Gründer verkauft 3Gstore.de, will jetzt Mac OS X auf PC-Hardware verkaufen • 20.07.11

Update unten
Der Werbeslogan “iPhone ohne Vertrag” hat die Website berühmt gemacht, heute zieht er natürlich nicht mehr. Aber lange bevor im vergangenen Herbst die Exklusivpartnerschaft zwischen Apple und der Telekom endete, verkaufte 3Gstore.de sim- und netlockfreie iPhones ohne Vertragsbindung. Die Geräte importierte er aus europäischen Nachbarländern, wo es solche Exklusivpartnerschaften nicht oder nicht mehr gab. Gründer Randolf Jorberg will 3Gstore.de jetzt verkaufen. Damit hat er den Domainhändler Sedo beauftragt.
Bei einem interessanten Telefonat gerade erklärte mir Jorberg die Motivation dahinter: “Ich bin nie der klassische Händler gewesen. Ich komme aus der Ideenecke, nicht der Handelsecke.” Und da sei es Zeit für etwas Neues. Dass das natürlich nicht der ganze Grund hinter dem Ende von 3Gstore ist, bestätigte er mir allerdings auch: Seitdem das iPhone in Deutschland vertrags- und simlockfrei erhältlich ist, entwickelten sich die Verkaufszahlen für 3Gstore zurück. “Wir waren nie die billigsten, haben immer auch kostenlosen Support und Beratung angeboten”, sagt Jorberg. Die beiden Geschäftsführer, die den Store zuletzt wirtschaftlich führten, waren mit den Ergebnissen nicht mehr zufrieden und verließen die GmbH vor kurzem. [Korrektur] Es war Jorberg, der mit den Geschäftsführern nicht mehr zufrieden war. Auf Enno Lenze folgte zuletzt Ulrich Baltz. Jorberg rief ihn am 14.6. zurück, wie er mir per E-Mail mitteilt, und übernahm die Geschäftsführung kurzzeitig wieder selbst. [/Korrektur] Danach entschied er, sich etwas Neuem zu widmen.
[Update, 17.10.11] In einer Mail an uns bittet Enno Lenze um folgende Richtigstellung zum obigen Absatz: “Ich habe vergangenes Jahr von mir aus gekündigt, da ich mit der Situation nicht mehr zufrieden war.” [/Update] (weiterlesen …)






Am Sonntag haben wir euch 




Die erste Generation moderner Tablets kam im vergangenen Jahr auf den Markt. Die einzigen wirklich ernstzunehmenden Geräte stammten dabei aus dem Hause Apple (iPad) und Samsung (7-Zoll Galaxy Tab). In der zweiten Generation ist dafür fast jeder Hightech-Hersteller mit dabei. Weil ein jeder dabei besser sein will als die Konkurrenz, unterbieten sich die Anbieter deswegen zur Zeit mit Marktstarts und – wenn es sein muss – Gerüchten über solche. Dahinter steckt Kalkül und teilweise schlicht wirtschaftliche Notwendigkeit. Es wird wichtig, aus der Masse der Tablets hervor zu stechen. Besonders vier Herstellern scheint dieser Wettlauf wichtig zu sein.
I like: Investor Saad Khan beschreibt auf VentureBeat, wie er neulich Auto fuhr und er bei einem Song aus dem Autoradio 



