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Archive for the ‘Personen’

Muss man Böses tun, bevor man Gutes tun kann?30.11.11


Die Faszination des Bösen treibt Menschen dazu, ihm zu verfallen. Oder zumindest dazu, unliebsame Dinge auszublenden: Gefällt einem etwa das neue Smartphone, denkt man nicht unbedingt daran, wer wie dafür schuften musste oder unter welchen Bedingungen die Rohstoffe dafür gewonnen wurden. Solange man verliebt ist, kann man schon mal ausblenden, wenn der neue Partner die Freunde abschätzig behandelt. Und wenn mir das Social Network technisch gut gefällt und alle meine Freunde sich dort tummeln, dann denke ich nicht bei jedem Besuch daran, dass es meine Daten als seine betrachtet und sie an Unternehmen verschachert, nur um Geld damit zu verdienen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg scherte sich jahrelang nicht die Bohne um Nutzerrechte, Privatsphäre und Datenschutz, jubelte seinen Nutzern sogar sooft neue Richtlinien unter, bis sie es irgendwann müde wurden, dagegen zu protestieren. Und doch kamen und blieben die Nutzer in Scharen. Gut 800 Millionen dürften es zur Zeit sein, bis zur Milliarde ist es nicht mehr weit. Und jetzt, wo Facebook der größte Börsengang eines IT-Unternehmens in der Geschichte bevorsteht, geht es plötzlich auf Datenschützer zu. Scheint es zumindest: Zuckerberg hat vor der US-Handelsbehörde FTC eingeräumt, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. 20 Jahre lang muss Facebook seine Datenschutzrichtlinien nun von unabhängigen Experten prüfen lassen. Es dürfte dem Unternehmen dabei auch um gute PR gehen. Und doch ist es zumindest interessant, dass das Thema Datenschutz plötzlich für Facebook ein Thema ist, was jahrelang keines war. Muss man erst Böses tun, bevor man Gutes tun kann? (weiterlesen…)

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Nokia: Windows-8-Tablet und weitere Windows Phones angekündigt16.11.11

Für Nokia geht es derzeit um mehr, als den kommerziellen Erfolg irgendeines neuen Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7. Das in nur acht Monaten auf Basis des N9 entwickelte Lumia 800 verkörpert den Eintritt in eine neue Ära der insgesamt fast 150-jährigen Firmengeschichte, die nach Jahren des schleichenden Abstiegs wieder ein wenig Glanz in die zuletzt arg rotstichigen Bilanzen zaubern soll. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.

Der Einstand verlief bis jetzt jedenfalls ohne gröbere Schnitzer. Die ersten Testberichte des Lumia 800 sind insgesamt recht positiv ausgefallen. Auch Jürgen wird euch schon in Kürze über seine Erfahrungen mit dem ersten finnischen Windows Phone berichten, sobald er gesundheitlich wieder auf dem Damm ist. Nichtsdestotrotz hat Nokia die tatsächliche Bewährungsprobe noch vor sich. (weiterlesen…)

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Online-Petition zu Außerirdischen: “Wir haben ET noch nicht gefunden”07.11.11

Während sich an den Bundestag gerichtete öffentliche Online-Petitionen oft um so banale Themen drehen, wie etwa die “Aufnahme der professionellen Zahnreinigung als Regelleistung in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung”, “höhere Strafen für Radfahrer bei Verkehrsverstößen” oder die “Wiedereinführung der Kontoaufrufprüfung”, dürfen sich die Volksvertreter in den USA glücklicherweise nur um die wahrhaft bedeutenden Dinge kümmern.

Allerdings standen bei zwei Ende September bei der Obama-Administration eingereichten E-Petitionen weder die Folgen der Finanzkrise, der marode US-Staatshaushalt noch etwa der Truppenabzug aus Afghanistan im Mittelpunkt. Derlei irdische Themen erschienen den über 12.000 beziehungsweise mehr als 5.000 Unterzeichnern beider Anfragen offenbar als nachrangig. Vielmehr ging es einzig um die Fragen: Sind wir tatsächlich allein? Und wer hat eigentlich die Pyramiden gebaut?

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Bill Gates: “Milliardärsein ist überbewertet”28.10.11

Der feine Unterschied. In Wirtschaftsmeldungen passiert es mir zuweilen, dass ich Millionen und Milliarden verwechsle. Dann ärgere ich mich natürlich, aber wahrscheinlich zu Unrecht. Denn von der Million ab scheint der Sprung zur Milliarde nicht mehr wirklich groß zu sein, schaut man sich die Finanzierung und Bewertung von Startups an und misst das an ihren tatsächlichen Einnahmen. Interessant, dass ein Multimilliardär wie Bill Gates das ähnlich sieht.

Der Microsoft-Gründer und lange Zeit reichste Mann der Welt wurde gestern von einem Studenten der Universität Washington gefragt, wie das sei, Milliardär zu sein und wie man so reich werde wie er. Gates antwortete darauf in seiner bekannten Gelassenheit: Das Leben eines Millionärs und das eines Milliardärs sei mehr oder weniger das gleiche. Ab der Million ändere sich im Leben nicht mehr viel, nur die Verantwortung steige. Der Mann hat beides schon erlebt, weiß also wovon er spricht. (weiterlesen…)

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Goodbye Steve Jobs: Der letzte echte Weltstar hat die Bühne verlassen06.10.11

Was soll ich groß schreiben: Steve Jobs ist tot. Der Apple-Mitgründer und langjährige CEO des Unternehmens erlag heute Nacht im Alter von 56 Jahren einem langjährigen Krebsleiden. Sein Nachfolger Tim Cook informierte die Apple-Mitarbeiter in einem offenen Brief. Kondolenzen gab es unter anderem von US-Präsident Barack Obama, Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Microsoft-Gründer Bill Gates und dem heutigen MS-Chef Steve Ballmer, der Jobs einen “wahren Visionär” nannte. (weiterlesen…)

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Like-Button: Facebook knickt (ein wenig) vor Kritik eines Scharfmachers ein08.09.11

Ich hab das Thema ein paar Wochen lang ignoriert. Warum auch nicht? Meistens regelt sich so ein Blödsinn ja von selbst. Da warnt wieder einer vor Facebook und erklärt Like-Buttons und Fanpages auf Facebook für illegal. Hin und wieder schreit mal wieder einer rum, manchmal brandet im Web noch ein Proteststurm dagegen auf, manchmal lohnt sich die Mühe aber auch einfach nicht. Und in wenigen Wochen ist der Spuk dann meist wieder vorbei.

Diesmal scheint es anders zu sein. Der Mann meint es ernst und viel zu viele nehmen ihn ernst. Schleswig-Holsteins Datenschützer Thilo Weichert (Bild oben) will Unternehmen in seinem kleinen Bundesland die Verwendung des Facebook-Like-Buttons und einer Fanpage untersagen. Entfernen sie beides nicht bis Ende September, will er ihnen Strafen bis 50.000 Euro aufbrummen. Statt Abmahnwellen könnte es dann einen Reigen von Strafbescheiden geben, von oberster Stelle. Ein Bundesland will seinen Bürgern horrende Strafen dafür aufbrummen, wenn sie die Dienste eines ausländischen Socials Network in Anspruch nehmen und es nicht schnell genug schaffen, die Dienste wieder abzustellen. Das ist starker Tobac, und das ist maßlos. (weiterlesen…)

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Steve Jobs biologischer Vater erzählt die ganze Geschichte: Sagt hallo zu Abdulfattah John Jandali29.08.11

Ja sapperlot. Gerade wollte ich mich schon mit der Begründung in meine Phantasie flüchten, es passiere in der Technikszene nichts Überraschendes mehr, da tritt dieser Mann auf den Plan: Abdulfattah John Jandali, angeblich der biologische Vater des jüngst zurückgetretenen Apple-Chefs Steve Jobs. Und der erzählt nun die ganze, tragische Familiengeschichte: Jandali kam 1931 in Syrien zur Welt, emigrierte in den 50er Jahren in die USA und zeugte dort im Jahre 1955 mit seiner Freundin Joanne Schieble einen Sohn und später eine Tochter. Weil ihr tyrannischer Vater nicht in die Hochzeit einwilligte und sie keine Schande über die Familie bringen wollte, floh Joanne nach San Francisco und brachte den Sohn dort zur Welt, gab ihn aber zur Adoption frei.

Jandali befand sich zu dieser Zeit wohl wieder vorübergehend in Syrien. Das Kind – Steve Jobs – wurde von Pflegeeltern aufgenommen und groß gezogen. Schiebles tyrannischer Vater soll kurze Zeit darauf verstorben sein, und sie und Jandali konnten heiraten – sahen ihr Kind aber nie wieder. Jobs angeblicher Vater gab jetzt unter anderem der “New York Post” ein Interview. Demnach habe er seinen leiblichen Sohn nie getroffen, ihm aber einige E-Mails geschrieben, die der nicht beantwortete und habe jetzt Angst, ihn anzurufen. Jendali ist 80 Jahre alt, ein Workaholic und er denke angeblich nicht daran, in Rente zu gehen. So die Geschichte. (weiterlesen…)

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Wie viel kostet ein angeblich “illegaler” Link? Real Networks sagt: “210.000 Euro”26.08.11

Nach unserem Interview mit Oliver Stör zum Thema Abmahnungen und den finanziellen Folgen waren die Meinungen in den Kommentaren vielfältig. Einige von euch beklagten eine zu einseitige Darstellung der Thematik, verwiesen auf die Interessen der Urheber oder bezweifelten einfach die Schuldlosigkeit eines Abgemahnten an seiner Situation. Letzteres habt ihr mit einem Verweis auf Regeln untermauert, deren Befolgung vor unliebsamer Anwaltspost schützen könne. In vielerlei Hinsicht trifft dies ohne Frage zu. Dennoch ist manches im Netz doch weniger eindeutig, als man zunächst meinen möchte.

Ein Beispiel, um es ein wenig konkreter zu machen: Kann das Setzen eines Links auf ein tausendfach im Netz erhältliches Freeware-Programm zu Problemen führen? Wohlgemerkt, es geht um eine kostenlose Software, die nicht im Zwielicht irgendwelcher halbseidenen Tauschbörsen- und Filehosteraktivitäten zirkuliert, sondern auf Seiten wie Chip Online, netzwelt.de oder PC-Welt gerade in diesem Moment völlig legal zum Download angeboten wird. Bislang hätte ich diese Frage spontan verneint. (weiterlesen…)

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Abmahnwahn und Existenzgefahr: Ex-Blogger Oliver Stör im Interview mit Basic Thinking über seinen plötzlichen Abschied vom Bloggen09.08.11

Als Nerdcore im Januar nach Abmahnung durch Euroweb plötzlich nicht mehr erreichbar war, folgte im Netz ein Aufschrei der Entrüstung. Zahlreiche Online-Medien und Blogs nahmen das Thema auf und berichteten über den Schlagabtausch zwischen Nerdcore-Betreiber René Walter und der Düsseldorfer Firma. Auch Jürgen schrieb damals hier auf Basic Thinking darüber. Doch dieser Grad an Aufmerksamkeit ist eher die Ausnahme. Die meisten Blogs können sich kaum auf die Unterstützung einer breiten Netzöffentlichkeit berufen, wenn wieder einmal ein Anwalt mit scharf formulierten Abmahnforderungen auf den Plan tritt. Schnell kommen dabei vierstellige Summen zusammen, die sogar die persönliche Existenz gefährden können. Gleichzeitig wird es für Betreiber kleiner wie großer Blogs immer schwieriger, die unzähligen Fallstricke im Minenfeld von Urheberrecht, Persönlichkeitsrechten, Meinungsfreiheit und korrekter Zitierweise zu überblicken. Bloggen, so scheint es, ist mittlerweile juristisches Minesweeper.

Was im Zuge dessen oft als erstes auf der Strecke bleibt, sind Spaß, Schreibfreude und Unbeschwertheit – Motive, die für viele private Autoren aber weiterhin der Hauptantrieb für das regelmäßige Publizieren im Netz sind. Vor wenigen Tagen warf daher wieder einer von ihnen das Handtuch – allerdings nicht ohne seinem Ärger über die offenbar immer mehr um sich greifende “Abmahneritis” in einem letzten Blog-Beitrag zuvor gehörig Luft zu machen. (weiterlesen…)

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Immer mehr Sportler (lassen) bloggen und twittern – Alles für den Fan?11.07.11

Also aus rein sportlicher Sicht war das vergangene Wochenende eine echte Enttäuschung, oder? Da zelebriere ich am Freitagabend in Vorfreude auf das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußballmädels eine nette, kleine Grillparty und was passiert? Wir scheiden aus… auch wenn mir klar war, dass die Japanerinnen konditionell sicher nicht vorzeitig schlapp machen würden, hatte ich doch damit gerechnet, dass wir mit spielerischen Mitteln und vielleicht dem ein oder anderen technischen Kabinettstückchen den Halbfinaleinzug perfekt machen können. Da war aber der Wunsch Vater des Gedanken. Wir sind raus und wie hat Nadine Angerer bei Twitter so schön geschrieben: “Ich bin leer!!”

Wer unsere Nummer 1 nach dem Spiel auf dem Rasen sitzen gesehen hat, wird sich denken können, dass dieser eine Satz als Ausdruck für ehrliche Gefühle war. Und noch eine Tatsache unterstreicht, dass der Torfrau das WM-Aus gar nicht schmeckt. Vor 24 Stunden hat sie den letzten Tweet über ihr iPhone abgesetzt. Und das, obwohl gerade sie es während der WM so glänzend verstand, den Fans Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Dafür ein herzliches Dankeschön von meiner Seite. Auch an den DFB, der inzwischen nicht nur die A-Nationalmannschaft der Männer über Twitter bei Länderspielen begleitet, sondern auch die Frauen. Und sonst? (weiterlesen…)

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Schweizer “Anti-PowerPoint-Partei” kämpft für den Flipchart05.07.11

Als ich im Wintersemester 2001 an der Universität Jena meine ersten holprigen Orientierungsversuche unternahm, hatten Notebooks in Seminarräumen, Bibliotheken und Hörsälen noch echten Seltenheitswert. Kaum einer meiner Kommilitonen tippte seine Notizen in einen mobilen Computer – und wer es tat, rückte sich damit zielsicher in die Nerd- oder Angeberecke. Seminarvorträge wurden mit – ja das war vor zehn Jahren noch Standard – Folien und klassischen Projektoren gehalten. Da eine Folienkopie a) im Vergleich nicht gerade billig war und b) das Wechseln der labbrigen Plastikscheiben so manchen Referenten in seiner Sprache-Hand-Augen-Koordination ziemlich beanspruchte, hielten sich die meisten Seminarteilnehmer an die goldenen Regeln guter Referate und setzten das visuelle Mittel der Folie nur äußerst sparsam ein.

Kaum fünf Jahre später war alles anders. Fast jeder hatte sich im Discounter seiner Wahl mit einem günstigen Laptop versorgt und setzte ab sofort auf die Wunder der digitalen Präsentation – oft zum Leidwesen der übrigen Anwesenden. Was es da alles zu sehen gab, braucht sich in der Retrospektive nicht hinter Geschmacksentgleisungen wie Schulterpolstern, den (leider!) in der Renaissance befindlichen VoKuHiLa-Frisuren und dem ersten Ford Ka zu verstecken. Bei mindestens einem Vortrag im Semester hieß fortan die Devise: Wenn PowerPoint es kann, dann muss es auch verwendet werden. (weiterlesen…)

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Wer ist TabCo?09.06.11

Ein Reporter interviewt einen Besucher vor dem Gebäude in San Francisco, in dem Apple seine Entwicklerkonferenz WWDC abhält, befragt ihn zu Apples iCloud. Plötzlich ist der Besucher abgelenkt, denn am Himmel ertönt das Geräusch eines Flugzeugmotors und es erscheint eine Schrift am blauen Himmel: “Forget the Fruit” und “WhoisTabco.com?”. Die Umstehenden versuchen herauszufinden, wer die Botschaft geschrieben hat.

Etwas wirkt fingiert. Es ist der Reporter, der in Wahrheit in die Aktion involviert ist. Zumindest ist sein Video später im offiziellen YouTube-Account der Aktion zu finden. Die Werbeaktion und auch die Schrift am Himmel scheinen allerdings echt zu sein. Ich dachte zunächst an eine Computeranimation, aber mehrere Augenzeugen bestätigen auf Twitter, dass sie die Botschaft selbst gelesen haben. Dot-Matrix Skywriting nennt sich die Technik, die zu Werbezwecken angewandt wird. Die Schrift besteht aus Rauch und verfliegt nach einiger Zeit. Hinter Tabco verbirgt sich laut der Website ein neuer Tablet-Hersteller. (weiterlesen…)

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Bewiesen: Mac-Typen sind die gebildeteren (und spießigeren) Menschen26.04.11

Nehmt das, ihr Menschen da draußen: Mac-Typen sind die gebildeteren Menschen, fand Hunch.com heraus. Der soziale Empfehlungsdienst hat zwei Jahre lang seine Nutzer freiwillig Fragen über sich beantworten lassen, darunter: “Bist du eher der PC- oder der Mac-Typ?” Genau ein Viertel ordnete sich dem Mac zu, etwas mehr als die Hälfte beschrieb sich als PC-Typ. 2.000 Fragen stellte Hunch zufällig zur Auswahl und veröffentlichte die Ergebnisse jetzt in einer Infografik. Die Antworten liefern ein detailliertes Bild über die Unterschiede zwischen den beiden Nutzergruppen.

Mac-Nutzer sind demnach gebildeter und liberaler. 54 Prozent der PC-Typen haben mindestens ein vierjähriges Studium hinter sich; bei den Mac-Typen 67 Prozent. 58 Prozent der Mac-Typen aber nur 36 Prozent der PCs bezeichnen sich selbst als liberal. 42 Prozent der PC-Typen bevorzugt die seriösere Tageszeitung “New York Times” gegenüber der “USA Today“. Bei Macs taten dies 69 Prozent. Während 74 Prozent der PCs am liebsten Hollywood-Filme sehen, bevorzugen 95 Prozent der Macs Independent-Filme. (weiterlesen…)

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Ein Wiki enttarnt Guttenbergs Plagiate, 190.000 Facebook-Fans schwören ihm die Treue22.02.11

Das Web kürzt den Namen eines Freiherrn: Karl-Theodor zu Guttenberg hat gestern in einer Wahlkampfrede angekündigt, dauerhaft auf seinen Doktortitel zu verzichten. Der Bundesverteidigungsminister sprach von schweren Fehlern, die er bei der Anfertigung der Arbeit gemacht habe. Das Wiki GuttenPlag, das seine Doktorarbeit durchleuchtet hat, hat einen hohen Anteil daran, dass Guttenberg nun zurückrudern muss. Gestern veröffentlichten die Initiatoren einen Zwischenbericht. Das Web spaltet sich auf in Unterstützer des Wikis und Guttenberg-Fans, die öffentlich zu ihm halten.

Spiegel Online schreibt, mit dem gestrigen Schuldeingeständnis tausche Guttenberg Karriere gegen Doktortitel. Fraglich allerdings bleibt, ob Guttenberg so noch als Minister tragbar ist. Im Zwischenbericht von GuttenPlag ermittelten hunderte von Teilnehmern des Wikis Plagiate auf 271 Seiten oder 69 Prozent der Seiten der Doktorarbeit. Hiervon seien zum Zeitpunkt des Zwischenberichts 160 Seiten analysiert worden. Von den einzelnen Zeilen der davon analysierten Fundstellen haben sich 3521 der 16325 Zeilen als Plagiate herausgestellt, also 21,5 Prozent. (weiterlesen…)

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Kinect für World of Warcraft : Forscher wollen heilen, Microsoft könnte profitieren29.12.10

Erst “3D Sex Villa“, jetzt “World of Warcraft (WoW)”. Nachdem zunächst der Spieleentwickler thrixxx mit der Ankündigung für Schlagzeilen gesorgt hatte, die hauseigenen (Sex-)PC-Spiele Kinect-tauglich machen zu wollen (woraus aber offensichtlich doch nichts wird), ziehen nun Fans des genannten Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiels nach. Bei ihnen handelt es sich um die - in der Tech-Szene nicht gänzlich unbekannten – Wissenschaftler der University of Southern California Institute for Creative Technologies (ICT).

Sie haben ein Toolkit namens Flexible Action and Articulated Skeleton Toolkit (FAAST) entwickelt, mit dessen Hilfe sich die nicht ganz unkomplizierte Steuerung der WoW-Charaktere mittels Körperbewegung und spezieller Gesten vollführen lässt. Allerdings befindet sich dieses Kit noch in einem frühen Entwicklungsstadium, was man nicht zuletzt an den etwas Rücken belastenden Verrenkungen erkennen kann, die ihr in dem nachfolgenden Video zu sehen bekommt: (weiterlesen…)

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