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Archive for the ‘Hardware’

Aus Angst vor Ballmer: Mitarbeiter verstecken ihre iPhones15.03.10

So locker wie bei seinem Besuch an der Trevecca Nazarene University in Nashville reagiert Steve Ballmer offenbar nicht immer, wenn er mit einem Produkt seines Erz-Rivalen Apple konfrontiert wird. Damals hatte ein Student ihn gefragt, ob er dessen Mac signieren würde. Der Microsoft-CEO machte gute Miene zum bösen Spiel und kritzelte seinen Namen und eine kleine Botschaft – “Need a new one?” – auf das Gerät (Für alle, die es nicht kennen, habe ich das Video weiter unten nochmal eingebettet). Weniger “amused” ist Herr Ballmer aber offenbar, wenn seine eigenen Angestellten Apple-Produkte denen des Software-Riesen vorziehen.

Dem “Wall Street Journal” zufolge soll ein Microsoft-Mitarbeiter auf einem Firmen-Meeting versucht haben, ein paar Schnappschüsse von seinem Boss zu machen – und zwar mit einem iPhone. Dieser reagiert prompt, riss dem Unglücksraben das Smartphone aus der Hand, legte es auf den Boden und tat so, als würde er es mit seinem Fuß zertreten. Die Botschaft an die Tausende von Microsoft-Beschäftigten, die dem Spektakel beiwohnten, dürfte klar gewesen sein. Seitdem trauen sich nur noch die wenigsten von ihnen, ihr iPhone auf dem Firmengelände öffentlich zu benutzen. (weiterlesen…)

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Google wird von China ermahnt – und Microsoft freut sich12.03.10

Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte. Letzterer könnte Microsoft sein, die anderen beiden sind Google und China. Kurz zur Erinnerung: Mitte Dezember des vergangenen Jahres wurden der Suchriese und knapp zwei Dutzend andere Unternehmen Opfer einer gezielten und schweren Cyber-Attacke. Wie sich herausstellte, wurde sie von chinesischen Elite-Schülern im Auftrag der kommunistischen Regierung des Landes durchgeführt, was China allerdings bestreitet. Als Reaktion auf den Angriff hatte Google angekündigt, die vereinbarte Zensur in China zu beenden und sich notfalls sogar komplett aus dem Land zurückzuziehen. Seitdem suchen beide Parteien nach einer Lösung, beharren aber weiter auf ihrem jeweiligen Standpunkt. Diesen hat der chinesische Minister für Industrie und Informationstechnologie, Li Yizhong am heutigen Freitag noch einmal in deutliche Worte gepackt.

Am Rande der Tagung des Volkskongresses in Peking stellte er klar, dass Google “die Konsequenzen wird tragen müssen”, wenn die von der chinesischen Regierung geforderten Zensurbestimmungen nicht auch weiterhin umgesetzt werden. Und weiter: “Ich hoffe, Google kann Chinas Regeln und Bestimmungen respektieren. Wenn jemand auf Maßnahmen beharrt, die gegen chinesisches Recht verstoßen, dann wiederhole ich: Dieser jemand ist unfreundlich und unverantwortlich und wird die Konsequenzen selbst zu verantworten haben.” Eine recht deutliche Ansage und es stellt sich die Frage, ob man Google an seinen Taten oder nur den Worten wird messen können. (weiterlesen…)

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Spielzeug wird zum Elektroschocker: Wer zu viel denkt, wird bestraft11.03.10

Im Original stammt der Mindflex vom amerikanischen Spielzeugkonzern Mattel, wurde zu Beginn des vergangenen Jahres auf der CES vorgestellt (keine Ahnung, ob es das Teil mittlerweile auch bei uns zu kaufen gibt) und war ein echter Hingucker. Es befähigte nämlich den Spieler, nur Kraft seiner Gedanken einen kleinen Ball durch ein Plastiklabyrinth zu führen. Der Trick dabei bestand darin, dass mittels eines Kopfaufsatzes die Hirnströme gemessen wurden und je stärker diese waren, desto stärker blies ein Ventilator den Spielball durch die Lüfte.

Nun haben die Jungs von Harcos Labs ihre eigenen Vorstellungen davon gehabt, was man mit dem Mindflex so alles anstellen könnte und haben sich eine Do-it-yourself-Variante desselbigen gebastelt. Auch bei ihr werden die Hirnströme gemessen, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Nun gilt es, so gut wie möglich nichts zu denken und seine Gehirnströme auf einem niedrigen Level zu halten. Steigt deren Intensität nämlich, was durch eine Ampel-ähnliche Lämpchenanordnung angezeigt wird, und übersteigt dabei einen kritischen Punkt, setzt es… Stromstöße (siehe Bild). Wer andere nicht leiden sehen kann, sollte jetzt nicht weiter lesen, alle anderen werden vermutlich mit den (freiwilligen) “Testpersonen” mitlachen müssen… (weiterlesen…)

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Energizer: Software zum USB-Ladegerät enthält Trojaner08.03.10

Das gleiche traurige Schicksal, das zuvor schon die Unternehmen Seagate, Apple und Best Buy ereilt hatte, ist nun auch dem amerikanische Batterie-Hersteller Energizer widerfahren. Wie am vergangenen Freitag von Konzernseite bestätigt wurde, hat das Unternehmen seinen Kunden unwissend und ungewollt ein mit Viren infiziertes Produkt verkauft. Dabei geht es um Ladegeräte des Modells Energizer DUO, die seit dem Jahr 2007 in den USA, Lateinamerika, Asien und Europa verkauft wurden und per USB-Anschluss AA-Akkus aufladen. Auf der zu diesem Gerättyp gehörenden Software, mit der der Ladestatus der Batterien auf dem PC angezeigt wird, wurde von Hackern eine Backdoor-Malware eingeschleust. Dies fand das United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsexperten von Symantec heraus.

Installiert der Energizer-Kunde diese Software auf seinem Windows-PC (wieder einmal ist nur das Betriebssystem von Microsoft betroffen, Verwender von MAC OS X brauchen sich keine Sorgen zu machen), wird die Datei ”Arucer.dll” angelegt, bei der es sich um einen gefährlichen Trojaner handelt. Dieser liegt dann auf dem TCP-Port 7777 auf der Lauer und wartet dort auf die von seinem Herrn via Internet übermittelten Befehle: Daten runterladen oder versenden, Informationen klauen, Programme ausführen oder in der Windows-Registry rumpfuschen. Alles kein Problem. Dem Cyber-Kriminellen stehen praktisch alle Türen und Tore eines derart infizierten PC offen.

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Piezoelektrizität: Nokia patentiert das selbstversorgende Klackerhandy08.03.10

Ainergy war eine tolle Idee, erwies sich in der Praxis jedoch tatsächlich als Flop. Das kleine Gadget sollte es möglich machen, alleine durch Umwandlung beliebiger WLAN-Signale genug Energie zu erzeugen, um in 1,5 Stunden die Akkus eines Handys aufzuladen. Heise hat hier noch einmal nachgerechnet und kam zu dem Ergebnis: hier ist noch einiges an Laborarbeit angesagt!

Es müssen also andere Lösungen her. Nokia besinnt sich nun auf eine Technik, die gut 130 Jahre auf dem Buckel hat und hat in den Staaten bereits ein Patent darauf angemeldet: Piezoelektrizität lautet das Zauberwort. Was das ist? “Durch mechanischen Druck verlagert sich der positive und negative Ladungsschwerpunkt. Dadurch entsteht ein Dipol, bzw. eine elektrische Spannung am Element”, verrät uns Wikipedia, doch ich wäre dankbar, wenn in den Kommentaren die Elektrotechniker unter euch das mit verbalen Bauklötzchen verständliche nachbauen könnten. (weiterlesen…)

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Offiziell bestätigt: Apple bringt das iPad am 3. April ab 499 Dollar05.03.10

ipad

Ladies and gentlemen! Let me introduce to you, the one and only… iPad! – Ganz so feierlich und spektakulär wie Steve Jobs bekomme ich das leider nicht hin. Trotzdem dürfte meine Nachricht dem einen oder anderen aufgeregt wartenden Apple-Fan einen Freude-Schauder über den Körper jagen. Ja, es ist da, – jedenfalls fast. Wie die gerade ins Haus geflatterte Pressemitteilung verrät, wird das “magische und revolutionäre iPad” ab Samstag, den 3. April in den USA erhältlich sein. Eine Vorbestellung über den Online Store ist ab dem 12. März möglich. Hierzulande müssen sich die Kaufwilligen noch bis Ende April gedulden. Das gute Stück wird in den USA ab einem Preis von 499 Dollar (etwa 367 Euro) erhältlich sein, bei uns dürften noch ein paar Euro wegen Transportkosten und anderer “Umstände” oben drauf kommen. Gerne übersetzt Apple den Dollar-Betrag ja auch 1:1 in Euro. Genaueres hierzu erfahren wir erst im April. 

Für den oben genannten Einstiegspreis erhält der (amerikanische) Kunde das iPad in der WLAN-Version und mit 16 Gigabyte Speicher. Die großen Brüder mit 32 Gigabyte und 64 Gigabyte wird es für 599 beziehungsweise 699 Dollar (umgerechnet knapp 440 respektive 514 Euro, das nur zur Orientierung) geben. Die WLAN + 3G-Modelle werden auch in den USA erst gegen Ende des nächsten Monats verfügbar sein. Die Preise schrauben sich dann entsprechend nach oben: 629 Dollar (463 Euro) für das 16-, 729 Dollar (536 Euro) für das 32- und last but not least 829 Dollar (610 Euro) für das 64-Gigabyte-Modell. Zu beziehen sind die Geräte dann, wie die anderen Apple-Produkte auch: nämlich über den Apple Store, die Apple Retail Stores und Apple-Fachhändler. (weiterlesen…)

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Mit dem ‘Porn Detection Stick’ gegen unsittliche Formen, Kurven und Fleischtöne auf dem PC04.03.10

All ihr frühreifen Söhne und lüsternen Kollegen da draußen: zieht euch warm an! Eure Väter und Chefs könnten euch nämlich schon bald mit dem “Porn Detection Stick” auf die Pelle beziehungsweise an eure Computer rücken. Mit diesem USB-Stick soll es laut Hersteller möglich sein, eine 500 Gigabyte große Festplatte mit über 70.000 Bildern innerhalb von 90 Minuten nach Porno-Material zu durchsuchen. Und zwar auch nach solchem, das bereits gelöscht wurde. Die Fehlerrate soll dabei unterhalb von einem Prozent liegen.

Hierzu sind nur zwei schnell erledigte Schritte nötig: Zunächst wird der Stick in einen mit Windows XP, Vista oder 7 ausgestatteten PC (arbeiten an ihnen die schlimmsten Übeltäter?) eingesteckt und anschließend die entsprechende “PornDetectionStick.exe”-Datei auf dem Stick ausgeführt. Los geht die XXX-Suche oder – wie der Hersteller es nennt – die “Drecksarbeit”. Mittels einer Reihe speziell ausgetüftelter Algorithmen werden alle auf dem Computer vorhandenen Bilder auf Fleischtöne, Formen und Rundungen, Gesichter und andere “verräterische” Merkmale hin untersucht und jene mit vermeintlich schmutzigem Inhalt rausgefiltert. Bei wem sich hingegen ausschließlich Sex-Filmchen auf der Platte befinden, der ist im Glück – die findet der Porn-Stick nämlich nicht. (weiterlesen…)

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Tunebug: Mobiler Lautsprecher sorgt mit Planarwellen für mächtig Stimmung [CeBit]02.03.10

André wirbelt über das Messe-Gelände der CeBIT wie ein Tasmanischer Teufel (Looney Tunes-Gucker wissen Bescheid), um uns mit Infos zu versorgen. Und so bleibt ihm manchmal nur die Zeit, um kurz an einem Stand zu halten, vor Erstaunen die Augenbraue zu heben und dann direkt wieder zum nächsten Aussteller, Gespräch oder einer Pressekonferenz zu eilen. Zwischendurch gelingt es ihm aber doch, ein paar Eindrücke und Daten an das Mutterschiff zu funken, so wie zuletzt die Bilder vom Tunebug der Firma Silicon Valley Global (SVG).

Bei dem “Klang-Käfer” handelt es sich um einen kleinen, tragbaren Lautsprecher für Gadgets wie Smartphones oder MP3-Player, die Musik abspielen können und über eine 3,5-Milimeter-Phonobuchse verfügen. Allerdings unterscheidet sich seine Funktionsweise von der herkömmlicher Lautsprecher. Damit ein Tunebug nämlich Töne ausspuckt, muss er an einer planen Oberfläche (etwa eines Fensters oder Tisches) befestigt werden. Dank einer von SVG speziell entwickelten ”SurfaceSound“-Technologie durchdringen die Schallwellen dann diese Unterlage und verwandeln sie dadurch in einen Planarwellen-Lautsprecher. Und hier haben wir auch schon den zweiten Unterschied. Während ”normale” Boxen die Schallwellen in alle Richtungen aussenden (Stichwort: Kugelwellen), sind die des Tunebug nur nach vorne ausgerichtet (eine gute Erkläung zu den beiden Wellen-Arten mit anschaulichen Skizzen gibt es auf der Seite der CBC). Hierdurch wird laut Hersteller in vielen Fällen eine wesentlich höhere Klangqualität erreicht. Dies kann dem nachfolgenden Video und vor allem den beiden Bildern nicht entnommen werden… (weiterlesen…)

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Microsoft ‘Mobile Surface’: Kamera-Projektor-System ersetzt Touchscreen02.03.10

Momentan dreht sich bei Basic Thinking alles um die Neuheiten von der CeBIT und André (und auch einige von euch) ist vor Ort, um uns mit den aktuellsten und interessantesten Informationen rund um die IT-Messe zu versorgen. Leider ist aber nicht jeder Aussteller bereit, in Hannover sein gesamtes Innovationspulver zu verschießen. Microsoft beispielsweise hat dem Publikum bisher seine Cloud-Ambitionen und den Kinder-PC vorgestellt, die Präsentation der Weiterentwicklung des Surface-Table spart man sich aber leider für ein anderes Event auf.

Erst auf der TechFest 2010, die morgen in Redmond beginnt, wird Microsoft sein sogenanntes “Mobile Surface” vorführen. Hierbei handelt es sich um ein neuartiges “Interaktions-System” für das Mobile Computing. Oder einfacher ausgedrückt: Die Technologie des Multi-Touch-Tables wird mittels eines Kamera-Projektor-Systems auf Smartphones und andere mobile Geräte übertragen. Hierzu wird zunächst der Inhalt des Gadget-Displays in vergrößertem Maßstab auf eine ausgesuchte Unterlage projeziert (beispielsweise einen Tisch oder ein Blatt Papier). Durch eine Kamera, die die Handbewegungen des Users registriert und als Befehle interpretiert, verwandelt sich die bestrahlte Fläche anschließend quasi in ein Multi-Touch-Pad. Schaut euch mal die Demo an: (weiterlesen…)

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AVM und die FRITZ!Boxen: Verstärkter Angriff auf das Wohnzimmer [CeBIT]02.03.10

Wenn man die Jungs von AVM so reden hört, bekommt man schnell den Eindruck, als würden sie sich in einem konjunkturimmunen Umfeld bewegen: “2009 haben wir – wir schon in den Jahren zuvor, nur schwarze Zahlen geschrieben”, jubelt Geschäftsführer Johannes Nill. Die 420 Mitarbeiter am Standort Berlin haben im vergangenen Jahr 200 Millionen Umsatz generiert. Heute verfügt AVM in Deutschland über einen Marktanteil von 68 Prozent (Nummer zwei ist Zyxel mit 8 Prozent), in Europa sind es 21 Prozent (Platz eins belegt Thomsen mit 23 Prozent).

AVM hatte zur CeBIT geladen, um ein paar Produktinnovationen anzukündigen, darunter die neue FRITZ!Box 3370, den Einsteiger-Router, der nun den N-Standard verpasst bekommen hat und dank dreier Datenströme mit bis zu 450 Mbit/s Daten herumschießen kann. Die zweite Neuheit ist die FRITZ!Box Fon WLAN 6360 – ein Router, der für Nutzer von Kabelinternet entwickelt wurde. Auch er unterstützt N-WLAN und ist nebenbei eine komplette TK-Anlage. Wirklich neu – da muss ich widersprechen, Herr Nill – sind keine der beiden Geräte: sie wurden bereits im Januar vorgestellt. (weiterlesen…)

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LG zeigt erstes Windows Phone7-Smartphone – aber nicht in Aktion01.03.10

Das wird die Tech-Kollegen von Engadget aber besonders gefreut haben. Denn auf der zweiten von ihnen veranstalteten Engadget Show hat Microsofts Aaron Woodmann für eine echte Weltpremiere gesorgt. Der Leiter der Mobile-Abteilung zauberte nämlich während eines Interviews ein LG Smartphone aus dem Hut – den Prototypen eines mit Windows Phone 7 ausgestatteten Smartphones. Mitte des vergangenen Monats hatte der Softwarehersteller das OS erst vorgestellt und dafür durchaus wohlwollende Kritiken erhalten.

Wie ihr nach dem More-Tag in einem Mitschnitt des Interviews sehen könnt, würde das Teil aber leider nicht “in action” gezeigt und der Microsoft-Manager hielt sich bezüglich der Ausstattung auch relativ bedeckt. Die totale Sensation blieb damit aus (und dass LG zu Microsofts Partnern gehören würde, war auch schon bekannt) und so bleibt nur das zu beschreiben, was offensichtlich ist: Das LG verfügt über eine ausschiebbare QWERTY-Tastatur, eine – laut Engadget – Fünf-Megapixel-Kamera mit dazugehörigem Blitz auf der Rückseite sowie insgesamt sechs Tasten: neben den von Microsoft geforderten “Home”-, ”Zurück”- und ”Bing-Suche”-Buttons auch einen für die Kamera, die Lautstärke und zum Einsschalten des Geräts. (weiterlesen…)

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Shuttle XS35: HD-tauglicher Minirechner für den Fernseherrücken [CeBIT]26.02.10

Gestern standen die grauen Kisten noch unter den Schreibtischen, heute befestigt man den Rechner mit Tesafilm auf der Rückseite des Fernsehers. Neuestes Beispiel ist der Barebone XS35, den Shuttle schon wenige Tage vor der CeBIT aus dem Hut zaubert.

Der Nettop-Baukasten misst 3,3 Zentimeter in der Breite. Damit er auch am Fernseher hängen bleibt, findet sich an einer Seite eine genormte VESA-Montagefläche. Im Inneren pocht ein Intel Atom D510 Dual-Core-Prozessor (mit 2 x 1,66 GHz) und ein NM10 Express Chipsatz.

Als Grafikkarte kommt eine NVIDIA GT218 (ION2) zum Einsatz, die laut Unternehmen für “flüssige 3D- und Videodarstellung” sorgen soll. Bild und Ton können über einen HDMI-Anschluss für den Fernseher angezapft werden. Auch an sonstigen Schnittstellen wird nicht gegeizt, an Bord sind fünf USB-Anschlüsse sowie Buchsen für VGA, LAN und Audio. Ein Multiformat-Cardreader ist ebenfalls dabei. (weiterlesen…)

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Samsung Glamour S7070 im Test: Zwischen Hello Kitty und Grand Dame25.02.10

Irgendwann vor ein paar Tagen landete eine Mail in meinem Postfach: “Hey, hab ihr mal Lust, das Samsung Diva auszuprobieren?” Ich öffnete die Bilder im Anhang und war beim Anblick irgendwo zwischen Schrecken und Faszination gefangen: “Das Ding ist so was von Porno – das müssen wir testen”, schrieb ich zurück.

Und hier liegt es nun vor mir, das Samsung Diva, das hierzulande unter der Bezeichnung Samsung Glamour S7070 in die Läden kommen wird (249 Euro ohne Vertrag). Das Handy ist Teil der neuen Lady-Offensive der Südkoreaner, deren Marketing-Abteilung sich die Glamour-Line hat einfallen lassen: ein telekommunikatives Accessoire für “moderne, stilbewusste Frauen”, wie die Presseabteilung es nennt.

Zunächst zu den harten Fakten: Das Samsung Glamour S7070 misst 10,1×5,5×1,3 Zentimeter und wiegt rund 94 Gramm. Das 2,8 Zoll große Touchdisplay bringt es auf 16 Millionen Farben – die Auflösung liegt mit 240×320 Pixeln eher im durchschnittlichen Bereich. Bluetooth, EDGE-Unterstützung, Radio und ein MP3-Player sind an Bord, wobei der interne Speicher per SD-Karte auf acht Gigabyte aufgestockt werden kann. Auf dem Rücken befindet sich eine 3,2 Megapixel starke Kamera, die immerhin einen zweifachen, digitalen Zoom hinbekommt. Nicht der Burner? Nun, ich wollte das S7070 auch nicht aus der Sicht eines Smartphone-Fetischisten, sondern aus der einer… modernen, stilbewußten Frau darstellen. (weiterlesen…)

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Neue Lehrstunde: Laptop + flüssiger Stickstoff = Ruhe im Hörsaal22.02.10

Kieran Mullen, ein Physik-Professor an der University of Oklahoma, ist entweder dermaßen beliebt, dass er sich einen solchen Stunt ohne Verlust seines Ansehens erlauben konnte. Oder er ist so genervt von überfüllten Hörsälen – oder besser: von zu vielen Studierenden -, dass er hoffte, damit einige von ihnen dazu zu bewegen, sich für einen anderen Dozenten zu entscheiden. Jedenfalls hat er seinen Studenten und Studentinnen verboten, Gadgets jeglicher Art mit ins Auditorium zu bringen. Neben Handys meint er damit vor allem Laptops, die seinen Worten nach nur “eine Ablenkung” darstellen.

Um nun zu demonstrieren, wie ernst es ihm mit diesem Bann ist, hat er zu einer ebenso drastischen wie plastischen Maßnahme gegriffen. Vor versammelter Mannschaft platzierte er auf seinem Pult einen speziellen Kübel, steckte einen Laptop hinein – und übergoss ihn mit flüssigem Stickstoff. Mit den Worten: “Das ist nur Flüssigstickstoff, der allein wird den Computer also nicht beschädigen. Aber das hier schon!”, schmetterte der vermeintlich verrückte Professor das unterkühlte Teil dann mit Schmackes auf den Fußboden und beförderte es dadurch ins Gadget-Nirvana. (weiterlesen…)

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Story Book InColor: Kinder-Elektrobuch als neue Bubu-Maschine22.02.10

Tja, der E-Book-Boom wird wohl auch nicht spurlos an den Kinderzimmern vorbeigehen. Im vergangenen Jahr haben wir bereits zaghafte Lösungen aus Japan vorgestellt: etwa ein Bilderbuch mit iPhone-Einschub – doch 2010 nimmt das Ganze professionelle Formen an. Wie Aiptek gerade verlauten lässt, ist für Deutschland eine Revolution der Gutenachtgeschichte geplant, schon nach der CeBIT soll es losgehen.

Eigentlich ist Aiptek für digitale Bilderrahmen und Low-Tech-Kameras bekannt, doch der Markt ist hart umkämpft und so muss man wohl immer wieder mit etwas Unerwartetem um die Ecke kommen. Nun also das “Story Book InColor”, eine Art audiovisuelles Wiegenlied-Paket, das gestresste Eltern abends entlasten soll. Und so funktioniert der Reader: Von außen sieht er wie ein normales Bilderbuch auf, klappt man dieses aber auf, erscheint ein acht Zoll großes Farbdisplay (mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel), dem ein Lautsprecher zur Seite steht. Der interne Speicher fasst ein Gigabyte, kann durch SD-, SDHC-, MMC- oder MS Pro-Speicherkarte aber auf 16 GB aufgemotzt werden. Neben den Büchern – zu denen wir gleich kommen – kann InColor JPGs darstellen (mit automatischer Bildrotation), sowie AVIs und MP3s abspielen. Laut Aiptek soll der Akku des Readers im Dauerbetrieb vier Stunden durchhalten, damit die Kleinen aber erst gar nicht so lange vor dem Mäusekino hängen bleiben, gibt es alle 20 Minuten den automatischen Hinweis: “Hey, mach mal eine Pause!”. (weiterlesen…)

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