Zeitvertreib Chatroulette: Der Tummelplatz für Freaks • 17.03.10

Einem Sprichwort zufolge gibt es für alles ein erstes Mal. Und da André und ich hier auf dem Blog noch nie darüber geschrieben haben (da Erinnerungen manchmal trügen können, habe ich auch die Such-Funktion bemüht und fand mich bestätigt), ist es nun Zeit, auch einmal ein paar Worte über “Chatroulette” zu verlieren. Kurz zur Einführung für diejenigen von euch, die es höchstens vom Hörensagen kennen: Hierbei handelt es sich um ein im vergangenen Oktober von einem russischen Teenager gelaunchte Internet-Videochat-Portal. Auf diesem könnt ihr dann genau das tun, was der Name verspricht, nämlich mit anderen Usern in der Welt per Web-Cam chatten. Nun macht aber den Erfolg des Ganzen der Umstand aus, dass die Chat-Partner nicht von den Usern selbst, sondern per Zufall vom System ausgewählt und miteinander verbunden werden. Und dabei kommt so manche skurrile, befremdende, peinliche oder sonstwie “besondere” Situation zustande, was zu einem nicht geringen Teil an den “Freaks” da draußen liegt… Aber dazu später mehr. (weiterlesen…)

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So locker wie bei seinem Besuch an der 
Ich halte ja nichts von Sprücheklopfern, die Dinge vom Stapel lassen à la “Den Kelch lass ich an mir vorüber gehen!” oder “Wer anderen eine Grube gräbt…” oder “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!”. Aber wenn mir jemand künftig sagt: “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!”, dann werde ich nur noch nicken, bis es in der Rübe pocht. Ich spreche von 




Also, ich versuche es einmal mit einem Beispiel: Ich habe einen Telefonanschluss und finde kurze Zeit später heraus, dass meine Nummer doch tatsächlich im Telefonbuch auftaucht. Irgendetwas war doch da, als ich den Vertrag unterschrieb – irgendein Häkchen-Kästchen. Vielleicht habe ich es übersehen. Empört überlege ich, was zu tun ist. Am Ende des dicken Wälzers gibt es einen Hinweis: “Wenn Sie Ihre Daten entfernen lassen möchten, gehen Sie auf die Seite Soundso im Internet und stellen Sie kostenlos den Antrag. Schnellstmöglich werden wir Ihrem Wunsch nachkommen.” Ich reiße die Seite heraus und werfe sie in den Mülleimer. Dann rufe ich meinen Anwalt an und weise ihn an, haufenweise Drohschreiben an den Verlag zu schicken und auch schon einmal eine Klage vorzubereiten. Danach setze ich mich hin und verfasse einen donnernden Leserbrief, damit auch alle anderen Telefonanschlussbesitzer gewarnt sind. Und dann sehe ich weiter…
Ich bin ein großer Fan von Visualisierungen unterschiedlichster Informationen Sachverhalte, das hatte ich hier auf dem Blog 




