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Archive for the ‘Personen’

Fake oder nicht? Bild von ‘iPad Mini’ im Netz aufgetaucht22.12.10

Normalerweise sagen Bilder mehr als Tausend Worte. Irgendwie mag ich aber nicht ganz glauben, was mir das Teaser-Bild demnach mitteilt. Falls ihr nicht ganz versteht, worauf ich hinaus will: Der junge Mann behauptet, in seiner linken Hand ein iPad zu halten und in seiner rechten – ein iPad Mini. Es gab zwar in letzter Zeit das eine oder andere Gerücht über eine neue - statt 9,7 nur 7 Zoll große – Version des Apple-Tablets. Bisher wurde aber weder eines in der freien Wildbahn gesichtet, noch hatte Jobs irgendwelche Missverständnisse darüber aufkommen lassen, was er von einem kleinen Bruder des iPad hält.

Anlässlich der im vergangenen Oktober verkündeten Rekord-Quartalszahlen polterte His Jobnes per Telefonkonferenz in die Ohren der Journalisten und in Richtung Konkurrenz: “Das ist nicht ausreichend, um großartige Tablet-Apps herzustellen”. Gemeint war die Größe von 7 Zoll bei Tablet-Displays. Und dann fügte er hinzu, diese Dinger seien zudem zu klein, um mit den Fingern leicht bedient werden zu können. Ich hatte seinerzeit die Frage aufgeworfen, ob dies ein Psycho-Trick sei, um die Mitbewerber zu verwirren oder gar zu entmutigen, nur um um dann doch selbst mit einem Siebenzoller um die Ecke zu biegen? (weiterlesen…)

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Yahoo killt ‘Delicious’: Wie ihr eure Bookmarks retten könnt und welche Alternativen es gibt17.12.10

Vor einigen Tagen machte die Meldung die Runde, dass der bereits seit einer ganzen Weile strauchelnde Internet-Veteran Yahoo vier Prozent seiner Belegschaft auf die Straße setzen würde. In einer Stellungnahme dazu hieß es: “Die heutige Personalentscheidung ist Teil einer anhaltenden Strategie, Yahoo bestmöglich für einen künftigen Ertragswachstum und eine Steigerung der Marge zu positionieren.” Was bis dahin offenbar niemand ahnte, wurde gestern bekannt und kann dem internen Yahoo-Slide entnommen werden, das ich für euch als Teaser-Bild eingefügt habe.

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sollen demnach einige von dem Konzern betriebene Angebote mit anderen verschmelzen (mittlere Spalte), weitere sollen ausgebaut und mit neuen Features aufgefrischt werden (rechte Spalte) und für einige wenige soll die Sonne zum letzten Mal untergehen, wie Yahoo es so schön euphemistisch ausdrückt. Ja, und davon betroffen ist neben (hierzulande) weniger bekannten oder sich bereits seit geraumer Zeit im Wachkoma befindenden Services wie “MyBlogLog“, “Yahoo Bookmarks“, “Yahoo Picks” oder “Alta Vista” auch “Delicious“. Wie John Gruber mit Bezug auf einen Yahoo-Insider berichtet, wurde bereits das gesamte Team des erst vor vier Jahren aufgekauften und bis zum heutigen Tag sehr populären Bookmark-Dienstes gefeuert. Die Seite ist zwar am heutigen Freitag noch erreichbar gewesen, All things Digital zufolge soll sie aber definitiv bald vom Netz genommen werden. Womit wir bei einer wichtigen Frage wären: Wie könnt ihr eure Bookmarks sichern und welche Alternativen zu Delicious gibt es im Netz? (weiterlesen…)

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Infografik verrät: ‘Wann ist die beste Zeit, um einen Blog-Post zu veröffentlichen?’10.12.10

Es soll ja Blogger geben, die ihre Artikel aus dem Grund schreiben, weil das auf sie eine karthasische, vielleicht sogar therapeutische Wirkung hat. Dann sind da jene, die entweder dafür bezahlt werden oder damit ihr Geld verdienen. Und dann gibt’s noch den ganzen Rest (nicht wertend gemeint), der einfach Spaß am Schreiben hat. Sie alle verbindet eine Gemeinsamkeit: Das mehr oder minder stark ausgeprägte Verlangen danach, dass die eigenen Artikel gelesen werden. Kommentiert werden. Gegebenenfalls sogar verlinkt werden.

Der US-Amerikaner Dan Zarrella (Bild rechts), ein recht populärer Experte für Social Media- und Viral-Marketing, über den ich euch im Zusammenhang mit Twitter schon einmal berichtet habe, hat sich zu diesem Umstand einige interessante Gedanken gemacht. Er wollte herausfinden, was ein Blogger aktiv tun kann, um diese Ziele zu erreichen. Oder um es in seinen Worten zu formulieren: “Wann ist die beste Zeit, um einen Blog-Post zu veröffentlichen?” Hierzu hat er, basierend auf 170.000 gebloggten Artikeln, eine Infografik erstellt. Ich habe sie nachfolgend für euch eingebunden, war in Bezug auf deren Größe aber etwas eingeschränkt. Wem sie nicht groß genug ist, kann sie sich auf der Hubspot-Seite noch einmal im XXL-Format anschauen. (weiterlesen…)

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Pew-Studie: Acht Prozent der surfenden Amis nutzen Twitter, dabei mehr Frauen als Männer09.12.10

Die Abteilung “Internet & American Life Project” des US-Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center hat sich in einer aktuellen Untersuchung zum ersten Mal ausschließlich dem Thema “Twitter-Nutzer in den Vereinigten Staaten” gewidmet. Hierzu wurden drei verschiedene, in den Monaten Oktober und November dieses Jahres vom eigenen Haus durchgeführte Studien (Omnibus Week 1, Omnibus Week 4, Tracking Survey) zu Grunde gelegt.

Ein aus ihnen herausgearbeitetes Ergebnis ist, dass acht Prozent derjenigen Amerikaner, die das Internet nutzen, auch beim dem Microblogging-Dienst angemeldet sind. Geht man davon aus, dass momentan schätzungsweise 240 Millionen Amis durchs Netz surfen (74 Prozent der US-Gesamtbevölkerung), entfallen davon auf Twitter knapp 19 Millionen (oder sechs Prozent der Über-18-Jährigen). Ist nun jemand überrascht, weil die Zahl geringer ausgefallen ist als gedacht? Tauchen wir nun etwas tiefer in die demografischen Sphären ab.

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VZ-Netzwerke: Mit virtuellem Telefondienst und ‘Kneipenfeature’ zum Nischen-Primus07.12.10

Clemens Riedl, der Chef der VZ-Netzwerke, hat dem Handelsblatt ein Interview gegeben, in dem sehr bemerkenswerte Sätze fielen. In Bezug auf Facebook sagte er beispielsweise, es gebe “keinen direkten Kampf gegen den globaler Spieler Facebook mehr”. Es ginge vielmehr darum, “eine profitable Nische im deutschen Markt zu besetzen” beziehungsweise sich auf diese zu beschränken, da Zuckerberg mit seinem Social Network ganz andere Ziele als die VZ-Gemeinschaft verfolge. “Es geht Facebook um den Angriff auf Google im Kampf um Nutzerdaten. Facebook will im Kern gar keine klassische Community mehr sein. Diesen Unterschied zu uns wollen wir weiter herausarbeiten.”

Wie dieses Ziel gelingen soll, hat er dem Handelsblatt auch gleich verraten:

Wir gehen nicht auf Inhalte wie zum Beispiel Myspace mit Musik. Das ist uns eine Nummer zu klein. Bei uns geht es um intensive Kommunikation für junge Leute in Deutschland. Als ersten Schritt starten wir in Kürze einen kostenlosen, virtuellen Telefondienst ähnlich wie bei Skype über unsere Plattformen. Der Nutzer kann festlegen, wie er von seinen Freunden erreicht werden will: ob per Sprache, Videotelefonat, Chat oder Mail. Wir wollen die Telefonnummer für VZ-Nutzer überflüssig machen.

Wie das Ganze nun im Detail aussieht, davon könnt ihr euch selbst überzeugen. Es steht nämlich ab sofort jedem VZ-Nutzer zur Verfügung. (weiterlesen…)

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‘Haptic Braille’ und ‘Touch Reader’: Zwei Design-Studien, die Sehbehinderten lesen helfen sollen06.12.10

Ich bin ja ein großer Fan von technischen Errungenschaften und Gadgets, die jenen unter uns das Leben erleichtern (sollen), die aufgrund einer Behinderung in vielen alltäglichen Situationen benachteiligt sind. Das hatte ich zuvor schon an mehreren Stellen erwähnt, zuletzt im Zusammenhang mit dem “Drop GPS”-System, das eine Konzept-Studie für eine Art Braille-Kompass war. Wie dieses, so richtet sich auch das “Haptic Braille” getaufte Helferlein an sehbehinderte Personen, teilt mit jenem aber leider auch die Gemeinsamkeit, dass es sich bislang nur um eine Studie handelt.

Zu bedauern ist es deswegen, weil die Idee wirklich gelungen ist und vielen Menschen neue Möglichkeiten erschließen würde. Mit dem mausähnlichen Gerät sollen blinde Menschen nach Willen des Designers Baek Kil Hyun nämlich befähigt werden, alle Bücher lesen zu können – nicht nur die in Braille-Schrift verfassten. Hierzu wird “Haptic Braille” einfach wie ein Handscanner über einen Seite gezogen, während eine an der Unterseite angebrachte Optik den Text “liest”, eine Zeichenerkennungssoftware (OCR) diesen analysiert und in Braille-Schrift “übersetzt”. Diese erscheint dann auf der Oberseite des Gadgets und kann von der Person in gewohnter Art mit der Fingern ertastet werden.      (weiterlesen…)

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Facebook reloaded: Zuckerberg verpasst Profil-Seiten neuen Anstrich06.12.10

Die eingefleischten Fans dürften es sicherlich schon wissen: Facebook hat die User-Profilseiten gepimpt. In einem Fernseh-Interview mit dem US-Nachrichtenmagazin 60 Minutes, das am gestrigen Sonntagabend ausgestrahlt wurde,  hat Mark Zuckerberg zusammen mit Chris Cox die nicht unerheblichen Veränderungen auf dem Social Network vorgestellt. Ich habe für euch die Aufzeichnung der Sendung nachfolgend eingebunden, zusammen mit einem Info-Clip, der euch die wichtigsten Neuerungen zusammenfasst.

Bei wem das neue Profil übrigens noch nicht freigeschaltet wurde, der sollte die Seite http://www.facebook.com/about/profile/ aufrufen und dort dann in der rechten oberen Ecke auf den grünen Button drücken. So könnt ihr die Neuerungen nämlich direkt selbst ausprobieren. Die Entwickler bei Facebook waren so nett, auch eine “Produkt-Tour” zu implementieren, die euch Schritt für Schritt durch die Features führt. Das erste betrifft die eure Vita… (weiterlesen…)

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Im Kopf und Kinderzimmer: Kamera-Einsatz im Web 2.0-Zeitalter03.12.10

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass ich hier auf Basic Thinking einen Artikel über die “ViconRevue” geschrieben habe. Es handelte sich dabei um eine mit Beschleunigungsmesser, Licht- und Infrarotsensor sowie einem ein Gigabyte großem Speicher ausgestattete Kamera, die alle 30 Sekunden ein Foto schoss während sie um den Hals ihres Besitzers baumelte. Sie war ursprünglich als Erinnerungsstütze für Alzheimerpatienten gedacht, wurde zweckentfremdet aber auch von Bloggern fürs “Lifelogging” genutzt, das Bloggen mittels Bilder. Warum erzähle ich euch das?

Die Idee des dritten Augen ist noch lange nicht tot und wird nun von einem Universitätsprofessor aus New York für eine, sagen wir mal etwas abgehobenere und Web 2.0-lastigere Aktion genutzt. Ein Jahr lang wird Wafaa Bilal nämlich jede Minute seines Lebens ein Bild schießen, dieses mittels eines umgeschnallten Computers in Echtzeit mit seinen GPS-Daten verbinden und auf seiner Website 3rd I veröffentlichen (siehe Teaser-Bild). Ach ja, hatte ich übrigens schon erwähnt, wo sich seine Fotokamera befindet? Bilal hat sie sich in seinen Hinterkopf “einpflanzen” lassen…? Schaut es euch an: (weiterlesen…)

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Wikileaks-Hosting: Amazon beugt sich politischem Druck – und kickt Plattform raus02.12.10

Amazon sorgte in der Vergangenheit immer wieder mal für Aufreger. Erinnert sei an die gelöschten negativen Bewertungen im Zusammenhang mit dem Windows 7-Vorverkauf, das Löschen von E-Books ohne Erlaubnis der Kindle-Kunden oder auch den nicht ganz astreinen Zugriff auf deren “Popular Highlights“. Jüngst kam auch noch der Vorwurf der unerlaubten Lockangebote im Zusammenhang mit dem hierzulande stattgefundenem “Cyber Monday“. Und jetzt, nur wenige Tage später, rappelt es schon wieder in der Kiste.

Grund ist dieses Mal ein Umstand, den ich zuvor noch gerne als gelungenen PR-Stunt bezeichnet hätte: das Hosting der Wikileaks-Seiten. Nachdem kurz vor der Veröffentlichung brisanter Diplomaten-Depeschen am vergangenen Sonntag ein Hacker die Whistleblower-Plattform mit einer DDOS-Attacke in die Knie gezwungen hatte, wurde bekannt, dass der Gründer Julian Assange sie nun auf Amazon-Servern beheimaten würde. Gestern war Wikileaks nun aber wieder “down” – allerdings nicht aufgrund einer erneuten Attacke, sondern weil der Online-Versandhändler die Plattform rausgekickt hatte. Offenbar auf politischen Druck hin, wie sich herausstellte.   (weiterlesen…)

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Dank Linsenarrays aus Glas: Beamer könnten bald viel kompakter werden – und günstiger01.12.10

Das letzte Mal, dass ich über den Kauf eines Beamers nachgedacht habe, war ganz spontan am “Cyber Monday“. Der Preis des Gerätes war verführerisch, aber ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich keinen ergattern konnte. Leider. Denn es handelt sich um ein Gadget, das ich gern hätte, aber nicht wirklich brauche – weshalb ich wohl auch künftig den Kauf immer weiter rausschieben werde, bis ich ein schickes Gerät mit zufriedenstellenden Features zu einem akzeptablen Preis erwische.

Letzterer, und damit komme ich zum eigentlichen Thema, könnte sich schon bald durch eine Errungenschaft deutlich verringern, die Jan Edelmann und seinem Team geglückt ist. Die Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik haben nämlich ein Verfahren entwickelt, mit dem sich flache, aus Tausenden identischer Mikrolinsen bestehende Linsenarrays aus Glas prägen lassen. Das war bisher an der mangelnden Präzision gescheitert, die bei der Herstellung vonnöten ist. Deshalb kommen in Projektoren stattdessen komplizierte Optiken zum Einsatz, die aus einer Anordnung mehrere hintereinander gesetzter Linsen bestehen. Diese benötigt aber nicht nur mehr Bauraum, die Zusammensetzung und Justierung der Linsen ist zudem recht zeitintensiv. Dadurch wird die gesamte Optik sehr kostspielig. (weiterlesen…)

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BlackBerry ‘Empathy’: Designstudie mit Gefühlsmesser und neuartiger Menüführung30.11.10

Design-Studien sind eine feine Sache. Auch wenn sie technisch häufig noch nicht umsetzbar sind, helfen sie Unternehmen dabei zu erkennen, was das Herz des Kunden begehrt und in welche Richtung sich ein künftiger Trend möglicherweise entwickeln könnte. Im Mobiltelefon-Bereich hatten zuletzt die Mozilla Labs mit ihrem Smartphone-Konzept “Seabird” für Aufmerksamkeit gesorgt, aktuell lenken die Designer Daniel Yoon und Kiki Tang diese auf ihr BlackBerry “Empathy” (siehe Teaser-Bild).

Neben der gewöhnungsbedürftigen Form stechen bei dem Konzept vor allem zwei Dinge hervor: die Menüführung und der kantige Ring, den ihr oben auf dem Daumen aufgesetzt seht. Er dient dazu, die “Körpersignale” - Herzschlag, Blutdruck, Körpertemperatur - seines Trägers zu sammeln und an das Smartphone zu senden, wo auf ihrer Basis dessen Befindlichkeit und “Emotionale Gesundheit” festgestellt wird. Das Telefon passt dann entweder seine Farbe oder die Klingeltöne entsprechend an, visualisiert die Werte in einer Tages- oder Monatsübersicht oder - wenn ich es richtig verstehe – nutzt diese dazu, um die persönlichen Kontakte über die Verfassung des Besitzers auf dem Laufenden zu halten. Automatisch, versteht sich. Bevor mich also jemand anruft, nachdem ich eine Minute zuvor einen Tobsuchtsanfall hatte, schickt er mir vielleicht lieber eine Mail. (weiterlesen…)

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Was ist eigentlich Social Media? – Diese Präsentation lässt keine Anfänger-Frage offen30.11.10

An Social Media scheiden sich bekanntlich die Geister, die Zahl der Gegner und Befürworter ist Legion. Erstgenannte subsumieren unter dem Begriff im harmlosesten Fall “Belangloses und viel Beschäftigung mit sich selbst” und nennen es in einem Atemzug mit “Klatsch und Tratsch”. Für die Fans hingegen ist es die bis dato elaborierteste Form der sozialen Interaktionen und Kollaboration im Internet. Als toleranter Mensch kann man sicherlich akzeptieren, dass es verschiedene Standpunkte und daraus resultierend unterschiedliche Meinungen zu dem Thema gibt. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass alle Beteiligten (zumindest ansatzweise) wissen, wovon sie reden. Und das ist, wie ich aus eigener Praxis weiß,  beileibe nicht immer der Fall.

Da nun aber nicht jeder die Zeit oder Lust hat, sich mit entsprechender Fachliteratur auseinanderzusetzen, in Eigenregie auf einschlägigen Seiten im Netz zu informieren oder gar spezielle Seminare zu besuchen, ist es schön, dass es Menschen wie Nicholas Lamphere gibt. Der Harvard-Dozent, Multimedia- und Webentwickler sowie Social Median hat im Rahmen eines Workshops eine sehr schöne Präsentation erstellt, in der er die Grundzüge von Social Media in einfachen (allerdings englischen) Worten erklärt und ihre wichtigsten Tools und Anlaufstellen im Netz zusammenträgt. Ich habe sie nachfolgenden für euch eingebunden, wer sie aber gerne im Vollbild-Modus genießen möchte, sollte dem obigen Link folgen. (weiterlesen…)

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‘Wissen-verändert-alles’: Telekom geht im Web 2.0-Stil auf Mitarbeiter-Fang29.11.10

Erinnert ihr euch noch an das “So schnell wird man Chef“-Viral des Versandhandelsunternehmens OTTO, das seinerzeit in Sachen Mitarbeiter-Recruiting neue Wege beschritt und damit einen Riesenerfolg feierte?  Nun setzt auch die Telekom auf eine unkonventionelle und “frische” Art der Arbeitnehmer-Gewinnung und hat zu diesem Zweck aktuell auf YouTube einen – leider etwas zu lang geratenen und irgendwie unfreiwillig komischen – Teaser gestartet.

Nachdem beim Betrachter zuerst der Eindruck erweckt werden soll, ihm würde ein Video für ein Vogel-Casting präsentiert, wird dieses plötzlich “gehackt” und ein sprechende Puppe erscheint. Diese versucht den User mit betont mysteriös klingender Stimme für ein Spiel zu gewinnen, bei dem er sein Wissen beweisen beziehungsweise auf die Probe stellen soll. Einige rätselhafte Andeutungen und Chiffren später wird klar, dass er die Landing-Page Wissen-verändert-alles besuchen muss, um herauszufinden, was hinter dem ganzen Spuk steckt. Folgt er dem Link, findet er sich vor der virtuellen Telekom-Zentrale in Bonn wieder und Niek Jan van Damme aus dem Vorstand des Magenta-Riesen offenbart ihm, dass er an einer interaktive Schnitzeljagd teilnehmen kann, an deren Ende ein Ausbildungsplatz bei dem Telekommunikationskonzern winkt (siehe Teaser-Bild). Hierzu müsse sich der User aber auf eine digitale Entdeckungstour durch die Konzernzentrale begeben und dabei Rätsel sowie Aufgaben lösen.  (weiterlesen…)

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Lies meine Rechte: Mit beschrifteter Unterwäsche gegen Nacktscanner26.11.10

Ich finde es immer wieder spannend mitzuverfolgen, in welch kreativer Form sich – friedlicher – Protest gegen unliebsame, oktroyierte Dinge manchmal manifestiert. Nehmen wir das aktuelle Beispiel “Nacktscanner”. Es liegt in der Natur dieser Sache, dass sie uns zwar nicht unter, aber doch bis zur Haut geht. Und wir vor den Sicherheitsbeamten am Flughafen einen ungewollten Strip hinlegen müssen. Im Januar dieses Jahres hatte sich ein von der Piraten Partei initiierter “Flashmob” daher beispielsweise das Ziel gesetzt, der Scan-Kontrolle zuvorzukommen und sich deswegen vorher schon halb nackig gemacht (Video nachfolgend).

Die beiden US-Amerikaner Tim Geoghegan und Matthew Ryan haben eine andere Idee, wie sie gegen die Körperscanner protestieren könnten. Oder um es etwas weniger blauäugig auszudrücken: wie sie den “Hype” nutzen und daraus für sich Publicity und Profit rausschlagen könnten. Es kam ihnen die zugegebenermaßen nicht ganz uninspirierte Idee, spezielle Unterwäsche herzustellen. Auf ihr ist das “Fourth Amendment” abgedruckt, der vierte Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der das Recht auf Schutz des amerikanischen Bürgers vor staatlichen Übergriffen enthält. Nun ist das für sich genommen schon nicht schlecht, wird aber dadurch noch besser, dass sie für den Druck Tinte benutzten, die kleinste Metall-Partikel enthält. (weiterlesen…)

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Japans Mobiltelefonierer setzen auf Höflichkeit: erst mailen, dann anrufen25.11.10

Andere Länder, andere Sitten. Das Sprichwort gilt sicherlich vor allem dann, wenn kulturell so unterschiedliche Länder wie Deutschland und Japan miteinander verglichen werden. Aktuelles Beispiel: Auf dem Blog Asiajin, das sich mit Internet-Trends in Asien beschäftigt, weist der Autor auf eine – nach meinem Empfinden – Kuriosität im Verhalten von japanischen Mobiltelefon-Nutzern hin, die der Marktforscher Ishare (Google Translate) herausgefunden hat.

Demnach setzt sich immer stärker die Höflichkeitsgeste durch, seinen Kontakten eine E-Mail zu schicken, bevor man sie auf ihrem internettauglichen Handy anruft. Inhalt der Mail? Die Frage, ob man die Person anrufen darf… Vor allem unter jungen Frauen sei diese Art des “Anklopfens” sehr verbreitet. Nachfolgend eine Auswahl der Gründe, die Ishare dafür zusammengetragen hat und die – kaum überraschend – sehr stark kulturell (insbesondere in Bezug auf Höflichkeit) geprägt sind: (weiterlesen…)

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