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Archive for the ‘Personen’

Lies meine Rechte: Mit beschrifteter Unterwäsche gegen Nacktscanner26.11.10

Ich finde es immer wieder spannend mitzuverfolgen, in welch kreativer Form sich – friedlicher – Protest gegen unliebsame, oktroyierte Dinge manchmal manifestiert. Nehmen wir das aktuelle Beispiel “Nacktscanner”. Es liegt in der Natur dieser Sache, dass sie uns zwar nicht unter, aber doch bis zur Haut geht. Und wir vor den Sicherheitsbeamten am Flughafen einen ungewollten Strip hinlegen müssen. Im Januar dieses Jahres hatte sich ein von der Piraten Partei initiierter “Flashmob” daher beispielsweise das Ziel gesetzt, der Scan-Kontrolle zuvorzukommen und sich deswegen vorher schon halb nackig gemacht (Video nachfolgend).

Die beiden US-Amerikaner Tim Geoghegan und Matthew Ryan haben eine andere Idee, wie sie gegen die Körperscanner protestieren könnten. Oder um es etwas weniger blauäugig auszudrücken: wie sie den “Hype” nutzen und daraus für sich Publicity und Profit rausschlagen könnten. Es kam ihnen die zugegebenermaßen nicht ganz uninspirierte Idee, spezielle Unterwäsche herzustellen. Auf ihr ist das “Fourth Amendment” abgedruckt, der vierte Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der das Recht auf Schutz des amerikanischen Bürgers vor staatlichen Übergriffen enthält. Nun ist das für sich genommen schon nicht schlecht, wird aber dadurch noch besser, dass sie für den Druck Tinte benutzten, die kleinste Metall-Partikel enthält. (weiterlesen …)

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Japans Mobiltelefonierer setzen auf Höflichkeit: erst mailen, dann anrufen25.11.10

Andere Länder, andere Sitten. Das Sprichwort gilt sicherlich vor allem dann, wenn kulturell so unterschiedliche Länder wie Deutschland und Japan miteinander verglichen werden. Aktuelles Beispiel: Auf dem Blog Asiajin, das sich mit Internet-Trends in Asien beschäftigt, weist der Autor auf eine – nach meinem Empfinden – Kuriosität im Verhalten von japanischen Mobiltelefon-Nutzern hin, die der Marktforscher Ishare (Google Translate) herausgefunden hat.

Demnach setzt sich immer stärker die Höflichkeitsgeste durch, seinen Kontakten eine E-Mail zu schicken, bevor man sie auf ihrem internettauglichen Handy anruft. Inhalt der Mail? Die Frage, ob man die Person anrufen darf… Vor allem unter jungen Frauen sei diese Art des “Anklopfens” sehr verbreitet. Nachfolgend eine Auswahl der Gründe, die Ishare dafür zusammengetragen hat und die – kaum überraschend – sehr stark kulturell (insbesondere in Bezug auf Höflichkeit) geprägt sind: (weiterlesen …)

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Yasni und 123people begeben sich auf Vermissten-Suche24.11.10

Erinnert ihr euch noch an die Band Soul Asylum und das fantastische Lied “Runaway Train” (Falls nicht, hier der Clip-Link). Darin beziehungsweise in dem dazugehörigen Video geht es um Kinder und Jugendliche, die in den USA täglich als vermisst gemeldet werden. Es sollte die Öffentlichkeit für deren Schicksale sensibilisieren und hatte in vereinzelten Fällen offenbar tatsächlich dazu geführt, dass Kinder wiedergefunden und zu ihren Familien zurückgebracht werden konnten. Ich bin mir nicht sicher, ob es der Popularität des Songs geschuldet war. Aber im selben Jahr (1992) kam im deutschen Fernsehen zuerst die Sendung “Bitte melde dich“, dann “Spurlos” und schließlich “Vermisst” auf, allerdings ohne die Beschränkung nur auf vermisste Minderjährige. Und jetzt, so viele Jahre nach “Runaway Train” scheint das Internet sich für das Thema zu interessieren – namentlich in Form der Personensuchmaschinen 123people und Yasni.

Beide haben am heutigen Dienstag fast zeitgleich entsprechende Pressemitteilungen verschickt, in denen darauf hingewiesen wird, dass die “größte Personensuchmaschine [...] den Verein ‘Hilfe für Opfer von DDR-Zwangsadoptionen e.V.’ bei der Zusammenführung von zerrissenen Familien” unterstützt beziehungsweise “Unter www.vermisste-finden.de [...] ab sofort 15.000 Vermisstenanzeigen nach Name und Stichwort durchsucht werden” können. Toller Service, möchte man meinen. Immerhin kennen wir ja Fälle wie den von John Watson oder Dirk Pratt, in denen die Väter über 20 Jahre nach ihren Töchtern suchten – und sie schließlich auf oder besser über Facebook fanden. Man kann das Ganze aber auch etwas kritischer sehen. (weiterlesen …)

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‘Blow Things Up’: Ein ‘bombastisches’ Spiel für Zwischendruch23.11.10

Wie der eine oder andere von euch vermutlich weiß, bin ich ein großer Freund kleiner (Browser-)Spiele für die Pause zwischendurch. Erinnert sei beispielsweise an “Must Pop Words” oder “Destroy the Web“. Jetzt habe ich wieder eine kleine Perle entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte: “Blow Things Up”. Das Spiel wurde von Rob Donkin programmiert und seine Handlung ist – typischerweise für diese Kategorie – schnell erklärt. Allerdings gebe ich zu, dass sie in der momentanen, politischen Situation einigen vielleicht als nicht ganz politisch korrekt erscheint.

Wie ihr auf dem obigen Teaser-Bild erkennen könnt, geht es darum, mittels kleiner Bömbchen “Gebäude” zum Einsturz zu bringen, auf denen sich ballähnliche, einäugige Viecher befinden. Dabei sind die gelben die “Guten” und die roten, wie die Teufelshörner andeuten sollen, die “Bösen”. Es gilt nun, die von Level zu Level variierenden Anzahl von Sprengkörpern so zu platzierenden, dass die einen über den Jordan gehen und die anderen bleiben. Ansonsten ist das Spiel verloren. Wer das (iPhone-)Spiel “Glass Tower” kennt, weiß um die Schwierigkeit, Gebäude unter diesen Bedingungen zum Einsturz bringen zu müssen. Am Anfang ist das hier noch relativ einfach, ab Level 16 wird es dann etwas anspruchsvoller. Ich war so frei und habe das Spiel für euch nach dem More-Tag eingebunden, so dass ihr es gleich ausprobieren könnt. (weiterlesen …)

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Beatles For Sale: Musik der legendären Pilzköpfe ab sofort auch bei iTunes erhältlich16.11.10

Sind die Tage etwa vorbei, in denen Apple eine große Ankündigung für eine an sich kleine Sache machen konnte, und bei der wartenden Menge trotzdem Begeisterungsstürme auslöste? Es sieht fast so aus, wenn man sich die vielen Artikel der Kollegen und die darunter zu findenden Kommentare durchliest. Heute sollte ein Tag sein, den wir nicht vergessen würden, heißt es noch immer auf der Homepage des Unternehmens - und vielleicht hat Apple das sogar geschafft. Bei manch einem allerdings im negativen Sinn.

Nicht wenige hatten nämlich erwartet, um zehn Uhr Ortszeit etwas Sensationelles präsentiert zu bekommen. Etwas wie die Möglichkeit, bei iTunes erworbene Musik (und Filme) künftig über die Cloud streamen zu können. Die Gerüchte, dass dies eines Tages möglich sein sollte, kursieren ja bereits seit Apple Mitte 2009 den Bau der vermeintlichen “Cloud-Fabrik” in Catawba County begonnen hatte. Aber Pustekuchen. Stattdessen kommen Oldie-Fans auf ihre Kosten. Offensichtlich galten die aus Cupertino kommenden Ankündigungen nämlich dem Umstand, dass sich Apple mit den Inhabern der Rechte an den Beatles-Songs einigen konnte und diese nun endlich auch bei iTunes verfügbar sind.  (weiterlesen …)

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Arbeiten bei Google hat viele Vorteile, aber erzählt nichts davon der Presse!12.11.10


Wo würdet ihr lieber arbeiten, bei Google oder bei Yahoo? Bevor ihr antwortet, lest bitte diese Zeilen. Bereits am Dienstag war durchgesickert, dass Google allen seinen Mitarbeitern ein sehr nettes Weihnachtsgeschenk macht:

  • 1.000 US-Dollar auf die Hand als Weihnachtsbonus
  • Die Steuern für die 1.000 Dollar dafür übernimmt Google. Es gibt das Geld also netto.
  • Mindestens 10 Prozent Gehaltserhöhung ab dem 1. Januar 2011
  • Die Chance auf weitere, leistungsabhängige Gehaltserhöhungen
  • Zusätzlich wird der ansonsten fällige Jahresbonus aufgeteilt und ins Grundgehalt integriert, statt wie bisher am Jahresende ausgezahlt. Gut, ob das nun zwingend ein Vorteil ist, muss jeder für sich entscheiden. Viele Angestellte hatten den Wunsch zumindest geäußert, es dürfte repräsentativ für die Mehrheit stehen.

Das teilte Google-Chef Eric Schmidt den Mitarbeitern in einem internen Rundschreiben mit. Die guten Nachrichten betreffen alle Google-Mitarbeiter weltweit. Allein die Gehaltserhöhung dürfte den Suchriesen mal eben 1 Milliarde US-Dollar extra kosten, hat “The Business Insider” hochgerechnet. (weiterlesen …)

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RockMelt: Ein neuer ‘Sozialer Browser’ für die Social Network-Generation08.11.10

Nutzt oder kennt jemand von euch Flock? Für jene, die dabei am ehesten an ein zugespitztes Stück Holz denken, kurz zur Info: Flock ist ein im Jahre 2007 entwickelter, mittlerweile auf der Chromium-Codebase basierender “Social Web Browser”. Den inflationär genutzten Zusatz “social” verdient er sich durch den Umstand, dass er ”für Facebook und Twitter entwickelt” wurde, die Nutzung der Netzwerke also nicht nur ermöglicht, sondern zudem vereinfachen soll. Bisher scheint sich Flock trotz der guten Grundidee aber noch nicht der allergrößten Popularität bei den Nutzern zu erfreuen, weshalb sich nun einige Ex-Netscape-Gründer anschicken, es besser zu machen.

RockMelt heißt ihr Projekt und ist am vergangenen Wochenende in die geschlossene Beta-Phase eingetaucht. Leider habe ich noch keine Einladung für einen Zugang erhalten und kann euch somit nicht mit einem persönlich Testbericht erfreuen. Das ist in diesem Fall aber etwas leichter zu verkraften als sonst. Denn es existiert nicht nur ein sehr anschauliches Video, das RockMelt in Aktion zeigt, sondern auch eines des US-Tech-Gurus Robert Scoble, der den Browser unter die Lupe genommen und dessen Entwicklern auf den Zahn gefühlt hat. Ihr solltet aber die Popcorn-Tüte und kalte Getränke in Reichweite haben, denn sein Video-Interview dauert gute 20 Minuten. Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich, dass mein geschätzter Kollege Martin von Netzwertig zu den glücklichen Early Adoptern zählt, die den Browser bereits testen konnten. (weiterlesen …)

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Facebook pimpt ‘Places’: Rabatt-Aktionen sollen Foursquare und Co. das Fürchten lehren04.11.10

Wer gestern Abend auf Twitter unterwegs war, dürfte es kaum verpasst haben. Gefühlte 100 Prozent der IT-Branche berichtete über die Neuerungen, die Mark Zuckerberg auf dem Facebook Mobile Event vorstellte. Eines nehme ich aber direkt vorweg: Das durch die Gerüchteküche wandernde, eigene Smartphone des Social Network wurde nicht präsentiert. Aber dafür gab es einen anderen Kracher: Eine aufgebohrte Version des hauseigenen Geolocation-Dienstes “Places“, die Anbieter wie Foursquare und Gowalla, aber auch Groupon das Fürchten lehren wird.

“Places” gestattet es Business-Treibenden nämlich künftig, User gezielt mit Angeboten zu ködern. Wird die Applikation gestartet und die Orte in der Umgebung angezeigt, weisen spezielle Icon auf teilnehmende Partner und deren Sonderaktionen hin. Findet der User eine davon interessant, kann er sie sich mit zwei Mausklicks “sichern”, zum Laden rennen und dort einfordern, indem er den Deal auf seiner App vorzeigt. Nachfolgend ein Video das demonstriert, wie das im Real-Life funktioniert: (weiterlesen …)

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Facebook: Woran sich narzisstische User erkennen lassen – angeblich02.11.10

Über die Selbstdarstellung von Usern in Sozialen Netzwerken haben wir hier auf dem Blog schon das eine oder andere geschrieben. Nun kommt noch ein weiteres Kapitel hinzu. Die US-amerikanische Psychologin Soraya Mehdizadeh behauptet nämlich, anhand der Art und Regelmäßigkeit, mit der User ihre Postings auf Facebook verfassen, Rückschlüsse auf ihre Persönlichkeit ziehen zu können. Genauer gesagt soll sie eigenen Angaben zufolge imstande sein, das Narzissmus- und Selbstwertgefühl-Level eines Nutzers des Netzwerkes bestimmen zu können.

Für ihre Untersuchung erhielt sie von 100 College-Studenten freien Zugang zu deren Facebook-Accounts. Sie analysierte dann zunächst, wie oft Fotos mit den Kontakten geteilt, Einträge an der Pinnwand hinterlassen oder Statusupdates gepostet wurden. Zusätzlich dazu wertete sie aus, wie oft sich die Studenten in ihren Account einloggten und wie lange sie pro Session online blieben. In einem zweiten Schritt erfasste sie mittels des sogenannten Narzisstischen Persönlichkeitsinventars sowie der Rosenberg-Self-Esteem-Skala die beiden Persönlichkeitsmerkmale der Teilnehmer. Und basierend auf den Ergebnissen beider Messungen zog sie dann ihre Schlüsse: (weiterlesen …)

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Irrelevanz – der Hauptgrund, warum auf Facebook ‘entfreundet’ wird06.10.10

“Sei relevant!” – Was nach einer PR- oder Marketing-Maxime klingt und es wohl auch mittlerweile ist, stammte ursprünglich von dem Briten Herbert Paul Grice und bezieht sich auf die zwischenmenschliche Kommunikation beziehungsweise Konversation. Damit wollte der Sprach-Philosoph im Kern ausdrücken, dass wir uns nur mit solchen Gesprächsbeiträgen einbringen sollten, die für Zweck und Richtung eines Gesprächs von Bedeutung sind. Allerdings setzt das voraus, dass bereits ein gemeinsames Thema existiert, das von allen Konversationsteilnehmern als relevant, sprich diskussionswürdig eingestuft wird. Dass dem natürlich nicht immer so ist, wissen wir alle. Dass es aber der Hauptgrund ist, warum Freunde bei Facebook “entfreundet” werden, dürften wohl einige nur geahnt haben. Ein Doktorand von der University of Colorado Denver hat dies nun wissenschaftlich nachgewiesen.

Hierzu hat er über 1.500 Facebook-User nach den Gründen befragt, warum sie eine “Freundschaft” auf dem Social Network wieder beendet haben. Immerhin 57 Prozent von ihnen gaben an, dass dies aufgrund von “Online-Aktivitäten” (im Gegensatz zu irgendwelchen Handlungen im Real Life) geschehen sei. Platz Eins unter den Beziehungskillern nahmen dabei sinnlose, irrelevante Postings ein – vor allem dann, wenn sie von einer Person in hoher Zahl verschickt wurden. Es sagt einem ja eigentlich der gesunde Menschenverstand, dass Angaben zur morgendlichen Körperhygiene oder der x-te Post zur Lieblingsserie entweder nie eine Bedeutung für andere hatte, oder diese durch die vielen Wiederholungen verliert. Das scheinen aber einige nicht zu verstehen. Zumindest so lange nicht, bis sie eben geblockt werden. (weiterlesen …)

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GEMA-Allianz klagt gegen YouTube – und die Franzosen sind weiterhin dabei02.10.10

Der Streit zwischen der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) und YouTube in Deutschland geht in die nächste Runde. Die Rechteverwerter kündigten am gestrigen Donnerstag an, gemeinsam mit amerikanischen und europäischen Partnern nun beim Hamburger Landgericht Klage gegen das Videoportal zu erheben. Im August waren sie mit dem Versuch gescheitert, eine einstweilige Verfügung gegen die Google-Tochter zu erwirken. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich die Internetplattform in Frankreich mit dem dortigen Urheberrechtsverband „Société des Auteurs, Compositeurs et Éditeurs de Musique“ (SACEM) auf einen Lizenzvertrag geeinigt hat.

Allerdings bedeutet das keineswegs, dass die GEMA nun einen Verbündeten im Prozess gegen das YouTube verloren hat. „Die Einigung zwischen der SACEM und übrigens auch der italienischen SIAE und YouTube hat mit Deutschland überhaupt nichts zu tun“, sagt Bettina Müller, die Pressesprecherin der deutschen Verwertungsvereinigung. „Beide Gesellschaften sind keineswegs aus der Allianz ausgeschieden.“ Vielmehr sei es so, dass das Portal mit den einzelnen Verbänden Lizenzabkommen im jeweiligen Land abschließe. YouTube zahle nun an die SACEM für die in Frankreich aufgerufenen Videos. Für das französische Repertoire, das über die Plattform in Deutschland abgerufen werde, erhalte sie jedoch weiterhin nichts. Deswegen würden sie und die italienische Urhebervereinigung eben auch in Deutschland klagen wollen. (weiterlesen …)

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Zufallszahlen-Generator: Mittels ‘Quanten-Fluktuationen’ zur perfekten Verschlüsselung30.09.10

“Praktisch wie aus dem Nichts.” – So könnte schon bald eine neue technische Errungenschaft völlig zufällige Zahlenfolgen generieren. Diese spielen etwa im Bereich der Kryptologie eine wichtige Rolle, wo es darum geht, technische Verfahren für die Informationssicherheit zu entwickeln. Bislang werden diese Kombinationen aus Zahlen entweder durch Computer-Algorithmen oder mithilfe sogenannter verschränkter Ionen erstellt. Erstere sind aber zu unsicher, letztere zu teuer und langsam. Nun ist es dem deutschen Wissenschaftler Christian Gabriel vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) in Erlangen aber gelungen, eine Art Mikrofon zu bauen, mit dem – und ab hier wird’s jetzt etwas spacig – die zufälligen Quanten-Fluktuationen im Vakuum abgehört, diese Geräusche an einen Laser weitergegeben und in entsprechende Zahlenfolgen umgewandelt werden können.

Bei besagten Fluktuationen handelt es sich vereinfacht dargestellt um das ebenso plötzliche Auftauchen wie Verschwinden virtueller Teilchen-Paare. Virtuell sind sie deshalb, weil sie zwar in Wechselwirkung mit anderen Teilchen treten können und somit einen kurzlebigen Zwischenzustand einnehmen. Dieser ist aber so kurz, dass sie nach außen für den Forscher niemals sichtbar sind. (weiterlesen …)

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Googles Blick in die Zukunft: Bannerwerbung in 5 Jahren sozialer, interaktiver, intelligenter29.09.10

Auf der Marketingkonferenz IAB Mixx in New York hat der Google-Manager Barry Salzman der Online-Bannerwerbung eine große Zukunft vorausgesagt. Vor allem aber werden die virtuellen Anzeigen nach der Vision des Experten schon in fünf Jahren nicht mehr viel mit den heute meist statischen Online-Reklametafeln zu tun haben. Kurz gesagt: die „display ads“ werden sozial, interaktiv und intelligent. Und das Hauptmedium, auf dem sie erscheinen, wird der immer noch wachsende Markt der Smartphones sein.

Der „soziale“ Aspekt liegt in der Ausrichtung auf Social Media. Nach Salzmans Prognose werden 2015 bereits satte 75 Prozent der Anzeigen vom heute meist passiven Betrachter kommentiert und an Freunde weitergeleitet werden können. So wie es heute schon bei Nachrichten oder Videos üblich ist. Ebenfalls wird es möglich sein, benachrichtigt zu werden, wenn weitere ähnliche Inhalte zur Verfügung stehen. (weiterlesen …)

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Steve Ballmer im Interview: Antworten zu Ruhestand, Windows Phone 7 und Bing29.09.10

Am Rande der alljährlich Microsoft-Mitarbeiter-Vollversammlung in Seattle, die am gestrigen Dienstag stattfand, hatte der Konzern-Boss Steve Ballmer ein paar Minuten Zeit gefunden, um Basic Thinking in einem Interview einige Fragen zu beantworten. - Ja, schön wär’s. Toller Traum. Er hat zwar in der Tat Rede und Antwort gestanden, aber den Vor-Ort-Kollegen von The Seattle Times. Für mich aber kein Grund, euch die interessantesten Aspekte des Gesprächs vorzuenthalten und quasi aus zweiter Hand zu servieren. Wenngleich ich vorwegnehmen muss, dass Ballmer zwar viel gesagt hat, ein beträchtlicher Teil davon aber erwartungsgemäß stark Marketing-durchtränkt war.

Die Frage, die sicherlich viele von euch – vor allem die, die Ballmer für die vermeintlich schlechte Unternehmensführung verantwortlich machen - am meisten beschäftigen dürfte, lautet: Wann räumt er den Chef-Sessel? Und die erste Antwort ist eine, die man erwarten könnte: “Ich weiß es nicht”. Und dann: “Außerhalb meiner Familie ist das Unternehmen mein Baby. Und ich will sichergehen, dass es sich bester Gesundheit erfreut, wenn ich gehe.” Es darf also angenommen werden, dass Ballmer entweder gegangen werden  oder von einer Krankheit ausgebremst werden muss. Ansonsten dürfte er noch eine ganze Weile an Bord bleiben. (weiterlesen …)

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Vom Jäger zum Gejagten: Abmahn-Kanzlei wegen 4chan im Visier der Datenschützer28.09.10

Wie die BBC aktuell berichtet, sind in Großbritannien auf sehr unkonventionelle Art und Weise User an den Pranger gestellt worden, die Pornofilme im Netz angeblich illegal angeboten und getauscht haben sollen. Ihre Namen und Adressen wurden kurzerhand im Internet veröffentlicht. Neben diesen Daten der etwa 5.300 Betroffenen wurden zusätzlich die Filme namentlich aufgeführt, die sie konsumiert und geteilt haben sollen. Allen unfreiwillig Entblößten ist gemein, dass sie Kunden von Sky Broadband sind, einem Internetdienstanbieter des britischen Fernsehsenders Sky. Allerdings liegt die Sache etwas anders, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Die Aktion richtet sich nämlich nicht in erster Linie gegen die vermeintlichen Cyber-Kriminellen, sondern gegen die vermeintlich “Guten”.

Erstellt wurde die Liste nämlich von der mittlerweile selbst wegen unberechtigter Anschuldigungen und Forderungen ins Zwielicht geratenen Abmahn-Anwaltskanzlei ACS: Law, die sich auf die strafrechtliche Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in den Bereichen Musik und Film spezialisiert hat. Erst vor wenigen Tagen sind E-Mails der dort tätigen Juristen ins Netz gesickert, die offenbarten, wie viel die erwischten und abgemahnten Sünder an die Kanzlei bezahlen müssen, welche Summe dort einbehalten wird und was für ihre Klienten – also die Rechteinhaber – übrig bleibt. Wer sich dafür interessiert, findet bei unseren Kollegen von Gulli weitere Details. Und inmitten dieser Mails befand sich auch besagte Liste. (weiterlesen …)

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