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Archive for the ‘Marketing PR’

Ing Diba und die Wurst: Keine Angst vor Facebook11.01.12

Was hat eine Bank eigentlich mit Wurst und Fleisch zu tun? Wenig, sollte man meinen. Alles, so der Eindruck, wenn man gerade die Facebook-Seite der Ing Diba aufruft. Auf der Seite zoffen sich seit rund einer Woche Menschen unterschiedlichster Ansichten, nur niemand zum Thema Tagesgeld, Girokonto oder Jahreszins. Ich hörte davon, dass sich gerade ein Shitstorm auf der Seite ausbreitete und wollte einmal schauen, wie genau soetwas eigentlich aussieht und was passiert, wenn er über ein Unternehmen hereinbricht.

Zunächst einmal ist der Ursprung eines solchen Aufruhrs schwer auszumachen, da Beiträge auf einer Facebook-Seite umgekehrt chronologisch geordnet sind und gegenwärtig etwa im Fünfminutentakt eintrudeln. Im Moment scheint der Protest der Vegetarier und Veganer, den es gegeben haben soll, schon in der Gegenbewegung untergegangen zu sein. Jemand, der ganz sicher nicht viel mit Banken am Hut hat, etwa schreibt: “Lool. Veganer….Danke…. Eure Aktionen bringen mich immer wieder zu Lachen… Schön dass es solche Witzfiguren gibt….” Der Aufruhr hat sich also mittlerweile von der Bank gelöst und verselbständigt. (weiterlesen…)

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Die Bahn sattelt auf Facebook um: Zwei Kanäle ab dem 8. Dezember25.11.11


Bildmontage

Nachdem die Bahn seit Mai mit einem eigenen Twitter-Account meines Erachtens recht erfolgreich auf Kundenanfragen reagiert, soll bald die nächste Stufe zünden: Am 8. Dezember, genau ein halbes Jahr nach dem Startschuss für den Twitter-Account, wagt sich die Bahn noch einmal auf Facebook. Das berichtet das Medienmagazin “Horizont” in Bezug auf DB-Vertrieb-Marketingleiterin Karina Kaestner am Mittwoch. Die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Agentur “talkabout” bestätigte mir gerade telefonisch: “Phase 2″ der neuen Social-Media-Strategie der Bahn wird Facebook sein. Es soll zwei Kanäle geben: einen für Konzernmeldungen, einen zweiten für den Personenverkehr. Wie das genau aussehen soll, will die Bahn kurz vor dem 8. Dezember bekannt geben.

So oder so ist das ein Schritt, der ebenso konsequent wie waghalsig ist. Konsequent, weil man mit Twitter bislang nur eine Nische bedient. Der Kurznachrichtendienst hat in Deutschland den Durchbruch nie ganz geschafft. Wenn man die Kunden erreichen und den Dialog mit ihnen erweitern will, muss man sich auf das hierzulande meist genutzte Social Network wagen. Doch da kann die Bahn zumindest auf den ersten Blick nicht viel gewinnen, wie sich vor Jahresfrist beim “Chefticket” zeigte. Als die Bahn für das gleichnamige Angebot eine Facebook-Seite freischaltete, nutzten die Kunden sie als Beschwerdeabladestelle gegen “Stuttgart 21″. Warum sollte es diesmal anders sein? (weiterlesen…)

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“Table Connect for iPhone”: Der Multitouch-Tisch, der niemals existierte09.11.11

Angeblich zerplatzen Träume ja wie eine Seifenblase – nahezu unhörbar. Gestern puffte und qualmte es hingegen gewaltig, als drei Österreicher namens Lucas Triebl, Stefan Fleig und Nino Leitner dem verdutzten Publikum der Ideenkonferenz “TEDx Vienna” eröffneten, seit einem Jahr nahezu die gesamte Branche mit spitzbübischer Freude an der Nase herumzuführen.

Statt der lange erwarteten ersten öffentlichen Präsentation ihres Apple-Gadgets “Table Connect for iPhone”, erhielten die Zuschauer eine kostenfreie Lehrstunde im Fach “Virales Marketing”. Denn die gesamte Sache ist ein Fake: Einen Multitouch-Glastisch in der Form eines riesigen iPhones gibt es schlichtweg nicht. (weiterlesen…)

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Verloren im Customer Lifetime Value: Mein misslungener Ausflug auf die Dmexco21.09.11

Bitte mal diejenigen von euch aufstehen, die Werbung in ihrer verschiedensten Form vorbehaltlos lieben! Na gut, zumindest einige von euch? Ein bisschen nur? Danke, w&v! Setzen, zwei minus. Der Rest von euch bleibt freiwillig sitzen und liest trotzdem weiter, weil er weiß, dass Werbung zwar selten schön, aber leider doch notwendig ist. Sie finanziert größte Teile der Medienwelt: Radio, Fernsehen, Zeitschriften, Online-Magazine – und manchmal auch Blogs. Schlendert man über die Dmexco in Köln trifft man dennoch wenige, die diesen Kompromiss leben. Hier wird man das Gefühl nicht los, es mit einer Marketingklientel zu tun zu haben, die eine ganz eigene Sprache spricht.

Dies hier sollte ein Beitrag werden, in dem ich mich aufgeschlossen dem Thema Werbung widme, in dem ich beschreibe, wie ich in die kunstvoll gehaltenen Kölner Messehallen fuhr, mich nach neuen Werbeformen umsah, kleine Vermarkter frage, ob sie Blogs vermarkten, große Agenturen löchere, warum sie das nicht tun. Mit meinen Ergebnissen zurück in die Redaktion fahren und die Blogosphäre mit stichhaltigen Informationen ein wenig voranbringen. Aber die Mission schlug leider fehl. Ich fühlte mich wie ein Fremdkörper und verließ das Gelände nach drei Stunden fluchtartig. (weiterlesen…)

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Mokono vermarktet Adnation. Johnny Haeusler: “Konnten das nicht mehr leisten”19.09.11


Es geht um die Reichweite. Das ist das Gefühl, das man bekommt, wenn man in letzter Zeit Pressemeldungen von und über Mokono liest, dem deutschen Blogvermarkter. Der selbst wurde kürzlich von Populis übernommen. Mit dabei auch die Plattform Blog.de, die zu Mokono gehört. Die Reichweite der von Populis betreuten Websites soll durch die Mokono-Übernahme für 8,2 Millionen Euro 14 Millionen Unique Visitors erreicht haben. Jetzt will Mokono auch die Vermarktung der Adnation-Blogs übernehmen, was daraus nach eigenen Zahlen die Reichweite auf 17 Millionen Unique Visitors erhöhen würde.

Klingt erst einmal gut, aber was kommt dabei für die Blogs heraus und was war überhaupt der Grund für den Umschwung? Adnation beerbte damals das erfolglose Adical und startete mit viel Tamtam im Juni 2008 mit deutscher Web Prominenz wie Sascha Lobo, Max Winde und Johnny Haeusler. Während Lobo und Winde schon vor zwei Jahren aus dem Projekt ausstiegen, war Haeusler bis zuletzt bei Adnation involviert – und antwortete mir gerade am Telefon sehr offen auf alle Fragen: “Wir haben uns zu dem Schritt entschlossen, weil wir das einfach nicht mehr leisten können.” (weiterlesen…)

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Der Tod des Viral-Videos?01.09.11


Sind virale Videos tot? Nun, da ich kein US-Techblogger bin und auch nicht Knüwer, Situs oder Lobo heiße, bin ich nicht befugt, das zu entscheiden. Aber zumindest mein Gefühl sagt mir, dass der Hype vorbei ist. Wie ich darauf komme: Gestern fand ich auf Internetworld ein Video von einem iPhone-5-Konzept.

Und das verzeichnet durchaus ordentliche Abrufe: 7,8 Millionen Mal bisher. Entgangen war es mir bisher trotzdem, und sicher nicht nur mir. Muntere Diskussionen darüber habe ich ebenfalls bislang nicht beobachtet. Das Video hat sich stark verbreitet, aber viral ist daran wenig, wenn kaum jemand darüber spricht. Es könnte an der Fülle der iPhone-5-Gerüchte liegen, die gerade kursieren. Oder daran, dass Viral heute einfach nicht mehr zieht. (weiterlesen…)

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TabCo lässt die Hüllen fallen – Fusion Garage zeigt das Grid 1015.08.11

Rund zwei Monate lang wurden wir auf die Folter gespannt: Wer ist TabCo? Diese Frage stellten nicht nur wir uns seit dem 9. Juli. Was war passiert? Nun, damals erhielten wir einen Link zu einem ominösen YouTube-Video. Es wurde anlässlich Apples Entwicklerkonferenz WWDC gedreht und beinhaltete nicht viel mehr als skurrile Luftbilder am Himmel von San Francisco. “Forget the fruit” war dort unter anderem unter Anspielung auf das Apple-Apfel-Logo zu lesen.

Damit war der Anfang für eine geschickt inszenierte Marketing-Kampagne gemacht und wir haben sie während der vergangenen Wochen konsequent begleitet. Dabei haben wir unter anderem Lemminge in den Abgrund stürzen sehen und sogar mit der Tagespost einen TabCo-Lebkuchen entgegen nehmen dürfen. Am Montagabend wurde endlich das Geheimnis gelüftet, wer hinter der selbsternannten TabletCompany steckt. Und zu meiner großen Überraschung ist es nicht etwa ein großer Konzern wie etwas Microsoft, HP oder gar Nokia, sondern vielmehr Fusion Garage.

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Neuer Seitenhieb von TabCo auf Apple – Die Lemminge sind zurück04.08.11

Wir zählen die Tage rückwärts: noch elf Tage, dann wissen wir endlich (!), wer und was hinter der Guerilla-Marketing-Kampagne der ominösen Tablet Company (TabCo) steckt. Wir halten euch ja schon seit einigen Wochen mit Updates auf dem Laufenden, jetzt ist es mal wieder soweit: ein neues Video ist aufgetaucht. Und dieses Mal schlage ich beide Hände vors Gesicht und denke mir nicht viel mehr als Oh mein Gott!. Aber seht selbst: (weiterlesen…)

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Bahn zufrieden mit ersten 6,5 Wochen Twitter-Dialog: Team wird vergrößert, Facebook kommt27.07.11

Die Deutsche Bahn hat einen ersten Zwischenstand ihres neuen Twitter-Accounts @db_bahn gezogen – nach 6,5 Wochen. “‘Erst’ 6 1/2 Wochen möchten wir sagen – denn in dieser Zeit ist viel passiert”, schrieb mir Stefan Reinig der Kommunikationsagentur Talkabout gestern im Auftrag der Deutschen Bahn. Wir hatten Anfang Juni vom Start des Accounts berichtet. Die Bahn liefert nun ein paar Zahlen und ehrliche Fakten zu ihren ersten Wochen im Betrieb: Rund 5.000 Tweets wurden an den neuen Bahn-Account gerichtet, der inzwischen fast 8.500 Follower hat. Konkrete Fragen hätten davon 1.500 Twitter-Nutzer gehabt, die auch alle beantwortet worden seien, schreibt die Bahn in dem Zwischenstand. Mehr als 3.500 Tweets (aktuell knapp 3.800) seien in dem Zusammenhang verschickt worden.

80 Tweets wurden darüber hinaus mit allgemeinen Informationen versendet. Von den Nachrichten an @db_bahn seien rund zwei Drittel neutraler Natur gewesen, ein Viertel tendenziell negativ, meist in Form von Beschwerden, und zehn Prozent positiver Natur. Hier hätten sich Kunden über die Hilfe via Twitter bedankt. Die Bahn wertet das als Erfolg: “Wir empfinden den überwiegend sachlichen Umgangston als sehr angenehm und möchten an dieser Stelle deswegen auch ausdrücklich ein Kompliment an unsere Kunden aussprechen.” Der neue Kommunikationskanal soll weiter ausgebaut werden, eventuell auch auf Google Plus. (weiterlesen…)

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Als mein Leben als Techblogger eine entscheidende Wendung nahm22.07.11

Ich kauerte vor meinem Schreibtisch mit dem Kinn auf der Tischplatte und schielte nach dem Glas Scotch, das mich von der gegenüberliegenden Tischkante her anlachte. Müde griffelte ich danach und stieß es dabei versehentlich hinunter. Das Glas zerbrach, meine Katze kam und schleckte den Whisky vom Fußboden auf. Ich seufzte. Das Leben als deutscher Techblogger ist hart, knallhart. Nie, aber auch nie bekommt man Insider-Tipps, die man in seinen Beiträgen zu Gerüchten aufbauschen kann. Die US-Blogs und Branchenblätter sind voll davon: “Personen, die mit der Materie vertraut sind, glauben gehört zu haben, dass…” Und anschließend werden technische Details und stattliche Millionenbeiträge genannt. Unerheblich, ob es dann schließlich stimmt, was diese Personen vom Hausmeister gehört haben, der im Nebenraum eines geheimen Meetings die Lampen ausgewechselt hat. Hauptsache, man ist der erste, der darüber schreibt.

Ich hatte genug und sprang mit einem Satz von meinem Schreibtischstuhl auf, der gegen die Wand schnellte, ein Regal traf und die einzige Blumenvase herunter stieß, die mein Büro zierte. Die Vase zerbarst am Fußboden, meine Katze kam, schnüffelte an dem abgestandenen Wasser, verzichtete dann aber darauf, davon ebenfalls zu kosten. Ach, was für ein Leben! So konnte es nicht weiter gehen. Ich nahm meinen Trenchcoat vom Kleiderhaken, fuhr meinen Windows-98-Rechner herunter und wollte gehen. Ich stand schon in der Tür, als mein Telefon klingelte. Sollte ich überhaupt noch dran gehen? Wer konnte das schon sein: meine Ex-Frau, mein Vermieter, dem ich noch zwei Monatsmieten schuldig war? Es klingelte weiter. Die Nummer im Display kam mir nicht bekannt vor. “Ach, was soll’s”, dachte ich und ging ran. (weiterlesen…)

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Toshiba bewahrt uns vor Zombies, Satellitenausfällen und schweren Unfällen22.07.11

Und dann gab es da noch Toshiba, einen Hersteller von Unterhaltungselektronik, um den es lange ruhig war und von dem man seit einiger Zeit wieder mehr hört. Zum Beispiel haben die Japaner einen neuen LED-Fernseher produziert, der App-fähig ist, Net-TV und 120 Hertz Bildfrequenz hat. Man könnte ihn sofort auf den Markt bringen, freut sich der Produktmanager – wenn man das WLAN-Modul weg ließe. Doch der Chef ist skeptisch und malt sich vor seinem geistigen Auge aus, welche Kettenreaktion man ohne WLAN-fähigen Fernseher auslösen würde. Es käme einer Katastrophe gleich und das kann der Manager nicht verantworten. (weiterlesen…)

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Rätselraten mit TabCo – Was passiert am 15. August?21.07.11

Wie lange müssen wir noch warten, bis TabCo uns endlich verrät, wer sie denn nun eigentlich sind und was sie im Detail auf den Markt bringen? Wir begleiten die viralen Aktionen der neuen (?) Tablet Company ja schon seit Anfang Juni und hatten die Firma zuletzt vor knapp zwei Wochen öffentlich aufgerufen, uns doch einfach mal weitere Details zu nennen.

Und wo wir schon bei den direkten Forderungen waren, dachten wir uns, es wäre doch keine schlechte Idee, außerdem ein Test-Sample des (offensichtlich) neuen Tablet PC zu verlangen. Zunächst blieb unser Aufruf ohne nennenswerte Reaktionen. Zunächst! Denn vor einer Woche erreichte mich eine E-Mail des TabCo PR-Teams mit einer persönlichen Reaktion auf meinen Aufruf. Und jetzt ist auch noch ein weiteres Video veröffentlicht worden, das uns auf Kalenderwoche 33 hoffen lässt. Doch der Reihe nach… (weiterlesen…)

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Gründer verkauft 3Gstore.de, will jetzt Mac OS X auf PC-Hardware verkaufen20.07.11

Update unten

Der Werbeslogan “iPhone ohne Vertrag” hat die Website berühmt gemacht, heute zieht er natürlich nicht mehr. Aber lange bevor im vergangenen Herbst die Exklusivpartnerschaft zwischen Apple und der Telekom endete, verkaufte 3Gstore.de sim- und netlockfreie iPhones ohne Vertragsbindung. Die Geräte importierte er aus europäischen Nachbarländern, wo es solche Exklusivpartnerschaften nicht oder nicht mehr gab. Gründer Randolf Jorberg will 3Gstore.de jetzt verkaufen. Damit hat er den Domainhändler Sedo beauftragt.

Bei einem interessanten Telefonat gerade erklärte mir Jorberg die Motivation dahinter: “Ich bin nie der klassische Händler gewesen. Ich komme aus der Ideenecke, nicht der Handelsecke.” Und da sei es Zeit für etwas Neues. Dass das natürlich nicht der ganze Grund hinter dem Ende von 3Gstore ist, bestätigte er mir allerdings auch: Seitdem das iPhone in Deutschland vertrags- und simlockfrei erhältlich ist, entwickelten sich die Verkaufszahlen für 3Gstore zurück. “Wir waren nie die billigsten, haben immer auch kostenlosen Support und Beratung angeboten”, sagt Jorberg. Die beiden Geschäftsführer, die den Store zuletzt wirtschaftlich führten, waren mit den Ergebnissen nicht mehr zufrieden und verließen die GmbH vor kurzem. [Korrektur] Es war Jorberg, der mit den Geschäftsführern nicht mehr zufrieden war. Auf Enno Lenze folgte zuletzt Ulrich Baltz. Jorberg rief ihn am 14.6. zurück, wie er mir per E-Mail mitteilt, und übernahm die Geschäftsführung kurzzeitig wieder selbst. [/Korrektur] Danach entschied er, sich etwas Neuem zu widmen.

[Update, 17.10.11] In einer Mail an uns bittet Enno Lenze um folgende Richtigstellung zum obigen Absatz: “Ich habe vergangenes Jahr von mir aus gekündigt, da ich mit der Situation nicht mehr zufrieden war.” [/Update] (weiterlesen…)

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Müllmann will für iPhone 5 vor Apple Store campieren, bekommt Zelt, Auto und Job19.07.11


Wir haben uns in den vergangenen Wochen hier vornehm zurückgehalten, was Gerüchte über das wahrscheinlich kommende nächste iPhone angeht. Zu viel heiße Luft für meinen Geschmack: Das nächste iPhone kommt vielleicht im Oktober, vielleicht im September, und jetzt womöglich doch schon im August. Apple selbst hat noch gar keinen Starttermin verkündet, es noch nicht vorgestellt, ja, noch nicht einmal bestätigt, dass überhaupt ein neues iPhone auf den Markt kommen wird. Aber irgendwann muss es das wohl, oder? Und dann wird es bestimmt ein echter Knüller? Dachte sich offenbar zumindest Robert Shoesmith.

Der Brite aus dem Städtchen Coventry wurde bereits im Frühjahr als der Müllmann mit dem iPhone bekannt: Tagsüber leerte er Mülltonnen aus, abends entwickelte er Apps für das iPhone. Bereits im April begann er mit den Planungen an einem Experiment: Er wolle vor dem Apple-Store in London campieren, um als erster das iPhone 5 in Empfang zu nehmen. Er suche nach Sponsoren und hoffe auf Unterstützung bei seinem Plan, schrieb er am 3. April in seinem Blog. Was er seitdem bekam, spottet jeder Beschreibung: Waren im Wert von 40.000 Pfund, darunter ein Auto und zusätzlich einen Job in der Öffentlichkeitsarbeit eines App-Entwicklers. (weiterlesen…)

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Google Plus und die Marketing-Profis: Ich hasse dieses Spiel13.07.11

Heute Vormittag bekam ich eine E-Mail, die es in sich hatte. Im Grunde war es klar, dass so etwas früher oder später kommen würde. Jemand bat mich auf recht offensive Art, ihn in einen meiner Circles auf Google Plus aufzunehmen. Ich hab inzwischen genug “Marketingexperten” auf Twitter und Facebook erlebt, als dass mich das noch wundern würde. Als in Alaska der Goldrausch ausgebrochen war, war vielen armen Seelen selbst die arktische Kälte nicht zu viel. Allein die vage Verheißung, in der Taiga groß rauszukommen, trieb sie zu allerhand Peinlichkeiten, für die sie sich bis dahin zu schade gewesen wären. Reich jedenfalls wurden nur wenige.

Social-Media-Marketer sind irgendwie mit diesen Glücksrittern von damals verwandt. Sie haben von anderen gehört, die mit dem Internet reich geworden sind und versuchen das nun ebenfalls. Gute Ideen haben sie zwar nicht, aber sie sind vorne mit dabei und gaukeln unbedarften Menschen vor, sie könnten ihnen zu Reichtum verhelfen. Und alle paar Jahre, wenn wieder jemand Gold findet, kommen sie angelaufen in der Hoffnung, diesmal zu den ersten zu gehören. Die neue Goldgrube nach Facebook und Twitter ist jetzt Googles kürzlich gestartes Netzwerk Google Plus. (weiterlesen…)

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