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	<title>Basic Thinking &#187; Ideen</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Verkehrsmittelmix der Zukunft: Warum Daimler in MyTaxi investiert</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum einem unter euch d&#252;rfte das deutsche Startup MyTaxi nichts sagen, so viel, wie in den vergangenen Monaten dar&#252;ber geschrieben wurde. MyTaxi ist eine Smartphone-App, mit der man mit einem Knopfdruck ein Taxi bestellen kann. Damit umgeht man Taxizentralen, was den Fahrern in vielen F&#228;llen einen Vorteil bietet. Der Automobilfertiger Daimler ist jetzt an einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25292" title="MyTaxiCar2Go" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MyTaxiCar2Go.jpg" alt="" width="501" height="258" /></p>
<p>Kaum einem unter euch d&#252;rfte das deutsche Startup <a href="http://mytaxi.net/" target="_blank">MyTaxi</a> nichts sagen, so viel, wie in den vergangenen Monaten dar&#252;ber geschrieben wurde. MyTaxi ist eine Smartphone-App, mit der man mit einem Knopfdruck ein Taxi bestellen kann. Damit umgeht man Taxizentralen, was den Fahrern in vielen F&#228;llen einen Vorteil bietet. Der Automobilfertiger <a href="http://www.daimler.com/dccom/de" target="_blank">Daimler</a> ist jetzt an einer Investitionsrunde beteiligt, die weitere <a href="http://www.mytaxi.net/en/press/press/press-release.html?noMobile=1">10 Millionen Euro Kapital</a> an den MyTaxi-Anbieter Intelligent Apps &#252;berweist. Daimler erwibt damit einen Minderheitsanteil am Unternehmen. Und das &#252;berrascht h&#246;chstens auf den ersten Blick: Man will zusehen, auf dem mobilen Markt der Zukunft eine Rolle zu spielen.</p>
<p>Man k&#246;nnte ja annehmen, Daimler schneide sich dabei ins eigene Fleisch. &#8220;Die Leute sollen gef&#228;lligst unsere Autos kaufen und sonst nichts&#8221;, war lange die Devise der Autobauer. Dass das in Zeiten stagnierender L&#246;hne und eines boomenden Niedriglohnsektors aber nicht jeder tut, zeigen die Absatzzahlen in den letzten Jahren. Wer als Automobilhersteller in Zukunft also noch eine Rolle spielen will, muss Schwellenm&#228;rkte ansteuern. Und wer das bereits getan hat, dem bleibt nur noch, die Zukunft zu umarmen. Gezwungene Innovation k&#246;nnte man das nennen. </p>
<p><strong>Telekom eher gesch&#228;ftsfremd</strong></p>
<p>Daimler ist hier bereits seit geraumer Zeit in einigen St&#228;dten mit dem <a href="http://www.car2go.com/" target="_blank">Mietwagenprojekt Car2Go</a> unterwegs. Hier kann man Daimler-Autos buchen, die an mehreren Standorten teilnehmender St&#228;dte wie D&#252;sseldorf abgestellt sind, und sie gegen eine Geb&#252;hr nutzen. Daimler nimmt damit Geld auch von solchen Kunden ein, die sich kein eigenes Auto kaufen k&#246;nnen oder wollen. Gleichzeitig wirbt man f&#252;r seine Flotte. Von der Investition in MyTaxi hat man noch einen nicht zu untersch&#228;tzenden, weiteren Vorteil: <a href="http://www.mytaxi.net/download.html" target="_blank">Die App</a> wird k&#252;nftig mit Car2Go verkn&#252;pft. Wer sonstwo gestrandet ist und sich eigentlich ein Taxi kommen lassen will, kann mit der MyTaxi-App also k&#252;nftig auch &#252;berpr&#252;fen, ob sich ein Mietwagen in der N&#228;he befindet. F&#252;r MyTaxi egal: Man nimmt auf beide Weise Geld ein.</p>
<p>Die <a href="http://telekom.de/" target="_blank">Telekom</a>, die mit ihrem <a href="http://www.t-venture.de/">Digitalinvestor T-Venture</a> MyTaxi ebenfalls und erneut Geld zuschie&#223;t, begibt sich bei ihrer Investition schon auf eher gesch&#228;ftsfremdes Terrain. Vorteile hat man angesichts aktueller Haupteinnahmequellen eigentlich nur davon, dass man in ein aufstrebendes Unternehmen investiert. Als weiterer Investor ist Xing-Gr&#252;nder Lars Hinrichs &#252;ber seinen Inkubator <a href="http://hackfwd.com/" target="_blank">HackFwd</a> mit an der j&#252;ngsten Investitionsrunde beteiligt.</p>
<p><strong>Umk&#228;mpfter Millionenmarkt</strong></p>
<p>MyTaxi hat allerdings nicht nur Freunde. Taxizentralen werden beim Ruf eines Taxis umgangen und &#228;rgern sich deswegen vielerorts &#252;ber den neuen Dienst. Im &#246;sterreichischen <a href="http://derstandard.at/1323222950579/Heimischer-Taximarkt-Taxi-App-in-Wien-loest-Kartellstreit-aus" target="_blank">Wien etwa pr&#252;ft die Taxizentrale eine Klage</a>. Und auch der US-Nebenbuhler von MyTaxi, <a href="https://www.uber.com/" target="_blank">Uber</a>, k&#228;mpft auf dem heimischen Markt mit den <a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/mike-debonis/post/uber-car-impounded-driver-ticketed-in-city-sting/2012/01/13/gIQA4Py3vP_blog.html">Gegebenheiten vor Ort</a>. Der Konkurrent <a href="http://taxi.eu/" target="_blank">Taxi.eu</a> ist einen anderen Weg gegangen und hat die Taxizentralen in einer &#228;hnlichen App am Service involviert. Man mag das als nachhaltigeren Weg bezeichnen. Allerdings fielen MyTaxi-feindliche Kommentare in einigen Blogs (wie hier) etwas zu offensichtlich auf Taxi.eu zur&#252;ck. Martin Weigert von Netzwertig deckte das k&#252;rzlich auf, <a href="http://netzwertig.com/2012/01/06/funkzentralen-im-kampf-gegen-mytaxi-der-ungeliebte-eindringling/" target="_blank">ohne Taxi.eu beim Namen zu nennen</a>.</p>
<p>Der weltweite Taximarkt ist ein hart umk&#228;mpfter Millionenmarkt, und die Kombination mit Car2Go zeigt, dass das Gesch&#228;ft noch viel weiter greift. Ziel in der Zukunft ist eine allumfassende Verkehrsmittelwahl. Ob Roller, Segway, Rad, Taxi, Mietwagen, Carsharing, Mitfahrzentrale, Nah- und Fernverkehr, Linienbus oder Flugzeug. Die Zukunft besteht aus einem Verkehrsmittelmix, der uns etwas f&#252;r die passende Gelegenheit anbietet, egal, wo wir gerade stehen. Wer von den etablierten KFZ-Herstellern oder Verkehrsbetrieben clever ist, mischt in diesem Rennen fr&#252;hzeitig mit.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: MyTaxi)</p>
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		<title>Besuch beim StartupBus Europe: 4 Tage, 5 St&#228;dte, 10 Stunden Schlaf und eine Handvoll Ideen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/29/besuch-beim-startupbus-europe-4-tage-5-stadte-10-stunden-schlaf-und-ein-paar-ideen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Startup Bus]]></category>
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		<description><![CDATA[Busfahrten haben bei vielen ein Kindheitstrauma hinterlassen: Ganz hinten sa&#223;en die b&#246;sen Kinder, zu denen man lieber geh&#246;ren wollte als zu den Strebern vorne. Tat man aber nicht. Und so sa&#223; man in der Zwickm&#252;hle: Von hinten kamen Wurfgeschosse und Bierfont&#228;nen, von vorne altkluge Spr&#252;che. Den &#196;rger bekam man trotzdem selbst, weil Busfahrer oder Klassenlehrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25023" title="StartupBus 2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StartupBus-2.jpg" alt="" width="500" height="288" /></p>
<p>Busfahrten haben bei vielen ein Kindheitstrauma hinterlassen: Ganz hinten sa&#223;en die b&#246;sen Kinder, zu denen man lieber geh&#246;ren wollte als zu den Strebern vorne. Tat man aber nicht. Und so sa&#223; man in der Zwickm&#252;hle: Von hinten kamen Wurfgeschosse und Bierfont&#228;nen, von vorne altkluge Spr&#252;che. Den &#196;rger bekam man trotzdem selbst, weil Busfahrer oder Klassenlehrer nicht entsprechend differenzieren konnten. Eigentlich eine traurige Parabel auf das Leben als Erwachsener: sei in der Mitte der Gesellschaft und du kriegst es von allen Seiten drauf.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund mag es auf den ersten Blick wie eine Horrorgeschichte klingen, was Elias Bizannes im M&#228;rz 2010 aus einer Bierlaune heraus erfand: Er wollte mit ein paar Freunden von San Francisco zur Startup-Konferenz SXSW nach Austin in Texas fahren und unterwegs ein Startup gr&#252;nden. Sagte er zumindest, offenbar ein wenig zu laut. &#8220;Es sollte eigentlich ein Witz sein&#8221;, wirbt Bizannes mir gegen&#252;ber um Verst&#228;ndnis. &#8220;Aber die Leute haben das ernst genommen, einige Techblogs schrieben dar&#252;ber und pl&#246;tzlich gab es kein Zur&#252;ck mehr: Wir mussten die Idee durchziehen.&#8221; <a href="http://startupbus.com/" target="_blank">Der StartupBus</a> wurde Realit&#228;t, ein medialer Erfolg und mehrfach wiederholt. Anfang Dezember startete der erste Original <a href="http://startupbus.com/europe/" target="_blank">StartupBus in Europa</a>. In vier Tagen ging es von Amsterdam &#252;ber Kopenhagen, Berlin und Z&#252;rich bis nach Paris auf die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/08/paris-paris-le-web-le-web-klassentreffen-der-web-besessenen/" target="_blank">Startup-Konferenz Le Web 2011</a>. Dort besuchte ich den Bus und wollte dem vermeintlichen Horror auf die Schliche kommen. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25024" title="P1020852" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020852.jpg" alt="" width="500" height="280" /><br />
<small>Entspannter Typ, nur etwas m&#252;de: Elias Bizannes, Gr&#252;nder des Startup-Busses</small></p>
<p><strong>Ein Rebell, der Voicemails einen Sinn geben will</strong></p>
<p>Zwar scheint Bizannes die Geschichte der Anf&#228;nge gerne zu wiederholen &#8211; sie steht auch in den <a href="http://startupbus.com/2012/about" target="_blank">Annalen der Website</a>. Aber man kauft ihm nicht ab, dass er nicht auch ziemlich viel Bock darauf gehabt haben muss. Ein l&#228;ssiger Surfer-Typ mit entspanntem Gesichtsausdruck, als ich ihn in Paris treffe. Auch wenn er da schon einige Tage Buskoller und N&#228;chte mit wenig Schlaf hinter sich hat. Dass das kein Zuckerschlecken ist, best&#228;tigt Timan Rebel, einer der Mitfahrer und zuf&#228;llig Sieger des sp&#228;teren Gewinner-Startups <a href="http://invoi.nl">Invoi.nl</a>: &#8220;In den vier Tagen, die wir auf Achse waren, habe ich ungef&#228;hr zehn Stunden geschlafen.&#8221; Trotz der Tiefs, die er zwischendurch hatte, des verminderten Ausdrucksverm&#246;gens und des Tunnelblicks, den er sich w&#228;hrend unseres Gespr&#228;chs selbst attestiert, sei es ein gutes Gef&#252;hl gewesen.</p>
<p>Bei Rebel ist der Name Programm. Im Alter von nur 20 Jahren gr&#252;ndet der Niederl&#228;nder <a href="http://www.sugababes.nl/" target="_blank">Sugababes.nl</a>, das heute wie eine Mischung aus <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/untergang-der-vz-netzwerke-ist-schon-im-kommenden-marz-schluss/" target="_blank">StudiVZ</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/03/uboot-com-wieder-aufgetaucht-waere-nicht-noetig-gewesen/">Uboot.com</a> wirkt. Im Jahr 2007 verkauft er das damals gr&#246;&#223;te Social Network der Niederlande. Ob er damit reich geworden ist, will er nicht sagen. Aber &#8220;es war genug, dass ich von da an machen konnte, was ich wollte&#8221;, sagt Rebel. &#8220;Au&#223;erdem wollte ich mich noch einmal beweisen. Man sagt, beim ersten Mal hast du oft Gl&#252;ck gehabt, erst beim zweiten Mal bist du gut.&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25025" title="P1020850" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020850.jpg" alt="" width="500" height="280" /><br />
<small>Internet-Unternehmer Timan Rebel</small></p>
<p><strong>Team- und Ideenfindung das kleinste Problem</strong></p>
<p>Bizannes castete Rebel f&#252;r den StartupBus Europe, als der eigentlich schon bei seinem n&#228;chsten Projekt war, einer Community f&#252;r Snowboard- und Skifahrer. Als es dann mit dem StartupBus auf die Reise ging, blieb nicht viel Zeit f&#252;r jeden einzelnen Schritt: &#8220;Elias hat einen strikten Ablaufplan vorgegeben.&#8221; Zun&#228;chst ging es in lockeren Gespr&#228;chen unter den gut 20 Mitfahrern um Ideenfindung. &#8220;Relativ schnell kristallisiert sich dabei heraus, welche Ideen etwas taugen und wer mit wem gerne zusammen arbeitet&#8221;, erkl&#228;rt Bizannes. Schon nach wenigen Stunden geht es auf der Busfahrt dann bereits an die Arbeit: Funktionen und Design abstimmen, Aufgaben verteilen, eine Website programmieren.</p>
<p>F&#252;r Rebel und sein Team bedeutet das viele hitzige Diskussionen, kaum R&#252;ckzugsraum, aber gr&#246;&#223;tenteils ein &#8220;wunderbares Teamwork&#8221; (Rebel) und eine Idee, die schnell eine Eigendynamik entwickelt. Aber kann in so einem Umfeld &#252;berhaupt etwas gut Durchdachtes, gar Kreatives entstehen? &#8220;Es geht haupts&#228;chlich darum, eine Idee zu entwerfen und ein fertiges Konzept auf den Weg zu bringen&#8221;, sagt Bizannes. Die Weiterentwicklung, die Suche nach Investoren und der Aufbau des Gesch&#228;fts folge erst im Anschluss.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25026" title="P1020849" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020849.jpg" alt="" width="500" height="280" /><br />
<small>Mitfahrerin und Unternehmerin Esther Gons</small></p>
<p><strong>Die Sieger von einst sind schon nicht mehr da</strong></p>
<p>Doch ein paar kritische Anmerkungen m&#252;ssen erlaubt sein. Habt ihr schon einmal etwas von einem erfolgreichen Startup geh&#246;rt, das in einem Bus auf die Welt kam? Beim allerersten StartupBus gewannen DormDorm und Datebrowsr, die ihre Ideen auf der SXSW 2010 vorstellen durften. Der eine Dienst sollte eine B&#246;rse f&#252;r Schlafpl&#228;tze in US-Studentenwohnheimen sein, w&#228;hrend der andere Bilder von verschiedenen Dating-Plattformen aggregieren wollte. Beide Projekte sind heute nicht mehr online, und ihre Spur im Netz verliert sich bereits wenige Wochen nach ihrem Sieg beim ersten StartupBus im M&#228;rz 2010. Vielleicht doch kein so gutes Konzept, Knall auf Fall im Bus ohne viel Schlaf in ein paar Tagen ein Startup hochzuziehen, ohne die Idee durchdenken zu k&#246;nnen?</p>
<p>Rebel und seine Mitstreiter Mike van Hoenselaar und Seb van Dijk jedenfalls haben beim StartupBus Europe im Dezember <a href="http://invoi.nl">Invoi</a> gegr&#252;ndet, eine interaktive Voicemail. Spricht man eine Nachricht auf eine Mailbox, soll eine intelligente Software dahinter die Informationen auswerten und etwa Termine und Kontakte direkt in einen Kalender eintragen. Keine schlechte Idee, aber funktioniert das auch? Von Invoi steht erst einmal nur die Website. Diesmal seien haupts&#228;chlich Produktmanager mitgefahren und weniger Entwickler, erkl&#228;rte mir Bizannes. Ob die drei Gr&#252;nder Invoi &#252;berhaupt technisch umsetzen k&#246;nnen oder einen Weg finden, das Projekt zu vermarkten, ist noch v&#246;llig offen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25027" title="StartupBusRoute" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StartupBusRoute.jpg" alt="" width="500" height="253" /></p>
<p><strong>Raus aus dem Bus und rein ins Haus</strong></p>
<p>Nachahmer der Bus-Idee gibt es daf&#252;r bereits. So rollte im Oktober der <a href="http://www.gruenderbus.de/" target="_blank">Gr&#252;nderbus</a> durch Deutschland. 24 Mitglieder hatten zehn Tage Zeit, um Startups zu gr&#252;nden. Sieben der <a href="http://gruenderbus.wordpress.com/2011/10/29/tag-10/" target="_blank">Ideen, die dort entstanden</a>, sollen weiter verfolgt werden. Gut m&#246;glich, dass einige davon auch Erfolg haben werden. Dennoch stellt sich die Frage, warum man in einem fahrenden Bus ein besseres Startup entwickeln k&#246;nnen soll als irgendwo anders. Man k&#246;nnte sich ja auch in einem Café oder einem Haus treffen. Und entstehen die besten Ideen nicht sowieso meist zuf&#228;llig und mit der M&#246;glichkeit, noch einmal gut &#252;ber alle Vor- und Nachteile nachzudenken?</p>
<p>Bizannes jedenfalls organisiert Touren mit dem StartupBus inzwischen regelm&#228;&#223;ig und findet jedes Mal zahlreiche Sponsoren f&#252;r die Fahrten. Demn&#228;chst startet er ein neues Projekt: das <a href="http://startuphouse.com/" target="_blank">Startup House</a> mit einer <a href="http://blog.startupbus.com/the-24-hour-challenge" target="_blank">24-Hour-Challenge</a>. Es k&#246;nnten einmalig  gute Ideen dabei herauskommen &#8211; oder der Horror des Landschulheims im Webzeitalter.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>&#8220;Motherfucker&#8221; gesucht: Startup Tripmeister wirbt um Entwickler [Update]</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Update unten. Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister in einer Stellenanzeige schreibt: &#8220;Programming, Motherfucker. Do You Speak it?&#8221; Die Berliner suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgr&#252;nder sein darf. Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24863" title="TripmeisterStellenanzeige" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TripmeisterStellenanzeige.jpg" alt="" width="500" height="304" /></p>
<p><em>Update unten.</em></p>
<p>Please excuse my French. Aber ich gebe nur wieder, was das Berliner Startup Tripmeister <a href="http://berlinstartupjobs.com/engineering/programming-motherfucker-do-you-speak-it-back-end-web-tripmeister/" target="_blank">in einer Stellenanzeige</a> schreibt: &#8220;Programming, Motherfucker. Do You Speak it?&#8221; <a href="http://tripmeister.de/" target="_blank">Die Berliner</a> suchen auf diese Weise einen Back-End-Entwickler, der auch gerne gleichzeitig Mitgr&#252;nder sein darf.</p>
<p>Ich erinnere mich gerade an meine Jugend, als der Musiker Prince (der damals noch so hie&#223;) f&#252;r seinen Song &#8220;Sexy Motherfucker&#8221; von Sittenw&#228;chtern als &#8220;pervers&#8221; beschimpft wurde. Die Zeiten haben sich ge&#228;ndert und der Begriff Motherfucker hat inzwischen einen Coolnessfaktor erreicht. Aber wie kommt man auf die Idee, damit f&#252;r sich und einen Job bei sich zu werben? Ich habe den Jungs mal eine E-Mail geschickt und werde hier updaten, wenn Antwort kommt. </p>
<p><strong>[Update, 11:30 Uhr]</strong> Mathias Domschke von Tripmeister hat mir ein paar Zeilen geschrieben. Demnach stammt der Begriff von der in Entwicklerkreisen bekannten Initiative <a href="http://programming-motherfucker.com/">Programming Motherfucker</a>, die sich wiederum auf ein Zitat aus dem Film &#8220;Pulp Fiction&#8221; beruft. Warum Tripmeister mit dieser Aktion wirbt, erkl&#228;rt er so:</p>
<blockquote><p>Trotz unserer starken Vernetzung in Berlin, zu Ex-Unternehmen und unseren Universit&#228;ten ist es echt schwer gute Talente zu finden. Vor allem im Bereich der Softwareentwicklung herrscht wirklich ein sp&#252;rbarer &#8220;War of Talent&#8221;. Da muss man schon was aufbieten und zeigen was man hat.</p></blockquote>
<p><strong>[/Update]</strong></p>
<p><strong>Nerds nicht mehr gefragt</strong></p>
<p>Was Startups angeht, ist Berlin gerade der Nabel der Welt. Jeder, der etwas auf sich h&#228;lt, so scheint es, gr&#252;ndet hier. Und l&#228;ngst nicht mehr nur deutsche Gr&#252;nder kommen hierhin. Spiegel Online nannte Berlin am Wochenende die &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,801128,00.html" target="_blank">Hauptstadt des Wagniskapitals</a>&#8220;. F&#252;r Stellenvermittlungen hat Hessam Lavi das <a href="http://berlinstartupjobs.com/" target="_blank">Portal Berlin Startup Jobs</a> gegr&#252;ndet. Weit &#252;ber 100 Jobs sind dort bei jungen Unternehmen wie <a href="http://www.eyeem.com/" target="_blank">EyeEm</a>, <a href="http://www.herrenschmiede.de/" target="_blank">Herrenschmiede</a> oder <a href="http://www.jovoto.com/" target="_blank">Jovoto</a> verf&#252;gbar. Web-Entwickler gibt es aber nicht wie Sand am Meer, also muss man ganz offensichtlich mit ungew&#246;hnlichen Mitteln um sie werben. EyeEm etwa sucht einen &#8220;<a href="http://berlinstartupjobs.com/internships/intern-in-entrepreneurship-eyeem/" target="_blank">Ninja</a>&#8220;.</p>
<p>Was diese Stellenanzeige auch aussagt: Entwickler sollen bittesch&#246;n cool sein. Die Zeit der Nerds ist offenbar vorbei. <a href="http://tripmeister.de/" target="_blank">Tripmeister</a> soll laut Eigenbeschreibung ein neues Reise-Startup werden, um das pers&#246;nliche Traumreiseziel zu ermitteln. Ob man sich businessm&#228;&#223;ig da schon festgelegt hat, wird sich wohl erst im kommenden Jahr zeigen, wenn das Angebot startet.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<item>
		<title>Bill Gross: 12 Tipps f&#252;r ein erfolgreiches Startup (oder jede andere Leidenschaft)</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 12:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweiter Tag auf der Le Web in Paris und langsam f&#252;hlt man sich als Teilnehmer wie auf einem Alumni-Treffen. Vielleicht liegt es an der Gr&#252;nder-Atmosph&#228;re, Menschen, die einfach das Positive sehen und Dinge in die Hand nehmen, statt nur an die Nachteile zu denken. Vielleicht eine ganz gute Idee f&#252;r das eigene Leben? Bill Gross [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://livesketching.com/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1020869.jpg" alt="" title="P1020869" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-24842" /></a><br clear="all"></p>
<p>Zweiter Tag auf der Le Web in Paris und langsam f&#252;hlt man sich als Teilnehmer wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/08/paris-paris-le-web-le-web-klassentreffen-der-web-besessenen/">auf einem Alumni-Treffen</a>. Vielleicht liegt es an der Gr&#252;nder-Atmosph&#228;re, Menschen, die einfach das Positive sehen und Dinge in die Hand nehmen, statt nur an die Nachteile zu denken. Vielleicht eine ganz gute Idee f&#252;r das eigene Leben? </p>
<p>Bill Gross jedenfalls, Gr&#252;nder und Chef von <a href="http://www.idealab.com/">Idealab</a> hielt eine der bisher pragmatischsten Vortr&#228;ge auf der Konferenz: &#8220;Lernen durch Scheitern: 20 Jahre Lehren aus Gr&#252;ndergeschichte in 20 Minuten.&#8221; 12 Tipps hatte er f&#252;r die anwesenden Gr&#252;nder parat. Sein Vortrag richtete sich als erstes an Startups, aber auch jeder andere sollte sich das vielleicht einmal f&#252;r sich durch den Kopf gehen lassen. Darunter: Folge deiner Leidenschaft und fokussiert, fokussiert, fokussiert. </p>
<p>Die 12 Ratschl&#228;ge, die Gross heute gab:</p>
<ol>
<li>Marktmacht ist toll. Finde einen Markt, auf dem du dich ausbreiten kannst und dann tue das.</li>
<li>Werde ein Meister deines Fachs. Lerne zu pr&#228;sentieren, dein Produkt und dein Gesch&#228;ft zu verkaufen.</li>
<li>Folge deiner Leidenschaft. Nur dann wirst du mit dem Herzen bei der Sache sein. Als Beispiel nannte Gross hier Walt Disney, der mehrere Male praktisch pleite war und die Firma dann immer wieder mit neuen Ideen wie Schneewittchen oder Disneyland rettete.</li>
<li>Fokussiert euch (Original: focus, focus, focus!). Macht weniger Dinge und diese au&#223;ergew&#246;hnlich gut. Freier &#252;bersetzt: Such dir eine Nische.</li>
<li>Finde deine St&#228;rken. Baue diese aus, erweitere angrenzende F&#228;higkeiten &#8211; und such die Leute, die das l&#246;sen k&#246;nnen, was du nicht kannst.</li>
<li>Lass dein Unternehmen nicht zu schnell zu gro&#223; werden. Wachse lieber langsam, bevor du wieder schrumpfst und Leute entlassen musst. Wimdu d&#252;rfte hier <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/30/9flats-und-wimdu-entlassen-mitarbeiter-hau-ruck-methode-funktioniert-nicht/">ein Negativbeispiel</a> sein.</li>
<li>&#220;berlebe, bis der Markt so weit ist. Wenn du der Zeit voraus bist, sammele alle deine Kr&#228;fte und halte durch. Gross nennt hier als Beispiel sein eigenes Projekt z.com, das scheiterte. Ein aktuelles Beispiel k&#246;nnte <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/16/zukunft-des-musikhorens-wahwah-fm-ist-da/">WahWah.fm</a> sein, ein Startup, das wohl erst dann richtig durchstarten kann, wenn LTE weit verbreitet ist.</li>
<li>Teste, Teste, Teste. Warte nicht zu lange, wenn du unsicher bist, sondern bring dein Produkt schnell auf den Markt.</li>
<li>Bleib dabei! Wenn die Idee gut ist und du davon &#252;berzeugt bist, dann h&#246;re nicht darauf, was die Kritiker sagen.</li>
<li>Finde gute, passende, verl&#228;ssliche Partner. Du kannst nicht alles alleine umsetzen.</li>
<li>Nutze die Leidenschaft deiner Nutzer.</li>
<li>Jede Wahrheit geht &#252;ber drei B&#252;hnen: Deine Idee wird erst ausgelacht werden, dann wird dagegen opponiert und sp&#228;ter wird sie selbstverst&#228;ndlich. Wer diese drei B&#252;hnen &#252;berlebt, hat es geschafft.</li>
</ol>
<p>Was meint ihr dazu und was w&#252;rdet ihr noch hinzuf&#252;gen?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Grafik via <a href="http://livesketching.com/">Livesketching.com</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Urinal Games: Spiele mit dem Urinstrahl steuern</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/29/urinal-games-spiele-mit-dem-urinstrahl-steuern/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 14:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Captive Media]]></category>
		<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Urinal Games]]></category>

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		<description><![CDATA[Von all den Synonymen, die f&#252;r das auff&#228;lligste m&#228;nnliche Geschlechtsorgan kursieren, fand ich &#8220;Joystick&#8221; immer am am&#252;santesten. Aber wer h&#228;tte gedacht, dass das offenbar gar nicht zweideutig gemeint war: Mit dem Penis kann man in der Tat k&#252;nftig Spiele steuern, zumindest wenn die Firma Captive Media ihre ganz speziellen Stehklos tats&#228;chlich an den Mann bringt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/UrinalGames.jpg" alt="" title="UrinalGames" width="500" height="262" class="alignnone size-full wp-image-24761" /><br clear="all"></p>
<p>Von all den Synonymen, die f&#252;r das auff&#228;lligste m&#228;nnliche Geschlechtsorgan kursieren, fand ich &#8220;Joystick&#8221; immer am am&#252;santesten. Aber wer h&#228;tte gedacht, dass das offenbar gar nicht zweideutig gemeint war: Mit dem Penis kann man in der Tat k&#252;nftig Spiele steuern, zumindest wenn die Firma <a target="_blank" href="http://www.captive-media.co.uk/product-overview/">Captive Media</a> ihre ganz speziellen Stehklos tats&#228;chlich an den Mann bringt. </p>
<p>Das gleichnamige Produkt ist ein Urinal mit eingebauter Spielekonsole, und das Spiel steuert der Benutzer in der Tat mit seinem Urinstrahl. Zum Beispiel ein Autorennen: N&#228;hert sich der Strahl einem linken Sensor, der im WC verbaut ist, steuert auch das Auto nach links. </p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XLQoh8YCqo4?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XLQoh8YCqo4?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Geld verdienen will Captive Media zum einen &#252;ber den Verkauf der Toiletten, zum anderen aber auch &#252;ber zwei eingeblendete Werbeanzeigen. <a target="_blank" href="http://www.captive-media.co.uk/games-2/">Die Spiele</a>, die bislang zur Verf&#252;gung stehen, sind nat&#252;rlich simpelst. Man muss etwa einen Schlitten &#252;ber eine Skipiste steuern oder &#8211; wie passend &#8211; mit einem Wasserschlauch Feuer l&#246;schen. </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/CleverDick.jpg" alt="" title="CleverDick" width="500" height="279" class="alignnone size-full wp-image-24760" /></p>
<p>Marketinggenies haben sich doch tats&#228;chlich ein Spiel mit dem Namen &#8220;Clever Dick&#8221; ausgedacht. L&#246;st man da in einer Quizshow 15 Fragen richtig, kommentiert die Oberlehrerin am Schluss: &#8220;Wow, you really are a clever dick&#8221;. Denkt euch euren Teil und schaut euch die Videos dazu an. Los gehen soll es im kommenden Jahr in Kneipen in U.K. Erste Feldtests laufen bereits. Angeblich bleiben die Klos beim Spielen immer sauber. Ihr in den Kommentaren hoffentlich auch&#8230;</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Illustrationen: Captive Media)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus Pinterest mach Pinspire mach LikedBy: Neuer Coup der Startup-Klonfabriken</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/29/aus-pinterest-mach-pinspire-mach-likedby-neuer-coup-der-startup-klonfabriken/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschaeftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[9flats]]></category>
		<category><![CDATA[Airbnb]]></category>
		<category><![CDATA[Klone]]></category>
		<category><![CDATA[LikedBy]]></category>
		<category><![CDATA[Pinspire]]></category>
		<category><![CDATA[Pinterest]]></category>
		<category><![CDATA[Samwer-Brüder]]></category>
		<category><![CDATA[Wimdu]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Rocket-Internet-Projekt Pinspire Sogar das Blog Deutsche Startups nennt es, so kritisch wie m&#246;glich, eine &#8220;lupenreine Kopie&#8221;, obwohl es von der gleichen Firma mitfinanziert wird: Rocket Internet, der Inkubator der Samwer-Br&#252;der, hat mit Pinspire ein neues Projekt aus dem Boden gestampft. Kreativste Einzelleitung dabei d&#252;rfte gewesen sein, den Schriftzug im Kopf der Seite auszutauschen. Idee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinspire.jpg" alt="" title="Pinspire" width="500" height="321" class="alignnone size-full wp-image-24751" /><br clear="all"><small>Neues Rocket-Internet-Projekt Pinspire</small></p>
<p>Sogar das <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/2011/11/28/pinspire-pinterest-copycat/">Blog Deutsche Startups</a> nennt es, so kritisch wie m&#246;glich, eine &#8220;lupenreine Kopie&#8221;, obwohl es von der gleichen Firma mitfinanziert wird: <a target="_blank" href="http://www.rocket-internet.de/">Rocket Internet</a>, der Inkubator der Samwer-Br&#252;der, hat mit <a target="_blank" href="http://pinspire.de/">Pinspire</a> ein neues Projekt aus dem Boden gestampft. Kreativste Einzelleitung dabei d&#252;rfte gewesen sein, den Schriftzug im Kopf der Seite auszutauschen. Idee und Raster sind bis auf marginale &#196;nderungen am Design eins zu eins vom Original <a target="_blank" href="http://pinterest.com/">Pinterest</a> &#252;bernommen.</p>
<p>Was soll ich jetzt tun? Das gut finden, weil die Samwer-Br&#252;der damit immer wieder dutzende Arbeitspl&#228;tze schaffen? Mich echauffieren, weil die Kopien von wenig bis gar keiner eigenen Kreativit&#228;t zeugen? Oder mir Popcorn schnappen, Wetten abschlie&#223;en und darauf hinfiebern, was als n&#228;chstes geklont wird? Lukasz Gadowski hat Ende Oktober eine Debatte &#252;ber <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/25/arger-uber-eingeschworene-berliner-startup-szene-lost-neue-debatte-uber-copycats-aus/">gute und schlechte Copycats</a> neu angesto&#223;en. Es gibt einen Unterschied dazwischen, ob man eine Idee 1:1 kopiert oder ob man eine bestehende Idee adaptiert, weiter entwickelt und verbessert.  </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Pinterest.jpg" alt="" title="Pinterest" width="500" height="292" class="alignnone size-full wp-image-24752" /><br clear="all"><small>Das Original Pinterest</small></p>
<p>Entscheidet selbst, was Pinspire f&#252;r euch ist. Darf man das Gesch&#228;ftliche dabei au&#223;er Acht lassen? Vielleicht zielt Pinspire auf andere M&#228;rkte als Pinterest, vielleicht sind mehr Entwickler besch&#228;ftigt, vielleicht verfolgt man ein ganz anderes Vertriebsmodell. Es bleibt eine kopierte Idee. In beiden Projekten, Pinterest und Pinspire, k&#246;nnen Nutzer ihre Designideen vorstellen und mit anderen teilen, einfach Dinge, die sie m&#246;gen. &#220;brigens, in K&#252;rze startet <a target="_blank" href="http://getlikedby.com/">LikedBy</a>. Ein Projekt, auf dem Nutzer ihre Designideen vorstellen und mit anderen teilen k&#246;nnen, <em>einfach Dinge, die sie m&#246;gen</em>. Das sei zumindest keine plumpe 1:1-Kopie des Originals schreibt Alexander H&#252;sing von Deutsche Startups, der da offenbar noch die <a target="_blank" href="http://www.deutsche-startups.de/wp-content/uploads/2011/08/ds_likedby_shot.jpg">Startseite der Beta-Version</a> im Kopf hatte. Heute hingegen pr&#228;sentiert sich LikedBy so:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/LikedBy.jpg" alt="" title="LikedBy" width="500" height="328" class="alignnone size-full wp-image-24753" /><br clear="all"></p>
<p>Noch Fragen? Und woran erinnert mich dieses Rennen nur? Vielleicht an den Markt der Privatunterk&#252;nfte und das Original <a target="_blank" href="http://airbnb.de/">AirBnB</a>&#8230;</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Airbnb2.jpg" alt="" title="Airbnb2" width="500" height="328" class="alignnone size-full wp-image-24754" /><br clear="all"></p>
<p>&#8230; die Samwer-Kopie <a target="_blank" href="http://wimdu.de/">Wimdu</a> &#8230;</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wimdu3.jpg" alt="" title="Wimdu3" width="500" height="252" class="alignnone size-full wp-image-24755" /><br clear="all"></p>
<p>&#8230; und den zweiten Klon <a target="_blank" href="http://9flats.de/">9flats</a>.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/9flats.jpg" alt="" title="9flats" width="500" height="279" class="alignnone size-full wp-image-24756" /><br clear="all"></p>
<p>Wir k&#246;nnen ja wirklich einmal Wetten annehmen, was als n&#228;chstes kopiert wird. Euer Tipp?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht das Beste aus dieser Zeit, sie wird nicht ewig dauern</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/23/macht-das-beste-aus-dieser-zeit-sie-wird-nicht-ewig-dauern/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang November hielt Journalist und Blogger Richard Gutjahr auf den Passauer Medientagen einen bemerkenswerten Vortrag zum Thema &#8220;Wie man durch Social Media reich, ber&#252;hmt und gl&#252;cklich wird&#8221;. Selbst wenn ihr nicht vorhabt, reich oder sogar gl&#252;cklich zu werden: Der Vortrag lohnt sich. Wenn ihr eine Stunde eures Lebens opfern k&#246;nnt, h&#246;rt euch einfach mal an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/scobleizer/6293319822/sizes/m/in/photostream/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24716" title="StartupSchool" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StartupSchool.jpg" alt="" width="500" height="244" /></a></p>
<p>Anfang November hielt Journalist und Blogger <a href="http://gutjahr.biz/" target="_blank">Richard Gutjahr</a> auf den Passauer Medientagen <a href="http://medientage-passau.de/medientage/videos" target="_blank">einen bemerkenswerten Vortrag</a> zum Thema &#8220;Wie man durch Social Media reich, ber&#252;hmt und gl&#252;cklich wird&#8221;. Selbst wenn ihr nicht vorhabt, reich oder sogar gl&#252;cklich zu werden: Der Vortrag lohnt sich. Wenn ihr eine Stunde eures Lebens opfern k&#246;nnt, h&#246;rt euch einfach mal an, wie der Mann interessante Thesen wie &#8220;Transparenz ist die neue Objektivit&#228;t&#8221; oder &#8220;Werdet selbst zu einer Marke&#8221; begr&#252;ndet. Am Schluss seines Vortrags gibt Gutjahr seinen Zuh&#246;rern, haupts&#228;chlich jungen Leuten, die &#8220;was mit Medien&#8221; machen wollen, einen interessanten Rat mit auf den Weg: &#8220;Macht das Beste aus dieser Zeit, sie wird nicht mehr ewig dauern.&#8221;</p>
<p>Ich habe lange ger&#228;tselt, was er damit gemeint haben kann. Wir leben in einer Zeit, in der es wohl noch nie so einfach war, etwas unabh&#228;ngig von einem Verlag zu ver&#246;ffentlichen. Es war noch nie so einfach, ein Startup zu gr&#252;nden und daf&#252;r einen Investor zu finden. Es war noch nie so einfach, seine Ideen &#252;ber das Netz bekannt zu machen und damit sogar gro&#223;e Konzerne auszustechen. Warum sollte das nicht immer so weiter gehen? </p>
<p><strong>Startups aus der Fabrik</strong></p>
<p>Weil es zunehmend schwerer werden wird, mit einer klugen Idee aus der Masse herauszustechen. Wollt ihr heute ein Startup gr&#252;nden, h&#228;ttet ihr es in fast jedem Bereich mit einer ganzen Menge Konkurrenten zu tun. Um damit noch ber&#252;hmt zu werden, br&#228;uchtet ihr Kontakte zu den wichtigsten Medien. Die werden aber abwinken, wenn sie die Idee schon gesehen haben. Und irgendwann werden auch Startups f&#252;r die Medien einfach nicht mehr interessant sein. Noch ein junges Team, noch ein neues Thema, noch eine Erfolgsgeschichte. Irgendwann sinkt das Interesse bei Medien und Lesern an jedem Thema. Ich gebe zu, dass ich da nicht besser bin. Als es im Fr&#252;hjahr dieses Jahres gef&#252;hlt nur Facebook als Social Network gab, war ich dankbar &#252;ber jede Alternative. Und sie kamen: Google Plus, Anybeat, Unthink. Als Christian Gera mir vergangene Woche von seinem neuen <a href="http://freizeitcafe.com/" target="_blank">Social Network Freizeitcafe</a> schrieb, habe ich gedanklich schon abgewunken. Es gibt jetzt langsam genug davon.</p>
<p>Nicht zuletzt hat auch die PR-Industrie das Social Web inzwischen f&#252;r sich entdeckt und erkannt, dass sie virale Aktionen dort ganz ohne Hilfe der Medien lancieren kann. Unternehmen investieren zunehmend in die sozialen Medien und neue Ideen werden immer seltener von jungen Gr&#252;ndern geboren werden. Digg-Erfinder Kevin Rose ist ein gutes Beispiel f&#252;r den Gegentrend. Der Internetmillion&#228;r hat inzwischen <a href="http://mi.lk/" target="_blank">Milk</a> gegr&#252;ndet, eine Art Startup-Fabrik, die neue Apps, Websites und andere Projekte aus dem Boden stampft. <a href="http://www.oink.com/" target="_blank">Oink</a> ist das erste <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/04/oink-gute-idee-viel-arbeit-seltsamer-name/" target="_blank">namhafte Produkt der Fabrik</a> und sie hat Erfolg: Die App wurde in weniger als drei Wochen <a href="http://www.businessinsider.com/100000-oink-2011-11" target="_blank">100.000 Mal heruntergeladen</a>.</p>
<p><strong>Die Zeit f&#252;r Experimente ist jetzt</strong></p>
<p>Kurz gesagt: Es gibt Konkurrenz und zwar zunehmend von finanziell potenter Seite. Wer gerade &#252;ber Social Media und Technik bloggt, d&#252;rfte es gemerkt haben: Themen, die vor gerade mal drei Jahren von nur einigen Blogs abgedeckt wurden, sind inzwischen &#252;berall zu finden. Vom &#8220;Stern&#8221; &#252;ber die &#8220;M&#228;rkische Allgemeine&#8221; bis hin zur <a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/it-in-der-arztpraxis/article/679454/hp-bringt-eigenes-ultrabook-markt.html?sh=15&amp;h=854855703" target="_blank">&#196;rztezeitung</a> schreibt jeder &#252;ber Gadgets und Social Media. Das ist einerseits toll, weil dadurch viele Jobs f&#252;r Technikjournalisten geschaffen wurden. Zum anderen bedeutet das aber auch, dass es f&#252;r Einzelk&#228;mpfer schwer wird, aus der Masse noch heraus zu stechen. Mal eben schnell sein eigenes Ding machen, ist heute einfacher denn je. Damit aber auch noch Geld zu verdienen oder gar seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten, ist angesichts der Konkurrenz zumindest nicht leichter geworden.</p>
<p>Denn nicht zuletzt geht es um Geld: Die gro&#223;en Verlage haben ihre eigenen Online-Vermarkter und sie sind zunehmend erfolgreicher damit, im Netz Geld zu verdienen. Startups d&#252;rften mittelfristig immer &#246;fter von Medienh&#228;usern geboren werden. &#196;hnlich sieht es Richard Gutjahr, den ich fragte, was er mit seinem Fazit genau meinte. Er schrieb mir:</p>
<blockquote><p>Die Zeit f&#252;r Experimente ist hier und jetzt. Sobald der Beton einmal hart geworden ist, sprich, wenn die Gesch&#228;ftsmodelle [der Verlage und Medienh&#228;user] erst einmal tragen, wird die Party im Netz vorbei sein. Dann gibt es klare Berufsbilder- und Anforderungen. Wer die n&#246;tigen Skills bis dahin nicht beherrscht, wird sich schwer tun.</p></blockquote>
<p>Sprich: Was heute noch neu und aufregend ist, wird demn&#228;chst eine Standardqualifikation sein. Richard r&#228;t Berufsanf&#228;ngern und anderen deswegen dazu, jetzt zu experimentieren und ruhig auch Fehler zu machen. Ich sehe es &#228;hnlich: Wenn ihr eine gute Idee habt, dann wartet nicht, sondern findet <em>jetzt</em> einen Weg, sie umzusetzen. Denn diese Chance kommt vielleicht nie wieder.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/scobleizer/" target="_blank">Robert Scoble</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC</a>))</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anybeat startet Beta-Betrieb &#8211; Geschlossene Chat-Plattform</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/15/anybeat-startet-beta-betrieb-geschlossene-chat-plattform/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[anybeat]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[So, dann wollen wir mal: Dienstagmorgen, Lumia-Day, olé olé. Ja genau, heute startet Nokia den Verkauf des Lumia 800 und man darf gespannt sein, wie sich das erste Windows-Handy der Finnen weltweit und vor allem auch hier in Deutschland verkaufen wird. Nur zur Erinnerung: Nokia war ja mal so etwas wie das Ma&#223; aller Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24623" title="anybeat" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/anybeat.jpg" alt="" width="500" height="328" /></p>
<p>So, dann wollen wir mal: Dienstagmorgen, Lumia-Day, olé olé. Ja genau, heute startet Nokia den Verkauf des <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/03/nokia-lumia-800-inboxing/" target="_blank">Lumia 800</a> und man darf gespannt sein, wie sich das erste Windows-Handy der Finnen weltweit und vor allem auch hier in Deutschland verkaufen wird. Nur zur Erinnerung: Nokia war ja mal so etwas wie das Ma&#223; aller Dinge auf dem Handymarkt… Doch es gibt noch auf ganz anderer Ebene etwas Neues zu vermelden: <a href="http://www.anybeat.com/invite/4ec19de8b4ab8d36a4000263" target="_blank">anybeat ist gestartet</a>.</p>
<p>Any was? Ja, das habe ich mich in etwa auch gefragt, als ich heute Morgen eine E-Mail von J&#252;rgen gelesen habe, die er mir weitergeleitet hat. Einst unter der Adresse altly.com gestartet will anybeat(.com) eine neue Alternative zu Facebook werden; ein neues soziales Netzwerk also. Gleichwohl haben sich die Macher nicht auf die Fahnen geschrieben, ein Facebook-Killer zu werden. Wichtigster Unterschied: Alle Daten sollen grunds&#228;tzlich dem Nutzer geh&#246;ren. Doch brauchen wir das wirklich noch (einmal)?</p>
<p>Denn wir erinnern uns: so ein ziemlich gro&#223;er Suchmaschinenbetreiber ist zuletzt ordentlich mit <a href="https://plus.google.com/b/105841923312007651274/" target="_blank">Google+</a> durchgestartet und findet gemessen daran, dass das Netzwerk erst rund 100 Tage am Start ist, durchaus beachtlichen Zuspruch. Und auch Google+ r&#252;hmt sich ja damit, Userdaten nicht f&#252;r Marketing und andere Zwecke zu nutzen. Hat anybeat also eine realistische Chance?</p>
<p>In Deutschland in der momentanen Phase schon mal nicht. Denn: einloggen und einen Account kreieren k&#246;nnen nur Nutzer, die <a href="http://www.anybeat.com/invite/4ec19de8b4ab8d36a4000263" target="_blank">eine Einladung</a> bekommen. Abgesehen davon ist das Portal momentan auch nur auf Englisch verf&#252;gbar, was zwar generell f&#252;r die meisten User kein gr&#246;&#223;eres Problem darstellen sollte, aber im Allgemeinen ist eine deutsche Men&#252;f&#252;hrung nat&#252;rlich deutlich angenehmer.</p>
<p>Doch das sind eigentlich nur Belanglosigkeiten. Viel wichtiger ist, dass die breite Masse wohl eher nicht bereit sein wird, sich bei noch einem Social Network anzumelden. Die meisten Internetnutzer sind mit Facebook und ggf. einem der VZ-Netzwerke absolut ausreichend bedient. Und wer ohnehin ein Google-Konto besitzt &#8211; zum Beispiel weil er ein Android-Smartphone nutzt &#8211; wird vielleicht noch hier und da mal bei Google+ vorbeischauen. Aber noch ein Netzwerk? Ich glaube, das wird nichts.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich bin immer offen f&#252;r neue Portale und ich freue mich &#252;ber Wettbewerb, aber die Konkurrenz ist f&#252;r den sehr kleinen Neuling einfach (zu) erdr&#252;ckend. Andererseits muss man aber auch sehen, dass <a href="http://www.webpronews.com/anybeat-puts-a-new-spin-on-social-networking-2011-10" target="_blank">anybeat nach eigenen Angaben</a> gar nicht die Intention hat, Facebook in irgendeiner Form unmittelbare Konkurrenz zu machen. Denn auf dem Portal sollen Menschen miteinander in Kontakt kommen, die sich noch gar nicht kennen.</p>
<p>Das ist durchaus ein bemerkenswerter Unterschied zu den gro&#223;en sozialen Netzwerken, wo ja die Kommunikation mit Freunden im Fokus steht.  Bei anybeat sollen Nutzer die M&#246;glichkeit erhalten, sich &#252;ber Pseudonyme miteinander auszutauschen. Das erleichtere die offene Kommunikaton miteinander, ist Gr&#252;nder <a href="https://twitter.com/#!/dmitry" target="_blank">Dmitry Shapiro</a> &#252;berzeugt. Der ist &#252;brigens Technikchef bei MySpace Music und hat schon das Internet-TV-Unternehmen <a href="http://www.veoh.com" target="_blank">Veoh</a> gegr&#252;ndet. Er wei&#223; also durchaus, was es hei&#223;t ein Internet-Startup zu gr&#252;nden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24624" title="anybeat-suchmaske" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/anybeat-suchmaske.jpg" alt="" width="500" height="377" /></p>
<p>Ich habe mich ein paar Minuten auf anybeat.com umgeschaut und muss feststellen, dass es mich eher an eine riesige Kontaktb&#246;rse als an ein soziales Netzwerk erinnert. &#220;ber eine riesige Suchmaske kann ich genau ausw&#228;hlen, mit was f&#252;r einer Person ich plaudern m&#246;chte. Geschlecht, Alter, Herkunft, politische oder religi&#246;se Einstellung, Interessen &#8211; alles abrufbar. Hat man einen sympathischen Menschen ausfindig gemacht, l&#228;sst sich direkt ein Chat starten, um mit der virtuellen Plauferei loszulegen. Vorausgesetzt, man will zum Chatten verf&#252;gbar sein. Die Funktion kann n&#228;mlich jeder Nutzer auch ausschalten. Fazit: Ja, ganz nett, aber braucht man das wirklich?</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nokia-Konzeptstudie GEM: Smartphone mit Touchscreen-Mantel</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/11/konzeptstudie-nokia-gem-smartphone-mit-touchscreen-mantel/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 18:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, gleich ist Wochenende. Zuvor wollen wir euch allerdings noch schnell zeigen, warum ein Abgesang auf Nokia doch etwas verfr&#252;ht ist. Denn das, was die Finnen da anl&#228;sslich des 25. Jahrestages ihres hauseigenen Forschungslabors &#8220;Nokia Research Center&#8221; pr&#228;sentieren, scheint mir durchaus das Zeug zu haben, den ein oder anderen &#8220;Haben-Wollen-Effekt&#8221; auszul&#246;sen. Zwar handelt es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-GEM.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-24605" title="nokia-GEM" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/nokia-GEM.jpg" alt="" width="250" height="337" /></a></p>
<p>So, gleich ist Wochenende. Zuvor wollen wir euch allerdings noch schnell zeigen, warum ein Abgesang auf Nokia doch etwas verfr&#252;ht ist. Denn das, was die Finnen da <a href="http://conversations.nokia.com/2011/11/10/nokia-gem-what-sort-of-phone-do-you-want-today/" target="_blank">anl&#228;sslich des 25. Jahrestages ihres hauseigenen Forschungslabors &#8220;Nokia Research Center&#8221;</a> pr&#228;sentieren, scheint mir durchaus das Zeug zu haben, den ein oder anderen &#8220;Haben-Wollen-Effekt&#8221; auszul&#246;sen.</p>
<p>Zwar handelt es sich bislang nur um eine Smartphone-Konzeptstudie mit dem vielversprechenden Namen &#8220;GEM&#8221; – englisch f&#252;r Edelstein oder Juwel. Ein echtes Kleinod w&#228;re das in einem kunstvoll animierten Video vorgestellte Mobiltelefon aber ohne Frage. </p>
<p>Statt ein zentrales Touchscreen-Display zu besitzen, besteht das gesamte Ger&#228;t aus Multitouch-Bildschirmen, die f&#252;r die Anzeige beliebiger Inhalte verwendet werden k&#246;nnen. Sowohl Front- und R&#252;ckseite als auch die Seiten bilden dabei je nach Wunsch einen ungeteilten Gesamtscreen oder mehrere separate Anzeigefl&#228;chen. Auf diese Weise &#252;berschreitet das GEM spielend bestehende Designgrenzen und kann sich virtuell wahlweise in Kamera, Konsolenpad oder Fernbedienung verwandeln. Auch die 360-Grad-Darstellung von 3D-Fotos w&#228;re so problemlos m&#246;glich. Aber seht selbst:</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZdeWK6G3p5U?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZdeWK6G3p5U?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Leider scheint das Wunderger&#228;t bislang ausschlie&#223;lich als Modell zu existieren. Bilder eines realen, funktionierenden Prototypen blieb Nokia jedenfalls leider ebenso schuldig, wie eine Antwort auf die Frage, ob sich derlei Bauformen heute bereits mit vertretbarem Aufwand realisieren lassen. </p>
<p>Allein die extrem kurzen Akkulaufzeiten eines solchen Grafik-Bolidens d&#252;rften dessen Alltagstauglichkeit in Frage stellen. Und dennoch w&#252;rde ich das GEM gern einmal selbst in den H&#228;nden halten. Ihr auch?</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Bild: Nokia)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;The Pirate Bay&#8221;: Britischer Unternehmer erlangt Markenrechte &#8211; f&#252;r Hochprozentiges</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder, wie es im Fall des findigen britischen Gesch&#228;ftsmannes Colin Scragg wohl hei&#223;en m&#252;sste: Wer zuerst kommt, destilliert zuerst – n&#228;mlich einen Rum mit dem Namen &#8220;The Pirate Bay&#8221;. Das hochprozentige Zuckerwasser darf laut TorrentFreak ab sofort offiziell die Bezeichnung der inzwischen legend&#228;ren Filesharing-Plattform tragen – wenn auch mit zweij&#228;hriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-13653" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/piratebay.jpg" alt="" width="250" height="310" /><br />
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder, wie es im Fall des findigen britischen Gesch&#228;ftsmannes Colin Scragg wohl hei&#223;en m&#252;sste: Wer zuerst kommt, destilliert zuerst – n&#228;mlich einen Rum mit dem Namen &#8220;The Pirate Bay&#8221;. Das hochprozentige Zuckerwasser darf <a href="http://torrentfreak.com/the-pirate-bay-trademark-handed-to-alcohol-entrepreneur-111110/" target="_blank">laut TorrentFreak</a> ab sofort offiziell die Bezeichnung der inzwischen legend&#228;ren Filesharing-Plattform tragen – wenn auch mit zweij&#228;hriger Versp&#228;tung.</p>
<p>Denn eigentlich hatte Scragg bereits vor zwei Jahren einen Antrag beim schwedischen Patent- und Markenamt eingereicht, um &#8220;The Pirate Bay&#8221; als Alkoholmarke in der EU sch&#252;tzen zu lassen. Zu dieser Zeit suchte der clevere Gesch&#228;ftsmann nach einem passenden Namen f&#252;r einen neuen Rum, den er als Chef des schwedischen Getr&#228;nkeherstellers LO Smith auf den Markt bringen wollte.</p>
<p>Durch die internationale <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/30/pirate-bay-domain-fuer-56-mio-euro-verkauft/">Berichterstattung um den Verkauf der illegalen Torrent-Seite</a>, kam Scragg 2009 die z&#252;ndende Idee. &#8220;Piratenbucht&#8221; war wie geschaffen f&#252;r ein Getr&#228;nk, das vor allem karibisches Flair verstr&#246;men sollte. Da der Begriff nicht gesch&#252;tzt war, schienen die Voraussetzungen f&#252;r einen gro&#223;en Coup perfekt. Scragg leitete die notwendigen Schritte ein und lie&#223; schon einmal ein paar Dummy-Etiketten drucken, damit die <a href="http://www.realtid.se/ArticlePages/200907/30/20090730102445_Realtid136/20090730102445_Realtid136.dbp.asp" target="_blank">eigens bestellten Fotografen der schwedischen Presse</a> etwas zum Ablichten hatten.</p>
<p>Durch die Publicity bekam allerdings auch ein schottisches Konkurrenzunternehmen Wind von der Sache, die <a href="http://www.captainmorgan.com/en-us/products/parrotbay.html" target="_blank">Captain Morgan Rum Company</a>. Diese bef&#252;rchtete, H&#228;ndler und K&#228;ufer k&#246;nnten den Newcomer mit ihrem Rum &#8220;Parrot Bay&#8221; verwechseln und legte Einspruch gegen Scraggs Markenschutzantrag ein. Nach einem langwierigen Verfahren wurde dieser nun endg&#252;ltig abgewiesen.</p>
<p>Die neue Marke &#8220;The Pirate Bay&#8221; kann damit k&#252;nftig nicht nur Rumflaschen zieren, sondern auch andere Spirituosen und Bier. Beziehungsweise k&#246;nnte. Denn mittlerweile ist Scragg bei LO Smith ausgestiegen, da ihn seine Gesch&#228;ftspartner um Aktienanteile im Wert mehrerer Millionen Kronen betrogen haben sollen, wie das <a href="http://www.realtid.se/articlepages/201103/18/20110318180211_realtid607/20110318180211_realtid607.dbp.asp" target="_blank">schwedische Wirtschaftsmagazin Realtid.se</a> im M&#228;rz berichtete.</p>
<p>Da er die Marke allerdings direkt auf seine Person registrieren lie&#223;, besitzt er weiterhin s&#228;mtliche Rechte daran. Die Suche nach einem neuen Hafen kann also beginnen – wenn Captain Scragg es will. Die Betreiber der Online-Plattform &#8220;The Pirate Bay&#8221; d&#252;rfte er jedoch nur schwer als Partner gewinnen k&#246;nnen. Dort h&#228;lt sich die Begeisterung &#252;ber den gekaperten Schriftzug in Grenzen. Das Ganze sei wirklich traurig und zeige, wie kaputt die Welt der geistigen Eigentumsrechte sei, so ein nicht genannter Insider gegen&#252;ber &#8220;TorrentFreak&#8221;.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Table Connect for iPhone&#8221;: Der Multitouch-Tisch, der niemals existierte</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/09/table-connect-for-iphone-der-multitouch-tisch-der-niemals-existierte/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 18:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angeblich zerplatzen Tr&#228;ume ja wie eine Seifenblase – nahezu unh&#246;rbar. Gestern puffte und qualmte es hingegen gewaltig, als drei &#214;sterreicher namens Lucas Triebl, Stefan Fleig und Nino Leitner dem verdutzten Publikum der Ideenkonferenz &#8220;TEDx Vienna&#8221; er&#246;ffneten, seit einem Jahr nahezu die gesamte Branche mit spitzb&#252;bischer Freude an der Nase herumzuf&#252;hren. Statt der lange erwarteten ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tableconnect-fake.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24582" title="tableconnect-fake" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/tableconnect-fake.jpg" alt="" width="500" height="284" /></a></p>
<p>Angeblich zerplatzen Tr&#228;ume ja wie eine Seifenblase – nahezu unh&#246;rbar. Gestern puffte und qualmte es hingegen gewaltig, als drei &#214;sterreicher namens Lucas Triebl, Stefan Fleig und Nino Leitner <a href="http://www.tedxvienna.at/blog/table-connect-a-dream-come-touch/">dem verdutzten Publikum der Ideenkonferenz &#8220;TEDx Vienna&#8221; er&#246;ffneten</a>, seit einem Jahr nahezu die gesamte Branche mit spitzb&#252;bischer Freude an der Nase herumzuf&#252;hren.</p>
<p>Statt der lange erwarteten ersten &#246;ffentlichen Pr&#228;sentation ihres Apple-Gadgets &#8220;Table Connect for iPhone&#8221;, erhielten die Zuschauer eine kostenfreie Lehrstunde im Fach &#8220;Virales Marketing&#8221;. Denn die gesamte Sache ist ein Fake: Einen Multitouch-Glastisch in der Form eines riesigen iPhones gibt es schlichtweg nicht. </p>
<p>Zumindest bisher. Denn m&#246;glicherweise findet sich nun doch ein Unternehmen, das sich an einer realen Umsetzung versuchen will. Ob diese aber jemals an die F&#228;lschung heranreichen k&#246;nnen wird, darf getrost bezweifelt werden. Jedenfalls vermittelte das im November 2010 online gestellte Pr&#228;sentationsvideo von &#8220;Table Connect&#8221; die Illusion einer perfekten Symbiose aus Design und Technologie. Dort ist der angebliche Hightech-Tisch in voller Funktion zu erleben.</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/TCbSwOgNzZg?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/TCbSwOgNzZg?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Alles scheint so elegant wie simpel: Ein iPhone wird per Kabel angeschlossen, eine App gestartet und schon, so scheint es, l&#228;sst sich das Apple-Smartphone komplett &#252;ber die Oberfl&#228;che des Tisches bedienen. In Wirklichkeit wischten die angeblichen Entwickler lediglich ein wenig auf dem Glas herum – nat&#252;rlich streng nach Drehbuch, damit die Abl&#228;ufe hinterher stimmten. Anschlie&#223;end wurden die Aufnahmen in mehr als 40 Stunden umfangreich nachbearbeitet &#8211; und fertig war das Super-Viral. Millionen klickten das Video in den nachfolgenden Monaten an und diskutierten &#252;ber seine Glaubw&#252;rdigkeit.</p>
<p>F&#252;r viele Betrachter schien die Sache dabei durchaus denkbar, schlie&#223;lich hatte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zxk_WywMTzc" target="_blank">Microsoft mit dem &#8220;Surface Table&#8221;</a> bereits 2008 ein &#228;hnliches Konzept auf der CES in Las Vegas sogar &#246;ffentlich pr&#228;sentiert. Aber auch Zweifel waren hier und da zu h&#246;ren. So schrieb damals etwa <a href="http://neuerdings.com/2010/11/06/table-connect-iphone-tisch-fake-oder-nicht/" target="_blank">Peter Sennhauser  bei neuerdings.com</a>:</p>
<blockquote><p>Ich tendiere zur Aussage “F&#228;lschung”, weil keinerlei Fotos des Entstehungsprozesses vorhanden sind und der Tisch ein doch eher unmodisches Design aufweist. Wer sowas selbst aufbaut, achtet auf Details und dokumentiert den Entstehungsprozess.</p></blockquote>
<p>Er und viele andere d&#252;rfen sich nun best&#228;tigt f&#252;hlen, skeptisch geblieben zu sein. Bleibt allerdings noch die Frage, wem oder was das Viral eigentlich dienen sollte. Hier r&#228;umen die drei Jungs, die eigentlich ein Grafik- und Design-Studio betreiben, freim&#252;tig ein, dass die Sache doch etwas au&#223;er Kontrolle geraten ist. Ihnen sei zwar bewusst gewesen, dass ein solches Gadget in den Medien allein durch den Apple-Bezug f&#252;r erhebliche Furore sorgen werde; allerdings h&#228;tten sie zun&#228;chst angenommen, dass der Fake nicht zuletzt aufgrund eines zu sp&#228;t entdeckten Fehlers recht schnell auffliegen w&#252;rde.</p>
<p>Das Gegenteil war jedoch der Fall: die Masse schluckte den K&#246;der. Ihren Anfang nahm die virale Kette bei Endgadget, das als T&#252;r&#246;ffner fungierte. Dem US-Blog wurde ein Link auf die kurz zuvor gelaunchte <a href="http://www.tableconnect.co.cc/" target="_blank">&#8220;Table Connect&#8221;-Website</a> zugespielt und nach nur vier Stunden, so Lucas Triebl, sei der Artikel online gewesen. Andere wie Gizmodo zogen nach. Danach sei alles so gut wie von selbst gegangen – inklusive 1.000.000 Videoabrufe innerhalb von drei Tagen und einem Platz 1 in den YouTube-Charts.</p>
<p>Dieser Erfolg habe sie schlichtweg &#252;berrannt – Tonnen von E-Mails und dutzende Interviewanfragen aus mehr als 15 L&#228;ndern h&#228;tten schnell einen eigenen Pressesprecher notwendig gemacht, erkl&#228;rten die Fake-Ingenieure. Unz&#228;hlige Kaufangebote f&#252;r den &#8220;Prototypen&#8221; seien eingegangen. Auch einige Trittbrettfahrer seien dabei gewesen: Ein besonders gesch&#228;ftst&#252;chtiger H&#228;ndler habe sogar einen Shop ins Netz gestellt und bereits Vorbestellungen zu einem konkreten Preis entgegengenommen. Letztendlich h&#228;tten sie daher dar&#252;ber nachgedacht, den Tisch tats&#228;chlich zu bauen, sagte Stefan Fleig. Es habe sogar bereits Verhandlungen mit einem Unternehmen gegeben; letztendlich sei das Projekt aber gescheitert.</p>
<p>F&#252;r die wohlwollende Reaktion vieler Online-Medien und Blogs zeigten die Drei bei ihrer Aufl&#246;sung durchaus Verst&#228;ndnis. Man habe gewusst, dass diese stets bem&#252;ht seien, ein neues Thema m&#246;glichst schnell zu bearbeiten und als erste zu ver&#246;ffentlichen. Popul&#228;re Keywords, wie etwa alles, was nur im entferntesten mit Apple zu tun hat, garantierten daher besondere Aufmerksamkeit, da sie die Zahl der f&#252;r die Anzeigenvermarktung essentiellen Seitenaufrufe steigerten. (Auch J&#252;rgen hatte in &#228;hnlichem Kontext ja vor kurzem an dieser Stelle darauf hingewiesen und erkl&#228;rt, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/11/falls-ihr-euch-immer-noch-fragt-warum-wir-andauernd-uber-apple-schreiben/">&#8220;&#8230;warum wir andauernd &#252;ber Apple schreiben&#8221;</a>.)</p>
<p>Nun werdet ihr euch vielleicht noch Fragen, was die ganze Geschichte ihren Urhebern am Ende eingebracht hat: Sicherlich einigen Ruhm, finanziell aber angeblich gerade einmal 600 Euro – aus Anzeigenerl&#246;sen auf Google und YouTube. Immerhin. Die drei &#214;sterreicher gaben zu, etwas zu lange mit der eigentlich viel fr&#252;her geplanten Aufl&#246;sung ihrer Kampagne gewartet zu haben. Am Ende sei das allgemeine Interesse daher merklich abgeflaut. Dennoch bleibt mir angesichts des gelungenen Coups nur noch eines zu sagen: Respekt!</p>
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		<title>Projekt &#8220;RePro3D&#8221;: Schieb mal den Avatar beiseite!</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 10:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[So wie Jules Verne mit der Nautilus einst die Entwicklung der Unterseeboote literarisch vorausnahm, k&#246;nnte &#8220;StarTrek&#8221;-Vordenker Gene Roddenberry irgendwann einmal als Vision&#228;r virtueller begehbarer Umgebungen gelten. Zwar ist es bis zu einer echten Variante des &#8220;Holodecks&#8221; wahrscheinlich noch ein unendlich weiter Weg, wobei wohl nicht einmal klar ist, ob dies jemals technisch so umsetzbar sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/repro3d.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24115" title="repro3d" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/repro3d.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>So wie Jules Verne mit der Nautilus einst die Entwicklung der Unterseeboote literarisch vorausnahm, k&#246;nnte &#8220;StarTrek&#8221;-Vordenker Gene Roddenberry irgendwann einmal als Vision&#228;r virtueller begehbarer Umgebungen gelten. Zwar ist es bis zu einer echten Variante des &#8220;Holodecks&#8221; wahrscheinlich noch ein unendlich weiter Weg, wobei wohl nicht einmal klar ist, ob dies jemals technisch so umsetzbar sein wird. Allerdings gibt es auch immer wieder Forschungsans&#228;tze, die ohne Frage eben diesen zarten Hauch Science-Fiction verstr&#246;men und dennoch l&#228;ngst Realit&#228;t sind.</p>
<p>Zuletzt hatte ich etwa auf dem Mobile World Congress in Barcelona selbst Gelegenheit, ein spezielles 3D-Touchscreen-Display des japanischen Mobilfunk- und Elektronikkonzerns NTT docomo in Augenschein zu nehmen. In Kombination mit einem speziellen Stift konnte dieses die Illusion erzeugen, von der ohne Brille sichtbaren 3D-Animation – einem Cham&#228;leon – mit der Zunge &#252;ber eine Art haptisches Feedback plastisch ber&#252;hrt zu werden. Mir fiel damals vor Schreck fast der Stift aus der Hand – auf jeden Fall eindrucksvoll.</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/dqIq3tYJVv0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/dqIq3tYJVv0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#220;ber <a href="http://techcrunch.com/2011/09/16/repro3d-naked-eye-3d-display-lets-you-touch-virtual-3d-characters-video/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">TechCrunch</a> bin ich gerade wieder auf ein &#228;hnliches Projekt aus Japan aufmerksam geworden, das gerade an der Keio University entwickelt wird und noch einen Schritt weitergeht. <a href="http://tachilab.org/modules/projects/repro3d.html" target="_blank">&#8220;RePro3D&#8221;</a> erm&#246;glicht es, selbst virtuelle Figuren zu &#8220;ber&#252;hren&#8221; und diese etwa nach Lust und Laune mit den Fingern hin- und herzuschieben. Auch hier ist zwar keine 3D-Brille notwendig, jedoch ein Apparat von der Gr&#246;&#223;e eines Umzugskartons.</p>
<p>Dieser ist im Inneren mit speziellen reflektierenden Materialien beschichtet, die das Licht gezielt in bestimmte Richtungen lenken und so ein 3D-Bild erzeugen k&#246;nnen. Schaut man durch einen halbdurchsichtigen Spiegel auf das darunter befindliche Display, wird eine 3D-Figur sichtbar, die sich beliebig anstupsen l&#228;sst. Ein haptisches Feedback bei Ber&#252;hrung kann zus&#228;tzlich &#252;ber eine Art Finger-Manschette erzeugt werden. Die jeweilige Position der Hand erfasst eine Infrarot-Kamera. In der Folge scheint die Animation tats&#228;chlich auf jeden Wink zu reagieren.</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/HINWoOyZIwY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/HINWoOyZIwY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie die japanische Online-Video-Website <a href="http://www.diginfo.tv/2011/09/16/11-0184-r-en.php" target="_blank">diginfo.tv</a> berichtet, wird nun an der Erweiterung des 3D-Systems gearbeitet. K&#252;nftig sollen so auch gr&#246;&#223;ere 3D-Bilder darstellbar sein, die dann sogar von verschiedenen Personen im selben Raum gleichzeitig ber&#252;hrt werden k&#246;nnen. Es bleibt also spannend, was in den n&#228;chsten Jahren noch alles kommen wird. Vielleicht ist das Holodeck ja doch n&#228;her, als gedacht.</p>
<p>Man munkelt, dass gewisse freiz&#252;gige Industriezweige schon l&#228;nger ein Interesse an derlei Virtualit&#228;t hegen. Und was Hustler, Playboy und Co. erst einmal f&#252;r gut befunden haben, soll ja angeblich bereits fr&#252;her nicht einfach ins Archiv der gro&#223;en Technik-Flops durchgereicht worden sein. Ob das wahr ist, wei&#223; ich nat&#252;rlich nicht. Aber irgendwas sagt mir, dass es stimmen k&#246;nnte.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Bild: Keio University)</p>
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		<title>Vom iMac abgeschaut: PC-Branche setzt auf All-in-One-PCs, und warum mir das gef&#228;llt</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/07/vom-imac-abgeschaut-pc-branche-setzt-auf-all-in-one-pcs-und-warum-mir-das-gefallt/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[All-in-One-PC]]></category>
		<category><![CDATA[HP]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hat einiges gelesen in den vergangenen Monaten: die Post-PC-&#196;ra sei jetzt da, PCs seien zumindest in der Midlife Crisis, Apple mache das Rennen. Stimmt nur teilweise, denn PCs sind pl&#246;tzlich wieder gefragt, zumindest wenn es um neue Ger&#228;teklassen geht. Aber man muss zugeben, dass die PC-Hersteller zum Teil selbst Schuld an diesen Schlagzeilen sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-23982" title="HPAllInOne2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/HPAllInOne2.jpg" alt="" width="500" height="238" /></p>
<p>Man hat einiges gelesen in den vergangenen Monaten: die <a href="http://derstandard.at/1314652701660/Umgangsformen-HP-PC-Chef-erfuhr-von-Post-PC-Aera-aus-Zeitung" target="_blank">Post-PC-&#196;ra sei jetzt da</a>, PCs seien zumindest <a href="http://business.chip.de/news/30-Jahre-PC-In-Rente-oder-nur-Midlife-Krise_50879410.html" target="_blank">in der Midlife Crisis</a>, Apple mache das Rennen. Stimmt nur teilweise, denn PCs sind pl&#246;tzlich wieder gefragt, zumindest wenn es um neue Ger&#228;teklassen geht. Aber man muss zugeben, dass die PC-Hersteller zum Teil selbst Schuld an diesen Schlagzeilen sind. Michael Dell <a href="http://www.businessinsider.com/michael-dell-were-not-getting-out-of-the-pc-business-2011-8" target="_blank">hielt sich lange bedeckt</a>, was die Zukunft der PCs aus seinem Hause angeht. Die Absatzzahlen sinken n&#228;mlich. Und bei HP soll der einstige Umsatzgarant k&#252;nftig blo&#223; nicht mehr die heikle Konzernbilanz in den Dreck ziehen: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/19/auf-wiedersehen-webos-und-pcs-hp-will-privatkundengeschaft-los-werden/" target="_blank">Die Sparte wird ausgegr&#252;ndet</a>. Sollen die PC-Jungs doch selbst sehen, wie sie durch den Winter kommen.</p>
<p>Aber eben dieses HP hat dem Abw&#228;rtstrend jetzt doch recht &#252;berraschend eine Absage erteilt. Der IT-Pionier stellte gleich <a href="http://www.engadget.com/2011/09/07/hp-announces-an-avalanche-of-all-in-ones-slimmed-down-touchsmar/" target="_blank">einen ganzen Reigen von All-in-One-PCs vor</a>, zum Teil mit Touchscreens. All-in-One-PCs wie sie auch auf der IFA schon einer der heimlichen Trends waren, auch wenn sie im Schein der Tablets und 3D-Fernseher weniger auffielen. Asus hatte welche im Programm, Acer, Toshiba, Lenovo und Sony auch. Von Dell wird in absehbarer Zeit einer erwartet. Die Branche hat Blut geleckt: Hardware ist wieder chic. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-23981" title="HPAllInOne" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/HPAllInOne.jpg" alt="" width="500" height="388" /></p>
<p><strong>Vom iMac abgeschaut</strong></p>
<p>HP hat gleich <a href="http://www.engadget.com/2011/09/07/hp-announces-an-avalanche-of-all-in-ones-slimmed-down-touchsmar/">sieben neue All-in-One-PCs</a> vorgestellt, die in den kommenden Wochen in den USA zu Preisen zwischen 400 und 900 US-Dollar auf den Markt kommen sollen. Die ersten davon sogar schon am Sonntag. Wie der Name schon sagt, baut HP bei seinen All-in-One-PCs die Rechnerfunktionen in den Bildschirm ein. Die Linie HP Omni kommt mit Bildschirmen ab 20 Zoll daher, die TouchSmart-Reihe in verschiedenen Gr&#246;&#223;en mit Touchscreens ebenfalls ab 20 Zoll. Der HP Pro 3420 komplettiert die Reihe f&#252;r Unternehmenskunden. Die Preise gefallen mir und da Hardware und Bildschirme ohnehin eine geringe Halbwertszeit haben, spricht wenig dagegen, alles in einem Geh&#228;use unterzubringen und dann eben alle zwei, drei Jahre neu zu kaufen. Fertig.</p>
<p>Man kann der PC-Branche also nicht vorwerfen, den Trends nicht zu folgen. Dass man sich dabei aber nur noch an Apple orientiert, ist schon ein bisschen merkw&#252;rdig. Nennt mich Fanboy, so viel ihr wollt, aber wie erkl&#228;rt ihr euch, dass Netbooks pl&#246;tzlich in Ungnade gefallen sind? Apple hatte nie eins im Programm und Apple macht mehr Umsatz, also sind Netbooks bei den PC-Herstellern ein wenig ins Abseits geraten? Apple verkauft die schlanken MacBooks Air wie geschnitten Brot, also m&#252;ssen Powerbooks her, die Apples Modelle imitieren. Tablet-PCs hatten keine Aussicht auf Erfolg, ehe Apple mit dem iPad auf den Markt kam, also baut die ganze PC-Industrie jetzt eifrig Tablets. Mit Smartphones, die sich am iPhone orientieren, fange ich gar nicht erst an. Dass All-in-One-PCs <a href="http://www.apple.com/de/imac/" target="_blank">dem iMac</a> hinterhereifern, daran zweifelt ihr auch nicht wirklich, oder? Und wenn dann HP seine neue Reihe auch noch mit einem Video vorstellt, das sich sehr an Apples pers&#246;nlichen Videos orientiert, bei denen die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lJx6cF-H__I" target="_blank">Produktentwickler von ihrer ach so tollen Arbeit erz&#228;hlen</a>, dann ist die Sachlage recht eindeutig, oder?</p>
<p><object width="500" height="311"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1XDw6_EFqA8?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/v/1XDw6_EFqA8?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Aber ich will hier nicht alles schlecht reden. Apple gibt zwar den Ton vor und alle folgen, aber was die Verbesserungen angeht, legen die PC-Hersteller schon recht kreative Verbesserungen an den Tag. Und ich bekomme hier gute Hardware f&#252;r deutlich weniger, als das, was ich f&#252;r einen iMac berappen m&#252;sste. Von daher geht das f&#252;r mich in Ordnung, uninspiriert ist es trotzdem.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: HP)</p>
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		<title>So ist die IFA: Nerdiges und Abseitiges, Teil 2</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/03/so-ist-die-ifa-nerdiges-und-abseitiges-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 08:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[IFA]]></category>

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		<description><![CDATA[Es passt irgendwie, dass man die IFA von S&#252;den her durch eine &#252;bergro&#223;e Waschmaschine betritt. Nach den vielen Eindr&#252;cken und Beschallungen kommt man sich in der Tat vor wie gut durchgesch&#252;ttelt. Es soll selbst langj&#228;hrige Besucher geben, die sich dort immer noch verlaufen. Ich selbst hatte eine gute Ausrede, war ich doch zum ersten Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010690.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Es passt irgendwie, dass man die IFA von S&#252;den her durch eine &#252;bergro&#223;e Waschmaschine betritt. Nach den vielen Eindr&#252;cken und Beschallungen kommt man sich in der Tat vor wie gut durchgesch&#252;ttelt. Es soll selbst langj&#228;hrige Besucher geben, die sich dort immer noch verlaufen. Ich selbst hatte eine gute Ausrede, war ich doch zum ersten Mal vor Ort.</p>
<p>Die Trends sind in diesem Jahr ganz klar 3D, Tablets und App-f&#228;hige Fernseher mit Internetzugang. Ein Riesenkn&#252;ller fehlt, aber allein die Atmosph&#228;re lohnt einen Besuch. Wir haben in einer kleinen Bilderserie (keine Angst, keine Klickstrecke) versucht, sie einzufangen. Hier Teil 2: Abseitiges und Nerdiges auf der IFA. </p>
<p>Die Messe bietet auch eine B&#252;hne f&#252;r Showeinlagen aller Art. Grundig pr&#228;sentierte Models auf dem Laufsteg, Panasonic lie&#223; Beachvolleyballerinnen und Akrobatinnen auftreten, Sony tanzte Tango und Haier engagierte einen Stra&#223;enk&#252;nstler:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010693.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Im Bett mit Samsung: Der Smartphone-Marktf&#252;hrer lud zu einem Bloggertreffen ins elit&#228;re Berliner SoHo House ein. Das Zimmer bietet Luxusbett, Badewanne direkt davor und eine Ahnengalerie von Gadgets, die Samsung in den vergangenen Jahren auf der IFA vorgestellt hat. &#220;bernachten lie&#223; man uns dort leider nicht: </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010655.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Noch einmal Samsung. Aufgrund des Rechtsstreits mit Apple wollen die Koreaner das Galaxy Tab 7.7 vorerst <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/01/samsung-galaxy-note-irgendwo-zwischen-tablet-und-ubergrosem-smartphone/">nicht in Deutschland</a> verkaufen. Beim Fototermin klebte an jedem Ger&#228;t ein solcher Aufkleber:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010642.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Fernsteuerungen sind ein interessanter Trend auf der diesj&#228;hrigen IFA. Vielen Herstellern geht es darum, die Bedienung aller HiFi-Elemente auf ein mobiles Ger&#228;t abseits der herk&#246;mmlichen Fernbedienung zu bringen. Hier steuert man mit dem iPad seinen Vampirfilm:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/FernbedienungVampir.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Als Pressevertreter kommt man tags&#252;ber kaum zum Schreiben und muss sich daf&#252;r abends meist noch lange hinsetzen. In diesem Jahr konnten sich auch Blogger erstmals offiziell akkreditieren. Das Bild lief schon auf Facebook und Twitter, aber weil&#8217;s so gut passt, hier noch einmal: Der Arbeitsplatz in meiner Unterkunft in Moabit sp&#228;t abends, mit allem, was man zum Bloggen so braucht&#8230;  </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010682.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Toshiba k&#252;ndigte gro&#223;spurig das Ende der 3D-Brille an, was allerdings <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/01/toshiba-sagt-der-3d-brille-lebewohl-stellt-dunnstes-tablet-der-welt-vor/">nur die halbe Wahrheit</a> ist: </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010580.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/12/cisco-toetet-flip-die-pocket-hd-kamera/">Flip ist tot</a>, lang lebe die Flip: Fast jeder Kamera-Hersteller hat auf der IFA eine HD-f&#228;hige Pocketvideo-Kamera im Programm. Der Trend ist noch lange nicht tot:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010563.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>3D, 3D und nochmal 3D. Kaum ein Fernseher oder eine Gro&#223;bildleinwand auf der IFA, vor denen nicht ein Reigen an Brillen auslag oder fest angebracht war. Mit Abstand der wichtigste Trend auf der diesj&#228;hrigen IFA:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010539.jpg" title="P1010642" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Ach ja, Berlin. Wohl nirgendwo sonst wird Allt&#228;gliches irgendwie mit Kunst oder Kultur vermischt:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/BerlinAutomat.jpg" alt="" title="BerlinAutomat" width="500" height="280" class="alignnone size-full wp-image-23935" /></p>
<p>Gesehen am Berliner Hauptbahnhof. Als Nerd projiziert man nat&#252;rlich Dinge auf Gegenst&#228;nde und Kunstwerke, die vom Urheber vermutlich so nicht gemeint waren. Oder was hat Polen sonst mit Google Android zu tun? ;)</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/P1010687.jpg" title="P1010642" class="alignnone size-full wp-image-23934" /><br clear="all"></p>
<p>Ich schulde euch noch einen Trend-&#220;berblick. Und hoffe, ich komme dazu, den in K&#252;rze nachzureichen. Zur IFA komme ich immer wieder gerne, aber jetzt muss ich mir erst einmal Berlin mal wieder genauer anschauen.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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