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	<title>Basic Thinking &#187; Kunden</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Ab Mittwoch: Die Bahn will Kundenprobleme &#252;ber Twitter l&#246;sen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 14:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war eine der gr&#246;&#223;ten &#220;berraschungen meines bisherigen Social-Media-Lebens: Eines Tages twitterte ich frustriert, dass ich mit meinem iPhone nicht mehr ins Netz k&#228;me. V&#246;llig &#252;berraschend und ohne, dass ich danach gefragt h&#228;tte, schickte mir die Telekom &#252;ber den Kanal @telekom_hilft Minuten sp&#228;ter die L&#246;sung per Tweet. Die Deutsche Bahn will hier jetzt nachziehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.bahn.de/dbbahn/view/twitter-team.shtml"><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/DBBahn.jpg" alt="" title="DBBahn" width="500" height="368" class="alignnone size-full wp-image-23214" /></a><br clear="all"></p>
<p>Es war eine der gr&#246;&#223;ten &#220;berraschungen meines bisherigen Social-Media-Lebens: Eines Tages twitterte ich frustriert, dass ich mit meinem iPhone nicht mehr ins Netz k&#228;me. V&#246;llig &#252;berraschend und ohne, dass ich danach gefragt h&#228;tte, schickte mir die Telekom &#252;ber den Kanal <a target="_blank" href="http://twitter.com/telekom_hilft">@telekom_hilft</a> Minuten sp&#228;ter die L&#246;sung per Tweet. Die Deutsche Bahn will hier jetzt nachziehen und ab Mittwoch fr&#252;h 6 Uhr ebenfalls Kundenservice per Tweet anbieten, &#252;ber den Kanal <a target="_blank" href="http://twitter.com/db_bahn">@db_bahn</a>.</p>
<p>Und dieser Servicekanal, den mir die Deutsche Bahn heute in einem pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch in K&#246;ln vorgestellt hat, macht auf mich einen sehr guten Eindruck: Es geht dabei darum, den Kunden zu helfen. Schnell und m&#246;glichst informativ. Manch einer mag zu Recht kommentieren, das sei auch bitter n&#246;tig, angesichts kaputter Klima-Anlagen, defekter Toiletten, ausfallender Z&#252;ge und einfach einer schlechten Kommunikation in Z&#252;gen und Bahnh&#246;fen. Hier will die Bahn also mit Information auf Twitter reagieren, den Kunden entgegen kommen, vielleicht sogar intern etwas verbessern. Ein ambitioniertes, teures Projekt, dem man eine Chance geben sollte. </p>
<p><strong>Dieser Twitter-Kanal hat &#214;ffnungszeiten</strong></p>
<p>Daniel Backhaus, Leiter Social Media Management bei der Bahn, hat nicht weniger als neun Monate an dem Twitter-Kanal geplant. Seiner Aussage nach bestanden 20 Prozent seiner Arbeit in dieser Zeit an der Konzeptionierung und 80 Prozent an &#8220;interner Lobbyarbeit&#8221;. Wer schon einmal einen Twitter-Account aufgesetzt und seine ersten Tweets f&#252;nf Minuten sp&#228;ter abgeschickt hat, f&#252;r den mag das l&#228;cherlich klingen. Schaut man sich aber die Dimensionen dahinter an, wird klar, dass bei einem der gr&#246;&#223;ten Verkehrskonzerne der Welt dabei nat&#252;rlich mehr dahinter steckt. Das Team muss sich im Unternehmen Bahn perfekt auskennen, es muss darauf achten, den rechtlichen Rahmen einzuhalten &#8211; und nat&#252;rlich wird es die Bahn eine Stange Geld kosten, dessen Finanzierung genehmigt werden musste.  </p>
<p>&#8220;Der Twitter-Kanal hat &#214;ffnungszeiten&#8221;, erkl&#228;rt Backhaus die Arbeit des Teams unumwunden. Von 6 bis 20 Uhr beantwortet eine 7-k&#246;pfige Mannschaft Anfragen via Twitter per @-Reply oder Direktnachricht. Hier wollte man die Kernzeiten abdecken, in denen Pendler Bahn fahren und auf Probleme sto&#223;en k&#246;nnten. 300 Tweets pro Tag soll das Team beantworten k&#246;nnen. Die Mannschaft, die aus langj&#228;hrigen, internen Call-Center-Mitarbeitern zusammengesetzt ist, wird nat&#252;rlich nicht nur 140 Zeichen tippen, und fertig. Jeder Fall wird dokumentiert und wenn n&#246;tig, an eine andere Abteilung weitergeleitet. Schnelle Anfragen wie &#8220;Bekomme ich eine Erstattung, wenn meine Bahn 45 Minuten zu sp&#228;t ist?&#8221; mischen sich mit aufw&#228;ndigen Anfragen wie &#8220;Wo ist eigentlich mein Zug?&#8221; </p>
<p><strong>Empathisanten am Werk</strong></p>
<p>Werden alle eingehenden Tweets beantwortet? Nein. Es soll um Fragen gehen, die Kunden mit wirklichen Problemen weiterhelfen. Also weniger: &#8220;Wann f&#228;hrt der n&#228;chste Zug von &#8220;K&#246;ln-West nach H&#252;rth-Kalscheuren?&#8221;, sondern eher &#8220;Wir sitzen seit einer halben Stunde ohne Info in Monschau fest. Keiner sagt uns Bescheid. Was ist los?&#8221; Pauschale Beschuldigungen wie &#8220;Die Bahn ist der letzte Dreck&#8221; werden nicht beantwortet. Auf Standardfragen wie Preise oder Verbindungen gibt es trotzdem eine Antwort mit Hinweis auf die Fahrplanauskunft der Bahn.</p>
<p>Was sehr aufw&#228;ndig klingt: Jeder Tweet wird vor dem Abschicken von einem anderen Team-Mitglied gegengelesen. In jedem Team wirken Empathisanten mit. Zumindest mir war das Wort neu: Es soll dabei darum gehen, Stimmungen eines Tweets zu entsch&#228;rfen. Wenn also eine b&#246;se Nachricht eingeht und ein Mitarbeiter nach sieben Stunden Arbeit etwa mit Sarkasmus reagieren will, soll ein Empathisant ihn stoppen und den Tweet objektiver formulieren. Was Backhaus bei der Planung wichtig war: <a target="_blank" href="http://twitter.com/db_bahn">@db_bahn</a> soll kein Entschuldigungskanal werden. Wenn es Probleme gibt, so wie aktuell mit den Klima-Anlagen, und die Fahrg&#228;ste entsprechend borstig reagieren, will die Bahn mit m&#246;glichst vielen Informationen reagieren. F&#252;r weitere allgemeine Infos bleibt der bisherige Kanal <a target="_blank" href="http://twitter.com/#!/db_info">@db_info</a> bestehen. </p>
<p><strong>Bei der Telekom auf der Schulbank</strong></p>
<p>Was mir in dem Pressegespr&#228;ch auffiel: Das Team von DB Dialog zeigte sich offen und wirkt gut vorbereitet. Wenn der Twitter-Account am Mittwoch startet, rechnet Backhaus etwa damit, &#8220;dass uns die Nachfrage &#252;berrollen wird&#8221;. Der Zeitpunkt, kurz vor dem langen Pfingstwochenende ist f&#252;r Kunden g&#252;nstig gew&#228;hlt und damit eine Herausforderung f&#252;r das Team, das bei Bedarf um weitere geschulte Mitarbeiter aufgestockt werden kann. Backhaus rechnet damit, dass &#8220;selbstverst&#228;ndlich Nachfragen zu Stuttgart 21 und zu saisonalen Problemen wie &#252;berhitzten Z&#252;gen oder mangelndem Winterdienst kommen werden.&#8221; </p>
<p>Man hat bei der Planung mit dem Team von @telekom_hilft zusammengearbeitet und laut Backhaus versucht, m&#246;glichst viel von dem Festnetz- und Mobilfunkanbieter zu lernen. Ab Juli will die Bahn nach aktuellem Planungsstand auch mit einem Facebook-Kanal an den Start gehen. Twitter scheint aber f&#252;r massenhafte Anfragen besser geeignet zu sein. Dass die Bahn mit vielen Dingen Schwierigkeiten hat, l&#228;sst sich nicht leugnen. Aber ein echter Servicekanal kann zumindest daf&#252;r sorgen, Fahrg&#228;ste nicht l&#228;nger im Regen stehen zu lassen. Zumindest solche mit Zugang zu Social Media. Es klingt nach einer Teill&#246;sung der vielen Probleme des Konzerns, aber einem mutigen und sinnvollen.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
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		<title>Nielsen-Studie: Content-Provider brauchen Web-TV nicht zu f&#252;rchten</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/16/nielsen-studie-content-provider-brauchen-web-tv-nicht-zu-fuerchten/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 11:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein sicherlich f&#252;r viele Kritiker sehr &#252;berraschendes Studien-Ergebnis wird der Marktforscher Nielsen im Laufe dieser Woche verk&#252;nden, und damit indirekt Google (TV) im &#8220;Kampf&#8221; gegen die widerspenstigen US-Medienkonzerne zur Seite springen. Wie der Hollywood Reporter n&#228;mlich vorab berichtet, d&#252;rften sich ABC, NBC, CBS und zuletzt auch Fox wohl bald von ihrer Annahme verabschieden m&#252;ssen, durch das Internet-Fernsehangebot des Suchgiganten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-21597" title="TV" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TV.png" alt="" width="250" height="266" />Ein sicherlich f&#252;r viele Kritiker sehr &#252;berraschendes Studien-Ergebnis wird der Marktforscher Nielsen im Laufe dieser Woche verk&#252;nden, und damit indirekt Google (TV) im &#8220;Kampf&#8221; gegen die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/22/google-tv-geraet-ins-stocken-mehrere-us-medienkonzerne-verhaengen-content-sperre/" target="_self">widerspenstigen US-Medienkonzerne</a> zur Seite springen. Wie der <a href="http://www.hollywoodreporter.com/news/online-viewers-watch-tv-polls-45280" target="_blank">Hollywood Reporter</a> n&#228;mlich vorab berichtet, d&#252;rften sich ABC, NBC, CBS und zuletzt auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/12/google-tv-und-boxee-moderne-fernsehboxen-vorerst-ohne-wertvolles-programm/" target="_self">Fox</a> wohl bald von ihrer Annahme verabschieden m&#252;ssen, durch das Internet-Fernsehangebot des Suchgiganten w&#252;rden ihnen Abonnenten davonlaufen und sie kannibalisierten sich selbst durch die Zurverf&#252;gungstellung  des eigenen Contents.</p>
<p>In der von Cable &amp; Telecommunications Association for Marketing (<a href="http://www.ctam.com/pages/default.aspx" target="_blank">CTAM</a>) in Auftrag gegeben &#8220;Life is a Stream&#8221;-Untersuchung wurden in den Monaten Juli und August dieses Jahres 769 Personen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren daraufhin befragt, ob sich ihr Konsum von Online-TV-Content negativ auf bestehende Vertr&#228;ge f&#252;r Fernsehangebote auswirkt. Soll hei&#223;en: K&#252;ndigen Kunden ihr Kabelfernsehen oder andere bezahlpflichtige TV-Angebote, um daf&#252;r auf ihren Mattscheiben vermehrt Filme und Serien aus dem Web zu schauen? Und die Antwort lautet im Kern: nein.</p>
<p>Wer zumindest &#8221;gelegentlich&#8221; TV-Content aus dem Netz auf den Fernseher streamt (oder vorher runterl&#228;dt) &#8211; und das trifft der Studie zufolge immerhin auf 11 Prozent der US-Bev&#246;lkerung zu &#8211; bleibt dem &#8221;klassischen&#8221; Fernsehen treu. &#220;ber 80 Prozent der zu dieser Gruppe geh&#246;renden Personen gab sogar an, genauso viel oder sogar mehr Content &#252;ber diesen Kanal zu konsumieren, seit sie zus&#228;tzlich auch das Angebot aus dem Internet f&#252;r sich nutzten. Dabei besitzen 92 Prozent von ihnen ein Pay-TV-Abo und nur drei Prozent davon denken dar&#252;ber nach, es zu k&#252;ndigen.      </p>
<p>Woran k&#246;nnte das liegen? Eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung sieht Nielsen darin, dass die Fernsehgucker neue Shows erst im Internet entdecken und in Folge dessen dann auch im &#8220;normalen&#8221; Fernsehen konsumieren. Das trifft eigenen Angaben zufolge auf 53 Prozent der oben genannten Personen zu. Diese &#8220;Erkenntnis&#8221; wird von Bef&#252;rwortern anderer Angebote wie etwa YouTube schon seit Jahren gepredigt, scheint im vorliegenden Fall nun aber mit eindeutigen Zahlen untermauerbar zu sein. &#8220;Wir haben herausgefunden, dass neue Technologien den Zuschauern zus&#228;tzliche M&#246;glichkeiten bieten, auf bequeme Art und Weise ihre TV-Sendungen und Filme konsumieren zu k&#246;nnen&#8221;, so der CTAM-Chef Char Beales. Und er f&#252;gt hinzu, dass dieser Service nur erg&#228;nzend zum normalen Fernsehangebot genutzt wird und Letzteres nicht ersetzt. </p>
<p>F&#252;r die Studie qualifizierte sich &#252;brigens, wer im Durchschnitt f&#252;nf Stunden pro Woche TV glotzte. Dar&#252;ber hinaus musste im Vormonat der Untersuchung mindestens einmal eine ganze TV-Show oder einen Film gesehen worden sein, die via Breitband-Internetzugang und entsprechendes Ger&#228;t (beispielsweise Computer oder Spiele-Konsole) auf den Fernseher gezogen wurde.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann / Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/29233640@N07/3434676343/" target="_blank">Flickr</a> &#8211; Fotograf: Robert Couse-Baker)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbraucherzentrale: &#8216;Flut von Signets&#8217; und &#8216;Fragw&#252;rdige Empfehlungen&#8217; bei IT-Produkten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 13:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt&#8217;s nicht? Da prangt auf einem Produkt beispielsweise ein Stiftung Warentest-Logo mit der Note &#8220;sehr gut&#8221;, der Konsument denkt toll, sieht dann genauer hin und entdeckt &#8211; einen Etikettenschwindel. Die Note wurde entweder schon vor Jahren vergeben und ist somit nicht mehr aktuell. Oder sie bezieht sich auf ein Vorg&#228;ngermodell. Oder sie bewertet beispielsweise die Umweltvertr&#228;glichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-21493" title="Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Verbraucherzentrale-Nordrhein-Westfalen.png" alt="" width="250" height="146" />Wer kennt&#8217;s nicht? Da prangt auf einem Produkt beispielsweise ein Stiftung Warentest-Logo mit der Note &#8220;sehr gut&#8221;, der Konsument denkt toll, sieht dann genauer hin und entdeckt &#8211; einen Etikettenschwindel. Die Note wurde entweder schon vor Jahren vergeben und ist somit nicht mehr aktuell. Oder sie bezieht sich auf ein Vorg&#228;ngermodell. Oder sie bewertet beispielsweise die Umweltvertr&#228;glichkeit der Verpackung und nicht ihren Inhalt, wie vom Hersteller suggeriert wird. Dass bei der Verwendung derartiger &#8220;Empfehlungen&#8221; also Vorsicht geboten ist, d&#252;rfte sich bei den meisten mittlerweile rumgesprochen haben. Die <a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ128886763415631/Testsieger" target="_blank">Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen</a> hat sich nun die Notenvergabe per Sieger-Siegel speziell im IT-Bereich etwas genauer angesehen und konstatiert abschlie&#223;end &#8220;fragw&#252;rdige Empfehlungen ohne Transparenz&#8221; und eine &#8220;Flut von Signets&#8221;, die den Markt &#252;berschwemmen.</p>
<p>Im Kern kritisiert sie, dass die mehr als 500 Tester &#8211; die Bandbreite reicht da von Fachzeitschriften wie Chip, Connect oder Computerbild bis zu Onlinemagazinen wie Au-Ja.de, die Grundlagen f&#252;r ihre Ergebnisse f&#252;r den Kunden nicht transparent genug gestalten. Das beinhaltet beispielsweise den Umstand, dass die durchgef&#252;hrten Tests f&#252;r den Verbraucher entweder nur schwer zug&#228;nglich oder bereits nach k&#252;rzester Zeit gar nicht mehr verf&#252;gbar sind. Und das, obwohl der Bundesgerichtshof diese Mindestanforderungen (f&#252;rs Internet) in einem Beschluss (Az.: I ZR 50/07; <a href="http://www.czarnetzki.eu/assets/Downloads/Urteile/BGH-izr50-07-Preisangabe-Kamerakauf.pdf" target="_blank">PDF</a>) im Januar dieses Jahres festgesetzt hatte.</p>
<p>Dort hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>Wird f&#252;r ein Produkt im Internet mit einem Testergebnis geworben, muss die Fundstelle entweder bereits deutlich auf der ersten Bildschirmseite angegeben oder durch einen Sternchenhinweis eindeutig und leicht aufzufinden sein.</p></blockquote>
<p>Fakt ist aber, dass viele Testergebnisse bereits ein halbes Jahr sp&#228;ter von den entsprechenden Redaktionen &#8220;nicht mehr lieferbar&#8221; sind oder sich &#8220;nirgendwo belegen&#8221; lassen.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt der Verbraucherzentrale: die schier un&#252;berblickbare Zahl an unterschiedlichen &#8220;Auszeichnungen&#8221;. Nicht nur, dass jede Redaktionen eine eigene verleihen w&#252;rde &#8211; es gibt derer oftmals gleich zig verschiedene. Als Negativ-Beispiel werden die Kollegen von Chip pr&#228;sentiert. Auf der entsprechenden Amazon-Produktseite zum Drucker &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Hewlett-Packard-CB051A-BEF-Officejet-Tintenstrahldrucker/dp/B0028KLVDK" target="_blank">HP Officejet 6000</a>&#8221; finden sich gleich elf von der Redaktion verliehene Orden:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21492" title="Chip" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Chip1.png" alt="" width="500" height="48" /></p>
<p>Hinzu kommt, dass alle Redaktionen zudem nach anderen Ma&#223;st&#228;ben und Vorgaben bewerten, was einen Vergleich f&#252;r den Konsumenten fast unm&#246;glich macht. So kann ein Produkt bei dem einen mangelhaft abschneiden, das ein anderer mit gut bewertet hat.</p>
<p>Aber nicht nur die Chip-Redaktion bekommt ihr Fett weg, sondern beispielsweise auch der Verlag Weka Media. Und zwar, wenn es um das sogenannte dynamische Testen geht. Hierbei werden Testergebnisse in einer Datenbank gespeichert und nach Bedarf neu ausgewertet &#8211; und zwar unter neuen Gesichtspunkten. So kann dann aus einem zuvor h&#228;sslichen Entlein pl&#246;tzlich ein wundersch&#246;ner Schwan werden.</p>
<p>Skeptisch be&#228;ugt die Verbraucherzentrale auch den Umstand, dass Hersteller und Tester in punkto Siegel-Verleihung quasi an einem Strang ziehen, w&#228;hrend der Konsument der Leidtragende ist. So erhalten die meisten Redaktionen den Gro&#223;teil der Ger&#228;te umsonst geliefert, daf&#252;r d&#252;rfen die Hersteller dann auch f&#252;r lau oder einen kleinen Obolus deren Auszeichnungen zur Selbstbeweihr&#228;ucherung nutzen.</p>
<p>Es hei&#223;t also: Augen auf beim Produkt-Kauf. Wer sich genauer &#252;ber die Tricks der Redaktionen informieren m&#246;chte, findet diese zusammen mit einigen hilfreichen Anmerkungen auf der <a href="http://www.vz-nrw.de/UNIQ128886763415631/Testsieger" target="_blank">Seite der Verbraucherzentrale</a>.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter-Scan: AT&amp;T nutzt Beschwerde-Tweets zur Analyse von Verbindungsproblemen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/11/03/twitter-scan-att-nutzt-beschwerde-tweets-zur-anaylse-von-verbindungsproblemen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 16:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
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		<category><![CDATA[AT&T]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Telekommunikationsriese AT&#38;T ist mit seinen acht Haupt- und zahlreichen Neben-Accounts relativ pr&#228;sent bei Twitter und h&#246;rt seinen Kunden in guter Social-Media-Manier aufmerksam zu. Allerdings scheint das einigen in der Konzernspitze immer noch nicht auszureichen. AT&#38;T m&#246;chte n&#228;mlich nicht nur das Feedback erhalten, das die Follower direkt an den Konzern richten, sondern auch jenes, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-21487" style="margin-botton: 5px;" title="att-logo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/att-logo.jpg" alt="" width="250" height="250" />Der US-amerikanische Telekommunikationsriese AT&amp;T ist mit seinen <a href="http://www.att.com/gen/press-room?pid=5000" target="_blank">acht Haupt</a>- und zahlreichen Neben-Accounts relativ pr&#228;sent bei Twitter und h&#246;rt seinen Kunden in guter Social-Media-Manier aufmerksam zu. Allerdings scheint das einigen in der Konzernspitze immer noch nicht auszureichen. AT&amp;T m&#246;chte n&#228;mlich nicht nur das Feedback erhalten, das die Follower direkt an den Konzern richten, sondern auch jenes, das von den restlichen Usern im Twitterverse verbreitet wird. Deswegen wird die Plattform k&#252;nftig mit einer eigens hierf&#252;r entwickelten Software &#252;ber eine API bei Twitter gescannt.</p>
<p><a href="http://www.technologyreview.com/communications/26668/" target="_blank">Hintergrund</a> dieser besonderen Zuwendung: Kunden tendieren immer st&#228;rker dazu, bei Problemen mit dem Funknetz ihren Unmut in Tweets kundzutun, anstatt sich telefonisch bei dem Konzern zu beschweren. Durch das  Scannen der Tweets (&#252;ber den Firehose?) will AT&amp;T herausfinden, wo und wann Kunden Probleme mit ihrer Verbindung hatten, und welcher Art diese waren. So soll noch schneller und besser auf Probleme im eigenen Funknetz reagiert werden. </p>
<p>Der Scan erfolgt in zwei Schritten. Zun&#228;chst werden alle AT&amp;T-bezogenen Postings gefiltert (also offenbar die, die den Konzernnamen enthalten) und dann anschlie&#223;end daraufhin untersucht, ob sie Keywords wie &#8220;unterbrochener Anruf&#8221; oder &#8220;3G&#8221; enthalten. Diese Methode liefert dem Unternehmen zufolge zu 90 Prozent korrekte Treffer. Die Ergebnisse des Scans werden dann mit denen eines automatisierten Monitoring-Tools abgeglichen, das der Konzern intern zur &#220;berwachung des eigenen Netzes einsetzt und gegebenenfalls mit Beschwerden, die &#252;ber die Hotline eingegangen sind.</p>
<p>Das Gesamtergebnis wird dann auf einer Mappe visualisiert und kann beispielsweise dabei helfen zu erkennen, ob es in einem bestimmten Umfeld einen Problemherd gibt, der noch nicht gemeldet wurde. Anhand dessen kann der Behebung einer bestimmten St&#246;rung auch Priorit&#228;t zugewiesen werden.</p>
<p>Sieht man einmal von dem Umstand ab, dass hier sicherlich irgendjemand wieder einen Versto&#223; gegen den Datenschutz findet: Was haltet ihr von der Idee? Kundenfreundlich oder Zeit- und vor allem Geldverschwendung, das AT&amp;T besser in den Ausbau des eigenen Netzes investieren sollte?</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Offiziell best&#228;tigt: iPhone 4 ab 27. Oktober bei Vodafone zu haben</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 10:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das iPhone hat zum rasanten Anstieg der mobilen Daten&#252;bertragung und zur Beliebtheit der Smartphones entscheidend beigetragen. Jetzt ist das iPhone 4 offiziell auch bei uns erh&#228;ltlich.&#8221; &#8211; So, nun ist es also amtlich. Wie soeben per Pressemitteilung verlautbart wurde, wird es das iPhone 4 ab dem 27. Oktober auch bei Vodafone geben. Zu beziehen wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21410" title="Vodafone iPhone 4" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Vodafone-iPhone-41.png" alt="" width="500" height="161" /></p>
<p>&#8220;Das iPhone hat zum rasanten Anstieg der mobilen Daten&#252;bertragung und zur Beliebtheit der Smartphones entscheidend beigetragen. Jetzt ist das iPhone 4 offiziell auch bei uns erh&#228;ltlich.&#8221; &#8211; So, nun ist es also amtlich. Wie soeben per Pressemitteilung verlautbart wurde, wird es das iPhone 4 ab dem 27. Oktober auch bei Vodafone geben. Zu beziehen wird es dann entweder &#252;ber die Shops oder online unter Vodafone.de sein (wo es jetzt schon <a href="https://shop.vodafone.de/Shop/apple/iphone-4-vorregistrieren/?icmp=Privat:f_1:200010:200009:2" target="_blank">vorbestellbar</a> ist). Und bevor ihr fragt: Ich gehe davon aus, dass es dann aber ebenfalls mit SIM- beziehungsweise NET-Lock vertrieben wird. Die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/01/rabattaktion-der-telekom-zeichen-fuer-ein-ende-der-iphone-exklusivitaet/" target="_self">Ger&#252;chte</a>, dass die Telekom das Exklusiv-Vertriebsrecht hierzulande verlieren w&#252;rde, haben sich also als wahr erwiesen. Das bedeutet aber nicht, dass die Rosa-Riese die Smartphones nicht auch weiterhin im Angebot haben wird.</p>
<p>Bereits im September hatte das &#8220;Wall Street Journal&#8221; (WSJ) aus &#8220;gut informierten Kreisen&#8221; erfahren, dass die Apple-Telekom-Partnerschaft bald ihre Exklusivit&#228;t verlieren w&#252;rde. Seinerzeit wurde aber noch vom 9. November als Stichtag ausgegangen. Zudem sollte neben Vodafone auch Telefonica /o2 in den von Jobs-erlesenen Kreis aufgenommen werden. Ob das tats&#228;chlich zutreffend ist, dar&#252;ber liegt der Redaktion von Seiten des Telekommunikationsunternehmens noch keine Best&#228;tigung vor. Auch dar&#252;ber nicht, ob der verbleibende, vierte gro&#223;e Telco &#8211; E-Plus &#8211; tats&#228;chlich bei dem Deal leer ausgeht, wie es das WSJ berichtet hat. Ich habe aber &#252;berall Anfragen laufen und werde euch berichten, sobald ich mehr wei&#223;. Nachfolgend habe ich euch noch einen Screenshot der Vodafone-iPhone4-Tarif-Preisliste gemacht, die der Pressemitteilung anh&#228;ngig war:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21409" title="Vodafone iPhone 4" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Vodafone-iPhone-4.png" alt="" width="500" height="604" /></p>
<p>Wenn ich mir das so anschaue, dann wird sich die Telekom tats&#228;chlich etwas einfallen lassen m&#252;ssen, um mich nach Ablauf meines Vertrages noch l&#228;nger als Kunden halten zu k&#246;nnen. Ich denke, es w&#252;rden sich au&#223;er mir auch noch einige andere Kunden dar&#252;ber freuen, wenn in die Preispolitik endlich etwas Bewegung kommen w&#252;rde. Was sagt ihr? Irgendjemand unter euch, der sich nun (doch) ein iPhone 4 zulegen oder von der Telekom weggehen wird?</p>
<p>Der Pressesprecher von Vodafone, Thorsten H&#246;pken sagte mir &#252;brigens, dass es sich bei dem iPhone 4-Deal NICHT um eine exklusive Partnerschaft handeln werde. Bedeutet im Klartext: Die oben genannten Preise sind keine Bundle-Preise und werden wohl auch f&#252;r andere Smartphones gelten. Nicht best&#228;tigen konnte mir Herr H&#246;pken, ob nun auch die anderen Telcos das iPhone 4 anbieten werden. Wer aber eins und eins zusammenz&#228;hlt wird erkennen, dass Apple offenbar eine neue Vermarktungsstrategie f&#228;hrt und in die Breite geht. Eine Sache noch: Die iPhones werden bei Vodafone nur mit NET-Lock zu haben sein.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Wie legal ist eigentlich der Musikstreaming-Dienst &#8216;Grooveshark&#8217;?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/10/02/wie-legal-ist-eigentlich-der-musikstreaming-dienst-grooveshark/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Baer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach unserem kurzen Test von vier Streamingdiensten haben einige Kommentatoren unfaire Startbedingungen bem&#228;ngelt, da Grooveshark im Gegensatz zu simfy ein illegales Angebot sei. Es seien auch bereits erste Nutzer des Dienstes identifiziert und abgemahnt worden. Grund genug f&#252;r uns zu fragen „Ist Grooveshark eigentlich legal?“ und der Sache nachzugehen. Fangen wir also vorne an: Grooveshark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-21036" title="Grooveshark" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Grooveshark.jpg" alt="" width="500" height="289" /></p>
<p>Nach unserem kurzen Test von vier <a href="../2010/09/11/kampf-der-streaming-helden-kurzer-vergleich-von-kostenlosen-musik-diensten/" target="_self">Streamingdiensten</a> haben einige Kommentatoren unfaire Startbedingungen bem&#228;ngelt, da <a href="http://listen.grooveshark.com/" target="_blank">Grooveshark </a>im Gegensatz zu <a href="http://www.simfy.de/" target="_blank">simfy</a> ein illegales Angebot sei. Es seien auch bereits erste Nutzer des Dienstes identifiziert und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abmahnung" target="_blank">abgemahnt</a> worden. Grund genug f&#252;r uns zu fragen „Ist Grooveshark eigentlich legal?“ und der Sache nachzugehen.</p>
<p>Fangen wir also vorne an: Grooveshark ist ein amerikanisches <a href="http://www.crunchbase.com/company/grooveshark" target="_blank">Unternehmen</a> und hat seinen Sitz in Florida. &#196;hnlich wie <a href="../2010/09/13/youtube-bringt-neue-live-stream-plattform-an-den-start-allerdings-nur-fuer-2-tage/" target="_self">YouTube</a> lebt der Dienst davon, dass seine Nutzer fremde Kompositionen hochladen und damit anderen Usern zur Verf&#252;gung stellen. Allerdings kann die Firma f&#252;r den Gro&#223;teil der angebotenen Lieder keine Nutzungsvertr&#228;ge vorweisen. Deswegen hat der Musikkonzern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EMI_Group" target="_blank">EMI</a> im vergangenen Jahr einen Prozess gegen die Plattform angestrengt. Dann aber hat sich das Label entschieden, statt auf Schadensersatz zu klagen, lieber eine <a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/10/emi-drops-suit-against-grooveshark-music-service-licenses-it-instead/" target="_blank">Lizenzvereinbarung</a> mit der Firma abzuschlie&#223;en. Mit den anderen gro&#223;en Musikfirmen aber bestehen keine Vertr&#228;ge. Universal Music reichte deswegen im Januar dieses Jahres Klage (<a href="http://www.digitalmusicnews.com/uploads/fb/32/fb32701d5d705be04823ba01de133bd7/UMGvGrooveshark.pdf" target="_blank">PDF</a>) gegen die Betreiberfirma ein und warf den Gr&#252;ndern vor, ihr <a href="http://news.cnet.com/8301-13526_3-10432132-27.html" target="_blank">Gesch&#228;ftsmodell</a> basiere auf Urheberrechtsverletzungen.</p>
<p>Was bedeutet das f&#252;r die User in Deutschland? Hier gilt auch f&#252;r ein amerikanisches Unternehmen das deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Urheberrecht" target="_blank">Urheberrecht</a>. „Streaming ist nach wie vor eine rechtliche Grauzone, da es noch keine aussagekr&#228;ftigen Urteile dazu gibt“, erl&#228;utert uns Rechtsanwalt <a href="http://twitter.com/udovetter" target="_blank">Udo Vetter</a>, der auch das <a href="http://www.lawblog.de/" target="_blank">Lawblog</a> betreibt. „Allerdings ist das Anh&#246;ren bzw. Ansehen von gestreamten Inhalten nach meiner Meinung (und der vieler anderer Juristen) keine Urheberrechtsverletzung durch den Nutzer.“ Denn hier werde ja nichts vervielf&#228;ltigt, sondern nur konsumiert. Nach deutschem Recht aber sei eben die Vervielf&#228;ltigung der entscheidenden Punkt, an dem das Urheberrecht ansetzt.</p>
<p>Damit ist auch klar, dass bei der bestenfalls unklaren Lizenzlage kein deutscher User Teile seiner Plattensammlung dort einspeisen darf. Denn damit w&#252;rde er die St&#252;cke vervielf&#228;ltigen und verbreiten. Das w&#228;re zwar nur „strafbar“ im Sinne des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strafrecht_%28Deutschland%29" target="_blank">Gesetzes</a>, wenn der Anwender auf die eine oder andere Weise damit Geld verdienen w&#252;rde, erkl&#228;rt uns Udo Vetter. Aber eine teure Abmahnung und eventueller Schadensersatz drohen dem Uploader auch dann, wenn er keinen finanziellen Vorteil aus seiner Handlung zieht.</p>
<p>Halten wir also fest: In Deutschland d&#252;rfen wir Grooveshark nutzen, um die vorhandene St&#252;cke zu h&#246;ren. Allerdings sollte man davon absehen, selber Musik bei dem Dienst hochzuladen. Die vier <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Major-Label" target="_blank">Major Labels</a> wollten unsere Nachfrage nach der rechtlichen Situation in Deutschland &#252;brigens lieber nicht beantworten.</p>
<p style="text-align: right;">(Nils Baer)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Forsa-Ergebnis: Gro&#223;er Informationsbedarf, was mit Apps m&#246;glich ist &#8211; vor allem bei Senioren</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/09/27/forsa-ergebnis-grosser-informationsbedarf-was-mit-apps-moeglich-ist-vor-allem-bei-senioren/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 10:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das sollte App-Entwicklern und -Anbietern in gleichem Ma&#223;e zu denken geben. Einer Studie zufolge, die vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Auftrag gegeben und vom Marktforscher Forsa durchgef&#252;hrt wurde, f&#246;rdert n&#228;mlich diese Erkenntnis zu Tage: &#196;ltere Smartphone-Besitzer kennen sich kaum oder gar nicht mit den kleinen Anwendungen aus. So wei&#223; ein Gro&#223;teil etwa nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-21150" title="Kitty" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Kitty.jpg" alt="" width="500" height="312" /></p>
<p>Das sollte App-Entwicklern und -Anbietern in gleichem Ma&#223;e zu denken geben. Einer <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_65314.aspx" target="_blank">Studie</a> zufolge, die vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverband_Informationswirtschaft,_Telekommunikation_und_neue_Medien" target="_blank">BITKOM</a>) in Auftrag gegeben und vom Marktforscher <a href="Gesellschaft f&#252;r Sozialforschung und statistische Analyse" target="_blank">Forsa</a> durchgef&#252;hrt wurde, f&#246;rdert n&#228;mlich diese Erkenntnis zu Tage: &#196;ltere Smartphone-Besitzer kennen sich kaum oder gar nicht mit den kleinen Anwendungen aus. So wei&#223; ein Gro&#223;teil etwa nicht, ob sich die n&#252;tzlichen Programme auch auf seinem oder ihrem  Ger&#228;te-Modell nutzen lassen.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Es gibt noch gro&#223;en Informationsbedarf, was mit Apps alles m&#246;glich ist und wie leicht sie zu bedienen sind&#8221;, so BITKOM-Pr&#228;sidiumsmitglied René Schuster, der auch Chef von o2 in Deutschland ist (weshalb die Aussage auch etwas Interessen-getr&#228;nkt sein d&#252;rfte). Es sieht also so aus, als seien unsere Eltern und Gro&#223;eltern in diesem Bereich bisher ebenso &#8220;&#252;bersehen&#8221; worden, wie das vor einigen Jahren bei den f&#252;r sie verf&#252;gbaren Angeboten im Internet der Fall war. Irgendwann folgte dann aber &#8220;The Rise of the <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silversurfer_(Netzkultur)" target="_blank">Silver Surfers</a>&#8221; &#8211; verzeiht das Wortspiel &#8211; und machte aus den Senioren &#8221;die aktivste Nutzergruppe, die es je gegeben hat&#8221; &#8211; zumindest auf Facebook, wenn man <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/09/16/facebooks-joanna-shields-der-social-graph-ist-unser-staerkstes-marketing-tool-demexco/" target="_self">Joanna Shield</a> Glauben schenken darf. Und wenn ich mir die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/07/08/der-nonliner-atlas-2010-die-wichtigsten-studienergebnisse/" target="_self">Zahlen</a> betrachte, die der <a href="http://www.initiatived21.de/category/nonliner-atlas/nonliner-atlas-2010" target="_blank">(N)Onliner Atlas 2010</a> f&#252;r Deutschland zutage gef&#252;hrt hat, dann bin ich geneigt, genau das zu tun.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn ich also Entwickler oder Marketing-Stratege w&#228;re, dann w&#252;sste ich jetzt, was das St&#252;ndlein geschlagen hat. Ein Teil der &#228;lteren Semester (aber sicherlich nicht alle, wie einige <a href="http://www.riwer.de/?p=352" target="_blank">andere Trends</a> aufzeigen) sind augenscheinlich willig, sich mit den Entwicklungen im Mobiltelefon-Bereich auseinanderzusetzen. Sie ben&#246;tigen hierbei aber Unterst&#252;tzung und die richtigen Angebote.</p>
<p style="text-align: left;">Weitere Ergebnisse der Studie, bei der 1.000 Deutsche ab 14 Jahren im August 2010 befragt wurden, offenbaren, dass mittlerweile zehn Millionen Deutsche Apps auf ihren Smartphones installiert haben. Im Durchschnitt sind das 19 pro Kopf. &#8220;M&#228;nnliche Smartphone-Nutzer haben nach eigenen Angaben im Schnitt 25 Apps auf ihrem Mobiltelefon, Frauen mit kompatiblen Handys dagegen nur sieben&#8221;, hei&#223;t es in einer diesbez&#252;glichen Presseinfo. Ich habe mal schnell nachgez&#228;hlt und darf mich endlich mal wieder &#8220;&#252;berdurchschnittlich&#8221; nennen: Ich komme auf 87 Apps. Und auch zwischen west- und ostdeutschen Usern gibt es Unterschiede: Erstere nutzen im Schnitt 20, Letztere nur neun Apps.</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt aber auch Smartphone-Verweigerer. Mehr als die H&#228;lfte der &#220;ber-14-J&#228;hrigen besitzt eigenen Angaben zufolge kein App-taugliches Mobiltelefon. Denen stehen 21 Prozent gegen&#252;ber, bei denen das der Fall ist. Fast ebenso viele wissen nicht genau, ob sie auf ihrem Gadget Apps nutzen k&#246;nnen. Zu dieser Gruppe h&#246;ren vor allem die oben angesprochenen Senioren.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann / Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/photocapy/3987162429/" target="_blank">Flickr</a> &#8211; Fotograf: Photocapy)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Game &#8216;Barcode Hero&#8217;: Vom Strichcode-Scanner zum Produkte-K&#246;nig</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/08/17/social-game-barcode-hero-vom-strichcode-scanner-zum-produkte-koenig/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 17:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Baer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Games liegen im Trend. Das gilt nicht nur Farmville und andere Facebook-Spiele, mit denen man alle nicht mitspielenden Freunde geh&#246;rig nerven kann. Sondern auch f&#252;r Dienste wie Foursquare, bei dem der Nutzer Punkte und Auszeichnungen erh&#228;lt, wenn er oft genug in bestimmten Gesch&#228;ften einkauft.  Die iPhone-App „Barcode Hero“ &#252;bertr&#228;gt diesen Gedanken auf Produktkategorien: Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-20534" title="barcodehero-titel" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/barcodehero-titel.jpg" alt="" width="500" height="320" /></p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/07/23/social-games-in-deutschland-jeder-dritte-zahlt-bereits-dafuer/" target="_self">Social Games</a> liegen im Trend. Das gilt nicht nur Farmville und andere Facebook-Spiele, mit denen man alle nicht mitspielenden Freunde geh&#246;rig nerven kann. Sondern auch f&#252;r Dienste wie <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/08/15/basic-flashback-der-berechtigte-hype-um-foursquare-und-co/" target="_self">Foursquare</a>, bei dem der Nutzer Punkte und Auszeichnungen erh&#228;lt, wenn er oft genug in bestimmten Gesch&#228;ften einkauft.  Die iPhone-App „<a href="http://barcodehero.com/" target="_blank">Barcode Hero</a>“ &#252;bertr&#228;gt diesen Gedanken auf Produktkategorien: Wer genug Barcodes von Kaffeepackungen gescannt hat, wird der „king of coffee“. Wenn der User dann sogar eine kurze Bewertung f&#252;r ein Produkt schreibt oder es seinen Freunden empfiehlt, erh&#228;lt er noch mehr Punkte in der entsprechenden Kategorie.</p>
<p>Neben der sozialen Spielerei hat das <a href="http://techcrunch.com/2010/08/16/barcode-hero/" target="_blank">Programm</a> aber auch einen realen Mehrwert f&#252;r den Nutzer. Au&#223;er einem steigenden Punktekonto bietet „Barcode Hero“ dem Eink&#228;ufer auch einen Online-Preisvergleich. Das machen andere Anbieter wie <a href="http://redlaser.com/" target="_blank">Red Laser</a> oder <a href="http://www.biggu.com/" target="_blank">ShopSavvy</a> allerdings schon l&#228;nger.  Aber dabei will der Hersteller auch nicht stehen bleiben. Auf Basis der virtuellen Punktesammelei baut das Unternehmen ein soziales Empfehlungsnetz auf. Wer ein bestimmtes Produkt scannt, kann sich zus&#228;tzlich anschauen, welcher seine Freunde das Produkt ebenfalls gekauft hat und wie er es bewertet hat.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-20535" title="barcodehero-empfehlungen" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/barcodehero-empfehlungen.jpg" alt="" width="250" height="357" />Die Firma ist nicht die erste, die auf die Idee gekommen ist, Social Media und Shoppen zu verbinden. Das Start-up <a href="http://shopkick.com/" target="_blank">Shopkick</a> vergibt zum Beispiel auch Punkte f&#252;r das Scannen von Barcodes. Und in einem Punkt ist es dem Konkurrenten „Barcode Hero“ sogar weit voraus: die Gesellschaft kann bereits einen <a href="http://techcrunch.com/2010/08/16/best-buy-shopkick-257-stores/" target="_blank">Vertrag</a> mit dem Elektronikmarkt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Best_Buy" target="_blank">BestBuy</a> vorweisen. Allerdings unterscheiden sich die dahinterstehenden Konzepte: Shopkick setzt auf Sonderangebote durch die Partnerunternehmen, „Barcode Hero“ vertraut auf die Macht der sozialen Empfehlungen.</p>
<p>Trotz unterschiedlicher Ans&#228;tze ist klar, dass die Neugr&#252;ndungen fr&#252;her oder sp&#228;ter in direkte Konkurrenz zueinander treten werden. Denn kein Smartphone-Besitzer wird auf Dauer zwei verschiedene Shopping-Apps benutzen. Obwohl Shopkick zur Zeit einen Vorsprung hat, sehe ich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bei „Barcode Hero“: vor allem durch die Verpackung als Social Game k&#246;nnten die Produktempfehlungen durch Freunde die personalisierten Sonderangebote der Konkurrenz auf Dauer ausstechen.</p>
<p style="text-align: right;">(Nils Baer)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Bahn: Mit Online-Ticket-Aktion um Imagepolitur bem&#252;ht</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/07/30/deutsche-bahn-mit-online-ticket-aktion-um-imagepolitur-bemueht/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Ticket]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte nicht so weit gehen zu behaupten, Katastrophenmeldungen z&#246;gen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Deutschen Bahn. Aber es wird sicherlich kaum Einw&#228;nde geben, wenn ich dies auf die j&#252;ngere Vergangenheit beschr&#228;nke. So man&#246;vrierte sich das Transportunternehmen beispielsweise durch die Daten- und E-Mail-Aff&#228;re, mehrere verdeckte, aber st&#252;mperhaft durchgef&#252;hrte PR-Ma&#223;nahmen und zuletzt durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-20302" title="Deutsche Bahn" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Deutsche-Bahn.jpg" alt="" width="250" height="177" />Ich m&#246;chte nicht so weit gehen zu behaupten, Katastrophenmeldungen z&#246;gen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Deutschen Bahn. Aber es wird sicherlich kaum Einw&#228;nde geben, wenn ich dies auf die j&#252;ngere Vergangenheit beschr&#228;nke. So man&#246;vrierte sich das Transportunternehmen beispielsweise durch die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-datenaffaere-tag-des-bruchs-1.463738" target="_blank">Daten- und E-Mail-Aff&#228;re</a>, mehrere verdeckte, aber st&#252;mperhaft durchgef&#252;hrte <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/bahnpr.html" target="_blank">PR-Ma&#223;nahmen</a> und zuletzt durch den <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,706070,00.html" target="_blank">ICE-Klimaanlagen-Super-GAU</a> zur Hochsommer-Zeit selbst aufs Abstellgleis (das Wortspiel sei mir verziehen). Bei Letzterem war die Bahn aber immerhin bereit, den Gesch&#228;digten eine <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/bahn-defekte-klimaanlagen-im-ice-der-bahnchef-uebt-sich-in-demut-1.978279" target="_blank">Entsch&#228;digung</a> zu zahlen &#8211; und zwar eine, die deutlich &#252;ber der von der Verbraucherverband-Bundeszentrale geforderten lag. Und ohne &#228;rztliches Attest, entgegen der vorherigen Ank&#252;ndigung. Man war also um Schadensbegrenzung bem&#252;ht.</p>
<p>Nun folgt der zweite Schritt der Image-Politur-Strategie: Ablenkung. Um die Reisewilligen nicht st&#228;ndig an die Klimaanlagen-Panne denken zu lassen, sondern zur aktuellen Urlaubszeit auch wieder in die Bahnen &#8211; explizit ICE und zudem noch InterCity/EuroCity) zu locken, k&#246;nnen sich ab dem 1. August &#8220;Kurzentschlossene auf ein neues <a href="http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/ubp/p20100730.html" target="_blank">Angebot</a> freuen&#8221;. Zusammen mit dem Reiseveranstalter L&#8217;TUR will das Verkehrsunternehmen dann n&#228;mlich ein besonders g&#252;nstiges Online-Ticket anbieten.</p>
<p>Es soll 24 Euro kosten, f&#252;r eine einfache Fahrt in der zweiten Klasse der oben genannten Z&#252;ge gelten. Ferner ist es fr&#252;hestens drei Tage und sp&#228;testens einen Tag vor Fahrantritt nur online unter <a href="http://www.ltur.de">www.ltur.de</a> zu buchen und gilt f&#252;r eine, alle 14 Tage wechselnde deutsche Stadt. Den Anfang macht dabei Bremen mit dem Buchungszeitraum vom 01. bis zum 14. August.</p>
<p>Ob die Rechnung nun aufgeht und das neue Ticket der Bahn wieder mehr Sympathien beschert, wage ich zu bezweifeln. Auch wenn der Deal preislich in Ordnung geht, st&#246;rt doch die fast schon Bahn-typische Unflexibilit&#228;t. Sich das Reiseziel nicht selbst aussuchen d&#252;rfen, die Beschr&#228;nkung auf den Buchungszeitraum, die Zugbindung, die Unm&#246;glichkeit, ein Ticket umtauschen oder gegen Erstattung des Preises zur&#252;ckgeben zu k&#246;nnen. All das sind Punkte, die das Angebot in meinen Augen schon wieder unattraktiv machen. Aber ich h&#228;tte nicht dr&#252;ber geschrieben, wenn ich nicht gedacht h&#228;tte, dass es vielleicht trotzdem den einen oder anderen unter euch anspricht.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<item>
		<title>Der E-Postbrief der Deutschen Post kostet 55 Cent &#8211; G&#252;nstiger Versand von Einschreiben</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/07/14/der-e-postbrief-der-deutschen-post-kostet-55-cent-guenstiger-versand-von-einschreiben/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir mussten ein bisschen warten, weil uns die Post ein wenig auf die Folter gespannt hat, aber jetzt sind sie da: die Details zu dem E-Postbrief. Er soll es uns allen erm&#246;glichen, sicher mit Unternehmen und Verwaltungen zu kommunizieren &#8211; &#252;ber das Internet. Letztlich k&#246;nnte man sagen, dass der E-Postbrief den klassischen Postbrief mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/e-postbrief.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-20081" title="e-postbrief" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/e-postbrief.jpg" alt="" width="500" height="59" /></a></p>
<p>Wir mussten ein bisschen warten, weil uns die Post ein wenig auf die Folter gespannt hat, aber jetzt sind sie da: die <a href="http://www.dp-dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2010/der_e_postbrief_kommt.html" target="_blank">Details zu dem E-Postbrief</a>. Er soll es uns allen erm&#246;glichen, sicher mit Unternehmen und Verwaltungen zu kommunizieren &#8211; &#252;ber das Internet. Letztlich k&#246;nnte man sagen, dass der E-Postbrief den klassischen Postbrief mit einer E-Mail kombiniert. Post-Vorstand J&#252;rgen Gerdes l&#228;sst sich in einer Unternehmensmitteilung mit den Worten zitieren: &#8220;Wir bringen das Briefgeheimnis ins Internet.&#8221;</p>
<p>Gel&#252;ftet wurde am Mittwoch auch das Geheimnis, was so ein E-Postbrief kosten wird. Die Antwort: wie bei einer <em>Snailmail</em> werden 55 Cent pro Sendung f&#228;llig. In elektronischer Form kann sie bis zu 20 Megabyte gro&#223; sein. Es h&#228;tte mich irgendwie auch gewundert, wenn der Spa&#223; g&#252;nstiger geworden w&#228;re. Denn die Post hat nicht nur mit <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/deutsche-post-plant-radikalen-umbau-der-briefsparte-432836" target="_blank">r&#252;ckl&#228;ufigen Ums&#228;tzen im klassischen Brief-Gesch&#228;ft</a> zu k&#228;mpfen, sondern bietet verschiedene M&#246;glichkeiten, die irgendwie bezahlt werden m&#252;ssen. </p>
<p>Was ich damit meine? Nun, wer m&#246;chte, kann seinen digitalen Brief an die Post schicken, die druckt das Schriftst&#252;ck dann aus und liefert es mit der klassischen Tagespost an den Empf&#228;nger. Etwas unkomplizierter &#8211; und das k&#246;nnte in Zukunft unter Umst&#228;nden durchaus noch preiswerter werden &#8211; ist Variante zwei: Elektronischen Brief abschicken, die Post leitet ihn in das elektronische Konto des Empf&#228;ngers weiter wo er schon nach wenigen Sekunden ge&#246;ffnet werden kann. Praktisch wie eine E-Mail aber deutlich sicherer weil Sender und Empf&#228;nger eindeutig durch die Post verifiziert wurden.</p>
<p>Einen kleinen Rabatt hat sich die Post f&#252;r die elektronische Zustellung eines Einschreibens ausgedacht. Die kostet n&#228;mlich &#8211; Empfangsbest&#228;tigung inklusive &#8211; nur 1,60 Euro. F&#252;r ein E-Postbrief-Einschreiben, das &#252;ber den Brieftr&#228;ger zugestellt wird, werden mindestens 1,90 Euro f&#228;llig. Ein pers&#246;nlich ausgeh&#228;ndigtes Einschreiben mit R&#252;ckschein kostet sogar 6,72 Euro.</p>
<p>Reservierungen der pers&#246;nlichen Adresse sind ab sofort unter <a href="http://www.epost.de" target="_blank">www.epost.de</a> m&#246;glich. Sie besteht aus Vor- und Nachname und der Endung @epost.de. Eine Nummer hinter dem Nachnamen verhindert Verwechselungen bei Namensgleichheit. Allen M&#252;llers, Meiers und Schulzes dieser Welt sei aber verraten: wer der Erste ist, der einen bestimmten Namen reserviert, erh&#228;lt diesen ohne Nummer hinter dem Nachnamen. Freigeschaltet wird das E-Postbrief-Konto erst, wenn man sich in einer Postfiliale mit Personalausweis oder Reisepass identifiziert hat. Der ein oder andere von euch kennt dieses Verfahren vielleicht schon von der Er&#246;ffnung eines Bankkontos.</p>
<p>Als erste gro&#223;e Partner hat die Deutsche Post &#252;brigens SAP und die Allianz gewinnen k&#246;nnen. Weitere gro&#223;e Unternehmen und Beh&#246;rden werden sicherlich folgen. Nervigen Spam und virenverseuchte Nachrichten soll es beim E-Postbrief &#252;brigens nicht geben. Ich bin trotzdem gespannt, wie viele Privatnutzer das neue Angebot in Anspruch nehmen werden. Ich will das Projekt weder hoch in den Himmel loben, noch kritisieren &#8211; ich warte ab.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>congstar tief in den Miesen &#8211; Verlust ist (fast) egal, Hauptsache vorne dabei sein</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
				<category><![CDATA[EBusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[congstar]]></category>
		<category><![CDATA[telekom]]></category>
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		<description><![CDATA[G&#252;nstig mobil telefonieren und preiswert im Internet surfen, beides ist heutzutage nicht mehr wirklich ein Problem. Auch weil die Bundesnetzagentur immer wieder regulierend eingegriffen hat, sind die Preise f&#252;r Mobilfunk- und DSL-Verbindungen deutlich gesunken. Mobil telefonieren wir inzwischen bei vielen Anbietern ohne monatliche Fixkosten f&#252;r 9 Cent pro Minute oder zum Pauschalpreis f&#252;r knapp 40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/congstar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-20068" title="congstar" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/congstar.jpg" alt="" width="500" height="198" /></a></p>
<p>G&#252;nstig mobil telefonieren und preiswert im Internet surfen, beides ist heutzutage nicht mehr wirklich ein Problem. Auch weil die Bundesnetzagentur immer wieder regulierend eingegriffen hat, sind die Preise f&#252;r Mobilfunk- und DSL-Verbindungen deutlich gesunken. Mobil telefonieren wir inzwischen bei vielen Anbietern ohne monatliche Fixkosten <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=91339&amp;site=5245&amp;type=b48&amp;bnb=48&amp;subid=onlinekosten" target="_blank"> f&#252;r 9 Cent pro Minute</a> oder zum Pauschalpreis f&#252;r knapp 40 Euro im Monat m&#246;glich. Und Breitband-Internet? Eine <a href=" http://www.onlinekosten.de/dsl/flatrate">DSL-Flatrate f&#252;r 20 oder 25 Euro monatlich</a> ist heutzutage keine Seltenheit mehr.</p>
<p>Doch w&#228;hrend wir uns &#252;ber g&#252;nstige Tarife freuen, haben es viele Unternehmen alles andere als leicht. Denn durch die immer weiter in den Keller gerutschten Konditionen sind auch die Gewinnmargen deutlich geschrumpft. Vertraut man einem <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/telekom-discounter-congstar-schreibt-rote-zahlen-435223" target="_blank">Bericht der &#8220;WirtschaftsWoche&#8221;</a>, k&#228;mpft selbst die Billigmarke der Telekom, <a title="congstar DSL" href="http://www.dsl-partnervertrieb.de/redir_ok-congstar-dsl.html" target="_blank">congstar</a>, gegen einen hohen Verlust an. Drei Jahre nach seiner Gr&#252;ndung steckt der Discounter noch immer tief in den roten Zahlen.</p>
<p>Auch ein paar Zahlen hat das Magazin in Erfahrung gebracht und bezieht sich dabei auf eine Gewinn- und Verlustrechnung, die von der congstar-Gesch&#228;ftsf&#252;hrung Ende Mai dem Aufsichtsrat der Telekom vorgestellt wurde. Im laufenden Jahr rechnet congstar demnach mit einem Umsatz von 132 Millionen Euro. Ihr meint, das klingt trotzdem nach viel Geld? Sehe ich grunds&#228;tzlich auch so. Jedoch war bei dem Start von congstar im Jahr 2007 noch davon die Rede, dass die neue Billigmarke relativ flott 1 Milliarde Euro im Jahr umsetzen soll. Davon ist man offenbar meilenweit entfernt. Ganz davon abgesehen, dass zu Jahresbeginn noch 176 Millionen Euro Umsatz erwartet wurden.</p>
<p>Und wie das nun einmal so ist: r&#252;ckl&#228;ufiger Umsatz bedeutet auch beim Konzernergebnis alles andere als positive Zahlen. Dieses Jahr d&#252;rften sich die Verluste im operativen Gesch&#228;ft auf 38 Millionen Euro summieren. Einen Telekom-Manager, der nicht genannt werden will, zitiert die &#8220;WiWo&#8221; mit den Worten: &#8220;Seit seiner Gr&#252;ndung hat congstar weit &#252;ber 100 Millionen Euro verbrannt, ohne dass der Telekom-Vorstand einschreitet.&#8221; Autsch!</p>
<p>Fest steht: die Telekom wird ihren jungen Discount-Spr&#246;ssling noch &#252;ber einen langen Zeitraum durchf&#252;ttern m&#252;ssen, bis eine schwarze Null geschrieben wird. Das liegt unter anderem auch daran, dass congstar mit einem &#252;ppigen Werbebudget hantieren darf. Ihr erinnert Euch sicher an die Werbefigur <a href="http://www.andywillwechseln.de/" target="_blank">Andy, die so gerne wechseln will</a>. Doch wo st&#252;nde congstar ohne die Werbemillionen? Bei deutlich weniger Kunden, damit bei viel weniger Umsatz und w&#252;rde wohl kaum unter den f&#252;hrenden Billiganbietern in Deutschland. Trotzdem muss die Frage gestattet sein, wie lange die Telekom &#252;ber ihre Billigmarke noch das Geld verheizt.</p>
<p>Offiziell gibt es dazu keine Stellungnahme. Denn die Telekom kommentiert grunds&#228;tzlich keine kursierenden Zahlen ihrer Einzelmarken. Wichtig sei in erster Linie, dass congstar zu den f&#252;hrenden DSL- und Mobilfunk-Discountern z&#228;hle. Eine Aussage, die vor allem die Telekom-Aktion&#228;re aufhorchen lassen wird. Denn der Kurs der Telekom-Aktie krebst seit einem Jahr irgendwo zwischen 8 und 10,50 Euro herum. Nur zur Erinnerung: zu Boomzeiten im Jahr 2001 waren es mal 55 Euro. Sch&#246;n, dann zu h&#246;ren, dass ein hoher Millionenverlust der eigenen Tochter eine nicht so gro&#223;e Rolle spielt. Darf ich daran erinnern, dass auch schon einmal <a href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Telefon-Handy-Telekom-Aus-_congster_-wird-_congstar_-1279052.html" target="_blank">congster nicht so wirklich am Markt Fu&#223; fassen konnte</a>?</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AOLs neue Mission: &#8216;Weltgr&#246;&#223;ter Produzent von hochwertigem Content&#8217; werden</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/06/10/aols-neue-mission-weltgroesster-produzent-von-hochwertigem-content-werden/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 14:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[aol]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was davon wohl zu halten ist? Aufstockung der robotisierten Armee von Content-Affen oder Investition in seri&#246;sen Journalismus? &#8211; Wie der Branchendienst Advertising Age berichtet, plant der US-amerikanische Online-Dienst AOL, im kommenden Jahr &#8220;Hunderte von Journalisten, Redakteuren und Videographen&#8221; einzustellen. &#8221;Wir werden [...] weltweit die meisten Journalisten einstellen&#8221;, so der Pr&#228;sident von AOL&#8217;s Media- und Studio-Abteilung, David Eun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-19750" title="AOL" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AOL.png" alt="" width="250" height="300" />Was davon wohl zu halten ist? Aufstockung der robotisierten <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/30/tschuess-journalismus-aol-plant-eine-robotisierte-armee-von-content-affen/" target="_self">Armee von Content-Affen</a> oder Investition in seri&#246;sen Journalismus? &#8211; Wie der Branchendienst <a href="http://adage.com/digital/article?article_id=144334" target="_blank">Advertising Age</a> berichtet, plant der US-amerikanische Online-Dienst AOL, im kommenden Jahr &#8220;Hunderte von Journalisten, Redakteuren und Videographen&#8221; einzustellen. &#8221;Wir werden [...] weltweit die meisten Journalisten einstellen&#8221;, so der Pr&#228;sident von AOL&#8217;s Media- und Studio-Abteilung, David Eun, in einem Interview mit dem Dienst. Und weiter sagte er: &#8220;Unsere Mission in diesem Unternehmen besteht darin, der weltgr&#246;&#223;te Produzent von hochwertigem Content zu werden. Basta.&#8221;</p>
<p>Das klingt doch fantastisch. Nicht nur f&#252;r die momentan erwerbslosen Mitglieder der schreibenden Zunft, sondern auch f&#252;r den Konsumenten. Dennoch ist an dieser Stelle eher verhaltene Freude angeraten. Lauscht man den Worten des Herrn Eun n&#228;mlich weiter und schaut sich dessen Pl&#228;ne genauer an, entsteht folgendes Bild: Erst seit 90 Tagen bekleidet Eun seine Position bei AOL und hat bereits jetzt einen kompletten &#220;berblick dar&#252;ber, was wie wo zu optimieren ist, um das oben gesteckte Ziel zu erreichen. Das funktioniert meist nur, wenn man sich auf nackte Zahlen verl&#228;sst. Neben einigen Vor-Ort-Besuchen in der Content-Fabrik hat Eun sich daher vor allem &#252;ber die Wirtschaftlichkeit seiner Content-Sparte informiert und Traffic-Daten ausgewertet. Und dann kam der Optimierer zu dem Ergebnis: Es muss mehr Content in k&#252;rzerer Zeit produziert werden.</p>
<p>Das allein genommen klingt noch nicht fatal. Aber es geht ja noch weiter. Um sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen, wird Eun seine Abteilung reorganisieren. Das bedeutet, dass aus den vielen verschiedenen Ressorts seiner Content-Sparte 17 &#8220;Super-Networks&#8221; geformt werden. Zum bessern Verst&#228;ndnis ein Beispiel: Die beiden Ressorts &#8221;K&#252;che&#8221; und &#8220;Style&#8221; werden im Network &#8220;Leben&#8221; zusammengelegt, &#8220;Eltern&#8221;, &#8220;Kinder&#8221; und &#8220;Haustiere&#8221; im Network &#8220;Familie&#8221;. Dies geschieht zum einen, weil die von Eun ausgewerteten Daten ausreichend Hinweise darauf geliefert zu haben scheinen, dass diese 17 Networks diejenigen Content-Typen repr&#228;sentieren, die User am h&#228;ufigsten lesen und die sie verlangen.</p>
<p>Zugleich sind es aber auch jene Typen, die die Werbetreibenden verlangen. &#8220;Wir haben Einblicke in unsere Leserschaft und k&#246;nnen jenen Content produzieren, den sie wollen. Das f&#252;hrt zu einer Bindung, was wiederum zu dem f&#252;hrt, was Werbetreibende wollen&#8221;, so Jeff Levick, AOLs Chef der Werbeabteilung. Und hier schlie&#223;t sich nun der Kreis und ich komme zu meiner Ausgangsfrage zur&#252;ck. Wenn davon auszugehen ist, dass hier 17 Pakete geschn&#252;rt werden, in denen themenverwandter Content mit der Absicht zusammenlegt wird, besonderen Anreiz bei AOLs Werbepartnern zu finden. Und wenn zum Erreichen dieses Ziels Hunderte von Journalisten eingestellt werden, die Artikel nach dem &#8220;Schneller und mehr&#8221;-Prinzip produzieren. Und diese Artikel dann schlie&#223;lich einzig darauf getrimmt sind, m&#246;glichst viele Leser anzulocken. Dann frage ich mich: Kann das Qualit&#228;tsjournalismus sein?</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann)</p>
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		<title>Kampf der Anonymit&#228;t: Online-Zeitungen haben die Nase voll von namenlosen Kommentatoren</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/12/kampf-der-anonymitaet-online-zeitungen-haben-die-nase-voll-namenlosen-kommentatoren/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 13:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marek Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Anonym]]></category>
		<category><![CDATA[kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich mich auf irgendwelchen Plattformen anmelde, um sie f&#252;r Basic Thinking oder aus privatem Interesse auszuprobieren, dann kommt es schon mal vor, dass ich einen Fake-Namen und eine dieser speziellen One-Way-Mail-Adressen benutze, die man einmal benutzt und anschlie&#223;end wegschmei&#223;t. Das mache ich in der Regel aus dem Grund, um nicht im Anschluss an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-18992" title="Internet_dog" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Internet_dog.jpg" alt="" width="250" height="279" />Wenn ich mich auf irgendwelchen Plattformen anmelde, um sie f&#252;r Basic Thinking oder aus privatem Interesse auszuprobieren, dann kommt es schon mal vor, dass ich einen Fake-Namen und eine dieser speziellen One-Way-Mail-Adressen benutze, die man einmal benutzt und anschlie&#223;end wegschmei&#223;t. Das mache ich in der Regel aus dem Grund, um nicht im Anschluss an die Account-Erstellung vollgespammt, von Wildfremden mit Schrott zugem&#252;llt oder sonstwie bel&#228;stigt zu werden. In weiterem Sinne also, um anonym zu bleiben. Dass sich der Sachverhalt auch umgekehrt darstellen kann, in dem ein User die Anonymit&#228;t w&#228;hlt, um seinerseits die Betreiber einer Plattform zu verunglimpfen oder sich dort in Hass-Tiraden &#252;ber andere Dritte zu ergie&#223;en, zeigt der Fall &#8220;<a href="http://www.plaindealer.com/page2.php" target="_blank">Plain Dealer</a>&#8220;.</p>
<p>Die US-amerikanische  Tagegazette hatte vor Kurzem <a href="http://blog.cleveland.com/metro/2010/03/post_258.html" target="_blank">f&#252;r Aufsehen gesorgt</a>, weil sie die wahre Identit&#228;t einer Leserin preisgab, die in anonymen Kommentaren einen ortsans&#228;&#223;igen Rechtsanwalt denunzierte. Dabei stellte sich aber heraus, dass es sich bei dem Schandmaul um eine Richterin handelte, die den Vorsitz in einigen der vom besagten Anwalt gef&#252;hrten Prozessen hatte. Euer Ehren verklagte hierauf die Zeitung wegen der Verletzung ihrer Privatsph&#228;re, worauf die Zeitung zugab, f&#252;r die Enttarnung verantwortlich gewesen zu sein. Seit diesem Vorfall loten mehrere gro&#223;e US-Zeitungen &#8211; unter ihnen die New York Times, die Washington Post und die Huffington Post &#8211; M&#246;glichkeiten aus, wie mit anonym abgegebenen Kommentaren unter Artikeln und in Foren verfahren werden kann. Oder anders: Es wird nach Wegen gesucht, um die <a href="http://www.nytimes.com/2010/04/12/technology/12comments.html" target="_blank">Leser vor dem Verstecken hinter Fake-Namen abzuhalten</a> &#8211; sowohl in positiver (also freiwilliger) als auch in negativer (erzwungener) Hinsicht. </p>
<p>So wird etwa bei der Washington Post in Erw&#228;gung gezogen, Kommentatoren beziehungsweise deren Posts gr&#246;&#223;ere Beachtung zu schenken, wenn der Klarname bekannt ist. Und die Huffington Post bastelt an einem Konzept, bei dem Kommentatoren gerankt werden &#8211; und zwar umso besser, je besser sie innerhalb des Leserschaft bekannt sind und ihrer, auf der Seite der Onlinezeitung ge&#228;u&#223;erten Meinung Vertrauen geschenkt wird. F&#252;r deren Gr&#252;nderin, Arianna Huffington, steht n&#228;mlich fest: &#8220;Anonymit&#228;t ist der Normalfall. Sie ist ein akzeptierter Teil des Internets, aber es steht au&#223;er Frage, dass sich Menschen hinter ihr verstecken, um gemeine oder umstrittene Kommentare abzugeben.&#8221; Und dann l&#228;sst sie ein Statement folgen, dessen Richtigkeit ich momentan noch anzweifeln w&#252;rde: &#8220;Mit der Ver&#228;nderung der Grundregeln/Vorschriften und dem Erwachsenwerden des Internets, f&#252;hrt der Trend weg von der Anonymit&#228;t.&#8221;</p>
<p>Die oben beschriebenen M&#246;glichkeiten orientieren sich zum Teil an bereits in der Praxis erprobten Konzepten. So erhalten etwa <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Wikipedia-Lehrbuch:_Die_Wikipedia_kennenlernen_und_bei_ihr_mitmachen#Anonymit.C3.A4t_und_Benutzername" target="_blank">Wikipedia-User</a> gr&#246;&#223;ere Rechte beim Editieren von Artikeln, wenn sie das Vertrauen vieler anderer Co-Autoren benie&#223;en. Und bei <a href="http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?ie=UTF8&amp;nodeId=200108020" target="_blank">Amazon</a> werden diejenigen Buch-Reviews am h&#246;chsten gerankt, wenn die User besonders h&#228;ufig mit &#8220;Ja&#8221; auf die Frage &#8220;War diese Rezension f&#252;r Sie hilfreich&#8221; antworten. Dar&#252;ber hinaus sind bereits vor einiger Zeit viele Online-Portale dazu &#252;bergegangen, Usern nur noch dann die M&#246;glichkeit zu Kommentieren anzubieten, wenn sie sich zuvor auf der Seite registrieren. Sie m&#252;ssen dann oftmals pers&#246;nliche Daten von sich angeben, die sie vermeintlich identifizierbar machen. Dass dieses Netz ein sehr grobmaschiges ist, steht wohl au&#223;er Frage.</p>
<p>Was aber sehr wohl eine Frage aufwirft, ist, ob die genannten Kritiker der Inkognito-Kommentare mit solchen Restriktionen nicht zwangsl&#228;ufig scheitern m&#252;ssen? Wer sich bisher nur im Schatten der Anonymit&#228;t traute, seine Stimme zu erheben und seine Meinung kundzutun, der wird sich auch k&#252;nftig nicht von irgendwelchen Bestimmungen davon abbringen lassen. Und auch wer sonst zu seiner Meinung steht und eigentlich den Schutz der Anonymit&#228;t nicht braucht, d&#252;rfte hier und da auf sie angewiesen sein. Etwa wenn er oder sie eine Wahrheit kundtut, die ihm aber Schaden k&#246;nnte, wenn sie mit ihm oder ihr in Verbindung gebracht w&#252;rde (etwa bei politischen oder unternehmenskritischen Statements).</p>
<p>Es w&#228;re durchaus w&#252;nschenswert, die Anonymit&#228;t im Netz an besonderen Stellen aufzuheben und dadurch so manch einen kranken Geist davon abzuhalten, sein unausgegorenes Gedankengut in die Welt hinauszuposaunen. Ich denke nur, dass das Internet zum einen diese &#8220;Freiheit&#8221; auf Anonymit&#228;t bis zu einem gewissen Grad quasi repr&#228;sentiert und es zum anderen immer Mittel und Wege geben wird, jene Barrieren zu umgehen, die anonyme Kommentare zu blocken versuchen. Das sind mitunter die Gr&#252;nde, warum wir hier auf Basic Thinking anonyme Kommentare zulassen, auch wenn diese M&#246;glichkeit zuweilen auch hier mi&#223;braucht wird.</p>
<p style="text-align: right;">(Marek Hoffmann / Foto: <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/f/f8/Internet_dog.jpg" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
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		<title>Reklamations-Pr&#228;vention: Amazon patentiert Video&#252;berwachung des Verpackungsvorgangs</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Vatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[patent]]></category>
		<category><![CDATA[Versand]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst gestern berichteten wir &#252;ber die omin&#246;se Reptilien-Ausrede, mit der eine Amazon-Mitarbeiter einen Kunden abspeisen wollte, der sich nach seinem versp&#228;teten Paket erkundigte. Jetzt erfahren wir aus weiteren US-Kreisen, dass der Versandh&#228;ndler offenbar wirklich ein Problem mit renitenten &#8220;Ich habe das nie bekommen!&#8221;-Anfragen hat. Wie aus einem gerade eingereichtet Patentantrag hervorgeht, plant Amazon die Video&#252;berwachung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-18859" title="amazon-patent1" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/amazon-patent1.png" alt="" width="500" height="304" /></p>
<p>Erst gestern berichteten wir &#252;ber die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/30/amazon-support-das-verspaetete-paket-das-hat-ein-alligator-gefressen/">omin&#246;se Reptilien-Ausrede</a>, mit der eine Amazon-Mitarbeiter einen Kunden abspeisen wollte, der sich nach seinem versp&#228;teten Paket erkundigte. Jetzt erfahren wir aus <a href="http://www.ubergizmo.com/15/archives/2010/03/new_amazon_patent_to_send_you_the_video_of_your_orders_being_boxed.html" target="_blank">weiteren US-Kreisen</a>, dass der Versandh&#228;ndler offenbar wirklich ein Problem mit renitenten &#8220;Ich habe das nie bekommen!&#8221;-Anfragen hat. Wie aus einem gerade eingereichtet <a href="http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&amp;Sect2=HITOFF&amp;u=/netahtml/PTO/search-adv.htm&amp;r=1&amp;p=1&amp;f=G&amp;l=50&amp;d=PTXT&amp;S1=Amazon.ASNM.&amp;OS=AN/Amazon&amp;RS=AN/Amazon" target="_blank">Patentantrag</a> hervorgeht, plant Amazon die Video&#252;berwachung des kompletten Versandprozesses: &#8220;Ein Bild oder mehrere Bilder von Waren k&#246;nnen im Rahmen der Auftragsabwicklung beim Verpacken in der Versandstation geschossen werden und mit dem Auftrag assoziiert werden. Alternativ k&#246;nnte auch ein kurzer Videoclip w&#228;hrend des Verpackens aufgenommen werden&#8221;, hei&#223;t es dazu in dem Schreiben. </p>
<p>Das reicht dem H&#228;ndler aber noch nicht aus. Denn schlie&#223;lich geht es nicht um die Absicherung gegen Mitarbeiterdiebstahl in den eigenen Lagern, sondern um das Sammeln von Beweisen im Falle von Reklamationen. Kunden erhalten nach den Pl&#228;nen in ihrer Versandbest&#228;tigungsmail eine Referenznummer, mittels der sie &#252;ber den Browser die Fotos und Videos direkt einsehen k&#246;nnen: &#8220;Die Bilder k&#246;nnen zum einen Aufnahmen beinhalten, die den Verpackungsvorgang zeigen, k&#246;nnen aber ebenso auch die Versandadresse auf dem Paket dokumentieren. Auf diese Weise wei&#223; der Kunde, dass es sich bei dem Paket auf den Bilder in der Tat um seines handelt.&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-18860" title="amazon-patent2" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/amazon-patent2.png" alt="" width="500" height="539" /></p>
<p>Die putzigen <a href="http://patimg2.uspto.gov/.piw?docid=07689465&amp;SectionNum=1&amp;IDKey=970D73812343&amp;HomeUrl=http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2%2526Sect2=HITOFF%2526u=%25252Fnetahtml%25252FPTO%25252Fsearch-adv.htm%2526r=1%2526p=1%2526f=G%2526l=50%2526d=PTXT%2526S1=Amazon.ASNM.%2526OS=AN/Amazon%2526RS=AN/Amazon" target="_blank">Strichm&#228;nnchenzeichnungen</a>, die gemeinsam mit dem Antrag eingereicht wurden, sind soweit selbsterkl&#228;rend: Demnach w&#252;rde es im Lager praktisch keinen Fleck mehr geben, der nicht mit Kameras ausgestattet ist. </p>
<p>Die Total&#252;berwachung h&#228;tte noch einen weiteren Vorteil: Wer bei Amazon schon einmal bestellt hat, wei&#223;, dass beim &#214;ffnen des Pakets neben der Ware oft noch ein ganzer Haufen von Gutscheinen, Coupons und Flyern zum Vorschein kommt. Laut <a href="http://www.ubergizmo.com/15/archives/2010/03/new_amazon_patent_to_send_you_the_video_of_your_orders_being_boxed.html" target="_blank">&#220;berGizmo</a> f&#252;hren die Partnerh&#228;ndler regelm&#228;&#223;ig Stichprobenkontrollen bei der Abfertigung durch, um sicherzustellen, dass der Versandh&#228;ndler das Werbematerial tats&#228;chlich beilegt. Durch die Videokontrolle k&#246;nnten sie sich diese manuelle &#220;berpr&#252;fung sparen.</p>
<p style="text-align: right;">(André Vatter)</p>
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