
Die Zeiten sind vorbei, als es für ein Unternehmen nur die Frage zu beantworten gab, ob man eine eher teure oder eher günstige Internetpräsenz aufbauen möchte. Gerade in Märkten mit hoher Konkurrenz sind Unternehmen von heute gezwungen, sich besondere Inhalte zu überlegen, die sie selber von ihren Mitbewerbern abgrenzen. Und dazu gehört eben mehr, als nur eine einfache Homepage zu entwickeln, die vielleicht mit Fachinformationen nur so strotzt, sonst aber keine nennenswerten Interaktionsmöglichkeiten mit aktiven oder potenziellen Kunden ermöglicht. Wenn sich ein Unternehmen auf die Suche danach begibt, wie es denn neue Stammkundschaft aufbauen kann, muss es nachschauen, wo sich Personengruppen aufhalten, die man bislang vielleicht überhaupt nicht auf der Beobachtungsliste hatte. Gerade in den sich schnell verändernden Welten des Internet ist daher eine laufende Aktualisierung Pflicht, um Schritt halten zu können.
Während sich die Verbreitung von Instant Messengern und E-Mail weitestgehend etabliert haben, sind seit einigen Jahren komplett neue Dienste entstanden, die sich jedes Unternehmen zumindest einmal angeschaut haben sollte. Ob nun Twitter, Facebook, StudiVZ, Second Life oder mobile Dienste im Allgemeinen. Unternehmen, die sich viel mit Endverbrauchern beschäftigen, sollten sich nicht der Illusion hingeben, dass man mit einem dieser Dienste vielleicht nur 1% zusätzliche Kundschaft erreichen könnte. Vielmehr gilt es die Chancen zu sehen, die sich ergeben, wenn man sich von seinen Mitbewerbern abhebt und Möglichkeiten bietet, die eben nicht überall vorhanden sind. Dabei spielt es im ersten Schritt keine allzu große Rolle, wie viel man an Kapital wirklich in diese Dienste investiert. Wichtig ist zum einen die Nachhaltigkeit und zum zweiten natürlich das geübte Auge, ob man in den richtigen Dienst investiert hat. Ein Aufruf für mehr Mut und Weitblick in den Chefetagen.
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