer etwas Neues.</p>
<p>Und sorg daf&#252;r, dass du in der Anfangszeit Geldgeber hast. Denn das sollten wir hier auf keinen Fall verschweigen. Libin hat gut Reden, aber ein derart langfristiges Gesch&#228;ftsmodell kann er nur dank hoher Investorengelder finanzieren. Seit der Gr&#252;ndung des Unternehmens im Jahre 2006 sammelte Evernote <a href="http://www.crunchbase.com/company/evernote" target="_blank">fast 100 Millionen Dollar Kapital</a> ein.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: <a href="http://www.flickr.com/photos/leweb3/" target="_blank">LeWeb 11</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC</a>), BT)</p>
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		<title>Doo-Gr&#252;nder Frank Thelen: &#8220;Wir wollen das Papier t&#246;ten&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Doctape]]></category>
		<category><![CDATA[Doo]]></category>
		<category><![CDATA[papierloses Büro]]></category>

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		<description><![CDATA[Doo-Gr&#252;nder Marc Sieberger und Frank Thelen. Berlin hat in diesem Jahr in die Herzen von Investoren und US-Medien erobert. Die hei&#223;esten Startups der Welt schie&#223;en gerade an der Spree wie Pilze aus dem Boden. Die Doo-Gr&#252;nder Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch haben als Standort trotzdem die alte Hauptstadt Bonn gew&#228;hlt &#8211; und vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24936" title="DooGr&#252;nder" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DooGr&#252;nder.jpg" alt="" width="500" height="281" /><br />
<small>Doo-Gr&#252;nder Marc Sieberger und Frank Thelen.</small></p>
<p>Berlin hat in diesem Jahr in die Herzen von Investoren und US-Medien erobert. Die hei&#223;esten Startups der Welt schie&#223;en gerade an der Spree wie Pilze aus dem Boden. Die Doo-Gr&#252;nder Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch haben als Standort trotzdem die alte Hauptstadt Bonn gew&#228;hlt &#8211; und vor zwei Wochen <a href="http://www.deutsche-startups.de/2011/12/04/doo-finanzierung/" target="_blank">5 Millionen Euro Kapital</a> von drei Investoren eingesammelt. Der Unbehelligte reibt sich die Augen: Dort, im ruhigen Bad Godesberg, nur einen Steinwurf von einem Cineplex entfernt, soll derzeit eines der hei&#223;esten Tools der Welt entstehen? <a href="http://doo.net/" target="_blank">Doo</a> k&#246;nnte das n&#228;chste Evernote werden: ein Dienst, der alle Dokumente an einer Stelle sammelt und &#252;ber die Cloud synchronisiert, damit man nie wieder die &#220;bersicht verliert. Thelen erkl&#228;rte mir im Interview, wie eigener Leidensdruck ihn praktisch dazu zwang, die Idee umzusetzen und warum das ein potenzieller Milliardenmarkt ist.</p>
<p>Die drei Gr&#252;nder kennen sich noch aus ihrem fr&#252;heren Unternehmen <a href="http://www.iplabs.de/" target="_blank">IP Labs</a>, das sie vor knapp vier Jahren <a href="http://www.channelpartner.de/boersennews/253434/" target="_blank">an Fujifilm verkauften</a>. Sie blieben dennoch vorerst im Management t&#228;tig. Thelen und Sieberger gr&#252;ndeten dann Anfang 2010 den <a href="http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/e42-gmbh" target="_blank">Startup-Investor E42</a>, der sich unter anderem an <a href="http://www.mytaxi.net/" target="_blank">MyTaxi</a>, <a href="http://www.kaufda.de/" target="_blank">KaufDa</a> und den <a href="http://www.6wunderkinder.com/" target="_blank">6Wunderkindern</a> beteiligte. Bislang ist Doo noch nicht offiziell gestartet. Ende Januar soll die Closed-Beta-Phase beginnen. Da ich mich als Bonner &#252;ber <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/21/bonner-cafe-apfelkind-in-aufruhr-apple-legt-widerspruch-gegen-ein-logo-ein/" target="_blank">das rare Webgeschehen vor Ort</a> immer sehr freue, stattete ich Doo vergangene Woche einen Hausbesuch ab. Dort stand mir Thelen Rede und Antwort, stellte mir das kommende Produkt vor und erkl&#228;rte, warum der Standort Deutschland ihm mit seinen Datenschutzgesetzen in diesem Falle einen wunderbaren Vorteil bietet. </p>
<p><strong>Basic Thinking: &#8220;Frank, du hast bereits einige Unternehmen gegr&#252;ndet und wieder verkauft. Wird auch bei Doo euer Exit jetzt relativ schnell kommen?</strong>&#8221;</p>
<p><strong>Frank Thelen:</strong> &#8220;Um es mit Worten von Steve Jobs zu sagen: &#8216;Man baut keine Unternehmen auf, um Geld zu verdienen&#8217;. Das ist machmal die Konsequenz, sollte jedoch niemals die Motivation sein, um ein Unternehmen zu gr&#252;nden. Wir denken nicht &#252;ber einen m&#246;glichen Exit nach. Doo ist eine lange und herausfordernde Mission und wir werden unser ganzes Herzblut da hinein stecken. Wir wollen das Papier t&#246;ten. Aber wir wissen auch: das wird ein langer, harter, schmerzhafter Weg. Und ich sag ganz offen: Das Ding geht pleite oder es wird ein Milliardengesch&#228;ft.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Wann wird es so weit sein, dass ihr das Papier get&#246;tet habt?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Wann haben wir unsere Mission erf&#252;llt… Ich spreche mal von den 80 Prozent, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip">Pareto-Prinzip</a>. Und da w&#252;rde ich sch&#228;tzen, (&#252;berlegt eine Weile) … in drei Jahren.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Du sagst, Doo sei rechtssicher. Wo? In Deutschland, Europa oder weltweit?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Wir denken und handeln mit der Vision, Doo weltweit anzubieten. Wir werden gleich von Anfang an in mehr als 40 L&#228;ndern starten. Die rechtlichen Rahmenparameter in Europa sind sehr strikt, so dass wir bez&#252;glich der rechtlichen Anforderungen auf hohem Niveau starten. Es ist wie in der Automobil- oder Solarindustrie: Deutschland hat extrem hohe rechtliche Standards in diesen Bereichen. Wenn man diesem rechtlichen Standard gerecht wird, ist man f&#252;r den internationalen Wettbewerb sehr gut aufgestellt.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Bisher war noch recht wenig davon zu erfahren, wie Doo aussehen wird. Ihr kommt aus dem Foto-Bereich. Wird es darum gehen, Bilder einzuscannen wie bei <a href="http://www.reposito.com/" target="_blank">Reposito</a> und &#228;hnlichen Apps?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Nein, mit Bildern haben wir nichts zu tun. Am Anfang werden wir jedoch Br&#252;cken in die analoge Welt bauen m&#252;ssen. Was Reposito und andere machen, ist: Daten abfotografieren und ein PDF draus machen. Das wird Doo auch anbieten m&#252;ssen, aber das ist nicht unsere Philosophie. Unser Ziel ist, einen Datenbus aufzubauen, wo wir sagen: Wir holen die Daten dort ab, wo sie entstehen. Heute schickt man sich Dokumente per E-Mail und wir wollen hier der Ersatz f&#252;r die E-Mail sein. Genauso wie E-Mail kein gutes Task-Management-Tool ist – auch wenn viele es daf&#252;r verwenden – so ist auch E-Mail kein gutes Tool, um Dokumente zu verwalten.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-24937" title="DooThelen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DooThelen.jpg" alt="" width="500" height="281" /><br />
<small>Thelen und ein Notebook im Doo-Look.</small></p>
<p><strong>BT: &#8220;Gef&#252;hlt die ganze Welt gr&#252;ndet Startups in Berlin, ihr im beschaulichen Bonn. Warum gerade hier?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen (lacht):</strong> &#8220;Wir lieben Berlin, sind oft da und registrieren nat&#252;rlich, was in Sachen Startups dort passiert. Aber der eigentliche Grund ist ganz einfach: weil wir Bonner sind. Wir sind hier geboren. Ich habe in Bonn in meinem Leben ungef&#228;hr 250 Leute eingestellt und dadurch habe ich nat&#252;rlich ein gro&#223;es Netzwerk. Also wei&#223; ich, welche Entwickler und Designer hier sind und wer wo sitzt. Hier kann ich unser Netzwerk gut aktivieren. Und in Berlin ist nat&#252;rlich ein gewisser Kampf, ein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/motherfucker-gesucht-startup-tripmeister-wirbt-um-entwickler/" target="_blank">War for Talent</a>. Hier in Bonn und im K&#246;lner Raum sind wir eines der wenigen gro&#223;en Startups und stehen eher im Wettbewerb mit den Corporates um die gro&#223;en Talente &#8211; und da haben wir im Vergleich viel zu bieten.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Wie kamst du &#252;berhaupt auf die Idee zum papierlosen B&#252;ro?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Eigener Schmerz! Krach mit der Ehefrau, weil dritte Mahnungen rein kamen und so weiter. Ich bin mit der physikalischen Welt nicht kompatibel. Ich hab keinen Schl&#252;ssel zum Briefkasten und ich will die Post auch nicht sehen. Meine Frau legt mir die Briefe hin, ich schiebe sie beiseite, weil sie mich beim Arbeiten st&#246;ren. Dann liegen sie da zwei Monate und ich bekomme Mahnungen. Es ist einfach ein Schmerzpunkt. Und ich h&#228;tte auch lieber gehabt, wenn jemand anders das Problem gel&#246;st h&#228;tte. Aber irgendwann wurde mir klar: Das wird keiner zu meiner Lebenszeit sauber l&#246;sen, also mache ich es selber.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Wie willst du die Leute davon &#252;berzeugen, Doo zu benutzen?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Das Feedback war bisher bei jedem, dem ich davon erz&#228;hlte: &#8216;Frank, schick mir eine Alpha, ich brauche das Tool!&#8217; Jeder hat das Problem, jeder hat den gleichen Schmerz. Und so wollen wir die Leute &#252;berzeugen. Wir haben das Produkt und zus&#228;tzlich achten wir sehr genau auf Design und Usability.&#8221;</p>
<p><strong>BT: &#8220;Noch besser w&#228;re nat&#252;rlich noch, wenn das Tool meine Rechnungen nicht nur sammelt, sondern auch analysiert und direkt bezahlt…&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Da m&#246;chten wir mittelfristig hin &#8211; ist aber ein langer Weg. Im ersten Schritt wollen wir das Papier t&#246;ten. Die Dokumente aus allen Quellen einziehen und vorne ein perfektes Interface haben, um alles schnell zu finden. Und der n&#228;chste Schritt ist dann, die Intelligenz weiter aufzubauen um die Informationen automatisiert zu bearbeiten. Aber das wirklich intelligente Tagging und Sortierung nach Relevanz ist eine Raketenwissenschaft, die Zeit ben&#246;tigt. Im Moment ist der Fokus: Alle Dokumente, an einem Ort, richtig sch&#246;n, sicher und zuverl&#228;ssig.&#8221;</p>
<p><a href="http://doo.net/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24938" title="Doo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Doo.jpg" alt="" width="500" height="282" /></a></p>
<p><strong>BT: &#8220;Wird es eines Tages m&#246;glich sein, dass ein Tool ohne mein Zutun meine ganze Steuererkl&#228;rung macht?&#8221;</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Ich glaube sogar, dass das kommt, weil die User uns helfen werden. Wir wollen mit Doo 100 Prozent offen und transparent sein. Das hei&#223;t: Wir bauen Schnittstellen und jeder Entwickler kann dann sofort auf Doo zugreifen und etwa eine Finanzl&#246;sung bauen. Und vielleicht baut auch jemand eine viel intelligentere Scanner-App, als wir sie haben. Nat&#252;rlich brauchen wir daf&#252;r erstmal einen Tipping-Point, also einen Punkt, an dem wir ein ausreichend gro&#223;es &#8216;&#214;kosystem&#8217; sind, dass Entwickler Software f&#252;r die Doo-Plattform bauen.”</p>
<p><strong>BT: “Da schlie&#223;t sich die Frage an, wie ihr mit doo eigentlich Geld verdienen wollt.”</strong></p>
<p><strong>Thelen:</strong> &#8220;Geld? (lacht) Spass beiseite: wir haben ein klares Freemium-Gesch&#228;ftsmodell mit verschiedenen Umsatzquellen. Beispielsweise werden Power-User vermutlich mehr Speicherplatz ben&#246;tigen, den sie f&#252;r eine monatliche Geb&#252;hr mieten k&#246;nnen. Phil Libin von Evernote etwa geht sehr offen mit diesen Zahlen um, und da hat sich interessanterweise gezeigt: Die Grenzkosten eines weiteren Kunden auf der Plattform gehen gegen null. Das hei&#223;t: Wenn die Conversion auf zahlende Kunden bei sinnvollem Pricing hoch genug ist, kannst Du damit ein gro&#223;es Unternehmen stabil finanzieren. Das ist auch unsere Philosophie. Die Masse zu erreichen, ist unser Hauptziel. Wir wollen ein &#214;kosystem f&#252;r digitale Dokumente werden.&#8221;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Ein Team von 100 Mitarbeitern soll entstehen</strong></p>
<p>Doo will Anfang 2012 von Bad Godesberg in die N&#228;he des Bonner Hauptbahnhofs umziehen, um von K&#246;ln aus leichter erreichbar zu sein. Das Team soll mittelfristig von derzeit 20 auf rund 100 (!) Mitarbeiter aufgestockt werden. Daf&#252;r sucht man derzeit <a href="http://doo.net/jobs.html">vor allem Entwickler</a>.</p>
<p>Einen Bedarf an Rechnungs- und Dokumentenarchiven sehe ich durchaus. Doo hat hier nat&#252;rlich Konkurrenz: In Hannover versucht sich das <a href="http://www.doctape.com/" target="_blank">Team von Doctape</a> an einer &#228;hnlichen L&#246;sung. Erst im November allerdings <a href="http://www.deutsche-startups.de/2011/10/06/pactas-offline/" target="_blank">verabschiedete sich Pactas</a> vom Markt. Die Herausforderung, Rechnungen rechtssicher zu aggregieren, ist hoch.</p>
<p>Die M&#246;glichkeiten sind es allerdings auch. Als ich am Wochenende einem Freund von Doo erz&#228;hle, flachst der: &#8220;W&#228;re klasse, wenn so ein Tool im &#252;bern&#228;chsten Schritt dann auch noch einen Weg findet, um meine Rechnungen zu bezahlen.&#8221; &#8211; &#8220;Du meinst technisch?&#8221; &#8211; &#8220;Nein, ich meine finanziell.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Musikabo-Flut: Ihr habt die Wahl</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder fragt ihr uns: &#8220;Was sind die besten Musikabos und wo finde ich die besten Angebote?&#8221;. Nein, um ehrlich zu sein, fragt ihr uns das eigentlich nie. Obwohl es langsam in der Tat un&#252;bersichtlich wird, nachdem in dieser Woche auch noch Rara in Deutschland gestartet ist und Deezer in der kommenden Woche folgen soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Qriocity1.jpg" alt="Sony" /></p>
<p>Immer wieder fragt ihr uns: &#8220;Was sind die besten Musikabos und wo finde ich die besten Angebote?&#8221;. Nein, um ehrlich zu sein, fragt ihr uns das eigentlich nie. Obwohl es langsam in der Tat un&#252;bersichtlich wird, nachdem in dieser Woche auch noch Rara in Deutschland gestartet ist und <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/onlinedienst-deezer-greift-in-deutschland-an/5960992.html">Deezer in der kommenden Woche</a> folgen soll. Fast allen Diensten gemeinsam ist das Angebot einer Basis- und einer Premium-Version.</p>
<p>Die Basis-Version erlaubt meist das werbefreie Anh&#246;ren auf dem PC oder Mac. Die Premium-Version bietet zus&#228;tzlich die M&#246;glichkeit, die Songs auf einem Smartphone zwischenzuspeichern und unterwegs zu h&#246;ren. Auch weitere Besonderheiten wie besondere Playlists kommen in der Premium-Version meist vor. Wir haben hier eine Ultrakurz&#252;bersicht der Angebote in alphabetischer Reihenfolge. Ihr habt die Wahl &#8211; oder k&#246;nnt euch eure Musik nach wie vor kaufen statt abonnieren. </p>
<p><a href="http://www.deezer.com/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Deezer.jpg" alt="" title="Deezer" width="500" height="246" class="alignnone size-full wp-image-24915" /></a></p>
<p><strong>Deezer</strong><br />
15 Millionen Songs (vorauss.)<br />
9,99 Euro/M Premium-Version (vorauss.)<br />
Einf&#252;hrungsangebot: noch nicht bekannt<br />
<a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/09/11/kampf-der-streaming-helden-kurzer-vergleich-von-kostenlosen-musik-diensten/">Deezer im Vergleich</a></p>
<p><a href="http://www.myjuke.de/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Jukefm.jpg" alt="" title="Jukefm" width="500" height="311" class="alignnone size-full wp-image-24910" /></a></p>
<p><strong>Juke.fm</strong><br />
13 Millionen Songs<br />
9,99 Euro/M Premium-Version<br />
Einf&#252;hrungsangebot: 14 Tage kostenlos<br />
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/01/juke-ist-da-simfy-und-apple-bekommen-konkurrenz/">Juke im Review</a></p>
<p><a href="http://www.napster.de/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Napster.jpg" alt="" title="Napster" width="500" height="306" class="alignnone size-full wp-image-24913" /></a></p>
<p><strong>Napster</strong><br />
15 Millionen Songs<br />
7,95 Euro/M Basis-Version (79,95 Euro j&#228;hrlich)<br />
12,95 Euro/M Premium-Version (129,95 Euro j&#228;hrlich)<br />
Einf&#252;hrungsangebot: 7 Tage kostenlos<br />
<a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/09/11/kampf-der-streaming-helden-kurzer-vergleich-von-kostenlosen-musik-diensten/">Napster im Vergleich</a></p>
<p><a href="http://qriocity.com/de/de/music.html"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SonyMusicUnlimited.jpg" alt="" title="SonyMusicUnlimited" width="500" height="217" class="alignnone size-full wp-image-24909" /></a></p>
<p><strong>Qriocity (<a href="">Sony Music Unlimited</a>)</strong><br />
7 Millionen Songs<br />
3,99 Euro/M Basis-Version<br />
9,99 Euro/M Premium-Version<br />
Einf&#252;hrungsangebot: 30 Tage kostenlos<br />
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/25/qriocity-music-unlimited-im-test-sony-macht-den-napster/">Qriocity im Review</a></p>
<p><a href="https://rara.com/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Rara2.jpg" alt="" title="Rara2" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-24911" /></a></p>
<p><strong>Rara</strong><br />
10 Millionen Songs<br />
4,99 Euro/M Basis-Version<br />
9,99 Euro/M Premium-Version<br />
Einf&#252;hrungsangebot: In den ersten drei Monaten je 0,99 Euro im Monat f&#252;r die Basis- und 1,99 Euro f&#252;r die Premium-Version<br />
<a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/14/rara-ernster-konkurrent-fur-spotify-und-simfy-oder-nur-heise-luft/">Rara vorgestellt</a></p>
<p><strong>[Update, 22.12.]</strong></p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Rdio.jpg" alt="" title="Rdio" width="500" height="273" class="alignnone size-full wp-image-24994" /><br clear="all"></p>
<p><strong>Rdio</strong><br />
12 Millionen Songs ab dem 12.1.12<br />
Preise und Angebote noch nicht bekannt.<br />
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/rdio-kundigt-baldigen-start-in-deutschland-an-musikabo-die-7/">Rdio-Startank&#252;ndigung</a> <strong>[/Update]</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.simfy.de/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Simfy2.jpg" alt="" title="Simfy2" width="500" height="327" class="alignnone size-full wp-image-24912" /></a></p>
<p><strong>Simfy</strong><br />
13 Millionen Songs<br />
4,99 Euro/M Basis-Version<br />
9,99 Euro/M Premium-Version<br />
Einf&#252;hrungsangebot: 30 Tage kostenlos<br />
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/23/musikhoren-in-der-zukunft-ein-hausbesuch-bei-simfy/">Unser Hausbesuch beim Simfy</a></p>
<p><a href="http://www.spotify.com/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Spotify3.jpg" alt="" title="Spotify3" width="500" height="242" class="alignnone size-full wp-image-24914" /></a><br clear="all"></p>
<p><strong>Spotify</strong><br />
(Start wird in K&#252;rze erwartet)<br />
15 Millionen Songs (vorauss.)<br />
9,99 Euro/M Premium-Version (vorauss.)<br />
Einf&#252;hrungsangebot: Noch nicht bekannt<br />
Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/17/ein-paradebeispiel-enttauschter-hoffnungen-spotify-startet-in-den-usa-mitte-2009/">Spotifys Leidensgeschichte</a> nacherz&#228;hlt</p>
<p><strong>2011: Sinneswandel in Deutschland</strong></p>
<p>Wer sonst noch Musikabos anbietet? In den USA gibt es etwa noch <a href="http://rdio.com/">Rdio</a>, <a href="http://pandora.com/">Pandora</a> und den neuen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/02/napster-stirbt-ein-groses-bisschen/">Napster-Eigner</a> <a href="http://rhapsody.com/">Rhapsody</a>. Der &#252;berraschende Start von Rara in dieser Woche zeigt, dass auch unbekannte Anbieter schnell auf den Markt einsteigen k&#246;nnen. Und dann gibt es da auch noch das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/21/schwarzes-wochenende-fur-musikstreaming-kostenlos-ist-vorbei/">semi-legale Grooveshark</a> und den Musikpionier <a href="http://last.fm/">Last.fm</a>, der wohl auch nicht mehr lange tatenlos zusehen wird, wie ihm andere Dienste das Wasser abgraben. </p>
<p>Seit die Gema und die Musikindustrie vergangene Woche <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/08/simfy-neuer-player-integriert-itunes-playlisten-wahrend-die-konkurrenz-in-den-startlochern-steht/">den Weg frei gemacht</a> haben f&#252;r Musikstreaming, ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis weitere Anbieter und die n&#228;chsten Kaufhausketten nach Media-Saturn (Juke.fm) auf den Plan treten werden. Seamless Sharing, womit sich viele Dienste bei Facebook nahtlos integrieren k&#246;nnen, steht ebenfalls kurz vor dem Start und d&#252;rfte den Anbietern neue M&#246;glichkeiten er&#246;ffnen. Kommt dann bald Aldi Music Unlimited? Keinesfalls undenkbar. 2012 wird das Jahr der Musikabos und nicht alle Dienste d&#252;rften den Konkurrenzkampf &#252;berleben. Aber die Weichen sind jetzt gestellt. 2011 war ein gutes Jahr f&#252;r die Zukunft der Musik.</p>
<p><em><strong>Update:</strong></em> Das Netzwerk <a href="http://grafiker.de/">Grafiker.de</a> hat eine sch&#246;ne Infografik &#252;ber Musikabo-Dienste ver&#246;ffentlicht. Mit einem Klick auf diesen Ausschnitt gelangt ihr zur vollst&#228;ndigen Grafik:</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.grafiker.de/kreativ-news/20122011/grafikerde-praesentiert-die-beliebtesten-musik-streamer-im-Ueberblick"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MusikAbosGrafikerde.jpg" alt="" title="MusikAbosGrafikerde" width="500" height="282" class="alignnone size-full wp-image-24959" /></a><br clear="all"></p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Motherfucker&#8221; gesucht: Startup Tripmeister wirbt um Entwickler [Update]</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/motherfucker-gesucht-startup-tripmeister-wirbt-um-entwickler/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/motherfucker-gesucht-startup-tripmeister-wirbt-um-entwickler/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Tripmeister]]></category>

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		<description><![CDATA[Update unten. Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister in einer Stellenanzeige schreibt: &#8220;Programming, Motherfucker. Do You Speak it?&#8221; Die Berliner suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgr&#252;nder sein darf. Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24863" title="TripmeisterStellenanzeige" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TripmeisterStellenanzeige.jpg" alt="" width="500" height="304" /></p>
<p><em>Update unten.</em></p>
<p>Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister <a href="http://berlinstartupjobs.com/engineering/programming-motherfucker-do-you-speak-it-back-end-web-tripmeister/" target="_blank">in einer Stellenanzeige</a> schreibt: &#8220;Programming, Motherfucker. Do You Speak it?&#8221; <a href="http://tripmeister.de/" target="_blank">Die Berliner</a> suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgr&#252;nder sein darf.</p>
<p>Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch so hie&#223;) f&#252;r seinen Song &#8220;Sexy Motherfucker&#8221; von Sittenw&#228;chtern als &#8220;pervers&#8221; beschimpft wurde. Die Zeiten haben sich ge&#228;ndert und der Begriff Motherfucker hat inzwischen einen Coolnessfaktor erreicht. Aber wie kommt man auf die Idee, damit f&#252;r sich und einen Job bei sich zu werben? Ich habe den Jungs mal eine E-Mail geschickt und werde hier updaten, wenn Antwort kommt. </p>
<p><strong>[Update, 11:30 Uhr]</strong> Mathias Domschke von Tripmeister hat mir ein paar Zeilen geschrieben. Demnach stammt der Begriff von der in Entwicklerkreisen bekannten Initiative <a href="http://programming-motherfucker.com/">Programming Motherfucker</a>, die sich wiederum auf ein Zitat aus dem Film &#8220;Pulp Fiction&#8221; beruft. Warum Tripmeister mit dieser Aktion wirbt, erkl&#228;rt er so:</p>
<blockquote><p>Trotz unserer starken Vernetzung in Berlin, zu Ex-Unternehmen und unseren Universit&#228;ten ist es echt schwer gute Talente zu finden. Vor allem im Bereich der Softwareentwicklung herrscht wirklich ein sp&#252;rbarer &#8220;War of Talent&#8221;. Da muss man schon was aufbieten und zeigen was man hat.</p></blockquote>
<p><strong>[/Update]</strong></p>
<p><strong>Nerds nicht mehr gefragt</strong></p>
<p>Was Startups angeht, ist Berlin gerade der Nabel der Welt. Jeder, der etwas auf sich h&#228;lt, so scheint es, gr&#252;ndet hier. Und l&#228;ngst nicht mehr nur deutsche Gr&#252;nder kommen hierhin. Spiegel Online nannte Berlin am Wochenende die &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,801128,00.html" target="_blank">Hauptstadt des Wagniskapitals</a>&#8220;. F&#252;r Stellenvermittlungen hat Hessam Lavi das <a href="http://berlinstartupjobs.com/" target="_blank">Portal Berlin Startup Jobs</a> gegr&#252;ndet. Weit &#252;ber 100 Jobs sind dort bei jungen Unternehmen wie <a href="http://www.eyeem.com/" target="_blank">EyeEm</a>, <a href="http://www.herrenschmiede.de/" target="_blank">Herrenschmiede</a> oder <a href="http://www.jovoto.com/" target="_blank">Jovoto</a> verf&#252;gbar. Web-Entwickler gibt es aber nicht wie Sand am Meer, also muss man ganz offensichtlich mit ungew&#246;hnlichen Mitteln um sie werben. EyeEm etwa sucht einen &#8220;<a href="http://berlinstartupjobs.com/internships/intern-in-entrepreneurship-eyeem/" target="_blank">Ninja</a>&#8220;.</p>
<p>Was diese Stellenanzeige auch aussagt: Entwickler sollen bittesch&#246;n cool sein. Die Zeit der Nerds ist offenbar vorbei. <a href="http://tripmeister.de/" target="_blank">Tripmeister</a> soll laut Eigenbeschreibung ein neues Reise-Startup werden, um das pers&#246;nliche Traumreiseziel zu ermitteln. Ob man sich businessm&#228;&#223;ig da schon festgelegt hat, wird sich wohl erst im kommenden Jahr zeigen, wenn das Angebot startet.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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