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	<title>Basic Thinking &#187; Personen</title>
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	<description>alles über iPhone, iPad, Twitter, Facebook &#38; Co.</description>
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		<title>Muss man B&#246;ses tun, bevor man Gutes tun kann?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Faszination des B&#246;sen treibt Menschen dazu, ihm zu verfallen. Oder zumindest dazu, unliebsame Dinge auszublenden: Gef&#228;llt einem etwa das neue Smartphone, denkt man nicht unbedingt daran, wer wie daf&#252;r schuften musste oder unter welchen Bedingungen die Rohstoffe daf&#252;r gewonnen wurden. Solange man verliebt ist, kann man schon mal ausblenden, wenn der neue Partner die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/MarkZuckerberg.jpg" alt="" title="MarkZuckerberg" width="500" height="272" class="alignnone size-full wp-image-24770" /><br clear="all"></p>
<p>Die Faszination des B&#246;sen treibt Menschen dazu, ihm zu verfallen. Oder zumindest dazu, unliebsame Dinge auszublenden: Gef&#228;llt einem etwa das neue Smartphone, denkt man nicht unbedingt daran, wer wie daf&#252;r schuften musste oder unter welchen Bedingungen die Rohstoffe daf&#252;r gewonnen wurden. Solange man verliebt ist, kann man schon mal ausblenden, wenn der neue Partner die Freunde absch&#228;tzig behandelt. Und wenn mir das Social Network technisch gut gef&#228;llt und alle meine Freunde sich dort tummeln, dann denke ich nicht bei jedem Besuch daran, dass es meine Daten als seine betrachtet und sie an Unternehmen verschachert, nur um Geld damit zu verdienen.</p>
<p>Facebook-Chef Mark Zuckerberg scherte sich jahrelang nicht die Bohne um Nutzerrechte, Privatsph&#228;re und Datenschutz, jubelte seinen Nutzern sogar sooft neue Richtlinien unter, bis sie es irgendwann m&#252;de wurden, dagegen zu protestieren. Und doch kamen und blieben die Nutzer in Scharen. Gut 800 Millionen d&#252;rften es zur Zeit sein, bis zur Milliarde ist es nicht mehr weit. Und jetzt, wo Facebook der gr&#246;&#223;te B&#246;rsengang eines IT-Unternehmens in der Geschichte bevorsteht, geht es pl&#246;tzlich auf Datensch&#252;tzer zu. Scheint es zumindest: Zuckerberg hat vor der <a target="_blank" href="http://www.turi2.de/2011/11/30/heute2-facebook-macht-zugestaendnisse-beim-datenschutz-12237292/">US-Handelsbeh&#246;rde FTC</a> einger&#228;umt, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. 20 Jahre lang muss Facebook seine Datenschutzrichtlinien nun von unabh&#228;ngigen Experten pr&#252;fen lassen. Es d&#252;rfte dem Unternehmen dabei auch um gute PR gehen. Und doch ist es zumindest interessant, dass das Thema Datenschutz pl&#246;tzlich f&#252;r Facebook ein Thema ist, was jahrelang keines war. Muss man erst B&#246;ses tun, bevor man Gutes tun kann? </p>
<p><strong>Reich werden mit Fairplay?</strong></p>
<p>CNet-Korrespondent Declan McCullagh stellt leicht zynisch fest, dass sich durch <a target="_blank" href="http://news.cnet.com/8301-31921_3-57333398-281/facebooks-ftc-settlement-wont-change-much-if-anything/">Facebooks Selbstverpflichtung</a> vor der FTC so gut wie nichts &#228;ndern wird. Das Netzwerk hat praktisch schon alle Regeln der Privatsph&#228;re ausgehebelt und zur&#252;ck muss es nicht gehen. Zuckerberg hat gewonnen. Er hat es geschafft, die Spielregeln so zu ver&#228;ndern, dass er gegen den Willen der Nutzer mit ihren Daten Milliarden umsetzen kann. Jetzt kann er es sich leisten, tats&#228;chlich ein paar Schritte zur&#252;ckzugehen. Also das, was er eigentlich von Beginn an h&#228;tte tun m&#252;ssen, wenn er den W&#252;nschen der Nutzer h&#228;tte nachkommen wollen.</p>
<p>Die gro&#223;e Frage ist: W&#228;re Facebook jemals so erfolgreich geworden, wenn man Datenschutz und Privatsph&#228;re von Anfang an ernst genommen h&#228;tte? Wenn man keine Daten h&#228;tte verkaufen k&#246;nnen? Ich behaupte: Nein, nie im Leben. Woher h&#228;tte man sonst das Geld nehmen sollen, um neue Designs zu entwickeln, neue Ideen umzusetzen, die inzwischen gut 2.500 Mitarbeiter zu bezahlen, Investoren davon zu &#252;berzeugen, dass man ein Gesch&#228;ftsmodell hat? </p>
<p>Microsoft-Mitgr&#252;nder Bill Gates wird fast sein gesamtes Verm&#246;gen der Bill and Melinda Gates Stiftung vermachen, die sich unter anderem den Themen globale Gesundheit und globale Entwicklung angenommen hat. W&#228;re er jemals zum seinerzeit reichsten Mann der Welt geworden, wenn er die IT-Hersteller nicht dazu bekommen h&#228;tte, Vertr&#228;ge mit ihm zu schlie&#223;en und die halbe Welt mit unausgereiften Windows-Systemen in den Wahnsinn zu treiben? Nat&#252;rlich kann man auch Milliard&#228;r werden, ohne seine Kunden auf die Barrikaden zu bringen. Warren Buffett soll das im Alter von fast 50 geschafft haben. Mark Zuckerberg war schon im Alter von 25 Milliard&#228;r.</p>
<p style="text-align:right">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a target="_blank" href="http://www.gpaumier.org/">Guillaume Paumier</a>/Wikimedia Commons, CC BY 3.0)</p>
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		<title>Nokia: Windows-8-Tablet und weitere Windows Phones angek&#252;ndigt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r Nokia geht es derzeit um mehr, als den kommerziellen Erfolg irgendeines neuen Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7. Das in nur acht Monaten auf Basis des N9 entwickelte Lumia 800 verk&#246;rpert den Eintritt in eine neue &#196;ra der insgesamt fast 150-j&#228;hrigen Firmengeschichte, die nach Jahren des schleichenden Abstiegs wieder ein wenig Glanz in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/history-nokia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-24636" title="history-nokia" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/history-nokia.jpg" alt="" width="250" height="245" /></a></p>
<p>F&#252;r Nokia geht es derzeit um mehr, als den kommerziellen Erfolg irgendeines neuen Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7. Das in nur acht Monaten auf Basis des N9 entwickelte Lumia 800 verk&#246;rpert den Eintritt in eine neue &#196;ra der insgesamt fast 150-j&#228;hrigen Firmengeschichte, die nach Jahren des schleichenden Abstiegs wieder ein wenig Glanz in die zuletzt arg rotstichigen Bilanzen zaubern soll. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Der Einstand verlief bis jetzt jedenfalls ohne gr&#246;bere Schnitzer. Die ersten Testberichte des Lumia 800 sind insgesamt recht positiv ausgefallen. Auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/03/nokia-lumia-800-inboxing/">J&#252;rgen wird euch schon in K&#252;rze &#252;ber seine Erfahrungen mit dem ersten finnischen Windows Phone berichten</a>, sobald er gesundheitlich wieder auf dem Damm ist. Nichtsdestotrotz hat Nokia die tats&#228;chliche Bew&#228;hrungsprobe noch vor sich. </p>
<p>Dem Unternehmen muss es schnellstm&#246;glich gelingen, im Ringen mit Apple, Samsung und Co. erneut ein konkurrenzf&#228;higes Portfolio an attraktiven Smartphones und Tablet-PCs am Markt zu etablieren &#8211; andernfalls ist der Niedergang wohl kaum mehr aufzuhalten. Das Lumia 710 ist in diesem Zusammenhang ja angek&#252;ndigt. Und sonst? Dazu war bislang nicht viel Konkretes zu vernehmen.</p>
<p>Ger&#252;chten zufolge soll ja ein <a href="http://www.mobiflip.de/2011/11/ein-paar-worte-zum-nokia-lumia-900/" target="_blank">neues Flaggschiff namens Lumia 900 Anfang kommenden Jahres</a> vorgestellt werden. Dass dies wohl nicht nur der Phantasie orakelnder Blogger entsprungen ist, hat nun der neue Chef von Nokia Frankreich, Paul Amsellem, dem <a href="http://www.lesechos.fr/entreprises-secteurs/tech-medias/actu/0201745082770-le-tandem-nokia-microsoft-repart-a-la-conquete-du-telephone-mobile-249609.php" target="_blank">franz&#246;sischen Finanzblatt &#8220;Les Échos&#8221;</a> indirekt best&#228;tigt.</p>
<p>Amsellem bediente sich dabei einer interessanten Metapher. &#8220;Es [das Lumia 800] ist in etwa das &#196;quivalent zu BMWs 5er-Reihe. Bald werden wir mit einer 3er- und einer 7er-Reihe &#252;ber eine komplette Angebotspalette verf&#252;gen&#8221;, sagte der Spitzenmanager. Ein Modell oberhalb des Lumia 800 wird also kommen. Mit &#8220;3er-Reihe&#8221; d&#252;rfte hingegen das Lumia 710 gemeint sein, das ab dem ersten Quartal 2012 f&#252;r 329 Euro zu haben sein soll. Falls nicht, k&#246;nnte der Eintrittspreis in die Welt von Windows Phone 7 k&#252;nftig sogar noch niedriger ausfallen.</p>
<p>Und auch in Sachen Tablets will Nokia laut Amsellem endlich mitmischen. Ein erster Flachrechner soll im Juni 2012 auf den Markt kommen – mit Windows 8. Das neue Microsoft-System wird demnach also ebenfalls in der ersten Jahresh&#228;lfte erh&#228;ltlich sein. Na dann, ich bin gespannt.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Bild: Nokia)</p>
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		<title>Online-Petition zu Au&#223;erirdischen: &#8220;Wir haben ET noch nicht gefunden&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/07/online-petition-zu-auserirdischen-wir-haben-et-noch-nicht-gefunden/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 17:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend sich an den Bundestag gerichtete &#246;ffentliche Online-Petitionen oft um so banale Themen drehen, wie etwa die &#8220;Aufnahme der professionellen Zahnreinigung als Regelleistung in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung&#8221;, &#8220;h&#246;here Strafen f&#252;r Radfahrer bei Verkehrsverst&#246;&#223;en&#8221; oder die &#8220;Wiedereinf&#252;hrung der Kontoaufrufpr&#252;fung&#8221;, d&#252;rfen sich die Volksvertreter in den USA gl&#252;cklicherweise nur um die wahrhaft bedeutenden Dinge k&#252;mmern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/disclosure1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-24561" title="disclosure" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/disclosure1.jpg" alt="" width="274" height="391" /></a></p>
<p>W&#228;hrend sich an den Bundestag gerichtete &#246;ffentliche <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition" target="_blank">Online-Petitionen</a> oft um so banale Themen drehen, wie etwa die &#8220;Aufnahme der professionellen Zahnreinigung als Regelleistung in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung&#8221;, &#8220;h&#246;here Strafen f&#252;r Radfahrer bei Verkehrsverst&#246;&#223;en&#8221; oder die &#8220;Wiedereinf&#252;hrung der Kontoaufrufpr&#252;fung&#8221;, d&#252;rfen sich die Volksvertreter in den USA gl&#252;cklicherweise nur um die wahrhaft bedeutenden Dinge k&#252;mmern.</p>
<p>Allerdings standen bei zwei Ende September bei der Obama-Administration eingereichten E-Petitionen weder die Folgen der Finanzkrise, der marode US-Staatshaushalt noch etwa der Truppenabzug aus Afghanistan im Mittelpunkt. Derlei irdische Themen erschienen den &#252;ber 12.000 beziehungsweise mehr als 5.000 Unterzeichnern beider Anfragen offenbar als nachrangig. Vielmehr ging es einzig um die Fragen: Sind wir tats&#228;chlich allein? Und wer hat eigentlich die Pyramiden gebaut?</p>
<p>Um nicht unfair zu sein: Wir haben hier nat&#252;rlich das Gl&#252;ck, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_D&#228;niken" target="_blank">Erich von D&#228;niken</a> l&#228;ngst alle dieser Fragen hinreichend in unz&#228;hligen B&#252;chern beantwortet hat. In den USA nagte hingegen sp&#228;testens seit dem sogenannten Roswell-Vorfall von 1947 und der Erstaustrahlung von Axte X ungebrochen der Zweifel an vielen Menschen und f&#252;hrte vielerorts zu Schlafst&#246;rungen sowie kornkreisrundem Haarausfall. Die <a href="http://www.paradigmresearchgroup.org/main.html" target="_blank">&#8220;Paradigm Research Group&#8221;</a> (PRG), eine 1996 von dem UFO-Forscher Stephen Bassett gegr&#252;ndete Organisation mit dem Ziel, die Wahrheit &#252;ber eine angebliche Au&#223;erirdischen-Verschw&#246;rung aufzudecken, wollte daher nun endlich Klarheit:</p>
<blockquote><p>Wir, die Unterzeichnenden, rufen den Pr&#228;sident der Vereinigen Staaten von Amerika dazu auf, zuzugeben, dass sich Au&#223;erirdischen mit der menschlichen Rasse besch&#228;ftigen, und sofort alle diesbez&#252;glichen Unterlagen von Beh&#246;rden und milit&#228;rischen Diensten freizugeben.</p></blockquote>
<p>Es gebe hunderte Zeugen f&#252;r die Existenz von Au&#223;erirdischen, so Bassett. Die Regierung halte die Wahrheit aber weiter unter Verschluss. Eine solche Politik sei zwar im Kalten Krieg aufgrund der nuklearen Gefahrenlage nachvollziehbar gewesen, nun aber wirklich nicht mehr akzeptabel. Au&#223;erdem werde der amerikanischen Gesellschaft so gro&#223;er Schaden zugef&#252;gt, polterte der PRG-Vorsitzende in seinem Aufruf.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man meinen, dass derlei Petitionen sofort im Spamfilter des Wei&#223;en Hauses landen &#8211; aber weit gefehlt. Da Bassett die n&#246;tige Zahl an Unterschriften zusammenbekommen hat, reagierte die Regierung mit einer <a href="https://wwws.whitehouse.gov/petitions#!/response/searching-et-no-evidence-yet" target="_blank">offiziellen Stellungnahme</a>. Diese d&#252;rfte bei ihren Empf&#228;ngern allerdings sp&#228;testens ab Morgen einen &#228;hnlichen Stellenwert genie&#223;en, wie die Beteuerungen der NASA, es habe wirklich eine Mondlandung gegeben. Denn, ja &#220;berraschung, das Wei&#223;e Haus erkl&#228;rte nun, man suche zwar nach ET, habe ihn aber noch nicht gefunden:</p>
<blockquote><p>Die US-Regierung hat keine Beweise daf&#252;r, dass irgendwelches Leben au&#223;erhalb unseres Planeten existiert, oder dass Au&#223;erirdische Menschen kontaktiert haben oder sich mit ihnen besch&#228;ftigen. Zus&#228;tzlich gibt es keine glaubw&#252;rdigen Informationen, die es nahelegen, dass irgendwelche Beweise vor der &#214;ffentlichkeit zur&#252;ckgehalten werden.</p></blockquote>
<p>Naja, aber man wird ja wohl mal fragen d&#252;rfen. Und auch in Deutschland enden die meisten E-Petitionen f&#252;r ihre Initiatoren ja mit einer Entt&#228;uschung.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
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		</item>
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		<title>Bill Gates: &#8220;Milliard&#228;rsein ist &#252;berbewertet&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/28/bill-gates-milliardarsein-ist-uberbewertet/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 10:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Gates]]></category>
		<category><![CDATA[Milliardär]]></category>

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		<description><![CDATA[Der feine Unterschied. In Wirtschaftsmeldungen passiert es mir zuweilen, dass ich Millionen und Milliarden verwechsle. Dann &#228;rgere ich mich nat&#252;rlich, aber wahrscheinlich zu Unrecht. Denn von der Million ab scheint der Sprung zur Milliarde nicht mehr wirklich gro&#223; zu sein, schaut man sich die Finanzierung und Bewertung von Startups an und misst das an ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/ken_mayer/4100291033/sizes/z/in/photostream/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24503" title="Billionaires" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/Billionaires.jpg" alt="" width="500" height="284" /></a></p>
<p>Der feine Unterschied. In Wirtschaftsmeldungen passiert es mir zuweilen, dass ich Millionen und Milliarden verwechsle. Dann &#228;rgere ich mich nat&#252;rlich, aber wahrscheinlich zu Unrecht. Denn von der Million ab scheint <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/18/tod-der-social-news-yahoo-verramscht-delicious-digg-gruender-nutzen-lieber-twitter/" target="_blank">der Sprung zur Milliarde</a> nicht mehr wirklich gro&#223; zu sein, schaut man sich die Finanzierung und Bewertung von Startups an und misst das an ihren tats&#228;chlichen Einnahmen. Interessant, dass ein Multimilliard&#228;r wie Bill Gates das &#228;hnlich sieht.</p>
<p>Der Microsoft-Gr&#252;nder und lange Zeit reichste Mann der Welt wurde gestern von einem <a href="http://www.geekwire.com/2011/gates-tells-uw-students-billionaire-overrated" target="_blank">Studenten der Universit&#228;t Washington gefragt</a>, wie das sei, Milliard&#228;r zu sein und wie man so reich werde wie er. Gates antwortete darauf in seiner bekannten Gelassenheit: Das Leben eines Million&#228;rs und das eines Milliard&#228;rs sei mehr oder weniger das gleiche. Ab der Million &#228;ndere sich im Leben nicht mehr viel, nur die Verantwortung steige. Der Mann hat beides schon erlebt, wei&#223; also wovon er spricht. </p>
<p><strong>Gates h&#228;lt es wie Spiderman</strong></p>
<p>Gates sagte im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich kann den Wunsch verstehen, eine Million Dollar haben zu wollen. Es bedeutet Freiheit. Aber geht man dar&#252;ber hinaus, ist es das selbe Ding.&#8221; Ambition sei aber eine gute Sache. &#8220;Ich hatte nie den Traum superreich zu werden. Als wir Microsoft gr&#252;ndeten, schauten wir uns die Kerle an, die bei Intel an der Spitze sa&#223;en und dachten uns: Wow, das muss komisch sein, reich zu sein. Und das ist es auch: irgendwie komisch.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gates h&#228;lt es da im Prinzip <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IKmQW7JTb6s" target="_blank">wie Spiderman</a>: Ab einer gewissen Grenze bedeute Reichtum Macht und damit eine hohe Verantwortung, etwa gegen&#252;ber seinen Kindern. Und man m&#252;sse sich Gedanken dar&#252;ber machen, wie und wem man das Geld sinnvoll vermache. Angesprochen auf die ungleiche Verteilung von Verm&#246;gen in der Gesellschaft, sagte Gates: &#8220;Ich glaube nicht, dass es Probleme l&#246;st, den Wohlstand abzuschaffen. Wir m&#252;ssen das Bildungssystem verbessern, die Kosten des Gesundheitssystem senken und die Gesellschaft wird sich gerechter anf&#252;hlen.&#8221;</p>
<p>Wie ist das nun, Milliard&#228;r zu sein? Laut Gates also anders, als es sich etwa Travie McCoy und Bruno Mars vorstellen. Ausprobieren, ja, w&#252;rde ich das aber <a href="https://plus.google.com/111919613840625528710/posts/6f58MGvyr7k" target="_blank">auch</a> mal ganz gerne.</p>
<p><object width="500" height="369"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BVxT_c5S5xg?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="369" src="http://www.youtube.com/v/BVxT_c5S5xg?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/ken_mayer/" target="_blank">Ken Mayer</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC</a>))</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Goodbye Steve Jobs: Der letzte echte Weltstar hat die B&#252;hne verlassen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/06/goodbye-steve-jobs-der-letzte-echte-weltstar-hat-die-buhne-verlassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 08:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[steve jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Was soll ich gro&#223; schreiben: Steve Jobs ist tot. Der Apple-Mitgr&#252;nder und langj&#228;hrige CEO des Unternehmens erlag heute Nacht im Alter von 56 Jahren einem langj&#228;hrigen Krebsleiden. Sein Nachfolger Tim Cook informierte die Apple-Mitarbeiter in einem offenen Brief. Kondolenzen gab es unter anderem von US-Pr&#228;sident Barack Obama, Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Microsoft-Gr&#252;nder Bill Gates und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.apple.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-24290" title="SteveJobsVerstorben" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/SteveJobsVerstorben.jpg" alt="" width="500" height="364" /></a></p>
<p>Was soll ich gro&#223; schreiben: Steve Jobs ist tot. Der Apple-Mitgr&#252;nder und langj&#228;hrige CEO des Unternehmens erlag heute Nacht im Alter von 56 Jahren einem langj&#228;hrigen Krebsleiden. Sein Nachfolger Tim Cook informierte die Apple-Mitarbeiter <a href="http://www.apple.com/pr/library/2011/10/05Apple-Media-Advisory.html" target="_blank">in einem offenen Brief</a>. Kondolenzen gab es unter anderem von US-Pr&#228;sident <a href="http://news.cnet.com/8301-13579_3-20116358-37/obama-friends-rivals-officials-mourn-steve-jobs/?part=rss&amp;subj=cnet&amp;tag=title&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+cnet%2FNnTv+%28CNET+River+RSS%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Barack Obama</a>, Facebook-Chef <a href="https://www.facebook.com/zuck/posts/10100100934727791" target="_blank">Mark Zuckerberg</a>, Microsoft-Gr&#252;nder <a href="http://mashable.com/2011/10/05/bill-gates-steve-jobs/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Mashable+%28Mashable%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Bill Gates</a> und dem heutigen MS-Chef <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/apple-mitbegruender-steve-jobs-ist-tot-1.1156035-2" target="_blank">Steve Ballmer</a>, der Jobs einen &#8220;wahren Vision&#228;r&#8221; nannte. </p>
<p>Wenn man so will, dann war Jobs der letzte echte Star dieser verr&#252;ckten Welt. Er hat daf&#252;r gesorgt, dass die Menschen heute jubeln, wenn ihnen Telefone oder Computer pr&#228;sentiert werden. Er hat Technik chic gemacht und er war bekannt wie Rockstars oder Filmstars in den 70ern. Er hat die Art und Weise ver&#228;ndert, wie Menschen heute pr&#228;sentieren und er war wirtschaftlich extremst erfolgreich. Ich bin ehrlich traurig. Die meisten von euch werden Jobs&#8217; Rede vor der Stanford-Abschlussklasse des Jahres 2005 kennen, die ganz sicher von Herzen kam. Genug gesagt. Goodbye Steve Jobs, wir werden dich vermissen!</p>
<p><object width="500" height="369"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UF8uR6Z6KLc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="369" src="http://www.youtube.com/v/UF8uR6Z6KLc?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Screenshot: Apple)</p>
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		<item>
		<title>Like-Button: Facebook knickt (ein wenig) vor Kritik eines Scharfmachers ein</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/09/08/like-button-facebook-knickt-ein-wenig-vor-kritik-eines-scharfmachers-ein/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 12:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Weichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab das Thema ein paar Wochen lang ignoriert. Warum auch nicht? Meistens regelt sich so ein Bl&#246;dsinn ja von selbst. Da warnt wieder einer vor Facebook und erkl&#228;rt Like-Buttons und Fanpages auf Facebook f&#252;r illegal. Hin und wieder schreit mal wieder einer rum, manchmal brandet im Web noch ein Proteststurm dagegen auf, manchmal lohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.datenschutzzentrum.de/pressefotos/weichert-s-3.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-23996" title="ThiloWeichert" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ThiloWeichert.jpg" alt="" width="500" height="273" /></a></p>
<p>Ich hab das Thema ein paar Wochen lang ignoriert. Warum auch nicht? Meistens regelt sich so ein Bl&#246;dsinn ja von selbst. Da warnt wieder einer vor Facebook und erkl&#228;rt Like-Buttons und Fanpages auf Facebook f&#252;r illegal. Hin und wieder schreit mal wieder einer rum, manchmal brandet im Web noch ein Proteststurm dagegen auf, manchmal lohnt sich die M&#252;he aber auch einfach nicht. Und in wenigen Wochen ist der Spuk dann meist wieder vorbei.</p>
<p>Diesmal scheint es anders zu sein. Der Mann meint es ernst und viel zu viele nehmen ihn ernst. Schleswig-Holsteins <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/" target="_blank">Datensch&#252;tzer</a> Thilo Weichert (Bild oben) will Unternehmen in seinem kleinen Bundesland die Verwendung des Facebook-Like-Buttons und einer Fanpage untersagen. Entfernen sie beides nicht bis Ende September, will er ihnen <a href="http://www.petanews.de/it-news/thilo-weichert-macht-ernst-geldbusen-gegen-facebook-fanpages/" target="_blank">Strafen bis 50.000 Euro</a> aufbrummen. Statt Abmahnwellen k&#246;nnte es dann einen Reigen von Strafbescheiden geben, von oberster Stelle. Ein Bundesland will seinen B&#252;rgern horrende Strafen daf&#252;r aufbrummen, wenn sie die Dienste eines ausl&#228;ndischen Socials Network in Anspruch nehmen und es nicht schnell genug schaffen, die Dienste wieder abzustellen. Das ist starker Tobac, und das ist ma&#223;los. </p>
<p><strong>Rhetorik, die leider ankommt</strong></p>
<p>Man k&#246;nnte den Manne daf&#252;r auslachen, dass sein Vorhaben aberwitzig ist und von jedem Richter, der bei Trost ist, abgeschmettert wird. Aber statt dessen findet der Mann F&#252;rsprecher bei den Datensch&#252;tzern anderer Bundesl&#228;nder, beim obersten Datensch&#252;tzer Peter Schaar und bei Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Und leider ist auch Facebook auf die Rhetorik des Mannes reingefallen. Richard Allan, Lobbyist des Social Networks, ist extra deswegen nach Deutschland gereist, um sich mit Weichert und Friedrich zu treffen. Und er hat zugestimmt, an einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,785061,00.html" target="_blank">Datenschutz-Kodex mitzuarbeiten</a>. Facebook will die europ&#228;ische Datenschutzrichtlinie akzeptieren und hat die Debatte zum Anlass genommen, die <a href="http://allfacebook.de/news/breaking-facebook-papier-erklart-so-funktioniert-der-like-button-in-deutschland" target="_blank">Funktionsweise des Like-Buttons</a> zu ver&#246;ffentlichen. Facebook wies aber auch darauf hin, dass man keine Profile von Nicht-Mitgliedern speichere, was Weichert dem Netzwerk vorgeworfen hatte. Wer leider noch drauf reingefallen ist: viele traditionelle Medien, die jetzt nat&#252;rlich berichten k&#246;nnen: &#8220;Kritik an Facebooks Datenschutzpraktik rei&#223;t nicht ab&#8221;. Und das tun sie, wie gerade etwa der Radiosender 1live in den Nachrichten.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch: Facebook ist kein Engel und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/01/11/zukunft-auf-facebook-datenschutz-war-gestern/" target="_blank">seit jeher intransparent</a>, was <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/28/facebook-und-der-datenschutz-wir-sind-besorgt/" target="_blank">den Datenschutz</a> anbelangt. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/05/27/ein-sauberer-rivale-der-alles-richtig-macht-was-bei-facebook-falsch-lauft-her-damit/" target="_blank">Ich bin froh</a>, dass sich das Netzwerk langsam &#246;ffnet und eingesehen hat &#8211; sicher auch aufgrund der neuartigen Konkurrenz durch Google Plus &#8211; dass man nicht mehr machen kann, was immer man will. Es kommt Bewegung in die Datenschutz-Debatte, und das ist gut. Aber so? Unter der Voraussetzung, dass ein Provinzpolitiker sich hinstellt, harmlose Facebook-Nutzer kriminalisiert und das Netzwerk mit an Erpressung grenzenden Forderungen zur Umkehr zwingen will. Das ist nichts als German Angst. Und ich habe es langsam satt, in einem Land zu leben, in dem solche Ignoranten das Sagen haben. Es ist Zeit f&#252;r einen Aufschrei gegen Weichert. Dieser Mann ist gef&#228;hrlich!</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier, Bild: Markus Hansen)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steve Jobs biologischer Vater erz&#228;hlt die ganze Geschichte: Sagt hallo zu Abdulfattah John Jandali</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/29/steve-jobs-biologischer-vater-erzahlt-die-ganze-geschichte-sagt-hallo-zu-abdulfattah-john-jandali/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Abdulfattah John Jendali]]></category>
		<category><![CDATA[steve jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja sapperlot. Gerade wollte ich mich schon mit der Begr&#252;ndung in meine Phantasie fl&#252;chten, es passiere in der Technikszene nichts &#220;berraschendes mehr, da tritt dieser Mann auf den Plan: Abdulfattah John Jandali, angeblich der biologische Vater des j&#252;ngst zur&#252;ckgetretenen Apple-Chefs Steve Jobs. Und der erz&#228;hlt nun die ganze, tragische Familiengeschichte: Jandali kam 1931 in Syrien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-23831" title="AbdulfattahJohnJendali" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/AbdulfattahJohnJendali.jpg" alt="" width="500" height="342" /></p>
<p>Ja sapperlot. Gerade wollte ich mich schon mit der Begr&#252;ndung in meine Phantasie fl&#252;chten, es passiere in der Technikszene nichts &#220;berraschendes mehr, da tritt <a href="http://de.engadget.com/2011/08/29/steve-jobs-leiblicher-vater-zeigt-sich-der-ffentlichkeit-und-g/" target="_blank">dieser Mann</a> auf den Plan: Abdulfattah John Jandali, angeblich <a href="http://9to5mac.com/2011/08/28/steve-jobs-biological-father-abdulfattah-john-jandali-gets-profiled-pictures/" target="_blank">der biologische Vater</a> des j&#252;ngst zur&#252;ckgetretenen Apple-Chefs Steve Jobs. Und der erz&#228;hlt nun die ganze, tragische Familiengeschichte: Jandali kam 1931 in Syrien zur Welt, emigrierte in den 50er Jahren in die USA und zeugte dort im Jahre 1955 mit seiner Freundin Joanne Schieble einen Sohn und sp&#228;ter eine Tochter. Weil ihr tyrannischer Vater nicht in die Hochzeit einwilligte und sie keine Schande &#252;ber die Familie bringen wollte, floh Joanne nach San Francisco und brachte den Sohn dort zur Welt, gab ihn aber zur Adoption frei.</p>
<p>Jandali befand sich zu dieser Zeit wohl wieder vor&#252;bergehend in Syrien. Das Kind &#8211; Steve Jobs &#8211; wurde von Pflegeeltern aufgenommen und gro&#223; gezogen. Schiebles tyrannischer Vater soll kurze Zeit darauf verstorben sein, und sie und Jandali konnten heiraten &#8211; sahen ihr Kind aber nie wieder. Jobs angeblicher Vater gab jetzt unter anderem <a href="http://www.nypost.com/p/news/national/dad_waits_for_jobs_to_iphone_EwulCL9TDTPWwcaAqvneDP" target="_blank">der &#8220;New York Post&#8221; ein Interview</a>. Demnach habe er seinen leiblichen Sohn nie getroffen, ihm aber einige E-Mails geschrieben, die der nicht beantwortete und habe jetzt Angst, ihn anzurufen. Jendali ist 80 Jahre alt, ein Workaholic und er denke angeblich nicht daran, in Rente zu gehen. So die Geschichte. </p>
<p><strong>Angst um Steves Gesundheit</strong></p>
<p>Ich schreibe hier bewusst viel im Konjunktiv, denn ich bin skeptisch, ob das alles so stimmt. Besonders dann, wenn der reiche Sohn schwer krank ist und seinen Posten als CEO des teuersten Unternehmens der Welt gerade gesundheitsbedingt aufgeben musste. Dass Jendali Jobs <a href="http://www.stevejobs.info/biography-of-steve-jobs.php" target="_blank">leiblicher Vater</a> ist, <a href="http://www.channelpartner.de/spezial-newsletter/2383452/index.html">ist schon l&#228;nger bekannt</a>, aber er hatte sich bislang selten an die &#214;ffentlichkeit gewagt. Optische &#196;hnlichkeit allerdings besteht, und laut Jendali verbiete es sein syrischer Stolz, das Erbe von Steve anzutreten, sollte dieser sterben. Und davor habe Jendali nun Angst, wo Steve als CEO bei Apple zur&#252;ckgetreten ist, und er f&#252;rchtet, ihm laufe die Zeit davon. Schon ein Kaffee mit seinem biologischen Sohn w&#252;rde ihn sehr gl&#252;cklich machen, sagte er der &#8220;New York Post&#8221;.</p>
<p>Jandali ist heute ebenfalls ein erfolgreicher Gesch&#228;ftsmann: er ist Vize-Pr&#228;sident eines Casinos in der US-Spielerstadt Reno im Staate Nevada. Bereits im Januar <a href="http://translate.google.com/translate?hl=en&amp;sl=ar&amp;tl=en&amp;u=http%3A%2F%2Finternational.daralhayat.com%2Finternationalarticle%2F223740" target="_blank">berichteten einige Zeitungen &#252;ber ihn</a>. Angeblich habe Jobs erst im Alter von 30 Jahren erfahren, wer seine leiblichen Eltern sind und dass er mit Mona eine Schwester hat. Jendali und Schieble lie&#223;en sich sp&#228;ter scheiden und Schieble nahm den Namen ihres zweiten Mannes, Simpson, an. Den tr&#228;gt auch Steve Jobs Schwester Mona Simpson, die einst ein Buch &#252;ber die Suche nach ihrem leiblichen Vater &#8211; Jendali &#8211; schrieb.</p>
<p>Wird die Geschichte ein gl&#252;ckliches Ende finden? Das liegt wohl an Steve Jobs. Der m&#252;sse auf ihn zukommen, sagt Jendali, da er nicht den Eindruck erwecken wolle, er sei an Steves Erbe interessiert.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie viel kostet ein angeblich &#8220;illegaler&#8221; Link? Real Networks sagt: &#8220;210.000 Euro&#8221;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/26/wie-viel-kostet-ein-angeblich-illegaler-link-real-networks-sagt-210-000-euro/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 16:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach unserem Interview mit Oliver St&#246;r zum Thema Abmahnungen und den finanziellen Folgen waren die Meinungen in den Kommentaren vielf&#228;ltig. Einige von euch beklagten eine zu einseitige Darstellung der Thematik, verwiesen auf die Interessen der Urheber oder bezweifelten einfach die Schuldlosigkeit eines Abgemahnten an seiner Situation. Letzteres habt ihr mit einem Verweis auf Regeln untermauert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecpacknl.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-23819" title="codecpacknl" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/codecpacknl.gif" alt="" width="500" height="142" /></a></p>
<p>Nach unserem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/09/abmahnwahn-und-existenzgefahr-ex-blogger-oliver-stor-im-interview-mit-basic-thinking-uber-seinen-plotzlichen-abschied-vom-bloggen/">Interview mit Oliver St&#246;r zum Thema Abmahnungen</a> und den finanziellen Folgen waren die Meinungen in den Kommentaren vielf&#228;ltig. Einige von euch beklagten eine zu einseitige Darstellung der Thematik, verwiesen auf die Interessen der Urheber oder bezweifelten einfach die Schuldlosigkeit eines Abgemahnten an seiner Situation. Letzteres habt ihr mit einem Verweis auf Regeln untermauert, deren Befolgung vor unliebsamer Anwaltspost sch&#252;tzen k&#246;nne. In vielerlei Hinsicht trifft dies ohne Frage zu. Dennoch ist manches im Netz doch weniger eindeutig, als man zun&#228;chst meinen m&#246;chte.</p>
<p>Ein Beispiel, um es ein wenig konkreter zu machen: Kann das Setzen eines Links auf ein tausendfach im Netz erh&#228;ltliches Freeware-Programm zu Problemen f&#252;hren? Wohlgemerkt, es geht um eine kostenlose Software, die nicht im Zwielicht irgendwelcher halbseidenen Tauschb&#246;rsen- und Filehosteraktivit&#228;ten zirkuliert, sondern auf Seiten wie <a href="http://www.chip.de" target="_blank">Chip Online</a>, <a href="http://www.netzwelt.de" target="_blank">netzwelt.de</a> oder <a href="http://www.pcwelt.de" target="_blank">PC-Welt</a> gerade in diesem Moment v&#246;llig legal zum Download angeboten wird. Bislang h&#228;tte ich diese Frage spontan verneint.</p>
<p>Aber nichts ist offenbar unm&#246;glich &#8211; ein besonders krasser Fall aus den Niederlanden zeigt es. Wie <a href="http://webwereld.nl/nieuws/107683/realnetworks-wil-smartegeld-om-hyperlink.html" target="_blank">webwereld.nl</a> und <a href="http://www.macworld.co.uk/business/news/index.cfm?newsid=3299461&amp;pagtype=allchandate" target="_blank">Macworld</a> berichten, hat dort ein Website-Betreiber aufgrund eines einfachen Links gerade m&#228;chtigen &#196;rger mit <a href="/realnetworks.com" target="_blank">Real Networks</a>. Die &#196;lteren von euch werden sich erinnern: Real Networks ist Herausgeber des &#8220;RealPlayers&#8221;, der seit 1995 in diversen Versionen erschienen ist und in der Pre-Flash-&#196;ra vor allem im Streaming-Bereich gro&#223;fl&#228;chig zum Einsatz kam. Heute spielt der RealPlayer kaum mehr eine Rolle – nicht nur durch die massenhafte Flash-Verbreitung, sondern auch aufgrund einer etwas merkw&#252;rdigen Gesch&#228;ftspolitik des Unternehmens, welches sein Programm vor wenigen Jahren noch ungefragt mit hartn&#228;ckiger Adware auslieferte. In der Folge warnte damals etwa die Verbraucherschutzorganisation <a href="http://stopbadware.org/" target="_blank">StopBadware</a> generell vor einer Installation. Davon abgesehen ist mir pers&#246;nlich aber auch dessen Schwerf&#228;lligkeit durch zahlreiche meist unn&#252;tze Zusatz-Features noch unangenehm in Erinnerung.</p>
<p>Und dennoch gab es in den Anfangstagen des Internets eine Periode, in der kaum ein Stream ohne RealPlayer abzuspielen war, da das zugeh&#246;rige Format einfach h&#228;ufig genutzt wurde. Umso mehr freute ich mich, als ich irgendwann den kostenlosen &#8220;Real Alternative Player&#8221; auf Basis des &#8220;Media Player Classic&#8221; entdeckte. Dieser beherrschte ebenfalls die Wiedergabe der Real-Media-Dateien und tat genau das ebenso zuverl&#228;ssig wie das Original. Und zwar nur das. Ohne sonstigen Schnick-Schnack und &#252;berfl&#252;ssiges Ged&#246;ns. Nat&#252;rlich sorgte dies bei Real Networks f&#252;r wenig Begeisterung, denn das frei erh&#228;ltliche Basisprogramm RealPlayer sollte auch dem Absatz der kostenpflichtigen Premium-Version RealPlayer Plus dienen. Dar&#252;ber hinaus gelangte das US-Unternehmen zu der Ansicht, die Alternativ-Variante versto&#223;e gegen Urheberrechtsbestimmungen und verletze gesch&#252;tzte Markenzeichen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kam Real Networks aus irgendeinem Grund auf die Website <a href="http://codecpack.nl/" target="_blank">codecpack.nl</a> und beantragte Anfang 2010 die Beschlagnahmung s&#228;mtlicher Computer des Betreibers Hilbrand Edskes und seiner Familie. Offenbar vermuteten die Amerikaner, Edskes stecke hinter Real Alternative. Ein Richter gab dem Ansinnen statt – gefunden wurde anschlie&#223;end nichts. Das Verfahren lief jedoch weiter, denn Real Networks forderte nun Schadensersatz f&#252;r einen Link, der von codecpack.nl auf eine externe Downloadquelle des Real Alternative Players f&#252;hrte. Obwohl Edskes auch diesen nachweislich sofort nach Beginn der gerichtlichen Untersuchung entfernte, blieb die Verlinkung offenbar noch einige Zeit zug&#228;nglich. Warum, ist nicht vollst&#228;ndig gekl&#228;rt.</p>
<p>F&#252;r Real Networks ist dennoch allein Edskes f&#252;r die angebliche Verz&#246;gerung verantwortlich. Deshalb soll der 26-J&#228;hrige nun einen Schadensersatz in H&#246;he von 210.000 Euro zahlen. Noch ist zwar nichts entschieden. Allerdings hat Edskes nach eigenen Angaben bereits jetzt schon &#252;ber 66.000 Euro an Gerichtskosten berappen m&#252;ssen und alle seine Ersparnisse aufgebraucht. Falls er den Fall verliert, kommen noch die Geb&#252;hren f&#252;r den gegnerischen Rechtsbeistand hinzu – laut Webwereld.nl rund 75.000 Euro. Am 1. Dezember ist der n&#228;chste Verhandlungstag anberaumt &#8211; inklusive Vereidigung des Beschuldigten. Vielleicht kl&#228;rt sich dann ja auch diese Frage: Warum steht Edskes f&#252;r etwas vor Gericht, was andere unbehelligt tun d&#252;rfen? Ich hatte jedenfalls keine M&#252;he, gleich mehrere Links und Quellen f&#252;r den Real Alternative Player zu finden.</p>
<p>Wer das Programm tats&#228;chlich entwickelt hat, ist derweil offenbar unklar und den Gerichtsdokumenten zufolge wohl auch Real Networks nicht bekannt. Download-Seiten verweisen meist auf <a href="http://www.codecguide.com/index.html" target="_blank">codecguide.com</a>. Eine Whois-Abfrage verortet die Website in die USA, weitere Daten sind nicht einsehbar, da explizit gesch&#252;tzt. Wahrscheinlich kein Zufall: Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Real_Alternative" target="_blank">englische Wikipedia berichtet</a>, Real Alternative sei bis Juli vorigen Jahres auf codecguide.com zu finden gewesen, dann aber quasi &#252;ber Nacht verschwunden. Auch alle Hinweise auf die Freeware habe der Betreiber mit Pseudonym CodecGuru von der Seite entfernt und Nutzer, die im Forum danach fragten, sofort gesperrt. Klingt f&#252;r mich ein wenig nach kalten F&#252;&#223;en.</p>
<p>Wie auch immer – die ganze Sache scheint mysteri&#246;s. Eine offizielle Stellungnahme wollen die Anw&#228;lte von Real Networks laut Macworld allerdings erst nach Abschluss des Verfahrens abgeben. Nichtsdestotrotz soll hier offenbar mit aller Macht ein Exempel statuiert werden. Bleibt zu hoffen, dass Edskes auf verantwortungsbewusste Richter trifft. Andernfalls muss der Niederl&#228;nder wom&#246;glich zahlen &#8211; so absurd dies auch sein mag.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
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		<item>
		<title>Abmahnwahn und Existenzgefahr: Ex-Blogger Oliver St&#246;r im Interview mit Basic Thinking &#252;ber seinen pl&#246;tzlichen Abschied vom Bloggen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/08/09/abmahnwahn-und-existenzgefahr-ex-blogger-oliver-stor-im-interview-mit-basic-thinking-uber-seinen-plotzlichen-abschied-vom-bloggen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Nerdcore im Januar nach Abmahnung durch Euroweb pl&#246;tzlich nicht mehr erreichbar war, folgte im Netz ein Aufschrei der Entr&#252;stung. Zahlreiche Online-Medien und Blogs nahmen das Thema auf und berichteten &#252;ber den Schlagabtausch zwischen Nerdcore-Betreiber René Walter und der D&#252;sseldorfer Firma. Auch J&#252;rgen schrieb damals hier auf Basic Thinking dar&#252;ber. Doch dieser Grad an Aufmerksamkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/oliver-st&#246;r-karikatur4.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-23678" title="oliver-st&#246;r-karikatur" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/oliver-st&#246;r-karikatur4.jpg" alt="" width="250" height="225" /></a></p>
<p>Als <a href="http://www.crackajack.de/" target="_blank">Nerdcore</a> im Januar nach Abmahnung durch Euroweb pl&#246;tzlich nicht mehr erreichbar war, folgte im Netz ein Aufschrei der Entr&#252;stung. Zahlreiche Online-Medien und Blogs nahmen das Thema auf und berichteten &#252;ber den Schlagabtausch zwischen Nerdcore-Betreiber René Walter und der D&#252;sseldorfer Firma. Auch <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/01/18/nerdcore-ist-down-walter-gegen-euroweb/#more-22058">J&#252;rgen schrieb  damals hier auf Basic Thinking dar&#252;ber</a>. Doch dieser Grad an Aufmerksamkeit ist eher die Ausnahme. Die meisten Blogs k&#246;nnen sich kaum auf die Unterst&#252;tzung einer breiten Netz&#246;ffentlichkeit berufen, wenn wieder einmal ein Anwalt mit scharf formulierten Abmahnforderungen auf den Plan tritt. Schnell kommen dabei vierstellige Summen zusammen, die sogar die pers&#246;nliche Existenz gef&#228;hrden k&#246;nnen. Gleichzeitig wird es f&#252;r Betreiber kleiner wie gro&#223;er Blogs immer schwieriger, die unz&#228;hligen Fallstricke im <a href="http://klawtext.blogspot.com/2011/08/traurig-blogger-gibt-wegen-abmahnungen.html" target="_blank">Minenfeld von Urheberrecht</a>, Pers&#246;nlichkeitsrechten, Meinungsfreiheit und <a href="http://taz.de/Schadensersatz-wegen-Zitaten/!75590/" target="_blank">korrekter Zitierweise</a> zu &#252;berblicken. Bloggen, so scheint es, ist mittlerweile juristisches Minesweeper.</p>
<p>Was im Zuge dessen oft als erstes auf der Strecke bleibt, sind Spa&#223;, Schreibfreude und Unbeschwertheit &#8211; Motive, die f&#252;r viele private Autoren aber weiterhin der Hauptantrieb f&#252;r das regelm&#228;&#223;ige Publizieren im Netz sind. Vor wenigen Tagen warf daher wieder einer von ihnen das Handtuch – allerdings nicht ohne seinem &#196;rger &#252;ber die offenbar immer mehr um sich greifende &#8220;Abmahneritis&#8221; in einem letzten Blog-Beitrag zuvor geh&#246;rig Luft zu machen. </p>
<p>So schrieb <a href="http://stoersignale.stoer.de/2011/07/das-war-es-ich-bin-raus.html" target="_blank">Oliver St&#246;r auf St&#246;r-Signale</a>:</p>
<blockquote><p>Ich verf&#252;ge nicht &#252;ber die Zeit, die Mittel und die Ausdauer st&#228;ndig mit Rechtsanw&#228;lten zu korrespondieren, die absurde Forderungen f&#252;r geringste Verst&#246;&#223;e erheben. Solange die Rechtslage in Deutschland einen Privatmann in Existenzgefahr bringt, sobald er eine anwaltliche Abmahnung mit einer nicht ganz perfekten Formulierung beantwortet, sehe ich keine M&#246;glichkeit diese Seiten weiter im Netz zu belassen.</p></blockquote>
<p>Zugleich gab er seinen Abschied vom Bloggen bekannt. So schnell wollten wir Oliver aber dann doch nicht ziehen lassen und haben ihn gebeten, in einem Interview etwas mehr &#252;ber seine Beweggr&#252;nde zu erz&#228;hlen.</p>
<p><strong>Basic Thinking: Oliver, erst einmal vielen Dank, dass Du dir Zeit f&#252;r uns genommen hast. Dein erstes Blog-Posting stammt von 2002. Du geh&#246;rst also durchaus noch zu den Early Adoptern des sp&#228;teren Web-2.0-Booms. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?</strong></p>
<p>Oliver St&#246;r: Ich hatte damals bereits seit zwei Jahren eine eigene Webseite. Die habe ich noch mit der &#8220;Hand am Arm&#8221;, also mit Notepad auf Windows editiert. Damals entstanden die ersten Software-Werkzeuge, die das Bloggen m&#246;glich machten. Mich hat die M&#246;glichkeit fasziniert, mit diesen Werkzeugen, eine Webseite sehr einfach und schnell auf dem aktuellen Stand zu bringen. Ich war &#252;berzeugt, dass ist der richtige Weg, da die herk&#246;mmlichen Webseiteneditoren f&#252;r &#8220;normale&#8221; Menschen zu technisch waren.</p>
<p>Ob ich wirklich zum Urgestein z&#228;hle, na ich wei&#223; nicht. Inspiriert haben mich damals haupts&#228;chlich J&#246;rg Kantel (<a href="http://www.schockwellenreiter.de/" target="_blank">Der Schockwellenreiter</a>), Dave Winer (<a href="http://scripting.com/" target="_blank">Scripting News</a>), Ralf Zeigermann (<a href="http://zeigermann.com/cartoonist/" target="_blank">The Cartoonist</a>)  und majo (<a href="http://www.industrial-technology-and-witchcraft.de/" target="_blank">Industrial Technology and Witchcraft</a>). Bis auf majo, der letztes Jahr leider verstorben ist, sind alle noch aktiv.</p>
<p><strong>Wor&#252;ber hast du geschrieben? Gab es spezielle Themen, die dir besonders am Herzen lagen?</strong></p>
<p>Am Anfang habe ich &#252;ber alles und nichts geschrieben. Die <a href="http://stoersignale.stoer.de/" target="_blank">St&#246;r-Signale</a> waren ein buntes Sammelsurium von Netzfundst&#252;cken, Witzen, Verweisen auf interessante Artikel und Meldungen aus Wissenschaft, Technik und EDV.</p>
<p>Im Laufe der Zeit haben sich dann drei Ableger der St&#246;r-Signale entwickelt, die sch&#228;rfer fokussiert waren. Die <a href="http://apfelsignale.stoer.de/" target="_blank">Apfel-Signale</a>, in denen ich mich fast ausschlie&#223;lich mit dem iPhone befasst habe, dann <a href="http://cbuecherkiste.de/" target="_blank">Christians B&#252;cherkiste</a>, in dem mein Bruder haupts&#228;chlich &#252;ber klassische Literatur schreibt und die <a href="http://sportsignale.stoer.de/" target="_blank">Sport-Signale</a>, die mein Vater &#8211; Sportjournalist im Unruhestand &#8211; betreut hat.</p>
<p><strong>Und nun h&#246;rst du nach 9 Jahren schlagartig auf. Du hast, wenn ich das richtig gesehen habe, alle alten Beitr&#228;ge bis auf dein allererstes Posting entfernt. Dein letzter Beitrag schwankt zwischen Wehmut und einer Menge Wut im Bauch. Du schreibst, du h&#228;ttest in weniger als einem Jahr drei Abmahnungen bekommen. Worum ging es da und was hat das Fass am Ende f&#252;r dich pers&#246;nlich zum &#220;berlaufen gebracht?</strong></p>
<p>Genau genommen waren es nur zwei Abmahnungen. Dazu kam noch eine Schadenersatzforderung. Die Schadenersatzforderung und die zweite Abmahnung sind innerhalb einer Woche bei mir eingetroffen. Besonders die letzte Abmahnung hat mich veranlasst, die Weblogs aufzugeben. Erstens hatte mir der Gegner nur eine Frist von einem Tag zur Antwort gegeben. Zweitens war sie unbegr&#252;ndet. Und obwohl diese Forderung nach Auskunft meines Anwalts jetzt vom Tisch ist, bleibe ich zumindest auf meinen eigenen Anwaltskosten sitzen.</p>
<p><strong>Wie hoch war dein gesamter finanzieller Schaden &#8211; Stichwort Anwalts- und Abmahngeb&#252;hren?</strong></p>
<p>Bisher hat mich das Ganze etwa 1800 Euro gekostet. Die Forderung nach Schadenersatz ist aber noch offen. Da k&#246;nnen nochmal &#252;ber 1000 Euro dazukommen.</p>
<p><strong>Waren Abmahnungen f&#252;r dich fr&#252;her tats&#228;chlich weniger ein Thema als heute? Hat das Problem deiner Ansicht nach zugenommen? Wie sieht es in deinem Umfeld aus? </strong></p>
<p>Von 2002 bis 2010 hatte ich &#252;berhaupt kein Problem mit Abmahnungen. Inzwischen scheint das aber ein sehr lukratives Bet&#228;tigungsfeld &#8211; besonders f&#252;r Anw&#228;lte &#8211; zu sein. Wenn man im Netz nach einem Anwalt sucht, der einen im Fall einer Abmahnung vertritt, ist es relativ leicht jemanden zu finden. Also scheint die Nachfrage sehr gro&#223; zu sein.</p>
<p><strong>Was sagst du Bloggern, die Abmahnungen vermeiden wollen. Gibt es ein paar goldene Regeln oder ist man den Forderungen der Anw&#228;lte eigentlich schutzlos ausgeliefert? </strong></p>
<p>Eine goldene Regel Abmahnungen zu vermeiden gibt es meines Erachtens nicht. Dazu sind die &#8220;Verfehlungen&#8221; f&#252;r die man abgemahnt werden kann, zu zahlreich und f&#252;r den juristischen Laien nicht zu durchschauen. Was f&#252;r Tipps kann ich geben? Also: 1. Keine Bilder aus dem Netz verwenden. Es ist praktisch unm&#246;glich, nachzuvollziehen, wer welche Rechte an welchem Bild h&#228;lt. 2. Keine Zitate. Hier gilt das gleich wie f&#252;r Bilder. Selbst wenn ich eine Tageszeitung zitiere, kann es passieren, dass der Autor trotzdem abmahnen l&#228;sst. 3. Vorsicht bei Linksetzungen. Es gibt Seiten, bei denen in den Nutzungsbedingungen steht, dass ein Link nur nach ausdr&#252;cklicher schriftlicher Genehmigung erlaubt ist. Das war eine Zeitlang z.B. beim ADAC der Fall, obwohl dessen Bedingungen etwas entsch&#228;rft wurden.</p>
<p>Am besten verwendet man nur eigene Texte und eigene Bilder. Von Blogs mit Schwerpunkt auf Zitaten und Links wie z.B. beim Schockwellenreiter w&#252;rde ich Neulingen zumindest abraten.</p>
<p>Und eines noch: Das Blog bei einem Webhoster und mit einer Software betreiben, bei der man immer Zugriff auf alle Dateien hat. Als ich die erste Abmahnung bekommen habe, liefen die Blogs auf Typepad. Ich konnte dort an die &#8211; von mir hochgeladenen &#8211; Bilddateien nicht mehr herankommen. Das ist von Bedeutung, weil bei einer Abmahnung immer eine Unterlassungserkl&#228;rung dabei ist, in der man sich verpflichtet, die beanstandeten Bilder oder Texte gegen Zahlung einer Vertragsstrafe nicht mehr zu nutzen. Ich hatte jedoch gro&#223;e Schwierigkeiten, die Fotos vom Server zu l&#246;schen. Schlie&#223;lich musste der Support von Typepad alle Bilddateien l&#246;schen, was dort drei Tage gedauert hat.</p>
<p><strong>Was w&#252;rdest du raten, wenn die erste Abmahnung trotz aller Vorsicht im Briefkasten liegt? Wie sollte man sich verhalten? Welche Strategien haben dir geholfen beziehungsweise nicht geholfen?</strong></p>
<p>Das wichtigste ist hier: Keine Panik. Die Schreiben sind relativ scharf formuliert, die Fristen, die einem zur Reaktion gesetzt werden, extrem kurz. Also erstens tief durchatmen. Zweitens, die beanstandeten Bilder und/oder Texte unverz&#252;glich entfernen. Drittens einen Anwalt besorgen. Inzwischen gibt es schon Notdienste f&#252;r Abmahnungen, wobei die sich meist auf Filesharing-Abmahnungen beziehen. Dieser Anwalt &#252;bernimmt dann die Korrespondenz mit der gegnerischen Seite.</p>
<p>Man kann sich auch bei den Verbraucherzentralen beraten lassen. Da kommt es dann drauf an, wann die einen Termin freihaben und welche Frist man selbst gesetzt bekam. Auf keinen Fall sollte man dem gegnerischen Anwalt selbst antworten oder eine vorgefertigte Unterlassungserkl&#228;rung unterschreiben. Das hat mir auch die Verbraucherzentrale geraten.</p>
<p><strong>Wenn wir uns mit deinem heutigen Wissen wieder im Jahr 2002 bef&#228;nden – w&#252;rdest du angesichts dessen, was du erlebt hast, noch einmal mit dem Bloggen beginnen?</strong></p>
<p>Schwer zu sagen. Hinterher ist man immer schlauer. Im Moment, nein.</p>
<p><strong>Was entgegnest du jemandem, der heute sein eigenes Blog starten will? Machen oder doch lieber lassen?</strong></p>
<p>Wenn es ein rein pers&#246;nliches Blog ist, rate ich jedem dazu. Aber ich denke die Zeit der Blogs l&#228;uft &#252;ber kurz oder lang ohnehin ab. Heute sind Twitter, Facebook und Google+ die Werkzeuge der Wahl. In f&#252;nf Jahren &#8211; wer wei&#223;.</p>
<p><strong>Wie geht&#8217;s nun bei dir weiter? Wirst du dem Netz als Autor erhalten bleiben oder hast du die Nase f&#252;r immer voll?</strong></p>
<p>Wahrscheinlich kann ich meine Klappe nicht so lange halten. Das Schreiben liegt bei mir gewissermassen in der Familie. Als n&#228;chstes werde ich wohl meine alte Webseite wiederbeleben und mit meinen Fotos f&#252;llen. Ob ich nochmal ein Blog betreibe, das wei&#223; ich nicht.</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf; Karikatur: Oliver St&#246;r)</p>
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		<title>Immer mehr Sportler (lassen) bloggen und twittern &#8211; Alles f&#252;r den Fan?</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 09:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hayo Lücke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Personen]]></category>
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		<description><![CDATA[Also aus rein sportlicher Sicht war das vergangene Wochenende eine echte Entt&#228;uschung, oder? Da zelebriere ich am Freitagabend in Vorfreude auf das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fu&#223;ballm&#228;dels eine nette, kleine Grillparty und was passiert? Wir scheiden aus… auch wenn mir klar war, dass die Japanerinnen konditionell sicher nicht vorzeitig schlapp machen w&#252;rden, hatte ich doch damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-23470" title="angerer-twitter" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/angerer-twitter.jpg" alt="" width="500" height="428" /></p>
<p>Also aus rein sportlicher Sicht war das vergangene Wochenende eine echte Entt&#228;uschung, oder? Da zelebriere ich am Freitagabend in Vorfreude auf das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fu&#223;ballm&#228;dels eine nette, kleine Grillparty und was passiert? Wir scheiden aus… auch wenn mir klar war, dass die Japanerinnen konditionell sicher nicht vorzeitig schlapp machen w&#252;rden, hatte ich doch damit gerechnet, dass wir mit spielerischen Mitteln und vielleicht dem ein oder anderen technischen Kabinettst&#252;ckchen den Halbfinaleinzug perfekt machen k&#246;nnen. Da war aber der Wunsch Vater des Gedanken. Wir sind raus und wie hat <a href="http://twitter.com/#!/NAngerer/status/89980055622664192" target="_blank">Nadine Angerer bei Twitter</a> so sch&#246;n geschrieben: &#8220;Ich bin leer!!&#8221;</p>
<p>Wer unsere <em>Nummer 1</em> nach dem Spiel auf dem Rasen sitzen gesehen hat, wird sich denken k&#246;nnen, dass dieser eine Satz als Ausdruck f&#252;r ehrliche Gef&#252;hle war. Und noch eine Tatsache unterstreicht, dass der Torfrau das WM-Aus gar nicht schmeckt. Vor 24 Stunden hat sie den letzten Tweet &#252;ber ihr iPhone abgesetzt. Und das, obwohl gerade sie es w&#228;hrend der WM so gl&#228;nzend verstand, den Fans Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Daf&#252;r ein herzliches Dankesch&#246;n von meiner Seite. Auch an den DFB, der inzwischen nicht nur die <a href="http://twitter.com/#!/DFB_Team" target="_blank">A-Nationalmannschaft der M&#228;nner</a> &#252;ber Twitter bei L&#228;nderspielen begleitet, sondern <a href="http://twitter.com/#!/DFB_Frauen" target="_blank">auch die Frauen</a>. Und sonst?</p>
<p>Zweifelsohne entdecken immer mehr Sportverb&#228;nde und die Sportler selbst, dass Social-Media-Aktivit&#228;ten heutzutage ein kaum noch verzichtbares Marketinginstrument sind. Und dabei geht es gar nicht einmal in erster Linie um den Fan hinter dem Computer-Monitor selbst, sondern vor allem darum, den eigenen Namen in die Presse zu bringen und in diesem Zusammenhang den Marktwert zu steigern. Das wiederum k&#246;nnte interessant f&#252;r neue Sponsoren sein…</p>
<p>Formel 1-Fahrer Sebastian Vettel hat sich zum Beispiel von Eurosport vor den Karren spannen lassen und verfasst f&#252;r den franz&#246;sischen Sportsender an Rennwochenenden ab sofort <a title="Sebastian Vettel Blog bei Eurosport" href="http://de.eurosport.yahoo.com/formel-1/sebastian-vettel&quot;" target="_blank">eigene Blog-Eintr&#228;ge</a>. Ob er dabei selbst bloggt oder vielleicht doch eher sein Management, lasse ich mal dahingestellt. Eigene Eintr&#228;ge haben immer eine pers&#246;nlichere Note, wie ich finde. Deswegen bin ich beispielsweise auch kein Fan von <a href="http://www.facebook.com/Lira?sk=info" target="_blank">Lira Bajramajs Facebook-Profil</a>. Wenn es dort mal Eintr&#228;ge auf der Pinnwand zu lesen gibt, stammen die Nachrichten nicht von Lira selbst, sondern irgendwelchen Menschen aus ihrem Team. Sehr schade!</p>
<p>Wie man es besser machen kann, zeigt zum Beispiel das Beachvolleyball-Nationalteam um Katrin Holtwick und Ilka Semmler. Die beiden melden sich immer mal wieder in ihrem pers&#246;nlichen <a href="http://www.holtwicksemmler.de/blog" target="_blank">Blog</a> oder <a href="http://www.facebook.com/pages/Beachvolleyball-Nationalteam-Holtwick-Semmler/255227510113" target="_blank">Facebook-Account</a> zu Wort und posten rund um ihre Erlebnisse auf den Beach-Turnieren rund um den Erdball. Noch ein bisschen pers&#246;nlicher geht’s bei unserem hoffentlich neuen Tennis-Stern Sabine Lisicki zu. Sie zwitschert uns <a href="http://twitter.com/#!/sabinelisicki">bei Twitter</a> nicht nur <a href="http://twitpic.com/5npdu2">Fotos aus der Maske beim ZDF</a> und l&#228;sst andere pers&#246;nliche Einblicke zu. Das macht Spa&#223;, h&#228;lt die Fans bei Laune und dient einfach viel mehr dem eigentlichen Sinn und Zweck von Social-Media-Kan&#228;len.</p>
<p>Alle Twitter-Nutzer unter euch sollten &#252;brigens auf jeden Fall mal einen Blick auf <a href="http://www.tweeting-athletes.com" target="_blank">tweeting-athletes.com</a> werfen. Vielleicht ist ja auch euer Lieblingssportler dort schon gelistet und ihr k&#246;nnt ihm in Zukunft zumindest virtuell noch ein bisschen intensiver folgen als bisher. Und wenn ihr vielleicht noch Tipps f&#252;r mich habt, welchen Sportler man auf jeden Fall genauer im Blick behalten sollte, freue ich mich auf eure Tipps in der Kommentarbox.</p>
<p style="text-align: right;">(Hayo L&#252;cke)</p>
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		<title>Schweizer &#8220;Anti-PowerPoint-Partei&#8221; k&#228;mpft f&#252;r den Flipchart</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/07/05/schweizer-anti-powerpoint-partei-kampft-fur-den-flipchart/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 11:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ok-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich im Wintersemester 2001 an der Universit&#228;t Jena meine ersten holprigen Orientierungsversuche unternahm, hatten Notebooks in Seminarr&#228;umen, Bibliotheken und H&#246;rs&#228;len noch echten Seltenheitswert. Kaum einer meiner Kommilitonen tippte seine Notizen in einen mobilen Computer – und wer es tat, r&#252;ckte sich damit zielsicher in die Nerd- oder Angeberecke. Seminarvortr&#228;ge wurden mit – ja das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/upload/logo_de1.gif"><img class="alignright size-full wp-image-23441" title="logo_de" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/logo_de1.gif" alt="" width="293" height="324" /></a>Als ich im Wintersemester 2001 an der <a href="http://www.uni-jena.de/" target="_blank">Universit&#228;t Jena</a> meine ersten holprigen Orientierungsversuche unternahm, hatten Notebooks in Seminarr&#228;umen, Bibliotheken und H&#246;rs&#228;len noch echten Seltenheitswert. Kaum einer meiner Kommilitonen tippte seine Notizen in einen mobilen Computer – und wer es tat, r&#252;ckte sich damit zielsicher in die Nerd- oder Angeberecke. Seminarvortr&#228;ge wurden mit – ja das war vor zehn Jahren noch Standard – Folien und klassischen Projektoren gehalten. Da eine Folienkopie a) im Vergleich nicht gerade billig war und b) das Wechseln der labbrigen Plastikscheiben so manchen Referenten in seiner Sprache-Hand-Augen-Koordination ziemlich beanspruchte, hielten sich die meisten Seminarteilnehmer an die <a href="http://www.physik.uni-bielefeld.de/~schmid/Lehre/regeln.html" target="_blank">goldenen Regeln guter Referate</a> und setzten das visuelle Mittel der Folie nur &#228;u&#223;erst sparsam ein.</p>
<p>Kaum f&#252;nf Jahre sp&#228;ter war alles anders. Fast jeder hatte sich im Discounter seiner Wahl mit einem g&#252;nstigen Laptop versorgt und setzte ab sofort auf die Wunder der digitalen Pr&#228;sentation – oft zum Leidwesen der &#252;brigen Anwesenden. Was es da alles zu sehen gab, braucht sich in der Retrospektive nicht hinter Geschmacksentgleisungen wie Schulterpolstern, den (leider!) in der Renaissance befindlichen VoKuHiLa-Frisuren und dem ersten Ford Ka zu verstecken. Bei mindestens einem Vortrag im Semester hie&#223; fortan die Devise: Wenn PowerPoint es kann, dann muss es auch verwendet werden.</p>
<p>Gnade gab es selten. Alle sollten schlie&#223;lich sehen, dass man das letzte aus dem Microsoft-Tool herausgeholt hat. Ob <a href="http://www.rhetorik-seminar.ch/public/media/0059/globalizationaustria.ppt" target="_blank">Hintergr&#252;nde und Texte in knalligen Farben</a>, die unz&#228;hligen Wie-kann-ich-den-Inhalt-am-ungew&#246;hnlichsten-auf-die-aktuelle-Folie-fliegen-lassen-Effekte (gern auch mit Ton) oder blinkende und zur Sicherheit noch fett, kursiv sowie mit doppeltem Unterstrich auch f&#252;r den Brennglastr&#228;ger in der letzten Reihe ausreichend hervorgehobene &#220;berschriften – neben der gebotenen Vielfalt konnten die eigentlichen Inhalte fast schon vernachl&#228;ssigt werden und wurden es dann mitunter auch. Fast ebenso schlimm waren nur Mitstudierende, deren PowerPoint-Folien den kompletten Vortrag zur Sicherheit noch einmal als 1:1-Abschrift in Schriftgr&#246;&#223;e 16 auf gef&#252;hlten 140 Folien enthielten, die im 30-Sekunden-Takt durchgeklickt wurden oder diejenigen, deren Souver&#228;nit&#228;t durch hilflose Klickorgien beim Suchen des gerade ben&#246;tigten Stichpunktes arge Kratzer bekam.</p>
<p>Mittlerweile geh&#246;rt PowerPoint und alle damit verbundenen &#220;bel aber nicht mehr nur in Uni und Wirtschaft zum Standard, sondern darf selbst bei Silberhochzeiten und dem 80. Geburtstag von Opa nicht mehr fehlen. Kein Wunder, dass sich nun Widerstand regt – zwar nicht in Deutschland, aber in der Schweiz. Dort gibt es seit kurzem die erste <a href="http://anti-powerpoint-party.com/de" target="_blank">&#8220;Anti-PowerPoint-Partei&#8221; (APPP)</a>, die sich dem Kampf gegen den &#8220;PowerPoint-Zwang&#8221; verschrieben hat. Im Parteiprogramm hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>Wir wollen, dass die Anzahl der langweiligen PowerPoint-Pr&#228;sentationen auf der Erde abnimmt und der Durchschnitt der Pr&#228;sentationen spannender und interessanter wird. Denn die L&#246;sung ist da, aber keiner beachtet sie.</p></blockquote>
<p>Wie diese aussieht? Nach Meinung von Parteigr&#252;nder und Rhetoriktrainer Matthias P&#246;hm muss der gute alte Flipchart die F&#252;hrung in der Pr&#228;sentation erobern:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><object width="500" height="314"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/MUFsgcbTzKs?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="314" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/MUFsgcbTzKs?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>Nicht ganz uneigenn&#252;tzig hat er zuf&#228;llig auch gerade ein passendes Buch geschrieben, mit dem erkl&#228;rt wird, wie es am besten geht. Parteimitglieder erhalten &#8220;Der Irrtum PowerPoint&#8221; nat&#252;rlich zum Sonderpreis. Also alles nur eine riesige PR-Kampagne? Jein! Immerhin will P&#246;hm mit seiner Partei zur viertgr&#246;&#223;ten der Schweiz aufsteigen und auch an den Parlamentswahlen im Oktober teilnehmen. Und: Die APPP plant angeblich eine Volksabstimmung f&#252;r ein Verbot von PowerPoint und vergleichbarer Software w&#228;hrend Pr&#228;sentationen. Oder liebe <a href="http://www.titanic-magazin.de/" target="_blank">Titanic</a>-Redakteure, steckt ihr etwa dahinter?</p>
<p style="text-align: right;">(Christian Wolf)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer ist TabCo?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/09/wer-ist-tabco/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 08:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing PR]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[TabCo]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Reporter interviewt einen Besucher vor dem Geb&#228;ude in San Francisco, in dem Apple seine Entwicklerkonferenz WWDC abh&#228;lt, befragt ihn zu Apples iCloud. Pl&#246;tzlich ist der Besucher abgelenkt, denn am Himmel ert&#246;nt das Ger&#228;usch eines Flugzeugmotors und es erscheint eine Schrift am blauen Himmel: &#8220;Forget the Fruit&#8221; und &#8220;WhoisTabco.com?&#8221;. Die Umstehenden versuchen herauszufinden, wer die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-23250" title="TabCo" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/TabCo.jpg" alt="" width="500" height="286" /></p>
<p>Ein Reporter interviewt einen Besucher vor dem Geb&#228;ude in San Francisco, in dem Apple seine Entwicklerkonferenz WWDC abh&#228;lt, befragt ihn zu <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/06/apples-icloud-macht-den-dienst-dropbox-obsolet-itunes-match-die-musikpiraterie-an-sich/" target="_blank">Apples iCloud</a>. Pl&#246;tzlich ist der Besucher abgelenkt, denn am Himmel ert&#246;nt das Ger&#228;usch eines Flugzeugmotors und es erscheint eine Schrift am blauen Himmel: &#8220;Forget the Fruit&#8221; und &#8220;WhoisTabco.com?&#8221;. Die Umstehenden versuchen herauszufinden, wer die Botschaft geschrieben hat.</p>
<p>Etwas wirkt fingiert. Es ist der Reporter, der in Wahrheit in die Aktion involviert ist. Zumindest ist sein Video sp&#228;ter im offiziellen <a href="http://www.youtube.com/user/whoistabco" target="_blank">YouTube-Account</a> der Aktion zu finden. Die Werbeaktion und auch die Schrift am Himmel scheinen allerdings echt zu sein. Ich dachte zun&#228;chst an eine Computeranimation, aber mehrere Augenzeugen best&#228;tigen auf Twitter, dass sie die Botschaft selbst gelesen haben. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Skywriting" target="_blank">Dot-Matrix Skywriting</a> nennt sich die Technik, die zu Werbezwecken angewandt wird. Die Schrift besteht aus Rauch und verfliegt nach einiger Zeit. Hinter Tabco verbirgt sich laut der Website ein neuer Tablet-Hersteller. </p>
<p>Auf der beworbenen Website <a href="http://whoistabco.com/" target="_blank">WhoIsTabCo.com</a> stehen vor allem Fragen, aber auch <a href="http://whoistabco.com/mission.html">ein paar Werbebotschaften</a>: &#8220;Wer braucht ein neues Tablet? Ihr!&#8221; Und weiter:</p>
<blockquote><p>Erinnert ihr euch an den Aha-Moment, in dem ihr dieses Ding wirklich, wirklich, wirklich wolltet? Wir ja. Und das ist, was wir abliefern werden. Ihr werdet es sehen. Ihr werdet es wollen. Vertraut uns. Wir sind TabCo.&#8221;</p></blockquote>
<p>Viel mehr verraten die Macher nicht. Nur, dass das Geheimnis im Laufe des Sommers gel&#252;ftet werde. Und das der CEO ein richtig cooler Typ sei, der sogar auf dem College war. <a href="http://whoistabco.com/img/CEO.png" target="_blank">So</a> sieht er aus. Im <a href="https://twitter.com/#!/WeAreTabCo" target="_blank">Twitter-Account zur Aktion</a> antwortet man orakelnd auf einige Anfragen. Und dann wird die Botschaft doch noch ein wenig ironisch, nimmt den Personenkult aufs Korn und lehnt sich an den Roman &#8220;Die Welle&#8221; an:</p>
<blockquote><p>[Unser CEO] denkt gro&#223;e Gedanken und hat gro&#223;e Ideen. Einige davon sind ziemlich gut. Wir w&#252;rden ihm &#252;berall hin folgen. Und ihr solltet das auch! Bleibt mit uns in Verbindung!</p></blockquote>
<p>Nicht ausgeschlossen also, dass das alles eine Satire auf den Apple-Kult ist. Vielleicht von einem bereits bekannten Mitbewerber? Auf jeden Fall eine Marketingaktion, die uns neugierig gemacht hat. Wer, glaubt ihr, steckt dahinter? Hier das Video:</p>
<p><object width="500" height="314"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/S07KAn0ETjo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/v/S07KAn0ETjo?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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		<title>Bewiesen: Mac-Typen sind die gebildeteren (und spie&#223;igeren) Menschen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/04/26/bewiesen-mac-typen-sind-die-gebildeteren-und-spiessigeren-menschen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 08:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Hunch.com]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmt das, ihr Menschen da drau&#223;en: Mac-Typen sind die gebildeteren Menschen, fand Hunch.com heraus. Der soziale Empfehlungsdienst hat zwei Jahre lang seine Nutzer freiwillig Fragen &#252;ber sich beantworten lassen, darunter: &#8220;Bist du eher der PC- oder der Mac-Typ?&#8221; Genau ein Viertel ordnete sich dem Mac zu, etwas mehr als die H&#228;lfte beschrieb sich als PC-Typ. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://4.mshcdn.com/wp-content/uploads/2011/04/Mac-vs-PC-Infographic1000.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-22862" title="PCvsMac" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/PCvsMac.jpg" alt="" width="500" height="233" /></a></p>
<p>Nehmt das, ihr Menschen da drau&#223;en: Mac-Typen sind die gebildeteren Menschen, fand <a href="http://hunch.com/" target="_blank">Hunch.com</a> heraus. Der soziale Empfehlungsdienst hat zwei Jahre lang seine Nutzer freiwillig Fragen &#252;ber sich beantworten lassen, darunter: &#8220;Bist du eher der PC- oder der Mac-Typ?&#8221; Genau ein Viertel ordnete sich dem Mac zu, etwas mehr als die H&#228;lfte beschrieb sich als PC-Typ. 2.000 Fragen stellte Hunch zuf&#228;llig zur Auswahl und ver&#246;ffentlichte die Ergebnisse <a href="http://4.mshcdn.com/wp-content/uploads/2011/04/Mac-vs-PC-Infographic1000.jpg" target="_blank">jetzt in einer Infografik</a>. Die Antworten liefern ein detailliertes Bild &#252;ber die Unterschiede zwischen den beiden Nutzergruppen.</p>
<p>Mac-Nutzer sind demnach gebildeter und liberaler. 54 Prozent der PC-Typen haben mindestens ein vierj&#228;hriges Studium hinter sich; bei den Mac-Typen 67 Prozent. 58 Prozent der Mac-Typen aber nur 36 Prozent der PCs bezeichnen sich selbst als liberal. 42 Prozent der PC-Typen bevorzugt die seri&#246;sere Tageszeitung &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/" target="_blank">New York Times</a>&#8221; gegen&#252;ber der &#8220;<a href="http://www.usatoday.com/" target="_blank">USA Today</a>&#8220;. Bei Macs taten dies 69 Prozent. W&#228;hrend 74 Prozent der PCs am liebsten Hollywood-Filme sehen, bevorzugen 95 Prozent der Macs Independent-Filme. </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FxOIebkmrqs?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/FxOIebkmrqs?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>F&#252;r Macs muss es etwas ausgefallener sein</strong></p>
<p>Lieblingswebsites? Bei den PC-Typen die K&#228;tzchenfoto-Sammlung &#8220;<a href="http://icanhascheezburger.com/" target="_blank">I can haz Cheezburger</a>&#8220;, <a href="http://edition.cnn.com/" target="_blank">CNN.com</a> und <a href="http://gofugyourself.com/" target="_blank">Go Fug Yourself</a>. Bei den Macs <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">Huffington Post</a>, <a href="http://www.apartmenttherapy.com/" target="_blank">Apartment Therapy</a> und <a href="http://boingboing.net/" target="_blank">Boing Boing</a>. Bei den Sandwiches wird es sehr speziell. PC-Typen setzen auf das klassische Tunfisch-Sandwich, w&#228;hrend Macs ein Hummus-Sandwich oder eine Shawarma vertilgen. Aber: Bei Mac-Typen gibt es eine um 80 Prozent h&#246;here Wahrscheinlichkeit, dass sie Vegetarier sind als PC-Typen. F&#252;r den PC darf es schonmal Pepsi oder Jolt Cola sein, w&#228;hrend bei Mac-Typen das ausgefallenere San Pellegrino ganz oben auf der Liste steht.</p>
<p>Immerhin: W&#228;hrend 52 Prozent der Macs eine Vespa bevorzugen, w&#252;rden 69 Prozent der PC-Nutzer lieber mit einer Harley durch die Gegend rattern. Quintessenz: Mac-Typen suchen eher das Ausgefallenere, wollen um jeden Preis anders sein. So sehr, dass vieles, was sie bevorzugen, fast spie&#223;ig oder langweilig erscheint. Bei PC-Typen klingt es, als repr&#228;sentierten sie den Mainstream. Und das weder besonders originell noch besonders ausgefallen, einfach normal. Es bleibt dabei: PC-Typen und Mac-Typen sind unterschiedlich &#8211; und werden sich wohl f&#252;r immer in den Haaren liegen, wer der bessere ist.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ein Wiki enttarnt Guttenbergs Plagiate, 190.000 Facebook-Fans schw&#246;ren ihm die Treue</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/22/ein-wiki-enttarnt-guttenbergs-plagiate-190-000-facebook-fans-schwoeren-ihm-die-treue/</link>
		<comments>http://www.basicthinking.de/blog/2011/02/22/ein-wiki-enttarnt-guttenbergs-plagiate-190-000-facebook-fans-schwoeren-ihm-die-treue/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 10:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Vielmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Doktorarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Web k&#252;rzt den Namen eines Freiherrn: Karl-Theodor zu Guttenberg hat gestern in einer Wahlkampfrede angek&#252;ndigt, dauerhaft auf seinen Doktortitel zu verzichten. Der Bundesverteidigungsminister sprach von schweren Fehlern, die er bei der Anfertigung der Arbeit gemacht habe. Das Wiki GuttenPlag, das seine Doktorarbeit durchleuchtet hat, hat einen hohen Anteil daran, dass Guttenberg nun zur&#252;ckrudern muss. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22352" title="ProGuttenberg" src="http://www.basicthinking.de/blog/upload/ProGuttenberg.jpg" alt="" width="500" height="322" /></p>
<p>Das Web k&#252;rzt den Namen eines Freiherrn: Karl-Theodor zu Guttenberg hat gestern in einer Wahlkampfrede angek&#252;ndigt, dauerhaft auf seinen <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EC83C7CA62D234425B133FB7248E06C29~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Doktortitel zu verzichten</a>. Der Bundesverteidigungsminister sprach <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746888,00.html">von schweren Fehlern</a>, die er bei der Anfertigung der Arbeit gemacht habe. Das <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/">Wiki GuttenPlag</a>, das seine Doktorarbeit durchleuchtet hat, hat einen hohen Anteil daran, dass Guttenberg nun zur&#252;ckrudern muss. Gestern ver&#246;ffentlichten die Initiatoren einen Zwischenbericht. Das Web spaltet sich auf in Unterst&#252;tzer des Wikis und Guttenberg-Fans, die &#246;ffentlich zu ihm halten.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746888,00.html">Spiegel Online schreibt</a>, mit dem gestrigen Schuldeingest&#228;ndnis tausche Guttenberg Karriere gegen Doktortitel. Fraglich allerdings bleibt, ob Guttenberg so noch als Minister tragbar ist. <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Zwischenbericht">Im Zwischenbericht von GuttenPlag</a> ermittelten hunderte von Teilnehmern des Wikis Plagiate auf 271 Seiten oder 69 Prozent der Seiten der Doktorarbeit. Hiervon seien zum Zeitpunkt des Zwischenberichts 160 Seiten analysiert worden. Von den einzelnen Zeilen der davon analysierten Fundstellen haben sich 3521 der 16325 Zeilen als Plagiate herausgestellt, also 21,5 Prozent. </p>
<p><strong>Guttenberg-Anh&#228;nger wehren sich</strong></p>
<p>Auch die Art der Plagiate hat das Wiki genau unterteilt. Darunter 1.115 Zeilen Komplettplagiate aus anderen Quellen, 1.437 Zeilen verschleierte Plagiate, 410 Zeilen &#220;bersetzungsplagiate (w&#246;rtliche &#220;bersetzungen aus einem fremdsprachlichen Text), 121 Zeilen Bauernopfer und 438 Zeilen versch&#228;rfte Bauernopfer. Bei 8 Fragmenten wollten die Wiki-Initiatoren bislang keine Aussage treffen. Die Durchleuchtung der Arbeit dauere an. Unter Bauernopfer verstehen die Initiatoren, dass zwar eine Fu&#223;note angegeben wurde, diese sich aber auf einen unbedeutenden Teil des Originaltextes bezieht. W&#228;hrend dessen wurden andere Stellen des gleichen Textes ohne Kennzeichnung &#252;bernommen. Ein versch&#228;rftes Bauernopfer leitet eine Fu&#223;note mit &#8220;so auch&#8221; ein und suggeriert eine eigene Denkleistung, obwohl ein Plagiat vorliegt.</p>
<p>Ungeachtet dessen formieren sich auf Facebook Guttenbergs Fans, die dem Minister die Treue schw&#246;ren. Die eigens dazu <a href="http://www.facebook.com/ProGuttenberg">initiierte Seite</a> &#8220;Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg&#8221; hat zur Stunde mehr als 190.000 Fans. Hier bringen die Berf&#252;rworter Argumente wie &#8220;Macht nicht jeder mal Fehler?&#8221; oder &#8220;Gibt es nichts Wichtigeres?&#8221; ins Feld. Hier ein paar Beispiele im Originalton. J&#246;rg Sammler<a href="http://www.facebook.com/ProGuttenberg/posts/168667539848269"> etwa schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Jetzt heisst es durchhalten lieber Herr zu Guttenberg! (&#8230;) Diese Hetzjagd der letzten Tage und davor zeigt nur wie Schwach und armselig Ihre Gegner sind. Das man vor lauter Neid und Missgunst zu solchen Methoden greift ist typisch fuer diese Art von Politik.</p></blockquote>
<p>R&#252;diger Sch&#252;tze <a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=168667473181609&amp;id=100001017989082">f&#252;hrt an</a>:</p>
<blockquote><p>Hat Deutschland keine anderen Probleme??? Warum sucht die Opposition solange bis sie was angebliches gefunden hat, um den einen oder anderen guten unbequemen aber f&#228;higen Politiker aus dem Amt zu wippen?</p></blockquote>
<p>Frank Rothkegel <a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=168667499848273&amp;id=100001600900067">erg&#228;nzt</a>:</p>
<blockquote><p>Die die da so hetzen sollten sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen . In gewissen Kreisen werden doch zu 60 % alle Doktor arbeiten nicht mehr selber geschrieben. (&#8230;) Endlich mal ein Politiker der sein Fehler eingesteht ,das macht ihn noch sympathischer !!!</p></blockquote>
<p>Es sind fast ausnahmslos Eintr&#228;ge, die einem um Aufkl&#228;rung bem&#252;hten Betrachter bizarr und naiv vorkommen m&#252;ssen, im Rahmen einer &#246;ffentlichen Debatte aber zumindest interessant sind. Facebook etabliert sich zunehmend als Plattform f&#252;r Diskussionen. Gibt es nichts Wichtigeres als eine von Plagiaten durchsetzte Doktorarbeit? J&#252;rgen Kaube von der &#8220;FAZ&#8221; <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EFD4E1E1A128C4A388760CEE978C4A7A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">schreibt dazu</a>, <a href="http://twitter.com/#!/earl_piggot/status/39964707741761536">was</a> <a href="http://twitter.com/#!/mediummagazin/status/39806511135858688">vielen</a> <a href="http://twitter.com/#!/iunctio_de/status/39789100621889536">aus der Seele</a> <a href="http://twitter.com/#!/MassSingularity/status/39791831042637824">spricht</a>:</p>
<blockquote><p>Selbstverst&#228;ndlich gibt es Wichtigeres. Es gibt auch Wichtigeres als Steuerhinterziehung, Fahren im angetrunkenen Zustand, das Heraustelefonieren von Lustm&#228;dchen aus Untersuchungsgef&#228;ngnissen durch Ministerpr&#228;sidenten, Vulgarit&#228;t und was nicht noch alles. Soll man darum nicht mehr sagen d&#252;rfen, worum es sich handelt? Hier um T&#228;uschung gro&#223;en Stils, um Unehrlichkeit also.</p></blockquote>
<p>Ist jemand, der unehrlich war, seine Dozenten, seine Hochschule, ein ganzes Land mit seinem Titel &#8220;summa cum laude&#8221; get&#228;uscht hat, noch als Minister tragbar? Das war interessanterweise nicht die Frage, die sich die GuttenPlag-Initiatoren gestellt haben. Sie haben n&#252;chtern aufgelistet, durchleuchtet, genau aufgekl&#228;rt, in welcher Form bei der Anfertigung der Doktorarbeit &#8220;Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU&#8221; plagiiert wurde. Was nun mit diesen Ergebnissen geschieht, sollen andere bewerten: Journalisten, Parteigenossen, Opposition, die Kanzlerin, jeder f&#252;r sich. Die Pro-Guttenberg-Gruppe auf Facebook hat sich die Antwort schon gegeben. Sie h&#228;lt zu Guttenberg, obwohl sie get&#228;uscht worden ist.</p>
<p style="text-align: right;">(J&#252;rgen Vielmeier)</p>
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