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Archive for the ‘IT’

DDoS-Attacke auf WordPress.com – die größte in der Firmengeschichte07.03.11

Ende vergangener Woche meldete WordPress.com via Twitter eine DDoS-Attacke: Stundenlang hatten Betreiber von WordPress-Blogs Probleme, sich ins Backend einzuloggen, andere Seiten waren gar nicht erst erreichbar. Gründer Matt Mullenweg vermutete gegenüber TechCrunch zunächst einen politisch motivierten Angriff auf eines der nicht-englischsprachigen Blogs, änderte später aber seine Meinung. (weiterlesen …)

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Vodafone Virtual Desktop: Das Motorola Atrix als PC28.02.11


Was Motorola und Vodafone da auf der CeBIT vorstellen, sieht man wirklich nicht alle Tage. Stellt euch vor, ihr kommt von der Arbeit nach Hause. Doch euren Rechner daheim müsst ihr nicht starten – denn der besteht aus eurem Smartphone. Ihr steckt das Gerät einfach in den Laptop und könnt da weiter machen, wo ihr bei der Arbeit aufgehört habt. Die Daten und Programme sind in der Cloud oder auf dem Handy gespeichert. Das Smartphone ist der Schlüssel dazu.

Der Schlüssel ist in diesem Fall das Atrix, eins von Motorolas neuesten Android-Schlachtschiffen mit einem Dual-Core-Prozessor mit zweimal 1 GHz Taktrate. Der reicht aus, um ein Cloud-Betriebssystem anzutreiben. Welches System das genau ist, konnten mir die Mitarbeiter am Vodafone-Stand leider nicht sagen. Es sei ein Linux-basiertes Betriebssystem, sagte mir der zuständige Produktmanager Matthias Fischer. Es ist browserbasiert und dazu in der Lage, Google Apps/Docs zu betreiben. (weiterlesen …)

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Alles auf die Cloud: Microsoft propagiert “Chancenrepublik Deutschland”28.02.11

Denkt ihr an Cloud Computing, denkt ihr zu allererst an Microsoft, richtig? Gut, ich auch nicht. Aber der Softwarekonzern gibt sich seit geraumer Zeit zusehends als Fan und Verfechter der Cloud, sprich: Datenspeicherung online. Auf der CeBIT äußerte Microsoft heute die Vision einer deutschen Cloud. „Wir sehen die Cloud als echten Game-Changer der Industrie“, sagte Microsoft-Deutschland-Chef Ralph Haupter und propagierte die “Chancenrepublik Deutschland”.

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CeBIT: Vodafone stellt Virtual Desktop über Motorola Atrix vor, setzt auf M2M28.02.11

Los geht’s mit der CeBIT. Sie beginnt eigentlich erst morgen, aber die ersten interessanten Pressekonferenzen sind schon heute. Basic Thinking ist für euch zwei Tage lang vor Ort und gibt euch einen kurzen Überblick über die weltgrößte Messe für IT und Hightech. Los ging es heute um 11 Uhr mit der Pressekonferenz von Vodafone. Der deutsche Marktführer im Bereich Mobilfunk hat dort eine Marschrichtung für die Zukunft vorgestellt. Vor allem zwei Dinge klingen darunter besonders interessant: Virtual Desktop und Machine to Machine (M2M).

Vodafone stellt zusammen mit dem Motorola Atrix ein sehr interessantes Modell für die Arbeit der Zukunft vor: Das mit einem Dual-Core-Prozessor ausgestattete Smartphone kann über eine Schnittstelle einen Laptop antreiben. Dazu mehr in einem späteren Post. Nur so viel: Auf dem Atrix laufen zwei Betriebssysteme, wie mir Matthias Fischer, Product Manager bei Vodafone erklärte. Ein System betreibt das Smartphone, ein anderes Cloud-System kommt zum Einsatz, wenn man das Smarthone in einen Laptop steckt. Der Laptop, ebenfalls von Motorola, ist nichts als Tastatur und Bildschirm. Er ist auf den Prozessor, die Anschlüsse und den Speicher des Smartphones angewiesen. (weiterlesen …)

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Musik in besserer Qualität: Ist das die Rettung für die Plattenfirmen?23.02.11

Ja, warum eigentlich nicht? Laut CNN stehen Apple und weitere Anbieter in Verhandlungen mit der Musikindustrie, um Musik in höherer Qualität zum Download oder Streaming anzubieten. Die Bit-Tiefe soll dabei von bislang 16 auf 24 Bit steigen, was der Qualität einer Studio-Aufnahme entspricht. Bit-Tiefe ergibt multipliziert mit der Sampling-Rate und der Anzahl der Audiokanäle die Bitrate, die heute meistens bei 128, 192 oder 256 kbits liegt. Bitrate = Sampling-Rate x Bit-Tiefe x Zahl der Kanäle, zum Beispiel: 44,1 kHz x 16 x 2 = 1,4 Mbits. Mit einer höheren Bit-Rate würde sich die Audioqualität erhöhen. Apple etwa bietet hier derzeit bei iTunes Songs im komprimierten AAC-Format mit 256 kbit/s an. Die Idee wäre jetzt also, Songs einfach unkomprimiert anzubieten – und dabei die Qualität einer CD zu übertreffen.

Die Idee ist so gut, dass man sich fragt, warum das nicht schon längst geschehen ist. Natürlich würde die Größe einer Audio-Datei dann erheblich steigern. Aber in Zeiten des Breitbands, wo problemlos noch viel größere Videodateien gestreamt werden, dürfte das das geringste Problem sein. iTunes und Co. könnten Musik dann in verschiedenen Qualitäten und Preisen anbieten. Der Mehraufwand hält sich in Grenzen, streng genommen spart man sich durch den Wegfall des Komprimierens sogar einen Arbeitsschritt. (weiterlesen …)

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Wenn Libyen das Internet blockiert, was wird dann aus Bit.ly?21.02.11


Bevor ihr uns vorwerft, wir hätten wohl keine anderen Sorgen und die Menschen wären uns egal: Wir verfolgen natürlich laufend, was derzeit in Libyen passiert. Und wir hoffen, dass der Sturz des Diktators Muammar al-Gaddafi gelingt und möglichst friedlich und ohne Blutvergießen auf beiden Seiten geschieht. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, was angesichts der Sperrung des libyschen Internets mit den libyschen .ly-Domains geschieht. Darunter ist mit Bit.ly immerhin der Standardlinkverkürzer von Twitter, dessen Ausfall Nutzer auf der ganzen Welt beträfe.

Bit.ly-CEO John Borthwick teilte auf Quora zunächst mit, da könne nichts passieren, zog seine Antwort aber wenig später zurück. Obwohl Libyen in der Nacht zum Samstag die Internetversorgung im Inland gekappt und das aktuell offenbar wiederholt hat, läuft Bit.ly derzeit problemlos. Laut dem Ingenieur Kim Davies, der die Frage nach der Sicherheit von Bit.ly auf Quora beantwortete, müssten für eine kurzfristige Sperrung alle fünf Domain-Name-Server der .ly-Domain gleichzeitig abgeschaltet werden. Aber nur zwei der fünf .ly-Server stehen in Libyen selbst. Zwei befinden sich in den USA, einer in den Niederlanden. Es handelt sich dabei nicht um Root-Server. (weiterlesen …)

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Google, Microsoft und die Schlammschlacht um manipulierte Suchergebnisse03.02.11

Verbissen: Die ohnehin seit Jahren konkurrierenden Konzerne Google und Microsoft haben einen neuen Spielplatz gefunden, um dessen Schaukel man sich zanken kann. Es geht um Suchmaschinen, Bing und die Google-Suche. Google hatte die Vermutung, dass Microsoft Algorithmen der Google-Suche kopiere und stellte dem Konkurrenten eine Falle. Und der tappte offenbar mittenrein. Es ging um Tippfehler in der Suchmaske. Google bietet in diesem Falle ähnliche Wörter an, selbst wenn nur schwer erkennbar ist, welche das sind. Google demonstriert das anhand des orthografisch falschen Suchbegriffs “torsoraphy”. Der Suchmaschinen-Marktführer schlägt in diesem Fall tarsorrhaphy vor, einen chirurgischen Vorgang. “Torsoraphy” und noch weit kryptischere Falschschreibungen anderer Begriffe hatte sich Google selbst ausgedacht. Die Suche nach “mbzrxpgjys” etwa lieferte bei Tests sowohl in der Google-Suche als auch auf Bing als erstes Suchergebnis die Website des Blackberry-Herstellers RIM.

Deswegen ging Google auf die Barrikaden: Google-Mitarbeiter Amit Singhal ging in einem Blogpost im Google-Blog auf den Bericht ein und stellte Microsofts Praxis offiziell an den Pranger. Zusammenfassend schreibt er: “Um es anders auszudrücken: einige Suchergebnisse von Bing sehen wie eine fehlerhafte, abgestandene Version von Google-Suchergebnissen aus – eine billige Kopie.” Und man hätte gerne, dass Microsoft derartige Praktiken künftig unterlasse. In dem Posting stellt Singhal klar, dass man Microsoft bereits seit vergangenen Oktober im Verdacht und deswegen in eine Falle gelockt habe. (weiterlesen …)

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Ägypten vom Netz genommen28.01.11

Ägypten offline: Die Regierung des nordafrikanischen Landes hat das Land größtenteils vom Internet abgekoppelt. Es begann mit Twitter, dann folgte Facebook. Später ließ die Regierung SMS- und Blackberry-Dienste abschalten und Google Mail blockieren. Wie Heise meldet, ist gestern gegen Abend 23:30 Uhr fast der gesamte Teil des ägyptischen Internets offline gegangen. Die Border Gateway Routen (BGP) der vier größten nationalen Anbieter sind laut dem Renesys Blog binnen Minuten zurückgezogen worden, die Kommunikation des Auslands mit den wichtigsten ägyptischen Providern damit praktisch nicht mehr möglich.

Betroffen sind die vier größten nationalen ISPs Telecom Egypt, Link Egypt, Etisalat Misr und Vodafone/Raya und damit alle ihrer Kunden: Privatleute, Unternehmen, Schulen, Internetcafes, Botschaften, Banken. Praktisch also der gesamte öffentliche Datenverkehr. Der Vorgang ist in der Geschichte bislang einmalig, schreibt Renesys weiter. In Tunesien wurden während des Umsturzes einzelne Routen blockiert; bei der gescheiterten Revolution im Iran machten Regierungsstellen die Interneteinwahl quälend langsam, schalteten das Netz aber nicht ab. (weiterlesen …)

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Nokia verkauft weltweit weniger Handys – und kann mit den Schultern zucken27.01.11

Nokia ist am Ende. Diesmal wirklich. Endgültig. Oder? Nein, nicht wirklich. Streng genommen müsste es längst so weit sein. Nokias aktuelle Smartphones überzeugen durch Hardware, das hoffnungslos veraltete Betriebssystem Symbian aber macht auch in der 3er-Version die Benutzung eines Touchscreen-Handys zum Krampf. Eine echte Antwort auf iOS, Android, Bada, Windows Phone 7 oder webOS hat Nokia noch nicht gefunden. Das zusammen mit Intel entwickelte System MeeGo hat für Smartphones noch keine Marktreife erlangt.

Das hat sich auch in den aktuellen Finanzzahlen niedergeschlagen, die Nokia heute veröffentlicht hat. Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg von 12,0 (Q4 2009) auf 12,7 Milliarden Euro (Q4 2010). Das bedeutet einen geringen Zuwachs von bloß 6 Prozent. Der Jahresumsatz stieg von 41 auf 42,4 Milliarden Euro. Das sind mickrige vier Prozent Zuwachs. Der operative Gewinn stürzte im Quartalsvergleich um 26 Prozent von 1,47 auf 1,09 Milliarden Euro regelrecht ab. Bis auf China ging die Zahl der verkauften Handys und Services zurück, in Europa etwa um 2 Prozent, in Nordamerika gar um 32 Prozent. Der Marktanteil bei Handys fällt nach eigenen Angaben innerhalb des Geschäftsjahres von 35 auf 31 Prozent. Nokia sieht die Felle davon schwimmen und findet kein Mittel, den Niedergang aufzuhalten. (weiterlesen …)

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Intel holt Black-Eyed-Peas-Frontmann Will.i.am als neuen Kreativdirektor27.01.11

Wortgewaltige Verstärkung: Rapper Will.i.am von den Black Eyed Peas wird Intels neuer Director of Creative Innovation. Die Position lässt sich frei mit “Kreativdirektor” übersetzen. Das ganze ist natürlich in erster Linie ein PR-Coup für den Chiphersteller. Aber man traut beiden durchaus zu, dass etwas Greifbares dabei herauskommt. Will.i.am ist siebenfacher Grammy-Preisträger. Er ist Musikproduzent und hat ein eigenes Mode-Label, gilt aber auch als sehr technikbegeistert. Etwa produzierte er Musik für das Computerspiel “NBA Live”. Auf seinem Twitter-Account promotet er derzeit eine 3D-App des neuen Black-Eyed-Peas-Videos. Bei der Bekanntgabe der Partnerschaft sagte er Marketing-mundgerecht: “Fast alles, was ich tue, hat mit Prozessoren und Computern zu tun und wenn ich einen Intel-Chip sehe, denke ich an all die kreativen Köpfe, die mir dabei helfen, meine eigene Kreativität zu verstärken.” (weiterlesen …)

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Video-Encoding: Vid.ly übernimmt die Drecksarbeit25.01.11

Lehnt euch zurück: Der Webservice Vid.ly spielt Videos in dem Format ab, zu dem das jeweilige Endgerät in der Lage ist. Videos lassen sich hochladen und dann über den eigenen Linkverkürzer verbreiten. Der Dienst übernimmt das nötige Umcodieren und erkennt, welches Endgerät oder welcher Browser vorliegt. Mit Videos auf YouTube funktioniert Vid.ly aber nicht, es sei denn man lädt es über ein Tool herunter. Der Service ist in erster Linie für eigene Videos gedacht. Diese kann man bei Vid.ly hochladen, von einer HTTP- oder FTP-Adresse, einem Online-Speicher oder von Amazons Cloud-Service S3 einbinden.

Unterstützte Video-Formate sind unter anderem mp4, mov, aac, 3gp, webM, flv, ogv, ogg. Unterstützte Audio-Formate unter anderem aac, mp3, vorbis. Die Eigenarten der fünf wichtigsten Browser werden unterstützt: IE, Opera, Firefox, Chrome und Safari. Als Konsolen werden Nintendo DS, Sony PSP und Nintendo Wii unterstützt. Bei den Bildformaten, Bitraten und den unterstützten Smartphones säße ich wohl bis morgen hier, um alle aufzuzählen. Es dürften die allermeisten sein. Hinter Vid.ly steht Encoding.com, nach eigenen Angaben der größte Encoding-Service der Welt. Er bietet Profi-Tools für das Encoden von Videos. Vid.ly bietet in der kostenlosen Version einen Speicher von 1 GB. Eine Pro-Version soll unter anderem Zugriff auf die API bieten; einen Preis hat Vid.ly aber noch nicht vorgestellt.

(Jürgen Vielmeier)

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NFC: Ein Chip fürs Handy soll die Kreditkarte ersetzen24.01.11

Zukunft des Zahlens? McDonald’s will ab Sommer in allen Restaurants im Vereinigten Königreich die Bezahlung per Near Field Communication (NFC) möglich machen. NFC erlaubt das so genannte kontaktlose Bezahlen über einen Chip, der in die Nähe eines Lesegeräts gehalten wird. Das Bezahlen erfolgt allerdings nur im Rahmen eines Kaufs und erfordert eine Bestätigung von Kunden und Verkäufern. Der Chip kann auf Karten implementiert oder – Achtung, Killerapplikation – in Mobiltelefone integriert werden. Das Nexus S von Google und Samsung soll einen NFC-Chip mit an Bord haben. Nokia experimentiert bereits seit längerem mit NFC-Chips und hat im vergangenen Sommer angekündigt, alle künftigen Handys mit NFC auszurüsten. (weiterlesen …)

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HTML5 hat jetzt ein Logo – und kommt wann?19.01.11

Das WorldWideWeb-Konsortium (W3C) hat dem neuen Standard HTML5 ein eigenes Logo verpasst und dem Logo eine Website gewidmet, logischerweise in HTML5 programmiert. Schaut nach oben. Wonach sieht das für euch aus? Für mich ein wenig wie ein Krieger, der von einem massiven Schild geschützt wird und der im Licht der Morgensonne angreift. Einer, der seinen Feinden das Fürchten lehrt – wer immer das auch sein soll. Wahrscheinlich Flash. Das W3C stellt das Logo als kostenlose Werbemaßnahme zur Verfügung. Webdesigner können es in ihre in HTML5 geschriebenen Seiten einbinden und damit Besucher anlocken. Und die Verbreitung von HTML5 beschleunigen.

Wann wird HTML5 offizieller Standard? Dürfte noch ein wenig dauern. Die Sprache ist derzeit noch in der Entwurfsphase, auch wenn sie sich teilweise schon verwenden lässt. Moderne Browser unterstützen die bislang verfügbaren Tags, es hapert aber vor allem auf der “politischen” Seite. Die Arbeiten an HTML5 begannen bereits 2003. Ian Hickson, der Autor des HTML5-Codes, hat in einem – zugegeben etwas älteren – Interview auf Techreport als Termin für den finalen Vorschlag von HTML5 das Jahr 2022 (!) angegeben. Hoffen wir mal, dass es ein paar Jahre schneller geht; ich würde vorschlagen: elf.

(Jürgen Vielmeier)

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Google befeuert den Browser-Videokrieg, stellt Unterstützung für H.264 ein12.01.11


Die Fronten zwischen Apple und Google verhärten sich: Google stellt die Unterstützung des Videocodes H.264 für seinen Chrome-Browser ein und verkauft diesen Schritt mit einer Hinwendung zu offenen Codecs. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Und was uns das angeht? Mehr als es auf den ersten Blick scheint. Es geht um das Video-Tag im immer noch nicht endgültig verabschiedeten HTML5. Der längst überfällige Standard lässt genau aus diesem Grund auf sich warten. Die Frontlinie verläuft zwischen Apple auf der einen Seite und Google, Firefox und Opera auf der anderen.

In HTML5 sollen sich Videos, leichter als bisher mit dem einfachen Tag <video> eingebettet werden. Das <video>-Tag soll verschiedene Video-Codecs unterstützen, und welche das sind, ist zwischen den Browser-Anbietern stark umstritten. Apple mag kein Flash und unterstützt H.264, einen Standard, der auch auf Blu-rays zum Einsatz kommt. Rund zwei Drittel der heutigen Webvideos sind in H.264 kodiert. Nachteil ist allerdings, dass Codec-Erfinder, die MPEG Licensing Authority, die Patentrechte an H.264 hält. Zur Zeit verlängt der Hersteller kein Geld dafür, aber die Gegner des Codecs befürchten, dass sich das schnell ändern könnte. (weiterlesen …)

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Gesucht: WLAN-Alternative10.01.11

Es ist schon paradox: Da findet in Las Vegas eine Hightech-Messe mit 140.000 Besuchern statt. Hauptthema ist, wie technische Geräte aller Bauart kabellos mit dem Internet versorgt werden können. Und dann kommt nur ein Bruchteil der Messebesucher überhaupt ins Internet. Die wenigen LAN-Arbeitsplätze im Pressebereich sind die meiste Zeit über besetzt, daran, sich in ein WLAN einzuwählen, ist überhaupt nicht zu denken, und selbst der Zugang über das Mobilfunknetz ist chronisch überlastet.

Wenn WLAN bei derart großen auch auch bei deutlich kleineren Konferenzen derart unbrauchbar wird, stellt sich die Frage nach einer Alternative. LTE oder WiMax? Wohl auch nur bedingt, weil die Kapazitäten einer Funkzelle bei großen Konferenzen ähnlich überlastet sind. Ziel muss es sein, die höchstmögliche Bandbreite aufzubauen und sie unter möglichst vielen Nutzern zu verteilen. Es kommt also nicht auf höchste Reichweiten an wie bei WiMax, auch nicht auf hohe Bandbreiten wie bei LTE oder WLAN. Wer auf Konferenzen ins Web geht, ist meistens weg von Zuhause und dem Arbeitsplatz, will also seine Mails checken, Statusupdates verschicken oder Nachrichten-Websites aufsuchen. Dafür braucht es nicht mehrere Mbit/s. (weiterlesen …)

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