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Archive for the ‘Startups’

Schmutzige Wäsche in Silicon Valleys Haus- und Hofberichterstattung14.02.12


Wo fing das alles eigentlich an und warum? Fragt man Dan Lyons, müsste Neid der Faktor gewesen sein:

Es ist hart, ein Journalist zu sein, besonders wenn du über Technik schreibst und im Silicon Valley wohnst, weil dann jeder um dich herum furchtbar reich ist, während du in einem Job festhängst, der dich niemals auf einen grünen Zweig bringen wird. Und was noch schlimmer ist: diese Leute um dich herum scheinen nicht schlauer zu sein als du, tatsächlich scheinen einige davon überhaupt nicht schlau zu sein.

Damit begann Lyons einen Rundumschlag gegen die Hofberichterstattung im Silicon Valley. Es ging vor allem gegen Techcrunch-Gründer Michael Arrington und dessen Sprachrohr MG Siegler. Lyons beklagt, die beiden hätten ein System aufgebaut, in dem sie sich mit Investoren ins Bett legen. Seit sie selbst mit Investorengeld einen Techfonds auflegten, würden sie zu wohlwollend über Startups schreiben, an denen sie selbst beteiligt sind. Was folgte, war eine Schlacht mit schmutzigen Kissen, die jeden Techblogger und Leser nachdenklich machen sollte. (weiterlesen …)

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Samwer-Klone fördern die Originale13.02.12


Social Network Pinterest – das Original

Pinterest, Pinterest, Pinterest. Das Web hat ein neues Hype-Thema und die Online-Medien sind voll von Berichten über das soziale Bilderbuch. Fast könne man annehmen, mit dem Rummel ging es diesmal erst so richtig los, als die Samwer-Brüder Pinterest klonten. Bei genauerer Betrachtung sogar nicht nur fast.

Gesehen habe ich Pinterest zum ersten Mal irgendwann im Spätsommer 2011. So richtig ins Bewusstsein rückte der Name des US-Startups bei mir aber erst am 29. November 2011. An jenem Tag las ich davon, dass die Samwer-Brüder über ihre Startup-Fabrik Rocket Internet mit einer Pinterest-Kopie an den Start gegangen waren. Seitdem, scheint es mir, häufen sich Berichte über das US-Startup dies- und jenseits des Atlantiks, den Trend dahinter, das schnelle Wachstum und die damit verbundene Diskussion über das Urheberrecht. Nur einer scheint kaum jemanden zu interessieren: der Samwer-Klon. (weiterlesen …)

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Basic Toolbox: 20.000 Aufrufe in zwei Wochen, jetzt das erste Update07.02.12

Vor zwei Wochen haben wir euch die Basic Toolbox vorgestellt, eine Sammlung von über 100 Apps und Online-Services, die uns gefallen. 20.000 Mal wurde die Box seitdem aufgerufen. Mit unserem kleinen Experiment sind wir damit zufrieden, zumal es gleichzeitig der erste längerfristige Beitrag hier auf dem Blog ist. Wir haben die Box fest in der Seitenspalte verankert: sie soll dauerhaft als Übersicht dienen. Für alle, die nach den spannendsten Tools suchen, aber auch für Startups, die ein wenig Starthilfe benötigen. Heute stellen wir das erste Update der Sammlung vor: die Basic Toolbox 1.5. (weiterlesen …)

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“Xing ist kein LinkedIn-Klon”20.01.12

Interessanter Beitrag von Michael Otto auf Google Plus: Der ehemalige Chef-Techniker von Xing wehrt sich darin gegen den häufig geäußerten Vorwurf, das Netzwerk sei eine Copycat der größeren US-Konkurrenten LinkedIn. Otto: “Das ist definitiv nicht wahr.”

Otto war auch der erste Techniker von Xing und entwarf im August 2003 zusammen mit seinen Geschäftspartnern der Firma epublica die erste Version des Netzwerks, das damals noch OpenBC hieß. Der spätere OpenBC- und Xing-Chef Lars Hinrichs war mit der Idee auf ihn zu gekommen, eine Community aufzubauen. In den Wochen danach habe man die erste Version aus dem Boden gestampft. Von LinkedIn habe man bis zwei Monate nach dem Start nichts gehört, versichert Otto. Dass man sich im Laufe der Jahre angenähert habe, geschah aufgrund der Konkurrenzsituation. Geklont aber wurde nichts. (weiterlesen …)

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“Blitzkrieg”, die neue Single von Oliver Samwer19.01.12

Wer den Schaden hat, … Oliver Samwer hat sicher schon bessere Zeiten erlebt als in den letzten Wochen. Deutschlands bekanntester Startup-KopiererGründer musste erst Kritik an seinen Klonen Wimdu und Pinspire einstecken. Die ähnelten den Originalen Airbnb und Pinterest doch sehr. Dann musste er gegenüber einem Techblogger in einem erstaunlichen Interview sein eingerostetes Englisch offenbaren, bevor er sich mit der Formulierung “Blitzkrieg” in einer Mail an seine Mitarbeiter verhob.

Nein, es kommt noch schlimmer: Wichtige Mitarbeiter seines Startup-Brutkastens Rocket Internet verließen das Unternehmen, um – von der Otto Group mitfinanziert – auf eigene Faust Startups zu klonen. Und jetzt auch noch das: Der Berliner Künstler Joerg Henning alias Terrible Inc hat sich Samwers “Blitzkrieg”-Mail zur Brust genommen – und einen Song daraus komponiert. Der heißt nicht ganz zufällig auch “Blitzkrieg”. (weiterlesen …)

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Wunderkit startet Beta-Phase: Das bessere Google Wave17.01.12

Die Webwelt hat mal wieder etwas Neues auszuprobieren: Wunderkit ist da. Das Projekt des Startups 6Wunderkinder hat seinen bereits vor Monaten angekündigten Collaborative Workspace heute Nacht in die geschlossene Beta-Phase entlassen. Mein erster Eindruck ist gut: Wunderkit verknüpft Produktivitäts-Tools mit den Eigenschaften eines Social Networks. Um gemeinsam mit Freunden zu arbeiten, kann man seinen Account mit Facebook oder Twitter verknüpfen und seine Freunde darüber einladen.

Für das gemeinsame Arbeiten stehen anfangs drei Tools zur Verfügung: ein Task-Manager nach dem Vorbild der eigenen Software Wunderlist, eine Pinnwand und ein Dashboard, das sich an die Twitter-Timeline oder den Facebook-Stream anlehnt. Alles in allem wirkt Wunderkit in der jetzigen Phase auf mich wie eine durchdachtere Version von Google Wave, Googles letztendlich misslungenem Versuch einer Groupware. Wunderlist hat sich auf die wichtigsten Funktionen beschränkt, ist angenehm übersichtlich und hat ein modernes Profil, das nicht zu sehr rauscht. Entgegen der Konkurrenz richtet sich das Tool eindeutig an Privatanwender. (weiterlesen …)

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Gidsy, Amen und Co: Ashton Kutcher investiert in den Generationswechsel deutscher Startups16.01.12

Schauspieler und Webunternehmer Ashton Kutcher hat wieder einmal in ein Berliner Startup investiert. Der Erlebnismarktplatz Gidsy erhält 1,2 Millionen Euro von Kutcher und anderen Investoren wie Index Ventures und Sunstone Capital. Einige Dinge fallen dabei auf: Denn 1,2 Millionen Dollar sind für ein Startup dieser Kategorie im Grunde wenig Geld. Etwa zeitgleich erhält die Social-TV-Community Zapitano, ebenfalls in Berlin beheimatet, 1,7 Millionen Euro Kapital. Darüber liest man allerdings deutlich weniger. Günstig gewählt ist natürlich der Zeitpunkt: Kutcher ist seit vergangener Woche in Deutschland als neuer Hauptdarsteller der Erfolgsserie “Two And a Half Men” zu sehen.

Dann investiert Kutcher wieder einmal in ein Startup, das nicht das erste seiner Art ist. Gidsy hat Konkurrenten wie Yasuu und Ravn. Ähnlich wie bei der Investition in Amen im vergangenen Jahr, ging es Kutcher offenbar auch um die Investition in das neue Berliner Lebensgefühl. Startups wie Soundcloud, Amen und jetzt Gidsy sollen die kreative, künstlerische Komponente der Hauptstadt widerspiegeln. (weiterlesen …)

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Codecademy – Programmieren als guter Vorsatz für 201206.01.12

Nicht immer muss ein neues Jahr als Impulsgeber herhalten, um sich irgendetwas ab- oder anzugewöhnen. Den guten Vorsatz, zumindest mal einen flüchtigen Blick in Richtung Programmieren zu riskieren, habe ich jedenfalls schon häufiger gefasst. Fast immer hat mir das Vorhaben aber schon kurz danach zum Abschied zugewunken. Warum? Sicher nicht das größte Hindernis, aber doch ein Grund: Wer bei 0 anfängt, schlägt sich nicht unbedingt gerne mit dem Aufsetzen von Entwicklungsumgebungen und Apache-Webservern oder der Suche nach dem besten Editor herum.

Schon klar, top motiviert wäre das zu stemmen und spätestens nach den Grundlagen führt wohl bei ernsthaftem Interesse kein Weg daran vorbei. Doch soweit muss man es erstmal schaffen. Vielleicht stellt sich ja auch nach den ersten Gehversuchen heraus, dass Programmieren wie Gitarre spielen ist: Bei anderen schön, bei mir, ähm, nix. Wer erst einmal eine Kostprobe wünscht, möchte noch kein Geld für Kurse im Weiterbildungsinstitut ausgeben, sondern am liebsten direkt loslegen. Genau das könnt ihr – mit Javascript – in der Codecademy. Die gleichnamige Website des Startups liefert euch die Entwicklungsumgebung online und addiert Kontaktmöglichkeiten zu Twitter und Facebook.

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Es gibt tatsächlich eine Firma hinter Ifttt und sie bekommt 1,6 Millionen Dollar05.01.12

Ifttt

So schnell kann’s gehen: Erst am Dienstag schrieben wir und einige andere über Ifttt, jetzt hat der Webautomator eine bereits im Dezember begonnene Finanzierungsrunde abgeschlossen. Relativ schmale 1,585 Millionen US-Dollar gab es für die Firma hinter dem Tool. Investoren sind unter anderem Michael Arringtons CrunchFund, Betaworks und Greylock. Das Tool geriet Anfang der Woche überhaupt erst wieder in den Fokus, weil der Konkurrent Wappwolf eine Anwendung namens Dropbox Automator startete. Ifttt besteht seit Dezember 2010, startete seinen öffentlichen Betrieb aber erst im vergangenen September.

Der Service verknüpft die Funktionen beliebter Webdienste miteinander. Wer zum Beispiel mit der iPhone-App Instagram ein Foto aufnimmt, kann es mithilfe von Ifttt in seiner Dropbox speichern oder an seinen Flickr-Account senden. Man muss dafür nur eines von hunderten Kochrezepten aufrufen und die jeweiligen Accounts miteinander verknüpfen. Wer viel liest, wird zum Beispiel die Möglichkeit lieben, markierte Beiträge im Google-Reader auf seine Read-it-Later-List zu schicken. 1,6 Millionen Dollar klingt nicht nach viel, misst man es daran, dass selbst das Bonner Startup Doo 5,1 Millionen Euro und Soundcloud 50 Millionen Dollar Investorengeld eingesammelt haben. Ifttt allerdings ist ein deutlich kleineres Unternehmen aus San Francisco, das derzeit nur aus zwei Leuten besteht. Sind Ifttt und Wappwolf etwas für euch? Wofür würdet ihr die Tools benutzen?

(Jürgen Vielmeier)

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Besuch beim StartupBus Europe: 4 Tage, 5 Städte, 10 Stunden Schlaf und eine Handvoll Ideen29.12.11

Busfahrten haben bei vielen ein Kindheitstrauma hinterlassen: Ganz hinten saßen die bösen Kinder, zu denen man lieber gehören wollte als zu den Strebern vorne. Tat man aber nicht. Und so saß man in der Zwickmühle: Von hinten kamen Wurfgeschosse und Bierfontänen, von vorne altkluge Sprüche. Den Ärger bekam man trotzdem selbst, weil Busfahrer oder Klassenlehrer nicht entsprechend differenzieren konnten. Eigentlich eine traurige Parabel auf das Leben als Erwachsener: sei in der Mitte der Gesellschaft und du kriegst es von allen Seiten drauf.

Vor diesem Hintergrund mag es auf den ersten Blick wie eine Horrorgeschichte klingen, was Elias Bizannes im März 2010 aus einer Bierlaune heraus erfand: Er wollte mit ein paar Freunden von San Francisco zur Startup-Konferenz SXSW nach Austin in Texas fahren und unterwegs ein Startup gründen. Sagte er zumindest, offenbar ein wenig zu laut. “Es sollte eigentlich ein Witz sein”, wirbt Bizannes mir gegenüber um Verständnis. “Aber die Leute haben das ernst genommen, einige Techblogs schrieben darüber und plötzlich gab es kein Zurück mehr: Wir mussten die Idee durchziehen.” Der StartupBus wurde Realität, ein medialer Erfolg und mehrfach wiederholt. Anfang Dezember startete der erste Original StartupBus in Europa. In vier Tagen ging es von Amsterdam über Kopenhagen, Berlin und Zürich bis nach Paris auf die Startup-Konferenz Le Web 2011. Dort besuchte ich den Bus und wollte dem vermeintlichen Horror auf die Schliche kommen. (weiterlesen …)

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Robert Basic will Buzzriders im Januar starten: Neuer Technikhub22.12.11

Robert Basic will Buzzriders starten. Der Gründer und Namensgeber unseres Blogs, das er vor knapp drei Jahren an meinen Brötchengeber Serverloft/Onlinekosten verkaufte, will sich in Kürze mit dem Technikhub zurückmelden. Es soll zum einen ein Informationsportal werden, zum anderen eine Art Anlaufstelle für Technikinteressierte. Wer will, kann sich bereits jetzt auf einen Verteiler setzen lassen, um Produkte zu testen oder zu Veranstaltungen eingeladen zu werden.

Unter Buzzriders.com hatte Basic ursprünglich vor, dem Open-Source-Gedanken folgend, ein Portal für Lokaljournalismus zu eröffnen. Bereits kurz nach dem Verkauf, Anfang 2009, ging es an die Planung, ein Start erfolgte nie. Das neue Buzzriders soll sich um Themen abseits der heute gängigen Mainstreams kümmern. Es gehe um “High Tech Produkte, Entwicklungen, Veränderungen in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Militär, Haushalt, Kommunikation”, heißt es auf der Website des Projekts. Basic selbst will der Mittler sein, der Produkte und Events auswählt und Einladungen oder Testgeräte (außer im Bereich Militär) organisiert. Er setzt den Schwerpunkt auf Hightech und Innovationen. Was haltet ihr von der Idee?

(Jürgen Vielmeier)

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“Mach deinen kostenlosen Dienst attraktiv, dann zahlen die Nutzer freiwillig”21.12.11


Instagram-CEO Kevin Systrom

Das Geschäftsmodell ist fast so alt wie das Internet – und als besonders beliebt gilt es nicht: Freemium. Ihr erlebt es in vielen Diensten, die ihr täglich nutzt, vielleicht bei eurem Webmailer oder der Testversion einer Software: Das Basisangebot ist kostenlos. Wollt ihr das Produkt in vollem Umfang nutzen, müsst ihr etwas dafür zahlen. Immer häufiger in letzter Zeit höre ich zwei interessante Aussagen von Gründern dazu: “Wenn 5 Prozent der Nutzer zahlen, finanziert das unser ganzes Geschäft” und: “Biete ein gutes Produkt kostenlos an, dann zahlen die Leute freiwillig.”

Vor allem letztere Devise ist interessant. Kevin Systrom von Instagram handelt danach. Seine erfolgreiche Foto-App ist seit dem Start im Herbst 2010 kostenlos und hat inzwischen mehr als 15 Millionen Nutzer angelockt. Investoren pumpten bislang 7,5 Millionen US-Dollar Kapital in das kleine Unternehmen, was für das Team aus gerade einmal 6 Mitarbeitern locker ausreicht. Künftig will man Geld über Zusatzservices wie besondere Filter einnehmen. “Wir glauben aber, dass unser Kernprodukt immer kostenlos bleiben wird”, schreibt das Foto-Startup auf seiner Website. (weiterlesen …)

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Doo-Gründer Frank Thelen: “Wir wollen das Papier töten”19.12.11


Doo-Gründer Marc Sieberger und Frank Thelen.

Berlin hat in diesem Jahr in die Herzen von Investoren und US-Medien erobert. Die heißesten Startups der Welt schießen gerade an der Spree wie Pilze aus dem Boden. Die Doo-Gründer Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch haben als Standort trotzdem die alte Hauptstadt Bonn gewählt – und vor zwei Wochen 5 Millionen Euro Kapital von drei Investoren eingesammelt. Der Unbehelligte reibt sich die Augen: Dort, im ruhigen Bad Godesberg, nur einen Steinwurf von einem Cineplex entfernt, soll derzeit eines der heißesten Tools der Welt entstehen? Doo könnte das nächste Evernote werden: ein Dienst, der alle Dokumente an einer Stelle sammelt und über die Cloud synchronisiert, damit man nie wieder die Übersicht verliert. Thelen erklärte mir im Interview, wie eigener Leidensdruck ihn praktisch dazu zwang, die Idee umzusetzen und warum das ein potenzieller Milliardenmarkt ist.

Die drei Gründer kennen sich noch aus ihrem früheren Unternehmen IP Labs, das sie vor knapp vier Jahren an Fujifilm verkauften. Sie blieben dennoch vorerst im Management tätig. Thelen und Sieberger gründeten dann Anfang 2010 den Startup-Investor E42, der sich unter anderem an MyTaxi, KaufDa und den 6Wunderkindern beteiligte. Bislang ist Doo noch nicht offiziell gestartet. Ende Januar soll die Closed-Beta-Phase beginnen. Da ich mich als Bonner über das rare Webgeschehen vor Ort immer sehr freue, stattete ich Doo vergangene Woche einen Hausbesuch ab. Dort stand mir Thelen Rede und Antwort, stellte mir das kommende Produkt vor und erklärte, warum der Standort Deutschland ihm mit seinen Datenschutzgesetzen in diesem Falle einen wunderbaren Vorteil bietet. (weiterlesen …)

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Musikabo-Flut: Ihr habt die Wahl15.12.11

Sony

Immer wieder fragt ihr uns: “Was sind die besten Musikabos und wo finde ich die besten Angebote?”. Nein, um ehrlich zu sein, fragt ihr uns das eigentlich nie. Obwohl es langsam in der Tat unübersichtlich wird, nachdem in dieser Woche auch noch Rara in Deutschland gestartet ist und Deezer in der kommenden Woche folgen soll. Fast allen Diensten gemeinsam ist das Angebot einer Basis- und einer Premium-Version.

Die Basis-Version erlaubt meist das werbefreie Anhören auf dem PC oder Mac. Die Premium-Version bietet zusätzlich die Möglichkeit, die Songs auf einem Smartphone zwischenzuspeichern und unterwegs zu hören. Auch weitere Besonderheiten wie besondere Playlists kommen in der Premium-Version meist vor. Wir haben hier eine Ultrakurzübersicht der Angebote in alphabetischer Reihenfolge. Ihr habt die Wahl – oder könnt euch eure Musik nach wie vor kaufen statt abonnieren. (weiterlesen …)

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“Motherfucker” gesucht: Startup Tripmeister wirbt um Entwickler [Update]12.12.11

Update unten.

Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister in einer Stellenanzeige schreibt: “Programming, Motherfucker. Do You Speak it?” Die Berliner suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgründer sein darf.

Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch so hieß) für seinen Song “Sexy Motherfucker” von Sittenwächtern als “pervers” beschimpft wurde. Die Zeiten haben sich geändert und der Begriff Motherfucker hat inzwischen einen Coolnessfaktor erreicht. Aber wie kommt man auf die Idee, damit für sich und einen Job bei sich zu werben? Ich habe den Jungs mal eine E-Mail geschickt und werde hier updaten, wenn Antwort kommt. (weiterlesen …)

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