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Archive for the ‘Internet’

“Table Connect for iPhone”: Der Multitouch-Tisch, der niemals existierte09.11.11

Angeblich zerplatzen Träume ja wie eine Seifenblase – nahezu unhörbar. Gestern puffte und qualmte es hingegen gewaltig, als drei Österreicher namens Lucas Triebl, Stefan Fleig und Nino Leitner dem verdutzten Publikum der Ideenkonferenz “TEDx Vienna” eröffneten, seit einem Jahr nahezu die gesamte Branche mit spitzbübischer Freude an der Nase herumzuführen.

Statt der lange erwarteten ersten öffentlichen Präsentation ihres Apple-Gadgets “Table Connect for iPhone”, erhielten die Zuschauer eine kostenfreie Lehrstunde im Fach “Virales Marketing”. Denn die gesamte Sache ist ein Fake: Einen Multitouch-Glastisch in der Form eines riesigen iPhones gibt es schlichtweg nicht. (weiterlesen…)

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Mister Wong wird verkauft: Notbremsung oder Aufbruch?08.11.11

Jahrelang hatte Mister Wong wenig Grund zur Klage. Die Geschäfte liefen gut und die Kunden waren zufrieden. Nach und nach kam der umtriebige Herr mit seinem Laden aber zusehends in die Jahre. Mister Wong erledigte die Arbeit zwar weiterhin so gewissenhaft wie zuvor. “Andere können das jedoch mittlerweile viel besser”, zwitscherten die Vögel zunehmend lauter von den Dächern.

Und tatsächlich: Nach und nach kamen immer weniger Kunden zu Mister Wong. Es wurde immer stiller und die kleine Glocke an der Ladentür blieb manchmal den ganzen Tag stumm. Doch Mister Wong wollte nicht einfach so aufgeben, renovierte etwas und erweiterte das Angebot. Frisch herausgeputzt, so hoffte er, würde sein Geschäft gegenüber den inzwischen schier übermächtigen Konkurrenten bestehen können. (weiterlesen…)

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Online-Petition zu Außerirdischen: “Wir haben ET noch nicht gefunden”07.11.11

Während sich an den Bundestag gerichtete öffentliche Online-Petitionen oft um so banale Themen drehen, wie etwa die “Aufnahme der professionellen Zahnreinigung als Regelleistung in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung”, “höhere Strafen für Radfahrer bei Verkehrsverstößen” oder die “Wiedereinführung der Kontoaufrufprüfung”, dürfen sich die Volksvertreter in den USA glücklicherweise nur um die wahrhaft bedeutenden Dinge kümmern.

Allerdings standen bei zwei Ende September bei der Obama-Administration eingereichten E-Petitionen weder die Folgen der Finanzkrise, der marode US-Staatshaushalt noch etwa der Truppenabzug aus Afghanistan im Mittelpunkt. Derlei irdische Themen erschienen den über 12.000 beziehungsweise mehr als 5.000 Unterzeichnern beider Anfragen offenbar als nachrangig. Vielmehr ging es einzig um die Fragen: Sind wir tatsächlich allein? Und wer hat eigentlich die Pyramiden gebaut?

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Hotspot-Wüste Deutschland: ein Vorschlag03.11.11


Wenn einer der gleichen Meinung ist, wie wir selbst, halten wir ihn für intelligent. Ich verleihe diese Eigenschaft damit Dells Marketing Director Petra Wolf. Die hat unlängst gefordert, Deutschland dürfe nicht Nachzügler bei öffentlichen WLANs sein, sondern könnte mühelos Vorreiter werden. “Mobile Systeme boomen, aber beim Ausbau einer kostenfreien WLAN-Infrastruktur hinkt Deutschland deutlich hinterher”, sagte Wolf. In anderen Ländern sei ein öffentliches, leicht zugängliches WLAN längst gang und gäbe und technisch wäre das gar kein großes Problem, es auch hierzulande einzuführen.

Ihre Lösung dafür: “Auch öffentliche Einrichtungen müssen nachlegen, damit etwa Reisende in Bahnhöfen, Zügen oder Flughäfen einfachen WLAN-Zugang erhalten.” Damit meint sie zusätzliche, vergleichsweise geringe Investitionen von Unternehmen und der öffentlichen Hand. Dabei ginge es eigentlich noch viel, viel einfacher. (weiterlesen…)

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Geht das jetzt wieder los? Microsoft und Google an Yahoo interessiert24.10.11

Geschichte wiederholt sich meist schon wenige Jahre später, manchmal unter anderen Vorzeichen: Wie heute in verschiedenen Berichten zu lesen ist, sind Microsoft und Google mal wieder an Yahoo interessiert. Es hätte ein bisschen was von Aasgeierei, wenn die Suchmaschine sich nicht selbst feil bieten würde. Denn die Quartalsergebnisse aus der vergangenen Woche waren nicht so berauschend: 1,07 Milliarden US-Dollar Umsatz. Das wären hochgerechnet rund 4 Milliarden Dollar im Jahr und damit weniger als zwei Drittel der gut 7 Milliarden Dollar Umsatz des Jahres 2008. Damals stand Yahoo schon einmal vor dem Verkauf. Interessiert waren – Microsoft und Google. Aber Google durfte wegen Kartellrechtsbedenken nicht und der damalige Konzernchef Jerry Yang schlug ein Angebot von Microsoft in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar aus.

Heute ist Yahoo nur noch die Hälfte wert, Jerry Yang schickt sich an, wieder die Herrschaft zu übernehmen und zu versuchen, den Konzern diesmal wirklich vor die Wand zu fahren zu verkaufen. Microsoft und Google wittern ein Schnäppchen. Denn allen Unkenrufen zum Trotz – wer von euch sucht noch mit Yahoo? – wirft der Suchpionier noch Gewinn ab: 293 Millionen Dollar im 3. Quartal. Wer Yahoo kauft, setzt damit ein Zeichen im Milliardengeschäft Websuche. (weiterlesen…)

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Basic Cluster: Ballmer, Siri, Google, Angry Birds, Wunderkit21.10.11

Verglichen mit dem, was zuletzt so los war, war dies eine sehr ruhige Woche. Aber wie so oft sammeln sich zum Wochenende hin die Themen, die einem dabei fast durch die Lappen gehen. Nach langer Zeit also endlich wieder einmal Zeit für einen Basic Cluster.

Dass Steve Ballmer gestern noch in Hinblick auf sein idiotensicheres System Windows Phone verlauten ließ, man müsse Informatiker sein, um Android zu bedienen, habt ihr wahrscheinlich vernommen. Was er daneben noch sagte, fiel fast unter den Tisch: Zum einen lobte er nämlich das iPhone und dessen Sprach-Assistenten Siri. Trotzdem sei Windows Phone natürlich das System der Wahl, weil Daten darin im Zentrum stünden.

Zum anderen sagte er aber auch, Android-Handys wären die günstigsten auf dem Markt. Dem müssten Windows-Phone-Handys preislich entgegen wirken. Postumen Zuspruch erhält er davon überraschend von Steve Jobs. Auszüge aus Jobs bald erscheinenden Biographie belegen nicht nur, dass er anfangs von Apps wenig angetan war, sondern auch, dass er Android für “schweren Diebstahl” hielt und es mit allen Mitteln zerstören wollte. (weiterlesen…)

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Genervt19.10.11


Ein Fortschritt, der trotzdem nervt.

Forscher haben Vorläufer unseres Nervensystems erst kürzlich in marinen Ringelwürmern gefunden. Die Armen bekommen es also mit, wenn sie vom Wal geschluckt werden. Uns höheren Tieren dient es dazu, und lasst mich hier ausnahmsweise einmal aus Wikipedia zitieren, Informationen über die Umwelt aufzunehmen und zu verarbeiten. Der Organismus soll dann möglichst optimal auf Veränderungen reagieren.

Tut er nur leider nicht immer. Ich mag ein Einzelfall sein, aber mein Nervensystem liegt seit geraumer Zeit blank, und bei nervlichen Wracks wird die Schuld gerne auf den Nächstbesten geschoben: In meinem Fall sind das die Macken der IT, mit der ich mich täglich herumschlage. Ich habe eigentlich keinen Grund zu klagen: Mir stehen heute Hard- und Software zur Verfügung, die in der Geschichte ihresgleichen suchen. Und doch sind es die vielen nicht funktionierenden Kleinigkeiten, die in ihrer Summe das Nervenkostüm annagen. Ein paar Beispiele. (weiterlesen…)

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“Ich wollte doch nur einen VDSL-Anschluss”. Ein Freischaltungs-Drama in 10 Akten13.10.11


Updates: Die Telekom hat sich inzwischen mehrfach bei Böhl gemeldet (siehe 11. Akt), ihm vorübergehend ADSL 16000 geschaltet und ein paar Flaschen Wein versprochen. Wir sind auf dem Weg zu einem Happy End.

Wolfgang Böhl hat uns eine Mail geschrieben. Er wollte eigentlich nur einen VDSL-Anschluss der Telekom, aber dann war leider niemand für ihn zuständig. Sind wir ehrlich: Jeder hat mindestens einen im Bekanntenkreis, der die gleiche Geschichte erzählen könnte – aber nicht so munter wie Wolfgang Böhl, der mir schrieb, ich solle mir erst einmal eine Tasse Kaffee holen, bevor ich sie lese. War eine gute Idee, aber Popcorn wäre mir fast lieber gewesen. Man fragt sich, warum es in den Schaltzentralen der DSL-Provider immer wieder zu solchen Komplikationen kommt. Gut, wenn man mit Galgenhumor darauf reagieren kann.

Angesichts der Tatsache, dass ich gleich das Büro für einen Hausbesuch verlasse und vor dem späten Nachmittag nicht mehr zum Schreiben komme, übergebe ich hiermit das Wort an Wolfgang. Das ganze Gezeter hat einen gebrochenen Mann aus ihm gemacht. Aber lest selbst das Drama in 10 Akten: (weiterlesen…)

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Die Fronten sind verhärtet09.10.11

Kürzlich musste ich wieder an diese Szene aus dem Film “Pirates of Silicon Valley” denken. Der junge Steve Jobs spaltet die Belegschaft seines jungen Vorzeigeunternehmens namens Apple, indem er dort zwei Teams bildet und sie gegeneinander antreten lässt: das Apple-Team gegen das Macintosh-Team. Es kommt zu Streitigkeiten, Schlägereien, das Thema polarisiert die Mitarbeiter wie Kunden und Beobachter der IT-Szene. Es endet damit, dass Jobs wenige Monate später seine eigene Firma verlassen muss.

Heute, gut 25 Jahre später, polarisiert Apple immer noch und gar mehr denn je. Man muss sich nur die Kommentare unter den Beiträgen durchlesen, die wir in den vergangenen Tagen über Apple und das neue iPhone 4S verfasst haben. Ich hab mir eine Zeitlang einen Spaß daraus gemacht, Apple abwechselnd zu loben und zu kritisieren, wofür ich regelmäßig entweder als “Fanboi” oder “Apple-Hasser” bezeichnet werde. Inzwischen lache ich nicht mehr, denn die Leute scheinen das ernst zu meinen, und etwas anderes als Schwarz und Weiß scheint es bei dem Thema für viele nicht zu geben. (weiterlesen…)

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Euer Breitbandanschluss ist zu langsam? Dann helft der EU und lasst ihn testen06.10.11

Die EU will euch helfen. Ja, wirklich: Unser aller Kommission drüben in Brüssel will mit Hilfe des Messdienstleisters Samknows einen europäischen Breitbandatlas erstellen. Dafür sucht sie europaweit 10.000 Freiwillige, die ihren Anschluss anonym messen lassen. Die Daten sollen dabei helfen, eine Karte über verfügbare Datenraten in Europa zu erstellen. Wenn ihr also schon immer den Verdacht hattet, dass auf eurem DSL-Anschluss zwar “bis zu 16.000 Kbit/s” steht, aber trotzdem nur 1 Mbit/s raus kommt, dann ist das jetzt die Chance, es eurem Provider heimzuzahlen.

Registrieren könnt ihr euch hier. Gemessen wird leider erst einmal nur Festnetz-Breitband. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr eine stabile Leitung bei einem der größten Provider eures Landes habt.

(Jürgen Vielmeier)

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Google Plus mit 50 Millionen Accounts, Google Drive kurz vor dem Start26.09.11

Der heutige Montagmorgen steht ganz im Zeichen unseres Webriesen Googles, der am Wochenende viel von sich reden machte. Dann wollen wir mal: Facebook-Rivale Google Plus könnte schon 50 Millionen Nutzer haben. Das ermittelte Paul Allen aus dem Google-Entwickler-Team angeblich am Wochenende. Am Freitag waren es laut seinen konservativen Schätzungen 43,4 Millionen. Laut Comscore hatte G+ bereits Anfang August 25 Millionen Nutzer. Danach geriet das Wachstum offenbar etwas in Stocken, um jetzt nach der Öffnung des Netzwerks für jedermann noch einmal stark anzuziehen. 10 Millionen Accounts sollen allein in den zwei Tagen seit der Öffnung am vergangenen Dienstag hinzugekommen sein. Insgesamt also rund 50 Millionen – längst nicht alle davon werden aktiv sein. Aber das wäre trotzdem ungefähr schon ein Sechstel der 300 Millionen Accounts, die Twitter verzeichnet. Und der Zwitscherdienst ist bereits seit fünf Jahren auf dem Markt.

Am Wochenende postete Johannes Wigang außerdem einen Screenshot eines möglichen Google Drive, einem Online-Speicher, den Google auf einer eigenen Veranstaltung wohl kurz vorgestellt hat. Auf Google Drive sollen sich Dokumente und andere Dateien online speichern lassen. Es wäre eine Alternative zum beliebten Online-Speicher Dropbox. Die Optik von Google Drive passt sich dem neuen Design an, das der Webriese für Google Plus und Google Docs verwendet. Letzteres ist ohnehin bereits eine Art virtueller Speicher für Office-Dokumente. Wäre also nicht der größte Schritt der Menschheit, wenn Google daraus in Kürze ein Laufwerk mit vielleicht 5 oder 10 GByte Speicher machen würde. (weiterlesen…)

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Was fehlt eigentlich noch? 7 realistische Dinge, die schleunigst erfunden werden müssten25.09.11


Ich sitze gerade in meinem Elternhaus am Esszimmertisch mit meinem Laptop. Würde jemand hereinkommt und mir auf die Nerven gehen, könnte ich meine Arbeit in sekundenschnelle in einen anderen Raum verlegen. Die moderne Technik. Später werde ich mit einer Mitfahrgelegenheit nach Köln fahren und mir schon unterwegs passende Züge heraussuchen, die mich weiter bis nach Bonn bringen. Unterwegs kann ich mich mit Freunden via Mobile Web und Facebook für heute Abend verabreden. Die moderne Technik.

Kurz gesagt: All das sind Dinge, die so vor zehn Jahren noch nicht oder nur eingeschränkt möglich gewesen wären. Man beklagt sich oft, dass nichts spannendes Neues mehr erfunden wird, dabei haben wir eigentlich schon fast alles, was wir brauchen. Was fehlt denn eigentlich noch? Nun, ein paar Dinge fallen mir da schon ein. (weiterlesen…)

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Basic Cluster: Nevermind24.09.11

Heute ist nicht nur Samstag, sondern auch der 24. Oktober September, ein historischer Tag am Ende einer ereignisreichen Woche. Deswegen kurz ein paar Themen, über die wir nicht berichtet haben, im Schnelldurchlauf: Gründerszene hat den besten deutschen Investor, Gründer, das Startup und das Newcomer-Startup des Jahrzehnts vorgestellt. Ich hätte wohl einiges anders entschieden, aber Jury und Publikum haben jeweils fair abgestimmt. Grausige Vorstellung, wenn es nicht Dinge vereinfachen könnte: PayPal will in den deutschen Einzelhandel einsteigen, möglicherweise in Kürze auch stärker auf Facebook.

Samsung will den Verkauf des iPhone 5 in den Niederlanden verbieten lassen – als Retourkutsche für das Verkaufsverbot der Galaxy Tabs. Es sind – wenig spektakuläre – Bilder des neuen Motorola Xoom 2 Tablets geleaked. Und Ex-Techchrunch-Gründer Michael Arrington hat ein neues Blog mit dem mehr oder weniger kreativen Namen “Uncrunched”. Dort erschien bisher ein Post mit den drei Worten “Here I am” und zur Stunde 280 Kommentaren. Aber im Grunde ist das hier ohnehin nur ein Alibi-Post, um 20 Jahre “Nevermind” zu feiern. (weiterlesen…)

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Münster, oh Münster!23.09.11

Münster, oh Münster, du Insel der Glückseligkeit! Du Hort des Wissens und der Kultur, du Oase der Infrastruktur inmitten eines spärlichst besiedelten Landstrichs. Du einziger Ort, an dem man auf einer Bahnfahrt ein UMTS-Signal empfängt. Münster, ach Münster!

Ganz selten fahre ich mal Bahn, aber das Problem bleibt das gleiche. Egal ob mit einem Fonic-Surfstick im O2-Netz oder dem iPhone im Telekom-Netz: Bloggen von unterwegs ist ein Graus. An größeren Bahnhöfen ist es kein Problem, ein HSDPA-Signal zu empfangen und dann atemberaubend schnell ins Netz zu gehen. 100 Meter davor oder dahinter ist dafür effektiv Schluss mit Netz. Münster top, Rheine top, Lingen/Ems okay. Dazwischen? Praktisch überall Funkloch. Zumindest im Zug. (weiterlesen…)

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Wie Musikstreaming unser Konsumverhalten verändert23.09.11

Seit drei Wochen bin ich Premium-Mitglied bei Simfy. Genauso gut hätte ich wahrscheinlich auch einen Account bei einem anderen Musikstreamingdienst abschließen können: Napster, Sony, Juke. Ihr könnt es euch aussuchen; die Dienste unterscheiden sich nur marginal in Sachen Anwendung, Handhabung und Musikauswahl. Das Prinzip ist aber jeweils ähnlich: Alle genannten Dienste kosten im Monat – von Angeboten abgesehen – etwa 10 bis 15 Euro. Und sie erlauben es einem dann, die Songs aufs Smartphone zu übertragen und offline unterwegs zu hören.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich eine Premium-Mitgliedschaft abschließen soll. 10 Euro im Monat für 13 Millionen Songs. Darin ist leider nicht alles enthalten, was ich gerne hätte. Schaue ich meine Musiksammlung durch, gibt es dabei einiges, was ich beim Streaming nicht finde. Gerade bei älteren Stücken hat Simfy oft “nur” Best-of-Alben, wo ich lieber die einzelnen Alben hätte. Einige Künstler sind nicht katalogisiert, dafür finde ich immer wieder Raritäten, die mich überraschen: Terrorvision etwa, eine fast vergessene Band, die ich in den späten 90ern begeistert gehört habe. Oasis und Nirvana, die es früher bei Simfy nicht gab, finde ich mittlerweile im Katalog. Sagen wir, 80 bis 90 Prozent von dem, was ich gerne höre, finde ich dort. (weiterlesen…)

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