Schmutzige Wäsche in Silicon Valleys Haus- und Hofberichterstattung • 14.02.12

Wo fing das alles eigentlich an und warum? Fragt man Dan Lyons, müsste Neid der Faktor gewesen sein:
Es ist hart, ein Journalist zu sein, besonders wenn du über Technik schreibst und im Silicon Valley wohnst, weil dann jeder um dich herum furchtbar reich ist, während du in einem Job festhängst, der dich niemals auf einen grünen Zweig bringen wird. Und was noch schlimmer ist: diese Leute um dich herum scheinen nicht schlauer zu sein als du, tatsächlich scheinen einige davon überhaupt nicht schlau zu sein.
Damit begann Lyons einen Rundumschlag gegen die Hofberichterstattung im Silicon Valley. Es ging vor allem gegen Techcrunch-Gründer Michael Arrington und dessen Sprachrohr MG Siegler. Lyons beklagt, die beiden hätten ein System aufgebaut, in dem sie sich mit Investoren ins Bett legen. Seit sie selbst mit Investorengeld einen Techfonds auflegten, würden sie zu wohlwollend über Startups schreiben, an denen sie selbst beteiligt sind. Was folgte, war eine Schlacht mit schmutzigen Kissen, die jeden Techblogger und Leser nachdenklich machen sollte. (weiterlesen …)


















