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Archive for the ‘Hardware’

Neue Lehrstunde: Laptop + flüssiger Stickstoff = Ruhe im Hörsaal22.02.10

Kieran Mullen, ein Physik-Professor an der University of Oklahoma, ist entweder dermaßen beliebt, dass er sich einen solchen Stunt ohne Verlust seines Ansehens erlauben konnte. Oder er ist so genervt von überfüllten Hörsälen – oder besser: von zu vielen Studierenden -, dass er hoffte, damit einige von ihnen dazu zu bewegen, sich für einen anderen Dozenten zu entscheiden. Jedenfalls hat er seinen Studenten und Studentinnen verboten, Gadgets jeglicher Art mit ins Auditorium zu bringen. Neben Handys meint er damit vor allem Laptops, die seinen Worten nach nur “eine Ablenkung” darstellen.

Um nun zu demonstrieren, wie ernst es ihm mit diesem Bann ist, hat er zu einer ebenso drastischen wie plastischen Maßnahme gegriffen. Vor versammelter Mannschaft platzierte er auf seinem Pult einen speziellen Kübel, steckte einen Laptop hinein – und übergoss ihn mit flüssigem Stickstoff. Mit den Worten: “Das ist nur Flüssigstickstoff, der allein wird den Computer also nicht beschädigen. Aber das hier schon!”, schmetterte der vermeintlich verrückte Professor das unterkühlte Teil dann mit Schmackes auf den Fußboden und beförderte es dadurch ins Gadget-Nirvana. (weiterlesen…)

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Story Book InColor: Kinder-Elektrobuch als neue Bubu-Maschine22.02.10

Tja, der E-Book-Boom wird wohl auch nicht spurlos an den Kinderzimmern vorbeigehen. Im vergangenen Jahr haben wir bereits zaghafte Lösungen aus Japan vorgestellt: etwa ein Bilderbuch mit iPhone-Einschub – doch 2010 nimmt das Ganze professionelle Formen an. Wie Aiptek gerade verlauten lässt, ist für Deutschland eine Revolution der Gutenachtgeschichte geplant, schon nach der CeBIT soll es losgehen.

Eigentlich ist Aiptek für digitale Bilderrahmen und Low-Tech-Kameras bekannt, doch der Markt ist hart umkämpft und so muss man wohl immer wieder mit etwas Unerwartetem um die Ecke kommen. Nun also das “Story Book InColor”, eine Art audiovisuelles Wiegenlied-Paket, das gestresste Eltern abends entlasten soll. Und so funktioniert der Reader: Von außen sieht er wie ein normales Bilderbuch auf, klappt man dieses aber auf, erscheint ein acht Zoll großes Farbdisplay (mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel), dem ein Lautsprecher zur Seite steht. Der interne Speicher fasst ein Gigabyte, kann durch SD-, SDHC-, MMC- oder MS Pro-Speicherkarte aber auf 16 GB aufgemotzt werden. Neben den Büchern – zu denen wir gleich kommen – kann InColor JPGs darstellen (mit automatischer Bildrotation), sowie AVIs und MP3s abspielen. Laut Aiptek soll der Akku des Readers im Dauerbetrieb vier Stunden durchhalten, damit die Kleinen aber erst gar nicht so lange vor dem Mäusekino hängen bleiben, gibt es alle 20 Minuten den automatischen Hinweis: “Hey, mach mal eine Pause!”. (weiterlesen…)

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Schweigen ist Gold: Mit welchen Mitteln Apple seine Geheimnisse hütet18.02.10

Es kann darüber gestritten werden, ob Apples berühmt-berüchtigte Verschwiegenheitspolitik einen Teil des Firmenerfolgs ausmacht. Fest steht aber, dass ein Verstoß gegen sie für Businesspartner immer negative Folgen hat. Erinnert sei an das jüngste Beispiel, bei dem Harold McGraw III kurz vor der offiziellen Präsentation des iPad Details über das Gadget ausgeplaudert hatte und dafür von Jobs hart abgestraft wurde. Oder den jungen Foxconn-Mitarbeiter, der sich wegen eines verlorengegangenen iPhone-Prototypen das Leben nahm. Dafür ist Apple sicherlich nicht direkt verantwortlich zu machen, zeigt aber auf, welcher Druck auf den Geschäftspartnern lastet.

Um diesen Druck zu dokumentieren, ist ein (namentlich ungenannter) Reuters-Journalist in die chinesische Stadt Longhua gereist – und hat ihn dort am eigenen Leib zu spüren bekommen. In dieser Stadt befindet sich nämlich das Fabrikgelände eben dieser oben genannten Firma Foxconn, einem der weltgrößten Apple-Auftragshersteller. Und die war wenig erfreut über den ungebetenen Besuch – aus berechtigten Gründen. Denn was der Reporter dort zu sehen und zu hören bekam, gleicht eher einem Spionage-Thriller-Szenario. (weiterlesen…)

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Vermeintlicher Tablet-Boom: Gerätebauer wollen iPad-Preise unterbieten18.02.10

Das muss man sich einmal vorstellen: Es geht um Produkte, die es noch gar nicht zu kaufen gibt und um Preise, die zum Teil noch nie bestätigt wurden – dennoch beteiligen sich Hersteller, Verlage, Journalisten, Meinungsforscher und natürlich die privaten Nutzer wie wild an den Spekulationen. Es geht um den Markt mit Tablet-PCs, der in großen Teilen allein auf dem Reißbrett existiert. Und es geht um das iPad.

Die Gerätehersteller hatten vor dem Tag gezittert, an dem Steve Jobs das Apple-Tablet vorstellen würde. Gleichzeitig waren sie aber auch froh, dass das große Geheimnis schließlich gelüftet wurde: Endlich gab es Informationen mit denen sich arbeiten lässt, dachten sie und machten sich an die (Weiter-)Entwicklung ihrer Klone. Der einzige Ausbrecher in diesem Geduldsspiel war HP. Das Unternehmen schickte wenige Tage zuvor den Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der Gadget-Messe CES an die Front, um ihn einen halbfertigen Prototypen eine zeitlang vor den Augen des Publikums herumwedeln zu lassen: das HP Slate. (weiterlesen…)

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X-Tube: Japanischer USB-Steampunk sorgt für DTS-Sound17.02.10

Vorab sei gesagt, dass ich hoffe, nun ein Publikum von Audiophilen vor mir zu haben. Und niemanden, der auf der Suche nach Amateur-Sex falsch abgebogen ist (man glaubt nicht, was Google so alles anspült, siehe Leseranzahl bei “read”). Das kleine Gadget, das ich gerade gefunden habe, hört nun einmal auf den Namen “X-Tube”.

Hersteller ist der japanische Elektrokonzern Hanwa, der seine Liebe zur guten alten Elektronenröhre wiederentdeckt hat – sie wurde um 1900 erfunden. X-Tube ist nun ein kleiner Röhrenverstärker auf USB-Basis, der in der Lage ist, jedem Rechner DTS-Soundfähigkeiten zu verleihen. Er hat also nicht nur ordentlich Steampunk-Charme, sondern kann auch wirklich etwas leisten. Abgesehen davon sieht die blaue, bei Nichtgebrauch langsam pulsierende LED einfach toll aus. (weiterlesen…)

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Des Präsidenten Spielzeug: Medwedews Laptop für den Feldeinsatz16.02.10

Obama benutzt ein Hochsicherheits-BlackBerry, Frau Merkel setzt auf ein HTC mit Krypto-Chip, das Telefonate verschlüsselt (SMS jedoch nicht) und mit was kann der russische Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew aufwarten? Mit einem Tactical MXP von Tandberg! Der Kofferrechner wurde für die Videokommunikation im Kugelhagel-Feld entwickelt, ist extrem robust, hat aber – soweit ich weiß – noch keinen eigenen Flughafen eingebaut.

Ein Rundgang durch das technische Herz? Gerne: Der Tactical MXP kann mittels einer Reihe Schnittstellen mit einem Netz verbunden werden, zum Beispiel per 512 Kbit/s ISDN, 384 Kbit/s V.35 (H.320)/2 Mbit/s IP (H.323 oder SIP) – WLAN ist optional auch möglich. Sämtliche Inhalte werden verschlüsselt, zudem authentifiziert sich der MXP per IEEE 802.1x und H.235 in Netzwerken. IPv6 wird unterstützt. Es gibt einen eingebauten Schutz gegen unvorhergesehene Netzwerkstörungen. Video und Audio sollen dank des unterstützten H.264-Standards und des “Sounds in CD-Qualität” ein hervorragendes Erlebnis bieten – das ist auch nötig, denn der Tactical MXP wurde eben in erster Linie für Videokonferenzen entwickelt. (weiterlesen…)

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‘Photonic Fence’: Laser-Abwehr-System schützt vor fliegenden Blutsaugern12.02.10

Ich habe eine Quizfrage an euch: Was ist der Unterschied zwischen ”Mit Kanonen auf Spatzen schießen” und “Mit Lasern auf Mücken schießen”? Bei Erstgenanntem handelt es sich um ein existierendes Sprichwort, bei zweiten um ein existierendes Abwehr-System. Wissenschaftler vom Intellectual Ventures Laboratory haben den “Photonic Fence” (zu deutsch etwa “Photonischer Zaun”) entwickelt, mit dem Moskitos entdeckt, verfolgt und im Flug erlegt werden können. Gebastelt haben sie das Segen bringende Teil aus Teilen von Laserdruckern, Camcordern, Videospiel-Konsolen und ähnlichen technischen Geräten, die sie bei eBay gekauft haben.

Und so soll das System funktionieren (Video nach dem More-Tag): Stellt euch ein rechteckiges, durch vier reflektierende Pfosten begrenztes Areal vor, bei dem die gedachte Seitenlänge maximal 30 Meter beträgt. An diesen Pfosten befestigte LED-Lampen senden Infrarot-Licht zu den jeweils benachbarten Pfosten, welches dort reflektiert wird. Hierdurch entstehen quasi Lichtschranken, die das Gebiet einzäunen. Gleichzeitig messen ebenfalls an den Pfählen montierte Kameras Verzögerungen oder Unterbrechungen der ausgesendeten und reflektierten Strahlen. Sobald ein Objekt nun eine der vier Lichtwände durchbricht, registriert das System die Veränderung und erfasst den Eindringling mit einem – zunächst noch harmlosen – Laserstrahl. (weiterlesen…)

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Windows Vista sorgt für Beamten-Posse in der Schweiz11.02.10

In einer von unseren Eidgenossen aus der Schweiz stammenden Posse, haben Beamte dafür gesorgt, dass dem Buch mit Klischee-behafteten Geschichten über ihren Berufsstand ein neues – nicht ganz unkomisches – Kapitel hinzugefügt wird. Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, sollten vor zwei Jahren die Arbeitsplätze des Bundes standardisiert werden. Zu diesem Zwecke wollte man etwa 30.000 Computer aufrüsten und mit einem neuen Betriebssystem versehen, nämlich Windows Vista. Das mit dem Hardware-Tuning hat man zwar bis heute hinbekommen, den Part mit der Software aber nicht mehr… Und hiermit beginnt die eigentliche Farce.

Jetzt gibt es nämlich Zank und die Beamten werfen sich gegenseitig Untätigkeit vor. Während einige Ämter behaupten, das mit der Aufgabe betraute Bundesamt für Informatik hätte die Umrüstung auf das neue Betriebssystem verschleppt, weist dieses natürlich alle Vorwürfe weit von sich. Stattdessen kontert es mit der Anschuldigung, die Bundesämter hätten mit Absicht das Upgrade sabotiert, weil sie gegen standardisierte Arbeitsplätze seien.  (weiterlesen…)

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Kampf gegen den Fail-Whale: Twitter setzt auf BitTorrent10.02.10

Wirft man einen Blick in das Status-Logbuch von Twitter wird eines deutlich: der Dienst ist alles andere als stabil. Um den Performance-Problemen und Abstürzen zu begegnen, haben sich die Jungs deshalb jetzt etwas Neues einfallen lassen. Warum setzt man nicht auf das wohl beste Datendistributionssystem, das heute im Internet zu finden ist? Genau: Twitter wird künftig mit BitTorrent enger zusammenarbeiten, um der Tweet-Flut Herr zu werden. Diese Nachricht schlug gerade beim TorrentFreak auf. Angestoßen wurde die Idee von dem Twitter-Techniker Larry Gadea, der dem Projekt gleich den Namen “Murder” gab – keine Hommage an die Morbidität, sondern der englische Begriff für einen Schwarm Krähen.

Und so wird es funktionieren: Twitter benutzt heute einen Haufen Server, die sich (reichlich zeit- und rechenintensiv) die Daten von einem Hauptserver abholen. Durch ein dezentralisiertes Verteilernetz von BitTorrent könnte die komplette interne Infrastruktur signifikant entlastet werden. Ein Seeder-Server bietet die Daten an, die Peer-Server greifen sie ab und füttern sich untereinander mit den Informationen – eben wie ein Schwarm. Für Twitter wäre eine solche Lösung völlig kostenlos, da der BitTorrent-Client BitTornado unter Open Source läuft. Weitere Details zum Verfahren hat Gadea auf einer Entwickler-Plattform verfügbar gemacht. (weiterlesen…)

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ZoomIt: iPhone-Speicher per SD-Karte erweitern09.02.10

Es gibt ja bereits einen Haufen zweifelhafter Accessoires für das iPhone und den iPod Touch (wie diesen externen Akku) – doch dieses kleine, neue Gadget, das heute das Licht der Welt erblickte, könnte tatsächlich ein nützlicher Helfer im Alltag sein. Der Adapter hört auf den Namen zoomIT und stammt aus der Fabrik der kalifornischen Firma zoomMediaPlus. Dabei handelt es sich um eine Aufsteck-Erweiterung für SD-Karten, die an die 30-Pin-Buchse andockt und fortan volle Flash-Speicher entlastet.

Wird zoomIT das erste Mal angeschlossen, wird der Nutzer gebeten, eine eigens dafür entwickelte App aus dem App Store zu laden. Nach der Installation können Besitzer dann wie gewohnt auf die Inhalte der SD-Karte zugreifen: Sämtliche Dateiformate, die das iPhone SDK 3.0 verarbeiten kann, werden auch unterstützt – also Fotos, Musik (ohne DRM), Videos und Dokumente (.PPT, .XLS, .DOC, .PDF und so weiter). Gleichzeitig bietet die zoomIT-App die Möglichkeit, diese Dateien per Button-Touch als Mail zu versenden oder auf Facebook oder Flickr zu schießen. Die File-Größe wird bei Fotos je nach Bedarf verringert, um dem lahmen UMTS-Upload gerecht zu werden. (weiterlesen…)

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Akku-Warnung bei Windows 7: Kein Fehler, sondern Feature, sagt Microsoft09.02.10

Ich kenne den genauen Wortlaut der Warnung nicht, den diepresse.com mit “Es gibt ein Problem mit Ihrem Akku. Ihr Computer wird sich in Kürze abschalten” wiedergibt. Doch Tatsache ist, dass wohl eine ganze Menge Nutzer, die Windows 7 auf ihren Notebooks laufen haben, in den Genuss der neuen Dialogbox kommen. Im Microsoft-Forum geht jedenfalls die Post ab, auch deutsche User machen dort ihrem Ärger Luft. Kein bisheriges Betriebssystem habe ihnen bislang den Vorschlag unterbreitet, den Akku in die Tonne zu werfen und sich Ersatz zu besorgen. Windows 7 bleibt von der Verwunderung unbeeindruckt und spuckt weiterhin Warnungen aus, auch wenn die Energiereserven auf 100 Prozent stehen.

Das Problem ist bekannt – und zwar schon seit über acht Monaten, doch erst jetzt meldet sich Microsoft mit einem offiziellen Statement zum Problem zurück. Man habe die Beschwerden eingehend untersucht und sei zu dem Schluss gekommen, dass “Windows 7 in allen Fällen völlig korrekt defekte Batterien erkannt” habe. (weiterlesen…)

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HTC Incredible: Milestone-Killer kommt mit optischer Maus08.02.10

Es ist natürlich ein cleverer Schachzug des Marketings, ein eigenes Produkt gleich mit dem Namen “Incredible!” auszustatten – dabei dürfte HTCs neuster Streich solche Spielereien nicht einmal nötig haben. PocketNow hat in der Nacht geleakte Fotos nebst einigen interessanten Infos zum neuen Android-Handy der Taiwanesen gepostet. Und was wir geboten bekommen, sieht richtig toll aus.

Auffälligstes Merkmal des Incredible ist das wirklich brillante Touchscreen-Display, das seine Knackigkeit vermutlich AMOLED verdankt (ganz sicher ist man sich dabei aber noch nicht). Seine Größe soll zwischen 3,5 und 3,7 Zoll liegen. Im Inneren pumpt ein Snapdragon-Prozessor (1GHz), dem 256 MB RAM zur Verfügung stehen. Eine Kamera ist ebenfalls an Bord, die mittels zweier LEDs auch bei schlechter Beleuchtung gut arbeiten müsste. (weiterlesen…)

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PrePeat-Drucker benötigt keine Tinte oder Papier – kostet dafür aber satte 5.500 Dollar05.02.10

Dass die Preise für Drucker-Tinte zu hoch sind, hat André uns ja zu Beginn der Woche anhand eines sehr eindringlichen Vergleichs vor Augen geführt. Daher wäre ein Drucker, der keine Tinte verbraucht, herzlich willkommen. Umso mehr, wenn er auch kein Papier benötigt – zumindest sollte man das annehmen. Auf den PrePeat-Drucker der japanischen Firma Sanwa Newtec trifft nämlich beides zu, ob er nun aber so viel günstiger und umweltschonender ist, als ein herkömmliches Peripheriegerät, ist die Frage.

Das Wunder-Gerät kostet nämlich satte 5.500 Dollar (etwa 4.000 Euro) und jedes der benötigten Spezial-Blätter nochmal 3,30 Dollar (knapp 2,40 Euro). Und so funktioniert das Ding: Im PrePeat befindet sich ein Präzisions-Thermalkopf, der Impulse unterschiedlichster Hitzgerade punktgenau aussenden kann. Legt man nun eine der speziell angefertigten, hitzeemfpindliche Plastikfolien ein, wird der gewünschte Text oder das Bild in einem Grauton quasi darin eingebrannt. Der Clou ist nun, dass diese Prozedur mit ein und demselben Blatt ungefähr Tausend Mal wiederholt werden kann. Durch Verwenden einer anderen Temperatur löscht der Thermalkopf den vorhergehenden Text oder überschreibt ihn. Und so sieht ein PrePeat in Aktion aus: (weiterlesen…)

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Heilsbringer Multitouch: Ein würdiger Ersatz für Papier und Druckerschwärze?04.02.10

Damals, in der Vorlesung, rutschte man mit dem Hintern auf dem Stuhl nach ganz vorne, als es plötzlich um das Rieplsche Gesetz ging. Und ich hoffe, es wird jetzt nicht zu HuiBuh-akademisch. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine (heute umstrittene) medienwissenschaftliche Annahme, dass kein Medium komplett neu entsteht – sondern ein neues Medium immer das Beste vom vorherigen mitnimmt. Klingt kompliziert? Ein Beispiel: Als die ersten News-Websites in den Neunzigern auftauchten, kamen sie im altbewährten Zeitungsformat: Spalten, Headlines, Bilder, Texte – fertig! Sie waren so aufgebaut, wie man sie vom Print-Pendant her kannte. Man hätte ja annehmen können, dass die neuen Möglichkeiten des Internet zu etwas völlig Neuem reizen könnten.

Horst Wenzel von der Berliner Humboldt Uni hat das auch einmal schön an dem Beispiel der Hand durchexerziert: Schon prähistorisch gesehen, war sie ein Mittel der Gestenkommunikation. Sie dient Menschen zur Orientierung ebenso wie beim Begreifen von Dingen (Zählhand) und ihre Gegenwart als Kommunikationsmittel ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Browser-Entwickler es als völlig selbstverständlich ansahen, sie auch als Symbol bei Hyperlinks zu verwenden: Haltet dafür einfach eure Maus über diesen Link. Der Umstand, dass wir hier eine Hand als Cursor-Icon sehen, ist also dem Affen in uns geschuldet. (weiterlesen…)

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Escape C: Tokyoflashs neues Spielzeug kann Musik streamen und die Uhrzeit anzeigen03.02.10

So, it’s Gadget-Time! Tokyoflash, eigentlich bekannt für abgefahrene Uhren, die toll aussehen und auf denen niemand die Uhrzeit ablesen kann, wagt sich in den Markt von Consumer Electronics vor. Was ihr oben sehen könnt, ist kein Vehikel vom Planeten Cybertron, sondern ein schickes Bluetooth-Tool, das die Musik näher an die Ohren der Nutzer heranzieht. Wir haben auf Basic Thinking schon eine Menge Designstudien vorgestellt, doch diese hier hat einen bedeuteten Vorteil: sie wird tatsächlich auch als marktfähiges Produkt in die Läden kommen.

Escape C, so der Name des Adapters, wiegt nur 15 Gramm und kann an einer Kette um den Hals getragen werden – ich würde ihn ja als Schlüsselbund benutzen. Er lässt sich mit jedem Bluetooth-fähigen Audiogerät (Handy, Player, Rechner) pairen, so dass sich Musik und Telefonate in Stereo auf eine Distanz von bis zu zehn Metern streamen lassen. Als Schnittstellen stehen eine 3,5 Millimeter-Klinke und ein Mini-USB-Port zu Verfügung – über letzteren wird Escape C auch aufgeladen. Der Akku soll im Dauerbetrieb sechs Stunden durchhalten, die Standby-Zeit beträgt bis zu 180 Stunden. Auf der matt-schwarzen Oberfläche des Geräts finden sich mehrere Buttons für die Steuerung, unter anderem auch für die Annahme von Anrufen. (weiterlesen…)

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