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	<title>Basic Thinking &#187; Internet</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Stuttgart, die (un)heimliche deutsche Facebook-Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Men's Health]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich berichte ich h&#246;chst ungern &#252;ber solche Statistiken, deren Aussage gegen null geht, aber diese ist einfach zu k&#246;stlich. Das Fitnessmagazin (!) &#8220;Men&#8217;s Health&#8221; hat auf Basis des Facebook AdPlanners ein deutsches St&#228;dte-Ranking erstellt. Und dabei einige erstaunliche Merkw&#252;rdigkeiten nicht sehen wollen. Zum Beispiel, dass in der Gro&#223;stadt M&#252;lheim an der Ruhr (167.000 Einwohner) angeblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MensHealth.jpg" alt="" title="MensHealth" width="500" height="293" class="alignnone size-full wp-image-25549" /><br clear="all"></p>
<p>Eigentlich berichte ich h&#246;chst ungern &#252;ber solche Statistiken, deren Aussage gegen null geht, aber diese ist einfach zu k&#246;stlich. Das Fitnessmagazin (!) &#8220;<a target="_blank" href="http://www.menshealth.de/">Men&#8217;s Health</a>&#8221; hat auf Basis des Facebook AdPlanners ein <a target="_blank" href="http://www.presseportal.de/pm/32294/2197238/grossstadt-ranking-berlin-ist-auch-deutsche-facebook-hauptstadt-aber-insgesamt-hat-deutschland-bei">deutsches St&#228;dte-Ranking</a> erstellt. Und dabei einige erstaunliche Merkw&#252;rdigkeiten nicht sehen wollen. Zum Beispiel, dass in der Gro&#223;stadt M&#252;lheim an der Ruhr (167.000 Einwohner) angeblich nur 2.620 Facebook-Nutzer das Social Network besuchen, also weniger als 2 Prozent der dortigen Bev&#246;lkerung.</p>
<p>Was die Autoren der &#220;bersicht zwar wunderte, sie die Stichhaltigkeit der Zahlen aber nicht anzweifeln lie&#223;. Dass in Mainz daf&#252;r bei 200.000 Einwohnern gleich so viele Menschen bei Facebook aktiv sind, wie M&#252;lheim Einwohner hat (167.000), fiel ihnen dabei nicht komisch auf. Dabei w&#228;ren das stolze 83,5 Prozent. Frankfurt am Main k&#228;me auf fast 85 Prozent. Angesichts solcher Zahlen h&#228;tte es die Autoren &#252;berraschen m&#252;ssen, was der heranzitierte <a href="http://www.thomashutter.com/">Facebook-Marketer Thomas Hutter</a> dem Magazin dazu sagt: </p>
<blockquote><p>&#8220;In den USA oder Island sind mehr als 50 Prozent der Menschen bei Facebook. Mit maximal 35 Prozent liegen Deutschland, &#214;sterreich und die Schweiz da noch weit zur&#252;ck.&#8221;</p></blockquote>
<p>Irgendwas stimmt doch da nicht. </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MensHealthStatistik.jpg" alt="" title="MensHealthStatistik" width="250" height="203" class="alignright size-full wp-image-25550" />Ganz vorne im Ranking &#8211; wer h&#228;tte das gedacht &#8211; Berlin mit 1,23 Millionen monatlich aktiven Facebook-Nutzern. Angesichts dessen, dass Berlin mit Abstand die bev&#246;lkerungsreichste Stadt Deutschlands ist, halte ich das f&#252;r weniger &#252;berraschend. Die Redaktion von Men&#8217;s Health hingegen schon: &#8220;Andere deutsche Gro&#223;st&#228;dte kommen bei weitem nicht auf eine solch hohe Zahl.&#8221; Es folgen, wie immer, Hamburg und M&#252;nchen. Und als n&#228;chstes schon Stuttgart mit 665.000 Facebook-Nutzern. Schon nicht schlecht; ich wusste gar nicht, dass die Landeshauptstadt von Baden-W&#252;rttemberg &#252;berhaupt so viele Einwohner&#8230; <a target="_blank" href="http://www.stuttgart.de/item/show/55064">Ach&#8230;</a></p>
<p>Es h&#228;tte gar nicht mal einer aufw&#228;ndigen Recherche, sondern eigentlich nur des gesunden Menschenverstands bedurft, um die Genauigkeit der Werte anzuzweifeln. H&#228;tte die Redaktion von &#8220;Men&#8217;s Health&#8221; ein wenig gesucht, h&#228;tte ihr zum Beispiel ein Beitrag des <a target="_blank" href="http://bjoerntantau.com/was-ist-der-facebook-adplanner-16062011.html">Onlinemarketers Bj&#246;rn Tantau</a> ins Auge fallen k&#246;nnen, der schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Genauigkeit der Zahlen aus dem Facebook AdPlanner ist regelm&#228;&#223;iger Zankapfel. Erst k&#252;rzlich gab es Meldungen, dass Facebook vor allem in den USA Nutzer verloren h&#228;tte – immerhin 6 Millionen. Facebook selbst hat auf die Zahlen reagiert, indem man klarstellte, dass der AdPlanner nicht immer 100%ig genau ist. <strong>Er soll laut Unternehmensangaben nur einen Richtwert oder einen Trend wiedergeben.</strong></p></blockquote>
<p>Das d&#252;rfte damit bewiesen sein.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Warum die DFL auf eine Internet-Sportschau verzichten sollte</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/08/warum-die-dfl-auf-eine-internet-sportschau-verzichten-sollte/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball Bundesliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Sportschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Showdown in Frankfurt: morgen um 11:30 Uhr wird die Deutsche Fu&#223;ball Liga (DFL) im Japan Center Details zum Ausschreibungsverfahren der TV-Rechte vorstellen. Konkret bedeutet das, dass jene Rechtepakete vorgestellt werden, f&#252;r die namhafte Fernsehsender Gebote abgeben k&#246;nnen. Denn: auch in Zukunft &#8211; es geht um die Zeit ab Saison 2013/2014 &#8211; will die DFL nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-20280" title="Bundesliga Logo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/bundesliga-2010-logo.jpg" alt="" width="250" height="226" /></p>
<p>Showdown in Frankfurt: morgen um 11:30 Uhr wird die Deutsche Fu&#223;ball Liga (DFL) im Japan Center Details zum Ausschreibungsverfahren der TV-Rechte vorstellen. Konkret bedeutet das, dass jene Rechtepakete vorgestellt werden, f&#252;r die namhafte Fernsehsender Gebote abgeben k&#246;nnen. Denn: auch in Zukunft &#8211; es geht um die Zeit ab Saison 2013/2014 &#8211; will die DFL nat&#252;rlich Geld daf&#252;r sehen, wenn Livespiele oder auch nur Ausschnitte davon &#252;ber die TV-Bildschirme flimmern.</p>
<p>Zum ersten Mal sitzen nach &#252;bereinstimmenden Medienberichten aber auch Yahoo und Google mit im Boot. Sie wollen n&#228;mlich so etwas wie eine Revolution auf dem deutschen Fernsehmarkt ausl&#246;sen. Die klassische &#8220;Sportschau&#8221; soll verschwinden und Zusammenfassungen stattdessen am fr&#252;hen Abend erst einmal nur &#252;ber das Internet zu sehen sein. Ein interessantes Szenario und doch w&#228;re es zum jetzigen Zeitpunkt ein gewagter Schritt, der f&#252;r viel Unmut in der Bev&#246;lkerung sorgen d&#252;rfte.</p>
<p>Warum? Drei Gr&#252;nde m&#246;chte ich an dieser Stelle gerne n&#228;her ausf&#252;hren. Grunds&#228;tzlich bleibt festzuhalten, dass ich Yahoo und Google durchaus verstehen kann. Die Fu&#223;ball Bundesliga auf dem Yahoo-Portal oder bei YouTube zu zeigen, w&#228;re f&#252;r beide Unternehmen ein echter Mehrwert, geradezu ein Marketing-Coup. Und auch ich pers&#246;nlich k&#246;nnte damit zweifelsohne richtig gut leben. Nur: w&#228;hrend ich wie viele von euch mit dem Internet aufgewachsen bin, mich im weltweiten Datennetz durchaus zu Hause f&#252;hle und entsprechend wei&#223;, wo ich welche Informationen finde, gibt es eben auch noch Menschen, denen es nicht so geht.</p>
<p>Es liegt mir fern, der Generation 60+ zu nahe zu treten, aber es ist wohl unbestritten, dass es f&#252;r viele &#228;ltere Menschen nicht gerade komfortabel sein d&#252;rfte, die Zusammenfassungen der Bundesligaspiele am PC-Monitor, &#252;ber ein Notebook oder per Tablet PC zu verfolgen. Schlicht und ergreifend weil sie mit der Bedienung &#252;berfordert sind und oft auch kein Interesse haben, daran etwas zu &#228;ndern. Zudem ist zu beachten, dass in vielen Haushalten auch heute noch ein Fernseher zur Standard-Ausstattung geh&#246;rt &#8211; ein Internetzugang hingegen nicht.</p>
<p>Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass ein schneller DSL- oder Kabel-Internet-Anschluss Voraussetzung w&#228;re, um die Livestream-Sendungen bei YouTube oder Yahoo &#252;berhaupt sehen zu k&#246;nnen. Genau das ist in vielen Regionen Deutschlands aber auch heute noch Utopie. Und damit meine ich nicht einmal nur kleine D&#246;rfer irgendwo drau&#223;en auf dem Land, sondern auch st&#228;dtische Randbezirke. Klassisches Beispiel: wenn ich im Haus meiner Eltern in M&#252;nster bin, k&#246;nnen wir bis heute keinen schnellen DSL-Anschluss nutzen. Maximal 768 Kilobit pro Sekunde sind das h&#246;chste der Gef&#252;hle. Und ich kann euch sagen: viele Internetseiten machen damit keinen Spa&#223;, Videos schon gar nicht.</p>
<p>Und last but not least sollte sich die DFL daran erinnern, was sie einst mit SAT.1 erleben musste. Als die Zusammenfassungen im Jahr 2001  bei &#8220;ran&#8221; erst um 20:15 Uhr im deutschen Free TV zu sehen waren, mutierten die Einschaltquoten zu einer mittleren Katastrophe. Bundesliga zur Prime Time? Bei Live-Spielen mag das funktionieren, aber nicht bei kurzen Zusammenfassungen. Und wenn wir uns dann &#252;berlegen, dass es eben die k&#252;nftig erst ab 21:45 Uhr geben w&#252;rde…</p>
<p>Viele Menschen ohne Internet-Erfahrung, unz&#228;hlige Orte ohne Breitband-Anbindung, Bundesliga am sp&#228;ten Abend, die kaum jemand sehen m&#246;chte &#8211; drei Punkte, die deutlich machen, dass eine Internet-Sportschau zum jetzigen Zeitpunkt einfach zu fr&#252;h k&#228;me. Wenn die DFL in den kommenden Wochen dar&#252;ber entscheiden muss, an welche Unternehmen sie die TV-Rechte f&#252;r den Zeitraum 2013 bis 2017 vergibt, gilt es zwar auch die finanziellen Interessen der Bundesliga-Vereine zu ber&#252;cksichtigen, am Ende sollte aber auch der Fan nicht vergessen werden. Denn wenn der &#8220;seinen&#8221; Verein kaum noch wahrnehmen kann, schie&#223;t sich die Bundesliga ein vermeidbares Eigentor und sorgt f&#252;r einen massiven Imageschaden. Zusammenfassungen sollte es auch ab Mitte 2013 noch am fr&#252;hen Abend im klassischen Fernsehen geben. Ob weiter bei der ARD oder bei einem Privatsender, das steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>Die Angst der Verb&#228;nde vor der Zeitenwende: &#8220;Soziale Netze f&#246;rdern das Schwarzfahren&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/02/06/die-angst-der-verbande-vor-der-zeitenwende-soziale-netze-fordern-das-schwarzfahren/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Kino ist zur Zeit der Stummfilm &#8220;The Artist&#8221; zu bewundern. Hinter einer tollen Kulisse und beeindruckenden Bauten verblasst dabei die Geschichte fast ein bisschen. Oder sie wird mit so erdr&#252;ckender Eindeutigkeit ins Auge des Betrachters eingeh&#228;mmert, bis sie auch der Letzte im Saal verstanden hat: Geh mit der Zeit, verschlie&#223; dich dem Neuen nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theartist-derfilm.de/wp-content/uploads/2012/01/2.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-25482" title="TheArtist" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TheArtist.jpg" alt="" width="500" height="284" /></a></p>
<p>Im Kino ist zur Zeit der <a href="http://theartist-derfilm.de/" target="_blank">Stummfilm &#8220;The Artist&#8221;</a> zu bewundern. Hinter einer tollen Kulisse und beeindruckenden Bauten verblasst dabei die Geschichte fast ein bisschen. Oder sie wird mit so erdr&#252;ckender Eindeutigkeit ins Auge des Betrachters eingeh&#228;mmert, bis sie auch der Letzte im Saal verstanden hat: Geh mit der Zeit, verschlie&#223; dich dem Neuen nicht, wie der Stummfilmheld George Valentin, der den Schritt in Richtung Tonfilm nicht mitgehen will. Der Film spielt Ende der 1920er Jahre &#8211; einer Zeit, die der heutigen nicht un&#228;hnlich ist. Wirtschaftskrise, Ungerechtverteilung des Kapitals, neue Medien (damals das Radio) und doch eine hoch technisierte Gesellschaft und eine starke Macht der Presse.</p>
<p>Diese Zeitenwende erleben wir heute erneut. Es sind (soziale) Online-Medien, die viele alte Strukturen aufbrechen. Der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/30/mytaxi-investition-taxiverband-schaumt-vor-enttauschung-und-wut/" target="_blank">Deutsche Taxi- und Mietwagenverband</a> bekommt das derzeit stark von der App MyTaxi zu sp&#252;ren. Und aktuell &#8211; angeblich &#8211; auch der <a href="http://www.vdv.de/" target="_blank">Verband Deutscher Verkehrsunternehmen</a> (VDV). Er will h&#246;here Strafen f&#252;r Schwarzfahrer. Der Grund: Die Schwarzfahrer gehen mit der Zeit, w&#252;rden sich, so der Verband, zunehmend via Facebook organisieren. Klingt teuflisch. Aber stimmt das eigentlich auch? </p>
<p>&#8220;Jetzt ist es also schon so weit, dass potenzielle Schwarzfahrer sich online &#246;ffentlich helfen und organisieren. So wird das Fahren ohne g&#252;ltigen Fahrausweis in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung verharmlost&#8221;, beklagt <a href="http://www.vdv.de/medienservice/pressemitteilungen_entry.html?nd_ref=7385" target="_blank">VDV-Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer Oliver Wolff</a>. Was er fordert, hatte man fast bef&#252;rchtet: &#8220;Dem muss der Gesetzgeber durch entsprechende Regelungen entgegenwirken.&#8221;</p>
<p><strong>H&#246;here Strafen f&#252;r Wiederholungst&#228;ter</strong></p>
<p>Dem aktuellen Gesetzgeber ist so einiges zuzutrauen. Sogar, dass er auf eine solch am&#252;sante Forderung eingeht oder Facebook gleich ganz blockiert. Man sollte den Politikern hier allerdings mal wieder das viel zitierte Bild von den Kanonen und den Spatzen vor Augen halten. Der VDV sch&#228;tzt selbst, dass 3,5 Prozent der Fahrg&#228;ste der Verkehrsverb&#252;nde schwarz f&#252;hren und den Verb&#252;nden damit 250 Millionen Euro im Jahr durch die Lappen gingen. Jeder Achtundzwanzigste in Deutschland f&#228;hrt damit schwarz! Man wundert sich, warum die Bild-Zeitung auf diese hei&#223;e Geschichte noch nicht angesprungen ist. Ach so, ist sie; aber in einer erstaunlich <a href="http://www.bild.de/regional/hamburg/oeffentliche-verkehrsmittel/hoehere-strafen-fuer-schwarzfahrer-22420098.bild.html" target="_blank">wenig rei&#223;erischen Story</a>.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-25481" title="VDV" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/VDV.jpg" alt="" width="250" height="259" />Die eigentliche Meldung dieser Geschichte ist, wie ein Verband pl&#246;tzlich die sozialen Medien entdeckt und darin &#8211; wie so oft &#8211; erst einmal nur Gefahren erkennt. Jahrzehnte lang war alles immer beim Alten geblieben, jetzt pl&#246;tzlich kommt das b&#246;se Facebook daher und versalzt die fade Suppe. Ausf&#228;lle in Millionenh&#246;he, zunehmend wegen Facebook &#8211; bereits im vergangenen August geisterten entsprechende <a href="http://www.pocketbrain.de/newsticker/news/4431-schwarzfahrer-im-internet.html" target="_blank">Horrorgeschichten durch die Medien</a>, die Politikern mehr boten als der durchschnittliche &#8220;Tatort&#8221;: Schwarzfahrer-Apps, antikapitalistische Facebook-Gruppen und aufm&#252;pfige Twitter-Accounts. Sollte man sich das mit den Gesetzen wirklich mal &#252;berlegen? Der VDV fordert k&#252;nftig 60 statt 40 Euro Strafe f&#252;r eine Schwarzfahrt und f&#252;r Wiederholungst&#228;ter 120 Euro.</p>
<p><strong>Lob f&#252;r zivilen Ungehorsam</strong></p>
<p>Wegen Facebook? Es lohnt sich, mal genauer hinzuschauen: Die Facebook-Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Schwarzfahren-K&#246;ln/" target="_blank">Schwarzfahren K&#246;ln</a>&#8221; etwa lebt vom Nutzer-Input von Fahrg&#228;sten. Davon gibt es derzeit im Schnitt etwa eine pro Tag. Viele der &#252;brigen Meldungen dort sind Verweise auf heroische Meldungen, in denen Menschen <a href="http://uhupardo.wordpress.com/2012/01/27/protest-weitet-sich-aus-anleitung-fur-zivilen-ungehorsam-in-europa/" target="_blank">zivilen Ungehorsam</a> begangen h&#228;tten. Der Twitter-Account &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/SchwarzfahrenBE" target="_blank">Schwarzfahren Berlin</a>&#8221; verzeichnet seinen letzten Eintrag am 31. August 2011. Aktiver scheint daf&#252;r die <a href="http://www.facebook.com/DunkelfahrenHamburg" target="_blank">Facebook-Gruppe Schwarzfahren Hamburg</a>, wo es in etwa st&#252;ndlich neue Informationen &#252;ber Kontrolleure gibt. Zum Beispiel, ganz sachlich: &#8220;S1 Richtung Poppenb&#252;ttel Grad Berliner Tor 3 Kerle normal angezogen&#8221; oder emotionaler: &#8220;S2 Richtung elbgaustr 4 uniformiere / Sind stadthausbr&#252;cke ausgestiegen /&#8230;das die Schweine sich bei den ganzen Ausf&#228;llen noch trauen zu kontrollieren&#8230;&#8221;</p>
<p><object width="500" height="369"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PT3K2kuTzVs?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="369" src="http://www.youtube.com/v/PT3K2kuTzVs?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Die Hauptgruppe &#8220;Schwarzfahren Deutschland&#8221; hat 36 Abonnenten und verbreitet keine eigenen Infos &#252;ber die Heimsuchung durch Kontrolleure. Die Gruppe &#8220;<a href="http://apps.facebook.com/265019346847143/?ref=ts" target="_blank">Schwarzfahren Dortmund</a>&#8220;, f&#252;r die man erst eine zwielichtig klingende App installieren soll, verzeichnet 70 Zugriffe im Monat. Stolze 5.500 Menschen haben daf&#252;r bei der Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Schwarzfahren-N&#252;rnberg/" target="_blank">Schwarzfahren N&#252;rnberg</a>&#8221; auf &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221; geklickt. Die letzten beiden Warnungen dort sind vom 1. Februar und dem 24. Januar. In der D&#252;sseldorfer Gruppe stammt die letzte <a href="http://www.facebook.com/pages/Schwarzfahren-D&#252;sseldorf/" target="_blank">Warnung vor Kontrolleuren</a> vom 25. Januar.</p>
<p><strong>Damit sich blo&#223; nichts &#228;ndert</strong></p>
<p>Ich will die Gefahr gar nicht herunterspielen. Die sozialen Medien k&#246;nnten wirklich daf&#252;r sorgen, dass vielleicht bald schon jeder Siebenundzwanzigste schwarz f&#228;hrt. An den Preisen von inzwischen 1,70 Euro f&#252;r 2 Haltestellen oder 7,10 Euro f&#252;r die etwa 20-min&#252;tige Fahrt zwischen Bonn HBF und K&#246;ln-S&#252;d kann es nat&#252;rlich nicht liegen. Also Gesetze versch&#228;rfen und Bu&#223;gelder heraufsetzen? Der Kampf des VDV erinnert mich stark an den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/30/mytaxi-investition-taxiverband-schaumt-vor-enttauschung-und-wut/" target="_blank">Aufschrei des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands</a>, &#252;ber den wir vergangene Woche berichteten. Nachdem dieser Jahrzehnte lang schalten und walten konnte wie er wollte, kam pl&#246;tzlich <a href="http://mytaxi.net/" target="_blank">MyTaxi</a> daher und wollte etwas f&#252;r die Taxifahrer tun. Die Verb&#228;nde, die sich da zu Wort melden, wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Und wenn sich die Zeiten &#228;ndern, Kunden etwa durch die sozialen Medien eine Stimme bekommen, ruft man eben den Gesetzgeber an.</p>
<p>Ich hoffe, dass da in Berlin noch einige sitzen, die das Ganze als das erkennen, was es ist: ein Wehklagen auf sehr hohem Niveau.</p>
<p>Eins muss man dem VDV aber lassen: Jedes Mal, wenn vor den Gefahren aus dem Netz gewarnt wird, steigt die Wahrnehmung solcher M&#246;glichkeiten sprunghaft an. Als Indikator k&#246;nnte hier die Android-App <a href="https://market.android.com/details?id=de.sradar" target="_blank">Schaffner-Radar</a> dienen. Sie sammelt derartige Warnungen und wurde daf&#252;r im vergangenen August h&#228;ufig von Nutzern bewertet, als die Geschichte zum ersten Mal hochkochte. Danach gab es noch einige wenige Bewertungen im September und Oktober und jetzt wieder im Februar. Auch die Zahl der Installationen steigt dank der j&#252;ngsten Meldungen wieder stark an. Zuletzt aktualisiert wurde die Beta der App am 15. August.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: Delphi, VDV)</p>
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		<title>Facebooks B&#246;rsengang wird zur Standortbestimmung f&#252;r das Web</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Vormittag ist jede zweite Meldung in meinem RSS-Reader eine Facebook-Meldung. Machen wir noch eine mehr draus, denn mit dem Antrag auf B&#246;rsenzulassung des Unternehmens beginnt eine Standortbestimmung f&#252;r das Web. Kritische Beitr&#228;ge gibt es bereits genug, ob Facebooks B&#246;rsengang eine gute Chance hat oder nicht sogar schon zu sp&#228;t kommt. Das Facebook-Management um Gr&#252;nder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-25455" title="FacebookZahlen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/FacebookZahlen.jpg" alt="" width="500" height="222" /></p>
<p>Heute Vormittag ist jede zweite Meldung in meinem RSS-Reader eine Facebook-Meldung. Machen wir noch eine mehr draus, denn mit dem Antrag auf B&#246;rsenzulassung des Unternehmens beginnt eine Standortbestimmung f&#252;r das Web. Kritische Beitr&#228;ge gibt es bereits genug, ob Facebooks B&#246;rsengang eine gute Chance hat oder nicht sogar schon <a href="http://netzwertig.com/2012/02/02/nicht-nur-wegen-des-borsengangs-2012-ist-facebooks-wichtigstes-jahr/" target="_blank">zu sp&#228;t kommt</a>. Das Facebook-Management um Gr&#252;nder Mark Zuckerberg will in wenigen Monaten 5 Milliarden US-Dollar an der B&#246;rse einnehmen.</p>
<p>In der Branche herrscht kaum noch Zweifel dar&#252;ber, dass die Aktie zumindest stabil bleiben und an Wert gewinnen wird. Das Aufatmen kann man praktisch jetzt schon vernehmen: Lange war von einer zweiten Dotcom-Blase wie um die Jahrtausendwende die Rede gewesen. Diesmal aber stehen reelle Gegenwerte dahinter, wie das Unternehmen gestern offen legte. Facebooks ist zum Mittelpunkt des Webs geworden, eines Webs, das harte Ums&#228;tze macht und Milliardengewinne einf&#228;hrt. Eine zweite Blase wird es zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht geben. </p>
<p><strong>&#8220;Wo sollen die noch hinwachsen?&#8221;</strong></p>
<p>3,7 Milliarden US-Dollar Umsatz machte Facebook im vergangenen Jahr bei einem Gewinn von 1 Milliarde Dollar. &#220;brigens <a href="http://techcrunch.com/2012/02/01/cool-1-billion-in-profits/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Techcrunch+%28TechCrunch%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">exakt 1,00 Milliarde Dollar</a>, worauf Erick Schonfeld von Techcrunch hinweist. Erinnert sich noch jemand an die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/05/kinofilm-the-social-network-schlachtung-der-harvard-elite/" target="_blank">Facebook-Verfilmung &#8220;The Social Network&#8221;</a> und einen der markigsten S&#228;tze des Films? &#8220;A million Dollars isn&#8217;t cool. Do you know what&#8217;s cool? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4e0n7vTLz1U" target="_blank">A billion Dollars</a>.&#8221; Ziel erreicht.</p>
<p>1 Milliarde Dollar Gewinn, obwohl ein Facebook-Zugang kostenlos ist. Wir wissen alle, dass der Preis f&#252;r dieses Gesch&#228;ft unsere Daten sind. Trotzdem: Der Vorwurf, dass man im Web mit kostenlosen Diensten angeblich kein Geld verdienen kann, ist widerlegt. Hier wird nicht mehr nur auf einen m&#246;glichen Umsatz in ferner Zukunft gebaut, wie das in der ersten Dotcom-Phase der Fall war. Die Ums&#228;tze sind l&#228;ngst da. Der ehemalige Finanzanalyst <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-24908/boersenexperte-henry-blodget-facebook-waechst-langsamer-als-google_aid_708996.html" target="_blank">Henry Blodget ist gerade deswegen skeptisch</a>. Facebook sei mit einem Wert von 80 oder 90 Milliarden US-Dollar schon zu gro&#223; f&#252;r einen B&#246;rsengang. Aktion&#228;re wollten Wachstum, aber Facebooks Nutzerbasis und Werbegesch&#228;ft <a href="http://www.businessinsider.com/a-snap-judgement-of-facebooks-business-after-a-quick-look-at-the-ipo-filing-2012-2?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+typepad%2Falleyinsider%2Fsilicon_alley_insider+%28Silicon+Alley+Insider%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">wachsen nicht mehr so stark</a> wie in den Vorjahren. Blodget: &#8220;In welche Region sollen sie denn noch hinwachsen?&#8221;</p>
<p><strong>N&#252;chternheit, Gelassenheit, Wachstum</strong></p>
<p>Ob Facebook f&#252;r die Aktion&#228;re noch ein gutes Gesch&#228;ft ist, sei eine ganz andere Frage. Blodget ist sich allerdings sicher, dass Facebook &#8220;nat&#252;rlich&#8221; die anvisierten Milliarden einsammeln werde. Da ist sie, die N&#252;chternheit. Keine utopischen Wachstumsprognosen mehr wie im Jahre 2000, sondern harte Zahlen, solides Wachstum. Alltag. Das Netz im Jahre 2012 macht Ums&#228;tze. Nicht so viele, wie manch ein Aktion&#228;r sich erhofft, aber genug, um weiter zu wachsen, um Stabilit&#228;t zu gew&#228;hrleisten, einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darzustellen und Arbeitspl&#228;tze zu schaffen. Ein Risiko sieht anders aus. Willkommen im Weballtag, den &#8211; au&#223;er eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/31/ansgar-heveling-der-netzgemeinde-liebster-freund/" target="_blank">innovationsfeindliche</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/18/sopa-so-protestiert-das-web/" target="_blank">Politik</a> &#8211; so schnell nichts mehr ins Wanken bringen kann.</p>
<p><strong>Bald China?</strong></p>
<p>Ein interessantes Detail fiel mir zwischen all diesen Facebook-Zahlen ins Auge: Die Nutzung in China liegt offiziell bei unter 1 Prozent, ganz einfach deswegen, weil Facebook in China nach wie vor gesperrt ist. Das w&#252;rde bedeuten, 500 Millionen potenzielle weitere Nutzer k&#246;nnte Facebook noch erreichen, wenn man auf eine <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/27/twitter-zensur-die-schattenseiten-der-kostenloskultur/" target="_blank">China-freundliche Politik</a> umschwenkt. Twitter und Googles Dienst Blogger haben bereits <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/google-blogger-domain-umleitung-zensur" target="_blank">eine Art Selbstzensur</a> angek&#252;ndigt, um staatlicher Zensur entgegen zu wirken. Damit w&#228;re eine Eintrittsbarriere f&#252;r den Einstieg in den chinesischen Markt gefallen. Geht es ums Geld &#8211; und das tut es jetzt &#8211; d&#252;rfte auch Facebook irgendwann vor China keinen Halt mehr machen.</p>
<p>F&#252;r Facebook wird der B&#246;rsengang kein leichter werden, zumal nicht nur <a href="http://plus.google.com/" target="_blank">Google Plus</a> dem Dienst zusetzt und mit <a href="http://pinterest.com/" target="_blank">Pinterest</a> auch aus einer ungewohnten Ecke ein starker Mitkonkurrent erw&#228;chst. Neben m&#246;glichen Aktion&#228;ren wartet aber auch der Rest der Internetwirtschaft jetzt mit Spannung darauf, wie gut Facebooks B&#246;rsenstart gelingt. Denn bald wird die ganze Branche daran gemessen werden, wie sich ihr Mittelpunkt an der B&#246;rse schl&#228;gt.</p>
<p><strong>Update:</strong> GiVestor hat eine interessante <a target="_blank" href="http://www.gevestor.de/ressources/facebook-boersengang.html">Infografik zu Facebooks B&#246;rsengang</a> ver&#246;ffentlicht. </p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Grafik: Facebook via <a href="http://sec.gov/" target="_blank">Sec.gov</a>)</p>
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		<title>Kim Dotcoms Panzer, Ferris Buellers Comeback, ein Leben ohne Google, Revolution</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Blekko]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Ende der Woche hin sammelt sich meist allerhand Kurioses. Es ist ja auch Freitag. Zeit, die Woche mit ein paar spektakul&#228;ren Kurzmeldungen ausklingen zu lassen. Zeit f&#252;r einen Basic Cluster. Sollte Google wirklich b&#246;se werden, m&#252;ssen Alternativen her. Marcel Weiss hat jetzt die Ergebnisse eines Selbsttests ver&#246;ffentlicht: 18 Monate suchte er wenig bis gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DotcomPanzer1.jpg" alt="" title="DotcomPanzer1" width="500" height="283" class="alignnone size-full wp-image-25392" /></p>
<p>Zum Ende der Woche hin sammelt sich meist allerhand Kurioses. Es ist ja auch Freitag. Zeit, die Woche mit ein paar spektakul&#228;ren Kurzmeldungen ausklingen zu lassen. Zeit f&#252;r einen <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/29/neu-basic-cluster-gmail-iphone-5-old-spice-apple-rim-und-der-mann-ohne-facebook/">Basic Cluster</a>.</p>
<p>Sollte <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/25/googles-neue-datenschutzerklarung-ist-bose-richtig-richtig-richtig-bose/">Google wirklich b&#246;se</a> werden, m&#252;ssen Alternativen her. Marcel Weiss hat jetzt die <a target="_blank" href="http://www.neunetz.com/2012/01/26/erfahrungsbericht-anderthalb-jahre-mit-3-suchmaschinen-die-nicht-google-sind/">Ergebnisse eines Selbsttests</a> ver&#246;ffentlicht: 18 Monate suchte er wenig bis gar nicht mit Google, daf&#252;r mit <a target="_blank" href="http://bing.com/">Bing</a>, <a href="http://duckduckgo.com/">DuckDuckGo</a> und <a target="_blank" href="http://blekko.com/">Blekko</a>. Sein Fazit: Google bleibt die beste allgemeine Suche, aber die anderen liefern &#8220;ausreichend gute Ergebnisse, um im Alltag auf Google verzichten k&#246;nnen.&#8221; Nebenbei fiel Weiss auf, dass Google sehr viel damit geholfen wird, dass die Suche in fast jedem Browser als Standardsuche vorinstalliert ist. Was den Rahmen seiner Suche leider sprengte: der Test von Alternativen zu anderen Google-Produkten wie Maps, Mail oder dem Reader. </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Bing.jpg" alt="" title="Bing" width="501" height="284" class="alignnone size-full wp-image-25389" /><br clear="all"></p>
<p>A propos Suchalternative: Microsoft hat seine Suchmaschine Bing in Deutschland nach gut zwei Jahren <a target="_blank" href="http://blogs.technet.com/b/microsoft_presse/archive/2012/01/27/microsoft-beendet-betaphase-von-bing-in-deutschland.aspx">aus der Beta-Phase entlassen</a>. Beta-was? Und hat jemand gemerkt, dass es eine solche Phase gab? Interessanter deswegen die Zahlen, die Microsoft nennt: 10 Millionen Deutsche oder 20 Prozent der hierzulande aktiven Internetnutzer w&#252;rden Bing regelm&#228;&#223;ig nutzen. Das w&#228;ren stolze Zahlen.</p>
<p>Habt ihr eigentlich auch das Gef&#252;hl, dass die Qualit&#228;t von Googles Suchergebnissen nachgelassen hat? Meinen Eindruck der vergangenen Wochen unterstreicht ein <a target="_blank" href="http://searchengineland.com/dear-google-crappy-santorum-results-dont-give-the-impression-you-care-about-search-109388?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+typepad%2Falleyinsider%2Fsilicon_alley_insider+%28Silicon+Alley+Insider%29">Beitrag von SearchEngineLand</a> und der verzweifelten Suche nach dem Wort &#8220;Santorum&#8221;. Das Ergebnis war ern&#252;chternd.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Engagio.jpg" alt="" title="Engagio" width="500" height="290" class="alignnone size-full wp-image-25394" /></p>
<p>Etwas f&#252;r die &#220;bersichtlichkeit tun will <a target="_blank" href="http://www.engag.io/welcome">Engag.io</a>, ein <a target="_blank" href="http://lumma.de/2011/12/20/zentrale-kommentarverwaltung-mit-engag-io/">neues Tool</a>, um Kommentare auf dem eigenen und anderen Blogs ebenso zu verwalten wie Verkn&#252;pfungen mit Facebook, Twitter und Co. Wird im n&#228;chsten Schritt aufgenommen in die <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/25/basic-toolbox-100-magische-apps/">Basic Toolbox</a>!</p>
<p>Unterdessen d&#252;rfte bei den MegaUpload-Konkurrenten derzeit eine Mischung aus Katerstimmung und Euphorie vorherrschen. Einerseits k&#246;nnten sie die n&#228;chsten Opfer der Ermittlungsbeh&#246;rden werden, andererseits gehen ihre Besucherzahlen seit der Schlie&#223;ung des Nebenbuhlers steil. Nicht nur bei den Gro&#223;en wie Rapidshare und Uploaded.to. <a target="_blank" href="http://torrentfreak.com/megaupload-alternatives-see-surge-in-traffic-after-shutdown-120126/">Laut Torrentfreak profitieren</a> auch kleinere Anbieter wie Hulkshare oder Filepost.</p>
<p><a target="_blank" href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/185435/umfrage/weltweiter-absatz-der-smartphonehersteller-seit-2011/"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SmartphoneMarkt&#252;bersicht2011.jpg" alt="" title="SmartphoneMarkt&#252;bersicht2011" width="500" height="356" class="alignnone size-full wp-image-25388" /></a><br clear="all"></p>
<p><a target="_blank" href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE80Q02N20120127">Samsung erlebt einen Smartphone-Boom</a>, das Gesch&#228;ftsjahr 2011 war mit einem Umsatz von umgerechnet 32,1 Milliarden Euro (+17 Prozent) ein au&#223;erordentlich erfolgreiches. In den Absatzzahlen der Smartphone-Hersteller misst man sich mit rund 36 Millionen verkauften Ger&#228;ten mit Apple (37 Millionen). Beide haben Nokia damit im abgelaufenen Gesch&#228;ftsjahr nicht nur &#252;berholt, sondern deutlich abgeh&#228;ngt, wie Statista in der obigen Grafik sch&#246;n zusammenstellt.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DotcomPanzer1.jpg" alt="" title="DotcomPanzer1" width="500" height="283" class="alignnone size-full wp-image-25392" /></p>
<p>H&#228;tte es euch &#252;berrascht, wenn man auf dem Anwesen des k&#252;rzlich verhafteten <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/20/ein-paar-gedanken-zum-ende-von-megaupload/">MegaUpload-Chefs Kim Dotcom</a> neben einem Maserati, einem Rolls Royce, 15 Mercedes&#8217; und einem Cadillac auch noch einen Panzer vorgefunden h&#228;tte? Immerhin verschanzte sich Dotcom vor der anr&#252;ckenden Polizei in einem <a target="_blank" href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/21/International/Starverteidiger-und-Panic-Room-Neue-Details-im-Megaupload-Fall">Panic Room</a> und musste dort &#8220;herausgeschnitten&#8221; werden. Ein Bild, das auf seinem Anwesen einen Panzer zeigt und einige Nachbarn irritierte, stellte sich zwar nicht als F&#228;lschung heraus, wohl aber als <a target="_blank" href="http://news.cnet.com/8301-31001_3-57366918-261/did-someone-park-a-tank-on-kim-dotcoms-lawn/?part=rss&#038;subj=cnet&#038;tag=title&#038;utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+cnet%2FNnTv+%28CNET+River+RSS%29&#038;utm_content=Google+Reader">optische T&#228;uschung</a>. Es handelt sich dabei um kein Stahlross, sondern ein aufblasbares Spielzeug f&#252;r Dotcoms Kinder. H&#228;ttet ihr das auf dem ersten Blick erkannt?</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DotcomPanzer2.jpg" alt="" title="DotcomPanzer2" width="499" height="207" class="alignnone size-full wp-image-25393" /><br clear="all"></p>
<p>Du hast es nicht geschafft, ehe <del>du <a target="_blank" href="http://news.cnet.com/8301-32973_3-57367063-296/that-was-fast-fab.com-closes-in-on-2m-members">2 Millionen monatliche Nutzer</a> hast</del> die <a target="_blank" href="http://netzwertig.com/2012/01/27/fab-com-die-deutsche-grunderszene-traumt-wieder-mal-vom-exit/">Samwer-Br&#252;der dich klonen</a>. Der Shoppingclub f&#252;r Designprodukte, <a target="_blank" href="http://fab.com/">Fab.com</a>, machte jetzt diese Erfahrung. Kaum rege genutzt, schon kopiert: die Samwers sind mit <a target="_blank" href="https://www.bamarang.co.uk/customer/account/create/">Bamarang</a> am Start, aus Berlin kommt das ebenfalls sehr &#228;hnliche <a target="_blank" href="http://monoqi.com/">Monoqi</a>. Fab-Gr&#252;nder <a target="_blank" href="http://betashop.com/post/15945419091/germany-flattery">Jason Goldberg nimmt es sportlich</a> und freut sich &#252;ber inzwischen &#8220;f&#252;nf Kopien&#8221; alleine aus Berlin. </p>
<p><a href="http://www.hammacher.com/Product/Default.aspx?sku=11959&#038;cm_ven=CJ&#038;cm_ite=Hammacher+Schlemmer&#038;cm_pla=1781363&#038;cm_cat=1511450"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Kicktisch.jpg" alt="" title="Kicktisch" width="500" height="302" class="alignnone size-full wp-image-25390" /></a><br clear="all"></p>
<p>Offline-Gadget: <a target="_blank" href="http://www.gizmodo.de/2012/01/27/verstellbare-tore-machen-tischfusball-spannender.html">Verstellbare Tore</a> k&#246;nnten zu einseitige Tischfussball-Partien spannender machen. Online-Gadget: In der neuen Version 6.2 macht Google Earth endlich <a target="_blank" href="http://www.google.de/intl/de/earth/index.html">Schluss mit dem Flickenteppich</a>. Die ganze Welt, sogar der Meeresspiegel, erstrahlt in neuem Glanz:</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/GoogleEarth.jpg" alt="" title="GoogleEarth" width="500" height="319" class="alignnone size-full wp-image-25391" /><br clear="all"></p>
<p>In der Pause des Super Bowl am 5. Februar werden meist echte Kn&#252;ller-Werbespots gezeigt. Manchmal werden diese schon angeteasert, wie in einem neuen, zehnsek&#252;ndigen Video mit Matthew Broderick, das zwar kaum etwas verr&#228;t, aber derzeit wahre Begeisterungsst&#252;rme im Netz ausl&#246;st. Broderick ist der Star des Kultfilms &#8220;<a target="_blank" href="http://www.imdb.com/title/tt0091042/">Ferris macht blau</a>&#8221; (&#8220;Ferris Bueller&#8217;s Day off&#8221;) aus dem Jahre 1986. Das neue Video ist im Stile des Films gedreht und verweist auf das Datum des Super Bowls. Im Netz wird nat&#252;rlich derzeit eifrig diskutiert, was das zu bedeuten hat. Vielleicht ein 2. Teil, bei dem Ferris statt der Schule diesmal der Arbeit fern bleibt und ein autorit&#228;rer Chef ihn durch die halbe Stadt jagt? Das w&#228;re ein Traum!</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SuHmEo0Bx7Q?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SuHmEo0Bx7Q?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>A propos Schule: Die <a target="_blank" href="http://de.engadget.com/2012/01/27/deutschlands-schulbuchverlage-reagieren-auf-ibooks-2-mit-eigener/">deutschen Schulbuchverlage</a> planen derweil, <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/19/apple-stellt-ibooks-author-vor-umgeht-verlage-will-auf-die-schulbank/">Apples Schulbuchoffensive</a> mit einer eigenen, plattformunabh&#228;ngigen L&#246;sung zu kontern. Modern, modern! </p>
<p>Zum Abschluss noch ein gut gemeinter Ratschlag zum Wochenende: Etwas Revolution&#228;res ank&#252;ndigen d&#252;rfen <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=vZYlhShD2oQ">vielleicht Apple</a> und noch einige andere Hersteller, aber kleine Leute wie ihr schonmal gar nicht! Ein 18-J&#228;hriger Sch&#252;ler aus Wiesbaden, der via Facebook <a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/wiesbaden/18-jaehriger-kuendigt-revolution-an,1472860,11516356.html">eine Revolution ank&#252;ndigte</a>, ist von der Polizei verhaftet worden. Ein Mitsch&#252;ler las die Nachricht und informierte die Schulleitung. Die rief die Polizei; der Junge wurde festgenommen &#8211; und <a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/wiesbaden/nach-revolutions-drohung-auf-facebook-18-jaehriger--in-psychiatrie-eingewiesen,1472860,11523256.html">in die Psychiatrie eingewiesen</a>.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Bilder: France Komoroske, Statista, Hammacher)</p>
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		<item>
		<title>Jetzt, wo Jerry Yang weg ist, kann ich ja fragen: Wer von euch benutzt eigentlich Yahoo?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Jerry Yang]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Jerry Yang ist eher ein Leisetreter. Das d&#252;rfte der Grund sein, warum kaum jemand den Yahoo-Mitgr&#252;nder kennt, wohl aber Google-Chairman Eric Schmidt, die Microsoft-Gr&#252;nder Bill Gates und Steve Ballmer oder den Facebook-Frontmann Mark Zuckerberg. Yahoo-Gr&#252;nder Yang hat sein Unternehmen gestern verlassen, das er vor 17 Jahren zusammen mit David Filo gegr&#252;ndet hatte. Und wenige Stunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/yodelanecdotal/4555102908/"><img class="alignright size-full wp-image-25239" title="JerryYang" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/JerryYang.jpg" alt="" width="250" height="272" /></a>Jerry Yang ist eher ein Leisetreter. Das d&#252;rfte der Grund sein, warum kaum jemand den Yahoo-Mitgr&#252;nder kennt, wohl aber Google-Chairman Eric Schmidt, die Microsoft-Gr&#252;nder Bill Gates und Steve Ballmer oder den Facebook-Frontmann Mark Zuckerberg. <a href="http://allthingsd.com/20120117/jerry-yangs-decision-to-leave-yahoo-was-his-own-even-if-it-was-inevitable/" target="_blank">Yahoo-Gr&#252;nder Yang hat sein Unternehmen gestern verlassen</a>, das er vor 17 Jahren zusammen mit David Filo gegr&#252;ndet hatte. Und wenige Stunden sp&#228;ter hat man das fast schon wieder aus dem Ged&#228;chtnis verdr&#228;ngt. <a href="http://yahoo.com/" target="_blank">Yahoo</a>, man muss es so hart sagen, ist im Laufe der Jahre genauso gesichtslos geworden wie Yang.</p>
<p>Als er gestern Nacht ging, hinterlie&#223; er nichts weniger als einen Scherbenhaufen. Das Unternehmen ist nicht einmal mehr die H&#228;lfte wert wie im Februar 2008, als Microsoft das Web-Urgestein f&#252;r <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/uebernahmegeruechte-in-der-internetbranche-microsoft-soll-gebot-fuer-yahoo-erwaegen-1.1156032" target="_blank">47,5 Milliarden US-Dollar</a> kaufen wollte &#8211; und Yang ablehnte. Was ist Yahoo heute? Ein Webangebot, das alles hat, nur keine eigene Suche mehr &#8211; die wird inzwischen von Microsofts Bing betrieben. Yahoo bietet einen Nachrichtenticker &#8211; in Kooperation mit der TV-Sendeanstalt ABC, eine Jobb&#246;rse &#8211; in Kooperation mit Monster, den festen Link zu Datingportalen &#8211; betrieben von Match.com &#8211; oder Horoskope &#8211; mit Inhalten von Astrology.com. Wer braucht das, wer benutzt das? </p>
<p><strong>Yahoo Wetter ist einmalig</strong></p>
<p>Es bedeutet nicht, dass Yahoo nichts Eigenes mehr h&#228;tte. Es gibt etwa Yahoo Games &#8211; mit Spielen, die man herunterladen muss, w&#228;hrend man sie auf den meisten Game-Portalen direkt im Browser spielen kann. Es gibt Yahoo Travel &#8211; ein Reisevergleichsportal wie Opodo, Expedia, Trivago, &#8230; Oder den Yahoo Messenger &#8211; als Alternative zu MSN, AIM, ICQ, IRC, Skype, dem Facebook-Chat oder immer mehr mobilen Messengern wie WhatsApp. Na gut, es gibt noch Yahoo Weather, das etwa die Standard-Wetteranzeige in meinem iPhone ist. Und Flickr, nach wie vor die wohl wichtigste Foto-Community des Netzes.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25238" title="YahooBursting" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/YahooBursting.jpg" alt="" width="499" height="282" /></p>
<p>Wof&#252;r aber steht Yahoo? Google ist das Synonym f&#252;r Websuche, Facebook ist <em>das</em> Social Network,    Twitter der Kurznachrichtendienst. Yahoo <em>war</em> mal der gr&#246;&#223;te Webkatalog? Was aber ist man heute?</p>
<p><strong>Wisst ihr die Antwort?</strong></p>
<p>Zu sagen, dass Yangs Abgang das beste ist, was Yahoo seit der Gr&#252;ndung passiert ist, ginge vielleicht etwas weit. Dass die F&#252;hrungsriege Yahoo verkleinern wird, ist n&#228;mlich wahrscheinlich. Solange Yang im Hause war, hatte Yahoo in irgendeiner Form Bestand. Jetzt k&#246;nnte es so weit kommen, dass die alte Karosse ausgeschlachtet wird. Yangs Nachfolger ist der ehemalige PayPal-Chef Scott Thompson &#8211; der f&#252;r seinen Antritt mit einem <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13802719/Neuer-Yahoo-Chef-bekommt-27-Millionen-Dollar.html" target="_blank">Handgeld in H&#246;he von 27 Millionen Dollar</a> gek&#246;dert wurde. Es k&#246;nnten die Vorboten dessen sein, was Yahoo in K&#252;rze bl&#252;ht: ein Ausverkauf, mit dem die Verantwortlichen noch ein wenig Geld verdienen k&#246;nnen.</p>
<p>Um die Br&#252;cke zur &#220;berschrift zu schlagen und vielleicht eine Antwort darauf zu finden, was ich mich schon lange frage: Wer von euch nutzt Yahoo? Und wenn ja, wof&#252;r und warum? Weil es gut und einmalig ist? Aus Nostalgie? Wof&#252;r?</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bildmontage aus Yahoo-Logos, Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/yodelanecdotal/" target="_blank">Yodel Anecdotal</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC</a>))</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgen ist SOPA Blackout Day: Wikipedia, Reddit und Cheezburger bleiben schwarz</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/17/morgen-ist-sopa-blackout-day-wikipedia-reddit-und-cheezburger-bleiben-schwarz/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blackout Day]]></category>
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		<description><![CDATA[Mindestens drei Websites werden morgen eine Zeitlang schwarz bleiben: die Social-Bookmarking-Seite Reddit, das Cheezburger Network und die englischsprachige Wikipedia. Denn morgen ist SOPA Blackout Day. Die Websites protestieren damit gegen die h&#246;chst fragw&#252;rdigen Gesetzesentw&#252;rfe PIPA/SOPA des US-Kongresses, der sich nach au&#223;en hin gegen Online-Piraterie wendet, die Meinungsfreiheit im Netz aber extrem einschr&#228;nken w&#252;rde. W&#228;hrend man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://tctechcrunch2011.files.wordpress.com/2012/01/wikipedia_sopa_blackout_design.png?w=640"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/WikipediaSOPA.jpg" alt="" title="WikipediaSOPA" width="500" height="287" class="alignnone size-full wp-image-25181" /></a><br clear="all"></p>
<p>Mindestens drei Websites werden morgen eine Zeitlang schwarz bleiben: die <a target="_blank" href="http://blog.reddit.com/2012/01/stopped-they-must-be-on-this-all.html">Social-Bookmarking-Seite Reddit</a>, <a target="_blank" href="https://twitter.com/#!/benhuh/status/158967189519613952">das Cheezburger Network</a> und <a href="http://wikimediafoundation.org/wiki/English_Wikipedia_anti-SOPA_blackout">die englischsprachige Wikipedia</a>. Denn morgen ist <a target="_blank" href="http://www.reuters.com/article/2012/01/16/idUS178605270520120116">SOPA Blackout Day</a>. Die Websites protestieren damit gegen die h&#246;chst fragw&#252;rdigen Gesetzesentw&#252;rfe PIPA/SOPA des US-Kongresses, der sich nach au&#223;en hin gegen Online-Piraterie wendet, die Meinungsfreiheit im Netz aber extrem einschr&#228;nken w&#252;rde.</p>
<p>W&#228;hrend man bei einem Ausfall von Reddit getrost mit den Achseln zucken kann, wird der geplante 24-st&#252;ndige Ausfall der englischsprachigen Wikipedia erhebliche Auswirkungen haben. Von anderen prominenten Websites wie Facebook, Google und Zynga sind ebenfalls Aktionen zu erwarten. In Deutschland <a target="_blank" href="http://www.spreeblick.com/2012/01/16/mittwoch-anti-sopa-blackout-day/">schw&#228;rzt das Blog Spreeblick</a> seine Website. Doch auch der Protest gegen das umstrittene Gesetz ist umstritten. Twitter-Chef Dick Costolo kritisiert Wikipedia f&#252;r dessen geplanten Blackout. </p>
<p><object width="500" height="281"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=31100268&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=31100268&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="281"></embed></object></p>
<p><a target="_blank" href="https://twitter.com/#!/dickc/status/159014296616058880">Costolo nennt es &#8220;t&#246;richt&#8221;</a>, ein globales Gesch&#228;ft f&#252;r den Protest gegen ein nationales Gesetz abzuschalten und erntet daf&#252;r <a target="_blank" href="http://pandodaily.com/2012/01/16/dick-costolo-is-right-wikipedias-sopa-blackout-is-a-terrible-idea/">von einer Seite Lob</a>. Allerdings irrt Costolo, wenn er denkt, dass SOPA nur Auswirkungen auf die USA h&#228;tte. Die Folgen w&#228;ren global, wie das Video oben der Initiative &#8220;<a target="_blank" href="http://americancensorship.org/">Stop American Censorship</a>&#8221; erkl&#228;rt.</p>
<p>Ein Vielzahl an Unternehmen von AOL bis Yahoo hat sich deswegen fr&#252;hzeitig <a target="_blank" href="http://boingboing.net/2011/11/16/internet-giants-place-full-pag.html">gegen SOPA ausgesprochen</a>. Hunderte Websites sind in <a target="_blank" href="http://americancensorship.org/supporters.html">Aktionen gegen SOPA</a> involviert. Allerdings beschr&#228;nkt sich der Protest oft auf eine Stellungnahme oder einen Hinweis-Button. Ein Blackout, wie von Wikipedia geplant, sorgt deswegen f&#252;r erheblich mehr Aufmerksamkeit und klingt als Warnung angebracht. Wobei nat&#252;rlich auch ein etwas moderaterer Protest fruchten k&#246;nnte: Google k&#246;nnte ein entsprechendes Doodle schalten oder in einer Demo vorf&#252;hren, wie YouTube auss&#228;he, w&#252;rde SOPA verabschiedet. Websites k&#246;nnten ihren Hintergrund in einer gemeinsamen Aktion einen Tag lang schw&#228;rzen.</p>
<p>Obwohl selbst das Wei&#223;e Haus sich gegen SOPA ausspricht und die Mehrheit der konversativen US-Republikaner br&#246;ckeln k&#246;nnte, ist das Gesetzesvorhaben noch nicht vom Tisch. Es erlaubt den US-Beh&#246;rden unter anderem Websites sperren zu lassen, die ihrer Meinung nach <a target="_blank" href="http://diepresse.com/home/techscience/internet/sicherheit/724327/Webzensur_Blackouts-gegen-umstrittene-USGesetze">zu wenig gegen Online-Piraterie</a> getan haben.</p>
<p>Was haltet ihr von Wikipedias Blackout Day?</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Codecademy &#8211; Programmieren als guter Vorsatz f&#252;r 2012</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/06/codecademy-programmieren-als-guter-vorsatz-fur-2012/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/06/codecademy-programmieren-als-guter-vorsatz-fur-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saskia Brintrup</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Codecademy]]></category>
		<category><![CDATA[javascript]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht immer muss ein neues Jahr als Impulsgeber herhalten, um sich irgendetwas ab- oder anzugew&#246;hnen. Den guten Vorsatz, zumindest mal einen fl&#252;chtigen Blick in Richtung Programmieren zu riskieren, habe ich jedenfalls schon h&#228;ufiger gefasst. Fast immer hat mir das Vorhaben aber schon kurz danach zum Abschied zugewunken. Warum? Sicher nicht das gr&#246;&#223;te Hindernis, aber doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-25081" title="codecademy" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy.png" alt="" width="500" height="387" /></a></p>
<p>Nicht immer muss ein neues Jahr als Impulsgeber herhalten, um sich irgendetwas ab- oder anzugew&#246;hnen. Den guten Vorsatz, zumindest mal einen fl&#252;chtigen Blick in Richtung Programmieren zu riskieren, habe ich jedenfalls schon h&#228;ufiger gefasst. Fast immer hat mir das Vorhaben aber schon kurz danach zum Abschied zugewunken. Warum? Sicher nicht das gr&#246;&#223;te Hindernis, aber doch ein Grund: Wer bei 0 anf&#228;ngt, schl&#228;gt sich nicht unbedingt gerne mit dem Aufsetzen von Entwicklungsumgebungen und Apache-Webservern oder der Suche nach dem besten Editor herum.</p>
<p>Schon klar, top motiviert w&#228;re das zu stemmen und sp&#228;testens nach den Grundlagen f&#252;hrt wohl bei ernsthaftem Interesse kein Weg daran vorbei. Doch soweit muss man es erstmal schaffen. Vielleicht stellt sich ja auch nach den ersten Gehversuchen heraus, dass Programmieren wie Gitarre spielen ist: Bei anderen sch&#246;n, bei mir, &#228;hm, nix. Wer erst einmal eine Kostprobe w&#252;nscht, m&#246;chte noch kein Geld f&#252;r Kurse im Weiterbildungsinstitut ausgeben, sondern am liebsten direkt loslegen. Genau das k&#246;nnt ihr – mit Javascript – in der <a href="http://www.codecademy.com" target="_blank">Codecademy</a>. Die gleichnamige Website des Startups liefert euch die Entwicklungsumgebung online und addiert Kontaktm&#246;glichkeiten zu Twitter und Facebook.</p>
<p><strong>Kostenlose Online-Kurse</strong></p>
<p>In einem interaktiven Online-Editor k&#246;nnt ihr sofort mit den ersten Codezeilen beginnen, ohne Registrierung oder Anmeldung und gratis. Die Codecademy-Gr&#252;nder Zach Sims und Ryan Bubinski verfolgen zwar das Learning-by-Doing-Prinzip, geben aber Kurse an die Hand, die sich nacheinander abarbeiten lassen. Durch Feedback, ob die Eingabe richtig oder falsch ist, entf&#228;llt langes Gr&#252;beln, auch wenn nicht ersichtlich ist, woran es im Einzelnen hakt. Wo nun eine Klammer fehlt, m&#252;sst ihr also selbst herausfinden.</p>
<p>Erfolge werden mit Punkten und Pokalen belohnt und zwischendurch lassen sich erhaltene Badges via Twitter und Facebook anderen unter die Nase reiben. So f&#252;hlt man sich nicht mehr ganz so allein gelassen. Ist das Interesse geweckt und f&#228;llt das Coden doch etwas leichter als die schmerzenden Fingerkuppen kreuz und quer auf Stahlseiten zu dr&#252;cken, k&#246;nnt ihr euch auch registrieren. Nur dann werden die Fortschritte gespeichert.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-25082" title="codecademy2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecademy2.png" alt="" width="500" height="291" /></a></p>
<p><strong>Python und Ruby sollen folgen</strong></p>
<p>Noch ist der Umfang des Lernangebots klein. Bislang stehen nur drei Anf&#228;ngerkurse in Javascript bereit und weitere Programmiersprachen lassen sich noch nicht erlernen. Doch die Weiterentwicklung ist im Gange: Die im August er&#246;ffnete Codecademy hat noch Python und Ruby auf dem Plan. Im Dezember kamen zum Beispiel die <a href="http://labs.codecademy.com/ " target="_blank">Labs </a>hinzu. Dort k&#246;nnt ihr euch in Javascript, Python und Ruby in der gleichen webbasierten Umgebung austoben. Das k&#246;nnte nicht nur f&#252;r Programmieranf&#228;nger interessant sein, sondern auch f&#252;r Fortgeschrittene, die spontan Code pr&#252;fen m&#246;chten und keine Lust haben, ihre Tools zu starten, oder gerade unterwegs sind. Die fertigen Zeilen lassen sich anschlie&#223;end als ausf&#252;hrbare Datei herunterladen. Finanziell unterst&#252;tzt wurde das Startup unter anderem von CruchFund, einer von Michael Arrington, Patrick Gallagher und MG Siegler gegr&#252;ndeten Beteiligungsgesellschaft.</p>
<p>Damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt, verspricht <a href="http://codeyear.com/" target="_blank">Code Year</a>, ein von verschiedenen Firmen unterst&#252;tztes Projekt von Codecademy, w&#246;chentlich neue Kurse per E-Mail. Wer sich f&#252;r dieses Jahr vorgenommen hat, ins Programmieren einzusteigen, kann sich dort eintragen und bei Twitter oder Facebook schonmal ein bisschen angeben. Bislang haben das knapp 190.000 Nutzer getan.</p>
<p>Einen &#228;hnlichen Weg beschreitet <a href="http://teamtreehouse.com " target="_blank">treehouse</a>. Video-Tutorials und Tests unterst&#252;tzen Lernwillige bei HTML, CSS und JavaScript und f&#252;hren an das Entwickeln von Apps f&#252;r iOS heran. Mit mehr als 450 Videos wird inhaltlich mehr geboten, daf&#252;r ist das Lernen nicht kostenlos. Je nach gew&#228;hltem Zugang werden monatlich 25 oder 49 US-Dollar f&#228;llig.</p>
<p>Wie es aussieht, l&#228;uft es bei den Programmiersprachen wie bei Fremdsprachen. Man kann sich mit einem Buch an den Schreibtisch setzen, ein Schulungszentrum besuchen oder sich online kostenlos oder kostenpflichtig Wissen aneignen. Was der beste Weg ist, muss jeder f&#252;r sich selbst entscheiden. Um einen ersten Schritt zu wagen und Neulinge f&#252;r das Programmieren zu begeistern, sind kostenlose Online-basierte Einstiegsangebote sicherlich nicht schlecht. Was haltet ihr davon?</p>
<p style="text-align: right;">(Saskia Brintrup)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nordkorea des Internets: Wei&#223;russland verbannt ausl&#228;ndische Websites</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2012/01/03/nordkorea-des-internets-weisrussland-verbannt-auslandische-websites/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hat geahnt, dass die Zeit der Diktatoren so schnell noch nicht vorbei sein w&#252;rde, blo&#223; weil der &#8220;Geliebte F&#252;hrer&#8221; Nordkoreas j&#252;ngst das Zeitliche gesegnet hat. Und erschreckenderweise finden sich Diktaturen und solche, die es werden wollen, zuletzt auch direkt vor unserer Haust&#252;r. Das neue Grundgesetz Ungarns etwa schr&#228;nkt die Kompetenzen des Verfassungsgerichts ein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Wei&#223;russland.jpg" alt="" title="Wei&#223;russland" width="250" height="248" class="alignright size-full wp-image-25060" />Man hat geahnt, dass die Zeit der Diktatoren so schnell noch nicht vorbei sein w&#252;rde, blo&#223; weil der <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/auf-maos-spuren-kim-jong-il-dropping-the-bass/">&#8220;Geliebte F&#252;hrer&#8221; Nordkoreas</a> j&#252;ngst das Zeitliche gesegnet hat. Und erschreckenderweise finden sich Diktaturen und solche, die es werden wollen, zuletzt auch direkt vor unserer Haust&#252;r. Das <a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ungarn-zehntausende-protestieren-gegen-neue-verfassung-11589673.html">neue Grundgesetz Ungarns</a> etwa schr&#228;nkt die Kompetenzen des Verfassungsgerichts ein und verl&#228;ngert die Legislaturperioden der amtierenden Amtstr&#228;ger. Die Meinungsfreiheit wird deutlich beschr&#228;nkt.</p>
<p>Und auch Wei&#223;russland setzt noch einmal einen drauf: Unternehmen und Gesch&#228;ftsleute der &#8220;<a target="_blank" href="http://torrentfreak.com/belarus-bans-browsing-of-all-foreign-websites-120103/">letzten Diktatur Europas</a>&#8221; d&#252;rfen ab Freitag f&#252;r Webservices wie Zahlungs- und Mailverkehr nur noch inl&#228;ndische Websites aufsuchen. Finanzgesch&#228;fte, die &#252;ber ausl&#228;ndische Websites abgewickelt werden, gelten als nicht rechtsg&#252;ltig und werden unter Strafe gestellt. Internetcafés und Internet-Service-Provider d&#252;rfen ihren Kunden das Aufsuchen ausl&#228;ndischer Websites nicht mehr gestatten. Widerrechtliches Verhalten m&#252;ssen sie den Beh&#246;rden melden. Polizei, Geheimpolizei und Steuerbeh&#246;rden d&#252;rfen den Internetverkehr &#252;berwachen und Verst&#246;&#223;e ahnden. </p>
<p><strong>Ausl&#228;ndische Online-H&#228;ndler w&#252;rden Anschl&#252;sse aus Belarus blocken</strong></p>
<p>Zus&#228;tzlich darf die Regierung eigene Sperrlisten f&#252;r Websites mit &#8220;politisch extremem&#8221; oder pornographischem Inhalt erstellen. Was nach einem schlechten Witz klingt, wird ab Freitag tats&#228;chlich Realit&#228;t: Wei&#223;russland kapselt sich vom Internet ab. Nutzer, die gegen die Regelungen versto&#223;en, werden mit einer Strafe in H&#246;he von umgerechnet rund 100 Euro belegt. Das Gesetz d&#252;rfte aber noch deutlich weiter reichende Folgen haben, wie <a target="_blank" href="http://www.loc.gov/lawweb/servlet/lloc_news?disp3_l205402929_text">Peter Roudik von &#8220;Library of Congress&#8221;</a> in der Originalmeldung beschreibt: Weil Gesch&#228;fte mit ausl&#228;ndischen Websites unter Strafe stehen, k&#246;nnten H&#228;ndler wie Amazon wei&#223;russische Internetanschl&#252;sse blockieren, um Strafen aus Minsk zu umgehen. Anders ausgedr&#252;ckt: Wei&#223;russland wird unter seinem Diktator Alexander Lukaschenko zum Nordkorea des Internets.   </p>
<p>Wenn ich also einmal die netzpolitischen Ereignisse dieser Woche zusammenfassen darf: Wei&#223;russland zieht sich aus dem weltweiten Web zur&#252;ck, Ungarn beschr&#228;nkt die Meinungsfreiheit, in &#196;gypten kommen die <a target="_blank" href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/423596_In-Aegypten-knallen-die-Korken-doch-die-Party-ist-vorbei.html">Islamisten in die Regierung</a>, in den USA ist <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/rapsong-sopa-capabana-kann-die-internetzensur-noch-gestoppt-werden/">das geplante Gesetz SOPA</a> noch nicht vom Tisch, das eine Internetzensur bedeuten w&#252;rde. Und in Deutschland trommelt die Regierungspartei CSU wieder laut <a target="_blank" href="http://www.computerbase.de/news/2012-01/csu-macht-druck-wegen-vorratsdatenspeicherung/">f&#252;r die Vorratsdatenspeicherung</a>. Toll, wirklich toll. Wer gedacht hatte, dass sich im Jahre 2012 die Vernunft langsam durchsetzen w&#252;rde, der hat sich wohl get&#228;uscht.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2011: Das Jahr des &#220;bergangs</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/30/2011-das-jahr-des-ubergangs/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/30/2011-das-jahr-des-ubergangs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 09:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich aus dem Stand die Frage beantworten m&#252;sste, was die gr&#246;&#223;te Technikrevolution 2011 gewesen ist, dann &#8211; m&#252;sste ich mich erst einmal hinsetzen. Tablets? 2010. Ultrabooks? 2008 (siehe MacBook Air). Lytro, eine Kameralinse, um Bilder in der Nachbearbeitung erst scharf zu stellen? Eine feine Sache. Und doch, wie Instagram, eher eine Erfindung f&#252;r Bildlegastheniker. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Windows8_1.jpg" alt="Windows 8" /></p>
<p>Wenn ich aus dem Stand die Frage beantworten m&#252;sste, was die gr&#246;&#223;te Technikrevolution 2011 gewesen ist, dann &#8211; m&#252;sste ich mich erst einmal hinsetzen. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/06/ces-tablets-kann-doch-jeder-wirklich-beeindruckend-ist-das-hier/" target="_blank">Tablets?</a> 2010. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/21/ultrabooks-a-lovestory/" target="_blank">Ultrabooks</a>? 2008 (siehe MacBook Air). <a href="https://www.lytro.com/camera" target="_blank">Lytro</a>, eine Kameralinse, um Bilder in der Nachbearbeitung erst scharf zu stellen? Eine feine Sache. Und doch, wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/instagram-2-0-schnellere-nostalgiebildchen-aber-wo-bleibt-die-offene-webversion/" target="_blank">Instagram</a>, eher eine Erfindung f&#252;r Bildlegastheniker. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/02/windows-8/" target="_blank">Windows 8</a>? Wirkt sehr verspielt. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/google-plus-fur-alle-frontalangriffchen-auf-facebook/" target="_blank">Google Plus</a>? Wie Facebook, nur entspannter. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/10/weltrekord-microsoft-verkauft-8-millionen-kinect-einheiten-in-zwei-monaten/" target="_blank">Microsoft Kinect</a> oder die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/24/endlich-erwachsen-microsoft-stellt-mango-update-fur-windows-phone-7-vor/" target="_blank">Metro-Oberfl&#228;che</a> f&#252;r Windows Phone? 2010. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/27/nokia-stellt-prototypen-eines-biegsamen-tablets-vor-sie-kommen-sie-kommen/" target="_blank">Biegsame Tablets</a>? 2012. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/19/galaxy-nexus-und-das-ice-cream-sandwich-sind-da-lassts-euch-schmecken/" target="_blank">Android 4.0 Ice Cream Sandwich</a>? Okay, eine gute Weiterentwicklung, aber eben auch nur das. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/05/eigentlich-wollte-ich-nichts-mehr-zum-iphone-4s-schreiben/" target="_blank">Siri</a>? Endlich mal eine funktionierende Sprachsteuerung &#8211; in einem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/04/apple-stellt-iphone-4s-vor-wenn-das-alles-ist-dann-lacht-die-konkurrenz/" target="_blank">langweiligen iPhone 4S</a> und mit Schw&#228;chen in der deutschen Version.</p>
<p>Nein, ganz ehrlich: Einen echten Knaller habe ich 2011 nicht gesehen. Und ja, das <em>ist</em> ein Lamentieren auf hohem Niveau. Denn ein entt&#228;uschendes Jahr war 2011 nicht. Es gab wichtige Entwicklungen, interessante Trends und Vorboten auf das, was uns in den n&#228;chsten Jahren erwarten wird. Es war ein Jahr des &#220;bergangs. Eine R&#252;ckblende. </p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AmazonKindleFire.jpg" alt="AmazonKindleFire" /></p>
<p><strong>2011, das mobile Jahr</strong></p>
<p>2011 war das Jahr des Mobile Computings. Smartphones feierten ihren Durchbruch am Massenmarkt und die Hersteller versuchten, Tablets ins Rennen gegen das iPad zu schicken (was sie verloren). Apps wurden hundertmillionenfach heruntergeladen. Waren konkurrenzf&#228;hige Tablets 2010 bis auf das iPad 1 und Samsungs erstem 7&#8221; Galaxy Tab nur mit dem Vergr&#246;&#223;erungsglas zu finden, brachte in diesem Jahr eigentlich jeder Hersteller <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/10/neue-tablets-der-ces-in-einem-google-spreadsheet-vorgestellt/" target="_blank">Tablets auf den Markt</a>. F&#252;r die meisten endete das mit einer <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/08/29/apples-ipad-gegen-den-rest-der-welt.aspx" target="_blank">herben Entt&#228;uschung</a>. Android 3.x Honeycomb brachte nicht den erw&#252;nschten Durchbruch f&#252;r Android-Tablets, und erst Samsung schien mit seinen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/02/so-ein-tablet-ist-ja-doch-ganz-schon-praktisch/" target="_blank">neu aufgelegten Galaxy Tabs</a> dem Marktf&#252;hrer ein wenig gef&#228;hrlich werden zu k&#246;nnen &#8211; <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/04/lacherlich-samsung-musste-galaxy-tab-7-7-von-der-ifa-entfernen/" target="_blank">bis Apple klagte</a>. Doch dann kam Amazon und brachte Apples heile Tablet-Welt mit dem 200 US-Dollar billigen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/28/kampfpreis-amazons-7-zoll-tablet-kindle-fire-wird-nur-199-us-dollar-kosten/" target="_blank">Kindle Fire</a> ins Wanken.</p>
<p>F&#252;r einige wurde das Mobilfunkjahr 2011 dann aber auch zum Desaster: HP gab seine Mobilfunklinie vor&#252;bergehend auf und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/22/turbulentes-wochenende-hp-verramscht-touchpads-will-kaufer-entschadigen/" target="_blank">verschleuderte die letzten Tablets</a> und Smartphones. Blackberry-Hersteller <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/22/tablet-exodus-rim-verramscht-blackberry-playbook-fur-200-dollar/" target="_blank">RIM schwammen die Felle davon</a> und Nokia verlor mehr als die H&#228;lfte seines Marktanteils. Die Finnen setzten den mobilen Betriebssystemen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/21/nokia-stellt-meego-smartphone-n9-vor-und-es-sieht-toll-aus/" target="_blank">MeeGo</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/21/nokia-benennt-symbian-um-die-nachste-version-heist-nokia-belle/" target="_blank">Symbian</a> im eigenen Hause ein Ende. HPs WebOS darf nach langem Gerangel noch einmal einen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/09/jawoll-hp-hat-ein-einsehen-stellt-webos-open-source/" target="_blank">Neubeginn als Open-Source-System</a> versuchen &#8211; und wird es ebenso schwer haben, wie Intels zweifelhafter Vorsto&#223; mit dem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/28/intel-und-samsung-stellen-tizen-vor-einen-weiteren-chancenlosen-android-konkurrenten/" target="_blank">MeeGo-Nachfolger Tizen</a>.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/HPPostPC.jpg" alt="WebOS" /></p>
<p>Apples Alleingang bei den Smartphones wurde in diesem Jahr gestoppt. Samsung hatte mit dem Galaxy S2 und dem Galaxy Nexus dem iPhone 4/4S ebenso etwas Schlagkr&#228;ftiges entgegen zu setzen wie HTC mit seinem Desire HD oder LG mit seiner Optimus-Linie. W&#228;hrend die Laptop-Hersteller k&#252;nftig mehr auf Ultrabooks setzen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/dell-beerdigt-netbooks-wer-folgt-als-nachster/" target="_blank">statt auf Netbooks</a>, ist ein Produkt in diesem Jahr gr&#246;&#223;tenteils gescheitert: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/16/chrome-os-und-chromebooks-seid-ihr-bereit-fur-die-cloud/" target="_blank">Cloudsysteme wie Googles Chrome OS</a> mit den Chromebooks, die ohne kabellosen Internetzugang praktisch gar nicht zu bedienen sind.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/FacebookF8_16.jpg" alt="Facebook everywhere" /></p>
<p><strong>Die Social-Network-Schwemme</strong></p>
<p>Erst heute las ich, dass die <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2011/12/occupy-facebook/" target="_blank">Occupy-Bewegung ein eigenes Social Network</a> er&#246;ffnen will. <a href="https://wlfriends.org/" target="_blank">Wikileaks</a> ist ihnen damit schon zuvor gekommen. Und selbst das kommunistische Eiland Kuba hat ein eigenes <a href="http://amerika21.de/nachrichten/2011/12/42822/sozailes-netz-kuba" target="_blank">Social Network &#8220;Redsocial&#8221;</a> gestartet. Dabei war 2011 ein beliebtes Diskussionsthema, ob Facebook bald das ganze Web beherrschen k&#246;nnte. Nicht zu Unrecht, wie das geplante <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/22/facebooks-neue-timeline-imitiert-blogs-zuck-ist-kein-steve-jobs/" target="_blank">Seaming Sharing</a> zeigt. An dem Netzwerk mit inzwischen 800 Millionen Nutzern schien niemand vorbei zu kommen. Doch dann kam <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/30/google-plus-ausprobiert-kein-facebook-killer-aber-auch-kein-zweites-wave/" target="_blank">Google Plus</a> und zeigte dem Gesichtsbuch seine Grenzen auf. Andere wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/15/anybeat-startet-beta-betrieb-geschlossene-chat-plattform/" target="_blank">Anybeat</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/26/unthink-ein-weiteres-social-network-bei-dem-alles-anders-sein-soll/" target="_blank">Unthink</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/18/chime-in-vdio-facebook-premiuminhalte-furs-social-network/" target="_blank">Chime.in</a> wollten es besser machen als der Gro&#223;e Bruder. Facebook wird stark bleiben, aber man wird in Zukunft vor allem in Sachen Datenschutz nicht mehr machen k&#246;nnen, was immer man will.</p>
<p><object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pxMqSdgB-uA?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/v/pxMqSdgB-uA?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>In Deutschland derweil sterben die meisten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/12/untergang-der-vz-netzwerke-ist-schon-im-kommenden-marz-schluss/" target="_blank">altbekannten sozialen Netzwerke</a> &#8211; bis auf eines: <a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2138994/Hamburger-Internet-Firma-Xing-schafft-100-neue-Stellen.html" target="_blank">Xing</a> profitiert nicht nur von der Krise (Jobplattform), sondern auch dem Wirtschaftsaufschwung; ein Redesign mit T&#252;cken und die Konkurrenz durch Facebook und LinkedIn machte dem Netzwerk offenbar nichts aus. Die Hamburger schreiben Gewinn und wollen 2012 mit 100 neuen Mitarbeitern noch einmal ganz gro&#223; rauskommen. Parallel dazu entwickelte sich gerade Ende des Jahres ein interessanter Trend: Wer nicht mehr alles &#246;ffentlich machen will, f&#252;r den eignet sich vielleicht ein <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/13/sagt-social-networks-adieu-begrust-private-networks/" target="_blank">Private Network</a>.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Berlin.jpg" alt="Berlin" /></p>
<p><strong>Berlin, das Startup-Mekka</strong></p>
<p>Auch 2011 gab es wieder namhafte deutsche Copycats. Ber&#252;chtigtstes Beispiel ist wohl <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/15/krieg-um-die-billigsten-platze-wimdu-sammelt-90-millionen-dollar-ein/" target="_blank">Wimdu</a>, das Samwer-Pendant der in Deutschland noch kaum bekannten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/26/airbnb-an-springer-70-millionen-euro-viel-zu-viel/" target="_blank">privaten Unterkunftsb&#246;rse AirBnB</a>. Immer nur Kopien aus Deutschland. Es reichte! Und dann passierte etwas, das ungew&#246;hnlich war f&#252;r den Standort Deutschland: Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/05/berlin-2/" target="_blank">Berliner Startup-Szene</a> begann 2011 so richtig zu bl&#252;hen &#8211; und geriet in den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/20/falls-ihr-es-nicht-wusstet-ihr-lebt-im-hippsten-land-der-welt/" target="_blank">Fokus von US-Medien</a>. <del>Deutschland</del> Berlin? Supercool! Seitdem scheinen die deutschen Startups &#8211; nicht nur, aber vor allem in Berlin &#8211; wie Pilze aus dem Boden zu schie&#223;en. Internationale Investoren (Schauspieler Ashton Kutcher ist einer von ihnen) scheinen ebenfalls langsam auf den Geschmack zu kommen. Ich m&#252;sste l&#252;gen, wenn ich sagen w&#252;rde, dass mich das nicht zumindest ein bisschen freuen w&#252;rde. Auch wenn nach wie vor viele Startups dabei sind, bei denen man die Sinnfrage stellen muss. Amen, um das in diesem Sommer <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/13/hier-bitte-so-sieht-amen-aus/" target="_blank">ein zweifelhafter Hype</a> entstand, ist eines davon.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/GrouponGrabs%C3%A4uberung.jpg" alt="Groupon" /></p>
<p><strong>Die Blase, die einfach nicht platzen will</strong></p>
<p>Facebook wurde Ende November auf einen Wert von <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/facebook_boersengang_2012_ipo_wall_street_journal_1.13452610.html" target="_blank">100 Milliarden US-Dollar</a> gesch&#228;tzt, <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/neuemissionen/groupon-bis-zu-25-milliarden-wert/3962568.html" target="_blank">Groupon zeitweise auf 25 Milliarden</a>, Zynga auf <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/1-milliarde-beim-borsengang-zynga-verfehlt-die-erwartungen-ohne-zu-enttauschen/" target="_blank">bis zu 20 Milliarden</a>. Man spekulierte, dass sich eine neue Dotcom-Blase bilden w&#252;rde, wie um die Jahrtausendwende. Aber zumindest in diesem Jahr ist sie nicht geplatzt. Auch weil die Protagonisten von heute teilweise reelle Gegenwerte erzielen. Zynga und Facebook, das zeigen die Zahlen, nehmen nicht nur Geld ein, sie arbeiten profitabel. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/25/gesichtsloses-groupon-irgendwo-zwischen-reichtum-pleite-und-schonheits-ops/" target="_blank">An der B&#246;rse</a> erlitten Zynga, LinkedIn, Pandora und vor allem Groupon dennoch einen leichten Schock. Alle Aktienkurse sanken langfristig unter den Ausgabewert. Von einem Desaster ist das noch weit entfernt. Aber zuletzt hat sich die Euphorie ein wenig abgek&#252;hlt. Das Web ist in diesem Jahr bodenst&#228;ndiger geworden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25030" title="SpotifyApps" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SpotifyApps1.jpg" alt="" width="500" height="243" /><br />
<small>Bist du noch eine App oder schon ein &#214;kosystem?</small></p>
<p><strong>Das Jahr der &#214;kosysteme</strong></p>
<p>Gut, wenn man ein interessantes Webtool oder eine App entwickelt hat. Besser, gleich eine eigene Plattform zu haben. Wer etwas auf sich hielt, sorgte 2011 mit einem eigenen &#8220;&#214;kosystem&#8221; daf&#252;r, dass er auch morgen noch Geld verdient, wenn Apple, Google und Amazon schon ihre 30 Prozent vom Kuchen abgeschnitten haben. Musikabo-Dienst <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/01/eigene-app-plattform-spotify-dupiert-simfy-und-last-fm/" target="_blank">Spotify l&#228;sst Apps entwickeln</a> und wird damit zu einem Musik-&#214;ksystem. Evernote baut Apps um die eigene Plattform herum und wird damit zu einem &#214;kosystem. Facebook als (mobile) Spiele- und App-Plattform &#8211; ebenfalls ein &#214;kosystem. Microsoft-Chef Steve Ballmer wollte in Kooperation mit Nokia um <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/11/nokia-setzt-auf-windows-phone-7-willkommen-steve-ballmer-neuer-starker-mann-bei-nokia/" target="_blank">Windows Phone ein neues &#214;kosystem</a> aufbauen. Das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/19/doo-grunder-frank-thelen-wir-wollen-das-papier-toten/" target="_blank">Bonner Startup Doo</a> will eine API anbieten, Apps entwickeln lassen und damit ebenfalls zum &#214;kosystem werden. &#214;kosysteme &#8211; ein Modewort und ein Trend f&#252;r die Zukunft.</p>
<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SamsungGalaxyTab77.jpg" alt="Galaxy Tab 7.7" /></p>
<p><strong>Aktivismus mit Anonymous, infantiler Spa&#223; mit LulzSec</strong></p>
<p>F&#252;r wen es 2011 zu wenige interessante Erfindungen gab, der erlebte auf anderen B&#252;hnen sein Popcorn-Kino: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/04/lacherlich-samsung-musste-galaxy-tab-7-7-von-der-ifa-entfernen/" target="_blank">Apple und Samsung</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/23/samsung-verulkt-apple-fans/" target="_blank">lieferten sich</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/30/apple-will-verkauf-von-samsungs-galaxy-tab-10-1n-verbieten-lassen-und-weiter-geht-das-spielchen/" target="_blank">eine hitzige Schlacht</a> darum, wer wessen Patente verletzt haben k&#246;nnte. Auch Motorola, Microsoft, Nokia, HTC &#8230; waren in Patentstreitereien verstrickt. Sony hatte derweil mit <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/27/nach-dem-hack-groesstes-anzunehmendes-datenleck-und-gesichtsverlust-bei-sony/" target="_blank">einem der gr&#246;&#223;ten Sicherheitslecks</a> in der Geschichte des Internets und gleich <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/06/renaissance-der-hacks/" target="_blank">mehreren brutalen Angriffen</a> zu k&#228;mpfen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-25031" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/LulzSec1.jpg" alt="LulzSec" />W&#228;hrend man Anonymous politische und teils <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/22/anonymous-hackt-die-gema-website-in-deutschland-leider-nicht-verfugbar/" target="_blank">durchaus ehrenwerte Motive</a> hinter verschiedenen Hacks attestieren konnte, war die infantil auftretende Cracker-Gruppe LulzSec (Bild rechts) nur auf Krawall aus. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/27/angebliches-ende-lulzsec-tauchen-unter-und-werfen-brisante-ladung-ab/" target="_blank">Nach 50 Tagen</a> und zahlreichen Hacks &#8211; <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/03/sony-erneut-gehacked-womoglich-1-million-kundendaten-ausgespaht/" target="_blank">unter anderem gegen Sony</a> &#8211; l&#246;ste sich die Gruppe offiziell auf. Die britische Polizei gibt an, zwei der sechs mutma&#223;lichen Aktivisten gefasst zu haben. Die Trauer dar&#252;ber hielt sich webweit in Grenzen.</p>
<p><strong>Crowdfunding: Finanzier dich selbst</strong></p>
<p>Was tun, wenn man eine gute Idee hat, Investoren aber rar und die Banken mit sich selbst besch&#228;ftigt sind? Man sammelt einfach Geld aus dem Internet ein. Crowdfunding ist einer der erfreulichsten Trends, die in diesem Jahr so richtig durchstarteten. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/05/rekord-spiele-entwickler-sammelt-11-000-euro-auf-deutschem-crowdfunding-portal-pling-ein/" target="_blank">Ein Computerspiel</a> etwa oder selbst zwei deutsche Kinofilme wie der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/06/hotel-desire-deutscher-erotikfilm-soll-170-000-euro-uber-crowdfunding-einsammeln/" target="_blank">Erotikstreifen &#8220;Hotel Desire&#8221;</a> und der <a href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/alternativegeldanlage/0,2828,805279,00.html" target="_blank">&#8220;Stromberg&#8221;-Spielfilm</a> wurden mit Geld aus dem Netz finanziert. Dabei etablierte sich das Konzept &#8220;Give a little, get a lot.&#8221; Wer investierte, bekam eine Kopie des Spiels, wurde im Abspann des Films genannt oder erwarb gleich Anteile daran. Wer immer nun ein Projekt ins Leben rufen will und nicht wei&#223;, wie er es finanzieren soll &#8211; vielleicht hilft ihm die Webgemeinde.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25032" title="StrombergCrowdfunding" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/StrombergCrowdfunding.jpg" alt="" width="500" height="338" /><br />
<small>In weniger als einer Woche investierten Fans via Crowdfunding 1 Million Euro in den &#8220;Stromberg&#8221;-Kinofilm.</small></p>
<p><strong>Etwas entt&#228;uschend: 3D und NFC</strong></p>
<p>In diesem Jahr kamen einige 3D-Fernseher, 3D-Bildschirme und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/28/hands-on-htc-evo-3d-eintritt-in-eine-neue-dimension/" target="_blank">3D-Smartphones</a> auf den Markt und im Kino liefen gleich mehrere 3D-Blockbuster. Versuche, wie die Bundesliga-Konferenz in 3D, wurden gestartet. Und doch hatte man zuletzt den Eindruck, dass der Trend schon wieder r&#252;ckl&#228;ufig sei und sich &#8211; wieder einmal &#8211; nicht durchgesetzt habe. Die Idee zumindest, dass wir alle in Zukunft in unserem Wohnzimmer sitzen und dreidimensionales Fernsehprogramm durch eine Polfilter- oder (eher) Shutterbrille gucken &#8211; sie wirkt nach wie vor fremd. Das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/15/warum-ich-3d-noch-einmal-eine-chance-gebe/" target="_blank">Thema ist noch lange nicht durch</a>, aber der Hype scheint abgeebbt zu sein.</p>
<p>Und was wurde eigentlich aus <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/24/nfc-ein-chip-fuers-handy-soll-die-kreditkarte-ersetzen/" target="_blank">NFC</a>? Der Sensor f&#252;r kontaktloses Bezahlen wurde 2011 haupts&#228;chlich von Nokia und Google gef&#246;rdert. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/25/bezahlen-ohne-geldborse-google-konnte-morgen-eine-nfc-plattform-vorstellen/" target="_blank">Googles Bezahlsystem Wallet</a> startete zwar im Mai, Smartphones mit NFC sucht man allerdings weiterhin mit der Lupe. Googles eigenes Schlachtschiff <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/19/galaxy-nexus-und-das-ice-cream-sandwich-sind-da-lassts-euch-schmecken/" target="_blank">Galaxy Nexus</a> ist mit NFC ausger&#252;stet. Nokias neue <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/18/lumia-800-nokias-rettungsring-uberzeugt-im-test-aber-ein-umstieg-fallt-schwer/" target="_blank">Lumia-Ger&#228;te</a> hingegen verzichten noch auf NFC, weil eine Unterst&#252;tzung in Windows Phone daf&#252;r nicht vorgesehen ist. Der Stein wurde also auf den Gipfel gehievt, es hat ihn aber noch (!) niemand ins Rollen gebracht. Da h&#228;tte ich mir in diesem Jahr etwas mehr erwartet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25033" title="Simfy16" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Simfy16.jpg" alt="" width="500" height="299" /></p>
<p><strong>Musikindustrie versucht&#8217;s mit Flatrates, B&#252;cher werden digital</strong></p>
<p>F&#252;r mich das herausragendste Dauerereignis des Jahres 2011: Die Musikindustrie ist des jahrelangen Kampfes m&#252;de geworden. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/17/ein-paradebeispiel-enttauschter-hoffnungen-spotify-startet-in-den-usa-mitte-2009/" target="_blank">Ein Label nach dem anderen</a> und zum Jahresende sogar die Gema gaben ihre <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/20/musikdinosaurier-gema-im-einigungsfieber-rabatte-fur-alle-auser-youtube/" target="_blank">Vorbehalte gegen Musikabos</a> auf, und die Dienste schie&#223;en seither <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/15/musikabo-flut-ihr-habt-die-wahl/" target="_blank">wie Pilze aus dem Boden</a>. Apple &#252;berzeugte die Musikindustrie, das eigene Cloud-Angebot <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/16/apple-startet-itunes-match-in-deutschland/" target="_blank">iTunes Match</a> zu genehmigen. Ein Schritt, der den <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/22/musikabos-sind-angekommen-wird-2012-das-jahr-der-serien-und-filmflatrates/" target="_blank">Film- und Fernsehstudios in Deutschland</a> noch bevor steht, auch wenn erste Weichen in diesem Jahr gestellt wurden. Und wer h&#228;tte das gedacht: Von allen Medien startete vor allem jenes seinen elektronischen Siegeszug, von dem man dachte, es w&#252;rde es nie mehr schaffen: B&#252;cher. Amazon verkauft inzwischen in den USA <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.online-handel-amazon-verkauft-mehr-e-books-als-gedruckte-buecher.ebb5dfdd-eb0a-4f3c-a452-add182d17202.html" target="_blank">mehr E-Books als gedruckte B&#252;cher</a> und die Branche kontert den Erfolg <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/06/weltbilds-kindle-rivale-fur-60-euro-qualitat-erst-einmal-nebensachlich/" target="_blank">mit eigenen Billig-Readern</a>. Ein weiterer Nagel im Sarg physischer Medien.</p>
<p><strong>In den F&#228;ngen einiger Gro&#223;konzerne</strong></p>
<p>A propos Amazon: Das Online-Versandhaus schickte sich in diesem Jahr an, Vorreiter des E-Contents zu werden: Gro&#223;e E-Book-B&#246;rse, selbst verlegte E-Books (ohne den Umweg der Verlage), Musik- und Filmdownloads, eigener Android-App-Store, zuletzt sogar ein eigenes Tablet. Konditoren namens Apple, Google, Facebook, Microsoft und Amazon dr&#228;ngeln sich um den Content-Kuchen und versuchen mit dem Tortenheber, ein m&#246;glichst gro&#223;es St&#252;ck f&#252;r sich herauszuschneiden. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/18/die-grosen-4-auf-dem-weg-zur-marktherrschaft-uber-das-internet/" target="_blank">Webinhalte k&#246;nnten zunehmend von Gro&#223;konzernen vermarktet</a> werden &#8211; eine gro&#223;e Bef&#252;rchtung der Nutzer im Jahr 2011. Und wir sind dabei gleichzeitig Produzenten, K&#228;ufer &#8211; und Ware.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25034" title="EyeEm" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/EyeEm.jpg" alt="" width="500" height="301" /></p>
<p>Zum Abschluss ein kleiner Exkurs in die Welt des Fernsehens: Im Casting f&#252;r die Talent-Show &#8220;The Voice of Germany&#8221; wird niemand von einem Jury-Mitglied gedem&#252;tigt. Der Kandidat &#8211; so er die Pr&#252;fung besteht &#8211; darf sich vielmehr ein Jurymitglied aussuchen, in dessen Team er gehen will. Die Show ist damit ein Beispiel f&#252;r eine Zeitenwende, die sich auch im Internet vollzieht. Ideen sind wieder gefragt, Talente werden gef&#246;rdert, Vision&#228;re mit neuen Ideen &#8211; wie man mit <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/06/goodbye-steve-jobs-der-letzte-echte-weltstar-hat-die-buhne-verlassen/" target="_blank">Steve Jobs</a> in diesem Jahr einen gro&#223;en verloren hat &#8211; sind begehrt. Die interessantesten deutschen Startups hei&#223;en nicht mehr zweckm&#228;&#223;ig Zierfische-Aufziehen.de, sondern haben fantasievollere, international klangvolle Namen wie <a href="http://eyeem.com/" target="_blank">Eye.em</a>, <a href="https://www.aupeo.de/" target="_blank">Aupeo</a> oder <a href="http://moped.com/" target="_blank">Moped</a>.</p>
<p>Und vielleicht ist das die wichtigste Entwicklung im deutschen Internet in diesem Jahr: Weg aus dieser eigent&#252;mlichen Nische und hinaus in die weite Welt. Das <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/25/basic-flashback-fuenf-jahre-in-denen-das-internet-mein-leben-veraendert-hat/" target="_blank">Internet als Gesellschaftsbetriebssystem</a>, wie Technikphilosoph Gunter Dueck das auf einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MS9554ZoGu8" target="_blank">Vortrag auf der Re:publica 11</a> in diesem Jahr beschrieb: Mit dem Web k&#246;nnen wir es schaffen, Probleme zu l&#246;sen, hierzulande und international. Welthungerproblem, Bev&#246;lkerungswachstum, Klimaver&#228;nderung, Naturzerst&#246;rung &#8211; das sind die Herausforderungen der Zukunft. Und der Technik f&#228;llt hier eine Hauptrolle zu. Diese Erkenntnis hat sich langsam durchgesetzt in diesem an H&#246;hepunkten armen und doch so wichtigen Jahr 2011. Ich bin gespannt, was als n&#228;chstes kommt!</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Tag des Rotlichts: 100.000 .xxx-Domains gehen heute an den Start</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/12/06/tag-des-rotlichts-100-000-xxx-domains-gehen-heute-an-den-start/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[.xxx]]></category>
		<category><![CDATA[Domains]]></category>
		<category><![CDATA[TLDs]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so weit: Heute wird das Internet um einen Adressraum reicher; einen pikanten, wohl gemerkt. Wie der Registry-Betreibers ICM bekannt gibt, gehen 100.000 Domains mit der Endung .xxx heute um 17 Uhr an den Start. Das Rennen um die besten Pl&#228;tze ist damit eigentlich schon vorbei. Wer aber will, kann ebenfalls ab heute eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-24819" title="xxx" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/xxx.jpg" alt="" width="500" height="299" /></p>
<p>Es ist so weit: Heute wird das Internet um einen Adressraum reicher; einen pikanten, wohl gemerkt. Wie der <a href="http://www.icmregistry.com/" target="_blank">Registry-Betreibers ICM</a> bekannt gibt, gehen <a href="http://www.icmregistry.com/press/new-xxx-internet-domain-names-go-on-sale-today/" target="_blank">100.000 Domains mit der Endung .xxx</a> heute um 17 Uhr an den Start. Das Rennen um die besten Pl&#228;tze ist damit eigentlich schon vorbei. Wer aber will, kann ebenfalls ab heute eine .xxx-Domain ab Preisen zwischen 70 und 100 US-Dollar registrieren lassen. Versucht aber gar nicht erst, euch Vanity-URLs wie sex.xxx oder porn.xxx zu sichern. Die sind selbstverst&#228;ndlich l&#228;ngst vorregistriert.</p>
<p>ICM will selbst keine der neuen Domains vergeben, sondern &#252;berl&#228;sst Registraren das Spielfeld. Einige besonders einschl&#228;gige Domains hat ICM aber im Rahmen der Eigenfinanzierung selbst verkauft. Die Namen von 4.300 Prominenten der Szene hat sich ICM ebenfalls gesichert, um sie gegen einen h&#246;heren Obolus zu ver&#228;u&#223;ern. So brachte ICM im Oktober die Domain <a href="http://www.theregister.co.uk/2011/10/07/4500k_for_gay_dot_xxx_address/" target="_blank">Gay.xxx f&#252;r stolze 500.000 US-Dollar</a> an den Mann. Es war der teuerste Verkauf einer Domain, die zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht einmal verf&#252;gbar war. </p>
<p><strong>Kontrollierbarer Rotlichtbezirk</strong></p>
<p>Andere begehrte Adressen wurden in einer zweiw&#246;chigen Periode versteigert. In Deutschland sind f&#252;r den Anfang sechs Webhoster unter den <a href="http://www.icmregistry.com/registrars/" target="_blank">H&#228;ndlern der .xxx-Domains</a>, darunter etwa InterNetX und United Domains. Letzterer z&#228;hlt zur Stunde &#252;ber <a href="http://www.united-domains.de/neue-top-level-domain/xxx-domain-registrieren" target="_blank">11.000 Vorbestellungen</a> auf die neuen Adressen. Stuart Lawley, der Chef von ICM Registry, wo man die Domains k&#252;nftig hosten kann, k&#228;mpft nach eigenen Angaben seit den 90er Jahren f&#252;r diesen eigenen Adressraum. Herumschlagen musste er sich daf&#252;r nicht nur mit Vertretern verschiedener Weltreligionen, sondern auch mit Stars der Pornoszene, die dem .xxx-Bereich nichts abgewinnen konnten. Etwa weil sie mit einer anderen Domain bereits erfolgreich waren und sich nicht f&#252;r viel Geld eine weitere Domain kaufen wollten.</p>
<p>Der .xxx-Adressbereich bietet den Vorteil eines besseren Jugendschutzes. Browser lassen sich von Eltern &#252;ber entsprechende Filter etwa so einstellen, dass .xxx-Seiten gar nicht mehr angezeigt werden k&#246;nnen. Ein derartiger Jugendschutz war bislang deutlich aufw&#228;ndiger. Allerdings bietet das auch die &#8220;Gefahr&#8221;, dass einzelne L&#228;nder, die das Internet kontrollieren, .xxx-Adressen einfacher sperren k&#246;nnen. Das Web hat nun jedenfalls auch ganz offiziell einen Rotlichtbezirk, und es gibt Instanzen, die ihn kontrollieren k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Der N&#228;chste, bitte: Microsoft schiebt soziales Netzwerk Socl an</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/16/der-nachste-bitte-microsoft-schiebt-soziales-netzwerk-socl-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
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		<category><![CDATA[soziales Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Na herzlichen Gl&#252;ckwunsch: da habe ich gestern noch geschrieben, dass wir neben Facebook und Google+ nicht wirklich weitere soziale Netzwerke brauchen, da macht sich in den USA der n&#228;chste Gigant bereit, das Feld von hinten aufzurollen: Microsoft Socl soll unter www.socl.com durchstarten. Und das Blog The Verge durfte einen ersten Blick auf das Netzwerk werfen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theverge.com/2011/11/15/2517610/microsoft-socl-inside-the-companys-secret-social-network"><img class="aligncenter size-full wp-image-24633" title="socl" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/socl.jpg" alt="" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Na herzlichen Gl&#252;ckwunsch: da habe ich gestern noch geschrieben, dass wir neben Facebook und Google+ <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/15/anybeat-startet-beta-betrieb-geschlossene-chat-plattform/">nicht wirklich weitere soziale Netzwerke brauchen</a>, da macht sich in den USA der n&#228;chste Gigant bereit, das Feld von hinten aufzurollen: Microsoft Socl soll unter <em>www.socl.com</em> durchstarten. Und das <a href="http://www.theverge.com/2011/11/15/2517610/microsoft-socl-inside-the-companys-secret-social-network" target="_blank">Blog The Verge</a> durfte einen ersten Blick auf das Netzwerk werfen.</p>
<p>Im Kern handelt es sich um eine Mischung aus social network und Internet-Suchmaschine. Denn die gesamte Plattform ist eng mit der Suchmaschine Bing verkn&#252;pft. (Apropos Bing: surft doch mal unter <a href="http://www.bing.de" target="_blank">www.bing.de</a> vorbei &#8211; da bewegt sich was!) Das generelle Design ist aber stark an jenes von Facebook und Google+ angelehnt. Hauptmen&#252; links, Nachrichtenstream von Menschen, denen man folgt, in der Mitte. Alle Nutzer k&#246;nnen Nachrichten posten, Links teilen und Fotos hochladen, schreibt Thomas Houston von The Verge. Er verr&#228;t aber auch, warum das Netzwerk noch in den Kinderschuhen steckt.</p>
<p>So hat es Microsoft bisher noch nicht geschafft, dass Freunde in bestimmte Listen sortiert werden k&#246;nnen. Alle Status-Updates landen in einem einzigen Newsstream. Wer will, kann so genannte Video Partys starten, die nicht nur dazu dienen, mit Freunden zu chatten, sondern auch gemeinsam YouTube-Videos anzuschauen. Ob k&#252;nftig auch weitere Plattformen unterst&#252;tzt werden, ist noch nicht bekannt. Aber man ehrlich: k&#246;nnt ihr euch etwas Sch&#246;neres vorstellen als an zwei Rechnern in einem Chatraum &#252;ber das Internet einen Film zusammen mit eurem Freund oder eurer Freundin zu schauen? Gro&#223;es Kino, oder?</p>
<p>Unklar ist, wann Microsoft sein Netzwerk dahingehend &#246;ffnet, dass erste Privatnutzer das System auf Herz und Nieren testen k&#246;nnen. Thomas geht aber davon aus, dass schon bald die Private Beta mit ersten Einladungsm&#246;glichkeiten folgen wird. Er habe dies aus dem Microsoft-Umfeld erfahren. Noch habe Socl aber einen gro&#223;en Berg zu erklimmen. Konkurrenz f&#252;r Facebook, Google+ oder Twitter? Eher nicht…</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke / Bild: theverge.com)</p>
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		<title>Anybeat startet Beta-Betrieb &#8211; Geschlossene Chat-Plattform</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/15/anybeat-startet-beta-betrieb-geschlossene-chat-plattform/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, dann wollen wir mal: Dienstagmorgen, Lumia-Day, olé olé. Ja genau, heute startet Nokia den Verkauf des Lumia 800 und man darf gespannt sein, wie sich das erste Windows-Handy der Finnen weltweit und vor allem auch hier in Deutschland verkaufen wird. Nur zur Erinnerung: Nokia war ja mal so etwas wie das Ma&#223; aller Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24623" title="anybeat" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/anybeat.jpg" alt="" width="500" height="328" /></p>
<p>So, dann wollen wir mal: Dienstagmorgen, Lumia-Day, olé olé. Ja genau, heute startet Nokia den Verkauf des <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/03/nokia-lumia-800-inboxing/" target="_blank">Lumia 800</a> und man darf gespannt sein, wie sich das erste Windows-Handy der Finnen weltweit und vor allem auch hier in Deutschland verkaufen wird. Nur zur Erinnerung: Nokia war ja mal so etwas wie das Ma&#223; aller Dinge auf dem Handymarkt… Doch es gibt noch auf ganz anderer Ebene etwas Neues zu vermelden: <a href="http://www.anybeat.com/invite/4ec19de8b4ab8d36a4000263" target="_blank">anybeat ist gestartet</a>.</p>
<p>Any was? Ja, das habe ich mich in etwa auch gefragt, als ich heute Morgen eine E-Mail von J&#252;rgen gelesen habe, die er mir weitergeleitet hat. Einst unter der Adresse altly.com gestartet will anybeat(.com) eine neue Alternative zu Facebook werden; ein neues soziales Netzwerk also. Gleichwohl haben sich die Macher nicht auf die Fahnen geschrieben, ein Facebook-Killer zu werden. Wichtigster Unterschied: Alle Daten sollen grunds&#228;tzlich dem Nutzer geh&#246;ren. Doch brauchen wir das wirklich noch (einmal)?</p>
<p>Denn wir erinnern uns: so ein ziemlich gro&#223;er Suchmaschinenbetreiber ist zuletzt ordentlich mit <a href="https://plus.google.com/b/105841923312007651274/" target="_blank">Google+</a> durchgestartet und findet gemessen daran, dass das Netzwerk erst rund 100 Tage am Start ist, durchaus beachtlichen Zuspruch. Und auch Google+ r&#252;hmt sich ja damit, Userdaten nicht f&#252;r Marketing und andere Zwecke zu nutzen. Hat anybeat also eine realistische Chance?</p>
<p>In Deutschland in der momentanen Phase schon mal nicht. Denn: einloggen und einen Account kreieren k&#246;nnen nur Nutzer, die <a href="http://www.anybeat.com/invite/4ec19de8b4ab8d36a4000263" target="_blank">eine Einladung</a> bekommen. Abgesehen davon ist das Portal momentan auch nur auf Englisch verf&#252;gbar, was zwar generell f&#252;r die meisten User kein gr&#246;&#223;eres Problem darstellen sollte, aber im Allgemeinen ist eine deutsche Men&#252;f&#252;hrung nat&#252;rlich deutlich angenehmer.</p>
<p>Doch das sind eigentlich nur Belanglosigkeiten. Viel wichtiger ist, dass die breite Masse wohl eher nicht bereit sein wird, sich bei noch einem Social Network anzumelden. Die meisten Internetnutzer sind mit Facebook und ggf. einem der VZ-Netzwerke absolut ausreichend bedient. Und wer ohnehin ein Google-Konto besitzt &#8211; zum Beispiel weil er ein Android-Smartphone nutzt &#8211; wird vielleicht noch hier und da mal bei Google+ vorbeischauen. Aber noch ein Netzwerk? Ich glaube, das wird nichts.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich bin immer offen f&#252;r neue Portale und ich freue mich &#252;ber Wettbewerb, aber die Konkurrenz ist f&#252;r den sehr kleinen Neuling einfach (zu) erdr&#252;ckend. Andererseits muss man aber auch sehen, dass <a href="http://www.webpronews.com/anybeat-puts-a-new-spin-on-social-networking-2011-10" target="_blank">anybeat nach eigenen Angaben</a> gar nicht die Intention hat, Facebook in irgendeiner Form unmittelbare Konkurrenz zu machen. Denn auf dem Portal sollen Menschen miteinander in Kontakt kommen, die sich noch gar nicht kennen.</p>
<p>Das ist durchaus ein bemerkenswerter Unterschied zu den gro&#223;en sozialen Netzwerken, wo ja die Kommunikation mit Freunden im Fokus steht.  Bei anybeat sollen Nutzer die M&#246;glichkeit erhalten, sich &#252;ber Pseudonyme miteinander auszutauschen. Das erleichtere die offene Kommunikaton miteinander, ist Gr&#252;nder <a href="https://twitter.com/#!/dmitry" target="_blank">Dmitry Shapiro</a> &#252;berzeugt. Der ist &#252;brigens Technikchef bei MySpace Music und hat schon das Internet-TV-Unternehmen <a href="http://www.veoh.com" target="_blank">Veoh</a> gegr&#252;ndet. Er wei&#223; also durchaus, was es hei&#223;t ein Internet-Startup zu gr&#252;nden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-24624" title="anybeat-suchmaske" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/anybeat-suchmaske.jpg" alt="" width="500" height="377" /></p>
<p>Ich habe mich ein paar Minuten auf anybeat.com umgeschaut und muss feststellen, dass es mich eher an eine riesige Kontaktb&#246;rse als an ein soziales Netzwerk erinnert. &#220;ber eine riesige Suchmaske kann ich genau ausw&#228;hlen, mit was f&#252;r einer Person ich plaudern m&#246;chte. Geschlecht, Alter, Herkunft, politische oder religi&#246;se Einstellung, Interessen &#8211; alles abrufbar. Hat man einen sympathischen Menschen ausfindig gemacht, l&#228;sst sich direkt ein Chat starten, um mit der virtuellen Plauferei loszulegen. Vorausgesetzt, man will zum Chatten verf&#252;gbar sein. Die Funktion kann n&#228;mlich jeder Nutzer auch ausschalten. Fazit: Ja, ganz nett, aber braucht man das wirklich?</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>&#8220;The Pirate Bay&#8221;: Britischer Unternehmer erlangt Markenrechte &#8211; f&#252;r Hochprozentiges</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder, wie es im Fall des findigen britischen Gesch&#228;ftsmannes Colin Scragg wohl hei&#223;en m&#252;sste: Wer zuerst kommt, destilliert zuerst – n&#228;mlich einen Rum mit dem Namen &#8220;The Pirate Bay&#8221;. Das hochprozentige Zuckerwasser darf laut TorrentFreak ab sofort offiziell die Bezeichnung der inzwischen legend&#228;ren Filesharing-Plattform tragen – wenn auch mit zweij&#228;hriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-13653" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/piratebay.jpg" alt="" width="250" height="310" /><br />
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder, wie es im Fall des findigen britischen Gesch&#228;ftsmannes Colin Scragg wohl hei&#223;en m&#252;sste: Wer zuerst kommt, destilliert zuerst – n&#228;mlich einen Rum mit dem Namen &#8220;The Pirate Bay&#8221;. Das hochprozentige Zuckerwasser darf <a href="http://torrentfreak.com/the-pirate-bay-trademark-handed-to-alcohol-entrepreneur-111110/" target="_blank">laut TorrentFreak</a> ab sofort offiziell die Bezeichnung der inzwischen legend&#228;ren Filesharing-Plattform tragen – wenn auch mit zweij&#228;hriger Versp&#228;tung.</p>
<p>Denn eigentlich hatte Scragg bereits vor zwei Jahren einen Antrag beim schwedischen Patent- und Markenamt eingereicht, um &#8220;The Pirate Bay&#8221; als Alkoholmarke in der EU sch&#252;tzen zu lassen. Zu dieser Zeit suchte der clevere Gesch&#228;ftsmann nach einem passenden Namen f&#252;r einen neuen Rum, den er als Chef des schwedischen Getr&#228;nkeherstellers LO Smith auf den Markt bringen wollte.</p>
<p>Durch die internationale <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/06/30/pirate-bay-domain-fuer-56-mio-euro-verkauft/">Berichterstattung um den Verkauf der illegalen Torrent-Seite</a>, kam Scragg 2009 die z&#252;ndende Idee. &#8220;Piratenbucht&#8221; war wie geschaffen f&#252;r ein Getr&#228;nk, das vor allem karibisches Flair verstr&#246;men sollte. Da der Begriff nicht gesch&#252;tzt war, schienen die Voraussetzungen f&#252;r einen gro&#223;en Coup perfekt. Scragg leitete die notwendigen Schritte ein und lie&#223; schon einmal ein paar Dummy-Etiketten drucken, damit die <a href="http://www.realtid.se/ArticlePages/200907/30/20090730102445_Realtid136/20090730102445_Realtid136.dbp.asp" target="_blank">eigens bestellten Fotografen der schwedischen Presse</a> etwas zum Ablichten hatten.</p>
<p>Durch die Publicity bekam allerdings auch ein schottisches Konkurrenzunternehmen Wind von der Sache, die <a href="http://www.captainmorgan.com/en-us/products/parrotbay.html" target="_blank">Captain Morgan Rum Company</a>. Diese bef&#252;rchtete, H&#228;ndler und K&#228;ufer k&#246;nnten den Newcomer mit ihrem Rum &#8220;Parrot Bay&#8221; verwechseln und legte Einspruch gegen Scraggs Markenschutzantrag ein. Nach einem langwierigen Verfahren wurde dieser nun endg&#252;ltig abgewiesen.</p>
<p>Die neue Marke &#8220;The Pirate Bay&#8221; kann damit k&#252;nftig nicht nur Rumflaschen zieren, sondern auch andere Spirituosen und Bier. Beziehungsweise k&#246;nnte. Denn mittlerweile ist Scragg bei LO Smith ausgestiegen, da ihn seine Gesch&#228;ftspartner um Aktienanteile im Wert mehrerer Millionen Kronen betrogen haben sollen, wie das <a href="http://www.realtid.se/articlepages/201103/18/20110318180211_realtid607/20110318180211_realtid607.dbp.asp" target="_blank">schwedische Wirtschaftsmagazin Realtid.se</a> im M&#228;rz berichtete.</p>
<p>Da er die Marke allerdings direkt auf seine Person registrieren lie&#223;, besitzt er weiterhin s&#228;mtliche Rechte daran. Die Suche nach einem neuen Hafen kann also beginnen – wenn Captain Scragg es will. Die Betreiber der Online-Plattform &#8220;The Pirate Bay&#8221; d&#252;rfte er jedoch nur schwer als Partner gewinnen k&#246;nnen. Dort h&#228;lt sich die Begeisterung &#252;ber den gekaperten Schriftzug in Grenzen. Das Ganze sei wirklich traurig und zeige, wie kaputt die Welt der geistigen Eigentumsrechte sei, so ein nicht genannter Insider gegen&#252;ber &#8220;TorrentFreak&#8221;.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
<p style="text-align: right;">&nbsp;</p>
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