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Archive for the ‘Hardware’

ZoomIt: iPhone-Speicher per SD-Karte erweitern09.02.10

Es gibt ja bereits einen Haufen zweifelhafter Accessoires für das iPhone und den iPod Touch (wie diesen externen Akku) – doch dieses kleine, neue Gadget, das heute das Licht der Welt erblickte, könnte tatsächlich ein nützlicher Helfer im Alltag sein. Der Adapter hört auf den Namen zoomIT und stammt aus der Fabrik der kalifornischen Firma zoomMediaPlus. Dabei handelt es sich um eine Aufsteck-Erweiterung für SD-Karten, die an die 30-Pin-Buchse andockt und fortan volle Flash-Speicher entlastet.

Wird zoomIT das erste Mal angeschlossen, wird der Nutzer gebeten, eine eigens dafür entwickelte App aus dem App Store zu laden. Nach der Installation können Besitzer dann wie gewohnt auf die Inhalte der SD-Karte zugreifen: Sämtliche Dateiformate, die das iPhone SDK 3.0 verarbeiten kann, werden auch unterstützt – also Fotos, Musik (ohne DRM), Videos und Dokumente (.PPT, .XLS, .DOC, .PDF und so weiter). Gleichzeitig bietet die zoomIT-App die Möglichkeit, diese Dateien per Button-Touch als Mail zu versenden oder auf Facebook oder Flickr zu schießen. Die File-Größe wird bei Fotos je nach Bedarf verringert, um dem lahmen UMTS-Upload gerecht zu werden. (weiterlesen…)

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Akku-Warnung bei Windows 7: Kein Fehler, sondern Feature, sagt Microsoft09.02.10

Ich kenne den genauen Wortlaut der Warnung nicht, den diepresse.com mit “Es gibt ein Problem mit Ihrem Akku. Ihr Computer wird sich in Kürze abschalten” wiedergibt. Doch Tatsache ist, dass wohl eine ganze Menge Nutzer, die Windows 7 auf ihren Notebooks laufen haben, in den Genuss der neuen Dialogbox kommen. Im Microsoft-Forum geht jedenfalls die Post ab, auch deutsche User machen dort ihrem Ärger Luft. Kein bisheriges Betriebssystem habe ihnen bislang den Vorschlag unterbreitet, den Akku in die Tonne zu werfen und sich Ersatz zu besorgen. Windows 7 bleibt von der Verwunderung unbeeindruckt und spuckt weiterhin Warnungen aus, auch wenn die Energiereserven auf 100 Prozent stehen.

Das Problem ist bekannt – und zwar schon seit über acht Monaten, doch erst jetzt meldet sich Microsoft mit einem offiziellen Statement zum Problem zurück. Man habe die Beschwerden eingehend untersucht und sei zu dem Schluss gekommen, dass “Windows 7 in allen Fällen völlig korrekt defekte Batterien erkannt” habe. (weiterlesen…)

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HTC Incredible: Milestone-Killer kommt mit optischer Maus08.02.10

Es ist natürlich ein cleverer Schachzug des Marketings, ein eigenes Produkt gleich mit dem Namen “Incredible!” auszustatten – dabei dürfte HTCs neuster Streich solche Spielereien nicht einmal nötig haben. PocketNow hat in der Nacht geleakte Fotos nebst einigen interessanten Infos zum neuen Android-Handy der Taiwanesen gepostet. Und was wir geboten bekommen, sieht richtig toll aus.

Auffälligstes Merkmal des Incredible ist das wirklich brillante Touchscreen-Display, das seine Knackigkeit vermutlich AMOLED verdankt (ganz sicher ist man sich dabei aber noch nicht). Seine Größe soll zwischen 3,5 und 3,7 Zoll liegen. Im Inneren pumpt ein Snapdragon-Prozessor (1GHz), dem 256 MB RAM zur Verfügung stehen. Eine Kamera ist ebenfalls an Bord, die mittels zweier LEDs auch bei schlechter Beleuchtung gut arbeiten müsste. (weiterlesen…)

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PrePeat-Drucker benötigt keine Tinte oder Papier – kostet dafür aber satte 5.500 Dollar05.02.10

Dass die Preise für Drucker-Tinte zu hoch sind, hat André uns ja zu Beginn der Woche anhand eines sehr eindringlichen Vergleichs vor Augen geführt. Daher wäre ein Drucker, der keine Tinte verbraucht, herzlich willkommen. Umso mehr, wenn er auch kein Papier benötigt – zumindest sollte man das annehmen. Auf den PrePeat-Drucker der japanischen Firma Sanwa Newtec trifft nämlich beides zu, ob er nun aber so viel günstiger und umweltschonender ist, als ein herkömmliches Peripheriegerät, ist die Frage.

Das Wunder-Gerät kostet nämlich satte 5.500 Dollar (etwa 4.000 Euro) und jedes der benötigten Spezial-Blätter nochmal 3,30 Dollar (knapp 2,40 Euro). Und so funktioniert das Ding: Im PrePeat befindet sich ein Präzisions-Thermalkopf, der Impulse unterschiedlichster Hitzgerade punktgenau aussenden kann. Legt man nun eine der speziell angefertigten, hitzeemfpindliche Plastikfolien ein, wird der gewünschte Text oder das Bild in einem Grauton quasi darin eingebrannt. Der Clou ist nun, dass diese Prozedur mit ein und demselben Blatt ungefähr Tausend Mal wiederholt werden kann. Durch Verwenden einer anderen Temperatur löscht der Thermalkopf den vorhergehenden Text oder überschreibt ihn. Und so sieht ein PrePeat in Aktion aus: (weiterlesen…)

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Heilsbringer Multitouch: Ein würdiger Ersatz für Papier und Druckerschwärze?04.02.10

Damals, in der Vorlesung, rutschte man mit dem Hintern auf dem Stuhl nach ganz vorne, als es plötzlich um das Rieplsche Gesetz ging. Und ich hoffe, es wird jetzt nicht zu HuiBuh-akademisch. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine (heute umstrittene) medienwissenschaftliche Annahme, dass kein Medium komplett neu entsteht – sondern ein neues Medium immer das Beste vom vorherigen mitnimmt. Klingt kompliziert? Ein Beispiel: Als die ersten News-Websites in den Neunzigern auftauchten, kamen sie im altbewährten Zeitungsformat: Spalten, Headlines, Bilder, Texte – fertig! Sie waren so aufgebaut, wie man sie vom Print-Pendant her kannte. Man hätte ja annehmen können, dass die neuen Möglichkeiten des Internet zu etwas völlig Neuem reizen könnten.

Horst Wenzel von der Berliner Humboldt Uni hat das auch einmal schön an dem Beispiel der Hand durchexerziert: Schon prähistorisch gesehen, war sie ein Mittel der Gestenkommunikation. Sie dient Menschen zur Orientierung ebenso wie beim Begreifen von Dingen (Zählhand) und ihre Gegenwart als Kommunikationsmittel ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Browser-Entwickler es als völlig selbstverständlich ansahen, sie auch als Symbol bei Hyperlinks zu verwenden: Haltet dafür einfach eure Maus über diesen Link. Der Umstand, dass wir hier eine Hand als Cursor-Icon sehen, ist also dem Affen in uns geschuldet. (weiterlesen…)

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Escape C: Tokyoflashs neues Spielzeug kann Musik streamen und die Uhrzeit anzeigen03.02.10

So, it’s Gadget-Time! Tokyoflash, eigentlich bekannt für abgefahrene Uhren, die toll aussehen und auf denen niemand die Uhrzeit ablesen kann, wagt sich in den Markt von Consumer Electronics vor. Was ihr oben sehen könnt, ist kein Vehikel vom Planeten Cybertron, sondern ein schickes Bluetooth-Tool, das die Musik näher an die Ohren der Nutzer heranzieht. Wir haben auf Basic Thinking schon eine Menge Designstudien vorgestellt, doch diese hier hat einen bedeuteten Vorteil: sie wird tatsächlich auch als marktfähiges Produkt in die Läden kommen.

Escape C, so der Name des Adapters, wiegt nur 15 Gramm und kann an einer Kette um den Hals getragen werden – ich würde ihn ja als Schlüsselbund benutzen. Er lässt sich mit jedem Bluetooth-fähigen Audiogerät (Handy, Player, Rechner) pairen, so dass sich Musik und Telefonate in Stereo auf eine Distanz von bis zu zehn Metern streamen lassen. Als Schnittstellen stehen eine 3,5 Millimeter-Klinke und ein Mini-USB-Port zu Verfügung – über letzteren wird Escape C auch aufgeladen. Der Akku soll im Dauerbetrieb sechs Stunden durchhalten, die Standby-Zeit beträgt bis zu 180 Stunden. Auf der matt-schwarzen Oberfläche des Geräts finden sich mehrere Buttons für die Steuerung, unter anderem auch für die Annahme von Anrufen. (weiterlesen…)

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Das ‘Nirvana Phone’ von Citrix macht aus einem Smartphone einen PC02.02.10

nirvana-phoneObwohl Firmen wie VMware und Citrix im IT-Bereich schon seit vielen Jahren zu den Schwergewichten zählen, ist ihr Name dem breiten Publikum, das heißt dem gemeinen PC-User noch nicht sehr vertraut. Das hängt maßgeblich damit zusammen, dass sie sich mit ihren Produkten – in erster Linie Virtualisierungslösungen – bisher nicht an den Privatnutzer, sondern an Unternehmen gewandt haben. Zumindest die Verantwortlichen bei Citrix arbeiten nun daran, sich mit dem sogenannten “Nirvana Phone” einen neuen Kundenkreis zu erschließen. 

Das in Kooperation mit den Open Kernel Labs entwickelte Smartphone soll eine Art Laptop-/Desktop-Alternative sein, ohne diese gänzlich zu ersetzen. Tatsächlich funktioniert es nur in Verbindung mit beiden, und zwar so: Alle Anwendungen, die ein User auf seinem PC hat, werden in einem ersten Schritt mittels einer Software (zum Beispiel XenDesktop) virtualisiert. Das bedeutet quasi, dass alle Daten und Anwendungen auf einen Server ausgelagert werden und man nur noch in einer virtuellen Umgebung arbeitet. (weiterlesen…)

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Konkurrenz fürs iPad: Google veröffentlicht Konzept eines Chrome-Tablets02.02.10

Google Tablet

Was wir auf dem obigen Bild sehen, ist im Moment noch Zukunftsmusik, könnte aber schon bald zum größten Konkurrenten von Apples iPad avancieren. Es handelt sich um Googles Konzept eines Chrome OS Tablet UI. Zwar ist das Chrome-Betriebssystem in erster Linie für Netbooks (und in zweiter Linie fürs Cloud Computing) entwickelt worden, könnte aber mit den nötigen Anpassungen auch wunderbar für  Tablets (im übrigen nicht nur die eigenen!) verwendet werden. Google experimentiert daher noch mit verschiedenen Formen der Bedienung, UI-Layout, Tastatur-Darstellungen (“klassisch”, mittig geteilt, am geöffneten Fenster ausgerichtet), Zoom-Funktion von Tabs und anderen Features, um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren. Wer das Ganze visuell schön aufbereitet präsentiert bekommen möchte, kann sich die Konzept-Fotos auf der Chromium Projects-Seite anschauen oder das untenstehende Video. (weiterlesen…)

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AirMouse von Deanmark: Cursor-Schubsen mit der Handschuh-Maus01.02.10

AirMouse

Kurz vor Weihnachten habe ich André ein paar Dinge aufgezählt, die ich mir von dem Internet-Weihnachtsmann wünschen würde. Ganz oben auf der Liste stand eine Smartphone-App der Kölner Verkehrs-Betriebe oder zumindest ein offizieller KVB-Twitter-Account. Dass die Verantwortlichen auf diese Idee noch nicht gekommen sind, ist mir echt schleierhaft. Anstatt alle außerplanmäßigen Vorkommnisse direkt und in “Real-Time” vom Hauptcomputer in der Zentrale über die App aufs Phone zu zoomen, erfährt der Fahrgast erst an der Haltestelle, dass es mal wieder länger dauert. Bei etwa 252,1 Millionen Fahrgästen pro Jahr gibt es definitiv eine Kundengruppe für eine KVB-App, liebe Damen und Herren Verantwortlichen. Bitte darüber mal nachdenken.

Und die zweite Sache war eine neuartige Maus. André hatte so begeistert von seiner neuen Apple Multitouch-Maus erzählt – während ich mich über meine komische Infrarot-Maus beschwert habe, bei der sich mein Cursor immer von selbst über den Monitor bewegt, ohne dass ich die Maus anfasse oder bewege. Und da habe ich mir eine gewünscht, die quasi aus zwei Fingerhüten besteht, die man sich über Zeige- und Mittelfinger stülpt und mit denen man die linke und rechte Taste einer gewöhnlichen Maus ersetzt. Durch eine Art Symbiose aus Kompass und Beschleunigungsensor sollte es dann zum Beispiel auch möglich sein, den Cursor zu bewegen, wenn man die Hand in die Luft hält und in eine entsprechende Richtung führt. Mein Wunsch wurde offenbar erhöht, zumindest teilweise. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Noch braucht kein Mensch das iPad – die Verlage schon31.01.10

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“Jeder benutzt heute ein Laptop oder ein Smartphone”, hatte Steve Jobs auf der Keynote gesagt. “Und die Frage ist: Gibt es da noch Platz für ein Gerät in der Mitte?” Eine positive Antwort darauf ließe sich erst geben, wenn der Lückenfüller einige Aufgaben substantiell besser erledigen könne, als die bereits im Markt etablierte Hardware: “Andernfalls hat es keine Daseinsberechtigung.” Jobs sprach von dem iPad wie von einer Notwendigkeit, nicht von einem weiteren Gadget, das das Apple-Produktportfolio für eine bestimmte Zielgruppe erweitern wird. Vor den Augen des Publikums präsentierte er eine wohldurchdachte, vorausgegriffene natürliche Auslese im IT-Sektor, gab dem iPad einen eigenen Lebensraum und Zuhörern die Garantie, dass der Flachmann nicht von anderen Spezies am Markt zerfetzt und ausgerottet wird.

Doch was wir, das begeisterte Publikum, beim staunenden Blick vergaßen, war die Tatsache, dass durch diese Rechnung die Lücke erst aufgemacht wurde. Kein Mensch “braucht” ein Tablet – ebenso wenig, wie er ein Smartphone oder ein Notebook “braucht”. Derlei Bedürfnisse werden generiert: beim Endverbraucher erst durch Marketing, später durch Neid. Im Unternehmenssektor durch sachliches Fragen nach Effizienz, und damit letztendlich nach der Kostenersparnis. In den Neunzigern lasen wir unsere E-Mails an Röhrenmonitoren, später an TFTs. Wir gewöhnten uns an die digitale Kommunikation, dann kamen die Hersteller mit dem Versprechen, diese künftig auch unterwegs genießen zu können. Es gab Notebooks, später die WAP-Handys und dann die UMTS-Smartphones. Gleichzeitig wurde die einfache Mail aufgebohrt, anfangs in Chaträumen, in Skype-Sitzungen, letztendlich in den sozialen Netzwerken. (weiterlesen…)

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Das iPad ist da! Apple hat die Fans nicht enttäuscht27.01.10

ipad

Es ist soweit: Jetzt gibt es keinen Aufschub, kein Entkommen – und vor allem keine Gerüchte mehr. Zur Stunde füllt sich das Yerba Buena Center in San Francisco. Journalisten, Entwickler und Apple-Jünger sind zu der Stelle gepilgert, an der Steve Jobs heute Abend ein neues Zeitalter der IT-Innovation einläuten will. Ein Apple-Tablet so wird vermutet, soll das Mobile Computing revolutionieren. Zeitungen könnten davon profitieren, Ärzten ersetzt der Flachmann den Klammerordner und Gamern die Konsole. Das alles wird sich zeigen, wenn Jobs eine Wende im Schritt andeutet, innehält und den Spruch “Oh, and one more thing” vom Stapel lässt. Und Gott sei ihm gnädig, wenn er dann einen iPod Touch mit Kamera aus der Tasche zaubert.

Wie bei den letzten Events wird Basic Thinking wieder das Geschehen live begleiten, das Echtzeitnetz nach brauchbaren Informationen absuchen und sie hier unmittelbar zur Verfügung stellen. Um 19 Uhr unserer Zeit geht es los. Wir wünschen gute Unterhaltung! (weiterlesen…)

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Sil-Bot: Wer würde seine Oma schon mit diesem Roboter alleine lassen?27.01.10

Silbot

Die Zeiten sind hart, den Krankenkassen fehlt Geld, die Renten sind am Boden, die Altersarmut steigt – da ist es mehr als logisch, dass der aufwändige Beruf des Altenpflegers früher oder später robotisierten Alternativen weichen muss. Das koreanische Institute for Science and Technology hat schon mehrere Gedankenspiele in diese Richtung gewagt und will erstmals auch eine marktfähige Lösung auf die ältere Generation loslassen. Der Name des Roboters lautet Sil-Bot und er ist eine Mischung aus Pinguin, Mahjong-Sklave und Pillendose.

Der wendige Helfer ist etwa 80 Zentimeter groß und wiegt satte 90 Kilo. Sein Inneres ist mit Elektronik vollgestopft, er verfügt über Stereovision mit Gesichtserkennung und kann sich mit Menschen mit einigen Einschränkungen unterhalten – die Stimme seines Besitzers identifiziert Sil-Bot aus bis zu drei Metern. Gemeinsam mit dem National University Medical Center in Seoul wurde dem Roboter zudem ein Fitness-Programm für Ältere verpasst, er versteht sich auf interaktive Gehirnjogging-Spiele, die Demenz oder gar Alzheimer aufhalten sollen. Daneben ist es seine Aufgabe, den Pflegebedürftigen an die Einnahme ihrer Tabletten zu erinnern und hilft dabei, den Tagesablauf zu organisieren. (weiterlesen…)

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Kurz vor Stunde X: HP zeigt das Tablet ‘Slate’ erneut – und langweilt das Publikum27.01.10

hp-slate

Das Studio sieht ein wenig muffig aus, im Vordergrund sitzen eine HP-Sprecherin und Phil McKinney, der CTO des Computerbauers. McKinney rannte bereits auf der Gadget-Messe CES neben Steve Ballmer mit dem Slate in der Hand herum. Nun, wenige Stunden bevor Apple sein Tablet aus dem Hut zaubern wird, erlebt der Flachmann von Hewlett Packard seine zweite Premiere.

Um es gleich vorweg zu sagen: Der Informationsgehalt des etwa fünfminütigen Clips ist so dünn, wie jener des ersten Präsentationsclips, nur dass das Slate nun von einer ungekämmten PR-Dame und einem technikaffinen Brummbären umrahmt ist. Wie HP denn auf die geniale Idee gekommen sei, ein Tablet zu produzieren, wird McKinney gefragt: “Wir haben diese Lücke im Markt entdeckt! Nördlich von dem, wo sich die Smartphones befinden – und im Süden der Netbooks”, so die Antwort. Es wird immer wieder betont, dass es optimal für Rich Media sei, also Audio, Filme usw. abspielen und zudem ins Internet gehen kann. Ein Alleinstellungsmerkmal verglichen mit dem Amazon Kindle, findet McKinney. (weiterlesen…)

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Acer dreht voll auf: Chrome-Netbooks, neues Tablet und eigener Mega-App Store26.01.10

acerDer zweitgrößte Computer-Hersteller der Welt lässt es krachen. Es kommt nicht oft vor, dass der Chef der IT-Sparte die Karten komplett auf den Tisch legt und darüber berichtet, was so alles an Innovationen in den kommenden zwölf Monaten ansteht – doch Bloomberg konnte Acers Jim Wong all diese Details in einem Interview entlocken. Dazu zählt zum Beispiel ein eigenes Netbook auf Basis von Chrome OS: Kürzlich machten erste Gerüchte die Runde, dass Google selbst einen tragbaren Computer mit dem Open Source-Betriebssystem auf den Markt werfen wird, doch Acer scheint davon ziemlich unbeeindruckt: “In Sachen Chrome werden wir aggressiv vorgehen, um hier die Nummer eins zu werden und einen Wechsel im Microsoft-Intel-Umfeld herbeizuführen”, so Wong. Die Taiwanesen wollen in diesem Jahr etwa 15 Millionen Netbooks verkaufen (2009 waren es noch zehn Millionen), eine Million davon sollen rein Chrome-basiert sein.

Um die Kunden von dem Angebot zu überzeugen, arbeite man bereits an der Etablierung eines Über-App Stores, der im Sommer gelauncht wird: Hier werden Nutzer nicht nur Programme für Android finden, sondern auch für Windows und Windows Mobile – Chrome-Apps werden hinzugefügt, sobald das Betriebssystem angekommen ist. Die Programme werden “kostenlos oder günstig” sein, erklärte Wong. (weiterlesen…)

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Quartalszahlen: Apple fährt Rekordgewinn ein und kündigt “völlig neues Produkt” an25.01.10

apple_logoEs ist soweit, zwei Tage vor der Präsentation des “wichtigsten Dinges“, das Steve Jobs “jemals getan hat”, lässt Apple die Hosen runter: und die Zuschauer dürften große Augen machen. Das Weihnachtsgeschäft war ein voller Erfolg, die Strategie mit der neuen iMac- und iPod-Produklinie ist komplett aufgegangen. Apple erwirtschaftete im vierten Quartal 2009 satte 15,68 Milliarden Dollar, 3,38 Milliarden Dollar davon waren reiner Gewinn. Beide Ergebnisse stellen neue Rekorde in der Geschichte des Unternehmens dar. Zum Vergleich: Im Vorquartal betrugen diese Werte noch 11,88 Milliarden beziehungsweise 2,26 Milliarden Dollar.

Apple hat in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres rund 3,36 Millionen Macs verkauft – 33 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. Interessantes Nebendetail: Die Hälfte aller neuen Rechner verkauft Apple heute an Windows-Überläufer. Die iPhone-Verkäufe stiegen um hundert Prozent auf 8,7 Millionen abgesetzte Einheiten in 86 Ländern, Deutschland wird dabei explizit als Markt mit “starkem Wachstum” genannt. Die iPods schwächelten hingegen. Hier wanderten lediglich 21 Millionen über die Ladentische, acht Prozent weniger als im letzten Quartal 2008. Warum? Nun, viele Apple-Fans haben heute ein iPhone in der Tasche und brauchen keinen zusätzlichen Musikspieler. Apple verfügt in den Vereinigten Staaten noch immer über einen Marktanteil von 70 Prozent bei allen MP3-Playern, iTunes bietet heute über elf Millionen Songs und rund 8.000 Hollywood-Filme – 2.000 davon in HD. (weiterlesen…)

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